Liturgie
Eseleien im Kirchenraum
Zum Welttierschutztag haben Priester versucht, die immer leerer werdenden Kirchenbänke mit irgendwelchen Viechern zu füllen.
Pferd in der anglikanischen Kathedrale in New York.
Pferd in der anglikanischen Kathedrale in New York.
© Anne Bowerman, CC
(kreuz.net) Am ersten Oktoberwochenende hielten zahlreiche Priester sogenannte Tiersegnungen – auch innerhalb der Gotteshäuser. Als Anlaß oder Vorwand benützten sie den Gedenktag des Heiligen Franziskus am Samstag, dem 4. Oktober.

Pfarrer Franz Wenigwieser von Reichenau in der österreichischen Diözese Linz lud die Vierbeiner am letzten Samstag abend in die Messe ein.

„Wir haben von vornherein gesagt, daß jedes Tier, soweit es durch die Kirchentüre paßt, erlaubt ist“, erklärte Hw. Wenigwieser den ‘Oberösterreichischen Nachrichten’.

Trotzdem sei die Messe ruhig verlaufen: Nur einige Hunde hätten gebellt.

Ein eigens engagierter Putzdienst entfernte Kotabfälle aus der Kirche.

Tiersegnungen bei protestantischen Gemeinschaften
Tiersegnung bei den Methodisten.

Als Tierliebhaber verharmloster Heiliger

In der Kapuzinerkirche in Stans im Zentralschweizer Kanton Nidwalden – Bistum Chur – besuchten vier Hunde am Freitag abend eine Messe.

Die Kapuziner segneten nach Angaben der ‘Neue Nidwaldner Zeitung’ auch Ratten und Rinder.

Der Initiator der Haustiersegnung gibt zu, daß die vier Viecher „kein großer Ansturm“ sind- aber angeblich auch kein schlechter Anfang.

Ein Herrchen beklagte sich tränenrührend vor der Zeitung, daß die Kirche die Tiere bisher angeblich „nicht richtig wahrgenommen“ habe, weil sei nichts gegen Tierquälerei tue: „Der heilige Franziskus würde das nicht akzeptieren.“

Esel, erbarme Dich unser!

In der Ortschaft Morschach im Zentralschweizer Kanton Schwyz im Bistum Chur ließ der Franziskanerpater Gebhard Kurmann seinen Segen zehn Hunden und einer Katze angedeihen.

Das berichtete die ‘Neue Schwyzer Zeitung’.

Der tierischen Messen wohnten auch dreißig sogenannte Gläubige bei. Eine Anwesende forderte vor der Tageszeitung, die Tiere – vor allem die Nutztiere – um Verzeihung zu bitten.

Weihwasser für Tier und Täufling

In Mainz durften die Haustiere zu einer ökumenischen Andacht in der Altenheimkapelle St. Josef erscheinen.

Die evangelische Predigerin Heidemarie Beier – die gemäß ihrem Bekenntnis nicht an Segnungen und Heilige glaubt – lobte trotzdem den Heiligen Franziskus.

Inmitten der Tier-Besprengung mit Weihwasser empfing ein Kleinkind namens Elisabeth Manila auch noch das Sakrament der Taufe.

Ein Pferd vor der Kirchentür

Am Osnabrücker Dom segnete Diakon Gerrit Schulte alle möglichen Tiere: „Hunde, jede Menge Katzen, Meerschweinchen, Wellensittiche und sogar einen Hahn“ – sagte er der Tageszeitung ‘Berliner Morgenpost’.

In Ratingen im Regierungsbezirk Düsseldorf segnete der Minoritenpater Witold Zorawowicz am Samstag Hunde, Kaninchen, Meerschweinchen und Hühner:

„So segnen wir jetzt alle Tiere einzeln – und sehen, ob sie das Wasser mögen“ – scherzte der Pater vor der Regionalzeitung ‘Rheinische Post’ mit dem Sakramentale.

