Noch zehren wir vom Geruch der leeren Flasche unserer frommen Vorfahren
Ach du je! Von wem lassen sich die Katholiken von heute nicht alles Mögliche vorschreiben – bloß nicht von der Römischen Kirche. Von Dipl.-Ing. Leonhard Hoffmann, Hamburg.
(kreuz.net) Im Rahmen von „Montagsgesprächen mit hochkarätig besetzter Referentenliste“ lud ein katholischer
Pfarrer der Erzdiözese Hamburg den selbsternannten Fachmann für Selbstmordhilfe und Hamburger Ex-Justizsenator,
Dr. Roger Kusch, ein.
Dazu veröffentlichte die Hamburger ‘Neue KirchenZeitung’ am 19. Oktober den Leserbrief
von Lothar Obst – kaufmännischer Direktor im katholischen Krankenhaus St. Adolf-Stift im Holsteinschen
Reinbek – getitelt: „Jesus hätte Kusch eingeladen“.
So, so „Jesus hätte Kusch eingeladen“? Man kann
sich nur immer wieder über Zeitgenossen wundern, die sehr genau wissen, was Jesus alles getan hätte.
Roger Kusch
Der Heiland hätte also ausgerechnet „Dr. Tod“ um einen Termin gebeten, damit dieser sein makabres Geschäft
propagiere.
„Jesus hätte heute…“ – so fängt manches Totschlagargument in Kirchenkreisen an.
Wenn
Jesus einmal ins Spiel gebracht wird, dann erübrigt sich der eigene Verstand. Argumente zählen dann
sowieso nicht.
Sehr kühn ist auch die steile These des Leserbriefautoren, daß kein Veranstalter für
die Inhalte der Vorträge verantwortlich sei.
Tatsächlich? Wofür soll ein Veranstalter denn sonst verantwortlich
sein, wenn nicht für jene, die er seinem Publikum präsentiert?
Noch ein Hammer: „Kein Katholik im modernen
Deutschland unserer Zeit läßt sich heute noch von irgend jemandem vorschreiben, wann und mit wem er
diskutiert.“
Die National-Sozialisten hatten es auch mit dem „modernen Deutschland in unserer Zeit“.
Sie allein waren auf der „Höhe der Zeit“ – zum Glück nur zwölf Jahre. Aber das war schon grauenhaft
genug.
Ich halte aus gutem Grunde nicht viel von sogenannten Katholiken, die vergessen haben, daß sich
ihr Gewissen am Lehramt der Kirche schulen muß.
Wo das nicht mehr klar ist, sollte man auch darauf verzichten,
sich noch katholisch zu nennen.
Ach du je! Von wem lassen sich selbst viele Katholiken „von heute“ nicht
alles Mögliche vorschreiben – bloß nicht von der Römischen Kirche.
Wir Katholiken werden uns noch
über jetzt kaum denkbare Verhaltensweisen einer gottlosen Gesellschaft wundern, die mit Leid und Tod
nichts am Hut hat, eben auch nicht mit Leidenden; denn schon heute greift die gottferne Mehrheit in Deutschland
mit beiden Händen nach der „Kultur des Todes“.
Noch zehren wir vom Geruch der leeren Flasche unserer
einst frommen Vorfahren.
Email-Adressen der Empfänger
42 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#42 Franz Kappes 07:26:55 | Samstag, 25. Oktober 2008
@juergen Lieber Jürgen, Du bist einer unzulässigen Vermutung auf den Leim gegangen. Ich kenne tatsächliche
verschiedene Doktoren, die den Namen Richter tragen. Aber ich würde hier niemanden an den Pranger stellen
wollen.
#39 juergen 19:52:41 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
Tun es Priester Tust Du es? Ich stelle mir gerade die Frage, ob es Leute wir etwa ein Dr. Richter tun,
oder ob sie sich lieber mit adeligen Leuten und anderen vermeindlich „hochgestellen“ umgeben…
#38 MartinBieger 17:35:08 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
@Apex… Dann hör auf zu jammern und ertrage Kritik wie ein Mann! Ich jammere doch nicht,sondern pariere
nur die Schläge die ihr versucht auszuteilen. Mal sehen wie gut ihr einstecken könnt.
