Euthanasie
Nur 13 Prozent akzeptierten die Wahrheit
Zur Zeit wird in Deutschland eine interessante Frage debattiert: Was soll man tun, wenn der Mensch nicht mehr weiß, was er tun soll?
Patientenverfügung in englischer Sprache.
Patientenverfügung in englischer Sprache.
© Jacob Windham, CC
(kreuz.net) In Deutschland gibt es einen neuen Vorstoß zur gesetzlichen Regelung von Patienten- verfügungen. Das berichtete die Tageszeitung ‘Welt’ am 21. Oktober.

Die Patientenverfügung ist eine schriftliche Willenserklärung für den Fall, daß sich jemand in einer gesundheitlichen Grenzsituation nicht mehr selber äußern kann.

Noch gibt es dafür in Deutschland keine gesetzlichen Regelungen.

Ein am Montag von einer breiten Koalition vorgelegter Gesetzentwurf sieht für den Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen strengere Auflagen vor als bisherige Vorschläge.

Der Entwurf will zwei Formen von Patientenverfügungen unterscheiden – eine qualifizierte und eine einfache.

Die qualifizierte Patientenverfügung soll eine größere Verbindlichkeit haben.

Sie wird nach ärztlicher Aufklärung über „das eingetretene Krankheitsbild“ verfaßt und vor einem Notar für den Zeitraum von maximal fünf Jahren beglaubigt.

Wenn solche Verfügungen einen Behandlungsverzicht fordern, wäre dem Geltung zu verschaffen.

Allerdings muß vorher zusätzlich ein Vormundschaftsgericht entscheiden.

Noch strenger wären die Regelungen bei einfachen Verfügungen ohne ärztliche Beratung und notarielle Beglaubigung.

Würde in diesem Fall ein Behandlungsverzicht verlangt, gälte er nur, wenn „eine unheilbare, tödlich verlaufende Krankheit“ oder ein unabsehbar langes Wachkoma vorlägen.

Auch hier müßte zudem gerichtlich überprüft werden.

Die Deutsche Hospiz Stiftung begrüßte den Vorschlag als „Schritt in die richtige Richtung“.

Nach Angaben der ‘Westdeutschen Allgemeinen Zeitung’ wies Prälat Karl Jüsten – Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe – dagegen das Konzept der „qualifizierten Patientenverfügung“ mit unbegrenzter Reichweite zurück.

Aus christlicher Sicht könne eine auf das Ende lebenserhaltender Maßnahmen gerichtete Patientenverfügung „nicht schrankenlos gelten“.

Bei einer Online-Leserumfrage in der Tageszeitung ‘Die Welt’ erklärten sich 42 Prozent der abgegebenen Stimmen mit der Aussage „Jeder Mensch darf über sein Leben und seinen Tod bestimmen“ einverstanden.

Nur 13 Prozent akzeptierten die Wahrheit, daß Gott allein Herr über Leben und Tod ist.
      
