Alte Messe
Die Tridentiner müssen zuhause bleiben
Kein Weihrauch an Allerheiligen. Es wäre zu schön, aber es darf nicht sein. Von Peter Martin Litfin.
In der Alten Liturgie steigt Weihrauch vor Gottes Angesicht.
In der Alten Liturgie steigt Weihrauch vor Gottes Angesicht.
© Lawrence OP, CC
(kreuz.net) Seit Anfang August dürfen wir in der Pfarrkirche Sankt Laurentius zu Schifferstadt nahe Speyer jeden Samstag an der Alten Messe teilnehmen.

Wir tun es jedes Mal mit wachsender Freude. Nie sind wir weniger als sechzig Gläubige – eher achtzig und schon einmal neunzig.

Die Messe findet jeweils um 9.00 Uhr statt.

Die Meßdiener sind nicht die Jüngsten. Dafür befindet sich eine Gregorianische Schola im Aufbau.

Die begeisterten Organisten, gleich vier an der Zahl, wechseln sich ab – ähnlich wie die stilechten Meßgewänder, die entsprechend dem Tage mal weiß, mal rot, auch schon violett zum Quatembersamstag und schwarz zum Requiem sind.

Es hat sich herumgesprochen, daß wir in Sachen Meßgewänder eine heimliche Quelle gefunden haben. Die Nachbarpfarre Otterstadt läßt uns nämlich aus ihrem überreichen Paramentenschatz schöpfen – zu jeder Messe wird das passende Gewand eigens hergefahren.

Die Kanzel in der Pfarrkirche St. Laurentius
Die Kanzel in der Pfarrkirche St. Laurentius
Dem zelebrierenden Kaplan ist keine Treppe auf die Kanzel zu steil, keine Stufe zu knarrend, um das Wort Gottes – ohne Flüstertüte und Spickzettel – zu verkünden.

Doch jetzt naht Allerheiligen. Das Hochfest fällt dieses Jahr bekanntlich auf einen Samstag.

Dieser Tag läßt Weihrauch erwarten und ein Hochamt. Doch Fehlanzeige. Die Tridentiner müssen am ersten November zuhause bleiben.

Wie ist das möglich? Die Alte Messe – die nach den eigenmächtigen Vorgaben der Bischofskonferenz in Deutschland nur an Werktagen erlaubt ist – muß nach deren Willen auch so zelebriert werden, daß „die übrige Gottesdienstordnung der Pfarreiengemeinschaft davon unberührt bleibt“.

An Allerheiligen sind die drei Kirchen in Schifferstadt zwar – trotz der zusätzlichen Vorabendmessen für den Sonntag – keineswegs ausgebucht. Aber offenbar sind die drei Geistlichen – zusätzlich ein Resignat – mit der Neuen Messe gestreßt.

Damit bleibt die Intention des Heiligen Vaters auf der Strecke, wonach an Orten, wo an Sonn- und Feiertagen mehrere Messen zelebriert werden, eine davon im Alten Ritus stattfinden könnte.

Bei sieben Messen, die in unserer Pfarreiengemeinschaft in Läutedistanz zelebriert werden, – die achte im Altenheim – wäre die Gelegenheit eigentlich günstig, in einer Kirche die Klänge der Alten Messe steigen zu lassen.

Doch es soll nicht sein. Welch’ vertane Chance, den Gläubigen des Neuen Ritus an einem Feiertag die Alte Messe zu zeigen und den letzten Diskriminierungen und Vorurteilen gegen diesen Ritus den Zahn zu ziehen!

So bleibt das Faktum, daß Gottesdienste im Neuen Ritus überreich vorhanden sind, während Allerheiligen im Alten Ritus sang- und klanglos ausfällt.

Mögen uns die himmlischen Fürsprecher, die seit Papst Gregor dem Großen († 604) diese Messe gefeiert und als Arznei der Unsterblichkeit verkostet haben, den Tag erbitten, an dem der Weihrauch des Alten Ritus auch in Schifferstadt die Heiligen ehren wird.

