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Päpstlicher Privatsekretär tritt Nachfolge an + Unangemessene Wortmeldung + Kirchenaustritt auch in Polen + Probieren geht über studieren + Gläubige Politikerin
Papst Benedikt XVI.
Papst Benedikt XVI.
Päpstlicher Privatsekretär tritt Nachfolge an

Vatikan. Am Dienstag hat Papst Benedikt XVI. den Rücktritt des Erzbischofs von Lemberg, Marian Kardinal Jaworski (82), angenommen. Kardinal Jaworski war ein persönlicher Freund von Papst Johannes Paul II. († 2005). Sein Nachfolger ist der bisherige Koadjutor-Erzbischof von Lemberg, Erzbischof Mieczyslaw Mokrzycki (47). Mons. Mokrzycki war Privatsekretär von Papst Johannes Paul II. und bis 2007 auch von Benedikt XVI.

Unangemessene Wortmeldung

Deutschland. Neun dissidente katholische Theologen aus Nordamerika, Großbritannien und Belgien fordern, das Seligsprechungsverfahren für Pius XII. auf Eis zu legen. Das berichtete ‘Radio Vatikan’. Die Professoren behaupteten unverfroren, daß Pius XII., der während des Zweiten Weltkrieges 800.000 Juden das Leben rettete, die Judenverfolgung angeblich nicht verurteilt habe. Es sei angeblich unklar, ob Pius XII. in dieser Frage „schnell und entschieden genug“ gehandelt habe: „Wir sind in tiefer Sorge über die Auswirkung einer solchen Seligsprechung auf die verbleibenden Holocaust-Überlebenden“ – appellieren die Unterzeichner an Emotionen. „Eile“ sei in dem – im Jahr 1965 begonnen – Seligsprechungsprozeß „unangemessen“.

Kirchenaustritt auch in Polen

Polen. Die Polnischen Bischöfe haben Richtlinien mit 22 Punkten für den Kirchenaustritt erstellt. Demnach müssen Apostaten ihrem Pfarrer in Anwesenheit von zwei Zeugen eine schriftliche Erklärung geben. Damit seien sie von den Sakramenten ausgeschlossen – erklären die Bischöfe. Die Bischöfe wollen sich dem Abfall nicht entgegenstellen. Gleichzeitig betonen sie, daß der Schritt sündhaft ist und Gott verletzt.

Probieren geht über studieren

Deutschland. Ein für Dienstag geplanter Prozeß gegen einen Würzburger Priester wegen angeblicher sexueller Mißbräuche einer heute 47jährigen Frau ist verschoben worden. Deren Anwalt beantragte die Aussetzung des Verfahrens, weil seine Mandantin nur beschränkt geschäftsfähig sei. Der Mißbrauch soll sich angeblich zwischen 1964 und 1974 im Beichtstuhl zugetragen haben. Die Klägerin forderte ein Schmerzensgeld in der Höhe von 75.000 Euro. Nun muß geklärt werden, ob sie überhaupt prozeßfähig ist. Das Bistum Würzburg hat ihre Vorwürfe zurückgewiesen.

Gläubige Politikerin

Vereinigte Staaten. „Ich suche Gottes Führung, seine Weisheit, seine Huld und seine Gnade für mich, meine Familie und unser Land.“ Das erklärte die republikanische US-Vizepräsidentschaftskandidatin, Sarah Palin, im Gespräch mit dem Fernsehsender ‘Christian Broadcasting Network’. Frau Palin möchte – im Gegensatz zum republikanischen Präsidentschaftskandidat John McCain – ein Verbot der Homo-Ehe in der Bundesverfassung. Sie kritisierte ferner die radikale Abtreibungs-Ideologie des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Barak Obama. Obama ist sogar dagegen, daß Kinder, die eine Abtreibung überleben, medizinisch versorgt werden.
      