58 Lesermeinungen
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#58   Tolerant   10:12:39 | Samstag, 31. Januar 2009
Wer Tolerant erreichen will, mein Haus ist gastfreundlich
mail: david-ho-zehnter@gmx.de
tel: 08654 5630
Freunde, ich hab ein erfülltes Leben:
Familie, Freunde, Malerei, Kultur, Naturschutz,Wandern, Bergsteigen, Leben in der Wildnis, Schitouren und Freiheit und Lebensfreude.
„Vermeide laute und aggressive Menschen, sie sind eine Plage für die Seele“ Verfasser unbekannt, Baltimore 1692
PS: Großwildjäger: Im kreuznet-Käfig gibts keine Hyänenkatholiken, nein, nein nein.
Servus :(3 :(3 :(3
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#57   Großwildjäger   09:51:01 | Samstag, 31. Januar 2009
@ Tolerant:
Schade, wir werden Sie vermissen… :(3
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#56   Tolerant   09:48:15 | Samstag, 31. Januar 2009
An alle Teilnehmer im kreuz-net zum Abschied
Ein neuer Tag hat angefangen.
Ich freu mich darauf.
Mein Weg führt in dieWälder und über die Berge.
Möge Dein Herz mit Freiheit und Freude und Frieden erfüllt werden.
Leben Sie wohl
Tolerant David*Ho Zehnter
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#55   Nihil ex nihilo   09:41:04 | Samstag, 31. Januar 2009
Esoterik … Nur WIR kennen die Wahrheit …
Hat nicht mal ein Priester behauptet „… da wird billiger Trost verhökert?“
Mag stimmen, soll sich aber nicht aufregen: Der Trost, den die Kirche verkauft, war nie billig.
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#54   Kunstmaler †   17:12:12 | Donnerstag, 8. Januar 2009
kirchengegner
Der Hl. Geist wirkt nicht überall – da können Sie sicher sein – leider.
Er wirkt nämlich nur durch Jesus Christus. Wer an Ihn glaubt, der hat manches Mal die Gnade der Erkenntnis.
Nicht alle verdammen hier Andersgläubige – aber für mich ist z.B. Christus unser Herr, der unsere Seele zu Gott bringt. Wenn ich jetzt sage, dass andere Götter oder Prediger nicht meine Sache sind, heißt das nicht, dass ich diese verdamme, sondern dass ich eben nur in Christus die Erlösung sehe.
Das Auftreten von kreuz.net als Beispiel des Hl. Geistes anzuführen, ist lächerlich. Da kann man auch auf viele andere Netzeitungen oder auch Magazine schimpfen.
Wer nun klug ist oder nicht, der hier schreibt, ist Ansichtssache. Aber bitte nicht vorverurteilen, sondern mal in Ruhe Beiträge durchlesen, bevor man alle User in einen Topf wirft.
Es liegt mir übrigens fern, Sie vom christlichen Glauben oder der RKK zu überzeugen, aber ich glaube nun mal daran, dass Gott uns mit einer Seele beschenkt hat.
Aber Näheres erzählt uns wohl die letzte Stund, die für uns alle mal schlägt.
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#53   kirchengegner †   16:59:48 | Donnerstag, 8. Januar 2009
@kunstmaler
Ich nehme an, Sie spielen auf die sogenannten Out-
of-Body-Experiences an. Ob es sich dabei um Tatsachen
handelt bzw. was die Ursachen sind etc., ist bis heute
nicht ausreichend geklärt. Und an eine unsterbliche
Seele glauben auch z.B. auch Buddhisten. Buddha ist
kein Gott, er ist nur ein Vorbild.
Wenn Gott gewollt hätte, dass alle an ihn glauben, dann
hätte er dies auch erreicht. ( Worte eines Seemannsdiakons im Hamburger „Duckdalben“). Dieser
Mann ist verständiger und klüger als die meisten,die
hier schreiben. Er ist gläubiger Christ, jedoch ohne den
Irrtum, alle Anders/nichtgläubigen verdammen zu müssen.
Wenn Ihr wirklich vom Heiligen Geist geleitet werden
würdet, würde es eine Internetseite wie kreuz.net
nicht geben.
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#52   Friedrich Spee   14:32:12 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Kunstmaler: Vernünftige Sichtweise
Na, ja…man wird ja sehen, wenn die letzte Stunde geschlagen hat.
:&) :)3 :(3
Genau.
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#51   Kunstmaler †   14:28:43 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Friedrich
Keine Ahnung …ob die Seele auch bei der Hypnose rausrutscht :-D oder ob diese hellsichtig wird durch die Hypnose – wenn wirklich Hellsichtigkeit vorhanden war, dann gibt es die Seele ja.
Da gibt es in esoterischen Kreisen ja den Begriff „Astralwanderung“ …die Seele so denke ich existiert sicherlich. Es gibt zu viele Phänomene, die sich meines Erachtens nicht immer wissenschaftlich erklären lassen.
Na, ja…man wird ja sehen, wenn die letzte Stunde geschlagen hat.
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#50   Friedrich Spee   14:07:39 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Kunstmaler: „Seele“
Das sind in der Tat interessante Phänomene. Ich habe mal irgendwann einen Fernsehbeitrag gesehen (zugegebenermaßen bei einem nicht so vertrauenserweckenden Sendeformat, ich glaub es war Galileo oder sowas) da haben die einen Versuch gemacht: Jemand wurde in einem abgeschlossenen Raum hypnotisiert. Um diesen Raum herum gab es weitere drei Räume, in denen Menschen etwas taten: im einen ein Tanzendes Paar, im zweiten Judo-Kämpfer und im dritten weiss ich nicht mehr.
Jedenfalls wurde dann der Hypnotisierte în seiner Trance gefragt, was denn in den anderen Räumen sei. Und erstaunlicherweise konnte der das jedenfalls ungefähr beschreiben – also „Sich bewegende Menschen in Weiss“ für die Judo-Kämpfer, „Zwei rote Menschen die sich umarmen“ für die Tanzenden (die hatten rote Kleidung an) und das dritte war auch irgendwie so, dass es im Grunde stimmte.
Was war nun da passiert?
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#49   Ultramontanus   13:47:37 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Wissenschaftler „quatschen“
nicht, sondern untersuchen. Was wollen Sie denn jemandem „glauben“, dem sowas passiert ist?
Dem kann man doch vernünftigerweise nur glauben, dass er diese Dinge so erfahren hat.
Und selbst wenn man an die Existenz einer „Seele“ im chrsitlichen Sinn glaubt (für mich spricht eher vieles dafür, dass die „Seele“ einfach die Summe der neuronalen Vorgönge ist) , dann wäre es doch völlig unlogisch, dass sich die vom Körper trennt, kurz irgendwo „rumschwebt“ und sich wieder mit dem Körper vereinigt. Warum sollte Gott sowas tun? Wenn ich mich nicht irre, verstößt das auch gegen die katholische Lehre, weil mit dem Hirntod die Seele sofort dem individuellen Gericht zugeführt wird und nicht mehr „zurückkommt“.
