Kommentar
Altliberaler Träumer von vorgestern
Ein in die Jahre gekommener Weihbischof empfiehlt unbeirrt seine in die Jahre gekommenen Rezepte. Ein Kommentar.
Exponat des altliberalen Katholizismus im Museum.
Exponat des altliberalen Katholizismus im Museum.
(kreuz.net) Die Aufgaben der Kirche in der Gesellschaft seien unverzichtbar. Doch die Zukunft hänge davon ab, daß die Kirche „in der Richtung des Zweiten Vatikanums“ weitergehe.

Das erklärte der emeritierte Wiener Weihbischof Helmut Krätzl (76) bei einem Vortrag vor dem kirchenfeindlichen „Forum XXIII“ in St. Pölten.

Die Webseite der Diözese Sankt Pölten publizierte dazu einen Jubelbericht.

Mons. Krätzl gehört zum altliberalen Lager der Konzilsnostalgiker.

Es gelte auf die „Zeichen der Zeit und die Lösungsvorschläge des ganzen Gottesvolkes“ zu hören, da auch aus diesen der Heilige Geist sprechen könne – griff der Weihbischof zu Abgegriffenem.

Dann träumte er von jenen Rezepten für die Zukunft, die bereits die Protestanten in den Abgrund geführt haben.

Kirchenbau der Altliberalen
Kirchenbau der Altliberalen
Seitenhieb auf die Alte Messe

Nach Mons. Krätzl ist die gescheiterte Liturgiereform „längst nicht zu Ende“.

Bei der Frage des Ritus gehe es vor allem um „das neue Kirchenbild“: „Früher hatten wir eine Priestermesse, heute eine Feier aller Gläubigen.“

Daß letztere vor dieser angeblichen Feier aller Gläubigen in Scharen geflüchtet sind und die deutsche Antwort auf „Der Herr sei mit euch“ nicht wissen, beirrt den greisen Weihbischof nicht.

Denn er möchte nach eigenen Angaben „das allgemeine Priestertum weiterdenken“. Doch dann redet er nicht davon, sondern verwechselt es mit dem Weihepriestertum und zeigt eine fatale Fixierung auf den angeblichen Priestermangel.

Er lobt deshalb den Vorschlag des Wiener Pastoraltheologen Hw. Paul Zulehner, neben hauptamtlichen Priestern bewährte Gemeindemitglieder als „Leutpriester“ einzusetzen.

Doch wo er in den ausgelaugten Pfarreien diese „bewährten Gemeindemitglieder“ finden will, sagt der Weihbischof nicht. Außerdem bewegen sich fromme Katholiken – sofern sie heute noch existieren – nicht auf Krätzl-Linie.

Zudem liegt das Problem inzwischen nicht mehr bei der Zahl der Priester, sondern bei jener der Gläubigen.

Auch die Aussage des Weihbischofs, wonach ein Wortgottesdienst mit Kommunionsempfang „sicher nicht das ist, was in der Urgemeinde mit gemeinsamem Brotbrechen gemeint war“ ist eine Peinlichkeit.

Will er die blühende Urgemeinde tatsächlich mit den toten Exitus-Pfarreien der real existierenden Gegenwartskirche vergleichen?

Kein Gegner des Zölibats

Der Weihbischof erklärte in dem Vortrag, „kein Gegner des Zölibates“ zu sein. Das ist die übliche Einleitung für Reden, welche die Abschaffung des Zölibates fordern. Bei Mons. Krätzl ist das nicht anders.

Seine fromme Begründung: „Es geht um die Sakramente, die wir nicht aufgeben dürfen.“

Auch hier fehlt die Konfrontation mit der Wirklichkeit: Die altliberale Konzils-Ideologie, der nihilistische Religionsunterricht und der Wischi-Waschi-Ökumenismus haben schon lange dazu geführt, daß die ausgelaugten Gläubigen gar nicht mehr sakramentenfähig sind, geschweige denn Wissen, was ein Sakrament ist.

Sogar Mons. Krätzl – seines Zeichens Weihbischof – hält Beichtspiegel und Beichte für veraltet.

Als Alternativen empfielt er andere – nichtsakramentale – „Formen der Sündenvergebung“ wie Bußgottesdienste, Bußritus in der Meßfeier, die Lesung der Heiligen Schrift sowie die Kommunion [sic!].

