Ihr Verlobter besucht sie – seitdem sie vor über vierzig Jahren ins Kloster eintrat – zweimal im Jahr zu Weihnachten und zu Ostern.
Die Schauspielerin Dolores Hart
(kreuz.net) In den 50er und 60er Jahren war Dolores Hart (70) eine bekannte Hollywood-Schauspielerin.
Sie war eng mit Elvis Presley († 1977) befreundet und spielte in mehreren Rollen an seiner Seite.
Doch
im Jahr 1963 nahm sie von der Welt Abschied. Sie trat in das geschlossene Benediktinerinnenkloster Regina
Laudis im US-Bundesstaat Connecticut ein.
Den Sänger Elvis Presley hat sie in bester Erinnerungen: „Er
war ein Gentleman“.
Nach Angaben der Benediktinerin war Presley einfach, humorvoll und scheu: „Er war
zu dieser Zeit sehr von mir angetan.“
Das erklärte Mutter Dolores Ende September in einem Interview
mit der Webseite ‘Catholic Exchange’.
Während der Dreharbeiten zu den gemeinsamen Filmen pflegte Presley
im Hotel in die Gideon-Bibeln hineinzuschauen, die dort aufgelegt waren: „Dann begann er über den Text,
den er gerade aufgeschlagen hatte, zu sprechen. Er fragte mich: »Was denkst Du über diese Stelle«.“
In dieser Zeit kam Dolores in Kontakt mit ihrem zukünftigen Kloster:
„Im Jahr 1959 spielte ich in New
York in dem Theaterstück »The Pleasure of His Company«.
Eine Freundin lud mich ein, einige Nonnen
zu treffen. Sie sagte: »Sie sind ganz besonders«. Ich rief aus: »Nonnen! Nein, ich will keine Nonnen
treffen«.“
Doch die Freundin gab nicht nach: „Habe ich dich je in eine falsche Richtung gelenkt“ – fragte
sie. Dolores antwortete: „Nein“.
So reiste die Schauspielerin zum Kloster Regina Laudis: „Nach wenigen
Stunden spürte ich hier eine besondere Atmosphäre. Man merkt, an einem besonderen Ort zu sein.“
Nach
diesem ersten Besuch kehrte Dolores zwischen den Auftritten regelmäßig in das Kloster zurück:
„Schließlich
fragte ich die Ehrwürdige Mutter, ob ich eine Berufung hätte.“ Sie sagte: „Nein, nein – geh’ zurück
und beschäftige dich mit dem Film-Zeug. Du bist zu jung.“
Dolores gehorchte: „Ich drehte weitere Filme,
so ‘Dazu gehören zwei’ und ‘Franz von Assisi’, wodurch ich nach Rom kam.“
In Rom wurde die Schauspielerin
von Papst Johannes XXIII. († 1963) in Audienz empfangen: „Dieser Papst war für das Verständnis meiner
Berufung von großer Bedeutung.“
Als Dolores dem Papst vorgestellt wurde, sagte die Schauspielerin: „Ich
bin Dolores Hart, die Schauspielerin, die Clara darstellt.“
Der Papst antwortete auf Italienisch: „NEIN,
du bist Clara!“
Dolores war verblüfft: „Ich dachte, daß er mich mißverstanden hatte und wiederholte
darum: »Nein, ich bin Dolores Hart, eine Schauspielerin die Clara darstellt«.“
Doch Johannes XXIII.
ließ sich nicht abbringen: „Er schaute mir direkt in die Augen und sagte: »NEIN. Du bist Clara!«“
Dolores vergaß den Augenblick nicht: „Diese Aussage blieb mit mir und widerhallte viele Male in meinen
Ohren.“
In dem Interview erinnerte sich Mutter Dolores auch an ihre Verlobung mit
dem Geschäftsmann Don Robinson aus Los Angeles:
„Das war eine wunderbare Erfahrung für Don Robinson
und mich. Er spürte, daß ich möglicherweise eine Berufung hatte.“
Doch er wollte es dennoch probieren:
„Laß uns den Versuch wagen“ – sagte er.
Danach vergingen mehrere Tage: „Wir fuhren die Straße entlang,
als er den Wagen anhielt. Don sagte zu mir: »Irgend etwas stimmt nicht. Liebst Du mich?«“
„Gewiß,
Don, ich liebe dich“ – antwortete Dolores: „Er fragte mich wieder und sagte dann: »Irgend etwas in Dir
ist nicht mit mir«.“
Dann ging es schnell: „Als ich um 1.00 Uhr nachts nach hause kam, ging ich ans
Telephon und bekam um 6.00 Uhr morgens einen Flug nach Regina Laudis.“
„Gott ist weit weg von uns, bis
wir uns selber begegnen. Ich kam schließlich zum Schluß – zuerst in meinem Herzen und dann offen vor
mir selber: Meine Suche nach Gott war eine hochzeitliche Suche.“
„Als ich wieder mit Don sprach – er
wußte es – jeder Mensch weiß, wenn etwas wirklich ist. Wir waren beim Abendessen und ich trug meinen
Ring nicht.“
Dann sagte ihr Verlobter: „Ich habe es verstanden. Das ist es, was Du zu tun hast, und ich
werde es mit dir gemeinsam tun. Wir müssen das gemeinsam tun.“
„Das war ein unglaubliches Geschenk –
er ist in all den Jahren seither so gewesen. Er hat nie geheiratet. Don kommt jedes Jahr für Weihnachten
und Ostern ins Kloster. Er tut für die Gemeinschaft, was er nur kann.“
Auf die Frage, ob sie ihr Leben
wieder so gestalten würde, antwortet Mutter Dolores:
„Ich möchte hoffen, daß ich den Mut hätte, es
wieder zu tun. Meine Berufung war sehr erfüllend.“
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@Confiteor: das leugne ich ja auch nicht, daß ein gottgeweihtes Leben ohne Opus Dei möglich ist: man
braucht doch soviele heilige Eremiten, so viele heilige Laien zu betrachten. Aber daß Opus Dei diese
moderne Idee aufgegriffen hat, und eine Gemeinschaft für die Laien, die auch in der Welt heilig sein
möchten, aufgebaut hat, ist ja auch nicht zu leugnen. Für viele Menschen ist es gerade in einer Gemeinschaft
leichter, als auf eigene Füße gestellt zu sein, ein gottgeweihtes Leben zu führen. Denn eine Gemeinschaft
ist eine Rahmenbedingung, die einem hilft und alles erleichtert. Übrigens habe ich das über das Opus
Dei von einem sehr empfehlenswerten Buch erfahren: John Allen: Opus Dei, jetzt auch in dt. Übers. erhältlich
(John Allen ist ein liberaler Katholik, und seine Frau ist jüdisch und links orientiert).
