Pius XII.
Vor fünfzig Jahren forderten Kirche und Welt: „Santo Subito“
Am 9. Oktober 1958 starb Papst Pius XII. – ein angeblich rigider Antimodernist, Verteidiger der Juden – die ihm später ins Gesicht spuckten – und Feind der Ökumene. Pressesplitter.
Pius XII. zelebrierte täglich die Alte Messe.
Pius XII. zelebrierte täglich die Alte Messe.
Hitler befahl die Entführung

„Der Handlungsspielraum eines Papstes war 1943 nicht sehr viel größer als sein 0,44 Quadratkilometer großes Staatsterritorium. In den Akten der Heiligsprechungskongregation liegt eine Anhörung durch die Erzdiözese München des SS-Obergruppenführers Karl Wolff aus dem Jahr 1972. Hitler, so Wolff, habe ihm persönlich am 9. September 1943 den Befehl erteilt, die Vatikanstadt zu besetzen und den Papst über die Alpen zu entführen. So schreibt es der Autor Michael Hesemann in seinem in diesen Tagen erscheinenden Buch „Der Papst, der Hitler trotzte“.“

Aus einem Bericht von Alexander Smoltczyk für ‘Spiegel Online’

Mit der Ökumene wenig am Hut

Die vatikanischen Archive „zeigten, daß der Heilige Stuhl vielen Juden half. In Italien gelang es, die Rassengesetzgebung zu mildern und Deportationen zu verhindern; die Razzia vom 16. Oktober 1943 im römischen Ghetto wurde auf Initiative des Papstes bald eingestellt. Viele Juden überlebten dank kirchlicher Hilfe, versteckt in Klöstern, in kirchlichen Häusern, aber auch im Vatikan selbst. Trotz der politischen Wirren setzte der Pacelli-Papst mit zahlreichen Lehrschreiben viele neue kirchlichen Akzente. […] Wenig Zugang hatte der Pacelli-Papst zur neuen ökumenischen Bewegung.“

Aus einem Bericht der deutschen katholischen Nachrichtenagentur ‘KNA’

Pius XII. als Nuntius in Deutschland und als Papst
Sein würdevolles Auftreten sorgte landauf und landab für

Kontakte zum deutschen Widerstand

„Nach jüngsten Erkenntnissen (noch sind nicht alle Vatikan-Dokumente freigegeben) soll Pius XII. sogar Kontakt zum deutschen Widerstand gehabt haben. Spätestens das wäre bei Bekanntwerden das Vernichtungsurteil gewesen.“

Aus einem Bericht von Lothar Schröder für die Regionalzeitung ‘Rheinische Post’.

Technischer Modernismus

„Die Feststellung eines »rigiden Antimodernismus« ist – jenseits mancher theologischen Positionen – für den technikbegeisterten Diplomaten Pacelli jedenfalls nicht zutreffend. Matthias Erzberger wußte schon, bei welchem Nuntius er mit dem fabrikneuen Mercedes-Benz Eindruck machen könnte, den er zur Ankunft 1917 vor die Münchener Nuntiatur gestellt hatte. Pacellis Interesse für das neue Leichtflugzeug der Firma Junkers, das er sich auf einem Probeflug von München nach Oberammergau vorführen ließ, war stärker als seine ursprüngliche Flugangst.“

Aus einem Artikel von Karl-Joseph Hummel für die katholische Zeitung ‘Tagespost’.

Das gleiche noch einmal

„Angenommen, er könnte mit all seinem heutigen Wissen Pius XII. zur Zeit der Naziherrschaft beraten – würde er ihm empfehlen, etwas anders zu machen, den Holocaust offen anzuprangern? »Absolut nicht«, sagt Pater Gumpel [der Postulator des Seligsprechungsprozesses für Pius XII.]. »Öffentliche Proteste hätten keinen Sinn gehabt.« Sie hätten vielmehr die stille Hilfe des Papstes etwa für Tausende von der Deportation bedrohte Juden Roms gefährdet.“

Aus einem Bericht in der Tageszeitung ‘Süddeutsche Zeitung’.

