Wenn sich alles entwickelt, müßte es an jedem Organismus Organe geben, die noch nicht voll entwickelt sind. Würde man meinen.
„Piltdown-Mensch“: Ein Fälscher vergrub in Piltdown, England, einen mit dem Unterkiefer eines Affen manipulierten Menschenschädel gemeinsam mit Tierknochen und Steinwerkzeugen
(kreuz.net) Gemäß Wissenschaftslehre führt eine gesicherte Theorie zu Voraussagen. So waren die Kepler’sche
Planetentheorie und die Newton’sche Gravitationstheorie Grundlage zur Voraussage und Entdeckung neuer
Planeten.
Beide sind wegen ihrer vielfältigen Bestätigungen inzwischen als Naturgesetze anerkannt.
Die Evolutionshypothese hätte zumindest zur Entdeckung von Zwischenformen führen müssen.
Aber es
wurden keine überzeugenden Zwischenglieder gefunden, obwohl in den letzten hundert Jahren so viele Ausgrabungen
gemacht wurden und Millionen Versteinerungen gefunden wurden – so viele wie nie zuvor.
Ähnlichkeit der
Gestalt beweist noch nicht, daß das eine aus dem anderen hervorgegangen sein muß.
Eine Geschichte von
Fälschungen
Es gab zwar immer wieder vermeintliche Zwischenglieder, die sich dann später als Fehlinterpretationen
oder gar als Fälschungen herausstellten.
Die Entdecker des „Piltdown-Menschen“ forschen an den Knochen
Im Jahr 1912 wurde in London vom Britischen Museum der „Piltdown-Mensch“
als ein vormenschliches Zwischenglied triumphierend der Öffentlichkeit präsentiert.
Erst 1953 wurde
nachgewiesen, daß es sich um eine Fälschung handelte.
41 Jahre lang diente dieser Betrug zur Festigung
der Evolutionslehre in Millionen von Köpfen.
Auch Ernst Haeckels († 1919) sogenanntes „Biogenetisches
Grundgesetz“ wurde durch den Humanembryologen Erich Blechschmidt († 1992) aus Göttingen widerlegt und
als Betrug entlarvt.
Die angeblichen „Kiemenspalten“ beim menschlichen Embryo sind nach Blechschmidt
in Wahrheit Beugefalten.
Gemäß Blechschmidts anatomischen Untersuchungen von Embryonen ist der menschliche
Embryo von Anfang an spezifisch menschlich.
Trotzdem wird noch heute in deutschen Schulen gelehrt, daß
der menschliche Embryo in seiner angeblichen Ontogenese die Evolution als angebliche Phylogenese wiederhole.
Der Neandertaler gilt heute nicht als Vorfahre des Menschen, sondern als eigene Spezies. Seine Deutung
ist noch heute umstritten.
Auf dem Mond wurde auch keine dicke Staubschicht gefunden.
Vor der ersten
Mondlandung erwarteten Astrowissenschaftler aufgrund ihrer Annahme einer Entstehung des Weltalls in kleinen
Schritten vor 14 Milliarden Jahren, daß auf dem Mond durch die seit Milliarden Jahren erfolgten Meteoriteneinschläge
eine dicke Staubschicht vorhanden sein müsse.
Doch diese Staubschicht wurde nicht gefunden.
Nächstes
Mal: Durch Zufall entsteht kein Programm
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Es gab Zwischenformen Schon mal vom Urvogel Archäopterix gehört? Er vereinte Merkmale von Vögeln (
Federn, Flügel) und Reptilien ( bezahnter Kiefer und drei Krallen (an den Flügeln)) in sich. Zur Abstammung
des Menschen vom Affen gibt es Indizien: über 98 % unserer Gene teilen wir uns mit den Bonobos ( Verwandte
der Schimpansen ). Aber die Religion setzt gegen diese in ihren Augen lächerliche und blasphemische Darstellung
den größten denkbaren Schwachsinn: der Mann (Adam) sei aus Lehm und die Frau (Eva) aus seiner Rippe
entstanden. Wie dumm muß man sein, um einen solchen Mist zu glauben ? Und zum krönenden Abschluß stellt
man das als bewiesene und objektive Wahrheit dar. Es ist logisch, das eine Institut- ion wie die Kirche
auf einer solchen Grundlage in den letzten Jahrhunderten an Einfluß verlieren mußte. Die Menschheit
fing an zu denken und zu zweifeln. Das war der Anfang vom Ende. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich
der gesunde Menschenverstand (hoffentlich ! ) durchsetzt.
#173 Kunibert 14:22:16 | Samstag, 1. November 2008
@wunderkind und @JMX: Zufall und Evolution Schade. Ich hatte gehofft, von Ihnen jetzt u.a. etwas über
die Aussage „evolution, auch nicht makroevolution ist kein zufall“ zu erfahren. Denn der Zufall spielt
für Sie bei der Evolution offenbar (praktisch) keine Rolle. Das deckt sich aber nicht mit dem, was man
z.B. hier de.wikipedia.org/…he_Evolutionstheorie und hier de.wikipedia.org/…i/Evolutionsfaktoren über
die Evolution lesen kann. „Mutationen sind die erblichen Zufalls-Veränderungen, welche die Gene und damit
den Phänotyp verändern und der natürlichen Auslese durch biotische und abiotische Faktoren, der Selektion,
aussetzen.“ Also Zufall oder nicht? „Bei der Rekombination bleiben die relativen Häufigkeiten der Erbanlagen
in einer Population unverändert, aber die Variabilität der Individuen in einer Population wird wirksam
erhöht.“ Löst jemand eine Rekombination aus oder folgt sie zwingend aufgrund von Gesetzmäßigkeiten
oder tritt sie zufällig auf? „Unter Gendrift versteht man eine zufallsbedingte Änderung des Genpools.
Sie ist in kleinen Populationen wirksamer als in großen. So kann zum Beispiel bei einer Naturkatastrophe
oder einer Seuche eine Gruppe von Trägern bestimmter Merkmale plötzlich aussterben. Es breitet sich
der überlebende Teil der Population mit etwas anderer genetischer Zusammensetzung aus, beim zufälligen
Überleben von Individuen mit nachteiligen Erbanlagen breiten sich sogar diese aus.“ Also Zufall oder
nicht? Erst wenn es so zu einer selektierbaren Veränderung gekommen ist, kann Selektion (aus welchem
Grund auch immer) greifen. Inwiefern ist Zufall also unwichtig?
#172 wunderkind3 09:33:19 | Samstag, 1. November 2008
kunibert es ist alles gesagt worden. ich kann nur für mich sprechen, aber, um ehrlich zu sein, bin ich
zu faul dir die evolution zu erklären. es gibt genug bücher die es unmissverständlicher erklären als
ich das könnte. deshalb ist es einfacher und schneller wenn sie sich die infos selbst beschaffen. und
deshalb spare ich mir die tipparbeit.
@ Kunibert Wenn sie noch nicht einmal die Rolle des Zufalls bei der ET richtig einschätzen können, sollten
sie sich erstmal mit den Grundlagen beschäftigen, bevor sie 150 Jahre erfolgreicher Forschung entkräften
können.
#169 Kunibert 23:36:15 | Dienstag, 28. Oktober 2008
@wunderkind3 Danke. Ich mußte jetzt schmunzeln. Stellen Sie sich mal vor, es würde jeder so argumentieren.
Dann gäbe es keine Schulen mehr, da jeder alles selber nachlesen würde (oder auch nicht). Mag sein,
daß die Beispiele falsch sind. Ich bin aber diesbezüglich noch nicht fündig geworden. Und selbst Erklärungen
wie unten für das Auge werfen noch wichtige Fragen auf. (Trotzdem Danke an Ultramontanus und Arkanum
für den Hinweis.) 2. evolution, auch nicht makroevolution ist kein zufall. Ist das jetzt ein ungünstige
Formulierung Ihrerseits oder stimmen wir hier tatsächlich überein? Spaß beiseite. Auch wenn die Selektion
nicht gerade zufällig wirkt, treten die anderen wesentlichen Evolutionsfaktoren de.wikipedia.org/…i/Evolutionsfaktoren
Rekombination, Mutationen und Gendrift jedoch zufällig auf. Ich halte aber die Annahme für unrealistisch,
daß diese Evolutionsfaktoren tatsächlich zur Überwindung großer Unterschiede in der DNA führen können.
(siehe z.B. meinen Kommentar hier www.kreuz.net/…ticle.7956-page.html vom 08.10.2008 bzgl. neutralen
Mutationen) Ansonsten seien Sie denn mal nicht immer so bierernst. Das Leben ist schon ernst genug. Also
Prost!
#168 wunderkind3 15:35:38 | Dienstag, 28. Oktober 2008
kunibert nein, ich werde nicht ausführlicher werden, das können sie ohne große anstrengunbg alles selbst
nachlesen. in bio-büchern klasse 12 u 13. da verstehen selbst sie es. 1.das beispiel der geißel, das
sie bringen, ist falsch. so steht es auch mit ihren anderen beispielen. auch das ist sehr einfach herrauszufinden.
