Gut gemeint reicht nicht + Kardinal Lehmann predigt protestantisch + Ungläubige Sonntagskatholiken + Sogar die Prinzessin tauchte auf + Die Kirchen leer und die Gemeinden klein
Papst Johannes XXIII.
Gut gemeint reicht nicht
Italien. Papst Johannes XXIII. († 1963) darf nicht nur als Reformpapst interpretiert
werden. Das erklärte der langjährige Sekretär des Papstes, Erzbischof Loris Capovilla (93), im Gespräch
mit der Nachrichtenagentur ‘kathpress’. Der Konzilspapst habe die Furche vertiefen wollen, in die der
christliche Glaube gesät werde: „Eine neue Furche aufreißen wollte er nicht.“ Der Papst habe mit der
Einberufung des Zweiten Vatikanums nicht in erster Linie die Liturgie ändern wollen – so Mons. Capovilla.
Das Konzil habe ferner Türen geöffnet, ohne die es die Pontifikate von Johannes Paul II. und Benedikt
XVI. nicht gegeben hätte.
Kardinal Lehmann predigt protestantisch
Deutschland. Karl Kardinal Lehmann
von Mainz wird am 31. Oktober, dem evangelischen Reformationstag, in der protestantischen Kreuzkirche
in Bonn predigen. Das Thema der Predigt ist „Um der Wahrheit willen“ und behandelt einen Vers des 1. Korintherbrief:
„Denn es müssen ja die Spaltungen unter euch sein, damit die Rechtschaffenen unter euch offenbar werden.“
Ungläubige Sonntagskatholiken
Vereinigte Staaten. 63 Prozent der praktizierenden Katholiken und 68
Prozent aller Katholiken in den USA unterstützen Privilegien für Homo-Paarungen. Das ergab eine Studie
des Instituts für Öffentliche Meinung an einer Hochschule der Maristen in New York. Die Studie ergab
ferner, daß praktizierende Katholiken durchschnittlich eher verheiratet sind und eine höhere Bildung
sowie ein höheres Einkommen besitzen als der durchschnittliche US-Amerikaner.
Sogar die Prinzessin tauchte
auf
Japan. Prinzessin Kiko (42) – die Frau des zweiten Sohnes des japanischen Kaisers – folgte am vergangenen
Mittwoch einer Einladung und besuchte in Tokyo die gegenwärtig laufende Ausstellung über den berühmten
isländischen Konvertiten, Jesuiten und Erzähler Pater Jón Svensson († 1944). Die Prinzessin ist für
ihr Interesse an Kinderbüchern bekannt. Pater Svensson besuchte in den Jahren 1937 und 1938 Japan. Als
ihm dabei der Vorschlag gemacht wurde, um eine Audienz beim damaligen Kaiser Hirohito († 1989) zu ersuchen,
wehrte er dankend ab: Der Kaiser habe sicher Wichtigeres zu tun – meinte der Jesuit. Eine Führung durch
den Kaiserpalast nahm er aber gerne an.
„Irgendwann, als die Kirchen immer leerer und die Gemeinden immer kleiner wurden, schien man zu ahnen,
daß auch das Bedürfnis nach Spiritualität sehr nützlich für das Volk sein könne.“
Aus einem Artikel
der Regionalzeitung ‘Rheinische Post’ über die Alte Messe. Das Zitat will die Einführung der Neuen Messe
in Volkssprache begründen.
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49 Lesermeinungen
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@ Berens Große Selbstherrlichkeit und Rechthaberei, wie sie vor allem auch in Rom betrieben wird, ist
für mich immer ein Beweis für einen Mangel an wirklichem Glauben. Jetzt weiß man auch sofort, woher
Ihre Selbstherrlichkeit und Rechthaberei kommt.
