Zweites Vatikanum
Der sturste Konservative aller Zeiten?
Ein deutscher Journalist versucht Johannes XXIII. als traditionstreu hinzustellen. Doch dann erwähnt er Dinge, die genau das Gegenteil beweisen.
Alte Messe am Grab Johannes XXIII.
Alte Messe am Grab Johannes XXIII.
© newliturgicalmovement.org
(kreuz.net, Vatikan) Es sei eine Erfindung seiner Biographen, daß Papst Johannes XXIII. († 1963) mit der von ihm geplanten Erneuerung der Kirche ein „Umstoßen des Gewesenen“ gemeint habe.

Das behauptete der liberale deutsche Journalist Gernot Facius in einem Beitrag für die Tageszeitung ‘Die Welt’.

Zu Beginn des Artikels zitiert Facius verschiedene Meinungen über Johannes XXIII.

Manche würden ihn als den „Papst der Herzen“ oder als „gutmütigen Plauderer auf dem Stuhle Petri“ betrachten.

Dagegen sprächen die Altgläubigen über ihn ein angeblich „harsches Urteil“: Mit dem von ihm einberufenen Konzil habe Johannes XXIII. die Kirche in einen revolutionären Strudel gestürzt und sie dem Modernismus ausgeliefert – faßt Facius deren angebliche Meinung zusammen.

Johannes XXIII. wurde heute vor fünfzig Jahren zum Papst gewählt.
Johannes XXIII. wurde heute vor fünfzig Jahren zum Papst gewählt.
Ein zäher Konservativer?

Facius zitiert den früheren Präfekten der Kleruskongregation, Silvio Kardinal Oddi († 2001 ). Für den konservativen Kardinal war Johannes XXIII. der „sturste Konservative, den Gott auf Erden erschaffen hat.“

Johannes XXIII. sei ganz „vom alten Priesterbild“ erfüllt gewesen.

So habe eine von ihm einberufene römische Diözesansynode Anfang der 60er Jahre den Priestern verboten, ein Sportstadion oder ein Kino zu besuchen oder mit einer Frau in einem Auto zu fahren.

Damals trugen die Priester Soutanen und Priesterhüte. Frauen durften den Altarraum nicht betreten.

Laut Facius verteidigte Johannes XXIII. den Zölibat „mit einer Zähigkeit, als ginge es um eine Glaubensfrage“.

Er stoppte das gescheiterte Experiment der französischen „Arbeiterpriester“.

Ferner lehnte er eine Reform des Index – des Verzeichnisses verbotener Bücher – ab.

Im November 1958 wurde Johannes XXIII. zum Papst gekrönt
Im November 1958 wurde Johannes XXIII. zum Papst gekrönt
Das Zeugnis des Privatsekretärs

Facius beschäftigt sich auch mit der Erzählung, wonach Johannes XXIII. auf die Frage, was er sich vom Konzil erhoffe, das Fester geöffnet und gesagt habe: „Daß es frische Luft hereinläßt!“

Nach Facius hat der frühere Privatsekretär dieses Papstes, Erzbischof Loris Capovilla (93), diese Aussage als Erfindung bezeichnet: Johannes XXIII. habe Zugluft gar nicht gut vertragen.

Nach Angaben von Mons. Capovilla hielt der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer († 1967) Johannes XXIII. für „naiv“ und sogar „für politisch dumm“.

Facius stellt ferner fest, daß das häufig zitierte „Aggiornamento“ – das eine Anpassung der Kirche an die Verhältnisse der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts meinte – in den päpstlichen Reden selten vorkomme.

Protestanten zum Konzil eingeladen

Der spätere Papst habe sich während seiner diplomatischen Karriere nie ökumenisch engagiert – behauptete Facius, ohne zu erklären, daß das bis heute kaum die Aufgabe eines Apostolischen Nuntius ist.

