Finanzen
Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht
Die paar Politiker und Wirtschaftsgrößen könnten nicht soviel zerstören, wenn die breite Masse wirklich etwas dagegen hätte. Die Welt zahlt die Zeche dafür, daß sie das Christentum ablehnt. Von Sedisvakantinsten-Pater Rolf Hermann Lingen
Die USA muß neue Dollars drucken.
Die USA muß neue Dollars drucken.
© Simon Davison, CC
(kreuz.net) Eines der beherrschenden Themen der jüngsten Zeit war die Verstaatlichung der riesigen Immobilienbanken Fannie Mae und Freddie Mac durch die US-Regierung.

Ein Kommentar „Pleite verboten“ der ‘Frankfurter Rundschau’ erklärte, daß die Rettung von Fannie und Freddie den US-Steuerzahler locker 300 Milliarden Dollar kosten kann:

„Klar hätte Amerika seine beiden Immobilienbanken, die gut 5,5 Billionen – oder um es anschaulicher zu machen 5.500 Milliarden Dollar – an Hypotheken refinanzieren, pleitegehen lassen können. Doch dann hätten die Banken heute rund um den Globus geschlossen, kämen die Menschen nicht mehr an ihr Geld, die Firmen nicht mehr an ihre Kredite ran und die Finanzminister weltweit hockten in Krisensitzungen.“

Dieser Kommentar deckt sich im wesentlichen mit dem, was von anderen sogenannten Experten zu hören ist: Das Eingreifen der US-Regierung war richtig, und die Börse reagiert darauf positiv.

Es lebe der Sozialismus

Mitte Juni gab es in der ‘Börsen-Zeitung’ einen Kommentar „Der Sozialismus soll siegen“:

„Da heißt es stets, der Sozialismus sei tot – und nun machen sich ausgerechnet die USA zumindest im Hypothekenmarkt daran, den Kapitalismus endgültig zu überwinden.“

Noch ein dritter Kommentar des deutschen Boulevardmagazins ‘Focus’:

„Bush stellt Kapitalismus auf den Kopf. Die Börse feiert die Verstaatlichung der US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac – dabei löst der Schritt kein einziges der akuten Probleme.“

Dieser Kommentar stammt wiederum aus der Zeit unmittelbar nach der Verstaatlichung von Fannie und Freddie:

„Es ist ein Anachronismus, dass die USA ausgerechnet unter dem früheren Goldman-Sachs-Chef Hank Paulson solche planwirtschaftlichen Maßnahmen ergreifen.“

Diese ganze Debatte um Kapitalismus und Sozialismus, um Markt- und Planwirtschaft, ist allerdings ohne klare Begriffe unsinnig bis irreführend.

Zerstörerischer Kapitalismus

Deshalb zur Begriffsbestimmung hier einige Ausschnitte aus dem Kapitalismus-Artikel im „Lexikon des katholischen Lebens“ aus dem Jahr 1952:

„Kapitalismus kann wissenschaftlich nur abgeleitet werden von dem Begriff des Erwerbskapitals als der Vermögenssumme, die in ein Unternehmen hineingegeben ist und zu deren Verzinsung und Mehrung das Unternehmen nach Absicht seines Trägers wirtschaftet.

Deutlicher aber läßt sich Kapitalismus von seinen zerstörerischen Begleiterscheinungen oder Wirkungen her bestimmen.“

Das Lexikon zählt auf: Herausbildung einer Klasse von Besitzenden neben einer viel größeren Klasse von eigentumslosen Lohnarbeitern, Absinken der letzteren auf die Stufe des Proletariats, Gefahr der Beherrschung von Wirtschaft und Politik durch anonyme Geldmächte, Verflüchtigung der persönlichen Verantwortlichkeit, Zerfall der gegebenen Wertordnung durch Überschätzung der materiellen Werte, in ihrer Folge Glaubensarmut, Genußsucht, Egoismus, Zersetzung der natürlichen gesellschaftlichen Solidarität, Klassenkampf, allgemeines soziales Unbehagen, Unsicherheit, Existenzangst.

Menschenverstand und guter Wille

Papst Pius XII. erwähnte in einer Ansprache vom 27. April 1941 die Sozialenzyklika „Quadragesimo Anno“ seines Vorgängers Pius XI.:

„In den rechten Grenzen erlaubt auch die Kirche die Verstaatlichung. Sie sagt, daß gewisse Gruppen von Gütern rechtmäßigerweise der Staatsgewalt vorbehalten bleiben können, nämlich jene, die mit solcher Macht ausgestattet sind, daß sie nicht an einzelne übertragen werden können, ohne das Gemeinwohl in Gefahr zu bringen.

