Pius XII.
Man brauchte einen „moralisch angeschlagenen“ Vatikan
Das Stück von Rolf Hochhuth gegen Papst Pius XII. gehörte in den Theatern der kommunistischen Diktaturen des Ostblocks zum Pflichtprogramm. Von Ingo Langner.
Papst Pius XII.
Papst Pius XII.
(kreuz.net) Der Sowjet-Diktator Josef Stalin († 1953) und seine Satrapen haben die Römisch-Katholische Kirche schon immer gehaßt.

Denn die hat den Marxismus seit seinen Geburtswehen im 19. Jahrhundert als das verdammt, was er ist: eine menschenfeindliche Irrlehre, die in den Abgrund führt.

Daran hielt Pius XII. fest. Das haben ihm die Kommunisten nie verziehen – und Linke aller Couleur auch nicht.

Als 1933 in Deutschland dem roten Totalitarismus ein braunes Spiegelbild gegenübertrat, gaben die Bolschewiki die Parole aus: Antikommunismus führt zum Faschismus.

Dieser propagandistische Unsinn schloß alle aus, die sich vom Lügengespinst aus dem Totenhaus von Marx, Engels, Lenin und Stalin nicht auf irgendeine Weise hatten irre machen lassen.

Zwar gelang es Stalin nicht, sein Reich über den Eisernen Vorhang hinweg weiter nach Westen auszudehnen. Aber westliche Intellektuelle hat er gleichwohl erreicht.

Als der deutsche Theaterschreiber Rolf Hochhuth (77) am Berliner Kurfürstendamm seinen „Stellvertreter“ vom Kommunisten und Regisseur Erwin Piscator († 1966) uraufführen ließ, machten dessen radikale Strichfassung und brillante Regie ein über weite Strecken papierraschelndes Drama in hochfahrender Schillerpose zu einem grandiosen Erfolg, der die westliche Welt erfaßte und an den Theatern des Ostblocks zum Pflichtprogramm wurde.

Trotz Archipel Gulag und Todesstreifen ist die antikatholische kommunistische Saat in Westeuropa geistig so fürchterlich fruchtbar geworden, daß nur noch historisch wirklich Gebildete und standhafte Konservative die Mär vom schweigenden Papst entschieden zurückwiesen.

Warum ausgerechnet Rolf Hochhuth, also ein deutscher Lektor, der bisher bloß mit einer Wilhelm-Busch-Gesamtausgabe hervorgetreten war, die deutsche Schuld an der Shoa dem Vatikan in die Schuhe schob, wollte eine kompakte Majorität nicht wirklich wissen.

Man hatte für diese seltsame Volte sogar eine klammheimliche Sympathie.

Einer Allianz aus sehr unterschiedlichen Kreisen war der nach 1945 größer gewordene katholische Einfluß erst in den drei Westzonen und später in der Bundesrepublik ein Dorn im Auge.

Der SPD-Vorsitzende Kurt Schumacher († 1952) hielt den Vatikan für die fünfte Besatzungsmacht Deutschlands. Einflußreiche protestantische Kirchenmänner dachten ähnlich.

In gewissen kulturtragenden Kreisen war der antirömische Effekt so stark, daß Leute wie der Schriftsteller Günter Grass, dessen eigene Biographie bekanntlich eine SS-Rune ziert, uns bis heute den Unsinn von „Adenauer und der katholische Mief“ auftischen.

Damit versuchten sie, ihren Weg aus den angeblich bleiernen Dunkelkammern von Kirche und Religion ins strahlende Licht der atheistischen Aufklärung plausibel zu machen.

Ideologischer Furor und realpolitisches Kalkül war der Boden, auf dem die Legende vom schweigenden Papst wachsen und Frucht tragen konnte.

Auf die Seite des Furors gehörten Leute wie Fritz J. Raddatz (77), damals wichtigster Mann beim Rowohlt-Verlag, der nach seiner Blitzkarriere in Ostberlin nach 1958 in Hamburg eine noch fulminantere zweite hinlegte, und für Hochhuth zum Propagandachef wurde, der den Welterfolg des „Stellvertreters“ organisierte.

