Der Sitzkreis ist die ideale Form der Jugendkirchenliturgie. Er zeigt an, daß man sich nicht auf Gott hin ausrichtet, sondern um sich selber kreist. Von Hubert Hecker.
(kreuz.net) Seit der Würzburger Synode in den Jahren 1971 bis 1975 will die kirchliche Jugendarbeit den
Jugendlichen zur sogenannten Selbstverwirklichung verhelfen.
Das sagt zum Beispiel das Synoden-Dokument
„Ziele und Aufgaben kirchlicher Jugendarbeit“.
Im Bistum Limburg wurde diese Theorie in den „Thesen zur
Jugendarbeit“ aus dem Jahr 1999 fortgeschrieben und in den drei Jugendkirchen der Diözese verwirklicht.
Diese Jugendkirchen bezeichnen ihr verweltlichtes Eventprogramm als sogenannt niederschwellige Hinführung
fernstehender Jugendlicher zur Kirche und zu den Gottesdiensten.
Das findet vierzehntägig als Sitzkirche
statt. Die Kniebänke wurden aus den Gotteshäusern entfernt.
Offenbar ist Selbstverwirklichung nur auf
dem Sitzfleisch möglich. Kniebeugen deutet dagegen auf eine fremdbestimmte Demut, die sich unter die
Gebote eines anderen stellt.
Selbstverwirklichung glaubt dagegen, daß der Mensch nur seine von Natur
aus guten Anlagen zur Entfaltung bringen muß, um gut zu sein.
Deshalb kennt die Jugendkirche kein Sündenbekenntnis,
keine Beichte und keine Bußübungen – wozu auch?
Auch die Anbetung Gottes wollen die Jugendkirchenmacher
nicht, weil das nicht zur Selbstverwirklichung beiträgt.
In einer fünfzigseitigen Zeitung zum Weltjugendtag
in Köln erwähnte die diözesane Jugendabteilung in Limburg den Leitspruch des Jugendtages kein einziges
mal.
Er lautete: „Wir sind gekommen, um anzubeten!“
Man geht davon aus, daß die Feier der kirchlichen
Liturgie dem Anspruch nach Selbstverwirklichung entgegenstrebt.
Deshalb werden die Jugendgottesdienste
zu einem erlebnispädagogischen Event mit mehr oder weniger gesellschaftlicher Relevanz umfunktioniert.
Der Sitzkreis ist dafür die ideale Form. Er zeigt an, daß man sich nicht auf Gott hin orientiert, sondern
um sich selbst kreist – zur Selbstverwirklichung.
Wie bei jeder Gruppenstunde müssen Thema, Lernziel,
Medien und Methoden der Jugendgottesdienste gut vorbereitet sein.
In der Regel will man einen sozial
bedeutsamen Lerneffekt mit persönlicher Relevanz zur Selbstverwirklichung.
Die bisherige auf Gott hingeordnete
Liturgie verkommt in den Jugendkirchen zu einer sozialpädagogischen Inszenierung mit Lernritualen:
Eine
fetzige Einleitung in der Motivationsphase, Themenansprache mit Medienpower, eine Mitmachphase zum Ausfüllen
von Zetteln oder Partnerspielen, Vertiefung mit Texten, manchmal auch aus der Bibel.
Das hält man für
eine „jugendgemäße Form“ des liturgischen Wortgottesdienstteils.
Der Jugendgottesdienstleiter geht
danach zum Altar und bittet die Anwesenden, eine Stehkreiskirche zu bilden.
In der Frankfurter Jugendkirche
Jona gibt es drei Altäre. Der Hochaltar ist ein reines Dekorationsstück – eine museale Erinnerung an
vergangene Zeiten.
Auf dem Chorstufenabsatz steht der Volksaltar der 60er Jahre. Er ist für das Gemeindevolk
von St. Bonifatius bestimmt- sofern es denn kommt.
Für die Jugendlichen hat man hinten in der Kirche
einen eigenen Altartisch errichtet – den Jungvolkaltar.
Natürlich verwendet der Jugendpfarrer für die
Gebete seiner Messe selbsterfundene Texte. Der Grund: Den fremdsprachenversierten Jugendlichen sei die
fremde Sprache der kirchlichen Texte nicht verständlich.
Die Jugendkirchen sind inzwischen zu zeitgeistigen
Parallelgesellschaften im Rahmen der Konzilskirche geworden.
Das Ziel, fernstehende Jugendliche an die
Kirche heranzuführen, erfüllen sie nicht: Die Jugendlichen werden weder an die katholische Liturgie
noch an die Gemeinde herangeführt.
Die Erfahrung lehrt: Spätestens beim Herauswachsen aus Jugendkultur
und Jugendkirche bleiben die Jugendlichen weg.
Können die Bischöfe so ein teures und von der Kirche
wegführendes Experiment nicht stoppen? Für die drei Limburger Jugendkirchen werden fünfzehn Hauptamtliche
und gleichviel Sekretärinnen und Hilfskräfte bezahlt.
Dieses Personal stellt inzwischen eine geballte
Arbeitsplatzlobby dar, die sich gegen jede Beschneidung heftig wehren wird.
