kreuzmeldungen
Getrennte Welten + Kardinal verstorben + Würde er nie sagen + Geheim gelistet + Die Kirchen leer und die Gemeinden klein
Papst Benedikt XVI. in Paris.
Papst Benedikt XVI. in Paris.
Getrennte Welten

Vatikan. Am Dienstag hat Papst Benedikt XVI. bei der Weltbischofssynode erstmals das Wort ergriffen. In seinem Beitrag erklärte der Papst, den Graben zwischen der historisch-kritischen Bibelauslegung und der geistlichen Schriftlesung überbrücken zu wollen. Gleichzeitig würdigte er die inzwischen überholte protestantische Bibelauslegung des 19. Jahrhunderts. Er glaubt immer noch, daß diese Theorie einen wichtigen Beitrag für die Exegese geleistet hat und immer noch leistet. Über die Natur dieses Beitrages äußerte sich der Papst nicht.

Kardinal verstorben

Ecuador. Am Dienstag starb der emeritierte Erzbischof von Quito, Antonio Kardinal Gonzalez Zumarraga (83). Der Kardinal wuchs in einer armen Bauersfamilie in der kleinen Stadt Pujili im Herzen von Ecuador auf. Er hatte sieben Geschwister. 1959 empfing er die Priester- und 1969 die Bischofsweihe. Von 1985 bis 2003 leitete er seine Heimaterzdiözese Quito als Diözesanbischof. 2001 empfing er die Kardinalswürde.

Würde er nie sagen

Österreich. Christoph Kardinal Schönborn von Wien soll den Zusammenbruch der Banken als „Strafe Gottes“ bezeichnet haben. Das behaupteten türkische Medien-Unternehmer. Kardinal Schönborn reiste vom 12. bis 15. Oktober nach Ankara und Istanbul. Der Sprecher der Erzdiözese Wien, Erich Leitenberger, dementierte die Meldung am Dienstag. Der Terminus „Strafe Gottes“ gehöre nicht zum Wortschatz des Kardinals.

Geheim gelistet

Polen. Erzbischof Henryk Muszynski von Gnesen war von 1984 bis 1989 beim kommunistischen Geheimdienst als Mitarbeiter registriert. Das hat der Erzbischof nach polnischen Presseberichten von der ‘Historischen Kommission’ der Kirche erfahren. Doch er habe der Kollaboration niemals – weder schriftlich noch mündlich – zugestimmt, erklärte der Erzbischof.

Die Kirchen leer und die Gemeinden klein

„Irgendwann, als die Kirchen immer leerer und die Gemeinden immer kleiner wurden, schien man zu ahnen, daß auch das Bedürfnis nach Spiritualität sehr nützlich für das Volk sein könne.“

Aus einem Artikel der Regionalzeitung ‘Rheinische Post’ über die Alte Messe. Das Zitat will die Einführung der Neuen Messe in Volkssprache begründen.
      
