Wir tun es jedes Mal mit wachsender Freude. Nie sind wir
weniger als sechzig Gläubige – eher achtzig und schon einmal neunzig.
Die Messe findet jeweils um 9.00
Uhr statt.
Die Meßdiener sind nicht die Jüngsten. Dafür befindet sich eine Gregorianische Schola im
Aufbau.
Die begeisterten Organisten, gleich vier an der Zahl, wechseln sich ab – ähnlich wie die stilechten
Meßgewänder, die entsprechend dem Tage mal weiß, mal rot, auch schon violett zum Quatembersamstag und
schwarz zum Requiem sind.
Es hat sich herumgesprochen, daß wir in Sachen Meßgewänder eine heimliche
Quelle gefunden haben. Die Nachbarpfarre Otterstadt läßt uns nämlich aus ihrem überreichen Paramentenschatz
schöpfen – zu jeder Messe wird das passende Gewand eigens hergefahren.
Die Kanzel in der Pfarrkirche St. Laurentius
Dem zelebrierenden Kaplan ist
keine Treppe auf die Kanzel zu steil, keine Stufe zu knarrend, um das Wort Gottes – ohne Flüstertüte
und Spickzettel – zu verkünden.
Doch jetzt naht Allerheiligen. Das Hochfest fällt dieses Jahr bekanntlich
auf einen Samstag.
Dieser Tag läßt Weihrauch erwarten und ein Hochamt. Doch Fehlanzeige. Die Tridentiner
müssen am ersten November zuhause bleiben.
Wie ist das möglich? Die Alte Messe – die nach den eigenmächtigen
Vorgaben der Bischofskonferenz in Deutschland nur an Werktagen erlaubt ist – muß nach deren Willen auch
so zelebriert werden, daß „die übrige Gottesdienstordnung der Pfarreiengemeinschaft davon unberührt
bleibt“.
An Allerheiligen sind die drei Kirchen in Schifferstadt zwar – trotz der zusätzlichen Vorabendmessen
für den Sonntag – keineswegs ausgebucht. Aber offenbar sind die drei Geistlichen – zusätzlich ein Resignat –
mit der Neuen Messe gestreßt.
Damit bleibt die Intention des Heiligen Vaters auf der Strecke, wonach
an Orten, wo an Sonn- und Feiertagen mehrere Messen zelebriert werden, eine davon im Alten Ritus stattfinden
könnte.
Bei sieben Messen, die in unserer Pfarreiengemeinschaft in Läutedistanz zelebriert werden, –
die achte im Altenheim – wäre die Gelegenheit eigentlich günstig, in einer Kirche die Klänge der Alten
Messe steigen zu lassen.
Doch es soll nicht sein. Welch’ vertane Chance, den Gläubigen des Neuen Ritus
an einem Feiertag die Alte Messe zu zeigen und den letzten Diskriminierungen und Vorurteilen gegen diesen
Ritus den Zahn zu ziehen!
So bleibt das Faktum, daß Gottesdienste im Neuen Ritus überreich vorhanden
sind, während Allerheiligen im Alten Ritus sang- und klanglos ausfällt.
Mögen uns die himmlischen
Fürsprecher, die seit Papst Gregor dem Großen († 604) diese Messe gefeiert und als Arznei der Unsterblichkeit
verkostet haben, den Tag erbitten, an dem der Weihrauch des Alten Ritus auch in Schifferstadt die Heiligen
ehren wird.
Der Autor ist Wirtschaftsprüfer und Offizialatsanwalt in Mutterstadt
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64 Lesermeinungen
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@ursula – da haben Sie aber genau das falsche Forum erwält finde ich ganz schlimm das die alte Hl.Messe
nur an Werktagen stattfinden darf… Pssst – hier sind nur V-II-Sektierer! Denen wird Ihre Gute Meinung
ganz schwer auf die Nerven gehen! Nach meiner Meinung dürfte NUR NOCH die ewig gültige trid. Liturgie
zelebriert werden!
#64 Confiteor 11:49:00 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
Eva B. Kreuz.net. Klofrau Das ist ja ein bedauernswertes Schicksal, das über Sie hereingebrochen ist.
Sollen ich Ihnen jetzt zum Durchhalten raten und die Tätigkeit als auszeichnende Gnade schmackhaft machen,
oder möchten Sie lieber streiken, bis Ihnen Meister Proper helfen darf, die Teule wieder blitzblank zu
kriegen? Werte Klofrau, Eva B.? Mal was anderes: Tragen Sie auch chice geblümte Kittelschürzen und Turban…?
Und wieder spult er sein kopiertes Einerlei ab… Er erinnert mich an einen Bauern, dem sein Pferd zu
wenig Milch gibt. Statt es gegen ein Tier einzutauschen, das es schon gibt (eine Kuh), ver(sch)wendet
er alle Energie darauf, das Pferd zu einer Kuh umzuzüchten, was ihm niemals gelingen wird. Dabei wäre
es für ihn genauso einfach wie für unseren guten einfachen Josef: Er müsste sich nur dem zuwenden,
das er als für sich besser empfindet und das es schon gibt: der Bauer der Kuh, der gute einfache Josef
der evangelischen Kirche.