#48 Seefeldt 15:31:38 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Das Problem Roms @ Heinz Josef: Wie wahr! @ joberens: Der letzte Satz meines Vorbeitrages allein genügt
nicht, der vorangehende Satz ist auch wichtig. Nochmals beide Sätze, extra mit Hervorhebung: Die Diagnose
ist schon da, und sie ist hinsichtlich der Symptome ja auch richtig. Dummerweise hapert es mit der Erkenntnis
der Ursachen, und damit auch mit der Erstellung einer wirksamen Therapie. Verstehst meine Aussage vielleicht
jetzt etwas weniger schlecht? Nochmals im Klartext: Rom hat durchaus erkannt, daß einiges schiefläuft.
Was den Rückwärtsgang betrifft: Da schrieb ich ja auch schon, daß jemand, der auf einen Irrweg geraten
ist, am besten wieder zurückgeht. Und genau darum handelt es sich hier. Die Kirche hat mit dem VK2, der
Selbstprotestanisierung und Glaubensrelativierung einen Irrweg begangen, und wenn Papst Benedikt XVI.
diesen Irrweg nicht mehr bis in den Abgrund fortsetzt, sondern umkehrt, handelt er durchaus richtig. Papst
Benedikt XVI. ist im allgemeinen absolut richtig am Platz. Fehl am Platze ist eher der eine oder andere
Organist, der überhaupt keinen katholischen Glauben hat und und sich dann noch einbildet, die Kirche
belehren zu können, was katholisch sei. Bei Papst Benedikt XVI. habe ich den Eindruck, daß er einen
ausgesprochen tiefen Glauben hat; selbstherrlich ist er auch nicht, sondern übt sein Amt in Demut aus,
was mir sehr gut gefällt (auch das schrieb ich schon, aber bei so manchem Organisten ist der Kopf anscheinend
eine bloße Durchgangsstation).
#46 joberens 11:56:02 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Seefeld Zu Deinem letzten Satz. Also, das Problem ist auch Deiner Meinung nach, daß man in Rom offenbar
nicht in der Lage ist, die Situation zu erkennen. Das ist wirklich so und unser Papst versucht sogar im
Rückwärtsgang vorwärts zu kommen. Das kann es ja nun wirklich nicht sein. Er scheint da wirklich fehl
am Platz zu sein. Auch was Du da vom Glauben sagst, glaube ich auch zu erkennen und es gilt nicht nur
für die europäischen Bischöfe sondern leider auch für Rom, den Papst eingeschlossen. Große Selbstherrlichkeit
und Rechthaberei, wie sie vor allem auch in Rom betrieben wird, ist für mich immer ein Beweis für einen
Mangel an wirklichem Glauben. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
#45 Seefeldt 00:05:46 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Selbstherrlichkeit und Rechthaberei Für Selbstherrlichkeit und Rechthaberei mußt du ja wirklich eine
besonders gute Antenne haben – beispielsweise angesichts deiner penetranten Selbstbeweihräucherung als
„Denkender“. Bezüglich des Glaubens habe allerdings auch ich bei so manchem Geistlichen, Bischof oder
Priester, den Eindruck, daß kein Glaube vorhanden ist. Manche Geistlichen verstehen sich eigentlich nur
noch als Sozialarbeiter anderer Art, aber nicht mehr als Glaubensverkünder (was auch, angesichts ihrer
eigenen Glaubensdefizite). Das mit dem fehlenden Glauben gilt allerdings nicht nur für katholische Geistliche,
sondern auch für evangelische Pastoren. Dein Eindruck, daß die Bischöfe die Probleme ihrer Kirche nicht
erkennen können, ist falsch. Die Begründung nannte ich schon: Immer wieder sprechen Bischöfe selbst
über die derzeitigen Schwierigkeiten der Kirche (irgendwie hast du offensichtlich Probleme, Beiträge
anderer gründlich zu lesen). Die Diagnose ist schon da, und sie ist hinsichtlich der Symptome ja auch
richtig. Dummerweise hapert es mit der Erkenntnis der Ursachen, und damit auch mit der Erstellung einer
wirksamen Therapie.
#44 joberens 23:28:33 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Seefeld Ich habe den Eindruck, daß die Herren in Purpur in ihrer übergroßen Selbstherrlichkeit und
Rechthaberei überhaupt nicht mehr in der Lage sind, die Probleme unserer kath. Kirche noch zu erkennen.
