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Kein Verein + Orthodoxes Konzil? + In flagranti + Feigenblatt-Ausschüttung + Auch in München
Kein Verein

Vatikan. Bei der gestrigen Generalaudienz widmete sich Papst Benedikt XVI. dem Kirchenverständnis des Heiligen Paulus. Dabei erklärte der Heilige Vater, daß die Kirche kein „Verein“ sei, sondern eine von Gott zusammengerufene Gemeinschaft.

Orthodoxes Konzil?

Türkei. Im kommenden Jahr werden mehrere Vorbereitungstreffen für ein seit Jahrhunderten gewünschtes sogenanntes Konzil der orthodoxen Gemeinschaften stattfinden. Das gaben die Vertreter der orthodoxen Landeskirchen, die sich letztes Wochenende in Istanbul trafen, in einem gemeinsamen Dokument bekannt.

In flagranti

Italien. Kürzlich erwischte ein 39jähriger Italiener seine Frau in flagranti mit dem örtlichen Pfarrer (53). Das berichtete die Boulevardzeitung ‘Österreich’. Der Ehemann war früher als geplant von der Arbeit nach Hause zurückgekehrt Wütend beschwerte er sich beim Bischof von Chioggia, Mons Angelo Daniel (75). Bischof Daniel versetzte den Priester – der als guter Freund des Ehepaares galt – sofort.

Feigenblatt-Ausschüttung

Deutschland. Das deutsche Bundeskabinett hat ein sogenanntes Entlastungspaket für Arbeitnehmer und Familien in Milliardenhöhe beschlossen. Demnach wird das Kindergeld monatlich um zehn Euro erhöht. Bischof Walter Mixa von Augsburg hält das für unzureichend. Das sagte er bei einem Treffen mit dem Vorstand des Familienbundes der Katholiken seiner Diözese. Die Erhöhung würde die gestiegenen Lebenserhaltungskosten nicht annähernd ausgleichen. Sie sei eine Beleidigung und grobe Mißachtung der Leistung der Familien für die Gesellschaft – so Mons. Mixa.

Auch in München

Deutschland. Die Erzdiözese München und Freising wird ihre 747 Pfarreien zusammenlegen. Das gab das Erzbistum in einer Pressemeldung bekannt. Im Jahr 2020 sollen nur noch 47 Pfarreien und 232 sogenannte Pfarreiengemeinschaften übrigbleiben. Der Leiter des Referates für die pastoralen Dienste, Domkapitular Wolfgang Schwab, spricht von einem „gewaltigen Einschnitt“. Doch größere Seelsorgeräume böten angeblich die Chance, effektiver zu wirken.
      