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#48   Kunstmaler †   13:39:14 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Ultra
das ist mir alles bekannt.
Doch ich glaube immer noch den Betroffenen, denen es passiert ist und nicht naseweisen Wissenschatlern.
Es gibt Leute, die bei einer OP gestorben sind und dann eben wiederbelebt wurden und einige hatten sogar erzählt, wass die Ärzte gesagt und getan haben und sie haben sich selbst von oben betrachtet. Was ist denn da gewesen?
Die Seele hat sich vom Körper getrennt und war eben außerhalb des Körpers – komisch, dass immer jene Leute quatschen (also Wissenschaftler), denen es gar nicht selbst passiert ist.
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#47   Ultramontanus   13:24:02 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Lesen Sie
doch mal den Wikepedia-Artikel über Nahtod-Erlebnisse, da steht unter anderem, dass solche Zustände auch z.B. durch LSD erlebt werden können. Und eine nicht mehr messbare Hirnaktivität heißt nicht, dass im Gehirn gar nichts mehr läuft, denn manche Bereiche werden da nicht gemessen (steht alles im Artikel).
Über die außerkörperlichen Erlebnisse gibt es auch eine Theorie:
„Die Außerkörperliche Erfahrung ist dann Bestandteil der Nahtod-Erlebnisse, wenn das Gehirn versucht, einen gedanklichen Überblick über die derzeitige Situation zu erstellen. Aus aktuellen Sinneseindrücken und gespeicherten Erinnerungen entsteht so eine traumhafte Idee von sich und der Umgebung. Allgemeine Informationen eines solchen Traumes stimmen zwar oft mit der Realität überein; aber Details sind häufig nicht vorhanden oder falsch.“
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#46   Kunstmaler †   13:06:56 | Donnerstag, 8. Januar 2009
aber Ultra
Sie wissen doch, dass sich diese Leute dann „von oben betrachten“. Wie erklärt man es sich denn.
Das können Sie jetzt nicht einfach so abtun, denn Sie waren ja noch nicht tot, sondern jene Menschen, die darüber berichtet haben und diese Menschen waren oft eine halbe Stunde tot, ohne Herzschlag, ohne Hirntätigkeiten.
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#45   Ultramontanus   13:01:31 | Donnerstag, 8. Januar 2009
keine hirnmässige Sache?
„Wenn dem so ist – es gibt Menschen, die vom Tod zurückgekommen sind (das war keine hirnmässige Sache) – manche Berichte darüber sind wirklich interessant.“
ALLES was ein Mensch wahrnimmt, geht nur MIT Gehirn. Wenn also jemand „zurückkommt“, dann war das Hirn noch nicht tot.
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#44   Kunstmaler †   12:58:08 | Donnerstag, 8. Januar 2009
kirchengegner
Eine Frage, die nicht provokativ gemeint ist (in diesen Seiten weiß man ja schon nicht mehr):
Ich nehme an, dass Sie auch nicht an ein Leben nach dem Tod glauben.
Wenn dem so ist – es gibt Menschen, die vom Tod zurückgekommen sind (das war keine hirnmässige Sache) – manche Berichte darüber sind wirklich interessant.
Wie kann man sich (oder Sie) sich das erklären – dass es ein Leben nach dem Tod gibt, aber keinen Erschaffer der Seele?
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#43   kirchengegner †   12:41:19 | Donnerstag, 8. Januar 2009
@defendor
Aus welchem finsteren Zeitalter sind Sie entflohen?
Die Menschen heute wollen WISSEN und nicht länger
blindlings glauben, was ein alter Mann in Rom diktiert.
Eine antike Büchersammlung ( Bibel) von fragwürdiger
Herkunft kann nicht als Hort unumstößlicher Wahrheit
gelten. Lesen Sie meine Mail nochmal, vielleicht sehen
Sie dann, was ich meine. Bis heute gibt es weder Indizien
noch Beweise pro/anti Gott. Ich habe mich entschieden
zu glauben, dass Gott nicht existiert. Und Sie zeigen
deutlich, wie es im Katholizismus zugeht: einlullen und
abwiegeln und, falls das nichts fruchtet, sauer werden.
ARGUMENTE, defendor, haben SIE keine.
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#42   defendor   17:22:52 | Mittwoch, 7. Januar 2009
Und noch einer der Häretiker-Fraktion „joberens“…„kirchengegner
Wann werden SIE endlich begreifen, dass über die alleinige Wahrheit
JESUS CHRISTUS , dem Mensch gewordenen Sohn GOTTES…GOTT selbst…
nicht ein Jota an Diskussionen geben kann !!!!
JESUS CHRISTUS, die alleinige Wahrheit, unser ERLÖSER, HERR UND GOTT spricht:
Joh 14;6
„I c h bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater ausser durch mich“
Nicht „diskutieren“ …sondern GLAUBEN !
www.gloriapolo.net/
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#41   kirchengegner †   17:15:57 | Mittwoch, 7. Januar 2009
Langsam reicht es
Lernt ENDLICH den Unterschied zwischen OBJEKTIV und
SUBJEKTIV. Objektiv kann nur sein, was im naturwissen-
schaftlichen/ mathematischen Sinn beweisbar ist.
2+2=4 : objektive Wahrheit; Gott existiert ( oder nicht)
ist aus jeder Perspektive unbewiesen. Die Bibel beweist
nichts, alles, was mit Religion, Ideologie oder Philosophie
im Zusammenhang steht, war, ist und bleibt subjektive
Wahrnehmung. Das gilt für das Christentum, Islam und
schließt alle Religionen sowie den Atheismus ein.
Menschen, die vorgeben, das Monopol auf die alleinige
Wahrheit zu besitzen, waren zu allen Zeiten die
schlimmsten Exemplare der Gattung Mensch. Erst wenn
wir lernen, die anderen zu respektieren, wird die Welt
besser sein, aber nicht, wenn alle zwangsweise unter
das katholische Joch gezwungen sind. Jeder unheilbar
Schwerstkranke, der sein Los nicht mehr erträgt, sollte
über sein Leben und seinen Tod selbst entscheiden
dürfen, zumindest dann, wenn er keine Linderung seines
Leidens mehr zu erwarten hat.
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#40   Hesse   14:12:20 | Montag, 27. Oktober 2008
Le Trot
… ich stehe ein wenig unter Zeitdruck.
Bevor ich zum Ende deines Posts gelangte, dachte ich du meinst das im Bezug auf die Fragestellung… gut, dass ich mich irrte! :-]
