kreuzmeldungen
Gut gemeint reicht nicht + Kardinal Lehmann predigt protestantisch + Ungläubige Sonntagskatholiken + Sogar die Prinzessin tauchte auf + Die Kirchen leer und die Gemeinden klein
Papst Johannes XXIII.
Papst Johannes XXIII.
Gut gemeint reicht nicht

Italien. Papst Johannes XXIII. († 1963) darf nicht nur als Reformpapst interpretiert werden. Das erklärte der langjährige Sekretär des Papstes, Erzbischof Loris Capovilla (93), im Gespräch mit der Nachrichtenagentur ‘kathpress’. Der Konzilspapst habe die Furche vertiefen wollen, in die der christliche Glaube gesät werde: „Eine neue Furche aufreißen wollte er nicht.“ Der Papst habe mit der Einberufung des Zweiten Vatikanums nicht in erster Linie die Liturgie ändern wollen – so Mons. Capovilla. Das Konzil habe ferner Türen geöffnet, ohne die es die Pontifikate von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. nicht gegeben hätte.

Kardinal Lehmann predigt protestantisch

Deutschland. Karl Kardinal Lehmann von Mainz wird am 31. Oktober, dem evangelischen Reformationstag, in der protestantischen Kreuzkirche in Bonn predigen. Das Thema der Predigt ist „Um der Wahrheit willen“ und behandelt einen Vers des 1. Korintherbrief: „Denn es müssen ja die Spaltungen unter euch sein, damit die Rechtschaffenen unter euch offenbar werden.“

Ungläubige Sonntagskatholiken

Vereinigte Staaten. 63 Prozent der praktizierenden Katholiken und 68 Prozent aller Katholiken in den USA unterstützen Privilegien für Homo-Paarungen. Das ergab eine Studie des Instituts für Öffentliche Meinung an einer Hochschule der Maristen in New York. Die Studie ergab ferner, daß praktizierende Katholiken durchschnittlich eher verheiratet sind und eine höhere Bildung sowie ein höheres Einkommen besitzen als der durchschnittliche US-Amerikaner.

Sogar die Prinzessin tauchte auf

Japan. Prinzessin Kiko (42) – die Frau des zweiten Sohnes des japanischen Kaisers – folgte am vergangenen Mittwoch einer Einladung und besuchte in Tokyo die gegenwärtig laufende Ausstellung über den berühmten isländischen Konvertiten, Jesuiten und Erzähler Pater Jón Svensson († 1944). Die Prinzessin ist für ihr Interesse an Kinderbüchern bekannt. Pater Svensson besuchte in den Jahren 1937 und 1938 Japan. Als ihm dabei der Vorschlag gemacht wurde, um eine Audienz beim damaligen Kaiser Hirohito († 1989) zu ersuchen, wehrte er dankend ab: Der Kaiser habe sicher Wichtigeres zu tun – meinte der Jesuit. Eine Führung durch den Kaiserpalast nahm er aber gerne an.

Jon Sveinsson „Nonni“
Nonni begeistert die Kinder in JapanStatue von Pater Jon Sveinsson in Island.Nonnis Grab im Melatenfriedhof in Köln

Die Kirchen leer und die Gemeinden klein

„Irgendwann, als die Kirchen immer leerer und die Gemeinden immer kleiner wurden, schien man zu ahnen, daß auch das Bedürfnis nach Spiritualität sehr nützlich für das Volk sein könne.“

Aus einem Artikel der Regionalzeitung ‘Rheinische Post’ über die Alte Messe. Das Zitat will die Einführung der Neuen Messe in Volkssprache begründen.
      
49 Lesermeinungen
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#49   Benedikt   21:33:26 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ Berens
Große Selbstherrlichkeit und Rechthaberei, wie sie vor allem auch in Rom betrieben wird, ist für mich immer ein Beweis für einen Mangel an wirklichem Glauben.
