(kreuz.net) Das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ enthält so viele Schlupflöcher, daß es für die
altliberalen Bischöfe leicht war, das Dokument zu sabotieren.
Das erklärte der katholische englische
Journalist Damian Thompson am 8. Oktober auf seinem Webblog.
Thompson ist darüber enttäuscht, daß
die dringend notwendigen Präzisierungen zu ‘Summorum Pontificum’ immer noch nicht erschienen sind: „Die
Stimmung unter den traditionalistischen Kommentatoren ist bedrückt“.
Der Journalist weist darauf hin,
daß sich die Situation zum Beispiel in England und Wales seit dem Motu Proprio nicht gebessert hat: „Außerhalb
von London ist die Anzahl der regelmäßigen Sonntagsmessen im Alten Ritus sehr klein.“
So gibt es in
keiner einzigen Kathedrale in England und Wales eine wöchentliche Sonntagsmesse im Alten Ritus. Ebenso
wurden bisher keine altgläubigen Personalpfarreien eingerichtet.
Thompson widerspricht den Bischöfen
nicht, daß der Wunsch nach der Alten Messe beschränkt ist – aber: „Auch diesem beschränkten Verlangen
wird nicht angemessen entsprochen.“
Der Journalist nimmt auch den Papst von seiner Kritik nicht aus:
„Der Grund, daß die Bischöfe in England und Wales – und in vielen anderen Ländern – ‘Summorum Pontificum’
nicht ernst nehmen, besteht darin, daß der Papst sie gewähren läßt.“
Thompson äußert auch sein
Erstaunen, warum der Papst bisher keine öffentliche Alte Messe zelebriert hat: „Warum? Keiner weiß die
Antwort.“
Die Zukunft sieht er pessimistisch: „Wenn der Papst morgen sterben würde, würden viele seiner
Errungenschaften in Erinnerung bleiben – vor allem seine Enzykliken. Aber seine liturgischen Reformen
würden versanden.“
Die liberalen englischen Bischöfe und ihre mächtigen Verbündeten in Europa und
im Vatikan „würden die Arbeit von ‘Ecclesia Dei’ in aller Ruhe ersticken lassen.“
Thompson glaubt, daß
der nächste Papst ähnlich theologisch konservativ sein wird wie Benedikt XVI: „Aber es ist unwahrscheinlich,
daß er eine gleiche Vision von der liturgischen Reform besitzt, in der sich die vor- und nachkonziliare
Liturgie gegenseitig beleben.“
„Diese Reform hat noch nicht wirklich begonnen, und der Papst ist schon
über achtzig. Kein Wunder, daß die Traditionalisten beunruhigt sind.“
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88 Lesermeinungen
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Liebe Genoveva, Den NOM habe ich keineswegs angegriffen, sondern lediglich die Tatsache, dass er häufig
nicht angemesse gefeiert wird. … der NOM ist eine Handreichung für Priester, die die Messe nicht angemessen
feiern wollen. Mit der alten Messe geht das nicht so gut, die erzwingt bis zu einem gewissen Grad die
angemessene Feier der Messe. Darum mußte sie weg. Die NOM-Messe angemessen zu feiern ist möglich, keine
Frage, aber es ist eigentlich ein Mißverständnis.
@LandorganistII: Das habe ich nicht gesagt, … und ich denke, das war auch ganz deutlich. Ich habe lediglich
Gotthards Insinuation, die vorkonziliaren Priester seien alle psychisch angeknackst gewesen, zurückgewiesen.
Den NOM habe ich keineswegs angegriffen, sondern lediglich die Tatsache, dass er häufig nicht angemesse
gefeiert wird.
#90 LandorganistII 08:45:22 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Ja genau, Genoveva, nur der NOM ist daran schuld, dass so viele Priester dem Alkohol zusprechen. Sowas
hat es früher natürlich nicht gegeben, nein, niemaaaaals!
#89 Genoveva 09:00:58 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
@Gotthard Bei der heutigen außerordentlichen Form der Messe war über Jahrhunderte das Abweichen von
einem Satz oder einer Bewegung oder einer Fingerhaltung ein „Sakrileg“ Man kann dch ganz klar zwischen
kleinen Formfehlern dieser Art und Gottesdiensten, in denen z.B. biblische Lesungen durch den „Kleinen
Prinzen“ ersetzt werden, etc. Priester wurden deshalb in die Psychiatrie eingewiesen. Bezüglich der „psychischen
Gesundheit“ würde ein Vergleich „vor-/nachkonziliar“ nicht zu Gunsten des Istzustandes ausfallen. Wenn
ich überlege, wieviele kaputte Alkoholiker-Kleriker ich kenne … Aus diese Perspektive sind natürlich
viele Möglichkeiten, die der heutige Ritus bietet – auch in seinen Kinder- und Jugend-Direktorien – Missbräuche.
Das ist nicht gemeint (und das wissen Sie). Es geht um jene zahlreichen Fälle, in denen das Grundverständnis
des katholischen Gottesdienstes performativ negiert wird. Jede Gemeinde hat heute die Möglichkeit, „ihre“
Liturgie-form zu finden -und nicht nur eine Kopie des Messbuches abzufeiern. „Kopie des Messbuchs“ ist
denunziatorisch. Das Messbuch enthält die lebendige Form des Gottesdienstes der Kirche. Dieser Gottesdienst
ist strukturell etwas anderes als die Weihnachtsfeier des örtlichen Karnickelzüchtervereins. Die Feiernden
stellen sich in die Gemeinschaft der ganzen Kirche. „Wir finden unsere Liturgieform“ ist ein gutes Beispiel
für den oben angesprochenen performativen Selbstwiderspruch.