Überaus interessantes Thema.
Ja, find ich auch.
…Ursprung und dem Urgrund allen Seins… Leider ist diese Frage vielen Menschen egal.
DAS glaub ich nicht. Nur: Wenn man darüber nachdenkt und zu dem Schluss gelangt, dass diese Frage eine rein spekulative Antwort hat, dann gibts eben mehrere Möglichkeiten zu reagieren: Entweder, man grübelt darüber nach oder man hakts als „unbeantwortbar“ ab.
Ich grübele. :-P
Eben weil es ein interessantes Thema ist und ausserdem: Leicht beantwortbare Fragen sind langweilig.
Das Problem an den Antworten, die die christlichen Kirchen (und auch die Juden/Muslime, von den anderen Religionen hab ich zu wenig Ahnung) geben, ist, wie schon JMX sagte, dass diese Kirchen ihre Antworten zu einem Teil aus einem – wie nannte er es? – „Buch zweifelhafter Herkunft“ beziehen, welches eben zu einem sehr grossen Teil einfach Blödsinn enthält. Alle „Wunder“ und sichtbare Taten des angeblichen Auftraggebers (Gott) fanden in einer „Märchenzeit“ statt – seitdem ist Ruhe. Und das macht schon stutzig.
MEIN Problem ist also, dass mich die Frage beschäftigt, ich aber denke, dass ich keine Antwort finden werde. Und das sagt manchen Leuten eben, dass es sich nicht lohnt, darüber zu grübeln. Das wäre wahrscheinlich auch vernünftiger. ;-)
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#39   JMX   13:23:51 | Montag, 27. Oktober 2008
Metaphysik Schmetaphysik
Na gut, Sie dürfen gerne davon überzeugt sein, dass Ihr ganz persönlicher Sinn immer nur in der folgenden Generation liegt, an der Sie sich fortpflanzend beteiligen dürfen. Wenn aus biologischen Gründen nicht möglich, wäre die Sinnfrage dann neu zu stellen. Die Antwort wird wahrscheinlich sein: „ Have fun, as long as you can!“
Die Sinnfrage erschöpft sich nicht in der Fortpflanzung, das ist immer so eine Unterstellung der Religiösen – ich habe das auch nicht geschrieben. Außerdem erwächst daraus gerade NICHT ein Hedonismus ohne Rücksicht auf andere – IM GEGENTEIL! Die Tatsache, daß wir alle Teil der Natur sind, und sie nicht „Untertan machen“ können/sollen, verhindert so eine Hybris vielmehr. Wir spüren Verantwortung für andere, nicht zuletzt unsere Nachkommen und die Natur um uns.
Gerade die Tatsache, daß wir nur dieses Leben haben, bringt uns dazu, ein „gutes“ Leben zu führen. Ganz ohne Überwachungskamera im Himmel.
Dass Ihnen Begriffe wie übernätürliches Leben ( über die Natur hinausgehend ) fremd sind ist mir bekannt, da ich selber einmal so dachte.
bis denne
Das muß ich leider bezweifeln. Wenn das stimmte, würden sie so etwas nicht schreiben.
Was soll das denn sein? Übernatürliches Leben? Niemand kann das beschreiben, oder hat irgendeinen handfesten Hinweis auf dessen Existenz. Es gibt keine Lücke im unserem Bild von der Welt, die nur durch Metaphysisches zu erklären wäre.
The invisible and the non-existent look very much alike.
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#38   Le Trot   13:16:05 | Montag, 27. Oktober 2008
@Hesse
Lieber Hesse,
Wahrscheinlich ist die Frage nicht beantwortbar. Schade, aber ich kann damit leben.
… ich stehe ein wenig unter Zeitdruck. Überaus interessantes Thema.
Ich konnte damit nicht leben.
Die Frage ist beantwortbar. Nur das „Problem“ dabei ist und deshalb macht es die Antwort auch nicht transportabel, dass DER, DER die Antwort gibt diese Antwort derart persönlich gibt, dass es auch persönlich bleibt.
Wer es kennengelernt hat, weiss wovon ich schreibe.
Ich hätte es auch nie für möglich gehalten, dass es eine Antwort und eine real existierende „Person“ dahinter gibt, die all mein Suchen derart befriedigen würde, dass es mich zutiefst erfüllt.
Aber wie gesagt, dass ist GNADE, wobei ich mich aber sehr darüber freuen kann, wenn diese Frage nach dem Ursprung und dem Urgrund allen Seins die Menschen nicht kalt lässt. Leider ist diese Frage vielen Menschen egal.
ich muss weg
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#37   Hesse   13:05:26 | Montag, 27. Oktober 2008
Le Trot:
Die Frage nach dem Ursprung stellt sich (beinahe) jeder, das ist klar.
Aber nur manche Brauchen das „Gotteskonstrukt“ um sie zu beantworten.
Die Frage geht ja noch weiter, und das hat mir bis dato noch keiner beantworten können: WARUM?
Bei den Gottgläubigen bekommt man dann die Antwort, „Gottes Wege seien unergründlich“ oder etwas in der Art. Was ein Synonym für „Keine Ahnung“ ist.
Und zudem beantwortet die Antwort „Gott“ nichts, sie schiebt die Fragestellung nur um eine Kategorie nach hinten, also zum „Wo kommt Gott her?“
ICH glaube, dass die Materie/Energie ewig ist. Sie hat sozusagen keinen Ursprung. Aber natürlich ist das auch nur ein Glaube, kein Wissen. Die Frage nach dem „Sinn“ beantwortet das natürlich nicht, aber „Gott“ eben auch nicht. Wahrscheinlich ist die Frage nicht beantwortbar. Schade, aber ich kann damit leben.
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#36   Le Trot   13:03:49 | Montag, 27. Oktober 2008
@JVA…
Das Leben hat den „Sinn“, weiterzuleben, sich fortzupflanzen.
Na gut, Sie dürfen gerne davon überzeugt sein, dass Ihr ganz persönlicher Sinn immer nur in der folgenden Generation liegt, an der Sie sich fortpflanzend beteiligen dürfen. Wenn aus biologischen Gründen nicht möglich, wäre die Sinnfrage dann neu zu stellen. Die Antwort wird wahrscheinlich sein: „ Have fun, as long as you can!“
Dass Ihnen Begriffe wie übernätürliches Leben ( über die Natur hinausgehend ) fremd sind ist mir bekannt, da ich selber einmal so dachte.
bis denne
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#35   JMX   12:55:42 | Montag, 27. Oktober 2008
Le Trot
Es sollte dann für Sie von natürlichem Interesse sein nachzuhaken, warum Sie in der Lage sind sich diese Frage zu stellen.
Das ist es. Die Antwort ist. Menschen haben ein Bewußtsein, das wiederum die Manifestation komplexer neurologischer Prozesse in unserem Gehirn ist.
Die Frage nach dem Ursprung ist dann unsinnig, wenn es keinen Ursprung gibt, der selbst weitaus intelligenter als der Fragende und in der Lage ist dessen Frage erschöpfend zu beantworten.