#36 Sebastijonas 11:11:37 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
Superartikel Gefällt mir sehr gut. :)3 Der Artikel hätte auch ohne den Verweis auf jene berühmten
zwölf Jahre auskommen können. Sie müssen so häufig (bei anderen, nicht hier!) als Totschlagargument
herhalten, dass ich es besser fände, sie wirklich nur dann heranzuziehen, wenn es unumgänglich ist.
Aber sonst hab ich wirklich nüscht zu meckern gefunden.
#33 Franz Kappes 07:07:17 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
@juergen Nach Ansicht mancher heutiger Katholiken hätte er wohl auch nicht mit Zöllnern und Sündern
essen dürfen. – Sowas tut nach Meinung mancher ein guter Katholik natürlich nicht. Tust Du es?
#32 Ökonom † 00:15:13 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
Zur Nacht: Psalm aus Ekuador Deine schwarzen Kinder, Wir bringen Dir unsere Gabe, Das Leben, das Du uns
gabst, Die Freude und die Liebe. Mit Lied und Tanz Kommen wir hin zu Dir. Wir sind das Volk der Schwarzen,
Das Dir zeigt, wie es lebt. Heute kommen wir, Herr, Und bringen Dir unsere Kultur, Damit Du sie segnest,
Sie segnest mit Deiner Liebe. Weil Du es mitgenommen hast ans Kreuz, Das Martyrium der Schwarzen, Bringen
wir Dir heute Den Kampf um die Einheit dieses Volkes. (Lied der schwarzen Sklaven)
@ clarissa colonia Na, werter Apex, dann rechnen Sie mal ruhig auch den Hl. Thomas zum Gesindel. Der vertrat
nämlich die Ansicht, wir Menschen könnten den Willen Gottes gar nicht kennen, sondern nur das wollen
und tun, was er uns wollen und tun läßt. also wollte Jesus von Nazareth die Menschen auf den Arm nehmen,
als er sagte: „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur,
wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.“ ??? Wir können sehr wohl den Willen Gottes (er)kennen.
Die ganze Heilige Schrift weist auf den Willen des Vaters hin – z.B. in Ex 20:3-17.
#28 Heinz Josef 22:00:40 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@jürgen: Er ist aber auch nicht gekommen um einen Menschen zu bekämpfen! Schon mal was von der kämpfenden
Kirche gehört? Sollte die Kirche nur den Nationalsozialismus nicht aber Adolf Hitler bekämpfen. Ideen
werden von Personen vertreten. So ist es auch heute. Wir müssen die inhaltliche Auseinandersetzung mit
Personen die sie vertreten führen. Solche Kämpfe führt man nicht nur mit Ideen sodern auch mit Personen.
Kusch ist so jemand, der als Person für die Idee einer kommerziellen Suizidbeihilfe einsteht. Dann muss
man ihn auch angreifen. Hat Jesus übrigens auch gemacht. Weshalb haben sich denn führende Leute der
Hohenpriester und Pharisäer angegriffen gefühlt?
Na, werter Apex, dann rechnen Sie mal ruhig auch den Hl. Thomas zum Gesindel. Der vertrat nämlich die
Ansicht, wir Menschen könnten den Willen Gottes gar nicht kennen, sondern nur das wollen und tun, was
er uns wollen und tun läßt.
#26 Elijahu † 21:42:21 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Das Gesindel ist in der Minderheit? Seit wann das denn? Seit eh und je ist das Gesocks in der Mehrheit,
siehe Sodom wo nur Lot + Anhang gerettet wurden und siehe Noah, wo alle ersoffen ausser die paar in der
Arche. Genauso wird es am Tag des Herrn sein.