Er habe zwar keine Berührungsängste gegenüber Orthodoxen und Protestanten gekannt, „aber für ihn kam nur deren Heimkehr ins katholische Vaterhaus in Frage.“

Gleichzeitig muß Facius zugeben, daß Johannes XXIII. sehr wohl Vertreter anderer Gemeinschaft zum Zweiten Vatikanum eingeladen hat, wo sie oft mehr Einfluß hatten als die Bischöfe:

„Er empfing sogar die Spitze der japanischen Buddhisten – getreu dem Motto: »Vorrang hat die Suche nach Gemeinsamkeiten. Wir wollen keine Gerichtsverhandlung aufziehen. Wir sagen ganz einfach: Versammeln wir uns und hören wir mit den Streitigkeiten auf!«“

Als Diplomat im Dienst der Kurie habe Johannes XXIII. von den Orthodoxen und sogar den Protestanten als „Brüder“ gesprochen, während üblicherweise die theologischen Bezeichnungen „Häretiker“ und „Schismatiker“ verwendet wurden.

Johannes XXIII.
Johannes XXIII.
Kirchenpolitik bis in die Liturgie hinein

Abschließend erinnert Facius noch an den Karfreitag des Jahres 1962.

Damals benützte ein Kardinal die bisherige Fürbitte „Oremus et pro perfidis Judaeis“ – „Laßt uns auch beten für die treulosen Juden“ –, die Johannes XXIII. auf „Oremus et pro Judaeis“ zurückgestutzt hatte.

Johannes XXIII. wies den Kardinal zurecht: „Wiederholen Sie die Fürbitte, aber nach der neuen Form“ – also ohne das Wort „treulos“.

Fazit von Facius: „Hier kündigte sich bereits der grundstürzende Wandel im Verhältnis des Christentums zum Judentum an, der dann auf dem Konzil endgültig vollzogen wurde.“
      
