Der Gedanke, daß die Juden ohne Taufe und ohne Christus gerettet werden steht im Widerspruch zur katholischen Tradition. Darauf hat ein polnischer Erzbischof hingewiesen – um sich sogleich in ein theologisches Durcheinander zu verwickeln.
(kreuz.net, Vatikan) Die Kirche müsse ihre Lehre zur Judenmission verbindlich „klären“.
Das forderte
der Erzbischof von Posen, Mons. Stanislaw Gadecki (58), auf der Bischofssynode über die Heilige Schrift.
Mons. Gadecki erinnerte an den Widerspruch zwischen der seit einigen Jahren kursierenden Theorie, daß
das Judentum angeblich ein eigener Heilsweg sei und der verbindlichen kirchlichen Lehre von Christus als
dem einzigen Heilsmittler.
Dem theologisch offenbar nicht besonders gut gebildeten Erzbischof fehlt eine
„klare und offizielle“ kirchliche Aussage wie sich die einzige Heilsvermittlung Christi auf die Juden
auswirkt.
In seiner Wortmeldung berief sich der Erzbischof auf die Erklärung der Glaubenskongregation
‘Dominus Jesus’ vom Sommer 2000.
Das Dokument unterstreicht erneut, daß Christus der einzige Heilsmittler
zwischen Gott und dem sündigen Menschen ist.
Doch der Erzbischof glaubt, daß die Kirche „glaubt, daß
das Judentum für es eine Quelle des Heils ist, weil Gott seinen Zusagen treu bleibt“.
Deshalb kann er
sich keine christliche Mission der Juden „im strengen Sinn“ vorstellen.
Es gebe auch praktisch keine
katholische Organisation, welche die Juden missioniert.
Zugleich mußte Mons. Gadecki eingestehen, daß
„viele“ Katholiken nicht wissen, wie sie das angebliche ‘Nein’ zur Judenmission mit dem Zeugnis aus der
apostolischen Zeit in Einklang bringen können.
Damals hätten die Apostel „gerade die Juden“ missioniert –
spricht der Erzbischof das Offensichtliche aus.
Im Neuen Testament sei der universale Heilswille Gottes
„eng verbunden“ mit dem einzigen Mittler Christus.
Mons. Gadecki zitiert aus dem ersten Timotheusbrief:
Gott „will, daß alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen. Denn: Einer
ist Gott, einer auch Mittler zwischen Gott und den Menschen: der Mensch Christus Jesus, der sich als Lösegeld
hingegeben hat für alle.“
Die ersten Christen hätten den Juden die Erfüllung der Erlösung jenseits
des Gesetzes gezeigt – so Mons. Gadecki.
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52 Lesermeinungen
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#53 Seefeldt 16:33:23 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
Nur ein Beispiel Meine Zeilen über die Schrift Papst Benedikts XVI. über das Knien im Gottesdienst sollten
nur ein Beispiel für das kluge und scharfsinnige Denken dieses Papstes sein, das schon eine gewisse Bewunderung
verdient. Als Anhängsel von Wojtyla würde ich Papst Benedikt XVI. nicht bezeichnen. Er versucht schon
auch eigene Wege zu gehen, aber auch ich würde mir öfters etwas mehr Entschlossenheit, Freiheit und
Eigenständigkeit wünschen. Er ist eben sehr vorsichtig und auch demütig, was ja eigentlich ganz gut
ist. Zur Demut gehört auch, nicht alles vom Vorgänger umkrempeln zu wollen. Allerdings hat Wojtyla derart
viel Schlimmes angerichtet, daß da schon einiges in Ordnung zu bringen wäre. Papst Benedikt XVI. ist
ein hochintelligenter Mensch – das Zeug zur Einsicht hat er allemal. zu Vinetas 2a: Papst Benedikt XVI.
dürfte verständig genug sein, um zwischen Kniebeugeunterlassung aus Gottesfurchtmangel oder wegen körperlicher
Beschwerden unterscheiden zu können. zu 2b: Mir scheint es, daß Papst Benedikt XVI. mehr mit Überzeugungsarbeit
als mit der Brechstange zu führen versucht. Damit könnte er übrigens richtig liegen. zu 2c: Warten
wir es doch einmal ab. Papst Benedikt XVI. ist offensichtlich kein Mann der Brechstange, aber einige kleine
Schritte in die richtige Richtung ging er doch schon. Zum Schluß sei ein ungarisches Sprichwort (auf
Deutsch) wiedergegeben: Auch das Wort ist eine Waffe. Musterbeispiel dafür ist der Heiland, auch er ein
Mann des Wortes.
