Im entgotteten Pfarreialltag der Konzilskirche geht es um alles mögliche – und selten um das Wesentliche. Das hält nicht jeder Priester aus.
Die Webseite des „Pastoralen Raums Waldbrunn“ kündigt Hw. Martin Weber als neuen Pfarrverwalter an.
(kreuz.net, Waldbrunn) Die Stelle des Pfarrers im Pastoralen Raum Waldbrunn ist seit vorletzten Sonntag –
5. Oktober – vakant.
Waldbrunn im Westerwald ist eine 6000-Seelen-Gemeinde im Landkreis Limburg-Weilburg
in Hessen.
Die dortige pastorale Einheit umfaßt die Gemeinden Hausen, Ellar, Hintermeilingen, Fussingen
und Lahr. Kirchlich gehören die Gemeinden zum Bistum Limburg.
Pfarrer Peter Lauer hat nach nur drei
Jahren das Handtuch geworfen.
In einer Erklärung zu seinem Abschnitt erwähnt er zunächst das Positive:
gemeinsamer Gründonnerstag, Rorate-Messen, Firmvorbereitung, gemeinsame Erstkommunionvorbereitung, neue
Mitarbeiter.
Sogar ein Bildstock wurde dem Pfarrer zu seinem vierzigsten Geburtstag geschenkt.
Doch
dann erwähnt der Geistliche jene Dinge, die ihm wohl als Pfarrer das Rückgrat gebrochen haben: „Es gab
auch Ereignisse, die schwer zu bewältigen waren.“
Es ging vor allem um Gebäude – die Restauration des
Pfarrhauses in Lahr und der Verkauf des Pfarrhauses in Ellar. Das sei „nicht leicht zu vermitteln“ gewesen.
Fazit: „Bei aller Freude am priesterlichen Dienst bin ich doch auch an meine Grenzen gestoßen. Ich habe
Menschen enttäuscht und verletzt.“
Darum gibt er seinen Gemeinden den Abschied bekannt: „Das mag für
Sie überraschend kommen.“
Der abgelöste Pfarrer wird sich in den kommenden Wochen im Recollectionshaus
für Priester der Benediktinerabtei Münsterschwarzach im Bistum Würzburg besinnen, „um anschließend
mit neuer Kraft und neuer Freude das Amt des Priesters ausüben zu können“.
Die verwaisten Pfarrgemeinden
werden bis zur Ernennung eines neuen Pfarrers von Kaplan Martin Weber geleitet.
Email-Adressen der Empfänger
44 Lesermeinungen
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Psychiater gefragt! Welcher Psychiater – gleich welcher Konfession – ist bereit, eine psychiatrische Betreuung
einer ehemals katholischen Gemeinde zu übernehmen? Bitte beim zuständigen Konzilsbischof der Sekte melden!
#44 Cutty Sark 11:35:26 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
Amanda Danke für die Antwort. Jetzt hab ich die Verbindung kapiert. Hört sich ja schlimm an. Offensichtlich
wird dieser Kaplan von seinem Pfarrer mehr als ausgenutzt. Vielleicht wäre der Dekan ein Lösungsansatz…
aber daran wird der Betroffene auch schon gedacht haben. 18 / 19 Stunden Tage hält auf Dauer keiner aus.
@Cutty Sark Ich bin mit dem betreffenden Kaplan befreundet. Er ist in einem Pfarreienverband tätig, und
der Pfarrer hat – ohne Not! – Messfeiern gestrichen, und zwar ersatzlos. Stattdessen muss mein Freund
dauernd auf Gruppentreffen und Sitzungen: PGR, hier ein Ausschuss, da ein Ausschuss, Kolping und so weiter.
Oft hat er Tage von 18 bis 19 Stunden. Er wagt es allerdings auch nicht, sich gegen den Pfarrer zur Wehr
zu setzen.
#42 Cutty Sark 17:36:14 | Dienstag, 14. Oktober 2008
Amanda Wie jetzt. Der Pfarrer streicht Eucharistiefeiern, um seinen Kaplan zu Ausschusssitzungen zu schicken.
Nicht böse sein, hab ich wirklich nicht verstanden. Natürlich wäre es besser, wenn sich ausgebildete
Laien um die Verwaltung, die Kindergärten, Mietshäuser etc. kümmern würden und die Pfarrer mehr Zeit
für ihre seelsorgerische Tätigkeit hätten.
Mir selbst ist ein Fall bekannt, wo der Pfarrer Eucharistiefeiern „einspart“, um stattdessen auf irgendwelche
Ausschuss-Sitzungen zu gehen… oder besser noch seinen jungen Kaplan dorthin zu schicken. Schlimmer geht’s
nimmer.