@JoBerens Wir können Deinen Sermon bald auswendig – da beißt die Maus keinen Faden ab. Meinst Du, dass
Du uns durch die ständige Wiederholung überzeugen kannst. Doch halt – lassen wir den mündigen Leser
selbst sein Urteil bilden. Und ich denke, das haben die meisten hier auch schon getan!
#57 joberens 22:53:44 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Nochmals – zu viel Show in unserer kath. Kirche Als kath. Organist bin ich regelmäßig auch in Gottesdiensten
der ev. Kirche tätig. Natürlich macht man sich da schon so seine Gedanken und denkt darüber nach ob
Gott wertmäßig da vielleicht einen Unterschied machen könnte. Vom Ablauf her sind diese, sofern Abendmahl
gefeiert wird, doch nicht so weit von einander entfernt Was mir bei den evangelischen besser gefällt
ist, dass deren Gottesdienste, meiner bescheidenen Meinung nach persönlicher sind, während die kath.
doch eher nach ein und demselben Schema abgespult werden. Was mir bei den evangel. auch gefällt ist,
dass die Gottesdienste eine schlichtere Form haben. Die Pastöre brauchen keine glänzenden Meßgewänder
finden dafür aber nicht selten Gebetsformen, bei denen die Gottesdienstbesucher sich eher angesprochen
fühlen können So muß ich z. B. auch immer wieder schmunzeln, wenn ein Bischof mit viel Gefolge, festlich
verziert mit Mitra und Stab zum Gottsdienst in die Kirche einzieht. Das gilt noch mehr, wenn er diese
Verzierung dann auch noch für die Predigt und den Bischofssegen benötigt. Ist das nicht pure Show, und
ob es Gott gefällt, wenn die vermeintlichen Apostelnachfolger sich wie bunte Hähne präsentieren? Schlichter
könnten diese Veranstaltungen überzeugender und auch glaubwürdiger sein und ob Gott mit derartigem,
nicht selten übertriebenen Gehabe einverstanden ist, dürfte sogar auch fraglich sein. Die evangel. Bischöfinnen
und Bischöfe brauchen diesen Zierrat nicht Josef Berens (als einfacher, denkender Kato
#56 Bernd-Jupp 21:41:27 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Ein Wunder Hab’ gar nicht gewußt, dass die Heiligen uns so rasch bei unseren Bitten beistehen und der
1.11. „altliturgisch“ frei bleibt. Übrigens: Weihrauch gibt es am 1.11. auch in der „neuen Liturgie“.
Also wenn’s nur daran liegt… o^/
#55 MariaGoretti 21:28:51 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Die Tridentiner müssen zuhause bleiben Ich kann das nicht verstehen, in Dirmstein sind die tridentinischen
hl. Messen sonntags abends und auch am 1. November! Da ist es dann in Frankenthal. Schifferstadt ist doch
auch Diözese Speyer oder nicht??? In Oberflockenbach ist auch am 1.11. morgens, da ist es ohnehin am
schönsten bei den Priestern der FSSP. Warum ist es in Schifferstadt nur samstags und dann zu einer unchristlichen
Uhrzeit, wo Auswärtige nicht hinkommen können?
@JoBerens Lieber Josef, Du scheinst mir intellektuell völlig überfordert zu sein. Oder ist es einfach
Starrsinn! Du bist ja nicht in der Lage, auf Argumente anderer einzugehen. Du beklagst bei den Bischöfen
Rechthaberei. Rechthaberisch bist Du selbst, aber in einem schon unerträglichen Maße. Feierliche Liturgie
ist halt Show – das ist Deine Prämisse, von der Du nicht abrückst. Du bist genauso verbohrt und eingebildet
wie ein Sedisvakantist.
#52 Benedikt 18:41:11 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@ Berens Wissen Sie, ich gebe mir mit einer Antwort auf Ihren Beitrag Mühe, und dann muss ich als Antwort
auf meine Fragen so etwas lesen. Es ist einfach unverschämt. Es ist allerdings offensichtlich, dass Sie
mit Ihrer Arroganz (einem Hahne gleich) und Unverschämtheit lediglich Ihre Argumentationslosigkeit verdecken
zu beabsichtigen. Es funktioniert allerdings nicht.
@ Hacki @Cantate: wenn sie in Deutschland drei Kath. Kirchen mit noch funktionfähiger Kommunionbank finden
wollen, müßten sie wohl mehrere 100 km weit herumfahren. Sie sprachen von einem „Befehl der Bischöfe“.
Wo kann ich den finden?
#49 Heinz Josef 18:02:28 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Hacki Jetzt verstehe ich gar nichts mehr! Seit wann gibt es neugläubige Kleriker, die sich an irgendwelche
Vorschriften aus Rom halten? Sie leben wohl selbst in einer altgläubigen Sekte, die den NOM praktiziert.
Ich tippe mal auf Opus Dei oder sowas ähnliches. Das hat aber mit der offiziellen DBK-Kirche nichts zu
tun. Ich weis ja nicht welche Kleriker der Römisch Katholischen Kirche Sie kennen. In den Gemeinden die
ich kenne wird niemand die Kommunion verweigert der diese kniend empfangen möchte. Dafür brauchen Sie
mich nicht ins Opus Dei oder was ähnliches zu schieben. Ich habe vielmehr den Eindruck, das Sie selbst
die Praxis der Kirche nicht mehr kennen. Bitte sagen Sie in welcher Kirche Ihnen der Empfang der Eucharistie
kniend per Mundkommunion verweigert wurde und von welchem Priester.