Ohne Opus … und jetzt stellen Sie sich vor: Es ist sogar gottgeweihtes Leben in der Welt möglich ohne
in die Fängen der Päpstlichen Personalprälatur gefesselt zu sein. Es gibt gottgeweihtes Leben ohne
OPUS DEI… Was sagen Sie jetzt?
@Confiteor: geweihtes Leben in der Welt Da haben Sie recht: ein geweihtes Leben in der Welt ist möglich:
das Opus Dei möchte gerade diese Art von Leben ermöglichen und fördern.
Zum gottgeweihten Leben ins Kloster Berufungen dieser Art sind ja kein Unikum, sondern immer auch die
ganz persönliche Entscheidung eines Menschen, die in jedem Fall zu respektieren ist. Aber was will der
enthusiastische Artikel rüberbringen: doch wohl die unzähligen Vorzüge ein nicht weltliches, sondern
gottgeweihtes Leben zu führen, das offensichtlich nur im Kloster und demnach nur ganz speziellen Menschen
möglich ist. Da wird gedrechselt und geschnitzt damit es passend wird zum Schema katholischer Berufungsgeschichten ,
als wenn es inmitten der Welt kein gottgeweihtes Leben gäbe. Warum hat Gott also so eine Welt geschaffen,
in der sich gottgeweihtes Leben sich in Klöstern absondern muss. Unbegreiflich dieser Weltenschöpfer…?
#55 sexychrist 11:51:03 | Samstag, 25. Oktober 2008
@ JMX Siehst du die Abläufe in der Natur und in der Welt nur als eine riesige Reihe von logisch aufeinander
folgenden Reaktionen und Verstrickungen? Wie langweilig. Du könntest nie aus deinem Lebensweg ausbrechen,
da du ja praktisch in diesen in dieser riesigen Reaktion Erde hineingeboren bist.
@ JMX Aber schön, daß du zugestehst, daß selbst Religionen quasi-evolutionären Prozessen unterliegen.
Nee nee, hier geht es um die Einschätzung der Geschichte! Am Ende ist entscheidend was man „ist“ oder
tut, nicht was man „denkt“ was man „ist“ oder tut. Ich kann mich Atheist nennen, aber wenn ich an die
Vorsehung glaube, bin ich keiner mehr. Entscheidend ist nicht das Label, sondern die Eigenschaft. Am Ende
ist entscheidend was man „ist“ oder tut, nicht was man „denkt“ was man „ist“ oder tut. Ich kann mich Christ
nennen, aber wenn ich Gewalt verübe, handele ich nicht danach. Entscheidend ist nicht das Label, sondern
die Eigenschaft. Außerdem bestreitet niemand, dass eine Religion Entwicklungsprozesse durchläuft.
Evolution des Christentums Wen das so ist sind wir im Fall Christentum und Gewalt schon einen entscheidenden
Schritt nach vorne gekommen. Naja, kommt darauf an, welche Unterabteilung du meinst… Aber schön, daß
du zugestehst, daß selbst Religionen quasi-evolutionären Prozessen unterliegen.
@ JMX ist entscheidend was man „ist“ oder tut, nicht was man „denkt“ was man „ist“ oder tut. Ich kann
mich Atheist nennen, aber wenn ich an die Vorsehung glaube, bin ich keiner mehr. Entscheidend ist nicht
das Label, sondern die Eigenschaft. Wen das so ist sind wir im Fall Christentum und Gewalt schon einen
entscheidenden Schritt nach vorne gekommen.
Am Ende ist entscheidend was man „ist“ oder tut, nicht was man „denkt“ was man „ist“ oder tut. Ich kann
mich Atheist nennen, aber wenn ich an die Vorsehung glaube, bin ich keiner mehr. Entscheidend ist nicht
das Label, sondern die Eigenschaft. Dementsprechend ist ihre Argumentation eher eine akademische Fingerübung.
@ JMX Glauben sie wirklich, ein totalitärer Staat würde (Selbst)Zweifel an seiner Führung und Politik
zulassen? Rufen sie sich doch mal die Merkmale totalitärer Staaten in Erinnerung. Zweifel an seiner Führung
nicht. Aber auch das setzt nicht voraus, dasss die Führer von ihren Zielen zu 100% überzeugt sind. Es
reicht vielmehr, dass sie nach außen diesen Eindruck erwecken. Die „Wahrheit“ würde in einem solchen
System also nicht absolut gelten. Und an Regimen wie der SED hat man ja gesehen, wie da Ideologie und
Wirklichkeit auseinanderdriften. Hobbes war kein Atheist, sondern bestenfalls Deist, weiter „schafften“
oder „wagten“ die meisten damals nicht zu gehen. Ich kann das natürlich ad hoc nicht verifizieren, ebenso
wie ihr Hexenbeispiel. Aber er konnte logisch kein Atheist sein, wenn er dieser Meinung war. Ja sagen
Sie. Was aber, wenn Hobbes von seinem Atheismus überzeugt war? Mehr braucht es doch nicht. Auch ein atheistisches
Regime müsste nicht wirklich atheistisch sein, es würde reichen, wenn es sich selbst für atheistisch
halten würde. Für die Ausübung einer totalitären Herrschaft reicht der Wille, den anderen nach eigenem
Gusto lenken zu können. Und je länger ich Stellungnahmen von Atheisten lese, desto dankbare bin ich
für Art. 4. Denn von deren Wohlwollen will ich nicht abhängig sein und vor dieser Art der selbstproklamierten
Rationalität kann einem höchstens Angst und Bange werden.
