08:55:30 | Montag, 20. Oktober 2008
Vom Apostel des Hasses zum Apostel des Rosenkranzes + Den falschen verklagt + Auf zwei gleichen Thronen + Schöpfer Zufall + Voraussicht
Vom Apostel des Hasses zum Apostel des RosenkranzesItalien. Papst Benedikt XVI. besuchte gestern das
Heiligtum der Muttergottes von Pompei in der Nähe von Neapel. Dabei erwähnte er die Biographie des Seligen
Bartolo Longo († 1926). Er ist der Gründer des Marienheiligtums. Der Papst erinnerte daran, daß sich
der Selige in seinem Leben von einem „Verfolger der Kirche“ zu einem „Apostel des Rosenkranzes“ wandelte.
Vor seiner Bekehrung gehörte er zu einer Gruppe militanter Antiklerikaler in Neapel und stand unter dem
Einfluß spiritistischer Praktiken. Solche antiklerikalen Tendenzen gebe es heute genauso, bedauerte Benedikt
XVI.
Den falschen verklagtVereinigte Staaten. Der atheistische ehemalige US-Senator Ernie Chambers
(71) hat vergeblich versucht, Gott zu verklagen. Der aus dem US-Bundesstaat Nebraska stammende Politiker
wollte beweisen, daß in den USA jeder auf der Anklagebank landen könne. Der Inhalt seiner Klage: Gott
habe terroristische Drohungen ausgesprochen. Er sei ferner für Millionen Todesopfer durch Naturkatastrophen
verantwortlich. Die Klage wurde kürzlich abgewiesen, weil die Anklageschrift nicht zustellbar sei. Chambers
argumentierte dagegen, daß Gott allwissend sei und das Gerichtsverfahren auch so kenne. Jetzt hat er
dreißig Tage Zeit, Berufung einzulegen.
Auf zwei gleichen ThronenVatikan. Am Samstag sprach der Ökumenische
Patriarch Bartholomaios I. von Konstantinopel als erster Nicht-Katholik vor der Weltbischofssynode im
Vatikan. Bislang waren Schismatiker nur als Zuhörer zugelassen. Bartholomaios sprach über die vollkommene
Einheit seiner Gemeinschaft mit der Kirche. Bei einer Vesper am Samstag abend saßen Benedikt XVI. und
Bartholomaios auf zwei gleichartigen Thronen.
Schöpfer ZufallDeutschland. Bischof Joachim Wanke von
Erfurt setzt sich für die Evolutionsideologie ein. Die biblische Schöpfungsgeschichte dürfe nicht naturwissenschaftlich
verstanden werden – erklärte er am Freitag in Jena nach einem Bericht der Webseite ‘katholisch.de’. Eine
buchstäbliche Auslegung der Schöpfungsgeschichte erschwere angeblich eine tiefere Einsicht in ihre theologische
Wahrheit: „Man kann den Zufall durchaus als Vehikel der Schöpfertätigkeit Gottes ansehen.“
Voraussicht
„Wer sein Haus auf die Wirtschaft, den Dollar, den Euro, auf Regierungen, auf Verfassungen baut – all
die armen Menschen, die sich darauf verlassen, werden sehen, daß sie auf Sand gebaut haben. Denn das
alles bricht bald zusammen. Ich weiß nicht wie bald, aber die Finanzsysteme in den Vereinigten Staaten
sind dabei zusammenzubrechen. Und anscheinend kann nichts mehr dies verhindern.“
Aus einer Predigt von
Bischof Richard Williamson der Priesterbruderschaft St. Pius X. vom 24. Juni 2006 in München
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#15
Lorenz 22:22:48 | Montag, 20. Oktober 2008
#14
bonifatius 19:51:34 | Montag, 20. Oktober 2008
#13
clarissa colonia 18:51:04 | Montag, 20. Oktober 2008
#12
Hódmezövásárhelykutasipuszta 18:38:11 | Montag, 20. Oktober 2008
#11
Seefeldt 17:46:03 | Montag, 20. Oktober 2008
#10
Pius XII 13:24:13 | Montag, 20. Oktober 2008
#9
Confiteor 12:18:26 | Montag, 20. Oktober 2008
#8
Freinsberg 12:15:52 | Montag, 20. Oktober 2008
#7
Heinz Josef 12:07:44 | Montag, 20. Oktober 2008
#6
HeinrichvonOfterdingen 11:37:24 | Montag, 20. Oktober 2008
#5
r.ruhrgebietler 11:35:17 | Montag, 20. Oktober 2008
#4
st.georg 11:27:48 | Montag, 20. Oktober 2008
#3
LandorganistII 11:20:35 | Montag, 20. Oktober 2008
#2
Freinsberg 10:32:22 | Montag, 20. Oktober 2008
#1
st.georg 09:47:52 | Montag, 20. Oktober 2008