Ein spezielles Geschenk – für Theologen mit Schreibverbot
Am Dienstag feierte der Vatikan den fünfzigsten Jahrestag der Papstwahl von Johannes XXIII. Der tragischen Wahrheit ging man dabei tunlichst aus dem Weg. Pressesplitter.
Papst Johannes XXIII.
Spezielles Geschenk
„Ein wirklich spezielles Geschenk, das durch ihn der Kirche gemacht wurde, war das
Zweite Vatikanische Konzil, das er beschlossen und begonnen hat. Noch heute arbeiten wir an der Umsetzung
des Konzils, denken über seine Lehren nach und übersetzen sie ins Leben […]. In seiner Enzyklika ‘Pacem
in Terris’ schreibt Papst Johannes XXIII.: »Der Glaubende muß ein Lichtspritzer sein, ein Zentrum der
Liebe, ein belebender Sauerteig des Ganzen – und er wird es um so mehr sein, je mehr er innerlich in Gemeinschaft
mit Gott lebt.« Das war das Lebensprogramm dieses großen Brückenbauers.“
Papst Benedikt XVI. nach
der Jubiläumsmesse am Dienstag abend im Petersdom.
Nur drei Monate nach der Wahl
„Erst im elften Wahlgang
wurde er gewählt, dann aber mit weit mehr als der erforderlichen Zahl der Stimmen. Er war ein Übergangspapst
(Papa di passaggio) – im positivsten Sinne. Wie kein anderes Kirchenoberhaupt im 20. Jahrhundert führte
er die römisch- katholische Kirche in die Neuzeit. Als erster Papst seit der Reformation entwickelte
er ein Bewusstsein für Fragen der Ökumene und bereits nicht einmal drei Monate nach seiner Wahl äußerte
er zum ersten Mal die Idee für ein Konzil, mit dem sein Name untrennbar verbunden bleiben sollte.“
Aus
einem euphorischen Artikel der kommunistischen ‘LinksZeitung’.
Johannes XXIII. wurde heute vor fünfzig Jahren zum Papst gewählt.
Zu dick
„Nicht ein einziges der fünf
vorbereiteten, unterschiedlich breiten und langen Papstgewänder passt nämlich auf seine Figur. Er nimmt’
es humorvoll. Schon bald macht das erste Bonmot des neuen Papstes die Runde: Alle wollten mich, nur die
Schneider nicht. Die maßgeschneiderte Soutane bekam er schnell, doch die Enge des Vatikans ließ sich
kaum überwinden. In den ersten 48 Stunden entkam er zwar mehrfach seinem Gefolge, aber sie entdeckten
ihn dann doch, zum Beispiel in der Apostolischen Tischlerei, wo er mit den Arbeitern scherzte, Geschichtchen
erzählte und Champagner trank.“
Aus einem Beitrag des ‘Deutschlandfunks’.
Fenster zur stinkigen Welt
„Nur drei Monate nach seiner Wahl kündigte er die Einberufung des Zweiten Vatikanischen Konzils an.
Er stieß die Fenster in der Kirche auf, legte den Grundstein zu einem neuen Verhältnis zu anderen Christen,
anderen Religionen und zur modernen Welt. Mitten im Kalten Krieg empfing Papa Giovanni den Schwiegersohn
des Sowjet-Führers Chruschtschow, wandte sich mit seiner Enzyklika „Pacem in terris“ (Frieden auf Erden)
ausdrücklich „an alle Menschen guten Willens“ und mahnte in der brandgefährlichen Kuba-Krise 1961 eindringlich
zum Frieden.“
Beschreibung von ‘Radio Vatikan’ zum fünfzigjährigen Jubiläum der Papstwahl Johannes
XXIII.
Welcher Hafen?
„Der Papst leitete das Konzil durch seine erste Sitzung, starb aber an einem Magenkrebs
bevor die zweite begann. Er sagte zu einem Freund: »Zumindest habe ich dieses große Schiff losgeschickt –
andere werden es in den Hafen bringen.«“
Aus einem Bericht von Richard P. McBrien für die Bistumszeitung
von Los Angeles, The Tidings.
Heimatrecht oder Asyl?
