In Deutschland wurde erneut ein Geistlicher des sexuellen Mißbrauchs angeklagt. Wie in diesen Fällen üblich wurde er bereits vor dem Vorliegen der Untersuchungsergebnisse als Schuldiger behandelt.
Die Medienkonzerne stellen Priester unter Generalverdacht der Pädophilie.
(kreuz.net, Bad Neustadt) Ein 71 Jahre alter Ordenspriester soll angeblich zwischen 1972 und 1976 in einem
kirchlichen Internat in der Stadt Bad Neustadt – 62 Kilometer nordöstlich von Würzburg – angeblich Minderjährige
sexuell mißbraucht haben.
Davon berichtete die Würzburger Tageszeitung ‘Main-Post’ am Donnerstag.
Am 27. August sei eine entsprechende Anzeige eines ehemaligen Internatsschülers und jetzigen Theologen
(50) eingegangen – sagte Pater Michael Baumbach von der Leitung der Ordensgemeinschaft der Missionare
von der Heiligen Familie (MSF) in Mainz:
Der – als unschuldig zu betrachtende – Geistliche wurde nach
Angaben von Pater Baumbach „selbstverständlich“ von allen Aufgaben und Diensten entbunden.
Zuletzt war
er in einem Altenheim in Nordrhein-Westfalen als Seelsorger tätig. Gegenwärtig lebe er in einem Kloster.
Der Pater geriet erstmals in seinem Leben in einen solchen Verdacht: „Für uns alle sehr überraschend“ –
erklärte Pater Baumbach.
Eine Nachfrage in den Bistümern, in denen der Pater eingesetzt war, habe keine
Hinweise auf weitere mögliche Taten erbracht.
Die ‘Main-Post’ berichtete mit Berufung auf Behauptungen
des Anklägers, daß der verdächtige Pater – angeblich – abends oder nachts in den Schlafsaal des Internats
gekommen sei und sich an Jungen vergangen habe.
Der Ankläger behauptet, selber kein Mißbrauchsopfer
zu sein. Er habe die Angriffe abwehren können, „andere aber nicht“.
Er halte es nach einem langen Schweigen
für „wichtig“, an die Öffentlichkeit zu gehen.
Kontakt zu Betroffenen, die damals etwa zehn Jahre alt
gewesen seien, habe er nicht.
Jetzt wurde eine kirchliche Ermittlungskommission, die aus einer ehemaligen
Kriminalkommissarin und einer Kirchenrechtsprofessorin besteht, eingesetzt.
Die Ergebnisse der Untersuchung
werden um den 21. Oktober erwartet.
Darüber hinaus sei die Staatsanwaltschaft am derzeitigen Wohnort
des Geistlichen eingeschaltet worden.
Es ist unklar, ob die angeblichen Taten verjährt sind. Der Schweinfurter
Leitende Oberstaatsanwalt Rainer Vogt sagte vor der Presse, die Frage der Verjährung hänge von der Schwere
der Taten ab.
Erst Ende Juli hatten ehemalige Schüler eines Bamberger Internats einen 63 Jahre alten
Domkapitular des Erzbistums Bamberg beschuldigt.
Nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur
‘APA’ fanden sich gegen ihn jedoch keine Anhaltspunkte.
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56 Lesermeinungen
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#56 MartinBieger 18:56:30 | Montag, 13. Oktober 2008
Ich möchte ja auch nicht die ganze Priesterschaft und Seminaristen über einen Kamm scheren. dann fragt
man sich als gläubiger Christ ganz schnell ob man sich nicht in der Tür geirrt hat. Das frage ich mich
hier jeden Tag.
Die würden ganz schnell ersetzt werden durch Nichtperverse „Hätte die RKK dann mit erheblichen Personalproblemen
zu kämpfen.“ Ich kenne nicht wenige aufrechte Priesteramtskandidaten und Priester, die aufgrund der skandalösen
Zustände in den Seminaren und Diözesen das Handtuch geschmissen haben. Wenn abends die schwulen Seminaristen
zusammen mit der Seminarleitung in Lack und Leder gemeinsam in eine Schwulenkneipe ziehen (so geschehen
in einem berüchtigten Seminar in den USA), dann fragt man sich als gläubiger Christ ganz schnell ob
man sich nicht in der Tür geirrt hat.
#54 MartinBieger 18:27:08 | Montag, 13. Oktober 2008
Ber andererseits Entfernt man die Homos aus der Priesterschaft, fallen 90% der dokumentierten Missbrauchsfälle
weg. Hätte die RKK dann mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen.
