Die kirchliche Schaumsprache interessiert nicht einmal mehr die Bischöfe, die sie eingeführt haben. Doch klare Worte – etwa zur dringend notwendigen Judenmission – wollen sie auch nicht.
Die Weltbischofssynode tagt über das Wort Gottes.
(kreuz.net, Vatikan) Die Gespräche der Weltbischofssynode über Strukturen, Programme und Neuausgaben
der Bibel haben den Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, kalt gelassen.
Das erklärte der
Kardinal vor der katholischen Zeitung ‘Tagespost’.
Küssen statt spucken
Bewegt haben den Kardinal dagegen
persönliche Zeugnisse über die Bibel. So erzählte ein Bischof aus Lettland von einem Priester, der
dem späteren Bischof während des Kommunismus Religionsunterricht erteilte.
Die kommunistische Geheimpolizei
konnten den Religionslehrer aufspüren. Sie rissen ihm eine Bibel aus der Hand, warfen sie zu Boden und
forderten den Priester auf, darauf zu treten.
Joachim Kardinal Meisner
Doch der Priester kniete sich nieder und küsste die Bibel.
Als Strafe inhaftierten ihn die Kommunisten zehn Jahre lang in einem sibirischen Arbeitslager.
Feinde
und Ehemänner lieben
Kardinal Meisner schilderte ein zweites Zeugnis aus Afrika.
Dort verließ ein
Mann seine Familie, ließ sich mit Huren ein und infizierte sich dabei mit der Lustseuche Aids.
Die betrogene
Ehefrau gehört zu einem Bibelkreis. In der Kraft des Glaubens begann sie, ihren kranken Gatten zu pflegen.
Diese Beispiele zeigen für Kardinal Meisner, daß „die Heilige Schrift mehr ist als Literatur“.
Kein
Klärungsbedarf
Angesprochen auf die von Erzbischof Stanislaw Gadecki (58) von Posen geforderte Klärung
zur Judenmission blieb Kardinal Meisner wortkarg.
Die Frage, ob er Klärungsbedarf sehe, verneinte er:
„Christus ist für alle Menschen gestorben. Das verkündigen wir auch.“
Zur Intervention des Papstes
auf der Bischofssynode erklärte Kardinal Meisner, daß es Benedikt XVI. um die Versöhnung zwischen geistlicher
Lesung und der überholten und ideologisch verseuchten historisch-kritischen Bibelauslegung gegangen sei:
„Manche sagen, die historisch-kritische Methode ruiniere die Lectio divina – die geistliche Schriftlesung.
Der Papst hat deutlich gemacht, daß ein Aspekt den anderen befruchtet“ – erklärte der Kirchenfürst,
ohne das zu erklären.
Für Kardinal Meisner zeigt die historisch-kritische Bibeltheorie angeblich „die
Wirklichkeit“: „Das Wort ist Welt, das heißt hier Literatur, geworden“ – phantasierte der Kardinal: „Diese
Tatsache zu kennen, heißt dann, den göttlichen Inhalt des Wortes besser zu erkennen.“
Den Kommunismus
nannte Kardinal Meisner eine Form des geistigen Imperalismus.
Die Religionsfreiheit gehöre zu den menschlichen
Grundrechten: „Wo sie nicht gewährleistet ist, wird der Mensch mißachtet.“
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51 Lesermeinungen
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#52 gregorio 01:11:15 | Dienstag, 28. Oktober 2008
@ joseph g. aber ist es nciht so, dass gerade mit der von ihnen zitierten stelle Gal. 3,13 sich genau
das machen, wovon wir erlöst wurden? schließlich ist das christentum, ganz im gegenteil zum islam, keine
buchreligion. der mensch wurde von gott mit einem freien willen ausgestattet. somit ist es die freie wahl
eines menschen, ob er christ sein will, oder nicht. niemand von uns, der sich hier mal mehr und mal weniger
intellektuell ausbreitet, vermag zu sagen, ob der weg, den wir christen gehen, der von gott gewollte ist.
wir können es nur glauben. daher sollten wir uns in mehr demut üben, als es viele der hier schreibenden
tun. ich denke, dass die hier oft verwendete polemik sicherlich nicht gottes wille ist, selbst wenn sie
nur zur veranschaulichung dienen soll. wobei ich mir natürlich nciht anmaße, wie viele andre hier im
forum, den willen gottes zu erahnen, ja geschweige denn zu kennen. wie sagt schon der heilige augustinus:
„Si comprehendis, non est deus“
@gregorio: Judenmission überflüssig? Von wegen! Einige gewünschte Bibelstellen: Mt. 8,11: Ich sage
euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch
sitzen;die aber, für die das Reich bestimmt war, werden hinausgeworfen in die äußerste Finsternis…
Lk. 16, 16: Das Gesetz und die Propheten gehen bis auf Johannes; von da an wird das Reich Gottes verkündigt…
Joh. 14,6: Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater
außer durch mich. Gal. 3,13: Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft. Gal. 3,14: Jesus Christus
hat uns freigekauft, damit den Heiden durch ihn der Segen Abrahams zuteil wird und wir so aufgrund des
Glaubens den verheißenen Geist empfangen. (Eigentlich gehören die weiteren Passagen des Galaterbriefes
hierhin, bitte nachlesen.) Gal. 4, 22: In der Schrift wird gesagt, dass Abraham zwei Söhne hatte, einen
von der Sklavin, den andern von der Freien. Der Sohn der Sklavin wurde auf natürliche Weise gezeugt,
der Sohn der Freien aufgrund der Verheißung. Darin liegt ein tieferer Sinn: Diese Frauen bedeuten die
beiden Testamente. Das eine Testament stammt vom Berg Sinai und bringt Sklaven zur Welt; das ist Hagar –
denn Hagar ist Bezeichnung für den Berg Sinai in Arabien – und ihr entspricht das gegenwärtige Jerusalem,
das mit seinen Kindern in der Knechtschaft lebt. Hebr. 8,13: Indem er von einem neuen Bund spricht, hat
er den ersten für veraltet erklärt. Was aber veraltet und überlebt ist, das ist dem Untergang nahe.
für die Kirche Nehmen wir an, das Alte Testament ist von den Juden verfaßt worden: keiner behauptet
aber, die Bibel sei eine Dichtung. Die Ilias ist aber bei den Griechen schon immer als Dichtung betrachtet
werden. Darin besteht schon ein großer Unterschied. Ilias ist in der Tat eine Dichtung – der theologische
Hintergrund und Plausibilität war damals jedoch jedem Griechen vorhanden – ebenso wie jedem Juden bei
der Entstehung und Kanonisierung der Bibel des AT.