„»Uns war damals gar nicht so bewußt, wer aller
sich in dieser stolzen Kirche fremd fühlen mußte: die vielen Theologen, besonders aus Frankreich, die
unter Pius XII. Rede- und Schreibverbot hatten, die Christen anderer Kirchen und auch viele Laien«. Der
neue Papst Johannes XXIII. habe sie alle wieder »heimgeführt« und ihnen ein neues »Heimatrecht« in
der Kirche gegeben.“
Der emeritierte Wiener Weihbischof Helmut Krätzl in einer Predigt in der Wiener
Pfarrkirche Altlerchenfeld laut der österreichischen Nachrichtenagentur ‘kathpress’.
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46 Lesermeinungen
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#47 Thomas Morus 16:46:17 | Freitag, 31. Oktober 2008
@joberens Da sind wir ja wieder beim Thema. Offenbar bist Du der Meinung, daß der, der sich Aids zuzieht,
weil er nicht enthaltsam lebt, selbst Schuld ist und krepieren kann. Ist das Deine christliche Einstellung?????????
Das hat nichts mit christlicher Einstellung zu tun, sondern ist einfach eine Tatsache! Wer 100 Zigaretten
am Tag raucht muß damit rechnen, dass er Lungenkrebs bekommt. Wer 50kg Übergewicht hat muß damit rechnen
einen Herzinfarkt zu bekommen usw. usw. Und wer eben der Promiskuität fröhnt der muß damit rechnen,
dass er sich mit Aids und anderen Geschlechtskrankheiten ansteckt!
Besondere Empfehlung Eine Empfehlung an alle, besonders aber an jene, die meinen mit einem modernistischen,
selbstherrlichen „Weichspül-Glauben“ das Heil „erfeilschen“ zu können: www.gloriapolo.net/ Bei dieser
Gelegenheit ist der von einigen Usern bereits mehrfach eingebrachten Ratschlag mit Nachdruck weiter zu
empfehlen die „Beiträge“ von einem „einfachen, denkenden Katholiken“ – oder besser einem Zersetzer der
reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche – wie „joberens“ und seiner Helfershelfer zu IGNORIEREN und sich
zu keinen geschriebenen Reaktionen hinreissen lassen. „joberens“ und Konsorten sprühen das freimaurersiche
Lügen-Gift und finden nichts „amüsanter“ als die von ihnen verachteten, treu zur reinen Lehre der heiligen
Mutter Kirche stehenden Katholiken „aus der Fassung zu bringen“ und sie dann durchtrieben der „Unchristlichkeit“
zu bezichtigen.
Seefeld – kaum zu übertreffende Versündigung Da sind wir ja wieder beim Thema. Offenbar bist Du der
Meinung, daß der, der sich Aids zuzieht, weil er nicht enthaltsam lebt, selbst Schuld ist und krepieren
kann. Ist das Deine christliche Einstellung????????? Du scheints da über Dinge reden zu wollen, von denen
Du offenbar keinen Schimmer von Ahnung hast. Wer die menschliche Sexualität und die Mentalität der Menschen
in den aidsversuchten Gebieten kennt und so einen Unsinn Schreibt und von Enthaltsamkeit spricht, der
kann von der Realität nun wirklich keinen Schimmer von Ahnung haben Was die Kondome angeht, weiß doch
heute schon jedes Kind aus der Schule, daß sie der beste und sicherste Schutz gegen Aids sind. Da solltest
du Dich einmal zu informieren versuchen. Auch da muß ich mich wiederholen und das könnte auch den Glanz
der Anrede des Papstes mit heiliger Vater ziemlich trüben, und an die Aidserkrankungen und Aidstoten
erinnern, die der Papst durch sein unsinniges Kondomverbot zu verantworten hat. Da werden doch Menschenleben,
teilweise voll im Leben stehend, einer reinen unsinnigen, amtskirchlichen Prinzipienreiterei geopfert.
Das ist doch nur schrecklich. Für die Menschen tut es mit so leid, daß ich mich auch hier wiederholen
muß und wieder darauf hinweisen, daß der Papst jede Aidserkrankung und jeden Aidstoten zu verantworten
hat, die oder der auf sein unsinniges Kondomverbot zurückzuführen ist. Handelt so ein liebender Vater,
von heilig ganz zu schweigen?????? Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik…
Die Schuldfrage Wer sich Aids dadurch zuzieht, daß er Unzucht betreibt, ist einzig und alleine selbst
daran schuld. Wer dagegen dem Papst folgt und Enthaltsamkeit übt, hat den sichersten Schutz vor Aids.