Einmal – erinnerte sich der Pater – sei sogar ein Pferd vor der Kirchentüre gestanden.
      
41 Lesermeinungen
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#41   haase   11:30:26 | Freitag, 22. April 2011
Segnung von Tieren – Rein gar nichts spricht dagegen
Die Segnung der (Nutz)Tiere hilft doch auch uns Menschen bzw. den Bauern, denen Gesunde Tiere Nahrung und Einkommen bescheren. Tiere sind zudem Geschöpfe Gottes, was soll dagegen sprechen sie segenen zu lassen… wo doch auch Schiffe, Häuser (auch z.B. CBM Segen) und andere Gegenstände gesegnet werden. Waffen sollte man allerdings nicht segnen, das war sicher nicht gut dies zu tun in den Weltkriegen, vor allem nicht von allen Kriegsparteien die dann ja gegeneinander kämpften. Da kann man sich Aufregen. Und auch bei anderen unseglichen Technologien wie Atomkraftwerken frage ich mich, ob man solche Bauwerke segen soll oder ob hier nicht wichtiger ist, zu beten, dass nichts passiert und man sie möglichst schnell wieser abbaut. Was die Verschmutzung der Kirchen durch tierische Besucher und Segnungen in der Kirche angeht, so könnte man jedoch etwas pragmatisches von der Wiener Statdtverwaltung lernen, wenn man in einer Gemeinde Segnungen von Pferden in einer Kirche vorhat. Denn dort werden den Pferden, die die Kutschen ziehen, schon seit einigen Jahren jetzt Auffangwindeln angezogen, damit der Balast nicht mehr zur Erde fällt. Das spart dort viel Reinigungskosten (-:
Sicher spricht aber auch nichts gegen Segnungen von Tieren vor der Kirche – Nur, wenn es kalt ist oder schlechtes Wetter ist, so ist doch für die ganze Gemeinde schöner man lässt die Tiere ins Gotteshaus als das alle Menschen im freien stehen müssen, die der Segnung beiwohnen möchten!
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#40   haher   19:44:42 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Der tierischen Messen wohnten auch dreißig sogenannte Gläubige bei.
was soll denn schon wieder diese dämlich- dümmliche Formulierung in
einem „SOGENANNTEN“ „Sachbericht“ (!): sogenannte Gläubige … Die „sog. und selbsternannten Red.“ von „hetz.netz“ maßt sich in jedem Artikel an, über das Befinden anderer, nie aber sich selbst, zu urteilen mit diesem alles und jedes in Zweifel ziehenden Vokabular!
ÄTZEND! :-P
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#39   Quaestor †   00:55:30 | Montag, 13. Oktober 2008
Die Redaktion hat heute die ungerechtfertigte Sperrung von aleph zurückgenommen! Das ist gut so!!!
Ebenso wie aleph hat exodus sich gegen die Verbreitung von volksverhetzenden, nazistischen postings eines carlosroberto durch kreuz.net eingesetzt und wurde dafür gesperrt!
Deshalb fordere ich analogerweise die Rücknahme der Sperrung von
exodus!!!
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#38   Franz Kappes   09:35:46 | Sonntag, 12. Oktober 2008
@Biene
Nicht falsch verstehen. Ich finde es schon toll, wenn jemand für mich betet. Aber ich möchte nicht, dass zum falschen Gott gebetet wird. o^/
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#37   Biene Maja   22:13:20 | Samstag, 11. Oktober 2008
Hannibaal
das mit den Kindern,die ich habe habe ich fast unendlich
bereut, bis man mir sagte Gott ist barmherzig.
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#36   Hannibaal †   20:49:58 | Samstag, 11. Oktober 2008
@ Biene
Und hoffentlich auch zur Beichte! Sone geile Biene hat sicher viel zu beichten, oder?
