Die Schwester galt als ägyptische Parallelberufung zu Mutter Theresa von Kalkutta. Ob dem wirklich so ist, dürfte mehr als fraglich sein.
Schwester Emmanuelle Cinquin
(kreuz.net) Schwester Emmanuelle Cinquin – die „Mutter der Müllmenschen von Kairo“ – ist tot. Sie starb
in der Nacht auf Montag 99jährig in einem Altenheim in der kleinen Ortschaft Callian in Südfrankreich.
Die Klosterfrau wäre am 16. November hundertjährig geworden.
Die aus Belgien stammende Schwester lebte
mehr als zwanzig Jahre lang in den Armenvierteln der ägyptischen Hauptstadt.
Das Begräbnis wird in
den nächsten Tagen im kleinen Kreis stattfinden.
Die Verstorbene wurde im Jahr 1908 als Marie-Madeleine
Cinquin in Brüssel geboren.
Zwanzigjährig trat sie in die Ordensgemeinschaft „Unserer Frauen von Sion“
ein.
Sie studierte an der Sorbonne in Paris französische Literatur, Philosophie und Theologie.
Danach
unterrichtete sie vierzig Jahre lang in einem katholischen Lyzeum in Istanbul die Töchter wohlhabender
Eltern.
Im Jahr 1971 – die Schwester war bereits im Rentenalter – erlebte sie ihre „zweite Berufung“.
Bei einem Ausflug nach Kairo mußte sie sehen, wie sich Kinder aus Mülleimern versorgten. Die Ordensfrau
war erschüttert.
Sie begann bei den Zöglingen, die an der Reise teilnahmen und bis zu tausend Dollar
Taschengeld bei sich trugen, Spenden zu sammeln. Insgesamt bekam sie nur knapp 50 Cent zusammen.
Fortan
wollte die Schwester bei den Müllmenschen leben. Sie zog ihr Ordensgewand aus und kleidete sich in einen
blauen Nylonkittel und setzte sich ein einfach geknotetes Kopftuch auf.
Statt ihres Professorinnentitels
wählte sie die Bezeichnung „Mutter der Müllmenschen“.
Schwester Emmanuelle hauste bei den Lumpensammlern
zwischen Ratten, Ungeziefer und Gestank.
Früh morgens zog sie jeweils mit einem Eselskarren los, um
den Müll aus der Stadt zu holen, zu sortieren und vom Brauchbaren zu leben.
Tagsüber besuchte sie die
Menschen in ihren Hütten, um sie zu trösten, mit ihnen zu beten und die Bibel zu lesen.
Im Jahr 1993
kehrte sie auf Anordnung ihrer Oberen nach Frankreich zurück und verbrachte die letzten Jahre im Altenheim.
Schwester Emmanuelle war auch für ihre antikatholischen Positionen bekannt.
So verteidigte sie die
Vollziehung des Geschlechtsaktes als gegenseitige Masturbation hinter Gummischläuchen und forderte die
Priesterehe.
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26 Lesermeinungen
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Bessere Christin als manch anderer … Ich bitte euch! Was macht denn den WAHREN Christen aus? Dass er
nach Jesu Vorbild handelt, oder dass er seine eigene Meinung hat, die sich vielleicht dann auch von der
des Vatikans oder sogar von kreuz.net unterscheidet? Diese Frau hat wahre Nächstenliebe demonstriert
und hat sich genau so verhalten, wie Jesus es gewollt hätte. Sie hat bewiesen, dass sie eine deutlich
bessere Christin ist, als die Menschen, die ihr Handeln übergehen, um ihr vorzuwerfen, dass sie eine
Meinung hatte, die der des Autoren nicht entspricht …
#25 LandorganistII 15:34:52 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Ich sehe schon vor meinem geistigen Auge eine Abordnung der Pius-Brüder in feinster Seide und prächtigem
Ornat die Müllhalden von Kairo erklimmen, um auf dem Gipfel einen gipsernen vergoldeten Hochaltar zu
errichten, auf das die Armen wenigstens alldort der Feier „der Messe aller Zeiten“ beiwohnen und gestärkt
an Geist und Seele den Rest ihres irdischen Daseins im Unrat fristen und zeitig verhungern können. Die
Muslime unter denselben haben leider Pech gehabt. Sie verhungern ohne die altrituellen geistlichen Stärkungen.