Stimmt! Das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ enthält so viele Schlupflöcher, daß es für die altliberalen
Bischöfe leicht war, das Dokument zu sabotieren. Mir ist im Ruhrgebiet bislang keine Stelle bekannt,
wo die ewig gültige trid. Liturgie zelebriert wird. Nehmen wir einmal Mülheim an der Ruhr: komplett
durchgefallen! Essen: FSSPX und dann ganz große Funkstille …
#86 LandorganistII 15:51:33 | Dienstag, 14. Oktober 2008
@Stephanus Meinen Rosenkranz hab ich schon durchgebetet, wenn ich mal wieder in Kevelaer oder Lourdes
bin, kauf ich mir einen neuen. Ich verstehe Sie also richtig, dass Sie alle Orte besucht haben, an denen
die Messe im alten Ritus gefeiert wird? Nun, dann werden Sie sich wohl auf den Weg machen müssen, um
alle Orte des NOM zu besuchen, um dann die entsprechenden Schlüsse ziehen zu können. Natürlich weiß
ich um den jämmerlichen Kirchenbesuch, da helfen aber auch die marginalen Zahlen derer nicht, die die
alte Messe besuchen. Ich gönnen denen und Ihnen diese Feier, bevorzuge aber den NOM, und bitte Sie, das
zu respektieren.
#85 Stephanus 14:30:48 | Dienstag, 14. Oktober 2008
auch für Landorganisten gilt: Texte erst zuende lesen, dann antworten, dann hätten sie sich den Cousin
vom Vater der Mutter des Nachbarn sparen können. Ich war in fast allen erwähnten Meßzentren und kenne
auch die Schulen der Tradition im In-und Ausland. Ich bin also Zeuge!!!! und wie ich schon sagte: ich
bin sehr vorsichtig mit meinen Angaben, weil ich weiß das es viele „ungläubige Thomase“ wie sie gibt.
Es gibt sicher Meßzentren wo sich mehrheitlich ältere Mitmenschen versammeln, die Regel sind mittlerweile
aber Kirchen und Kapellen in der augenfällig viel Jungvolk zugegen ist. Und so wie ich die abwesenden
älteren Mitchristen schon erwähnte, die es aus gesundheitlichen- und anderen Gründen nicht jeden Sonntag
in die Kirche schaffen, so dürfen auch die vielen jungen Menschen nicht unerwähnt bleiben, die aufgrund
von zu versorgendem Nachwuchs ebenfalls nicht jeden Sonntag persönlich anwesend sein können. Und von
diesen gibt es immer mehr, sehr zum Schrecken der dies wahrnehmenden sogenannten Amtskirche. Und das nicht
nur in der sogenannten Dritten Welt, wie beispielsweise in Gabun(Afrika) oder irgendwo in Asien oder Lateinamerika,
nein auch in der überalterten 1.Welt, in Amerika, in Europa und nicht zuletzt in Bundesdeutschland. Begraben
sie ihre Buchhaltermentalität und greifen sie zum Rosenkranz! Beten sie nicht nur in diesem Monat Oktober
dafür, daß der Wunsch des verstorbenen Papstes Johannes Paul II nach einer Neuevangelisierung Europas
endlich wahr werde.
#84 Major Kong 14:27:08 | Dienstag, 14. Oktober 2008
Sie verkennen die Intention meines Beitrages und auch den Adressatenkreis. Glauben Sie ernsthaft, ich
wöllte Sie davon überzeugen, wie es um die Alters- und Sozialstruktur der Gläubigen der gregorianischen
Liturgie bestellt ist? Wozu? Mein Ausgangsbeitrag richtete sich an jene Gläubige, die schon wieder pessimistisch
werden, weil sich die Zustände in ihrer modernistischen Ortspfarrei nach 3 Jahren unter dem Pontifikat
Benedikts XVI. noch nicht geändert haben. Diese Gläubigen wissen auch, wer Sonntags neben Ihnen sitzt.
Was Sie, Landorgel, glauben oder nicht, ist mir persönlich erstmal egal. Gleichwohl wünsche Ich Ihnen
das Seelenheil :(3 . Daher immer schön den Glauben bekennen und die Sünde meiden
#82 Major Kong 14:11:53 | Dienstag, 14. Oktober 2008
@Landorgel Soweit es meine Ausführungen betrifft, handelt es sich um Erfahrungswerte von drei verschiedenen
Kirchen/Kapellen in denen die alte Form gelesen wird. Soweit Sie statistische Erhebungen allgemeiner Natur
wünschen, müsste man Sie auf Frankreich verweisen, da wurde sowas schon gemacht. Dort ist die altrituelle
Bewegung bekanntlich um einiges stärker, der Trend der gleiche. Wenn ich es finde, stell ich es ein.
#81 Sebastijonas 14:02:18 | Dienstag, 14. Oktober 2008
@monti In [einer Messe im ausserordentlichen Ritus] fühle ich mich überall „zu Hause“, wogegen ich mir
oft in [einer Messe im ordentlichen Ritus] (in einer anderen Pfarrei, ich bin viel unterwegs) fremd, „unwillkommen“
vorkomme, weil ich erleben muss, dass die Liturgie, die Antworten der Gläubigen, anders „abläuft“ als
bei mir zu Hause. Das ist aber nicht auf die Neue Messe beschränkt. Auch die Liturgie bei Feier der Messe
in der außerordentlichen Form variiert in der Realiltät. Da kommt alles mögliche vor: lateinischem
Proprium oder deutsche Gottesloblieder, deutsche oder lateinische Evangelienlesung, selbstgestrickte Textergänzungen
usw. Wenn Priester bei der neuen Messe krestiv sein können, können sie’s auch bei der alten. Auch beim
Wechsel von einer altrituellen Gemeinde zur andern kommt es deshalb in der Realität zum Fremdeln in der
Messe.
