Irak
Es ist die Hölle los
Solange nur wertlose Katholiken die Opfer sind – gehören Völkermorde auf dem internationalen Parkett zum guten Ton.
Die christliche irakische Bevölkerung wird systematisch vertrieben.
Die christliche irakische Bevölkerung wird systematisch vertrieben.
© James Gordon, CC
(kreuz.net) „Die Situation in der Stadt Mossul ist ganz schrecklich. Innerhalb einer Woche wurden zwölf Leute ermordet, ganz wahllos.“

Mossul – das ehemalige Ninive – ist eine Drei-Millionen-Stadt am Fluß Tigris im Nordirak.

Über die dramatische Situation in der Stadt berichtete der aus Mossul stammende chaldäisch-katholische Erzbischof von Kirkuk, Mons. Louis Sako (60), am 18. Oktober in einem Interview mit der Berliner Tageszeitung ‘Tagesspiegel’.

„Drei Häuser wurden in Brand gesteckt und zerstört“ – führt der Erzbischof aus:

„Mehr als 1.500 christliche Familien sind aus Mossul in die umliegenden Dörfer geflohen – und es werden täglich mehr. Unter den Christen herrscht totale Panik.“

Das von den USA kontrollierte irakische Marionetten-Regime unter Ministerpräsident Dschawad al-Maliki (58) hat tausend Soldaten geschickt. Diese patrouillieren in der Stadt und schützen die Kirchen.

Es wurde auch eine Kommission eingesetzt, um die Täter zu identifizieren.

Doch das nützt nichts – meint Mons. Sako: „Unsere Leute wollen nicht zurückkommen, sie haben Angst.“

Die irakische Marionettenregierung hat nach Angaben des Erzbischofs eine Woche gewartet, bis überhaupt etwas geschah: „Ich glaube nicht, daß die bisherigen Handlungen ausreichen. Hinzu kommt, daß die Regierung in Mossul sehr schwach ist.“

Der Erzbischof ist sich über die Täter im Unklaren: „Aber eines ist klar: Hinter diesen Anschlägen steckt eine Strategie. Die Täter wollen die Christen systematisch aus der Stadt vertreiben.“

Jetzt fordert der Erzbischof, daß internationaler Druck auf die Regierung in Bagdad und die US-Truppen Druck ausgeübt wird, damit sie uns Christen besser schützen:

„Wir sind eine Minderheit. Aber wir gehören auch zur irakischen Bevölkerung, wir sind irakische Bürger.“

Seit dem US-Überfall auf den Irak sind nach Angaben des Erzbischofs mehr als 200.000 Christen – etwa ein Drittel der gesamten christlichen Bevölkerung – geflüchtet: „Unter Saddam Hussein lebten im Irak rund 700.000 Christen.“

Seit 2003 sind mehr als zweihundert Christen getötet worden, vor allem in den Städten Bagdad, Basra und Mossul.

Der Erzbischof von Mossul, Mons. Paul Faraj Rahho, wurde im März entführt und ermordet.

Für die Zukunft der Christen im Irak sieht der Erzbischof schwarz:

„Nicht nur im Irak, im ganzen Nahen und Mittleren Osten haben die Christen das Gefühl, von der internationalen Gemeinschaft vergessen und abgeschrieben zu sein.“
      