Auf der Seite des Kalküls standen all jene Staaten, deren Interesse es war, lieber mit einem moralisch angeschlagenen Vatikan zu verhandeln.

Aus diesen beiden höchst unterschiedlichen Quellen ergoß sich buchstäblich über Nacht ein mächtiger Fluß, der auch jene Zeitgenossen fortriß, die immer und überall mit dem Strom schwimmen und nicht gegen ihn.

Der Verfasser ist ein Berliner Dokumentarfilmer und Publizist.

Nächstes Mal: Nutzlose päpstliche Eitelkeitsshow
      
33 Lesermeinungen
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#35   karljosef   17:56:02 | Sonntag, 12. Oktober 2008
Lutheraner, Sie sind nicht ehrlich.
Sie haben Links mit Fotos angegeben. Dort werden Geistlihe mit „ Römischen Gruß „(Rechter Arm gehoben, Flache Hand) gezeigt. Sie wollen damit sagen dass die katholische Kirche mit Hitler paktiert hat.
Nur ihre Fotos passen nicht , den auf einem hebt ein protestantische Geistlicher den Arm, und auf den anderen Foto tragen alle Militärs eindeutig spanische Uniformen somit ist es ein spanisches Foto.
Wenn sie Fotos aus dem Netz zeigen, dann mit korrekter Quellenangabe.
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#34   Earendil   12:56:08 | Sonntag, 12. Oktober 2008
@Genoveva
Ich halte mal fest, dass Sie Rechtsstaat und Demokratie als „Mitte“ denunzieren, gegen die man aus guten Gründen sein kann.
Wenn Sie „denunzieren“ durch „bezeichnen“ ersetzen und vor Demokratie noch „bürgerliche“ setzen, dann ja. ^-^
„Frieden und Brot für alle!“ ist eben was gänzlich anderes als „Die Juden sind unser Unglück!“
Das eine ist so wenig die Essenz des Kommunismus, wie das zweite die des Faschismus.
Nunja, es trifft aber in beiden Fällen wesentliche Kernpunkte. (Die zweite „Essenz“ betrifft natürlich nur den NS, nicht Faschismus allgemein.)
Und Ihre 100 Mio. Toten sind völlig aus der Luft gegriffen. Die realen Zahlen sind schon schlimm genug, da braucht man nicht solche grotesken Übertreibungen.
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#33   Marcelus   10:41:01 | Sonntag, 12. Oktober 2008
Die Feinde der Kirche brauchen natürlich einen moralisch angeschlagenen Vatikan bzw.
eine moralische angeschlagene Papstkurie,
am besten den Papst selbst.
Und da brauchte man über viele Jahrhunderte hinweg, als der Papst auch weltlicher Papstkönig war, nicht viel erfinden, nachdem der Papstthron, der gleichzeitig bis 1870 D.E.Z. ein weltlicher, durch Wahl zu besetzender Königsthron war, nicht lange zu suchen,
weder in der Papstkurie, noch im Papsttum selbst.
Und in dieser Zeit der weltlich-despotischen Herrschaft des Papsttums und der Papsttumsmonarchen in Europa hat sich das Papsttum und die Kirche natürlich auch viele Feinde gemacht.
Seit dem seligen Papst Pius IX. hatte die Kirche allerdings ausschließlich moralisch integere, zumindest persönlich moralisch integere Päpste, von denen die meisten auch heiliggesprochen werden könnten.
Und daß gerade die Menschheit den Verleumdungen der totalitaristischen Kommunisten und Protestanten, der persönlichen Stalin-, Roosevelt- und Churchill-Nachfolger glaubt, ist aber auch nicht verwundernswert, nachdem diese die Massenmedien kontrollieren, seit dem Untergang der Goebbels-Massenmedienkontrolle, die vom selben Schlag war, und Pius XI. und XII. ebenso verleumdete, wie dies Goebbels’ Kollegen aus Protestantismus und Kommunismus nach 1945 in Deutschland taten und immer noch tun.
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#32   karljosef   09:19:18 | Sonntag, 12. Oktober 2008
Lutheraner
www.ewtn.com/…/ISSUES/RVBLTP12.HTM
Hier wird Pierres Blets Buch beschrieben.