@JMX: unsere philologische Diskussion 1) Die Briefe, Sprichwörter usw. gibt in der Fiktion auch zu Hauf.
Ja, aber wohlbemerkt nur in der modernen Literatur bzw. erst ab das 18 Jh., die bewußt die Gattungsgrenzen
überschreitet und damit spielt. Daher ist es ein Argument für die Non-Fiktionalität der Bibel: denn
ein altertümlicher Text hält streng an die Konventionen. Und es ist noch kein altertümlicher Text gefunden
worden, der solche Konventionen mißachtet. Daher, wenn Briefe da sind, dann ist der Text, der sie enthält,
auch als Dokument zu betrachten, genauso die Briefe und Tagebücher von Viktor Klemperer. Außerdem, in
der Fiktion werden die Briefe von fiktionalen Charakteren verfaßt, aber es gibt genügende Belege, daß
Paulus mal gelebt hat. 2) Funktion ist nicht willkürlich: versuchen Sie mal ein Kochbuch als einen Roman
zu lesen. Entscheidend ist die Entstehungsart und -geschichte. Wenn Sie unter „Entstehungsart“ schreiben
oder mündlich überliefert verstehen, denn unterscheidet sich leider kein Buch von einem anderen. Nehmen
wir an, das Alte Testament ist von den Juden verfaßt worden: keiner behauptet aber, die Bibel sei eine
Dichtung. Die Ilias ist aber bei den Griechen schon immer als Dichtung betrachtet werden. Darin besteht
schon ein großer Unterschied. Und die Bibelexperten können Ihnen sehr wohl erzählen, wie der Text entstanden
ist: kaufen Sie eine Ausgabe der Jerusalem-Bibel, darin gibt es wissenschaftlich überprüfte Auskünfte.
Fiktion Alle Literatur: also auch Fachliteratur, z.B. das Handbuch für Chirurgie. Also ist das Handbuch
eine Fiktion. Das Bürgerliche Gesetzbuch ist auch eine Unterart der Literatur, also ist das Gesetzbuch
eine Fiktion. Lehrt man nicht an der Schule, literarische Gattungen voneinander zu unterscheiden. OK,
das alte Semantikspiel. Fachliteratur heißt im Englischen passenderweise non-fiction. Wieso wohl… 2)
Bibel – Ilias Es gibt deutliche Unterscheidungsmerkmale: Bibel enthält Briefe, Ermahnungen, Sprichwörter …
Wenn Paulus-Briefe dabei sind, dann sind sie eine Art Dokument. Bibel ist, wenn in der Funktion gesehen,
eher belehrend und berichtend. Das gibt es in fiktionaler Literatur auch zuhauf, leider gar kein Argument
für die nicht-fiktionalität der Bibel. Die Ilias ist durchgehend in Hexametern komponiert und dient
als Unterhaltung. Sie unterscheiden sich sowohl in Textgestalt als auch in Funktion (bzw. pragmatischer
Hinsicht). Die Funktion ist aber willkürlich. Entscheidend ist die Entstehungsart und -geschichte.
@JMX: it’s your turn to put up or shut up! 1) Alle Literatur ist eine Ansammlung von fiktionalen Geschichten,
von Menschen erdacht und niedergeschrieben. Alle Literatur: also auch Fachliteratur, z.B. das Handbuch
für Chirurgie. Also ist das Handbuch eine Fiktion. Das Bürgerliche Gesetzbuch ist auch eine Unterart
der Literatur, also ist das Gesetzbuch eine Fiktion. Lehrt man nicht an der Schule, literarische Gattungen
voneinander zu unterscheiden. 2) Bibel – Ilias Es gibt deutliche Unterscheidungsmerkmale: Bibel enthält
Briefe, Ermahnungen, Sprichwörter … Wenn Paulus-Briefe dabei sind, dann sind sie eine Art Dokument.
Bibel ist, wenn in der Funktion gesehen, eher belehrend und berichtend. Die Ilias ist durchgehend in Hexametern
komponiert und dient als Unterhaltung. Sie unterscheiden sich sowohl in Textgestalt als auch in Funktion
(bzw. pragmatischer Hinsicht).
Put up or shut up! 1) Woher wissen Sie, daß die Bibel nur eine Ansammlung von Geschichten ist? Das ist
bereits eine Feststellung, und dazu muß man Belege aufführen. Alle Literatur ist eine Ansammlung von
fiktionalen Geschichten, von Menschen erdacht und niedergeschrieben. Die angebliche Sonderstellung der
Bibel ist ohne jeden Beleg oder Beweis. Im Gegenteil, ethnologisch usw. läßt sich zeigen, wo die meisten
„Inspirationen“ wirklich herstammen. Wenn die Zeitgenossen Jesu über sein Tun berichten, dann ist die
Bibel eine Art Dokument. Wie z.B. Tagebücher, Briefe usw. Und damit arbeitet auch die Geschichtswissenschaft.
Wir haben auch solche Dokumente in Bibel, z.B. die Apostel-Briefe. Aber jeder ernst zu nehmende Historiker
weiß, daß man Dokumente durch wissenschaftliche Methode auswerten soll. Und dasgleiche machen die Bibelexegeten.
Jeder Kriminaler weiß, die unzuverlässig Augenzeugen sind. Umso mehr, wenn sie parteiisch sind und die
Aussagen erst Jahrzehnte später niedergeschrieben werden. Wie schon gesagt, die Beweislast liegt bei
denen, die behaupten, die Bibel sei „außergewöhnlich“ und unterscheide sich z.B. von der Ilias insofern,
als das sie Gottes Wort ist. Put up or shut up!
einfach Denkender Wer nimmt Bischof Meisner denn noch wirklich ernst? schreibt AUSGERECHNET Josef
Berens, Verfasser des Briefes an „Bruder Papst“ und unzähliger peinlicher Beiträge in verschiedenen
Foren Einfach denkender, Sie haben wirklich jeden Bezug zur Realität verloren…
@Hesse: was ist „handfest“. 1) Woher wissen Sie, daß die Bibel nur eine Ansammlung von Geschichten ist?
Das ist bereits eine Feststellung, und dazu muß man Belege aufführen. Wenn die Zeitgenossen Jesu über
sein Tun berichten, dann ist die Bibel eine Art Dokument. Wie z.B. Tagebücher, Briefe usw. Und damit
arbeitet auch die Geschichtswissenschaft. Wir haben auch solche Dokumente in Bibel, z.B. die Apostel-Briefe.
