Jugendkirche
Niederschwellig zum Tempel hinaus
Der Sitzkreis ist die ideale Form der Jugendkirchenliturgie. Er zeigt an, daß man sich nicht auf Gott hin ausrichtet, sondern um sich selber kreist. Von Hubert Hecker.
Messe in der Jugendkirche Jona in Frankfurt.
Messe in der Jugendkirche Jona in Frankfurt.
© Miniteam Mainz, CC
(kreuz.net) Seit der Würzburger Synode in den Jahren 1971 bis 1975 will die kirchliche Jugendarbeit den Jugendlichen zur sogenannten Selbstverwirklichung verhelfen.

Das sagt zum Beispiel das Synoden-Dokument „Ziele und Aufgaben kirchlicher Jugendarbeit“.

Im Bistum Limburg wurde diese Theorie in den „Thesen zur Jugendarbeit“ aus dem Jahr 1999 fortgeschrieben und in den drei Jugendkirchen der Diözese verwirklicht.

Diese Jugendkirchen bezeichnen ihr verweltlichtes Eventprogramm als sogenannt niederschwellige Hinführung fernstehender Jugendlicher zur Kirche und zu den Gottesdiensten.

Das findet vierzehntägig als Sitzkirche statt. Die Kniebänke wurden aus den Gotteshäusern entfernt.

Offenbar ist Selbstverwirklichung nur auf dem Sitzfleisch möglich. Kniebeugen deutet dagegen auf eine fremdbestimmte Demut, die sich unter die Gebote eines anderen stellt.

Selbstverwirklichung glaubt dagegen, daß der Mensch nur seine von Natur aus guten Anlagen zur Entfaltung bringen muß, um gut zu sein.

Jugendkirche Jona

Deshalb kennt die Jugendkirche kein Sündenbekenntnis, keine Beichte und keine Bußübungen – wozu auch?

Auch die Anbetung Gottes wollen die Jugendkirchenmacher nicht, weil das nicht zur Selbstverwirklichung beiträgt.

In einer fünfzigseitigen Zeitung zum Weltjugendtag in Köln erwähnte die diözesane Jugendabteilung in Limburg den Leitspruch des Jugendtages kein einziges mal.

Er lautete: „Wir sind gekommen, um anzubeten!“

Man geht davon aus, daß die Feier der kirchlichen Liturgie dem Anspruch nach Selbstverwirklichung entgegenstrebt.

Deshalb werden die Jugendgottesdienste zu einem erlebnispädagogischen Event mit mehr oder weniger gesellschaftlicher Relevanz umfunktioniert.

Der Sitzkreis ist dafür die ideale Form. Er zeigt an, daß man sich nicht auf Gott hin orientiert, sondern um sich selbst kreist – zur Selbstverwirklichung.

Wie bei jeder Gruppenstunde müssen Thema, Lernziel, Medien und Methoden der Jugendgottesdienste gut vorbereitet sein.

In der Regel will man einen sozial bedeutsamen Lerneffekt mit persönlicher Relevanz zur Selbstverwirklichung.

Die bisherige auf Gott hingeordnete Liturgie verkommt in den Jugendkirchen zu einer sozialpädagogischen Inszenierung mit Lernritualen:

Eine fetzige Einleitung in der Motivationsphase, Themenansprache mit Medienpower, eine Mitmachphase zum Ausfüllen von Zetteln oder Partnerspielen, Vertiefung mit Texten, manchmal auch aus der Bibel.

Das hält man für eine „jugendgemäße Form“ des liturgischen Wortgottesdienstteils.

Der Jugendgottesdienstleiter geht danach zum Altar und bittet die Anwesenden, eine Stehkreiskirche zu bilden.

In der Frankfurter Jugendkirche Jona gibt es drei Altäre. Der Hochaltar ist ein reines Dekorationsstück – eine museale Erinnerung an vergangene Zeiten.

Auf dem Chorstufenabsatz steht der Volksaltar der 60er Jahre. Er ist für das Gemeindevolk von St. Bonifatius bestimmt- sofern es denn kommt.

Für die Jugendlichen hat man hinten in der Kirche einen eigenen Altartisch errichtet – den Jungvolkaltar.

Natürlich verwendet der Jugendpfarrer für die Gebete seiner Messe selbsterfundene Texte. Der Grund: Den fremdsprachenversierten Jugendlichen sei die fremde Sprache der kirchlichen Texte nicht verständlich.

Die Jugendkirchen sind inzwischen zu zeitgeistigen Parallelgesellschaften im Rahmen der Konzilskirche geworden.

Das Ziel, fernstehende Jugendliche an die Kirche heranzuführen, erfüllen sie nicht: Die Jugendlichen werden weder an die katholische Liturgie noch an die Gemeinde herangeführt.

Die Erfahrung lehrt: Spätestens beim Herauswachsen aus Jugendkultur und Jugendkirche bleiben die Jugendlichen weg.

Können die Bischöfe so ein teures und von der Kirche wegführendes Experiment nicht stoppen? Für die drei Limburger Jugendkirchen werden fünfzehn Hauptamtliche und gleichviel Sekretärinnen und Hilfskräfte bezahlt.

Dieses Personal stellt inzwischen eine geballte Arbeitsplatzlobby dar, die sich gegen jede Beschneidung heftig wehren wird.

Außerdem verstehen sich die Jugendkirchen als Speerspitze der altliberalen Bewegung, welche die gesamte Kirche nach dem Muster von Milieukirchen ummodeln will.

Bisher haben viele Bischöfe ihren Jugendpfarrern und Jugendabteilungen einen fast unendlichen Freiraum gelassen und sie im Glauben gehalten, die Avantgarde der Kirche zu sein.