Außerdem verstehen sich
die Jugendkirchen als Speerspitze der altliberalen Bewegung, welche die gesamte Kirche nach dem Muster
von Milieukirchen ummodeln will.
Bisher haben viele Bischöfe ihren Jugendpfarrern und Jugendabteilungen
einen fast unendlichen Freiraum gelassen und sie im Glauben gehalten, die Avantgarde der Kirche zu sein.
Inzwischen wird es kein Oberhirte mehr wagen, die Jugendkirchen zur Raison zu rufen.
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61 Lesermeinungen
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#62 Confiteor 15:30:22 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Walzer zur Wandlung Es ist außerordentlich bemerkenswert, wie steil doch die Beliebtheit des Landorganistenberufs
innerhalb weniger Wochen nach oben geklettert. Überall dröhnt und orgelt es auf ländliche Weise. Da
kommt es auch nicht auf einen Walzer bei der Wandlung an. Grad schee iss… !
#59 Amanda 11:01:04 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
@joberens „Aber wer es braucht, der soll es auch haben.“ Wie großmütig… Die Kirche, zu der Sie noch
immer zu gehören vorgeben, empfiehlt den Gläubigen die regelmäßige, ja sogar die häufige Beichte.
#58 joberens 09:48:32 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Amanda – Beichte LIebe Amanda, man kann zur Beichte stehen wie man will. ES kann ja auch sehr gut für
die Psyche sein, wenn man glaubt mit der Beichte Gott seine Sünden bekannt zu haben und danach ein befreiterer
Mensch zu sein. Wenn das der Fall ist, ist das ja auch gut und hilfreiceh für den betreffenden Menschen
und er soll das ruhig tun. Ich bin als Organist regelmäßig wöchentlich ein paarmal in sowohl evangelischen
wie kaht. Gottesdiensten tätig. Ich versuche meine Arbeit sehr gewissenhaft zu tun und bin mir dabei
bewußt, Gott auf eine ganz besondere Art dienen zu können. Mit jedem Abendmahl ist in der ev. Kirche
auch auch eine Sündenvergebung verbunden, bei der jeder seine Sünden eben Gott direkt bekennt, und ich
halte diese für zumindest genau so gut und wertvoll wie ein Sündenbekenntnis dem Menschen Priester gegenüber.
Also wer die Beichte brauch sollte ruhig gebrauch davon machen. Wer sie nicht braucht dürfte dadurch
kein weniger gutes Verhältnis zu Gott haben. Immer mehr Katholiken dürften in der Beichte eben keinen
Sinn mehr sehen und sie auch nicht mehr brauchen, wozu ich auch gehöre. Ich persönlich werde mit Sicherheit
nie mehr einen Beichtstuhl betreten. Aber wer es braucht, der soll es auch haben. Josef Berens (als einfacher,
denkender Katholik)
#57 Amanda 07:21:53 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Gegengewicht zu Josef Berens Um an dieser Stelle mal eine Lanze für ein vernachlässigtes und oft missverstandenes
Sakrament zu brechen: Ich, ohne Konfession und Glauben aufgewachsen, bekehrte mich mit 14 Jahren zum katholischen
Glauben und wurde schlussendlich fast auf den Tag genau fünf Jahre später getauft und gefirmt. Heute
bin ich 32 Jahre alt… und gehe immer noch gerne zur Beichte – was sicherlich auch der Tatsache geschuldet
ist, dass mir immer gute und fromme Priester zur Seite standen, welche das Sakrament der Versöhnung selbst
sehr hoch schätzten und damit auch würdig zu feiern wussten. Vor einigen Monaten war ich gezwungen,
mich mal wieder nach einem neuen Beichtvater umzusehen, und mit Gottes Hilfe fand ich einen solchen. Der
Priester ist selbst nur wenig älter als ich und ein „super“ Beichtvater – ich kann es gar nicht anders
ausdrücken. Es wirkt unendlich befreiend, in der Beichte das eigene Leben ungeschönt vor das Angesicht
Gottes zu tragen und umfassende Heilung zu erfahren. Wer nicht zur Beichte geht, weil er selbstherrlich
meint, das nicht nötig zu haben, der weiß nicht, um welch wohltuende Erfahrung er sich bringt.
Jugendkirche Eine sonderkirchliche Entwicklung für die „Jugend“ sollte so und so abgelehnt werden. Was
hier praktiziert wird, hat mit Kirche nichts mehr zu tun. Allenfalls dienen Versatzstücke dem Event.
#55 paramedic 01:44:20 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
@joberens du – weißt was, i bin jo eher a a so a „moderna“ – oba dei sudarei is scho sowos von faaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaad
, das’s ma de Zechanägel aufdraht und ma gleichzeitig d’Haxn eischlofa – i woas, i bin jo a
net vü g’scheida – oba i foss mi wenigsten kuaz mit mein bledsinn – weu laungan bledsinn schrei’m e de
aundan Wetschis gnua – des woa mei kommenta zu dem Bledsinn – I moa des hot wos mit homöpathie z’tuan.
do nimmt ma jo a a gift in ana klan Portion um de Kraunkheit z’heun. I mochs ähnlich: gegen des großen
Bledsinn do auf da Seitn a homöopathisches Batzerl Bledsin … g’wirkt hot’s bis jetzt net oba guat ding
brauch weile, wias so schee hoast.