51 Lesermeinungen
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#51   Mathias Wagener   09:25:02 | Dienstag, 4. November 2008
Altgläubige
Was heißt hier „Altgläubige“. Was Glauben ist, kann nicht plötzlich alt werden.
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#50   Galatea   21:06:11 | Freitag, 31. Oktober 2008
Werte Amanda,
Schwachsinn regt auch mich auf. Man kann aber nicht dagegenhalten, das liegt in der Natur der Sache. Deswegen, und auch in Anbetracht der besonderen Umstände, lege ich Ihnen den inständigen Aufruf von NocheinLandorganist et aliis ans Herz.
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#49   kritischerbeobachter   11:24:41 | Freitag, 31. Oktober 2008
Eben drum.
Joberens ist ein Fundamentalist – und wirft dem Papst den Mord in Sachen HIV und Empfängnisverhütung vor.
Joberens ist eben der Mordbefürworter.
Klar antwortet die Schallplatte aus Rommersheim nicht mehr. – Höchstens mit Textbausteinen.
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#48   Heinz Josef   11:08:46 | Freitag, 31. Oktober 2008
Joberens, es ist schwierig mit jemand über die Wahrheit zu reden
der für die Wirklichkeit resistent ist. Als Katholiken vertreten wir erkenntnistheoretisch einen kritisch gemäßigten Realismus. Die Phänomenologie der Wirklichkeit in der wir leben gibt einen Zugang zur Erkenntnis der Wahrheit. Sie verschließen sich der Wirklichkeit bzw. setzen Ihre Sicht der Wirklichkeit absolut.
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#47   joberens   11:02:04 | Freitag, 31. Oktober 2008
Ihr Lieben – Was ist Wahrheit???????
Versucht doch einmal darüber nachzudenken, was Wahrheit und was eben dazu gesponnen worden ist.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#46   Eva B. Kreuz.net Klofrau †   21:30:40 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Es gibt eben Menschen die die Wahrheit einfach nicht vertragen können
Bei Dir ist es sogar so, dass Du diese Wahrheit nicht mal wahrnimmst gescheige denn vertragen könntest.
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#45   joberens   21:28:05 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Amanda,
Es gibt eben Menschen die die Wahrheit einfach nicht vertragen können, was jedoch nichts daran ändert.
Josef Berens
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#44   clarissa colonia   20:24:20 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Dieser Pontifex,
der sogar noch als Patriarch von Venedig seinem (von ihm geweihten) Neffen und seinem Sekretär Capovilla bei der morgendlichen Hl. Messe ministrierte (nachdem diese das bei ihm getan hatten, aber seine Ministration nicht zulassen wollten), war kurz davor, anzuordnen, so Loris Capovilla, daß die Vorlesungen des Theologiestudiums nur noch in lateinischer Sprache gehalten werden dürften.
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#43   Amanda   18:33:24 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
@noch ein Landorganist
Schwachsinn regt mich nun mal auf, das ist ein Automatismus. Berens ist Schwachsinn in Potenz.
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#42   noch ein Landorganist   15:25:00 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
@ Amanda und Benedikt
@ Amanda: stimmt genau
Warum reagieren Sie dann noch auf Ihn! Machen Sie mit bei unserer Gruppe zur Verbesserung der Kommentare auf kreuz.net
Beachten Sie den Aufruf hier www.kreuz.net/…ticle.8082-page.html von 16:43 Uhr.
Die Gruppe wächst und nur dieses Verhalten macht Sinn und führt zum Ziel, aber nur wenn wirklich alle konsequent sind!
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#41   Amanda   15:11:21 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
@Benedikt
Weder ist Josef Berens diskussionsfähig, noch sind seine Beiträge diskussionswürdig.
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#40   Benedikt   15:08:26 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
@ Berens
Eigentlich widersprichst Du Dich doch selbst. Wenn meine Beiträge so unsinnig wären, wie Du meinst, brauchtest Du Dich doch nicht darüber aufzuregen.
Ich rege mich gar nicht darüber auf. Ich widerspreche, damit das was Sie sagen nicht unkommentiert so stehen bleibt. Ich würde gerne auch mit Ihnen diskutieren, nur weigern Sie sich ja, auf Gegenargumente einzugehen.
Beantworten Sie doch zB mal die Frage, was Benedikt XVI. angesichts dieses Artikels von Johannes XXIII. lernen könnte. Sie haben ja behauptet, dass er dies könne. Oder haben Sie das auch wieder nur dahererzählt?
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#39   joberens   12:21:35 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Benedikt – vielleicht ganz gelassen bleiben