Atheist ist nicht gleich Deist Sorry, aber wo steht denn geschrieben, dass ein totalitäres System auf
einer immanenten Unfehlbarkeit bzw Irrtumslosigkeit aufbaut? Das Entscheidende ist der Wille zur Beherrschung
und Lenkung der Masse in eine gewisse Richtung. Glauben sie wirklich, ein totalitärer Staat würde (Selbst)Zweifel
an seiner Führung und Politik zulassen? Rufen sie sich doch mal die Merkmale totalitärer Staaten in
Erinnerung. Ein solches Weltbild kann jeder Religiöse mühelos aufbauen. Dagegen schützt ein atheistisches
Weltbild keineswegs vor Irrationalismus. Nehmen Sie zB Thomas Hobbes, der meinte, dass Hexen „zurecht
bestraft“ werden würden. Hobbes war kein Atheist, sondern bestenfalls Deist, weiter „schafften“ oder
„wagten“ die meisten damals nicht zu gehen. Ich kann das natürlich ad hoc nicht verifizieren, ebenso
wie ihr Hexenbeispiel. Aber er konnte logisch kein Atheist sein, wenn er dieser Meinung war. Wenn man
nicht an übernatürliche Wesen glaubt (das ist ein Atheist), KANN man gar nicht mehr an die Existenz
von Hexen glauben, das geht prinzipiell gar nicht.
#48 sexychrist 00:17:32 | Samstag, 25. Oktober 2008
@ JMX Sicher ist Glaube nicht beweisbar. Allerdings ist auch nicht beweisbar, dass es nichts gottesähnliches
gibt. Man kann Ideen diskutieren und man kann auch ähnlich entschlossen gegen Ideen vorgehen, wenn sie
anderen Menschen schaden oder aufgezwungen werden sollen. Das ist aber keineswegs das, was du machst.
Du verurteilst Glauben als Hirngespinste und die Hoffnung in einer Situation der scheinbaren Hoffnungslosigkeit
als Placebo. Würde die Welt und die Vorgänge in ihr rein aus Ereignissen bestehen, die aus vorherigen
Ereignissen resultieren usw., dann gäbe es keine Hoffnung auf eine Verbesserung der Situation durch eine
höhere Macht, weil dann der Ablauf der Ereignisse durch nichts zu stoppen wäre. Die ganze Welt wäre
ein riesiges und komplexes Getriebe. Gäbe es keine höhere Macht, die uns immer begleitet, wären wir
verdammt allein mit unseren Gedanken, Wünschen und Gefühlen. Ich wüsste nicht wo aus mir Ängste oder
Vorurteile sprechen.
@ JMX Ja. Ich kenne mit damit nicht so gut aus, wie ich gerne möchte, aber auch dort gab es das. Die
Frage ist dann doch, was eine so unscharfe Defintion überhaupt noch soll. Da irren sie. Ich bin nicht
dogmatisch. Ich bin mir bewußt, daß ich irren kann, obwohl das schon etwas unwahrscheinlicher ist. Ich
weiß, z.B. wie die Beweise aussehen müßten, die mich umstimmen würden. Nur scheint(!) es sie nicht
zu geben. Sorry, aber wo steht denn geschrieben, dass ein totalitäres System auf einer immanenten Unfehlbarkeit
bzw Irrtumslosigkeit aufbaut? Das Entscheidende ist der Wille zur Beherrschung und Lenkung der Masse in
eine gewisse Richtung. Mit einem rational geprägten, (selbst)kritischen Weltbild, kann man schwerlich
and Vorsehung, Antisemitismus, etc. glauben, weil diese eben nicht rational begründbar sind. Ein solches
Weltbild kann jeder Religiöse mühelos aufbauen. Dagegen schützt ein atheistisches Weltbild keineswegs
vor Irrationalismus. Nehmen Sie zB Thomas Hobbes, der meinte, dass Hexen „zurecht bestraft“ werden würden.
Scheiß Zeichenlimit Glaube muss nicht beweisbar sein, sonst wäre es kein Glaube, sondern Wissenschaft.
Das kann man so behaupten, aber damit gesteht man die argumentative Schwäche des Glaubens ein. Glaube
ist nicht validisierbar. Ich kann einen Glauben behaupten, und niemand kann die Eigenschaften und Aussagen
überprüfen. Diese Schwäche ist nicht wegzudiskutieren. Ich verstehe nicht den Radikalismus und die
Doppelzüngigkeit vieler Atheisten. Auf der einen Seite verlangen sie die Meinungsfreiheit, auf der anderen
Seite kämpfen sie dagegen, dass Menschen glauben, was sie möchten. Falsch. Du setzt hier zwei verschiedene
Dinge gleich. In der Tat kann jeder glauben, was er will. Aber: Wenn du deinen Glauben nach außen trägst
in die Gesellschaft, dann bist du auf dem Marktplatz der Ideen u mußt dich da behaupten. U dann s.o.