Was führt den Weihbischof dazu, zu glauben, daß diesen angeblichen Alternativen in der heutigen Kirche mehr Glück beschieden sein sollte als der Beichte?

Die Bußgottesdienste lebten bei ihrer Einführung davon, daß sie willkommene Schlupflöcher für jene Gläubigen waren, die der – zugegebenermaßen unangenehmen – Beichte entkommen wollten. Aber nachdem die Beichte de facto abgeschafft ist, braucht der Neugläubige dafür auch keine Ersatzhandlung mehr.

Überbetonte Sexualmoral?

Die Sexualmoral werde überbetont – lamentierte Mons. Krätzl außerdem in seinem Vortrag. Man greift sich an den Kopf: Ist der emeritierte Weihbischof über das Ausmaß der gesellschaftlichen sexuellen Verwahrlosung auf dem letzten Stand?

Dann zieht Mons. Krätzl die unvermeidliche Pastoral an im Konkubinat lebenden Ehebrechern aus dem Hut. Mit Druck auf die Tränendrüse erklärt er, „daß die Betroffenen leiden“ würden.

Auch diesbezüglich scheint der alte Mann in den 60er Jahren hängengeblieben zu sein.

Denn heute liegt der Leidensdruck eindeutig auf jenen, die um ihre Ehe kämpfen, statt den leichten Weg der Scheidung und des Ehebruchs zu gehen.

Doch der altliberale Weihbischof läßt sich aus seinen Träumen von vorgestern nicht wecken: Wenn in einer Ehe „wirklich nichts mehr geht“, müsse es Lösungen geben, die „nicht an der Lebenswirklichkeit vorbeigehen.“ Wer ist zuständig für die Definierung der Lebenswirklichkeit?

Blumige Schaumsprache

Bei den weihbischöflichen Altersphantasien durfte auch der Ökumenismus nicht fehlen.

Dabei solle das Papstamt „zur Versöhnung der Christen in einer zerrissenen Welt“ genützt werden – erklärte Mons. Krätzl in blumiger Schaumsprache.

Schwebt ihm bei dem päpstlichen Versöhnungsdienst vielleicht das Modell des anglikanischen Erzbischofs von Canterbury vor Augen? Oder gar die Königin von England?

Mons. Krätzl möchte auch die auf dem Ersten Vatikanum definierte päpstliche Unfehlbarkeit nicht als „Endpunkt der Entwicklung des Papsttums“ sehen. Das ist eine schöne Formulierung. Doch was will der Weihbischof damit positiv sagen?

Mons. Krätzls Schlußbouquet: Die Kirche müsse dem einzelnen „zu mehr Leben“ verhelfen, nicht nur von Gott reden, sondern ihn „erfahrbar“ machen und „die Angst verlieren, ob uns die Gesellschaft noch braucht oder nicht“.

Die von Weihbischof Krätzl empfohlene Gesellschaftskirche hat allen Grund, in solchen Ängsten zu leben.
      