28 Lesermeinungen
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#29   kritischerbeobachter   08:44:22 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
Wahnvorstellungen
Andere wurden dafür gelöscht!!!
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#27   Benedikt   17:09:20 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Obama
So wie ich das sehe gehen die Kompetenzen von Herrn Obama in Sachen Abtreibung gegen null. Lediglich über die Richterernennung am Supreme Court könnte er Schaden anrichten.
Es hat ja auch nichts genützt, dass mit Bush acht Jahre lang ein Abtreibungsgegner Präsident war. Die entscheidenden Gesetze werden wohl in den Staaten gemacht.
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#26   ProChrist   15:44:52 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Kirchenaustritt
Das physische Fernbleiben von der Kirche ohne Kontakt zur Gemeinde, besonders über eine unbestimmte, lange Zeit kommt dem Kirchenaustritt nahe. Es gibt keinen individualisierten Glauben, die Gemeinde wird benötigt um den eigenen Glauben zu stärken. Der Empfang der Sagramente ist ebenfalls nicht möglich, wenn man allein ist. Auch das gemeinschaftliche Bitten und Beten der Gläubigen für die Gemeinde, bspw. um den Heiligen Geist, all dies verlieren ausgerissene Schafe. Darum ist es auch wichtig Kranke und Alte, die nicht in die Kirche kommen können, zu stützen und sie in besonderer Weise an der Gemeinschaft teilhaben zu lassen.
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#25   ratzeputz †   15:01:18 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Kritischer Beobachter
ist Moslem!
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#24   kritischerbeobachter   15:00:19 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Joberens
ist nicht mehr Katholik – er ist kein Christ.
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#23   apex   12:55:09 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@ joberens
Das gilt auch für die drei großen Weltreligionen … die in ihrer Verschiedenheit, letztlich doch ein und denselben Gott verehren.
Bestimmt nicht denselben!
Nun behauptet jede dieser drei Religionen … alleiniger Wahrheitseigner zu sein und dem Willen Gottes allein oder zumindest am ehesten zu entsprechen.
Das ist deren gutes Recht.
Ein ganz entscheidender Knackpunkt ist da die Person des Juden Jesus. In ihm sehen sowohl die Juden wie auch die Moslems einen großen Gesandten Gottes…
Wie bitte?
Die Muslime schon, aber doch nicht die Juden!
Joberens, wo hast du Religionsunterricht gehabt, bei den Hindu?
Die Muslime glauben nicht, dass Jesus Gottes Sohn sein kann, weil Allah (Gott der Muslime) keine Kinder zeugen kann. Wenn ein Gott etwas nicht kann, dann ist er kein Allmächtiger und dem zufolge kein Gott. So ein Gott kann uns gestohlen bleiben. Ein Verein, der so infantil gegen den Messias argumentiert, kann nicht der richtige sein!
Auch die Juden hatten keinen Beweis, dass Jesus nicht der Messias sein kann und dennoch wurde er umgebracht – ein solches Vorgehen widerspricht dem 5 Gebot ihrer Religion und der Ankündigung des Messias durch Mose und die Propheten. Eine solche Religion ist irrig.
Was wäre aber … und Jesus wirklich nur großer Gesandter Gottes gewesen wäre?
– für die Juden gäbe es eh keinen Grund ihn umzubringen!
– für die Muslime gäbe es eh keinen Beweis, dass Gott keine Kinder zeugen kann!
Joberens, kannst du folgen?
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#22   JMX   12:50:00 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Wieso ignorieren sie
denn die einfachste und wahrscheinlichste Antwort? (Occams Razor)
Was wäre aber, wenn die Juden oder Moslems wider Erwarten, in dieser Sache Recht hätten und Jesus wirklich nur großer Gesandter Gottes gewesen wäre?
Nämlich, daß alles nur Einbildung/Mythos und Jesus nur ein normaler Mensch war (so er denn überhaupt wirklich gelebt hat).
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#21   joberens   12:18:46 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Was wäre, wenn vielleicht kann das weiter helfen
Es viele, verschiedene Religionen und die meisten Menschen glauben an etwas Höheres. Jede dieser Religionen nimmt für sich in Anspruch, die einzig richtige zu sein und, dass allein ihr Gott der einzige und wahre ist.