Wenn du behauptest, ich muß mein Leben nach dem was DU glaubst ausrichten, habe ich das Recht das zu
bewerten u gegebenenfalls abzulehnen – oder auch zu bekämpfen. Wenn du behauptest, Gott will, daß Babies
Schamlippen abgeschnitten werden müssen – MUSS ich das bekämpfen – aus moralischen(!) Grunden. Ist die
unbegrenzte Verbundenheit einer Mutter zu ihrem Kind nur eine Folge von chem. Reaktionen im Gehirn o ist
da nicht doch mehr? Das kann man aber nur herausfinden, indem man NACHSCHAUT. Da sprechen nur deine Ängste
u Vorurteile. Hoffnung u Glück hängen nicht von religiösem Glauben ab.
#45 sexychrist 23:51:13 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ JMX Ich übergeh Godwin’s Law jetzt mal, da ja jegliche Diskussion darüber im Nonsens verläuft. Aber
ich fände es schon interessant, wenn du zu meinem vorherigen Beitrag einmal Stellung beziehen würdest.
Benedikt Auf die Weise mach ich aus der Französischen Revolution auch noch mühelos das Hervorbrechen
einer neuen Religion. Kult des Höchsten Wesens, Diktatur, Revolutionsgericht und zumindest eine irrationale
Anwendung von Lehrsätzen – alles beisammen. Ja. Ich kenne mit damit nicht so gut aus, wie ich gerne möchte,
aber auch dort gab es das. Der Atheismus religiöser Prägung, wie er offensichtlich auch von Ihnen vertreten
wird, hat auch totalitäre Züge. Da irren sie. Ich bin nicht dogmatisch. Ich bin mir bewußt, daß ich
irren kann, obwohl das schon etwas unwahrscheinlicher ist. Ich weiß, z.B. wie die Beweise aussehen müßten,
die mich umstimmen würden. Nur scheint(!) es sie nicht zu geben. […]Auch wenn er angeblich rationaler
Atheist ist. Mit einem rational geprägten, (selbst)kritischen Weltbild, kann man schwerlich and Vorsehung,
Antisemitismus, etc. glauben, weil diese eben nicht rational begründbar sind.
@ JMX Auf die Weise mach ich aus der Französischen Revolution auch noch mühelos das Hervorbrechen einer
neuen Religion. Kult des Höchsten Wesens, Diktatur, Revolutionsgericht und zumindest eine irrationale
Anwendung von Lehrsätzen – alles beisammen. Der Atheismus religiöser Prägung, wie er offensichtlich
auch von Ihnen vertreten wird, hat auch totalitäre Züge. Da nutzt es auch nichts, wenn Sie diesen Zügen
möglicherweise nicht anhängen. Es mussten ja auch nicht alle Nazis Antisemiten sein. Wenn sich irgendwo
die Möglichkeit zur Machtausübung findet, dann wird es auch jemanden geben, der das ausnutzt. Auch wenn
er angeblich rationaler Atheist ist.
Blinder Fleck? Ach so, jetzt verstehe ich. Der Religionsbegriff wird einfach so weit ausgedehnt, bis die
Behauptung passt. Damit kann man dann natürlich alles „beweisen“. Keine weiteren Fragen. Was würden
sie ein Regime nennen, daß einen von der Vorsehung(!!!) auserkorenen Führer mit absolutem Machtanspruch
hat, eine Inquisition (Volksgerichtshof, Gestapo) und die Doktrinen und Dogmen hat, die nicht mit Rationalität
begründet werden können – Judenhaß, auserwähltes Volk, versprochenes Land (Lebensraum) etc.? Die Parallelen
sind offensichtlich.
@ JMX Ich nehme mal an, wir sind jetzt, dank Godwin’s Law, bei Hitler und Stalin gelandet. Ihre Regime
waren POLITISCHE Religionen. Hitler z.B. glaubte an die Vorsehung, was kein Atheist jemals könnte. Ach
so, jetzt verstehe ich. Der Religionsbegriff wird einfach so weit ausgedehnt, bis die Behauptung passt.
Damit kann man dann natürlich alles „beweisen“. Keine weiteren Fragen.
Semantik reloaded Die Geschichte der Regime, die mehr auf Religionsferne gesetzt haben vermag diese Behauptung
allerdings nicht zu stützen. Auch die von Ihnen bejubelte Zurückdrängung der Religion nach der Aufklärung
hat umgehend zu einer Unterdrückung der Religion geführt. Das ist kein anderes Muster als zu Zeiten
der Dominanz des Christentums. Ich nehme mal an, wir sind jetzt, dank Godwin’s Law, bei Hitler und Stalin
gelandet. Ihre Regime waren POLITISCHE Religionen. Hitler z.B. glaubte an die Vorsehung, was kein Atheist
jemals könnte. Was müssen Sie für eine traurige Liebe haben, an die Sie nicht glauben können… „Glauben“,
jetzt sind wir wieder bei der Semantik. Ich bin sehr von unserer Liebe „überzeugt“ (for lack of a better
word), nicht zuletzt, weil sie sich in Krisen und nicht nur bei „Schönwetter“ bewährt hat, weil sie
„gewachsen“ ist. Das Wort „G/glauben“ hat verschiedene Bedeutungen, wäre es anders, wäre diese Diskussion
vielleicht nicht nötig.
@ JMX Kein Atheist behauptet, daß er NUR bei Religiösen vorkommt, sondern VOR ALLEM. Kleiner, aber feiner
Unterschied. Die Geschichte der Regime, die mehr auf Religionsferne gesetzt haben vermag diese Behauptung
allerdings nicht zu stützen. Auch die von Ihnen bejubelte Zurückdrängung der Religion nach der Aufklärung
hat umgehend zu einer Unterdrückung der Religion geführt. Das ist kein anderes Muster als zu Zeiten
der Dominanz des Christentums.