2. evolution, auch nicht makroevolution ist kein zufall. wie gesagt, informieren sie sich einfach mal
was die evolutionstheorie tatsächlich besagt, dann kann man reden. bemerkungen wie die obigen beweisen
sehr eindrucksvoll ihre ahnungslosigkeit, das werden sie sehen wenn sie sich informieren. bis dahin
#167 Kunibert 01:11:23 | Dienstag, 28. Oktober 2008
@Hesse: Damit ist die ET mit Sicherheit nicht widerlegt. (will ich doch mal schwer hoffen ) Ich halte
es aber für wichtig, auf Schwächen und Ungereimtheiten der ET hinzuweisen (und bin dabei genauso auch
an selbigen bei meinen eigenen Argumenten interessiert) und versuche ganz gerne die Dinge im Detail nachzuvollziehen.
Grundsätzlich finde ich, daß es auf beiden Seiten gute (und auch schwache) Argumente gibt. Aufgrund
der vielen Wissenslücken/Unsicherheiten bleibt einem aber leider nur zu schauen, was einem überzeugender
erscheint und zu welchen Argumenten man tendiert.
Kunibert: Wissenslücken Sieh mal, Kunibert: Was du machst ist derselbe Schmu den Gegner der ET meistens
machen: Sie verwechseln Wissenslücken mit Gegenbelegen.
@Ultramontanus und Arkanum: Komplexität Sie sagen also, daß man das komplizierte Auge des Menschen auf
eine Entwicklung aus einfacheren Vorstufen zurückführen kann, wie sie bei anderen Tieren heute vorkommen.
Interessant. Hier ein paar Fragen dazu, z.B.: – Wie groß sind die Unterschiede zwischen den Augen? – Können
die Sprünge mit wenigen Mutationen erreicht werden? – Wenn nicht, kommt es dann nicht zu Nachteilen für
die Zwischenformen zwischen zwei Augen? – Können die Augen in eine Entw.-reihe gestellt werden? – Sind
die Zeiträume für die Entwicklungen realistisch? – Der Nautilus (500 Mio. Jahre) hat schon Lochkameraaugen,
der Trilobit (542-251 Mio. Jahre) Facettenaugen. Wie läßt sich das erklären? Wer sind hier die Vorläufer
bzgl. Augen (oder generell)? – Wieso entw. sich das Auge mehrmals unabhängig voneinander? Klingt unwahrsch…
(In dem Wikipedia-Artikel steht, daß sich mind. die Augen von Wirbeltieren und Tintenfischen unabh. voneinander
entw. haben – es wird auch eine Schätzung erwähnt: ca. 40x Neuentw. versch. Augen) – Auch das Auge des
Hummers ist interessant. Als einziger Krebs hat er keine Linsen, die das Licht bündeln, sondern quadratische
Röhren mit glatten Wänden, die das Licht reflektieren. Warum hat dies sonst kein anderer Krebs? Und
wie kann man sich die Entw. von einem Auge zum anderen vorstellen? Wäre der Krebs/Hummer da nicht erstmal
(halb-)blind, also erheblich benachteiligt? Und ein paar andere Beispiele für Komplexität: – Geißel
de.wikipedia.org/wiki/Flagellum des Geißeltierchens – Bombardierkäfer de.wikipedia.org/…Bombardierk%C3%A4fer
– Magenbrüterfrösche de.wikipedia.org/wiki/Rheobatrachus .
darüber hinaus sind gerade Augen nicht irreduzibel komplex. Auch die primitiven Vorstufen bieten jeweils
Vorteile gegenüber völliger Blindheit, wie man hier de.wikipedia.org/wiki/Auge nachlesen kann; sie „funktionieren“
also sehr wohl, schon im „unfertigen“ Stadium. Das so gesehen nicht einmal unfertig, sondern nur einfacher
ist.
#163 Ultramontanus 18:24:49 | Montag, 27. Oktober 2008
@Kunibert – gibt es die wirklich? „Beispiele für komplizierte Organe, die erst bei Fertigstellung funktionieren,
gibt es wohl genug“ Genau das ist ja die Annahme von ID-Vertretern, dass es „irreduzibel komplexe“ Systeme
in der Natur gibt, die man nicht erklären kann (die nicht funtionieren) wenn man ein Teil davon weglässt.
Allerdings scheint es so zu sein, dass es diesbezüglich nur bei Annahmen und Behauptungen bleibt. Und
eins ist auch klar: Man verhindert natürliche Erklärungen gerade dadurch,wenn man einfach behauptet:
System x (z.B. Auge) ist irreduzibel komplex. Das schließt jeden weiteren Verständnisfortschritt aus.
@wunderkind3 Wenn die ET solche unfertigen, noch nutzlosen Organe erwarten läßt, diese aber nicht gefunden
werden, dann ist das wieder ein Indiz gegen die ET. Es ist kein Beweis und die ET kann damit leben, daß
man momentan mal zufällig nix derartiges findet. Aber man kann es den ET-Verfechtern vorhalten, denn
diese arbeiten nur mit Indizien und vagen Erklärungen, wobei man letztere entweder akzeptiert oder nicht.
Ich unterscheide außerdem zwischen Mikroevolution und Makroevolution. Sie tun das nicht, wissen aber
natürlich, was damit gemeint ist. Mit Mikroevolution habe ich kein Problem. Meine Kritik bezieht sich
nur auf Makroevolution – Makroevolution per Zufall, um genau zu sein. Wenn Sie jedoch auf etwas anderes
hinaus wollten, dann wäre es gut, wenn Sie mal etwas ausführlicher werden.
#161 wunderkind3 15:01:22 | Montag, 27. Oktober 2008
kunibert es war mir durchaus klar worauf sie hinauswollen. meine antwort bleibt deshalb die selbe. und
nein: ich werde ihnen jetzt nicht die evolutionstheorie auseinandersetzen.
@wunderkind3: Entwicklungsstadium von Organen Hallo wunderkind3, dem Zeichenlimit sei Dank läßt sich
nicht immer alles so ausführlich schreiben, wie man eigentlich möchte/sollte. Ich wollte auf folgendes
hinaus: Die Entwicklung neuer Organe zieht sich ja über Jahrmillionen – auch heute noch. Insofern müsste
man denn auch heutzutage noch viele Tiere finden, die sich in einem weit fortgeschrittenen (aber noch
nutzlosen) Entwicklungsstadium für ein Organ befinden. (Beispiele für komplizierte Organe, die erst
bei Fertigstellung funktionieren, gibt es wohl genug) Aber es scheint, als hat die natürliche Selektion
schon eingegriffen und diese benachteiligten Individuen ausselektiert.
#159 wunderkind3 09:58:12 | Sonntag, 26. Oktober 2008
@kunibert „Die Entwicklung neuer Organe zieht sich ja über Jahrmillionen – auch heute noch. Insofern
müsste man denn auch heutzutage noch Tiere finden, die sich in einem Entwicklungsstadium für ein Organ
befinden.“ jedes einzelne lebewesen das du jemals gesehen hast. kunibert, versuch erst mal die evolutionstheorie
zu verstehen bevor du dich hier als kritiker aufspielst.
#158 Kunibert 00:46:17 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
@JMX: Zwischenformen Es ist nämlich vielmehr so, daß bis jetzt NUR ZWISCHENGLIEDER als Fossilien gefunden
wurden. EVOLUTION IST EIN FORTWÄHREND ABLAUFENDER PROZESS, DEMENTSPRECHEND IST JEGLICHE „FORM“ EINE ZWISCHENFORM
ZU ETWAS WAS NACH IHM KOMMT. Kann man so sehen. Was Kritiker an der ET allerdings immer bemängeln, ist
das Fehlen von weiteren Zwischengliedern zwischen den bisher gefundenen Zwischengliedern. Die Entstehung
neuer Organe oder gar neuer Arten benötigt eine Veränderung/ein Entstehen von tausenden von Genen, also
von millionen Nukleotiden. Dies bedeutet eine entsprechend große Anzahl von Mutationen, die im Verlauf
von mindestens genauso vielen Generationen schließlich zu dem neuen Organ/der neuen Art führen. Es muß
also eine gigantische Anzahl von Lebewesen gegeben haben, die genetisch zwischen der Ausgangsform und
der Endform liegen. Und um genau diese Zwischenformen geht es, wenn nach den fehlenden Zwischenformen
gefragt wird! Einfach aufgrund der riesigen Anzahl müsste es viele derartige Fossilien geben, auch wenn
die Fossilienbildung sehr unwahrscheinlich ist. (seit wann lassen sich ET-Verfechter von geringen Wahrscheinlichkeiten
aufhalten? ) Und hier mangelt es. Der anfängliche Gedankengang des Autors ist auch leicht nachvollziehbar:
Die Entwicklung neuer Organe zieht sich ja über Jahrmillionen – auch heute noch. Insofern müsste man
denn auch heutzutage noch Tiere finden, die sich in einem Entwicklungsstadium für ein Organ befinden.