#54 joberens 22:41:42 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Einfach unverständlich Ein riesiges Problem unserer kath. Amtskirche ist, daß man nicht mehr in der
Lage ist, die Jugend noch zu erreichen. Man glaubt offenbar, unsinniger Weise immer noch, die Jugend mit
Gängelung gefügig zu machen zu können. In was für einer Welt glauben diese Herren in Purpur überhaupt
zu leben? Wenn nun gute, verantwortungsbewußte Priester sich alle Mühe geben auf die Jugend zuzugehen,
werden sie, in diesem Forum, sogar noch angegriffen. Das ist doch Schizophrenie in Perfektion. Ich denke,
daß Gott an jeder Veranstaltung Wohlgefallen findet, die zu seiner Ehre erfolgt. Er wird da auch nicht
danach urteilen, ob man sitzt oder steht oder sogar liegt. Das ist doch einfach unsinnige Spinnerei, die
hier von Einigen betrieben wird. Manche glauben offenbar immer noch, die jungen Menschen für dumm verkaufen
zu können und erkennen nicht, daß dies vollkommen verständlicher Weise ins Leere läuft, ja sogar das
Gegenteil bewirkt. Wie lange will man die Jugend noch so vor den Kopf stoßen und sich dann wundern, daß
sie sich abwendet? Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#53 sexychrist 22:37:58 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Naja… … ich begrüße zwar immer eine Auflockerung des Glaubens und besuche auch besonders gerne Gottesdienste
für Jugendliche. Die Anliegen von Jugendlichen und Erwachsenen unterscheiden sich doch stark und darauf
sollte der Glauben auch eingehen. Aber ehrlich gesagt, mit einem Gottesdienst wie dem in der Jugendkirche
könnte ich rein GARNICHTS anfange. Sicherlich ist Glaube auch, darüber zu diskutieren und kann in einem
entspannteren Rahmen stattfinden, aber bei all dem möchte ich schon noch etwas Ruhe um mich haben um
auch im Inneren zu Ruhe zu kommen. Ich möchte für mich alleine nachdenken und beten. Ein solcher Gottesdienst
würde mich nur „nerven“. Ein wenig Halt und Struktur erwarte ich halt von der Kirche.
@Jonas78 Solange ich nicht gezwungen werde, daran teilzunehmen, kann ich durchaus Toleranz üben. Für
mich selber ist dies gar nichts, übrigens auch schon nicht, als ich noch genau zur Zielgruppe gehörte.
Ich habe diese Art von Liturgie nie verstanden und halte sie persönlich für eine Fehlentwicklung. Wenn
Sie da gerne hingehen, ist das aber Ihr gutes Recht. Einzige Bedingung wäre, dass eine solche Messe ausdrücklich
so bezeichnet ist, damit jeder genau weiß, was ihn erwartet. Ärgerlich wäre, wenn man nichts ahnend
in eine Kirche geht, und dann quasi „überrascht“ wird. Das sollte nicht sein.
#51 paramedic 21:56:41 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
… zum Artikel … … schwammig schwachbrüstig schwülstiger Schwachsinn – was da geschrieben wurde…
(ich glaub das nennt man eine Alliteration – hurra ich bin ein Dichter – die Kreuz-net Schreiberlinge
nennen sich ja auch Redaktion – also bin ich ein Dichter)
@ für die Kirche „Hintergrundsmusik“??? meinten Sie vielleicht „Hintergrunzmusik“ Also ich würde lieber
darauf verzichten. Dazu mag ich echte Musik zu gerne. @ kritischerbeobachter: Gelassenheit führt zum
Ziele!
Wer sind „alle anderen“? Es gibt genügend Leute, die auf den Schwachkopf joberens hier eingehen. Es muß
doch irgendein – isch sage es mal so – Gegengewicht geben, das eine Kommentierung zum Apostaten joberns,
der immer dreist behauptet, ein römisch-katholischer Christ zu sein, darstellt. Ich kann eigentlich gar
nicht an mich halten, wenn ich das provokative Gehabe des Orglers Berens hier lese. Und dann noch mit
dem Kommentar „Katholik“.
@ kritischerbeobachter Ja, so schwer es auch fällt, den Stuss unkommentiert stehen zu lassen. Aber für
wen kommentieren Sie „Joberens’“ Äußerungen? Er selbst liest sie nicht bzw. kann sie nicht verarbeiten.
Und alle anderen haben eh schon ihre Meinung. Jede Reaktion führt nur zu noch mehr Stuss (bzw. ständige
Wiederholung ein und des selben) Die Hauptsache ist, er verschont uns, und das wird er nie, solange er
noch eine Reaktion provozieren kann.
@ noch ein landorganist Na klar, ich antworte dem Herrn Joberens nicht mehr direkt. Aber auch dessen Dummschwätz
muß doch eine Reaktion erfolgen? Oder sollte man dessen Äußerungen einfach so stehenlassen? Ich habe
mich selbst auch für das Ignorieren des Dummschwätzers Joberens ausgesprochen. – Ihm direkt antworte
ich nicht mehr.