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#31   Heinz Josef   08:44:19 | Sonntag, 12. Oktober 2008
Es geht Lutheraner
nicht um die historische Wahrheit sondern er benutzt historishe Dokumente (Fotos etc.) um mit dieser seine eigene Geschichtsinterpretation zu belegen. Auch wenn es historisch nicht wahr ist, Hauptsache man kann damit die Kirche bekämpfen.
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#30   Geselle   08:21:38 | Sonntag, 12. Oktober 2008
Lutheraner
Muss aufpassen, dass man nicht über ihn schmunzelt. So ein unüberlegter Blödsinn mit den „Heil Rufen“ kann nur aus einem kaputten und kranken Hirn kommen. Forme Dein Herz Bruder im Herrn und lese Geschichtsbücher, dann erfährst Du, dass gerade die katholischen Wahlkreise die meisten Gegenstimmen gegen Hitler hatten. Das ist nunmal so. Ich würde sagen, Fettnäpfchen stehen oft an unerwarteteten stellen, besonders, wenn man sich auf Kosten anderer profilieren möchte. Dumm gelaufen Lutheraner. Oh hättest du geschwiegen, Du wärst ein Philosoph geblieben. Tzzzzz
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#29   Genoveva   23:47:48 | Samstag, 11. Oktober 2008
Der Blödsinn nimmt zu …
Die Totalitarismustheorie ist alles andere als unumstritten. Sie ist als wiss. Theorie unbrauchbar, da sie weder Kommunismus noch Faschismus (bzw. deren Spielarten) adäquat erklären kann. Brauchbar ist sie einzig als Herrschaftsideologie, die erklärt: Gut = „Mitte“ (Marktwirtschaft, Rechtsstaat, Demokratie), schlecht = alles was irgendwie dagegen ist (egal aus welchen Gründen).
Ich halte mal fest, dass Sie Rechtsstaat und Demokratie als „Mitte“ denunzieren, gegen die man aus guten Gründen sein kann.
Die totalitarismustheoretisch festgestellten Gemeinsamkeiten etwa von NS und Stalinismus betreffen allesamt die Form, nicht den Inhalt (Zwecke, Ziele) der Herrschaft.
Jede Staats- und Herrschaftsform behauptet, das Wohl der Menschen zum Ziel zu haben. Es kommt faktisch darauf an, in welcher Form das geschieht.
„Frieden und Brot für alle!“ ist eben was gänzlich anderes als „Die Juden sind unser Unglück!“
Das eine ist so wenig die Essenz des Kommunismus, wie das zweite die des Faschismus.
Die Geschichte des Kommunismus lässt sich nicht auf die Verbrechen reduzieren, die des Faschismus im Wesentlichen schon.
Klar, neben den ca. 100 Millionen Toten war da ja noch sehr, sehr viel Gutes im Kommunismus – sind Sie eigentlich noch bei Trost?
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#28   HeinrichvonOfterdingen   21:51:20 | Samstag, 11. Oktober 2008
Liebe Dagmar Kunze,
bei herrn hochhut. der hessische bub, der in basel/schweiz seine zelte aufgeschlagen hat, dem einzigen kanton, der einkünfte aus schriftstellerischer tätitgkeit mit 0-steuern belastet.
… dem sollte mal die Steuerfahndung auf den Pelz geschickt werden. Vermutlich betreibt der keine schriftstellerische Tätigkeit, sondern eine PR Agentur für Glaubensfeinde.
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#27   HeinrichderZweite   21:46:52 | Samstag, 11. Oktober 2008
Lieber Luteraner,
Die Katholiken im katholischen Italien und in NS-Deutschland mußten achtgeben, daß sie vom vielen Heil-Rufen keinen Tennisarm bekamen.
… aber heute laufen Sie diese Gefahr nicht mehr. Sie müssen da heute noch aufpassen. :-D :-D o^/
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#26   Lutheraner   21:42:59 | Samstag, 11. Oktober 2008
Noch mehr Widerstand
Heil Hitler! www.archelaos.com/popes/image.aspx?id=27
Heil Hitler! www.remnantofgod.org/hitlerrccfriend.gif
Die Katholiken im katholischen Italien und in NS-Deutschland mußten achtgeben, daß sie vom vielen Heil-Rufen keinen Tennisarm bekamen.