Aber jeder ernst zu nehmende Historiker weiß, daß man Dokumente durch wissenschaftliche Methode auswerten
soll. Und dasgleiche machen die Bibelexegeten. 2) eben, bloße Wahrscheinlichkeit ist kein Anlaß, an
etwas zu glauben. Aber wenn etwas wahrscheinlich ist, dann darf man zunächst dies nicht ausschließen.
Und so ist es auch mit den Wundern. Sie sind nicht logisch auszusschießen, und Naturgesetze, wie heute
bereits bekannt, sind bloß theoretische Rekonstruktionen, sie sind nicht absolut notwendig. Also soll
man die Möglichkeit der Wundern deshalb nicht dogmatisch ablehnen. 3) Das Beispiel mit dem Wasser: für
Leben, das wir kennen, ist Wasser eine notwendige Voraussetzung. Aber woher wissen Sie, daß es nicht
ganz andere Arten von Wesen geben, die dann ganz andere Voraussetzungen brauchen? Die Menschen haben einen
beschränkten Standpunkt. Was einem jetzt unwahrscheinlich vorkommt, kann später sogar allbekannte Praxis
werden.
f.d.Kiche Geschichtsschreiber, was ich meine, beinhaltet auch Dokumente Klar. Aber die Bibel beinhaltet
keine „Dokumente“ – es ist eine Ansammlung von Geschichten (nicht zu verwechseln mit Geschichte), die
deutlich machen sollen, was gemeint ist. Wenn also irgendein Evangelist Jesus beschreibt (und selber der
Meinung war, dass Jesus der Messias war) dann wird er die Geschichte so schreiben, dass andere das auch
glauben, dass der Glaube daran bestärkt wird. Kritisch denken heisst hier: Nicht alles für bare Münze
zu nehmen. Wenn eben der Hofschreiber irgendeines Könisg von o.g. „tausend Schweinen“ schreibt, dann
kann ich davon ausgehen, dass das Fest üppig war. Wenn über Jesus geschrieben steht, dass er 5000 Leute
mit 5 Broten und 2 Fischen gesättigt hat, dann mag das z.B. bedeuten: Er hat die Leute mit wenig zu essen
zufriedengestellt – also sozusagen Bescheidenheit gelehrt und das Fest war auch ohne Völlerei gelungen.
Könnte so sein. Und was die SciFi angeht: Etwas für möglich halten heisst nicht: daran glauben. Theoretisch
wäre es natürlich möglich, dass Engel existieren – ich kanns nicht widerlegen. Aber die „ETs“ sind
was anderes: Man sieht hier auf der Erde: fl. Wasser ist nötig für Leben. Wenn nun Planeten mit Wasser
gefunden werden – warum sollte es da kein Leben geben? Aber für Engel gibts nicht den kleinsten Handfesten
Hinweis – ausser eben des einen Buches voller Geschichten – und das ist eben nicht „handfest“.
@Hesse: Vorsicht mit Ihrem Argument 1) Geschichtsschreiber, was ich meine, beinhaltet auch Dokumente usw.
Wenn man Ihren Skeptizismus ad absurdum führt, kann man diese auch bezweifeln, und wozu das führt, muß
ich Ihnen nicht näher erläutern. Es gibt bis heute Länder und Menschen, die vergangenen Verbrechen
verleugnen… Nach Ihrer Logik wären diese Leute dann „kritisch denkenden“ Menschen. 2) Tja, Science
Fiction ist für mich ein Märchen, für Sie eben eine Realität. Und Wahrscheinlichkeit beweist noch
nicht die Realität. Und wenn ich sage: es gibt außerirdische Wesen, die auf digitale (d.h. nicht biologische)
Weise ihr Erbgut weitergeben und sich durch eine andere Weise wie wir vermehren, z.B. durch Teilung usw.
Das ist auch wahrscheinlich. Aber dann erzählen Sie mir, worin besteht hier der Unterschied zur Jungfrauengeburt.
Übrigens, ich habe eine Freundin, die neulich katholisch getauft ist: Sie ist akademische Biologin und
arbeitet in einem Labor einer berühmten Hochschule. Sie hat weniger Problem damit als Sie. Und ich glaube,
diese Biologin kann es auch besser urteilen. 3) Bibelexegeten: Sie arbeiten mit erprobten philologischen
Mitteln, und mit mehr Common Sense als manche dogmatische Atheisten, die sich aller anderen Weltbildern
blind stellen und andere noch zu dem eigenen zwingen wollen.
f.d. Kirche Denn wie kann ich den Geschichtsschreibern nun glauben? Kann man nicht. Geschichtsschreibung
ist beinahe nie objektiv gewesen – und auch heute noch nicht. Und früher war das extremer. Wenn du zum
Beispiel nur mal die Berichte von Chronisten einer Schlacht zwischen zwei Herrschern liesst (also z.B.
zwischen Alexander dem Grossen und dem persischen Heer) dann kann man nicht davon ausgehen, dass sie wirklich
historische Tatsachen niederschreiben. Man muss die Intention der Schreiber miteinbeziehen. Standen sie
in Diensten eines der Herrscher? Des Gewinners? Dann wollten sie seinen Sieg besonders heroisch aussehen
lassen. Des Verlierers? Dann war das gegnerische Heer 10fach überlegen oder kämpfte unfair. Schon profanere
Dinge werden übertrieben – wenn z.B. in einem mittelalterlichen Dokument steht, bei des Königs Hochzeit
seien „tausend Schweine“ verzehrt worden, dann heisst das nicht wirklich 1000, sondern einfach sehr sehr
viele, der König war großzügig, das Fest war gigantisch und es gab reichlich zu essen. Stichwort Ausserirdische:
Sind nicht absurd – wenn man weiss, wieviele Sternlein stehen ^^ – alleine in unserer Galaxie 100 Mio.