Inzwischen wird es kein Oberhirte mehr wagen, die Jugendkirchen zur Raison zu rufen.
      
61 Lesermeinungen
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#62   Confiteor   15:30:22 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Walzer zur Wandlung
Es ist außerordentlich bemerkenswert, wie steil doch die Beliebtheit des Landorganistenberufs innerhalb weniger Wochen nach oben geklettert.
Überall dröhnt und orgelt es auf ländliche Weise. Da kommt es auch nicht auf einen Walzer bei der Wandlung an.
Grad schee iss… !
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#61   aufrechterkatholik   14:47:35 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Herr Dr. G
Oh ja Herr Doktor, nehmen Sie ihn, jawoll, ich lege noch ein paar Billighühner drauf!
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#60   Dr. Guillotin   14:38:17 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
joberens
Wenn ich Sie in die Guillotine einspannen würde, wäre es sicherlich auch kein Fall für die Beichte.
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#59   Amanda   11:01:04 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
@joberens
„Aber wer es braucht, der soll es auch haben.“
Wie großmütig…
Die Kirche, zu der Sie noch immer zu gehören vorgeben, empfiehlt den Gläubigen die regelmäßige, ja sogar die häufige Beichte.
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#58   joberens   09:48:32 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Amanda – Beichte
LIebe Amanda, man kann zur Beichte stehen wie man will. ES kann ja auch sehr gut für die Psyche sein, wenn man glaubt mit der Beichte Gott seine Sünden bekannt zu haben und danach ein befreiterer Mensch zu sein.
Wenn das der Fall ist, ist das ja auch gut und hilfreiceh für den betreffenden Menschen und er soll das ruhig tun.
Ich bin als Organist regelmäßig wöchentlich ein paarmal in sowohl evangelischen wie kaht. Gottesdiensten tätig. Ich versuche meine Arbeit sehr gewissenhaft zu tun und bin mir dabei bewußt, Gott auf eine ganz besondere Art dienen zu können.
Mit jedem Abendmahl ist in der ev. Kirche auch auch eine Sündenvergebung verbunden, bei der jeder seine Sünden eben Gott direkt bekennt, und ich halte diese für zumindest genau so gut und wertvoll wie ein Sündenbekenntnis dem Menschen Priester gegenüber.
Also wer die Beichte brauch sollte ruhig gebrauch davon machen. Wer sie nicht braucht dürfte dadurch kein weniger gutes Verhältnis zu Gott haben.
Immer mehr Katholiken dürften in der Beichte eben keinen Sinn mehr sehen und sie auch nicht mehr brauchen, wozu ich auch gehöre. Ich persönlich werde mit Sicherheit nie mehr einen Beichtstuhl betreten. Aber wer es braucht, der soll es auch haben.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#57   Amanda   07:21:53 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Gegengewicht zu Josef Berens
Um an dieser Stelle mal eine Lanze für ein vernachlässigtes und oft missverstandenes Sakrament zu brechen:
Ich, ohne Konfession und Glauben aufgewachsen, bekehrte mich mit 14 Jahren zum katholischen Glauben und wurde schlussendlich fast auf den Tag genau fünf Jahre später getauft und gefirmt.
Heute bin ich 32 Jahre alt… und gehe immer noch gerne zur Beichte – was sicherlich auch der Tatsache geschuldet ist, dass mir immer gute und fromme Priester zur Seite standen, welche das Sakrament der Versöhnung selbst sehr hoch schätzten und damit auch würdig zu feiern wussten.
Vor einigen Monaten war ich gezwungen, mich mal wieder nach einem neuen Beichtvater umzusehen, und mit Gottes Hilfe fand ich einen solchen. Der Priester ist selbst nur wenig älter als ich und ein „super“ Beichtvater – ich kann es gar nicht anders ausdrücken.
Es wirkt unendlich befreiend, in der Beichte das eigene Leben ungeschönt vor das Angesicht Gottes zu tragen und umfassende Heilung zu erfahren. Wer nicht zur Beichte geht, weil er selbstherrlich meint, das nicht nötig zu haben, der weiß nicht, um welch wohltuende Erfahrung er sich bringt.
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#56   Mathias Wagener   07:07:38 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Jugendkirche
Eine sonderkirchliche Entwicklung für die „Jugend“ sollte so und so abgelehnt werden. Was hier praktiziert wird, hat mit Kirche nichts mehr zu tun. Allenfalls dienen Versatzstücke dem Event.
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#55   paramedic   01:44:20 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
@joberens
du – weißt was, i bin jo eher a a so a „moderna“ – oba dei sudarei is scho sowos von faaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaad :-[ :-[ :-[ :-[ :-[ :-[ , das’s ma de Zechanägel aufdraht und ma gleichzeitig d’Haxn eischlofa :-[ :-[ :-[ :-[ – i woas, i bin jo a net vü g’scheida – oba i foss mi wenigsten kuaz mit mein bledsinn – weu laungan bledsinn schrei’m e de aundan Wetschis gnua :-[ :-[ :-[ – des woa mei kommenta zu dem Bledsinn – I moa des hot wos mit homöpathie z’tuan. do nimmt ma jo a a gift in ana klan Portion um de Kraunkheit z’heun. I mochs ähnlich: gegen des großen Bledsinn do auf da Seitn a homöopathisches Batzerl Bledsin … g’wirkt hot’s bis jetzt net oba guat ding brauch weile, wias so schee hoast.
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#54   joberens   22:41:42 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Einfach unverständlich
Ein riesiges Problem unserer kath. Amtskirche ist, daß man nicht mehr in der Lage ist, die Jugend noch zu erreichen. Man glaubt offenbar, unsinniger Weise immer noch, die Jugend mit Gängelung gefügig zu machen zu können. In was für einer Welt glauben diese Herren in Purpur überhaupt zu leben?