#48 Benedikt 17:44:41 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@ Josberens Lasen wir doch mal die Orgel, die ja, wenn überhaupt das kleinste Übel bei der Show darstellt.
Sie weichen erneut aus. Befassen wir uns doch mal ein wenig mehr mit dem unsinngen äußerlichen Zierrat
und Theater. Kommen wir doch mal wieder auf die sich gerne herrlich wie stolze Hähne präsentierenden
und sich beweihräuchern lassenden Bischöfe zurück. Das dürfte doch weit mehr Show sein als ein Orgelspiel
es überhaupt sein kann. Also erstens: Verstehen Sie nicht, dass das, was Sie da erzählen reine Sujektivismen
sind? Nur weil SIE das für „Show“ halten ist das noch nicht objektiv wahr. Mit allen Sinnen Gottesdienst
feiern: Deswegen haben wir die Orgel (für das Gehör) und die prächtigen Gewänder und Gefäße (für
das Auge). Das eine ist wie das andere. Der Wert der Eucharistie zeigt sich eben auch darin, dass man
dafür eine wertvolle Ausstattung bereithält und nicht IKEA-Gegenstände für 4,99. Zweitens: Auch die
Gemeinde wird in der Messe beweihräuchert. Ich kann Dir sagen, daß, wenn ich als Organist tätig bin,
und das ist regelmäßig, ob in im ev. oder kath. Gottesdienst, tue ich es im Bewußtsein, daß es um
das höchste geht, was wir Menschen überhaupt tun können, nämlich bei der Gestaltung eines gottgefälligen
Gottesdienstes würdig mitzuwirken. Das freut mich für Sie. Woher nehmen Sie das Recht, anderen das abzusprechen
und stattdessen von Show zu reden?
@heinzjosef Jeder Priester der Gläubigen den knienden Empfang der Kommunion verweigert handelt entgegen
der Vorschriften. Die Kirche verbietet nicht die Kommunion kniend zu empfangen. Jetzt verstehe ich gar
nichts mehr! Seit wann gibt es neugläubige Kleriker, die sich an irgendwelche Vorschriften aus Rom halten?
Sie leben wohl selbst in einer altgläubigen Sekte, die den NOM praktiziert. Ich tippe mal auf Opus Dei
oder sowas ähnliches. Das hat aber mit der offiziellen DBK-Kirche nichts zu tun.
@joberens daß es um das höchste geht, was wir Menschen überhaupt tun können, nämlich bei der Gestaltung
eines gottgefälligen Gottesdienstes würdig mitzuwirken. Bingo! Genau deswegen ja auch die prächtigen
Priester-Gewänder, vergoldete Altargeräte usw.! Nur das Beste ist eben grade mal gut genug für den
Herrn…!
#45 joberens 17:24:49 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Benedikt – Gottesdienst und nicht Show Lasen wir doch mal die Orgel, die ja, wenn überhaupt das kleinste
Übel bei der Show darstellt. Befassen wir uns doch mal ein wenig mehr mit dem unsinngen äußerlichen
Zierrat und Theater. Kommen wir doch mal wieder auf die sich gerne herrlich wie stolze Hähne präsentierenden
und sich beweihräuchern lassenden Bischöfe zurück. Das dürfte doch weit mehr Show sein als ein Orgelspiel
es überhaupt sein kann. Ich kann Dir sagen, daß, wenn ich als Organist tätig bin, und das ist regelmäßig,
ob in im ev. oder kath. Gottesdienst, tue ich es im Bewußtsein, daß es um das höchste geht, was wir
Menschen überhaupt tun können, nämlich bei der Gestaltung eines gottgefälligen Gottesdienstes würdig
mitzuwirken. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#44 Heinz Josef 17:13:49 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
überdurchschnittlich viele Kinder und Familien in Gottesdiensten hängen nicht mit dem Ritus zusammen
sondern damit, ob sie wirklich in der Gemeinde willkommen sind. Das hängt sehr stark vom Priester ab!
#43 Benedikt 17:02:37 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@ Josberens Das hat mit der Orgel nichts zu tun, denn die gehört in einen Gottesdienst. Sie dient ja
auch zur Begleitung des Gemeindegesanges und kann auch sehr gut zur Meditation anregen. Das ist bei dem
von mir beanstandeten überflüssigen Zierrat und Theater doch aber einwandfrei nicht nicht der Fall.
Das üblich: Was Sie selbst nachvollziehen können ist richtig, alles andere ist falsch. Wo steht, dass
eine Orgel in den Gottesdienst gehört? Fragen Sie mal die Orthodoxen!
@LandorganistII Leider sind die Protokolle über Rotariersitzungen (ebenso wie Freimaurerlogen) noch nicht
öffentlich zugänglich. Deshalb muß vorläufig das eindeutige Ergebnis als Beleg genügen. Ich kenne
mehrere Priester, die wegen Problemen mit der Hand-Stehkommunion vom Dienst suspendiert sind. Wenn sie
Kontakte zum höheren Klerus, oder zu Uni-Dozenten haben, können sie ja mal das Rotarierthema ansprechen.
Dort geht es eben nicht nur um humanitäre Hilfe.