Der Autor ist Wirtschaftsprüfer und Offizialatsanwalt in Mutterstadt
      
64 Lesermeinungen
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#67   prada   09:12:48 | Dienstag, 28. Oktober 2008
ruhrgebietler
Zum Glück ist Ihre Meinung im gesamtkirchlichen Kontext eher unbedeutend!
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#66   r.ruhrgebietler   09:08:11 | Dienstag, 28. Oktober 2008
@ursula – da haben Sie aber genau das falsche Forum erwält
finde ich ganz schlimm das die alte Hl.Messe nur an Werktagen stattfinden darf…
Pssst – hier sind nur V-II-Sektierer! Denen wird Ihre Gute Meinung ganz schwer auf die Nerven gehen!
Nach meiner Meinung dürfte NUR NOCH die ewig gültige trid. Liturgie zelebriert werden!
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#65   ursula   12:53:27 | Sonntag, 26. Oktober 2008
tridentinische Messe
Das finde ich ganz schlimm das die alte Hl.Messe nur an Werktagen stattfinden darf…
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#64   Confiteor   11:49:00 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
Eva B. Kreuz.net. Klofrau
Das ist ja ein bedauernswertes Schicksal, das über Sie hereingebrochen ist.
Sollen ich Ihnen jetzt zum Durchhalten raten und die Tätigkeit als auszeichnende Gnade schmackhaft machen, oder möchten Sie lieber streiken, bis Ihnen Meister Proper helfen darf, die Teule wieder blitzblank zu kriegen? Werte Klofrau, Eva B.?
Mal was anderes: Tragen Sie auch chice geblümte Kittelschürzen und Turban…?
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#62   kritischerbeobachter   08:44:01 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
Wahnvorstellungen
Andere wurden dafür gelöscht!!!
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#60   monti   01:26:51 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
Und wieder spult
er sein kopiertes Einerlei ab…
Er erinnert mich an einen Bauern, dem sein Pferd zu wenig Milch gibt. Statt es gegen ein Tier einzutauschen, das es schon gibt (eine Kuh), ver(sch)wendet er alle Energie darauf, das Pferd zu einer Kuh umzuzüchten, was ihm niemals gelingen wird.
Dabei wäre es für ihn genauso einfach wie für unseren guten einfachen Josef: Er müsste sich nur dem zuwenden, das er als für sich besser empfindet und das es schon gibt: der Bauer der Kuh, der gute einfache Josef der evangelischen Kirche.
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#59   Heinz Josef   01:17:52 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
Eins muss man Joberens lassen,
er schafft es hier alle gegen sich zu vereinen. Das heißt schon was.
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#58   Bernd Stromberg   23:47:23 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@JoBerens
Wir können Deinen Sermon bald auswendig – da beißt die Maus keinen Faden ab. Meinst Du, dass Du uns durch die ständige Wiederholung überzeugen kannst. Doch halt – lassen wir den mündigen Leser selbst sein Urteil bilden. Und ich denke, das haben die meisten hier auch schon getan!
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#57   joberens   22:53:44 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Nochmals – zu viel Show in unserer kath. Kirche
Als kath. Organist bin ich regelmäßig auch in Gottesdiensten der ev. Kirche tätig. Natürlich macht man sich da schon so seine Gedanken und denkt darüber nach ob Gott wertmäßig da vielleicht einen Unterschied machen könnte. Vom Ablauf her sind diese, sofern Abendmahl gefeiert wird, doch nicht so weit von einander entfernt
Was mir bei den evangelischen besser gefällt ist, dass deren Gottesdienste, meiner bescheidenen Meinung nach persönlicher sind, während die kath. doch eher nach ein und demselben Schema abgespult werden. Was mir bei den evangel. auch gefällt ist, dass die Gottesdienste eine schlichtere Form haben. Die Pastöre brauchen keine glänzenden Meßgewänder finden dafür aber nicht selten Gebetsformen, bei denen die Gottesdienstbesucher sich eher angesprochen fühlen können
So muß ich z. B. auch immer wieder schmunzeln, wenn ein Bischof mit viel Gefolge, festlich verziert mit Mitra und Stab zum Gottsdienst in die Kirche einzieht. Das gilt noch mehr, wenn er diese Verzierung dann auch noch für die Predigt und den Bischofssegen benötigt. Ist das nicht pure Show, und ob es Gott gefällt, wenn die vermeintlichen Apostelnachfolger sich wie bunte Hähne präsentieren?
Schlichter könnten diese Veranstaltungen überzeugender und auch glaubwürdiger sein und ob Gott mit derartigem, nicht selten übertriebenen Gehabe einverstanden ist, dürfte sogar auch fraglich sein.
Die evangel. Bischöfinnen und Bischöfe brauchen diesen Zierrat nicht
Josef Berens
(als einfacher, denkender Kato
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#56   Bernd-Jupp   21:41:27 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Ein Wunder
Hab’ gar nicht gewußt, dass die Heiligen uns so rasch bei unseren Bitten beistehen und der 1.11. „altliturgisch“ frei bleibt. Übrigens: Weihrauch gibt es am 1.11. auch in der „neuen Liturgie“. Also wenn’s nur daran liegt… o^/
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#55   MariaGoretti   21:28:51 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Die Tridentiner müssen zuhause bleiben
Ich kann das nicht verstehen, in Dirmstein sind die tridentinischen hl. Messen sonntags abends und auch am 1. November! Da ist es dann in Frankenthal.
Schifferstadt ist doch auch Diözese Speyer oder nicht???
In Oberflockenbach ist auch am 1.11. morgens, da ist es ohnehin am schönsten bei den Priestern der FSSP.
Warum ist es in Schifferstadt nur samstags und dann zu einer unchristlichen Uhrzeit, wo Auswärtige nicht hinkommen können?
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#54   Bernd Stromberg   19:48:40 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@JoBerens
Lieber Josef,