@ MartinBieger Wenn jemand wie du Andersdenkende als Gesindel bezeichnest ist das eine Beleidigung. Andersdenkende,
die den Willen Gottes missachten und den Eigenen in der Kirche deklarieren, sind Gesindel. Als (angeblicher)
Christ solltest du das wissen. Ob ich ein Christ bin oder nicht, geht dich nichts an. Sorge dich um dein
Schicksal, nicht um mein! Solange hier gegen Minderheiten gehetzt wird bleibe ich. Dann hör auf zu jammern
und ertrage Kritik wie ein Mann!
#24 für die Kirche 21:22:03 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@MartinBieger: Minderheit Die angebliche Minderheit ist doch heute gar keine Minderheit mehr. Außerdem
hat meint apex nicht, daß anders denkende Gesindel seien, sondern daß die hartnäckigen Sünder, die
ihre Sünde nicht bereuen, Gesindel seien und am Jüngsten Gericht verurteilt werden. Und das ist durchaus
die kirchliche Lehre. Sie aber bezeichnen die anders denkendenden Menschen als „Fanatiker“. Und dies ist
ein Schimpfwort in ihrem Kreis.
#23 MartinBieger 21:15:02 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@Apex… Wenn jemand wie du Andersdenkende als Gesindel bezeichnest ist das eine Beleidigung.Als (angeblicher)Christ
solltest du das wissen. Solange hier gegen Minderheiten gehetzt wird bleibe ich.
@ MartinBieger Sind Beleidigungen auch mit dem Katholischen Glauben vereinbar. Habe ich dich beleidigt?
Habe ich Sünder beleidigt? – ich bin auch einer. Nur weil ich die Mentalität der heutigen Pharisäer
beim Namen nannte, habe ich sie beleidigt? – dabei bleibe ich. Mir sind Atheisten aber auch lieber wie
Christliche Fanatiker. Wenn du kreuz.net und die hier Schreibenden für Fanatiker hältst, was suchst
du hier? Verschwinde einfach! Keiner wird dich vermissen.
#20 für die Kirche 21:02:48 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@MartinBieger, JMX Für manche Leute heute ist es vielleicht eine Beleidigung, das Kind bei dem Namen
zu nennen. Für den Teufel ist es also auch eine Beleidigung, ihn Teufel zu nennen. Und schlechte Menschen
soll man vielleicht huldigen, als moralische Vorbilder? Wer das Christentum ernst nimmt, muß seines Seelenheils
gedenken. Wer kein Christ ist, muß es nicht. Aber wer sich Christ nennt, aber die Bibel ablehnt (als
nicht höflich genug usw.), finde ich weniger ehrlich als ein ernst meinender Atheist. Im Grunde habe
ich mehr Achtung vor den ehrlichen Atheisten als vor Pseudo-Christen.
@ für die Kirche Dafür wird unser Herr vielleicht erneut einmal ans Kreuz geschlagen. Wird er nicht.
Bei seinem Wiederkommen ist das Gesindel dran: „Schon hält er die Schaufel in der Hand, um die Spreu
vom Weizen zu trennen und den Weizen in seine Scheune zu bringen; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem
Feuer verbrennen.“ (Lk 3:17)
#15 Confiteor 20:38:46 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Den einen als Torheit, den andern zur Freude Das ist kein Bericht, kein ernzunehmender Kommentar. Das
ist ein Leserbrief, wie er im Hamburger Abendblatt niemals abgedruck worden wäre, aber bei keuz.net.
großzügigerweise eingestellt worden ist. Den einen als Torheit, den andern als Freute…, dass alles
doch wieder gut werden wird…!
#14 für die Kirche 20:23:50 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
@apex: so ist es! Man braucht nur anzuschauen, wie diese Leute sich aufführen: Sie haben doch gar kein
Sündgefühl. Sie führen sich als Gerechten (politsch Korrekten, konform zur vorherrschenden Ideologie)
auf, und zeigen ihre Finger auf die Christen, und zählen ihnen alle ihren Sünden in all den 2000 Jahren
auf. Wenn Jesus seine Armen ihnen gegenüber ausbreitet und sagt: „Euch liebe ich, kehrt um, tut Buße
und sündigt nicht mehr!“. Dafür wird unser Herr vielleicht erneut einmal ans Kreuz geschlagen.