Homosexuelle Vergewaltigung nicht Pädophilie Hier handelt es sich, wie bei über 90% aller Missbrauchsfälle
in der Kirche, nicht um Pädophilie. Hier hat ein erwachsener Mann männliche Jugendliche im Alter von
14-18 Jahren vergewaltigt, das ist homosexuelle Vergewaltigung nicht Pädophilie. Die Ursache für die
Missbrauchsskandale in der Kirche ist nicht das Zwangszölibat, sondern die Tatsache dass die Bischöfe
nichts gegen die homosexuelle Subkultur in ihren Priesterseminaren und Bistümern tun. Entfernt man die
Homos aus der Priesterschaft, fallen 90% der dokumentierten Missbrauchsfälle weg.
@joberens Nochmal gaaanz langsam zum Mitschreiben, Herr Berens: Pädophile sind und bleiben Pädophile.
Sie werden es nicht erst durch den Priesterzölibat. Capito??
Da schwafelt einer von „Riesenproblemen“. Wie hoch ist jedoch die Quote von vertuschten Delikten an Kindesmißbrauch
in den „normalen Familien“? Schon mal darüber nachgedacht, Orgler Berens? Auch innerhalb sehr schön
scheinener Familien gibt es Kindesmißbrauch. Ich will keinesfalls den Mißbrauch an Kindern durch Klerikern
billigen. Wie könnte ich auch. Aber auch – und die Dunkelziffer ist erheblich groß – in vielen sogenannt
„normalen Familien“ gibt es Mißbrauch. – Unerkannt – verschwiegen und sonstiges. Nicht nur einseitig
denken, joberens. Aber offenbar hast du deine Scheuklappen – und rechts und links erkennst du garnichts.
Amanda Es gibt aber auch viele, die Riesenprobleme damit haben und sich ihre eigene, persönliche Lösung
suchen. Da dürfte jedenfalls jede besser sein, als sich da an Kindern zu vergehen. Josef Berens als einfacher,
denkender Katholik
Solange es in den leitenden Strukturen … homosexuelle Typen gibt, die unmissverständlich auch ihre
pervers-homosexuelle Neigung innerhalb der Priesterausbildung (Studium, Seminar etc.) kundtun, kann aus
dem katholischen Klerus nichts Neues wachsen.
@Quaestor Was, Aleph ist zurückgekehrt? @joberens: Ich kenne genügend Priester, die den Zölibat eben
nicht als „unsinnige Menschseinsbeschneidung“ ansehen…
ortwin fischer Sicherlich werden die Fälle nicht abnehmen und eher zunehmen, denn der Sexualtrieb ist
bekanntlich einer der stärksten und wenn er nicht normal gelebt werden kann, kommt es zu diesen schrecklichen
Dingen. Laßt die Priester endlich normal leben, dann werden diese Fälle auch automatisch abnehmen. Amtskirchlich
sollte man doch endlich die Unsinnigkeit des Pflichtzölibats zu erkennen versuchen Josef Berens als einfacher,
denkender Katholik
#44 Quaestor † 00:53:50 | Montag, 13. Oktober 2008
Die Redaktion hat heute die ungerechtfertigte Sperrung von aleph zurückgenommen! Das ist gut so!!! Ebenso
wie aleph hat exodus sich gegen die Verbreitung von volksverhetzenden, nazistischen postings eines carlosroberto
durch kreuz.net eingesetzt und wurde dafür gesperrt! Deshalb fordere ich analogerweise die Rücknahme
der Sperrung von exodus!!!