Du scheinst mir intellektuell völlig überfordert zu sein. Oder ist es einfach Starrsinn! Du bist ja nicht in der Lage, auf Argumente anderer einzugehen.
Du beklagst bei den Bischöfen Rechthaberei. Rechthaberisch bist Du selbst, aber in einem schon unerträglichen Maße. Feierliche Liturgie ist halt Show – das ist Deine Prämisse, von der Du nicht abrückst. Du bist genauso verbohrt und eingebildet wie ein Sedisvakantist.
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#52   Benedikt   18:41:11 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@ Berens
Wissen Sie, ich gebe mir mit einer Antwort auf Ihren Beitrag Mühe, und dann muss ich als Antwort auf meine Fragen so etwas lesen. Es ist einfach unverschämt. Es ist allerdings offensichtlich, dass Sie mit Ihrer Arroganz (einem Hahne gleich) und Unverschämtheit lediglich Ihre Argumentationslosigkeit verdecken zu beabsichtigen. Es funktioniert allerdings nicht.
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#51   joberens   18:19:25 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Benedikt – bunte Hähne
Du hast vergessen, die bunten Hähne zu erwähnen.
Josef Berens
(alseinfacher, denkender Katholik
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#50   cantate   18:16:23 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@ Hacki
@Cantate: wenn sie in Deutschland drei Kath. Kirchen mit noch funktionfähiger Kommunionbank finden wollen, müßten sie wohl mehrere 100 km weit herumfahren.
Sie sprachen von einem „Befehl der Bischöfe“. Wo kann ich den finden?
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#49   Heinz Josef   18:02:28 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Hacki
Jetzt verstehe ich gar nichts mehr! Seit wann gibt es neugläubige Kleriker, die sich an irgendwelche Vorschriften aus Rom halten?
Sie leben wohl selbst in einer altgläubigen Sekte, die den NOM praktiziert. Ich tippe mal auf Opus Dei oder sowas ähnliches. Das hat aber mit der offiziellen DBK-Kirche nichts zu tun.
Ich weis ja nicht welche Kleriker der Römisch Katholischen Kirche Sie kennen. In den Gemeinden die ich kenne wird niemand die Kommunion verweigert der diese kniend empfangen möchte. Dafür brauchen Sie mich nicht ins Opus Dei oder was ähnliches zu schieben. Ich habe vielmehr den Eindruck, das Sie selbst die Praxis der Kirche nicht mehr kennen. Bitte sagen Sie in welcher Kirche Ihnen der Empfang der Eucharistie kniend per Mundkommunion verweigert wurde und von welchem Priester.
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#48   Benedikt   17:44:41 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@ Josberens
Lasen wir doch mal die Orgel, die ja, wenn überhaupt das kleinste Übel bei der Show darstellt.
Sie weichen erneut aus.
Befassen wir uns doch mal ein wenig mehr mit dem unsinngen äußerlichen Zierrat und Theater. Kommen wir doch mal wieder auf die sich gerne herrlich wie stolze Hähne präsentierenden und sich beweihräuchern lassenden Bischöfe zurück. Das dürfte doch weit mehr Show sein als ein Orgelspiel es überhaupt sein kann.
Also erstens: Verstehen Sie nicht, dass das, was Sie da erzählen reine Sujektivismen sind? Nur weil SIE das für „Show“ halten ist das noch nicht objektiv wahr. Mit allen Sinnen Gottesdienst feiern: Deswegen haben wir die Orgel (für das Gehör) und die prächtigen Gewänder und Gefäße (für das Auge). Das eine ist wie das andere. Der Wert der Eucharistie zeigt sich eben auch darin, dass man dafür eine wertvolle Ausstattung bereithält und nicht IKEA-Gegenstände für 4,99.
Zweitens: Auch die Gemeinde wird in der Messe beweihräuchert.
Ich kann Dir sagen, daß, wenn ich als Organist tätig bin, und das ist regelmäßig, ob in im ev. oder kath. Gottesdienst, tue ich es im Bewußtsein, daß es um das höchste geht, was wir Menschen überhaupt tun können, nämlich bei der Gestaltung eines gottgefälligen Gottesdienstes würdig mitzuwirken.
Das freut mich für Sie. Woher nehmen Sie das Recht, anderen das abzusprechen und stattdessen von Show zu reden?
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#47   Hacki   17:43:19 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@heinzjosef
Jeder Priester der Gläubigen den knienden Empfang der Kommunion verweigert handelt entgegen der Vorschriften. Die Kirche verbietet nicht die Kommunion kniend zu empfangen.
Jetzt verstehe ich gar nichts mehr! Seit wann gibt es neugläubige Kleriker, die sich an irgendwelche Vorschriften aus Rom halten?
Sie leben wohl selbst in einer altgläubigen Sekte, die den NOM praktiziert. Ich tippe mal auf Opus Dei oder sowas ähnliches. Das hat aber mit der offiziellen DBK-Kirche nichts zu tun.
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#46   Frasim   17:37:54 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@joberens
daß es um das höchste geht, was wir Menschen überhaupt tun können, nämlich bei der Gestaltung eines gottgefälligen Gottesdienstes würdig mitzuwirken.
Bingo! Genau deswegen ja auch die prächtigen Priester-Gewänder, vergoldete Altargeräte usw.! Nur das Beste ist eben grade mal gut genug für den Herrn…!
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#45   joberens   17:24:49 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Benedikt – Gottesdienst und nicht Show
Lasen wir doch mal die Orgel, die ja, wenn überhaupt das kleinste Übel bei der Show darstellt.
Befassen wir uns doch mal ein wenig mehr mit dem unsinngen äußerlichen Zierrat und Theater. Kommen wir doch mal wieder auf die sich gerne herrlich wie stolze Hähne präsentierenden und sich beweihräuchern lassenden Bischöfe zurück. Das dürfte doch weit mehr Show sein als ein Orgelspiel es überhaupt sein kann.
Ich kann Dir sagen, daß, wenn ich als Organist tätig bin, und das ist regelmäßig, ob in im ev. oder kath. Gottesdienst, tue ich es im Bewußtsein, daß es um das höchste geht, was wir Menschen überhaupt tun können, nämlich bei der Gestaltung eines gottgefälligen Gottesdienstes würdig mitzuwirken.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#44   Heinz Josef   17:13:49 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