@ juergen, der Möchtegerntheologe Juergen zitierte: Ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht
die Gerechten. Also waren Pharisäer und Sadduzäer keine Sünder, sondern Gerechte… oder???? Auch heute
ruft der Herr alle Menschen zur Nachfolge. Sind die, die ihm folgen keine Sünder? Doch, das sind sie.
Wer sind aber diejenigen, die ihm heute nicht folgen wollen? Genau dieselben, die wie damals – vor 2000
Jahren – glaubten Gerechte zu sein. Diejenigen, die unter dem Dach der Kirche zu den Seinen gehören wollen
und ihre Gerechtigkeit mit der Zugehörigkeit zur Kirche rechtfertigen möchten – Abtreibungsbefürworter,
Schwule, Diebe, Mörder, Ehebrecher u.v.a.
Bekämpfen Also einen solchen Menschen und seine Ideologie muss man bekämpfen aber nicht hofieren! Er
ist aber auch nicht gekommen um einen Menschen zu bekämpfen!
Sünder Markus Kapitel 2 13 Jesus ging wieder hinaus an den See. Da kamen Scharen von Menschen zu ihm
und er lehrte sie. 14 Als er weiterging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sagte
zu ihm: Folge mir nach! Da stand Levi auf und folgte ihm. 15 Und als Jesus in seinem Haus beim Essen war,
aßen viele Zöllner und Sünder zusammen mit ihm und seinen Jüngern; denn es folgten ihm schon viele.
16 Als die Schriftgelehrten, die zur Partei der Pharisäer gehörten, sahen, dass er mit Zöllnern und
Sündern aß, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann er zusammen mit Zöllnern und Sündern essen? 17
Jesus hörte es und sagte zu ihnen: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin
gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.
#9 Heinz Josef 19:59:18 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Jürgen, jemand wie Kusch, der sich demonstrativ gegen die kirchliche Lehre stellt und sich mit seiner
Suizidbeihilfe auch noch persönlich bereichert (8000,00 Euro kassiert er laut seiner eigenen Homepage)
lädt man nicht zu einer kirchlichen Veranstaltung ein. Ein Kirchenvertreter kann aber durchaus in die
öffentliche Auseinandersetzung gehen, im Fernsehen oder auf dem Podium bei einer anderen Veranstaltung.
Herr Kusch hat Videos mit den Menschen denen er beim Suizid geholfen hat ins Netz gestellt. Diese Videos
sind so entlarvend. Es ist offensichtlich, dass er nicht wirklich hilft den Menschen mit ihrer Not klarzukommen
sondern sie in ihrer Not in der vermeintliche Richtung Suizid belässt. Er unternimmt nichts um ihnen
wirklich zu helfen. Also einen solchen Menschen und seine Ideologie muss man bekämpfen aber nicht hofieren!
Auch um seines Seelenheiles willen!
@juergen: Umkehr Wenn jemand zur Umkehr bereit ist, zeigt er Reue. Wie Sie im Matthäus-Evangelium lesen
können. Hat Jesus mit je einem Sünder gegessen, die stolz sind auf ihre Sünden? Nein, hat er eben nicht.
Aber die heutige Argumentation der „modernen“ Katholiken läutet so: Jesus hat auch mit Sündern gegessen!
Also ißt er mit jedem an einem Tisch. Also ihm ist jeder recht, egal was der tut! Also dürfen wir weiter
sündigen. Aber moment mal, wieso sündigen wir? Sex ist doch schön! Ehebruch-eine gute Abwechslung,
die jeder mal brauchen könnte. Homosexualität ist doch besser als Hetero. Abtreibung ist keine Tötung…
Fazit: Also müssen diese Leute gar nicht mit Jesus essen, da sie ja gar nicht sündigen. Wozu wollen
sie in die Kirche, wenn sie ihres Heils schon so gewiß sind? Um die Kirche zu zerstören. Ja, das ist
das eigentliche Ziel.