#52 Vineta 01:24:41 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
Seefeldts Festhalten am Stolz auf Benedikt XVI klingt nicht gerade überzeugend 1) Auch Sie können ja
offenbar seinem Verhalten zu Juden und Moslems wenig abgewinnen! Als vor einigen Jahren Benedikt XVI,
damals nur Ratzinger und noch nicht Papst, im Fernsehen gefragt wurde, ob es denn nicht auch Päpste gegeben
habe, über die man nur den Kopf schütteln könne, antwortete er in etwa sinngemäß, bei so manchen
könne er auch nicht das Walten des Heiligen Geistes bei ihren Entscheidungen erkennen. Nun ist Ratzinger
selbst Papst und … 2) Sie bewundern ihn, weil auf einer seiner vielen Buchseiten steht, wie notwendig
es sei, vor dem Heiland auf die Knie zu sinken …, a) auch wenn er , falls das nicht geschieht, statt
eines Mangels an Gottesfurcht ( oder auch häufiger Kniebeschwerden !) gleich Diabolisches vermutet. b)
auch wenn er in eklatanter Durchsetzungsschwäche zufrieden zu sein scheint, diesen Gedanken wenigstens
mal zu Papier gebracht zu haben ( welches bekanntlich sehr geduldig ist). c) auch wenn er – selbst immer
ganz oben in der Kirche seit dem Konzil – das ihm angeblich mißfallende Entarten der Liturgie zu einem
flachen Kasperltheater immer mitgetragen hat, ohne Murren und Proteste und ohne Rücktritte… Aus alledem
ergibt sich die Frage: Wie ernst kann man diesen Papst als JPII- Anhängsel für den Übergang denn nehmen
?
#51 Seefeldt 23:20:36 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Warum ich dennoch stolz auf Papst Benedikt XVI. bin @Vineta: Wie schon geschrieben, gefällt mir nicht
alles, was Papst Benedikt XVI. sagt und tut. Die von Ihnen erwähnten Anbiederungsversuche gefallen mir
beispielsweise ganz und gar nicht, ich finde sie schändlich. Aber Papst Benedikt XVI. hat auch andere
Seiten. So las ich gerade im Forum folgende Aussagen von ihm: „Daher ist das Beugen der Knie vor der Gegenwart
des lebendigen Gottes unverzichtbar. (S.164) … Die Unfähigkeit zu knien erscheint geradezu als das
Wesen des Diabolischen. Es mag wohl sein, daß moderner Kultur das Knien fremd ist – insofern sie nämlich
eine Kultur ist,die sich vom Glauben entfernt hat und den nicht mehr kennt, vor dem zu knien die rechte,
ja von innen her nötige Gebärde ist. Wer glauben lernt, lernt auch knien und ein Glaube oder eine Liturgie,
die das Knien nicht mehr kennt, wäre an zentraler Stelle krank. Wo es verlorengegangen ist, müssen wir
das Knien wieder erlernen“. (S. 166f) „Denjenigen, der glaubend und betend an der Eucharistie teilnimmt,
muß der Augenblick zuinnerst erschüttern, in dem der Herr herniedersteigt und Brot und Wein umwandelt,
so daß sie nun sein Leib und sein Blut werden. Es kann gar nicht anders sein, als daß wir vor diesem
Geschehen in die Knie sinken und ihn grüssen.“ (S.182). aus „Geist der Liturgie“ Und solche Aussagen,
in ihrer Klarheit und Erkenntnis, bewundere ich – daher denn doch wieder etwas Stolz.