Auch Kondome sind kein hundertprozentiger Schutz vor Aids. Den Heiligen Vater gibt es auch: Das ist die
protokollarische Anrede des Papstes. Daß der Heiland die Ansprache „Vater“ nicht für seinen eigenen
Vater reserviert hat, ist auch klar. Keinem Kind verbietet er, seinen Vater als solchen zu nennen. Ordensgeistliche
führen den Titel Pater (= Vater), und der lateinische Titel des Papstes ist „Papa“. Wer sich allerdings
an der Bezeichnung „Heiliger Vater“ stört, weil er sich einbildet, darin einen Verstoß gegen das Evangelium
zu sehen, und gleichzeitig Abtreibung und damit Mord befürwortet, womit er nun definitiv gegen das Evangelium
verstößt, verrät damit nur seine eigene Verdrehtheit.
#43 Heinz Josef 10:30:31 | Freitag, 31. Oktober 2008
Ich verbitte mir die Anrede ihr Lieben! Ich bin nicht dein Lieber und wills auch nic ht sein und wie Du
den Papst anredest ist mir egal, solang Du mir nicht vorschreibst wie ich es zu tun hab.
Ihr Lieben Sind wir doch mal ganz ehrlich. Es gibt doch keinen heiligen Vater auf Erden und man sollte
sich da an die bekannten Worte Jesu erinnern, die für den Papst offenbar zimlich bedeutungslos zu sein
scheinen, denn sonst müßte er sich diese Anrede ganz energisch verbitten. Ich denke, das die Anrede
Bruder Papst ganz in Ordnung ist, denn eigentlich sollten wir doch alle Schwestrn und Brüder in Christus
sein. Was meine ‘Brief an den Papst angeht werde ich diese auch weiterhin schreiben und auch als offene
Briefe veröffentlichen. Auch ein Papst muß, wenn nötig, kritisiert werden können und darf keine Narrenfreiheit
haben. Was Aids angeht, werde ich ihn auch immer wieder auf sein Schuldigwerden an Aidserkrankung und
Aidstoten erinnern, denn ihm scheint seine unsinnige Prinzipienreiterei wichtiger zu ein als Menschenleben.
Zudem ist es doch wirklich nur noch schizpren, sich für werdende Leben so einzusetzten und Menschen,
die wirklich im Leben stehen so brutal krepieren zu lassen. Josef Berens (als einfacher,denkender Katholik)
@Regina Und Sie sind die Person, die Joberens beurteilen kann, ich meine als Katholik. Nein, Regina. Dies
maße ich mir ganz sicher nicht an. Doch ich erlaube mir, meine Meinung zu den Postings von Herrn Berens
abzugeben, ich denke, unter der Rubrik „Lesermeinungen“ ist das auch ganz okay. Daß er Briefe an den
Heiligen Vater schreibt? Es geht nicht um das Schreiben von Briefen. Natürlich hat ein jeder das Recht
dazu, doch der kleine und feine Unterschied besteht darin, WAS man schreibt. In diesen Briefen wird Papst
Benedikt permanent die Schuld an Aidserkrankungen und Aidstoten zugeschoben, Kondome über den grünen
Klee gelobt usw. usw. Lesen Sie selbst. Ich weiß nicht, wie oft ich das Wort „unsinnig“ darin gefunden
habe. Auf solche Verleumdungen auch noch eine Antwort zu erwarten, ist dann doch der Gipfel der Dreistheit.
Auch besser als hier in diesem Forum über den heiligen Vater zu lästern, wie einige das so gerne machen.
Bezüglich den Lästereien gebe ich Ihnen Recht. Diese finde ich ebenfalls zum k…
#38 Leblhuber 01:47:46 | Freitag, 31. Oktober 2008
www.catholicwarriors.com: Was dir hilft, ist nicht die Verdrängung und Beschönigung, sondern die ehrliche
Auseinandersetzung. Mir fällt das leicht, weil ich Eltern und Großeltern hatte, die nicht einmal Heil
geschrieen haben. Aber auch ein Nachkomme von Profiteuren kann sich aus diesem Sumpf befreien, wenn er
es nur will. Stellvertretend für viele emotional Belastete beweist das Martin Bormann, der Sohn des Hitler-Sekretärs.
#36 Leblhuber 01:06:36 | Freitag, 31. Oktober 2008
@www.catholicwarriors.com: @Leblhuber Hieß nicht der SS-Fiesling in „Unternehmen Adlerhorst“ auch Leblhuber?