#156 Ultramontanus 21:32:40 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@Heinrich: Warum leichtfertig? Eigentlich geht es mir weniger darum, etwas definitiv zu behaupten, sondern
darum, dass mir die genannten Gründe genügen,nicht an einen allmächtigen und allgütigen Gott zu glauben.
Und weil wir alle Menschen sind, müssen wir Begriffen wie allgütig und allmächtig eine Bedeutung zumessen.
Es ist ja auch keine Lösung, diese Begriffe einfach abgehoben irgendwo schweben zu lesen, denn sonst
sind sie völlig beliebig und damit eigentlich keine Begriffe mehr. Und wenn wir mal nüchtern die Evolution
betrachten, die vielen Sackgassen, Katastrophen usw. die immer wieder zum Untergang von Arten und neuen
Arten geführt haben,dann fällt es mir doch etwas schwer da a) einen Plan zu erkennen (auch hier: wann
mancht ein Begriff wie „Schöpfung“ einen Sinn?) und b) eine solche Schöpfung einem allmächtigen und
allgütigen Schöpfergott zuzuschreiben. Und da sind jetzt die restlichen Dogmen wie Sündenfall noch
gar nicht berücksichtigt, die sich auch relativ leicht widerlegen lassen (in dem Sinn, das es vernünftig
nicht nachvollziehbar ist, daran zu glauben).
Lieber Ultramontanus, sehr düster was Sie da schreiben. Woher wollen Sie mit Ihrem bisschen Verstand
denn wissen, dass ein allmächtiger Gott das alles besser und unkomplizierter hätte lösen können? Ich
halte das für absolut unzulässig. Nicht weil ich es besser wüßte, Gott bewahre, sondern weil wir es
einfach nicht wissen. Was wäre wenn Fragen sind schon im irdischen Maßstab nicht zu beantworten: Was
wäre wenn Hitler 1935 einen tödlichen Autounfall gehabt hätte? Was wäre, wenn Colin Powell uns 2003
nicht in einen Krieg hineingelogen hätte? Kein Mensch kann es wissen! Noch viel weniger wissen wir das,
worüber Sie sich so leichtfertige Urteile erlauben.
#154 Ultramontanus 21:01:20 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@JMX… Das Bibel gar keine Erklärung zur Theodizee liefert, sehe ich nicht ganz so. Sie liefert es zumindest
dann, wenn man die anderen Glaubensaussagen auch annimmt,v.a. eine anfänglich „sehr gute“ Schöpfung
(Genesis). Da wir aber wissen (nach allem,was uns zur Verfügung steht) , dass die Schöpfung oder „Schöpfung“
von Anfang an mangelhaft war und es aber genauso sicher ist (logischerweise), dass ein allmächtiger Gott
das alles besser und unkomplizierter hätte lösen können, macht es keinen Sinn,an die Genesis und Ursündenerzählung
zu glauben, vielmehr stellt sich dann die Frage, ob es überhaupt sowas wie „Gott“ gibt oder es sowas
gibt (aus Gründen eines „Anfangs“ überhaupt) und es nicht allmächtg ist. Oder ob es viellicht mehrer
Prinzipien gibt,die sich widersprechen. Mich beschäftigt das aber nicht mehr so, weil es einfach nicht
beantwortet werden kann. Aber ich hätte auch nichts dagegen, es zu wissen.
#153 derLeser 20:52:16 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Ultramontanus ich bin fest davon überzeugt dass die Seele des Menschen ewig lebt. Der Mensch muss diesseitige
Misstände und Leiden dankbar annehmen und aufopfern indem er dem Kreuzweg Christi nachfolgt. Es gibt
kein diesseitiges Unglück das so groß wäre die kommende Freude zu zerstören.
Theodizee, och nee Im von ihnen verachteten „Märchenbuch“ finden sie die Antwort zur Schöpfung und zum
Theodizeeproblem. Studieren Sie Leibniz als Einführung in die Problematik Antwort zur Schöpfung? Was
soll das sein? Was soll mit der „Schöpfung“ nicht stimmen (Abgesehen, daß es keinen erkennbaren Schöpfer
und damit streng genommen auch keine Schöpfung gibt)? Eine Lösung zum Theodizeeproblem steht definitiv
nicht in der Bibel, bei Leibnitz übrigens auch nicht.
#151 Ultramontanus 20:42:34 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Ich habe ein wenig übertrieben… aber dass mit der „Schöpfung“ etwas nicht stimmt, leugnet wohl niemand.
Und was bitte hat der Mensch damit zu tun? Da der Mensch als Schöpfer nicht in Frage kommt und Sündefall
als Erklärung Quatsch ist, hat der Mensch damit überhaupt nichts zu tun. Um es pointiert auszudrücken:
Auch Dinosaurier sind jämmerlich an Krebs verreckt…
#148 derLeser 20:33:23 | Dienstag, 21. Oktober 2008
untramontanus Vielleicht gibt es ja einen Gott und eine Ordnung, aber dann ist sie nicht erkennbar oder
Gott hat einen Gegenspieler oder ist nicht allmächtig oder ein Schwein. Alles möglich, woher will man
es wissen? Ich verachte jedenfalls diese Schöpfung,wie sie ist, und werde das bis zum letzten Atemzug
tun. Sie hochmütiger Tor Sie finden die Welt schlecht und geben Gott die Schuld dafür. Soll sich Gott
denn bei Ihnen enschuldigen dass die Menschen ihren freien Willen missbrauchen. Werden sie klein und demütig
wie ein Kind – wer bittet erkennt. Im von ihnen verachteten „Märchenbuch“ finden sie die Antwort zur
Schöpfung und zum Theodizeeproblem. Studieren Sie Leibniz www.zenit.org/article-15409?l=german als Einführung
in die Problematik
#146 Ultramontanus 00:45:56 | Dienstag, 21. Oktober 2008
kleiner Fehler: „Der Religiöse kann erkennen das es sich um einen Verbrennungsmotor handelt da er den
Bauplan kennt.“ Er glaubt etwas zu erkennen. Aber genau genommen hat er nicht einmal den Anspruch irgendwas
zu erkennen, denn eigentlich glaubt er nur etwas. Wenn ein Religiöser also behauptet durch seinen Glauben
etwas zu „erkennen“, dann ist das eine rethorische Strategie,um sich selbst und andere zu belügen oder
milder gesagt zu überreden. Solange eine Erkenntnis nicht intersubjektiv unter denkenden Menschen vermittelbar
(belegbar) ist, hat sie keinen Wert und es ist ziemlich abwegig, überhaupt von „Erkenntnis“ zu reden.
Das wäre dann jedenfalls eine rein subjektive Angelegenheit.
das Problemfeld erkennen nur Verständige es geht nicht darum die wichtige erkenntnistheoretische Methode
der Empirie schlecht zu reden, sondern es geht um deren Verabsolutierung zur einzigen erkenntnistheoretischen
Maxime schlechthin. Keinesfalls kann es sein dass eine Erkenntnismethode die ja nur einen Teilbereich
des Seins erkennen kann den Anspruch erheben darf einzig erlaubt und allgemeingültig zu sein. Es handelt
sich um ein sensorisches Werkzeug zur Teilbereichserkennung von Einzelheiten. Der Emoiriker ist deshalb
wie eine Amöbe die mit sensorischem Werkzeug vor einer hochkomplexen Maschine steht, die Beschaffenheit
deren einzelne Bestandteile erkennt, aber doch nicht weis um was es sich handelt, was es soll oder wozu
es ist. Der Religiöse kann erkennen das es sich um einen Verbrennungsmotor handelt da er den Bauplan
kennt. Das kalkul ist die Empirie als erkenntnistheoretische Einzelmethode zur Allgemeingültigkeit zu
erheben um so die Wirklichkeit um und neuzudefinieren. Diese Ideologen gehen ja aus on einem linkspositivistischen
Realitäts und wahrheitsverständniss aus wonach das Wahr ist was allgemeingültig gesellschftlich kunsensual
als wahr anerkannt wird unabhängig einer Verankerung aussergesellschftlicher Realität. Wer sich dagegen
wehr für den wird sich in Zukunft die Psychiatrie kümmern, das gilt für alle Mystiker und Geistbeseelten
die ja die größte Systemgefahr darstellen da sie Paradigmen umbrechen können.
Das gehört doch zum Christsein dazu! Man muß sich doch ständig selbst belügen, um die Diskrepanz zwischen
dem, was man als Christ glauben muß/will, und der Realität auszuhalten. Lügen für Jesus [TM]
#143 Jena-boy † 14:02:16 | Montag, 20. Oktober 2008
@Extremisten: Wenn Jesus noch in seinen Grab läge, hätte er sich nichtnur umgedreht, sondern wär sowieso
wieder Auferstanden! Wie kann man nur Tatsachen leugnen und als Christ lügen? Sie sind nicht besser als
ihre Feinde!