überdurchschnittlich viele Kinder und Familien in Gottesdiensten
hängen nicht mit dem Ritus zusammen sondern damit, ob sie wirklich in der Gemeinde willkommen sind. Das hängt sehr stark vom Priester ab!
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#43   Benedikt   17:02:37 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@ Josberens
Das hat mit der Orgel nichts zu tun, denn die gehört in einen Gottesdienst. Sie dient ja auch zur Begleitung des Gemeindegesanges und kann auch sehr gut zur Meditation anregen.
Das ist bei dem von mir beanstandeten überflüssigen Zierrat und Theater doch aber einwandfrei nicht nicht der Fall.
Das üblich: Was Sie selbst nachvollziehen können ist richtig, alles andere ist falsch. Wo steht, dass eine Orgel in den Gottesdienst gehört? Fragen Sie mal die Orthodoxen!
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#42   Hacki   16:19:11 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@LandorganistII
Leider sind die Protokolle über Rotariersitzungen (ebenso wie Freimaurerlogen) noch nicht öffentlich zugänglich. Deshalb muß vorläufig das eindeutige Ergebnis als Beleg genügen.
Ich kenne mehrere Priester, die wegen Problemen mit der Hand-Stehkommunion vom Dienst suspendiert sind.
Wenn sie Kontakte zum höheren Klerus, oder zu Uni-Dozenten haben, können sie ja mal das Rotarierthema ansprechen. Dort geht es eben nicht nur um humanitäre Hilfe.
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#41   Confiteor   16:17:44 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Copertino
Woher wissen Sie dass die Kinder dieser jungen Familien auczh einmal glühende Altrituelle sein werden, wenn sie einmal eine NOM-Messe mitgefeiert haben?
Das ist doch ein frommer Wunsch, den Sie zugunsten der alten Messe hegen…, mehr nicht
:-) :-)
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#40   Copertino   16:10:36 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@HBR: biologisches altrituelles Aussterben?
Sie schrieben: „Dieser Ritus wird der vorherrschende Ritus bleiben, während der altgläubige Ritus irgendwann allein schon biologisch bedingt aussterben wird.“
Wenn HBR schon mal an verschiedenen Orten solche Gottesdienst miterlebt hätte, so hätte er auch festgestellt, dass dort überdurchschnittlich viele junge Familien mit überdurchschnittlich grosser Kinderzahl anzutreffen sind. So zeigt Ihr Beitrag höchstens, wie wenig fundiert Ihre Beurteilungsmassstäbe sind.
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#39   petrusbinsfeldus   15:20:11 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Vorurteile?
Na, ob der Autor mit diesem Artikel den Befürwortern der Alten Messe einen Gefallen getan hat?
Gut ein Drittel des Textes beschäftigt sich nur mit der Frage, wie schön doch die „stilechten“ (Zitat!) Messgewänder bzw. Gewänder der Ministranten sind und woher man sie bekommt. Da werden doch mal wieder alle Vorurteile gegenüber den spitzen- und brokatversessenen Traditionalisten bestätigt.
Schade, denn wenn ein ernsthaftes theologisches Interesse dahinter stecken würde, könnte man gegen die Alte Messe weniger einwenden als wenn es nur um die „schönen“ Gewänder geht…
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#38   HBR   14:44:11 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@Gotthard
was wird denn wohl die h. Messe im ordentlichen Ritus?
Dieser Ritus wird der vorherrschende Ritus bleiben, während der altgläubige Ritus irgendwann allein schon biologisch bedingt aussterben wird.
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#37   LandorganistII   14:14:51 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@Hacki
Ich möchte auch das von Ihnen erwähnte bischöfliche Verbot mit der entsprechenden Quelle belegt haben!
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#36   Heinz Josef   14:10:26 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Nein zur Nazihetze von Kreuz.net und carlosalberto
Dieser Artikel konnte auch im „Stürmer“ stehen!!!
www.kreuz.net/article.8045.html
Gebt der Nazihetze auf dieser antikirchlichen Plattform keine Chance!!!!
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#35   Frasim   14:09:50 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@Gotthard
was wird denn wohl die h. Messe im ordentlichen Ritus?
Sich entweder wieder mehr der Sakralität zuwenden oder langsam aussterben…
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#34   Bernd Stromberg   13:44:53 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Für alle JoBerens-Fans
hier noch ein wenig Lesestoff: Brief an den Trierer Bischof www.mykath.de/index.php?showtopic=1619… mit anschließender Diskussion. Und hier www.mykath.de/index.php?s=&showtopic=1… habe ich eine ziemlich abgedrehte, aber irgendwie treffende Parodie auf Partenia etc. gefunden. Viel Spaß beim Lesen.
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#33   Heinz Josef   13:35:54 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@Hacki
Seien Sie versichert, ich gehe täglich! Ich erlebe eine andere Realität! Jeder Priester der Gläubigen den knienden Empfang der Kommunion verweigert handelt entgegen der Vorschriften. Die Kirche verbietet nicht die Kommunion kniend zu empfangen. Das zu behaupten ist ganz einfach falsch!
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#32   Hacki   12:54:17 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@heinzjosef,
leiden Sie unter Realitätsverlust? gehen sie überhaupt jemals in die Kirche? oder wo leben sie?
Besuchen sie doch wenigstens z.B. einen ZDF-Fernsehgottesdienst, da können sie den normalen neuen Glauben erleben, ohne Pannen.
@Cantate: wenn sie in Deutschland drei Kath. Kirchen mit noch funktionfähiger Kommunionbank finden wollen, müßten sie wohl mehrere 100 km weit herumfahren.