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#25   Dagmar Kunze   21:26:55 | Samstag, 11. Oktober 2008
geht einem der hut hoch
bei herrn hochhut. der hessische bub, der in basel/schweiz seine zelte aufgeschlagen hat, dem einzigen kanton, der einkünfte aus schriftstellerischer tätitgkeit mit 0-steuern belastet.
beim diffamieren geht es dann immer ganz schnell: „wessis in weimar“ nach dem 2. kurzbesuch in den neuen bundesländern, da wusste er schon bescheid.
raddatz pflegt indes schon kontakte nach oben und hat sein grab auf dem promi friedhof in keitum/sylt reserviert.
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#24   Earendil   21:24:16 | Samstag, 11. Oktober 2008
@Lutheraner
1. Ich bin Protestant, nicht Katholik.
2. Ihre Postings belegen recht gut ihr vollkommen irres Weltbild, das sich im wesentlichen aus wahnhaftem Hass auf Juden, Christen, Kommunisten und Homosexuelle (hab ich wen vergessen?) sowie deutschnationalem und neuheidnischem Gedankengut speist. Trotz fehlender Stringenz kann man dieses Denken mit gutem Grund als rechtsextrem bezeichnen.
3. Warum um alles in der Welt nennen Sie sich eigentlich als Christenhasser und Neuheide „Lutheraner“? Das ist mir immer noch ein ziemliches Rätsel.
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#23   HeinrichvonOfterdingen   21:19:44 | Samstag, 11. Oktober 2008
Lieber Lutheraner,
sehn Sie mal wie die Herrn Geistlichen die Rechte strecken! Das ginge heute nicht mal als Volksverhetzung durch. Einer der Herrn hat sogar zum stillen Protest die Augen geschlossen und nun kommen Sie nicht und behaupten, die Herrn seien für zackigere Gesten nicht sportlich genug gewesen. Die wollten nur nicht für Protestanten gehalten werden.
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#22   Lutheraner   21:10:02 | Samstag, 11. Oktober 2008
Katholiken im Widerstand
Heil Hitler! …hnews.files.wordpress.com/…iestsalutehitler.jpg
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#21   HeinrichvonOfterdingen   20:53:19 | Samstag, 11. Oktober 2008
Lieber Lutheraner,
Als die Kirche über Antisemitismus sprach, wurde seine Sorge nur für Juden reserviert, die zum Katholizismus konvertiert hatten.
… zum einen stimmt das nachweislich nicht. ZUm anderen galt die Sorge der Deutschen Christen (ca. 95% der Protestanten im Deutschen Reich) der Sorge, dass ja kein Jude der Endlösung entkommt.
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#19   Lutheraner   20:49:58 | Samstag, 11. Oktober 2008
Hitlers Pope
Protest von der Kirche war isoliert, Missachtung (des NS-Diktatur) fast nicht existent. Als Pius mit der klinischen Wildheit der „letzten Lösung“ konfrontiert wurde, konnte der Papst nur reichlich späte, vage und harmlose Antworten geben. Als die Kirche über Antisemitismus sprach, wurde seine Sorge nur für Juden reserviert, die zum Katholizismus konvertiert hatten.
Da Italiens Juden für die Deportation zu den Lagern auf Lastwagen zusammengefasst wurden und an dem Vatikan selbst vorbei polterten, hielt der „gerechte“ Papst seine Zunge. Der Kommandant vom Nazi-SS an Italien gewann die Stille der Kirche – „ohne die Unterstützung der Kirche, die die Massen ruhig gehalten hat, ich hätte meine Aufgabe nicht mit solchem Erfolg machen können“.
Ein Stellvertreterbuch:
Hitlers Pope
www.greenleft.org.au/2001/432/26946
Ich sag’s ja, Katholiken haben nichts drauf außer dummfrech zu verleumden. s.u.
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#18   HeinrichvonOfterdingen   19:22:57 | Samstag, 11. Oktober 2008