@ Hv2 … Sie haben in der Tat einen ziemlich beschränkten Begriff von Wissenschaft. Von mir aus nehmen
Sie statt Philosophie oder Theologie das musikwissenschaftliche Teilgebiet der historischen Instrumentenkunde
oder die Mathematik. Dass auf beiden Gebieten erhebliche Fortschritte in den letzten Jahrzehnten erzielt
wurden, ist völlig unbestritten. Ja. Aber diese heißen auch nicht umsonst GEISTESwissenschaften. Musik
funktioniert nur im Gehirn und ist mit psychologischen und neurologischen Prozessen verwoben, die sich
z.B. kulturell und individuell unterscheiden und verändern können (Bsp: Konsonanzen und Dissonanzen).
Da kommt man nur mit der Betrachtung von Frequenzen und Hüllkurven in der Tat nicht hin. Mathematik ist
ein (philosophisch-)logisches System mit z.B. AXIOMEN, die vorausgesetzt werden (müssen). Sie „funktionieren“
schon auf dieser Ebene, sind dadurch aber nicht in der Lage, die Welt ohne „Umwege“ über z.B. die Physik
akkurat zu beschreiben. Für diese Systeme sind Experimente in der Tat nicht so wichtig, wie z.B. für
die Physik. Aber sie bieten auch kein „Weltwissen“, sonder nur „Menschenwissen“, sie beschreiben eher,
wie unser Denken funktioniert, darüber wie die Welt funktioniert, können sie per se nichts aussagen.
Genau wie die Philosophie. Unbestritten ist auch, dass es eben nicht mit Versuch und Irrtum oder mit physikalischen
Experimenten erzielt wurde. Oder erklären Sie mir mal, wie Kurt Hensel das „Henselsches Lemma“ mit Experimenten
gefunden haben soll! s…
(=HvO) Lieber JMX, In diesem Sinne ist aber Philosophie oder Theologie keine Wissenschaft. Es gibt dort
keinen wirklichen Erkenntnisgewinn, da man immer nur auf sich selbst referenziert und die Falsifizierung
an der Welt nicht Kernbestandteil der Arbeitsmethode ist, sondern z.B. die Hermeneutik. … Sie haben
in der Tat einen ziemlich beschränkten Begriff von Wissenschaft. Von mir aus nehmen Sie statt Philosophie
oder Theologie das musikwissenschaftliche Teilgebiet der historischen Instrumentenkunde oder die Mathematik.
Dass auf beiden Gebieten erhebliche Fortschritte in den letzten Jahrzehnten erzielt wurden, ist völlig
unbestritten. Unbestritten ist auch, dass es eben nicht mit Versuch und Irrtum oder mit physikalischen
Experimenten erzielt wurde. Oder erklären Sie mir mal, wie Kurt Hensel das „Henselsches Lemma“ mit Experimenten
gefunden haben soll!
Heinrich Was du damit praktisch meinst versteh ich nicht. Was also willst du? Nehmen wir an, der Biologe
Dr. Superschlau findet heraus, wie das Leben entstanden sein könnte (er hat auch Belege dafür). Was
soll er dann machen? Die Schnauze halten, weil seine Erkenntnisse der Bibel widersprechen? Nichts anderes
ists im allgemeinen, was Leute, die z.B. dem Kreationismus anhängen, fordern: Wissenschaftliche Erkenntnisse
zu zensieren, wenn diese deren Schöpfungsweltbild widersprechen. Und das ist natürlich abzulehnen.
Lieber Hesse, Soll jetzt der Philosoph die anderen Bereiche der Wissenschaft ignorieren? … das freilich
nicht. Er kann lediglich nichts Eigenständiges zu diesen Wissenschaften beitragen.
@ Hv0: Das aber ist doch was völlig anderes! Es geht hier doch um folgendes: Um etwas über die Welt
herauszufinden ist die einzig zuverlässig nützliche Methode die, die man wissenschaftliche Methode nennt.
Man stellt eine Hypothese auf, überprüft sie an der Welt, entweder durch Beobachtung oder Experiment
und bei Erfolg kann man daraus ein „(Teil-)Modell“ der Welt erstellen oder man muß die Hypothese verwerfen
oder modifizieren und von neuem wiederholen. Das beschränkt sich nicht auf „Wissenschaft“, sondern ist
auch Alltagsmethode. Alle „praktische“ Erkenntnis über das „Weltwissen“ erfolgt so, selbst bei Babies
ist das so. All das Hämmern, Bälle und Essen schmeißen, etc. sind (physikalische) Experimente. In diesem
Sinne ist aber Philosophie oder Theologie keine Wissenschaft. Es gibt dort keinen wirklichen Erkenntnisgewinn,
da man immer nur auf sich selbst referenziert und die Falsifizierung an der Welt nicht Kernbestandteil
der Arbeitsmethode ist, sondern z.B. die Hermeneutik. Wissenschaftliche Methodik ist so auch die einzige
Methode, etwas über die Existenz von Supernatürlichen oder metaphysischen Phänomenen herauszufinden.
Beten oder Herumphilosophieren hilft da nicht. Man muß schon nachschauen! Und wenn man nichts findet,
schlägt halt Occams Rasiermesser zu.
Lieber Hesse, Sooo, dann klär mich doch ma auf: WIE genau willst du Wisssenschaft definieren und vor
allem: Wie genau soll die Wissenschaft „sich benehmen“? … für diese Fragestellungen müßten Sie sich
schon etwas mit Wissenschaftstheorie beschäftigen. Im Grunde ist es aber so, dass jede Wissenschaft genau
zu definierende Gebiete hat ausserhalb derer sie lediglich Hilfswissenschaft ist. Diese Gebiete ergeben
sich aus der Sache. So ist etwa der Maschinenbau sicher nicht dazu in der Lage neue Heilungsmethoden zu
entwickeln. Häufig werden aber neue Heilungsmethoden ohne die Hilfe der Ingenieurwissenschaften nicht
entwickelbar sein. Typisches Beispiel für solche Grenzüberschreitungen sind etwa der Psychologismus
oder der Biologismus in der Philosophie.
#133 paramedic 12:35:05 | Montag, 20. Oktober 2008
…Wie heißt es so schön … Einen Gott, den ES GIBT, den gibt’s nicht. Jetzt bin ich gespannt, wieviel
Blödsinn auf jeder Seite mit diesem „Koan“ losgetreten wird (Ist ja nur zum weitertreiben des Zählers
).
Heinrich Sooo, dann klär mich doch ma auf: WIE genau willst du Wisssenschaft definieren und vor allem:
Wie genau soll die Wissenschaft „sich benehmen“?
Lieber Hesse, „Gott“ ist kein Objekt der Wissenschaft. … Eure Probleme beginnen damit, dass ihr Wissenschaft
immer mit Naturwissenschaft gleichsetzt. Auf der einen Seite dieser begrenzte Horizont und auf der anderen
der Allerklärungsanspruch, z.B. hier bei JMX: Doch, gerade darüber gibt die Evolutionstheorie und die
Biologie Auskunft, nämlich, daß die Menschen KEINE Sonderstellung haben, sondern ganz einfachTeil des
biologischen Lebens auf der Erde ist. Nicht mehr und nicht weniger. … als ob die allerdings unbestreitbare
Tatsache, dass Leben „biologisch“ ist (eigentlich an sich schon eine Tautologie), darüber etwas aussagen
würde.
@ Hv0 Phänomene verantwortlich ist, als unzutreffend entlarvt, dann trifft sie sehr wohl Aussagen über
„Gott“, und wenn auch nur indirekt. Die Behauptung dagegen, Wissenschaft könne nichts über Gott/Religion
aussagen, ist eine unbewiesene, spekulative, philosophische Behauptung. Ob sie zutrifft oder nicht, kann
man nur durch Ausprobieren herausfinden, die Erhebung ins Normative ist, zwar typisch Religion, aber ohne
Nutzen (außer zur vermeindlichen Verteidigung der R. – s.u.).
Heinrich Denn mal im Ernst, was konn denn die Biologie über Gott aussagen…? Nichts. Ist auch nicht
ihre Aufgabe. Wenn ein Wissenschaftler nun herausfindet, dass es Hinweise darauf gibt, dass Menschen und
Affen gemeinsame Vorfahren haben und ihr Extremchristen euch dann auf den Schlips getreten fühlt, weil
das eurem Schöpfungsglaube widerspricht, dann ist das nicht das Problem des Wissenschaftlers – sondern
alleine eures. Der Wissenschaftler hat nämlich keine Aussage über Gott getroffen. Die Wissenschaft ist
eben nicht „christlich“ oder „Antichristlich“ – sie ist neutral im Idealfall. „Gott“ ist kein Objekt der
Wissenschaft. Wie auch? Die Wissenschaft lebt von offenen Fragen – z.B. die Entstehung des Lebens an sich.