#41 Confiteor 16:17:44 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Copertino Woher wissen Sie dass die Kinder dieser jungen Familien auczh einmal glühende Altrituelle sein
werden, wenn sie einmal eine NOM-Messe mitgefeiert haben? Das ist doch ein frommer Wunsch, den Sie zugunsten
der alten Messe hegen…, mehr nicht
#40 Copertino 16:10:36 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@HBR: biologisches altrituelles Aussterben? Sie schrieben: „Dieser Ritus wird der vorherrschende Ritus
bleiben, während der altgläubige Ritus irgendwann allein schon biologisch bedingt aussterben wird.“
Wenn HBR schon mal an verschiedenen Orten solche Gottesdienst miterlebt hätte, so hätte er auch festgestellt,
dass dort überdurchschnittlich viele junge Familien mit überdurchschnittlich grosser Kinderzahl anzutreffen
sind. So zeigt Ihr Beitrag höchstens, wie wenig fundiert Ihre Beurteilungsmassstäbe sind.
Vorurteile? Na, ob der Autor mit diesem Artikel den Befürwortern der Alten Messe einen Gefallen getan
hat? Gut ein Drittel des Textes beschäftigt sich nur mit der Frage, wie schön doch die „stilechten“
(Zitat!) Messgewänder bzw. Gewänder der Ministranten sind und woher man sie bekommt. Da werden doch
mal wieder alle Vorurteile gegenüber den spitzen- und brokatversessenen Traditionalisten bestätigt.
Schade, denn wenn ein ernsthaftes theologisches Interesse dahinter stecken würde, könnte man gegen die
Alte Messe weniger einwenden als wenn es nur um die „schönen“ Gewänder geht…
@Gotthard was wird denn wohl die h. Messe im ordentlichen Ritus? Dieser Ritus wird der vorherrschende
Ritus bleiben, während der altgläubige Ritus irgendwann allein schon biologisch bedingt aussterben wird.
#36 Heinz Josef 14:10:26 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Nein zur Nazihetze von Kreuz.net und carlosalberto Dieser Artikel konnte auch im „Stürmer“ stehen!!! www.kreuz.net/article.8045.html Gebt der Nazihetze auf dieser antikirchlichen Plattform keine Chance!!!!
Für alle JoBerens-Fans hier noch ein wenig Lesestoff: Brief an den Trierer Bischof www.mykath.de/index.php?showtopic=1619…
mit anschließender Diskussion. Und hier www.mykath.de/index.php?s=&showtopic=1… habe ich eine ziemlich
abgedrehte, aber irgendwie treffende Parodie auf Partenia etc. gefunden. Viel Spaß beim Lesen.
#33 Heinz Josef 13:35:54 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@Hacki Seien Sie versichert, ich gehe täglich! Ich erlebe eine andere Realität! Jeder Priester der Gläubigen
den knienden Empfang der Kommunion verweigert handelt entgegen der Vorschriften. Die Kirche verbietet
nicht die Kommunion kniend zu empfangen. Das zu behaupten ist ganz einfach falsch!
@heinzjosef, leiden Sie unter Realitätsverlust? gehen sie überhaupt jemals in die Kirche? oder wo leben
sie? Besuchen sie doch wenigstens z.B. einen ZDF-Fernsehgottesdienst, da können sie den normalen neuen
Glauben erleben, ohne Pannen. @Cantate: wenn sie in Deutschland drei Kath. Kirchen mit noch funktionfähiger
Kommunionbank finden wollen, müßten sie wohl mehrere 100 km weit herumfahren.
#31 Gotthard 12:42:51 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@r.ruhrgebietler die hlg. trid. Liturgie zelebriert würde (die schließlich nur zelebriert werden wird!)
was wird denn wohl die h. Messe im ordentlichen Ritus?
#29 Heinz Josef 12:28:59 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
strengstens verboten? Ist mir neu, das knieender Kommunionempfang strengstens verboten ist! Ich kenne
viele Gemeinden in denen auch im neuen Messritus Gläubige die Kommunion kniend empfangen. Ich kenne keine
Priester die das verweigern. Und wenn es welche geben sollte so verhalten sie sich entgegen der Vorschriften.
Die Gläubigen haben nämlich das Recht darauf die Kommunion so zu empfangen wie es ihr Gewissen Ihnen
vorschreibt.
@ Hacki „IN ALLEN NEUGLÄUBIGEN KIRCHEN WURDE AUF BEFEHL DER BISCHOEFE DIE KOMMUNIONBÄNKE ENTFERNT!“
Können Sie diesen „Befehl“ bitte gerade mal kurz belegen?
@JoBerens Sorry, aber Du verstehst auch gar nichts von Liturgie und Kult. Von daher kann mit Dir auch
nicht darüber diskutieren. Was Du für „Show“ hälst, sind kultische Handlungen, die eine eigene Mentalität
besitzen: Man verwendet eigene Kultkleidung, benutzt eigene Kultmusik, ja, man verwendet sogar eine eigene
Sprache bzw. eine gehobene und besonders erlesene Form der Umgangssprache. Diese Dinge findest Du auch
in der Orthodoxie. Auch alles nur „bunte Hähne“ dort?? Jesus hat dies übrigens durchaus gekannt. Ja,
ihm war auch das Phänomen einer Kultsprache vertraut, nämlich die Verwendung des Hebräischen. Er hat
diese Dinge unserem Wissen nach nirgends verworfen. Was hat der Kult mit Gott zu tun, fragst Du? Für
die Verehrung Gottes ist dem Menschen das beste gerade gut genug. Darum setzt er seine künstlerischen
Fähigkeiten ein. Er schafft edle Paramente, baut Kirchen und Dome, komponiert Sakralmusik. „Omnia ad
maiorem gloriam Dei“! In der Schönheit der Liturgie drückt sich aber auch die himmlische Schönheit
ahnungsweise und unvollkommen aus. Der Mensch erfährt mit allen Sinnen schon im Hier und Jetzt ein Stück
Himmel. Solche Konzeption ist nun alles andere als puritanisch oder blutleer wie die Deine. Sie will den
Menschen als ganzes ansprechen, ihm die göttliche Majestät in der Herrlichkeit des Himmels vor Augen
führen – unvollkommen und ahnungsweise natürlich. Religion und Kult sind im guten Sinne „sinnlich“ und
„sinnenfroh“!