#80 LandorganistII 13:25:55 | Dienstag, 14. Oktober 2008
@Stephanus Sie missverstehen mich, ich will doch keine Namen wissen. Mich interessieren Ihre Quellen.
Oder besuchen Sie etwa alle „altrituellen Messstandorte“ im Lande? Hörensagen zählt übrigens nicht.
Also kommen Sie mir nicht mit Ihrem Bruder, der einen Freund hat, dessen Cousin sein Onkel aus zweiter
Ehe Priester bei den Pius-Brüdern ist.
#79 Stephanus 13:05:40 | Dienstag, 14. Oktober 2008
Aber sicher… leider ist es hier wie fast überall im net üblich, daß alles unter dem Deckmantel von
nicknamen usw passiert. Mitmenschen vielleicht gegen ihren Willen outen, kann daher nicht Ziel meiner
Rede sein. Aber ein Tip: der zuerst einmal nichts kostet ausser einwenig Zeit: besuchen sie mal all die
Seiten im net welche von sogenannten tradigruppen eingestellt sind, dort erhalten sie adressen von aberdutzenden
von Orten wo die Heilige Messe im überlieferten Ritus gelesen wird. Die gibt es bei Verlangen auch schriftlich.
Nun wird es etwas ins Geld gehen! Was mir aber bei meinen bescheidenen Mitteln möglich war, sollte auch
Ihnen möglich sein: Machen sie mal eine Deutschlandtour, oder gar eine (allerdings mehrwöchige) Reise
auch ins benachbarte Ausland und sie werden alle meine Angaben bestätigt finden. Wenn sie sich die Zeit
nehmen und vor Ort die Situation vergleichen, dann können sie an immer mehr Orten feststellen, daß meine
Angaben sehr vorsichtig sind. Es gibt amtskirchliche Pfarreien wo einem Publikum mit einem Durchschnittsalter
welches im Rentenbereich liegt, ein ebenso alter Pfarrer vorsteht. Einige Meter weiter pulst das Leben
in einem sogenannten Tradimeßzentrum: Dort versieht ein kaum 30jähriger Priester seinen Dienst vor Mitmenschen
deren Durchschnittsalter gerade vorhin die Volljährigkeit überschritten hat.
#77 Stephanus 12:15:11 | Dienstag, 14. Oktober 2008
werter Landorganist… wenn sie ihre Augen und Ohren den Fakten zuwenden, dann werden sie erleben können,
daß das Durchschnittsalter der sogenannten Tradis und hier nehme ich Bezug nur auf die Erwachsenen (Mitmenschen
ab 18.)nur die Hälfte beträgt im Vergleich zu den Aktivisten der sogenannten Amtskirche. Ihre Anzahl
in den verschiedenen Strukturen steigt aussergewöhnlich an. Gerade diese Tatsache ist es, die die Verantwortlichen
im Vatikan erkennen ließ: Eine sogenannte biologische Lösung des Problems: alte Messe, ist nicht mehr
durchführbar! Es gibt Gemeinden mit mehreren hundert Gottesdienstbesuchern, darunter junge Familien mit
jeweils schon mehreren Kindern.Aufgrund dieser vielen Kinder war es möglich, örtlich eigene Grundschulen
usw zu gründen. Das Durchschnittsalter aller Meßbesucher liegt teilweise unter 25 Jahre. Wer Einblick
hat in studentische Bewegungen oder Organisationen muß feststellen, daß außerordentlich viele junge
Tradis denselben angehören. Viele andere ordentlichen Lehrberufen nachgehen und von „HartzIV“ weit und
breit nichts zu sehen ist. Das soll nicht heißen, daß hier der Wohlstand ausgebrochen ist. Ganz im Gegenteil!
Aufgrund der hohen Kinderzahl gehören auch Jungdipl’s und andere studierte „Jungtradis“ zum Kreis der
„Sozialhilfeempfänger“. Das ist besonders dann besorgniserregend, wenn man sich berufsbedingt in größeren
Städten niederlassen muß. In der Stadt teuer wohnen oder von außerhalb täglich zureisen, es kostet
mehr als die Familienkasse leisten kann.
#75 LandorganistII 11:37:40 | Dienstag, 14. Oktober 2008
@Major Kong Auf welchem Planeten haben Sie denn Ihre empirischen Erhebungen vorgenommen? Tradis jung und
gebildet? Sie, mein Lieber haben das Wesen der Kirche wohl nicht verstanden. In der Kirche soll es keinen
„Kampf“ geben, vielmehr soll Einigkeit herrschen. Bevor Sie also Ihre Küchentheologie öffentlich machen,
sollten Sie in sich gehen und um geistliche Erleuchtung bitten.
#74 Major Kong 10:26:13 | Dienstag, 14. Oktober 2008
Lamoryanz ist unkatholisch! Daher ist Thompsons Beitrag verfehlt. Man muss die ganze Sache als Kampf verstehen,
als Kampf zwischen den Modernisten und dem Glauben verstehen. Auf der einen Seite gibt es die Gotthards
und Landorgler hier im Forum, die es sich in dieser Welt gemütlich gemacht haben und lediglich ihren
Anforderungen genügen wollen, auf der anderen Seite stehen die Wenigen, die Sehnsucht nach dem himmlichen
Königreich haben und diese Sehnsucht in ihren liturgischen Vorstellungen ausdrücken. In diesem Kampf
gibt es Offensiven und Rückschläge. Ich sehe keine Rückschläge, lediglich eine seit drei Jahren andauernde
Offensive, die von Zeit zu Zeit an Intensität verliert oder gewinnt. Man muss davon ausgehen, daß der
Hl. Vater mit den kleinen Veränderungen an die Grenze des für ihn machbaren gegangen ist, man muss davon
ausgehen, daß die Krise ein derart gigantisches Ausmaß hat, daß nicht in einem Federstrich hinweggezaubert
werden kann. Viel interessanter als die Frage nach der Anzahl der Hl. Messen in der traditionellen Form,
ist doch die Frage, wer in den letzten Jahren zu diesen gestoßen ist. Die Tradis sind oft jung, hochgebildet
und familiär orientiert. Dieser taktische Vorteil wird sich auf lange Sicht bemerkbar machen. Es ist
zudem festzuhalten, daß die Christianisierung im römischen Reich nicht mit dem großen saturierten Teil
der Bevölkerung begonnen hat, sondern anderswo.
