Orden
Nonnen! Um Himmels willen
Ihr Verlobter besucht sie – seitdem sie vor über vierzig Jahren ins Kloster eintrat – zweimal im Jahr zu Weihnachten und zu Ostern.
Die Schauspielerin Dolores Hart
Die Schauspielerin Dolores Hart
(kreuz.net) In den 50er und 60er Jahren war Dolores Hart (70) eine bekannte Hollywood-Schauspielerin.

Sie war eng mit Elvis Presley († 1977) befreundet und spielte in mehreren Rollen an seiner Seite.

Doch im Jahr 1963 nahm sie von der Welt Abschied. Sie trat in das geschlossene Benediktinerinnenkloster Regina Laudis im US-Bundesstaat Connecticut ein.

Den Sänger Elvis Presley hat sie in bester Erinnerungen: „Er war ein Gentleman“.

Nach Angaben der Benediktinerin war Presley einfach, humorvoll und scheu: „Er war zu dieser Zeit sehr von mir angetan.“

Das erklärte Mutter Dolores Ende September in einem Interview mit der Webseite ‘Catholic Exchange’.

Während der Dreharbeiten zu den gemeinsamen Filmen pflegte Presley im Hotel in die Gideon-Bibeln hineinzuschauen, die dort aufgelegt waren: „Dann begann er über den Text, den er gerade aufgeschlagen hatte, zu sprechen. Er fragte mich: »Was denkst Du über diese Stelle«.“

In dieser Zeit kam Dolores in Kontakt mit ihrem zukünftigen Kloster:

„Im Jahr 1959 spielte ich in New York in dem Theaterstück »The Pleasure of His Company«.

Eine Freundin lud mich ein, einige Nonnen zu treffen. Sie sagte: »Sie sind ganz besonders«. Ich rief aus: »Nonnen! Nein, ich will keine Nonnen treffen«.“

Doch die Freundin gab nicht nach: „Habe ich dich je in eine falsche Richtung gelenkt“ – fragte sie. Dolores antwortete: „Nein“.

So reiste die Schauspielerin zum Kloster Regina Laudis: „Nach wenigen Stunden spürte ich hier eine besondere Atmosphäre. Man merkt, an einem besonderen Ort zu sein.“

Nach diesem ersten Besuch kehrte Dolores zwischen den Auftritten regelmäßig in das Kloster zurück:

„Schließlich fragte ich die Ehrwürdige Mutter, ob ich eine Berufung hätte.“ Sie sagte: „Nein, nein – geh’ zurück und beschäftige dich mit dem Film-Zeug. Du bist zu jung.“

Dolores gehorchte: „Ich drehte weitere Filme, so ‘Dazu gehören zwei’ und ‘Franz von Assisi’, wodurch ich nach Rom kam.“

In Rom wurde die Schauspielerin von Papst Johannes XXIII. († 1963) in Audienz empfangen: „Dieser Papst war für das Verständnis meiner Berufung von großer Bedeutung.“

Als Dolores dem Papst vorgestellt wurde, sagte die Schauspielerin: „Ich bin Dolores Hart, die Schauspielerin, die Clara darstellt.“

Der Papst antwortete auf Italienisch: „NEIN, du bist Clara!“

Dolores war verblüfft: „Ich dachte, daß er mich mißverstanden hatte und wiederholte darum: »Nein, ich bin Dolores Hart, eine Schauspielerin die Clara darstellt«.“

Doch Johannes XXIII. ließ sich nicht abbringen: „Er schaute mir direkt in die Augen und sagte: »NEIN. Du bist Clara!«“

Dolores vergaß den Augenblick nicht: „Diese Aussage blieb mit mir und widerhallte viele Male in meinen Ohren.“

Der Weg ins Kloster
Dolores Hart spielte zwischen 1956 und 1962 in zehn Filmen mit.Dolores Hart & Elvis PresleyMutter Dolores 1970

In dem Interview erinnerte sich Mutter Dolores auch an ihre Verlobung mit dem Geschäftsmann Don Robinson aus Los Angeles:

„Das war eine wunderbare Erfahrung für Don Robinson und mich. Er spürte, daß ich möglicherweise eine Berufung hatte.“

Doch er wollte es dennoch probieren: „Laß uns den Versuch wagen“ – sagte er.

Danach vergingen mehrere Tage: „Wir fuhren die Straße entlang, als er den Wagen anhielt. Don sagte zu mir: »Irgend etwas stimmt nicht. Liebst Du mich?«“

„Gewiß, Don, ich liebe dich“ – antwortete Dolores: „Er fragte mich wieder und sagte dann: »Irgend etwas in Dir ist nicht mit mir«.“

Dann ging es schnell: „Als ich um 1.00 Uhr nachts nach hause kam, ging ich ans Telephon und bekam um 6.00 Uhr morgens einen Flug nach Regina Laudis.“

„Gott ist weit weg von uns, bis wir uns selber begegnen. Ich kam schließlich zum Schluß – zuerst in meinem Herzen und dann offen vor mir selber: Meine Suche nach Gott war eine hochzeitliche Suche.“

„Als ich wieder mit Don sprach – er wußte es – jeder Mensch weiß, wenn etwas wirklich ist. Wir waren beim Abendessen und ich trug meinen Ring nicht.“

Dann sagte ihr Verlobter: „Ich habe es verstanden. Das ist es, was Du zu tun hast, und ich werde es mit dir gemeinsam tun. Wir müssen das gemeinsam tun.“

„Das war ein unglaubliches Geschenk – er ist in all den Jahren seither so gewesen. Er hat nie geheiratet. Don kommt jedes Jahr für Weihnachten und Ostern ins Kloster. Er tut für die Gemeinschaft, was er nur kann.“

Auf die Frage, ob sie ihr Leben wieder so gestalten würde, antwortet Mutter Dolores:

„Ich möchte hoffen, daß ich den Mut hätte, es wieder zu tun. Meine Berufung war sehr erfüllend.“
      