Und es gibt etwa 100 Mio Galaxien… da ist die Annahme für Leben auf anderen Planeten durchaus nicht
„absurd“. „Engel“ hingegen sind absurd. Geistwesen? Noch nie eines gesehen/erlebt. Dass Allah existiert
ist genauso wahrscheinlich. Oder Zeus, Wotan… Bibelexegeten Auf welcher Grundlage? Gesunder Menschenverstand
kanns nicht sein…
#38 für die Kirche 19:43:14 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
@Hesse: Fortführung unserer Diskussion 1) Jungfraugeburt: ich frage mich, wieso heute die Menschen außerirdische
Wesen nicht für absurb halten, aber doch Engeln. Dazu gibt es keine vernünftigen Gründe: nur ein Paradigmenwechsel,
eine Art Kulturkampf, bloß soziologisch zu erklären. Aber das die meisten Menschen nicht mehr so denken,
heißt nicht, das es falsch ist. 2) Die katholische Kirche hat nie gegen die Evolutionslehre ausgesprochen,
das war die anglikanische Kirche. Und das kommt eben davon, daß man eine fundamentalistische Einstellung
zu der Bibel annahm. 3) Die Bibelexegeten beschäftigen sich eben mit solchen Fragen, wann was von der
Bibel als historische Berichte, und wann was als Allegorie zu verstehen ist. 4) Ihr kategorisches Imperativ:
lehnen alles ab, was in ihrer Lebenswirklichkeit nicht vorkommt und keinen Sinn ergibt beinhaltet einen
Begriff, der Auslegung bedarf: Sinn ist abhängig vom Weltbild einer Person. Etwas als nicht sinnvoll
zu betrachten ist eine subjektive Einstellung zu dem, was einem präsentiert ist, sei es eine Wunder,
oder ein normales Vorkommnis. Nach Ihrem Diktum kann man auch eine tatsächlich erlebte Wunder als sinnlos
ablehnen, wenn man dogmatisch atheist und materialist ist. Aber das bedeutet nicht, daß es so vernünftig
und richtig ist. Und wenn Sie schreiben, wir sollen alles ablehnen, was nicht in unserer eigenen Lebenswirklichkeit
vorkommt, dann müssen wir eigentlich alle historischen Geschehennisse ablehnen. Denn wie kann ich den
Geschichtsschreibern nun glauben?
f.d. Kirche: ähja… Was ist absurd an der Jungfraugeburt? Diese Möglichkeit ist nicht logisch ausgeschlossen.
Naja, HEUTE ginge das vielleicht: Künstliche Befruchtung und dann Geburt per Kaiserschnitt – Tadaa:
Jungfrauengeburt. Bereits der antike Rhetor u. Bibelübersetzer Hieronymus hat gesagt, die Genesis sei
in einem mystischen Stil geschrieben. Dein Wort in Gottes Gehörgang (bzw in die Gehärgänge so einiger
Christen)! Daher ist die Kirche auch nicht gegen die Evolutionslehre Ja, nicht mehr. Sie MUSSTE, um sich
nicht völlig lächerlich zu machen, umschwenken. da sie die Genesis nicht wortwörtlich als einen naturwissenschaftlichen
Bericht liest. Jop – die Frage ist halt nur, was alles in der Bibel nicht wortwörtlich zu lesen sei und
was nun eben doch. Wenn die Genesis nicht wörtlich zu nehmen ist, warum dann die Jungrauengeburt und
die Speisung der 5000? Könnten (bzw: sind, nach meiner Auffassung) alles nur Metaphern sein. Denn kritisch
heißt, zu prüfen, offen zu sein, aber heutige Menschen, die sich als kritische Denker betrachten, lehnen
dogmatisch alles ab, was nicht zu ihrem Weltbild paßt. Muss heissen: lehnen alles ab, was in ihrer Lebenswirklichkeit
nicht vorkommt und keinen Sinn ergibt – wie eben göttliches Wirken, welches sich auf eine „Märchenzeit“
beschränkt – oder wann hast du zum letzeten Mal einen über den städtischen Teich wandeln sehen?
#36 für die Kirche 18:59:40 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
@Hesse: Denke kritisch ist leider ein Dogma geworden. Eigentlich ist es schön, kritisch zu denken. Denn
kritisch heißt, zu prüfen, offen zu sein, aber heutige Menschen, die sich als kritische Denker betrachten,
lehnen dogmatisch alles ab, was nicht zu ihrem Weltbild paßt. Was ist absurd an der Jungfraugeburt? Diese
Möglichkeit ist nicht logisch ausgeschlossen. Die Naturwissenschaftler wissen heute, daß ihre Theorien
bloß Rekonstruktionsmodellen sind, aber keine unveränderbare Wahrheit. Außerdem hat man bereits viel
darüber geschrieben, wie die fundamentalistischen Atheisten die Bibel gerade zu naive wortwörtlich lesen.
Bereits der antike Rhetor u. Bibelübersetzer Hieronymus hat gesagt, die Genesis sei in einem mystischen
Stil geschrieben. Daher ist die Kirche auch nicht gegen die Evolutionslehre, da sie die Genesis nicht
wortwörtlich als einen naturwissenschaftlichen Bericht liest.
f.d.Kirche Was ist denn beim Hinsehen zweifelhaft an unserem Glauben? Die Konsekretion? Nun – die natürlich
auch. Aber auch die ganzen Grundlagen – Jungfrauengeburt, Wasserwandeln, 2 Brote und fünf Fische für
sehr viele Leute, Kranke heilen, naja, das alles eben. Vom AT gar nicht zu reden… da wirds noch hahnebüchener.
Glaubensakt ist meines Achtens insofern gut, weil er ein Ausdruck des Vertrauens ist. Hm… also ich weiss
nicht – ich glaub ja meinem Bank-Menschen auch nicht, dass Aktien eine Totsichere Anlage-Möglichkeit
für mein Geld sind. Und dem Scharlatan um die Ecke trau ich auch nicht über den Weg, wenn er mir ein
Gerät andrehen will, welches mir auf irgendeine wundersame Weise hülfe, meine Rückenschmerzen loszuwerden.
Mangelt es mir deswegen an Vertrauen? Verstehste mein Problem mit dem Glauben an sich (mal ganz egal woran
genau): In allen anderen Bereichen (und sogar von den jeweiligen Gläubigen über andere Religionen) heisst
es: Glaub DAS doch nicht! Denke kritisch!