#45 für die Kirche 19:58:09 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@mein verehrter Vorschreiber: Sie haben recht! Da viele Gemeindepfarrer die Beichte ungerne hören, müssen
die Leute woanders beichten. Am Samstag bei uns in Innenstadt muß man dann in der Klosterkirche vor den
Beichtstühlen Schlange stehen.
@ kritischerbeobachter und möchtegern-kathole Bitte berücksichtigen auch Sie meine Mitteilung hier bei
diesem Artikel von 16:43 Uhr! Sie werden besser leben! :)3
[fett]VIELE JUGENDLICHE BEICHTEN[fett] Es gibt zweifellos viele Pfarreien, in denen kaum mehr Jugendliche
beichten gehen (z.T.deshalb, weil abgeirrte Geistliche dort überhaupt d.Beichten abgewürgt haben,z.T.deswegen,weil
E r w a c h s e n e, die in Sünden dahinleben, ihnen d.Beichten madig gemacht haben, z.T.aus anderen
Gründen), aber dennoch gibt es nicht wenige Jugendliche, die noch beichten gehen, ich kenne persönl.
v i e l e ! Mehrere Priester bestätigen mir diese Tatsache!D.hl. Beichte ist alles andere als ein Auslaufmodell!
Sie ist höchst aktuell und wichtig! Schon vor Jahrhunderten hatten Kirchenfeinde u.Gotteshasser gemeint,
ihr Papst sei der letzte und dann sei das Papsttum zu Ende! Sie sind alle gestorben, das Papsttum hat
überlebt!!! So wird es auch mit dem Busssakrament sein! „Der da unten“ hätte gern d.Ende d.Beichte,
u.die „Kirche“ von unten hat offenbar auch ihre Probleme mit den Geboten u.dem Beichten, aber diese Möchtegerns
in menschlicher und dämonischer Ausprägung sind am Ende nicht die Sieger!Vor Jahren gab es doch in versch.Ländern
Kirchenvolksbewegungen u.Kirchenvolksbegehren u.ä. Ein Priester damals schrieb einen extrem kurzen Leserbrief:
„Es braucht kein Kirchenvolksbegehren, sondern ein Kirchenvolksbekehren!“ Nicht wenige kreuz.net – Leserartikel –
Verfasser sind in großer Gefahr, weil sie sich gegen die Kirche unseres Herrn JESUS CHRISTUS und gegen
Ihn Selbst auflehnen! Wenn ihr euch schon schwer tut, d.Gebote zu halten, bittet die himml. Mutter um
Hilfe, aber lauft nicht ins Verderben!
@ möchtegern … Joberens ist kein katholischer Christ. Auch gehört dieser Typ nicht mehr der evangelischen
Gemeinschaft an. Er leugnet die Trinität. Außerdem zeugen seine Aussagen von einem menschenfeindlichen
Hass, ja sogar von einem mörderischen Hass, denn er befürwortet den Mord an ungeborenem Leben.
@joberens Sie sollten – wenn Sie schon z.B. die kath. Lehre über die Ohrenbeichte ablehnen – die Konsequenz
haben, sich nicht als Katholiken zu bezeichnen, sondern beispielsweise als freidenker, oder freikirchlichen
Christen. Es sei denn, die korrekte Bezeichnungen interessieren Sie auch nicht …
Es geht doch nur noch um eines: Stimmung in der Kirche. Wie schrieb nachlebar in einer Internetseite des
Herrn Breitenbach: Es geht doch nur um die Stimmung, die in einem Gottesdienst vorgefunden wird. Kein
Gottesdienst mehr, sondern Menschendienst. Happening. – Und das bezeichnet Breitenbach dann noch als Gottesdienst.
Breitenbach & Co. (= joberens) sind Kirchenzerstörer der ersten Kategorie.
#37 für die Kirche 19:15:22 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@Confiteor: verdrehung der kirchlichen Lehre Schuld und Sünde ist nicht nur ein Gefühl. Sie ist ein
objektives Anzeichen eines Fehlverhaltens (z.B wenn man einen anderen belogen hat usw.). Nach Ihrer Auffassung
müßten die Nazi-Verbrecher auch keine Schuld mehr bekennen. Denn Schuld zu haben ist bloß eine Neurose.
Also müssen die Verbrecher bloß in die Therapie, aber nicht ins Gefängnis. Und wenn man vielleicht
was falsch gemacht hat, muß man es kein schlechtes Gewissen haben:alles nur Neorose. Lesen Sie bitte
mal Martin Buber, der große jüdische Philosoph der modernen Zeit.
#36 Confiteor 19:11:22 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Um Neurosen und Verklemmtheiten zu züchten, waren Sündenbekenntnis, Bußübungen und Beichte ursprünglich
nicht gedacht, sind aber leider im Verlaufe der Jahrhunderte zu diesen missgestimmten Instrumenten verkommen.
Deshalb müssen sie weder neu gestimmt werden noch verbindlich für andere Menschen eingefordert werden…!