Ich gehe noch einen Schritt weiter und sage, daß ich des öfteren den Eindruck habe, daß sie überhaupt
nicht mehr wirklich selbst glauben sondern nur noch einen Apparat, in dem es ihnen hervorragend gut geht,
in Gang zu halten. Josef Berens als einfacher, denkender Katholik
Werter Herr Seefeldt, dass, was Sie sich fragen, das hält seit Monaten das Forum in Aufruhr. JoBerens:
gehen Sie doch Heia-Betti-Schlafen. Es reicht!!!
#42 Seefeldt 22:41:18 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Die Kirche ist doch nicht blind! Also jetzt muß ich Sie, joberens, doch einmal fragen, in welcher Scheinwelt
Sie eigentlich leben. Bilden Sie sich etwa allen Ernstes ein, die Geistlichen der Kirche bemerkten nicht,
was so alles in der Kirche schiefläuft? Wie können Sie sich das überhaupt einbilden angesichts der
Tatsache, daß es immer wieder kirchlicherseits ernste Worte zu den kirchlichen Problemen der Gegenwart
gibt? Also bemerkt werden die Fehlentwicklungen schon – nur darüber, wie man aus den Fehlentwicklungen
herauskommt, gibt es unterschiedliche Meinungen. Und wieso leiern Sie eigentlich immer nur Ihr eigenes
Zeugs daher und berücksichtigen überhaupt nicht Argumente anderer Foristen? In einem Vorbeitrag schrieb
ich, daß die Kirche gerade durch ihre Anpassungsversuche an die „Zeichen der Zeit“ schweren Schaden nahm,
und Sie lallen da schon wieder von diesen „Zeichen der Zeit“ herum! Nehmen Sie endlich zur Kenntnis, daß
die Kirche überhaupt nichts davon hat, den „Zeichen der Zeit“ hinterherzulaufen, sondern daß sie die
Wahrheit wieder kräftig in die Welt bringen muß. Die von Ihnen so gepriesenen Mohammedaner laufen ja
auch nicht den „Zeichen der Zeit“ hinterher, und das dürfte wesentlich zu ihren derzeitigen Erfolgen
beitragen. Die Kirche hat wesentlich mehr als der Islam zu bieten – wenn sie nur endlich wieder den Glauben
überzeugt verkündete! * Und hören Sie doch endlich mit Ihrem „ein … denkender Katholik“ auf! Kein
anderer Forist tut so etwas. Merken Sie eigentlich nicht das Lächerliche ?
#41 joberens 20:40:20 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Ihr Lieben Kirchen verschwinden, Moscheen kommen Woher nehmt ihr die Zuversicht. Es ist doch so, daß
die Kirchen immer leerer werden, immer mehr Pfarreien zusammen gelegt, Kirchen geschlossen und und sogar
verkauft werden und Priester gibt es immer weniger. Diesen nicht zu verkennenden Abwärtstrend können
doch die allergößten Optimisten nicht mehr weg reden. Der Papst und die übrigen Herren in Purpur träumen
offenbar selbstherrlich vor sich hin, sind nicht in der Lage, die Zeichen der Zeit zu erkennen und sehen
tatenlos zu, wie der Nachlaß Christi immer mehr den Bach herunter geht. Dagegen gibt es wöchentlich
neue und auch immer größere und schönere Moscheen. Wo die Entwicklung hin führt, kann man doch schon
fast mit dem Krückstock ertasten. Doch Rom ist offenbar nicht aus dem Schlaf der Sicherheit zu wecken.
Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik9 Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
Es dürfte doch eher fraglich sein, ob das, was einem hier von Herrn J. B. aus R. so zugemutet wird, auch
im Sinne Gottes ist… @aufrechterkatholik: „geistige Diarrhoe“ – super! :)3
#38 Seefeldt 17:27:54 | Dienstag, 21. Oktober 2008
der Fels auf dem ich meine Kirche bauen will Wie unschwer zu erkennen, spricht der Heiland hier nur von
einer Kirche. Damit wird also meine Aussage von der einen durch Gott gegründeten Kirche bestätigt. Diese
eine von Gott gegründete Kirche nannte sich später „katholisch“, was ein griechisches Wort ist und „allgemein
gültig“ oder „das Ganze betreffend“ bedeutet. Auch wenn Christus selbst das Wort „katholisch“ nicht benutzte,
ist die katholische Kirche doch die von Christus gegründete Kirche.