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#35   Kunstmaler †   20:48:48 | Samstag, 11. Oktober 2008
@Biene
Wir beten mittlerweile um Satzzeichen!
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#34   Biene Maja   20:44:28 | Samstag, 11. Oktober 2008
Franz Kappes
jeder braucht das Gebet irgendwann ich gehe gerne zur
Messe nichts für ungut.
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#33   Franz Kappes   19:37:09 | Samstag, 11. Oktober 2008
@Biene
Du musst für mich nicht beten. Nichts für ungut.
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#32   Biene Maja   16:08:35 | Samstag, 11. Oktober 2008
juergen
habe 3 Dinge aufeinmal gemacht, habe wenig Zeit, gehe
in 1 Stunde zur Messe. Bete für Euch. Abends bin ich wieder da.
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#31   Franz Kappes   15:37:56 | Samstag, 11. Oktober 2008
@Biene
Kinderersatz? Es gibt genügend Kinder, die ein gutes Zuhause verdienen. Z.B. in Myanmar. o^/
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#30   juergen   15:37:13 | Samstag, 11. Oktober 2008
Punkte und weitere Satzzeichen
Da reiche ich der Biene Maja doch schnell mal ein paar Satzzeichen rüber:
. , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ? . , ; : ! ?
Bitteschön!
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#29   Biene Maja   15:31:02 | Samstag, 11. Oktober 2008
Krak des Chevaliers
Sie haben vollkommen Recht die Kirche soll einmal an das
Ungeborene denken ich hab noch nie in einer Messe er-
lebt das man daran gedacht hat wenn man das laut
sagt wird man angefeindet selbst von Christen die stehen
wahrscheinlich den Linksparteien näher als zu Jesus
Die Tiere als Kinderersatz vieleicht haben sie abgetrieben ?
können keine Kinder bekommen.
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#28   Franz Kappes   15:16:23 | Samstag, 11. Oktober 2008
@juergen
wenns schee macht …
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#27   juergen   14:33:28 | Samstag, 11. Oktober 2008
Pferde
Einmal – erinnerte sich der Pater – sei sogar ein Pferd vor der Kirchentüre gestanden.
de.wikipedia.org/wiki/Gregoriusorden
Die Träger des Gregoriusordens genießen keine besonderen Privilegien, sieht man einmal von dem nicht praktizierten Recht ab, mit dem Pferd in den Petersdom zu reiten.
:-D
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#26   Krak des Chevaliers   13:23:55 | Samstag, 11. Oktober 2008
Frau Bussmann und Tiersegungen
Frau Bussmann erwähnt Tiersegnungen. solche hat es früher auch gegeben aber nie in der Kirche, sondern im Stall, auf den Weiden oder vor der Kirche. Wenn nun einige Priester mit Tiersegnungen in der Kirche anfangen, so ist dies reine Effekthascherei. Wenn ich dann lese, dass Tiere während des Hochgebetes um den Altar standen, frage ich mich allmählich, wo wir mit unserer Kirche hingekommen sind. Einige haben jetzt offensichtlich ihren Faible für die Tiere entdeckt. Wir sollten besser die Stimme für die ungeborenen Kinder erheben und gegen die Massentötungen der Ungeborenen demonstrieren. Aber das darf man ja heute in der Kirche auch nicht mehr sagen ohne den Zorn des linken Mopps auf sich zu ziehen. o.O
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#25   MarkX   13:15:39 | Samstag, 11. Oktober 2008
Tiersegnungen
Langsam weiß man bei +.net aber nicht mehr so ganz, was man noch vor wenigen Wochen geschrieben hat. Da wird in mehreren Artikeln der Vergangenheit daraug hingewiesen, Protestanten würden keine Segnungen kennen. Und was lese ich hier über der Bilderserie? „Tiersegnungen bei protestantischen Gemeinschaften.“ Etwas mehr Konsequenz bitte. :-P