Nein. Die Frage nach dem Ursprung bleibt natürlich eine legitime. Allerdings ist das Leben Ergebnis evolutionärer Prozesse, die nicht zielgerichtet sind, und auch keinen „Sinn“ als solchen haben.
Das Leben hat den „Sinn“, weiterzuleben, sich fortzupflanzen. Der Mensch kann zusätzlich sein Leben „gestalten“, ihm „Sinn geben“. Dazu braucht es keinen äußeren Sinnstifter.
Die Frage nach dem Sinn ist deshalb sinnvoll, da es die Suche nach dem offenbart, der selber der Sinn ist.
Es gäbe die Frage sonst nicht, die sich jedes aufrichtige Menschenherz bestimmt schon einmal gestellt hat.
Diese Frage hat sich noch nie ein Herz gestellt. Selbst sie sollten wissen, daß das Herz nur eine Pumpe ist. Tja, wenn man sich auf die Aussagen der Bibel verlässt…
Diese Frage und ihre beharrliche Verfolgung ist der Anfang der Suche nach GOTT, der sich zu gegebener Zeit auch finden lässt, was ER festlegt!
Nicht zwangsläufig.
Wir nennen das GNADE. Sie können das nennen wie sie wollen. Aber Sinn macht das trotzdem nicht.
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#34   Le Trot   12:39:45 | Montag, 27. Oktober 2008
@JVA …
Jeder scheint sich mal diese Frage zu stellen, das heißt aber nicht, daß es eine sinnvolle Frage ist, die einen wirklich weiterbringt – oder das es eine Antwort gibt, die für ein Individuum oder gar alle Menschen gültig ist.
Es sollte dann für Sie von natürlichem Interesse sein nachzuhaken, warum Sie in der Lage sind sich diese Frage zu stellen.
Die Frage nach dem Ursprung ist dann unsinnig, wenn es keinen Ursprung gibt, der selbst weitaus intelligenter als der Fragende und in der Lage ist dessen Frage erschöpfend zu beantworten.
Die Frage nach dem Sinn ist deshalb sinnvoll, da es die Suche nach dem offenbart, der selber der Sinn ist.
Es gäbe die Frage sonst nicht, die sich jedes aufrichtige Menschenherz bestimmt schon einmal gestellt hat. Diese Frage und ihre beharrliche Verfolgung ist der Anfang der Suche nach GOTT, der sich zu gegebener Zeit auch finden lässt, was ER festlegt! Wir nennen das GNADE.
Redaktion benachrichtigen
#33   JMX   12:20:52 | Montag, 27. Oktober 2008
Le Trottel
Sie dürfen sich die konkrete Frage nach Ihrer Existenz und Ihres Sinnes im Sein sogar selber stellen und beantworten.
Wenn Sie der festen Überzeugung sind, dass Sie das Produkt eines kosmischen Pfurzes sind, dürfen Sie sogar daran glauben ohne in dem Buch zweifelhafter Herkunft geschmökert zu haben.
Sehr gnädig von ihnen. :-S
Wenn nicht, werden Sie an dem Buch zweifelhafter Herkunft nicht vorbeikommen, da Ihnen dann Zweifel an Ihrer pfurzigen Herkunft gekommen sind, was ich Ihnen wünsche.
Zweifel hat man letzten Endes immer, wenn es um Erkenntnisgewinn geht. Aber wieso sollte ausgerechnet ein 2000 Jahre altes Buch, dessen Aussagen über Natur und Welt zum großen Teil falsch sind, bei aktuellen Problemen z.B. in Biologie und Kosmologie, Ethik oder Politik helfen? Da muß schon mehr her als die Behauptung, es sei das Wort Gottes…
Sie selbst sind der konkrete Hinweis auf die Existenz GOTTES, da Sie selbst, wenn Sie ehrlich sind, sich diese Frage schon oft gestellt haben, – „warum bin ich, warum bin ich jetzt, warum war ich nicht früher, warum stelle ich mir diese Fragen!“
Jeder scheint sich mal diese Frage zu stellen, das heißt aber nicht, daß es eine sinnvolle Frage ist, die einen wirklich weiterbringt – oder das es eine Antwort gibt, die für ein Individuum oder gar alle Menschen gültig ist.
Was haben sie denn zu bieten außer Polemik?
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#32   Le Trot   12:01:26 | Montag, 27. Oktober 2008
@JVA – Sie kosmisch komischer Pfurz
Es gibt in der Welt keine konkreten Hinweise auf einen Gott. Sie erklärt sich ohne dieses Hilfmittel. Nur ein Buch mit zweifelhafter Herkunft und der Aussage von Leuten, die entweder als Kind indoktriniert wurden oder damit ihr Geld verdienen.
Sie dürfen sich die konkrete Frage nach Ihrer Existenz und Ihres Sinnes im Sein sogar selber stellen und beantworten.
Wenn Sie der festen Überzeugung sind, dass Sie das Produkt eines kosmischen Pfurzes sind, dürfen Sie sogar daran glauben ohne in dem Buch zweifelhafter Herkunft geschmökert zu haben.
Wenn nicht, werden Sie an dem Buch zweifelhafter Herkunft nicht vorbeikommen, da Ihnen dann Zweifel an Ihrer pfurzigen Herkunft gekommen sind, was ich Ihnen wünsche.
Sie selbst sind der konkrete Hinweis auf die Existenz GOTTES, da Sie selbst, wenn Sie ehrlich sind, sich diese Frage schon oft gestellt haben, – „warum bin ich, warum bin ich jetzt, warum war ich nicht früher, warum stelle ich mir diese Fragen!“
hth
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#31   JMX   11:50:29 | Montag, 27. Oktober 2008
Pseudotugenden
Unsere „Vergnügungsgesellschaft“ kennt meistens nur Geld, Sex, Urlaub und „die Seele baumelnm lassen“.
Werte wie Familie, Treue, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Fleiß, Maßhalten, Heimat, Opferbereitschaft, Verzicht, Selbstbeschränkung und …so weiter sind secundärer [sic!] Natur und spielen bei der Sinngebung für das Leben kaum eine Rolle.
„Unsere“? Gehören sie also auch dazu?
Schwachsinn. 1. Woher wissen sie denn so genau, welche Werte jeder der 80 Mio. Deutschen hat? Umfragen ergeben, daß gerade unter Jugendlichen Treue einen hohen Stellenwert hat. Ebenso Familie, ohne sie zu etwas hochzustilisieren, was sie gar nicht leisten kann,
Heimat? Ist für jeden etwa anderes, eine Tugend ist es schon mal gar nicht.
Opferbereitschaft? Was opfern? Wofür? Für wen? Der letzte, der mal im großen Stil Opferbereitschaft von Deutschen forderte (und z.T bekam), war ein gewisser Adolf H. aus B. in Ö.
Gott wird nicht einmal ignoriert, d.h. er wird todgeschwiegen[sic!], denn man ist emanzipiert, man ist selbst Gott.
Schwachsinn die zweite. Wenn man nicht an die Existenz Gottes glaub, KANN man gar nicht sich selbst für Gott halten. Diese Hybris findet man vielmehr eher bei denjenigen, die sich im Besitz einer göttlichen Wahrheit zu wissen glauben.