@heinzjosef Entschuldigen sie bitte nur noch eine Frage zum neuen Glauben: Warum ist es den Neugläubigen
strengstens verboten, beim Empfang der Kommunion hinzuknieen, obwohl der kath. Kathechismus lehrt, daß
in der Hostie unser Gott und Heiland, vor dem sich jedes Knie beugen muß, wahrhaft gegenwärtig ist?
IN ALLEN NEUGLÄUBIGEN KIRCHEN WURDE AUF BEFEHL DER BISCHOEFE DIE KOMMUNIONBÄNKE ENTFERNT! wie soll das
zum alten Glauben passen!
#25 Heinz Josef 12:19:04 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
dient ganz allein der persönlichen Selbstdarstellung??? Lieber Josef, was Selbstdarstellung ist, können
wir jeden Tag im TV beobachten. Eine Amtstracht, egal ob Priester, Bischof oder Richter läßt die individuelle
Person hinter das Amt zurücktreten. Wenn Sie die Bedeutung des Inzensierens nicht verstehen wollen, ist
das allein Ihr Problem. Sie sind längst widerlegt, behaupten aber weiterhin, das von Ihnen Behauptete
sei nicht zu widerlegen. Wie nennt man sowas? Na was werfen Sie immer wieder Papst und Bischöfen vor???
Fassen Sie sich endlich mal an die eigene Nase!
#24 joberens 12:11:18 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Bernd Stromberg – Bunte Hähne Teilweise kann ich Dir sogar zustimmen, denn eine Orgel ist natürlich
nicht zwingend für einen würdigen Gottesdienst. Auch ohne kann der sehr gottgefällig sein. Was aber
die Show und den Zierrat angeht ist meine Meinung nicht damit zu entwerten, auch nicht damit, daß auch
andere Religionsgemeinschaften ähnlich verfahren. Das Ganze hat jedenfalls nicht das Geringste mit Jesus,
den Aposteln und dem Evangelium zu tun und dient ganz allein der persönlichen Selbstdarstellung. Das
gilt besonders, wenn Bischöfe sich wie bunte Hähne präsentieren und sich beweihräuchern lassen. Das
ist nun mal perfekter unsinnig und einfach nicht zu widerlegen. Die Apostel würden sicherlich die Hände
überm Kopf zusammen schlagen wenn sie wieder kämen und einem solchen Gottesdienst teilnehmen würden.
Es ist und bleibt einfach Unsinn und Theater und da beißt auch keine Maus einen Faden ab. Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
da würde Genn aber wundern wenn in seinem Bistum auch vermehrt die hlg. trid. Liturgie zelebriert würde
(die schließlich nur zelebriert werden wird!) beim meinem gestrigen Besuch in der Münsterkirche konnte
ich ausmachen, daß der heiligmäßige Pius XII eben jenes Bistum gründete! Welche schande es jetzt in
den Händen eines Freimaurerbischofs zu wissen!
#22 Maledica 12:04:28 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@Judas Berens „Die Bischöfe präsentieren sich doch wirklich nicht selten wie bunte Hähne, lassen sich
beweihräuchern und benötigen dies scheinbar sogar noch zur Eigenbestätigung. Das ganze wirkt doch schon
fast lächerlich.“ Omnia ad majorem Dei gloriam! Christus hat sich auch mit kostbarem Öl salben lassen.
Da hat auch ein Judas aufgeschrien, daß man doch besser das Geld für das Öl den Armen geben sollte.
Wenn es Ihnen bei den Protestanten so gut gefällt, dann bitte gehen Sie dorthin, aber heucheln Sie nicht
weiterhin vor, Sie seien katholisch Was wirklich eine Show ist, das hat ein sog. Kirchenmusiker Ihres
Bistums mit Namen Thoams Gabriel am Weltjugentag allzu anschaulich verdeutlicht! Vom Wesen und Inhalt
der Hl. Messe haben Sie nichts aber auch gar nichts begriffen, obwohl dieses Wissen eigentlich Grundvoraussetzung
für einen Kirchenmusiker sein sollte
@JoBerens Bitte nicht wieder Richtung „Bastel-Gottesdienst im Selbstbausatz“ ala Breitenbach, auch wenn
er Dein vielgeliebter theologischer Mentor und Förderer ist. Bernd Stromberg.
#20 Heinz Josef 11:49:17 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@Hacki, bitte keine Unterstellungen! Wenn ein Altgläubigerdagegen seine stillen Gebete im Herzenmit den
stillen Gebeten des Priesters verbindet, löst er bei euch Neugläubigennatürlich Verachtung und Hassaus.