Als ich noch in Bayern gewohnt hatte, war es in meinem Dorf übrigens üblich, dass der katholische Priester einmal im Jahr die Höfe, Felder und auch das Vieh der Bauern segnete. Aus Österreich und der Schweiz kenne ich ähnliches Brauchtum. Tiersegnungen sind also keineswegs sinnloser protestantischer Unfug.
Ob die hier beschriebene Praxis aus falsch verstandenem Brauchtum herrühren mag, oder nicht, mag ich nicht beurteilen. Ob man Tiere unbedingt in die Kirche führen muss, mag ich allerdings auch bezweifeln.
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#24   Elijahu †   12:56:46 | Samstag, 11. Oktober 2008
Natürlich…
… ist generell nichts dagegen einzuwenden dass Haustiere gesegnet werden.
Aber doch nicht im KIRCHENRAUM:
„Ein eigens engagierter Putzdienst entfernte Kotabfälle aus der Kirche.“
Was soll sowas? Das ist schlicht eine Entweihung des sakralen Raums. Meinetwegen soll man die Tiere vor der Kirche segnen, aber doch nicht IN der Kirche.
Christus hat zwar gesagt: „Lasst die Kinder zu mir kommen“, von Tieren und Haustieren hat er allerdings nichts gesagt. Und um ehrlich zu sein halte ich es für schlicht unchristlich, dass manche Menschen ihre Haustiere besser behandeln als ihre Mitmenschen, und mehr Geld für Tiere ausgeben als für die Armen in der Welt.
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#23   Romulus   10:27:52 | Samstag, 11. Oktober 2008
Bussmann hat Recht; teilweise sehr alte Bräuche
Hier muss ich der Bussmann rechtgeben. Es ist ein uralter Brauch, dass Tiere gesegnet werden. Früher wurde der Stall und die Tiere darin mit Weihwasser besprengt, an Epiphanie wurde sogar mit gesegnetem Weihrauch geräuchert und in manchen Stall hängt ein Kruzifix. Also die ganze Schöpfung „profitiert“ von der Erlösungstat Christi.
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#22   Brigitte Bussmann   09:01:27 | Samstag, 11. Oktober 2008
Tiersegnungen
Es ist alter kirchlicher Brauch Tiere zu segnen. Denn Tiere sind genau wie die Spezies Mensch geliebte Geschöpfe Gottes. Es gibt sogar großartige Heilige wie Franziskus von Assisi, Leonard, Hubertus usw. die Schutzpatrone der Tiere wurden.
Nicht nur in Österreich waren Tiergottesdienste, auch in Deutschland, allem voran im Erzbistum Köln.
Ich selbst habe einen hervoragenden Tiergottesdienst erleben können, während einer Sonntagsmesse im Erzbistum am Rhein. Die Tiere durften sogar um den Altar herum stehen. Ein wunderbarer Brauch, und übrigens, die Kirche ist zu den Gottesdiensten immer gefüllt und musste nicht erst mit Tieren gefüllt werden.
Allerdings werden dort immer Gottesdienste gehalten, die den Menschen, egal ob jung oder alt ansprechen.
Bevor Sie, liebe Leser, etwas Negatives zu diesem Thema schreiben, denken Sie daran, dass die ganze Schöpfung zum ewigen Leben berufen ist und dieses ewige Sein hat schon in der Arche begonnen und wird in solchen Gottesdiensten egal ob ohne oder mit Hl. Messe fortgesetzt, denn das ewige Leben beginnt nicht erst nach dem Tod, sondern schon im HIER UND JETZT. O:)
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#21   Krak des Chevaliers   08:31:22 | Samstag, 11. Oktober 2008
immer wieder was neues