Du glaubst wahrscheinlich, Gott habe das Leben quasi erfunden. Das ist aber für einen Wissenschaftler
keine Antwort – denn dann bräuchte man nicht weiterforschen und könnte jede knifflige Frage mit „Gott
hats gemacht“ beantworten. Ihr solltet euch von dem „Gott der Lücken“ verabschieden – das ist eine Gottesvorstellung
die immer und immer wieder in Frage gestellt wird durch den Fortschritt der Wissenschaft. Wenn man etwas
nicht versteht, dann ists die Strategie der Faulen, zu sagen: Gott hats gemacht – und 20 Jahre später
findet dann jmd heraus, wie es funktioniert und ihr habt 2 Möglichkeiten: Entweder zuzugeben dass ihr
euch geirrt habt – oder die Erkenntnissse zu negieren und euch lächerlich zu machen – wie dies bei dem
Kreationismus gerade geschieht.
Noma Schnoma … das sind eben diese Grenzüberschreitungen der Biologie, die zeigen, dass es sich längst
um eine antichritliche Ideologie handelt. Wissenschaftliche Forschungsergebnisse können sehr wohl zu
Aussagen über Religion und/oder die Existenz eines Gottes führen. Man kann auch direkte Forschung betreiben
(und hat das auch getan), z.B. über die Wirksamkeit von Gebet bei Kranken. Mit sehr interessanten Ergebnissen
übrigens… Diese Grenzziehung wird gern als Schutzwall zur Verteidigung der Religion benutzt. Allerdings
interessanterweise nur wenn die wissenschaftlichen Ergebnisse GEGEN die Religion (inkl. Gott) sprechen.
Wenn sie jedoch vermeintlich Argumente FÜR die Religion liefert, wird schnell umgeschaltet und die Grenze
existiert plötzlich nicht mehr. Siehe Lütz und Konsorten. Denn mal im Ernst, was konn[sic!] denn die
Biologie über Gott aussagen, Sie kann aussagen, daß die Entstehung der Vielfalt des Lebens ohne seinen
Einfluß entstehen konnte. Das ist doch genau das Problem, das viele hier mit der Evolution haben! was
über die Frage, ob der Mensch sich über den Affen erhebt oder nicht? Nichts! Doch, gerade darüber gibt
die Evolutionstheorie und die Biologie Auskunft, nämlich, daß die Menschen KEINE Sonderstellung haben,
sondern ganz einfachTeil des biologischen Lebens auf der Erde ist. Nicht mehr und nicht weniger.
Lieber Hesse, Alle Jahre wieder kommen die Typen wieder zum Vorschein, die damit nicht leben können,
dass ihnen die Wissenschaft die Illusion raubt, dass sie eben nicht „Ebenbild Gottes“ sind, sondern „nur“
nackte Affen. … das sind eben diese Grenzüberschreitungen der Biologie, die zeigen, dass es sich längst
um eine antichritliche Ideologie handelt. Denn mal im Ernst, was konn denn die Biologie über Gott aussagen,
was über die Frage, ob der Mensch sich über den Affen erhebt oder nicht? Nichts!
Geyer = Schlusslicht der Schlusslichter Mit großer Überraschung habe ich gerade den Beitrag von derLeser
überflogen, der hier am 18. Okt. um 22.11 Uhr eingestellt wurde. Hier wurde nicht nur großzügig mit
Satzzeichen umgegangen, nein, diese wurden auch noch an den korrekten Stellen angebracht. Ebenfalls gab
es an der Orthografie nichts auszusetzen. Also stellte ich mir mit detektivischem Gespür die Frage aller
Fragen: Kann das wirklich ein Text von Geyer/derLeser sein? So ging ich auf google-Recherche und siehe
da: Der Text wurde 1:1 von der Seite www.creationism.org übernommen, natürlich ohne Hinweis auf die
Quelle. Wie unsagbar geistlos! Und ich dachte schon, meine ganze Mühe hätte endlich Früchte getragen.
Aber da kann ich wohl noch lange warten.
Alle Jahre wieder Alle Jahre wieder kommen die Typen wieder zum Vorschein, die damit nicht leben können,
dass ihnen die Wissenschaft die Illusion raubt, dass sie eben nicht „Ebenbild Gottes“ sind, sondern „nur“
nackte Affen. Was müssen die für Minderwertigkeitskomplexe haben, wenn sie ihre Würde und Wertigkeit
nur daraus schöpfen können, direkt von einem Gott geschaffen worden zu sein? Ähnlich wie diese Gestalten,
die sich nur etwas wert fühlen können, wenn ihre Vorfahren _nicht_ den 2. Weltkrieg begonnen haben…
Was habt ihr nur für ein Problem, Leute? Ich bin ich und ich bin ein wertvoller Mensch – völlig wurst
dass mein Urur…ur-Opa ein Affenähnliches Wesen und mein Opa ein SS-Mann war – das hat beides nichts
mit meiner Würde und Wertigkeit zu tun. Und was die Belege für die Evolution angeht: Es sind deren viele –
aber es sind eben nur Belege, keine Beweise. Die Evolution wird sich nie ganz und gar beweisen lassen,
denn diese im Labor nachzumachen ist beinahe unmöglich. Aber die Beleglage ist eben ziemlich gut – und
den meisten Menschen reicht das aus. Und lustigerweise reicht diese einjigen Menschen nicht, die behaupten,
ein Gott habe die Welt geschaffen, eine Jungfrau habe einen Sohn geboren und dieser Sohn sei dann über
Wasser gelaufen und dann später von den Toten auferstanden und mit seiner Mutter leiblich in den Himmel
gefahren – obwohl es für diese Gottestheorie keinerlei Belege gibt – ausser einem alten Buch. Aber von
der Wissenschaft fordern sie knallharte Beweise…
#120 Jena-boy † 07:27:42 | Montag, 20. Oktober 2008
@Fundamentalisten/Extremisten: Sie Wissen genau, was ich mit den Vorwürfen meine. Schauen Sie einfach
ihre Lesermeinungen durch. Mal sehen wer hier noch behauptet, dass nicht Deutschland den 2. Weltkrieg
angefangen hat. Das wär dann die höhe. Aber ein Sever in Amerika macht es ja möglich, dass die Leugnung
des Völkermord an den Juden straffrei bleibt. Aber zurück zum Thema. Es heißt zwar Evolutionstheorie,
aber wissenschaftlich ist Sie gefässtigt und anerkannt. Das selbe ist mit der Relativitätstheorie. Der
Sozialdarwinismus ist die fehlerhafte übertragung der Evolutionstheorie auf die Soziale Entwicklung des
Menschens. Diese sagt nämlich, dass der „Kampf ums Dasein“ zur menschlichen Gesellschaft gehört. Darwin
selbst hat mit diesen Mist nichts zutun. Ein weiterer Beweis für die Evolution sind sogenannte U-Bahn
Fliegen. Die Fliegen, die sich zum größten Teil nach dem Bau der Europäischen U-Bahnen (seit ca. 1900)
in diesen Schächten aufgehalten haben, sollen heute mit ihren Oberirdischen Artgenossen keine Nachfahren
zeugen können.
BLABLABLA – wir kommen vom Thema ab Die Evolutionstheorie erklärt erfolgreich die Entstehung der verschiedenen
Arten von Lebewesen und wird von allen bisherigen validisierten Forschungsergebnissen nur bestätigt,
eine Widerlegung steht noch immer aus!
Werter Herr Jena-boy, den ersten Absatz Ihres letzten Postings kann ich nicht verstehen. Vielleicht präzisieren
Sie ihn noch einmal. Außerdem wäre ich neugierig auf Beweise und/oder Quellen für folgende Aussagen:
Die Funtamentalisten sagen auf diese Seite selbst, dass Frauen bestimmte Bürgerrechte aberkannt werden
sollen, dass Kinder mit Trisomie 21 lebensunwertes Leben ist, dass Homosexuelle in den Knast gehören
oder besser noch zur heterosexualität erzogen werden sollen und dass andere Religionen in Deutschland,
wegen iherer „totalität“ , nichts zusuchen haben (wobei ihre schreiber kolegen auch öffters mal das
Judentum hinzuzählen). Falls Sie ernsthaft der Meinung sind, dass Katholiken unwertes Leben selektieren,
dann ist Ihnen nicht zu helfen. Lesen Sie den Artikel am Besten noch einmal in aller Ruhe. Abgesehen davon,
das wollte ich Ihnen auch noch nahelegen, würde ich an Ihrer Stelle nicht bei jeder Lesermeinung gleich
auf den Artikel schließen. Lesen Sie genau, und Sie werden die Hetzer erkennen. Und das sind möglicherweise
nicht die, die anderer Meinung sind. Falls der echte JoBerens noch in der Nähe ist, ein Vorschlag: wie
lange können uns die Amtsträger in Purpur noch vormachen, die Welt sei von einem – absolut nicht nachvollziehbar –
dreieinigen Gott erschaffen worden? Ist es nicht so, und da beißt die Maus kein Faden ab, dass die Welt
von gar keinem fernen Wesen erschaffen wurde, wie es jeder denkende Katholik leicht erkennen kann? Wäre
es nicht an der Zeit, dies offen auszusprechen?