Wenn nun gute, verantwortungsbewußte Priester sich alle Mühe geben auf die Jugend zuzugehen, werden sie, in diesem Forum, sogar noch angegriffen. Das ist doch Schizophrenie in Perfektion.
Ich denke, daß Gott an jeder Veranstaltung Wohlgefallen findet, die zu seiner Ehre erfolgt. Er wird da auch nicht danach urteilen, ob man sitzt oder steht oder sogar liegt. Das ist doch einfach unsinnige Spinnerei, die hier von Einigen betrieben wird.
Manche glauben offenbar immer noch, die jungen Menschen für dumm verkaufen zu können und erkennen nicht, daß dies vollkommen verständlicher Weise ins Leere läuft, ja sogar das Gegenteil bewirkt. Wie lange will man die Jugend noch so vor den Kopf stoßen und sich dann wundern, daß sie sich abwendet?
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#53   sexychrist   22:37:58 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Naja…
… ich begrüße zwar immer eine Auflockerung des Glaubens und besuche auch besonders gerne Gottesdienste für Jugendliche. Die Anliegen von Jugendlichen und Erwachsenen unterscheiden sich doch stark und darauf sollte der Glauben auch eingehen.
Aber ehrlich gesagt, mit einem Gottesdienst wie dem in der Jugendkirche könnte ich rein GARNICHTS anfange. Sicherlich ist Glaube auch, darüber zu diskutieren und kann in einem entspannteren Rahmen stattfinden, aber bei all dem möchte ich schon noch etwas Ruhe um mich haben um auch im Inneren zu Ruhe zu kommen. Ich möchte für mich alleine nachdenken und beten. Ein solcher Gottesdienst würde mich nur „nerven“. Ein wenig Halt und Struktur erwarte ich halt von der Kirche.
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#52   Bernd Stromberg   22:27:09 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@Jonas78
Solange ich nicht gezwungen werde, daran teilzunehmen, kann ich durchaus Toleranz üben. Für mich selber ist dies gar nichts, übrigens auch schon nicht, als ich noch genau zur Zielgruppe gehörte. Ich habe diese Art von Liturgie nie verstanden und halte sie persönlich für eine Fehlentwicklung. Wenn Sie da gerne hingehen, ist das aber Ihr gutes Recht. Einzige Bedingung wäre, dass eine solche Messe ausdrücklich so bezeichnet ist, damit jeder genau weiß, was ihn erwartet. Ärgerlich wäre, wenn man nichts ahnend in eine Kirche geht, und dann quasi „überrascht“ wird. Das sollte nicht sein.
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#51   paramedic   21:56:41 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
… zum Artikel …
… schwammig schwachbrüstig schwülstiger Schwachsinn – was da geschrieben wurde…
(ich glaub das nennt man eine Alliteration – hurra ich bin ein Dichter – die Kreuz-net Schreiberlinge nennen sich ja auch Redaktion – also bin ich ein Dichter)
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#50   noch ein Landorganist   21:02:46 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@ für die Kirche
„Hintergrundsmusik“???
meinten Sie vielleicht „Hintergrunzmusik“ :-]
Also ich würde lieber darauf verzichten. Dazu mag ich echte Musik zu gerne.
@ kritischerbeobachter: Gelassenheit führt zum Ziele!
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#49   kritischerbeobachter   20:27:33 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Wer sind „alle anderen“?
Es gibt genügend Leute, die auf den Schwachkopf joberens hier eingehen.
Es muß doch irgendein – isch sage es mal so – Gegengewicht geben, das eine Kommentierung zum Apostaten joberns, der immer dreist behauptet, ein römisch-katholischer Christ zu sein, darstellt.
Ich kann eigentlich gar nicht an mich halten, wenn ich das provokative Gehabe des Orglers Berens hier lese.
Und dann noch mit dem Kommentar „Katholik“.
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#48   für die Kirche   20:20:53 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@noch ein Landorganist: Joberens ist
für mich eine Art Hintergrundsmusik.
;-)
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#47   noch ein Landorganist   20:08:59 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@ kritischerbeobachter
Ja, so schwer es auch fällt, den Stuss unkommentiert stehen zu lassen. Aber für wen kommentieren Sie „Joberens’“ Äußerungen? Er selbst liest sie nicht bzw. kann sie nicht verarbeiten. Und alle anderen haben eh schon ihre Meinung. Jede Reaktion führt nur zu noch mehr Stuss (bzw. ständige Wiederholung ein und des selben)
Die Hauptsache ist, er verschont uns, und das wird er nie, solange er noch eine Reaktion provozieren kann.
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#46   kritischerbeobachter   20:00:30 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@ noch ein landorganist
Na klar, ich antworte dem Herrn Joberens nicht mehr direkt.
Aber auch dessen Dummschwätz muß doch eine Reaktion erfolgen?
Oder sollte man dessen Äußerungen einfach so stehenlassen?
Ich habe mich selbst auch für das Ignorieren des Dummschwätzers Joberens ausgesprochen. – Ihm direkt antworte ich nicht mehr.
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#45   für die Kirche   19:58:09 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@mein verehrter Vorschreiber: Sie haben recht!
Da viele Gemeindepfarrer die Beichte ungerne hören, müssen die Leute woanders beichten. Am Samstag bei uns in Innenstadt muß man dann in der Klosterkirche vor den Beichtstühlen Schlange stehen.