#34 Horst Metzker 19:07:35 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Lieber Huber Hecker, es steht geschrieben: Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Zeichen machen, von
dem was im Himmel, auf Erden, noch unter den Wassern ist. (Den Teufel hat Gott ja nicht gekannt, der kommt
später) Gott wollte also nicht als Bild, später auch noch Kreuz, an einer Wand hängen. (Als Kind hatte
ich ein Poster von Elvis an der Wand.) Bete sie nicht an und heilige sie nicht, denn ich bin ein eifender
Gott. (Ich weiß von ca. 10.000 „Heiligen“ die nach Informationslage, austauschbar sind. Wo 2 oder 3 in
meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter euch. (Jesus sagt nicht, dass er der Boss dann ist,
der Anführer.) Wisset ihr nicht, dass ihr ein Tempel Gottes seid. (Das Gesicht von Paulus möchte ich
sehen, bei einem tridentinischen Gottesdienst mit Kreuz an der Wand. Natürlich weiß ich auch, dass jede
Religion, das Objekt der Verehrung in Äußerlichkeiten hat. Es ist auch für den Menschen verträglicher
denn dann badet man mal im Ganges, oder fährt nach Mekka oder nach Rom. Der vollkommende Ablass. Doch
Gott, Allah, und wie man sie auch immer nennt, sollen doch zur Umkehr führen. Wir sollen über uns selbst
nachdenken, unser Gewissen erforschen und Leeren daraus ziehen, damit Gott in uns wohnen kann. Durch Fanzelebrationen
lässt sich dies nicht erreichen. Die Jugend die Gott, die Jesus in der Mitte sieht, hat deshalb Recht.
Herr Hecker, sofern es Sie gibt: Lesen Sie das Wesentliche, geschrieben in der Bibel.
#28 joberens 18:57:39 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Ohrenbeichte – Auslaufmodell Die Beichte ist ohnehin nur noch Auslaufmodell, denn ich kenne nun wirklich
keinen einzigen Jugendlichen, der noch zur Beichte geht. Das dürfte auch nicht das Problem sein, denn
die Beichte ist bekanntlich ganz allein eine menschliche Erfindung und niht mehr und nicht weniger. Mit
Jesus und dem Evangelium hat die Ohrenbeichte jedenfalls nicht das Geringste zu tun. Ich persönlich lehne
sie ab und brauche sie auch nicht. Jesus hat bekanntlich keine Form und keinen Ritus für die Sündenvergebung
vorgeschrieben. Es gibt bekanntlich viele Möglichkeiten der Sündenvergebung auch ohne einen Beichtstuhl
aufsuchen zu müssen. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#27 Katakombe † 18:49:18 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Bohonihifatius!!!! Bonifatius, wenn man deinen Kappes liest, kann man nur noch singen: O Glaubensvater,
sihieh die Not, in derheer wihier uns befinden! O heilger Bohohonifatius!!!
#26 für die Kirche 18:44:51 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@Confiteor: Schuld und Sünden Beichte und Bußübungen können die natürlichen Anlagen dagegen mehr
als behindern. Diese Bemerkung ist durchaus erstaunlich. Steht sie noch in Übereinstimmung mit dem kirchlichen
Lehramt? Außerdem wird auch Michael Foucault dieser Bemerkung widersprechen. @Jonas78: von Atomphysik
haben wir keine Ahnung, aber von katholischen Gottesdiensten schon. Denn wir haben auch Katechismus-Unterricht
gehabt wie Sie. Lernen Sie selber lieber einbißchen mehr unseren Glauben kennen. Mit Gott läßt sich
schwer experimentieren. Er ist kein Versuchskanichen. Und in Eure Jugendtreffe zu gehen habe ich keine
Lust, obwohl ich noch zu der Jugend zähle. Nein, für Freizeitvergnügen gehe ich lieber spazieren oder
in ein Kino, oder gehe ich lieber in ein gutes Museum. Oder lese ich ein gutes Buch… Das Leben ist so
schön und vielfältig. @noch ein Landorganist: Das stimmt. Der Name paßt doch. Hoffentlich hat Gott
auch mal Gnade mit denen und führe sie wieder auf guten Weg: Buße und Umkehr, wie sie auch im Buch Jona
beschrieben sind.
#25 Confiteor 18:32:42 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Sündenbekenntnis, Bußübungen und Beichte Selbstverwirklichung glaubt dagegen, daß der Mensch nur seine
von Natur aus guten Anlagen zur Entfaltung bringen muß, um gut zu sein. Deshalb kennt die Jugendkirche
kein Sündenbekenntnis, keine Beichte und keine Bußübungen – wozu auch? Was soll denn das Rumgemotze,
wenn in der Bibel steht, dass nur ein guter Baum gute Früchte bringt. Ergo muss der gute Baum alle Energie
aufbringen, um viele gute Früchte wachsen zu lassen, damit seine Art erhalten bleibt. Das gleiche gilt
auch für die Menschen, die ihre natürlichen Anlagen zur Entfaltung bringen müssen. Beichte und Bußübungen
können die natürlichen Anlagen dagegen mehr als behindern. Das erkennt man sehr deutlich an den neurotischen
Gestalten, die einem nur leidc tun können, wenn sie durch die Kirche huschen. Diese Erfahrung, durch
diese Übung in Lebensvollzügen stark behindert zu sein, durften viele Generationen Jugendlicher machen.
Soll das verhängnisvolle Konzept mit Beichte, Bußübungen und Sündenbekenntnis weiterhin an forderster
Stelle der Tagesordnung stehen… sollen weiterhin Generationen von Menschen darunter schmachten…und
verkümmern…? Der Artikel ist zu albern, als dass man ihn ernst nehmen kann.