Carl Sagan reloaded Ich verstehe nicht den Radikalismus und die Doppelzüngigkeit vieler Atheisten. Auf
der einen Seite verlangen sie die Meinungsfreiheit, auf der anderen Seite kämpfen sie dagegen, dass Menschen
glauben, was sie möchten. Falsch. Wie gesagt, sie können glauben, was sie wollen. Aber wenn sie damit
in die Gesellschaft „durchdringen“ wollen, sollten ihre Beweise und Indizien mit ihren Behauptungen mithalten
können. Ihre Behauptungen sollten allgemein gültig sein und nicht nur für diejenigen, die „glauben“.
Da kommt ein menschlicher Ungeist zum Tragen. Die Atheisten behaupten, er sei religiöser Natur und nur
in Religionen anzutreffen. In Wirklichkeit aber, die Historie zeigt es, gibt es ihn immer und überall.
Kein Atheist behauptet, daß er NUR bei Religiösen vorkommt, sondern VOR ALLEM. Kleiner, aber feiner
Unterschied. @ JMX Durch Zuneigung, Gesten, Worte, Küsse, Sex, gemeinsames Durchstehen von Krisen etc. –
wie Menschen das nunmal machen. Das kann man Beweise nennen. Wenn ich meine Frau betrüge, wäre das für
sie auch ein „Beweis“, daß meine Liebe nicht mehr so stark ist, oder? Das sind alles Indizien. Auch das
Fremdgehen wäre kein Beweis. Für einiges haben wir nur Indizienbeweise. Nicht für alles ist die gleiche
Art von Beweis notwendig. Aber: Je außergewöhnlicher die Behauptung, desto höher die Ansprüche and
Beweise und Indizien (cf. Carl Sagan)
@ JMX Natürlich kann ich nicht in ein paar Zeilen alle Aspekte der Liebe zu meiner Freundin auch nur
anreißen. Machen sie sich doch nicht naiver als sie sind. Ich denke, daß Liebe mehr ist als alle diese
Aspekte zusammen! Sie offenbar nicht… Ich hätte nie gedacht, daß ich das mal sagen würde: Lesen Sie
auch mal den Beitrag von sexychrist.
@ Sexychrist Ich verstehe nicht den Radikalismus und die Doppelzüngigkeit vieler Atheisten. Auf der einen
Seite verlangen sie die Meinungsfreiheit, auf der anderen Seite kämpfen sie dagegen, dass Menschen glauben,
was sie möchten. Da kommt ein menschlicher Ungeist zum Tragen. Die Atheisten behaupten, er sei religiöser
Natur und nur in Religionen anzutreffen. In Wirklichkeit aber, die Historie zeigt es, gibt es ihn immer
und überall. @ JMX Durch Zuneigung, Gesten, Worte, Küsse, Sex, gemeinsames Durchstehen von Krisen etc. –
wie Menschen das nunmal machen. Das kann man Beweise nennen. Wenn ich meine Frau betrüge, wäre das für
sie auch ein „Beweis“, daß meine Liebe nicht mehr so stark ist, oder? Das sind alles Indizien. Auch das
Fremdgehen wäre kein Beweis.
Schwarzweiß Warum wollen SIe uns Gott wiederlegen? Ich beweise ihn nicht, weil ich da snicht nötig habe
und nicht könnte – aber widerlegen geht eben auch nicht. Weil die Nichtexistenz von etwas kann man nicht
beweisen. Aber lassen SIe uns doch einfach glauben und diffamieren es nicht Man kann aber zeigen, daß
die Hinweise für eine Gottesexistenz unzureichend sind. Wenn Sie Ihre Frau also 2 Wochen nicht sehen,
lieben Sie sie nicht mehr…(Zuneigung, Gesten usw fallen ja weg) Haben Sie eigentlich so eine Art Punkteschema?
10x Küssen = große Liebe, 20x Küssen = sehr große Liebe Besteht gegenseitige Beweislast? Betrögen
Sie Ihre Frau, würde ich Ihnen absprechen, sie überhaupt wahrhaftig geliebt zu haben. Ich denke, daß
Liebe immer mehr ist, als sich durch Gesten und Zuneigung(auch wenn das natürlich wichtig ist!), beweisen
ließe. Es ist die totale gegenseitige Hingabe, die keines Beweises bedarf! Sehen sie alles so verkürzt
und schwarzweiß? Natürlich kann ich nicht in ein paar Zeilen alle Aspekte der Liebe zu meiner Freundin
auch nur anreißen. Machen sie sich doch nicht naiver als sie sind.
Wunder Wunder das heißt Ereignisse die die Naturgesetze brechen gibt es zuhauf, nur werden sie nicht
publik gemacht da nicht sein kann was nicht sein darf. Im Religiösen bereich werden Erfahrungen mit Gott
und mit dem Übersinnlichen als innerpsychologische Phänomene uminterpretiert oder besser gesagt umgelogen,
da auch hier nicht sein kann was nicht sein darf. Diese Ereignisse werden zunehmend mehr und mehr sodass
sie bald nichtmehr geleugnet werden können. Alle die heute jung sind (und bei dem was bald kommt überleben)
können sich nicht glücklich genug schätzen. Schon jetzt finden Massenbekehrungen statt – wir bekommen
es nur nicht mit
#28 sexychrist 22:22:37 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ JMX Solche kompromisslosen und intoleranten Ansichten sind mir ebenso zuwider, wie das, was die Katholibans
hier vertreten. Glaube muss nicht beweisbar sein, sonst wäre es kein Glaube, sondern Wissenschaft. Ich
verstehe nicht den Radikalismus und die Doppelzüngigkeit vieler Atheisten. Auf der einen Seite verlangen
sie die Meinungsfreiheit, auf der anderen Seite kämpfen sie dagegen, dass Menschen glauben, was sie möchten.
Wissenschaft ist nicht alles. Kannst du Liebe messen oder naturwissenschaftlich erfassen? Ist die unbegrenzte
Verbundenheit einer Mutter zu ihrem Kind nur eine Folge von chemischen Reaktionen im Gehirn oder ist da
nicht doch mehr? Solange mir niemand beweisen kann, dass diese Welt nur ein komplexes Netzwerk von Wechselwirkungen
und Folgen von Handlungen ist und es nichts über dem Menschen gibt, wird mein Glaube mich nie verlassen.