Angebliche Mißbrauchfälle häufen sich „In Deutschland wurde erneut ein Geistlicher des sexuellen Mißbrauchs
angeklagt. Wie in diesen Fällen üblich wurde er bereits vor dem Vorliegen der Untersuchungsergebnisse
als Schuldiger behandelt.“ Lesen Sie eigentlich, was Sie schreiben? Im 1. Artikel berichten Sie von „angeblichen
Mißbrauchfällen“ und beklagen, dass man vor dem Vorliegen des Untersuchungsberichtes von „Schuldigen“
spricht, 3 Berichte weiter heißt es dann, dass ein Homopater – es ist derselbe, von dem im 1. Artikel
berichtet wird! – die Taten gestanden habe. In der Bibel steht zwar, das die Linke nicht wissen soll was
die Rechte tut, das heißt aber nicht, dass Sie – wenn sie einen Artikel einsetzen – nicht mehr wissen
dürfen, was drei Artikel zuvor berichtet wurde. Seltsames Gebaren! Ortwin Fischer
Eine unsinnige Menschseinsbeschneidung Man sollte da nicht zu sehr die Priester verurteilen sondern eher
die, die versuchen Mitmenschen etwas aufzuzwingen, was vollkommen gegen die menschliche Natur ist und
daher auch kaum einzuhalten ist. Das Pflichtzölibat ist eine mit nichts zu begründende, von Menschen
erfundene, keinen Sinn machende, nicht selten sogar mit erheblichen Problemen verbundene, enorme Menschseinsbeschneidung
und aufgezwungenes Opfer bei dem es fraglich ist, ob es überhaupt gottgefällig oder, vielleicht sogar
eher dem Willen Gottes widerspricht und allein Eigeninteressen und der persönlichen Befriedigung und
dem Genuss derer dient, die Priesteramtsberufungen so etwas sinnloses aufzuzwingen versuchen. Auch bei
uns dürfte es, wie in der evangelischen Kirche, genügend Berufungen geben, die aber den Unsinn und die
Problematik dieser Menschseinsbeschneidung zu erkennen scheinen, entsprechend reagieren und sich nicht
mehr in diese Falle der Menschseinsbeschneidung locken lassen. So ist das Pflichtzölibat in der aufgeklärten
Welt, leider, aber durchaus verständlicherweise, nur noch abstoßendes, unsinniges Priesterverhinderungsgesetz.
So ist es auch durchaus verständlich, wenn Eltern ihren Söhnen abraten sich diesen Unsinn aufschwanzen
zu lassen. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
@ Elijahuh Aber Sie haben wohl den Tenor dieses Artikels übersehen, der auch sonst immer hier vorherrscht,
wenn dieses Thema angesprochen wird: „Das kann ja gar nicht wahr sein und ist blos Verleumdung…(Bei
Fällen in den USA wäre noch anzufügen:„um Schadensersatz zu kassieren“)“ Also bitte!
Lieber Walderer, nein, aber es gibt im Gegenteil Leute, die von einem staatlichen Gericht rechtskräftig
verurteilt sind und vor Gott zumindest wegen dieser Sache schuldlos sind. Es gibt Gesetze, die einen nicht
im Gewissen verpflichten.
#35 Elijahu † 16:11:49 | Sonntag, 12. Oktober 2008
Schon wieder ein homosexueller Missbrauchsfall Da schau einer her. Das kommt davon, wenn man Perversitäten
im Namen einer teuflisch verzerrten falschen Toleranz und Nächstenliebe duldet. IHR SOLLT DAS BÖSE WEGSCHAFFEN
AUS EURER MITTE.
#31 timpressum † 15:27:24 | Sonntag, 12. Oktober 2008
Unschuldig Selbst mit einem Geständnis hat ein mutmaßlicher Täter als unschuldig de.wikipedia.org/…i/Unschuldsvermutung
zu gelten, bis er von einem staatlichen Gerichtshof verurteilt worden ist! Alles andere ist BILD-Zeitungsniveau!
die Rahmenbedingungen „Bleibt nur zu hoffen, dass dieser „Geistliche“ möglichst bald einer Bestrafung
zugeführt wird“ Vielleicht sollte eher die römische KK-Bürokratie verurteilt werden, die die Rahmenbedingungen
wider die Apostolische Überlieferung für solche Fälle schafft und die die Weihe von kranken Pädo-,
Homophilen und anderen Perversen fördern?
#28 Heinz Josef 15:05:59 | Sonntag, 12. Oktober 2008
Selbstverständlich ist der Täter schuldig! Er muss aus dem Verkehr gezogen werden. Eine Suspendierung
vom Priesteramt scheint geboten. Die Verbrechen müssen gesühnt werden, die Opfer müssen unterstützt
werden. Verbrechen bleibt Verbrechen. Der Schuldige muss zur Verantwortung gezogen werden, selbst dann
wenn eine strafrechtliche Verfolgung nicht mehr möglich ist. Wenn der Staat nicht mehr tätig wird muss
es die Kirche tun!
Urteil …vorab das öffentliche Urteil feststeht Und was mancht man in diesem Fall, wo es wohl kein öffentliches
Urteil geben wird, weil die Sache allem Anschein nach verjährt ist? Gilt der Täter weiterhin als unschuldig,
weil es kein Urteil gibt.