#37 MartinBieger 17:19:41 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@Seefeld Du bist der Fels auf dem ich meine Kirche bauenwill.Mt 16,16. Von Katholisch hat Christus in
keinem Wort gesprochen. Eigentlich kein Wunder er war ja nicht Katholisch.
#36 Seefeldt 17:14:28 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Christus gründete nur EINE Kirche Vor allem anderen: der Heiland gründete nur eine Kirche, und diese
eine von Gott gegründete Kirche ist die katholische Kirche. Alles andere sind Abspaltungen, die ihrerseits
wieder gespalten wurden. So sind die „Orthodoxen“ in Nationalgemeinschaften aufgespalten, und bei den
Protestanten wucherte der Spaltpilz geradezu. Da aber nun Christus die katholische Kirche gründete, steht
ihren Geistlichen ganz natürlich auch Lehrbefugnis zu. Christus setzte Petrus als Leiter der Kirche ein,
und den Nachfolgern Petri steht daher die Leitung der Gesamtkirche zu. Dabei haben die Geistlichen sich
natürlich mit aller Sorgfalt an Offenbarung und Überlieferung zu halten, was aber leider nicht immer
der Fall war, wobei besonders an Wojtyla und einige derzeit amtierende deutsche Bischöfe zu denken ist.
Wie segensreich ein oberster Hirte ist, läßt sich gut im Vergleich mit den Protestanten erkennen, denen
ein oberster Hirte fehlt, was sicher zu deren weiterer Aufspaltung erheblich beitrug. Was das mit den
„Zeichen der Zeit“ betrifft: Genau das versuchte ja die Kirche im Zusammenhang mit dem 2VK, nämlich die
„Zeichen der Zeit“ zu erkennen und ihnen zu folgen. Der „Erfolg“, vielmehr Mißerfolg ist bekannt: Glaubensverfall,
Priestermangel, Kirchenaustritte usw. Die Kirche ist der von Gott geoffenbarten, ewigen Wahrheit verpflichtet.
Sie hat es nicht nötig, den „Zeichen der Zeit“ hinterherzulaufen; sie verrät mit so etwas sogar ihren
Auftrag. Muslime haben eine ganz andere Gottesvorstellung.
#35 Benedikt 16:58:14 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@ Berens So dürfte unsere kath. Kirche immer mehr zum Auslaufmodell werden Zum Auslaufmodell wird die
Kirche unter Leuten wie Ihnen. 99,9% der Menschen würden sofort austreten, wenn Sie wie Sie denken und
glauben würden. Sie lehnen praktisch jede kirchliche Lehre ab, die Sakramentenlehre, die Trinitätslehre,
die Morallehre, die Kirchenlehre. Jeder einfach denkende Mensch würde sich in Ihrer Lage fragen, warum
er überhaupt noch Kirchenmitglied sein sollte. 99,9% würden Konsequenzen ziehen. Das ist Ihr „Fortschritt“.
#34 joberens 16:32:04 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Pro Christ Man ist amtskirchlich unfähig, zu verstockt und einfach nicht in der Lage, die Zeichen der
Zeit zu erkennnen und die kath. Kirche noch glaubhaft und interessant für die Menschen zu vertreten.