Genau das… Jede Gemeinde hat heute die Möglichkeit, „ihre“ Liturgie-form zu finden -und nicht nur eine
Kopie des Messbuches abzufeiern. ist der Grund, weshalb ich die Teilnahme an einer Messe im ausserordentlichen
Ritus einer Messe im ordentlichen Ritus vorziehe: In ersterer fühle ich mich überall „zu Hause“, wogegen
ich mir oft in letzterer (in einer anderen Pfarrei, ich bin viel unterwegs)fremd, „unwillkommen“ vorkomme,
weil ich erleben muss, dass die Liturgie, die Antworten der Gläubigen, anders „abläuft“ als bei mir
zu Hause. Die jeweiligen Pfarrangehörigen erscheinen mir als ein eingeschworener Kreis, der keine Fremden
in ihre Mitte aufnimmt.
#72 LandorganistII 08:15:43 | Dienstag, 14. Oktober 2008
@NocheinLO Na, dass könnte Ihnen wohl so passen, mir das Schreiben zu verbieten. Was erlauben Sie sich,
Sie Praller, Sie!Gehen Sie in sich, und danach üben, am besten Bach, beginnen Sie mit den kleinen Präludien
für Anfänger und lassen Sie den Mut ob der vielen Noten nicht sinken. Die Holzleisten am Fortepiano
nennt man Tasten, da müssen Sie draufdrücken, um einen Ton zu erzeugen. Alles weitere erklärt Ihnen
hoffentlich Ihr Lehrer. Sie Stadtpfeifer, Sie!
#71 Benedikt 00:03:40 | Dienstag, 14. Oktober 2008
@ Gotthard Jede Gemeinde hat heute die Möglichkeit, „ihre“ Liturgie-form zu finden -und nicht nur eine
Kopie des Messbuches abzufeiern. Genau. Und wenn die Gemeinde fusionieren muss (was ja keine Seltenheit
ist), dann bleiben die Leute daheim. Denn außerhalb der Gemeinde ist ja eine andere Liturgie dran. Außerhalb
der Gemeinde ist nicht mehr „Gemeinde“.
@Genoveva Die Neue Messe, die ja praktisch seit ihrer Einführung fast flächendeckend „missbraucht“ wird.
„Missbrauch“ ist doch einfach eine Frage der Perspektive. Bei der heutigen außerordentlichen Form der
Messe war über Jahrhunderte das Abweichen von einem Satz oder einer Bewegung oder einer Fingerhaltung
ein „Sakrileg“…Daraus resultierte die berüchtigte Skrupulösität. Priester wurden deshalb in die Psychiatrie
eingewiesen. Aus diese Perspektive sind natürlich viele Möglichkeiten, die der heutige Ritus bietet –
auch in seinen Kinder- und Jugend-Direktorien – Missbräuche. Jede Gemeinde hat heute die Möglichkeit,
„ihre“ Liturgie-form zu finden -und nicht nur eine Kopie des Messbuches abzufeiern.
@ Genoveva Irgendein Verein war das ja nicht. Der seinerzeitige Kardinal hat das Hochamt beim zentralen
Jahres-Ereignis der innerhalb der Kirche stehenden Freunde der Alten Messe gefeiert. Schon klar. Die von
mir vermutete Motivation für das MP lässt sich leicht auf diesen Fall übertragen: Ratzinger wollte
damit einfach etwas deutlich machen, nämlich dass das Anliegen der Befürworter der alten Messe berechtigt
ist. Der Hl. Vater intendiert mit der allgemeinen Zulassung der Alten Messe (neben dem erleichterten Zugang
für die Gläubigen) ganz offensichtlich auch, der weiteren Entwicklung der Liturgie in der Katholischen
Kirche ein zusätzliches Regulativ zu geben. Möglich wär’s. Die Frage ist, ob das funktionieren wird.
Ich kann mir vorstellen, dass der Hl. Vater vielleicht auch für lange Zeit kein Öl ins Feuer giessen
will – ich glaube aber nicht, dass er eine päpstliche Zelebration für eine absolute Unmöglichkeit hält.
Für unmöglich halte ich das auch nicht. Ich bezweifle nur, dass daran überhaupt gedacht wird. Wir werden’s
ja erleben.
@Benedikt Irgendein Verein war das ja nicht. Der seinerzeitige Kardinal hat das Hochamt beim zentralen
Jahres-Ereignis der innerhalb der Kirche stehenden Freunde der Alten Messe gefeiert. Ich gebe Ihnen aber
recht: eine Zelebration als Papst wäre eine andere Sache. Der Hl. Vater intendiert mit der allgemeinen
Zulassung der Alten Messe (neben dem erleichterten Zugang für die Gläubigen) ganz offensichtlich auch,
der weiteren Entwicklung der Liturgie in der Katholischen Kirche ein zusätzliches Regulativ zu geben.
