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Vom Apostel des Hasses zum Apostel des Rosenkranzes + Den falschen verklagt + Auf zwei gleichen Thronen + Schöpfer Zufall + Voraussicht
Vom Apostel des Hasses zum Apostel des Rosenkranzes

Italien. Papst Benedikt XVI. besuchte gestern das Heiligtum der Muttergottes von Pompei in der Nähe von Neapel. Dabei erwähnte er die Biographie des Seligen Bartolo Longo († 1926). Er ist der Gründer des Marienheiligtums. Der Papst erinnerte daran, daß sich der Selige in seinem Leben von einem „Verfolger der Kirche“ zu einem „Apostel des Rosenkranzes“ wandelte. Vor seiner Bekehrung gehörte er zu einer Gruppe militanter Antiklerikaler in Neapel und stand unter dem Einfluß spiritistischer Praktiken. Solche antiklerikalen Tendenzen gebe es heute genauso, bedauerte Benedikt XVI.

Den falschen verklagt

Vereinigte Staaten. Der atheistische ehemalige US-Senator Ernie Chambers (71) hat vergeblich versucht, Gott zu verklagen. Der aus dem US-Bundesstaat Nebraska stammende Politiker wollte beweisen, daß in den USA jeder auf der Anklagebank landen könne. Der Inhalt seiner Klage: Gott habe terroristische Drohungen ausgesprochen. Er sei ferner für Millionen Todesopfer durch Naturkatastrophen verantwortlich. Die Klage wurde kürzlich abgewiesen, weil die Anklageschrift nicht zustellbar sei. Chambers argumentierte dagegen, daß Gott allwissend sei und das Gerichtsverfahren auch so kenne. Jetzt hat er dreißig Tage Zeit, Berufung einzulegen.

Auf zwei gleichen Thronen

Vatikan. Am Samstag sprach der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. von Konstantinopel als erster Nicht-Katholik vor der Weltbischofssynode im Vatikan. Bislang waren Schismatiker nur als Zuhörer zugelassen. Bartholomaios sprach über die vollkommene Einheit seiner Gemeinschaft mit der Kirche. Bei einer Vesper am Samstag abend saßen Benedikt XVI. und Bartholomaios auf zwei gleichartigen Thronen.

Schöpfer Zufall

Deutschland. Bischof Joachim Wanke von Erfurt setzt sich für die Evolutionsideologie ein. Die biblische Schöpfungsgeschichte dürfe nicht naturwissenschaftlich verstanden werden – erklärte er am Freitag in Jena nach einem Bericht der Webseite ‘katholisch.de’. Eine buchstäbliche Auslegung der Schöpfungsgeschichte erschwere angeblich eine tiefere Einsicht in ihre theologische Wahrheit: „Man kann den Zufall durchaus als Vehikel der Schöpfertätigkeit Gottes ansehen.“

Voraussicht

„Wer sein Haus auf die Wirtschaft, den Dollar, den Euro, auf Regierungen, auf Verfassungen baut – all die armen Menschen, die sich darauf verlassen, werden sehen, daß sie auf Sand gebaut haben. Denn das alles bricht bald zusammen. Ich weiß nicht wie bald, aber die Finanzsysteme in den Vereinigten Staaten sind dabei zusammenzubrechen. Und anscheinend kann nichts mehr dies verhindern.“

Aus einer Predigt von Bischof Richard Williamson der Priesterbruderschaft St. Pius X. vom 24. Juni 2006 in München
      