#34 für die Kirche 18:00:27 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
@Hesse: gute Frage Warum? Was ist erstrebenswert und positiv daran, irgendwas einfach zu glauben, auch
wenns beim genaueren Hinsehen sehr zweifelhaft ist? Eine gute Frage muß man detailiert beantworten: 1)
Glaubensakt ist meines Achtens insofern gut, weil er ein Ausdruck des Vertrauens ist. In der zwischenmenschlichen
Beziehung spielt der Glaube an die Aufrichtigkeit oder guten Willen einer anderen Person eine fundamentale
Rolle. 2) Was ist denn beim Hinsehen zweifelhaft an unserem Glauben? Die Konsekretion? Die kirchliche
Lehre besagt auch nicht, daß die Hostie materialiter Leib Christi ist. Nach Thomas v. Aquin bleibt die
Materie als Akzidens da, d.h. die Hostie ist ja nach der Wandlung auch noch aus Mehl u. Wasser. Aber die
Substanz ist ausgetauscht. Die sogenannte Transsubstantiationslehre. Und warum soll dann die Konsekretion
zweifelhaft sein? Gibt es einen Anhaltspunkt? Nun, man kann sagen, wir sehen es nicht. O.K. Aber die kirchliche
Lehre sagt auch nicht, daß wir es sehen können. Sondern daß wir es als gegenwärtig glauben sollen,
weil Jesus Christus selber gesagt hat „Das ist mein Leib“. Der Zweifel entsteht nur dann, wenn man nicht
glaubt oder nicht mehr glaubt. Wenn er aber glaubt, gibt es keinen Zweifel. Und dieser Zweifel rührt
weder von logischen Widersprüchen noch von empirischen Gegenbelegen her. Das heißt dann, man hat genauso
gute Gründe zu glauben oder zu zweifeln. Dann steht man vor der Wahl. Ich sage Ja, weil ich eben den
Aposteln und unserer Kirche vertraue.
#33 KarlBorromäus 17:15:03 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
Die Beweise Ich verweise nun auf eine exzellente Seite, übernehme also freiwillig die Beweislast (obwohl
es an Ihnen liegen würde – was tut man nicht alles für diese Zweifler) Immunologie Die Reaktion der
zonalen Präzipitation (nach Uhlenhuth) wird häufig in der Gerichtsmedizin verwendet um festzustellen,
ob das Gewebe menschlicher oder tierischer Art ist. Ergebnis: Das Gewebe ist menschliches Fleisch. Blutgruppe
Die Reaktion der ,Absorptions – Dilution nach Fiori beweist, dass das ,,Fleisch“ zur Blutgruppe AB gehört.
Alles weitere hier web246m.dynamic-kunden.ch/…istische.wunder.html.
f.d.Kirche: Eine echte Frage! Und eine knifflige vll? Dazu braucht man keinen Glaubensakt. Offensichtlich
hälst du den „Glaubensakt“ für erstrebenswert und prinzipiell gut, oder? Wenn dem so ist: Warum? Was
ist erstrebenswert und positiv daran, irgendwas einfach zu glauben, auch wenns beim genaueren Hinsehen
sehr zweifelhaft ist?
#30 für die Kirche 16:52:00 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
@JMX: Beweis Das Glaubensgut, da nicht der sinnlichen Welt hinzugehörend, ist nicht durch empirische
Mitteln zu beweisen. Wenn unser Glaube so einfach zu beweisen ist, dann ist es zwingend, daß jeder ihn
als wahr akzeptiert. Dann ist der Glaube auch abgeschafft, dann einen Beweis glaubt man nicht, man sieht,
ob er stimmig oder nicht. Dazu braucht man keinen Glaubensakt. Gerade weil unser Glaube solches einfaches
Verfahren übersteigt, müssen wir glauben, was uns die Aposteln und Kirchenväter überliefert haben.
Zum Glauben brauchen wir den Willen, ja zu sagen. Weil Sie aber ohnehin Nein sagen, müssen Sie nicht
glauben. Wenn Sie aber behaupten, das, was wir glauben, falsch sei, dann haben Sie die Beweislast. Wir
haben jedoch keine Beweislast. Denn wir behaupten nicht, daß das, was wir glauben, empirisch wahr sei
oder mathemathisch wahr sei. Sondern daß wir es als wahr glauben. Das ist eine Aussage über uns selbst,
und zu beweisen muß ich bloß auf mich selber zeigen: denn ich glaube, was uns die Kirche lehrt wahr
ist. Aber ich behaupte damit nicht, daß es durch uns nun verfügbare Mitteln zu beweisen sei. Wenn ich
so behaupten würde, dann müßte ich tatsächlich die Beweislast tragen.
Beweislast für Dummys Ich habe aber nicht etwas behauptet, sondern auf eine Tatsache hingewiesen. Diese
konsekrierte Hostie ist da. Das ist ein unumstößliches Faktum. Aus Basta! Da bist jetzt du gefordert,
dieses Faktum als Fälschung zu widerlegen. Falsch. Die Behauptung ist: diese Hostie ist 1. konsekriert
und 2. Manifestation eines Wunders geworden. Beides wäre zu beweisen. Wenn ich behaupte ich hätte ein
Mittel gegen Krebs gefunden, muß ich (A) Belege für die Wirksamkeit anführen und nicht derjenige (B),
der das anzweifelt. B hat die Beweislast erst, NACHDEM A seiner Beweislast adäquat(!) nachgekommen ist.
#28 für die Kirche 14:58:35 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
@KarlBorromäus: Ja, bestimmt werden unsere Gebete für sie erhört. In der letzten Zeit bin ich immer
wieder auf Zeugnisse der Judenbekehrung gestoßen. Es gibt sogar eine Vereinigung hebrärischen Katholiken.
Sie werden eine Brücke bauen zwischen uns und den Israeliten.
#27 KarlBorromäus 14:38:47 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
@für die Kirche Ganz bestimmt werden die Juden Jesus als den verheißenen Messias erkennen. Ich denke
da an das Gleichnis mit dem verlorenen Sohn. Es wird ihnen verziehen werden, davon bin ich überzeugt.
Es ändert aber nichts an der Schwere ihrer Schuld. Ihr Herz wurde versteinert und es wird noch Schlimmes
geschehen müssen, bis sie sich bekehren, aber lange wird es m.E. nicht mehr dauern (Malachias: De gloria
olivæ – Vom Ruhm des Olivenbaums; die Prophezeiung für unseren Bendedikt, ironischerweise einem Deutschen
) Anstatt ihre Schuld abzusühnen haben sie sie in den letzten Jahrhunderten jedoch noch vergrößert.
Wir lange beten wir schon am Karfreitag, dieses hochheiligen Tag, für sein verirrtes Volk Israel? Für
kein Volk auf der ganzen Welt wurde so viel gebetet wie für dieses Eine. Aber deine Geschichte mit den
jüdischen Missionaren zeigt, dass sie doch erhört werden! „Aber am Ende wird mein unbeflecktes Herz
triumphieren!“ Wo triumphiert wird, muss davor aber gekämpft werden! Es wird Großes geschehen, schon
sehr bald!
