Kardinal Ratzinger sah Johannes Paul II. murrend zu
Das Pontifikat dauerte 26 Jahre, 5 Monate und 18 Tage. Es begann heute vor dreißig Jahren: „Er hat den Souvenirkrämern reichen Umsatz beschert“. Pressesplitter.
„Acht Wahlgänge, doppelt so viele wie 2005 bei Benedikt XVI., brauchten die Kardinäle
im zweiten Konklave des Drei-Päpste-Jahres. Dann war der »Außenseiter« gewählt, der erste Nicht-Italiener
seit 455 Jahren. Offenbar war kein italienischer Kardinal mehrheitsfähig; weder der konservative Giuseppe
Siri noch der liberalere Giovanni Benelli konnten die erforderliche Mehrheit binden.“
Aus einem Bericht
von Johannes Schidelko für das Kölner ‘Domradio’
Interreligion mit (fast) allen
„Johannes Paul II.
hat sich mit seinem Gebetstreffen von Assisi den Vorwurf der Religionsvermischung eingehandelt. Von Benedikt
ist bekannt, daß er als oberster Glaubenswächter Vorbehalte gegen diese Form des interreligiösen Dialogs
geäußert hatte und der Veranstaltung murrend zusah. Assisi beschleunigte den Bruch mit dem Traditionalistenbischof
Marcel Lefebvre. Dessen Priesterbruderschaft wieder in den Schoß der Mutter Kirche zurückzuholen, darum
bemüht sich nach wie vor Papst Benedikt. Karol Wojtyla hatte wenige Berührungsängste. Als erster Nachfolger
Petri betrat er eine evangelische Kirche, eine Synagoge und auch eine Moschee.“
Aus einem Bericht von
Gernot Facius für die deutsche Tageszeitung ‘Die Welt’.
Die Fühler im Koran
„Während von Papst Paul
VI. kaum Impulse für eine Weiterführung des vom Konzil angeregten islamisch-christlichen Dialogs ausgingen –
er war eher darauf bedacht, Überlegenheit und Marktvorteil des (katholischen) Christentums herauszustellen
–, wandte sich Johannes Paul II. wieder mit vollem Elan dem Auftrag der Konzilsväter zu, die Fühler
zu anderen Religionen, insbesondere aber zum Islam, auszustrecken. »Der Dialog zwischen Christen und
Muslimen ist heute notwendiger denn je«, sagte er in einem Auftritt vor jugendlichen Muslimen in Casablanca
im Jahr 1985. […] Die theologischen Differenzen fanden zumindest in jener Ansprache nur ganz am Rande
Erwähnung.“
Aus einem Bericht von Anton Christen für die Schweizer Tageszeitung ‘Neue Zürcher Zeitung’
Ein gutes Pontifikat
„Einer der fliegenden Rosenkranzhändler, der auf rund vierzig Berufsjahre in der
Halblegalität zurückblickt und anonym bleiben will, sagt über Johannes Paul II. nur: »Er hat einen
guten Job gemacht.« Soll heißen: Er hat den Souvenirkrämern reichen Umsatz beschert.“
Aus einem Bericht
von Burkhard Jürgens für die deutsche ‘Katholische Nachrichtenagentur’
„Es sei ein echtes Problem, daß der vor dreieinhalb Jahren verstorbene Papst mancherorts zur Ikone verkomme
und seine Lehre vergessen werde, meint der Leiter des Warschauer ‘Zentrums der Gedanken von Johannes Paul
II.’, Piotr Dardzinski. Beim ‘Wettbewerb zwischen dem Bau von Papstdenkmälern und der Beschäftigung
mit seiner Lehre’ habe es im vergangenen Jahr noch einen »Punktsieg für die Monumente« gegeben, so
der Politologe. Dieses Jahr lägen dagegen »die Inhalte vorn«. […]Die Zahl der Papstdenkmäler steigt
indes weiter; rund 250 gibt es laut Schätzungen allein in Polen.“
Aus einem Bericht von Oliver Hinz
für die Schweizerische Nachrichtenagentur ‘Kipa’.