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#31   Gotthard   12:42:51 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@r.ruhrgebietler
die hlg. trid. Liturgie zelebriert würde (die schließlich nur zelebriert werden wird!)
was wird denn wohl die h. Messe im ordentlichen Ritus?
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#30   Maledica   12:42:03 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@Judas Berens
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
einfältiger, gedankenloser Protestant trifft die Sache wohl eher!
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#29   Heinz Josef   12:28:59 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
strengstens verboten?
Ist mir neu, das knieender Kommunionempfang strengstens verboten ist! Ich kenne viele Gemeinden in denen auch im neuen Messritus Gläubige die Kommunion kniend empfangen. Ich kenne keine Priester die das verweigern. Und wenn es welche geben sollte so verhalten sie sich entgegen der Vorschriften. Die Gläubigen haben nämlich das Recht darauf die Kommunion so zu empfangen wie es ihr Gewissen Ihnen vorschreibt.
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#28   cantate   12:28:40 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@ Hacki
„IN ALLEN NEUGLÄUBIGEN KIRCHEN WURDE AUF BEFEHL DER BISCHOEFE DIE KOMMUNIONBÄNKE ENTFERNT!“
Können Sie diesen „Befehl“ bitte gerade mal kurz belegen?
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#27   Bernd Stromberg   12:26:08 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@JoBerens
Sorry, aber Du verstehst auch gar nichts von Liturgie und Kult. Von daher kann mit Dir auch nicht darüber diskutieren. Was Du für „Show“ hälst, sind kultische Handlungen, die eine eigene Mentalität besitzen: Man verwendet eigene Kultkleidung, benutzt eigene Kultmusik, ja, man verwendet sogar eine eigene Sprache bzw. eine gehobene und besonders erlesene Form der Umgangssprache. Diese Dinge findest Du auch in der Orthodoxie. Auch alles nur „bunte Hähne“ dort??
Jesus hat dies übrigens durchaus gekannt. Ja, ihm war auch das Phänomen einer Kultsprache vertraut, nämlich die Verwendung des Hebräischen. Er hat diese Dinge unserem Wissen nach nirgends verworfen.
Was hat der Kult mit Gott zu tun, fragst Du? Für die Verehrung Gottes ist dem Menschen das beste gerade gut genug. Darum setzt er seine künstlerischen Fähigkeiten ein. Er schafft edle Paramente, baut Kirchen und Dome, komponiert Sakralmusik. „Omnia ad maiorem gloriam Dei“! In der Schönheit der Liturgie drückt sich aber auch die himmlische Schönheit ahnungsweise und unvollkommen aus. Der Mensch erfährt mit allen Sinnen schon im Hier und Jetzt ein Stück Himmel.
Solche Konzeption ist nun alles andere als puritanisch oder blutleer wie die Deine. Sie will den Menschen als ganzes ansprechen, ihm die göttliche Majestät in der Herrlichkeit des Himmels vor Augen führen – unvollkommen und ahnungsweise natürlich. Religion und Kult sind im guten Sinne „sinnlich“ und „sinnenfroh“!
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#26   Hacki   12:25:17 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@heinzjosef
Entschuldigen sie bitte nur noch eine Frage zum neuen Glauben:
Warum ist es den Neugläubigen strengstens verboten, beim Empfang der Kommunion hinzuknieen, obwohl der kath. Kathechismus lehrt, daß in der Hostie unser Gott und Heiland, vor dem sich jedes Knie beugen muß, wahrhaft gegenwärtig ist?
IN ALLEN NEUGLÄUBIGEN KIRCHEN WURDE AUF BEFEHL DER BISCHOEFE DIE KOMMUNIONBÄNKE ENTFERNT! wie soll das zum alten Glauben passen!
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#25   Heinz Josef   12:19:04 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
dient ganz allein der persönlichen Selbstdarstellung???
Lieber Josef,
was Selbstdarstellung ist, können wir jeden Tag im TV beobachten. Eine Amtstracht, egal ob Priester, Bischof oder Richter läßt die individuelle Person hinter das Amt zurücktreten. Wenn Sie die Bedeutung des Inzensierens nicht verstehen wollen, ist das allein Ihr Problem.
Sie sind längst widerlegt, behaupten aber weiterhin, das von Ihnen Behauptete sei nicht zu widerlegen. Wie nennt man sowas? Na was werfen Sie immer wieder Papst und Bischöfen vor??? Fassen Sie sich endlich mal an die eigene Nase!
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#24   joberens   12:11:18 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Bernd Stromberg – Bunte Hähne
Teilweise kann ich Dir sogar zustimmen, denn eine Orgel ist natürlich nicht zwingend für einen würdigen Gottesdienst. Auch ohne kann der sehr gottgefällig sein.
Was aber die Show und den Zierrat angeht ist meine Meinung nicht damit zu entwerten, auch nicht damit, daß auch andere Religionsgemeinschaften ähnlich verfahren.
Das Ganze hat jedenfalls nicht das Geringste mit Jesus, den Aposteln und dem Evangelium zu tun und dient ganz allein der persönlichen Selbstdarstellung. Das gilt besonders, wenn Bischöfe sich wie bunte Hähne präsentieren und sich beweihräuchern lassen. Das ist nun mal perfekter unsinnig und einfach nicht zu widerlegen.
Die Apostel würden sicherlich die Hände überm Kopf zusammen schlagen wenn sie wieder kämen und einem solchen Gottesdienst teilnehmen würden. Es ist und bleibt einfach Unsinn und Theater und da beißt auch keine Maus einen Faden ab.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#23   r.ruhrgebietler   12:05:13 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
da würde Genn aber wundern
wenn in seinem Bistum auch vermehrt die hlg. trid. Liturgie zelebriert würde (die schließlich nur zelebriert werden wird!)
beim meinem gestrigen Besuch in der Münsterkirche konnte ich ausmachen, daß der heiligmäßige Pius XII eben jenes Bistum gründete! Welche schande es jetzt in den Händen eines Freimaurerbischofs zu wissen!