60 Lesermeinungen
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#60   für die Kirche   15:15:24 | Montag, 27. Oktober 2008
@Confiteor: das leugne ich ja auch nicht,
daß ein gottgeweihtes Leben ohne Opus Dei möglich ist: man braucht doch soviele heilige Eremiten, so viele heilige Laien zu betrachten.
Aber daß Opus Dei diese moderne Idee aufgegriffen hat, und eine Gemeinschaft für die Laien, die auch in der Welt heilig sein möchten, aufgebaut hat, ist ja auch nicht zu leugnen.
Für viele Menschen ist es gerade in einer Gemeinschaft leichter, als auf eigene Füße gestellt zu sein, ein gottgeweihtes Leben zu führen. Denn eine Gemeinschaft ist eine Rahmenbedingung, die einem hilft und alles erleichtert.
Übrigens habe ich das über das Opus Dei von einem sehr empfehlenswerten Buch erfahren: John Allen: Opus Dei, jetzt auch in dt. Übers. erhältlich (John Allen ist ein liberaler Katholik, und seine Frau ist jüdisch und links orientiert).
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#59   Confiteor   15:08:34 | Montag, 27. Oktober 2008
Ohne Opus … und jetzt stellen
Sie sich vor: Es ist sogar gottgeweihtes Leben in der Welt möglich ohne in die Fängen der Päpstlichen Personalprälatur gefesselt zu sein. Es gibt gottgeweihtes Leben ohne OPUS DEI… Was sagen Sie jetzt?
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#58   für die Kirche   14:56:49 | Montag, 27. Oktober 2008
@Confiteor: geweihtes Leben in der Welt
Da haben Sie recht: ein geweihtes Leben in der Welt ist möglich: das Opus Dei möchte gerade diese Art von Leben ermöglichen und fördern.
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#57   Confiteor   14:51:51 | Montag, 27. Oktober 2008
Zum gottgeweihten Leben ins Kloster
Berufungen dieser Art sind ja kein Unikum, sondern immer auch die ganz persönliche Entscheidung eines Menschen, die in jedem Fall zu respektieren ist.
Aber was will der enthusiastische Artikel rüberbringen: doch wohl die unzähligen Vorzüge ein nicht weltliches, sondern gottgeweihtes Leben zu führen, das offensichtlich nur im Kloster und demnach nur ganz speziellen Menschen möglich ist.
Da wird gedrechselt und geschnitzt damit es passend wird zum Schema katholischer Berufungsgeschichten , als wenn es inmitten der Welt kein gottgeweihtes Leben gäbe.
Warum hat Gott also so eine Welt geschaffen, in der sich gottgeweihtes Leben sich in Klöstern absondern muss.
Unbegreiflich dieser Weltenschöpfer…?
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#56   Ortwin Fischer   15:27:48 | Samstag, 25. Oktober 2008
Nonnen, um Himmels willen
Endlich mal ein Artikel ohne Sex, Porno, Homos und Alte Messe, den man mit Freude lesen kann. Danke
Ortwin Fischer
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#55   sexychrist   11:51:03 | Samstag, 25. Oktober 2008
@ JMX
Siehst du die Abläufe in der Natur und in der Welt nur als eine riesige Reihe von logisch aufeinander folgenden Reaktionen und Verstrickungen?
Wie langweilig. Du könntest nie aus deinem Lebensweg ausbrechen, da du ja praktisch in diesen in dieser riesigen Reaktion Erde hineingeboren bist.
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#54   Benedikt   01:34:00 | Samstag, 25. Oktober 2008
@ JMX
Aber schön, daß du zugestehst, daß selbst Religionen quasi-evolutionären Prozessen unterliegen.
Nee nee, hier geht es um die Einschätzung der Geschichte!
Am Ende ist entscheidend was man „ist“ oder tut, nicht was man „denkt“ was man „ist“ oder tut. Ich kann mich Atheist nennen, aber wenn ich an die Vorsehung glaube, bin ich keiner mehr. Entscheidend ist nicht das Label, sondern die Eigenschaft.
Am Ende ist entscheidend was man „ist“ oder tut, nicht was man „denkt“ was man „ist“ oder tut. Ich kann mich Christ nennen, aber wenn ich Gewalt verübe, handele ich nicht danach. Entscheidend ist nicht das Label, sondern die Eigenschaft.
Außerdem bestreitet niemand, dass eine Religion Entwicklungsprozesse durchläuft.
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#53   JMX   01:14:30 | Samstag, 25. Oktober 2008
Evolution des Christentums
Wen das so ist sind wir im Fall Christentum und Gewalt schon einen entscheidenden Schritt nach vorne gekommen.
Naja, kommt darauf an, welche Unterabteilung du meinst…
Aber schön, daß du zugestehst, daß selbst Religionen quasi-evolutionären Prozessen unterliegen.
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#52   Benedikt   01:11:46 | Samstag, 25. Oktober 2008
@ JMX
ist entscheidend was man „ist“ oder tut, nicht was man „denkt“ was man „ist“ oder tut. Ich kann mich Atheist nennen, aber wenn ich an die Vorsehung glaube, bin ich keiner mehr. Entscheidend ist nicht das Label, sondern die Eigenschaft.
Wen das so ist sind wir im Fall Christentum und Gewalt schon einen entscheidenden Schritt nach vorne gekommen.
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#51   JMX   00:55:52 | Samstag, 25. Oktober 2008
Am Ende
ist entscheidend was man „ist“ oder tut, nicht was man „denkt“ was man „ist“ oder tut. Ich kann mich Atheist nennen, aber wenn ich an die Vorsehung glaube, bin ich keiner mehr. Entscheidend ist nicht das Label, sondern die Eigenschaft.
Dementsprechend ist ihre Argumentation eher eine akademische Fingerübung.
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#50   Benedikt   00:52:16 | Samstag, 25. Oktober 2008
@ JMX
Glauben sie wirklich, ein totalitärer Staat würde (Selbst)Zweifel an seiner Führung und Politik zulassen? Rufen sie sich doch mal die Merkmale totalitärer Staaten in Erinnerung.
Zweifel an seiner Führung nicht. Aber auch das setzt nicht voraus, dasss die Führer von ihren Zielen zu 100% überzeugt sind. Es reicht vielmehr, dass sie nach außen diesen Eindruck erwecken. Die „Wahrheit“ würde in einem solchen System also nicht absolut gelten. Und an Regimen wie der SED hat man ja gesehen, wie da Ideologie und Wirklichkeit auseinanderdriften.
