kreuzmeldungen
Besser vor der eigenen Türe + Mit großer Mehrheit + Ganz protestantisch + Mehr tote Christen + Sogenannte Islamisten sind ein willkommener Sündenbock
Papst Pius XII.
Papst Pius XII.
Besser vor der eigenen Türe

Israel. Der israelische Sozialminister Isaak Herzog findet eine Seligsprechung Pius XII. – der im Zweiten Weltkrieg 800.000 Juden das Leben gerettet hat – „inakzeptabel“. Das erklärte er vor der Tel Aviver Zeitung ‘Haaretz’. Herzog hält es für angeblich nicht bewiesen, daß Pius XII. entscheidende Schritte gegen die Judenverfolgung unternommen hat. Der Postulator des Seligsprechungsverfahrens, Pater Paolo Molinari SJ, bezeichnete Herzogs Leugnungen vor der italienischen Tageszeitung ‘La Repubblica’ als „Einmischung“. Die Seligsprechung sei eine interne Angelegenheit der Kirche.

Mit großer Mehrheit

Großbritannien. Das britische Unterhaus hat am Mittwoch abend ein lebensfeindliches Embryonengesetz mit großer Mehrheit verabschiedet. Das Gesetz erlaubt, Mensch-Tier-Hybride zu angeblichen Forschungszwecken herzustellen. Es muß nun noch im Oberhaus angenommen und von Königin Elisabeth unterschrieben werden. Die Sitzung im Unterhaus dauerte vier Stunden. Danach blieb keine Zeit mehr für eine geplante Debatte zur weiteren Entrechtung ungeborener Kinder im Mutterleib.

Ganz protestantisch

Vatikan. „Ich habe mehrmals in den vergangenen Wochen gedacht, wenn das die Menschen vor 400 Jahren gehört hätten, wäre die Kirchengeschichte anders verlaufen.“ Das erklärte der anglikanische Vertreter bei der Weltbischofssynode, Bischof Nicholas Thomas Wright von Durham, vor ‘Radio Vatikan’. Wright ist begeistert vom Wunsch der Bischöfe, die Bibel mit Blick auf die moderne Gesellschaft neu zu lesen. Die Betonung der Predigt freut den Anglikaner besonders. Daß angeblich jede Eucharistiefeier eine Predigt brauche, sei „eines der Anliegen der Reformatoren gewesen“.

Mehr tote Christen

Irak. In Mossul – im ehemaligen Ninive – sind erneut zwei Christen getötet worden. Das berichtete die Nachrichtenagentur ‘AsiaNews’. Mehr als 10.000 Christen sind auf der Flucht. Premierminister Nuri al-Maliki bat die Christen, im Land zu bleiben. Gleichzeitig gab er zu, daß es sich bei den Anschlägen um einen „politischen Plan“ gegen die Christen handle. Was er damit meinte, ließ der Premierminister offen.

Sogenannte Islamisten sind ein willkommener Sündenbock

„Die Ermordung eines Richters des Obersten Verwaltungsgerichtes in Ankara 2006, die bisher Islamisten zugeschrieben wurde, soll ebenso auf das Konto von ‘Ergenekon’ gehen wie ein Anschlag auf die kemalistische Zeitung ‘Cumhuriyet’. Ob die Ermordung des armenischen Publizisten Hrant Dink und des katholischen Priesters Antonio Santoro ebenfalls auf ‘Ergenekon’ zurückzuführen ist, läßt die Anklage offen. Die türkische Zeitung ‘Zaman’ zitiert einen ‘geheimen Zeugen’, der dies und mehr behauptet.“

Aus einem Bericht von Stephan Baier für die katholische Zeitung ‘Tagespost’ über einen am Montag in Istanbul begonnen Prozeß gegen 86 prominente Türken. Sie sind angeklagt mit ihrem Geheimprojekt ‘Ergenekon’ durch Morde und Attentate einen Staatsstreich geplant zu haben. Hinter ‘Ergenekon’ stehen religionsfeindliche Kemalisten, die sich den freimaurerischen Idealen von Mustafa Kemal Atatürk († 1938) verschrieben haben.
      
41 Lesermeinungen
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#42   Stephanus   01:16:58 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Na denn,…
…Mahlzeit!
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#41   Franz Kappes   14:24:19 | Samstag, 25. Oktober 2008
@Eva B. Kreuz.net Klofrau
Verstehe, Du sprichst von „verbaler Diarrhoe“. Das ist natürlich was anderes. Mir fällt dabei ein „Nicht wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird“. :(3
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#40   Stephanus   11:44:58 | Samstag, 25. Oktober 2008
Was hier übersehen wird
ist doch wohl, daß der Mensch die Summe allen vorherigen Seins ist. Ich bin also auch mein Vater und natürlich auch meine Mutter und mein Großvater/-mutter, Urgroßvater usw usw.
wenn man das nach den Formeln der Ahnenforscher mal aufschreibt, dann bin ich ca. vor 1000 Jahren auch etwas von Karl dem Großen und vielleicht auch etwas von Judas (nur um mal ein ausgewogenes Bild zu zeichnen)und irgendwann kommen die Ureltern Adam und Eva auch vor.