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#22   Maledica   12:04:28 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@Judas Berens
„Die Bischöfe präsentieren sich doch wirklich nicht selten wie bunte Hähne, lassen sich beweihräuchern und benötigen dies scheinbar sogar noch zur Eigenbestätigung. Das ganze wirkt doch schon fast lächerlich.“
Omnia ad majorem Dei gloriam!
Christus hat sich auch mit kostbarem Öl salben lassen.
Da hat auch ein Judas aufgeschrien, daß man doch besser das Geld für das Öl den Armen geben sollte.
Wenn es Ihnen bei den Protestanten so gut gefällt, dann bitte gehen Sie dorthin, aber heucheln Sie nicht weiterhin vor, Sie seien katholisch
Was wirklich eine Show ist, das hat ein sog. Kirchenmusiker Ihres Bistums mit Namen Thoams Gabriel am Weltjugentag allzu anschaulich verdeutlicht!
Vom Wesen und Inhalt der Hl. Messe haben Sie nichts aber auch gar nichts begriffen, obwohl dieses Wissen eigentlich Grundvoraussetzung für einen Kirchenmusiker sein sollte
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#21   Bernd Stromberg   11:51:52 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@JoBerens
Bitte nicht wieder Richtung „Bastel-Gottesdienst im Selbstbausatz“ ala Breitenbach, auch wenn er Dein vielgeliebter theologischer Mentor und Förderer ist.
Bernd Stromberg.
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#20   Heinz Josef   11:49:17 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@Hacki, bitte keine Unterstellungen!
Wenn ein Altgläubigerdagegen seine stillen Gebete im Herzenmit den stillen Gebeten des Priesters verbindet, löst er bei euch Neugläubigennatürlich Verachtung und Hassaus. Ihr fühlt euch provoziert, und wollt es um jeden Preis verhindern.
Altgläubige verbinden stille Gebete im Herzen mit denen des Priesters? Neugläubige empfinden dabei Verachtung und Hass und wollen das verhindern?
1.) Ich verwahre mich gegen die von Ihnen verwendeten Begriffe Altgläubig und Neugläubig. Entweder wir glauben was die Katholische Kirche zu glauben lehrt, dann sind wir katholisch.
2.) Denen, die einen anderen Ritus bevorzugen als man selbst den Glauben abzusprechen weise ich zurück, von der einen wie von der anderen Seite.
Zitat Hacki: Im NOM kann der Zelebrant, selbst wenn seine Intention die Liebe zu Gott ist, sich nicht richtig nach oben hin öffnen, weil Ihm die ganze Gemeinde ins Gesicht gafft. Die Intimität der Gotteliebe fehltfür den Liturgievorsteher und seine Gemeinde. Ohne Liebe ist aber alles nichts.
3.) Ich pflege Priestern nicht während der Wandlung oder dem Hochgebet ins Gesicht zu gaffen sondern bete Gott auf dem Altar an, egal ob der Priester mir zugewandt ist, oder ob er mit dem Rücken zu mir steht. Es gibnt übrigens kleine Kapellen in denen auch der Neue Messritus mit dem Rücken zum Volk am Hochaltar zelebriert wird.
4.) Ohne Liebe ist alles nichts! Das gilt Ritus übergreifend!
Was bedeutet für Sie anderen die Liebe rundweg abzusprechen? Tun Sie das in der Liebe????
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#19   Bernd Stromberg   11:44:02 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@JoBerens
Ich bin selbst überzeugter Organist, aber in der Tat wird die Orgel nicht zwangsläufig in der christlichen Liturgie verwendet. Ich denke jetzt gar nicht an irgendwelche Gitarren oder Combos, die ich für eine scheussliche Verirrung an heiliger Stätte halte. Denke aber mal an die orthodoxe Tradition, die keine Orgeln kennt, oder radikale Calvinisten und Zwinglianer, die einst die Orgeln aus den Kirchen gerissen haben – als Bestandteil des „papistischen Götzendienstes“.
Der „Zierrat“, wie Du ihn nennst, sind kultisch-religiöse Symbole. Kultgewänder (Paramente) zB. kennt nicht nur die katholische Kirche, sondern ebenso die Orthodoxen, ja selbst verschiedene evangelische Gemeinschaften. Luther selbst hat beim Abendmahl Albe, Stola und Messgewand getragen – wie furchtbar! Schau Dir einen Gottesdienst der anglikanischen „High-Church“ an: auch da wirst Du (teilweise sehr edle) Paramente finden, ja sogar Mitren. Kultgewänder kennen selbst außerchristliche Religionen.
Mir scheint, lieber Josef, dass Du wirklich sehr wenig Ahnung hast und Dir Dein kleines Weltbild nach Belieben zusammenschusterst. Da ist gar nichts gegen einzuwenden, aber wieso willst Du, dass Deine Vorstellungen gleich von der kath. Kirche rezipiert werden?? Dass, was Du für Dich ganz subjektiv als richtig erkannt hast, willst Du am liebsten der ganzen kath. Kirche vorschreiben. Aber ist es da nicht wirklich einfacher, wenn Du fortan nur noch ev. Gottesdienste besuchst?? Denn da findest Du alles, was Du so liebst!
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#18   joberens   11:43:24 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Hacki
Bitte nicht wieder Richtung „hocus posus“ Gottesdienst.
Josef Berens
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#17   Hacki   11:31:18 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@heinzjosef
sehr, sehr illusorisch was sie schreiben.
Im NOM kann der Zelebrant, selbst wenn seine Intention die Liebe zu Gott ist, sich nicht richtig nach oben hin öffnen, weil Ihm die ganze Gemeinde ins Gesicht gafft. Die Intimität der Gotteliebe fehlt für den Liturgievorsteher und seine Gemeinde. Ohne Liebe ist aber alles nichts.
Sind sie doch ehrlich, im NOM steht jeder unter dem Zwang, sich irgendwie sichtbar einzubringen (Fürbitten, Lesung, Kommunionhelfen…) und muß sich damit selbst produzieren.
Wenn ein Altgläubiger dagegen seine stillen Gebete im Herzen mit den stillen Gebeten des Priesters verbindet, löst er bei euch Neugläubigen natürlich Verachtung und Hass aus. Ihr fühlt euch provoziert, und wollt es um jeden Preis verhindern.
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#16   Heinz Josef   11:29:35 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@josberens, was bitte hat die Orgel mit Jesus zu tun????