Jede Theorie und Praxis des Gottesdienstes muss nachweisen können, dass sie zur Alten Messe kein „gebrochenes“
Verhältnis hat. Die Neue Messe (die ja praktisch seit ihrer Einführung fast flächendeckend „missbraucht“
wird) ist in dieser Perspektive eine (notwendige!) Evolutionsstufe der Römischen Liturgie, aber eben
kein Paradigmenwechsel. Bezüglich Thompsons Frage: Ich bin weder Hell- noch Seelenseher. Ich kann mir
vorstellen, dass der Hl. Vater vielleicht auch für lange Zeit kein Öl ins Feuer giessen will – ich glaube
aber nicht, dass er eine päpstliche Zelebration für eine absolute Unmöglichkeit hält.
@ Genoveva … der Kardinal Ratzinger hat das getan. Ja, für irgendeinen Verein. Als Papst in St. Peter
wäre das etwas völlig anderes. Ich denke, eine Interpretation von SP als reines Toleranzedikt wird den
Anliegen des Hl. Vaters nicht gerecht. Wie legen Sie das MP denn aus? Und wie beantworten Sie Thompsons
Frage?
@Benedikt: Nun ja, … Ich würde mich wundern, wenn Benedikt XVI. jemals im alten Ritus zelebrieren würde
… der Kardinal Ratzinger hat das getan. Ich denke, eine Interpretation von SP als reines Toleranzedikt
wird den Anliegen des Hl. Vaters nicht gerecht.
@ Überholt rechts am Weg Ich bin ein KPdSU-Agent? Wow! Toll! Wann hat man Sie aufgetaut? Gestern? Oder
waren Sie die letzten 18 Jahre von Außerirdischen entführt? Wo finde ich denn heute noch die KPdSU?
@HBR. Die französische Revolution hatte etappenweise durchaus antichristliche Züge. Denken Sie etwa
daran, dass Notre Dame zu einem „Tempel der Vernunft“ umgewidmet wurde (Nov. 1793), ein Schicksal, das
in der Folgezeit noch weiteren Pariser Kirchen bevorstand. Denken Sie an die Änderungen bzw. die Ersetzung
des christlichen Kalenders durch einen Revolutionskalender. Denken Sie an Verfolgungen von „eidweigernden“
Klerikern. Das Projekt einer „Entchristianisierung“ wurde zumindest zeitweise sehr energisch betrieben,
ohne Rücksicht auf Verluste. Wie immer muss man auch hier differenzieren: Genauso, wie man sich hüten
muss, die Franz. Revolution zu glorifizieren oder einseitig zu idealisieren – es war eine sehr blutige
Angelegenheit, die oftmals das Schlechteste im Menschen hervorkehrte –, darf man sie auch nicht in Bausch
und Bogen als ganzes einfach verurteilen. Aus der heutigen Perspektive lässt sich leicht vorschnell urteilen.
Deswegen sind Differenzierungen absolut notwendig.
@ LandonanistII SieSieSieSieSieSieSieSieSieSieSieSieSieSieSieSieSieSieSieSie Jetzt langt’s aber. Sie sind
offenbar echt ein gemeingefährlicher Irrer. Schreiben Sie aus einer psychiatrischen Klinik? Unterlassen
Sie es gefälligst künftig hier irgendeinen Bezug auf mich zu nehmen. Ich schreibe zu Ihnen jetzt das
das letzte Mal. Sie sind echt einfach nur krank. SieSieSieSieSieSieSieSieSieSieSieSieSieSieSieSieSieSieSieSie
#62 Sebastijonas 18:44:24 | Montag, 13. Oktober 2008
@Gehe den rechten Weg Ich finde diese These naheliegend. Einem Provokateur, über den sich niemand aufregt,
wird ja schnell langweilig. Was liegt also näher, als sich einen Gegenaccount zuzulegen, um seinen Schmähtrieb
voll ausleben zu können. Nebenbei schädigt man auch noch die wirklichen Kreuznetleser, das Ansehen von
Kreuznet und kann auch noch tolle Artikel darüber schreiben, wie furchtbar das Publikum bei Kreuznet
sei. Das geht natürlich nur solange, bis man wieder n Job hat.
@NocheinLO Nun maßen Sie Frechling sich auch noch meinen Duktus an. Wie unverfroren! Dabei haben Sie
doch Kenntnisse im Orgelspiel und in der Instrumentenkunde im Umfange des Wissens einer Kuh um den Sonntag.
Aus Ihnen entweicht doch nur Luft, gleich wie der Wind aus einem defekten Blasebalg. Sie Amöbe, Sie!
@joberens Nun haben Sie sich endgültig selbst verraten: Einen „Nachlass“ haben nur Verstorbene; Jesus
Christus lebt aber! Sie glauben das nicht? Dann sind Sie weder Katholik noch überhaupt ein Christ. So
isses.
Wer andern eine Grube gräbt… „…all diese Rabanus, hochfrequenz, Quaestor, Gehe den rechten Weg, Gratias
Agamus usw. nur verschiedene Accounts eines einzigen Provokateurs…“ Den fadenscheinige Versuch, mich
mit diesen KPdSU-Agenten in einen Topf zu werfen, betrachte ich als persönliche Beleidigung! Man lese
und staune: Ein Verschwörungstheoretiker wird zum Opfer einer Verschwörungstheorie! So schnell kann’s
gehen!
@Bonifatius Satire, die wirklich die Wahrheit ausspuckt. Ja, sie habwen recht, die Wurzel allen Übels
war die Französische Revolution. Sie war eine Rebellion gegen Gott. Soll wohl ein Witz sein. Die Revlution
in Frankreich richtete sich einerseits gegen den Adel, der sich auf Kosten des Volkes wie eine Made im
Speck verhielt. Außerdem noch gegen den damaligen zweiten Stand, die damaligen Kleriker, die ja auch
weltlich sehr involviert waren. Was daran eine Rebellion gegen Gott sein soll, kann ich nicht nachvollziehen
@ Sebast diese Rabanus, hochfrequenz, Quaestor, Gehe den rechten Weg, Gratias Agamus usw. nur verschiedene
Accounts eines einzigen Provokateurs…“ Glaube ich auch nicht! Die meisten von ihnen kann man auch nicht
über PN anmailen!