Sein großes, aber theoretisches Verdienst
Es ist
müßig, darüber zu diskutieren, welche Grundzüge das Pontifikat Johannes Pauls II. am meisten charakterisieren:
Ein roter Faden bleibt der Schutz des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod.
[…] Der Einsatz Johannes Pauls II. für den Schutz des Lebens bleibt eindrucksvoll, auch wenn die praktischen
Auswirkungen auf die Gesetzgebung jener Staaten, die Abtreibung, Euthanasie und embryonale Stammzellforschung
legalisiert haben, gering sind.
Aus einem Bericht von Manfred Spieker für die katholische Zeitung ‘Tagespost’.
Email-Adressen der Empfänger
46 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Nur auf den ersten Blick … „…Dann war der »Außenseiter« gewählt, der erste Nicht-Italiener seit
455 Jahren…“ Aber ein Ausländer war er trotzdem. Dies sollte man bei aller Euphorie im Hinterkopf behalten.
#45 neverland 17:18:39 | Freitag, 17. Oktober 2008
@aufrechter Kümmern sie sich doch lieber um meinen Freund Gass, dem wird noch nicht genug eingeheizt.
Er braucht noch ein paar Gebete mehr. Tragt seinen Namen in die Welt hinaus!
Orgelschläger, rustikaler weiß ich doch, von wem sie kommen… Sie wollen doch wohl nicht behaupten,
dass Sie hinter meine wohl gehütete Anonymität schauen. Oder haben Sie micht erwischt? In diesem Fall
dürften Sie vor Ihrem inneren Auge ein leichtes Erröten meinerseits wahrnehmen… Und müssten zugeben,
dass ich ein wahrhaft Aufrechter bin, jawoll!
Orgelschläger, rustikaler Kein Grund zur Sorge, Bester, kein Grund zu Sorge! Alles aufrecht wie immer.
Und Heinrich von O bin ich doch in der abgründigen Tiefe meiner Seele dankbar, gerade für seine alles
erhellenden Hinweise zur rechten Übersetzung von virgo prius ac posterius und den strengen Hinweis, dieses
ausschließlich in zeitlicher und keiner anderen Dimension (ich dachte in meiner jugendlichen Unbedarfheit
auch an eine gewissen Vorbildfunktion für die Sodomistiker hier, DAS WAR EIN SCHWERER FEHLER UND EINE
UNVERZEIHLICHE SÜNDE, jawoll!) zu interpretieren. In diesem Sinne grüße ich Sie (aber nicht Ihre bisweilen
gnadenlos linksliberalistisch-modernistischen Beiträge) mit einem herzhaften Jawoll!
@Aufrechter Ich mache mir Sorgen um Sie, mein Bester! Ihre zeitweise Abstinenz von Hetznet scheint Ihnen
nicht bekommen zu sein. Was interessieren mich die Belehrungen eines Ofenrohres? Außerdem sollten Sie
Ihr hell in die Dunkelheit dieses Forums scheinende Licht nicht unter den Scheffel stellen. Niemand kann
Ihnen hier das Weihwasser reichen. Deshalb ermahne ich Sie brüderlich: Kehren Sie zurück zu Ihre alten
Standhaftigkeit! Buchen Sie die Ofenrohre dieses Forums unter die blinden Hühner, die zwischendurch auch
ein Körnchen finden! Besinnen Sie sich auf Ihre Stärke und Ihren Kampfgeist zur Wahrung der sittlichen
und moralischen Tugenden, nicht dass ich Sie nachher noch unter die Selbstbefleckten verorten muss.