#23 Peter-Pan 13:14:22 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Mangelnde Bildung auf kreuz.net So verteidigte sie die Vollziehung des Geschlechtsaktes als gegenseitige
Masturbation hinter Gummischläuchen Die mangelnde Allgemeinbildung der Artikelschreiber auf kreuz.net
ist erschütternd. Pisa lässt grüßen. Um ein wenig zu helfen: Der auch im Volksmund gebräuchliche
Fachausdruck lautet „KONDOME“. Nichts zu danken; bin ja froh wenn ich helfen kann, Wissenslücken zu füllen.
#22 Alois Bischof 18:34:10 | Montag, 20. Oktober 2008
kreuz.net verbreitet keine „Hassparolen“. Das ist Unsinn. Aber wie man über diese Schwester herzieht
ist jenseits allen Anstandes. Die Schwester hat – nach dem Zeitgeist – Kondome in Afrika für erlaubt
gehalten, und die Priesterehe für möglich. Die erste Aussage ist unhaltbar, naiv und unkatholisch. Natürlich.
Aber das alles annuliert doch nicht das Lebenswerk der Nächstenliebe, der Mission und des öffentlichen
Christentums dieser Frau. Übrigens gehörter Schwester Emmanuelle zur (heute leider konziliaren und nicht
mehr unter Juden missionierenden) Kongregation Unserer Lieben Frau von Sion. Die Schwesternkongregation
wurde in Frankreich von den Konvertiten Marie-Theodore und Marie-Alphonse Ratisbonne (Priestern) gegründet,
die selber jüdischer Abstammung waren. A.-.M. Ratisbonne bekehrte sich in Rom durch die wundertätige
Medaille. Zeit seines Lebens widmeten die ehemaligen Jesuiten sich der Bekehrung aller Juden – auch im
Heiligen Lande. Seit dem II. Vatikanum wurde aber wegen ‘Nostra Aetate’ die Missionierungsarbeit pervertiert –
gegen den Willen der Gründer. Schwester Emmanuelle sollte uns Katholiken zur ‘imitatio Christi’ anregen.
Zur körperlichen Barmherzigkeit. Auch wenn Schwester E. manchmal die geistige Barmherzigkeit („Warnung
der Sünder“) vernachlässigt hat!
@ kreuz.net Wenn ihr auch nur 0,1% des praktizierten Christentums dieser bewundernswerten Frau Euer eignen
nennen könntet, würdet Ihr den Namen „katholische Nachrichten“ schon zurecht tragen. Davon seid ihr
aber meilenweit entfernt. Aber es ist halt einfacher, feige versteckt hinter der Anonymität eines Servers
in Atlanta ekelhafte Haßparolen zu verbreiten, als Tag für Tag mit den Geringsten der Gesellschaft zu
leben… … paßt nur auf, daß Ihr Euch am PC Euer prunkvolles Ornat nicht mit Kaffeeflecken verunreinigt!
Was sind „Müllmenschen“ Was sind eigentlich „Müllmenschen“? Sind die etwa nicht nach dem Bilde G…es
geschaffen. Gibt es bei kreuz.net den totalen Black out, weil man solche Begriffe verwendet. Was ist das
für eine Sprachkultur? Da werden die Beiträge von guten Leuten einfach gelöscht und die Redaktion feiert
fröhlich Urständ mit „Müllmenschen“. Mein G…t, Walter
#19 MartinBieger 17:12:00 | Montag, 20. Oktober 2008
So kennen wir Kreuz.Net Schwester Emmanuelle war auch für ihre antikatholischen Positionen bekannt. Hier
wird über eine Verstorbene hergezogen die sich erstens nicht mehr wehren kann und die sich zweitens Zeit
ihres Lebens für Notleidene Menschen eingesetzt hat. Und das nur weil sie nicht in das Kreuz.Net Bild
passt. Ihr solltet euch besser mal ein Beispiel daran nehmen so sieht Christliche Nächstenliebe aus.