#26 Heinz Josef 14:54:19 | Sonntag, 12. Oktober 2008
Es geht nicht um falsche Verdächtigungen, sondern um voreilige Verurteilungen. Das der Priester schuldig
ist, ist nach seinem Geständnis auch ohne Verurteilung anzunehmen. Das Problem von voreiligen Verurteilungen
haben wir unabhängig vom hier vorgetragenen Fall. Nicht nur bei Priestern sondern ganz allgemein. Die
Frage ist, ob der Grundsatz der Unschuldsvermutung in der Öffentlichkeit noch gilt oder ob je nach Art
des Vorwurfs schon vorab das öffentliche Urteil feststeht.
nochmal… zum mitschreiben: der in diesem fall beschuldigte priester hat die taten eingestanden! warum
führt ihr hier ungeachtet dessen weiter eine diskussion um falsche verdächtigungen?
#24 Heinz Josef 14:34:55 | Sonntag, 12. Oktober 2008
Es bleibt immer etwas hängen! Es geht doch vielmehr darum, daß die Gesellschaft Menschen wirklich als
Unschuldige behandelt, wenn diese flasch verdächtigt wurden! Eine absichtliche Falschverdächtigung ist
nicht umsonst eine Straftat die entsprechend bestraft wird!
#22 timpressum † 14:31:56 | Sonntag, 12. Oktober 2008
Völlig normal… Wenn ein Buchhalter in den Verdacht gerät, eine Unterschlagung begangen zu haben, wird
er von seinen Aufgaben entbunden, bis sich die Vorwürfe als wahr oder falsch herausgestellt haben. Dementsprechend
folgt seine Wiedereinsetzung oder seine Entlassung. Ebenso wird mit einem Geistlichen verfahren – was
ist daran so skandalös? Es geht doch vielmehr darum, daß die Gesellschaft Menschen wirklich als Unschuldige
behandelt, wenn diese flasch verdächtigt wurden!
#21 Heinz Josef 14:11:34 | Sonntag, 12. Oktober 2008
@HBR: andere Maßstäbe Es ist nunmal so, dass an einen Geistlichen andere Maßstäbe anzulegen sind,
als bei einem Laien! Wenn ein Priester oder Ordensmann einen sexuellen Übergriff begeht wiegt das für
mich doppelt schwer. Solche Personen haben eine Vertrauensstellung und Mißbrauchen diese auf schändliche
Weise. Für mich muss sich das auf das Strafmaß verschärfend auswirken. Der Unterschied ist für mich
aber nicht Priester / Laie sondern die Frage, ob jemand seine besondere Verrauensstellung ausnutzt. Über
eine solche Stellung verfügen auch Lehrer, Ärzte, Therapeuten, Erzieher, Trainer. Ich gebe Ihnen aber
Recht das die Stellung des Priesters noch darüber hinaus geht. Nicht nur der Mißbrauch der Vertrauensstellung
sondern auch der Umstand, dass ein Priester sexuelle Enthatsamkeit öffentlich bei der Weihe verspricht.
Der Anspruch an sich selbst und an die Gläubigen ist so hoch, dass das entgegengebachte Vertrauen um
so höher ist. Diese Personen zerstören Seelsoge auch der Priester die nie auch nur andeutunsweise mit
unreiner Absicht auf Menschen zugehen. Dennoch wissen wir, dass Personen durch falsche Verdächtigungen
zerstört werden können. Ich weiß von einem Priester der bedroht wurde, wegen Mißbrauchs angezeigt
zu werden, weil er lediglich die Einhaltung der Hausordnung durchsetzen wollte. Priester müssen sehr
vorsichtig sein um sich nicht angreifbar zu machen. Umgekehrt kenne ich auch Mißbrauchsopfer die von
diözesanen Stellen nicht ernst genommen wurden.
Lieber Jürgen, im Prinzip richtig aber: Die Verjährung schließt die Ahndung der Tat und die Anordnung
von Maßnahmen (§ 11 Abs. 1 Nr. 8) aus. (§ 78 StGB)
Verjährt Missbrauchsfälle durch Missionspater laut Ermittlern verjährt Zudem liegt keine Strafanzeige
gegen den Geistlichen vor –-> www.aschaffenburg24.de/default.aspx?ID=4815&showNe… Ich dachte, daß
sei ein Offizialdelikt, wo die Staatsanwaltschaft ermitteln muss, sobald sie Kenntnis davon hat.