Santo subito

„Als Pius XII. 1958 starb, schrieb die israelische Außenministerin und spätere Premierministerin Golda Meir: »Wir trauern. Wir haben einen Diener des Friedens verloren. Die Stimme des Papstes war während der Nazizeit klar, und sie verteidigte die Opfer.« Auch zeitgenössische Zeitungskommentare erwecken den Eindruck, als habe die ganze Welt damals dasselbe gefordert, wie zuletzt bei Johannes Paul II.: »Santo subito!« – »Sofort heilig sprechen!«“

Aus einem Bericht von Martin Zöller für die deutsche Zageszeitung ‘Die Welt’.

Verschwiegene Wahrheit

„Ich erinnere mich, wie der Heilige Vater zur Mittagszeit in die Küche kam und zwei mit der Hand beschriebene Blätter mitbrachte. Sie enthalten, so sagte er, meinen Protest gegen die grausame Verfolgung der Juden, und ich wollte sie eigentlich heute Abend im ‘Osservatore’ veröffentlichen lassen. Aber ich denke jetzt: Wenn der Hirtenbrief der Bischöfe 40.000 Menschenleben gekostet hat, dann kann mein eigener Protest … leicht das Leben von 200 000 Juden kosten. Eine so schwere Verantwortung kann ich nicht auf mich nehmen. Es ist besser, in der Öffentlichkeit zu schweigen und insgeheim alles Erdenkliche zu tun.“

Das Zeugnis der päpstlichen Haushälterin, Schwester Pasqualina Lehnert, über ein vernichtetes Dokument im Buch „Der Papst, der geschwiegen hat“ (1999) von John Cornwell.
      