Landorgelschläger Was erdreisten Sie Schläger sich gegen Heinrich von O? Ihm habe ich die Belehrung
zu verdanken, dass ich virgo prius ac posterius nicht frei, sondern nur noch wörtlich, nämlich einzig
und allein in zeitlicher Dimension zu übersetzen habe! Er hat in mir wieder das Gefühl für Schuld geweckt,
er hat mich darauf aufmerksam gemacht, wie doppeldeutig meine falsche Übersetzung mißverstanden und
als Beleidigung der Jungfrau interpretiert werden konnte. Er hat mir die gerechte Strafe seitens der Redaktion
vermittelt und meine unmögliche (ich bereue immer noch) Übersetzung zu Recht sperren lassen. Er ist
ein Hüter der Rechtgläubigkeit, ein Wahrer des Anstands, ein aufrechter Kämpfer für die allzeit reine
Jungfräulichkeit Mariens und über jeden Zweifel erhaben. Ihm gebührt Lob, Ehre, Bewunderung und Beifall,
jetzt und alle Zeiten, jawoll!
#38 freddie schenk 23:56:48 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Interessant, dass in diesen Pressesplittern nicht ein Wort über das Verdienst von JPII beim Zusammenbruch
des kommunistischen Ostblocks verloren wird, der seinen Anfang bei der von Woytila unterstützten und
ermöglichten Solidarnosc in Polen nahm und nicht zuletzt für uns Deutsche mit dem Fall der Mauer gewissermaßen
(symbolisch) endete! Gabs dazu keine Pressestimmen oder fielen die leider den redakzionellen Kürzungen
der kreuz.net-Redakzion zum Opfer?
#37 Lutheraner 22:20:54 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
@ Hesse Europa ist von den christlichen Horden annektiert worden. Von christlichen bzw. jüdischen Wurzeln
kann also keine Rede sein: (Kyhna/dpa) – Die Vorsitzende des Verwaltungsverbandes Wiedemar, Ines Möller,
stand am Dienstag auf einem Feld an der Stelle einer kreisförmigen Grabenanlage bei Kyhna (Landkreis
Delitzsch) und zeigt die Details auf einer Karte. Archäologen haben hier und europaweit 150 monumentale
Anlagen einer 6.800 Jahre alten Zivilisation nachgewiesen. Es sind kreisförmige Anlagen, deren Bedeutung
noch unklar ist. Die ältesten Radspuren sind 40.ooo Jahre alt und sind nahe Köln gefunden worden! Zudem
verwechseln sie die EU mit Europa. Die EU ist eine überstaatliche Organisation und hat kommunistische
Wurzeln. Gorbi kam mit dem fertigen Plan unterm Arm nach Deutschland! Neutralität ist sehr gut bei so
etwas wie der Charta, die ALLE Europäer unterschreiben können müssen – Christen wie Atheisten, Muslime
und Juden. Neutralität? Bei Besatzern? Ich bin kein EU-Zombie. Außerdem werden es täglich mehr, die
Widerstand leisten – auch in Österreich. Die EU wird ihnen um die Ohren fliegen! Sie ist der Ursprung
der völkerfeindlichen Globalisierung; und die Symptome dieser korrupten Veranstaltung werden sicher auch
Ihnen nicht entgangen sein: Kriege, Terror; Bankenzusammenbrüche, Finanzkrise, Rezessionsängste – Massenarbeitslosigkeit
und unkontrollierbare Hungernöte haben wir längst. Warten wir gemeinsam auf die Volksaufstände. Europa
gab es lange vor ihrer Weltschöpfung!
Lieber Lorenz, Warum begründen eigentlich die Tradis immer brav ihre Positionen? … mal im Ernst: Weil
sie anständige Menschen sind und nicht mit allen Wassern gewaschen. Ein Dawkins kann doch lügen ohne
rot zu werden. Menschen, die täglich ihre gewissenhaft ihre Gewissenserforschung betreiben sind irgendwie
gehandicapt. Den Lügnern erscheint Ehrlichkeit doch nur als Behinderung.
#35 Lorenz 21:05:08 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Hier hat sich auf der Seite der JPII-santo subito-Fans… …immer noch keiner an eine Begründung seiner
Bewunderung gewagt. Naja, man kann ja auch im ganzen kreuz.net-Forum keinen einzigen Beitrag, der die
Gegnerschaft wider die traditionelle Messe begründet, finden. Warum begründen eigentlich die Tradis
immer brav ihre Positionen?