@Walderer Damit zeigt sich einmal mehr, dass +.net offenbar bedenkliche Solidarität mit solchen Leuten
zeigt. Bleibt nur zu hoffen, dass dieser „Geistliche“ möglichst bald einer Bestrafung zugeführt wird.
Solche Leute sind eine Schande für die Kirche und den ganzen Priesterstand
er hat bereits gestanden! wortlaut einer pressemitteilung seines ordens: „Der Ordenspriester hat den mehrfachen
sexuellen Missbrauch eingestanden.“ damit erübrigt sich die leidliche diskussion. nachzulesen hier: pressemitteilung
der missionare von der hl. familie …chten.bistum-wuerzburg.de/…chrichten/index.html?f_action=show&…
@ H. v. O. Die Zeitungsseite ist ja interessant und aufschlussreich. Das Bistum Münster gesteht also
zu, daß innerhalb von nur 4 Jahren alleine im Bistum Müster: – 2 Diözesanpriester – 1 Ordenspriester
– 5 Ordensbrüder verurteilt wurden. Ferner bei – 1 Diözesanpriester – 2 Ordensbrüdern noch ein Verfahren
anhängig ist. Im Schnitt gab es also pro Jahr 2 Verurteilungen von Geistlichen alleine in einer Diözese.
@Heinz Joseph Ich habe damit nicht gesagt dass dieser Priester unschuldig ist. In unserer Gesellschaft
haben wir uns an Vorverurteilung gewöhnt. Was passiert it denen deren Unschuld sich später herausstellt?
Das interessiert anscheinend keine Sau! Man kann es auch umgekehrt sehen. +.net solidarisiert sich mit
dem Verdächtigen in einer Weise, die unanständig ist. Wie Sie richtig schreiben, wissen wir nicht, ob
er schuldig ist. Daher ist jede Solidarisierung mit dem Verdächtigen falsch. Die Solidarisierung ist
dann angezeigt, wenn er wirklich unschuldig sein sollte. Es ist nunmal so, dass an einen Geistlichen andere
Maßstäbe anzulegen sind, als bei einem Laien!
Irgendwie kommt uns das alles bekannt vor. Es erinnert an die berühmte Rede des Herrn Dr. Goebbels vom
28.Mai 1937. Eine Zeitungsnachricht zum Thema unter diesem Link anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?apm=0&aid=oaz&….
Zölibatsbruch Jürgen schrieb : Wer sich als Priester an Kindern und Jungedlichen vergreift, der darf
weiterarbeiten; wer sich als Priester nicht an den Zölibat hält, wird entlassen. Offensichtlich wiegt
also der Bruch des Zölibatsversprechens in der Kirche schwerer als der Missbrauch von Kindern! Der Zölibat,
wie ihn die Kirche versteht, wird in beiden Fällen gebrochen. Can. 277 § 1 „die Kleriker sind gehalten,
vollkommene und immerwährende Enthaltsamkeit um des Himmelreiches zu wahren; deshalb sind sie zu Zölibat
verpflichtet…“
#12 Heinz Josef 12:30:53 | Sonntag, 12. Oktober 2008
Gelten noch die Grundsätze des Rechtsstates? Unschuldsvermutung? Einmal mehr kann ich nur verwundert
den Kopf schütteln, dass +.net sich solidarisch mit einem Priester zeigt, der des Missbrauchs bezichtigt
wird. oder bedeutet Denuntiation = Schuldspruch? Ich habe damit nicht gesagt dass dieser Priester unschuldig
ist. In unserer Gesellschaft haben wir uns an Vorverurteilung gewöhnt. Was passiert it denen deren Unschuld
sich später herausstellt? Das interessiert anscheinend keine Sau!
Warum immer diese Solidarität mit Missbrauchern In Deutschland wurde erneut ein Geistlicher des sexuellen
Mißbrauchs angeklagt. Wie in diesen Fällen üblich wurde er bereits vor dem Vorliegen der Untersuchungsergebnisse
als Schuldiger behandelt. Einmal mehr kann ich nur verwundert den Kopf schütteln, dass +.net sich solidarisch
mit einem Priester zeigt, der des Missbrauchs bezichtigt wird. Wenn an den Vorwürfen wirklich was dran
ist, wäre der Mann eine Schande für den Priesterstand und gehört seiner schnellen Bestrafung zugeführt.