50 Lesermeinungen
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#66   Brandenburgis   22:57:30 | Montag, 19. April 2010
ICh weiß wovon ich rede
da ich die Bücher von „Hesemann“ kenne.
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#65   FranzvPaul   22:18:46 | Montag, 19. April 2010
wie ich dich kenne, paßt dir das nicht, was er schreibt.
Brandenburgis: Hesemann ist ein dubioses Plappermaul.
:-D
Sehr katholisch das. ^-^ Wenns nicht paßt, dann ist der Briefträger ein Lügner.
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#64   Brandenburgis   22:14:39 | Montag, 19. April 2010
Hesemann ist ein dubioses
Plappermaul. Seine Bücher sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt werden.
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#63   iustus   20:27:50 | Freitag, 10. Oktober 2008
Überdies
sind das ganz neue Töne von Herrn Berens. Bisher dachte ich immer, er gehört der Fraktion an, die glaubt, es kämen ohnehin alle Menschen zu Gott. Auf einmal hält er es für möglich, dass es Menschen gibt, die nicht dorthin gelangen. o.O
Ein echter Fortschritt! :-]
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#62   Benedikt   20:12:30 | Freitag, 10. Oktober 2008
@ josberens
Bleiben wir doch mal auf dem Teppich und gehen die Sache mal ganz ruhig an.
Gerne.
Fakt ist doch, daß eine Heiligsprechung bedeuten soll, daß die betreffende Person hundertprozentig bei Gott ist und ab dem Zeitpunkt der Heiligsprechung als Fürsprecher bei Gott angerufen und öffentlicht verehrt werden kann.
Richtig.
Das ein Mensch sich anmaßt, eine derartige Entscheidung zu fällen,
Wieder falsch. Es wird nicht entschieden, dass jemand im Himmel ist. Haben Sie es immer noch nicht verstanden? Es kommt nur eine allgemeine Überzeugung zum Ausdruck. Es bestimmt dies auch nicht einfach der Papst. Befassen Sie sich mal mit den einzelnen Prozessen. Zunächst muss ein diözesaner Prozess eingeleitet werden. Der geht regelmäßig auf Bitten des Gottesvolks zurück. Man kann davon ausgehen, dass dieses Volk ohnehin schon der Meinung ist, dass sich der Betreffende im Himmel befindet. Die Hierarchen leiten dann den Prozess ein und überprüfen das Leben des Dahingeschiedenen. Wunder gelten als Anzeichen, dass der Betreffende tatsächlich Fürsprache bei Gott leisten kann. Sie werden aber streng überprüft. Erst am Ende steht die Seligsprechung an sich. Das ist also nichts, was sich der Papst beim Frühstücksei ausdenkt.
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#61   Bernd Stromberg   20:07:53 | Freitag, 10. Oktober 2008
@Benedikt
Ganz ehrlich, ich bewundere Ihre Geduld. Sie wären wirklich ein sehr guter Lehrer (sofern Sie das nicht bereits sind).
Es ist das Problem einer völlig schablonenhaften Art zu denken: JoBerens hat eine extrem festgefügte Meinung, die aus Parolen und Phrasen besteht, die er zwar austauschen und kombinieren, nicht aber revidieren kann. Er ist offenbar nicht in der Lage, auf Einwürfe und andere Sichtweisen einzugehen. Unter dieser Voraussetzung sind Diskussionen mit JoBerens unmöglich, ungefähr so wie mit manchen Sedisvakantisten.
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#60   joberens   20:04:30 | Freitag, 10. Oktober 2008
Benedikt Selig- Heiligsprechungen
Bleiben wir doch mal auf dem Teppich und gehen die Sache mal ganz ruhig an. Fakt ist doch, daß eine Heiligsprechung bedeuten soll, daß die betreffende Person hundertprozentig bei Gott ist und ab dem Zeitpunkt der Heiligsprechung als Fürsprecher bei Gott angerufen und öffentlicht verehrt werden kann.
Das es so ist, bestimmt ein, im Verhältnis zu Gott doch winzig kleiner Mensch.
Das ein Mensch sich anmaßt, eine derartige Entscheidung zu fällen, die in Wirklichkeit nur Gott betrifft, halte ich für eine übertriebene Amtsanmaßung Gott gegenüber und ist für mich Beweis dafür, daß dieser Mensch den Größen- und Standesunterschied Gott und Mensch nicht mehr vor Augen hat.
Das hat auch nicht das Geringste mit Jesus unddem Evangelium zu tun.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#59   Benedikt   19:28:45 | Freitag, 10. Oktober 2008
@ Josberens
Sollte man nicht wieder mehr Respekt vor der Größe Gotte beweisen und es ihm ganz allein überlassen, ob er diesen Papst bei sich haben will oder nicht. Sind wir doch mal ehrlich. Das Ganze sind doch nur Spekulationen und nicht mehr und nicht weniger.