Aber diese Verstaatlichung zur normalen Regel der öffentlichen Organisation der Wirtschaft zu machen, hieße die Ordnung der Dinge verkehren.“

Aufgabe des öffentlichen Rechts sei es, dem privaten Recht zu dienen, nicht, es zu absorbieren – so der Papst:

„Die Wirtschaft ist, wie übrigens ein jeder andere Zweig menschlichen Wirkens, nicht wesentlich eine staatliche Einrichtung, sondern im Gegenteil das lebendige Produkt freier Initiative von einzelnen und von frei gebildeten Gruppen.“

Viele Industrielle hätten bei verschiedenen Gelegenheiten ausdrücklich erklärt, daß nur die Lehre der Kirche imstande sei, die wesentlichen Elemente zur Lösung der sozialen Frage zu liefern:

„Ausführung und Anwendung dieser Lehre kann natürlich gewiß nicht von heute auf morgen geschehen. Von allen fordert ihre Verwirklichung ein vorausschauendes und klarsichtiges Verhalten, eine große Dosis gesunden Menschenverstands und guten Willens.“

Sie fordere vor allem, daß man mit allen Mitteln der Versuchung widerstehe, den eigenen Vorteil zu suchen, sei es auf Kosten der anderen, sei es zum Schaden des Gemeinwohls:

„Sie fordert endlich jene Uneigennützigkeit, die nur aus echter christlicher Tugend kommen kann, die von der Hilfe und Gnade Gottes gestützt ist.“

Blinde Selbstsucht

So lustig die Diskussion um die Verstaatlichung von Fannie und Freddie oder um Kapitalismus und Sozialismus ist: Im Endeffekt bleibt das Wesentliche ungesagt.

Die paar Politiker und Wirtschaftsgrößen könnten nicht soviel zerstören, wenn die breite Masse wirklich etwas dagegen hätte. Die Welt zahlt die Zeche dafür, daß sie das Christentum ablehnt.

Zuwenige bemühen sich um echte christliche Tugend. In blinder Selbstsucht wird weiterhin zu jeder Form von Rücksichtslosigkeit gegriffen: „Ich nehme, was ich kriegen kann, und nach mir die Sintflut.“

Besser an den Tod denken

Der dabei herrschende Grundsatz „Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht“, läßt sich aber nicht charakterisieren als ein „vorausschauendes und klarsichtiges Verhalten, eine große Dosis gesunden Menschenverstands und guten Willens“.

Wenn wir uns nicht vom Gift der Unersättlichkeit und von rücksichtslosen Gier verderben lassen wollen, müssen wir auf das Kreuz schauen.

Wir können uns nicht verbissen an diese materielle Welt klammern. Denn früher oder später werden wir sie ohnehin loslassen müssen.
      