Hobbes war kein Atheist, sondern bestenfalls Deist, weiter „schafften“ oder „wagten“ die meisten damals nicht zu gehen. Ich kann das natürlich ad hoc nicht verifizieren, ebenso wie ihr Hexenbeispiel. Aber er konnte logisch kein Atheist sein, wenn er dieser Meinung war.
Ja sagen Sie. Was aber, wenn Hobbes von seinem Atheismus überzeugt war? Mehr braucht es doch nicht. Auch ein atheistisches Regime müsste nicht wirklich atheistisch sein, es würde reichen, wenn es sich selbst für atheistisch halten würde.
Für die Ausübung einer totalitären Herrschaft reicht der Wille, den anderen nach eigenem Gusto lenken zu können. Und je länger ich Stellungnahmen von Atheisten lese, desto dankbare bin ich für Art. 4. Denn von deren Wohlwollen will ich nicht abhängig sein und vor dieser Art der selbstproklamierten Rationalität kann einem höchstens Angst und Bange werden.
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#49   JMX   00:18:02 | Samstag, 25. Oktober 2008
Atheist ist nicht gleich Deist
Sorry, aber wo steht denn geschrieben, dass ein totalitäres System auf einer immanenten Unfehlbarkeit bzw Irrtumslosigkeit aufbaut? Das Entscheidende ist der Wille zur Beherrschung und Lenkung der Masse in eine gewisse Richtung.
Glauben sie wirklich, ein totalitärer Staat würde (Selbst)Zweifel an seiner Führung und Politik zulassen? Rufen sie sich doch mal die Merkmale totalitärer Staaten in Erinnerung.
Ein solches Weltbild kann jeder Religiöse mühelos aufbauen. Dagegen schützt ein atheistisches Weltbild keineswegs vor Irrationalismus. Nehmen Sie zB Thomas Hobbes, der meinte, dass Hexen „zurecht bestraft“ werden würden.
Hobbes war kein Atheist, sondern bestenfalls Deist, weiter „schafften“ oder „wagten“ die meisten damals nicht zu gehen. Ich kann das natürlich ad hoc nicht verifizieren, ebenso wie ihr Hexenbeispiel. Aber er konnte logisch kein Atheist sein, wenn er dieser Meinung war.
Wenn man nicht an übernatürliche Wesen glaubt (das ist ein Atheist), KANN man gar nicht mehr an die Existenz von Hexen glauben, das geht prinzipiell gar nicht.
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#48   sexychrist   00:17:32 | Samstag, 25. Oktober 2008
@ JMX
Sicher ist Glaube nicht beweisbar. Allerdings ist auch nicht beweisbar, dass es nichts gottesähnliches gibt.
Man kann Ideen diskutieren und man kann auch ähnlich entschlossen gegen Ideen vorgehen, wenn sie anderen Menschen schaden oder aufgezwungen werden sollen.
Das ist aber keineswegs das, was du machst. Du verurteilst Glauben als Hirngespinste und die Hoffnung in einer Situation der scheinbaren Hoffnungslosigkeit als Placebo.
Würde die Welt und die Vorgänge in ihr rein aus Ereignissen bestehen, die aus vorherigen Ereignissen resultieren usw., dann gäbe es keine Hoffnung auf eine Verbesserung der Situation durch eine höhere Macht, weil dann der Ablauf der Ereignisse durch nichts zu stoppen wäre. Die ganze Welt wäre ein riesiges und komplexes Getriebe.
Gäbe es keine höhere Macht, die uns immer begleitet, wären wir verdammt allein mit unseren Gedanken, Wünschen und Gefühlen.
Ich wüsste nicht wo aus mir Ängste oder Vorurteile sprechen.
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#47   Benedikt   00:05:53 | Samstag, 25. Oktober 2008
@ JMX
Ja. Ich kenne mit damit nicht so gut aus, wie ich gerne möchte, aber auch dort gab es das.
Die Frage ist dann doch, was eine so unscharfe Defintion überhaupt noch soll.
Da irren sie. Ich bin nicht dogmatisch. Ich bin mir bewußt, daß ich irren kann, obwohl das schon etwas unwahrscheinlicher ist. Ich weiß, z.B. wie die Beweise aussehen müßten, die mich umstimmen würden. Nur scheint(!) es sie nicht zu geben.
Sorry, aber wo steht denn geschrieben, dass ein totalitäres System auf einer immanenten Unfehlbarkeit bzw Irrtumslosigkeit aufbaut? Das Entscheidende ist der Wille zur Beherrschung und Lenkung der Masse in eine gewisse Richtung.
Mit einem rational geprägten, (selbst)kritischen Weltbild, kann man schwerlich and Vorsehung, Antisemitismus, etc. glauben, weil diese eben nicht rational begründbar sind.
Ein solches Weltbild kann jeder Religiöse mühelos aufbauen. Dagegen schützt ein atheistisches Weltbild keineswegs vor Irrationalismus. Nehmen Sie zB Thomas Hobbes, der meinte, dass Hexen „zurecht bestraft“ werden würden.
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#46   JMX   00:05:20 | Samstag, 25. Oktober 2008
Scheiß Zeichenlimit
Glaube muss nicht beweisbar sein, sonst wäre es kein Glaube, sondern Wissenschaft.
Das kann man so behaupten, aber damit gesteht man die argumentative Schwäche des Glaubens ein. Glaube ist nicht validisierbar. Ich kann einen Glauben behaupten, und niemand kann die Eigenschaften und Aussagen überprüfen. Diese Schwäche ist nicht wegzudiskutieren.
Ich verstehe nicht den Radikalismus und die Doppelzüngigkeit vieler Atheisten. Auf der einen Seite verlangen sie die Meinungsfreiheit, auf der anderen Seite kämpfen sie dagegen, dass Menschen glauben, was sie möchten.
Falsch. Du setzt hier zwei verschiedene Dinge gleich. In der Tat kann jeder glauben, was er will. Aber: Wenn du deinen Glauben nach außen trägst in die Gesellschaft, dann bist du auf dem Marktplatz der Ideen u mußt dich da behaupten. U dann s.o. Wenn du behauptest, ich muß mein Leben nach dem was DU glaubst ausrichten, habe ich das Recht das zu bewerten u gegebenenfalls abzulehnen – oder auch zu bekämpfen. Wenn du behauptest, Gott will, daß Babies Schamlippen abgeschnitten werden müssen – MUSS ich das bekämpfen – aus moralischen(!) Grunden.
Ist die unbegrenzte Verbundenheit einer Mutter zu ihrem Kind nur eine Folge von chem. Reaktionen im Gehirn o ist da nicht doch mehr?
