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Kirche als Konzertsaal + Er schont sich + Kampf gegen Worte? + Hw. Paul Zulehner emeritiert + Künstlerisch anspruchslos
Benedikt XVI. während seines Sommerurlaubs in Südtirol
Benedikt XVI. während seines Sommerurlaubs in Südtirol
Kirche als Konzertsaal

Vatikan. Am Montag hörten Papst Benedikt XVI. und die Mitglieder der Bischofssynode ein Konzert der Wiener Philarmoniker mit dem bekannten Dirigenten Christoph Eschenbach (68). Das Orchester ließ in der zum Konzertsaal verwandelten Basilika Sankt Paul vor den Mauern die sechste Symphonie von Anton Bruckner erklingen.

Er schont sich

Vatikan. Papst Benedikt XVI. sagte gestern die geplante Audienz für die Schweizer Pilger zur Heiligsprechung von Schwester Bernarda Bütler ab. Daraus konstruierte der Journalist Simon Spengler in der Schweizer Boulevardzeitung ‘Blick’, daß man sich in Rom um die Gesundheit des Papstes sorge. Vatikanisten sollen hinter vorgehaltener Hand erzählen, daß Radio Vatikan Aufnahmen von Papst Benedikt XVI. schon länger elektronisch nachbearbeiten, damit seine Stimme fester und klarer wirke.

Kampf gegen Worte?

Deutschland. Bischof Joachim Reinelt von Dresden ist gegen die Verwendung des Begriffs „Ablaß“. Das sagte er am Montag in Zwickau laut einem Bericht der deutschen ‘Katholischen Nachrichtenagentur’: „Vielleicht sollten wir deutschen Katholiken das Wort abschaffen.“

Hw. Paul Zulehner emeritiert

Österreich. Der frühere Dekan der theologischen Fakultät Wien und Professor für Pastoraltheologie, Hw. Paul Michael Zulehner, ist am 30. September emeritiert worden. Vor der österreichischen Nachrichtenagentur ‘APA’ sagte der umstrittene Priester, daß sein Terminkalender trotzdem „randvoll“ sei. Hw. Zulehner ist ein Vertreter des Altliberalismus.

Künstlerisch anspruchslos

Polen. Am Sonntag weihte Erzbischof Stanislaw Kardinal Dziwisz von Krakau vor seiner Kathedrale eine drei Meter hohe Statue von Johannes Paul II. († 2005). Anlaß war der gestern in Polen zelebrierte „Papst Tag 2008“. Staatspräsident Lech Kaczynski war bei der Feier anwesend. Die Statue konnte nur provisorisch errichtet werden, weil keine Baugenehmigung vorliegt. Das Erzbistum Krakau erklärte, lange genug auf die Erlaubnis gewartet zu haben. Laut einem Bericht der deutschen ‘Katholischen Nachrichtenagentur’ kritisieren Künstler, daß es sich bei dem Monument eher um eine Fließbandarbeit handle.
      
7 Lesermeinungen
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#7   Cutty Sark   18:38:08 | Dienstag, 14. Oktober 2008
Warum interessiert die unsere Kirche so
Manchmal sind die Vertreter der ev. Kirche oder meinetwegen Gemeinschaft nicht zu verstehen. So wirft Fleischmann-Bisten – anderer Artikel dem Papst vor, „„den Heiligen Paulus zu einem „Kronzeugen katholischer Frömmigkeit“ zu machen. Dieses „römisch-katholische Jubeljahr“ diene darum nicht der Ökumene.Die katholische Kirche habe sich nicht darum bemüht, andere christliche Gemeinschaften am Paulusjahr zu beteiligen.Doch eine ökumenische Beteiligung hätte nach Fleischmann-Bisten sowieso keine Chancen gehabt.Als angebliches Problem nannte der lutherische Prediger die kirchliche Ablaßpraxis.““
:-@
So ein Unfug, erst beschwert er sich’, das er nicht mitmachen darf und dann sagt er, hätte er auch nicht gewollt, weil die katholische Kirche katholisch ist und ihre Lehre lebt.
Dann sollen sich die Evangelischen doch was eigenes einfallen lassen. Ökumene geht nun mal nicht immer. Ist ja auch irgendwie widersinnig. Erst trennen sie sich von der kath. Kirche, dann definieren sie sich Jahrhunderte über sie und danach wollen sie alles mit ihr gemeinsam machen, nur katholisch darf sie nicht sein.
Ich bin mit Sicherheit keine Extremer, aber wenn ich so was lese, da werde ich immer ganz grummelig. GRRrrrrr
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#6   Krak des Chevaliers   18:31:24 | Dienstag, 14. Oktober 2008
alles abschaffen
ja, ja, wir schaffen alles ab, was den lieben getrennten protestantischen Brüdern ein Dorn im Auge ist. Genau daran krankt auch die nachkonziliare DEform. Der Gedanke stand auch Pate, als man den NOM erschuf. Nur ja nicht den anderen mit unserem katholischen Glaubensgut ein Ärgernis bieten. Nachdem man das Messopfer in der Neuen Messe so gut wie unkenntlich gemacht und durch eine Mahlfeier ersetzt hat, kommt als nächstes der Sündenablass dran. Irgendwie müssen wir den Protestanten doch ein Geschenk zur Lutherdekade machen. Schließlich ist man das doch dem gemeinsamen Kirchenlehrer Martin Luther (K. Lehmann) schuldig. Fazit: Wir machen uns schon selber kaputt und das mit wachsender Begeisterung. o.O
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#5   Rabanus †   16:22:00 | Dienstag, 14. Oktober 2008
Jetzt tun die abtrünnigen
die V II -Päpste auch noch Basiliken verwandeln!!!! Wo soll das noch hinführn?????
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#4   No Comment   16:14:47 | Dienstag, 14. Oktober 2008
Ablässe sind Zuschüsse
Mons. Reinelt möge seinen Viorschlag noch präzisieren: Wied wär’s denn mit Buß-Subvention??
Eine „Bausparprämie“ für Himmelsbausparer!
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#3   Confiteor   09:58:33 | Dienstag, 14. Oktober 2008
Ungemein faszinierend
Bruckner in St. Paul vor den Mauern. Das ist ein Kontrastprogramm, aber irgendwie ungemein faszinierend.
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#2   Heinz Josef   09:35:45 | Dienstag, 14. Oktober 2008
Dem kann ich mich nur anschließen,
zumal Anton Bruckner alle Kompositionen als Lobpreis Gottes betrachtet hat und das sind sie!
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#1   Franz Kappes   08:46:01 | Dienstag, 14. Oktober 2008
Bruckner
Das Orchester ließ in der zum Konzertsaal verwandelten Basilika Sankt Paul vor den Mauern die sechste Symphonie von Anton Bruckner erklingen.
Da wäre ich gerne dabei gewesen.
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