Lieber Proetcontra, zum einen gibt es keine PiusX-Kirche. Wie sich deren Haltung und Reden gegen Bischöfe,
Papst, Konzil und Kirche sich mit der Katholischen Lehre vertragen soll, ist mir völlig unbegreiflich!
Zum anderen ist deren Haltung gegen Bischöfe und Papst davon geprägt, dass von eben diesen zahlreiche
modernistische Irrlehren verbreitet werden. Kardinal Lehmann sagte in deren Richtung einmal, dass sie
„schwache Christen“ sein. Damit hat er den Nagel auf den Kopf getroffen. Bei Lehmann bin ich mir nicht
so sicher, ob er überhaupt Christ ist. Und was die Völlerei betrifft scheint er nicht besonders stark
zu sein. Sie leben in ihrem Wahnsystem, das sie zu etwas Besonderem macht und sie heraushebt aus allen!
Zumindest lehnen sie die Irrlehren des Modernismus ab. Sie pflegen in dem, was sie als Tradition bezeichnen,
letztlich nur ihren eigenen Narzissmus. Sie blähen damit ihr ICH zu etwas ganz besonders welt- und kirchengeschichtlich
Großes auf, denn nicht bei jedermann kommt die größte Macht des Universums, Gott, vorbei und sagt:
„Dich habe auserwählt, Du bist die Stütze meiner Kirche, Du kommst ins Paradies und alle anderen werden
in der Hölle braten.“ Das Aufblähen ist janz relativ. Keiner von denen lebt ein Leben wie es die Modernisten
leben. Die meisten leben eher bescheiden, was das Materielle angeht und was ihren Anspruch angeht. Das
sind Christusnarren, die die ganze Überheblichkeit der Modernisten gar nicht brauchen.
boni: gut so! Nicht einmal in der Präambel der Charta der Europäischen Union dürfen dank der „Loge“
und der jüdischen Organisationen die christlichen Wurzeln genannt werden. Sei doch ehrlich: Was genau
hätte denn da reingeschrieben werden sollen? Doch nicht sowas nichtssagendes wie „Europa hat christliche
Wurzeln“. Und selbst das würde ja so nun auch nicht ganz stimmen, denn Europa hat auch jüdische Wurzeln
und muslimische quasi auch – jedenfalls bis zum Ende der Reconquista in Spanien. Neutralität ist sehr
gut bei so etwas wie der Charta, die ALLE Europäer unterschreiben können müssen – Christen wie Atheisten,
Muslime und Juden.
#30 bonifatius 20:37:11 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Relativierung des Katholischen… Die Relativierung des Katholischen Glaubens („Johannes Paul II. hat
sich mit seinem Gebetstreffen von Assisi den Vorwurf der Religionsvermischung eingehandelt“ Gernot Facius)
ist mit Sicherheit ein Grund, dass die Katholiken etwas lauer und laxer mit den von Christus eingesetzten
Sakramenten umgehen. Viele solcher Aktionen standen einer Neuevangelisierung im Wege. Was ist aus dem
ehemals christlichen Abendland geworden? Nicht einmal in der Präambel der Charta der Europäischen Union
dürfen dank der „Loge“ und der jüdischen Organisationen die christlichen Wurzeln genannt werden. Dies
stimmt nachdenklich, wenn man über das Pontifikat JP II. zu diskutieren beginnt! Insofern muß ich den
Ausführungen von Seefeldt zustimmen.
Abstoßend! Wenn man studieren will, wohin religiöser Fanatismus Menschen bingen kann, muss er nur die
Lesermeinungen unter diesem Artikel lesen. Jeder wirft dem anderen vor, ein Häretiker zu sein, man wirft
sich „Nettigkeiten“ an den Kopf u.s.w. Abstoßend!