Seefeldts Stolz auf Benedikt XVI Wenngleich mir nicht alles gefällt, was Benedikt XVI sagt und tut…bin
ich schon etwas stolz auf ihn. Wohl vor allem darauf… 1) Wie sein peinlicher Anbiederungsversuch an
die Juden ( zu deren im NT gebotenen Mission er eisern schweigt) in die Hose ging? Die von den Juden unbeachtete
und unbeanstandete alte Karfreitagsfürbitte zu ihrer Bekehrung formulierte er ohne Not judenfreundlicher –
und handelte sich genau damit die dreiste jüdische Aufforderung ein, sie endlich ganz zu streichen (
im Sinne des von Lehmann und Kasper verkündeten Sonderwegs der Juden zum Heil ohne Taufe) 2) Wie sein
peinlicher Anbiederungsversuch an die Moslems in Regenburg in die Hose ging und einen Sturm der Entrüstung
in der islamischen Welt entfesselte, dem er ängstlich zusammenzuckend mit einem Ausverkauf bisheriger
christlicher Positionen zu besänftigen versuchte und weiterhin zu besänftigen versucht: Erdogan ließ
er wissen, die Türkei ( und damit 15 Mio. auf gepackten Koffern sitzende Anatolier) sei als EU-Mitglied
willkommen. Und die Imame ließ er wissen, er werde die Augen vor allen Gewaltaufrufen im Koran verschließen
und nur mehr versuchen, gemeinsam mit ihnen nach Stellen der Liebe darin zu suchen und mit ihnen darüber
zu reden.
@Antipacelli Danke für die :(3 Wenngleich mir nicht alles gefällt, was Papst Benedikt XVI. sagt und
tut, so ist er doch ein hochintelligenter Mensch, von dem ich hoffe, daß er manche Weichen der Kirche
wieder richtig stellt – die Kirche hätte es dringend nötig. Als Deutscher bin ich schon etwas stolz
auf ihn. Ich selbst bin kein Priester, womit sich Ihre Frage wohl erübrigt. Außerdem gehört zu einem
Papst auch eine äußere Ausstrahlung, die Papst Benedikt XVI. durchaus hat, während ich eher ein Mann
der Schrift bin. Ein Österreicher bin ich nicht, was ich manchmal etwas bedaure, da in Österreich die
Luft etwas frischer als in der Bundesrepublik Deutschland ist – will heißen, daß es in Österreich mehr
Freiheit als in der Bundesrepublik gibt, wo die Meinungsfreiheit doch schon arg unterdrückt wird und
es auch mit der Rechtsstaatlichkeit ziemlich steil bergab geht (s. Köln). Wenn ich an Österreich denke,
gehen meine Gedanken an Mozart, Haydn, an Berge und Seen – und auch an Wien 1529 und 1683, als die Türkenstürme
am heldenhaften Widerstand der Stadt scheiterten.
@Antipasti … Zwecklos: Degenerierte, mischrassige Österreicher mit verqueren Geschichtskenntnissen
sind für das Amt des heiligen Stuhls nicht zugelassen. …
#45 Antipacelli † 19:10:18 | Samstag, 18. Oktober 2008
@Seefeldt: Ihre Ausführungen sind (mal wieder) einsame Spitze!!! :)3 Könnten Sie es sich vorstellen,
zum Papst gewählt zu werden? (Diese Frage ist ernst gemeint!!!)
Der Taufauftrag Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf
den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich
euch geboten habe. So steht es in Mt 28, 19f Der heilige Paulus wurde gleich bei seiner Bekehrung durch
Ananias getauft: Sogleich fiel es wie Schuppen von seinen Augen, und er konnte wieder sehen, stand auf
und wurde getauft (Apg 9, 18). Christ wird man bei der Taufe, die jüdische Beschneidung hat damit nichts
zu tun.
#43 Confiteor 15:44:46 | Freitag, 17. Oktober 2008
Wann sollte Paulus getauft worden sein? Eigentlich ist die Beschneidung der Juden, die auf Abraham zurückgeht,
identisch mit dem Initiationsritus der christlichen Kirche. Deshalb kann doch gefragt werden, ob die Beschneidung
nicht doch ausreichend ist wenn ein Jude zur christlichen Kirche übertreten will. Die ersten Christen
waren fast alle Juden. Man liest zwar von der Taufe Jesu aber nichts von der Taufe der Apostel. Und wann
soll Paulus getauft worden sein?