45 Lesermeinungen
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#45   SohnGottes   00:18:19 | Donnerstag, 6. November 2008
übertrieben
Seit 2003 sind mehr als zweihundert Christen getötet worden, vor allem in den Städten Bagdad, Basra und Mossul.
bisschen übertrieben, so etwas völkermord zu nennen. zumal die christen kein volk sondern eine religionsgemeinschaft sind.
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#44   Hesse   17:28:13 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Habibte: Glauben ist halt Glückssache
Ich glaube es ist die sechstgrößte Armee der Welt.
LOL. Glaub du mal schön.
Glauben ist ja ganz schön, aber leider nicht effektiv.
Der Kabarettist sagt die Amis hätten sich nicht um den Völkermord in Ruanda gekümmert. Ja aber die Deutschen hat das natürlich brennend interessiert oder was?
Du hast von dem ganzen Kabarett nix verstanden. Dann bringts auch nix mit dir drüber zu reden.
bb.
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#43   Habibte   17:23:36 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Lieber Hermann Hesse,
D und einige andere Westeuropäische Länder SIND die besten Demokratien die es zur Zeit gibt (auch wenn die natürlich alle nicht perfekt sind).
Wo ist denn der Unterschied zwiaschen euch (oder uns O:) ) und den Amis?
Zu hast dieses Kabarett verlinkt. Aber das was der da kritisiert das kann man auch an Deutschland kritisieren.
Er sagt zum Bsp. die USA verschenken keine Patente für Medikamente. Wie viele Medikamente verschenken denn die Deutschen?
Der Kabarettist sagt die Amis hätten sich nicht um den Völkermord in Ruanda gekümmert. Ja aber die Deutschen hat das natürlich brennend interessiert oder was? Warum hat denn Deutschland nicht ein paar Milliarden Euro locker gemacht und ein paar zehntausend deutsche Soldaten da hin geschickt? Und so kann man es doch fortsetzen. Ihr seit ganz genauso wie die Amis nur halt eine Nummer kleiner. Das ist der einzige Unterschied. Die Amis sind die größte Volkswirtschaft und Deutschland halt nur die drittgrößte. Die Amis sind der größte Waffenproduzent weltweit und die Deutschen halt nur der drittgrößte, dafür aber der zweitgrößte Waffenexporteur. Die Armee der Deutschen liegt auch irgendwo unter den Top Ten. Ich glaube es ist die sechstgrößte Armee der Welt.
Der Irak wurde damals auch fleißig von dern Deutschen hochgerüstet. Saddam hat sogar Giftgas geliefert bekommen. Usw. Dieses Kabarett ist verlogene Deutschtümmelei. Die Politik der Amis ist scheiße, aber die Deutschlands ist kein Fitzelchen besser. Ihr seit nur Klugscheißer.
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#42   apex   13:26:38 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@ die Echtheit der Kirche Jesu Christi
Solange nur wertlose Katholiken die Opfer sind – gehören Völkermorde auf dem internationalen Parkett zum guten Ton.
Das wurde den Katholiken vorausgesagt: Lk 21:12 und Joh 15:20
– ein Beweis für die Echtheit und Richtigkeit der heiligen Kirche Jesu – der Römisch-Katholischen Kirche.
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#41   Hesse   02:34:23 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Leblhubi
Was bistn du für einer?
Mal ernsthaft: Was gehts mich an, wenn vielleicht eine Blumenvase oder sonst irgendein Kram – wie hast dus ausgedrückt? – „nicht ganz koscher“ sein sollten? Kann ich persönlich irgendwas dafür? Nein. Weder habe ich irgendwas „unkoscheres“ wissentlich gekauft noch geerbt (genau genommen hab ich noch gar nix geerbt – glücklicherweise leben meine Eltern noch). Und zudem bezweifle ich stark, dass es etwas „unkoscheres“ zu erben gibt von meinen Eltern – aber selbst wenn, wie gesagt, ich weiss es ja nicht und kann es nicht wissen.
Also gehts mich persönlich nix an. (punkt)
Könnte es nicht auch sein, dass du, Leblhubi, zum Beispiel in einer unbedeutenden Nebenlinie von Dschingis Khan abstammst – und dass deine Familie irgendwie von dessen Eroberungen profitiert hat? Fühlste dich jetzt auch persönlich verantwortlich für das Unrecht welches dieser Herrscher begangen hat?
Nein?
Seltsam.
Ganz ehrlich Lebl – mir reicht meine eigene Verantwortung für Unrecht, welches ich Mitmenschen von mir schon angetan habe (wissentlich oder auch nicht) – da brauch ich mich nicht auch noch für das meiner Grosseltern bzw das des Gröfaz Hitler irgendwie verantwortlich zu fühlen.
Ehrlich gesagt verstehe ich diesen Schuld-Kult auch nicht, der in D getrieben wird. Kaum einer der heute lebenden war dabei – also kanns keine persönliche Schuld sein. Und Kollektiv-Schuld ist eh Blödsinn. Versteh mich jetzt net falsch: Entschädigungs-Zahlungen sind schon richtig… kein platz mehr.
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#40   Ultramontanus   02:28:12 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Wo ist dabei das Problem?
Die Herrschaften sind doch bereits verschieden. Oder verlangen Sie, dass die Nachkommen sich das Vermögen in Bargeld auszahlen lassen, um es Jahwe als Brandopfer darzubringen?
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#39   Gehe den rechten Weg   02:26:16 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Ich habe Post?!?