So dürfte unsere kath. Kirche immer mehr zum Auslaufmodell werden und es ist zu befürchten, daß der
Islam und andere die Religionen der nächsten Jahrhunderte sein werden. Da ja der Islam und die anderen
christlichen Kirchen ja auch denselben Gott verehrt, könnte die Entwicklung vielleicht sogar gottgewollt
sein. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
#33 ProChrist 15:37:59 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Leere Kirchen Die leerbleibenden Kirchen gehen auf der Seite derer die nicht in die Sonntagsmesse kommen
auf Bequemlichkeit, Letargie und später auch Ignoranz zurück. Der Grund dafür ist eine fortschreitende
Veränderung in der Gesellschaft. Die Kirche verliert an Bedeutung für einen großen Teil der Gesellschaft –
dies sind dann die fehlenden Messbesucher. Da werden wohl keine Retro-Messen, keine Großereignisse oder
Pferdesegnungen helfen, auch wenn es Gruppen mit Erfolgen im Bereich der alten Messe gibt. Es muss um
die letargische Masse der aus Bequemlichkeit Ausbleibenden gehen, denen ist nach zwei, drei Versuchen
auch die Messe in Latein egal. Die Ausbleibenden brauchen eine größere Verantwortung, die über die
Zählung als Messbesucher hinaus geht, z.B. Dienst an der Gemeinde, Dienst an Menschen außerhalb der
Gemeinde oder eine sonst. *Aktivität*.
Joberens Jojo, scho recht – das Evangelium ist super (zu einem Teil jedenfalls) – nur ist das, was die
Botschaft der Kirchen ist, nicht wirklich das Evangelium…
#31 joberens 14:40:04 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Hesse Zierrat und Theater Du irrst, das Evangelium ist hervorragend und ich schätzte es. Es geht hier
nur um dem Zierrat und das Theater, daß man da nicht selten, offenbar allein zur Selbstbefriedigung in
die Gottesdienste hinein gebracht bringt und sicherlich für Gott wertlos ja vielleicht sogar ein Ärgernis
ist. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#30 Alois Bischof 14:12:20 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Zur Zeit der Einführung der ‘Neuen Messe’, waren die Kirchen noch vollbesetzt wenn auch weniger besetzt
als während des Krieges mit seinen Bombenangriffen. Und die Gemeinden waren nicht „klein“ sondern „fein“.
Die Essener Großpfarreien sind ja in Wirklichkeit die „kleinen“, wenn auch zahlenmäßig gigantisch…
Joberens Joberens: Schlichter könnten diese Veranstaltungen überzeugender und auch glaubwürdiger sein
und ob Gott mit derartigem Wenn die Botschaft scheisse ist, dann isses vollkommen wurscht, wie genau der
Botschafter angezogen ist und welche Stange er in der Hand hat – oder auch nicht.
#28 MartinBieger 12:38:24 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Es sollte wohl eher heissen ob Gott da mit allem, was ihm so zugemutet wird, einverstanden ist. Alles
was in seinem Namen geschieht.Mir scheint manchmal so als ob die Kirche ist die einzigste Institution
ist die mehr zu sagen hat als Gott.
#27 freddie schenk 12:22:26 | Dienstag, 21. Oktober 2008
joberens Gott ebenbürtig Gott ist „Jemand, der nicht mehr so alles mit bekommt.“ Werter Herr Berens,
wenn dem so wäre, dass Gott nicht mehr alles mitbekäme, dann wären Sie ihm aber tatsächlich ebenbürtig.
Meint Freddie
#26 joberens 12:20:09 | Dienstag, 21. Oktober 2008
hbr Lehramt Das Lehramt unserer kath. Kirche ist eine rein menschliche Einrichtung und nicht mehr und
nicht weniger und es dürfte ohne weiteres zu bezweifeln sein, ob Gott da mit allem, was ihm so zugemutet
wird, einverstanden ist. Auch hier bitte wieder weniger Selbstherrlichkeit und Rechthaberei. Wieder eine
Sache, in der die evangel. Kirche uns Vorbild sein kann. Dort hat man offen bar mehr Respekt vor der Größe
Gottes, während wir Katholiken nicht selten mit ihm umgehen wie mit Jemand, der nicht mehr so alles mit
bekommt. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
@joberens Die katholische Kirche besitzt in religiösen Fragen ein gottgegebenes universelles Lehramt.
Was Sie hingegen hier behaupten ist pure Apostasie!
Herr Berens Weniger Selbstherrlichkeit und Rechthaberei würde unserer kath. Kirche sehr, sehr gut tun.