Das Christentum und die Judenmission Offiziell wurde die Judenmission nicht eingestellt, doch seit Wojtylas
Amtszeit als Papst ist immer wieder davon zu hören, daß Juden nicht missioniert werden sollten. Das
braucht insofern nicht zu verwundern, da Wojtyla in enger Beziehung zur jüdischen Loge Bnai Brith stand,
die ihn offensichtlich sehr stark beeinflußte. Dabei begann doch das Christentum mit der Judenmission –
die ersten Christen kamen aus dem Judentum. Christi Auftrag, alle Völker das Evangelium zu lehren, schließt
die Juden durchaus ein. Wer nicht an Christus glaubt, glaubt nicht an den wahren Gott. Die Bekehrung zum
wahren Gott ist eine Segenstat für den Bekehrten, also auch für Mosaisten (Juden in religiösem Sinne).
Wie stark der Einfluß der Loge Bnai Brith auf Wojtyla war, geht auch daraus hervor, daß während dessen
Amtszeit als Papst das Geschwätz vom „Juden Jesus“ aufkam. Christus war zwar vor dem jüdischen Gesetz
Jude, die ekelhafte Unsitte der Beschneidung ist ja Bestandteil des jüdischen Gesetzes. Aber seinem Wesen
nach ist Christus Gott geblieben, was auch Kernpunkt des Christentums ist. Denn die Erlösung der Menschheit
am Kreuz konnte nur Gott vollbringen, nicht irgendein Jude. Dieses Geschwätz vom „Juden Jesus“ ist ein
bewußtes Treiben, um das Christentum zu entwerten, denn mit der Herabsetzung des Heilands zum Juden wird
dem Christentum die wichtigste Grundlage entzogen. Leider gibt es unter Christen nützliche Idioten, die
das böse Spiel mitspielen.
#40 Confiteor 00:42:04 | Freitag, 17. Oktober 2008
Großwildjäger & Eva Echt g…, dass man Euch mal wieder auf der Rue antrifft. Aber zu mehr als „Gute
Nacht“ reicht es jetzt auch nicht mehr. Hätte gern noch einen Schoppen mit Euch gehabt… Na, ein andermal,
Halleluja!
Jäger, schon wieder ein klarer Fall von Ödibus-Komplex. (Ist ein Kalauer, ich weiß! Wird durch Wiederholung
nicht besser! Aber ich kann’s nicht lassen! Der Teufel hat mir die Finger geführt!)
#36 Elijahu † 00:31:44 | Freitag, 17. Oktober 2008
Kehren sie um und tun sie Busse Denn sie haben es anscheinend bitter nötig, „Jesuit“, „rabanus“, „ratzeputz“.
Homosexualität ist schwere Sünde, wenn sie in diesem Zustand sterben, hat das schlimmste Folgen für
sie.
#34 Elijahu † 00:08:35 | Freitag, 17. Oktober 2008
Jesus Christus war Jude Gott hat sich in Jesus selber zum Juden gemacht oder „erniedrigt“ wie sie es ausdrücken.
Der Sohn einer Jüdin ist selber Jude, so definiert es das jüdische Gesetz. In den Listen der Geschlechterfolgen
in der Bibel wird als Erstes übrigens immer JHWH als Stammvater Adams genannt; das jüdische Geschlecht
beginnt nicht mit dem Stammvater Adam, sondern dem Schöpfergott JHWH, den wir Christen somit auch folgerichtig
unseren Vater nennen. Ich weiss garnicht wie sie darauf kommen dass Christus kein Jude sein soll, das
ist doch völlig abstrus.
#33 Gotthard 23:29:04 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
hi Seefeldt So begeht jeder, der Christus zum Juden herabsetzt, der aus der menschlichen Natur des göttlichen
Wesens einen eigenen Juden macht, Häresie. wer wurde denn beschnitten- wie Gott es befahl?
#32 Seefeldt 23:01:24 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Gott und Gottesvorstellungen Nur zur Klarstellung: Es gibt nur einen Gott, einen wahren Gott. Aber es
gibt mehrere Gottesvorstellungen. Gott hat sich den Menschen in Christus geoffenbart. Wir Christen haben
Gottes Offenbarung angenommen, Mohammedaner und Juden lehnen dagegen Gottes Offenbarung ab. Daher glauben
wir Christen an den wahren Gott, während Mohammedaner und Juden an ein falsches Gottesbild glauben. Der
Heiland selbst sagte den Juden, daß sie Gott nicht kennen (Joh 8, 54f). Diese Feststellung kommt von
Christus, also von Gott. Was Christi Wesen betrifft, ist die Sache auch klar: Christus ist auch in seiner
menschlichen Natur göttlichen Wesens. So lehrt es z.B. der Katechismus in seinen Aussagen zu Christi
Menschwerdung (456 ff). Häresie begeht dagegen, wer in Christus neben Gott eine eigene Person, einen
nur mit Gott verbundenen Menschen sieht. Auch das ist im Katechismus an denselben Stellen aufgezeigt.