Das kann man aber nur herausfinden, indem man NACHSCHAUT.
Da sprechen nur deine Ängste u Vorurteile. Hoffnung u Glück hängen nicht von religiösem Glauben ab.
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#45   sexychrist   23:51:13 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ JMX
Ich übergeh Godwin’s Law jetzt mal, da ja jegliche Diskussion darüber im Nonsens verläuft. ;-)
Aber ich fände es schon interessant, wenn du zu meinem vorherigen Beitrag einmal Stellung beziehen würdest.
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#44   JMX   23:50:59 | Freitag, 24. Oktober 2008
Benedikt
Auf die Weise mach ich aus der Französischen Revolution auch noch mühelos das Hervorbrechen einer neuen Religion. Kult des Höchsten Wesens, Diktatur, Revolutionsgericht und zumindest eine irrationale Anwendung von Lehrsätzen – alles beisammen.
Ja. Ich kenne mit damit nicht so gut aus, wie ich gerne möchte, aber auch dort gab es das.
Der Atheismus religiöser Prägung, wie er offensichtlich auch von Ihnen vertreten wird, hat auch totalitäre Züge.
Da irren sie. Ich bin nicht dogmatisch. Ich bin mir bewußt, daß ich irren kann, obwohl das schon etwas unwahrscheinlicher ist. Ich weiß, z.B. wie die Beweise aussehen müßten, die mich umstimmen würden. Nur scheint(!) es sie nicht zu geben.
[…]Auch wenn er angeblich rationaler Atheist ist.
Mit einem rational geprägten, (selbst)kritischen Weltbild, kann man schwerlich and Vorsehung, Antisemitismus, etc. glauben, weil diese eben nicht rational begründbar sind.
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#43   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:46:35 | Freitag, 24. Oktober 2008
Sacht mal, Leute,
über die Dame stand doch vor vier Tagen erst was hier. Ziemlich dasselbe, übrigens. Hat das was zu bedeuten?
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#42   Benedikt   23:41:49 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ JMX
Auf die Weise mach ich aus der Französischen Revolution auch noch mühelos das Hervorbrechen einer neuen Religion. Kult des Höchsten Wesens, Diktatur, Revolutionsgericht und zumindest eine irrationale Anwendung von Lehrsätzen – alles beisammen.
Der Atheismus religiöser Prägung, wie er offensichtlich auch von Ihnen vertreten wird, hat auch totalitäre Züge. Da nutzt es auch nichts, wenn Sie diesen Zügen möglicherweise nicht anhängen. Es mussten ja auch nicht alle Nazis Antisemiten sein. Wenn sich irgendwo die Möglichkeit zur Machtausübung findet, dann wird es auch jemanden geben, der das ausnutzt. Auch wenn er angeblich rationaler Atheist ist.
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#41   JMX   23:20:15 | Freitag, 24. Oktober 2008
Blinder Fleck?
Ach so, jetzt verstehe ich. Der Religionsbegriff wird einfach so weit ausgedehnt, bis die Behauptung passt. Damit kann man dann natürlich alles „beweisen“. Keine weiteren Fragen.
Was würden sie ein Regime nennen, daß einen von der Vorsehung(!!!) auserkorenen Führer mit absolutem Machtanspruch hat, eine Inquisition (Volksgerichtshof, Gestapo) und die Doktrinen und Dogmen hat, die nicht mit Rationalität begründet werden können – Judenhaß, auserwähltes Volk, versprochenes Land (Lebensraum) etc.?
Die Parallelen sind offensichtlich.
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#40   Benedikt   23:14:58 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ JMX
Ich nehme mal an, wir sind jetzt, dank Godwin’s Law, bei Hitler und Stalin gelandet. Ihre Regime waren POLITISCHE Religionen. Hitler z.B. glaubte an die Vorsehung, was kein Atheist jemals könnte.
Ach so, jetzt verstehe ich. Der Religionsbegriff wird einfach so weit ausgedehnt, bis die Behauptung passt. Damit kann man dann natürlich alles „beweisen“. Keine weiteren Fragen.
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#39   JMX   23:09:34 | Freitag, 24. Oktober 2008
Semantik reloaded
Die Geschichte der Regime, die mehr auf Religionsferne gesetzt haben vermag diese Behauptung allerdings nicht zu stützen. Auch die von Ihnen bejubelte Zurückdrängung der Religion nach der Aufklärung hat umgehend zu einer Unterdrückung der Religion geführt. Das ist kein anderes Muster als zu Zeiten der Dominanz des Christentums.
Ich nehme mal an, wir sind jetzt, dank Godwin’s Law, bei Hitler und Stalin gelandet. Ihre Regime waren POLITISCHE Religionen. Hitler z.B. glaubte an die Vorsehung, was kein Atheist jemals könnte.
Was müssen Sie für eine traurige Liebe haben, an die Sie nicht glauben können…
„Glauben“, jetzt sind wir wieder bei der Semantik. Ich bin sehr von unserer Liebe „überzeugt“ (for lack of a better word), nicht zuletzt, weil sie sich in Krisen und nicht nur bei „Schönwetter“ bewährt hat, weil sie „gewachsen“ ist. Das Wort „G/glauben“ hat verschiedene Bedeutungen, wäre es anders, wäre diese Diskussion vielleicht nicht nötig.
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#38   derLeser   23:00:22 | Freitag, 24. Oktober 2008
Mit dem postrevolutionären Robespiere
und den Jakobinern ist überhaupt eine Zeit des Fredens, der Harmonie und der Menschlichkeit angebrochen…
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#37   Phillip   22:59:39 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ JMX
Was müssen Sie für eine traurige Liebe haben, an die Sie nicht glauben können…
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#36   Benedikt   22:57:51 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ JMX
Kein Atheist behauptet, daß er NUR bei Religiösen vorkommt, sondern VOR ALLEM. Kleiner, aber feiner Unterschied.
Die Geschichte der Regime, die mehr auf Religionsferne gesetzt haben vermag diese Behauptung allerdings nicht zu stützen. Auch die von Ihnen bejubelte Zurückdrängung der Religion nach der Aufklärung hat umgehend zu einer Unterdrückung der Religion geführt. Das ist kein anderes Muster als zu Zeiten der Dominanz des Christentums.