Warum gehen Sie nicht mit gutem Beispiel voran, gehen Sie beichten und schweigen. Ein Bußschweigen für
die geistige Diarrhoe, die Sie hier permanent absondern!
#23 joberens 11:59:41 | Dienstag, 21. Oktober 2008
HBR reine Behauptung und Rechthabrei Das behaupten wir Katholiken. Diese Behauptung dürfte vor Gott aber
eher wert- und sinnlos sein. Weniger Selbstherrlichkeit und Rechthaberei würde unserer kath. Kirche sehr,
sehr gut tun. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
@joberens Wenn Sie so denken, stellen Sie sich in einem unüberwindbaren Gegensatz zur katholischen Kirche
und sind so höchstens protestantisch. Die Unterschiede sind mehr als eindeutig. Die evangelischen Christne
feiern ein Gedächtnismahl. Wir Katholiken hingegen ein Opfermahl, in dem wir das Opfer Christi immer
wieder neu vergegenwärtigen, wie er es aufgetragen hat.
#21 joberens 11:50:13 | Dienstag, 21. Oktober 2008
HBR – übertriebene Selbstherrlichkeit Ob es da für Gott einen Unterschied gibt kannst Du und ich und
auch der Papst nicht beurteilen und entscheiden sondern nur Gott allein und er weiß auch welcher ihm
wertvoller ist. Wir Katholiken sollten da nicht so übertrieben selbstherrlich sein. Josef Berens (als
einfacher, denkender Katholik)
@Joberens Nochmal: Warum werden Sie nicht endlich evangelisch? Sie fühlen sich ja dort besser aufgehoben.
Ansonsten haben Sie offenbar den Unterschied der katholischen Liturgie und einer evangelischen Messe noch
immer nicht verstanden?
#18 joberens 11:27:44 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Zu viel Show in unserer kath. Kirche Als kath. Organist bin ich regelmäßig auch in der evangel. Kirchen
tätig. Natürlich macht man sich da schon mal seine Gedanken und denkt darüber nach, ob Gott wertmäßig
da einen Unterschied machen könnte. Vom Ablauf her sind die Gottesdienste, sofern Abendmahl gefeiert
wird, sich sehr ähnlich. Was mir bei den evangel. gefällt ist, dass deren Gottesdienste, meiner Meinung
nach persönlicher sind, während die kath. doch eher nach ein und demselben Schema abgespult werden.
Was mir bei den evangel. auch gefällt ist, dass die Gottesdienste eine schlichtere Form haben. Die Pastöre
brauchen keine glänzenden Meßgewänder finden dafür aber nicht selten Gebetsformen, bei denen man sich
eher angesprochen fühlt. So muß ich z. B. auch immer wieder schmunzeln, wenn ein Bischof mit viel Gefolge,
festlich verziert mit hoher Mitra und goldenem Stab zum Gottesdienst in die Kirche einzieht. Das gilt
noch mehr, wenn er diese Verzierung dann auch noch für die Predigt und den Bischofssegen benötigt. Ist
das nicht pure Show, und ob es Gott gefällt, wenn die vermeintlichen Apostelnachfolger sich wie bunte
Hähne präsentieren? Schlichter könnten diese Veranstaltungen überzeugender und auch glaubwürdiger
sein und ob Gott mit derartigem, nicht selten übertriebenen Gehabe einverstanden ist, dürfte sogar eher
fraglich sein. Die evangel. Bischöfinnen und Bischöfe brauchen diesen Zierrat nicht und sind allein
von ihrem Auftreten her als solche zu erkennen. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholi…
#16 Pünktchen 10:54:46 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Werte Klarisse, ich habe überhaupt keine Schlüsse gezogen, sondern die verschiedenen Meinungen referiert!
Wenn in einer Fernsehsendung der Moderator ausgetauscht wird und die Einschaltquote sackt ab, dann könnte
der neue Moderator auch sagen: Werte/r/s Pünktchen, ist das nicht ein Fehlschluß nach dem Muster „cum
hoc, ergo propter hoc“?
#13 Pünktchen 09:22:15 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Hesse Aber die Evangelen beklagen ja auch einen extremen Rückgang Ja, aber auf niedrigerer Ausgangsbasis!