53 Lesermeinungen
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#54   für die Kirche   18:17:48 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
@liebe Clarissa: liebe Grüße an Sie.
Gestern war ich weggegangen u. konnte Ihre Zuschrift nicht mehr lesen: herzlichen Dank für die Stelle in „De civitate Dei“, heute morgen habe ich reingeblättert.
Sie meinten die Stelle mit Julian doch die Wiedereinführung des Jupiterkultes, nicht wahr? Ich erinnere mich auch an Ihre Zuschrift mit diesem Zitat (ich glaube, Ihre Antwort auf Doriano hinsichtlich seiner Lamentation um die untergegangene Religion).
Mit der Providentia beschäftige ich mich gerade: ein äußerst kompliziertes Thema, aber daß sie wirkt, ist außer Zweifel, wie Ihre Erfahrung zeigt.
Meine Sumpf-Erfahrung habe ich Ihnen gerade in einer Mail geschildert, hoffentlich wird sie Sie nicht zu sehr nerven.
mit vielen lieben Grüßen
Ihre fautrix
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#53   Amanda   18:13:10 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Liebe Clarissa,
Sie haben Post von mir! :-)
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#52   clarissa colonia   18:09:51 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Werter Waldemar,
das ist so wie in der Fabel des Menenius Agrippa (Livius, II, 32): Als alle Glieder des Körpers noch nach eigenem Entschluß handelten, sagten sie: Mit unserer Arbeit und unseren Mühen dienen wir dem Magen, der aber selbst nichts tut und nur das genießt, was wir ihm geben.So beschloß die Hand, keine Nahrung mehr zum Munde zu führen, der Mund, solche nicht mehr aufzunehmen, die Zähne, sie nicht mehr zu zerkauen. Doch, während sich die Glieder in ihrer Wut mühten, den Magen durch Huner zu zähmen, geriet der ganze Körper an die Grenze äußersten Siechtums. So mußten die Glieder erkennen, daß der Magen nicht nur ernährt würde, sondern seinerseits ebenfalls ernähre und erhalte, indem er die empfangene Nahrung zerteile und dem Blut abgeben durch das wir leben.
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#51   waldemar hammel   17:57:00 | Mittwoch, 17. Dezember 2008
Das letzte Hemd hat tatsächlich keine Taschen …
eine schlichte Tatsache, von der sich eigentlich jeder leicht überzeugen kann.
Das dumme Wortspiel „Wenn jeder an sich denkt, dann ist ja an alle gedacht“ ist deshalb unzutreffend, weil das Gemeinwohl darin nicht vorkommt, und das Existierenkönnen jedes Einzelnen in einer vorgegebenen Lebensgemeinschaft aber u.a. mit davon abhängt, dass diese Gemeinschaft funktioniert.
Wenn in einem beliebigen System die Elemente des Systems nicht synergistisch zu den Systemfunktionen beitragen, dann zerfällt das System, welches letztlich auch das Existieren der Elemente überaupt erst ermöglichte.
Ein Modell dazu aus der Biologie wäre „Krebs“, da „denken“ Zellen und/oder Zellverbände (nur) an sich selbst mit der Folge, dass sie ihr Trägersystem und damit zuletzt auch sich selbst zerstören.
Ich sehe in solchem biologischen Modell eine gute Analogie zu Gesellschaften, in denen überbordender Lobbyismus (Eigensucht, Kriminalitäten = Dissozialitäten aller Art) solchem „Krebs“ funktional gleichkommt.
Das Spiel „Jeder gegen jeden“ erscheint nur Kurzzeitdenkern und Dummen „vernünftig“, denn wir sind als Einzelkämpfer ohne die Infrastrukturen eines funktionierenden Gemeinwesens überhaupt nicht überlebensfähig, gerade nicht in einer hochorganisierten, arbeitsteiligen modernen Gesellschaft.
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#49   für die Kirche   17:11:35 | Freitag, 31. Oktober 2008
@Katholik 999: Bloß ein sehr bescheidener Wunsch
von meiner Person. Vielleicht hat mich „Walden“ von Henry David Thoreau dabei beeinflußt.
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#48   Katholik 999   15:04:59 | Freitag, 31. Oktober 2008
@ für die Kirche
Und ist das nur dein persönlicher Wunsch oder würdest du auch so weit gehen zu sagen, die Gesellschaft sollte sich wieder dahin zurückbewegen?
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#47   für die Kirche   12:31:22 | Freitag, 31. Oktober 2008
@derLeser: Agrarfläche
Ich habe immer von einem Leben als autaker Selbsterzeuger geträumt.
Leider habe ich keine Ackerfläche. Sonst würden ich Federviecher ziehen und Gemüse anbauen.
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#46   MartinBieger   12:19:45 | Freitag, 31. Oktober 2008
Unser Paterchen
patert wieder.
Das ist ist keine Abkehr vom Christentum,sondern man hat sich schlicht und ergreifend verspekuliert.
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#45   Katholik 999   00:00:01 | Freitag, 31. Oktober 2008
@ clarissa colonia
Hui. Ich bin zutiefst getroffen.
Resümierend macht sich mir leider der Eindruck, dass Ahnung – wenn nicht gerade in Sachen Latein und Germanistik – überhaupt nicht Ihre Stärke ist.
Sie sind durch Ihre unglaublich ausgeprägte Ahnung in den o.g. Bereichen so geblendet, dass Sie immer wieder den roten Ahnungs-Faden zu verlieren scheinen und Diskussionen mit den falschen Waffen angehen. Wir sprechen über Kirche und Religion, über Wert- und Moralvorstellungen oder über Volkswirtschaftliche Themen. Da steigen Sie in die Diskussion ein und kommen im Grunde genommen mit Luftballon und Tröte zu einer Schießerei.