So begeht jeder, der Christus zum Juden herabsetzt, der aus der menschlichen Natur des göttlichen Wesens
einen eigenen Juden macht, Häresie. Und wer anderen Markionismus unterstellt, sollte sich doch erst einmal
selbst damit beschäftigen. Entgegen den Lehren Markions gibt es nur einen Gott, keinen Gott neben einem
Demiurgen. Und der Heiland ist wahrer Mensch bis in die letzte Faser; sein Leib ist also echt, kein Scheinleib.
Die jüdische Überlieferung hat eine nur unvollständige Gotteserkenntnis; die vollständige Gotteserkenntnis
erhielt erst das Christentum mit dem Neuen Testament.
Lieber Elijahu, Wer behauptet, der Gott des alten Testaments, der sich den Juden mit dem Namen JHWH als
der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, sei nicht identisch mit dem Gott der sich uns in Jesus Christus
offenbart, ist ein Häretiker und hat sich selbst exkommunziert. … mehr als das: Der Gott der sich den
Juden als JHWH offenbart ist in nicht wenigen Fällen Christus Jesus. Wahrer Gott vom wahren Gott. Wie
ja alles was Gott tut Tat der heiligen Dreifaltigkeit ist. Es wird nur einer Person der heiligen Dreifaltigkeit
mehr zugeschrieben als den anderen, in Wirklichkeit tut aber alles Gott als wahrer Gott.
#30 Elijahu † 21:23:00 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Der Gott JHWH des AT ist der Vater Jesu Christi im NT Der Gott der sich im Dornbusch offenbarte, offenbarte
sich Moses als JHWH. Der jüdische Name „Jesus“ oder Jehosua/Joschua ist ein Wortverbindung aus dem Gottesnamen
JHWH und dem jüdischen Wort „Schua“ (Rettung/Erlösung). Der Name Jesus/Jehosua bedeutet also: Der Gott
JHWH rettet/erlöst. Wer behauptet, der Gott des alten Testaments, der sich den Juden mit dem Namen JHWH
als der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, sei nicht identisch mit dem Gott der sich uns in Jesus Christus
offenbart, ist ein Häretiker und hat sich selbst exkommunziert. „Jesus würde seinen Vater nie als Lügner
oder Teufel bezeichnen. Jahwe hat er aber durchaus so tituliert (Joh. 8,44ff).“ Das ist eine glatte Lüge,
mehr noch: eine Häresie. Mit keinem Wort wird in dieser Passage JHWH namentlich erwähnt; stattdessen
bestätigt Christus dass der Gott Abrahams, Isaaks, und Jakobs, also JHWH, der wahre Gott ist und nennt
ihn hier seinen Vater. Er wirft einigen wenigen Juden vor, den Teufel zum Vater zu haben, aber nirgendwo
behauptet er dass JHWH der Teufel sei. Wer so etwas behauptet begeht eine der schlimmstmöglichen Häresien
überhaupt.
Lieber Elijahu, Wollen sie hier etwa behaupten, dass der Schöpfergott JHWH, der sich Mose im Dornbusch
und Elias vor einer Berghöhle offenbart hat, dass dieser Schöpfergott nicht identisch sei mit dem Vater
Jesu Christi? … ich behaupte das frei von der Leber weg! Im Dornbusch offenbarte sich nach der Meinung
einiger Väter Jesus Christus, unser Herr, wahrer Gott!
#28 Elijahu † 21:08:28 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Seefeldt Wollen sie hier etwa behaupten, dass der Schöpfergott JHWH, der sich Mose im Dornbusch und Elias
vor einer Berghöhle offenbart hat, dass dieser Schöpfergott nicht identisch sei mit dem Vater Jesu Christi?