20 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#20   Wandregisel   11:01:28 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Überschrift
„Und hat die Gottesmutter nicht gesagt, dass wir den Rosenkranz tgl beten sollen?!“
:-O Wo denn das?
Ich glaube eher du beziehst dich hier auf Sixtus IV. und die Bulle „Ea quae“ (ich glaube 15. oder frühes 16.Jhd.), der das tägliche Rosenkranzgebet dringen empfiehlt.
@Exegese: Ich glaube, dass es fruchtbar sein kann sich nach Möglichkeit nicht nur auf eine Methode zu beschränken.
Ich bin zwar auch mit soetwas wie der historisch kritischen Methode aufgewachsen, aber empfinde grad literaturwissenschaftliche Zugänge als eine ungeheure Bereicherung. Und meines Erachtens haben die Väter in ihrer Allegorese nichts anderes getan!!
Daher kann man sogar sagen, dass es sich für einen Katholiken durch das Vorbild der Väter verbietet die Bibel nach dem Wortsinn zu lesen! Das ist protestantisches „Sola scriptura…“ :-! :-P
Redaktion benachrichtigen
#19   Colombe de la paix   20:25:22 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
Freut mich Bienchen!
Das erstemal ist immer schllimm, aber Ihr werdet Euch daran gewöhnen!
Und hat die Gottesmutter nicht gesagt, dass wir den Rosenkranz tgl beten sollen?!
Damit unterstützt Ihr , sie!
:)3 o^/ :(3 :(3 :(3 :(3
Redaktion benachrichtigen
#18   Biene Maja   19:35:38 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
Colombe de la paix
werden wir gleich probieren am Samstagabendmesse
Danke fürs Mutmachen. :-)
Redaktion benachrichtigen
#17   Colombe de la paix   19:19:32 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
Dann versucht es doch!!
es ist schwer, am Anfang Vorbeterinnen zu finden.
Sprecht weitere Damen an.
Auch Männer können eine solche Aufgabe übernehmen!
Natürlich sollte man auch mal mit dem Pfarrgemeinderat
darüber sprechen, dafür sind die da!!!
Der Lärm muss diese Vertreter doch auch stören!
Redaktion benachrichtigen
#16   Biene Maja   19:15:43 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
Colombe de la paix
der redet sich auf den Pfarrkirchenrat aus er sagt wir sollen
es einmal probieren wir zwei Frauen.
Redaktion benachrichtigen
#15   Colombe de la paix   19:08:36 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
Hallo Bienchen
Wie war das Gespräch mit dem Pfarrer! :-]
Redaktion benachrichtigen
#14   Biene Maja   19:04:32 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
Immer leerere Kirchen…
führe ich auf das zurück es gibt keine tiefgreifende Spirtualität mehr die Menschen beschäftigen sich nur mit
sich selbst und höhren nicht auf Gott der der eigendliche
Gastgeber ist alles andere ist wichtiger Sinnentleerte
Lieder Showgehabe der Priester. Gott soll der Mittelpunkt
sein IHN soll man anbeten Not lehrt beten.
Wenn alles zussammenbricht besinnt man sich Gott
hoffendlich ist es dann nicht zu spät.
Redaktion benachrichtigen
#13   Sozialkatholisch   15:09:30 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
Haacherkracher
Sozikath, du gehst mir echt auf die Nerven, aber eigentlich tust du mir leid, weil du Deine aggressiven Pöbelpostings stark den Anschein erwecken, als ob es eine Strategie von Dir wäre, Leute über Provokation dazu zu bewegen, mit Dir in Kontak zu treten – koste es was es wolle – und wenns nur der „Negativkontakt“ einer Auseinandersetzung ist.
Na du [zensuriert], das ist genauso Banane wie deine Exegese!
SmilymitZungeraustreckSmilymitZungeraustreckSmilymitZungeraustreckSmilymitZungeraustreckSmilymitZungeraustreck
Du könntest hier und im echten Leben ein paar mehr („echte“) soziale Kontakte (d.h. Kontaktpersonen – vulgo: Freunde) gebrauchen, als Du hast, stimmts?
Was noch mehr, die gehn mir doch jetzt schon alle auf den Geist, die [zensuriert] !
:-]
Ein Tip: Durch absolut sinnfreies, hyperaggressives Anpöbeln gewinnt man die nicht!
Was soll ich cdenn noch gewinnen, ich habe doch schon alles, [zensuriert]!