Jetzt weiß man auch sofort, woher Ihre Selbstherrlichkeit und Rechthaberei kommt.
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#48   Seefeldt   15:31:38 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Das Problem Roms
@ Heinz Josef:
Wie wahr!
@ joberens:
Der letzte Satz meines Vorbeitrages allein genügt nicht, der vorangehende Satz ist auch wichtig.
Nochmals beide Sätze, extra mit Hervorhebung:
Die Diagnose ist schon da, und sie ist hinsichtlich der Symptome ja auch richtig. Dummerweise hapert es mit der Erkenntnis der Ursachen, und damit auch mit der Erstellung einer wirksamen Therapie.
Verstehst meine Aussage vielleicht jetzt etwas weniger schlecht?
Nochmals im Klartext: Rom hat durchaus erkannt, daß einiges schiefläuft.
Was den Rückwärtsgang betrifft:
Da schrieb ich ja auch schon, daß jemand, der auf einen Irrweg geraten ist, am besten wieder zurückgeht.
Und genau darum handelt es sich hier. Die Kirche hat mit dem VK2, der Selbstprotestanisierung und Glaubensrelativierung einen Irrweg begangen, und wenn Papst Benedikt XVI. diesen Irrweg nicht mehr bis in den Abgrund fortsetzt, sondern umkehrt, handelt er durchaus richtig.
Papst Benedikt XVI. ist im allgemeinen absolut richtig am Platz. Fehl am Platze ist eher der eine oder andere Organist, der überhaupt keinen katholischen Glauben hat und und sich dann noch einbildet, die Kirche belehren zu können, was katholisch sei.
Bei Papst Benedikt XVI. habe ich den Eindruck, daß er einen ausgesprochen tiefen Glauben hat; selbstherrlich ist er auch nicht, sondern übt sein Amt in Demut aus, was mir sehr gut gefällt (auch das schrieb ich schon, aber bei so manchem Organisten ist der Kopf anscheinend eine bloße Durchgangsstation).
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#47   Heinz Josef   12:01:10 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Selbstherrlichkeit und Rechthaberei
ist übrigens kein Vorrecht von Bischöfen und Päpsten, es soll auch Organisten geben, die davon betroffen sind! >:)
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#46   joberens   11:56:02 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Seefeld
Zu Deinem letzten Satz. Also, das Problem ist auch Deiner Meinung nach, daß man in Rom offenbar nicht in der Lage ist, die Situation zu erkennen. Das ist wirklich so und unser Papst versucht sogar im Rückwärtsgang vorwärts zu kommen. Das kann es ja nun wirklich nicht sein. Er scheint da wirklich fehl am Platz zu sein.
Auch was Du da vom Glauben sagst, glaube ich auch zu erkennen und es gilt nicht nur für die europäischen Bischöfe sondern leider auch für Rom, den Papst eingeschlossen.
Große Selbstherrlichkeit und Rechthaberei, wie sie vor allem auch in Rom betrieben wird, ist für mich immer ein Beweis für einen Mangel an wirklichem Glauben.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#45   Seefeldt   00:05:46 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Selbstherrlichkeit und Rechthaberei
Für Selbstherrlichkeit und Rechthaberei mußt du ja wirklich eine besonders gute Antenne haben – beispielsweise angesichts deiner penetranten Selbstbeweihräucherung als „Denkender“.
Bezüglich des Glaubens habe allerdings auch ich bei so manchem Geistlichen, Bischof oder Priester, den Eindruck, daß kein Glaube vorhanden ist.
Manche Geistlichen verstehen sich eigentlich nur noch als Sozialarbeiter anderer Art, aber nicht mehr als Glaubensverkünder (was auch, angesichts ihrer eigenen Glaubensdefizite).
Das mit dem fehlenden Glauben gilt allerdings nicht nur für katholische Geistliche, sondern auch für evangelische Pastoren.
