Großpfarreien
Das erste Bistum ist zusammengeschmolzen
Eine einzige Pfarrei hat mehr Gläubige als ein ganzes Bistum in einem anderen Teil Deutschlands. Zum Glück sind neunzig Prozent davon Karteileichen. Der Rest kommt ab und zu.
Das flächenmäßig kleinste Bistum Deutschlands, Essen.
Das flächenmäßig kleinste Bistum Deutschlands, Essen.
(kreuz.net, Bochum) Am kommenden Sonntag abend gründet Bischof Felix Genn von Essen in Bochum die letzte der 43 neuen Groß-Pfarreien im Ruhrbistum.

Das berichtete die Tageszeitung ‘Rhein-Ruhr’ am 16. Oktober.

Die vor drei Jahren erstmals vorgestellte Strukturreform ist damit abgeschlossen.

Damals kündigte Mons. Genn drakonische Maßnahmen an: 259 Gemeinden sollten zu 43 Groß-Pfarreien zusammengelegt werden. Von den 368 Kirchen standen 96 auf der Streichliste.

Die Gründe: der Massenabfall bei den Gläubigen seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil und der entsprechende Rückgang beim Geld. Bis zum Jahr 2009 sollen siebzig Millionen Euro eingespart werden.

Die 43. Groß-Pfarrei – Liebfrauen in Bochum – wird von Pfarrer Bernd Wolharn (42) übernommen. Er war vorher Leiter der Jugendkirche Tabgha in Oberhausen .

Künftig wird er vor allem organisieren müssen. Die Pfarrei umfaßt 36.000 Katholiken in sechs Gemeinden mit jeweils einem Geistlichen.

Diese sind von der Verwaltung befreit und übernehmen die Seelsorge. Der Pfarrer koordiniert, motiviert und organisiert.

Hw. Wolharn sieht die Schmelze positiv: „Wir können viel mehr auf die Beine stellen, als vorher. Wir sind 36.000 Katholiken, das sind mehr, als das Bistum Görlitz hat.“

Er hofft, daß sich die einzelnen Gemeinden spezialisieren: Familiengottesdienste, Musik, Jugendkirche, Exerzitien.

Doch bis das läuft, müsse „noch viel miteinander geredet werden“.

„Die Menschen, die ihre alte Kirche verloren haben, müssen eine neue Heimat finden.“
      