Manchmal, aber nur manchmal dient die Orgel auch zur Begleitung des Gemeindegesanges, und manchmal kann sie auch sehr gut zur Meditation anregen. Allerdings kann sie auch zur Selbstdarstellung der Organisten beitragen. Wenn der sich selbst darstellende Priester mit dem sich selbst darstellenden Organisten im Wettstreit sind würde ich jede tridentinische Messe mit Gregorianischem Choral ohne Orgel bevorzugen!
Zitat Josberens: Das hat mit der Orgel nichts zu tun, denn die gehört in einen Gottesdienst.
Seit wann gehört die Orgel in den Gottesdienst? Die meißte Zeit in der Gottesdienste gefeiert werden, ist die Kirche und sind die Gläubigen gut ohne Orgel ausgekommen. Orgeln machen nicht selten Lärm, oder der Organist versucht seiner Gemeinde das richtige Tempo aufzuzwingen. Nein lieber Josef, Sie suchen sich ganz einfach das aus was Ihnen gefällt. Das wär auch nicht das Problem, aber Sie stellen hier ständig Ihren individiuellen Geschmack als Wahrheit vor. Das nervt!
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#15   cantate   11:16:26 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Falscher Titel – falscher Untertitel
„Die Tridentiner müssen zuhause bleiben“
Falsch! :-@
„Kein Weihrauch an Allerheiligen.“
Falsch! :-@
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#14   joberens   11:16:04 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Heinz Josef
und ihr Lieben alle! Den von mir beanstandeten Zierrat und die beanstandeten Showefekte könnt ihr leider nicht entwerten.
Das hat mit der Orgel nichts zu tun, denn die gehört in einen Gottesdienst. Sie dient ja auch zur Begleitung des Gemeindegesanges und kann auch sehr gut zur Meditation anregen.
Das ist bei dem von mir beanstandeten überflüssigen Zierrat und Theater doch aber einwandfrei nicht nicht der Fall.
Die Bischöfe präsentieren sich doch wirklich nicht selten wie bunte Hähne, lassen sich beweihräuchern und benötigen dies scheinbar sogar noch zur Eigenbestätigung. Das ganze wirkt doch schon fast lächerlich.
Das hat nun ja aber wirklich nicht das Geringste mit Jesus und den Aposteln zu tun und ist doch wirklich und unbestreitbar reine Show und reines Theater und nicht mehr.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß Gott an solchen selbstgefälligen Dingen Wohlgefallen finden könnte. Sie dienen offenbar also rein der persönlichen Darstellung und der Optik.
Vielleicht sollten wir Katholiken da jegliches Konkurendenken ablegen und von der evangel. Kirche zu lernen versuchen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#13   HBR   11:15:46 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Weihrauch?
Dieser Tag läßt Weihrauch erwarten und ein Hochamt. Doch Fehlanzeige. Die Tridentiner müssen am ersten November zuhause bleiben.
Also soviel ich weiß, wird auch im ordentlichen Ritus ordentlich Weihrauch verwendet. Von dem her ist das kaum ein Grund
Wie ist das möglich? Die Alte Messe – die nach den eigenmächtigen Vorgaben der Bischofskonferenz in Deutschland nur an Werktagen erlaubt ist – muß nach deren Willen auch so zelebriert werden, daß „die übrige Gottesdienstordnung der Pfarreiengemeinschaft davon unberührt bleibt“.
Zurecht…der veraltete tridentinische Ritus ist lediglich als außerordentlicher Ritus vorgesehen. Somit ist es auch selbstverständlich, dass die Tradis, Nostalgiker und Romantiker dem ordentlichen Messbetrieb Platz zu machen haben.
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#12   Confiteor   11:02:31 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Heinz Josef
:(3 Danke, Tausend Dank! :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3
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#11   Heinz Josef   10:52:55 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Der NOM bleibt immer am Boden????
Mit den Füßen ja! Aber nicht mit dem Herzen! Ich verehre einige Heilige die die Liturgie im tritentinischen Ritus gefeiert haben und die mit beiden Beinen fest auf dem Boden standen, sehr bodenständig gepredigt und noch bodenständiger gearbeitet haben. Sie hatten das Herz im Himmel und gleichzeitig bei den Menschen. So wie der tridentinische Ritus die Gefahr hat zum Ritual zu werden, Leben und Liturgie zu trennen hat der Neue Messordo die Gefährdung das Heilige zu zerreden und zu banalisieren. Dennoch kann ich sagen, dass ich in Messfeiern des neuen Ritus ebenso eine intensive Gottesbegegnung hatte. Er kann auch so gefeiert werden das Gott im Mittelpunkt steht.
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#10   Hacki   10:41:06 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@joberens
Sehr geehrter Herr Behrens, sie haben ganz Recht. Die evangelischen Gottesdienste sind viel besser und ehrlicher als die kath. Feiern im NOM, die einerseits das ev. Gedächtnismahl und andererseits das alte Meßopfer nachäffen.
Beide unterscheiden sich aber in der Intention grundsätzlich vom alten kath. oder orthodoxen Opferritus.
Soweit ich aus Ihren Beiträgen entnehme, haben sie das wesentliche der alten Messe leider noch nicht erfaßt.
Der Unterschied ist wie Auto und Flugzeug.
Auf der Rollbahn ist das Auto dem Flugzeug überlegen, aber es kann sich nicht in den Himmel erheben.
Der NOM bleibt immer am Boden!
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#9   Heinz Josef   10:34:46 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@Stromberg, sehr guter Hinweis!
Wenn man Dein Denken konsequent weiterführt, kann man im Grunde gleich die ganze Kirchenmusik eliminieren. Das brauchen wir doch eigentlich auch nicht, das ganze musikalische Brimborium mit Orgel u. s. w. Kostet nur viel Geld. Man kommt auch ohne jegliche Kirchenmusik aus.
Jetzt bin ich aber mal gespannt. Zumal einige Organisten nicht gerade gemeindedienlich spielen sondern richtige künstlerische Staralüren entwickeln. Zu welcher Sorte gehören Sie Herr Berens?