#28 proetcontra 20:26:29 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
@HeinrichVonOfterdingen Das behauptet die sektiererische PiusX-Kirche ohnedies schon! Wie sich deren Haltung
und Reden gegen Bischöfe, Papst, Konzil und Kirche sich mit der Katholischen Lehre vertragen soll, ist
mir völlig unbegreiflich! Kardinal Lehmann sagte in deren Richtung einmal, dass sie „schwache Christen“
sein. Damit hat er den Nagel auf den Kopf getroffen. Sie leben in ihrem Wahnsystem, das sie zu etwas Besonderem
macht und sie heraushebt aus allen! Sie pflegen in dem, was sie als Tradition bezeichnen, letztlich nur
ihren eigenen Narzissmus. Sie blähen damit ihr ICH zu etwas ganz besonders welt- und kirchengeschichtlich
Großes auf, denn nicht bei jedermann kommt die größte Macht des Universums, Gott, vorbei und sagt:
„Dich habe auserwählt, Du bist die Stütze meiner Kirche, Du kommst ins Paradies und alle anderen werden
in der Hölle braten.“ Wohin dieser Wahn führt, sehen wir in dem „einzigen katholischen Priester der
Kirche“, der – zwar keiner ist und sich so auch nicht bezeichnen darf (Gerichtsurteil!) -hier Raum bekommt
seinen häretischen Dreck abzuladen.
Lieber proetcontra, ich kann mit eher vorstellen, dass irgendwann ein Konzil und ein Papst übereinkommen
dass JoPa2, der den Glauben immer und immer wieder geleugnet und verfälscht hat, gar kein Papst war.
#25 proetcontra 19:59:56 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
JP II. …wird früher oder später auch heilig gesprochen werden! Er war einer der ganz großen Päpste
der Kirchengeschichte! Es kann niemals Frieden geben, wenn es keinen Frieden zwischen den Religionen gibt!
Den pseudokatholischen Hetzern hier ins Gedächtnis gerufen: www.islaminyukselisi.com/res/184c.jpg
#23 Fragezeichen 19:40:29 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
@Seefeldt Bitte gestatten Sie mir die Nachfrage: Welches Buch von Hw. May behandelt diesen Aspekt von
Johannes Paul II.? (Es würde mich interessieren, es zu lesen.)
#22 Seefeldt 19:29:35 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Feinde des Christentums Es ist bezeichnend, daß sich gerade Feinde des Christentums hier so für Wojtyla
einsetzen. Naja, dieser Wojtyla hat durch seine Glaubensrelativiererei wie kaum ein anderer den Christenglauben
beschädigt – da braucht man sich nicht zu wundern, daß Christenhasser für diesen Verräter an der Kirche
Feuer und Flamme sind. Die Kunde über die Verbindung Wojtylas zur jüdischen Loge B’nai B’rith habe ich
übrigens aus einem Buch des bekannten Kirchenrechtlers Professor May, in dem es auch ein Bild Wojtylas
mit einigen dieser Logenleute gibt. Zur Sache mit den Begründungen: meine Aussage, daß Wojtyla dem christlichen
Glauben schwer schadete, begründete ich mit dessen Glaubensrelativierung. Und die Glaubensrelativierung
bewies ich mit dem Beispiel Assisi. Anschließend stellte ich das Märtyrertum vieler echter Heiliger
der Weltanbiederung Wojtylas gegenüber. Daß er sich der Welt anbiederte, den anderen Religionen usw.,
brauche ich hier wohl nicht zu belegen. Die Seite von B’nai B’rith habe ich mir kurz angeschaut, ohne
einen Hinweis auf deren Verhältnis zur Freimaurerei zu finden; die Wikipedia schreibt dazu: „Mit Großlogen,
Hauptlogen und Distrikten ist B’nai B’rith ähnlich wie die Freimaurerei aufgebaut, versteht sich aber
nicht als mit dieser Bewegung verbunden.“ Das nehme ich zur Kenntnis, was aber nichts daran ändert, daß
Wojtyla eng mit dieser Loge verbunden war. Verräterisch auch,wie sich einer der Christenhasser über
traditionelle Priester ausläßt – ohne irgendeine Ahnung.
#21 Lutheraner 19:10:26 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Johannes Paul der 2te, wir sind an deiner Seite Ob Ratzinger jemals gleiches zu hören bekommen wird?