Dein Eindruck, daß die Bischöfe die Probleme ihrer Kirche nicht erkennen können, ist falsch. Die Begründung nannte ich schon: Immer wieder sprechen Bischöfe selbst über die derzeitigen Schwierigkeiten der Kirche (irgendwie hast du offensichtlich Probleme, Beiträge anderer gründlich zu lesen).
Die Diagnose ist schon da, und sie ist hinsichtlich der Symptome ja auch richtig. Dummerweise hapert es mit der Erkenntnis der Ursachen, und damit auch mit der Erstellung einer wirksamen Therapie.
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#44   joberens   23:28:33 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Seefeld
Ich habe den Eindruck, daß die Herren in Purpur in ihrer übergroßen Selbstherrlichkeit und Rechthaberei überhaupt nicht mehr in der Lage sind, die Probleme unserer kath. Kirche noch zu erkennen.
Ich gehe noch einen Schritt weiter und sage, daß ich des öfteren den Eindruck habe, daß sie überhaupt nicht mehr wirklich selbst glauben sondern nur noch einen Apparat, in dem es ihnen hervorragend gut geht, in Gang zu halten.
Josef Berens
als einfacher, denkender Katholik
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#43   Galatea   22:49:26 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Werter Herr Seefeldt,
dass, was Sie sich fragen, das hält seit Monaten das Forum in Aufruhr.
JoBerens: gehen Sie doch Heia-Betti-Schlafen. Es reicht!!!
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#42   Seefeldt   22:41:18 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Die Kirche ist doch nicht blind!
Also jetzt muß ich Sie, joberens, doch einmal fragen, in welcher Scheinwelt Sie eigentlich leben.
Bilden Sie sich etwa allen Ernstes ein, die Geistlichen der Kirche bemerkten nicht, was so alles in der Kirche schiefläuft?
Wie können Sie sich das überhaupt einbilden angesichts der Tatsache, daß es immer wieder kirchlicherseits ernste Worte zu den kirchlichen Problemen der Gegenwart gibt?
Also bemerkt werden die Fehlentwicklungen schon – nur darüber, wie man aus den Fehlentwicklungen herauskommt, gibt es unterschiedliche Meinungen.
Und wieso leiern Sie eigentlich immer nur Ihr eigenes Zeugs daher und berücksichtigen überhaupt nicht Argumente anderer Foristen?
In einem Vorbeitrag schrieb ich, daß die Kirche gerade durch ihre Anpassungsversuche an die „Zeichen der Zeit“ schweren Schaden nahm, und Sie lallen da schon wieder von diesen „Zeichen der Zeit“ herum!
Nehmen Sie endlich zur Kenntnis, daß die Kirche überhaupt nichts davon hat, den „Zeichen der Zeit“ hinterherzulaufen, sondern daß sie die Wahrheit wieder kräftig in die Welt bringen muß.
Die von Ihnen so gepriesenen Mohammedaner laufen ja auch nicht den „Zeichen der Zeit“ hinterher, und das dürfte wesentlich zu ihren derzeitigen Erfolgen beitragen.
Die Kirche hat wesentlich mehr als der Islam zu bieten – wenn sie nur endlich wieder den Glauben überzeugt verkündete!
*
Und hören Sie doch endlich mit Ihrem „ein … denkender Katholik“ auf!
Kein anderer Forist tut so etwas. Merken Sie eigentlich nicht das Lächerliche ?
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#41   joberens   20:40:20 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Ihr Lieben Kirchen verschwinden, Moscheen kommen
Woher nehmt ihr die Zuversicht. Es ist doch so, daß die Kirchen immer leerer werden, immer mehr Pfarreien zusammen gelegt, Kirchen geschlossen und und sogar verkauft werden und Priester gibt es immer weniger.
Diesen nicht zu verkennenden Abwärtstrend können doch die allergößten Optimisten nicht mehr weg reden.
Der Papst und die übrigen Herren in Purpur träumen offenbar selbstherrlich vor sich hin, sind nicht in der Lage, die Zeichen der Zeit zu erkennen und sehen tatenlos zu, wie der Nachlaß Christi immer mehr den Bach herunter geht.