@ JMX Ich jammere nicht. Und wie! Es gefällt mir hier sehr, in euer selbstgerechtes, selbstbetrügendes
Wespennest zu stechen ist, sehr amüsant – und sehr wichtig! Eigentlich tue ich euch einen Gefallen, an
mir könnt ihr üben. Hirngespinste eines Teenagers. Oder meint ihr, im realen Leben werdet ihr nicht
mit kritischen Fragen konfrontiert. Ich nicht. Wer mich kennt, gibt sofort auf. Um mit mir aufzunehmen
müssen solche wie du früh aufstehen, sich schnell not-taufen lassen und 2-3 theologische Fakultäten
im Schnellgang absolvieren – dann öffnet sich für euch die Chance, dass ich mit euch überhaupt ernsthaft
rede.
#25 für die Kirche 14:09:43 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
@KarlBorromäus: Judenmission Im Grunde haben Sie recht: denn Jesus Christus stammt von dem jüdischen
Volk, das eine gewichtige Rolle in der Heilsgeschichte spielt. Der Messias-Glaube ist sogar bei dem großen
Philosophen, Rabbi Moses Maimonides bezeugt. @alle: Judenmission ist nicht gleich Antisemitismus. Gerade
umgekehrt: wenn die Christen antisemitischen Gedanken anhängen, werden sie nicht daran interessiert sein,
daß die Juden auch am Heil teilhaftig sein können, und also kein Interesse an ihrer Missionierung. Und
gerade der christliche Antisemitismus besteht darin, die Juden als Gegenbild in ihren Ghetto zu lassen.
Denn sie bezeugten nach dem christlichen Antisemitismus, daß Gott sie verlassen hat und jetzt die Christen
an ihre alte Stelle treten. Die Emanzipationsbewegung der Juden in der Aufklärung besteht auch darin,
daß die Juden sich taufen lassen. Und weiter: heutezutage sprechen gerade katholisch gewordene Juden
ausdrücklich für die Judenmission, gerade weil sie ihr eigenes Volk lieben. Es gibt einen Orden im Heiligen
Land, spezialisiert für die Judenmission. Und sagen Sie alle bitte nicht, daß er antisemitisch sei,
denn er wurde gegründet von zwei jüdischen Brüdern, die ihren Weg in unsere Heilige Kirche gefunden
haben.
Isch liebä eusch alle Du jammerst wie die Besessenen vor Jesus dem Christus! Wenn es dir hier nicht gefällt,
du Ignorant, dann verschwinde! Ich jammere nicht. Es gefällt mir hier sehr, in euer selbstgerechtes,
selbstbetrügendes Wespennest zu stechen ist, sehr amüsant – und sehr wichtig! Eigentlich tue ich euch
einen Gefallen, an mir könnt ihr üben. Oder meint ihr, im realen Leben werdet ihr nicht mit kritischen
Fragen konfrontiert.
#23 KarlBorromäus 13:59:43 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
@JMX – Behauptung und die Fakten Die Beweislast liegt immer noch bei dem, der etwas behauptet. Ich habe
aber nicht etwas behauptet, sondern auf eine Tatsache hingewiesen. Diese konsekrierte Hostie ist da. Das
ist ein unumstößliches Faktum. Aus Basta! Da bist jetzt du gefordert, dieses Faktum als Fälschung zu
widerlegen.
@ JMX Die Beweislast liegt immer noch bei dem, der etwas behauptet. Blödsinn! Du jammerst wie die Besessenen
vor Jesus dem Christus! Wenn es dir hier nicht gefällt, du Ignorant, dann verschwinde!
Beweislast Warum sollen immer wir Katholiken euch die Arbeit machen und nach langweiligen Beweisen suchen.
Machen wirs doch umgekehrt, du beweist mir jetzt mal, dass es eine Fälschung ist. Die Beweislast liegt
immer noch bei dem, der etwas behauptet. Das mag euch nicht passen, aber einfach zu behaupten, die Beweislast
liege plötzlich bei der anderen Partei. Das ist ein billiger Trick. Ein nutzloser dazu. Extraordinary
claims demand extraordinary evidence – Carl Sagan
#20 KarlBorromäus 13:46:02 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
@JMX – Oh ihr Kleingläubigen! Warum sollen immer wir Katholiken euch die Arbeit machen und nach langweiligen
Beweisen suchen. Machen wirs doch umgekehrt, du beweist mir jetzt mal, dass es eine Fälschung ist.
Details bitte @JMX alle „Blutwunder“ die mit thixotrophischen Flüssigkeiten leicht herzustellen sind
Man kann thixotrophe Flüssigkeiten wie dein liebes Ketchup oder das gute alte Weiss zum Wandbemalen sehr
wohl von Blut unterscheiden Bequemerweise wird nirgendwo erklärt, wie das „Blut“ untersucht wurde – und
nach welchen Kriterien. Durfte man eine Probe nehmen? Waren das unabhängige Wissenschaftler? Rot, eisenhaltig
und dickflüssig reichen leider nicht als Kriterien aus. Selbst wenn es Blut wäre, hieße das noch lange
nicht, daß ein Wunder stattfand, es hieße nur, daß man Blut thixothropisch machen kann.
@ gregorio wenn ich die heilige schrift recht verstanden habe, ist eine judenmission überflüssig, denn
der bund, den gott mit abraham und dem volk israel geschlossen hat und durch mose und die zehn gebote
erneuerte, wurde nie aufgekündigt… Doch. Mit dem Mord an einem Juden – Jesus von Nazareth – der zu
denen gekommen ist, die ihn ablehnten: „Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt.“
(Mt 15:24) zu den Juden sagte er auch: „Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen, und er
verdorrt…“ (Joh 15:6) und: „Ihr habt den Teufel zum Vater, und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater
verlangt. Er war ein Mörder von Anfang an. Und er steht nicht in der Wahrheit; denn es ist keine Wahrheit
in ihm. Wenn er lügt, sagt er das, was aus ihm selbst kommt; denn er ist ein Lügner und ist der Vater
der Lüge. Mir aber glaubt ihr nicht, weil ich die Wahrheit sage. Wer von euch kann mir eine Sünde nachweisen?
Wenn ich die Wahrheit sage, warum glaubt ihr mir nicht? Wer aus Gott ist, hört die Worte Gottes; ihr
hört sie deshalb nicht, weil ihr nicht aus Gott seid.“ (Joh 8:44-47) Vor der Kreuzigung antworteten die
Juden: „Kreuzige ihn!“ (Mk 15:13) und: „Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!“ (Mt 27:25)
Werter Alois, darf ich nun (mit Divino afflante) behaupten, daß nicht alle Psalmen von David stammen,
obwohl das eine Aussage ist, die auf historisch-kritischer Exegese beruht?