#40 Stephanus 13:17:08 | Dienstag, 14. Oktober 2008
werter Rabanus, wer… A sagt muß auch B sagen! Und ich denke, es ist mehr als B-rechtigt,darauf hin
zu weisen, daß Vielen auch hier auf kreuz-net die wirklichen Sorgen und Probleme der Kirche wirklich
mehr als egal sind. Allerdings kann ich nicht verstehen, daß die Ausbildung der Geistlichkeit scheinbar
so am Ziel vorbei geht: Einerseits versagen immer mehr von ihnen im Dienst an den ihnen anvertrauten Seelen,
andererseits ist doch hoffentlich klar, daß auch die Verwaltung der irdischen Liegenschaften eine wichtige
Aufgabe ist. Wenn die nicht mehr geleistet werden kann. Wenn die nur unter dem großen Opfer der persönlichen
Aufgabe vollbracht werden kann, dann sollte Kirche so ehrlich sein und abgeben, abgeben, damit die übriggebliebenen
Aufgaben wieder angemessen gelöst werden können. Dann sollte man die Zeichen der Zeit endlich akzeptieren
und dem Nachwuchs, auch wenn er traditioneller Leseart ist, eine Chance geben. Es wäre ehrlicher der
Menschheit gegenüber! Es wäre besser für uns alle!!!
#39 Confiteor 12:58:33 | Dienstag, 14. Oktober 2008
Der Mensch in seiner ganzen Menschlichkeit Kann es sein, dass die heilige Kirche sich möglichst nicht
um die irdischen Sorgen der Menschen kümmern soll, weil dann ihr Tun und Handeln von ein paar Engstirnen
als „entgottet“ bezeichnet werden könnte. Wo der Mensch mit seiner Menschlichkeit ausgeschlossen ist
beginnt die massive Entgottung, vor allem in den Räumlichkeit, in den man wähnt die einzig wahre alte
Liturgie zu feiern, an der nur wenige Leute teilnehmen. Gottesdienstliche Zusammenkünfte sind zwar das
Zentrum der christlichen Gemeinde und dazu gehört der Mensch in seiner ganzen Menschenlichkeit.
#37 Stephanus 12:47:31 | Dienstag, 14. Oktober 2008
Der Hw. Herr Pfarrer mußte wohl gehen,weil auch Vielen hier auf kreuz-net die Gegenwart der Heiligen
Mutter Kirche am A… vorbei geht. Anders kann man die bisher erschienen Posts doch nicht werten, oder?
Aber solche Infos haben auch ihr Gutes, belegen sie doch immer aufs Neue, daß all Jene Recht haben, die
die sogenannte Reform der Kirche aus dem letzten Konzil heraus mehr oder weniger stark in Zweifel ziehen!
Was hat denn die Öffnung zur Welt anderes gebracht als eine Flut von Ämtern die alle von Laien besetzt
werden und die sich zwar berufen fühlen, aber den ihnen zugefallenen Ämtern kaum je gerecht werden können.
Und das Ergebnis ist bekannt: Der Gläubige bleibt weg, weg wie ein Kunde der im Laden für sein teures
Geld nicht mehr die Leistung bekommt die er erwarten darf und muß!!! Die Laien machen Firmunterricht,
teilen die Kommunion aus, belästigen mit ihren eigenen Unzulänglichkeiten die anwesenden Zuhörer auf
so mancher kirchlichen Veranstaltung, erheben Irrlehren, Todsünden zu Dogmen, während der Herr Pfarrer
die Inventur vorbereiten und durchführen darf. Und damit ist er überfordert, hat er doch Theologie studiert
und nicht BWL! Da gibt es in seinem Sprengel 7 Kindergärten, 4 Kirchen, 7 Friedhöfe, mehrere Pfarrheime,
Altpfarrhäuser, sein Pfarrhaus, 2 kath. Altenheime, dutzende kassenführende Vereine, caritative Beratungsstellen,
Liegenschaften in Wald und Flur. Eine Heizung muß neu,die Dämmung im Dach ausgerichtet werden nach neuen
Vorschriften: Das sollten die Laien machen, der Herr Pastor sollte sich um die Seelen kümmern!
Alpecin? Aber warum denn Alpecin? Besser noch Salzsäure! Dann kann es sich wenigstens nicht mehr vermehren.
Oder haben die Psychopharmaka ihn schon entmannt?