Es gibt in der Welt keine konkreten Hinweise auf einen Gott. Sie erklärt sich ohne dieses Hilfmittel. Nur ein Buch mit zweifelhafter Herkunft und der Aussage von Leuten, die entweder als Kind indoktriniert wurden oder damit ihr Geld verdienen.
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#30   Glaubensloser   20:30:58 | Sonntag, 26. Oktober 2008
@ bonifatius
„Gott wird nicht einmal ignoriert, d.h. er wird todgeschwiegen, denn man ist emanzipiert, man ist selbst Gott“
Sind wir froh, dass sich diese Einstellung langsam in den Köpfen der Menschen manifestiert. Denn ob es einen Gott gibt oder nicht, ob man an ihn glaubt oder nicht ist jeden eigene Entscheidung. Jedoch so zu leben, dass man selbst jene Entscheidungen trifft, die es einen erlauben, glückselig sein Dasein zu fristen, ist der einzig wahre Sinn. Es ist nicht Gottes Aufgabe (oder die Aufgabe der Christen) die Menschen zu richten, die Menschen müssen sich selbst richten dürfen…
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#29   bonifatius   20:15:46 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Die Genußgesellschaft
„Nur 13 Prozent akzeptierten die Wahrheit, daß Gott allein Herr über Leben und Tod ist.“ Ist ja klar, denn…
Unsere „Vergnügungsgesellschaft“ kennt meistens nur Geld, Sex, Urlaub und „die Seele baumelnm lassen“.
Werte wie Familie, Treue, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit, Fleiß, Maßhalten, Heimat, Opferbereitschaft, Verzicht, Selbstbeschränkung und …so weiter sind secundärer Natur und spielen bei der Sinngebung für das Leben kaum eine Rolle.
Gott wird nicht einmal ignoriert, d.h. er wird todgeschwiegen, denn man ist emanzipiert, man ist selbst Gott.
Heinrich Heine: „Wir wollen nicht die Menschenrechte für das Volk, wir wollen die Gottesrechte für den Menschen!“
Das ist unsere heutige Welt dank der Aufklärung, der Logen, des Sozialismus und Neoliberalismus!
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#28   Hesse   20:10:57 | Sonntag, 26. Oktober 2008
HvO / jürgen
HvO: DAGEGEN! scheint dein Motto zu sein.
… indem wir die Leute umbringen, denn Tote verspüren keinen Schmerz. Das meinten Sie doch!
Klar. Ich bin dafür, dass die Amis und die Russen, die Franzosen, die Briten, die Israelis, die Pakistaner und die Inder allesamt ihre Atomraketen einsetzen, um jeden Winkel des Planeten einfach ein für alle mal Leidfrei zu machen.
:-@ Arschloch.
Jürgen:
Ja, ist in der Tat problematisch. Aber vielleicht sollte man die Entscheidung darüber, ob jmd so viel Schmerzstiller haben möchte, dass sein Leben verkürzt wird, einfach dem Patienten überlassen (in den Fällen wo er das selbst entscheiden kann). Und was die Sucht angeht: Kommt halt auch wieder drauf an, was es für ein Schmerzpatient ist: Bei Menschen mit Krebs im Endstadium isses in der Regel Wurscht, ob sie süchtig werden – sie werden wahrscheinlich sowieso nicht mehr oohne Schmerzmittel auskommen – und ob sie unter schmerzen noch 2 Wochen länger leben wollen, das müssen sie eben selber wissen. Wenn die Patienten es nicht (mehr) entscheiden können, dann wirds schwer. Ich bin dann aber subjektiv eher für zuviel als zuwenig Schmerzmittel – ICH würde das für mich wollen. Tja… ich halt. Was andere wollen…*schulterzuck, da wirds schwer.
Richtig problematisch ist die Schmerztherapie erst bei nicht-bald-lethalen Erkrankungen – aber das ist ein anderes Thema.
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#27   juergen   20:00:01 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Leiden lindern
Es ist so leicht gesagt, daß man Leiden lindern soll.
Was soll ein Arzt tun, wenn ein Patient große Schmerzen leidet. Gibt er ihm zuwenig Schmerzmittel leidet der Patient, gibt er ihm eine Dosis, die die Schmerzen lindet, kann er je nach Umständen Gefahr laufen, daß er den Patienten in eine Sucht treibt oder aber im schlimmsten Fall sogar sein Leben verkürzt.
Dieses Dilemma haben Ärzte in der Palliativmedizin häufig. In dem Bereich sollte viel mehr Forschungsarbeit geleistet werden um neue Medikamente mit weniger Nebenwirkungen zu entwickeln. Aber ich befürchte, daß dort nicht genug Geld mit zu verdienen ist und die Pharmakonzerne deswegen nicht viel machen.
Wer weiss, daß er bei einer schweren Krankheit nicht leiden muss, wird auch nicht um den Tod bitten.
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#26   HeinrichvonOfterdingen   19:53:20 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Lieber Hesse,
Und genau deshalb (also mangels Unterscheidungskriterium) sollten wir wohl versuchen, einfach alle Leiden zu lindern.
… indem wir die Leute umbringen, denn Tote verspüren keinen Schmerz. Das meinten Sie doch!
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#25   juergen   19:37:23 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Bibel lesen
Kind rennt sich das Knie an – nun wird nicht mehr gepustet und getröstet – schliesslich hat Christus „für uns“ auch gelitten…
Leicht wird Weish 1,13 vergessen: Denn Gott hat den Tod nicht gemacht und hat keine Freude am Untergang der Lebenden.
Und auch was gegen Ende der Bibel steht: Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. (Offb. 21,4)
Wenn man das betrachtet stellt man folgendes Fest:
Zu Beginn der Bibel gibt es keinen Tod, denn der kam erst durch den Sündenfall.
In der Mitte der Bibel (Weisheitsbuch) wird uns gesagt, daß Gott keinen Gefallen am Tod hat.
Am Ende der Bibel wird das Ende des Todes verheissen.
Und da soll Leiden gottgefällig sein?
Das wird dann gerne mit Verweis auf das 1. Kapitel des Kolosserbreifes gerechtfertigt: Jetzt freue ich mich in den Leiden, die ich für euch ertrage. Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt. (Kol 1,24)
Damit kann Leiden als gottgefällig dargestellt werden.
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#24   Pascal123   19:35:58 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Welche Wahrheit bitte schön
Komische Wahrheit wenn andere überr mein langes oder andauerndes Leiden meinen urteilen und entscheiden zu dürfen.
Hier geht es ja um die PERSÖNLICHE Entscheidung wann man für sich die Grenze bei tödlicher oder unheilbarer Krankheit erreicht hat.