Dagegen gibt es wöchentlich neue und auch immer größere und schönere Moscheen. Wo die Entwicklung hin führt, kann man doch schon fast mit dem Krückstock ertasten. Doch Rom ist offenbar nicht aus dem Schlaf der Sicherheit zu wecken.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik9
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#40   Amanda   18:40:46 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Es dürfte doch eher fraglich sein,
ob das, was einem hier von Herrn J. B. aus R. so zugemutet wird, auch im Sinne Gottes ist…
@aufrechterkatholik:
„geistige Diarrhoe“ – super! :)3
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#39   MartinBieger   17:30:14 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Kleiner Tippfehler
Es ist Mt 16,18.Sorry.
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#38   Seefeldt   17:27:54 | Dienstag, 21. Oktober 2008
der Fels auf dem ich meine Kirche bauen will
Wie unschwer zu erkennen, spricht der Heiland hier nur von einer Kirche.
Damit wird also meine Aussage von der einen durch Gott gegründeten Kirche bestätigt.
Diese eine von Gott gegründete Kirche nannte sich später „katholisch“, was ein griechisches Wort ist und „allgemein gültig“ oder „das Ganze betreffend“ bedeutet.
Auch wenn Christus selbst das Wort „katholisch“ nicht benutzte, ist die katholische Kirche doch die von Christus gegründete Kirche.
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#37   MartinBieger   17:19:41 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@Seefeld
Du bist der Fels auf dem ich meine Kirche bauenwill.Mt 16,16.
Von Katholisch hat Christus in keinem Wort gesprochen.
Eigentlich kein Wunder er war ja nicht Katholisch.
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#36   Seefeldt   17:14:28 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Christus gründete nur EINE Kirche
Vor allem anderen: der Heiland gründete nur eine Kirche, und diese eine von Gott gegründete Kirche ist die katholische Kirche. Alles andere sind Abspaltungen, die ihrerseits wieder gespalten wurden. So sind die „Orthodoxen“ in Nationalgemeinschaften aufgespalten, und bei den Protestanten wucherte der Spaltpilz geradezu.
Da aber nun Christus die katholische Kirche gründete, steht ihren Geistlichen ganz natürlich auch Lehrbefugnis zu. Christus setzte Petrus als Leiter der Kirche ein, und den Nachfolgern Petri steht daher die Leitung der Gesamtkirche zu. Dabei haben die Geistlichen sich natürlich mit aller Sorgfalt an Offenbarung und Überlieferung zu halten, was aber leider nicht immer der Fall war, wobei besonders an Wojtyla und einige derzeit amtierende deutsche Bischöfe zu denken ist.
Wie segensreich ein oberster Hirte ist, läßt sich gut im Vergleich mit den Protestanten erkennen, denen ein oberster Hirte fehlt, was sicher zu deren weiterer Aufspaltung erheblich beitrug.
Was das mit den „Zeichen der Zeit“ betrifft: Genau das versuchte ja die Kirche im Zusammenhang mit dem 2VK, nämlich die „Zeichen der Zeit“ zu erkennen und ihnen zu folgen. Der „Erfolg“, vielmehr Mißerfolg ist bekannt: Glaubensverfall, Priestermangel, Kirchenaustritte usw.
Die Kirche ist der von Gott geoffenbarten, ewigen Wahrheit verpflichtet. Sie hat es nicht nötig, den „Zeichen der Zeit“ hinterherzulaufen; sie verrät mit so etwas sogar ihren Auftrag.
Muslime haben eine ganz andere Gottesvorstellung.