Nach Schwulensegnungen nun Tiersegnungen in den Kirchen. Was mag den „fortschrittlichen“ Priestern, die so eng mit den Menschen zusammenleben und ihre Sorgen und Anliegen zu kennen meinen, als nächstes einfallen, um die implodierende „Konzilskirche“ (P.Paul VI.) noch über die nächsten Jahre zu retten? Manche versuchen es gar mit Discogottesdiensten oder diversen Sportveranstaltungen im Kirchenraum. Die Bischöfe sehen solchem Treiben – mal wieder – tatenlos oder sogar noch zustimmend zu. Wehe aber einem Priester der es wagen sollte, ohne bischöfliches Placet die Alte Messe anzusetzen. Der kann sich auf einen umgehenden Anruf aus dem Ordinarriat mit der Aufforderung zur Unterlassung gefasst machen. Die Bistumsleitungen werden heute von Leuten besetzt, die Angst vor dem linken Mopp haben, der in vielen Pfarreien das Regiment übernommen hat. o.O
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#20   Franz Kappes   08:13:53 | Samstag, 11. Oktober 2008
Die Lösung
Wir füllen die leeren Kirchenbänke mit Tieren auf – die sind gewiss gefolgsamer.
Hat nicht Jesus die Händler aus dem Tempel vertrieben?
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#19   Vineta   03:53:33 | Samstag, 11. Oktober 2008
Und wieder mal ein Absegnen von Mißständen!
Nichts einzuwenden ist gegen das Segnen von Nutzvieh im Freien , bei Feldgottesdiensten usw.
Bei einem Gottesdienst im Kirchenraum hingegen haben Tiere nichts verloren, auch nicht am Tag des Hl. Franz, an dem Gott für die ganze Schöpfung gelobt wird, und zwar nicht nur, weil es die Andacht und die Feierlichkeit stört!
Wenn Priester einen Kirchenraum voller Hunde und Katzen segnen, segnen sie himmelschreiende Mißstände:
Viele junge erschreckend gedankenlose Leute scheren sich einen Dreck um den Volkstod und das Zerreißen des sozialen Netzes. Sie fühlen sich nicht als Glied in der Generationenkette. Sie wollen einfach keine Kinder mehr im Haus großziehen und halten sich als armseligen Ersatz dafür lieber Hunde oder Katzen, verplempern dafür viel kostbare Zeit und Geld für Futter und Tierarzt. Auch wenn diese Lieblinge Dreck, Krankheitserreger und Ungeziefer wie Flöhe und Zecken in die Wohnung schleppen, dürfen sie oft auf dem Sofa Platz nehmen oder sogar im Bett mit schlafen. Überall werden – was für ein Frevel – Kindergärten und Grundschulen geschlossen, aber Hundeschulen und Hundeläden eröffnet – und dies etwa jetzt auch noch mit dem Segen der Kirche ? Die immer mehr zu einer sich dem Zeit(un)geist sich verschreibenden Horrorinstitution zu entarten droht ?
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#18   Samurai   23:34:43 | Freitag, 10. Oktober 2008
@ elijahu
In einem Punkt stimme ich Ihnen zu, daß nämlich manche Zeitgenossen leider mehr Geld für ihre Haustiere als für ihre Kinder ausgeben.
Aber Tiersegnungen gab es bei Christen immer, denn die Tiere gehörten zum Haushalt – bis ca. 1900 lebten sie hier in der Region (Westmünsterland) nicht selten mit ihren Besitzern unter einem Dach -wörtlich gemeint – und „Bestien“ sind eher einige Menschen, so unmenschlich, wie die mit Tieren umgehen.
Ach noch etwas:
Was gab es noch Anfang der 1950er Jahre im Kreuzgang des Domes zu Münster?
Richtig!
1. den Wochenmarkt
2. drei mal im Jahr Marktbuden der Sendbeschicker.
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#17   Elijahu †   23:06:05 | Freitag, 10. Oktober 2008
Segnungen in der Modernistenkirche
Im Namen einer teuflisch verdrehten Nächstenliebe-Imitation werden Schwule und Bestien kirchlich gesegnet, rechtgläubige, aufrechte Christen hingegen werden amtskirchlich fallengelassen, ja sogar verfolgt, wie einst Christus und die Propheten.