Lieber Lutheraner,
Lügen werden nie zur Wahrheit, auch wenn man sie oft und oft wiederholt.
… warum wiederholen Sie Ihre Lügen dann immer und immer wieder.
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#17   Lutheraner   19:18:16 | Samstag, 11. Oktober 2008
@ karljosef
Danke für die Beweise!
Kompromittierende Bilder und seriöse Sachinhalte zu leugnen, ist in katholischen Kreisen Gang und Gäbe. Wer so viel Blut an den Kleidern kleben hat, hat wohl keine andere Wahl.
Lügen werden nie zur Wahrheit, auch wenn man sie oft und oft wiederholt. Ich bin da ganz beruhigt.
@ Earendil
Wenn Sie dämlicher katholischer Verleumder sich so sicher sind, daß ich ein „Rechtsextremer“ bin, zeigen Sie mich an. Am besten, Sie berufen sich dabei auf mein letztes Posting. ;)
Außer übler Nachrede haben Katholiken nichts drauf. Na ja, jeder muß halt sehen, wie er seinen Gott in sich verwirklicht.
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#16   carlosroberto   18:54:24 | Samstag, 11. Oktober 2008
Gerstein
Das Buch des Stellvertreters Hochhuth beruht auf dem Käse, der im sogenannten „Gerstein-Geständnis“ steht. Das „Gerstein-Geständnis“ ist jedoch in vielerlei Hinsicht zweifelhaft:
– Gerstein war in franz. Haft und ist kurze Zeit nach seinem „Geständnis“ gestorben. Keine Obduktion, Leiche unauffindbar.
– Es gibt 6 Fassungen (unterschiedlicher Inhalt, teils in französischer Sprache). Gerstein verstand nur ein wenig französisch.
– In den Geständnissen stehen unmögliche Dinge, z.B.
–- 25 m hoher Schuhberg (ohne Kran :-))
–- 800 Menschen in einen Raum mit 45 m2
–- 2 Stunden schreiend darin aufgehalten, die hätten längst erstickt sein müssen.
Genaueres hier www.aaargh.com.mx/…ran/livres3/ROQd.pdf
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#15   karljosef   16:25:05 | Samstag, 11. Oktober 2008
Genoveva
Die zwei die hier gegen Papst Pius XII hetzen sind zwei Homos. Sie gehen auf Argumente nicht ein und wollen nur die Kirche überall angreifen. Homosex ist nach Kirchlicher Lehre eine Sünde, und diese Feststellung treibt sie gemäß der schwulen Logik zum hetzen auf allen Fronten.
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#14   Earendil   16:19:49 | Samstag, 11. Oktober 2008
Welch’ ein Blödsinn…
Die Totalitarismustheorie ist alles andere als unumstritten. Sie ist als wiss. Theorie unbrauchbar, da sie weder Kommunismus noch Faschismus (bzw. deren Spielarten) adäquat erklären kann. Brauchbar ist sie einzig als Herrschaftsideologie, die erklärt: Gut = „Mitte“ (Marktwirtschaft, Rechtsstaat, Demokratie), schlecht = alles was irgendwie dagegen ist (egal aus welchen Gründen).
Die totalitarismustheoretisch festgestellten Gemeinsamkeiten etwa von NS und Stalinismus betreffen allesamt die Form, nicht den Inhalt (Zwecke, Ziele) der Herrschaft. Die Unterschiede jetzt genauer darzulegen führt mir jetzt doch zu weit. Man kann’s aber auf eine recht einfache Formel herunterbrechen: „Frieden und Brot für alle!“ ist eben was gänzlich anderes als „Die Juden sind unser Unglück!“ Die Geschichte des Kommunismus lässt sich nicht auf die Verbrechen reduzieren, die des Faschismus im Wesentlichen schon.
Und Pius XII. hat eben NICHT beides gleichermaßen bekämpft. Gegen den Kommunismus hat er (ohne jede Differenzierung) ja deutlich das Wort ergriffen, gegen den Faschismus nicht, und wenn dann nur leise und differenzierend.
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#13   Genoveva   15:50:40 | Samstag, 11. Oktober 2008
Welch’ ein Blödsinn…
dass das Unglück des 20. Jahrhunderts eben nicht der Kommunismus (nicht mal, wenn man ihn auf Stalin reduziert) war, sondern der Faschismus.