@ Leblhuber Woher nehmen Sie bloß Ihre beeindruckende Naivität? B’nai B’rit ist eine jüdische Organisation,
die im Jahre 1843 in New York als geheime Loge von zwölf jüdischen Einwanderern aus Deutschland gegründet
wurde und sich laut Selbstbeschreibung der Förderung von Toleranz, Humanität und Wohlfahrt widmet. Was
geheim ist, soll natrlich geheim bleiben, also muß jeder den Schwur zur Verschwiegenheit ablegen. Dann
versteckt man sich in der Öffentlichkeit. War es nicht meist so in der Geschichte, daß gerade das, was
an der Oberfläche ganz öffentlich erscheint, darunter bzw. dahinter etwas Geheimes verbirgt? Zudem streben
alle Freimauererlogen nach Toleranz, Humanität und Wohlfahrt (für sich). Im II. Weltkrieg spielte diese
Geheimloge übrigens eine wenig ruhmliche Rolle, trotz der Zurschaustellung ihres humanes Strebens. Anfang
1996 erhielt Helmut Kohl von B’nai B’rith einen Orden für humanitäre Verdienste. Im März 2008 erhielt
Angela Merkel den B’nai-Brith-Orden für ihren Kampf gegen den Antisemitismus. Joschka Fischer war geladen
worden, und, wiederum erstaunlich, B’nai B’rith nimmt nur jüdische Mitglieder auf. Was sagt uns „Söhnen
des Bundes“ das? Daß einer der korruptesten Politiker aller Zeiten, eine FDJ-Sekretärin und ein VISA-Skandalist
nette Leute sind? Wer alles toll findet, fröhlich nachplappert und sich keine Gedanken über Konsequenzen
macht, dem sagt das alles natürlich nichts.
#19 Bernd-Jupp 18:47:25 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Ach Seefeldt Entweder sind Sie wirklich nur ein kleines geistig-geistliches Licht, dann sei Ihnen so allerhand
verziehen – ansonsten ist das, was Sie da so über JoPaII von sich geben blanker Unsinn. Und apropos Ihre
Aussage… Übrigens hat die traditionelle Heilige Messe absolut nichts mit „Gewänderfetischismus“ zu
tun, da geht es um ganz anderes als Gewänder. Daß dabei möglichst schöne Gewänder getragen werden,
dient der Ehrung Gottes. …möchte ich nur soweit korrigieren: …dient der Ehrung Gottes, aber vor allem
der verherrlichung des Trägers selber… Zumindest erlebe ich das so allenthalben und das vor allem bei
den Baßgeigenfritzen der „Altliturgiker“.
#18 proetcontra 18:33:29 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
@Seefeld und Lorenz Ihr seid Schwätzer ohne jeden sachlichen Hintergrund dessen, über was ihr meint,
hier euch eurer Unkenntnis wegen lächerlich machen zu müssen. Lorens faselt von Begründungen (bitte
wo?) und Seefeld weiß mit Sicherheit nicht ad hoc auch nur zwei wichtige Schriften dieses Papstes zu
nennen, ganz zu schweigen davon, dass er je eine gelesen hat. Vielleicht überzeugt euch ein Hans Küng? www.stanet.ch/apd/news/636.html
#16 Leblhuber 17:59:33 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
@Seefeldt: B’nai B’rith (Söhne des Bundes) ist eine jüdische Organisation, die mit einer Freimaurerloge
genau so viel zu tun hat, wie eine Loge im Theater. Es könnte aber durchaus sein, dass sich für dich
auch jeder, der in einer Theaterloge sitzt, als Freimaurer outet. Außerdem heißt die Organisation B’nai
B’rith und nicht Bnaim Brith. Angesichts deiner grenzenlosen Unkenntnis solltest du einen Blick auf die
Seite von B’nai B’rith International werfen, bevor du dich das nächste Mal zum Kasperl machst. www.bnaibrith.org/
Du kannst ruhig draufklicken, es springt dir schon kein virtuelles Teufelchen entgegen. Also mach dir
nicht in die Hose und schau rein!
#15 Lorenz 17:16:53 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Begründungen? In dieser Debatte haben nur die Leser Seefeldt und doublemax ihren Standpunkt begründet.
