18:10:48 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
Es scheint, daß der Neue Ritus – vierzig Jahre nach seiner Erfindung – immer noch nicht seine Endform erreicht hat. Ein Kardinal kündigt Änderungen an.
(kreuz.net) Der Heilige Stuhl hat drei Vorschläge zum Ruf „Gehet hin in Frieden“ am Schluß der Heiligen
Messe approbiert.
Das erklärte der Präfekt der Gottesdienstkongregation, Francis Kardinal Arinze, nach
Angaben der römischen Nachrichtenagentur ‘Zenit’.
Die Änderungen wurden den Teilnehmern der gegenwärtig
laufenden Römischen Bischofssynode mitgeteilt.
Papst Benedikt XVI. hat die Varianten genehmigt, nachdem
die letzte Bischofssynode über die Eucharistie im Jahr 2005 eine solche Ergänzung verlangt hatte.
Das
damalige Anliegen bestand darin, daß die Schlußformulierungen der Messe den „missionarischen Charakter
der eucharistischen Feier“ zum Ausdruck brächten.
Der Papst hatte daraufhin um Vorschläge gebeten.
Insgesamt gingen bei der Gottesdienstkongregation 72 ein.
Aus diesen wurden neun ausgewählt, von denen
sich der Papst für drei entschieden hat.
Die drei alternativen Möglichkeiten erscheinen in der dritten
typischen Ausgabe der Römischen Meßbuchs des Neuen Ritus. Diese wurde letzte Woche gedruckt.
Die drei
neuen Formeln lauten:
– „Ite ad Evangelium Domini nuntiandum“ – Geht hin, um das Evangelium des Herrn
zu verkündigen.
– „Ite in pace, glorificando vita vestra Dominum“ – Gehet hin in Frieden und verherrlicht
den Herrn in Eurem Leben.
– „Ite in pace“ – Gehet hin in Frieden – wobei der Priester in der Osterzeit
den Ruf „Halleluja, Halleluja“ hinzufügt.
Die bisher verwendete Formel ist weiterhin gültig.
Kardinal
Arinze berichtete auch, daß das von der letzten Bischofssynode gewünschte Kompendium über die Eucharistie
fast fertig ist.
Darin wird die Lehre über die Heilige Messe, den Eucharistischen Segen, die Anbetung
und die Gebete vor und nach der Messe dargelegt.
Der Kardinal erklärte ferner, daß die Kongregation
auf Wunsch des Papstes gegenwärtig darüber nachdenkt, wann der „beste Augenblick“ für den Friedensgruß
wäre.
Die Bischofskonferenzen können dazu noch bis zum Ende des Monats Oktober Vorschläge einreichen.
Der Papst hat selber vorgeschlagen, den Friedensgruß nach den Fürbitten oder vor das Agnus Dei zu verlegen.
Die Gottesdienstkongregation ist gegenwärtig auch dabei, ein Buch mit Materialien für thematische Predigten
zu verfassen, um die Priester der ganzen Welt in ihrer Verkündigungsaufgabe zu unterstützen.
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clarissa colonia 17:38:58 | Montag, 20. Oktober 2008
#23
Bernd Stromberg 11:46:46 | Montag, 20. Oktober 2008
#22
clarissa colonia 00:35:36 | Montag, 20. Oktober 2008
#20
clarissa colonia 00:29:56 | Montag, 20. Oktober 2008
#19
Colombe de la paix 20:51:32 | Freitag, 17. Oktober 2008
#18
Benedikt 20:48:38 | Freitag, 17. Oktober 2008
#17
Earendil 16:57:28 | Freitag, 17. Oktober 2008
#16
wiener 16:03:01 | Freitag, 17. Oktober 2008
#15
Hesse 11:10:52 | Freitag, 17. Oktober 2008
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LandorganistII 11:06:09 | Freitag, 17. Oktober 2008
#13
r.ruhrgebietler 06:50:38 | Freitag, 17. Oktober 2008
#12
Gotthard 22:45:49 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
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HeinrichvonOfterdingen 21:46:09 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
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Lutheraner 21:38:59 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
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HeinrichvonOfterdingen 21:16:09 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
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Rüdesheim 20:58:39 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
#7
wassers 20:33:07 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
#6
noch ein Landorganist 20:22:14 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
#5
Chrysostomos 19:53:01 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
#4
Clemens Paul 18:51:10 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
#3
Confiteor 18:39:33 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
#2
noch ein Landorganist 18:39:22 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
#1
Chrysostomos 18:27:24 | Donnerstag, 16. Oktober 2008