Und wenn schon! Es gab da sicher auch einen Huber, einen Müller und einen Maier. An Fieslingen gab es
keinen Mangel. Adlerhorst war so ineffizient, wie die ganze Hitlerscheiße. „Ziegenberg“ ist dafür
ein recht guter Name! Aber im Gegensatz zu dir habe ich meine Lektion gelernt. LmaA!!!
@Leblhuber „Da lernst du, dass du auf das Niesen anderer nicht mir „Gesundheit“ oder „zum Wohl“ antworten
sollst.“ Das stimmt. Ich sage immer: „Mahlzeit – Noch ein Stück Brot dazu?“ Leblhuber? Hieß nicht
der SS-Fiesling in „Unternehmen Adlerhorst“ auch Leblhuber?
#34 Leblhuber 00:27:54 | Freitag, 31. Oktober 2008
@joberens: Ich wehre mich dagegen ihn mit „Heilig“ anzusprechen, denn das wäre eine Lüge. Er ist eben
kein Heiliger sondern ein Mensch wie jeder andere und daran ändert auch seine Position nichts. Du kommst
gar nicht in die für dich peinliche Situation, ihn ansprechen zu sollen. Warum zerbrichst du dir darüber
deinen kleinen Kopf? Kauf dir für dein alltägliches Leben einen Knigge oder einen Elmayer. Da lernst
du, dass du auf das Niesen anderer nicht mir „Gesundheit“ oder „zum Wohl“ antworten sollst. Die Anreden
von Personen eines bestimmten gesellschaftlichen Ranges kannst du auslassen. Du kommst sowieso nicht in
die Lage, dich zu blamieren. Und wenn doch, blamier dich einfach. Das muss dir dein „katholisches“ Selbstverständnis
schon wert sein. Ich weigere mich vehement, dich mit „Herr“ anzureden, denn das wäre eine Lüge. Du bist
kein „Herr“. PS: Deine Auslassungen sind so abwegig, wie das braune Geschwafel der kreuz.net-Kamarilla.
Troll dich!
#33 Gotthard 23:34:24 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Anrede lieber Bruder Papst ist doch eine absolut korrekte und tolle und christliche Anrede. Die Bischöfe
werden doch auch nicht mehr mit barocken Titeln angesprochen – sondern mit Herr Bischof.
#32 joberens 23:02:37 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
lebelhuber – kein Mensch sollte sich mit „Heilig“ ansprechen lassen zu Deinem Beitrag. Ich habe den Papst
wiederholt angeschrieben und werden ihn auch weiterhin auf Ungereimtheiten schriftlich, in offenen Briefen,
hinzuweisen versuchen. Ich wehre mich dagegen ihn mit „Heilig“ anzusprechen, denn das wäre eine Lüge.
Er ist eben kein Heiliger sondern ein Mensch wie jeder andere und daran ändert auch seine Position nichts.
Sein Anspruch, Stellvertreter Gottes zu sein ist unsinnig, stellt er nur selbst, aber natürlich vollkommen
unbegründeter Maßen. Ich rede ihn immer schlicht und einfach mit „Lieber Bruder Papst“ an und denke
das ist auch unter Brüdern und Schwestern in Christus angemessen und gut so. So werde ich es auch weiterhin
handhaben und es stäubt sich etwas in mir , einen Menschen mit „heilig“ anzusprechen. Für mich ist eben
nur Gott heilig und da lasse ich mir auch nichts Anderes einreden… Josef Berens (als einfacher, denkender
Katholik)
Ich habe es nicht so gerne, wenn ein Dummschwätzer meint, den kath. Glauben nach Lust und Laune zerfleddern
zu können. :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 Dem kann ich mich nur voll und ganz anschließen!
#29 Leblhuber 21:24:44 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
@joberens:Nimm eine Auszeit! Oder willst du auf kreuz.net deine Sünden abbüßen? Es gibt keinen heiligen
Vater auf Erden. Das unabhängig vom persönlichen Glauben geltende protokollarische Reglement wirst auch
du nicht außer Kraft setzen können. Da kannst du dich auf den Kopf stellen, es wird nichts nützen.
Bist du Katholik, hast du „Heiliger Vater“ zu sagen, bist du kein Katholik, heißt es „Eure Heiligkeit“.
Das gilt übrigens auch für andere christliche Würdenträger und für den Dalai Lama. Es ist schon etwas
eigenartig, wenn gerade du Matthäus 23,9 wortwörtlich lesen willst, aber ansonsten auf die Texte pfeifst.