Ich kann an diesen Begründungen nichts erkennen, was den Anwurf nazihaft verdient. Es wäre nun also
schön, wenn die JPII-Fans auch inhaltlich argumentierten. Sonst müssten sie alle Standpunkte nebeneinander
stehen lassen.
#14 Pascal123 17:13:49 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Seefeldt Seefeldt Wo Sie diese Geschichten her haben möchte ich mal wissen. Woher wissen Sie das mit
der Loge, haben Sie Beweise oder plappern Sie nur irgendwelche Verschwörungstheorien nach?? Sie kleines
Licht dürften wohl kaum auf Insiderwissen der Loge oder der RKK zurück greifen können, also nur gesabbel.
#10 Seefeldt 16:47:56 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Bock zum Gärtner Eine Selig- oder Heiligsprechung Wojtylas hieße gleichsam, den Bock zum Gärtner zu
machen. Gott bewahre die Kirche davor! Viele wirklich Heilige opferten ihr Leben, um den christlichen
Glauben zu bezeugen, Wojtyla dagegen opferte den Glauben an die alleinige Wahrheit der katholischen Kirche,
um der Welt zu gefallen. Wojtyla ist kein Heiliger, sondern ein Verräter an der Kirche.
#8 Confiteor 16:39:38 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
„Polenpapst“ Zunehmend komme ich zu der Überzeugung, dass der als „Polenpapst“ bezeichnete Johannes Paul
II. eine wichtige Funktion hatte, nämlich das ganze Nazipack, was da rum kreucht und fleucht ordentlich
zu ärgern… Und das ist gutt so…, Meine Herrschaften, serrr gutt o^/ o^/
#6 Seefeldt 16:33:00 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Was der Polenpapst damit zu tun hat Die Hauptursache für den „liturgischen Mist“ wie Familiengottesdiensttralala
ist der Glaubensverfall bei vielen Katholiken, und eine der wichtigsten Ursachen für den Glaubensverfall
ist die Relativierung des katholischen Glauben, die vom Polenpapst begangen wurde. Der Polenpapst stand
in enger Beziehung zur jüdischen Freimaurerloge Bnaim Brith, und daß er offenbar von dieser Loge sehr
stark beeinflußt wurde, zeigt sich vor allem darin, wie er den katholischen Glauben mit allen anderen
Religionen gleichsetzte (Stichwort Assisi). Mit dieser Glaubensrelativierung hat der Polenpapst der Kirche
schwersten Schaden zugefügt. Ein Großer ist er absolut nicht, allenfalls ein von den Feinden des Christentums
als Schädling des Christentums Geschätzter. Übrigens hat die traditionelle Heilige Messe absolut nichts
mit „Gewänderfetischismus“ zu tun, da geht es um ganz anderes als Gewänder. Daß dabei möglichst schöne
Gewänder getragen werden, dient der Ehrung Gottes.
#5 No Comment 16:30:59 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Verdienst und Verdienste „Civiltà dell’amore.“ Das war der Kampfruf des vor 30 Jahren Gewählten; geprägt
aber von Paul VI. am 55. Geburtstag desselben, am 18. Mai 1975, beim Angelus. Ein verdienstvoller „Engel“!
#4 Rüdesheim 16:29:25 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
doublemax ich gehe mal von aus, dass diese ganzen liturgischen ergüsse, die der jetzige papst mitsamt
dem neuen zeremonienmeister durchführt, mit einem neuen papst ein ende haben.
#3 Kritikaster 15:57:13 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
… Ein Priester bin ich nicht. Als Laie muss ich allerdings den liturgischen Mist (dazu gehört Familiengottesdiensttralala
genauso wie traditionalistischer Gewänderfetischismus) von Priestern „ausbaden“. Was JPII der Große
damit zu tun hat, weiß ich jedoch nicht. Man kann ihm vielleicht Untätigkeit vorwerfen, aber da sprechen
zahlreiche vatikanische Instruktionen (v.a. Redemptionis sacramentum) aus seinem Pontifikat eine andere
Sprache.