Ich freue mich schon auf die Gutenacht-Lektüre.
Dennoch:
Nehmen Sie sich vor den Hessen in Acht.
Ganz im Ernst.
Bloch.
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#38   Leblhuber   02:15:47 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@Gehe den rechten Weg:
Ich habe dir ein Mail geschickt. Wenn du nicht darauf antwortest, weil es dir gleichgültig ist, ziehe ich daraus meine höchstpersönlichen Konsequenzen.
Dieses Forum wird nicht nur von Naziadepten missbraucht, sondern auch von irren Querlesern.
Du bist genau in dem Maß überflüssig, wie deine vermeintlichen Kontrahenten.
Vertschüss dich!
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#37   Gehe den rechten Weg   02:03:11 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Volkskunde

„…Wer sich Hesse nennt, sollte mehr zu bieten haben.“
Haben Sie eine Ahnung.
Die Hessen gehören zu den unzuverlässigsten Organen
des deutschen Volkskörpers.
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#36   Leblhuber   01:57:00 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@Hesse:
Hesse, es geht um Nutznießer!
Kapierst du das nicht?
Es geht gerade um jene Leute, die heute noch als Erben von jüdischem, arisiertem Vermögen profitieren und ganz laut danach schreien, dass sie das alles nichts anginge.
Es geht um jene Leute, die ihre eigene Familiengeschichte nicht aufgearbeitet haben.
Du persönlich interessierst mich nicht. Aber deine Haltung!!!
Hallo? Gehts noch?
Diese flapsige Ausdrucksweise lässt auf eine unverdaute Replik auf die Geschichte schließen.
Wer sich Hesse nennt, sollte mehr zu bieten haben.
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#35   Gehe den rechten Weg   01:52:22 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@Hesse