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#44   noch ein Landorganist   19:55:44 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@ kritischerbeobachter und möchtegern-kathole
Bitte berücksichtigen auch Sie meine Mitteilung hier bei diesem Artikel von 16:43 Uhr! Sie werden besser leben! :)3
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#43   l'alleanzadifensivaperlaverità   19:53:15 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
[fett]VIELE JUGENDLICHE BEICHTEN[fett]
Es gibt zweifellos viele Pfarreien, in denen kaum mehr Jugendliche beichten gehen (z.T.deshalb, weil abgeirrte Geistliche dort überhaupt d.Beichten abgewürgt haben,z.T.deswegen,weil E r w a c h s e n e, die in Sünden dahinleben, ihnen d.Beichten madig gemacht haben, z.T.aus anderen Gründen), aber dennoch gibt es nicht wenige Jugendliche, die noch beichten gehen, ich kenne persönl. v i e l e ! Mehrere Priester bestätigen mir diese Tatsache!D.hl. Beichte ist alles andere als ein Auslaufmodell! Sie ist höchst aktuell und wichtig! Schon vor Jahrhunderten hatten Kirchenfeinde u.Gotteshasser gemeint, ihr Papst sei der letzte und dann sei das Papsttum zu Ende! Sie sind alle gestorben, das Papsttum hat überlebt!!! So wird es auch mit dem Busssakrament sein! „Der da unten“ hätte gern d.Ende d.Beichte, u.die „Kirche“ von unten hat offenbar auch ihre Probleme mit den Geboten u.dem Beichten, aber diese Möchtegerns in menschlicher und dämonischer Ausprägung sind am Ende nicht die Sieger!Vor Jahren gab es doch in versch.Ländern Kirchenvolksbewegungen u.Kirchenvolksbegehren u.ä. Ein Priester damals schrieb einen extrem kurzen Leserbrief: „Es braucht kein Kirchenvolksbegehren, sondern ein Kirchenvolksbekehren!“
Nicht wenige kreuz.net – Leserartikel – Verfasser sind in großer Gefahr, weil sie sich gegen die Kirche unseres Herrn JESUS CHRISTUS und gegen Ihn Selbst auflehnen! Wenn ihr euch schon schwer tut, d.Gebote zu halten, bittet die himml. Mutter um Hilfe, aber lauft nicht ins Verderben!
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#42   kritischerbeobachter   19:50:01 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@ möchtegern …
Joberens ist kein katholischer Christ. Auch gehört dieser Typ nicht mehr der evangelischen Gemeinschaft an.
Er leugnet die Trinität. Außerdem zeugen seine Aussagen von einem menschenfeindlichen Hass, ja sogar von einem mörderischen Hass, denn er befürwortet den Mord an ungeborenem Leben.
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#41   möchtegern-kathole   19:45:32 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@joberens
Sie sollten – wenn Sie schon z.B. die kath. Lehre über die Ohrenbeichte ablehnen – die Konsequenz haben, sich nicht als Katholiken zu bezeichnen, sondern beispielsweise als freidenker, oder freikirchlichen Christen.
Es sei denn, die korrekte Bezeichnungen interessieren Sie auch nicht …
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#40   kritischerbeobachter   19:31:40 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Es geht doch nur noch um eines:
Stimmung in der Kirche.
Wie schrieb nachlebar in einer Internetseite des Herrn Breitenbach:
Es geht doch nur um die Stimmung, die in einem Gottesdienst vorgefunden wird.
Kein Gottesdienst mehr, sondern Menschendienst. Happening. – Und das bezeichnet Breitenbach dann noch als Gottesdienst.
Breitenbach & Co. (= joberens) sind Kirchenzerstörer der ersten Kategorie.
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#39   Amanda   19:27:07 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@joberens
Sie stellen sich mit der Ablehnung der Ohrenbeichte einmal mehr außerhalb der katholischen Kirche, die Sie doch so zu lieben vorgeben…
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#38   noch ein Landorganist   19:18:39 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@ Großwildjäger
schon mal was von Synästhesie gehört? Sowas nennt man ein Stilmittel!
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#37   für die Kirche   19:15:22 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@Confiteor: verdrehung der kirchlichen Lehre
Schuld und Sünde ist nicht nur ein Gefühl. Sie ist ein objektives Anzeichen eines Fehlverhaltens (z.B wenn man einen anderen belogen hat usw.).
Nach Ihrer Auffassung müßten die Nazi-Verbrecher auch keine Schuld mehr bekennen. Denn Schuld zu haben ist bloß eine Neurose. Also müssen die Verbrecher bloß in die Therapie, aber nicht ins Gefängnis. Und wenn man vielleicht was falsch gemacht hat, muß man es kein schlechtes Gewissen haben:alles nur Neorose.
Lesen Sie bitte mal Martin Buber, der große jüdische Philosoph der modernen Zeit.
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#36   Confiteor   19:11:22 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Um Neurosen und Verklemmtheiten
zu züchten, waren Sündenbekenntnis, Bußübungen und Beichte ursprünglich nicht gedacht, sind aber leider im Verlaufe der Jahrhunderte zu diesen missgestimmten Instrumenten verkommen. Deshalb müssen sie weder neu gestimmt werden noch verbindlich für andere Menschen eingefordert werden…!
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#35   für die Kirche   19:08:25 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@Jonas78: O.K.
Wir halten Maul (die Fresse ist mir etwas zu vulgär).
Natürlich haben wir keine Ahnung von einem Szenen-Club.
Viel Vergnügen!
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#34   Horst Metzker   19:07:35 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Lieber Huber Hecker, es steht geschrieben:
Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Zeichen machen, von dem was im Himmel, auf Erden, noch unter den Wassern ist. (Den Teufel hat Gott ja nicht gekannt, der kommt später)
Gott wollte also nicht als Bild, später auch noch Kreuz, an einer Wand hängen. (Als Kind hatte ich ein Poster von Elvis an der Wand.)
Bete sie nicht an und heilige sie nicht, denn ich bin ein eifender Gott. (Ich weiß von ca. 10.000 „Heiligen“ die nach Informationslage, austauschbar sind.
Wo 2 oder 3 in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter euch. (Jesus sagt nicht, dass er der Boss dann ist, der Anführer.)
Wisset ihr nicht, dass ihr ein Tempel Gottes seid. (Das Gesicht von Paulus möchte ich sehen, bei einem tridentinischen Gottesdienst mit Kreuz an der Wand.
Natürlich weiß ich auch, dass jede Religion, das Objekt der Verehrung in Äußerlichkeiten hat. Es ist auch für den Menschen verträglicher denn dann badet man mal im Ganges, oder fährt nach Mekka oder nach Rom. Der vollkommende Ablass.
Doch Gott, Allah, und wie man sie auch immer nennt, sollen doch zur Umkehr führen. Wir sollen über uns selbst nachdenken, unser Gewissen erforschen und Leeren daraus ziehen, damit Gott in uns wohnen kann. Durch Fanzelebrationen lässt sich dies nicht erreichen.
Die Jugend die Gott, die Jesus in der Mitte sieht, hat deshalb Recht. Herr Hecker, sofern es Sie gibt: Lesen Sie das Wesentliche, geschrieben in der Bibel.
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#32   Jonas78 †   19:04:55 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
wenn man keine ahnung hat…
einfach mal Fresse halten!
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#31   derLeser   19:04:37 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
ich lege keinen wert
auf austausch mit ihnen
danke
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#30   Großwildjäger   19:02:45 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Leser:
wenn Sie besser gegoogelt hätten, würden Sie die Begriffe olfaktorisch und Dissonanz nicht in einen Kontext bringen…
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#29   derLeser   19:00:59 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
uhui josef
diese Flatulenz warzwar etwas kürzer geraten, tut aber der olfaktorischen Dissonanz keinen Abbruch
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#28   joberens   18:57:39 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Ohrenbeichte – Auslaufmodell
Die Beichte ist ohnehin nur noch Auslaufmodell, denn ich kenne nun wirklich keinen einzigen Jugendlichen, der noch zur Beichte geht.
Das dürfte auch nicht das Problem sein, denn die Beichte ist bekanntlich ganz allein eine menschliche Erfindung und niht mehr und nicht weniger.
Mit Jesus und dem Evangelium hat die Ohrenbeichte jedenfalls nicht das Geringste zu tun.
Ich persönlich lehne sie ab und brauche sie auch nicht. Jesus hat bekanntlich keine Form und keinen Ritus für die Sündenvergebung vorgeschrieben.
Es gibt bekanntlich viele Möglichkeiten der Sündenvergebung auch ohne einen Beichtstuhl aufsuchen zu müssen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#27   Katakombe †   18:49:18 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Bohonihifatius!!!!
Bonifatius, wenn man deinen Kappes liest, kann man nur noch singen:
O Glaubensvater,
sihieh die Not,
in derheer wihier uns befinden!
O heilger Bohohonifatius!!!
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#26   für die Kirche   18:44:51 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@Confiteor: Schuld und Sünden
Beichte und Bußübungen können die natürlichen Anlagen dagegen mehr als behindern.
Diese Bemerkung ist durchaus erstaunlich. Steht sie noch in Übereinstimmung mit dem kirchlichen Lehramt?
Außerdem wird auch Michael Foucault dieser Bemerkung widersprechen.
@Jonas78:
von Atomphysik haben wir keine Ahnung, aber von katholischen Gottesdiensten schon. Denn wir haben auch Katechismus-Unterricht gehabt wie Sie. Lernen Sie selber lieber einbißchen mehr unseren Glauben kennen.
Mit Gott läßt sich schwer experimentieren. Er ist kein Versuchskanichen.
Und in Eure Jugendtreffe zu gehen habe ich keine Lust, obwohl ich noch zu der Jugend zähle. Nein, für Freizeitvergnügen gehe ich lieber spazieren oder in ein Kino, oder gehe ich lieber in ein gutes Museum. Oder lese ich ein gutes Buch… Das Leben ist so schön und vielfältig.
@noch ein Landorganist: Das stimmt. Der Name paßt doch. Hoffentlich hat Gott auch mal Gnade mit denen und führe sie wieder auf guten Weg: Buße und Umkehr, wie sie auch im Buch Jona beschrieben sind.
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#25   Confiteor   18:32:42 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Sündenbekenntnis, Bußübungen und Beichte
Selbstverwirklichung glaubt dagegen, daß der Mensch nur seine von Natur aus guten Anlagen zur Entfaltung bringen muß, um gut zu sein.
Deshalb kennt die Jugendkirche kein Sündenbekenntnis, keine Beichte und keine Bußübungen – wozu auch?
Was soll denn das Rumgemotze, wenn in der Bibel steht, dass nur ein guter Baum gute Früchte bringt. Ergo muss der gute Baum alle Energie aufbringen, um viele gute Früchte wachsen zu lassen, damit seine Art erhalten bleibt.
Das gleiche gilt auch für die Menschen, die ihre natürlichen Anlagen zur Entfaltung bringen müssen. Beichte und Bußübungen können die natürlichen Anlagen dagegen mehr als behindern.
Das erkennt man sehr deutlich an den neurotischen Gestalten, die einem nur leidc tun können, wenn sie durch die Kirche huschen.