Was sich in mir sträubt, ist, daß es in diesem Stammbaum irgendwelche langarmigen Affen gegeben haben soll.
Ich denke, die bibliche Leseart, die 2te Person des Dreifaltigen Schöpfergottes in der Vorstellung noch einmal besonders eben als wahrer Mensch und wahrer Gott darzustellen (damit man es ja nicht übersieht) ist eine klare Absage an alle darwinistischen Ideologien, ja dieser Satz entlarvt die Evolution als Ideologie die einzig und allein dazu gemacht ist, den klaren Schöpferwillen, die ganz eindeutig formulierte Realpräsenz des alleinigen Gottes Jesus Christus zu leugnen.
Evolution in der Art und Weise wie sie heute durchgepeitsch wird, ist daher alles andere als ein wissenschaftliches Instrument zur Sicherung von Wahrheit.
Wenn Gott nur anfänglicher Weltenbaumeister ist und der Zufall sein Ausführungsorgan, dann müssen wir von Glück reden, daß Jesus nicht einige Zeitspannen früher geboren wurde, er wäre dann vielleicht als Schimpanse zur Welt gekommen.
Man schreibe jetzt nicht: Gotteslästerung!
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#39   Eva B. Kreuz.net Klofrau †   09:42:56 | Samstag, 25. Oktober 2008
Nein auf manche dieser feinen Herren
lieber Franzel bin ich nun wirklich nicht. Im Ernst, ich würd mich schämen wenn ich so unsauber wäre, wie einige hier. Ich nehm mir nur das Recht auch mal ne Pause machen zu dürfen, wie sie mir ja sogar nach dem Arbeitszeitgesetz zusteht. O:O
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#38   Franz Kappes   09:39:24 | Samstag, 25. Oktober 2008
@Klofrau
Neidisch? Das ist nicht christlich.
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#37   Eva B. Kreuz.net Klofrau †   09:01:33 | Samstag, 25. Oktober 2008
Ich bin ja nur ne Raumpflegefachkraft
wie man heute die Klofrauen nennt. Aber ab und zudürfen wir mal ne kleine Pause machen, wie die feinen Herren an ihren PC’s.
Somit lehrt die Kirche: Christus ist Gott, auch in seiner menschlichen Natur. Wer anderer Meinung ist, möge bitte auf die kirchlichen Aussagen Bezug nehmen.
Als naiver Mensch frag ich mich, warum die Kirche neben der Aussage, das eine göttliche Person wie der Sohn nur ein Subjekt haben kann trotzdem betont das die menschliche Natur in der Person des Jesus von Nazareth sic zur göttlichen Natur verhält unvermischt und ungetrennt. Das man die Menschliche Natur Jesu von der göttlichen nicht trennen kann weisen Sie Seefeld immer eindrucsvoll nach. Wie aber ist es mit dem vermischen. Wenn also Jesus ne menschliche Natur hatte die man von der göttlichen nicht trennen darf, andererseits aber nicht vermischen darf müsste man dann nicht einfach beides nebeneinander stehen lassen? Ich weis das ist patradox. Ein göttliches Subjekt, dass gleichzitig ganz Gott aber auch ganz Mensch geworden ist.
Für mich als einfache Frau ist das etwas tröstliches. Hier ist ein Gott der ganz Mensch geworden ist.
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#36   Seefeldt   23:53:48 | Freitag, 24. Oktober 2008
Das Große Glaubensbekenntnis und der Katechismus über den Heiland
Das Große Glaubensbekenntnis über den Heiland:
aus dem Vater geboren vor aller Zeit
eines Wesens mit dem Vater
hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist aus Maria der Jungfrau
Der Katechismus der katholischen Kirche über den Heiland:
466
Die menschliche Natur Christi hat kein anderes Subjekt als die göttliche Person des Sohnes Gottes, die sie angenommen und schon bei der Empfängnis sich zu eigen gemacht hat…
nicht etwa weil die Natur des Wortes beziehungsweise seine Gottheit den Anfang des Seins aus der heiligen Jungfrau genommen hätte
468
Alles an der Menschennatur Christi ist somit seiner göttlichen Person als ihrem eigentlichen Träger zuzuschreiben
469
Du bist ohne Veränderung Mensch geworden
470
daß die menschliche Natur Christi der göttlichen Person des Sohnes Gottes angehört, von der sie angenommen worden ist. Alles, was Christus in seiner Person ist und tut, ist und tut ,,einer der Dreifaltigkeit“. Der Sohn Gottes teilt also seiner Menschennatur seine eigene, persönliche Daseinsweise in der Trinität mit.