#22 Horst Metzker 19:17:45 | Montag, 13. Oktober 2008
Im entgottetem …Konzilskirche, Wesentliche Darf ich darauf hinweisen, dass wer Gott hat, ihn längst
schon vergessen hat! Wer glaubt durch undurchsichtige Riten der Kirche dienen zu müssen, von ihm offensichtlich
keine Ahnung hat. Gott zu dienen heißt nicht, in Demut vor ihm kniend zu flehen, sondern aufrecht stehend
dem Nächsten dienen. Lesen sie Matthäus, Weltgericht. Entgottet?!?!?!?! Man glaubt es nicht, wenn man
das dumme Geschwätz liest.
#20 Franz Kappes 19:09:09 | Montag, 13. Oktober 2008
Ich habe Menschen enttäuscht Ich habe Menschen enttäuscht und verletzt. Ist das ein Grund, hinzuschmeißen?
Er soll sich seiner Berufung widmen und den pastoralen Dienst nach einer Zeit der Rekonziliation wieder
aufnehmen.
@Lingen Ich habe in meiner V2-Zeit so viele „Priesterkandidaten“ und Priester“ kennengelernt, dass es
nur überraschend wäre, wenn derlei – hochnotpeinliche – Kapitulationserklärungen *nicht* kämen. Spricht
da etwa der Neid, dass die „V2-Priester“ echte Priester sind, während ihre „Weihe“ außerhalb der katholischen
Kirche erfolgte, wenn sie überhaupt gütlig sein sollte? Immerhin sind die V2-Priester echte katholische
Priester. Wie es bei der „Kirche zum Mitreden“ aussieht weiß ich nicht sicher. Allerdings sei noch mal
dran erinnert: Extra ecclesia nulla sallus
worüber hinaus Necedah nicht einmal ein Wallfahrtsort www.apparitions.org/bishop/burke.gif ist! Die angebliche
Seherin Van Hoof wurde vom früheren Bischof sogar mit dem Interdikt belegt.
Zu Pater Lingen Die Botschaften von Necedah in den USA von 1950 bis 1984. Die 45.000 (Aus dem Wallfahrsblatt
von Necedah März-April 1989) Wenn die Diskussionen über veränderungen in der Kirche aufkommen, machen
viele Katholiken die Bemerken: „Ja, ich denke, sie sind zu weit gegangen!“ Es ist lebenswichtug festzustellen,
daß die Beweggründe hinter den Veränderungen in der Kirche viel tiefer sind als was mit den Worten
ausgedrückt wird „zu weit gegangen“. Mary Ann (die Seherin von Seherin von Necedah) hatte durch Maria
in den 50er Jahren gehört von den 30.000 Agenten, die ausgebildet wurden, um die Kirche zu zerstören.
Vor ihrem Tode wurde ihr gesagt, daß ihre Zahl auf 45.000 gestiegen sei. Es ist allerdings interessant
zu bemerken, daß ihr auch gesagt wurde, 500 von diesen männern, die zur Infiltration ausgebildet worden
waren, hätten ehrlich zu schätzen begonnen, was den Katholizismus betrifft, und seien dann bekehrt worden.
Die Gnade Gottes am Werk! Es ist von größter bedeutung, daß Katholiken erkennen, um was es geht bei
dieser kecken Einschleusung von sorgsam ausgebildetengottlosen Männern und welch immensen Einfluß sie
haben auf die kirche und die Gläubigen. Es ist wichtig sich im klaren zu sein darüber, daß dieser dämonische
Plan von Satan und seinen Handlangern instrumentiert wurde und vom innersten der Hölle ausgeht. Aus der
Botschaft vom 16.12.1966 „Wenn nur unser Klerus einig wäreanstatt zerspalten, würde es eine Menge helfen,
aber so viele sind so weit davon entfernt, wahre Apolst…
Oh nein, nicht auch noch der Lingen… Nachdem ich mich grade einigermaßen von einem Lachanfall erholt
habe, kommen Sie nun wieder mit Ihrer von der großen Weltverschwörung verfolgten Privatsekte. Also langsam
hoffe ich fast, dass kreuz.net noch ne Weile erhalten bleibt. Wenn ich mal nichts zu lachen habe – hier
findet sich immer was! Aber weil schon von kirchlicher Seite endgültig festgestellt wurde, dass „Pater“
Lingen ein rechtsbrecherisches und schizophrenes Gebilde ist, dann wundert einen auch das nicht mehr.