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#35   Benedikt   16:58:14 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@ Berens
So dürfte unsere kath. Kirche immer mehr zum Auslaufmodell werden
Zum Auslaufmodell wird die Kirche unter Leuten wie Ihnen. 99,9% der Menschen würden sofort austreten, wenn Sie wie Sie denken und glauben würden. Sie lehnen praktisch jede kirchliche Lehre ab, die Sakramentenlehre, die Trinitätslehre, die Morallehre, die Kirchenlehre. Jeder einfach denkende Mensch würde sich in Ihrer Lage fragen, warum er überhaupt noch Kirchenmitglied sein sollte. 99,9% würden Konsequenzen ziehen.
Das ist Ihr „Fortschritt“.
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#34   joberens   16:32:04 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Pro Christ
Man ist amtskirchlich unfähig, zu verstockt und einfach nicht in der Lage, die Zeichen der Zeit zu erkennnen und die kath. Kirche noch glaubhaft und interessant für die Menschen zu vertreten.
So dürfte unsere kath. Kirche immer mehr zum Auslaufmodell werden und es ist zu befürchten, daß der Islam und andere die Religionen der nächsten Jahrhunderte sein werden.
Da ja der Islam und die anderen christlichen Kirchen ja auch denselben Gott verehrt, könnte die Entwicklung vielleicht sogar gottgewollt sein.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#33   ProChrist   15:37:59 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Leere Kirchen
Die leerbleibenden Kirchen gehen auf der Seite derer die nicht in die Sonntagsmesse kommen auf Bequemlichkeit, Letargie und später auch Ignoranz zurück. Der Grund dafür ist eine fortschreitende Veränderung in der Gesellschaft. Die Kirche verliert an Bedeutung für einen großen Teil der Gesellschaft – dies sind dann die fehlenden Messbesucher. Da werden wohl keine Retro-Messen, keine Großereignisse oder Pferdesegnungen helfen, auch wenn es Gruppen mit Erfolgen im Bereich der alten Messe gibt. Es muss um die letargische Masse der aus Bequemlichkeit Ausbleibenden gehen, denen ist nach zwei, drei Versuchen auch die Messe in Latein egal.
Die Ausbleibenden brauchen eine größere Verantwortung, die über die Zählung als Messbesucher hinaus geht, z.B. Dienst an der Gemeinde, Dienst an Menschen außerhalb der Gemeinde oder eine sonst. *Aktivität*.
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#32   Hesse   14:49:42 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Joberens
Jojo, scho recht – das Evangelium ist super (zu einem Teil jedenfalls) – nur ist das, was die Botschaft der Kirchen ist, nicht wirklich das Evangelium…
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#31   joberens   14:40:04 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Hesse Zierrat und Theater
Du irrst, das Evangelium ist hervorragend und ich schätzte es.
Es geht hier nur um dem Zierrat und das Theater, daß man da nicht selten, offenbar allein zur Selbstbefriedigung in die Gottesdienste hinein gebracht bringt und sicherlich für Gott wertlos ja vielleicht sogar ein Ärgernis ist.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#30   Alois Bischof   14:12:20 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Zur Zeit der Einführung
der ‘Neuen Messe’, waren die Kirchen noch vollbesetzt wenn auch weniger besetzt als während des Krieges mit seinen Bombenangriffen. Und die Gemeinden waren nicht „klein“ sondern „fein“. Die Essener Großpfarreien sind ja in Wirklichkeit die „kleinen“, wenn auch zahlenmäßig gigantisch…
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#29   Hesse   13:39:51 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Joberens
Joberens: Schlichter könnten diese Veranstaltungen überzeugender und auch glaubwürdiger sein und ob Gott mit derartigem
Wenn die Botschaft scheisse ist, dann isses vollkommen wurscht, wie genau der Botschafter angezogen ist und welche Stange er in der Hand hat – oder auch nicht.
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#28   MartinBieger   12:38:24 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Es sollte wohl eher heissen
ob Gott da mit allem, was ihm so zugemutet wird, einverstanden ist.
Alles was in seinem Namen geschieht.Mir scheint manchmal so als ob die Kirche ist die einzigste Institution ist die mehr zu sagen hat als Gott.