Und in einer Welt, in der es keinen Glauben, keine Hoffnung, kein Glück mehr gibt, möchte ich nicht
leben.
Lieber JMX, Quantenmechanik wird von vielen Religiösen als Hintertürchen für Gott gesehen (Lütz, Tipler
et al), aber das ist ein Irrtum! Quanteneffekte passieren eben nur auf Quantenebene, weder Laufen auf
dem Wasser, noch die Himmelfahrt, noch „Wunder“ lassen sich damit „erklären“. … wir brauchen dazu keine
Quantenmechanik, da wir an echte Wunder glauben, also ein übernatürliches Eingreifen Gottes in bestimmten,
vermutlich seltenen, Fällen. Chaostheorie und Quantenmechanik zeigen jedoch, dass anders als früher
von Physikern geglaubt, die Welt nicht determiniert ist. Selbst wenn man alle Anfangsbedingungen zu einem
bestimmten Zeitpunkt wüßte, dann könnte man einen späteren Zeitpunkt doch nicht errechnen. Sehr bedeutende
Einsichten!
@ JMX Wenn Sie Ihre Frau also 2 Wochen nicht sehen, lieben Sie sie nicht mehr…(Zuneigung, Gesten usw
fallen ja weg) Haben Sie eigentlich so eine Art Punkteschema? 10x Küssen = große Liebe, 20x Küssen =
sehr große Liebe Besteht gegenseitige Beweislast? Betrögen Sie Ihre Frau, würde ich Ihnen absprechen,
sie überhaupt wahrhaftig geliebt zu haben. Ich denke, daß Liebe immer mehr ist, als sich durch Gesten
und Zuneigung(auch wenn das natürlich wichtig ist!), beweisen ließe. Es ist die totale gegenseitige
Hingabe, die keines Beweises bedarf!
#25 Andreas_Rau 22:16:15 | Freitag, 24. Oktober 2008
Warum wollen SIe uns Gott wiederlegen? Ich beweise ihn nicht, weil ich da snicht nötig habe und nicht
könnte – aber widerlegen geht eben auch nicht. Weil die Nichtexistenz von etwas kann man nicht beweisen.
Aber lassen SIe uns doch einfach glauben und diffamieren es nicht
Quantenmechanik wird von vielen Religiösen als Hintertürchen für Gott gesehen (Lütz, Tipler et al),
aber das ist ein Irrtum! Quanteneffekte passieren eben nur auf Quantenebene, weder Laufen auf dem Wasser,
noch die Himmelfahrt, noch „Wunder“ lassen sich damit „erklären“. Ich empfehle mal die Bücher von Victor
Stenger als Lektüre zu dem Thema.
JMX –- dass Gott eine therapeuthische Einbildung ist ist eine Theorie die auf den ersten Blick plausibel
sein mag. Vor allem wenn man ein mechanisch positivistisches Weltbild hat wie Sie. Sie sollten sich mal
mit Wissenschaftstheorie beschäftigen und mit Quantenmechanik
@ Phillip Die Tatsache, daß Sie widerholt den christlichen Glauben als Aberglauben darstellen, ist so
widerlich wie Ihr gesamtes Auftreten hier. Das finden sie doch ehrlich gesagt nur widerlich, weil ich
ihren Glauben infrage stelle. Wenn ich das über Zeus sagen würde, hätten sie doch kein Problem damit,
oder? Wenn jemand einen nahen Menschen verloren hat und Trost in Gott findet, oder für sein todkrankes
Kind betet, tun Sie das also als „Stimmen im Kopf“ ab. Sie sind wirklich unterste Schublade… Ich bestreite
ja nicht, daß das helfen kann (Plazebo), aber damit ist ja nicht bewiesen, daß der Gottesglaube eine
realistische Basis hat. Wie beweisen Sie eigentlich Ihrer Frau, daß Sie sie lieben? Und würden Sie Ihrer
Frau glauben, daß sie Sie liebt, nur weil sie es sagt? Oder brauchen Sie da auch Beweise? Durch Zuneigung,
Gesten, Worte, Küsse, Sex, gemeinsames Durchstehen von Krisen etc. – wie Menschen das nunmal machen.
Das kann man Beweise nennen. Wenn ich meine Frau betrüge, wäre das für sie auch ein „Beweis“, daß
meine Liebe nicht mehr so stark ist, oder?
@ JMX Die Tatsache, daß Sie widerholt den christlichen Glauben als Aberglauben darstellen, ist so widerlich
wie Ihr gesamtes Auftreten hier. Wenn jemand einen nahen Menschen verloren hat und Trost in Gott findet,
oder für sein todkrankes Kind betet, tun Sie das also als „Stimmen im Kopf“ ab. Sie sind wirklich unterste
Schublade… Wie beweisen Sie eigentlich Ihrer Frau, daß Sie sie lieben? Und würden Sie Ihrer Frau glauben,
daß sie Sie liebt, nur weil sie es sagt? Oder brauchen Sie da auch Beweise?
@ JMX Hier bin ich mehr von Nutzen. Hehe, also sind Sie doch ein Missionar. Die Leute wundern sich immer,
weshalb Atheisten sich so stark mit Religion und der Religösen beschäftigen. In meinem Umfeld gibt eine
Menge echter Atheisten, d.h. sie beschäftigen sich überhaupt nicht mit Religion. Der Atheismus, der
sich mit Religion beschäftigt wird allmählich selbst zu einer Religion, mit Typen wie Dawkins als Hohepriester.