Diese Erfahrung, durch diese Übung in Lebensvollzügen stark behindert zu sein, durften viele Generationen Jugendlicher machen.
Soll das verhängnisvolle Konzept mit Beichte, Bußübungen und Sündenbekenntnis weiterhin an forderster Stelle der Tagesordnung stehen… sollen weiterhin Generationen von Menschen darunter schmachten…und verkümmern…?
Der Artikel ist zu albern, als dass man ihn ernst nehmen kann.
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#24   Jonas78 †   18:30:40 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Wer von euch
hat denn eigentlich schon mal soclhe Jugendgottesdienst besucht? Also ich gehe gern dorthin, auch wenn ich nicht immer alles toll finde und für manches wahrscheinlich selbst ich schon zu alt bin, so passiert es aber dennoch häfig, dass ich erfüllt nach Hause gehen kann. Wieso nehmen sich hier manche Leute heraus über Dinge zu schreiben, die sie selber nie erlebt haben? Ich gebe doch auch keinem Atomphysiker Tips, wenn ich keine Ahnung von Atomen habe. Aber wenn es um die hochheilige Liturgie geht, können plötzlich alle mitreden. Gott schreibt seine Geschichte mit uns Menschen jeden Tag neu weiter – da kann es eben auch zu Veränderungen kommen – auch in der Liturgie und Verkündigung.
Und @ Landorganist Was glauben sie denn, wie die heutige Form der Verkündigung entstanden ist? Vom Himmel gefallen? Es wurde schon immer experimentiert und ich hoffe es bleibt auch so. Allein die zahlreichen Propheten in der Bibel zeigen doch, dass es DIE Art der Verkündigung nicht gibt. Jeder hat da seine Stärken und Schwächen und so können eben die einen Hörer was mit Jesaja anfangen und die anderen vielleicht eher was mit Daniel – warum sollte das heute anders sein. Es sei denn, wir wollen den Nachwuchs endgültig verlieren.
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#23   derLeser   18:22:16 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
meine rede…
siehe Posting von Dienstag, 28. Oktober 2008 22:49
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#22   bonifatius   18:20:02 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Den Sumpf trocken legen!!!!
„Dieses Personal stellt inzwischen eine geballte Arbeitsplatzlobby dar, die sich gegen jede Beschneidung heftig wehren wird.“
Wir brauchen kein Kasperletheater, keine Psychologen, keine Demagogen. Wir brauchen Priester, die selbstlos sich Gott verschrieben haben, die den Jugendlichen durch das Beten, das Sprechen zu Gott und mit Gott wieder Perspektiven und Sinn für das Leben aufzeigen.
Und hier muß die Kirchensteuer verschwinden. Das materielle Notwendige für unsere Seelsorger muß vor Ort durch die Mitglieder der Gemeinde aufgebracht werden – ein Weg zur Aktivierung der Liebe für den Nächsten.
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#21   derLeser   18:18:48 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
das Wort „Sitzkreis“
löst Agression aus. Da denke ich automatisch immer an so Hippies oder an runtergekommene Soziologie, Theologie und/oder Politwissenschaftstudenten. Diese Sozialform wurde von den 68ern auch im kirchlichen Bereich übernommen, meist spielt dazu ein Harekrischna-katholischer Hafensänger auf der Klampfe oder hopst herum.
Die 68er sind bereits im Pensionsalter, und da von denen die meisten im Leben viel gesoffen, gehurt und gekifft haben besteht bereichtigte Hoffnung dass sie früher abrritt als die Generationen davor
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#20   noch ein Landorganist   18:18:46 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@ Jonas78
Experimente angesichts der schwindenden Zahlen von Jugendlichen
Ja, Experimente, aber doch nicht erste seit gestern! Man sieht die Ergebnisse doch schon lange: Ergebnis = Null, daraus folgt –> Experiment misslungen, Fortsetzung nicht erforderlich, aber nein, jede Diözese muss eine nach der anderen erst hineinbuttern um dann nicht ernten zu können
Außerdem wäre mal interessant, seit wann die Verkündigung der göttlichen Wahrheit Platz für „Experimente“ lässt.
Wir müssen bei den meisten Jugendlichen überhaupt erstma wieder ein Gefühl für das Göttliche wecken
Da sind diese Veranstaltungen aber ganz verkehrt aufgezogen. Da geht’s doch nur um den Menschen und sonst nichts. (Siehe deren Internetseite!)
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#19   Franz Kappes   18:12:43 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Miniteam Mainz
Danke für die Bilder.
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#18   Jonas78 †   18:06:23 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Typisch
Es ist mal wieder typisch wie hier diskutiert wird, nämlich mit schönem, einfachen schwarz – weiß denken. falsch und richtig, gut oder schlecht. Es gibt sie aber nun mal, die Grautöne, und dazu gehören für mich die Projekte Jugendkirchen. Ich sehe darin eine sehr große Chance Jugendliche (wieder) mit dem Glauben bekannt zu machen, Um mehr geht es zunächst einmal gar nicht. Ein niederschwelliges Angebot, sich der Kirche (wieder) anzunähern. Sicherlich kann man einige Methoden und Gottesdienstformen hinterfragen und auch, ob alles gleich ein Event sein muss, Hauptsache laut, bunt, abgedreht etc. und der Inhalt auf der Strecke bleibt. Aber ich habe ja auch nicht nach jedem Gemeindegottesdienst das Gefühl, dass alles gut war. Manchmal ist die Predigt schlecht, der Organist spielt falsch, die Lektoren haben gensuchelt… trotzdem fordere ich ja nicht gleich eine Abschaffung der Gemeindegottesdienste… so ein Blödsinn. Jugendkirchen sind Experimente angesichts der schwindenden Zahlen von Jugendlichen in unseren Gemeinden. Da dürfen auch mal Fehler gemacht werden. Im Gro0en und Ganzen gibt ihnen der Erfolg aber zunächst einmal Recht. Ich stimme zu, dass an der Nachhaltigkeit gearbeitet werden muss. Was passiert nach dem Event? Wie können die Jugendlichen AUCH an die Hl. Messe und somit an die Eucharistie (wieder) herangeführt werden? Doch das können erst die nächsten Schritte sein. Wir müssen bei den meisten Jugendlichen überhaupt erstma wieder ein Gefühl für das Göttliche wecken.