:-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen
#12   HaAcher   14:55:04 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
@Sozikath
…offensichtlich hast du mal wieder nicht verstanden, worum’s ging, oder? Ich frag mich nur warum Du Dir das selbst immer wieder antust, Deine Dummheit in deinen Statements so schonungslos zur Schau zu stellen; recht viel Selbstachtung kannst Du nicht haben!
Zum Inhalt:
1. hat der Hase ein a nicht zwei!
2. Dafür heißt der „Widerkäuer“ korrekt Wiederkäuer, weil er schon mal Gekautes hochwürgt und wieder kaut und daher nicht prinzipiell wider das Kauen eingestellt ist!
3. Tja was soll ich sagen: Dein Vorwurf, ich würde die Bibel wörtlich nehmen „verstört“ mich, denn…
3.1 …ist das für dich sonst ein „Qualitätsmerkmal“ und du beschimpfst Leute, die das nicht tun, als Modernisten oder Satansdiener (so what?) und…
3.2 …zeigt dieser Einwand, dass Du offensichtlich absolut nicht verstanden hast, um was es geht!
Sozikath, du gehst mir echt auf die Nerven, aber eigentlich tust du mir leid, weil du Deine aggressiven Pöbelpostings stark den Anschein erwecken, als ob es eine Strategie von Dir wäre, Leute über Provokation dazu zu bewegen, mit Dir in Kontak zu treten – koste es was es wolle – und wenns nur der „Negativkontakt“ einer Auseinandersetzung ist. Du könntest hier und im echten Leben ein paar mehr („echte“) soziale Kontakte (d.h. Kontaktpersonen – vulgo: Freunde) gebrauchen, als Du hast, stimmts?
Ein Tip: Durch absolut sinnfreies, hyperaggressives Anpöbeln gewinnt man die nicht!
Redaktion benachrichtigen
#11   Sozialkatholisch   13:29:57 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
Der Haacher
nimmt die Bibel wörtlich, aha!
Dann ist der Haase also für den auch ein Widerkäuer!
Na, ein klein wenig dümmlich war der möchtegern Exeget ja schon immer!
In der hl. Schrift sich alles so hinbiegen wie man will wirkt zuerst vielleicht schlau und klug wie eine Schlange, aber das ist dann doch total dumm weil unwahr und heilsgefährdent!
o^/
Redaktion benachrichtigen
#10   HaAcher   10:43:23 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
@Gusenum
Da haben sie völlig recht: Zwar finde ich persönlich – wie angedeutet – die literaturwissenschaftlich orientierte kritische Exegese sachgemäßer als die nach historischem Paradigma arbeitende, deshalb ist letztere aber nicht veraltet, untauglich oder gar vom Teufel, wie die gute Rita meint…
@Rita
1. Ich hoffe, dass auch in Ihrer Bibel der Teufel in Gen 3 nicht erwähnt wird! (Bei mir steht da „Schlange“ und das ist ein großer Unterschied!!) Wenn bei Ihnen Teufel steht, dann kaufen Sie sich eine anständige Bibel oder lernen Sie – noch besser – Hebräisch und lesen das Ganze so wie es sich eigentlich gehört!
2. Wenn einer in der Tora wirklich Exegese (auch im wissenschaftlich-objektiven Sinne) treibt, dann ist das Mose (vgl. z.B. seine Auslegung von Ex 20 in Dtn 5!!) Und ich hoffe doch, dass auch Sie meiner These zustimmen würden, dass Mose mit dem Teufel absolut nichts am Hut hat!!
3. Wenn Sie so verbissen jeden wissenschaftlichen Zugang zur Bibel als Teufelszeugs anfeinden müssen, dann frage ich mich, welches Problem Sie damit haben? Vielleicht die wiss. Exegese enge Elfenbeintürme aufbricht? So eine Krise hatte ich mit 15 auch, aber lassen Sie es sich versichern; es gibt auch einen Glauben danach; der ist sogar viel stabiler und er brauch weniger Aggressivität!
Redaktion benachrichtigen
#9   Gunsenum   09:39:17 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
@HaAcher @gotthard @rita
@haAcher
Das sind zugegeben auch gängige Verfahren. Aber die hist-krit. als überholt zu titulieren, das ist doch schon ein bißchen weit hergeholt.
@gotthard
Ist das Ironie, was rita bringt?
@rita
SIehe @gotthard. Falls nicht: Schnabel zu, in die Bibliothek gehen, dort ein Buch zur Exegese ausleihen.
Redaktion benachrichtigen
#8   Gotthard   09:34:34 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