Sie verstehen Ihre Beiträge hier ja offenbar auch als Mission. Ihr Beitragen hier lässt sich jedenfalls
nicht damit erklären, dass Sie sich aufgrund Ihrer alltäglichen Erfahrungen gerade hier mit der Religion
beschäftigen müssten. Selbst Sie müssten mittlweweile erkannt haben, dass sich hier bloß eine extreme
Fraktion austobt, deren Einfluss auf die Religion gegen null tendiert (was ja lauthals beklagt wird).
Vielleicht wollen SSie aber auch, dass Religion so ist, wie sie hier erscheint?
@JMX: Wer will Ihnen was aufzwingen? Stattdessen habe ich den Eindruck, daß Sie uns alles aufzwingen
wollen, was Sie selber glauben. Sie halten sich für einen Schlaukopf, das ist gut so. Aber das bedeutet
noch beim Weiten nicht, daß alle anderen Dummköpfe sind.
#17 Andreas_Rau 21:45:04 | Freitag, 24. Oktober 2008
der Urlaub war klasse und ich habe ab nächste Woche einen neunen Mitbewohner. Besser eine Mitbewohnerin
mit vier Beinen *freu* Schön, dass Sie fragen@galatea @JMX, wer schreibt Ihnen hier vor, zu glauben?
Ne, ne, glauben erzwingen geht doch gar nicht. Das sollten (da gebe ich ihnen Recht) alle Fundamentalisten
wissen. Aber das Glauben nun nur Privatsache sei, halte ich für Quatsch. Der Glauben ist mein Maßstab
für mein Handeln und das ist – liegt in der Natur der Sache – auch öffentlich
#16 sexychrist 21:43:10 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ JMX Hatte echt mehr von dir erwartet, als auf dieses Niveau dieser armen Schweinen abzurutschen. Wenn
Glaube beweisbar wäre, wäre der Begriff hinfällig.
Extraordinary claims demand extraordinary evidence JMX… meine Religion ist KEIN Aberglaube, sondern
alltägliche Erfahrungen. Gute, wie schlechte. Aber mein Gott ist real. Wenn du nicht daran glauben magst,
warum dürfen andere es nicht? Sie dürfen privat alles glauben, was sie wollen. Aber wenn sie mir sagen
wollen, was ich zu glauben und wie ich zu leben habe, und wenn sie behaupten die Stimmen in ihrem Kopf
seien real – dann sollten sie besser sehr gute BEWEISE haben.
#13 Andreas_Rau 21:35:53 | Freitag, 24. Oktober 2008
@JMX… meine Religion ist KEIN Aberglaube, sondern alltägliche Erfahrungen. Gute, wie schlechte. Aber
mein Gott ist real. Wenn du nicht daran glauben magst, warum dürfen andere es nicht?
#12 sexychrist 21:34:38 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ JMX Oh, pardon, hatte den Text nur überflogen, da es hier meistens erst in den Kommentaren richtig
zur Sache geht. Aber es steht dort dennoch nichts davon, dass er nicht glücklich wäre. Er hat seiner
Ex-Verlobten den vielleicht größten Liebesbeweis gemacht und seine eigenen Gefühle hinten angestellt,
weil er wollte, dass sie glücklich wird und ihre Erfüllung findet.
JMX handelt absolut korrekt und ich kann die liberale Art des sexychrist nicht nachvollziehen. Da JMX
von der Wahrheit seiner Annahmen überzeugt ist sieht er es als PFLICHT das Gegenüber auch zu überzeugen
wie ich als Christ de Wahrheit von der ich überzeugt bin und die ja die echte Wahrheit ist ebenso vehement
predige. Es gibt keinen Liberalismus in wahrheitsfragen
sexyjesus Die Dame hat im Kloster ihr Glück gefunden und das ist auch gut so. Ihr Verlobter hat ein hartes
Schicksal gehabt, aber hier steht nirgends etwas davon, dass er sich nicht später neu verliebt und verlobt
und möglicherweise verheiratet hat. Dann lies den Artikel nochmal…
#9 sexychrist 21:27:40 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ JMX Ich unterstütze keineswegs das, was von vielen hier fälschlicherweise als katholisch bezeichnet
werden, aber deine Äußerungen waren dennoch alles andere als vernünftig und sachlich. Selbst wenn du
den Glauben als „Aberglauben“ ansiehst, berechtigt dich das nicht, Menschen, die ihn vertreten, als Schwachsinnige
zu bezeichnen oder ihnen einen Lebensweg vorschreiben zu wollen. Würdest du dies tun, würde das in keinem
Unterschied zu der Argumentation und dem Verhalten der Schwulen-Hasser und ignoranten Ultra-Konservativen
hier unterscheiden. Die Dame hat im Kloster ihr Glück gefunden und das ist auch gut so. Ihr Verlobter
hat ein hartes Schicksal gehabt, aber hier steht nirgends etwas davon, dass er sich nicht später neu
verliebt und verlobt und möglicherweise verheiratet hat.
Herr JMX, Sie würden auf Muslimforen genauso schnell klein beigeben, wie jeder andere, der dort eine
abweichende Meinung hat. Testen Sie es doch einmal selber. – Das nur als kleinen Vorgeschmack auf die
Meinungsfreiheit. Weiters haben Sie nicht viel Ahnung von Geschichte, was kein Wunder ist, sondern völlig
normal in einer Welt, die glaubt, jedes Jahr das Rad neu erfinden zu müssen. Hätten Sie etwas mehr Wissen
und daraus entstandenen Respekt vor Ihren Vorfahren, dann kämen so seltsame Formulierungen wie folgende:
Augrund des Drucks säkularer Kräfte in der Vergangenheit, die die Macht der Kirchen in Mitteleuropa
zurückgedrängt haben. Gegen erbitterten Widerstand der Kirchen. …bei Ihnen nicht vor. Sie sind fehlinformiert
und manipuliert. Sie sind, Herr JMX, auch wenn Ihr persönliches Schicksal meine Anteilnahme hat, kein
Mahner in der Wüste, der abergläubigen Steinzeitmenschen auf die Sprünge hilft. Das konnten unsere
Missionare subtiler. Sie sind der Mainstream der Gesellschaft. Sie sind Deutschland.