Dann sind Sie aber doch Ostpreuße und kein Hesse!
Was soll dieses Verwirrspiel?
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#34   Hesse   01:37:09 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Leblhuber:
Ja.
Meine Familie hat definitiv dafür gebüsst. Und zwar sowohl die direkt Beteiligten (also einer meiner Opas, der in der Partei und in der SS war) als auch die indirekt Beteiligten (also meine Oma, meine Mutter und in gewisser Weise auch ich). Mein Opa ist in Russland geblieben, meine Oma hat all ihr Hab und Gut in Ostpreußen verloren und meine Mutter hatte eine besch…eidene Kindheit. Und ich – naja, ich habe keinen Landbesitz in Ostpreussen.
Es ist nicht mein Problem. Und wenn mein Opa schlimme Dinge getan hat – deshalb halt ich doch nicht meinen Mund wenn ich sehe was die Amis für ne Scheisse anstellen. Hallo? Gehts noch?
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#33   Leblhuber   01:21:36 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@Hesse: Zu deinem persönlichen Problem wird es ganz schnell, wenn du Nutznießer bist!
Da ich damals nicht dabei war, ist das in der Tat nicht mein persönliches Problem.
Es könnte aber durchaus sein, dass du in einer Wohnung deiner Großeltern sitzt, die sowohl die Wohnung, als auch das Mobiliar ermordeten Juden „verdanken“. Es könnte auch sein, dass deine Vorfahren das von dir geerbte Mobiliar in Auktionen erstanden haben, die nicht ganz „koscher“ waren.
Wie stünde es nun mit deiner Verantwortung, Hesse!
Sagst du auch dann noch, dass du nicht dabei warst und dich das alles nichts angeht?
:-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-!
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#32   Hesse   01:04:11 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Habibte
Die ganze Welt musste euch bekehren und heute spielt ihr wieder den demokratischen Oberlehrmeister.
Da ich damals nicht dabei war, ist das in der Tat nicht mein persönliches Problem. Auch Pispers war nicht dabei, der ist zu jung.
Und was solls? D und einige andere Westeuropäische Länder SIND die besten Demokratien die es zur Zeit gibt (auch wenn die natürlich alle nicht perfekt sind). Bei D ists halt so, dass es eine dunkle Periode gab (12 Jahre). Die Amis betreiben die Scheisse aber schon seit 50+ Jahren – und lernen nichts dazu. Bzw sie finden keinen, der sie bekehrt, denn niemand kann ihnen militärisch das Wasser reichen.
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#31   Habibte   21:35:59 | Dienstag, 21. Oktober 2008
So jetzt sag ich auch mal meine Meinung
Hier mal gutes Kabarett zur Wertigkeit von Menschen
Ich (Ausländerin und muslimisch) fand diese Amerikaschelte von Deutschen schon immer scheiße. Schaut mal eure eigene Geschichte an. Wie wart ihr mal drauf? Die ganze Welt musste euch bekehren und heute spielt ihr wieder den demokratischen Oberlehrmeister.
Auch wenn die Politik der USA TATSÄCHLICH schlecht ist, ist dieses Kabarett auch nur dümmliche Deutschtümmelei. Der fragt zum Bsp. am Schluss: „Müssen wir bald Spanier, Belgier usw. sein?“ (bezogen auf den Satz: „Jetzt sind wir alle Amerikaner“). Warum lässt er Deutschland aus? Wenn in Berlin ne Bombe hochgeht und 200 Deutsche sterben, wärs dann nicht auch schön wenn die Spanier sagen würden: „Wir sind heute auch Deutsche?“
das sie getötet wurden WEIL Sie Christen sind.
Natürlich. Man will die Regionen „säubern“. Es werden systematisch Sunniten, Shiiten oder Christen die Minderheiten sind vertrieben.
Im Grunde sollte sich dann nicht viel ändern…
Was sich ändert ist: Wenn du im Islam klaust dann ist die Buße dafür das Abhacken der Hand, für Abtreibung ist es die Zahlung einer Geldbuße usw. Vergehen müssen also selbst gebüßt werden. Im Christentum hat Jesus stellvertretend gebüßt. Wäre er nur ein Mensch gewesen dann würde das jüdische Religionsgesetz auch für Christen wieder gelten.
Aber hier ist die Diskussion zu kompliziert. Der Islam ist auch etwas anderes, nicht nur „ne andere Art Christentum“. Tauhid ist mehr als „nur“ simpel zu sagen es gibt nur einen Gott.
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#30   HeinrichvonOfterdingen   21:23:33 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Lieber derLeser,
aber keiner von uns begreift es richtig.
… d’accord! Aber doch die einen mehr und die anderen weniger. Dieser Unterschied ist das Entscheidende!
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#29   derLeser   21:18:39 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Heinrich
würden alle die Bedeutung richtig begreifen würden alle alles sofort hinter sich lassen und radikal nür für das Reich Gottes leben und für sonst nichts mehr.