29 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#30   Quaestor †   00:56:31 | Montag, 13. Oktober 2008
Die Redaktion hat heute die ungerechtfertigte Sperrung von aleph zurückgenommen! Das ist gut so!!!
Ebenso wie aleph hat exodus sich gegen die Verbreitung von volksverhetzenden, nazistischen postings eines carlosroberto durch kreuz.net eingesetzt und wurde dafür gesperrt!
Deshalb fordere ich analogerweise die Rücknahme der Sperrung von
exodus!!!
Redaktion benachrichtigen
#29   pfarrverweser1   20:44:15 | Sonntag, 12. Oktober 2008
@ Gratias agamus
Ich weiß! Meine Frau kommt aus Deutschland!!!
Liebe Grüße.
Redaktion benachrichtigen
#28   Gratias Agamus   18:48:57 | Sonntag, 12. Oktober 2008
@ Pfarrverweser
Es kommt mir nicht zu, mich für meine Landsleute zu entschuldigen, aber ich möchte, dass Sie wissen, dass nicht alle Piefkes so sind.
„Mögen sie alle in ihrer scheinheiligen Selbstgefälligkeit in Frieden schlafen! Aber bitte mit dem Rücken zum Volk und lateinischem Geschnarche! „
Dem ist nichts hinzuzufügen :)3 :(3
Redaktion benachrichtigen
#27   Franz Kappes   09:37:53 | Sonntag, 12. Oktober 2008
@Kunstmaler
Danke. Mir hat die katholische Kirche immer besser geholfen als jede Psychosekte.
Redaktion benachrichtigen
#26   Leblhuber   00:04:22 | Sonntag, 12. Oktober 2008
pfarrverweser1:
haut ihr ruhig auf uns hin. Wir in Österreich sind allemal katholischer als ihr. Und das nicht trotz WB Krätzl, sondern gerade auch wegen ihm! Nehmt das gefälligst zur Kenntnis!
Dem ist nichts hinzuzufügen!
:)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3
Redaktion benachrichtigen
#25   Colombe de la paix   00:01:36 | Sonntag, 12. Oktober 2008
Hallo , wo seid Ihr!
Ragie , bügelst Du noch, oder gehst Du noch raus?
Redaktion benachrichtigen
#24   pfarrverweser1   23:53:24 | Samstag, 11. Oktober 2008
Ein gar köstlicher Witz von diesem Afterdingsda!
Habt ihr Piefke euch jemals gefragt, warum euch keiner leiden kann? Die Antwort findet ihr hier auf hetz.net in euren Postings!
Schaut euch doch mal euren Kirchenbesuch an! Bei uns werden jedenfalls keine Kirchen zu Discos oder Supermärkten umgebaut!
„Bella gerunt alii. Tu felix Austria nube!“
Umgelegt auf das Thema: haut ihr ruhig auf uns hin. Wir in Österreich sind allemal katholischer als ihr. Und das nicht trotz WB Krätzl, sondern gerade auch wegen ihm! Nehmt das gefälligst zur Kenntnis!
Franziskus hat das ausgezeichnete Buch Krätzls „Im Sprung gehemmt“ zitiert, das ich mit großer Freude gelesen habe. Hat irgendein deutscher Bischof Vergleichbares zu bieten? Nicht, dass ich wüsste! Die Kirche in Österreich (und auch weltweit) mag ja durchaus im Sprung gehemmt sein, die Autoren, Kommentatoren und sonstigen Wichtigtuer in diesem Forum sind jedoch viel zu träge, zu dumm und zu feig, um überhaupt daran denken zu können, jemals zum Sprung anzusetzen, schon gar nicht zu dem über den eigenen dumpfbackenen Schatten!
Mögen sie alle in ihrer scheinheiligen Selbstgefälligkeit in Frieden schlafen! Aber bitte mit dem Rücken zum Volk und lateinischem Geschnarche! :-[
Redaktion benachrichtigen
#22   HeinrichvonOfterdingen   20:49:09 | Samstag, 11. Oktober 2008
In Doktor Freuds Hexenküche,
die Psychiater ersetzten dem Durchschnittsösterreicher doch den Beichtstuhl. Das Geld das er bei der Kirchensteuer spart trägt er zum Seelenklempner. Und Freud ist ihm das 5.Evangelium.
Frau Horvat sagt: Ich bin mit mei’m Maxl zum Psychiater, weil der Bub ist jetzt neun und er schämt sich so, weil er immer noch ins Bett macht.
Sagt die Nachbarin: Und hat ‘s was geholfen?
Viel, sagt die Horvat, jetzt schämt er sich nimmer.
Redaktion benachrichtigen
#21   Kunstmaler †   20:39:07 | Samstag, 11. Oktober 2008
@Kappes
Das ist, weil wir Alpenstaatler immer wieder in Freud’s Küche geraten – unseren Psychodoktor!
Redaktion benachrichtigen
#20   Franz Kappes   20:37:15 | Samstag, 11. Oktober 2008
Österreich lässt Dampf ab
Da ist was los im Alpenstaat. Warum habt ihr euch nicht lieb?
Redaktion benachrichtigen
#19   pfarrverweser1   20:32:10 | Samstag, 11. Oktober 2008
Zum Kotzen
ist dieser „Artikel“ von einem hinterwäldlerischen Feigling, der nicht den Mumm hat, seinen Namen unter diese Anhäufung von Unrat zu setzen! Ich halte es da mit franziskus. Denn wäre Groer nicht gewesen, wären 10.000e Katholiken noch immer in der Kirche. Dasselbe gilt übrigens auch für Krenn! Ein wahrhaft kongeniales Paar und überaus erfolgreich im Vertreiben von Gläubigen! Der eine gerät in den Verdacht der Pädophilie, der andere duldet schwule Handlungen in seinem Priesterseminar. Bravo!