Verschonen Sie uns doch bitte mit Ihren Kontext-fernen Äußerungen und schreiben Sie ein Buch, oder quatschen Sie in anderen Foren mit Gleichgesinnten über DIESELBEN Themen. Denn keiner Ihrer Wortbeiträge hat je eine Debatte wirklich weitergebracht. Und beleidigen oder verletzen können Sie mich mit Ihren Ausschweifungen ohnehin nicht. Ganz einfach, weil ich von Ihrer Sorte Mensch so wenig halte, dass ich Sie einfach nicht für voll nehmen kann. Infolgedessen habe ich keinen Respekt vor Ihnen oder Ihrer Meinung, noch vor Ihrer Leistung und dementsprechend nehme ich mir Ihre Meinung leider überhaupt nicht zu Herzen.
Es sollte hier – und das gilt nicht nur für Sie sondern für viele – des öfteren auf die Inhalte und Aussagen eines Postings eingegangen werden, als auf die Person, die diese Postings geschrieben hat.
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#44   Leblhuber   23:31:48 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Mein lieber Seefeldt!
Angesichts ihrer eigenen wiederholt gezeigten Ahnungslosigkeit, schlimmer noch ihres Unverständnisses ist die clarcol nach dem joberens so ziemlich die letzte, die ein Recht zum Vorwurf der Ahnungslosigkeit an andere hat.
Übernimmst du dich da nicht ein bisschen?
Als Leichtgewicht solltest du in deiner Gewichtsklasse bleiben.
Aber sogar da kannst du nur mit Klammern überleben. Das Ende ist jedenfalls deine Aufgabe.
Der Ringrichter spricht sein Urteil und du torkelst als geprügelter Hund aus dem Ring.
Erst dann darfst du ungehemmt geifern!
Regeln sind Regeln, die regeln!
:-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-)
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#43   Seefeldt   22:56:12 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Wer im Glashaus sitzt wie clarissa colonia, …
sollte nicht mit Steinen werfen.
Angesichts ihrer eigenen wiederholt gezeigten Ahnungslosigkeit, schlimmer noch ihres Unverständnisses ist die clarcol nach dem joberens so ziemlich die letzte, die ein Recht zum Vorwurf der Ahnungslosigkeit an andere hat.
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#42   clarissa colonia   16:31:01 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Leider wieder ein schlagender Beweis
für das Versagen unseres Schulsystems lange vor den ersten PISA-Studien!
Schade eigentlich, daß Schülern in der Schule schon lange nur noch Meinung, aber keine Ahnung mehr vermittelt wird.
Früher wurden uns zunächst Inhalte und die Kunst, des Ausdrucks in Sprache und Schrift vermittelt, bevor es darum ging, diese Fertigkeit zur Bildung, Abwägung und Äußerung einer eigenen Meinung zu nutzen: Erst Ahnung, dann Meinung.
Dann war man einige Zeit lang der Auffassung, Wissensinhalte und sprachliche Fertigkeit folgten der Meinungsäußerung (wohl ebenso unwillkürlich wie unaufhaltsam) nach, weshalb man Schüler dazu anhielt, Meinung zu äußern: Erst Meinung, dann Ahnung.
Heute scheinen Kenntnisse und Fertigkeiten als der Entwicklung eigener Meinung und Kritikfähigkeit hinderlich angesehen zu werden: Meinung statt Ahnung.
Ihre Schulzeit, werter Katholik 999, fiel, das fällt offensichtlich ins Auge, wohl schon in die Zeit, in der das System bereits versagt hatte – quod erat exspectandum.
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#41   Katholik 999   09:26:53 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Tja, werte clarissa colonia,
Menschen haben nunmal die simple Eigenschaft, sich im Laufe Ihres Lebens mit verschiedenen Thematiken näher auseinanderzusetzen und sich dabei auf bestimmte zu fokussieren, die bei ihnen besonderes Interesse wecken. Dabei ist es jedoch leider der Fall, dass dieses Interesse nicht berücksichtigt, dass manche Thematik förmlich unerheblich ist und den Interessenten, sowie niemanden mit ihm, wirklich weiter bringt. Aber ich habe mir sagen lassen, es sei nie zu spät, sich den wirklich wichtigen Dingen im Leben zuzuwenden. Denn: Zeit ist Altersvorsorge.
Aber gratulation clarissa. Ich muss hier öffentlich zugeben, dass Sie mich mit Ihrer engstirnigen Sichtweise und Ihrem Verständnis davon, welche Wissensbereiche Bildungsrelevant sind, allmählich wütend machen. Ich denke das Ihre Diskussionstechnische Vorgehensweise von ungeheurer Dummheit zeugt. Sie machen sich im Grunde genommen darüber lustig, dass ich Ihre griechische oder russische Floskel nicht kannte und verlieren dabei völlig aus den Augen, weshalb wir eigentlich diskutieren. Da Sie für die Diskussion jedoch keine Argumente aufbringen konnten, haben Sie wenigstens Ihr Sekundärziel erreicht: Sie haben mich erfolgreich provoziert.
Aber von Leuten wie Ihnen hört man immer wieder. Intelligent vielleicht, aber das wars dann auch. Das Potenzial wird vollends verschwendet und mit 35 gehen Sie dann vom Studium direkt in Ihren Hartz-IV-Lebensabend. Ach und was Sie hier betreiben (Klugscheißen) ist bei Ihnen wohl nur Schaumschlägerei…
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#40   clarissa colonia   00:31:36 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Tja, werter Katholik 999,
Bildungsmangel ist eben weder durch grammatikalischen Grobianismus, noch stilistische Simplizität substituierbar; es soll aber, zu Ihrer Beruhigung, z. B. vermittels Lesens und Lernens, probate Möglichkeiten der Behandlung geben, habe ich mir – als darin nahezu Unkundige – sagen lassen.
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#39   Katholik 999   00:20:54 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
@ Clarissa
Ist das da unten griechisch oder kyrillisch? Was haben Sie davon, mit solchen Überflüssigkeiten um sich zu schmeißen?
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#38   Hesse   00:20:23 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Katholik 999: Verstehe!