#7 Heinz Josef 19:50:42 | Mittwoch, 22. Oktober 2008
Jürgen, jemand der wie Kusch sich demonstrativ gegen die kirchliche Lehre stellt und sich mit seiner
Suizidbeihilfe auch noch persönlich bereichert (8000,00 Euro kassiert er laut seiner eigenen Homepage)
läd man nicht zu einer kirchlichen Veranstaltung ein. Ein Kirchenvertreter kann aber durchaus in die
öffentliche Auseinandersetzung gehen, im Fernsehn oder auf dem Podium bei einer anderen Veranstaltung.
Herr Kusch hat Videos mit den Menschen denen er beim Suizid geholfen hat ins Netz gestellt. Diese Videos
sind so entlarvend. Es ist offensichtlich, dass er nicht wirklich hilft den Menschen mit ihrer Not klarzukommen
sondern sie in ihrer Not in der vermeindliche Richtung Suizid beläßt. Er unternimmt nichts um ihnen
wirklich zu helfen. Also einen solchen Menschen und seine Ideologie muss man bekämpfen aber nicht hoffieren!
Auch um seines Seelenheiles willen!
@ juergen, der Möchtegerntheologe Es wird also ausgeschlossen, daß Herr Kusch zur Umkehr bereit ist –
oder wie? Es wird ausgeschlossen, dass du die Absicht Gottes, das Leben des Messias und seine Worte verstanden
hast.
Umkehr Jesus Christus hat mit Sündern gegessen, die aufgeschlossen für das Wort Gottes waren und bereit
waren umzukehren. Es wird also ausgeschlossen, daß Herr Kusch zur Umkehr bereit ist – oder wie?
@ juergen, der Möchtegerntheologe Nach Ansicht mancher heutiger Katholiken hätte er wohl auch nicht
mit Zöllnern und Sündern essen dürfen. – Sowas tut nach Meinung mancher ein guter Katholik natürlich
nicht. So dämliche Argumentation wundert mich immer wieder. Wer das Katholische so versteht, der hat
das NT überhaupt nicht verstanden – wie die meisten deutschen Möchtegernpriester und Möchtegerntheologen.
Jesus Christus hat mit Sündern gegessen, die aufgeschlossen für das Wort Gottes waren und bereit waren
umzukehren. Aus dem Kreis der Sünder – die den Teufel zum Vater haben (Joh 8:44) – hat Christus keinen
Jünger zu seiner Nachfolge berufen. Die heutigen Zöllner und Sünder sind nicht die, die das Wort Gottes
nicht kennen, sondern diejenigen, die es ablehnen und nicht hören wollen – wie damals die Pharisäer.
Das aber kapiert das modern-dämliche und vom Glauben abgefallene „Christentum“ nicht.
Das wird auch gern mit Poe’s Law kombiniert: Poe’s Law – Without a blatant indicator such as a smiley,
it is impossible to tell the difference between religious Fundamentalism and a parody thereof.
Soso! „Jesus hätte heute…“ – so fängt manches Totschlagargument in Kirchenkreisen an. Wenn Jesus einmal
ins Spiel gebracht wird, dann erübrigt sich der eigene Verstand. Argumente zählen dann sowieso nicht.
Achwas!? Nach Ansicht mancher heutiger Katholiken hätte er wohl auch nicht mit Zöllnern und Sündern
essen dürfen. – Sowas tut nach Meinung mancher ein guter Katholik natürlich nicht. Die National-Sozialisten
hatten es auch mit dem „modernen Deutschland in unserer Zeit“. de.wikipedia.org/wiki/Godwins_Gesetz besagt:
„Mit zunehmender Länge einer Online-Diskussion nähert sich die Wahrscheinlichkeit für einen Vergleich
mit Hitler oder den Nazis dem Wert Eins an.“ Toll! Hier braucht’s nichmals eine Diskussion, bis so ein
Vergleich kommt. Das macht der Autor schon alleine!