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Freitag, 10. Oktober 2008 07:57
kreuzmeldungen
Ironische Aussage? + Mitglieder des Clubs + Keine Tätowierung auf dem Hinteren + Ermittlungen + Die Hintermänner
Ironische Aussage?

Vatikan. Papst Benedikt XVI. zelebrierte gestern, zum fünfzigsten Todestag von Pius XII., eine Messe für seinen Vorgänger. In der Predigt erklärte Benedikt XVI., daß Pius XII. die Gefahr der nationalsozialistischen Ideologie mit ihren antikatholischen und antisemitischen Wurzeln von Anfang an erkannt habe. Benedikt XVI. betete in der Messe auch für einen „glücklichen Fortgang“ der Seligsprechung Pius XII. Ironie dieser Aussage: Die Unterlagen wurden dem Papst im Mai 2007 übergeben – seitdem fehlt nur noch seine Unterschrift für den Fortgang der Seligsprechung.

Mitglieder des Clubs

Frankreich. Das altgläubige französische Benediktinerkloster Le Barroux ist Ende September in den Orden der Benediktiner aufgenommen worden. Es scheint konkret eine Eingliederung in die Kongregation der Benediktiner von Subiaco geplant zu sein. Dafür ist eine vierjährige Anpassungszeit vorgesehen. Der Papst hatte sich persönlich für die Aufnahme ausgesprochen. In der Vergangenheit waren immer wieder Stimmen lautgeworden, die von einer Anpassung des Klosters an den Neuen Ritus sprachen. Die Gemeinschaft war bisher der päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’ unterstellt.

Keine Tätowierung auf dem Hinteren

Großbritannien. Der anglikanische Prediger Peter Mullen (66) hat sich bei den Homo-Unzüchtigen entschuldigt. Zuvor hatte er ihnen auf seinem Weblog geraten, sich „Sodomie gefährdet die Gesundheit“ auf den Hinteren zu tätowieren. Nun bezeichnete Mullen seinen klugen Ratschlag als angeblich „unklug“. Er habe niemanden beleidigen wollen.

Ermittlungen

Südtirol. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Pfarrer Peter Gschnitzer (56) von Kastelbell-Tschars wegen Besitzes kinderpornographischer Materialien. Bei einer Hausdurchsuchung vor drei Wochen fand die Staatsanwaltschaft auf dem Computer des Geistlichen und in Fotoalben belastende Bilder. Bis auf weiteres wird der Priester seine Pfarreien nicht mehr betreuen – gab die Diözese Bozen-Brixen am Donnerstag bekannt.

Die Hintermänner

„Darf ich hinzufügen, daß meine Freunde – Leiter und Mitglieder der katholischen Gemeinschaft von Sant’Egidio, mich in diesen neuen ökumenischen Geist eingeführt haben. Ich hatte das Privileg, regelmäßig an ihren internationalen Treffen teilzunehmen, die vom Geist des berühmten Gebetes von Assisi inspiriert sind. In den vergangenen Jahren war ich auch der Vize-Präsident der bilateralen Kommission des Oberrabbinats von Israel und des Heiligen Stuhls, die eine wunderbare Arbeit leistet.“

Der Oberrabbiner von Haifa, Shear-Yashuv Cohen während seiner Ansprach vor der Bischofssynode.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 20 Lesermeinungen:
Montag, 13. Oktober 2008 01:10
Rabanus †: Auch ich
fordere ebenso die Rücknahme derSperrung gegen exodus!
Und noch immer stehen solche unglaublichen Hetzparolen eines carlosrobertoauf kreuz.net:

Der Holocaust(TM) ist eine Erfindung der Zionisten, die das Heilige Land beherrschen wollten, und der Glaube daran wurde durch die Siegermächte erzwungen.
Die Juden haben in der Gaskammer ja auch viele Freundschaften geschlossen. Daher waren die angeblichen Massenvergasungen ja auch ein Hort jüdischer Nächstenliebe. Danke liebe SS.
Montag, 13. Oktober 2008 00:56
Quaestor †: Die Redaktion hat heute die ungerechtfertigte Sperrung von aleph zurückgenommen! Das ist gut so!!!
Ebenso wie aleph hat exodus sich gegen die Verbreitung von volksverhetzenden, nazistischen postings eines carlosroberto durch kreuz.net eingesetzt und wurde dafür gesperrt!
Deshalb fordere ich analogerweise die Rücknahme der Sperrung von
exodus!!!
Freitag, 10. Oktober 2008 23:29
pangelingua: @Benedikt
Sie sind echt zu bewundern, dass Sie sich mit dem Rommersheimer Senfdackel auf eine Diskussion einzulassen versuchen. Da kommen Sie keinen Schritt weiter.
Sinn- und wertlos ist einzig und allein, was dieser Schwachsinnige hier ständig absondert.
Freitag, 10. Oktober 2008 20:41
Benedikt: @ josberens
Also doch nur Glaubensüberzeugung des Menschen Papst und nicht mehr und nicht weniger und vielleicht also doch wertlos für Gott.

Es geht hier gar nicht darum, einen Wert für Gott zu schaffen.

Der Rest, den Du da schreibst ist ja doch ziemlich an den Haaren herbeigezogen und widerlegt meine Meinung nicht

Guter Witz. Der Rest des Beitrages enthält Fragen hinsichtlich Ihrer Thesen, die Sie wieder einmal nicht beantworten wollen. Wahrscheinlich können Sie es gar nicht.
Freitag, 10. Oktober 2008 20:37
joberens: Benedikt Selig- Heiligsprechungen
Also doch nur Glaubensüberzeugung des Menschen Papst und nicht mehr und nicht weniger und vielleicht also doch wertlos für Gott.

Der Rest, den Du da schreibst ist ja doch ziemlich an den Haaren herbeigezogen und widerlegt meine Meinung nicht.

Josef Berens

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Freitag, 10. Oktober 2008 20:06
Benedikt: @ josberens
Wie kann aber ein Mensch, denn der Papst ist ein Mensch wie jeder andere, zu bestätigen versuchen, daß Jemand bei Gott ist?

Nichts „Bestätigen“. Es kommt hierbei eine Glaubensüberzeugung zum Ausdruck. Jeder Gläubige hat Glaubensüberzeugungen, auch Sie. Wenn Sie das zur Annahme herabstufen, ist auch Ihr Glaube bloß Annahme. Warum beten Sie zu Gott? Ist das etwa auch Bevormundung Gottes, wenn Sie im Gebet bitten oder etwas erhoffen? Erhoffen Sie nicht, dass etwa Ihre Eltern oder Großeltern, falls sie bereits tot sind, bei Gott sind? Ist das etwa eine Bevormundung?

Im Fall des Papstes besteht der Unterschied, das er eben für die ganze Kirche sprechen kann und erklären kann, dass sich der Gläubige Xy nach Meinung der Kirche im Himmel befindet. Das kann aber auch jeder Gläubige für sich selbst vermuten und dementsprechend auch den Nicht-Seliggesprochenen um Fürbitte anrufen.

Ist eine derartige Bestätigung, die nur auf einer Annahme beruht, nicht mehr oder weniger sinn- und wertlos?

Wieso sollte sie wertlos sein?
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