Derselbe Katechismus über Häretiker:
466
Die nestorianische Häresie erblickte in Christus eine mit der göttlichen Person des Sohnes Gottes verbundene menschliche Person.
468
Nach dem Konzil von Chalkedon faßten einige die menschliche Natur Christi als eine Art eigenständige Person auf.
Somit lehrt die Kirche: Christus ist Gott, auch in seiner menschlichen Natur. Wer anderer Meinung ist, möge bitte auf die kirchlichen Aussagen Bezug nehmen.
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#35   juergen   23:17:14 | Freitag, 24. Oktober 2008
2. Person der Trinität
Sie allerdings und alle anderen Ähnlichdenkenden laufen Gefahr, Christus als Menschen neben die zweite göttliche Person zu setzen, und damit den in KKK 466 und 468 beschriebenen Irrtümern zu verfallen.
Es läuft hier keiner Gefahr den Menschen NEBEN die zweite göttliche Person zu stellen, sondern der „Mensch Jesus“ (ich weiss nicht, wie ich es ander ausdrücken soll) ist IN der Person Christus. IN Christus sind sowohl seine göttliche, wie auch seine menschliche Natur und zwar unvermischt, unveränderlich, ungetrennt und unteilbar.
o^/
Alles was Sie sagen ist sowohl latent richtig als auch latent zur Häresie neigend, und ich bin versucht zusagen, dieses „Sowohl als auch“ ist unvermischt, unveränderlich, ungetrennt und unteilbar.
;-)
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#34   Seefeldt   22:45:34 | Freitag, 24. Oktober 2008
Es gibt nur einen Christus, keinen Gott Christus neben einem Menschen Christus
Die Aussagen des Großen Glaubensbekenntnisses und des Katechismus sind doch wirklich deutlich genug:
Bei Christi Menschwerdung entstand kein neues Wesen.
Gott hat in seiner zweiten Person die menschliche Natur angenommen.
Ja, es wurde ein neuer Mensch geboren, aber das war kein neues Wesen, das war Gott, der ewige Gott, der menschgewordene Gott!
Auch die Erlösung der Menschheit konnte nur Gott vollbringen, ausschließlich das Opfer Gottes hatte diesen Wert.
Sie, Heinrich von Ofterdingen, schreiben doch selbst, daß göttliche und menschliche Natur in einer Person vereint sind und diese Person unteilbar ist. Das ist ja alles richtig, Sie müssen nur noch begreifen, daß diese eine, unteilbare Person die zweite Person des göttlichen Wesens ist.
Und noch etwas: Ich habe an keiner Stelle die Echtheit von Christi menschlicher Natur angezweifelt, sondern im Gegenteil meinerseits Christi wahre Menschheit betont.
Sie allerdings und alle anderen Ähnlichdenkenden laufen Gefahr, Christus als Menschen neben die zweite göttliche Person zu setzen, und damit den in KKK 466 und 468 beschriebenen Irrtümern zu verfallen.
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#33   Benedikt   22:42:51 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ juergen
Das habe ich nun auch schon zu genüge versucht zu erklären, aber Seefeld will es nicht verstehen.
Och, das hat schon ein gefühltes Dutzend anderer User vergeblich versucht.
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#32   juergen   22:39:41 | Freitag, 24. Oktober 2008
@H.v.O.
Das habe ich nun auch schon zu genüge versucht zu erklären, aber Seefeld will es nicht verstehen.
Ein Punkt, den Sie ansprechen, ist so nicht korrekt:
„und hat für einige Zeit eine menschliche Natur angenommen.“
Das würde ja bedeuten, daß er die menschliche Natur mit seiner Himmelfahrt abgelegt hat, und gleich damit die „Episode Menschsein“ ebenfalls. Dann wäre das Menschsein ja nur eine 33 Jahre dauernde Episode gewesen – gleichsam eine Stippvisite.
Aber wir bekennen ihn doch weiterhin als: Wahren Gott und wahren Menschen.
Das ist nicht historisch zu verstehen, so als wäre er das nur mal kurz gewesen, sondern er ist weiterhin und für alle Zeiten wahrer Gott und wahrer Mensch.
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#31   HeinrichvonOfterdingen   22:16:57 | Freitag, 24. Oktober 2008
Lieber Seefeldt, das kann man so nicht sagen:
In Maria entstand kein neues Wesen, in und aus Maria nahm ein bereits bestehendes Wesen, nämlich die zweite Person Gottes, Fleisch an – genau so, wie es im Großen Glaubensbekenntnis steht: Hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist aus Maria der Jungfrau.
Der Gottessohn hat im Schoß der Jungfrau eine menschliche Natur angenommen, soweit so richtig. Aber gleichzeitig wurde ein Mensch aus unserer Mitte geboren, dadurch erst wurde er ein Glied unseres Geschlechts, dadurch erst der Erlöser aus dem gefallenen Geschlecht, der Sühner, der aus dem Geschlecht der Beleidiger hervorgegangen ist.