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#27   freddie schenk   12:22:26 | Dienstag, 21. Oktober 2008
joberens Gott ebenbürtig
Gott ist „Jemand, der nicht mehr so alles mit bekommt.“
Werter Herr Berens,
wenn dem so wäre, dass Gott nicht mehr alles mitbekäme, dann wären Sie ihm aber tatsächlich ebenbürtig.
Meint Freddie
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#26   joberens   12:20:09 | Dienstag, 21. Oktober 2008
hbr Lehramt
Das Lehramt unserer kath. Kirche ist eine rein menschliche Einrichtung und nicht mehr und nicht weniger und es dürfte ohne weiteres zu bezweifeln sein, ob Gott da mit allem, was ihm so zugemutet wird, einverstanden ist.
Auch hier bitte wieder weniger Selbstherrlichkeit und Rechthaberei.
Wieder eine Sache, in der die evangel. Kirche uns Vorbild sein kann. Dort hat man offen bar mehr Respekt vor der Größe Gottes, während wir Katholiken nicht selten mit ihm umgehen wie mit Jemand, der nicht mehr so alles mit bekommt.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#25   HBR   12:08:19 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@joberens
Die katholische Kirche besitzt in religiösen Fragen ein gottgegebenes universelles Lehramt. Was Sie hingegen hier behaupten ist pure Apostasie!
Redaktion benachrichtigen
#24   aufrechterkatholik   12:02:48 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Herr Berens
Weniger Selbstherrlichkeit und Rechthaberei würde unserer kath. Kirche sehr, sehr gut tun.
Warum gehen Sie nicht mit gutem Beispiel voran, gehen Sie beichten und schweigen. Ein Bußschweigen für die geistige Diarrhoe, die Sie hier permanent absondern!
Redaktion benachrichtigen
#23   joberens   11:59:41 | Dienstag, 21. Oktober 2008
HBR reine Behauptung und Rechthabrei
Das behaupten wir Katholiken. Diese Behauptung dürfte vor Gott aber eher wert- und sinnlos sein.
Weniger Selbstherrlichkeit und Rechthaberei würde unserer kath. Kirche sehr, sehr gut tun.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#22   HBR   11:53:47 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@joberens
Wenn Sie so denken, stellen Sie sich in einem unüberwindbaren Gegensatz zur katholischen Kirche und sind so höchstens protestantisch. Die Unterschiede sind mehr als eindeutig. Die evangelischen Christne feiern ein Gedächtnismahl. Wir Katholiken hingegen ein Opfermahl, in dem wir das Opfer Christi immer wieder neu vergegenwärtigen, wie er es aufgetragen hat.
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#21   joberens   11:50:13 | Dienstag, 21. Oktober 2008
HBR – übertriebene Selbstherrlichkeit
Ob es da für Gott einen Unterschied gibt kannst Du und ich und auch der Papst nicht beurteilen und entscheiden sondern nur Gott allein und er weiß auch welcher ihm wertvoller ist. Wir Katholiken sollten da nicht so übertrieben selbstherrlich sein.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#20   HBR   11:36:11 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@Joberens
Nochmal: Warum werden Sie nicht endlich evangelisch? Sie fühlen sich ja dort besser aufgehoben.
Ansonsten haben Sie offenbar den Unterschied der katholischen Liturgie und einer evangelischen Messe noch immer nicht verstanden?
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#19   MartinBieger   11:33:25 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Wenn man bedenkt
Wie Jesus Christus früher aufgetreten ist ist die Show die heute in den Kirchen abgehalten wird eine Farce.
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#18   joberens   11:27:44 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Zu viel Show in unserer kath. Kirche
Als kath. Organist bin ich regelmäßig auch in der evangel. Kirchen tätig. Natürlich macht man sich da schon mal seine Gedanken und denkt darüber nach, ob Gott wertmäßig da einen Unterschied machen könnte. Vom Ablauf her sind die Gottesdienste, sofern Abendmahl gefeiert wird, sich sehr ähnlich.