Da kann man JPII nur gratulieren! Santo subito? Cui bono?
Bonifatius kann zwar „grässlich“ nicht schreiben, dafür hetzt er aber in seiner grenzenlosen Unwissenheit frisch drauf los! Ihm sei gesagt, dass in Österreich (und darum geht’s ja) der Kirchenbeitrag, denn so heißt das bei uns, nicht vom Staat einge“trieben“ wird, wie in Deutschland, wo Herr bonifatius offenbar täglich seine Scheuklappen putzt, sondern direkt von den Katholiken entrichtet wird! Tja: Wissen ist Macht – nichts wissen macht auch nichts! Danach scheint bonifatius zu leben!
Also: wie Theophilus89 richtig schreibt: Hirn (sofern überhaupt vorhanden!) einschalten und abdampfen, am besten ganz weit weg und gleich den Autor dieses Kotzpamphlets mitnehmen!
Gute Reise und Grüße an Luzifer, der euch verdammten Hetzern vielleicht ein Licht aufgehen lässt. Allerdings ein anderes als das, von dem WB Krätzl spricht, das euch aber ob eurer Borniertheit ewig verborgen bleiben wird!
Fröhliches Schmoren! >:)
Redaktion benachrichtigen
#18   Burgorus   19:52:08 | Samstag, 11. Oktober 2008
@Lorenz: Ja wohl.
„Wir erheben sie zum Herrn“bedeutet sinngemäß dasselbe wie
„Wir halten sie zum Herrn (hin)“, mit dem „erheben“ wird nur direkt auf das „sursum“ (empor!) eingegangen.
Redaktion benachrichtigen
#17   Gratias Agamus   18:52:06 | Samstag, 11. Oktober 2008
Ich fasse es einfach nicht!
Ihr selbsternannten Katholiken, die ihr hier solchen Mist wie diesen „Artikel“ verzapft seid einfach zum Kotzen! :-!
Geht doch mit Eurer Geschichts- und Weltverachtung – genau wie die Amish-People – in einen 19. Jahrhundert Erlebnispark und lasst die Welt mit eurem Nicht-Intellekt in Ruhe!
Redaktion benachrichtigen
#16   franziskus   14:44:46 | Samstag, 11. Oktober 2008
Im Sprung gehemmt!
Weiter als bis zum Weihbischof hat Krätzl es ja nicht gebracht, obwohl er logischer Nachfolger von Kardinal König gewesen wäre und schon jahrelang die verwaiste Erzdiözese als Genralvikar erfolgreich geleitet hatte.
Eine kleine pastorale Handreichung zu einer toleranteren Behandlung der Wiederverheiratet-Geschiedenen hat ihm die Verachtung Roms eingetragen. Dafür hat man lieber einen damals schon außerhalb der Diözese wohnenden weltfremden Gymnasial-Hofrat favorisiert. Er hatte wohlweislich zu seinen monatlichen Wallfahrten nach Maria Roggendorf öfter gewisse Prälaten aus dem Vatikan eingeladen. Trotz einer Umfrage des Nuntius, bei der kaum jemand an diesen Dr. Hermann Groer gedacht hatte, wurde dieser liebe, harmlose, aber leider pädophile ehemalige Seminarerzieher zum Erzbischof von Wien gewählt.
Er hat lange, trotz seiner aufgedeckten Verfehlungen die Schützenhilfe Roms genossen.
Ein anderer damals zur Trendumkehr eingesetzter Erzbischof namens Eder, der von Salzburg, fühlte sich immer hin und her gerissen zwischen den Wünschen von oben oder von unten.
Es hat den Anschein, was man auch beim emeritierten Diözesanbischof des Burgenlands, Dr. Josef Schoiswohl bemerken konnte, das Bischöfe meist erst mutig brandheiße Reoformvorschläge vorbringen, wenn sie aus dem Amt geschieden sind. Rühmliche Ausnahme: Reinhard Stecher von Innsbruck.
Redaktion benachrichtigen
#15   Lorenz   23:37:48 | Freitag, 10. Oktober 2008
@Burgorus, sursum corda
Protestanten antworten
„Wir erheben sie zum Herren“
Das scheint dann ja schon näher an Ihrer Übersetzung von „Habemus ad dominum“ zu liegen.
Redaktion benachrichtigen
#14   Burgorus   20:33:02 | Freitag, 10. Oktober 2008
Die Antwort auf „Erhebet die Herzen“
Dass auf „Der Herr sei mit euch“ „und mit deinem Geiste“ folgt, ist unzweifelhaft. Schwieriger ist aber die Antwort auf „Erhebet die Herzen!“ Diese ist im Deutschen mit „Wir haben sie beim Herrn“ falsch übersetzt. „Habemus ad dominum“ heißt sie auf Latein. Dazu muss man wissen, dass die Grundbedeutung von „habeo“ nicht „haben“, wozu wir uns im Deutschen gern verleiten lassen, sondern „halten“ heißt. Was man in der Hand hält, hat oder besitzt man auch; das ist dann aber schon eine übertragene Bedeutung. „Beim Herrn“ würde übrigens „apud dominum“ heißen, denn „dominus“ ist eine Person.
Die richtige Übersetzung von „Habemus ad dominum“ lautet:
Wir halten sie zum Herrn.
Redaktion benachrichtigen
#13   Bernd-Jupp   18:57:24 | Freitag, 10. Oktober 2008