Es sind zwei Naturen in Christus, die göttliche und die menschliche und diese beiden Naturen sind in einer Person vereinigt. Daher wird diese Vereinigung als „personhafte“, „hypostatische“ (hypostasis = Person) bezeichnet. Gottliche und menschliche Natur sind in einer Person vereinigt, sind in der Einheit einer Person, denn die Person ist nicht teilbar. Gott ist Mensch geworden, der der von Ewigkeit Gott war ist Mensch geworden und hat für einige Zeit eine menschliche Natur angenommen.
Ihre Philosophie entspricht, wenn ich das richtig verstanden habe, im Wesentlichen der auf dem Konzuil von Ephesus verurteilten Lehre des Eutyches, der lehrte, Christus sei gar kein richtiger Mensch gewesen, die Gottheit habe die Menschheit „aufgesogen“.
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#30   juergen   22:13:55 | Freitag, 24. Oktober 2008
Immer noch falsch
[klein]Also nochmals: Christus ist auch in seiner menschlichen Natur Gott.[/klein]
Christus ist der Gottheit nach wesensgleich mit dem Vater und der Menschheit nach, wesensgleich mit den Menschen.
Mit seiner göttlichen Natur ist er ganz Gott,
mit seiner menschlichen Natur ist er ganz Mensch.
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#29   derLeser   22:05:14 | Freitag, 24. Oktober 2008
werter heinrich
oft ist auch Unredlichkeit, ideologische Motivation des Forschers ausschlaggebend. Beim „Nicht – Für – Wahr Haten“ das manche Exegeten eint eröffnen sich eben 100 andere Interpretationsspielräume. Ist so wie wenn man ein Zitat von Alexander dem Großen wo er sich zu einem Feldzugsplan äussert so interpretiert dass er gar nicht in den Krieg will sondern vor hat aufs Klo zu gehen. Kein Historiker würde sich das bei Anderen historischen Persönlichkeiten ausser Christus trauen.
Exegeten behandeln Christus aus dem Nicht für Wahrhelten des Evangeliums heraus eben als ungreifbare Chimäre aus Gummi die sich in jede Richtung interpretieren lässt. Der a priori Unglaube macht alles möglich
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#28   Seefeldt   22:03:02 | Freitag, 24. Oktober 2008
Ein Wesen, drei Personen, eine Person, zwei Naturen
Mal ein anderer Versuch zur Erklärung des Wesens von Christus.
So wie es ein Wesen Gott, aber drei Personen dieses Wesens gibt, so gibt es nur eine zweite Person, aber zwei Naturen dieser Person, wobei die menschliche Natur zwar vollständig, aber angenommen ist – so wie es das Große Glaubensbekenntnis und der Katechismus der katholischen Kirche vorgeben.
Und die zweite Person ist Gott, niemand anderes.
Man beachte bitte auch in KKK 466, daß nicht … die Natur des Wortes beziehungsweise seine Gottheit den Anfang des Seins aus der heiligen Jungfrau genommen hat.
Das ist eine ganz wichtige Aussage, entsprechend der Aussage des Großen Glaubensbekenntnisses aus dem Vater geboren vor aller Zeit.
Also nochmals: Christus ist auch in seiner menschlichen Natur Gott.
In Maria entstand kein neues Wesen, in und aus Maria nahm ein bereits bestehendes Wesen, nämlich die zweite Person Gottes, Fleisch an – genau so, wie es im Großen Glaubensbekenntnis steht: Hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist aus Maria der Jungfrau.
Der Heiland änderte sein Wesen nicht bei der Menschwerdung, sonst hätte sich ja auch das Wesen von Gott Vater und dem Heiligen Geist ändern müssen, da die göttlichen Personen eines Wesens sind.
Das Wesen Gottes ist aber ewig, also unveränderlich.
Wer einen Menschen Christus neben die zweite göttliche Person setzen will, irrt – so gibt es auch der Katechismus in aller Deutlichkeit vor (KKK 466 und 468).
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#27   HeinrichvonOfterdingen   21:53:42 | Freitag, 24. Oktober 2008
Lieber DerLeser,
historisch-kritischen Schriftverständnis
… das kritische Methode wäre so schlecht nicht. Das Problem ist, dass sie so unkritisch angewendet wird. Insbesondere ihr Mißbrauch durch Theologen, denen das geringste Verständnis für wirklich kritisches Denken abgeht, hat seltsame Blüten hervorgebracht. Ich habe vor ein paar Jahren Bultmanns Die Geschichte der synoptischen Tradition gelesen (war ne richtige Qual, ich habs aber durchgestanden), das liest sich wie wenn Klein-Rudi über den Glauben philosophiert. So was von wissenschaftlich unsauber ist mir mein ganzes Leben nicht vorgekommen und ich mußte schon viel Blödsinn lesen!