#16 KarlBorromäus 13:31:01 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
@HaAchner Was sie anführen, ist im Kern eine „gewöhnliche“ Transsubstantiation, die jedoch schon ein
unglaubliches Wunder (d.h. vom Menschenverstand in seiner Ganzheit gar nicht abschätzbares Wunder) darstellt.
Das Wunder von Lanciano ist ein Wunder, das ein noch größeres Wunder inkludiert. Und es widerspricht
der Katholischen Lehre nicht, da es ja ein eucharistisches Wunder darstellt und nicht das „gewöhnliche“
Wunder (=Eucharistie!) selbst. Somit trifft die Definition nicht zu. @JMX alle „Blutwunder“ die mit thixotrophischen
Flüssigkeiten leicht herzustellen sind Man kann thixotrophe Flüssigkeiten wie dein liebes Ketchup oder
das gute alte Weiss zum Wandbemalen sehr wohl von Blut unterscheiden.
#15 Alois Bischof 13:12:25 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
Die angebliche historisch-kritische Methode die die Historizität der Wunder Jesu leugnet samt seine Gottheit,
ist eigentlich schon vom hl. Pius X. verurteilt wurden. Das heißt nicht, daß eine kritische Auslegung
der hl. Schrift oder die Einbindung geschichtswissenschaftlicher Erkenntnisse unmöglich sei, aber die
hochgejubelte „historisch-kritische Methode“ wurde sogar in Pascendi (1907) erwähnt und abgelehnt, auch
noch 1947 von der Päpstlichen Bibelkommission. Und Religionsfreiheit, Kardinal Meisner? War die Würde
jedes Menschen in der staatlichen Katholischen k.u.k.-Monarchie nicht gewährleistet? Wieso nicht? Es
gab dort religiöse Toleranz, aber kein Indifferentismus und Staatslaizismus und unbeschränkte Zulassung
aller Sekten und Kulte wie es „Dignitatis humanae“ (1964) – Meisners Wortlaut nach – angeblich gefordert
habe (im Gegensatz zum Syllabus errorum von 1864). Wurde die Würde des Menschen in Irland 1929 mit Füßen
getreten? Oder sind diese Religionsfreiheitsfanatiker eigentlich Apologeten freimaurerischen Laizismus
und Verteidiger der unheiligen „Trennung von Staat und Kirche“. (Sieh dazu: ‘Notre Charge Apostolique’
aus 1906.)
#14 Katakombe † 12:45:16 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
Kreuz.netler-Mission ist viel dringender! Gläubige Juden stehen unsrem Herrgott viel näher als die antichristlichen
Kreuz.net-Aktivisten! Eine Missionierung dieser Sektierer wäre nötig, scheint aber bei der Verbohrtheit
dieser Typen kaum erfolgversprechend.
Wunder erzeugen leicht gemacht – mit Ketchup Das kannst du den Zeugen Jehovas, Baptisten u.a. Sekten vorwerfen.
Allen Religionen, mein Lieber. Keine hat (z.B. von der Bibel unabhängige) überprüfbare Beweise für
einen Gott oder ihre Glaubensinhalte. @ Borromäus: Wenn es wirklich so wäre, würde das die Kirche in
alle Welt posaunen und es gäbe von dir einen anderen Link als ausgerechnet Kathpedia. Das Turiner Grabtuch
ist z.B. eine Fälschung. Wenn, die KP behauptet, das Blut in Locarno identisch ist, was heißt das dann
wohl…? Das „Wunder“ von Locarno ist aller Wahrscheinlichkeit ebenso eine Fälschung (daß das menschliches
Fleisch ist beweist erstmal nur das es menschliches Fleisch ist). Der wahre Hergang ist nicht rekonstruierbar,
es kann genauso ein Taschenspielertrick sein, wie alle „Blutwunder“ die mit thixotrophischen Flüssigkeiten
leicht herzustellen sind.
#12 gregorio 12:32:07 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
judenmission überflüssig wenn ich die heilige schrift recht verstanden habe, ist eine judenmission überflüssig,
denn der bund, den gott mit abraham und dem volk israel geschlossen hat und durch mose und die zehn gebote
erneuerte, wurde nie aufgekündigt, oder kann mir einer der möchtegern-judenmissonare eine stelle in
der heiligen schrift nennen, in der etwas gegenteiliges steht?
#11 HaAcher 12:17:48 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
@KarlBoromäus Ihr Wunder von Lanciano bzw. die Behauptung, es hätte sich eine Hostie in ein Stück Herzgewebe
verwandelt widerspricht der 1215 (IV. Lateranense) dogamtisierten katholische Eucharistielehre (Stichwort
Transsubstantiation, d.h. die Substanz verwandelt sich; das immaterielle „Brot-Sein“ des Brotes wird in
ein „Leib-Christi-Sein“ dieses Brotes gewandelt; die materia(Brot – chem./phsikal. gedacht) wandelt sich
gerade nicht …) Also prüfe (d.h. lies Denzinger) und behalte das Gute! Tja und für Ihr nettes „Wunder“:
Da es der katholischen Lehre offensichtlich deutlichst widerspricht, ist es entweder vom Bösen oder ein
fake…
@ JMX Missionierung bedeutet für mich, daß mir Leute weismachen wollen, daß sie wissen, wie ich mein
Leben zu leben und zu denken habe, weil es ihnen ihre Stimmen im Kopf – angeblich mit dem Familiennamen
Gott- , gesagt haben. Ohne irgendeinen Beweis. Das kannst du den Zeugen Jehovas, Baptisten u.a. Sekten
vorwerfen. Oh doch, die Tatsache, daß die RRK nicht mehr(!) ebenso agressiv ist, ändert nichts an der
prinzipiellen Austauschbarkeit der (abrahamitischen) Religionen in diesem Bereich. Was du nicht sagst! Wieso nicht auch die Offenheit zum Judentum, Jainismus, Islam, Hindusmus, Pastafarianismus? –- Atheismus?
Wer sagt, dass es nicht so ist? Deine Teenagerstreitsucht potenziert dein antikatholisches Hirngespinst.
Du bist im pre-VII Katholizentrismus eingeigelt, das ist ok so, nur laß bitte alle anderen damit in Ruhe,
zumindest solange noch kein Interview mit Jesus im TV läuft… Wen ich in Ruhe lasse, entscheide ich,
du Möchtegernerwachsener!