@ LOII Na wenn Sie sich aufs Kaiser-von-China-Sein verstehen, dann haben Sie ja vielleicht doch ein Gebiet
auf dem Sie sich auskennen. Hierzu sollten Sie vielleicht mal was schreiben. Aber ehrlich, ich glaube,
der Kaiser von China hat nicht so oft „Simpel“ oder ähnliche Beleidigungen gesagt wie Sie. Sie sollten
noch etwas üben um wirklich authentisch zu sein. Sonst sind Sie ja nur ein nicht genügender, vorgetäuschter
Kaiser wie Sie auch bisher nur ein nicht genügender, vorgetäuschter Organist sind. SIE traktieren vielleicht
die Orgel, wenn Sie mal ein tatsächlicher Organist auf die Bank lässt. Ich spiele höchstens, oder nach
alter Bezeichnung „schlage“ die Orgel. Ihr Nick ist weder „wert“ noch ist es „ihr“ Nick noch habe ich
diesen genommen. Nun gut, ich hätte mich statt „noch ein“ auch „tatsächlicher“ nennen können um mich
von Ihrer Lügenfigur abzugrenzen. Jetzt ist es das „noch ein“. Wenn Sie nicht schizomäßig schon zuvor
mehrere Accounts gehabt hätten, gäbe es auch weniger Verwechslungsgefahr. Sie können aber sicher sein,
ich lege keinen Wert darauf, dass mich jemand mit Ihnen verwechselt. Warum nennen Sie sich nicht einfach
„Unfähiger“, Sie selbiger Sie! Oder überhaupt sollte man alle Poster Ihrer Coleur einfache „Unfähige(r)“
nennen und dann durchnummerieren.
Zurückhaltung und Durchhaltevermögen Es ist nicht verwunderlich, dass die Piusbruderschaft zurückhaltend
ist, wenn es um eine „Aussöhnung“ geht. Man sieht dort recht klar, dass die Gegner der wahren liturgischen
Reform immer noch stark sind und die Reformbemühungen des Hl. Vaters zu ersticken drohen. Es sieht allmählich
wirklich so aus, als müsse der Karren erst einmal so richtig vor die Wand gefahren werden, bevor man
einen echten Neuanfang starten kann. Sancte Michael, ora pro nobis!
@ Sebast … „…all diese Rabanus, hochfrequenz, Quaestor, Gehe den rechten Weg, Gratias Agamus usw.
nur verschiedene Accounts eines einzigen Provokateurs…“ Den fadenscheinige Versuch, mich mit diesen
KPdSU-Agenten in einen Topf zu werfen, betrachte ich als persönliche Beleidigung! …
@nocheinLO Also, Sie Wicht, Sie, wenn Sie die Orgel zu traktieren verstehen, dann verstehe ich mich auf
das Kaiser von China sein. Aber das sagte ich ja früher bereits. Außerdem sind Sie ein Grünling, warum
wählten Sie meinen werten Nick, um Ihre vermaledeiten Hetzparolen abzusondern? Warum nennen Sie sich
nicht einfach Pfeife, Sie selbige Sie!
@ LOII und @ Lorenz mit Verachtung @ LOII: Gut, dass Sie unsere Nicht-Identität nochmal klargestellt
habe, nachdem ich das beim selben Text auch schon sagte, aber lesen war ja schon immer Ihre Schwierigkeit,
egal ob Worte oder Noten. Wir haben wirklich nichts gemeinsam. Schließlich bin ich ja im Gegensatz zu
Ihnen tatsächlich Organist und das sogar auf dem Lande, wohingegen Sie Schizo (warum die II?) nur ein
dümmlicher Schmierfink sind. freundlich @ Lorenz: Sie haben sicher gemerkt, dass Sie keine Antwort auf
Ihre Frage bekommen haben. Die Feinde des Katholizismus haben nämlich keine Argumente, nur einen nazistischen
Absolutheitsanspruch in dem Sie sich ständig gegenseitig mit hohlen Phrasen bestätigen und den sie bis
in die Hölle nicht aufgeben würden.
#50 Sebastijonas 15:40:13 | Montag, 13. Oktober 2008
Sinnfreies Geprolle Ich würde ja vermuten, dass all diese Rabanus, hochfrequenz, Quaestor, Gehe den rechten
Weg, Gratias Agamus usw. nur verschiedene Accounts eines einzigen Provokateurs sind. Da würde ich gerne
mal die IP-Adressen sehen.
Thompson So gibt es in keiner einzigen Kathedrale in England und Wales eine wöchentliche Sonntagsmesse
im Alten Ritus. Ebenso wurden bisher keine altgläubigen Personalpfarreien eingerichtet. Wo widerspricht
das denn dem MP? Der Journalist nimmt auch den Papst von seiner Kritik nicht aus: „Der Grund, daß die
Bischöfe in England und Wales – und in vielen anderen Ländern – ‘Summorum Pontificum’ nicht ernst nehmen,
besteht darin, daß der Papst sie gewähren läßt.“ Der Grund ist, dass Thompson und andere in das MP
etwas hineininterpretieren, was dort nicht drinsteht. Thompson äußert auch sein Erstaunen, warum der
Papst bisher keine öffentliche Alte Messe zelebriert hat: „Warum? Keiner weiß die Antwort.“ Die Antwort
ist ganz einfach: Das MP ist nichts als ein Akt der Toleranz gegenüber den Anhängern der alten Liturgie.