Ich fasse es nicht. Ich habe Ihnen hier www.kreuz.net/…ticle.7979-page.html erläutert, dass eine Seligsprechung nicht bedeutet, dass jemand zu Gott gelassen wird. Sie haben dies auch gelesen (und darauf um 18:31 Uhr geantwortet). Dennoch behaupten Sie hier weiter, die Seligsprechung sei eine Anmaßung, weil sie Gott vorschreibe, wen er zu sich nehme.
Sie handeln offenbar nach der Prämisse „Ich bleibe bei meiner Meinung, verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen!“ Sie sind alles mögliche, aber kein Denkender.
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#58   joberens   19:22:30 | Freitag, 10. Oktober 2008
Wozu das ganze Gezedere Seligsprechung
Es ist doch eigentlich alles, mehr oder weniger Spinnerei ist, was hier so für und wider die Seligsprechung dieses Papstes betrieben wird.
Sollte man nicht wieder mehr Respekt vor der Größe Gotte beweisen und es ihm ganz allein überlassen, ob er diesen Papst bei sich haben will oder nicht. Sind wir doch mal ehrlich. Das Ganze sind doch nur Spekulationen und nicht mehr und nicht weniger.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#57   Tilly   15:07:08 | Freitag, 10. Oktober 2008
Pius XII
Selbstverständlich war Papst Pius XII heiligmässig!
Die „Auserwählten“ spucken nicht nur ihm ins Gesicht sondern auch jedem anderen Christen. Vor allen jenen die sich ihnen unbedingt anbiedern wollen.
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#56   Bernd Stromberg   12:52:17 | Freitag, 10. Oktober 2008
Kritik aus Partenia an Pius XII.
Pfarrer Breitenbach aus Schweinfurt, der geistige Mentor des bekannten Internet-Kirchenkritikers und Verfassers von ungelesenen Briefen an Papst und Bischöfe, Josef Berens, hat sich kritisch zur Seligsprechung Papst Pius XII. geäußert: Pius XII – Zeug zur Selig/Heiligsprechung? www.partenia.org/phorum5/read.php?1,8923,8923. Es ist unklar, wessen Feder dieser kleine Beitrag letztlich entstammt.
Das dort von Pius XII. gezeichnete Bild widerspricht den Idealen des „Freiheit atmenden“ Internetforums Partenia, die im wesentlichen den 60er Jahren entstammen und ein interessantes Fossil der Stimmung jener uns fremden Zeit sind. Gerade die vermutete „Weltfremdheit“ des Papstes wird diesem zum Vorwurf gemacht, ein Phänomen, was in die Jahre gekommene „Alt 68er“ aus ihrer eigenen Denkungsart her nur zu gut kennen. Mit Worten, die an marxistische Parolen erinnern, wird gegen Pius XII. im Stile totalitärer Systeme agitiert:
Ein ewig Protegierter, stets Privilegierter, hoch Ehrgeiziger, extrem Lebensfremder, chronisch Kränklicher mit Verhaltensweisen, die einen Psychiater oder Psychologen rasch dazu bringen könnten, klinische Dimensionen zu vermuten.
Zumindest letzteres möchte man für so manches „Pamphlet“, das man auf Partenia liest, vermuten, sicherlich aber für den zu Eingangs genannten Beitrag!
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#55   r.ruhrgebietler   11:42:04 | Freitag, 10. Oktober 2008
Santo Subito
In der TAT – wie alle PIUS-Päpst war auch P-XII heiligmäßig. Weswegen er ja auch von den Modernisten verfolgt, verleumdet und in jeder Art und denunziert wird.
Santo Subito!
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#54   iustus   22:05:57 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
danke Ihnen für die guten Worte
die ich übrigens erwidern kann.
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#53   Alois Bischof   21:29:55 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Herr Stromberg
Die Krise in unserer heiligen, einen, katholischen, apostolischen und römischen Kirche ist nicht primär liturgisch, sondern erstens eine Frage der scheinbaren veränderten Glaubenslehre auf und nach dem II. Vatikanum, wie in der jetztigen „Konzilskirche“ (Begriff des Paul VI. und Kardinal Benelli) realexistierend.
Es gibt bei youtube neben den Sakrilegen an der heiligen Hostie – wie in jeder „pluralistischen“ liberalen gleichgültigen Gesellschaft und politischen Partei heute – auch noch wahres und schönes:
www.youtube.com/watch?v=D-X2z8YIDPI (Amerikanisch)
www.youtube.com/watch?v=zoJcvhxonEI (Italienisch)
www.youtube.com/watch?v=xbGyLTmxd0A (Amerikanisch)
Möge Papst Pius XII. bald zur Ehre der Altäre erhoben werden. Jedoch nicht als These neben der Antithese Johannes-Paul II. „der Große“ wie manche Hegel-Philosophen im Vatikan es sich wünschen, um die Neue Religion und die alte Religion zu vermischen und um der Neuen falschen Einen-Welt-Religion des Dialogs und der teilweisen „Einheit“ aller Religionen den Weg zu bereiten. Pius XII. hat diese Irrtümer ja ausdrücklich verurteilt. Eine Assisi-Konferenz hätte Papst Pacelli mit der Exkommunikation bestraft anstatt sie zu organisieren wie Papst Wojtyla und seine Konzilskirchliche Umgebung es 1986-2002 taten.