Sie verbreiten hier eine klassische Häresie nach der andern. Das nennt man Markionismus. Der Gott des
alten Testaments ist auch der Gott des neuen Testaments. Erst behaupten sie, Jesus sei kein Jude, dann
behaupten sie der Gott der Juden sei nicht der Gott Jesu Christ, ich glaube sie wollen um jeden Preis
den christlichen Glauben von seinen jüdischen Wurzeln trennen. Sind sie Antisemit? Das ganze erinnert
verdächtig an das, was die „Deutschen Christen“ unter Hitler versucht haben, die „Entjudaisierung“ des
christlichen Glaubens.
#27 Seefeldt 19:40:28 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Joh 8, 54 f In Joh 8, 54f sagt Christus den Juden, daß sie Gott nicht kennen. Christus ist der Sohn des
wahren Gottes, während „Jahwe“ die falsche Gottesvorstellung der Juden ist, so wie „Allah“ die falsche
Gottesvorstellung der Mohammedaner ist. So verweigern Mohammedaner wie Juden den Glauben an die heiligste
Dreifaltigkeit und Christi Gottheit und damit den Glauben an den wahren Gott.
#26 biomilch 19:15:35 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
@FioreGraz Christus ist der Sohn Jahwes des jüdischen Gottes, der sich aber in Christus Selbstoffenbart.
Jesus würde seinen Vater nie als Lügner oder Teufel bezeichnen. Jahwe hat er aber durchaus so tituliert
(Joh. 8,44ff).
#24 FioreGraz 18:47:46 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
@biomilch, Lutheraner Jesus beruft sich auf Gott (nicht Jahwe und auch nicht Jehova). Er bezeugt, daß
die „Juden“ Gott nicht kennten. Mit solch einer häretischen quatschaussage landet man direkt bei Marcion
und in der Gnosis. Oder man nennt Christus einen Götzendiener, denn schließlich war er auch im Kult
ein Jude. Christus ist der Sohn Jahwes des jüdischen Gottes, der sich aber in Christus Selbstoffenbart.
LG Fiore
Przybislav Iamesseblo Im Gegensatz zu den Frevlern Roncalli, Montini und Woytila war Pacelli Papst. Wenn
ich mir so ihre Postings anschaue, kann ich nicht umhin: Sind Sie etwa ein Anhänger der Sedisekte „Kirche
zum Mitreden“ oder etwa sonst ein Jünger des Herrn Lingen?
#22 biomilch 15:33:24 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
@Lutheraner „Jesus bezichtigt die Juden, den Teufel zum Vater zu haben, während er sich gleichzeitig
auf die Legitimation durch Jahwe beruft.“ Jesus beruft sich auf Gott (nicht Jahwe und auch nicht Jehova).
Er bezeugt, daß die „Juden“ Gott nicht kennten. Relativ eindeutige Aussage.
#21 Antipacelli † 15:19:28 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
„Lutheraner“ stellt sich über Jesus und die Evangelisten, wenn er frechweg behauptet: das kann ich auch.
Das kann jeder… Dann muss er sich schon auch die Frage gefallen lassen, wie es bei ihm mit dem Wunderwirken
aussieht, wie z.B. Blinde sehend machen, Lahme gehend, Aussätzige rein, Tote auferwecken, Wasser in Wein
verwandeln usw.
#20 Lutheraner 14:34:28 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Christen springen alle zu kurz Woher hatte denn Jesus seine Legitimation? Er bezeugt sich selber, versucht
Glauben einzupflanzen, wo Beweise angebracht wären! Na gut, das kann ich auch. Das kann jeder. Johannes
8 ist da sehr aufschlußreich. „Bist du denn mehr als unser Vater Abraham, welcher gestorben ist? Und
die Propheten sind gestorben. Was machst du aus dir selbst? Jesus antwortete: So ich mich selber ehre,
so ist meine Ehre nichts. Es ist aber mein Vater, der mich ehrt, von welchem ihr sprecht, er sei euer
Gott; und kennet ihn nicht, ich aber kenne ihn. Und so ich würde sagen: Ich kenne ihn nicht, so würde
ich ein Lügner, gleichwie ihr seid. [Joh 8, 52-55)] Jesus bezichtigt die Juden, den Teufel zum Vater
zu haben, während er sich gleichzeitig auf die Legitimation durch Jahwe beruft. Daß die Juden sauer
waren – kein Wunder. Damit sei nicht gesagt, daß Jahwe existiert. Er ist ein Hirngespinst. Ich für meinen
Teil halte mich an das Überprüfbare, das Wirkliche.
das gilt für die gemäßigte Mehrheit der religiösen Rechten, während es eine radikale Minderheit de.wikipedia.org/…i/Christian_Identity
genau anders herum sieht. Diesen Leuten sind Katholiken allerdings ähnlich verhaßt wie Juden.