Wie bitte wollen Sie diesen Käse begründen? Warum wird er schlimmer, wenn man ihn auf Stalin reduziert? Er wird schlimmer, wenn man all’ die anderen Verbrecher kommunistischer Herkunft dazunimmt!
Das Unglück des 20. Jahrhunderts war der antikirchliche und pseudo-religiös aufgeladene Totalitarismus – das ist die unter halbwegs geradeaus denkenden Historikern heute unbestrittene Wahrheit.
Mit Pius XII. hat das alles wenig zu tun. Er hat gegen beide Varianten dieses Irrsinns unzweideutig seine Stimme erhoben – mehr hatte er nicht …
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#12   karljosef   15:45:40 | Samstag, 11. Oktober 2008
peter pan& Lutheraner
Peter Pan:
1/Pius XII hat 700.000-800.000 Juden in Klöstern verstecken lassen, und damit war er eine grosse Hilfe. Er hat auch in Ungarn und der Slowakei diplomatisch interveniert und so Verfolgungen gestoppt bzw. unterbrochen. Sowas reicht für mich für eine Heiligsprechung. Lesen Sie das Buch von Pierre Blet!
2/ Pius XII hat die NS-Ideologie abgelehnt. Daran gibt es nichts zu deuteln.
3/ Hochut versucht den Papst jedoch als Hitler Unterstützer darzustellen. Das ist eine Lüge.
4/ Die Entscheidung mit Aufrufen oder leise gegen Hitler vorzugehen war eine taktische Frage. Die Holländischen Bischöfe haben es mit einem Aufruf probiert, die Antwort war eine Verhaftungswelle bei der auch Eidith Stein verhaftet und abtransportiert worden ist. Danach haben die holländischen Bischöfe den Papst Pius XII aufgefordert nichts lautes zu sagen.
Lutheraner
Sie werfen alles in einen Topf. Hitler , Mussolini , Franco und Markos. Alle diese Figuren hatten verschiedene Ideologien und verschiedene Verhaltenformen gegenüber der Kirche.
Hitler war Antikatholisch, was bei Franco nicht der Fall war. Hitler wollte die Kirche nach dem 2 Weltkrieg vernichten, Franco stellte die Freiheit der Kirche nach der Unterdrückung in der Spanischen Republik wieder her .
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#11   Earendil   15:32:29 | Samstag, 11. Oktober 2008
dass ich ausgerechnet einem wirren Rechtsextremen wie „Lutheraner“ mal rechtgeben muss…
Naja, man kann halt niemandem verbieten, aus falschen Gründen auch mal das Richtige zu sagen.
In seinem antikommunistischen Furor ging Pius XII. zur Not eben auch mit Faschisten und Nazis gemeinsam gegen die „rote Gefahr“. Er erkannte nicht, dass das Unglück des 20. Jahrhunderts eben nicht der Kommunismus (nicht mal, wenn man ihn auf Stalin reduziert) war, sondern der Faschismus.
Daran hielt Pius XII. fest. Das haben ihm die Kommunisten nie verziehen – und Linke aller Couleur auch nicht.
Und zwar vollkommen zu Recht.
„Der Antikommunismus ist die Grundtorheit dieser Epoche!“ (Thomas Mann)
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#10   Peter-Pan   14:48:33 | Samstag, 11. Oktober 2008
Wieso Legende, wieso Mär vom schweigenden Papst?
Denn die hat den Marxismus seit seinen Geburtswehen im 19. Jahrhundert als das verdammt, was er ist: eine menschenfeindliche Irrlehre, die in den Abgrund führt.
Die römisch katholische Kirche hat alles als Irrlehre verdammt, was ihre Autorität zu untergraben drohte. Menschenfeindliche Aspekte haben sie in ihrer Geschichte selten gestört. Die Herrscher die mit ihren Segen regierten, ganz zu schweigen von den Päpsten selbst, haben sich in dieser Hinsicht oft genug unrühmlich verhalten.
Trotz Archipel Gulag und Todesstreifen ist die antikatholische kommunistische Saat in Westeuropa geistig so fürchterlich fruchtbar geworden, daß nur noch historisch wirklich Gebildete und standhafte Konservative die Mär vom schweigenden Papst entschieden zurückwiesen.