Von den Bischöfen hatten diese eine solche Toleranz mehrheitlich nicht zu erwarten. Ansonsten ändert
das aber gar nichts. Dass der Papst zum alten Ritus zurück will stand niemals zur Debatte. Ich würde
mich wundern, wenn Benedikt XVI. jemals im alten Ritus zelebrieren würde. Viele, die immer auf Textpassagen
in Ratzinger-Büchern hinweisen sollten auch einmal aufmerksam zur Kenntnis nehmen, wie sehr der Papst
darauf bedacht ist, dass zwischen dem Buchautor Ratzinger und den Papst deutlich unterschieden wird. Ratzinger
weiß eben, dass er als Papst nicht alles nach seinem Gusto umbiegen kann.
Überkochende Hormone? … „ist auch noch ein sodomistischer Rassist!!!!! Und für ihn liegt Neu-Guinea
in Afrika! Ich werde ihn der Redaktion zur Sperrung melden!“ Geifern Sie nur! Und drücken Sie mal wieder
die Schulbank! Dort würden Sie erfahren, daß mit „Neger“ nicht die Einwohner Afrikas bezeichnet werden –
dort gibt es schließlich auch Weiße – man denke nur an Rhodesien oder Südafrika – sondern Menschen
mit dunkler Hautfarbe. Und dass Neger besonders gerne schnackseln, ist allgemein bekannt und durch unsere
Fürstin bestätigt! …
@ tappt rechts im Dunkeln Sie sind ein Rassist, ein Menschenverachter! Derart unchristliche Äußerungen
sind abstoßend und ekelerregend! Wie können Sie vom „rechten Weg“ reden? Davon sind Sie so weit entfernt,
wie ein Schwein von der Weihe!
@Rabanus Alte Messe ja, Sodomie nein! … „Die Papuafrauen von Neu-Guinea sind in den Ehestreik getreten!
Sie fordern die Alte Messe!“ Ob ein Ehestreik da das rechte Mittel ist? Die Negerfrauen werden ihre Schnacksel-Gelüste
sicher anderweitig ausleben. Derartige Aktionen führen nur zu noch mehr Sodomie! …
#40 Bernd-Jupp 14:31:13 | Montag, 13. Oktober 2008
Wie oft denn noch dieses Thema „Außerhalb von London ist die Anzahl der regelmäßigen Sonntagsmessen
im Alten Ritus sehr klein.“ Mein Kommentar: :)3 klatsch, klatsch, klatsch
#39 bonifatius 13:39:49 | Montag, 13. Oktober 2008
@Dr. Guillotin: 10:39 Bitte nicht auf Altliberalen rumhacken. Ich bin auch einer. Sehr liberal und sehr
alt. Liberalismus kam in der Französichen Revolution zur Blüte. Es war eine schöne und bewegte Zeit.
Und für mich gab es viel Arbeit. Satire, die wirklich die Wahrheit ausspuckt. Ja, sie habwen recht, die
Wurzel allen Übels war die Französische Revolution. Sie war eine Rebellion gegen Gott.
Bitte, liebe Gegner des traditionellen Ritus! Erklärt doch bitte mal ganz sachlich, was am traditionellen
Ritus so schlecht ist. Man findet dazu auf kreuz.net nichts. Ihr singt immer nur „O Seligkeit, kein Tradi
zu sein“. Aber was stiftet diese Seligkeit?
Was ist denn hier los? Sind die Blogger hier jetzt in ihre anale Phase eingetreten? Es würde zumindest
zu der analfixierten Berichterstattung über Homosexuelle passen.
Hier noch mal mein Textbaustein: Ich bin mit diesem Simpel „NocheinLO“ weder verwandt noch verschwägert,
Gott sei’s gedankt! Der Anstand und meine Erziehung verbieten mir, das niederzuschreiben, was ich von
diesem Subjekt denke.
@ hochfrequenz Willkommen, ein neuer Aspirant auf die Rolle als Hofnarr von Arschloch Nr. 1d. Naja, ist
wohl eher ein alter Gesperrter. Habe jetzt keine Zeit mehr, mit euch zu spielen. Spielt eure Rollenspiele
erstmal alleine. Tschausn
@ Rabennuss Tja, das liegt halt im Wesen der Sache, dass du dir bei garnichts sicher bist. So ist halt
dein Leben als orientierungsloser Wicht mit Nazi-Attitüde.
Mir kommen die Tränen!!!!!! So stehen die Tatsachen. Es geht um den Kampf für die Erhaltung unserer
heiligen römischen, katholischen und apostolischen Kirche, der Tradition, um den Kampf gegen den Neomodernismus
in der Theologie.