#18 Ultramontanus 14:13:57 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Gestern kam eine Sendung über den amerik. Wahlkampf und die Rolle der „religiösen Rechten“. Die besteht
darauf, dass Israel weiterhin das von Jahwe den Juden versprochene Land ist und ein Christ, der das nicht
unterstützt, Gott beleidigen würde. Das hätte Luther wohl auch noch anders gesehen…
#17 Antipacelli † 14:02:35 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
@P. I.: Lesen Sie doch mal das Buch von Mary Ball Martínez „Die Unterminierung der katholischen Kirche“
(Verlag Anton Schmid/Pro fide catholica, Durach 1992)! Dann werden Sie erkennen, dass Pacelli genauso
zur Rampolla-Clique gehört hat wie Gasparri, Roncalli und Montini und dass er durch sein Verhalten sich
überdeutlich als Marrane geoutet hat! o^/
gilt auch für die Konzilssekte es ist schon bedauerlich, dass sie sich eine derart frevelhafte Bezeichnung
wie Antipacelli zulegen mussten. Im Gegensatz zu den Frevlern Roncalli, Montini und Woytila war Pacelli
Papst. Zu Gaudi und Spesen: es handelt sich um die Anwendung der Wahnvorstellungen des Frevlers Roncalli
auf die konkrete Situation. Grundlegend für diese Konstitution ist Roncallis „Pacem in terris“
#15 HaAcher 13:45:14 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Jetzt langts wieder, lieber Herr H., jetzt haben Sie sich ausgetobt und hier alles vollgesch* und jetzt
lagern Sie Ihren Müll einfach wieder für eine Zeit lang zuhause ein und stellen ihn die nächste Zeit
nicht mehr ins Netz… Danke!!
jaja Antipacelli Und die einzige Möglichkeit für dich und andere Sektierer, so spricht der Mormone,
ist es zur Vernunft zu kommen und zu erkennen, dass das Mormonentum der einzig wahre Glaube ist. Dazu
würde es schon reichen, so spricht der Mormone, wenn du das heilige Buch Mormon mal in aller Ruhe lesen
würdest. und der Muslim behauptet das gleiche vom Koran. Und der Zarathustrianer von den Schriften zarathustras.
Und so spricht der Jude: Warum sollte ich ausgerechnet, von all diesen falschen Religionen, die katholische
annehmen? ich hab doch schon die einzig wahre, nämlich die jüdische. Also geh ruhig los und missioniere.
#13 Antipacelli † 13:33:24 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
@stimme: Die einzige Chance für „Juden“, „Zeugen Jehovas“ und andere Sektierer, zur Vernunft zu kommen,
wird es wohl sein, – in einem ersten Schritt, zu erkennen, dass ihre Sekte ein soziologisches und religiöses
Wahngebilde ist, das mit seinem Erwählungs- und Welteroberungswahn sehr viel Unheil über die Welt gebracht
hat und bis heute bringt; – in einem zweiten Schritt zu erkennen, dass es kein Heil außerhalb Jesu Christi
und Seiner Kirche geben kann. Dazu würde es vielleicht schon reichen, sie würden einmal das Neue Testament,
insbesondere die vier Evangelien, in Ruhe lesen und den Inhalt verinnerlichen!
@HBR. wie gesagt, geh doch los und klingle bei Juden und versuch sie zu missionieren. Sie werden dich
nicht ernster nehmen als du die Zeugen Jehovas, und warum sollten sie auch.