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#52   iustus   20:31:55 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Gern gescheh’n
Und danke Ihnen für die guten Worte!
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#51   Bernd Stromberg   20:06:06 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@Iustus
Beeindruckend! Danke für den Link. Schön übrigens, dass es auch solche User wie Sie hier gibt! Denn lautkrakelende und sich dümmlich gebende rechte wie linke Fanatiker, die jedes Maß und jede Vernunft verloren zu haben scheinen, gibt es hier leider mehr als genug.
Warum ist eigentlich noch niemand auf die Idee gekommen, eine deutsche Internetseite nach dem Vorbild von „The New Liturgical Movement“ aufzumachen, wo man in einem vernünftigen Rahmen über liturgische Fragestellungen diskutieren kann, ohne irgendwelche durchgeknallten Parolen oder blanken Hass von links und rechts erleben zu müssen? Denn hier ist das völlig unmöglich!
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#50   iustus   19:49:07 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Prozession und Aufbahrung
Hier Fotos von der Prozession und der Aufbahrung in St. Peter:
www.gloria.tv/?video=u7fmpgab…
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#49   Alois Bischof   19:38:51 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Ein Heiliger
Er rettete selber einer Million Juden und Zigeunern das Leben, forderte die Wiederherstellung Polens (aber nicht die Vertreibung der Deutschen und den Raub Ostdeutschlands wie im Potsdamer Vertrag), hat Katholiken inspiriert sich dem nichtmilitärischen Widerstand anzuschliessen, hat Spanien und Portugal bewegt Juden aufzunehmen, hat über die Slowakei sogar ukrainischen Juden das Leben gerettet, wurde von Golda Meir geehrt und gepriesen, auch von Albert Einstein.
Aber weil der Papst Israeli Zolli in die Kirche aufnahm, und weil Christentum für talmudische Rabbiner oft eine „Beleidigung in sich“ sei, und weil der Papst auch die Vertreibung der Deutschen aus dem Osten verurteilte, und die Willkürjustiz in Nürnberg und Landsberg, den nuklearen Völkermord in Hiroschima u. Nagasaki, sowie die Plünderung Osteuropas durch die Sowjets, auch verurteilte, geriet er immer schlimmer unter Beschuß. Bedingt durch marxistische Quellen innerhalb Israels, die die KGB-Propaganda und die der Securitate-Lügen verbreiteten.
Pius XII. war aber ein Heiliger. Er war für die katholische Ökumene: für die Bekehrung von Nichtkatholiken in die einzig wahre Kirche, er war für die Liturgische Bewegung (aber gegen die Zerstörung der Messe durch Hyperliturgiker und Neomodernisten), er unterstützte die Wissenschaften, jedoch nicht die Evolutionistischen Darwinistischen Ideologen.
Er war ein Heiliger. Nur die Berufung Roncallis ins Kardinalskollegium war ein Riesenfehler! Sowie Wojtyla und Bugnini.
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#47   Rodolfo Panetta   18:29:20 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Papa Pacelli santo subito!
Heute meldet die Tagesschau, das Seligsprechungsverfahren für Papst Pius XII. sei abgeschlossen. Es fehle nur noch die Unterschrift des Papstes. Nur Mut, Eure Heiligkeit Papst Benedikt XVI.!
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#46   No Comment   17:36:04 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Santo subito?
Hat 1958 NIEMAND gefordert. Und es wird noch ein Weilchen dauern, weniger wegen des „Schweigens“, sondern wegen anderer, wenig heroischer Aspekte…
:-S
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#45   solideo   17:13:21 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
An Alle
Sitze nicht bei den Spötern
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#44   Quaestor †   15:53:13 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Danke iustus!
Ohne deinen Hinweis wäre mir das tatsächlich nicht aufgefallen!!!
Schon Pius XII. zelebrierte täglich die Alte Messe!!!!!!!
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#42   Quaestor †   15:37:21 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!
Ich kann nicht mehr!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#41   iustus   15:35:23 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@Quaestor