Dies ist wirklich die letzte Stunde dieses Weltzeitalters, das letzte Gericht Gottes wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Beten wir zu Gott um Vergebung für unsere Sünden, denn die Zeit ist knapp.
Im Grunde meint man’s ja gut mit solchen Aktionen: hey, wir lieben nicht nur euch, sondern auch eure Haustiere, die ihr so lieb habt dass ihr für sie mehr Geld ausgebt als für die hungernden Kinder in der Welt! Sind wir nicht wahrlich eure Freunde? Die Friede-Freude-Eierkuchenkirche wie sie leibt und lebt.
Dass aber ein guter Wille keine solch lächerlichen Aktionen rechtfertigt sollte bei näherer Betrachtung selbst den zeigeisttrunkenen 68er-Pfaffen irgendwo noch einleuchten. Tut es aber anscheinend wohl nicht – der „Geist des Konzils“ hat da wohl auch die letzten Reste Heiligen Geistes aus den priesterlichen Köpfen vertrieben.
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#16   Alois Bischof   22:56:50 | Freitag, 10. Oktober 2008
Die Anti-Christen haben aus Kirchen
Viehscheunen gemacht, jetzt tun es die angeblich katholischen Hirten.
Jesus Christus hat die Geldwechsler und Taubenhändler aus dem Tempelhof gewaltsam vertrieben.
Es ist deutlich was dem Christ hier zu tun steht. Die geweihte Kirche darf nicht entweiht werden.
Segnungen von Tieren wurden immer auf dem Kirchplatz oder in Bauernhöfen vorgenommen; niemals kamen z.B. zum St. Hubertusfest die Jagdhunde in der eigentlichen Kirche. Sie blieben außen. Wie es sich gehört.
Aber es geht ja in der Konzilskirche schon längst nicht mehr um unseren Herrgott Jesus Christus, sondern nur noch um den Menschen, um Gefühle, „liebe Emotion“ und soziale Ersatzgrüppchen.
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#15   Gotthard   22:39:34 | Freitag, 10. Oktober 2008
Pferdesegnungen
seit Jahrhunderten werden Pferde im Gottesdienst gesegnet…
seit Jahrhunderten segnen Priester im Gottesdienst vom Rücken eines Pferdes!
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#14   Pius X   22:33:18 | Freitag, 10. Oktober 2008
katholisch??
tiere haben trotzdem nix in einer kirche zu suchen. ich danke gott, dass sich sowas undenkbares niemals in meiner gemeinde ereigen wird.
was hier,in einem katholischen forum, für meinungen kundgetan werden ,ist für mich unbegreiflich.
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#13   Lutheraner   20:56:42 | Freitag, 10. Oktober 2008
Exklusivrechte
Mit den Segnungen wird ja ganz schön um sich geworfen? Das steigende Angebot bei gleichzeitig geringer Nachfrage übersättigt aber den Markt. Das Besondere des Produkts geht verloren und das führt zu einem weiteren Rückgang der Nachfrage. Deflation. Ist man sich dessen bewußt?
Vielleicht brauchen wir demnächst auch segnungsfreie Zonen?
Daß jetzt auch Tiere als potentielle Kunden angeworben werden, finde ich jedoch obszön, denn wer Menschen kennt, liebt Tiere.
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#12   Earendil   20:25:57 | Freitag, 10. Oktober 2008
die bösen Protestanten…
Die evangelische Predigerin Heidemarie Beier – die gemäß ihrem Bekenntnis nicht an Segnungen und Heilige glaubt – lobte trotzdem den Heiligen Franziskus.
Man kann wohl Franziskus gut finden, ohne ihn gleich als Heiligen zu apotheieren…
Im Übrigen war es die katholische Kirche (wenn man das mal so falsch verallgemeinernd sagen darf), die Franziskus zwar auf den Altar hievte und mit seinen Überresten die übliche, Reliquienkult genannte Leichenschändung betrieb, aber seine Nachfolger (nicht Anbeter) als Ketzer verfolgen und ermorden ließ.