Wieso zum Teufel Mär?
Noch einmal:Auch unter „Gebildeten“ und standhaften Konservativen gilt zumindest das öffentliche Schweigen des Papstes als unumstritten. Streitpunkt ist nur, ob sein Schweigen entschuldigt oder sogar zwingend nötig war, um im Stillen zu helfen – oder doch eine unentschuldbare Feigheit.
Aber geschwiegen hat er nun mal. Daran gibt’s nicht zu rütteln.
Aber offenbar arbeitet der Autor dieses Artikels an einer eigenen Legende, einer neuen historischen Interpretation.
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#9   karljosef   14:31:51 | Samstag, 11. Oktober 2008
Strafe!
Rolf Hochhuth sollte für übele Nachrede verklagt werden
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#8   Lutheraner   14:31:37 | Samstag, 11. Oktober 2008
Ernst Nolte-Klitterer
Schade, daß der gewendete Sozialist Mussolini den Katholizimus zur Staatsreligion machte und bester Kumpan Hitlers wurde.
Freundschaft: Hitler – Mussolini
www.nrhz.de/…ini_and_Adolf_Hitler(1).jpg
Rom 1938
www.bwbs.de/…36-1940/Rom_1938.jpg
Aus „Protest“ hat Papst Pius XI. (1857-1939) Rom für die Dauer des Besuches verlassen. Um dem deutschen „Führer“ zu gefallen und die Verbindungen zum Reich zu festigen, kündigt der „Duce“ Benito Mussolini (1883-1945) den Erlass antisemitischer Gesetze an.
Warum hat Pius XI in Anbetracht der gefährlichen Gesamtsituation nicht die 1,75 Mrd. Lire zurückgegeben, den Vatikan-Staat, die wichtigsten römischen Basiliken, mehrere Paläste in Rom,den päpstlichen Sommersitz in Castel Gandolfo und die Masse der Katholiken aufgerufen, sich gegen den Faschismus zu wenden? Genug Leute hatte er!
Der Widerstand war in Wirklichkeit nur ein ganz kleiner und sollte vor allem nichts kosten!
Mussolini im Lateran-Palast
…remecatholic.blogspot.com/…ussolini-vatican.jpg
Und daß der Vatikan enge Beziehungen zu General Franko unterhielt, zu Pinochet, zu Markos darf auch mal gesagt werden. Als Antikommunisten fühlte man sich den Faschisten verbunden. Leuchtende Beispiele moralischer Sauberkeit sehen anders aus.
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#7   Simon Boccanegra   13:50:25 | Samstag, 11. Oktober 2008
Die Techniken der Weltbetrüger
Um ihre Macht zu festigen, bedienen sich die Weltbetrüger gewisser Techniken aus dem Bereich des „social engeneering“. Die Strategieen wurden in sogenannten „think tanks“ entwickelt. Möglicherweise sind die „Bilderberger“, bei denen auch Angela Merkel zu Gast war, eine der zentralen Stellen, welche die Machtausübung auf dieser Erde kontrollierten wollen. Man darf aber vermuten, daß die „Bilderberger“ selbst nur ausführendes Organ sind – für ein Gremium zur Erarbeitung von Lösungen ist der Kreis zu groß. Hinter den „Bilderbergern“ ist ein kleineres Gremium zu vermuten, welches die Dinge lenkt. Die „Protokolle der Weisen von Zion“ mögen ein literarisches Produkt sein, sie sind zumindest gut erfunden und lassen erahnen, was möglich wäre.
Zu den Techniken, welche Macht über die Menschen verschaffen, gehört die Atomisierung der Gesellschaft.
Alles, was Gemeinsinn und Zusammenhalt schafft, wird schlechtgemacht: die Familie, die Nation, die Kirche. Zur Zerstörung der Familie bedient man sich des Feminismus und des Gender-Mainstreaming. Man hetzt Frauen gegen ihre Männer und Kinder gegen die Eltern auf. Man relativiert alle Wahrheiten. Man setzt die „Homo-Ehe“ mit der richtigen Ehe gleich. Man verklärt die Profitsucht. Richard Wagner hat im „Rheingold“ diesen Typus von Weltbetrüger in seinem Alberich gezeichnet:
