18:36:34 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
Die erwartete Instruktion zum Motu Proprio wird zwei Dinge regeln: die Bedeutung der „festen Gruppe“ für die Feier der Alten Messe und Probleme mit Personalpfarreien.

Die Zelebration der Alten Messe wird trotz Motu Proprio von den Bischöfen behindert.
(kreuz.net, Vatikan) Die von der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’ angekündigten Ausführungs- bestimmungen
zum Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ erscheinen im Januar 2009.
Das behauptete der italienische Journalist
Bruno Volpe, der die Webseite ‘papanews.it’ betreibt, auf der Konkurrenzseite ‘Pontifex.roma.it’.
Volpe
nennt keine Quelle für seine Information und hat in der Vergangenheit auch schon Falschmeldungen verbreitet.
Mehrere frühere Gerüchte zum Erscheinungstermin der Ausführungsbestimmungen sind bereits von der Wirklichkeit
eingeholt worden.
Nun hat Volpe erfahren, daß der Heilige Vater die Instruktion zum Motu Proprio Ende
Dezember unterschreiben will.
Sie soll zwei Kernpunkte enthalten.
Zunächst will das Dokument näher
klären, was das Motu Proprio mit der für die Einrichtung einer Alten Messe geforderten „dauerhaft existierenden
Gruppe“ von Altgläubigen meint.
Ursprünglich sei geplant gewesen, eine minimale Anzahl von Gläubigen
festzulegen. Doch diese Lösung wurde laut Volpe verworfen.
Das Dokument behandelt den konkreten Fall,
daß ein Bischof den Wunsch nach einer Alten Messe abschlägt, weil er angeblich keinen Priester habe,
der die Alte Messe feiern könnte.
Künftig wird ‘Ecclesia Dei’ dann einen Zelebranten senden, den der
Bischof nicht einfach abbweisen kann.
Ferner beschäftigt sich die erwartete Instruktion mit altrituellen
Personalpfarreien.
Wenn an Weihnachten oder am österlichen Triduum wegen Abwesenheit des Priesters oder
Verbot des Bischofs keine Alten Messen stattfinden, wird ‘Ecclesia Dei’ eine Lösung suchen.
Abschließend
schreibt Volpe, daß der Heilige Stuhl die Kompetenzen der Kommission ‘Ecclesia Dei’ genau festlegen und
ausbauen wird.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#8
r.ruhrgebietler 06:48:19 | Freitag, 17. Oktober 2008
#7
Merker 09:10:04 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
#6
monti 23:24:31 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
#5
Gotthard 22:55:03 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
#4
petrusbinsfeldus 21:11:45 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
#3
küsterlein 19:53:26 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
#2
wiener 19:05:27 | Mittwoch, 15. Oktober 2008
#1
Freinsberg 18:40:23 | Mittwoch, 15. Oktober 2008