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#26   derLeser   21:46:11 | Freitag, 24. Oktober 2008
windelsepp
Historische Bibelkritik zerstört Glaubenssubstanz
Besonders heftige Kritik übt Berger an einem historisch-kritischen Schriftverständnis, bei dem Bibelkritik zum Instrument von Kirchenkritik gemacht werde. Es gebe keinen sichereren Weg, den Glauben zu verlieren, als das Studium dieser Methode. Diese Exegese finde immer heraus, „dass angeblich alles das nicht stimmt, was wir glauben“. Mit ihr könne man die ganze Glaubenssubstanz zerstören, „von der Dreifaltigkeit bis zur Marienverehrung, von der Taufe bis zum Fegefeuer, vom Zölibat bis zum Bittgebet“. Wenn sich ein Ausleger am Wunderglauben stoße, erkläre er, dass der von Jesus auferweckte Lazarus gar nicht gelebt habe.
Wer die katholische Marienverehrung als Belastung für die Ökumene betrachte, werde darauf verweisen, dass die Empfängnis durch den Heiligen Geist nur in zwei der vier Evangelien stehe. Allerdings komme das Vaterunser auch nur in zwei Evangelien vor.
Laut Berger wird das Gottesbild durch Ausleger besonders stark manipuliert. Angesehene katholische Theologen schreckten nicht davor zurück, alle Gerichtsaussagen in der Verkündigung Jesu für spätere Eintragungen und Verfälschungen zu halten. Dabei bezeichne sich Jesus ausdrücklich nicht als Friedensapostel. „Wer den Gott der Bibel auf das eine Attribut therapeutischer Liebe festlegt, trägt die angeblichen Bedürfnisse einer hedonistischen Wohlfühlgesellschaft gewaltsam in die Bibel ein“
(kath.net)
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#25   sexychrist   21:40:19 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ Bienchen
Jaja, und die Christen sind die unschuldigen Retter der Menschheit.
Jede Religion hat Dreck am Stecken, insofern sollte man sich auch mal an die eigene Nase packen.
Ich kenne nicht wenige Muslime und keiner von diesen Menschen in allen Altersgruppen heißt Terror gut oder sieht mich als bekämpfenswerten Ungläubigen.
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#24   Benedikt   21:39:47 | Freitag, 24. Oktober 2008
@ Berens
Du scheint nicht zu wissen, daß der Passus von auf Petrus Kirche bauen und binden und lösen von nicht wenigen Theologen aus fraglich von Jesus stammend gesehen wird.
Oder willst Du es nicht wahrhaben?????
Ja, von Theologen, denen das nicht passt. Liest man deren Werke, so weiß man sofort, was der Grund für diese Theorie ist: Die Autoren frönen dem hemmungslosen Ökumenismus, und dem ist dieser Satz bekanntlich im Weg. Honi soit, qui mal y pense.
Die Besten sind die Typen, die eine angebliche Rückbesinnung auf die Bibel fordern und mit dieser Hilfe katholische Traditionen einebnen, gleichzeitig dann aber solche Sätze aus der Bibel nicht hören können und irgendwelche Märchen erfinden, um sie zu relativieren.
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#23   Biene Maja   19:28:36 | Freitag, 24. Oktober 2008
Sogenannte Islamisten
sind ein willkommener Sündenbock von denen geht der Terror aus und von wem sonst.
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#22   juergen   19:24:44 | Freitag, 24. Oktober 2008
Person
Gleichsam der „Einheitspunkt“ ist die Person bzw. Hypostase: eine Person mit mit zwei Naturen (sog. hypostatische Union).
Christus ist also Gott, eines Wesens mit dem Vater und dem Heiligen Geist, und er ist dieses eines Wesens auch in seiner wahren menschlichen Natur.
Das ist sehr mißverständlich.
Christus ist der Gottheit nach wesensgleich mit dem Vater (omoousion to patri) und der Menschheit nach, wesensgleich mit uns (omoousion hemin).
Christus hat zwei Naturen (duo physesin), die unvermischt, unveränderlich, ungetrennt und unteilbar in einer Person vereint sind.
Jede dieser Naturen bleibt in ihren Eigentümlichkeiten aber in der Person erhalten.
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#21   Seefeldt   19:04:40 | Freitag, 24. Oktober 2008
Chalcedon – die entscheidende Aussage: Christus ist Gott
Zitieren wir doch den entscheidenden Teil von Chalcedon:
… der einziggeborene Sohn, Gott, das Wort, der Herr Jesus Christus, ist nicht in zwei Personen geteilt oder getrennt, sondern ist ein und derselbe …
Somit ist leicht zu erkennen (man muß lediglich zu Ende lesen): Der Katechismus der katholischen Kirche widerspricht auch dem Konzil von Chalcedon nicht.
Christus ist also Gott, eines Wesens mit dem Vater und dem Heiligen Geist, und er ist dieses eines Wesens auch in seiner wahren menschlichen Natur.