„Wie ich der Liebe abgesagt, alles was lebt, soll ihr entsagen. Mit Golde gekirrt, nach Gold nur sollt ihr noch gieren!“
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#6   Franz Kappes   12:49:37 | Samstag, 11. Oktober 2008
Kommunismus
Denn die hat den Marxismus seit seinen Geburtswehen im 19. Jahrhundert als das verdammt, was er ist: eine menschenfeindliche Irrlehre, die in den Abgrund führt.
Wirklich? Ging es nicht mehr um den „atheistischen Kommunismus“?
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#5   Simon Boccanegra   12:47:00 | Samstag, 11. Oktober 2008
Die Macht des Geldes
Danke, pange lingua, für die Rückmeldung. Wer über Geld verfügt, kann sich auf dieser Welt alles kaufen, im Extremfall sogar gedungene Mörder, die unerwünschte Politiker beseitigen. Der „Unfalltod“ von Jörg Haider gleicht dem „Unfalltod“ des rechtsgerichteten sächsischen Landtagsabgeordneten Uwe Leichsenring wie ein Ei dem andern. Wer die Möglichkeiten der heutigen Technik kennt und die Skrupellosigkeit der Besitzer von Milliardenvermögen in Erwägung zieht, muß nicht zu Verschwörungstheorien neigen, um sich auszurechnen, was hier wahrscheinlich Sache ist.
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#3   Beatus Theophilus_89   12:39:19 | Samstag, 11. Oktober 2008
Warum wieder?
:-# :-@ Stoppt diesen elendigen Sch€!$$ :-@
Ich kann dieses bekackte Gesabbere, von wegen Papst Pius XII war das schlimmste Ungeheuer allerzeiten, allerherzlich nicht mehr ertragen! :-!
Schaut mal lieber in die Luft genießt das Leben und freut euch, dass ihr atmen könnt. :-]
Hier werden Hatzkampagnen gestartet, gegen Leute die es gar nicht verdient haben erwähnt zu werden. Vergesst diesen alten Sack, der wohl nicht mehr lange unter uns weilen wird. >:) O:) >:) O:) >:)
Papst Pius XII ist vielleicht der größte Papst allerzeiten (nach Petrus dem Urvater). Vergesst das nicht! Ich möchte diese moderne Medienschaft nicht mehr winseln hören. Deshalb meide ich nun diese Privatsender, die für mich ihre Seriositä verloren haben die nehme ich doch nicht mehr ernst!
Truth is our Trust o^/ Im Auftrag des Herrn™
Der Fels unter den Katholiken…
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#2   pangelingua   11:56:09 | Samstag, 11. Oktober 2008
@Simon Boccanegra
Die manipulierte öffentliche Meinung:
Lange habe ich nicht mehr einen so fundierten Beitrag in diesen Foren hier gelesen. Gratulation!
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#1   Simon Boccanegra   11:48:51 | Samstag, 11. Oktober 2008
Die manipulierte öffentliche Meinung
Die Weltbetrüger haben sich in den letzten Jahrzehnten Billionen Dollar unter den Nagel gerissen, die sie aus anständigen Bauern, Handwerkern und Arbeitern in aller Welt durch ihre betrügerischen Finanzinstrumente herausgepreßt haben. Aber das hat ihnen nicht genügt. Sie haben diese Finanzmacht dazu mißbraucht, alles schlecht zu reden, was gut, edel und heilig ist. Dazu gehören Papst Pius XII. und der traditionelle katholische Glauben.
Ihr eigenes korruptes Weltbild haben sie durch den Besitz der Medien, der großen Verlage und Fernsehanstalten verklärt. Sie drängen uns ihre Sichtweise der Geschichte auf. Sie haben in unseren Parlamenten korrupte Machtmenschen installiert, die ihnen dienen. Dasselbe haben sie in unseren Rundfunkanstalten getan. Auch unsere Bischöfe sind zum größten Teil auf die Weltbetrüger hereingefallen.
Das Ergebnis sehen wir in diesen Tagen. Alle anständigen und fleißigen Menschen dieser Erde werden um die Früchte ihrer Lebensleistung gebracht. Wacht auf, Katholiken, wacht auf!
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