Was hat dies andere zu interessieren erst recht gar niemanden den ich nicht kenne oder der meint er wäre befugt dies zu tun.
Dies ist die persönlichste ureigenste Entscheidung.
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#23   Hesse   19:20:42 | Sonntag, 26. Oktober 2008
@ HvO
… und woher Sie, dass alle Leiden sinnlos sind?
Das weiss ich nicht.
Und genau deshalb (also mangels Unterscheidungskriterium) sollten wir wohl versuchen, einfach alle Leiden zu lindern.
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#22   HeinrichvonOfterdingen   19:19:04 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Lieber Hesse,
woher wollen Sie denn wissen wann und welche Leiden sinnlos sind
… und woher Sie, dass alle Leiden sinnlos sind?
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#21   Hesse   19:17:44 | Sonntag, 26. Oktober 2008
HvO: Und Zurück
woher wollen Sie denn wissen wann und welche Leiden sinnlos sind?
Kind rennt sich das Knie an – nun wird nicht mehr gepustet und getröstet – schliesslich hat Christus „für uns“ auch gelitten…
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#20   Ultramontanus   19:06:26 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Ich brauche keine
Rechtfertigung, vor nichts und niemand!!!
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#19   HeinrichvonOfterdingen   19:03:14 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Lieber ultramontaner,
Ein Gott der sinnloses Leiden fordert -darauf kann ich verzichten. Und es komme mir ja keiner mit Adam und Eva…
… nein ich komme Ihnen mit Christus. Oder andersherum, woher wollen Sie denn wissen wann und welche Leiden sinnlos sind? Christus hat unsere Rechtfertigung doch auch durch sein Leiden erkauft.
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#18   Ultramontanus   18:54:15 | Sonntag, 26. Oktober 2008
schöner Satz, jürgen:
„Wunder kann man zwar nicht ausschließen, aber wenn der Herrgott ein Wunder vollbringen will, dann muß er sich eben beeilen, solange die Geräte noch laufen.“
Dem kann ich auch als Agnostiker zustimmen.
Ein Gott der sinnloses Leiden fordert -darauf kann ich verzichten. Und es komme mir ja keiner mit Adam und Eva…
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#17   juergen   18:49:13 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Leben verlängern –- Sterben verlängern
Man muß m.e. Unterscheiden zwischen
– Leben verlängern
– Sterben verlängern
Wenn es darum geht, zu entscheiden ob ein Patient heute, morgen oder übermorgen stirbt, dann sind die medizinischen Anstrengungen keine Maßnahmen, die das Leben verlängern, sondern solche die das Sterben verlängern.
Wunder kann man zwar nicht ausschließen, aber wenn der Herrgott ein Wunder vollbringen will, dann muß er sich eben beeilen, solange die Geräte noch laufen.
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#16   Navon   18:49:08 | Sonntag, 26. Oktober 2008
@ freddie
Es ist nicht die Fragen, ob wir einen Menschen töten, sondern ob wir einen Menschen GEGEN SEINEN WILLEN nicht sterben lassen und zu Leid zwingen.
Wenn sich die Frage stellt, ob eine lebensverlängernde Maßnahme einesetzt wird, liegt der Mensch ohnehin auf natürlichem Wege im Sterben.
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#15   Ultramontanus   18:47:40 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Menschen getötet?
Vor 100-Jahren wäre der Mensch (z.B. Schlaganfall und völliges geistiges Koma) eben natürlich gestorben nach 1-2 Wochen,weil es solche „lebenserhaltenden Maßnahmen“ noch nicht gab. Es ist dann auch keine Tötung, wenn man darauf verzichtet, eine Magensonde zu legen.
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#14   LandorganistII   18:47:19 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Dieses Thema
ist zu wichtig und zu komplex, um es auf diesem Portal zu diskutieren. Hier zählt doch nur schwarz oder weiß. Grautöne oder gar Farben sind den meisten doch zu hoch.
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#13   Eva B. Kreuz.net Klofrau †   18:45:43 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Der Auftrag Jesu,
Kranke zu heilen und Tote aufzuwecken stammt vom Herrn selbst. Der Fortschritt der medizinischen Wissenschaft ist also durchaus im Sinne Gottes. Ich habe jetzt bereits zwei lebensrettende OP’s hinter mir, die erst heute möglich sind. Noch vor 50 Jahren wäre ich an den Erkrankungen gestorben. Haben die Ärzte Gott ins Handwerk gepfuscht?
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#12   freddie schenk   18:41:32 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Was dann?
Dann habe ich einen Menschen getötet! Ich muss dies dann zeitlebens mit mir, meinem Gewissen (Gott) ausmachen!
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#11   Ultramontanus   18:39:09 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Was dann?
Nichts dann…der Gott rechtfertigt sich auch nicht (wenn es ihn gibt). Er schweigt. Und der Mensch ist unschuldig.
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#10   freddie schenk   18:36:59 | Sonntag, 26. Oktober 2008
@Navon
Ich finde diese Frage über das menschliche Leben und dessen Verfügbarkeit äußerst wichtig, zumal die Beendigung dieses Lebens irreversibel, endgültig ist. Die Achtung vor dem Leben kann nicht hoch genug angesetzt werden.
Ich weiß, das sind Allgemeinplätze. Ich weiß eben keine endgültige, allgemeinverbindliche Antwort.
Mein Leben liegt in Gottes Hand. Das ist mein Glaube. Dieser Glaube ist tröstlich, weil ich daran glauben darf, dass ich eben nicht alles allein entscheiden und tun muss. So, wie es für meine Kinder ungeheuer wichtig ist, dass sie wissen, dass Papa und Mama Ihnen immer beistehen, auch, wenn sie vermutlich nicht immer das Richtige tun (können).
Mal abgesehen von der Frage, ob ich es dürfte – ich möchte niemals über das Leben eines anderen etnscheiden müssen. Nicht entscheiden, ob ich die lebenserhaltende Maschine abschalte oder nicht. Selbst, wenn ich 100% wüsste, dass ich das Richtige tue, bleibt das Risiko, dass mein „Wissen“ falsch war. Und dann?