Das gilt auch für die drei großen Weltreligionen aus denselben Wurzeln, die in ihrer Verschiedenheit, letztlich doch ein und denselben Gott verehren.
Die Urreligion dieser drei ist bekanntlich das Judentum, aus dem sich das Christentum und der Islam mehr oder weniger abgezweigt und entwickelt haben. Nun behauptet jede dieser drei Religionen, trotz Differenzen, alleiniger Wahrheitseigner zu sein und dem Willen Gottes allein oder zumindest am ehesten zu entsprechen.
Ein ganz entscheidender Knackpunkt ist da die Person des Juden Jesus. In ihm sehen sowohl die Juden wie auch die Moslems einen großen Gesandten Gottes während wir Christen in ihm den Sohn Gottes verehren und an die Trinität Gottes (Gott in drei Personen) glauben.
Die Sohngotteschaft Jesu, die in einem Dogma zementiert wurde und an die jeder Christ zu glauben verpflichtet ist, ist ja auch alleiniges, oder zumindest sehr wichtiges Fundament unseres Christentums überhaupt.
In den christlichen Kirchen wird die Verehrung Jesu nicht selten sogar höher gestellt als die des Urgottes Abrahams, wenn man ihn so nennen darf.
Was wäre aber, wenn die Juden oder Moslems wider Erwarten, in dieser Sache Recht hätten und Jesus wirklich nur großer Gesandter Gottes gewesen wäre?
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#20   Heggi   11:40:57 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Heinz Josef
Ich verweise ergänzend auf die als Band 38 in „Forschungen zur Kirchenrechtswissenschaft“ von René Löffler erschienene Dissertation „Ungestraft aus der Kirche austreten?“. Hier ist das Problem praktisch in allen seinen rechtlichen und kirchenrechtlichen Facetten untersucht worden. Mit sehr klarem, und differenziertem auf das Erzbistum Köln bezogenen Ergebnis!
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#19   Heinz Josef   11:35:12 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
kompletter Unsinn?
Hallo Josef,
wollen Sie nicht nachdenken oder können Sie nicht nachdenken? Gerade in Polen, und davon handelt der Artikel, wird vor Zeugen und dem Pfarrer der Glaubensabfall erklärt! Wie kann jemand der bekennt vom Glauben an den dreifaltigen Gott abgefallen zu sein, gleichzeitig im Verhältnis zu Gott nicht beeinträchtigt sein? Ich kann doch nicht erklären nicht mehr an ihn zu glauben und gleichzeitig an ihn glauben? Es sei denn ich bin schizophren, aber das wollen Sie doch nicht den Ausgetretenen unterstellen?
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#18   apex   11:34:11 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@ joberens
Fakt dürfte aber sein, daß ein Kirchenaustritt unabhängig aus welchem Grund er geschieht, das persönliche Verhältnis eines Menschen zu Gott nicht beeinträchtigen…
Vorausgesetzt, die Glaubensgemeinschaft, die der Mensch verlässt (hier: die RK-Kirche), eine nicht von Gott gegründete Gemeinschaft ist – kapierst du das denn nicht?
Beweise, dass die RK-Kirche eine nicht von Gott gegründete Gemeinschaft der Gläubigen ist, dann hast du Recht und wir krönen dich zum Messias!
:-D
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
Ich gebe dir einen Tipp: schreibe ohne zu denken und du machst Karriere!
;-)
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#17   HBR   11:30:00 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@Joberens
Fakt dürfte aber sein, daß ein Kirchenaustritt unabhängig aus welchem Grund er geschieht, das persönliche Verhältnis eines Menschen zu Gott nicht beeinträchtigen muß und es mit Sünde in Verbindung zu bringen, dürfte kompletter Unsinn sein.
Völlig falsch. Mit dem Kirchenaustritt verlassen Sie ja die Kirche des Herrn. Somit ist auch das Verhältnis zu Gott beeinträchtigt.
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#16   joberens   11:26:42 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Kirchenaustritt
Fakt dürfte aber sein, daß ein Kirchenaustritt unabhängig aus welchem Grund er geschieht, das persönliche Verhältnis eines Menschen zu Gott nicht beeinträchtigen muß und es mit Sünde in Verbindung zu bringen, dürfte kompletter Unsinn sein.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#15   apex   11:24:17 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@ Gallowglas