Eigentlich widersprichst Du Dich doch selbst. Wenn meine Beiträge so unsinnig wären, wie Du meinst, brauchtest Du Dich doch nicht darüber aufzuregen.
So würde ich doch vorschlagen, daß wir Beide den vielen mündigen Lesern, die eben hier nur lesen und nicht schreiben, ihr Urteil zu überlassen. Ich tue das jedenfalls ganz ruhig und gelassen.
Man wird mich auch nicht davon abhalten können, auch weiterhin auf amtskirchliche Ungereimtheiten hinzuweisen.
Liebe Grüße
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#38   Benedikt   13:23:19 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@ joberens
Auch, wenn ich Euch auch noch so unbequem bin, und auf die Nerven gehe, werdet ihr mich nicht los werden.
Sie sind nicht unbequem. Dazu ist das, was Sie erzählen vil zu bedeutungslos.
Es geht mir um unsere und meine kath. Kirche der Menschen, die zu allem Ja sagen und amen sagen nicht viel helfen können sondern da dürften echte Kritiker schon eher von ziemlicher Wichtigkeit sein.
Sie sind kein echter Kritiker. Ihre Kritiken können von jedem Schulkind widerlegt werden, Sie können sie weder begründen noch verteidigen, darüberhinaus ist Ihnen analytisches Denken offenbar fremd und Kenntnisnahme von Fakten ein Greuel. Ihre Kritik ist also Windhauch.
Einer der größten Päpste des letzen Jahrhunderts dürfte Papst Johannes XIII gewesen sein und daß wird man ihm auch nicht glaubhaft absprechen können.
Richtig, richtig…
Benedetto könnte jedenfalls sehr viel von diesem großen und überragenden, weitsichtigen Kirchenmann lernen.
Was denn zum Beispiel?
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#37   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:21:08 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Schöne Alternative!
Gute Nacht!
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#36   Galatea   23:17:58 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Werte Eva u.s.w., danke, das war ein sehr schöner Link.
Von mir noch zur guten Nacht eine kleine Alternative zum Heeeer, eabame Dich, eabame Diiich:
www.youtube.com/watch?v=y28ZRYF9Q-4&…
Schlafen Sie wohl.
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#35   Phillip   23:09:38 | Dienstag, 28. Oktober 2008
@Galatea
Ihnen auch eine gesegnete Nachtruhe!
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#34   EvaHermanFan akaFreimaurerin   23:09:19 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Klar, Galatea,
ich liebe die Mysteriensonaten. Falls Ihnen heute Abend noch nach Musik ist, wäre das hier www.youtube.com/watch?v=3T8Z3GIpxx0 auch was Hübsches.
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#33   Galatea   23:04:37 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Werter Herr Philipp,
von mir aus auch.
Sie haben ja recht. Wir betreiben hier Zeitvernichtung und wundern uns, wo eigentlich die schönen und sachlichen Diskussionen geblieben sind.
Gute Nacht.
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#32   Gotthard   23:02:28 | Dienstag, 28. Oktober 2008
@HvO …
… zumindest scheint er ein sonderbarer Heiliger zu sein,
überhaupt kein sonderbarer … sondern ein kanonisierter!
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#31   noch ein Landorganist   23:01:51 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Galatea
Jetzt hatte ich mich schon verabschiedet, bevor ich Ihre Frage gelesen haben.
Nur ganz kurz (*müde*):
Mit Urteilen wie „Freimaurer“ u.ä. bin ich eher zurückhaltend, aber zum „Aufstoßen der Fenster“ sei hierauf bp2.blogger.com/…p0w/s1600-h/Dump.jpg verwiesen.
Gute Nacht!
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#30   Phillip   23:00:52 | Dienstag, 28. Oktober 2008
@nocheinLandorganist @Galatea
Aber leider, leider, es gibt noch zu viele, die weiterhin Zeit verschwenden, indem sie „Joberens“ Aufmerksamkeit schenken.
Deswegen möchte ich Sie, sozusagen als Initiator der Kampagne „joberens – Nein Danke!“ bitten, auch in den kommenden Tagen andere Nutzer über den Boykott zu informieren!
@Galatea: Es ist doch auch so, daß joberens von Anfang an selber jede Diskussion gemieden und stur, ohne auf seine Gesprächspartner einzugehen, die immergleichen Floskeln kopiert hat.
Das wars jetzt aber auch von mir zu dem Thema.
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#29   Galatea   23:00:16 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Werte Eva u.s.w.
Ich mag Monteverdi. Mir gefällt überhaupt Musik, wenn Sie älter ist als dreihundert Jahre, schon immer.
Danke der Nachfrage.
Ich hoffe, meine Empfehlung an Freund Ultramontanus hat Ihren Geschmack ebenfalls getroffen.