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#20   juergen   18:44:28 | Freitag, 24. Oktober 2008
Chalcedon
Das Konzil von Chalcedon lehrt:
In der Nachfolge der heiligen Väter also lehren wir alle übereinstimmend, unseren Herrn Jesus Christus als ein und denselben Sohn zu bekennen: derselbe ist vollkommen in der Gottheit und derselbe ist vollkommen in der Menschheit: derselbe ist wahrhaft Gott und wahrhaft Mensch aus vernunftbegabter Seele und Leib; derselbe ist der Gottheit nach dem Vater wesensgleich und der Menschheit nach uns wesensgleich, in allem uns gleich außer der Sünde; derselbe wurde einerseits der Gottheit nach vor den Zeiten aus dem Vater gezeugt, andererseits der Menschheit nach in den letzten Tagen unsertwegen und um unseres Heiles willen aus Maria, der Jungfrau (und) Gottesgebärerin, geboren; ein und derselbe ist Christus, der einziggeborene Sohn und Herr, der in zwei Naturen unvermischt, unveränderlich, ungetrennt und unteilbar erkannt wird, wobei nirgends wegen der Einung der Unterschied der Naturen aufgehoben ist, vielmehr die Eigentümlichkeit jeder der beiden Naturen gewahrt bleibt und sich in einer Person und einer Hypostase vereinigt; der einziggeborene Sohn, Gott, das Wort, der Herr Jesus Christus, ist nicht in zwei Personen geteilt oder getrennt, sondern ist ein und derselbe, wie es früher die Propheten über ihn und Jesus Christus selbst es uns gelehrt und das Bekenntnis der Väter es uns überliefert hat.
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#19   Seefeldt   18:29:42 | Freitag, 24. Oktober 2008
Christus ist seinem Wesen nach Gott und hat eine göttliche und menschliche Natur
Also erst einmal: Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch – aber auch in seiner menschlichen Natur ist er Gott, das göttliche Wesen, nichts anderes.
Das lehrt auch der Katechismus:
KKK 466:
Die menschliche Natur Christi hat kein anderes Subjekt als die göttliche Person des Sohnes Gottes, die sie angenommen und schon bei der Empfängnis sich zu eigen gemacht hat. Deswegen hat das gleiche Konzil verkündet, daß Maria dadurch, daß sie den Sohn Gottes in ihrem Schoß empfing, wirklich ,,Gottesgebärerin“ geworden ist, ,,nicht etwa weil die Natur des Wortes beziehungsweise seine Gottheit den Anfang des Seins aus der heiligen Jungfrau genommen hätte, sondern weil der vernünftig beseelte heilige Leib aus ihr geboren wurde.
KKK 470:
… daß die menschliche Natur Christi der göttlichen Person des Sohnes Gottes angehört, von der sie angenommen worden ist. Alles, was Christus in seiner Person ist und tut, ist und tut ,,einer der Dreifaltigkeit“. Der Sohn Gottes teilt also seiner Menschennatur seine eigene, persönliche Daseinsweise in der Trinität mit.
Der Katechismus schreibt auch:
KKK 466:
Die nestorianische Häresie erblickte in Christus eine mit der göttlichen Person des Sohnes Gottes verbundene menschliche Person.
Ebenfalls als Irrlehre beschreibt
KKK 468:
faßten einige die menschliche Natur Christi als eine Art eigenständige Person auf.
Wer Augen hat zu lesen, der lese, und er wird erkennen.
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#18   juergen   17:47:59 | Freitag, 24. Oktober 2008
Bitte richtig lesen
Seefeld schreibt: „Christus ist wesensmäßig Gott, nichts anderes.
Er ist eines Wesens mit dem Vater und dem heiligen Geist und behielt dieses Wesen auch bei seiner Menschwerdung.“
Das ist ziemlich missverständlich formuliert!
Der KKK sagt:
464 Das ganz einzigartige und einmalige Ereignis der Menschwerdung des Sohnes Gottes bedeutet nicht, daß Jesus Christus zum Teil Gott und zum Teil Mensch wäre oder daß er das Ergebnis einer unklaren Vermischung von Göttlichem und Menschlichem wäre. Er ist wahrhaft Mensch geworden und dabei doch wahrhaft Gott geblieben. Jesus Christus ist wahrer Gott und wahrer Mensch. Im Laufe der ersten Jahrhunderte mußte die Kirche diese Glaubenswahrheit gegenüber mißdeutenden Irrlehren verteidigen und klären.
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#17   Sirilo   17:41:59 | Freitag, 24. Oktober 2008
@Seefeldt: Monophysitische Häresie?
Mit Ihrer Aussage „Christus ist wesensmäßig Gott, nichts anderes“ befinden Sie sich in Widerspruch zu KKK 464 und 467, wonach Christus wahrer Gott und wahrer Mensch ist. Sie hängen offensichtlich einer Sonderform der monphysistischenHäresie an.