15 Lesermeinungen
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#15   Lorenz   22:22:48 | Montag, 20. Oktober 2008
@Boni
Wanke, nicht Hanke
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#14   bonifatius   19:51:34 | Montag, 20. Oktober 2008
Bischof Hanke…
Schuster bleib bei deinen Leisten und verliere dich nicht in Spekulationen von Atheisten!
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#13   clarissa colonia   18:51:04 | Montag, 20. Oktober 2008
Werter Hódmezövásárhelykutasipuszta,
müßte man zu Punkt drei Ihrer Auflistung nicht ggf. eine mögliche Strafbarkeit Gottes nach den §§ 13, 25 (2) u. 323c StGB anprüfen?
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#12   Hódmezövásárhelykutasipuszta   18:38:11 | Montag, 20. Oktober 2008
Den Teufel verklagen
Ich hätte eine Idee für den pensionierten Senator: Wenn ihm in der Pension schon so fad ist, dass er Anklageschriften gegen Gott bei Gericht vorlegt, wieso nicht auch eine gegen den Teufel. Da könnte man sicherlich noch mehr strafbare Sachverhalte zusammenbringen:
1. Vortäuschung falscher Tatsachen – Sachverhaltsdarstellung siehe Matthäusevangelium.
2. Identitätsdiebstahl (natürlich in Verbindung mit einer Unterlassungsklage, damit der endlich aufhört, die Identität des guten alten Lichtträgers für sich zu verwenden).
3. Verbrecherische Verschwörung – siehe Faust, Hiob, …
und außerdem ist doch der Teufel für den Klimawandel verantwortlich, weil dem seine Hölle ständig überheizt ist!
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#11   Seefeldt   17:46:03 | Montag, 20. Oktober 2008
Schismatiker
Bartholomaios I. von Konstantinopel ist Orthodoxer und gehört somit einer von der Kirche abgespaltenen Glaubensgemeinschaft an.
Damit ist er ein Schismatiker.
Man verwechsle „Schismatiker“ nicht mit „Häretiker“.
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#10   Pius XII   13:24:13 | Montag, 20. Oktober 2008
Was bricht zusammen?
Wer sein Haus auf die Wirtschaft, den Dollar, den Euro, auf Regierungen, auf Verfassungen baut – all die armen Menschen, die sich darauf verlassen, werden sehen, daß sie auf Sand gebaut haben. Denn das alles bricht bald zusammen.
Was bricht denn zusammen? Der Dollar ist gestiegen, der Euro ist stabil und daß die verfassungsmäßige Ordnung wackeln würde habe ich auch noch nicht bemerkt. Wir haben eine Krise, die wird vorbeigehen.
Davon abgesehen sollte man immer auf Gott bauen, das ist ja wohl klar. Und wer die weltlichen Dinge vergottet, wird Schiffbruch erleiden. Aber um das auszudrücken brauche ich nicht unter die Untergangspropheten gehen. Die Aktienkurse sind jetzt so niedrig, die können nur noch steigen, und das werden sie auch tun, wenn sie die kollektive Psyche beruhigt hat.
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#9   Confiteor   12:18:26 | Montag, 20. Oktober 2008
Schismatiker
Vatikan. Am Samstag sprach der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. von Konstantinopel als erster Nicht-Katholik vor der Weltbischofssynode im Vatikan. Bislang waren Schismatiker nur als Zuhörer zugelassen. Bartholomaios sprach über die vollkommene Einheit seiner Gemeinschaft mit der Kirche. Bei einer Vesper am Samstag abend saßen Benedikt XVI. und Bartholomaios auf zwei gleichartigen Thronen.
Wieso ist Patriarch Bartholomaios I. von Konstantinopel ein Schusmatiker und seit wann…?
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#8   Freinsberg   12:15:52 | Montag, 20. Oktober 2008
@ Heinz Josef
Vielleicht ist gemeint: Wer während der Messe den Rosenkranz betet… Das sollte man wirklich nicht. ^-^
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#7   Heinz Josef   12:07:44 | Montag, 20. Oktober 2008
Wer dort den Rosenkranz betet wird gefeuert oder umorganisiert.
Hallo Heinrich,
woher haben Sie diese Information? Ich kenne jedenfalls Seminare in denen Priesteramtskandidaten täglich gemeinschaftlich den Rosenkranz beten.
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#6   HeinrichvonOfterdingen   11:37:24 | Montag, 20. Oktober 2008
Lieber St.Georg,
„Bislang waren Schismatiker nur als Zuhörer zugelassen…“ das sollte auch für williamson gelten!
… Bischof Williamson ist da gar nicht zugelassen, er ist – welches Skandalon – rechtgläubig! Er könnte sich als Einziger in diesem erlauchten Gremium nicht durch eine Irrlehre ausweisen, der er anhängt!
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#5   r.ruhrgebietler   11:35:17 | Montag, 20. Oktober 2008
Solche antiklerikalen Tendenzen gebe es heute genauso, bedauerte Benedikt XVI.
ja, z.B. in den sogn. deut. „Priesterseminaren“. Wer dort den Rosenkranz betet wird gefeuert oder umorganisiert.
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#4   st.georg   11:27:48 | Montag, 20. Oktober 2008
@landorganist II
ich meinte das eher global : williamson sollte zu allen themen schweigen…
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#3   LandorganistII   11:20:35 | Montag, 20. Oktober 2008
Der Williamson
hat auf der Bischofssynode wohl kaum was zu suchen. Ist da irgendwer von den Piussen eingeladen? Wohl kaum.
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#2   Freinsberg   10:32:22 | Montag, 20. Oktober 2008
Thron?
Soviel ich weiß, ist der Sessel von Bischöfen (auch des römischen Bischofs) kein Thron, sondern eine Kathedra.
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#1   st.georg   09:47:52 | Montag, 20. Oktober 2008
@artikel
„bischof“ williamson ist nicht nur ein äusserst schlechter theologe, als volkswirt scheinen seine kenntnisse auch nur auf angelesenem und nicht verstandenen zu bestehen…aber wie heisst es weiter oben über patriarch
bartholomaios : „Bislang waren Schismatiker nur als Zuhörer zugelassen…“ das sollte auch für williamson gelten! ^-^
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