#12 Pater Lingen 16:07:15 | Montag, 13. Oktober 2008
Für mich kommt das nicht überraschend. Ich habe in meiner V2-Zeit so viele „Priesterkandidaten“ und
Priester“ kennengelernt, dass es nur überraschend wäre, wenn derlei – hochnotpeinliche – Kapitulationserklärungen
*nicht* kämen. Objektiv leiden V2-„Priester“ immer an einer krankhaften Persönlichkeitsstörung. Dabei
ist es letztlich vollkommen egal, ob sie „progressiv“ oder „konservativ“ sind, denn das sind in der V2-Welt
austauschbare Positionen. Tatsächlich steht jeder V2ler in der Krise, eine Organisation zu vertreten –
und sei es auch nur als „Kritiker“ –, die sich nicht vernünftig vertreten lässt. Selbst die Pius-Brüder
gestehen, dass es in V2 häretische Texte gibt. Deshalb: Angesichts der immanenten Schizophrenie der V2ler
sind solche Szenen wie die nunmehr geschilderte nur symptomatisch. Wer sich jetzt wundert, warum dann
die OMF-„brd“ nicht die ganzen V2-„Priester“ als Soziopathen anerkennt, sondern statt dessen mich als
„geistesgestört“ verleumdet, der darf sich gerne die Hintergrundinformationen anschauen www.kirchenlehre.com/paranoid.htm.
Nicht vergessen: Die OMF-„brd“ arbeitet eng im Schulterschluss mit den V2lern, und die äußeren und inneren
Ähnlichkeiten beider monströser Gebilde sind frappant. Und weil schon 1956 (Konkordatsbruch durch „Bundesverfassungsgericht)
von kirchlicher Seite endgültig festgestellt wurde, dass die brd ein rechtsbrecherisches und schizophrenes
Gebilde ist, dann wundert einen auch nicht, was für V2-Herrschaften herumstolzieren.
„Bis zur Ernennung eines neuen Pfarrers“ Fragt sich nur, wo der herkommen soll. @ Artikel Hintergrundinformationen
wären ganz interessant gewesen. Diktion wie immer unterirdisch.
Die brauchen das. Die von +.net müssen derartiges Zeug verzapfen. Das Lamentieren über die Zeit nach
dem Konzil sowie über die Gegenwart ist das Einzige, aus dem sie ihre Existenzberechtigung herleiten
können. Sie müssen darüber hinaus allen ein schlechtes Gewissen einreden, die selbständig denken,
die mit dem Geist des Konzils, neuerer Theologie und einem aufgeklärten Christentum übereinstimmen.
Sonst könnten sie nicht von einer Zeit träumen (aus den 50er und 60er Jahren des vorigen und vorvorigen
Jahrhunderts), die es so nie gab. Sie wollen ein museales Christentum, das in barocken Messgewändern
stecken geblieben ist. Sie reden damit einem Klerofaschismus das Wort, den denkende und gläubige Menschen
nur ablehnen können.
Maßanzüge von +net Möchte hier mal eine Spruchweisheit weitergeben: „Glück ist ein Maßanzug. Unglücklich
sind all jene, die den Maßanzug eines anderen tragen.“ Ich frage mich – seit ich diesen Spruch gelesen
habe – wessen Maßanzüge die Betreiber von +net tragen. Denn glücklich ist doch keiner von denen. Oder
haben Sie hier schon mal einen wirklich frohmachenden Artikel gelesen???
Hinterwäldlerische Theologie Im entgotteten Pfarreialltag der Konzilskirche geht es um alles Mögliche –
und selten um das Wesentliche. Das hält nicht jeder Priester aus. Was ist denn das für eine hinterwäldlerische
Theologie, die es wagt, von entgottet zu sprechen. Liegt darin das Zen-Faszinosum der Leere. Kann doch
wohl nicht
Alte Kirche Im entgotteten Pfarreialltag der alten Kirche in den fünfziger und sechziger Jahren baute
ein Pfarrer, den ich gut kannte, Kirchen und Kindergärten, er erweiterte das Krankenhaus massiv – und
bekam für seinen Einsatz in der deutschen Krankenhausgesellschaft das Bundesverdienstkreuz. Während
der frommen knienden Mundkommunion hatte er die Kinder immer im festen Blick. Und wehe sie quatschten
mal – dann konnte er auch mit dem Herrn zu den Kindern kommen und eine Watschen verteilen!
Die sind sich für nichts zu schade… @Rabanus: diese herrliche Präsentation menschlicher Dummheit kennt
hier doch keine Grenzen: „antikirchliche Erzdiözese“ war nach meiner Meinung bisher die schönste Entgleisung.
Oder „Pius XII. feierte täglich die Alte Messe“. Wenn man oft genug hetz.net liest kommt man immer mehr
mit Einsteins Diktum klar: „Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind: Das Weltall und die Menschliche Dummheit.
Beim Weltall bin ich mir allerdings nicht sicher.“
Im entgotteten Pfarreialltag der Konzilskirche!!!! Welche Wortschöpfungen fallen hetz.net denn noch ein???
Entgotteter als bei kreuz.net gehts doch gar nicht mehr!!!!