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#35   JMX   22:49:01 | Freitag, 24. Oktober 2008
Carl Sagan reloaded
Ich verstehe nicht den Radikalismus und die Doppelzüngigkeit vieler Atheisten. Auf der einen Seite verlangen sie die Meinungsfreiheit, auf der anderen Seite kämpfen sie dagegen, dass Menschen glauben, was sie möchten.
Falsch. Wie gesagt, sie können glauben, was sie wollen. Aber wenn sie damit in die Gesellschaft „durchdringen“ wollen, sollten ihre Beweise und Indizien mit ihren Behauptungen mithalten können. Ihre Behauptungen sollten allgemein gültig sein und nicht nur für diejenigen, die „glauben“.
Da kommt ein menschlicher Ungeist zum Tragen. Die Atheisten behaupten, er sei religiöser Natur und nur in Religionen anzutreffen. In Wirklichkeit aber, die Historie zeigt es, gibt es ihn immer und überall.
Kein Atheist behauptet, daß er NUR bei Religiösen vorkommt, sondern VOR ALLEM. Kleiner, aber feiner Unterschied.
@ JMX
Durch Zuneigung, Gesten, Worte, Küsse, Sex, gemeinsames Durchstehen von Krisen etc. – wie Menschen das nunmal machen. Das kann man Beweise nennen. Wenn ich meine Frau betrüge, wäre das für sie auch ein „Beweis“, daß meine Liebe nicht mehr so stark ist, oder?
Das sind alles Indizien. Auch das Fremdgehen wäre kein Beweis.
Für einiges haben wir nur Indizienbeweise. Nicht für alles ist die gleiche Art von Beweis notwendig. Aber: Je außergewöhnlicher die Behauptung, desto höher die Ansprüche and Beweise und Indizien (cf. Carl Sagan)
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#34   Galatea   22:29:24 | Freitag, 24. Oktober 2008
JMX, dann
…heiraten Sie halt Ihre Freundin, wenn Sie sich schon so sicher sind, dass Sie sie lieben.
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#33   Phillip   22:29:16 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ JMX
Natürlich kann ich nicht in ein paar Zeilen alle Aspekte der Liebe zu meiner Freundin auch nur anreißen. Machen sie sich doch nicht naiver als sie sind.
Ich denke, daß Liebe mehr ist als alle diese Aspekte zusammen! Sie offenbar nicht…
Ich hätte nie gedacht, daß ich das mal sagen würde: Lesen Sie auch mal den Beitrag von sexychrist.
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#32   Benedikt   22:28:26 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ Sexychrist
Ich verstehe nicht den Radikalismus und die Doppelzüngigkeit vieler Atheisten. Auf der einen Seite verlangen sie die Meinungsfreiheit, auf der anderen Seite kämpfen sie dagegen, dass Menschen glauben, was sie möchten.
Da kommt ein menschlicher Ungeist zum Tragen. Die Atheisten behaupten, er sei religiöser Natur und nur in Religionen anzutreffen. In Wirklichkeit aber, die Historie zeigt es, gibt es ihn immer und überall.
@ JMX
Durch Zuneigung, Gesten, Worte, Küsse, Sex, gemeinsames Durchstehen von Krisen etc. – wie Menschen das nunmal machen. Das kann man Beweise nennen. Wenn ich meine Frau betrüge, wäre das für sie auch ein „Beweis“, daß meine Liebe nicht mehr so stark ist, oder?
Das sind alles Indizien. Auch das Fremdgehen wäre kein Beweis.
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#31   JMX   22:25:40 | Freitag, 24. Oktober 2008
Schwarzweiß
Warum wollen SIe uns Gott wiederlegen?
Ich beweise ihn nicht, weil ich da snicht nötig habe und nicht könnte – aber widerlegen geht eben auch nicht. Weil die Nichtexistenz von etwas kann man nicht beweisen. Aber lassen SIe uns doch einfach glauben und diffamieren es nicht
Man kann aber zeigen, daß die Hinweise für eine Gottesexistenz unzureichend sind.
Wenn Sie Ihre Frau also 2 Wochen nicht sehen, lieben Sie sie nicht mehr…(Zuneigung, Gesten usw fallen ja weg)
Haben Sie eigentlich so eine Art Punkteschema? 10x Küssen = große Liebe, 20x Küssen = sehr große Liebe
Besteht gegenseitige Beweislast?
Betrögen Sie Ihre Frau, würde ich Ihnen absprechen, sie überhaupt wahrhaftig geliebt zu haben.
Ich denke, daß Liebe immer mehr ist, als sich durch Gesten und Zuneigung(auch wenn das natürlich wichtig ist!), beweisen ließe. Es ist die totale gegenseitige Hingabe, die keines Beweises bedarf!
Sehen sie alles so verkürzt und schwarzweiß?
Natürlich kann ich nicht in ein paar Zeilen alle Aspekte der Liebe zu meiner Freundin auch nur anreißen. Machen sie sich doch nicht naiver als sie sind.
Redaktion benachrichtigen
#30   derLeser   22:25:21 | Freitag, 24. Oktober 2008
Wunder
Wunder das heißt Ereignisse die die Naturgesetze brechen gibt es zuhauf, nur werden sie nicht publik gemacht da nicht sein kann was nicht sein darf. Im Religiösen bereich werden Erfahrungen mit Gott und mit dem Übersinnlichen als innerpsychologische Phänomene uminterpretiert oder besser gesagt umgelogen, da auch hier nicht sein kann was nicht sein darf.
Diese Ereignisse werden zunehmend mehr und mehr sodass sie bald nichtmehr geleugnet werden können.
Alle die heute jung sind (und bei dem was bald kommt überleben) können sich nicht glücklich genug schätzen.
Schon jetzt finden Massenbekehrungen statt – wir bekommen es nur nicht mit
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#29   Galatea   22:24:35 | Freitag, 24. Oktober 2008
Werter HvO,
weise gesprochen. Gute Nacht.
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#28   sexychrist   22:22:37 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ JMX
Solche kompromisslosen und intoleranten Ansichten sind mir ebenso zuwider, wie das, was die Katholibans hier vertreten.
Glaube muss nicht beweisbar sein, sonst wäre es kein Glaube, sondern Wissenschaft.
Ich verstehe nicht den Radikalismus und die Doppelzüngigkeit vieler Atheisten. Auf der einen Seite verlangen sie die Meinungsfreiheit, auf der anderen Seite kämpfen sie dagegen, dass Menschen glauben, was sie möchten.