So sagte Jesus: „Ehre Vater und Mutter“ (Mt 19,19) Petrus spricht vom „Gott unserer Väter“ (Apg 3,13).
Paulus sagt von Abraham: „Vater aller Glaubenden“ (Röm 4,11) Langsam gehst du mir auch auf die Nerven.
Ich habe es nicht so gerne, wenn ein Dummschwätzer meint, den kath. Glauben nach Lust und Laune zerfleddern
zu können.
#28 bonifatius 21:23:01 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Sind die Menschen durch Roncalli gläubiger geworden? „Fenster zur stinkigen Welt“: Kam dadurch der Rauch
des Satans in die Kirche? „Zu dick“: Ein Asket war er wahrlich nicht! „die vielen Theologen, besonders
aus Frankreich, die unter Pius XII. Rede- und Schreibverbot hatten“: waren diese Häretiker nicht die
berühmten Wölfe im Schafspelz, die die Hauptschuld am Zerfall der Röm.Kat. Kirche in Europa haben?
„Das war das Lebensprogramm dieses großen Brückenbauers.“ Der Weg über die Brücke führt zur Beliebigkeit
im Glauben, zum Aberglauben, zur Häresie… An den Früchten sollt ihr sie erkennen! Oh verkehrte Welt:
Sie will Pius XII. sein heiligmäßiges Leben nicht anerkennen, aber Roncalli zu Ehren der Altäre erheben.
Die feige Kirche kneift vor der Politik!
#27 Hesse2 21:08:19 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Amanda: Wegen mir auch auf eine Anrede. Jedenfalls sicher nicht auf den leblichen Papa. Und wenn du mal
ne Audienz beim Papst hast, wie redest du ihn dann an? Du kannst ihn jedenfalls mit „Heiliger Vater“ anreden.
Und genau das verbietet die Bibel – aber was sollst, das Gebot gilt sicher nicht (mehr) gelle?! „Wir machen
uns die Welt widdewiddewidd sie uns gefällt.“ *sing
#25 Hesse2 20:55:37 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Amanda Ja. Auch jedenfalls. Aber mach nicht auf doof – diese Bibelstelle ist sicher nicht auf den „Papa“,
also den Leiblichen Vater, gemünzt, sondern auf einen Titel. Ist doch logo, sonst wäre die Stelle ja
völliger Schwachsinn.
#23 Hesse2 20:48:55 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Amanda: Nunja – auch ein blindes Huhn… … ihr aber seid alle Brüder. Und sollt niemand Vater heißen
auf Erden, denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. (Matth. 23:8,9) Da stellt sich schon die Frage,
warum sich der Papst eben Papst (was ja Vater bedeuetet) nennt…
#22 Amanda 20:43:47 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Liebste Regina, aus dem, was einer hier so an Gedanken und Weisheiten von sich gibt, kann man sehr wohl
die Gesinnung erkennen. Joberens hat definitiv den Boden des katholischen Glaubens verlassen, man mag
es drehen und wenden, wie man will – es bleibt sich gleich.
#21 joberens 20:29:19 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Regina 1961 Es gibt keinen heiligen Vater auf Erden. Vielleicht sollte man sich da auch an Worte von Jeus
bezüglich Vater erinnern. Wenn der Papst noch wirklich etwas vom Evangelium hält, müßte er sich diese
Anrede sogar verbitten. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#20 Regina 1961 16:17:49 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
@#dani California Und Sie sind die Person, die Joberens beurteilen kann, ich meine als Katholik. Nun denn,
ich versichere Ihnen, jeder, der das versucht, ist selber kein Katholik. Und nun? Daß er Briefe an den
Heiligen Vater schreibt? Auch besser als hier in diesem Forum über den heiligen Vater zu lästern, wie
einige das so gerne machen. Regina
#18 Benedikt 14:59:18 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
@ Berens Johannes der XXIII war ein wirklich großer Papst, der aus der Kirchengeschichte nicht mehr weg
zu denken ist. Er war ein Paspt, der Visionen hatte. So? Welche denn? Und wieso hat er die dem Konzil
nicht mitgeteilt? Ihr Johannes-Bild ist rein legendarisch.