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#16   Galatea   17:20:05 | Freitag, 24. Oktober 2008
JoBerens,
Sie schreiben Unsinn.
Jesus Christus wurde gerade deswegen von den Pharisäern angegriffen, weil er sich eben nicht an die jüdischen Gesetze gehalten hat. Einem so fleißigen Kirchgänger wie Ihnen muss man hierfür ja keine Beispiele anführen.
Wenn ich es mir recht überlege: diese Bibelstellen sind bestimmt von den Herren in Purpur gefälscht worden.
Ja, jetzt wo ich endlich selber kritisch nachdenke, und dank Ihrer aufklärerischen, überhaupt kein bisschen rabulistischen Logik nicht mehr eingelullt bin – sie haben ja in allem so recht. Danke Herr Berens.
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#15   aufrechterkatholik   17:14:12 | Freitag, 24. Oktober 2008
Witzbold Berens
von nicht wenigen Theologen aus fraglich von Jesus stammend gesehen wird.
Stand das in der Bildzeitung? Verlangt die nicht zu harte intellektuelle Anstrengungen von Ihnen?
Lassen Sie das Lesen. Beten Sie besser für sich!
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#14   joberens   17:12:10 | Freitag, 24. Oktober 2008
seefeld – fraglicher Passus
Du scheint nicht zu wissen, daß der Passus von auf Petrus Kirche bauen und binden und lösen von nicht wenigen Theologen aus fraglich von Jesus stammend gesehen wird.
Oder willst Du es nicht wahrhaben?????
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#13   Seefeldt   16:02:19 | Freitag, 24. Oktober 2008
Jesus ist wesensmäßig Gott, nicht Jude
Das Thema Jesus und angebliches Judesein hatten wir zwar schon, aber da dieser nichtdenkende Nichtkatholik joberens nicht aufhört, seine Schallplatten daherzuleihern:
Jesus war zwar vor dem jüdischen Gesetz Jude, aber das jüdische Gesetz ist für Christi Wesen absolut irrelevant.
Christus ist wesensmäßig Gott, nichts anderes.
Er ist eines Wesens mit dem Vater und dem heiligen Geist und behielt dieses Wesen auch bei seiner Menschwerdung.
So steht es im Großen Glaubensbekenntnis, und so steht es auch im aktuellen Katechismus der katholischen Kirche.
KKK 456 – 483 www.vatican.va/…ive/DEU0035/_P1Q.HTM
Außerdem ist es überhaupt nicht fraglich, ob Christus eine Kirche gründen wollte oder nicht.
„Du bist Petrus, der Fels, und auf diesem Felsen will ich meine Kirche bauen“.
Dieser Satz ist doch wirklich deutlich genug.
Wer wissen möchte, wie der Heiland zum jüdischen Gesetz steht, braucht sich doch bloß die Bergpredigt nach Matthäus anzuschauen: „Ihr habt gehört, daß euch gesagt wurde von den Alten … Ich aber sage euch …“
Damit setzt sich der Heiland in aller Deutlichkeit über das jüdische Gesetz hinweg; er erfüllt auch nicht das jüdische Gesetz, sondern verkündet hier Gottes Gesetz, wie sein wiederholter Bezug auf das Himmelreich und auch auf die Hölle beweist.
Den Juden sagte der Heiland obendrein, daß sie Gott nicht kennen (Joh 8, 54f).
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#12   HSchnyder   15:30:47 | Freitag, 24. Oktober 2008
850.000 gerettete Juden keine Legende!
Die Zahl der 850.000 durch die Initiative Pius XII. geretteten Juden ist keineswegs eine Legende. Sie stammt sogar aus einer jüdischen Quelle – der jüdische Diplomat, Historiker und Theologe Pinchas Lapide ermittelte sie nach eigenen Recherchen in israelischen Archiven.
Warum wollen heutige Israelis davon nichts mehr wissen? Weil sie schlechte Bücher lesen: Die Diffamierungen der KGB-Marionette Rolf Hochhuth, des linken „Katholiken“ John Cornwall oder des jüdischen Abschreibers Daniel Jonah Goldhagen. So kommt es zu der absurden Situation, dass in Yad Vashem einerseits die Nuntien, Bischöfe und Äbte, die im Auftrag des Papstes Juden retteten, als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt werden, während ihr Aufttraggeber, Pius XII., diffamiert wird.
Zum Glück wendet sich das Blatt. Im September organisierte die amerikanisch-jüdische „Pave the Way“-Stiftung in Rom einen Historikerkongress, der Gerechtigkeit für Pius XII. forderte. In Deutschland erschien gerade Michael Hesemanns exzellente Pius-Biografie „Der Papst, der Hitler trotzte. Die Wahrheit über Pius XII.“, in der minutiös auch die Lapide-Zahl aufgeschlüsselt und bestätigt wird. Die Wahrheit hat also doch noch eine Chance!