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#28   EvaHermanFan akaFreimaurerin   22:54:14 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Sagen Sie mal, Galatea,
wie hat Ihnen Monteverdi eigentlich gefallen?
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#27   noch ein Landorganist   22:53:12 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Gute Nacht
Streitet und widersagt für die gute Sache!
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#26   Galatea   22:50:58 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Herr noch ein Landorganist,
sein Geheimnis ist die Einfachheit und Beliebigkeit seiner Argumente.
Ob links, ob rechts, ob Pius-Anhänger, ob modern, jeder merkt die Schwächen in seiner Beweisführung. Selbst den Atheisten wurde es schon zu dämlich.
Aber reden wir nicht mehr darüber.
Ja, alles, was nach Geklüngel riecht, da bin ich vorsichtig. Denken Sie bitte an die Hellbirds, da hat es auch der eine oder andere recht dringlich und vor allem gut gemeint.
Wie beurteilen Sie übrigens die Role Johannes des dreiundzwanzigsten für die Entwicklung der Kirche?
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#25   bonifatius   22:48:45 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Weil er eben…
nicht konservativ war war J. XXIII. der Liebling der Presse, vor allem der linksliberalen!
Und als Freimaurer fungierte er auch und damit war er ja der Liebling der Juden!
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#24   noch ein Landorganist   22:42:36 | Dienstag, 28. Oktober 2008
@ Galatea
Liebe Galatea,
gegen wessen Meinungsfreiheit würde denn verstoßen werden?
Sie meinen Ihre eigene? Aber sehen Sie, „Joberens“ etwas zu schreiben bedeutet, gegen eine Wand zu reden. Äußern Sie Ihre Meinung weiterhin, aber halt nur gegenüber denen, die vielleicht auch mal konstruktiv darauf eingehen!
Und „Joberens“ kann ja weiterhin schreiben was er will. Seine Meinungsfreiheit besteht noch. Er wird es aber zu unser aller Wohl selbst lassen, seine wirren Wortfetzen zu verbreiten, wenn er kein Echo mehr bekommt.
Aber leider, leider, es gibt noch zu viele, die weiterhin Zeit verschwenden, indem sie „Joberens“ Aufmerksamkeit schenken.
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#23   HeinrichvonOfterdingen   22:39:57 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Lieber blöder Joberens,
Blinder Glaube
Wer blind katholisch glaubt
und nicht wagt selbst zu denken,
wer nur tut, was der Papst erlaubt,
einen Teil seines Menschseins tut verschenken.
Doch, wer sich orientiert an Evangelium und Jesus Christ
hat am Ende mehr gelebt und zudem auf gutem Wege ist.
schlechte Reime, blöder Inhalt, schon mal was von [link]Köhlerglaube[link]Blinder Glaube[link] gehört? Hat, weiß Gott, nichts mit unserem Bundespräsidenten zu tun! Will nur sagen, dass der selig wird, der das glaubt was die Kirche glaubt (oder vielmehr vor dem Glaubensabfall des 2.Vatikanums de.wikipedia.org/…ki/K%C3%B6hlerglaube)
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#22   derLeser   22:37:00 | Dienstag, 28. Oktober 2008
aber ja Josef
alles wird wieder gut werden…
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#21   Galatea   22:36:41 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Herr n.e. Landorganist,
der Genannte hat mir eben schriftlich, freiwillig und ohne Not – mit Hilfe des Philipp – gezeigt, dass es anders nicht geht.
Mit dem Vorbehalt, dass mir dies prinzipiell gegen meine Vorstellung von Meinungsfreiheit geht, bin ich aus Gründen, die Sie gerne nachlesen können, mittlerweile nolens volens, aber loyal bereit dazu.
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#20   joberens   22:33:19 | Dienstag, 28. Oktober 2008
der Leser
Ich würde Dir doch einmal raten mehr selbst zu denken und nicht nur blind alles zu glauben, was man Dir so zu glauben befiehlt. Auch Du hast doch Deinen Verstand und das eigene Denken von Gott bekommen um damit zu Arbeiten. Das solltest Du vielleicht einmal zu bedenken versuchen.
Hier ein Reim, den Du vielleicht an Deine Pinnwand heften solltest:
Blinder Glaube
Wer blind katholisch glaubt
und nicht wagt selbst zu denken,
wer nur tut, was der Papst erlaubt,
einen Teil seines Menschseins tut verschenken.
Doch, wer sich orientiert an Evangelium und Jesus Christ
hat am Ende mehr gelebt und zudem auf gutem Wege ist.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#19   derLeser   22:24:31 | Dienstag, 28. Oktober 2008
n.e.L
Es ist schon außerhalb der menschlichen Macht „Joberens’“ zu Seelenheil zu verhelfen, Ihre Mühen deshalb vergeblich.