Zum Glück habe ich für heute noch so gut wie nichts gegessen sonst wäre es mir mit Sicherheit wieder
hochgekommen
#18 Alois Bischof 16:33:45 | Montag, 20. Oktober 2008
Die Schwester war zwar Kind des Zeitgeistes, aber sie „forderte“ nicht die Verwendung von Kondomen. Die
„Priesterehe“ sah sie als „Möglichkeit“ an. Das ist noch nicht häretisch. Nur die erstere Position ist
moraltheologisch nicht gutzuheißen. Aber wenn schon die Periti des Roncalli und Montini das gleiche auf
dem II. Vatikanum tatsächlich forderten, wem sollte man es denn vorwerfen? Den V2-Päpsten, oder dieser
Schwester? Das alles gibt doch kreuz.net noch nicht das Recht ihre heilige Arbeit, Mission und heroische
Hilfe den armen Kindern Kairos gegenüber ins lächerliche zu ziehen. Würden von uns „Traditionalisten“
nur mehr in die Dritte Welt ziehen und dort die verkommenden Kinder helfen und die Nächstenliebe Jesu
Christi auch wirklich leben! Wie groß wäre das Zeugnis für die römisch-katholische Tradition! Tatsächlich
tun es in Indien und auch in Afrika einige heilige Priester der FSSPX und auch viele anderer treugläubigen
Organisationen. Aber immer noch zu wenig. Wir sind alle Sünder, wir wollen unser bequemes Leben im sozialistischen
Versorgungssystem Westeuropas nicht aufgeben; gebt es doch zu: wir sind alle zu egoistisch – ob römisch-katholisch
(„traditionalistisch“) oder modernistisch-liberal! Wir sollten Beispiele setzen und als traditionsverbundene
römisch-katholische Christen in Afrika und Indien den Armen helfen. Das tat doch auch Erzbischof Lefebvre –
er baute Schulen im Dschungel. Wir sitzen mit der Tastatur vor dem Bildschirm und schreiben nur. Wir sind
mitschuldig!
#17 Katakombe † 16:29:48 | Montag, 20. Oktober 2008
Schon lustig, die Anmaßungen der Tradis von hetz.net! Natürlich wissen die genau, wie lange der Schwanz
des Oberteufels und das Barthaar von Gottvater ist! Was werden diese vermeintlich Selbstsicheren sich
wundern, wenn es bei ihnen mal so weit ist!
#15 Freinsberg 16:22:27 | Montag, 20. Oktober 2008
Heiligkeit? Man/frau mag noch so sehr die Nächstenliebe leben. Wer für Verhüterlis eintritt und den
Priestern die Ehe erlauben will, kann nur ein böser Mensch sein!
Ach ja Dann sag mir doch mal welcher Bischof oder Kardinal außer große Reden zu schwingen solchen Dienst
am Nächsten verichtet?? Außer sich durch die Gegen gurken zu lassen, sich auf Konferenzen zu tummeln
und mal einen Kommentar zum Politischen Geschehen in Deutschland los zu lassen, hab ich noch nicht viel
gesehen. Aber vielleicht sollen die das ja gar nicht, kann ja auch sein. Aber mal weg von den Bischöfen
interessanter wäre es doch zu erfahren was die Redakteure denn für Dienste am Nächsten verrichten??