#9 KarlBorromäus 12:11:05 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
@JMX – Beweise gibt es genug! Missionierung bedeutet für mich, daß mir Leute weismachen wollen, daß
sie wissen, wie ich mein Leben zu leben und zu denken habe, weil es ihnen ihre Stimmen im Kopf – angeblich
mit dem Familiennamen Gott- , gesagt haben. Ohne irgendeinen Beweis. Jesus Christus hat uns mit Beweisen
seiner Existenz und Allmacht geradezu überhäuft! Und auch, dass die katholische Kirche SEINE EINZIGE
KIRCHE ist! Das Wunder von Lanciano www.kathpedia.com/index.php?title=Lanciano Im 7.Jahrhundert feierte
ein Basilianermönch die Heilige Messe. Ihn plagten schon länger Zweifel bei der Frage nach der Echtheit
der Heiligen Eucharistie. Bei der Wandlung passiert das Unglaubliche. Ein Teil der Heiligen Hostie verwandelte
sich in blutendes Fleisch, der Wein wurde zu frischem Blut, das später in fünf Blutkörperchen gerann.
Seit dieser Zeit kann man den Leib und das Blut Christi in Lanciano öffentlich sehen. Die wunderbare
Hostie wird zwischen zwei Glasscheiben in einer Monstranz aufbewahrt und ist unverwest. 1970 wurde es
wissenschaftlich untersucht: Diese wissenschaftliche Prüfung ergab: 1.Es handelt sich um wirkliches Fleisch
und Blut. 2.Sowohl das Fleisch als auch das Blut stammen von einem Menschen. 3.Das Fleisch weist eindeutig
die Struktur des Herzgewebes auf. 4.Das Fleisch und das Blut haben die gleiche Blutgruppe. 5.Das Diagramm
des Blutes ist übertragungsfähig auf menschliches Blut, wie es heute entnommen wird. 6.Das Fleisch und
das Blut gleichen dem einer lebenden Person. Prüfet alles, und das Gute behaltet!
Card. Meisner Es gibt ein übles, böses gemachtes Buch über Card. Meisner, welches in keinem Regal eines
aufrechten Katholiken stehen darf, Worte des HH. Kardinals, übelst aus dem Zusammenhang gerissen, um
S.E. zu diskreditieren. www.amazon.de/…oachim/dp/3938484683 Wer dieses Buch kennt und die Lektüre gebeichtet
hat, der weiß, wie übel man dem HH Kardinal mitspielt. Da ist Lustseuche noch gar nichts.
Katholizentrismus Für euch bedeutet Mission offensichtlich Zwang (zum Katholizismus). Missionierung bedeutet
für mich, daß mir Leute weismachen wollen, daß sie wissen, wie ich mein Leben zu leben und zu denken
habe, weil es ihnen ihre Stimmen im Kopf – angeblich mit dem Familiennamen Gott- , gesagt haben. Ohne
irgendeinen Beweis. Von der Aggressivität und Katholikenfeindlichkeit im Missionieren der „Anderen“ (z.
B.: Baptisten und Protestanten), die in den Ländern der 3 Welt missionieren, habt ihr offenbar auch keine
Ahnung. Oh doch, die Tatsache, daß die RRK nicht mehr(!) ebenso agressiv ist, ändert nichts an der prinzipiellen
Austauschbarkeit der (abrahamitischen) Religionen in diesem Bereich. Religionsfreiheit beinhaltet auch
die Offenheit für das Katholische, das niemandem durch Mission aufgezwungen wird – offensichtlich sind
viele nicht in der Lage das zu kapieren. Wieso nicht auch die Offenheit zum Judentum, Jainismus, Islam,
Hindusmus, Pastafarianismus? –- Atheismus? Du bist im pre-VII Katholizentrismus eingeigelt, das ist ok
so, nur laß bitte alle anderen damit in Ruhe, zumindest solange noch kein Interview mit Jesus im TV läuft…
#6 LandorganistII 11:57:54 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
Kard. Meisner, mag manchmal übers Ziel hinausschießen, aber ich bin mir sicher, dass er nicht von der
„Lustseuche AIDS“ gesprochen hat. Das ist der menschenverachtenden Jargon von Hetznet, und nichts weiter!
@ JMX Wie läßt sich denn bitte Missionierung mit Religionsfreiheit vereinbaren? Dass nach dem V2 solche
Fragen gestellt werden, wundert mich nicht. Offenbar habt ihr (antikatholisches Ignorantentum) keine Ahnung,
was Missionierung bedeutet. Für euch bedeutet Mission offensichtlich Zwang (zum Katholizismus). Von der
Aggressivität und Katholikenfeindlichkeit im Missionieren der „Anderen“ (z. B.: Baptisten und Protestanten),
die in den Ländern der 3 Welt missionieren, habt ihr offenbar auch keine Ahnung. Religionsfreiheit beinhaltet
auch die Offenheit für das Katholische, das niemandem durch Mission aufgezwungen wird – offensichtlich
sind viele nicht in der Lage das zu kapieren. Die Religionsfreiheit gehöre zu den menschlichen Grundrechten:
„Wo sie nicht gewährleistet ist, wird der Mensch mißachtet.“ Das gilt natürlich nur für einen Katholiban,
alle anderen müssen bekehrt werden. JA!!! Laßt uns mit eurem Aberglauben in Ruhe! Dann verschwindet
einfach von hier, ihr Dilettanten!
#3 KarlBorromäus 10:55:54 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
Judenmission Die Juden werden Jesus Christus, Sohn des lebendigen Gottes, der im allerheiligsten Sakrament
des Altars zugegen als wahrer Gott und Mensch, als den verheißenen Messias erkennen. Das wird höchstwahrscheinlich
unter unserem Benedikt sein (De gloria olivæ – Vom Ruhm des Olivenbaums ist seine Malachias-Prophezeiung).
Dann kommt eine schöne Zeit!
Wie läßt sich denn bitte Missionierung mit Religionsfreiheit vereinbaren? Die Religionsfreiheit gehöre
zu den menschlichen Grundrechten: „Wo sie nicht gewährleistet ist, wird der Mensch mißachtet.“ Das gilt
natürlich nur für einen Katholiban, alle anderen müssen bekehrt werden. Laßt uns mit eurem Aberglauben
in Ruhe!
#1 Confiteor 10:20:50 | Donnerstag, 23. Oktober 2008
Die große Lachnummer: Judenmission Die kirchliche Schaumsprache interessiert nicht einmal mehr die Bischöfe,
die sie eingeführt haben. Doch klare Worte – etwa zur dringend notwendigen Judenmission – wollen sie
auch nicht. Zweitausend Jahre sind vergangen und ist die Judenmission dringend notwendig. Wer will sich
denn da so dringend lächerlich machen? Die Juden werden sich von den Katholibans missionieren lassen.
Das ist die große Lachnummer…!