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#9   Ultramontanus   18:23:47 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Also entweder
etwas ist eine Wahrheit und damit zwischen Menschen logisch beweisbar oder nicht. Glaubenswahrheit ist ein Widerspruch in sich.
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#8   Navon   18:23:10 | Sonntag, 26. Oktober 2008
@ freddie:
Hier geht es aber nicht darum, dass ANDERE über einen Menschen entscheiden, sondern um die Frage, ob jemand selbst entscheiden kann, wann er nicht mehr weiter behandelt oder am Leben erhalten werden will.
Einen hilflosen Menschen explizit GEGEN dessen Willen am Leben halten, ist in meinen Augen eine Vergewaltigung. Zumal dann, wenn er – so man an einen Gott glaubt – sowieso von dem schon aus dem Leben geholt wurde, wenn es sind ja die menschlichen Techniken, gegen die man sich in der Patienten ausspricht.
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#7   freddie schenk   18:10:36 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Ja, das mag sein
Diese Glaubenswahrheit erklärt das Leben aber zum Heiligtum. Macht es für den Menschen unantastbar und bewahrt so vor Willkür und den Menschen davor, dass im Falle eines Falles andere – gegen seinen Willen – über sein „sozialverträgliches Ableben“, seine „Entsorgung“ entscheiden dürfen.
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#6   Ultramontanus   18:06:07 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Diese „Wahrheit“
ist nur ein Glauben. Nicht mehr und nicht weniger.
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#5   freddie schenk   18:03:43 | Sonntag, 26. Oktober 2008
die Wahrheit, daß Gott allein Herr über Leben und Tod ist.
Herzinfarkt: erfolgreiche Reanimation!
Schwerer Verkehrsunfall: Ersthelfer und OP-Teams flicken einen Schwerstverletzten wieder zusammen, retten ihm das Leben!
Komapatient: nur Maschinen und künstliche Nahrungszuführung erhalten das Leben eines Menschen!
Schon bei diesen drei willkürlich konstruierten Fällen stellt sich die Frage, hatte Gott schon über den Tod eines Menschen entschieden und haben wir Menschen diesen Willen untergraben?
Die medizinische Forschung hat inzwischen Standards erreicht, die Menschen eine Gesundung erlaubt, wo vor Jahrzehnten oder Jahrhunderten der Tod sicher gewesen wäre. Vereiteln wir da Gottes Willen?
Andersrum: Was ist mit Rauchern oder Übergewichtigen, die ihr Leben durch ihre Lebensführung in gewisser Weise in Gefahr bringen? Was mit Bungeespringern, Extremsportlern oder Verkehrsteilnehmern, die bei ihrer Tätigkeit ebf. ums Leben kommen können?
Ich will gar nicht polemisch eine Diskussion anheizen. Ich erlaube mir nur die Frage: wo ist Gottes Wille? Wie ist er in jedem Einzelfall erkennbar?
Und was ist mit der Würde des Menschen? Natürlich hat der 90-Jährige, der nichts mehr sieht, kaum noch etwas hört, der mit einer Sonde ernährt werden muss und dessen körperlichen Kräfte nur noch Bettlägrigkeit zulassen, ein Recht auf Leben. Will Gott wirklich, dass der noch lebt/leben muss? Oder sagt Gott nicht vielmehr ganz deutlich, dass er „gehen darf“?
Ich weiß es nicht!!!
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#4   Eva B. Kreuz.net Klofrau †   17:43:34 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Zu den 13.Prozent
Es müssten die Prozente der Leute die Sterbehilfe ablehnen dazu gerechnet werden.
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#3   juergen   17:26:12 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Der Hu klopft…
Da muß ich an eine kleine Geschichte denken:
Petrus sitzt wie immer am Himmelstor und passt gut auf. Plötzlich klopft es. Petrus macht auf und vor ihm steht ein kleines Männchen. „Hallo, ich bin der Hu,“ sagt es und schon ist es wieder verschwunden.
„Komischer Typ,“ denkt sich Petrus und schließt die Tür. Kurze Zeit später klopft es erneut und wieder steht das Männchen vor der Tür: „Hallo, ich bin der Hu.“ Und schwups ist es wieder weg.
„Blödmann“ meint Petrus, als er die Tür erneut schließt. Nach einer Weile klopft es schon wieder und – wer steht da?
Genau! „Hallo, ich bin der Hu.“ Und „Pffft“ weg ist er. Petrus knallt stinksauer die Tür zu. „Verarschen kann ich mich alleine!“
Da kommt Gott herüber und legt Petrus beruhigend die Hand auf die Schulter: „Petrus, beruhige dich. Das ist der Hubert, der liegt auf der Straße und wird gerade reanimiert.“
:-D
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#2   Eva B. Kreuz.net Klofrau †   16:30:38 | Sonntag, 26. Oktober 2008
Lebenserhaltung macht zunächst einmal Sinn, auch wenn nicht sicher ist, dass sich das Leben retten …
Bei den lebenserhaltenden Maßnahmen sollte man sehr wohl differenzieren. Denn sie ermöglichen in der Regel eine Rettung des Lebens. Ost ist ja gar nicht klar ob sich das Leben retten läßt. Auch wenn ich glaube, dass meine Zeit in Gottes Händen steht können Lebenserhaltende Maßnahmen durchaus Sinn machen. Solange eine realistische Aussicht auf Erhalt eines erträglichen Lebens besteht, erwarte ich ärztlichen und pflegerischen Beistand unter Ausschöpfung der angemessenen Möglichkeiten. Auf jeden Fall erwarte ich eine ausreichende Schmerzbehandlung. Nach Möglichkeit möchte ich in meiner vertrauten Umgebung bleiben können. Für den Fall, dass ich durch Krankheit, Unfall oder sonstige Umstände zur Bildung oder Äußerung meines Willens nicht mehr in der Lage bin, erkläre ich durch meine Patientenverfügung, dass Ich aktive Sterbehilfe ablehne, aber dass ich will auch nicht will, dass mein Leben um jeden Preis verlängert wird. Deshalb bitte ich in meiner Verfügung vom Einsatz lebensverlängernder Maßnahmen abzusehen, sofern diese mich nur daran hindern, in Ruhe zu sterben.
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#1   Sven K.   16:23:01 | Sonntag, 26. Oktober 2008

Menschen maschinell am Leben zu erhalten ist ähnlich gottlos, wie es ein Selbstmord ist. Weder lebenserhaltene Maßnahmen, noch eine eigene Entscheidung über das Lebensende sind von Gott gewollt.
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