23 Lesermeinungen
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#23   Eva B. Kreuz.net Klofrau †   19:30:56 | Dienstag, 21. April 2009
wassers Sie fordern zum Kirchenaustritt auf,
so wie es auch die atheistischen Humanisten tun. Welche Alternative schlagen Sie vor. Wer gibt die Gewissheit im wahren Glauben zu sein?
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#22   wassers   19:26:41 | Dienstag, 21. April 2009
Was soll der ganze Laden?
Was soll eine Vereinigung, die jeden Glauben an die katholische Kirche verloren hat. Sie kann sich auch als Verein für Kaninchenzüchter eintragen lassen und sich sonntags treffen, um über die Nachzuchten zu plaudern. Nur um den katholischen Glauben muss sie sich nicht mehr kümmern, denn den hat die Konzilskirche vernichtet. Es lebe der Papst und seine Helfershelfer im neuen konziliaren Glauben!
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#21   Ludwig Bo.   10:44:46 | Freitag, 24. Oktober 2008
Markusday
Es ist immer wieder erfreulich auf dieser Seite Postings von „heiligmäßigen Christen“ zu lesen! :-[ Es steht doch wohl schon in der Bibel „richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werden“.
Möge Gott auch gerade Ihnen ein gnädiger Richter sein!!!!
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#20   markusday   21:34:35 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Bochumer Großgemeinden werden von Propst geleitet der seit Jahren mit einer Konkubine zusammen lebt
Die Kirche im Bistum Essen ist Schrott, so sagte sogar ein frommer Priester ! Wie wahr !…Bei der Zusammenlegung der Großgemeinde Propstei-Kirche Bochum-Mitte waren vor dem Platz vor dem „Bergbaumuseum“ gerade mal 500 Menschen anwesend zu der Großveranstaltung, die vom „Grossmeister“ Dr. Felix Genn, dem Bischof von Essen, moderiert wurde. Die Großgemeinde hat nahezu mehr als 30000 Seelen die jetzt ohne jeglichen Seelenführer durch Bochum irren, denn wer vertraut sich einem Propst an, der seit Jahren mit Wissen von Bischof Dr. Felix Genn mit einer Frau zusammen lebt. Aus diesem Grunde hat ihn der „hw.“ Bischof Dr. Felix Genn, der somit auch in schwerster Sünde lebt, aus Oberhausen nach Bochum versetzt. Dort war es bekannt geworden.
Mittlerweile hat der Propst M. L. die altehrwürdige Propsteikirche St. Peter Paul in Bochum total ausgeräumt (Teppiche alle entfernt, Beleuchtung der wunderschönen Altäre auf ein Minimum reduziert Blumenschalen angeschafft, die mitsamt der Bepflanzung auf den Friedhof gehören) Gott sei ihm und seinem Bischof und auch besonders dem Generalvikar (er ist machtbesessen und ein Diktator und richtet das Bistum zugrunde) ein gnädiger Richter, denn sie reissen sehr viele Seelen in den ewigen Abgrund mit.
Gott schenke Ihnen wieder einen festen Glauben der begeisternd und mitreissend auf Christen wirkt !
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#19   kritischerbeobachter   16:27:57 | Montag, 20. Oktober 2008
Joberens
Erneuere dich mal selbst.
Mit deinen abgedroschenen Phrasen kommst du nicht mehr weiter – also …
zurück zur hl. Kirche. Bekenne deine Sünden und kehre zurück in den Schoß der Kirche.
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#18   No Comment   16:23:08 | Montag, 20. Oktober 2008
Görlitz
Es führt kein Weg daran vorbei: Das Bistum Görlitz muss mit Magdeburg vereinigt werden, Magdeburg-Görlitz dann zur Kirchenprovinz Berlin. Alles andere ist Augenwischerei.
Dem Bistum Essen könnte man helfen, würde ihm nur die Region Niederrhein (Xanten) von Münster abgegeben.
Aber solange man an den Besitzstand „glaubt“…
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#17   joberens   23:01:34 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Keine Orientierung mehr
In Rom scheint man die Orientierung und das Gespür für eine Erneuerung unserer Kath. Kirche restlos verloren zu haben. Der Papst läßt sich groß, fast wie ein Gott feiern und verehren und sieht tatenlos zu, wie es mit unserer Kirche immer mehr bergab geht.
So liegt es einfach an der Führung unserer kath. Kirche, die auf einer Wolke sieben zu schweben, sehr weit von der Wirklichkeit entfernt zu sein scheint. Der Papst ist offenbar in seiner Aufgabe einfach überfordert und scheint nicht erkennen zu können, daß man im Rückwärtsgang nicht vorwärts kommen kann.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#16   Graf von Galen   22:41:39 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Wider VII, Bistum Essen
„Die Menschen, die ihre alte Kirche verloren haben, müssen eine neue Heimat finden.“
Sie sollten die Chance nutzen und der herunterge-
kommenden VII- Kirche den Rücken kehren und sich
der FSSPx zuwenden. Von einem Pfarrer, der anscheinend
mitverantwortlich für die Blasphemien, Sauereien und
Jugendverderbnis in der Tabor- Kirche ist, kann man
jedenfalls nichts Gutes erwarten.
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#15   Phillip   20:38:58 | Samstag, 18. Oktober 2008
Seine Verwirrtheit…
…joberens I. ist wieder unter uns, um ein neues Beispiel seiner geistigen Unzurechnungsfähigkeit zu geben. Man darf gespannt sein…
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#14   joberens   20:34:59 | Samstag, 18. Oktober 2008
Möchtegern-kathole
Ich denke der zunehmende Bankrott unserer kath. Kirche, wie Du es nennst, hat ganz allein mit der Unfähigkeit unserer kath. Kirchenführung zu tun.
Bei einer derartigen Entwicklung wird in jedem normalen Betrieb ganz schnell die Führung ausgetauscht. Wäre das nicht vielleicht auch die beste Lösung in unserer kath. Kirche? Die in Rom träumen vor sich hin und können es doch offenbar einfach nicht.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#13   Sebastijonas   20:20:19 | Samstag, 18. Oktober 2008