#24 Jonas78 † 18:30:40 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Wer von euch hat denn eigentlich schon mal soclhe Jugendgottesdienst besucht? Also ich gehe gern dorthin,
auch wenn ich nicht immer alles toll finde und für manches wahrscheinlich selbst ich schon zu alt bin,
so passiert es aber dennoch häfig, dass ich erfüllt nach Hause gehen kann. Wieso nehmen sich hier manche
Leute heraus über Dinge zu schreiben, die sie selber nie erlebt haben? Ich gebe doch auch keinem Atomphysiker
Tips, wenn ich keine Ahnung von Atomen habe. Aber wenn es um die hochheilige Liturgie geht, können plötzlich
alle mitreden. Gott schreibt seine Geschichte mit uns Menschen jeden Tag neu weiter – da kann es eben
auch zu Veränderungen kommen – auch in der Liturgie und Verkündigung. Und @ Landorganist Was glauben
sie denn, wie die heutige Form der Verkündigung entstanden ist? Vom Himmel gefallen? Es wurde schon immer
experimentiert und ich hoffe es bleibt auch so. Allein die zahlreichen Propheten in der Bibel zeigen doch,
dass es DIE Art der Verkündigung nicht gibt. Jeder hat da seine Stärken und Schwächen und so können
eben die einen Hörer was mit Jesaja anfangen und die anderen vielleicht eher was mit Daniel – warum sollte
das heute anders sein. Es sei denn, wir wollen den Nachwuchs endgültig verlieren.
#22 bonifatius 18:20:02 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Den Sumpf trocken legen!!!! „Dieses Personal stellt inzwischen eine geballte Arbeitsplatzlobby dar, die
sich gegen jede Beschneidung heftig wehren wird.“ Wir brauchen kein Kasperletheater, keine Psychologen,
keine Demagogen. Wir brauchen Priester, die selbstlos sich Gott verschrieben haben, die den Jugendlichen
durch das Beten, das Sprechen zu Gott und mit Gott wieder Perspektiven und Sinn für das Leben aufzeigen.
Und hier muß die Kirchensteuer verschwinden. Das materielle Notwendige für unsere Seelsorger muß vor
Ort durch die Mitglieder der Gemeinde aufgebracht werden – ein Weg zur Aktivierung der Liebe für den
Nächsten.
#21 derLeser 18:18:48 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
das Wort „Sitzkreis“ löst Agression aus. Da denke ich automatisch immer an so Hippies oder an runtergekommene
Soziologie, Theologie und/oder Politwissenschaftstudenten. Diese Sozialform wurde von den 68ern auch im
kirchlichen Bereich übernommen, meist spielt dazu ein Harekrischna-katholischer Hafensänger auf der
Klampfe oder hopst herum. Die 68er sind bereits im Pensionsalter, und da von denen die meisten im Leben
viel gesoffen, gehurt und gekifft haben besteht bereichtigte Hoffnung dass sie früher abrritt als die
Generationen davor
@ Jonas78 Experimente angesichts der schwindenden Zahlen von Jugendlichen Ja, Experimente, aber doch nicht
erste seit gestern! Man sieht die Ergebnisse doch schon lange: Ergebnis = Null, daraus folgt –> Experiment
misslungen, Fortsetzung nicht erforderlich, aber nein, jede Diözese muss eine nach der anderen erst hineinbuttern
um dann nicht ernten zu können Außerdem wäre mal interessant, seit wann die Verkündigung der göttlichen
Wahrheit Platz für „Experimente“ lässt. Wir müssen bei den meisten Jugendlichen überhaupt erstma wieder
ein Gefühl für das Göttliche wecken Da sind diese Veranstaltungen aber ganz verkehrt aufgezogen. Da
geht’s doch nur um den Menschen und sonst nichts. (Siehe deren Internetseite!)
#18 Jonas78 † 18:06:23 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Typisch Es ist mal wieder typisch wie hier diskutiert wird, nämlich mit schönem, einfachen schwarz –
weiß denken. falsch und richtig, gut oder schlecht. Es gibt sie aber nun mal, die Grautöne, und dazu
gehören für mich die Projekte Jugendkirchen. Ich sehe darin eine sehr große Chance Jugendliche (wieder)
mit dem Glauben bekannt zu machen, Um mehr geht es zunächst einmal gar nicht. Ein niederschwelliges Angebot,
sich der Kirche (wieder) anzunähern. Sicherlich kann man einige Methoden und Gottesdienstformen hinterfragen
und auch, ob alles gleich ein Event sein muss, Hauptsache laut, bunt, abgedreht etc. und der Inhalt auf
der Strecke bleibt. Aber ich habe ja auch nicht nach jedem Gemeindegottesdienst das Gefühl, dass alles
gut war. Manchmal ist die Predigt schlecht, der Organist spielt falsch, die Lektoren haben gensuchelt…
trotzdem fordere ich ja nicht gleich eine Abschaffung der Gemeindegottesdienste… so ein Blödsinn. Jugendkirchen
sind Experimente angesichts der schwindenden Zahlen von Jugendlichen in unseren Gemeinden. Da dürfen
auch mal Fehler gemacht werden. Im Gro0en und Ganzen gibt ihnen der Erfolg aber zunächst einmal Recht.