#23 Alois Bischof 11:37:06 | Montag, 13. Oktober 2008
Die Krise ist schlimmer geworden und Sakrilege gegen das Allerheiligste passieren sogar auf offenen Papst’events’
wie in Lourdes im September 2008 auch. Die Krise hängt mit der Ablehnung der verbindlichen und dogmatischen
Römisch-katholischen Glaubenslehre zusammen, wie es in der Konzilskirche ganz Normalfall ist. Da darf
man die Unbefleckte Empfängnis leugnen und die leibliche Auferstehung Unseres Herrn Jesu, aber wer die
„alte“ (überlieferte Römische) Liturgie fordert oder sogar „Quanta Cura“ (1864) noch vertritt und den
Antimodernisteneid fordert, der wird ausgeschlossen, verfolgt, zum „Schismatiker“ erklärt. Zu einem „katholischen
Schismatiker“ der der Schöpfung einer neuen Weltreligion im Wege steht. Diese Neue Weltreligion einer
Gemeinschaft mit allen Konfessionen (Ökumenismus) und Religionen (Assisi-Konferenz, Indifferentismus
bzw. Synkretismus oder sogar einfach Neo-Modernismus, die subjektivistische Religion). Aber außerhalb
stehen die bösen römisch-katholischen „Traditionalisten-Schismatiker und Rechtsextremisten“. Wer sich
mit einem Seitenaltar begnügt, während am Hauptaltar eine Clown-Messe oder die Handkommunionsakrilege
stattfinden, dem wird an jedem 5. Samstag um 22.40 Uhr die Alte Messe „freigegeben“ in der Konzilskirche
der Toleranz, Freiheit, Liebe und des Dialogs. (Der Dialektik eher…) So stehen die Tatsachen. Es geht
um den Kampf für die Erhaltung unserer heiligen römischen, katholischen und apostolischen Kirche, der
Tradition, um den Kampf gegen den Neomodernismus in der Theologie.
@ HBR, Sie irren wieder mal… In den Hl. Messen in der überlieferten Form, die ich regelmäßig besuche,
ist zumindest der Altersdurchschnitt der Gläubigen deutlich niedriger als in meiner „Wohnpfarrei“. Was
allerdings langsam auch im Klerus eher in den Ruhestand wegzudiffundieren scheint sind die Alt 68er im
letzten Jahrhundert Zurückgebliebenen – deren Zeit ist wirklich gezählt. Gott sei Dank!
@ HBR: Vertrauen? Wessen Vertrauen hat der Papst überhaupt noch? Vom einen Extrem Josef Berens bis zum
anderen FSSPX und den Zwischenstufen von z.B. ungehorsame Konzils-Bischöfe, die offen aussprechen „Der
Papst hat uns garnichts zu sagen!“ Da sollte er sehr genau auf das kleine Grüppchen Aufrechter achten,
die es wünschen innerhalb der Kirche und unter seiner Autorität katholisch zu sein.
Ist das Vertrauen der „Altgläubigen“ relevant? ‘Summorum Pontificum’ ist in zahllosen Diözesen wirkungslos
geblieben. Ist Papst Benedikt XVI. dabei, das Vertrauen der Altgläubigen zu verlieren? Warum sollte der
Papst am Vertrauen der „Altgläubigen“ interessiert sein? Diese sind oftmals in schismatischen kirchlichen
Organisationen organisiert. Somit kann es dem Papst doch gleich sein, ob er das Vertrauen einiger weniger
Nostalgiker genießt.
#13 Dr. Guillotin 10:39:13 | Montag, 13. Oktober 2008
Bitte nicht auf Altliberalen rumhacken. Ich bin auch einer. Sehr liberal und sehr alt. Liberalismus kam
in der Französichen Revolution zur Blüte. Es war eine schöne und bewegte Zeit. Und für mich gab es
viel Arbeit.
Sebastijonas Der Song wurde nur hier gepostet, weil ich in andere Threads nicht rein kam! Ich muss doch
den Chef besänftigen. Ja Extrabreit war klasse, da fallen einem direkt die Jugendsünden ein!
#10 Franz Kappes 10:34:07 | Montag, 13. Oktober 2008
Die Krise der Kirche „Am Ende des zweiten christlichen Jahrtausends befindet sich das Christentum gerade
im Raum seiner ursprünglichen Ausdehnung, in Europa, in einer tiefgehenden Krise, die auf der Krise seines
Wahrheitsanspruches beruht.“ (Joseph Ratzinger, 27. November 1999 in Paris)
#9 Sebastijonas 10:32:38 | Montag, 13. Oktober 2008
@ Friedenstaub Oh, eins meiner Lieblingslieder von Extrabreit. Hat zwar hier in der Diskussion nichts
verloren, ist aber trotzdem fein. O:O :)3 Die Bezeichnung „altliberal“ trifft schon ganz gut: Alte Leute
mit verstaubten und kraftlosen Ansichten. Liberalalas halt.
Eigenverantwortung der Bischöfe Ich denke, der Papst weiß selbst nicht mehr was er will und soll. Nun
versucht er im Rückwärtsgang vorwärts zu kommen und daß sich da Widerstand regt ist gut so und eigentlich
auch nur ganz normal. Man muß endlich dazu kommen, daß auch ein Papst eben nur fehlbarer Mensch ist
und daß man ihm auch, wenn es nötig erscheint, ins Angesicht widersprechen muß, wie es auch schon in
der Apostelgeschichte üblich war. Es wäre ein gutes Zeichen, wenn unsere Bischöfe da endlich mehr Mut
und eigenes Verantwortungsbewußtsein für den Nachlaß Jesu zeigen würden. Josef Berens als einfacher,
denkender Katholik
Gesetzt den Fall, alle Bischöfe würden sich vorblidlich verhalten hätten denn die Institute der alten
Messe genügend Personal allen Nachfragen nachzukommen? Ich meine nein.
@ catharina Sie geben ein schönes Beispiel für den Wahn der bewussten Fehlinterpretation wie er unter
denen, die sich mehr vom „Geist des Konzils“ als vom Heiligen Geist beseelt fühlen, so weit verbreitet
ist. Und wenn sie „altliberal“ im Jahre 2008 als erfreuliche Eigenschaft ansehen ist sowieso Hopfen und
Malz verloren.
Altliberale Bischöfe und traditionalistische Kommentatoren: Warum dieser unangemessene Sprachgebrauch?
Oder sollen die Bischöfe gelobt („altliberal“ ist doch eine erfreuliche Eigenschaft), die Kommentatoren
aber gerügt werden („Traditionalismus“: eine lehramtlich zurückgewiesene philosophisch-theologische
Irrlehre)?