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#8   ValachusCatholicus   10:33:32 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Wie bitte?
Die ev. Bischöfinnen und Bischöfe brauchen diesen Zierrat nicht.
Da schauens doch mal nach Schweden, Norwegen oder Estland. Die sind auch alle evangelisch.
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#7   clarissa colonia   10:32:38 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Werte Herren,
nicht, daß ich beabsichtigte, der Hoffnunslosigkeit das Wort zu reden, aber geben Sie es auf! Wo die Fähigkeit oder Bereitschaft zur Infragestellung der eigenen Vorurteile (in denen man sich ja so prächtig eingelebt hat) fehlt, verfehlt jedes Argument sein Ziel!
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#6   Bernd Stromberg   10:31:44 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@JoBerens
Immer dieselbe Leier… Wenn Dir die ev. Gottesdienste so gut gefallen, dann geh da einfach hin. Es ist Deine Entscheidung. Du kannst machen, was Du willst. Aber lass den Katholiken ihre eigenen liturgischen Formen. Ich zB. finde die Dinge, die Du als Zierrat bezeichnest, sehr schön und erhebend. Sie gehören zur religiös-kultischen Welt. Wenn sie Dich stören, dann kannst Du ja zu den evangelischen Gottesdiensten gehen.
Wenn man Dein Denken konsequent weiterführt, kann man im Grunde gleich die ganze Kirchenmusik eliminieren. Das brauchen wir doch eigentlich auch nicht, das ganze musikalische Brimborium mit Orgel u. s. w. Kostet nur viel Geld. Man kommt auch ohne jegliche Kirchenmusik aus.
Wenn ich Deine Beiträge so lese, kann ich manchmal nicht glauben, dass Du wirklich Kirchenmusiker bist, obwohl Du so wenig von liturgischer Kultur verstehst. Ganz ehrlich, lieber Josef.
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#5   Heinz Josef   10:28:44 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@joberens, auch hier muss ich Dir wiedersprechen!
Ist das nicht pure Show, und ob es Gott gefällt, wenn die vermeintlichen Apostelnachfolger sich wie bunte Hähne präsentieren?
Es geht in der Tat nicht um Show. Es geht auch nicht um den Bischof oder gar um die Person, die das Gewand und die Mitra trägt. Es geht um nicht mehr und nicht weniger um die Kirche selbst und um den der ihr Haupt ist. Der Bischof repräsentiert nicht nur sein Bistum und damit alle Gläubigen gegenüber Gott sondern auch Jesus Christus in seinem Bistum. Wenn der Bischof da ist, dann soll das ein ganz besonderer Tag sein. Da zieht man nicht die ältersten Lumpen an, die man finden kann. Ebenso ist es mit dem Bischof selbst. Die Frage ist allenfalls, ob es nicht überkommene Formen gibt die durch neue ersetzt werden könnten. Feierlichkeit ist durchaus angebacht. Das bedeutet nicht, dass der Bischof distanziert zu den Leuten sein muss, er kann ganz einfach und persönlich sein. Was ich sagen will ist, dass es Ereignisse in einer Gemeinde gibt, die durch besondere Feierlichkeit hervorgehoben werden müssen. Dazu zählt der Besuch des Bischofs. Hierbei geht es nicht um die Person sondern um die Gemeinde selbst, die Kirche selbst. Der Bischof ist Identifikationsfigur, sollte er sein, und Liturgie sollte das auch deutlich machen. Dabei ist er durchaus angehalten bescheiden zu bleiben, denn es geht nicht um Ihn sondern um den Herrn!
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#4   ValachusCatholicus   10:23:34 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Das V2 trägt Früchte.
Glückwunsch, Herr joberens, sie können sich bereits als evang. Organist bezeichnen! Weiter so!
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#3   confessio   10:17:23 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Wo informiert sich Schifferstadt?
Selbstverständlich ist der außerordentliche Ritus auch sonn- und feiertags erlaubt – nur in der Karwoche bzw. im Triddum Paschale gelten besondere Regeln.
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#2   joberens   10:15:47 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Will man noch mehr Shokirche und Theater?
Als kath. Organist bin ich regelmäßig auch Gottesdiensten evangel. Kirchen tätig. Natürlich macht man sich da schon mal so seine Gedanken und denkt darüber nach ob Gott wertmäßig da vielleicht einen Unterschied machen könnte. Vom Ablauf her sind diese, sofern Abendmahl gefeiert wird, doch nicht so weit von einander entfernt.
Was mir bei den evangelischen besser gefällt ist, dass deren Gottesdienste, meiner bescheidenen Meinung nach persönlicher sind, während die kath. doch eher nach ein und demselben Schema abgespult werden. Was mir bei den evangel. auch gefällt ist, dass die Gottesdienste eine schlichtere Form haben. Die Pastöre brauchen keine glänzenden Meßgewänder finden dafür aber nicht selten Gebetsformen, bei denen die Gottesdienstbesucher sich eher angesprochen fühlen können.
So muß ich z. B. auch immer wieder schmunzeln, wenn ein Bischof mit viel Gefolge, festlich verziert mit Mitra und Stab zum Gottsdienst in die Kirche einzieht. Das gilt noch mehr, wenn er diese Verzierung dann auch noch für die Predigt und den Bischofssegen benötigt. Ist das nicht pure Show, und ob es Gott gefällt, wenn die vermeintlichen Apostelnachfolger sich wie bunte Hähne präsentieren?
Schlichter könnten diese Veranstaltungen überzeugender und auch glaubwürdiger sein und ob Gott mit derartigem, nicht selten übertriebenen Gehabe einverstanden ist, dürfte sogar auch fraglich sein.
Die ev. Bischöfinnen und Bischöfe brauchen diesen Zierrat nicht
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholi…
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#1   Hacki   10:13:57 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Das wäre doch die Gelegenheit,
für die Fans der alten Messe, bei den getrennten Brüdern und Schwestern der FSSPX z.B. in Rheinhausen einen Besuch zu machen.
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