Außer das Maul aufreissen, beleidigen,verleumden,schmähen, Lug und Betrug kommt hier nämlich überhaupt
nichts, und das ist 1000 mal weniger als die Nonne NACH der Rente getan hat. Hauptsache ich kann auf andere
zeigen und jauche über Ihnen ausgiessen, da hüpft das Häretische Tradi- Schismatiker Herz im Dreieck
vor lauter verschissener Selbstgerechtigkeit. Ach was bin ich fromm ich bin mir zu 1000% sicher das ich
in den Himmel komm.*würg-kotz-brech*
Freddie sicherlich Das ist mehr gelebte einfache Nächstenliebe als so mancher Ortsbischof und Kardinal
aus Deutschen Lande je zustande gebracht hat und je bringen wird. Diese Nonne hat die Wirklichkeit erkannt
und danach Ihr Gewissen gebildet. Sie hat etwas getan und nicht rum gebläht und sich um unnütze Liturgieformen
und altmodische Messformen gesabbelt. Hier macht man sich Gedanken darüber ob in latein oder deutsch
man streitet sich ob man knied oder im stehen die Hostie empfängt als ob das Nächstenliebe und Gottesliebe
wäre. Hier wird ein abgefallener Erzbischof zum Retter hochstilisiert und was war sein Verdienst rein
menschlich und für seine Nächsten?? Ui toll ein paar Priester dürfen sich in alte Plörren schmeißen
sich Handschuhe anziehen und ganz viel tollen klimbim wärend der Messe machen, sich in Latein ein in
den Bart murrmeln und die sind dann die Retter des Christentums.JUHU. super voll am Ziel vorbei aber Hauptsache
das Maul ganz weit auf gerissen und den Güllekübel über wahre christliche Werte und Nächstenliebe
ausschütten wnderbar. Ob da Gott unser Vater freude daran hat, ich glaube und hoffe doch mal nicht. Egal
was man macht das wichtigste ist nicht Gott im Herzen und Taten zu zeigen, sondern Sonntags bei der Messen
Latein sülzen den Rücken zu irgendeinem Kasten zuwenden, als ob da GOTT drin wäre, und goldene und
total altmodische Klamotten anziehen, das allein ist Gottgefällig. Anderen helfen, Ihnen zuhören, Sie
trösten alles SCHE… das will doch keiner zuviel Arbeit.
Mutter der Müllmenschen … Schwester Emmanuelle war auch für ihre antikatholischen Positionen bekannt.
So verteidigte sie die Vollziehung des Geschlechtsaktes als gegenseitige Masturbation hinter Gummischläuchen …
Also Einfallsreichtum in der Wortwahl muss man bei dem Autor ja zweifelsfrei und neidlos anerkennen, wenn
er den Geschlechtsverkehr mit Kondomen verbal derart umbiegt. Nobelpreisverdächtig – die Wortakrobatik,
meine ich! Was mich interessieren würde, ist vielmehr die Frage, ob es denn Sinn macht, wenn eine Schwester
als Arme unter den Armen lebt und selber Unrat sammelt, um davon leben zu können? Sicher; das ist ein
Akt der Solidarität, der diesen Menschen ja durchaus Mut machen, sie aufwerten kann. Aber ist das auch
praktische Nächstenliebe?
Ich habe keine Blähungen, Troll Landorgler. Aber offenbar hast du Gehirnblähungen und verkennst die
Realität. Nun ja, wer schon den Literatur“papst“ Reich Ranicki nicht richtig schreiben kann … Ich ziehe
mal ab, was landorganist …
@Kritischer Bitte haben Sie Verständnis, dass ich mich nicht in jedem Tread mit Ihren Blähungen beschäftigen
kann. Also, nehmen Sie mal ne Ladung Laxoberal, oder wie das Zeug heißt, und dann ab auf den Donnerbalken,
was meinen Sie, wie leicht Sie sich danach fühlen! Somit wäre dann Ihr Körper in völligem Einklang
mit Ihrer Denkstruktur: Leicht und einfach strukturiert. Also, los gehts…
Wenn man bedenkt wie „Mutter“ Theresa wirklich mit den Kranken umging (Spritzen mehrmals verwenden und
ähnliches, sterben lassen, obwohl Hilfe z.B. im Krankenhaus möglich gewesen wäre etc.) und wie sie
die Spenden, anstatt sie für die Kranken zu verwenden, nach Rom schickte, hoffe ich, um der Menschen
willen, daß sie NICHT wie „Mutter“ Theresa war.