Immer dieselbe Leier
Mons. Krätzl gehört zum altliberalen Lager der Konzilsnostalgiker.
Lieber zum altliberalen Lager der Konzilsnostalgiker gehören und etwas vom „Leben in Fülle“ erahnen, als zur Gruppe der Vorkonziliaren, die anscheinend nur dann wirklich etwas befreiendes an ihrem Glauben erfährt, wenn sie gegen andere ständig Wutausbrüche und Flüche von sich stoßen kann. Macht nur weiter so, mehrheitsfähig im Sinne von „allumfassend“ und für alle „verbindlich“ werdet ihr – Gott sei’s gedankt – eh nicht.
Redaktion benachrichtigen
#12   bonifatius   15:47:42 | Freitag, 10. Oktober 2008
Eine sehr gute Analyse über Schaumschläger
„Mons. Krätzls Schlußbouquet: Die Kirche müsse dem einzelnen „zu mehr Leben“ verhelfen, nicht nur von Gott reden, sondern ihn „erfahrbar“ machen und „die Angst verlieren, ob uns die Gesellschaft noch braucht oder nicht“.“
Krätzls Ansichten sind glatte Häresie! Krässlich.
Anscheinend hat er jetzt schon Angst, dass die Gesellschaft diese vergammelte Amtskirche nicht mehr braucht!
Übrigens kassiert der Teufel jetzt die Schuldscheine aus dem Konkordat. Wann fällt endlich die staatlich eingetriebene Kirchensteuer? Dann würde sich die Spreu vom Weizen trennen, weil ein Pfarrer dann nicht mehr ein gut besoldeter, ja fast ein verbeamteter Arbeitnehmer der etablierten Amtskirche wäre.
Redaktion benachrichtigen
#11   Beatus Theophilus_89   15:38:42 | Freitag, 10. Oktober 2008
Hirn einschalten, Gedanken wirken lassen und abdampfen!
Bevor man Kreuz.net Artikel veröffenlicht nicht so schnell den Hass aufflammen lassen. Ganz sachgerecht und parteilos berichten!
Währe ein guter Anlass zur Meinungsbildung in solchen Netzwerken! ;-) ^-^ O:) :-]
Truth is our Trust o^/ Im Auftrag des Herrn™
Ein treuer und objekiv denkender Katholik…
Redaktion benachrichtigen
#10   Heinz Josef   14:50:23 | Freitag, 10. Oktober 2008
Computersoftware
… in der an tiefpunkten überreichen geschichte von +.net.
offenbar hat irgend jemand den schreibtischtätern der „redaktion“ einmal gesagt, dass ein „kommentar“ darin bestehe, möglichst viele bösartig-verleumderische adjektive gegen eine person zusammenzutragen und diese dann – wahllos, aber in gerdezu unendlicher zahl – über den „angeblichen“ artikel zu verteilen.
ihre gehässigkeit wird einmal auf sie zurückfallen.
Wahrscheinlich nutzen die dazu ein Computerprogramm!
Redaktion benachrichtigen
#9   karljosef   11:54:21 | Freitag, 10. Oktober 2008
und wer ist schuld?
Die Mordernisten
Redaktion benachrichtigen
#8   noch ein Landorganist   11:53:56 | Freitag, 10. Oktober 2008
Altliberale sind zu blöd, den Schaden, den Sie angerichtet haben, einzusehen
Motto der Altliberalen und kleingeistigen Gotthards, JoBerens, etc.:
„Wir haben den Karren gegen die Wand gefahren – Volldampf voraus!“
oder auch
„Wir stehen am Abgrund – Zeit für den Schritt nach vorne“
Redaktion benachrichtigen
#7   taizebesucher   11:49:49 | Freitag, 10. Oktober 2008
Da sieht man wieder
Alt bedeutet nicht zwangsläufig weise
Redaktion benachrichtigen
#6   joberens   10:48:58 | Freitag, 10. Oktober 2008
krak –
Es sind leider meist sehr, sehr viel weniger. Doch an die Ursachen und Gründe dieser Entwicklung traut man sich amtskirchlich nicht heran oder will sie einfach nicht erkennen und sehen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
Redaktion benachrichtigen
#5   Krak des Chevaliers   10:21:56 | Freitag, 10. Oktober 2008
Die Feier aller Gläubigen?
das ist wirlich gut: Wo sind denn die vielen Gläubigen? Ein Priester kann dankbar sein, wenn er heute noch 10 % „aller Gläubigen“ bei der Sonntagsmesse vor sich hat. o.O
Redaktion benachrichtigen
#4   freddie schenk   10:19:49 | Freitag, 10. Oktober 2008
Das ist ja mal ein Weihbischof
der nicht weltfremd daher redet, sondern ganz pragmatisch sieht, wo und wie Kirche gebraucht wird.
Klar, dass das die aufregt, die Kirche als elitären Club derjenigen betrachten, die die Bibekl auswendig gelernt, den Katheschismus bereits mit der Muttermilch Wort für Wort aufgesogen und so bis auf Punkt und Komma verinnerlicht haben und auch ansonsten Tag für Tag unfehlbar in der Nachfolge Christi stehen – beinahe würdiger als Christus selbst!
Redaktion benachrichtigen
#3   Gotthard   10:09:09 | Freitag, 10. Oktober 2008
Träume
träumt mal weiter rückwärts ins 19. Jahrhundert …
Redaktion benachrichtigen
#2   Gehe den rechten Weg   10:01:57 | Freitag, 10. Oktober 2008
@Wiener