Ich stimme zu, dass an der Nachhaltigkeit gearbeitet werden muss. Was passiert nach dem Event? Wie können
die Jugendlichen AUCH an die Hl. Messe und somit an die Eucharistie (wieder) herangeführt werden? Doch
das können erst die nächsten Schritte sein. Wir müssen bei den meisten Jugendlichen überhaupt erstma
wieder ein Gefühl für das Göttliche wecken.
Gemischtwarenladen Haben Sie gesonderte Wünsche nach Selbstverwirklichung oder „seelische“ Blähungen –
wer bin ich bloß? – gehen Sie in die konziliare Jugendkirche und Sie werden sich selbst suchen, aber
Gott, den werden Sie in diesen blasphemischen Veranstaltungen nicht finden, sondern vielleicht sich ein
Abo beim Psychiater besorgen, insofern dieser nicht vielleicht selbst der Behandlung bedarf, denn der
konziliare Liturgie/Wortvorsteher ist selbst auf der Suche, wer ist oder sein könnte oder aber sein möchte!
@ für die Kirche von der Seite, die sie nannten: Jona war Gottes Diener, aber er war nicht treu. Vielleicht
sollte man mal viele der heutigen Priester lieber mit „Jona“ betiteln? @ sirilo Ich kenne Andachten zu
genüge. Aber wenn „Wortgottesfeiern“ Andachten sein wollen/sollen, warum gibt man Ihnen dann neuen Titel
und neues „Gewand“. In diesen WGF war ich noch nie.
@Joberens Solange die zentralen katholischen Glaubensinhalte nicht unterlaufen werden, spricht nichts
gegen Wortgottesdienste oder ähnliches. Ich kenne genug Veranstaltungen wie Meditationen, Evening Prayer,
Taize-Gebete etc. Dies ist völlig in Ordnung. Allerdings sollte immer darauf hingearbeitet werden, dass
die heilige Messe das Zentrum der katholischen Liturgie ist. Alles andere ist Zusatzangebot
@n.e.L-o. Sie waren also noch nie in einer Andacht? (Maiandacht, Rosenkranzandacht, Kreuzwegandacht, Erstkommunionandacht,
Sinntagsandacht etc.) All dies sind Wortgottesdienste…
#13 joberens 17:19:49 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
JUgendgottesdienst In diesem Forum scheinen sich einige herumzutummeln, die von der heutigen Jugend und
von der Wirklichkeit und Realität keinen Schimmer von Ahnung haben. Wir müssen um die Jugend werben,
die doch die Kirche von morgen ist und können nicht erwarten, daß die Jugend sich in eine doch ziemlich,
der Zeit hinterher hinkende kath. Kirche drängt. Leider fehlt zu Vielen in unserer kath. Kirche, speziell
auch Rom, das nötige Fingerspitzengefühl um die Jugend erreichen zu können. Daß man da auf neue Ideen
kommen muß ist unvermeidlich. So müssen wir auf die Jugend zugehen und auch Zugeständnisse machen um
der Sache wegen und ich bin fest davon überzeugt, daß das auch im Sinne von Gott ist. Also bitte nicht
nachdem Motto: „vorwärts Kammeraden, es geht zurück“, wie man es in Rom zu sehen scheint sonder nach
vorne schauen und nach Möglichkeiten suchen und versuchen, unsere kath. Kirche auch für die Jugend wieder
interessant und attraktiv zu machen. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#12 für die Kirche 17:19:13 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Jona, das Buch: ich hoffe, unsere Jugend kann einen Text lesen und verstehen. Darunter der Kommentar zu
Buch Jona: von: www.bibelkommentare.de (sehr empfehlenswert) Jona ist der Sohn Amittais und der Prophet
von Gat-Hepher (in Galiläa: vergleiche Joh 7,52). Seine Prophetie besteht hauptsächlich aus seiner eigenen
Geschichte. Sie zeigt einerseits, dass der Prophet das Zeugnis Gottes den Nationen gegenüber durch Israel
in sich selbst verkörperte (vgl. Mt 24,14). Andererseits lernen wir, dass Gott Reue und Abkehr vom Bösen
einer Stadt oder eines ganzen Volkes beachtet. Weiter lesen siehe Hier www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&arti…
@ HBR Ja das muss mir ja eh nochmal jemand erklären. Was will ein „Wortgottesdienst“ (sagt man nicht
„Wortgottesfeier“?) überhaupt von mir. Also ich war noch nie bei einem/einer und verspüre nicht den
geringsten Drang dazu, hinzugehen. Aber in die Hl. Messe zieht es mich von ganz alleine.
Noch ein Landorganist Bei Jona geht es um Wortgottesdienste. Das „tut dies zu meinem Gedächtnis“ betrifft
dieser nicht. Es ist ja kein Messopfer, was hier begangen wird, sondern ein harmloser Jugendgottesdienst…also
quasi eine Andacht.