Liebes Jena-Jungchen, Mir ist leider kein Jena-Jungchen als hier angemeldeter User bekannt, aber ich denke
mal, dass es mal wieder eine Christliche „Kritik“ (unter dem was Sie manchmal Kritik nennen versteht das
deutsche Recht den begriff Beleidigung!) an meinen Nick war. … wie würden Sie dann boy übersetzen?
Knäblein? In der Bibel steht nur (1. Gebot) „Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine fremden Götter
neben mir haben. Du sollst dir kein Bildnis machen.“! Somit halte ich den Mist ein! Außerdem gilt das
nur für Christen! … Christus hat kein Buch geschrieben. Er hat eine Kirche gegründet. Von der wahren
Religion kommt hingegen kein Hass. Dann ist die RKK nicht die Wahre! … ach Jena-Jungchen, nun glauben
Sie doch nicht alles schwarzen Legenden.
#116 Jena-boy † 23:03:07 | Sonntag, 19. Oktober 2008
@HeinrichvonOfterdingen: Mir ist leider kein Jena-Jungchen als hier angemeldeter User bekannt, aber ich
denke mal, dass es mal wieder eine Christliche „Kritik“ (unter dem was Sie manchmal Kritik nennen versteht
das deutsche Recht den begriff Beleidigung!) an meinen Nick war. In der Bibel steht nur (1. Gebot) „Ich
bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine fremden Götter neben mir haben. Du sollst dir kein Bildnis machen.“!
Somit halte ich den Mist ein! Außerdem gilt das nur für Christen! Von der wahren Religion kommt hingegen
kein Hass. Dann ist die RKK nicht die Wahre!
#115 JosefBermann 22:27:38 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Achtung Der Benutzer mit dem Kürzel „joberens“ schreibt in anderen Strängen unter meinem Namen! Er hat
große Probleme mit der Sexualität und ist sehr verklemmt! Leute, Bitte, hört nicht auf den falschen
joberens! Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
Liebes Jena-Jungchen, Hass kann auch von Religionen kommen und nicht nur von Atheisten! … Hass kommt
genauso von den anderen falschen Religionen. Atheismus ist ja nur eine falsche Religion. Von der wahren
Religion kommt hingegen kein Hass.
#113 Jena-boy † 22:19:26 | Sonntag, 19. Oktober 2008
@Elijahu: Sie stützen sich auf das was das LETZTE Jahrhundert gebracht hat. Sie Propagieren somit: „Religion
ist und war immer Frieden! Aber nur die Römisch Katholische!“ Wer ist denn Menschenhasser auf dieser
Seite? Christen oder die „dummen und totalitären“ „Ungläubigen“? Die Funtamentalisten sagen auf diese
Seite selbst, dass Frauen bestimmte Bürgerrechte aberkannt werden sollen, dass Kinder mit Trisomie 21
lebensunwertes Leben ist, dass Homosexuelle in den Knast gehören oder besser noch zur heterosexualität
erzogen werden sollen und dass andere Religionen in Deutschland, wegen iherer „totalität“ , nichts zusuchen
haben (wobei ihre schreiber kolegen auch öffters mal das Judentum hinzuzählen). Jetzt sagen Sie nicht
„NEIN!“!, denn „Ich liebe doch alle Menschen!“ wäre genauso gelogen, wie Erich Mielke diesen Satz gelogen
hat! Hass kann auch von Religionen kommen und nicht nur von Atheisten!
Elijahu Wenn einzelne Vertreter einer Theorie die Grenzen der eigener Wissenschaft überschreiten spricht
das nicht gegen eine bestimmte Theorie, in unserem Fall gegen die Evolution. Diese Theorie betrifft in
der Tat nicht den Gottesglauben – und wie der Vatikan das schon öfters verlautete – sie ist mit dem Christentum
vereinbar. Ebenso darf jedoch die Religion ihre Grenzen nicht überschreiten – das würde sie tun, würde
man die mythische Schöpfungsberichte aus der Bibel als wissenschaftliche Erkenntnisse betrachten und
in den Schulen beim Biologieunterricht lehren.
#111 Elijahu † 19:28:21 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Vollkommen d’accord Die Frage, ob es einen Schöpfergott gibt oder nicht kann keine Naturwissenschaft
beantworten – egal wo diese Frage steht, ob am Anfang oder am Ende. Sehen sie, da stimmen wir doch überein.
Die Positivisten aber, die die Lehrstühle für Evolutionstheorie besetzt halten, massen sich durchaus
an darüber ein Urteil fällen zu können: siehe Richard Dawkins, der nur einer von vielen ist, siehe
„das Fliegende Spaghettimonster“, der politische Kampf gegen Intelligent Design, etc etc. Wären die Evolutionstheoretiker
aufrichtig müssten sie im Biologieunterricht auf die Schöpfungsberichte der Weltreligionen zumindest
querverweisen. Stattdessen bemüht man sich mit aller Kraft Religion aus den Schulen rauszukriegen, und
das ist verdächtig. Die Positivisten waren im 20. Jahrhundert immer vorne mit dabei als die grössten
Menschheitsverbrechen begangen wurde, in Auschwitz, den Gulags, in Kriegsgefangenenlagern. Die grössten
Verbrecher der Menschheitsgeschichte waren allesamt Atheisten. Die Religionen lehren dass man sich an
bestimmte Verhaltenskodi halten muss (siehe 10 Gebote). Auch wenn sich die religiösen Führer selbst
nicht dran halten, sie LEHREN es zumindest. Ein Volk ohne Religion verkommt; das kann man wunderbar an
der deutschen Bevölkerung, der 68er-Generation, sehen.
Elijahu Die Frage, ob es einen Schöpfergott gibt oder nicht kann keine Naturwissenschaft beantworten –
egal wo diese Frage steht, ob am Anfang oder am Ende. Deswegen hatte sich weder Newton nach einem Gottesbeweis
bemüht, als ihm der Apfel auf die Nase fiel, noch mussten sich andere Wissenschaftler auf Gott beziehen,
damit ihre Theorie richtig sei. Ob es gut sei, ein Haus auf Sand zu bauen oder nicht, wurde übrigens
auch ohne dem Gottespostulat erkannt.
#107 Elijahu † 16:15:27 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Ihre Frage lenkt nur vom Wesentlichen ab „gibt es eine Naturwissenschaft, die ihre Erkenntnisse nur auf
Grund der annahme der Gottesexistenz tätigen kann – oder sind die Naturwissenschaften „per definitionem“
darauf ausgerichtet, die Welt ständigen Rekurs auf Gott zu erklären?“ Die Frage nach dem Ursprung der
Welt und der Entstehung des Lebens sowie der Entstehung der Arten kann nicht ohne die Frage geklärt werden,
ob es einen Schöpfergott gibt oder nicht. Diese Frage muss am ANFANG stehen und nicht irgendwo nebenher
beantwortet werden. Man muss zuerst diese Frage klären und sich DANN an die Arbeit machen; die Evolutionstheorie
aber hat diese Frage schon selbst beantwortet indem sie das Sein eines Schöpfergottes von vornherein
ausschliesst. Die Evolutionstheorie ist politische Ideologie, ihre Motivation ist nicht zuerst die Suche
nach Wahrheit, sondern der Wunsch die Weltreligionen abzuschaffen indem sie deren Prämissen (Erschaffung
allen Lebens und der Welt durch einen Gott) scheinbar „widerlegt“. Die Evolutionstheorie ist die Religion
des Antichristus. Wer sich also auf die „Wahrheiten“ der Evolutionstheorie verlässt, ist wie ein Mensch
der sein Haus auf Sand baut. Die Evolutionsjünger behaupten immer, es wäre nur ein notwendiger methodischer
„Trick“, dass sie für ihre Forschungen die Existenz Gottes ausblende; es ist aber in Wirklichkeit eine
weltanschauliche Prämisse, eine Entscheidung gegen Gott und Religion.
Elijahu Sie weichen der Frage aus – also noch einmal: gibt es eine Naturwissenschaft, die ihre Erkenntnisse
nur auf Grund der annahme der Gottesexistenz tätigen kann – oder sind die Naturwissenschaften „per definitionem“
darauf ausgerichtet, die Welt ständigen Rekurs auf Gott zu erklären? Wie schon erwähnt – der Gott der
Christen und Juden hat keine Berührungsängste mit den Naturwissenschaften – Allah geht es hier etwas
schlechter. Ein Frage noch – beten sie brav jeden Tag 5 mal in Richtung Mekka? (ein gläubiger Christ
könnte nämlich nicht ernst meinen das was Sie schreiben).