aber keiner von uns begreift es richtig.
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#28   HeinrichvonOfterdingen   21:14:17 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Lieber DerLeser,
mag sein. Ich bemühe mich jedesmal. Aber es ist sicher noch zu wenig.
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#27   derLeser   21:09:32 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Heinrich
Im Gottesdienst sprechen die meisten das Glaubensbekenntnis mit ohne zu überlegen, was sie da zu glauben versprechen.
wenn wir ehrlich sind gehts uns allen oft so
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#26   HeinrichvonOfterdingen   21:05:02 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Lieber DerLeser,
Im Gottesdienst sprechen die meisten das Glaubensbekenntnis mit ohne zu überlegen, was sie da zu glauben versprechen.
… und vor allem ohne zu kapieren was sich daraus für ihr Leben für Forderungen ergeben.
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#25   derLeser   20:54:55 | Dienstag, 21. Oktober 2008
da hat der Peppi auch mal recht
Im Gottesdienst sprechen die meisten das Glaubensbekenntnis mit ohne zu überlegen, was sie da zu glauben versprechen.
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#24   joberens   20:53:02 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Hesse
Ja, das mit dem Glaubensbekenntnis stimmt wirklich. Vor einigen Jahren hat die Zeitschrift „Publik Forum“ eine Aktion gestartet, bei der jeder Katholik sein eigenes, wirkliches Glaubensbekenntnis einsenden konnte, die dann in einem Buch veröffentlicht worden sind.
Interessant dabei ist, daß die allermeisten den Anfang und das Ende des Glaubensbekenntnisses persönlich glauben und dazwischen klaffte meist eine große Lücke.
So kann ich Dir nur zustimmen. Im Gottesdienst sprechen die meisten das Glaubensbekenntnis mit ohne zu überlegen, was sie da zu glauben versprechen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#23   möchtegern-kathole   20:45:54 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@Hesse
Eine intime Frage habe ich an Sie, die Sie mir auch nicht beantworten sollen, geschweige denn müssen: sind Sie denn glücklich?
Wünsche Ihnen einen schönen Abend, muss weg …
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#22   Hesse   20:26:01 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Amanda: Danke
für den Tip.
Aber ich brauch keine Kirche um glücklich zu sein. Weder deine noch ne eigene.
Lustig find ich nur immer von euch „Katholiban“, wie leichtfertig ihr die Leute aus eurer Kirche rauswerfen würdet. Frag mal 100 Katholiken nach ihrem Glauben – ich wette, du erhälst 100 verschiedene Antworten. Die meisten werden das Glaubensbekenntnis auswendig nachplappern können, aber wenn du tiefer fragst, dann wirste sehen, dass die allermeisten keinen Blassen Schimmer haben, was denn die kath. Kirche so „zu glauben vorlegt“.
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#21   möchtegern-kathole   20:15:34 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@Confiteor
Wenn Sie das glauben, wird es für Sie zutreffen.
Vielleicht erfahren Sie auch mal die zärtliche Liebe Gottes, dann werden Sie anders denken.
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#20   Confiteor   20:13:24 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Möchtegern Kathole
Gott hat nicht viel davon, wenn überhaupt, nur die Menschen glauben, dass sie mit vielen Worten viel davon haben…
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#19   möchtegern-kathole   20:12:00 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Was hat denn „Gott“ davon, wenn ihn Menschen anbeten??
Da Er die Menschen liebt, will er bei ihnen sein, und die Menschen, die ihn lieben, wollen bei Ihm sein. Das hat Er also vom Gebet der Menschen: die Liebe der Menschen, und Seine eigene Liebe im Übermaß schenken.
Dein Joch ist so sanft, und Deine Liebe so groß, drum bleibe immer bei mir und lass nie zu, dass ich von Dir weiche!
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#18   Amanda   18:13:17 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@Hesse und Berens
Dann gründet doch Eure eigene „Kirche“ – und jedem ist gedient.
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#17   joberens   16:22:11 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Hesse
Auch da kann ich Dir nur zustimmen.
Josef
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#16   Hesse   16:17:59 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Joberens: des Pudels Kern
Ich denke, Gott allgemein müßte, in unserr kath. Kirche, wieder viel mehr in den Mittelpunkt gestellt werden.
Gott? Wozu? Im Grunde sagt das Evangelium: Sei nett zu den Menschen.