@noch ein Landorganist: man muß lachen wenn es nicht um unsere Kirche gehen würde. Dort steht: JONA
ist ein Prophet aus dem Alten Testament. Es ist das kürzeste Buchder Bibel. Und doch ist JONA eine enorm
spannende Gestalt. Diese Geschichte von dem Propheten, der mit Gott ringt um den richtigen Umgang mit
den Menschen in der Stadt!!!sic!!!, hat uns fasziniert und ist die spirituelle Grundlage unserer Arbeit
1): dort wird nach Jonas benannt, weil das Buch Jonas am kürzesten ist und daher weniger Mühe kostet
beim Lesen, wenn überhaupt mal gelesen. 2) Umgang mit den Menschen: also das Buch Jonas besagt: Seid
nett zueinander. Dabei geht es doch um die Flucht vor Gott und nicht Glaubenwollen.
Perversionen? Zitat von der eben verlinkten Seite: DIE GOTTESDIENSTE Kein schematischer Ablauf. (Warum
gibt es dann Anfangszeiten?)Keine langen Predigten. Kreative Ideen. Miteinander ins Gespräch kommen.
Bands, Gospel-Chor und Keyboard-Musik statt Orgel (für mich besonders traurig) . Diskutieren, Meditieren,
Gedanken austauschen, Beten, Feiern. [fett](Aha, das Beten und die Feier der Auferstehung also an vorletzter
und letzter Stelle!) Gottesdienst als Erlebnis! (Aber ohne ‘Geheimnis des Glaubens’)[fett] DAS MOTTO:
Tut irgendwas (nicht DIES) zu irgendjemandes (nicht ZU MEINEM) Irgendwas (nicht zum GEDÄCHTNIS)!
@noch ein Landorganist: entzetzlich. Auf der von Ihnen angegebenen Webseite steht: Was fällt Dir ein,
wenn Du »Gottesdienst« hörst? Langweilig? Anonym? Keine Atmosphäre? Bei JONA ist das anders! Handelt
es sich dort um eine Kirche oder einen Szenen-club?
Was für ein Schwachsinn Der Sitzkreis ist die ideale Form der Jugendkirchenliturgie. Er zeigt an, daß
man sich nicht auf Gott hin ausrichtet, sondern um sich selber kreist. Der Autor dieses Artikels scheint
über keinen großen Glauben zu verfügen. Sonst wüßte er, was während der Wandlung auf dem Opferaltar
passiert. Aber mal Klartext: Normalerweise wird dem katholischen Glauben nach auf dem Altar die Wandlung
von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi gewandelt. Wenn dem aber so ist, hat sich doch die
um den Altar herum versammelte Gemeinde auf den Herrn ausgerichtet. Und sonst: Gott ist überall, nicht
nur im Osten
An Alle! Gestern fand sich hier ein kleiner Kreis, der begonnen hat, die Witzfigur „Joberens“ mit völliger
Nichtbeachtung zu strafen. Das Ziel: wenn „Joberens“ keine Aufmerksamkeit mehr geschenkt wird, wird das
Gespenst von selbst sterben! Es mögen sich alle aufgerufen fühlen, Konservative wie Veränderungswütige,
tridentinische wie NOM-Kämpfer. Für alle ist es ein Gewinn, wenn „Joberens“ nicht mehr hier spu(c)kt!
Keine Beachtung schenken heißt, überhaupt keine Reaktionen auf „Joberens’“ Postings zeigen, egal wie
lächerlich, absurd, falsch und provokativ diese sind! Also auch keine Beleidigungen, einfach keine Reaktion.
Die Vergangenheit hat alle erkennen lassen, dass es sowieso sinnlos ist, die Fingerkuppen dafür abzunutzen,
da er nie, wirklich nie, auf die Kritik seiner Verwirrungen eingeht. Es ist oft schwer zu widerstehen,
aber das Ziel soll es allen wert sein. Der mediale Tod des Gespenstes „Joberens“
Selbstverwirklichung oder Infantisierung? Die Kirche für die Jugend schaut aus wie ein Kindergarten.
Dabei sitzen 20, 30jährige herum. Ich finde, sie sind alt genug, um Bibel auf eigene Faust zu lesen,
und auch alte Kunstwerke würdigen zu können. Ich habe in der Münchener Pinakothek so viele Jugendlichen
gesehen, die Achtung vor den Meistern haben. Auch habe ich sehr junge Organisten (kaum 20) getroffen,
die Freude an Gregorianik haben und eiferig üben. Und diese nenne ich reife, zur Selbstentfaltung gelangte
Persönlichkeiten. Ich wünsche mir mehr solche Jugendlichen als die ewigen Kinder auf den Photos in unserer
Kirche.
Für Deutschland Gnad bei Gott erfleh, dass stets es fest im Glauben steh, o heilger Bonifatius ein Text
voller unbequemer Wahrheiten! :)3 Ich bin entsetzt was aus der herrlichen, expressionistischen Bonifatiuskirche
gemacht wurde. Geld verpulvern, nennt man das wohl. Wann wurde hier zuletzt zuletzt gesungen: „Für Deutschland
Gnad bei Gott erfleh, dass stets es fest im Glauben steh, o heilger Bonifatius“ Und nicht mehr als ein
frommer Wunsch mehr ist heutzutage: „Der du das blinde Heidentum in deutschem Land vernichtet“