ich mach mir ums Seelenheil von Joberens eigentlich keine grossen Sorgen. Sorgen würde ich mich hätte er die Fähigkeit bewusst eine böse Tat zu begehen. Diese Fähigkeit spreche ich ihm ab da man dazu das notwendige intellektuelle Rüstzeug benötigen würde.
Ich vermute aufgrund seiner Imebillität war er ein hervorrragendes Opfer von Modernisten a la wirsind Kirche die ihn nach Herzenslust und Laune indoktrinieren und Hirnwaschen konnten.
Ahnlich wie die zeugen Jehovahs die sich unter den Brücken auch gerne geistig Behinderte anködern die sie zu willfährigen Marionetten machen
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#18   joberens   22:20:22 | Dienstag, 28. Oktober 2008
noch ein Landorganist
Es ist ja sehr interessant, daß man meine Beiträge offenbar gar nicht ignorieren kann wie einer es hier gerne hätte.
Also streiten wir weiter für eine bessere kath. Kirche.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#17   noch ein Landorganist   22:15:16 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Wir können Joberens sterben lassen, egal was er schreibt!
Es ist schwer, wahrlich schwer! :'( Die Versuchung, auf „Joberens’“ Provokationen etwas zu schreiben hat auch mich schon wieder manchmal fast übermannt. Ein Christ muss in seinem Leben beständig gegen die List Satans kämpfen. So kämpft auch Ihr, die Ihre guten Willens seid, beständig!
Das teuflische Gespenst „Joberens“ wird sterben, wenn es keine Aufmerksamkeit mehr bekommt!
Lieber HvO, machen auch Sie mit. Es ist schon außerhalb der menschlichen Macht „Joberens’“ zu Seelenheil zu verhelfen, Ihre Mühen deshalb vergeblich.
Liebe Galatea, bleiben Sie stark!
Aber ist es ein Wunder, dass so viele meine, die Kirche ungestraft beschmutzen zu können, wenn nicht mal ein paar Mann und Frau hier eine gemeinsame Front bilden können?
Es gibt noch genug Streitthemen unter den Lesern und Kommentatoren hier, aber sollten nicht alle einig sein, dass es ein Gewinn wäre, auf „Joberens’“ sinnlose Ergüsse zu verzichten. Hat irgendjemand positive Früchte daraus gezogen, auf ihn zu antworten? Nein!
Lasst „Joberens“ sterben! :)3
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#16   derLeser   22:07:18 | Dienstag, 28. Oktober 2008
also joberens
neidlos anerkannt – im Provozieren sind sie auch im hohen Alter noch Weltmeister
Einer der größten Päpste des letzen Jahrhunderts dürfte Papst Johannes XIII gewesen sein und daß wird man ihm auch nicht glaubhaft absprechen können.
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#15   joberens   22:05:31 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Johannes XXIII
Einer der größten Päpste des letzen Jahrhunderts dürfte Papst Johannes XIII gewesen sein und daß wird man ihm auch nicht glaubhaft absprechen können.
Benedetto könnte jedenfalls sehr viel von diesem großen und überragenden, weitsichtigen Kirchenmann lernen.
Ich finde es daher sehr schade, wie einige ihn hier zu verurteilen versuchen. Das dürfte in höchstem Maße unberechtigt sein.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#14   Phillip   22:03:54 | Dienstag, 28. Oktober 2008
@Hesse
Wir sind ja nicht oft einer Meinung, aber in diesem Fall…
Dies, JB, ist meine letzte Antwort an dich.
:)3 :)3
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#13   HeinrichvonOfterdingen   22:01:22 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Lieber Hesse,
Dies, JB, ist meine letzte Antwort an dich.
… ein Lichtblick lieber Heses. Vielleicht könnten Sie sich insgesamt etwas zurückhalten. Wenn hier grenzwertig imbezile Unsinn posten, dann hat das eine ganz andere Qualität, wie wenn die Bosheit postet.
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#12   Hesse   21:57:20 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Joberens: Das letzte Mal
Dies, JB, ist meine letzte Antwort an dich.
Ich folge hiermit dem Aufruf von „NocheinLandorganist“ und werde dich ab sofort ignorieren. Viel Spass dir noch beim Spämmen.
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#11   HeinrichvonOfterdingen   21:55:52 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Lieber Joberens,
Auch, wenn ich Euch auch noch so unbequem bin, und auf die Nerven gehe, werdet ihr mich nicht los werden.
… alles relativ! Ich bin heute 3 geschlagene Stunden bei meinem Chef gesessen.
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#10   joberens   21:51:55 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Ihr Lieben
Auch, wenn ich Euch auch noch so unbequem bin, und auf die Nerven gehe, werdet ihr mich nicht los werden.
Es geht mir um unsere und meine kath. Kirche der Menschen, die zu allem Ja sagen und amen sagen nicht viel helfen können sondern da dürften echte Kritiker schon eher von ziemlicher Wichtigkeit sein.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#9   HeinrichvonOfterdingen   21:43:21 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Lieber Phillip,