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#17   wassers   17:46:02 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Gemischtwarenladen
Haben Sie gesonderte Wünsche nach Selbstverwirklichung oder „seelische“ Blähungen – wer bin ich bloß? – gehen Sie in die konziliare Jugendkirche und Sie werden sich selbst suchen, aber Gott, den werden Sie in diesen blasphemischen Veranstaltungen nicht finden, sondern vielleicht sich ein Abo beim Psychiater besorgen, insofern dieser nicht vielleicht selbst der Behandlung bedarf, denn der konziliare Liturgie/Wortvorsteher ist selbst auf der Suche, wer ist oder sein könnte oder aber sein möchte!
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#16   noch ein Landorganist   17:30:02 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@ für die Kirche
von der Seite, die sie nannten:
Jona war Gottes Diener, aber er war nicht treu.
Vielleicht sollte man mal viele der heutigen Priester lieber mit „Jona“ betiteln? :-P
@ sirilo
Ich kenne Andachten zu genüge. Aber wenn „Wortgottesfeiern“ Andachten sein wollen/sollen, warum gibt man Ihnen dann neuen Titel und neues „Gewand“. In diesen WGF war ich noch nie.
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#15   HBR   17:28:02 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@Joberens
Solange die zentralen katholischen Glaubensinhalte nicht unterlaufen werden, spricht nichts gegen Wortgottesdienste oder ähnliches. Ich kenne genug Veranstaltungen wie Meditationen, Evening Prayer, Taize-Gebete etc. Dies ist völlig in Ordnung. Allerdings sollte immer darauf hingearbeitet werden, dass die heilige Messe das Zentrum der katholischen Liturgie ist. Alles andere ist Zusatzangebot
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#14   Sirilo   17:22:39 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@n.e.L-o.
Sie waren also noch nie in einer Andacht? (Maiandacht, Rosenkranzandacht, Kreuzwegandacht, Erstkommunionandacht, Sinntagsandacht etc.) All dies sind Wortgottesdienste…
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#13   joberens   17:19:49 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
JUgendgottesdienst
In diesem Forum scheinen sich einige herumzutummeln, die von der heutigen Jugend und von der Wirklichkeit und Realität keinen Schimmer von Ahnung haben.
Wir müssen um die Jugend werben, die doch die Kirche von morgen ist und können nicht erwarten, daß die Jugend sich in eine doch ziemlich, der Zeit hinterher hinkende kath. Kirche drängt.
Leider fehlt zu Vielen in unserer kath. Kirche, speziell auch Rom, das nötige Fingerspitzengefühl um die Jugend erreichen zu können. Daß man da auf neue Ideen kommen muß ist unvermeidlich.
So müssen wir auf die Jugend zugehen und auch Zugeständnisse machen um der Sache wegen und ich bin fest davon überzeugt, daß das auch im Sinne von Gott ist.
Also bitte nicht nachdem Motto: „vorwärts Kammeraden, es geht zurück“, wie man es in Rom zu sehen scheint sonder nach vorne schauen und nach Möglichkeiten suchen und versuchen, unsere kath. Kirche auch für die Jugend wieder interessant und attraktiv zu machen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#12   für die Kirche   17:19:13 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Jona, das Buch:
ich hoffe, unsere Jugend kann einen Text lesen und verstehen. Darunter der Kommentar zu Buch Jona:
von: www.bibelkommentare.de (sehr empfehlenswert)
Jona ist der Sohn Amittais und der Prophet von Gat-Hepher (in Galiläa: vergleiche Joh 7,52). Seine Prophetie besteht hauptsächlich aus seiner eigenen Geschichte. Sie zeigt einerseits, dass der Prophet das Zeugnis Gottes den Nationen gegenüber durch Israel in sich selbst verkörperte (vgl. Mt 24,14). Andererseits lernen wir, dass Gott Reue und Abkehr vom Bösen einer Stadt oder eines ganzen Volkes beachtet.
Weiter lesen siehe Hier www.bibelkommentare.de/index.php?page=dict&arti…
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#11   noch ein Landorganist   17:16:38 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@ HBR
Ja das muss mir ja eh nochmal jemand erklären. Was will ein „Wortgottesdienst“ (sagt man nicht „Wortgottesfeier“?) überhaupt von mir. Also ich war noch nie bei einem/einer und verspüre nicht den geringsten Drang dazu, hinzugehen. Aber in die Hl. Messe zieht es mich von ganz alleine.
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#10   HBR   17:13:38 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Noch ein Landorganist
Bei Jona geht es um Wortgottesdienste. Das „tut dies zu meinem Gedächtnis“ betrifft dieser nicht. Es ist ja kein Messopfer, was hier begangen wird, sondern ein harmloser Jugendgottesdienst…also quasi eine Andacht.
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#9   für die Kirche   17:09:50 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@noch ein Landorganist: man muß lachen
wenn es nicht um unsere Kirche gehen würde.
Dort steht:
JONA ist ein Prophet aus dem Alten Testament. Es ist das kürzeste Buchder Bibel. Und doch ist JONA eine enorm spannende Gestalt. Diese Geschichte von dem Propheten, der mit Gott ringt um den richtigen Umgang mit den Menschen in der Stadt!!!sic!!!, hat uns fasziniert und ist die spirituelle Grundlage unserer Arbeit
1): dort wird nach Jonas benannt, weil das Buch Jonas am kürzesten ist und daher weniger Mühe kostet beim Lesen, wenn überhaupt mal gelesen.
2) Umgang mit den Menschen: also das Buch Jonas besagt: Seid nett zueinander. Dabei geht es doch um die Flucht vor Gott und nicht Glaubenwollen.
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#8   noch ein Landorganist   17:03:22 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Perversionen?
Zitat von der eben verlinkten Seite:
DIE GOTTESDIENSTE
Kein schematischer Ablauf. (Warum gibt es dann Anfangszeiten?)Keine langen Predigten.
Kreative Ideen. Miteinander ins Gespräch kommen.
Bands, Gospel-Chor und Keyboard-Musik statt Orgel (für mich besonders traurig) :'( .
Diskutieren, Meditieren, Gedanken austauschen, Beten, Feiern. [fett](Aha, das Beten und die Feier der Auferstehung also an vorletzter und letzter Stelle!)
Gottesdienst als Erlebnis! (Aber ohne ‘Geheimnis des Glaubens’)[fett]
DAS MOTTO: Tut irgendwas (nicht DIES) zu irgendjemandes (nicht ZU MEINEM) Irgendwas (nicht zum GEDÄCHTNIS)!
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#7   HBR   16:56:59 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Also ein einfacher Wortgottesdienst?
Wo ist dann das Problem? Die Ausrichtung ist doch dann völlig egal. Beten kann man in jede Richtung
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#6   für die Kirche   16:56:44 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@noch ein Landorganist: entzetzlich.
Auf der von Ihnen angegebenen Webseite steht:
Was fällt Dir ein, wenn Du »Gottesdienst« hörst?
Langweilig? Anonym? Keine Atmosphäre?
Bei JONA ist das anders!
Handelt es sich dort um eine Kirche oder einen Szenen-club?
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#5   noch ein Landorganist   16:54:44 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@ HBR
lesen Sie mal hier …rankfurt.bistumlimburg.de/index.php?_1=138051&_7=m…
ich glaube nicht, dass hier überhaupt jemand Wandlungsworte spricht.
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#4   HBR   16:50:16 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Was für ein Schwachsinn
Der Sitzkreis ist die ideale Form der Jugendkirchenliturgie. Er zeigt an, daß man sich nicht auf Gott hin ausrichtet, sondern um sich selber kreist.
Der Autor dieses Artikels scheint über keinen großen Glauben zu verfügen. Sonst wüßte er, was während der Wandlung auf dem Opferaltar passiert.
Aber mal Klartext: Normalerweise wird dem katholischen Glauben nach auf dem Altar die Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi gewandelt. Wenn dem aber so ist, hat sich doch die um den Altar herum versammelte Gemeinde auf den Herrn ausgerichtet. Und sonst: Gott ist überall, nicht nur im Osten
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#3   noch ein Landorganist   16:43:48 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
An Alle!
Gestern fand sich hier ein kleiner Kreis, der begonnen hat, die Witzfigur „Joberens“ mit völliger Nichtbeachtung zu strafen. Das Ziel: wenn „Joberens“ keine Aufmerksamkeit mehr geschenkt wird, wird das Gespenst von selbst sterben!
Es mögen sich alle aufgerufen fühlen, Konservative wie Veränderungswütige, tridentinische wie NOM-Kämpfer. Für alle ist es ein Gewinn, wenn „Joberens“ nicht mehr hier spu(c)kt!
Keine Beachtung schenken heißt, überhaupt keine Reaktionen auf „Joberens’“ Postings zeigen, egal wie lächerlich, absurd, falsch und provokativ diese sind!
Also auch keine Beleidigungen, einfach keine Reaktion.
Die Vergangenheit hat alle erkennen lassen, dass es sowieso sinnlos ist, die Fingerkuppen dafür abzunutzen, da er nie, wirklich nie, auf die Kritik seiner Verwirrungen eingeht.
Es ist oft schwer zu widerstehen, aber das Ziel soll es allen wert sein. Der mediale Tod des Gespenstes „Joberens“
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#2   für die Kirche   16:32:30 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Selbstverwirklichung oder Infantisierung?
Die Kirche für die Jugend schaut aus wie ein Kindergarten. Dabei sitzen 20, 30jährige herum.
Ich finde, sie sind alt genug, um Bibel auf eigene Faust zu lesen, und auch alte Kunstwerke würdigen zu können.
Ich habe in der Münchener Pinakothek so viele Jugendlichen gesehen, die Achtung vor den Meistern haben. Auch habe ich sehr junge Organisten (kaum 20) getroffen, die Freude an Gregorianik haben und eiferig üben. Und diese nenne ich reife, zur Selbstentfaltung gelangte Persönlichkeiten.
Ich wünsche mir mehr solche Jugendlichen als die ewigen Kinder auf den Photos in unserer Kirche.
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#1   noch ein Landorganist   16:31:35 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Für Deutschland Gnad bei Gott erfleh, dass stets es fest im Glauben steh, o heilger Bonifatius
ein Text voller unbequemer Wahrheiten! :)3
Ich bin entsetzt was aus der herrlichen, expressionistischen Bonifatiuskirche gemacht wurde. Geld verpulvern, nennt man das wohl.
Wann wurde hier zuletzt zuletzt gesungen: „Für Deutschland Gnad bei Gott erfleh, dass stets es fest im Glauben steh, o heilger Bonifatius“
Und nicht mehr als ein frommer Wunsch mehr ist heutzutage:
„Der du das blinde Heidentum in deutschem Land vernichtet“
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