Die Protestantisierung des Ritus führt nun auch in der kathol. Kirche protestant. Verhältnisse herbei!
– also kanns nicht hauptsächlich am NOM liegen. Im Gegenteil! s.o.! Der NOM fällt, falls es dir noch
nicht aufgefallen ist, zeitlich zusammen mit der 68er Revolution – und das dürfte der Hauptgrund sein
für den Knick der Gottesdienstteilnehmer in dieser Zeit. Vielleicht wird der NOM ja als – untauglicher! –
Kniefall vor der 68er Revolution wahrgenommen. Es ist z.B. bemerkenswert, daß inzwischen die Intellektuellen
in den Feuilleton-Redaktionen (z.B. Matussek beim Spiegel und Bahners in der FAZ und viele andere…)
zu erkennen geben, daß Sie Sympathien für die alte Messe haben und den Verlust an Sakralität in der
neuen Messe für verhängnisvoll halten. Die Kirche hätte Antwort sein müssen auf „68“! Stattdessen
ist sie zur Schleppenträgerin der Göttin der revolutionären Vernunft degeneriert. 68 ist längst Geschichte!
Aber nun fragt man sich, warum hatte sich die Kirche dieser geistigen Modeerscheinung so vollkommen anverwandelt!?
Habe leider keine Zeit zum Weiterdiskutieren! Liebe Grüße!
@RWTH wird in einer donnernden Buß-Predigt doch sicher den Protestanten aufzeigen, wie sie den Weg zur
heiligen katholischen und apostolischen Kirche finden können! Ja, aber er wird dabei Blickkontakt mit
Huber halten und solange der freundlich dreinblickt nicht vom Thema abweichen. Vielleicht schreibt ihm
Huber auch die Predigt, so im Rahmen der Amtshilfe, dann kann er sich den Blickkontakt auch sparen. Ich
erinnere mich noch gut an einen Fernsehauftritt der beiden „Kirchenfürsten“. Sie blickten sich so verliebt
an wie meine beiden Wellensittiche beim schnäbeln.
@RJH und der Mond sch… Wolken Wie soll denn der Neoprotestant Lehmann SEINEN Brüdern und Schwestern
vom wahren Glauben berichten??? Der kennt ihn doch selbst nicht mehr.
Püntchen „sind ausschließlich extern und haben nichts“ Was sicherlich falsch ist. Mit Sicherheit hats
auch „interne“ Gründe. Aber die Evangelen beklagen ja auch einen extremen Rückgang – also kanns nicht
hauptsächlich am NOM liegen. Der NOM fällt, falls es dir noch nicht aufgefallen ist, zeitlich zusammen
mit der 68er Revolution – und das dürfte der Hauptgrund sein für den Knick der Gottesdienstteilnehmer
in dieser Zeit.
Kardinal Lehmann wird in einer donnernden Buß-Predigt doch sicher den Protestanten aufzeigen, wie sie
den Weg zur heiligen katholischen und apostolischen Kirche finden können!
#8 Pünktchen 08:47:11 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Kappes Die Modernisten interpretieren es so: die Gründe für den steten Rückgang des Meßbesuches seit
der zweiten Hälfte der sechziger Jahre sind ausschließlich extern und haben nichts – „aber auch gar
nichts“ ! – mit der Einführung des neuen Ordo zu tun! Die Traditionalisten anerkennen zwar eine Vielfalt
der Gründe, aber sie sehen in der Einführung des NOM einen wichtigen internen Faktor dieser schleichenden
Auszehrung: „Die Messe als Mahlfeier“ kann in der Konkurrenz gegen den sonntäglichen Frühstückstisch
nicht mehr bestehen!
#1 Franz Kappes 08:10:29 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Türöffner V2 Das Konzil habe ferner Türen geöffnet, ohne die es die Pontifikate von Johannes Paul
II. und Benedikt XVI. nicht gegeben hätte. Da habt ihr recht. Jetzt sind wir alle drin, also macht die
Türen wieder zu, damit wir in Ruhe beten können.