Aber wenn Sie bei emotional ergreifender Musik auf hoher Lautstärke auf der Autobahn einmal ein Gaspedal durchgetreten haben, dass das Fahrzeug mit mehr als 300 PS bewegt, dabei schönster Leder in Händen halten, der umwerfendste Sound aus dem Auspuff die Musik sogar noch übertönt, und Sie mit mächtigster Kraft in den Sitz gepresst werden, dann wissen Sie, wovon ich spreche.
Verstehe dich absolut!
Allerdings: Hatte früher mal nen Einser Golf mit 170 PS für 500 DM gekauft – da sahen dann Leute mit 200.000 DM – Autos auf der Autobahn alt aus. Hat richtig Spass gemacht. Heizen ist schon geil!
Was den Aktienmarkt angeht: Es ist ein Grundübel unserer Zeit, davon bin ich überzeugt. Wenn geldgierige Heinis so nebenbei ganze Volkswirtschaften absichtlich ruinieren, um mit zocken (und die Börde ist nix anneres) das schnelle Geld zu machen, dann ist das nicht im Sinne der Menschen.
Was jetzt gerade auf den Finanzmärkten passiert ist, ist ein Beweis dafür: Da sprechen die Medien von Spekulationsblasen und Überbewertung etc. – was nichts anderes bedeutet, als: Die Banken haben gezockt. Und verloren.
Und sei ehrlich: anders als mit zocken sind Renditen von 12% oder so nicht möglich.
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#37   clarissa colonia   00:15:59 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Danke, werter Katholik 999,
daß Sie mich als στερεή τυπή (scil. als harte Schlägerin – im übertragenen Sinne selbstredend) einstufen!
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#36   Katholik 999   00:15:00 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
@ derLeser
Ist es ausgeschlossen NEBEN viel gutem Sex auch noch Spaß an so etwas zu haben?
Ihre weibliche Seite scheint sehr ausgeprägt zu sein, denn zu solchen Stammtischparolen (!) lassen sich sonst nur Frauen hinreißen, die Autobaukunst nur als Einkaufswagen missbrauchen.
Wenigstens kann ich mir eingestehen, im Gegensatz zu euch, dass ich mit einem 60 PS- Golf 3 eine Schrottlaube fahre und gönne den Gutverdienenden ihren Porsche, anstatt aus Neid Rückschlüsse auf deren Schwanzlänge zu ziehen.
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#35   derLeser   00:05:12 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Hmmm…
Aber wenn Sie bei emotional ergreifender Musik auf hoher Lautstärke auf der Autobahn einmal ein Gaspedal durchgetreten haben, dass das Fahrzeug mit mehr als 300 PS bewegt, dabei schönster Leder in Händen halten, der umwerfendste Sound aus dem Auspuff die Musik sogar noch übertönt, und Sie mit mächtigster Kraft in den Sitz gepresst werden, dann wissen Sie, wovon ich spreche.
versteh ich nicht. Wozu braucht man das wenn man keinen kurzen hat ?
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#34   Katholik 999   23:59:10 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@ KarlBorromäus und Clarissa
Karl, interpretieren Sie doch einfach nicht so viel. Nun haben Sie wieder einen kompletten Post auf einer Vermutung aufgebaut die nicht stimmt. Folglich ist Ihr POST, der für die Katz ist.
Ich kann mich nämlich nicht daran erinnern, jemals gesagt zu haben, dass Geld der einzige Sinn in meinem Leben ist. Glücklichkeit ist das Wichtigste für mich. Dazu gehören für mich (höre gut zu und staune zu Unrecht): Eine gutes Familienleben, die Gründung einer eigenen Famile, eigene Kinder und wie Sie es sagten Geld. Aber eben nicht NUR Geld. Niemand sagt das Geld ALLES ist oder das teure Autos ALLES sind, aber wenn mich jemand fragen würde, wieso ich gern Millionär wäre, dann würden teure Autos mit Sicherheit mit als erstes genannt. Nun denken Stereotypen wie Sie und Clarissa natürlich direkt an Kompensation. Aber wenn Sie bei emotional ergreifender Musik auf hoher Lautstärke auf der Autobahn einmal ein Gaspedal durchgetreten haben, dass das Fahrzeug mit mehr als 300 PS bewegt, dabei schönster Leder in Händen halten, der umwerfendste Sound aus dem Auspuff die Musik sogar noch übertönt, und Sie mit mächtigster Kraft in den Sitz gepresst werden, dann wissen Sie, wovon ich spreche. Und dann wissen Sie auch, dass das nichts mit Kompensierung zu tun hat, dass man sich so ein Auto nicht wegen der Meinung Anderer kauft, sondern ganz allein für sich selbst. Geld kann schön sein! Und es beruhigt!
Jedenfalls weiß ich nicht, wie Sie darauf kommen, ich hätte eine inhaltslose Lebenseinstellung…
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#33   clarissa colonia   23:54:37 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Ich freue mich, werter Leser,
über Ihre Freude und bin überzeugt, daß Sie an ihr lange Vergnügen finden werden.
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#32   Kreuz.net-Schülerhilfe   23:53:34 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Was meinen Sie, worauf ich mich freue…
Laib und Leib sind zwei ganz verschiedene Dinge.
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#31   derLeser   23:51:13 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
ich freu mich
bereits auf den baldigen Tag an dem 1 Leib Brot 300 000 Euro kosten wird. Dann werden die Karten neu gemischt
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#30   clarissa colonia   23:42:32 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Daran, werter Katholik 999,
tun Sie sicherlich recht; und – tun sie es so gebührend es Ihnen frommt!
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#29   KarlBorromäus   23:40:33 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@katholik 999
Was ist der tiefere Sinn deines Lebens, wofür lebst, was ist deine Motivation? Geld, Geld, Geld, … Geld.