#104 Elijahu † 14:47:25 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Die positivistische Evolutionstheorie ist die Religion des Teufels und seiner Jünger Sie begreifen doch
überhaupt nicht wovon ich rede, ihre „Gegenargumente“ stellen ihrer (nichtvorhandenen) Bildung ein schlechtes
Zeugnis aus. Der Positivismus SCHLIESST VON VORNHEREIN die MÖGLICHKEIT der Existenz Gottes aus. Sie WILL
nichts mit Gott zu tun haben. Alleine das disqualifiziert den Positivismus ganz und gar, denn so etwas
ist schlicht unredlich und auch völlig unwissenschaftlich. Wenn es den Evolutionsjüngern WIRKLICH um
die Suche nach Wahrheiten gehen würden, dann würden sie die Möglichkeit der Existenz Gottes mit in
ihr Weltbild einfliessen lassen; tun sie aber nicht. Es geht denen darum, ein Weltbild aufzubauen und
über die ganze Welt zu verbreiten, das mit Gott nichts mehr zu tun haben will. Wer die Möglichkeit der
Existenz Gottes auch nur andeutet, wird aus dem Wissenschaftsbetrieb ausgeschlossen; daran kann man erkennen
dass die Evolutionsbande wirklich die Jünger des Teufels sind. Die Früchte dieses Baums sehen wir in
der gegenwärtigen Islamverfolgung, und in der unumgänglichen uns bevorstehenden Christenverfolgung;
denn wenn die Kirche nicht völlig zugrunde gehen will, muss sie sich gegen diese Verabsolutierung des
Denkens zur Wehr setzen. Im übrigen gab es Technik, Fortschritt und Wissenschaft schon lange bevor der
Wissenschaftspositivismus Einzug gehalten hat in die Denkschulen. Und die Wissenschaft, auch die Evolutionstheorie
kann gut ohne Positivismus auskommen.
Elijahu Somit müssen sich alle Evolutionstheoretiker, wie alle positivistischen „Wissenschaftler“ im
Allgemeinen, die Frage stellen lassen, warum sie die Existenz eines Schöpfergottes komplett ausblenden:
Nennen Sie mir eine Naturwissenschaft, die ihre Erkenntnisse nur auf Grund der Annahme eines Schöpfergottes
tätigen kann!!! All diese Wissenschaften untersuchen die Gesetzlichkeiten die Gott der Welt gegeben hatte.
Das christliche Gottesbild ist nicht mit dem des Islam zu vergleichen, wo Allah auch die Gesetze der Natur
jederzeit verändern könnte – mit ein Grund dafür, wieso das, anfänglich so viel versprechendes, Engagement
für Naturwissenschaften im Islam so schnell erlahmte. Evolution ist eine Theorie, die manches erklärt –
wenn Ihr Gott dadurch in Bedrängnis gerät, ist das ein Problem Ihres Gottes (Allahs) und nicht des Gottes
der Christen und der Juden.
#102 Elijahu † 14:12:07 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Busspredigten für Evolutionsjünger ist die richtige Art kirchlicher Seelsorge Die Evolutionsjünger
sind ja im Grunde nur verblendet, die meisten meinen es ja nicht böse sondern glauben wirklich an diesen
Humbug. Das macht es aber nicht besser. Wir Christen müssen uns die Frage stellen warum diese Menschen
überhaupt verblendet sind: entweder haben sie sich, zum Beispiel aus Bequemlichkeit oder Angst, verblenden
lassen, oder Gott hat, weil er zum Beispiel sie für nicht wert befindet an seinem Königreicht teilzuhaben.
Daraus lässt sich also schliessen dass die Evolutionsjünger dumm, bequemlich, feige oder einfach nur
schlechte Menschen sind. Darum ist eine Diskussion mit einem solchen Gesindel von vornherein nutzlos;
sie haben erstmal Bekehrung nötig und dafür bedarf es der Busspredigt. Also lieber Vatikan: statt diese
Bande zu hofieren und damit falsche Toleranz vorzugaukeln die letztendlich in den Abgrund führt, wie
wäre es mal damit den Evolutionsjüngern den Spiegel vorzuhalten.
#101 wunderkind3 14:06:00 | Sonntag, 19. Oktober 2008
elijahu ca. 6000 jahre, wenn man es ausrechnet, so wie das die kreationisten gerne tun. und wo steht das
das paradies nicht auf der erde war? ich bin zwar nicht bibelfest aber ich glaube da spinnen sie sich
was zusammen. aber egal. juckt sie ja eh nicht was in der bibel steht. Und drittens haben wir es überhaupt
nicht nötig unseren Glauben wissenschaftlich zu verteidigen, und erst recht nicht vor den Positivisten,
den Jüngern des Teufels. sehr schön. sehr bequem und kuschelig. hier gut – da böse. hier gott – da
teufel. hier ich – da du. hier recht – da unrecht. bullshit. sie ignorantes stück schweineschmalz wagen
es in einem posting über wissenschaftlichkeit zu schwadronieren und im nächsten behaupten sie nichts
beweisen zu müssen. elijahu, ich wünsche ihnen noch ein ganz tolles leben weiterhin. wir werden nach
dem tod feststellen wer recht hatte. jeder für sich. gruß ihr „jünger des teufels“
#100 Elijahu † 13:42:43 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Die Evolutionstheorie ist aufgrund ihrer positivistischen Methodik zu verwerfen In der Bibel steht nichts
von 6000 Jahren. Vor etwa 6000 Jahren wurden, schenkt man den Geschlechterfolgen glauben, Adam und Eva
erschaffen im Garten Eden. Offensichtlich ist erstens der Garten Eden kein uns zugänglicher Ort (siehe
Vertreibung aus dem Paradies) und somit nicht Teil dessen was die Positivisten überhaupt erforschen können;
und zweitens wurden laut Schöfpungsbericht auf dieser ERDE zuerst Himmel und Erde, dann die Pflanzenwelt,
dann die Tierwelt und dann der Mensch erschaffen. Und drittens haben wir es überhaupt nicht nötig unseren
Glauben wissenschaftlich zu verteidigen, und erst recht nicht vor den Positivisten, den Jüngern des Teufels.
Wir legen keine positivistischen Massstäbe an göttliche Wahrheiten an, deren Fundament – die Existenz
des Schöpfergottes – für uns in jeder Messfeier persönlich neu erfahrbar werden. was wenn gott die
evolution als werkzeug zur schöpfung der arten benutzt? Leugnet doch niemand dass so etwas denkbar ist.
Ändert aber nichts daran dass ein Christ nicht in ein Haus einziehen wird, das auf Sand gebaut ist.
#99 wunderkind3 13:28:08 | Sonntag, 19. Oktober 2008
elijahu 1. zu den 6000 jahren: da sie sich als gläubigen christen bezeichnen kann man doch davon ausgehen
das sie die bibel wörtlich nehmen. so wie sie es auch beim schöpfergott tun. 2. zum schöpfergott: was
wenn gott die evolution als werkzeug zur schöpfung der arten benutzt? (das ist nicht mein glaube aber
für einen religiösen menschen durchaus denkbar.) deshalb schließt die evolution einen schöpfergott
nicht aus. 3. und noch mal: wissenschaft darf keine prämissen haben, da sind wir uns einig. die evolutionstheorie
hat keine, sie ist lediglich das naheliegendste erklärungsmodell zur artenvielfallt auf der welt. sie,
elijahu, haben welche. deshalb ist es lächerluich wenn sie anderen unwissenschaftlichkeit vorwerfen.
„politischer Arm der Evolutionstheorie“ – mit Verlaub, das ist Unsinn. Nur weil politische Ideologen falsche
Schlüsse aus Tatsachen ziehen, sind die Tatsachen noch nicht widerlegt. Sozialdarwinismus ist eine Pseudowissenschaft,
die den Erkenntnissen der Evolutionsbiologie sogar widerspricht, indem sie soziales Verhalten von Arten
als Selektionsvorteil leugnet – und was der ursprünglichen Theorie widerspricht, kann nicht deren Ableitung
sein. Konsequent angewendet würde der Sozialdarwinismus bedeuten, daß z.B. ein Insektenstaat von der
Einführung des Faustrechts profitieren würde. Tatsächlich wäre sie dessen Ende. Fazit: den Sozialdarwinismus
als politischen Arm der Evolutionstheorie zu bezeichnen ist sogar noch unsinniger als die Behauptung,
der Einsatz von Nervengas sei der politische Arm der Neurobiologie…
#97 Ultramontanus 13:23:18 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Und wenn das so sein soll: Warum gibt es dann soviel, das dagegen spricht? Macht es diesem Gott Jahwe
vielleicht Spaß, möglichst viele Dinge zu offenbaren, die mit sich selbst und der Realität in Widerspruch
sind und trotzdem den Glauben zu verlangen? Nein ,tut mir leid Elijahu, an so einen fiesen Gott will ich
nicht mehr glauben.
#96 Elijahu † 13:17:16 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Das Wort Gottes wird dich richten am Letzten Tag deines Lebens Dann wirst du am eigenen Leib erfahren
dürfen, dass der Messias Jesus von Nazareth zur Rechten des ewigen Schöpfergottes sitzt und dass sein
Wort die Toten richtet. Darum sag ich auch dir: kehr um und tu Busse, oder wie ein Baum der keine Früchte
bring wirst du umgehauen und ins Feuer geworfen.
