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Mittwoch, 8. Oktober 2008 09:22
Ist er rausgeflogen?
Die Intifada im Bistum Aachen kommt nicht zur Ruhe. Inzwischen kommen nicht nur Geistliche des katholischen Flügels mit der Diözesanleitung ins Gehege.
Webseite des Bistums Aachen.
Webseite des Bistums Aachen.
(kreuz.net) Die Stimmung im Bistum Aachen sinkt weiter. Das erklärte Robert Esser am 30. September in der ‘Aachener Zeitung’:

Ein Verfahren, das übermorgen vor der diözesanen Schiedsstelle seinen vorläufigen Höhepunkt findet, bezeichnet Esser als „beispiellos“.

Dort kämpft der ehemalige Regionaldekan der Region Düren, Resignat Alfred Bergrath (68), gegen seine Entfernung aus dem Kirchensteuerrat.

Er hat gegen diese Entscheidung von Bischof Heinrich Mussinghoff von Aachen geklagt.

Der Kirchensteuerrat verabschiedet den Haushalt und überwacht die Durchführung des Beschlossenen.

Pfarrer Bergrath gehört dem altliberalen Flügel des Aachener Klerus an.

Der Hintergrund des Falles: Hw. Bergrath war Ende 2003 in den Ruhestand getreten. Dennoch berief die Bistumsleitung den Resignaten in den im Jahr 2005 neu konstituierten Kirchensteuerrat.

Die vom Bischof berufenen geistlichen Mitglieder des Kirchensteuerrates müßten nach Statuten noch im aktiven Dienst sein.

Doch darum kümmerte sich niemand, bis der Priester offenbar beim Bischof in Ungnade fiel.

Der Grund: Er hat mit den Mitbrüdern Hw. Eddi Erlemann und Hw. Bernhard Gombert in Offenen Briefen heftige Kritik an Bischof Mussinghoff und an den verordneten Zwangsfusionen von Kirchengemeinden geübt.

In der Diözese kursiert die Vermutung, daß der Resignat deshalb aus dem Kirchensteuerrat eliminiert wurde.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 19 Lesermeinungen:
Mittwoch, 8. Oktober 2008 22:00
Benedikt: @ josberens
MIt Gehorsam Gott gegenüber dürften die wenigsten Katholiken Probleme haben,

Sie sicher nicht, wo Sie sich doch den Willen Gottes immer so zurechtlegen, wie er Ihnen gerade passt.
Mittwoch, 8. Oktober 2008 21:36
joberens: marcelus
Ich sage, die Gebote Gottes sind schon wichtig und die gibt es auch, in kleineren Abänderungen in den meisten Religionen. Die sind gut und werden auch von den allermeisten Menschen respektiert.

Anders ist es jedoch mit den Geboten der Amtskirche. Da glaubt man amtskichlich die Gebote Gottes, nach Gutdünken, ergänzen oder gar verbessern zu müssen. Damit haben nicht wenige selbst denkende Christen und Katholiken nicht selten, sogar berechtigter weise, ziemlich Probleme und es dürfte bei diesen Geboten sogar nicht selten fraglich sein, ob Gott überhaupt damit einverstanden ist und sie akzeptiert.

Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
Mittwoch, 8. Oktober 2008 21:07
Marcelus: Genauso ist es
@Josef Erens
So ein Schwachsinn, wer hat wohl mehr Autorität die Gebote Gottes auszulegen als die röm/kath Kirche?
Du Josef, mit absoluter Sicherheit nicht!

Warum nicht auch Herr Josef Erens, wie Martin Luther und Calvin und die antikirchlichen Reformatoren auch.
Mittwoch, 8. Oktober 2008 16:52
Exodus †: Von der Redaktion entfernt
Mittwoch, 8. Oktober 2008 15:35
joberens: Heinrichvonofterdingen
Ich denke, daß dürfte, bei dem Milliardenvermögen der kath. Kirche doch wohl kaum ein wirkliches Problem sein.

Die vielen kleineren Anleger dürfte die momentane Krise wesentlich schwerer treffen.

Josef Berens
Mittwoch, 8. Oktober 2008 15:15
HeinrichvonOfterdingen: So wie es aussieht könnte diese Bistum
demnächst ganz andere Sorgen haben.
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