Ihr fühlt euch provoziert, und wollt es um jeden Preis verhindern. Altgläubige verbinden stille Gebete
im Herzen mit denen des Priesters? Neugläubige empfinden dabei Verachtung und Hass und wollen das verhindern?
1.) Ich verwahre mich gegen die von Ihnen verwendeten Begriffe Altgläubig und Neugläubig. Entweder wir
glauben was die Katholische Kirche zu glauben lehrt, dann sind wir katholisch. 2.) Denen, die einen anderen
Ritus bevorzugen als man selbst den Glauben abzusprechen weise ich zurück, von der einen wie von der
anderen Seite. Zitat Hacki: Im NOM kann der Zelebrant, selbst wenn seine Intention die Liebe zu Gott ist,
sich nicht richtig nach oben hin öffnen, weil Ihm die ganze Gemeinde ins Gesicht gafft. Die Intimität
der Gotteliebe fehltfür den Liturgievorsteher und seine Gemeinde. Ohne Liebe ist aber alles nichts. 3.)
Ich pflege Priestern nicht während der Wandlung oder dem Hochgebet ins Gesicht zu gaffen sondern bete
Gott auf dem Altar an, egal ob der Priester mir zugewandt ist, oder ob er mit dem Rücken zu mir steht.
Es gibnt übrigens kleine Kapellen in denen auch der Neue Messritus mit dem Rücken zum Volk am Hochaltar
zelebriert wird. 4.) Ohne Liebe ist alles nichts! Das gilt Ritus übergreifend! Was bedeutet für Sie
anderen die Liebe rundweg abzusprechen? Tun Sie das in der Liebe????
@JoBerens Ich bin selbst überzeugter Organist, aber in der Tat wird die Orgel nicht zwangsläufig in
der christlichen Liturgie verwendet. Ich denke jetzt gar nicht an irgendwelche Gitarren oder Combos, die
ich für eine scheussliche Verirrung an heiliger Stätte halte. Denke aber mal an die orthodoxe Tradition,
die keine Orgeln kennt, oder radikale Calvinisten und Zwinglianer, die einst die Orgeln aus den Kirchen
gerissen haben – als Bestandteil des „papistischen Götzendienstes“. Der „Zierrat“, wie Du ihn nennst,
sind kultisch-religiöse Symbole. Kultgewänder (Paramente) zB. kennt nicht nur die katholische Kirche,
sondern ebenso die Orthodoxen, ja selbst verschiedene evangelische Gemeinschaften. Luther selbst hat beim
Abendmahl Albe, Stola und Messgewand getragen – wie furchtbar! Schau Dir einen Gottesdienst der anglikanischen
„High-Church“ an: auch da wirst Du (teilweise sehr edle) Paramente finden, ja sogar Mitren. Kultgewänder
kennen selbst außerchristliche Religionen. Mir scheint, lieber Josef, dass Du wirklich sehr wenig Ahnung
hast und Dir Dein kleines Weltbild nach Belieben zusammenschusterst. Da ist gar nichts gegen einzuwenden,
aber wieso willst Du, dass Deine Vorstellungen gleich von der kath. Kirche rezipiert werden?? Dass, was
Du für Dich ganz subjektiv als richtig erkannt hast, willst Du am liebsten der ganzen kath. Kirche vorschreiben.
Aber ist es da nicht wirklich einfacher, wenn Du fortan nur noch ev. Gottesdienste besuchst?? Denn da
findest Du alles, was Du so liebst!
@heinzjosef sehr, sehr illusorisch was sie schreiben. Im NOM kann der Zelebrant, selbst wenn seine Intention
die Liebe zu Gott ist, sich nicht richtig nach oben hin öffnen, weil Ihm die ganze Gemeinde ins Gesicht
gafft. Die Intimität der Gotteliebe fehlt für den Liturgievorsteher und seine Gemeinde. Ohne Liebe ist
aber alles nichts. Sind sie doch ehrlich, im NOM steht jeder unter dem Zwang, sich irgendwie sichtbar
einzubringen (Fürbitten, Lesung, Kommunionhelfen…) und muß sich damit selbst produzieren. Wenn ein
Altgläubiger dagegen seine stillen Gebete im Herzen mit den stillen Gebeten des Priesters verbindet,
löst er bei euch Neugläubigen natürlich Verachtung und Hass aus. Ihr fühlt euch provoziert, und wollt
es um jeden Preis verhindern.
#16 Heinz Josef 11:29:35 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@josberens, was bitte hat die Orgel mit Jesus zu tun???? Manchmal, aber nur manchmal dient die Orgel auch
zur Begleitung des Gemeindegesanges, und manchmal kann sie auch sehr gut zur Meditation anregen. Allerdings
kann sie auch zur Selbstdarstellung der Organisten beitragen. Wenn der sich selbst darstellende Priester
mit dem sich selbst darstellenden Organisten im Wettstreit sind würde ich jede tridentinische Messe mit
Gregorianischem Choral ohne Orgel bevorzugen! Zitat Josberens: Das hat mit der Orgel nichts zu tun, denn
die gehört in einen Gottesdienst. Seit wann gehört die Orgel in den Gottesdienst? Die meißte Zeit in
der Gottesdienste gefeiert werden, ist die Kirche und sind die Gläubigen gut ohne Orgel ausgekommen.