Wissenschaft ist nicht alles. Kannst du Liebe messen oder naturwissenschaftlich erfassen? Ist die unbegrenzte Verbundenheit einer Mutter zu ihrem Kind nur eine Folge von chemischen Reaktionen im Gehirn oder ist da nicht doch mehr?
Solange mir niemand beweisen kann, dass diese Welt nur ein komplexes Netzwerk von Wechselwirkungen und Folgen von Handlungen ist und es nichts über dem Menschen gibt, wird mein Glaube mich nie verlassen. Und in einer Welt, in der es keinen Glauben, keine Hoffnung, kein Glück mehr gibt, möchte ich nicht leben.
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#27   HeinrichvonOfterdingen   22:21:35 | Freitag, 24. Oktober 2008
Lieber JMX,
Quantenmechanik wird von vielen Religiösen als Hintertürchen für Gott gesehen (Lütz, Tipler et al), aber das ist ein Irrtum! Quanteneffekte passieren eben nur auf Quantenebene, weder Laufen auf dem Wasser, noch die Himmelfahrt, noch „Wunder“ lassen sich damit „erklären“.
… wir brauchen dazu keine Quantenmechanik, da wir an echte Wunder glauben, also ein übernatürliches Eingreifen Gottes in bestimmten, vermutlich seltenen, Fällen. Chaostheorie und Quantenmechanik zeigen jedoch, dass anders als früher von Physikern geglaubt, die Welt nicht determiniert ist. Selbst wenn man alle Anfangsbedingungen zu einem bestimmten Zeitpunkt wüßte, dann könnte man einen späteren Zeitpunkt doch nicht errechnen. Sehr bedeutende Einsichten!
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#26   Phillip   22:17:41 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ JMX
Wenn Sie Ihre Frau also 2 Wochen nicht sehen, lieben Sie sie nicht mehr…(Zuneigung, Gesten usw fallen ja weg)
Haben Sie eigentlich so eine Art Punkteschema? 10x Küssen = große Liebe, 20x Küssen = sehr große Liebe
Besteht gegenseitige Beweislast?
Betrögen Sie Ihre Frau, würde ich Ihnen absprechen, sie überhaupt wahrhaftig geliebt zu haben.
Ich denke, daß Liebe immer mehr ist, als sich durch Gesten und Zuneigung(auch wenn das natürlich wichtig ist!), beweisen ließe. Es ist die totale gegenseitige Hingabe, die keines Beweises bedarf!
Redaktion benachrichtigen
#25   Andreas_Rau   22:16:15 | Freitag, 24. Oktober 2008
Warum wollen SIe uns Gott wiederlegen?
Ich beweise ihn nicht, weil ich da snicht nötig habe und nicht könnte – aber widerlegen geht eben auch nicht. Weil die Nichtexistenz von etwas kann man nicht beweisen. Aber lassen SIe uns doch einfach glauben und diffamieren es nicht
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#24   JMX   22:15:16 | Freitag, 24. Oktober 2008
Quantenmechanik
wird von vielen Religiösen als Hintertürchen für Gott gesehen (Lütz, Tipler et al), aber das ist ein Irrtum! Quanteneffekte passieren eben nur auf Quantenebene, weder Laufen auf dem Wasser, noch die Himmelfahrt, noch „Wunder“ lassen sich damit „erklären“.
Ich empfehle mal die Bücher von Victor Stenger als Lektüre zu dem Thema.
Redaktion benachrichtigen
#23   derLeser   22:11:50 | Freitag, 24. Oktober 2008
JMX –-
dass Gott eine therapeuthische Einbildung ist ist eine Theorie die auf den ersten Blick plausibel sein mag. Vor allem wenn man ein mechanisch positivistisches Weltbild hat wie Sie. Sie sollten sich mal mit Wissenschaftstheorie beschäftigen und mit Quantenmechanik
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#22   JMX   22:06:52 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ Phillip
Die Tatsache, daß Sie widerholt den christlichen Glauben als Aberglauben darstellen, ist so widerlich wie Ihr gesamtes Auftreten hier.
Das finden sie doch ehrlich gesagt nur widerlich, weil ich ihren Glauben infrage stelle. Wenn ich das über Zeus sagen würde, hätten sie doch kein Problem damit, oder?
Wenn jemand einen nahen Menschen verloren hat und Trost in Gott findet, oder für sein todkrankes Kind betet, tun Sie das also als „Stimmen im Kopf“ ab.
Sie sind wirklich unterste Schublade…
Ich bestreite ja nicht, daß das helfen kann (Plazebo), aber damit ist ja nicht bewiesen, daß der Gottesglaube eine realistische Basis hat.
Wie beweisen Sie eigentlich Ihrer Frau, daß Sie sie lieben? Und würden Sie Ihrer Frau glauben, daß sie Sie liebt, nur weil sie es sagt? Oder brauchen Sie da auch Beweise?
Durch Zuneigung, Gesten, Worte, Küsse, Sex, gemeinsames Durchstehen von Krisen etc. – wie Menschen das nunmal machen. Das kann man Beweise nennen. Wenn ich meine Frau betrüge, wäre das für sie auch ein „Beweis“, daß meine Liebe nicht mehr so stark ist, oder?
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#21   Galatea   22:05:33 | Freitag, 24. Oktober 2008
Herr Phillip,
das war genau mein Gedanke.
Schickt man da Belege oder vertraut man?
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#20   Phillip   21:56:02 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ JMX
Die Tatsache, daß Sie widerholt den christlichen Glauben als Aberglauben darstellen, ist so widerlich wie Ihr gesamtes Auftreten hier.
Wenn jemand einen nahen Menschen verloren hat und Trost in Gott findet, oder für sein todkrankes Kind betet, tun Sie das also als „Stimmen im Kopf“ ab.
Sie sind wirklich unterste Schublade…
Wie beweisen Sie eigentlich Ihrer Frau, daß Sie sie lieben? Und würden Sie Ihrer Frau glauben, daß sie Sie liebt, nur weil sie es sagt? Oder brauchen Sie da auch Beweise?
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#19   Benedikt   21:51:00 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ JMX
Hier bin ich mehr von Nutzen.
Hehe, also sind Sie doch ein Missionar.
Die Leute wundern sich immer, weshalb Atheisten sich so stark mit Religion und der Religösen beschäftigen.