14 Lesermeinungen
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#14   Confiteor   16:45:44 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Gotthard
Dvor gibt es aber seit dem Artikel „Bundes Treiben“ die Evangelische Kirche in Hessen-Nassau hier bei kreuz.net. Das ist doch auch ein Forschritt in der ökumenischen Betrachtung.
Da können die Orthodoxen ruhig mal nur „Gemeinschaften“ sein… :-) :-)
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#13   Gotthard   15:06:24 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
sogenannt
sogenanntes Konzil der orthodoxen Gemeinschaften
diese sogenannten „orthodoxen Gemeinschaften“ sind die orthodoxe Kirche.
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#12   noch ein Landorganist   14:02:09 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Beim zweiten Lesen dachte ich dann auch, dass es wahrscheinlich so gemeint ist.
Auf jeden Fall ist die Formulierung nicht einwandfrei. Das heißt dann nämlich, dass alle 747 Pfarreien weiterbestehen. 47 alleine und 700 in Pfarreiengemeinschaften, die sich dann Seelsorger teilen müssen. So ist es ja auch in andernorts und sicherlich die bessere Lösung, als die Pfarreien aufzulösen und neue Pfarreien zu bilden, wie es ja auch in manchen Diözesen stattfindet.
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#11   Arkanum/kreuts.net †   13:32:28 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
das stimmt so schon, noch ein Landorganist…
die 47 (einzelnen) Pfarreien sollen den Plänen der Erzdiözese zufolge nicht in, sondern neben den 232 Pfarreienverbänden bestehen. Also insgesamt 279 Seelsorgeeinheiten.
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#10   Confiteor   13:17:45 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Colombe de la paix: Kriegt man auch keinen Bock mehr hin
Da muss ich wiedersprechen. Wenn die Frau Putze sein will, ist sie das. Sie muss es nicht.
Den männlichen Egozentrismus kann man als Mann am besten besten bei Männern ausleben. Da gehört er hin.
Und wenn man die Ichbezogenheit ausgelebt hat, hat man keine mehr in sich und braucht seine häusliche Umwelt nicht mehr damit zu infizieren.
Aber die Freundschaft mit den Männern bleibt und tut auf diese Weise auch der Ehe gut.
Aber wenn zuhause immer ein Wesen rumflattert, das dem Brachial-Kerl ständig den Macho ins Gesicht schleudert, kriegt man auch keinen Bock mehr hin…
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#9   noch ein Landorganist   12:43:36 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Münchner Marxismus
Und die 47 übrigegebliebenen Pfarreien werden dann in 232 Pfarreingemeinschaften zusammengelegt? Häh? Da stimmt doch was mit den Zahlen nicht.
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#8   Colombe de la paix   11:21:01 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Confiteor
Eine Frau kann sehr wohl der „ Freund“ eines Mannes sein.
Es gibt auch feinfühlige Frauen. Nicht alle Frauen entmannen ihre Partner. Den Männern fehlt oft das Feingefühl für die Frau!
Die Männer sind oft zu egoistisch und egozentrisch!
Die Frau ist nur die billige „Putze“ und „ Liebhaberin“!!!
Lustobjekt?!
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#7   Confiteor   10:30:49 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Franz Kappes: Freiraum für Freunde
Die Kinder sollten bei diesem Bezihungsgeflecht außen vor bleiben. Das würde sie zu sehr belasten. Fraglich ist auch, ob dann eine Erziheung noch möglich ist. Das sind meine Bedenken.
Nach meiner Meinung fehlt es den meisten Ehemännern an einem festen Freund, der auch in der Familie akzeptiert ist.
Durch das Fehlen verkommen manche Männer zum richtigen Ehekrü… : Sie verweiblichen und die jeweiligen Frauen, die ihre Männer so entmannt haben, gefallen sich zunehmend in der Rolle der herrischen Mutter, die alles regelt und die Unterwäsche inspiziert.
Zum Kotzen.
Ehefrauen finden viel leichter Freundinnen. Bei Männern ist das ab einem bestimmten Alter verdammt schwierig
so einen Freund durch dick und dünn zu haben. Einen der da ist, bei dem man sich ausheulen und anlehnen kann.
Das sind Qualitäten, die Frauen nicht umfassend zur Verfügung haben. Eine Frau ist kein Freund. Das ist kein Manko, weil das nur von Männern ausgeglichen werden kann. Einer Frau gelingt das nicht. Sie hat ganz andere Qualitäten.
Dass heute so vie Ehen auseinanderbrechen, hat seine Ursache im Fehlen männlicher Freunde. Mich haut das immer um, wenn ich angerufen werde und ich höre: Ich musste unbedingt Deine Stimme hören. Wir müssen reden.
Das ist doch ein Aufschei der Seele und den kann man nur bei einem Mann adressieren… Deshalb die trinitarische Dreierbeziehung.
Eine Frau ist gut beraten, wenn sie ihrem Ehegespons den Freiraum für die Freunde zugesteht.
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#6   apex   10:29:06 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
@ confiteor
Ich glaube nicht, dass der Mensch zur Zweierbeziehung geschaffen ist, weil die Dritte Person immer fehlt.
(…)
Die hat etwas göttliches, wie sonst würde sich die Trinität erklären, mit den beiden männlichen Personen und der weiblichen Sophia. Die Dreierbeziehung ist da schon vorgeprägt.
:-D
so etwas dämliches liest man selten!
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#5   Dr. Guillotin   10:25:21 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
confiteror
Sind Sie dem Homotum verfallen?
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#4   Franz Kappes   10:09:01 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
@Confiteor
Nehmen wir mal an, wir hätten eine Zweierbeziehung, die durch Kinder ergänzt wird. Können die Kinder da nicht die Rolle der 3. Person einnehmen?
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#3   Confiteor   10:06:29 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Franz Kappes
Das ist eine sehr interessante Frage. Ich glaube nicht, dass der Mensch zur Zweierbeziehung geschaffen ist, weil die Dritte Person immer fehlt. Sie fehlt einfach. Manche finden einen Ausweg in der Dreierbeziehung.
Die hat etwas göttliches, wie sonst würde sich die Trinität erklären, mit den beiden männlichen Personen und der weiblichen Sophia. Die Dreierbeziehung ist da schon vorgeprägt.
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#2   Franz Kappes   09:58:13 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Offene Zweierbeziehung
Die Frage aller Fragen: Ist der Mensch auf eine Zweierbeziehung hin geschaffen?
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#1   Confiteor   09:16:21 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Was soll die Trennung?
Kürzlich erwischte ein 39jähriger Italiener seine Frau in flagranti mit dem örtlichen Pfarrer (53). Das berichtete die Boulevardzeitung ‘Österreich’. Der Ehemann war früher als geplant von der Arbeit nach Hause zurückgekehrt Wütend beschwerte er sich beim Bischof von Chioggia, Mons Angelo Daniel (75). Bischof Daniel versetzte den Priester – der als guter Freund des Ehepaares galt – sofort.
Was soll die Trennung: Kein Graben zu weit, keine Mauer zu hoch, wenn zwei sich lieben, sie finden (kriegen) sich doch…
Auch der Patriarch Jakob soll ja die Dreierbeziehung geschätzt haben, wie hier im Forum zu lesen war und worüber wohlwollend diskutiert wurde… :-) :-) :-)
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