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#11   joberens   15:23:27 | Freitag, 24. Oktober 2008
Seefeld Jeus und Judentum
Du scheinst zu vergessen, daß Jesus Jude war und sich in allem an die jüdischen Geetzte gehalten hat. Auch die Jünger und Apostel waren Juden.
So dürfte auch fraglich sein, daß Jesus eine eigene Kirche gründen wollte. Das ist auch die Meinung des bekannten Bibelwissenshaftlers Herbert Haag.
Josef Berens
(als einfacher, denikender Katholik)
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#10   Seefeldt   15:11:44 | Freitag, 24. Oktober 2008
Ein Bund beruht immer auf Gegenseitigkeit
Daher gilt: Wenn eine Seite einen Bund bricht, ist der Bund gebrochen, egal wie der andere Bundespartner zum Bund steht.
Nach der Ablehnung Gottes durch die Juden gibt es keinen Sonderbund zwischen Gott und den Juden.
Christus sagte, daß er allein der Weg zum Heil ist. Von einem jüdischen Sonderweg zum Heil sprach er nie.
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#9   joberens   14:49:34 | Freitag, 24. Oktober 2008
bedeutungslose, menschliche Spielerei
Man sollte doch endlich mit diesen Spielereien auf hören, die sowohl für Gott und auch für den Betreffenden ziemlich sinnlos sein dürften.
Als ob man in Rom nichts Besseres zu tun hätte als das die Päpste sich gegenseitig Selig und Heilig zu sprechen versuchen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#8   Fabianus   14:08:04 | Freitag, 24. Oktober 2008
Versprechen
Gott bricht niemals die Zusage, daher genießt das Volk Israel, obwohl sie Jesus Christus nicht erkannt hat, eine Sonderlage. Ablehnung und trotzdem Teilnahme am Heil.
Ein Professor an der RUB (er sah sich veranlasst eine ganze Vorlesung unter die Fittiche von Troeltsch zu stellen)
Juden ja, Muslime nein?
Wer kommt den nun ins Paradies?
Welcher Papst muss die Stimme für ein Volk erheben, das ohnehin schon, trotz Ablehnung Christi, erlöst ist?
Verzeihung für die teils provokanten Fragen und Danke den Antwortenden!
Fabianus
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#7   Dr. Guillotin   13:55:18 | Freitag, 24. Oktober 2008
petrus
ich glaube es handelt sich um Europa.
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#6   PetrusII   13:36:58 | Freitag, 24. Oktober 2008
@Pius XII
Warum sollte Papst Pius XII nichts unternommen haben? Wie berichtet hat er 800.000!!! Juden das Leben gerettet. Ist es nicht sonderbar dass jetzt gerade von der BRD eine Liste mit in Deutschland lebenden Juden von 1933 – 1945 an Israel übergab? Es lebten in Deutschland 600.000!!! Juden. Wie gesagt es ist das Gebiet des DR. Wie kommt es aber zu den berühmten Zahlen in zehnfacher Höhe, wenn Papst Pius XII bereits 800.000!!! Juden das Leben rettete?
Konnte also Papst Pius XII nichts mehr unternehmen da es nicht mehr zu unternehmen gab?
Wieso dann alleinige Schuld an Deutschland? Was ist mit den anderen Regierungen? Wissen diese mehr?
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#5   Tridentinus   12:01:27 | Freitag, 24. Oktober 2008
Bedenklich ist vor allem, daß überhaupt für jeden Papst
gleich ein Informativproizeß zur Selig- und später zur Heiligssprechung eröffnet wird. Ausdruck eines ultramontanen Mißverständnisses der Päpstlichen Unfehlbarkeit und ihrer engsten Grenzen!
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#4   Confiteor   11:08:43 | Freitag, 24. Oktober 2008
Lebenslänglich „Heiliger Vater“
Grundsätzlich einmal die Frage: Wie so soll ein Papst heilig gesprochen werden, wenn er doch ohnehin schon lebenslang der „Heilige Vater“ ist.
Dann erübrigt sich das doch mit der Heiligsprechung. Dann könnte man ihm doch im Tod die Bürde der Würde erlassen. Oder ist das nicht christlich…?
:-( :-( :-( :-( :-(
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#3   Gehe den rechten Weg   11:07:57 | Freitag, 24. Oktober 2008
Was soll diese Blasphemie…!?

Wieso verunglimpfen Sie Papst Pius XII. durch Bildmanipilation
als Küchenschabe? Soll das ein schlechter Scherz sein?
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#1   PietroParente   09:05:45 | Freitag, 24. Oktober 2008
Richtig
Der Jesuitenpater hat es richtig erkannt. Die Seligsprechung ist eine vollkommen interne Angelegenheit der Kirche! Außerdem: Warum macht man die Seligsprechung des Papstes allein von seiner Haltung gegenünber Juden anhängig? Ein Blick auf das gesamte Leben lässt doch die Heiligmäßigkeit Pius’ XII. erkennen!
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