Was mir bei den evangel. gefällt ist, dass deren Gottesdienste, meiner Meinung nach persönlicher sind, während die kath. doch eher nach ein und demselben Schema abgespult werden.
Was mir bei den evangel. auch gefällt ist, dass die Gottesdienste eine schlichtere Form haben. Die Pastöre brauchen keine glänzenden Meßgewänder finden dafür aber nicht selten Gebetsformen, bei denen man sich eher angesprochen fühlt.
So muß ich z. B. auch immer wieder schmunzeln, wenn ein Bischof mit viel Gefolge, festlich verziert mit hoher Mitra und goldenem Stab zum Gottesdienst in die Kirche einzieht. Das gilt noch mehr, wenn er diese Verzierung dann auch noch für die Predigt und den Bischofssegen benötigt. Ist das nicht pure Show, und ob es Gott gefällt, wenn die vermeintlichen Apostelnachfolger sich wie bunte Hähne präsentieren?
Schlichter könnten diese Veranstaltungen überzeugender und auch glaubwürdiger sein und ob Gott mit derartigem, nicht selten übertriebenen Gehabe einverstanden ist, dürfte sogar eher fraglich sein.
Die evangel. Bischöfinnen und Bischöfe brauchen diesen Zierrat nicht und sind allein von ihrem Auftreten her als solche zu erkennen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholi…
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#17   Korbinianus †   10:57:20 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Pünktchen
setzt heute mal wieder überall seine kleinen lustigen Fliegen-Exkremente!
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#16   Pünktchen   10:54:46 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Werte Klarisse,
ich habe überhaupt keine Schlüsse gezogen, sondern die verschiedenen Meinungen referiert!
Wenn in einer Fernsehsendung der Moderator ausgetauscht wird und die Einschaltquote sackt ab, dann könnte der neue Moderator auch sagen:
Werte/r/s Pünktchen,
ist das nicht ein Fehlschluß nach dem Muster
„cum hoc, ergo propter hoc“?
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#15   clarissa colonia   10:26:55 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Werte/r/s Pünktchen,
ist das nicht ein Fehlschluß nach dem Muster
„cum hoc, ergo propter hoc“?
Redaktion benachrichtigen
#14   Franz Kappes   10:00:11 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@Pünktchen
Modernismus ist Häresie.
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#13   Pünktchen   09:22:15 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Hesse
Aber die Evangelen beklagen ja auch einen extremen Rückgang
Ja, aber auf niedrigerer Ausgangsbasis! Die Protestantisierung des Ritus führt nun auch in der kathol. Kirche protestant. Verhältnisse herbei!
– also kanns nicht hauptsächlich am NOM liegen.
Im Gegenteil! s.o.!
Der NOM fällt, falls es dir noch nicht aufgefallen ist, zeitlich zusammen mit der 68er Revolution – und das dürfte der Hauptgrund sein für den Knick der Gottesdienstteilnehmer in dieser Zeit.
Vielleicht wird der NOM ja als – untauglicher! – Kniefall vor der 68er Revolution wahrgenommen. Es ist z.B. bemerkenswert, daß inzwischen die Intellektuellen in den Feuilleton-Redaktionen (z.B. Matussek beim Spiegel und Bahners in der FAZ und viele andere…) zu erkennen geben, daß Sie Sympathien für die alte Messe haben und den Verlust an Sakralität in der neuen Messe für verhängnisvoll halten.
Die Kirche hätte Antwort sein müssen auf „68“! Stattdessen ist sie zur Schleppenträgerin der Göttin der revolutionären Vernunft degeneriert. 68 ist längst Geschichte! Aber nun fragt man sich, warum hatte sich die Kirche dieser geistigen Modeerscheinung so vollkommen anverwandelt!?
Habe leider keine Zeit zum Weiterdiskutieren!
Liebe Grüße!