Ach, ist Ihnen die Bildunterschrift auch schon aufgefallen? :-S
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#40   Quaestor †   15:34:21 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Der Brüller des Tages!!!!
„Schon Pius VI. zelebrierte täglich die Alte Messe!“
:-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#38   iustus   15:28:39 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@alle
Bitte die Leserbeiträge erst durchlesen, bevor wir hier 50 Einträge von Lesern haben, denen alle zum ersten Mal die gelungene Bildunterschrift auffällt. Schon im ersten Leserbeitrag wird sie erwähnt!!!
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#36   kritischerbeobachter   15:24:39 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Jetzt sehe ich erst den Kommentar unter einem Bild:
„Pius XII. zelebrierte täglich die Alte Messe.“
Die „neue Messe“ gab es doch zu den Lebzeiten Pius XII. noch gar nicht???
Also: Papst Pius XII. zelebrierte täglich die Hl. Messe.
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#35   Ultramontanus   15:18:35 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Wieso
da ist doch ne Meinung von Malachias!
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#34   kritischerbeobachter   15:17:38 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Ich rufe mal in Erinnerung:
www.kreuz.net/article.703.html
Schade, daß seinerzeit keine Meinungen dazu abgegeben worden sind.
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#32   pangelingua   15:14:09 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@velum
Ja, welche Messe hätte er sonst auch zelebrieren sollen?
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#31   Ultramontanus   15:14:08 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Tag…
methusalix! :-D
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#29   Marcelus   15:03:32 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Pius XII. war natürlich
Antimodernist wie jeder gläubige Katholik.
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#27   Marcelus   14:47:43 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Und aus welchen Kreisen kommen die?
Aus deutschen Kreisen, die der NSDAP nicht nachgelaufen sind,
also aus den katholischen Gebieten des ehemaligen Deutschen Reiches?
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#26   bonifatius   14:45:17 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Velum, sie sind sicherlich kein Hocaustleugner
aber ein grundsätzlicher Leugner jener katholischen Kräfte, die unter Einsatz des Lebens in Not geratene Juden retteten. Wie nennen sie das Verhalten eines Geretten, der den Retter verspottet, ihm schadet, ja sogar bekämpft? political correctness?
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#25   Marcelus   14:41:12 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Hunderttausende Juden haben Pius XII. bis zuletzt als ihren Retter
die Dankbarkeit bewahrt und diesen als solchen geehrt,
und der Rabbi von Rom, Israel Zolli, konvertierte zur katholischen Religion, und hatte auch eine Christusvision, und nahm Pius zu Ehren auch dessen Taufnamen Eugenio als seinen Wunschtaufnamen.
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#23   Marcelus   14:32:31 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
»Autobahn« hat hier niemand gesagt,
aber es wird die deutsche Sprache verwendet und Deutsche schreiben hier auch.
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#21   Hesse   14:30:39 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Hat hier jemand etwa
„Autobahn“ gesagt?? Ahhh Naaaaaaaaaaaaziiii!
:-D
Hier das brandneue „Naz-O-Meter de.youtube.com/watch?v=goAlmkHXaKQ“. Wäre vielleicht was für euch.
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#19   Marcelus   14:27:39 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@Velum: Falls Sie ein Nazi aus Argentinien sind,
hier sind keine Nazis.
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#17   Przybislav Iamesseblo   14:24:33 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
ausgenommen Paul VI
man muss eines dem Frevler Montini einräumen, er hat seinen früheren Vorgesetzten stets in Schutz genommen. Dagegen schwiegen die beiden anderen Frevler Roncalli und Woytila. Schliesslich wollten sie es sich nicht verderben