@santa rita …
… oh heilige Einfalt!
Redaktion benachrichtigen
#7   santa rita   09:31:35 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
Gotthard
diese Methode ist weder protestantisch noch überholt!
Da muss ich Dir uneingeschränkt recht geben.
Erfinder der historisch-kritischen Methode ist nämlich der Satan.
Im Paradies wendet er zum ersten Mal gegenüber Eva die historisch-kritische Methode an, d. h. er zieht das Wort Gottes in Zweifel: „Hat Gott wirklich gesagt Ihr werdet sterben?“
Anschliessend geht er über zur direkten Leugnung des Wortes Gottes: „Ihr werdet gewiss nicht sterben“, um dann seine eigene Lüge zu präsentieren: „Ihr werdet sein wie Gott.“
An dieser Methode und Vorgehensweise hat sich bis heute nichts Wesentliches verändert, sie ist also keineswegs überholt.
Redaktion benachrichtigen
#6   r.ruhrgebietler   09:31:14 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
Historisch-kritische Methode
Gleichzeitig würdigte er die inzwischen überholte protestantische Bibelauslegung des 19. Jahrhunderts. Er glaubt immer noch, daß diese Theorie einen wichtigen Beitrag für die Exegese geleistet hat und immer noch leistet.
In der Tat: protestantisch und überholt! Die Erkenntnis: nur noch die hlg. ewig gültig trid. Liturgie! Priester, die auch als solche zu erkennen sind, da sie verpflichtend die Soutane in der Öffentlichkeit tragen. Es geht wahrlich aufwärts!
Redaktion benachrichtigen
#5   HaAcher   09:29:37 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
@Gusenum
…also es gäb schon ein paar Methoden der Exegese, die der historisch-kritischen den Rang ablaufen bzw. neben sie treten (Intertextuelle Lektüre, Kanonische Bibelauslegung usw.;) Das sind Methoden, die weniger ein historisches und eher ein literaturwisenschaftliches Instrumentarium haben. (Lies hier www.bibelwissenschaft.de/…6///cache/13c038aa17/ mehr)
Aber das wäre in den Augen des gemeinen kreuz.netlers immer noch sehr böse, so zu arbeiten und zu exegetisieren…
Redaktion benachrichtigen
#4   thaumaturgos   09:29:02 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
Gleichzeitig würdigte er die inzwischen überholte protestantische Bibelauslegung des 19. Jahrhunder…
und das hass.net leer-amt hat wieder unfehlbar erhoben, was der rechte Katholische (?) glauben zu sein hat!
da bleibt nur eine bemerkung: SAU-DUMM
Redaktion benachrichtigen
#3   Gunsenum   09:21:00 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
Überholt?
Nunv errraten sie mir in ihrer theologischen Allmacht doch bitte, welche Auslegungsmethode oder Lesart die historisch-kritische Methode überholt haben soll. Kreuz.net weiß scheinbar (!) mehr als andere!
Redaktion benachrichtigen
#2   Gotthard   08:58:56 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
Historisch-kritische Methode
Gleichzeitig würdigte er die inzwischen überholte protestantische Bibelauslegung des 19. Jahrhunderts.
diese Methode ist weder protestantisch noch überholt!
Redaktion benachrichtigen
#1   Franz Kappes   08:47:12 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
Antonio Kardinal Gonzalez Zumarraga
R.I.P. o^/
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
kreuzmeldungenKirche als Konzertsaal + … kreuzmeldungenVier neue Fürsprecher + … kreuzmeldungenVerpflichtung zu einer Interreligion + … kreuzmeldungenBibeln für Benedikt XVI. + … kreuzmeldungenIronische Aussage? + … kreuzmeldungenAuf dem Leim verstaubter protestantischer Exegten + … kreuzmeldungenEs geht endlich voran + … kreuzmeldungenPapst zur Finanzkrise + … kreuzmeldungenGott als Glückspille? + … kreuzmeldungenViel Freiheit, wenig Religion + … kreuzmeldungenDie katholische Kleinfamilie ist eine Ausnahme + … kreuzmeldungenProselytismus? + … kreuzmeldungenRespekt vor den Apostlen + … kreuzmeldungenMacht das Papstamt automatisch heilig? + … kreuzmeldungenDer Alltag beginnt + …
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net