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#11   Gunsenum   20:22:21 | Freitag, 10. Oktober 2008
Geburt Christi!
Wen hat Christus von der Wiege aus an einer der ersten Stellen gesehen? Das waren keine Manipelschoner, oder Baßgeigenträger, nein, „ochs und Esel in dem Stalle“!!!
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#10   noch ein Landorganist   20:21:26 | Freitag, 10. Oktober 2008
Schweinerei oder nur dumme Viecherei?
Im Mittelalter war das Kirchenschiff mehr weltlicher als sakraler Raum. Da waren immer mal Tiere drin. Von daher, eigentlich alles halb so wild.
Der heilige Raum war eigentlich nur der Chor.
Heute gibt es keine Chorräume mehr, abgeschafft von den „Geist des Konzils“-Kämpfern. Da können die Rindviecher im Batikgewand, früher bekannt als Priester, die Tiere natürlich auch am Mahltisch das Beinchen heben lassen. Das ist genau die richtige Weise der Ehrerbietung für diese blödsinnigen Klötze. >:)
Der heilige Raum ist eh’ schon dahin. Wer danach Sehnsucht hat, muss in die „Alte Messe“.
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#9   Pius X   20:18:36 | Freitag, 10. Oktober 2008
@Biene Maja.
ganz ihrer meinung. aber wer denkt schon noch daran, dass in einer geweihten kirche die unblutige erneuerung des kreuzesopfers jesu christi vollzogen wird? schon traurig. mir persönlich tut sowas in der seele weh.
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#8   Biene Maja   20:15:21 | Freitag, 10. Oktober 2008
Phillip
Hallo Phillip das muß ich noch länger durchsteheh sagt der
Arzt Guten Abend danke fürs Gebet
Und nun zum Thema: da muß nicht eine geweihte Kirche
herhalten wo der Leib Christie aufbewahrt wird das aller-
heilligste gewandelt wird Amen.
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#7   Pius X   20:14:20 | Freitag, 10. Oktober 2008
das darf nicht war sein!
also, meiner meinung nach ist das der hammer! tiere haben in einer kirche nix zu suchen. wo bleibt die ehrfurcht?? frage ich mich.
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#6   Gunsenum   20:05:10 | Freitag, 10. Oktober 2008
Der leeve Jott,
hat nen jroßen Tierjarten. UNd die Tierschen, dat sinn ooch sinne Jeschööpf. Also: Regt Euch nicht auf!
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#5   Phillip   20:03:28 | Freitag, 10. Oktober 2008
@Maja
Guten Abend Maja!
Geht es Ihrem Bein besser? Hoffentlich ist Ihr Ärger über die unverschämten Äusserungen von sexixchrist auch verraucht!
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#4   Samurai   20:03:00 | Freitag, 10. Oktober 2008
Ob die Tiere mit in die Kirche gebracht werden müssen…
ist eine Frage, ob man Tiere segnen kann – nicht.
Tiere gehören zur Schöpfung Gottes.
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#3   Biene Maja   20:01:02 | Freitag, 10. Oktober 2008
Nichts gegen…
die Tiere Tempelreinigung ist angesagt.Man kann das auch
im Freien oder in einen Zelt veranstalten.
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#2   Ministrant   19:45:09 | Freitag, 10. Oktober 2008
In den Sektenkapellen…
der FSSPX sind doch auch Ochsen und Esel anwesend… o^/
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#1   MartinBieger   19:32:22 | Freitag, 10. Oktober 2008
Was ist daran so schlecht?
Sind Tiere denn nicht auch Geschöpfe Gottes?
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