Jeder sexuelle Missbrauch schadet in erster Linie der Kirche
Lieber juergen, Wenn die Kirche einen unter Verdacht geratenen Geistlichen nicht mit sofortiger Wirkung
beurlaubt bis eine endgültige Klärung der Anschuldigungen vorliegt, gerät sie schnell in Verdacht etwas
„vertuschen“ zu wollen. Noch schlimmer freilich, wenn während der Ermittlungen tatsächlich nochmal was
passiert. … man könnte sich ja mal diskret im Altenheim umhören, ob da Greisinnen belästigt wurden.
Die scheinen aber selbst dann, wenn die Vorwürfe auf Tatsachen beruhen nicht unbedingt zum bevorzugten
Opferkreis des Herrn zu gehören.
#9 Lutheraner 12:04:49 | Sonntag, 12. Oktober 2008
Es gibt in der Kirche so viele Ausnahmen, daß sich daraus eine Regel ableiten läßt In Deutschland wurde
erneut ein Geistlicher des sexuellen Mißbrauchs angeklagt. „Erneut“ – das sagt schon alles! Der Ruhm,
wie alle Schwindelware Hält selten über tausend Jahre. W. Busch
#8 Franz Kappes 11:54:08 | Sonntag, 12. Oktober 2008
Tagesgebet „Herr, unser Gott, deine Gnade komme uns zuvor und begleite uns, damit wir dein Wort im Herzen
bewahren und immer bereit sind, das Gute zu tun. Darum bitten wir durch Jesus Christus.“
Korrektur Ich muß mich korrigieren. Der Pfarrer von dem ich unten sprach, stand nicht wegen Missbrauchs
vor Gericht, sondern wegen des Besitzes von Kinderpornos. www.nw-news.de/…bielefeld/bielefeld/?&cnt=2580762
Angeblich Ein 71 Jahre alter Ordenspriester soll angeblich zwischen 1972 und 1976 in einem kirchlichen
Internat in der Stadt Bad Neustadt – 62 Kilometer nordöstlich von Würzburg – angeblich Minderjährige
sexuell mißbraucht haben. Etwas viel „angeblich“ in dem Satz – oder? Wie in diesen Fällen üblich wurde
er bereits vor dem Vorliegen der Untersuchungsergebnisse als Schuldiger behandelt. Wenn die Kirche einen
unter Verdacht geratenen Geistlichen nicht mit sofortiger Wirkung beurlaubt bis eine endgültige Klärung
der Anschuldigungen vorliegt, gerät sie schnell in Verdacht etwas „vertuschen“ zu wollen. Noch schlimmer
freilich, wenn während der Ermittlungen tatsächlich nochmal was passiert. Der Umgang mit solchen Leuten
ist sowieso etwas eigenartig: vor nicht langer Zeit stand ein Priester wegen Missbrauchs vor Gericht.
Gegen Zahlung einer Geldbusse wurde das Verfahren eingestellt und der Priester darf nun als Militärseelsorger
arbeiten. Wer sich als Priester an Kindern und Jungedlichen vergreift, der darf weiterarbeiten; wer sich
als Priester nicht an den Zölibat hält, wird entlassen. Offensichtlich wiegt also der Bruch des Zölibatsversprechens
in der Kirche schwerer als der Missbrauch von Kindern!
Die als Kindes- und Jugendlichenmißbraucher Angeklagten sind auch fast ausschließlich Männer, obwohl
auch Frauen Kinder, Jugendliche und Männer belästigen. Aber Frauen wird dies auch leichter nachgesehen,
auch Lehrerinnen, und zumindest Frauen sind auch keine Gewalttäter.
#2 Franz Kappes 10:57:17 | Sonntag, 12. Oktober 2008
@Marcelus Mißbrauchsfälle, insbesonders von Seiten männlicher Erzieher, kommen leider in vielen Familien
weltweit vor Du stellt ja Männer unter einen Generalverdacht. Ich finde das entwürdigend. Kannst Du
mal Zahlen für Deine These beibringen? Ansonsten fände ich es hilfreich, wenn Du bei solch einem brisanten
Thema auf der Hut vor Verallgemeinerungen bist.
Mißbrauchsfälle, insbesonders von Seiten männlicher Erzieher, kommen leider in vielen Familien weltweit
vor, und sind eine Folge der Nichtaufsicht und Nichtkontrolle durch die zuständige Führung der Eltern,
oder selbst von einem despotischen Familienvater verursacht. Und genauso ist es auch in undisziplinierten
und unkontrollierten Ordens- und anderen Kirchenfamilien.