es wäre doch wirklich ein Segen für uns alle, wenn sich das Thema joberens irgendwann erledigt hätte.
… irgendwann erledigt sich das Problem biologisch. Vielleicht ist es dann ein Segen für uns, wenn wir dem armen Joberens in den Himmel geholfen haben.
Letztendlich sucht er doch nur eine Plattform, auf der er sein immergleiches Geschwätz loswerden kann.
… nun wir lesen es und wahren die Distanz des Therapeuten. Und versuchen zu heilen, soweit es in unserer Macht steht.
Sie können doch nicht ernsthaft behaupten, daß eine Diskussion mit ihm möglich wäre.
… habe ich zu keinem Zeitpunkt, wenn ich mich recht erinnere.
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#8   iustus   21:40:53 | Dienstag, 28. Oktober 2008
@Gregorius
:)3 :)3 :)3 :)3
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#7   Phillip   21:34:48 | Dienstag, 28. Oktober 2008
@ Hvo
Lieber Heinrich von Ofterdingen, es wäre doch wirklich ein Segen für uns alle, wenn sich das Thema joberens irgendwann erledigt hätte.
Sie können doch nicht ernsthaft behaupten, daß eine Diskussion mit ihm möglich wäre. Letztendlich sucht er doch nur eine Plattform, auf der er sein immergleiches Geschwätz loswerden kann.
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#6   noch ein Landorganist   21:28:44 | Dienstag, 28. Oktober 2008
@ HeinrichvonOfterdingen
Jetzt haben Sie grad meinen herzensguten Aufruf gelesen und schon geht’s wieder los :'( :-[
AUCH SIE SIND AUFGERUFEN! :(3
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#5   Gregorius magnus   21:27:27 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Bitte, Bitte!
Dass man von noch lebenden und sogor von verstorbenen Menschen schlecht redet, ist hinreichend bekannt. Doch dass man jetzt über einen Seeligen der Kirche herziehen muss, das ist unversöhnlich mit dem Glauben unserer Kirche (und jetzt bitte keine Ausführungen, was der Glaube unserer Kirche ist. Es gibt nur einen katholischen Glauben und keinen Rechten oder Linken oder einen von Oben oder Unten. Wenn wir uns Katholiken nennen, dann haben wir den richtigen Glauben). Wer sich mit dem Schrifttum befasst, das mit dem Papa buono zu tun hat, der weiß, worum es geht. Johannes war ein Reformer, wie seine Vorgänger auch. Und wenn man die Konilsakten und -Tagebücher genau liest stellt man fest, dass es nicht seine Absicht war, z.B. eine neue Liturgie zu schaffen. Er wollte, wie es Pius V. schon nach dem Tridentinum getan hat, das Verstaubte, Doppelte und vielleicht auch Unkommode wieder berichtigen und keinen neuen Ritus schaffen, wie es Mons. Klaus Gamber auch betont. Wer SC genau kennt, der weiß, wovon ich rede. Das ganze Debakel, das wir derzeit von Seiten der Liturgie haben, haben wir den Deutschen und Französischen Bischöfen zu verdanken. Das, was Johannes getan hat, war durch die Eingebung des Heiligen Geistes geschehen. Und er ist wahrhaft ein Heiliger unserer Mutter Kirche!
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#4   HeinrichvonOfterdingen   21:25:25 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Lieber Joberens,
Dieser Papst dürfte wirklich ein Heiliger sein und dazu keiner amtskirchlichen Heiligsprechung bedürfen.
… zumindest scheint er ein sonderbarer Heiliger zu sein, so wie Sie. Ob das allerdings für einen Platz im Himmel hinreichend ist, das ist die Frage.
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#3   joberens   21:12:17 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Heiliger – Papst Johannes XXIII
Dieser Papst dürfte wirklich ein Heiliger sein und dazu keiner amtskirchlichen Heiligsprechung bedürfen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#2   HBR   20:10:19 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Johannes XXIII
…dieser Papst war ein großartiger, visionärer und weltgewandter Mann. Respekt für seine Verdienste um die moderne katholische Kirche
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#1   Seminarist   19:25:46 | Dienstag, 28. Oktober 2008
Damit ihn kein schlechter Ruf schädige…
So habe eine von ihm einberufene römische Diözesansynode Anfang der 60er Jahre den Priestern verboten, ein Sportstadion oder ein Kino zu besuchen oder mit einer Frau in einem Auto zu fahren.
Versuche mal einer, die Unterlagen zu dieser Synode in die Hände zu bekommen! Plötzlich steht man vor leeren Ordnern und Mappen.
Da wollten die Modernisten auf ihren angeblich so modernen Mitkämpfer Johannes XXIII. keinen Schatten kommen lassen!
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