In meinem Umfeld gibt eine Menge echter Atheisten, d.h. sie beschäftigen sich überhaupt nicht mit Religion. Der Atheismus, der sich mit Religion beschäftigt wird allmählich selbst zu einer Religion, mit Typen wie Dawkins als Hohepriester. Sie verstehen Ihre Beiträge hier ja offenbar auch als Mission. Ihr Beitragen hier lässt sich jedenfalls nicht damit erklären, dass Sie sich aufgrund Ihrer alltäglichen Erfahrungen gerade hier mit der Religion beschäftigen müssten. Selbst Sie müssten mittlweweile erkannt haben, dass sich hier bloß eine extreme Fraktion austobt, deren Einfluss auf die Religion gegen null tendiert (was ja lauthals beklagt wird). Vielleicht wollen SSie aber auch, dass Religion so ist, wie sie hier erscheint?
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#18   für die Kirche   21:47:16 | Freitag, 24. Oktober 2008
@JMX: Wer will Ihnen was aufzwingen?
Stattdessen habe ich den Eindruck, daß Sie uns alles aufzwingen wollen, was Sie selber glauben.
Sie halten sich für einen Schlaukopf, das ist gut so.
Aber das bedeutet noch beim Weiten nicht, daß alle anderen Dummköpfe sind.
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#17   Andreas_Rau   21:45:04 | Freitag, 24. Oktober 2008
der Urlaub war klasse
und ich habe ab nächste Woche einen neunen Mitbewohner. Besser eine Mitbewohnerin mit vier Beinen *freu* Schön, dass Sie fragen@galatea
@JMX, wer schreibt Ihnen hier vor, zu glauben? Ne, ne, glauben erzwingen geht doch gar nicht. Das sollten (da gebe ich ihnen Recht) alle Fundamentalisten wissen.
Aber das Glauben nun nur Privatsache sei, halte ich für Quatsch. Der Glauben ist mein Maßstab für mein Handeln und das ist – liegt in der Natur der Sache – auch öffentlich
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#16   sexychrist   21:43:10 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ JMX
Hatte echt mehr von dir erwartet, als auf dieses Niveau dieser armen Schweinen abzurutschen.
Wenn Glaube beweisbar wäre, wäre der Begriff hinfällig.
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#15   JMX   21:41:19 | Freitag, 24. Oktober 2008
Extraordinary claims demand extraordinary evidence
JMX…
meine Religion ist KEIN Aberglaube, sondern alltägliche Erfahrungen. Gute, wie schlechte. Aber mein Gott ist real.
Wenn du nicht daran glauben magst, warum dürfen andere es nicht?
Sie dürfen privat alles glauben, was sie wollen.
Aber wenn sie mir sagen wollen, was ich zu glauben und wie ich zu leben habe, und wenn sie behaupten die Stimmen in ihrem Kopf seien real – dann sollten sie besser sehr gute BEWEISE haben.
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#14   Galatea   21:38:43 | Freitag, 24. Oktober 2008
Werter Herr Rau,
ich hoffe, der Urlaub hat Ihnen bekommen.
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#13   Andreas_Rau   21:35:53 | Freitag, 24. Oktober 2008
@JMX…
meine Religion ist KEIN Aberglaube, sondern alltägliche Erfahrungen. Gute, wie schlechte. Aber mein Gott ist real.
Wenn du nicht daran glauben magst, warum dürfen andere es nicht?
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#12   sexychrist   21:34:38 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ JMX
Oh, pardon, hatte den Text nur überflogen, da es hier meistens erst in den Kommentaren richtig zur Sache geht. ;-)
Aber es steht dort dennoch nichts davon, dass er nicht glücklich wäre. Er hat seiner Ex-Verlobten den vielleicht größten Liebesbeweis gemacht und seine eigenen Gefühle hinten angestellt, weil er wollte, dass sie glücklich wird und ihre Erfüllung findet.
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#11   derLeser   21:34:32 | Freitag, 24. Oktober 2008
JMX handelt absolut korrekt
und ich kann die liberale Art des sexychrist nicht nachvollziehen. Da JMX von der Wahrheit seiner Annahmen überzeugt ist sieht er es als PFLICHT das Gegenüber auch zu überzeugen wie ich als Christ de Wahrheit von der ich überzeugt bin und die ja die echte Wahrheit ist ebenso vehement predige.
Es gibt keinen Liberalismus in wahrheitsfragen
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#10   JMX   21:29:05 | Freitag, 24. Oktober 2008
sexyjesus
Die Dame hat im Kloster ihr Glück gefunden und das ist auch gut so. Ihr Verlobter hat ein hartes Schicksal gehabt, aber hier steht nirgends etwas davon, dass er sich nicht später neu verliebt und verlobt und möglicherweise verheiratet hat.
Dann lies den Artikel nochmal…
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#9   sexychrist   21:27:40 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ JMX
Ich unterstütze keineswegs das, was von vielen hier fälschlicherweise als katholisch bezeichnet werden, aber deine Äußerungen waren dennoch alles andere als vernünftig und sachlich.
Selbst wenn du den Glauben als „Aberglauben“ ansiehst, berechtigt dich das nicht, Menschen, die ihn vertreten, als Schwachsinnige zu bezeichnen oder ihnen einen Lebensweg vorschreiben zu wollen. Würdest du dies tun, würde das in keinem Unterschied zu der Argumentation und dem Verhalten der Schwulen-Hasser und ignoranten Ultra-Konservativen hier unterscheiden.
Die Dame hat im Kloster ihr Glück gefunden und das ist auch gut so. Ihr Verlobter hat ein hartes Schicksal gehabt, aber hier steht nirgends etwas davon, dass er sich nicht später neu verliebt und verlobt und möglicherweise verheiratet hat.
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#8   Galatea   21:25:12 | Freitag, 24. Oktober 2008
Herr JMX,
Sie würden auf Muslimforen genauso schnell klein beigeben, wie jeder andere, der dort eine abweichende Meinung hat.
Testen Sie es doch einmal selber. – Das nur als kleinen Vorgeschmack auf die Meinungsfreiheit.
Weiters haben Sie nicht viel Ahnung von Geschichte, was kein Wunder ist, sondern völlig normal in einer Welt, die glaubt, jedes Jahr das Rad neu erfinden zu müssen. Hätten Sie etwas mehr Wissen und daraus entstandenen Respekt vor Ihren Vorfahren, dann kämen so seltsame Formulierungen wie folgende:
Augrund des Drucks säkularer Kräfte in der Vergangenheit, die die Macht der Kirchen in Mitteleuropa zurückgedrängt haben. Gegen erbitterten Widerstand der Kirchen.
…bei Ihnen nicht vor. Sie sind fehlinformiert und manipuliert.
Sie sind, Herr JMX, auch wenn Ihr persönliches Schicksal meine Anteilnahme hat, kein Mahner in der Wüste, der abergläubigen Steinzeitmenschen auf die Sprünge hilft. Das konnten unsere Missionare subtiler.
Sie sind der Mainstream der Gesellschaft. Sie sind Deutschland.
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#7   JMX   21:22:58 | Freitag, 24. Oktober 2008
Vorurteile
Ich bin froh ,daß ich nicht in Ihrer traurigen Welt leben muss.
Wie kommen sie darauf, daß meine Welt traurig sei? o.O Im Gegenteil! ^-^
Eine Welt ohne Gott und ohne Liebe in der alles auf einen vermeintlichen Rationalismus reduziert wird, dem alles untergeordnet wird.
Meine Welt ist voller Liebe zu Familie, Freunden und z.B. der Natur, Kunst und Musik, sowas geht sehr gut ohne Gott…
Es versteht sich von selbst, daß Sie aus diesem Gefühl der Leere heraus, Wut auf Menschen entwickeln, die ihr Leben auf Gott bauen und sich bei ihm geborgen fühlen.
Schade, das sie mit ihren Vorurteilen zufrieden sind. Ich handle weder aus Wut noch aus einem Gefühl der Leere heraus. Es ist eher Entrüstung und Mitgefühl für alle, die unter Aberglauben jeglicher Art leiden müssen.
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#6   Andreas_Rau   21:19:19 | Freitag, 24. Oktober 2008
das Leben der beiden
ist doch gar nicht ruiniert @JMX Sr. Dolores ist glücklich. Ob sie als Ehefrau glücklicher geworden wäre, ist reine Spekulation. Ihr Problem mit der Religion ist eben nicht jedermanns/jederfraus Problem, sondern Ihres.
Also lassen Sie es doch einfach so stehen und lösen die ihrigen.
Andreas
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#5   Phillip   21:10:00 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ JMX
Ich bin froh ,daß ich nicht in Ihrer traurigen Welt leben muss. Eine Welt ohne Gott und ohne Liebe in der alles auf einen vermeintlichen Rationalismus reduziert wird, dem alles untergeordnet wird.
Es versteht sich von selbst, daß Sie aus diesem Gefühl der Leere heraus, Wut auf Menschen entwickeln, die ihr Leben auf Gott bauen und sich bei ihm geborgen fühlen. Abgeschmackt und feige bleibt es dennoch, passt aber gut zu Ihren sonstigen Beiträgen!
Was Sie hier als Selbstverteidigung bezeichnen, ist nichts anderes als plumpe Profilierungssucht.
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#4   JMX   20:56:51 | Freitag, 24. Oktober 2008
Selbstverteidigung
Jedenfalls würde ich mich nicht trauen, auf einem Forum, das für gläubige Muslime gedacht ist, dermaßen abgeschmackt herumzuhacken, zu beißen und deren Poster als irre Abergläubige zu bezeichnen.
Ich schon.
Sie mit Sicherheit auch nicht. Fragen Sie sich doch einmal, warum es Ihnen hier möglich ist.
Augrund des Drucks säkularer Kräfte in der Vergangenheit, die die Macht der Kirchen in Mitteleuropa zurückgedrängt haben. Gegen erbitterten Widerstand der Kirchen.
So. Und wenn Sie schon mit Gott nichts anfangen können, obwohl er Sie genauso liebt wie jedes Menschenkind, dann reparieren Sie doch lieber Ihren Oldtimer oder wie auch immer Sie auch sonst Ihre Freizeit verbringen.
Hier bin ich mehr von Nutzen.
Wissen Sie, wenn ich eine bestimmte Meinung absolut lächerlich finde, dann reite ich nicht wie besessen auf dieser herum. Sie interessiert mich dann einfach nicht.
Das machen sie aber nur, wenn die Auswirkungen dieser lächerlichen Meinung nicht betreffen bzw. keine Auswirkungen haben.
Religiöser Aberglaube aber HAT Auswirkungen auf mein Leben und das Leben meiner Familie. In fast allen Bereichen und zu fast allen Zeiten.
Die Leute wundern sich immer, weshalb Atheisten sich so stark mit Religion und der Religösen beschäftigen. Das machen sie nicht aus Jux und Dollerei, sondern aus reiner Selbstverteidigung, für sich und unsere (globale) Gesellschaft. Wer das nach dem 11.9. 2001 nicht rafft…
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#3   Galatea   20:49:32 | Freitag, 24. Oktober 2008
Ich finde Ihre Äußerungen, Herr JMX,
allmählich beleidigend.
Jedenfalls würde ich mich nicht trauen, auf einem Forum, das für gläubige Muslime gedacht ist, dermaßen abgeschmackt herumzuhacken, zu beißen und deren Poster als irre Abergläubige zu bezeichnen.
Sie mit Sicherheit auch nicht. Fragen Sie sich doch einmal, warum es Ihnen hier möglich ist.
So. Und wenn Sie schon mit Gott nichts anfangen können, obwohl er Sie genauso liebt wie jedes Menschenkind, dann reparieren Sie doch lieber Ihren Oldtimer oder wie auch immer Sie auch sonst Ihre Freizeit verbringen.
Wissen Sie, wenn ich eine bestimmte Meinung absolut lächerlich finde, dann reite ich nicht wie besessen auf dieser herum. Sie interessiert mich dann einfach nicht.
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#2   JMX   20:38:20 | Freitag, 24. Oktober 2008
Der Verlobte
ist echt ein Heiliger (wenn es denn Heilige gäbe).
Er opfert seine Liebe und sein Leben einer Frau, die lieber mit den Stimmen in ihrem Kopf verheiratet ist.
Wie schon mal gesagt. Der Aberglaube eines Menschen ruiniert zwei Leben. Tragisch. :'(
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#1   Lutheraner   19:19:25 | Freitag, 24. Oktober 2008
Beneidenswert
Den Sänger Elvis Presley hat sie in bester Erinnerungen: „Er war ein Gentleman“.
Das bin ich.
Nach Angaben der Benediktinerin war Presley einfach, humorvoll und scheu: „Er war zu dieser Zeit sehr von mir angetan.“
Hm. Das bin ich auch.
Ich hätte Sänger werden sollen. Oder ich geh’ ins Kloster.
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