Hüten Sie Ihre Zunge!
Redaktion benachrichtigen
#1   wiener   10:00:55 | Freitag, 10. Oktober 2008
und wieder einmal ein tiefpunkt …
… in der an tiefpunkten überreichen geschichte von +.net.
offenbar hat irgend jemand den schreibtischtätern der „redaktion“ einmal gesagt, dass ein „kommentar“ darin bestehe, möglichst viele bösartig-verleumderische adjektive gegen eine person zusammenzutragen und diese dann – wahllos, aber in gerdezu unendlicher zahl – über den „angeblichen“ artikel zu verteilen.
ihre gehässigkeit wird einmal auf sie zurückfallen.
ps:
journalistisch redlich – und in seriösen medien selbstverständlich so gehandhabt – wäre es, den verfasser eines „angeblichen“ kommentars namentlich zu nennen.
aber was ist schon von einem verein, der sich hinter einem kalifornischen briefkasten versteckt, an journalistischer fairness zu erwarten …
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
KommentarSein letztes Röcheln KommentarWo steckt das Ferkel? KommentarDanke, Jesus KommentarWo bleibt die aktive Teilnahme beim Lesen eines Buches? KommentarLinke Sehnsüchte nach Bischof Haas Kardinal LehmannWo bleiben die nachdenklichen Stimmen? KommentarAlles schläft KommentarDegeneriert KommentarDer Papst ist der Antichrist KommentarWie exorziert man einen Exorzisten? KommentarSeien Sie menschlich, Heiliger Vater Erzbischof HaasWenig Wahres, viel Verleumdung, totale Propaganda KommentarAlles nur Einbildung? KommentarLeugnet der Liturgieprofessor die Notwendigkeit der Priesterweihe? KommentarSteht der designierte Bischof beim Sex hinter dem Papst?
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net