#94 Elijahu † 12:59:01 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Die Evolutionstheorie ist die Weltanschauung des Antichristen Niemand meint hier die Erde sei erst vor
6000 Jahren erschaffen worden – das behaupten ALLEINE SIE. Und natürlich behauptet die Evolutionstheorie
dass ein Schöpfergott nicht existiert. Oder besser gesagt: sie interessiert sich von vornherein nicht
für diese Frage, obwohl die Frage nach der Entstehung der Arten massgeblich von deren Beantwortung abhängt.
Somit müssen sich alle Evolutionstheoretiker, wie alle positivistischen „Wissenschaftler“ im Allgemeinen,
die Frage stellen lassen, warum sie die Existenz eines Schöpfergottes komplett ausblenden: die Antwort
lautet, aus pseudowissenschaftlicher Hybris und Arroganz. Darum muss jeder Christ die Evolutionstheorie
ablehnen, als Vorhofwissenschaft des Sozialdarwinismus zeigt sie deutlich ihr satanisches Gesicht. Der
Antichrist, der letzte grosse Diktator, der in den Tagen direkt vor dem Letzten Gericht die ganze Welt
unter sein Zepter zwingen wird, ist der Vater aller Positivisten und der Evolutionsideologie. Der Antichrist
ist nichts weiter als der Teufel in Menschengestalt, das inkarnierte Böse, so wie Christus der Schöpfergott
selbst in Menschengestalt ist, das inkarnierte Gute. Der Sozialdarwinismus als politischer Arm der Evolutionstheorie
dient Satan dazu, die Menschen gegeneinander aufzuhetzen und jede christliche Verbrüderung durch eine
künstliche „Wettbewerbsideologie“ zu unterbinden.
pardon, derLeser, wenn ich nachfrage… aber an welcher Stelle behauptet die Evolutionstheorie die Nichtexistenz
Gottes oder setzt diese zwingend voraus?
Christenverfolgung Nicht die Christen werden hier verfolgt sonder die Dummen – tut mir leid, wenn ich
etwas zu direkt erscheine – aber für jemanden, der der Meinung sei, die Erde wurde vor 6.000 Jahren erschaffen
und dies auch zum Glaubenssatz erhebt, steht mir leider keine andere Definition zur Verfügung.
@ elijuha Christenverfolger? Wo bitte werden denn in Europa Christen verfolgt? Der Vorwurf klingt geradezu
lächerlich, wenn man mal betrachtet, in welchem Maße die Kirchen hier Macht und Sonderrechte haben und
Milliarden in den nimmersatten Rachen geschoben bekommen! Nur weil jemand deinen Standpunkt kritisiert,
wirst du noch lange nicht verfolgt! Was deine Höllendrohung angeht – meinst du wirklich, du kannst jemand
zu einem Gott überreden, der Spaß dran hat, Menschen so zu foltern? Immerhin hat er ja angeblich alles
geschöpft – also auch die Märchenhölle…
#90 wunderkind3 12:10:14 | Sonntag, 19. Oktober 2008
elijahu dann schlage ich vor, dass du deinen pc und alle elektrischen geräte auf den müll wirfst, keinen
arzt mehr besuchst, wasser und strom abschalten lässt, keine landwirtschaftsprodukte mehr isst die chemisch
gedüngt wurden, deine kleidung selbst nähst, den stoff herstellst und per hand im fluss wäschst…
usw. trenne dich besser von allem was auf wissenschaft beruht, sonst läufst du noch gefahr „wissenschaftspositivistisch“
und damit ein häretiker zu sein. ausserdem: evolutionsbiologie hat nicht die prämisse die bibel zu widerlegen.
wissenschaft hat im allgemeinen keine prämissen oder sie kann nicht als solche bezeichnet werden. sie,
herr elijahu, haben aber prämissen und zwar die, alles was sie nicht verstehen und was den inhalt der
bibel widerlegen könnte auszublenden, komme was da wolle. wenn sie, entgegen allen beweisen, glauben
wollen, dass die erde 6000 jahre alt ist und gott alles in 6 tagen erschuf, dann tun sie das. nur werfen
sie denen die es nicht tun nicht dogmatismus vor.
#88 Elijahu † 12:04:46 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Da sind sie wieder die Christenverfolger Na dann wirds ja Zeit dass ihr Sozialdarwinisten mal wieder so
richtig aufräumt unter den Katholiken. Ans Kreuz mit denen! Ist ja alles für einen guten Zweck, nicht
wahr? Packvolk. Auch sie werden am Tag ihres Todes die traurige Erfahrung machen dass das Feuer der Hölle
bittere Realität ist (es sei denn es geschieht ein Wunder und sie bekehren sich zum Christentum).
Dawkins hatte doch recht Als ich das Buch „Gotteswahn“ las, fragte ich mich, wieso sich Dawkins einem
Kampf gegen die Windmühlen verschrieben hatte – auf die kath. Gläubige träfe das alles nicht zu – nach
dem Durchlesen der Wortmeldungen der Oberkatholen auf dieser Seite (Elijahu, Burgorus, möchtegern-kathole,
…) verstehe ich aber den Vorwurf: das Christentum könnte als eine unvernünftige Ideologie betrachtet
werden. Und es gibt sogar Leute die das auf dieser Seite auch schriftlich belegen. Zum Glück – die Meinung
dieser Herren/Frauen ist nicht die Meinung und Lehre der Kath. Kirche – sie tun nur so, als wäre das
der Fall.
#86 Elijahu † 11:24:17 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Die Evolutionstheorie ist der Religionsersatz für die Ungläubigen Die Evolutionstheorie geht wie jede
positivistische Wissenschaft von der Prämisse aus, dass es keinen Schöpfergott gibt. Jeder Gläubige
weiss aus eigener Erfahrung jedoch, dass dies eine falsche Annahme ist. Somit kann es keinen Konsens zwischen
Jesus Christus und einer, aus unserer Sicht, auf einer aus Sand gebauten Wissenschaft geben. Wer diese
„Wissenschaft“ auch noch fördert und hofiert, wie es der Vatikan tut, der trägt mit seinem Verhalten
zur Ausbreitung des antichristlichen und widernatürlichen „Wissenschafts“-Posivitismus bei und damit
zum Glaubensabfall. Und natürlich darf man nicht vergessen, dass die Evolutionstheorie die Vorhofwissenschaft
des Sozialdarwinismus ist. Darum ist die Evolutionstheorie in Deutschland auch so ungemein beliebt und
im Grunde inoffizielle Staatsreligion – das Erbe der Nazis ist durch die Jahrzehnte hindurch in den Köpfen
der Kinder und Kindeskinder hängengeblieben. Ein weiterer Grund für uns Christen, die Evolutions-Ideologie
mit allen Mitteln als das zu bekämpfen was sie ist: Häresie.
#85 Lutheraner 10:58:40 | Sonntag, 19. Oktober 2008
@ bonifatius – Dreifaltigkeits-Dogma Evolutionstheorie ist ein…Dogma für jene Phantasten, die Gott
als Schöpfer weder wünschen noch brauchen, weil sie selber Gott spielen wollen. Das gleiche läßt sich
über das Dreifaltigkeits-Dogma sagen. Es ist nur eine Behauptung, wird aber gehandhabt, als sei es identisch
mit einem Beweis. Wer die Ebenbildlichkeit postuliert, Propheten folgt, meint, Jesus in sich verwirklicht
zu haben, Gott auf seiner Seite, mit Engelszungen zu reden, Botschaften von „Gott“ bekommt und sie in
die Tat umsetzt, reklamiert für sich das Sonderrecht, mit einem „höheren Willen“ in Beziehung zu stehen,
auf unumstößliche Wahrheit und Gerechtigkeit. Das Sonderrecht schafft immer das größte Unrecht. Christen
haben mit Sicherheit kein Abo auf unumstößiche Wahrheit und Gerechtigkeit. Die Geschichte urteilt anders
als der Christ über sich selbst. Christliche Grausamkeiten gegen hellenische Heiden www.kreuz.net/bookentry.3250.html
Nicht jene, die streiten, sind zu fürchten, sondern jene die ausweichen. (Marie v. Ebner-Eschenbach)
p.s. Derselbe Kommentar ist mir zuvor in einen anderen Thread gerutscht. Sorry.
#80 paramedic 01:32:39 | Sonntag, 19. Oktober 2008
@ Jürgen Du liegst falsch: laut +net ist der Archäopterix, dessen Abdruck in Solnhofen gefunden wurden,
einfach dort hingelegt worden von der Weltverschwörung der antichristlichen Freimaurerdarwinisten, die
sich der Dienste der angeblichen Wissenschaft bediente um mit dieser angeblichen Artefakt die Messe aller
Zeiten zugunsten des häretischen NOM zu desavouieren – dabei wird das Stillschweigen der korrumpierten
angeblichen Prälaten in Rom angeblich erkauft worden sein. Jürgen – hast Du das nicht gewußt???? PS:
Und weil der Haider Jörg das aufdecken wollte, haben sie ihm etwas in seinen Orangensaft hineingegeben,
damit er angeblich alkoholisiert wird und das Auto haben die mit allen unter einer Decke steckenden Sozialdemokratischen
Abtreibungspolitiker manipuliert So war’s und nicht anders …