Vorurteile Ich bin froh ,daß ich nicht in Ihrer traurigen Welt leben muss. Wie kommen sie darauf, daß
meine Welt traurig sei? Im Gegenteil! Eine Welt ohne Gott und ohne Liebe in der alles auf einen vermeintlichen
Rationalismus reduziert wird, dem alles untergeordnet wird. Meine Welt ist voller Liebe zu Familie, Freunden
und z.B. der Natur, Kunst und Musik, sowas geht sehr gut ohne Gott… Es versteht sich von selbst, daß
Sie aus diesem Gefühl der Leere heraus, Wut auf Menschen entwickeln, die ihr Leben auf Gott bauen und
sich bei ihm geborgen fühlen. Schade, das sie mit ihren Vorurteilen zufrieden sind. Ich handle weder
aus Wut noch aus einem Gefühl der Leere heraus. Es ist eher Entrüstung und Mitgefühl für alle, die
unter Aberglauben jeglicher Art leiden müssen.
#6 Andreas_Rau 21:19:19 | Freitag, 24. Oktober 2008
das Leben der beiden ist doch gar nicht ruiniert @JMX Sr. Dolores ist glücklich. Ob sie als Ehefrau glücklicher
geworden wäre, ist reine Spekulation. Ihr Problem mit der Religion ist eben nicht jedermanns/jederfraus
Problem, sondern Ihres. Also lassen Sie es doch einfach so stehen und lösen die ihrigen. Andreas
@ JMX Ich bin froh ,daß ich nicht in Ihrer traurigen Welt leben muss. Eine Welt ohne Gott und ohne Liebe
in der alles auf einen vermeintlichen Rationalismus reduziert wird, dem alles untergeordnet wird. Es versteht
sich von selbst, daß Sie aus diesem Gefühl der Leere heraus, Wut auf Menschen entwickeln, die ihr Leben
auf Gott bauen und sich bei ihm geborgen fühlen. Abgeschmackt und feige bleibt es dennoch, passt aber
gut zu Ihren sonstigen Beiträgen! Was Sie hier als Selbstverteidigung bezeichnen, ist nichts anderes
als plumpe Profilierungssucht.
Selbstverteidigung Jedenfalls würde ich mich nicht trauen, auf einem Forum, das für gläubige Muslime
gedacht ist, dermaßen abgeschmackt herumzuhacken, zu beißen und deren Poster als irre Abergläubige
zu bezeichnen. Ich schon. Sie mit Sicherheit auch nicht. Fragen Sie sich doch einmal, warum es Ihnen hier
möglich ist. Augrund des Drucks säkularer Kräfte in der Vergangenheit, die die Macht der Kirchen in
Mitteleuropa zurückgedrängt haben. Gegen erbitterten Widerstand der Kirchen. So. Und wenn Sie schon
mit Gott nichts anfangen können, obwohl er Sie genauso liebt wie jedes Menschenkind, dann reparieren
Sie doch lieber Ihren Oldtimer oder wie auch immer Sie auch sonst Ihre Freizeit verbringen. Hier bin ich
mehr von Nutzen. Wissen Sie, wenn ich eine bestimmte Meinung absolut lächerlich finde, dann reite ich
nicht wie besessen auf dieser herum. Sie interessiert mich dann einfach nicht. Das machen sie aber nur,
wenn die Auswirkungen dieser lächerlichen Meinung nicht betreffen bzw. keine Auswirkungen haben. Religiöser
Aberglaube aber HAT Auswirkungen auf mein Leben und das Leben meiner Familie. In fast allen Bereichen
und zu fast allen Zeiten. Die Leute wundern sich immer, weshalb Atheisten sich so stark mit Religion und
der Religösen beschäftigen. Das machen sie nicht aus Jux und Dollerei, sondern aus reiner Selbstverteidigung,
für sich und unsere (globale) Gesellschaft. Wer das nach dem 11.9. 2001 nicht rafft…
Ich finde Ihre Äußerungen, Herr JMX, allmählich beleidigend. Jedenfalls würde ich mich nicht trauen,
auf einem Forum, das für gläubige Muslime gedacht ist, dermaßen abgeschmackt herumzuhacken, zu beißen
und deren Poster als irre Abergläubige zu bezeichnen. Sie mit Sicherheit auch nicht. Fragen Sie sich
doch einmal, warum es Ihnen hier möglich ist. So. Und wenn Sie schon mit Gott nichts anfangen können,
obwohl er Sie genauso liebt wie jedes Menschenkind, dann reparieren Sie doch lieber Ihren Oldtimer oder
wie auch immer Sie auch sonst Ihre Freizeit verbringen. Wissen Sie, wenn ich eine bestimmte Meinung absolut
lächerlich finde, dann reite ich nicht wie besessen auf dieser herum. Sie interessiert mich dann einfach
nicht.
Der Verlobte ist echt ein Heiliger (wenn es denn Heilige gäbe). Er opfert seine Liebe und sein Leben
einer Frau, die lieber mit den Stimmen in ihrem Kopf verheiratet ist. Wie schon mal gesagt. Der Aberglaube
eines Menschen ruiniert zwei Leben. Tragisch.
#1 Lutheraner 19:19:25 | Freitag, 24. Oktober 2008
Beneidenswert Den Sänger Elvis Presley hat sie in bester Erinnerungen: „Er war ein Gentleman“. Das bin
ich. Nach Angaben der Benediktinerin war Presley einfach, humorvoll und scheu: „Er war zu dieser Zeit
sehr von mir angetan.“ Hm. Das bin ich auch. Ich hätte Sänger werden sollen. Oder ich geh’ ins Kloster.