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#12   Strepto von Kokke   09:08:57 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@RWTH
wird in einer donnernden Buß-Predigt doch sicher den Protestanten aufzeigen, wie sie den Weg zur heiligen katholischen und apostolischen Kirche finden können!
Ja, aber er wird dabei Blickkontakt mit Huber halten und solange der freundlich dreinblickt nicht vom Thema abweichen.
Vielleicht schreibt ihm Huber auch die Predigt, so im Rahmen der Amtshilfe, dann kann er sich den Blickkontakt auch sparen.
Ich erinnere mich noch gut an einen Fernsehauftritt der beiden „Kirchenfürsten“. Sie blickten sich so verliebt an wie meine beiden Wellensittiche beim schnäbeln.
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#11   ordo62   09:08:54 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@RJH und der Mond sch… Wolken
Wie soll denn der Neoprotestant Lehmann SEINEN Brüdern und Schwestern vom wahren Glauben berichten???
Der kennt ihn doch selbst nicht mehr.
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#10   Hesse   08:56:22 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Püntchen
„sind ausschließlich extern und haben nichts“
Was sicherlich falsch ist. Mit Sicherheit hats auch „interne“ Gründe. Aber die Evangelen beklagen ja auch einen extremen Rückgang – also kanns nicht hauptsächlich am NOM liegen. Der NOM fällt, falls es dir noch nicht aufgefallen ist, zeitlich zusammen mit der 68er Revolution – und das dürfte der Hauptgrund sein für den Knick der Gottesdienstteilnehmer in dieser Zeit.
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#9   RJH   08:55:05 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Kardinal Lehmann
wird in einer donnernden Buß-Predigt doch sicher den Protestanten aufzeigen, wie sie den Weg zur heiligen katholischen und apostolischen Kirche finden können!
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#8   Pünktchen   08:47:11 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Kappes
Die Modernisten interpretieren es so:
die Gründe für den steten Rückgang des Meßbesuches seit der zweiten Hälfte der sechziger Jahre sind ausschließlich extern und haben nichts – „aber auch gar nichts“ :-S ! – mit der Einführung des neuen Ordo zu tun!
Die Traditionalisten anerkennen zwar eine Vielfalt der Gründe, aber sie sehen in der Einführung des NOM einen wichtigen internen Faktor dieser schleichenden Auszehrung: „Die Messe als Mahlfeier“ kann in der Konkurrenz gegen den sonntäglichen Frühstückstisch nicht mehr bestehen!
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#7   Franz Kappes   08:29:08 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@Pünktchen
Danke für die interessante Information (Messbesuch seit 1950).
Wie interpretierst Du das?
Redaktion benachrichtigen
#6   Colombe de la paix   08:28:02 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Der hat auch
einen Hund ?? Der arme Hund! :'(
Pünktchen. :)3 :)3 :-D
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#5   Pünktchen   08:25:24 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Kappes
macht die Türen wieder zu, damit wir in Ruhe beten können
Kappes führt Selbstgespräche! ^-^
Redaktion benachrichtigen
#4   Franz Kappes   08:21:11 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@Colombe
Muss ja mal ab und an Luft schnappen. Und essen und im Internet surfen. Der Hund wartet auch noch.
Den Gefallen tue ich Dir nicht. O:)
Redaktion benachrichtigen
#3   Pünktchen   08:20:36 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Die Türen wurden geöffnet
und das Haus leerte sich!
s. die Statistik der DBK: hier www.dbk.de/…mme/kath-gott-07.pdf!
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#2   Colombe de la paix   08:18:14 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Kappes!
Bitte bleib auch drin und komme nicht wieder raus!!! :-D :-D
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#1   Franz Kappes   08:10:29 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Türöffner V2
Das Konzil habe ferner Türen geöffnet, ohne die es die Pontifikate von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. nicht gegeben hätte.
Da habt ihr recht. Jetzt sind wir alle drin, also macht die Türen wieder zu, damit wir in Ruhe beten können.
Redaktion benachrichtigen
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