Es ist schon lustig zu sehen …
wie die Kirche, jetzt auch in Polen, versucht, ihre schwindenden Mitgliederzahlen zu schönen
hast du die Nachricht vom Kirchenaustritt überhaupt kapiert, du selbsternannter „Atheist“?
:-D
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#14   Heinz Josef   11:19:29 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@Heggi
Die Praxis der kath. Kirche in Deuschl. ist mit diesem Automatismus schlicht rechtswidrig.
Daraufhat ja bereits der Vatikan hingewiesen. Denn laut Vatikan ist die Praxis nach Kirchenaustritt von Katholiken, diese bei der Ehe als von der Formpflicht befreit zu sehen Kirchenrechtlich nicht haltbar.
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#13   Gallowglas   11:18:43 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Es ist schon lustig zu sehen …
wie die Kirche, jetzt auch in Polen, versucht, ihre schwindenden Mitgliederzahlen zu schönen >:)
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#12   apex   11:15:45 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@ Kirchenaustritt in Polen
In Deutschland geht’s um Steuerrecht, in Polen wird der Abfall vom Glauben dokumentiert. Glaubensabfall aber zieht als Tatstrafe den Ausschluss von den Sakramenten nah sich, selbst dann, wenn er nicht offiziell erklärt wird!
Amen. So ist es.
Da es in Polen keinen Kirchensteuerzwang gibt, kann somit kein Verdacht entstehen, dass derjenige, der die Kirche verlassen will, das aus finanziellen Gründen tun will.
Deshalb muss die Amtskirche in Polen davon ausgehen, dass das Verlassen der von Gott gegründete Kirche aus dem Abfall vom Glauben resultiert.
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#11   Heggi   11:15:23 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Heinz Josef
Die Praxis der kath. Kirche in Deuschl. ist mit diesem Automatismus schlicht rechtswidrig.
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#10   Heinz Josef   10:57:51 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Der Akt, in Polen den Austritt zu erklären
ist im Unterschied zu Deutschland gänzlich anders. In Deutschland gehts um Steuerrecht, in Polen wird der Abfall vom Glauben dokumentiert. Glaubensabfall aber zieht als Tatstrafe den Ausschluss von den Sakramenten nah sich, selbst dann, wenn er nicht offiziel erklärt wird!
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#9   clarissa colonia   10:53:01 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Werter apex,
soweit mir bekannt und geläufig gibt es zu der von Ihnen angsprochenen (und kritisierten?) Problematik eine authentische Rechtsentscheidung durch die zuständige Interpretationskommission: Seinen Austritt aus der kirchlichen Organisationsform des bürgerlichen bzw. des Steuerrechts zu erklären stellt nur unter bestimmten Bedingungen einen Akt der Trennung von der Kirche als Gemeinschaft der Gläubigen dar. Wenn ein solcher Austritt aber nach authentischer Aussage der zuständigen römischen Kommission aber rechtlich (und ohne jede kirchliche Sanktion) möglich ist, kann er nicht unmoralisch sein.
Wenn die polnischen Bischöfe nun – konform zur Entscheidung der PCI – Ausführungsbestimmungen erlassen haben, zeigt das nur deren Willen zum Gehorsam gegenüber dem obersten kirchlichen Gesetzgeber. Etwas, das die Mitglieder der DBK – aus niederen Beweggründen finanzieller Art – bisher vermissen lassen.
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#8   apex   10:40:28 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@ an die „denkenden“ Katholiken
@ prada
[klein]Er wird einfach nicht mehr kommen und seinen „Zehnten“ nicht mehr entrichten;…
da es in Polen keine Kirchensteuer gibt, ist dort ein Austritt aus der Kirche reine Gewissensentscheidung, die im Diesseits nur Nachteile bewirkt – Ausschluss vom Empfang der Sakramenten.
Verlässt man die Kirche in Polen, verlässt man die Gemeinschaft der Gläubigen, die von Jesus Christus gegründet worden ist – so ist ein Kirchenaustritt in Polen eine unüberlegte und dämliche Gewissensentscheidung.
[kursiv]@ joberens