@Messdiener
Wie kommst du denn zu dieser Meinung? :-O
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#12   Messdiener   17:13:56 | Samstag, 18. Oktober 2008
@Sebastijonas – Glaube!
Der Glaube und die Vernunft sind unterschiedliche Weltanschauungen.
Der Glaube ist pures Hinnehmen von entwickelten Weltbildern mit mystischem Hintergrund.
Vernunft ist aber das Begreifen der Welt als Ganzes mit den ganzen Facetten und der menschlichen Art.
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#11   Colombe de la paix   10:38:43 | Samstag, 18. Oktober 2008
Bitte um eine Brücke
bei kreuzmeldungen
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#10   möchtegern-kathole   10:24:14 | Samstag, 18. Oktober 2008
Die Kunst der Bischöfe …
… besteht darin, den Bankrott der Kirche so zu gestalten, dass er nach außen hin nett aussieht und soweit unter Kontrolle bleibt, dass es keinen Aufstand dagegen gibt.
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#9   Sebastijonas   08:17:12 | Samstag, 18. Oktober 2008
@Messdiener
Na ja, „Vernunft“ und „Glaube“ gegeneinander auszuspielen, erscheint mir ehrlich gesagt ziemlich kleinkarriert. Christus ist Wahrheit, und das Vertrauen auf ihn so ziemlich das Vernünftigste, was man tun kann.
:-)
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#8   Messdiener   00:45:00 | Samstag, 18. Oktober 2008
falsche Schlussfolgerungen
Dass der Rückgang an Gläubigen in den Kirchen nichts mit den Ergebnissen des Zweiten Vatikanischen Konzils zu tun hat, wissen wir alle und darüber brauchen wir auch nicht diskutieren. Hier hat die Redaktion eben einen typischen cum hoc ergo propter hoc-Fehler gemacht.
Der Rückgang an Gläubigen in der Region des Bistums Essens ist eher an der Zunahme der muslimischen Bevölkerung und der Abnahme der christlichen Bevölkerung zu begründen.
Auch hat die Vernunft im Ruhrgebiet Einzug erhalten und die Menschen lassen sich von der Kirche sich nichts mehr vorschreiben und wollen auch nicht mehr Mitglied der Organisation sein.
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#7   Karl der Fromme   22:34:39 | Freitag, 17. Oktober 2008
aufrechterkatholik
Sie sind ein hinterlistiger, schöntuender, lügnerischer Mensch, der vieles auf den Kopf stellt, weil er Negatives hineininterpretiert. Ihnen, sie edler Schweinskopf, brauche ich doch nicht zu erklären was die Beziehung zwischen Dateileichen und einigen kommen noch in Wahrheit aussagen will.
Nur ganz versaute homophile Leute haben immer das Eine im Kopf: sich der sexistischen Gesellschaft anzupassen und sich gut in sie zu integrieren. Verarschen sie doch bitte sich selbst – nicht uns aufrechte Katholiken und denkende Katholiken.
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#6   Hank   17:26:06 | Freitag, 17. Oktober 2008
Was heißt denn
„schaluer“?
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#5   kein schaluer name   16:30:05 | Freitag, 17. Oktober 2008
90 Prozent
Ja zum Glück sind 90 Prozent Karteileichen ! Das heißt doch 90 % denken klar ! Danke kreuz.net das ihr auf der richtigen Linie seid.
Diese 90 Prozent Nichtkirchgänger haben den wahren Weg entdeckt. Die anderen 10 Prozent sind kindlich zurückgeblieben!
Seiten wie kreuz.net bin ich dankbar, daß endlich einmal auf die Kirche so richtig los gehen und sie zerstören.
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#4   aufrechterkatholik   16:03:36 | Freitag, 17. Oktober 2008
Ach amanda,
was wittern Sie immer und immer wieder hinter meinen Worten. Ich spüre eben eine besondere Berufung, in diesem Forum für aufrecht-katholisch-rechtgläubiges Gedankengut zu sorgen. Viele zustimmende Äußerungen zeigen, dass es genügend Schreiber gibt, die meine aufrechte Gesinnung schätzen. Es segne Sie im Rosenkranzmonat die, die es mir im Augenblick so richtig angetan hat, die virgo prius ac posterius, richtig übersetzt, streng zeitlich!
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#3   kritischerbeobachter   15:17:22 | Freitag, 17. Oktober 2008
Dieser Herr Genn steht an der Spitze …
der Kirchenzerstörer.
Genn ist demnach ein Kirchenzerstörer.
Genn ist ein Bürokrat, den die Lehre der katholischen Kirche nicht interessiert.
Genn ist eben ein Verwaltungsfachmann, der – auf diverse Unternehmensberater gestützt – einen Ausverkauf betreibt.
Genn ist kein Bischof. Bischöfe sind Hirten. Genn ist keiner.
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#2   Amanda   14:36:00 | Freitag, 17. Oktober 2008
Ach, Aufrechter!
Sie sind die Inkarnation des Sarkasmus…
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#1   aufrechterkatholik   14:32:23 | Freitag, 17. Oktober 2008
Gebet, nicht Zynismus!
Zum Glück sind neunzig Prozent davon Karteileichen. Der Rest kommt ab und zu.
Unbeschadet meines grundsätzlichen Respekt vor dem Eifer der wackeren Redakteure meiner Lieblingsseite möchte ich doch anmerken:
a) Karteileichen. Sollte man nicht für selbige beten und in Bochum massiv den altgläubigen Ritus wieder einführen? Und wird es dann nicht wie ein Wunder sein, wenn sie alle wieder strömen werden zum Hl. Meßopfer und zur Beicht? Wenn ich es anmerken darf: Ich vermisse diesen Hinweis.
b) Der Rest kommt ab und zu. Welch mißverständliches Wort! Da kreuz.net mit Recht immer wieder die Finger in die Wunde unserer sexualisierten Gesellschaft legt, sei es mir verstattet, das auch zu tun. Kommt ab und zu. Ist dann nun gut oder böse? Rein oder unrein? Leider vermissen wir nähere Ausführungen, was mit dem Kommen gemeint ist. Wir ahnen, aber wir wissen nicht.
Viele Fragen und deshalb kein jawoll!
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