Das ist sehr schade, denn dies wird alles vergehen, sehr schnell sogar. Es gibt wichtigeres im Leben: Familie, Freude, Liebe, Freundschaft etc.
Sein Leben nur nach diesen Dingen auszurichten ist schlichtweg törricht. Etwas zu gelten in dieser Scheinwelt, mit teuren Autos, goldene Uhren, … Alles für die Katz. Du tust mir echt leid.
Aber die anderen als Dummköpfe abstempeln, das kannst du , nur weil sie deine oberflächliche und inhaltslose Lebenseinstellung nciht teilen.
@Hesse
Das hätte ich auch nicht für möglich gehalten, dass wir beide noch mal auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Aber wenigstens in dieser Hinsicht bist du katholisch.
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#28   Katholik 999   23:36:29 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@ Clarissa und Leser
„Im Gegensatz zu Ihnen ist mir sogar deutsche Interpunktion und die Unterscheidung zwischen Relativpronomina und konsekutiven Nebensatzkonjunktionen halbwegs geläufig.“
Wirklich? Mir – das haben Sie schon richtig erkannt – nicht. Und haben Sie nicht dennoch verstanden, was ich Ihnen sagen wollte? Wenn Sie sich auf dem Gebiet der deutschen Grammatik so gut auskennen, dann beschäftigen Sie sich doch bitte DAMIT. Im übrigen SCHÄME ich mich natürlich, mich nicht mit „Interpunktion“ und der „Unterscheidung zwischen Relativpronomina und konsekutiven Nebensatzkonjunktionen“ auszukennen…tztztz.
@ Leser:
Sehr gutes Thema: Manager-Gehälter. Viele Spitzen-Manager kassieren 20-30 Millionen Euro im Jahr. Aber das ist eine logische Folge: Es kursieren in Unternehmen nunmal so horrende Summen, dass sie sich diese Gehälter für die Besetzung ihrer Spitzenpositionen nunmal leisten können. Und da unter Top-Managern nunmal ein hoher Wettbewerb herrscht, können die Manager diese Summen verlangen, sowie dee Unternehmen sich diese Summen auszugeben erlauben können. Das das in keinem Verhältnis zur Tätigkeit steht, versteht sich von selbst. Das ist in der Formel 1 und vielen anderen Sportarten genauso: Niemand würde sagen, Michael Schuhmacher hat sich 70 Mio. Euro im Jahr verdient, durch das, was er tut. Aber in der Formel 1 steckt so viel Geld, dass die Fahrer solche Gehälter verlangen können. Ein geben und nehmen.
Aber ein normaler Arbeiter leistet sicher nicht mehr als ein Top-Manager.
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#27   derLeser   23:27:56 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
loool
und mein (zugegebenermaßen bescheidenes) Vermögen in Projekte investiert, die auf Nachhaltigkeit setzen
das einzige was ihnen in Zukunft was nützen wird sind ein eigenes Anwesen mit Agrarnutzfläche, ein paar Viechern und Gemüsegarten.
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#26   clarissa colonia   23:24:30 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Ach, werter Katholik 999,
im Regelfall weiß ich ganz genau, was ich sage – auch ist mir die Bedeutung der Worte, die ich gebrauche ebenfalls bekannt. Ach, und im Übrigen: Im Gegensatz zu Ihnen ist mir sogar deutsche Interpunktion und die Unterscheidung zwischen Relativpronomina und konsekutiven Nebensatzkonjunktionen halbwegs geläufig.
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#25   Katholik 999   23:22:56 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@ Hesse
„…ich habe mich vor einigen Jährchen aus dem regulären „Aktienmarkt“ verabschiedet, bei dem es nur um hohe Profite geht…“
Ooohhh der böse böse Aktienmarkt, bei dem es NUR um hohe, moralisch verwerfliche Profite geht, die vielen Menschen schaden…
Merkt Ihr eigentlich nicht, dass Ihr selbst genau das seid, was Ihr MIR vorwerft? Primitiv! Wie gut es tut, Ohne jeglichen Weitblick einfach mal ein Urteil zu fällen, und die internationalen Handelsplätze namens Börsen als den Ursprung allen Armuts-Übels der Welt zu deklarieren.
Hoch lebe das Proletariat!
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#24   derLeser   23:17:16 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
teilweise richtig
Ich habe es nur satt, ständig dieses Herumgejammer zu hören. Man scheint zu vergessen, dass viele arme Leute dies aus Faulheit sind. Und diejenigen, die NICHT aus Faulheit verarmt sind, sind dies meist aus anderen Gründen, aber NICHT, weil sie von Ihrem Anlageberater über den Tisch gezogen wurden.
trotzdem benötigt niemad mehr wie max 4000 e im Monat.
Es gibt Gagen im management und in der Poliik die eine Verhöhnung des einfachen Arbeiters im Vergleich sind, der oft mehr leistet.
Alles darüber gehört umerteilt
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#23   Hesse   23:15:26 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Oh, Karlchen, wir haben was gemeinsam!
Unglaublich, aber wahr!
Denn auch ich habe mich vor einigen Jährchen aus dem regulären „Aktienmarkt“ verabschiedet, bei dem es nur um hohe Profite geht und mein (zugegebenermaßen bescheidenes) Vermögen in Projekte investiert, die auf Nachhaltigkeit setzen – die Rendite ist da natürlich bescheidener, dafür kann man aber ein reines Gewissen haben beim Geld-vermehren.
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#22   Katholik 999   23:13:53 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@ Clarissa und Carl
„hohle Stammtischphrasen“
Witzig. Sie müssten inzwischen bemerkt haben das ich keine hohlen Stammtischphrasen von mir lasse.
„Primär proletarisch pöbelnd provozieren und dann auf Antworten dünnhäutig reagieren“