Ob ein Kirchenaustritt Sünde ist, wage ich zu bezweifeln. Auch hier muß unterschieden werden zwischen Meinung der Bischöfe und der von Gott und die von Gott dürfte zweifellos die kompetentere sein.
und wie ist die Meinung Gottes, du Schlaumeier????
Ich habe einige Menschen kennen gelernt, die offiziell aus der kath Kirche ausgetreten sind. Wie sie mir sagten, hätten sie nur den „Verein“ Kirche verlassen, ihr Verhältnis zu Gott sei nach diesem Schritt jedoch sogar besser und intensiver geworden.[kursiv]
Wenn die Kirche die von Gott gegründete ist, wenn haben sie dann letztendlich verlassen?
Ohne ein Vermeintliches Vermittlungsbüro Kirche hätten sie nun ein direktes Verhältnis zu ihrem Gott. Ich könnte das sogar nachvollziehen.
Echt? Wie denn? Sprichst du mit Gott? Was sagt er denn so…?
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)[klein]
Wenn du ein denkender Katholik bist, dann bin ich Micky Maus.
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#7   Heinz Josef   10:31:36 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Da hat der gute josef
zweifelsfrei recht. Fragt sich nur wer denn die Haltung Gottes kompetent auslegt. Reicht es dafür ein einfacher kritische denkender Katholik zu sein?
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#6   Pünktchen   10:19:22 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
joberens erklärt Gott für „kompetent“ !
Joberens: die (Meinung) von Gott dürfte zweifellos die kompetentere sein…
:-!
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#5   Heinz Josef   10:16:27 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@joberens, und was sagt nun Gott zum Kirchenaustritt?
Ob ein Kirchenaustritt Sünde ist, wage ich zu bezweifeln. Auch hier muß unterschieden werden zwischen Meinung der Bischöfe und der von Gott und die von Gott dürfte zweifellos die kompetentere sein.
Ich bin der Weinstock…
Wie kann man mit Ihm verbunden sein, wenn man die Gemeinschaft mit den Geschwistern aufgibt?
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#4   joberens   10:11:18 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Kirchenaustritt – Sünde
Ob ein Kirchenaustritt Sünde ist, wage ich zu bezweifeln. Auch hier muß unterschieden werden zwischen Meinung der Bischöfe und der von Gott und die von Gott dürfte zweifellos die kompetentere sein.
Ich habe einige Menschen kennen gelernt, die offiziell aus der kath Kirche ausgetreten sind. Wie sie mir sagten, hätten sie nur den „Verein“ Kirche verlassen, ihr Verhältnis zu Gott sei nach diesem Schritt jedoch sogar besser und intensiver geworden.
Ohne ein Vermeintliches Vermittlungsbüro Kirche hätten sie nun ein direktes Verhältnis zu ihrem Gott. Ich könnte das sogar nachvollziehen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#3   Pünktchen   09:59:36 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Als „ausgetreten“ soll in Polen künftig gelten,
wer als getaufter Katholik volljährig ist, den Austritt schriftlich begründet, mit zwei Zeugen vor dem Probst erscheint und dann noch eine bestimmte Bedenkzeit einhält.
Der Austritt wird im Taufbuch der Kirchengemeinde vermerkt.
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#2   Guiseppe   09:13:09 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Erneut steht ein Sieg der Abtreibung bevor!
„Obama ist sogar dagegen, daß Kinder, die eine Abtreibung überleben, medizinisch versorgt werden.“
Dieser Mann wird in zwei Wochen die US-Präsidentschaftswahlen gewinnen und als mächtigster Staatsmann der Welt ab Januar 2009 für vier (eher sogar acht) Jahre die Weltgeschicke lenken.
Laut mehreren Umfragen nimmt die Mehrheit der amerikanischen Wähler die extreme Haltung Obamas bezüglich Kindestötung im Mitterleib voll in Kauf.
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#1   prada   08:07:06 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Kirchenaustritt
Wenn jemand aus der Kirche austreten wollte, so wird er dies wohl kaum mit zwei Zeugen vor dem Pfarrer machen. Er wird einfach nicht mehr kommen und seinen „Zehnten“ nicht mehr entrichten; der Pfarrer wird sich auch in Polen einfach fragen, wo denn die Menschen geblieben sind! Diese Richtlinie (sofern sie denn wahr sein sollte) ist von einer wunderbaren Hybris…;-)
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