Orgeln machen nicht selten Lärm, oder der Organist versucht seiner Gemeinde das richtige Tempo aufzuzwingen.
Nein lieber Josef, Sie suchen sich ganz einfach das aus was Ihnen gefällt. Das wär auch nicht das Problem,
aber Sie stellen hier ständig Ihren individiuellen Geschmack als Wahrheit vor. Das nervt!
#14 joberens 11:16:04 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Heinz Josef und ihr Lieben alle! Den von mir beanstandeten Zierrat und die beanstandeten Showefekte könnt
ihr leider nicht entwerten. Das hat mit der Orgel nichts zu tun, denn die gehört in einen Gottesdienst.
Sie dient ja auch zur Begleitung des Gemeindegesanges und kann auch sehr gut zur Meditation anregen. Das
ist bei dem von mir beanstandeten überflüssigen Zierrat und Theater doch aber einwandfrei nicht nicht
der Fall. Die Bischöfe präsentieren sich doch wirklich nicht selten wie bunte Hähne, lassen sich beweihräuchern
und benötigen dies scheinbar sogar noch zur Eigenbestätigung. Das ganze wirkt doch schon fast lächerlich.
Das hat nun ja aber wirklich nicht das Geringste mit Jesus und den Aposteln zu tun und ist doch wirklich
und unbestreitbar reine Show und reines Theater und nicht mehr. Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß
Gott an solchen selbstgefälligen Dingen Wohlgefallen finden könnte. Sie dienen offenbar also rein der
persönlichen Darstellung und der Optik. Vielleicht sollten wir Katholiken da jegliches Konkurendenken
ablegen und von der evangel. Kirche zu lernen versuchen. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
Weihrauch? Dieser Tag läßt Weihrauch erwarten und ein Hochamt. Doch Fehlanzeige. Die Tridentiner müssen
am ersten November zuhause bleiben. Also soviel ich weiß, wird auch im ordentlichen Ritus ordentlich
Weihrauch verwendet. Von dem her ist das kaum ein Grund Wie ist das möglich? Die Alte Messe – die nach
den eigenmächtigen Vorgaben der Bischofskonferenz in Deutschland nur an Werktagen erlaubt ist – muß
nach deren Willen auch so zelebriert werden, daß „die übrige Gottesdienstordnung der Pfarreiengemeinschaft
davon unberührt bleibt“. Zurecht…der veraltete tridentinische Ritus ist lediglich als außerordentlicher
Ritus vorgesehen. Somit ist es auch selbstverständlich, dass die Tradis, Nostalgiker und Romantiker dem
ordentlichen Messbetrieb Platz zu machen haben.
#11 Heinz Josef 10:52:55 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Der NOM bleibt immer am Boden???? Mit den Füßen ja! Aber nicht mit dem Herzen! Ich verehre einige Heilige
die die Liturgie im tritentinischen Ritus gefeiert haben und die mit beiden Beinen fest auf dem Boden
standen, sehr bodenständig gepredigt und noch bodenständiger gearbeitet haben. Sie hatten das Herz im
Himmel und gleichzeitig bei den Menschen. So wie der tridentinische Ritus die Gefahr hat zum Ritual zu
werden, Leben und Liturgie zu trennen hat der Neue Messordo die Gefährdung das Heilige zu zerreden und
zu banalisieren. Dennoch kann ich sagen, dass ich in Messfeiern des neuen Ritus ebenso eine intensive
Gottesbegegnung hatte. Er kann auch so gefeiert werden das Gott im Mittelpunkt steht.
@joberens Sehr geehrter Herr Behrens, sie haben ganz Recht. Die evangelischen Gottesdienste sind viel
besser und ehrlicher als die kath. Feiern im NOM, die einerseits das ev. Gedächtnismahl und andererseits
das alte Meßopfer nachäffen. Beide unterscheiden sich aber in der Intention grundsätzlich vom alten
kath. oder orthodoxen Opferritus. Soweit ich aus Ihren Beiträgen entnehme, haben sie das wesentliche
der alten Messe leider noch nicht erfaßt. Der Unterschied ist wie Auto und Flugzeug. Auf der Rollbahn
ist das Auto dem Flugzeug überlegen, aber es kann sich nicht in den Himmel erheben. Der NOM bleibt immer
am Boden!
#9 Heinz Josef 10:34:46 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@Stromberg, sehr guter Hinweis! Wenn man Dein Denken konsequent weiterführt, kann man im Grunde gleich
die ganze Kirchenmusik eliminieren. Das brauchen wir doch eigentlich auch nicht, das ganze musikalische
Brimborium mit Orgel u. s. w. Kostet nur viel Geld. Man kommt auch ohne jegliche Kirchenmusik aus. Jetzt
bin ich aber mal gespannt. Zumal einige Organisten nicht gerade gemeindedienlich spielen sondern richtige
künstlerische Staralüren entwickeln. Zu welcher Sorte gehören Sie Herr Berens?
Wie bitte? Die ev. Bischöfinnen und Bischöfe brauchen diesen Zierrat nicht. Da schauens doch mal nach
Schweden, Norwegen oder Estland. Die sind auch alle evangelisch.