So wie ich das sehe, werte Clarissa, provoziere ich hier und da (was allerdings nicht daran liegt, dass ich provozieren möchte, sondern daran, dass das, was ich sagen möchte, für meinen Adressaten zwangsläufig provokant wirkt), aber das keinesfalls primär und proletarisch. Und das meine Antworten deutlich mehr Tiefe besitzen als Ihre, die Sie da mit Vokabeln um sich werfen (Neolithikum), deren Bedeutung Sie gar nicht verstehen zu scheinen, ist wohl hinlänglich bekannt. Aber Moment…eigentlich reagieren Sie ja nicht dünnhäutig, sondern GAR NICHT. So wie in dem anderen Thread.
Und Karl, nein in diese Schublade gehöre ich nicht. Von solchen Praktiken (wie sie z.B. Banker an den Tag legen) nehme ich deutlich Abstand. Man kann im Leben auch ohne Abzocke etwas erreichen. Übrigens schreibt man „kapiert“ mit EINEM „p“…
Ich habe es nur satt, ständig dieses Herumgejammer zu hören. Man scheint zu vergessen, dass viele arme Leute dies aus Faulheit sind. Und diejenigen, die NICHT aus Faulheit verarmt sind, sind dies meist aus anderen Gründen, aber NICHT, weil sie von Ihrem Anlageberater über den Tisch gezogen wurden. Und was IHR, Ihr „EINFACHEN LEUTE“ nun seht, sind natürlich die Turbokapitalisten, wegen denen die Armen arm sind. Ihr braucht Sündenböcke!
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#21   KarlBorromäus   20:24:33 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@clarissa
Havben sie mich soeben als selbstgerecht bezeichnet??? Nanana, so geht das nicht. Ich habe nicht einen einzigen Trade getätigt!
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#20   clarissa colonia   20:20:38 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Na, care carole,
da sehen Sie ja selbst, wie heilswirksam gierverursachte Börsengeschäfte sein können! Dann sind Sie mal nicht so schrecklich selbstgerecht … Sie haben den rechten Weg gefunden … ging das auch anderen so?
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#19   KarlBorromäus   20:18:09 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@clarissa
Sie kennen sich da aber auch besser aus, als für Ihr Seelenheil gut ist, oder?
Ich habe mich intensiv mit dieser ganzen Thematik befasst, um damit ein nettes Zubrot zu verdienen. Aber wie ich erkannt habe, dass dies alles nur Tand und Dreck ist, bin ich ein aufrichtiger KAtholik geworden. Davor war ich, wie man so schön sagt, „lau“.
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#18   clarissa colonia   20:04:45 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Na, na, care carole,
Sie kennen sich da aber auch besser aus, als für Ihr Seelenheil gut ist, oder?
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#17   KarlBorromäus   20:02:41 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@Katholik999
Bist du einer von den Typen, die mit Aktien und Derivaten „reich“ geworden sind und nun glauben, sie verdanken es ihrer Cleverness? Es ist ein verfluchtes System, das auf Ausbeutung der Ärmsten der Armen ausgelegt ist. Was in weiten Teilen der Welt wegen ein paar skrupellosen Arschlöchern so abgeht bezeichne ich schlichtweg als ökonomischen Völkermord (vgl Weizenpreise, Reispreise, …)
Zum Glück haben sie/werden sie das Short Selling verbieten, dann kannst auch du dich wieder besinnen, dass es wichtigeres gibt als Geld, besonders Fiatgeld.
Der Laden fliegt uns bald um die Ohren, denn:
wenn man Geld für nichts bekommt, dann bekommt man eines Tages nichts fürs Geld, kappiert?
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#16   clarissa colonia   19:33:31 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Ach, wissen Sie, werter Katholik 999,
mir sind hohle Stammtischphrasen zuwieder, seien es nun (vermeintlich) konservative oder progressive. Wenn es Ihrem Willen entspricht, dann basteln Sie doch an Ihrer eigenen Karriere und werden Sie vermögend (hoffentlich nicht nur materiell), oder wählen sie selbst den Weg in das Neolithikum.
Aber: Primär proletarisch pöbelnd provozieren und dann auf Antworten dünnhäutig reagieren – das verrät keinen besonders beneidenswerten Benimm!
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#15   ratzeputz †   19:27:53 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Bonifatius der Antichrist???
Iss ja höchst interessant!
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#14   Katholik 999   19:26:29 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@ Alle
Durch die Einführung des Geldes und der Wirtschaft sind wir in einem globalen Wettbewerb angekommen. Warum hört Ihr nicht alle auf zu heulen, und fangt endlich an, selbst an eurer Karriere zu schrauben und reicher zu werden? Tut das endlich oder zieht in den Wald und werdet wieder Jäger und Sammler!
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#13   bonifatius   18:02:17 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Interessant,…
wie hier die Antichristen Gift und Galle spucken, wenn man ihnen den Spiegel der Wahrheit hinhält.
@Lieber Hesse, wenn sie einmal den „Löffel abgeben“ müssen dann ist für sie time out. Da brauchen sie keine 2000 Jahre!
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#12   Sirilo   17:15:55 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Verkirchlichung besser als Verstaatlichung?
Ist Verkirchlichung nicht besser als Verstaatlichung?. Z.B. gehören ca. 30% des Wohnungsbestandes in Rom dem Vatikan, der sich zum Wesentlichen aus diesen Mieteinnahmen finanziert.
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#11   KarlBorromäus   17:10:52 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@stimme
Und wer hetzt sie gegen uns auf?
@biobauer
Wiewahr, wiewahr. Nun sind diese Typen noch ein wenig reicher geworden, mit IHREM Fiatgeld.
Aber, ich sehe es so:
So wie sie die Welt mit werlosem Papier in Besitz nehmen, so nimmt der Teufel ihnen die Seele mit wertlosem Tand in Besitz. Welch Ironie, betrogene Betrüger halt
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#10   biomilch   16:55:24 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Der Kapitalismus funzt
… in guten wie in schlechten Zeiten.
In guten kassieren ein paar Reiche die Kohle der Mittelschicht und in schlechten auch – da nur über Steuergelder, die den Pleite-Banken in den Hintern geblasen werden.
Es heißt ja immer, die Kohle sei nicht weg, sie wäre nur in anderen Händen. Das sind die Rothchild-, Warburg und andere Familien, die immer kassieren. Die pöhsen Banker sind ja auch nur Abhängige dieser reichen Leute.
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#9   stimme der vernunft †   16:51:39 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@Karli
alle gegen alle
Da verwechselst du was. Das waren nicht die Freimaurer, sondern die Christen.
Denn so spricht der Herr:
Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein.
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#8   KarlBorromäus   16:36:12 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@greywolf
Hallo, zu deiner Aussage kann ich nur sagen leider wird es so kommen wie du am Schluß ausgeführt hast. Dazu bedarf es nur eines klaren Verstandes und einer geistigen Reife um zu erkennen, dass u.a. auch die Saat der 68er aufgegangen ist.Die Freimauerer lassen grüßen!!
Exakt, diese verruchten Freimaurer. Zuerst haben sie Völker gegen Völker aufgehetzt, dann sind sie dazu übergegangen, die Völker zu zersplittern. Zuerst Rechts-Links, dann Frauen gegen die Männer, Jung gegen Alt, Arbeiter gegen Arbeitslose … alle gegen alle, soweit, bis jeder nur noch ein egoistischer und verblödeter Konsument ist – und das ist ihnen gelungen.
Nun haben sie Gesellschaft zersplittert und wehrunfähig gemacht, deshalb wird nur noch das direkte Eingreifen Gottes die göttliche Ordnung wieder herstellen können. Und dann kommt ein Goldenes Zeitalter…
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#7   Hesse   15:58:30 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Bald „Time Out“?!
Jaja, dass bald „Time-Out“ sei behaupten Christen nun schon seit 2000 Jahren immer wieder… BISHER wars immer Fehlalarm. :-D
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#6   greywolf58   15:51:27 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
@KarlBorromäus
Hallo, zu deiner Aussage kann ich nur sagen leider wird es so kommen wie du am Schluß ausgeführt hast. Dazu bedarf es nur eines klaren Verstandes und einer geistigen Reife um zu erkennen, dass u.a. auch die Saat der 68er aufgegangen ist.Die Freimauerer lassen grüßen!!
Wenn du täglich siehst und liest was sich abspielt dann muß man sich schon fragen wie blind Millionen in den Tag hinein leben in der Hoffnung dass alles so weiter geht. Jeder lebt wie es gefällt; wozu einen Glauben? Spaß um jeden Preis. Es wird gelogen und betrogen ohne Ende von oben in der Politik bis ganz unten beim einfachen Bürger. Dem Wahn verfallen „mehr,mehr, mehr“ flankiert mit dem Ego-Trip und ergo im Glauben es bleibt ungestraft und frei nach dem atheistischen Motto:„Jeder ist sich selbst der Nächste; soviel fun wie möglich da mit dem Tod eh alles aus ist.
Der Schöpfer wird bald zum „Time out“ rufen dass ist gewiss und ich wiederhole gern ,auch gut so!!
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#5   kritischerbeobachter   15:08:48 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Lingen steht für die …
Scheisse.
Lingen ist ein Scheisser.
Lingen ist ein Typ, der irgendwas vertritt.
Nur nicht die römisch-katholische Kirche.
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#4   KarlBorromäus   15:04:36 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Ende mit Schrecken
Die USA und mit ihr die gesamt Welt sind am Ende. Die Ungerechtigkeit stinkt zum Himmel und die Leidtragenden sind letztendlich alle. Ein paar Wenige leben als obs kein Morgen gibt. Bestes Beispiel, die IKB: nachdem sie noch vom deutschen Steuerzahler um 10 Milliarden aufgepeppelt wurde, hat Merkel sie für 150 Millionen an die Investmentgesellschaft Lone Star von George Bush verscherbelt. Aber das regt mich schon gar nicht mehr auf. Sie sollen glücklich werden damit.
Es ist eine Schande, wie eine zutiefst intelligente und humane Zivilisation wie die christlich-europäische von dieser transatlantisch-primitiven Massenunkultur vergiftet und entstellt wurde.
Eine Welt, in der alles einen Preis, aber nichts einen Wert hat, ist dem Untergang geweiht – und das ist auch gut so.
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#3   Confiteor   14:32:19 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Lingennismus?
Aber ein Lingam ist was anders…? :-( :-) :-(
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#2   Hesse   14:31:32 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Stimme der Vernunft
Klar!
Aber auch wenn alle Welt sich zum Hessianismus bekehren würde wäre alles eitel Sonnenschein. Oder zu sonst was. Wenns nur ALLE tun. Wenn alle Welt sich zum Kommunismus bekehrte, dann wäre es sogar noch besser – leider klappt das nicht, das mussten schon die alten Kommunisten bemerken.
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#1   stimme der vernunft †   14:28:33 | Mittwoch, 29. Oktober 2008
Mit anderen Worten
Die Welt müsste sich nur zum Lingenismus bekehren, und es würde eitel Sonnenschein herrschen?
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