Also müsste das Wohlergehen der Menschen in den Mittelpunkt gestellt werden und nicht die ominöse Verehrung irgendeines Gottes. Was hat denn „Gott“ davon, wenn ihn Menschen anbeten??
Im Sinne Jesu ists sicher besser, einem Menschen zu helfen als 500 Rosenkränze zu beten oder 1000 Kerzen anzuzünden, oder etwa nicht?
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#15   joberens   16:10:47 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Hesse Gott allein Mittelpunkt
Für mich persönlich wäre es keine Katastrophe, denn ich bete, wenn ich bete, ohnehin immer nur zu Gott. Ich hätte auch keine Problem damit, wenn die Marien- und Heiligenverehrung nicht mehr den Stellenwert hätte, den sie immer noch hat.
Ich denke, Gott allgemein müßte, in unserr kath. Kirche, wieder viel mehr in den Mittelpunkt gestellt werden.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#14   Hesse   15:49:11 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Joberens
Na, is doch ganz klar: Sollte irgendwie rauskommen, dass Jesus doch nicht der Sohn (und zwar der einzige und wahre^^) sein sollte (wie sowas „herauskommen“ soll ist natürlich sowieso zweifelhaft, da das ja sowieso nur eine Vermutung ist), dann würde für die Herrschaften Christen die Welt zusammenbrechen – für die Katholen fiele die ganze Marienvergötterung weg (weil doch nur Mutter eines Menschen) und dieser ganze Kram vom „Erlösungsopfer“ wär auch hinfällig…
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#13   joberens   15:43:55 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Hesse fragliche Hauptvoraussetzung für Priestertum
Deinen ersten Satz kann ich voll und ganz unterschreiben, doch den zweiten verstehe ich nicht so ganz.
Josef
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#12   Hesse   15:34:03 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Joberens: Im Grunde
Im Grunde sollte sich dann nicht viel ändern – denn ob Sohn Gottes oder „nur“ ein Abgesandter – die Botschaft bliebe ja dieselbe.
Aber es WÜRDE sich viel ändern, da die Botschaft unwichtiger zu sein scheint als die Botschaft.
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#11   joberens   15:21:48 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Was wäre, wenn…
Es viele, verschiedene Religionen und die meisten Menschen glauben an etwas Höheres. Jede dieser Religionen nimmt für sich in Anspruch, die einzig richtige zu sein und, dass allein ihr Gott der einzige und wahre ist.
Das gilt auch für die drei großen Weltreligionen aus denselben Wurzeln, die in ihrer Verschiedenheit, letztlich doch ein und denselben Gott verehren.
Die Urreligion dieser drei ist bekanntlich das Judentum, aus dem sich das Christentum und der Islam mehr oder weniger abgezweigt und entwickelt haben. Nun behauptet jede dieser drei Religionen, trotz Differenzen, alleiniger Wahrheitseigner zu sein und dem Willen Gottes allein oder zumindest am ehesten zu entsprechen.
Ein ganz entscheidender Knackpunkt ist da die Person des Juden Jesus. In ihm sehen sowohl die Juden wie auch die Moslems einen großen Gesandten Gottes während wir Christen in ihm den Sohn Gottes verehren und an die Trinität Gottes (Gott in drei Personen) glauben.
Die Sohngotteschaft Jesu, die in einem Dogma zementiert wurde und an die jeder Christ zu glauben verpflichtet ist, ist ja auch alleiniges, oder zumindest sehr wichtiges Fundament unseres Christentums überhaupt.
In den christlichen Kirchen wird die Verehrung Jesu nicht selten sogar höher gestellt als die des Urgottes Abrahams, wenn man ihn so nennen darf.
Was wäre aber, wenn die Juden oder Moslems wider Erwarten, in dieser Sache Recht hätten und Jesus wirklich nur großer Gesandter Gottes gewesen wäre?
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#10   Elijahu †   15:16:29 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Darum ist es wichtig dass Katholiken nicht gegen den Islam hetzen
Wer in unseren Breiten sich an der Hetze gegen den Islam, und der Unterdrückung und Verfolgung von Muslimen beteiligt oder diese auch nur gutheisst oder schweigend in Kauf nimmt, der macht sich mitschuldig am Tod der Christen im Nahen und Mittleren Osten.
Die goldene Regel die Jesus Christus verkündigt hat gilt auch hier: wer toleriert werden will der muss erstmal selber andere tolerieren. Wer andere verfolgt und ausgrenz muss sich nicht wundern wenn er selbst verfolgt und ausgegrenzt wird.
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#9   Hesse   14:39:35 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Ach Pascal – es waren doch nur Muslime,
wertlose Muselmanen und keine wertvollen Christen.
Genau so ist Alois drauf. :'(