Werte Herren, nicht, daß ich beabsichtigte, der Hoffnunslosigkeit das Wort zu reden, aber geben Sie es
auf! Wo die Fähigkeit oder Bereitschaft zur Infragestellung der eigenen Vorurteile (in denen man sich
ja so prächtig eingelebt hat) fehlt, verfehlt jedes Argument sein Ziel!
@JoBerens Immer dieselbe Leier… Wenn Dir die ev. Gottesdienste so gut gefallen, dann geh da einfach
hin. Es ist Deine Entscheidung. Du kannst machen, was Du willst. Aber lass den Katholiken ihre eigenen
liturgischen Formen. Ich zB. finde die Dinge, die Du als Zierrat bezeichnest, sehr schön und erhebend.
Sie gehören zur religiös-kultischen Welt. Wenn sie Dich stören, dann kannst Du ja zu den evangelischen
Gottesdiensten gehen. Wenn man Dein Denken konsequent weiterführt, kann man im Grunde gleich die ganze
Kirchenmusik eliminieren. Das brauchen wir doch eigentlich auch nicht, das ganze musikalische Brimborium
mit Orgel u. s. w. Kostet nur viel Geld. Man kommt auch ohne jegliche Kirchenmusik aus. Wenn ich Deine
Beiträge so lese, kann ich manchmal nicht glauben, dass Du wirklich Kirchenmusiker bist, obwohl Du so
wenig von liturgischer Kultur verstehst. Ganz ehrlich, lieber Josef.
#5 Heinz Josef 10:28:44 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@joberens, auch hier muss ich Dir wiedersprechen! Ist das nicht pure Show, und ob es Gott gefällt, wenn
die vermeintlichen Apostelnachfolger sich wie bunte Hähne präsentieren? Es geht in der Tat nicht um
Show. Es geht auch nicht um den Bischof oder gar um die Person, die das Gewand und die Mitra trägt. Es
geht um nicht mehr und nicht weniger um die Kirche selbst und um den der ihr Haupt ist. Der Bischof repräsentiert
nicht nur sein Bistum und damit alle Gläubigen gegenüber Gott sondern auch Jesus Christus in seinem
Bistum. Wenn der Bischof da ist, dann soll das ein ganz besonderer Tag sein. Da zieht man nicht die ältersten
Lumpen an, die man finden kann. Ebenso ist es mit dem Bischof selbst. Die Frage ist allenfalls, ob es
nicht überkommene Formen gibt die durch neue ersetzt werden könnten. Feierlichkeit ist durchaus angebacht.
Das bedeutet nicht, dass der Bischof distanziert zu den Leuten sein muss, er kann ganz einfach und persönlich
sein. Was ich sagen will ist, dass es Ereignisse in einer Gemeinde gibt, die durch besondere Feierlichkeit
hervorgehoben werden müssen. Dazu zählt der Besuch des Bischofs. Hierbei geht es nicht um die Person
sondern um die Gemeinde selbst, die Kirche selbst. Der Bischof ist Identifikationsfigur, sollte er sein,
und Liturgie sollte das auch deutlich machen. Dabei ist er durchaus angehalten bescheiden zu bleiben,
denn es geht nicht um Ihn sondern um den Herrn!
#3 confessio 10:17:23 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Wo informiert sich Schifferstadt? Selbstverständlich ist der außerordentliche Ritus auch sonn- und feiertags
erlaubt – nur in der Karwoche bzw. im Triddum Paschale gelten besondere Regeln.
Will man noch mehr Shokirche und Theater? Als kath. Organist bin ich regelmäßig auch Gottesdiensten
evangel. Kirchen tätig. Natürlich macht man sich da schon mal so seine Gedanken und denkt darüber nach
ob Gott wertmäßig da vielleicht einen Unterschied machen könnte. Vom Ablauf her sind diese, sofern
Abendmahl gefeiert wird, doch nicht so weit von einander entfernt. Was mir bei den evangelischen besser
gefällt ist, dass deren Gottesdienste, meiner bescheidenen Meinung nach persönlicher sind, während
die kath. doch eher nach ein und demselben Schema abgespult werden. Was mir bei den evangel. auch gefällt
ist, dass die Gottesdienste eine schlichtere Form haben. Die Pastöre brauchen keine glänzenden Meßgewänder
finden dafür aber nicht selten Gebetsformen, bei denen die Gottesdienstbesucher sich eher angesprochen
fühlen können. So muß ich z. B. auch immer wieder schmunzeln, wenn ein Bischof mit viel Gefolge, festlich
verziert mit Mitra und Stab zum Gottsdienst in die Kirche einzieht. Das gilt noch mehr, wenn er diese
Verzierung dann auch noch für die Predigt und den Bischofssegen benötigt. Ist das nicht pure Show, und
ob es Gott gefällt, wenn die vermeintlichen Apostelnachfolger sich wie bunte Hähne präsentieren? Schlichter
könnten diese Veranstaltungen überzeugender und auch glaubwürdiger sein und ob Gott mit derartigem,
nicht selten übertriebenen Gehabe einverstanden ist, dürfte sogar auch fraglich sein. Die ev. Bischöfinnen
und Bischöfe brauchen diesen Zierrat nicht Josef Berens (als einfacher, denkender Katholi…
Das wäre doch die Gelegenheit, für die Fans der alten Messe, bei den getrennten Brüdern und Schwestern
der FSSPX z.B. in Rheinhausen einen Besuch zu machen.