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#16   Marcelus   14:24:07 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@Velum: Wenn das stimmt,
dann sind Sie wahrscheinlich der NS-Führer.
Schreiben Sie aus Argentinien?
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#14   wiener   14:22:49 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@ bonifatius
Aber dieser immer wieder versteckte Hass, diese Vorwürfe (Vortrag eines Rabbiners bei der Bischofsversammlung in Rom) macht eine Aussöhnung sehr schwer.
+.net versteckt seinen hass (immerhin) nicht, sondern trägt ihn ganz offen zur schau …
:-S
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#13   Beatus Theophilus_89   14:22:27 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
SANTO SUBITO PAPA PIO XVII
o^/ Papst Pius XVI o^/
einer der größten Päpste des 20. Jahrhunderts!
O:) Begründer des modernen Vatikan, einer Steuereinfuhr für die Bezahlung der Interessen und Aufgaben der katholischen Kirche und Friedensfürst! O:)
Da soll ja kein Jude auf die Idee kommen und gegen Papst Pius XII zu protestieren!!!
Wenn, dann haben Juden ihm dankbar zu sein, für alles was er für ihr Volk getan hat! Es gab Juden nach dem II. Weltkrieg die ihm für sein Mitwirken an der Rettung zahlreicher Juden getan hat! so viel zu den Vorwürfen, er habe geschwiegen. Es gibt noch die jüdische Bewegung „Pave the way“ die Pius XII auf ewig dankbar ist!
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#12   bonifatius   14:20:59 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
wiener, cantate :so nicht!
Golda Meir: Wir trauern. Wir haben einen Diener des Friedens verloren. Die Stimme des Papstes war während der Nazizeit klar, und sie verteidigte die Opfer.
Warum wollen denn viele Juden die erwiesener Hilfe, die der Heilige Vater unter schwersten Umständen dem jüdischen Volk zukommen ließ, nicht anerkennen? Es wird ja nicht einmal Dank erwartet. Aber dieser immer wieder versteckte Hass, diese Vorwürfe (Vortrag eines Rabbiners bei der Bischofsversammlung in Rom) macht eine Aussöhnung sehr schwer.
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#11   Marcelus   14:20:54 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Die NSDAP wurde ausschließlich von den protestantischen Wahlkreisen des Deutschen Reiches
gewählt,
und deshalb müssen Sie Nationalsozialisten auch in diesen Kreisen suchen.
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#9   Marcelus   14:18:37 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@Velum: Katholiken sind keine Nazis, sondern das waren insbesonders
die Protestanten.
Sie müssen also schon auf protestantischen Seiten nach Nazikreisen suchen, falls Sie die suchen.
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#7   Marcelus   14:16:25 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@Velum: Angloamerikanische Bestien?
Diesen Ausdruck höre ich zum ersten Mal von Ihnen.
Die Angloamerikaner haben sicher viele Fehler gemacht, und Kriegsverbrechen begangen,
aber die Deutschen ja auch.
Sollen wir ihnen das ständig vorhalten?
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#5   Marcelus   14:12:41 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@Velum: So versucht eben Deutschland bis heute mit falschen Unterstellungen Andersdenkende
mundtot zu machen.
Den USA, dem Land der Freiheit und Meinungsfreiheit und Toleranz, ist ein solches Denken fremd, wie es von den BR-Deutschen bis heute zu hören ist.
Und deswegen ist der Nationalsozialismus und Kommunismus auch nichts US-Amerikanisches, sondern etwas Deutsches und Europäisches.
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#3   Tridentinus   14:09:13 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Daß das Subito manchmal historisch relativiert wird,
stimmt auch wieder hoffnungsvoll!
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#2   wiener   13:53:59 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
so nicht!
Verteidiger der Juden – die ihm später ins Gesicht spuckten
diese formulierung ist reinster antisemitismus.
sie verallgemeinert („die juden“ hätten angeblich etwas getan) völlig unangemessen und trägt damit zur unversöhnlichkeit und hass bei.
ist das nötig???
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#1   cantate   13:50:47 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
ulkige Bildunterschrift:
„Pius XII. zelebrierte täglich die Alte Messe.“
Ihr seid echt unübertroffen!
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