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#8   Pascal123   14:24:57 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Würg brech Alois
Er war brutal, aber kein Völkermörder – trotz der verbrecherischen Angriffe die er in Kurdistan verüben ließ.
Wie dämlich bist du eigentlich.So blöde kann einer alleine gar nicht sein.
Er war brutal, wenn das alles war. so what.
Das wird den Kurden über Ihren Schmerz hinweg helfen das er nur brutal war zu Ihnen,“ der tut doch nichts der will nur spielen, der ist nur brutal“ BRECH KOTZ WÜRG
Fragen Sie mal meinen Kurdischen Nachbarn dessen Familie ausgerottet wurde durch die Gasangriffen. Dessen weibliche Angehörige Massenvergewaltigt wurden. Der den Leichnam seines Vaters und Bruders auslösen musste, weil er die Patronen bezahlen musste die die Irakischen Soldaten vorher auf seinen Vater und Bruder abgefeuert hatten.
Tausenden Kurden wurden inhaftiert, gefoltert, ermordet und verscharrt und das war kein Völkermord????????????
Wie kacke bist du denn drauf?????
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#7   Hesse   14:20:41 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Pascal: egal / Kappes
Pascal: aber es wird ja gar nicht ausgesagt das sie getötet wurden WEIL Sie Christen sind.
Was im Grunde auch scheissegal wäre – egal warum diese Menschen umgekommen sind, es ist schrecklich. Jedenfalls sind 200 Tote in 5 Jahren definitiv kein „Völkermord“, der von irgendeiner Seite ignoriert werden würde.
Kappes: Keine Ahnung wie wir den Menschen (Muslimen oder Christen oder was auch immer, das is ma echt schnurzpiepegal) dort helfen könnten. Das irakische Problem ist schwerlich zu lösen.
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#6   Alois Bischof   14:17:23 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Saddam Hussein
war zwar Diktator, aber kein Christenmörder. Er war brutal, aber kein Völkermörder – trotz der verbrecherischen Angriffe die er in Kurdistan verüben ließ.
Saddam hat dem Lande Stabilität gewährt durch die Baath-Ideologie des Pan-Arabischen Nationalismus, der säkularistisch war und nicht sektiererisch.
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#5   Pascal123   14:01:28 | Dienstag, 21. Oktober 2008
200 Tote zuviel
Diese 200 Opfer sind natürlich eindeutig zuviel aber es wird ja gar nicht ausgesagt das sie getötet wurden WEIL Sie Christen sind.
Wahrscheinlich sind viele auch unter dern Opfern von Selbstmordattentätern und Anschlägen zu suchen, das hat dann herzlich wenig mit Religionszugehörigkeit zu tun.
Das auch dort Christen verfolgt werden steht außer Frage, und unternommen werden muss ja etwas. im Sudan kümmerts auch nicht besonders viele Menschen das dort Christen verfolgt, vergewaltigt und ermordet werden.
Aber ob Kreuz.net das glaubwürdigste und beste Sprachrohr ist, wage ich sehr zu bezweifeln, das ist etwas deplaziert hier.
Komisch und eigenartig auf jeden Fall.
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#4   Franz Kappes   13:49:10 | Dienstag, 21. Oktober 2008
@Hesse
Wie können wir den Muslimen helfen? Volker Pispers mag ich auch. O:)
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#3   Hesse   13:27:56 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Leute, ihr seid Geil!
Seit 2003 sind mehr als zweihundert Christen getötet worden, vor allem in den Städten Bagdad, Basra und Mossul.
Oje. 200 Christen – und wieviele Muslime, meint ihr, sind im Irak seit 2003 umgekommen? Hier mal gutes Kabarett zur Wertigkeit von Menschen: Volker Pispers de.youtube.com/watch?v=qQ9Amuri6G8&… – zu dieser Thematik etwa ab Minute 4 – der Rest is aber auch gut.
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#2   Franz Kappes   13:11:52 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Wie können wir helfen?
Weiß jemand, wie wir helfen können? Dieses Bild rührt mich an.
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#1   Peter-Pan   13:09:12 | Dienstag, 21. Oktober 2008
Was ist ein Völkermord?
Solange nur wertlose Katholiken die Opfer sind – gehören Völkermorde auf dem internationalen Parkett zum guten Ton.

Seit 2003 sind mehr als zweihundert Christen getötet worden, vor allem in den Städten Bagdad, Basra und Mossul.
Zweihundert Tote in fünf Jahren sind ein Völkermord???
Normalerweise ist man auf kreuz.net doch nicht mal bei sechs Millionen Toten bereit, den Titel zu vergeben.
Aber solange erleuchtete Katholiken die Opfer sind, müssen eben andere Maßstäbe angelegt werden.
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Und geht es hier eigentlich um Katholiken. Im Artikel selbst ist wiederum nur von Christen die Rede.
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