Es ist kein Antisemitismus, wenn die Kirche auch die Mission bei den Juden betreibt. Zur Mission gibt
es keine Alternative, wenn man das Dogma von Florenz zu Grunde legt
@Antipacelli Und wen willst du mit dem Quatsch beeindrucken? Für einen gläubigen Juden bist du ein Angehöriger
der Christensekte. meinst du der lässt sich durch dein albernes Geschwätz von irgendwelchen „Halacha-Sekten“
beeindrucken und wird katholisch? Der hält dich für genau so einen komischen Vogel wie du die Zeugen
Jehovas.
#7 Antipacelli † 12:22:22 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
@stimme der (un)vernunft Warum sollte nämlich ein Jude die Katholen bei ihren Bekehrungsversuchen ernster
nehmen als ein Kathole die Zeugen? Wenn Sie sich auch nur ein wenig mit den Unterschieden zwischen der
menschenverachtenden Halacha-Sekte, als deren Sprössling die Zeugen Jehovas angesehen werden müssen,
und der katholischen Religion befasst hätten, müsste Ihnen das klar sein! Leider sind die meisten Zeitgenossen
nur bruchstückhaft über das für die Menschheit höchst gefährliche Halachajudentum unterrichtet –
gerade auch die Kirchen haben hier schwere Unterlassungsschuld auf sich geladen! –, obwohl gelehrte Leute
wie Eisenmenger, August Rohling, Henry Ford, Erich Ludendorff, Gregor Schwartz-Bostunitsch, Harm Menkens,
Johannes Rothkranz und viele andere da gute Vorarbeit geleistet haben!
Dann missioniert doch einfach! Warum missioniert ihr nicht einfach die juden? Klingelt doch einfach an
ihren Türen und fragt an, ob sie nicht katholisch werden wollen, um dem Höllenfeuer zu entrinnen. Aber
habt Nachsicht, wenn sie so reagieren, wie ihr auf die Zeugen Jehovas reagiert wenn sie bei euch klingeln.
Warum sollte nämlich ein Jude die Katholen bei ihren Bekehrungsversuchen ernster nehmen als ein Kathole
die Zeugen?
#5 biomilch 11:59:27 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Schwieriger Christus hat mit seinem Leben, Sterben und Auferstehen den ewigen Bund zwischen den Völkern
der Welt und dem Gott Israels geschlossen! „In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen…“ So einfach
kann das sein! Jesus hat klipp und klar gesagt, daß nur diejenigen, die an ihn glauben, das Heil finden
werden. Somit fallen Juden da heraus und es besteht ein Missionsauftrag. Außerdem hat Jesus eineindeutig
klargestellt, wer der „Gott Israels“ sei: Siehe Joh. 8,44. Der Gott Israels hat mit seinem Vater wenig
gemein. Auch hier: viel Missionsarbeit. Der poln. Kardinal hat vollkommen recht.
#4 Major Kong 11:40:54 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Da bleiben noch Fragen, Timmi Heißt das, der Kreuzestod Christi besitzt für die Juden keinerlei Relevanz?
Benötigen sie Christus nicht, um zum ewigen Heil zu gelangen? Wer gehört eigentlich zu den Juden? Legen
Sie hier eine eng gefasste Definition zu Grunde, wie sie in den orthodoxen und konservativen jüdischen
Gemeinden gilt (Jude nur, wer jüdische Mutter hat)? Oder nehmen Sie den liberaleren Ansatz, daß sich
jede Person zum Judentum bekennen kann, so daß etwa auch ein Katholik, der zum Judentum übertritt, des
Heils nicht verlustig gehen würde? Fragen über Fragen, die einer Antwort harren Timmi!
#3 Confiteor 10:50:53 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Bitte nicht austauschen Political Correctness sollte nicht mit Theological Correctness, so es die gibt,
ausgetauscht werden. Da liegen doch Welten dazwischen.
#2 timpressum † 10:43:44 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Theologisches Durcheinander? Wieso Durcheinander? Der Bund am Sinai ist der ewige Bund zwischen dem auserwählten
Volk Israel und dem Gott Israels. Christus hat mit seinem Leben, Sterben und Auferstehen den ewigen Bund
zwischen den Völkern der Welt und dem Gott Israels geschlossen! „In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen…“
So einfach kann das sein! Für karljosef: Zwangsweise scheinbar „politisch unkorrekt“ zu sein, ist auch
ne Form der „political correctness“…