#16 Frasim 13:49:44 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
@joberens: Bruder Benedetto glaubt dagegen, im Rückwärtsgang unserer Kirche vorwärts zu bringen obwohl
jedes Kind weiß, daß das unmöglich ist. Wenn man vor einem klaffenden Abgrund steht, ist ein Rückschritt
ein enormer Fortschritt! Als denkender Katholik dürften Sie dieses Sinnbild verstehen, wenn Sie denn
wollten…! @Dani California: Wie wahr, wie wahr! :)3 :)3 :)3
Herr Berens Bruder Benedetto glaubt dagegen, im Rückwärtsgang unserer Kirche vorwärts zu bringen obwohl
jedes Kind weiß, daß das unmöglich ist. Ich glaube, mit „unserer“ Kirche meinen Sie eine andere als
die Katholische Kirche. Denn dieser gehören Sie, nach vielen Ihrer Postings zu urteilen, längst nicht
mehr an. Vielleicht noch auf dem Papier, doch das war’s dann auch schon. Für sie ist die Zeitgeistbeknierei,
wie sie von der evangelischen Kirche seit langem betrieben wird, eine Art, die Kirche vorwärts zu bringen?
Na denn prost Mahlzeit. Tun Sie der Katholischen Kirche einen Gefallen und konvertieren Sie. Danach könnten
Sie täglich Briefe an Frau Käßmann mit Verbesserungsvorschlägen schreiben, sie freut sich sicher darüber.
Er ist ein äußerst schwacher Papst und dürfte diesem großen Vorgänger nicht im Geringsten das Wasser
reichen können. Herr Berens, SIE wären natürlich der beste Papst. Langsam ist mir das klar. JoBerens
I. Keine vier Wochen würden Sie als Papst durchhalten, darauf könnte ich wetten. Ich würde mich an
Ihrer Stelle für solche Aussagen schämen. Papst Benedikt ist ein starker Papst, der sich nicht wie ein
Fähnchen in den Wind hängt. Klar, das hätten Sie gerne. Doch darauf werden Sie vergebens hoffen. Und
hören Sie doch bitte damit auf, ihm lächerliche Briefe zu schreiben und diese auch noch überall stolz
zu veröffentlichen. Das ist wirklich nur noch peinlich.
#14 Ultramontanus 13:02:55 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
@Confiteor Stimmt, muss es nicht, aber es passt halt zu manch anderem. Es gibt ja auch Belege, dass R.
Logenbruder war (Z.B. Zitate im Buch „Verfinsterung der Kirche“), die können natürlich erlogen sein,
aber ausgedacht habe ich mir das nicht. Ich würde aber niemals einem Pantheisten seinen Pantheismus verbieten
wollen …solange er mich nicht dazu mit Waffengewalt zwingen will
#13 Confiteor 12:45:25 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Ultramontanus „Des Ganzen“ könnte in eine pantheistische Richtung deuten. Könnte, muss es aber nicht
zwangsläufig. Aber wer wollte das auch einem Pantheisten verbieten, so zu denken. Katholiken denken und
handeln doch auch meistens wie es ihr Glaube lehrt…
#11 Ultramontanus 12:12:15 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Roncalli könnte wirklich Freimaurer gewesen sein, dafür spricht für mich sehr vieles in seinen Aussagen.
»Der Glaubende muß ein Lichtspritzer sein, ein Zentrum der Liebe, ein belebender Sauerteig des Ganzen-
und er wird es um so mehr sein, je mehr er innerlich in Gemeinschaft mit Gott lebt.« „Des Ganzen“ könnte
in eine pantheistische Richtung deuten.
#9 Alois Bischof 12:05:14 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Krätzl aus Wien sagt es richtig Denn die Neue Theologie (Nouvelle Théologie) wurde von Johannes XXIII.
wenigstens toleriert. Die häretischen Theologen dieser Form des Neomodernismus (in Humani generis, 1950,
verurteilt) wurden rehabilitiert. Darunter befand sich auch der junge Joseph Ratzinger aus München-Freising,
der nie ein Konservativer war und auch nicht ist. Damit wurde den Zerstörern der hl. römischen Kirche
und der katholischen Glaubenswahrheiten (Dogmen) die Tür geöffnet. Natürlich lachen da die Kommunisten
und das Sowjetregime. Man hatte es ja trotz Infiltrierung der Seminare und Priesterschaft seit 1917 nicht
geschafft die Kirche zu beseitigen; jetzt würde es ‘von innen heraus’ geschehen. Das sieht Krätzl aber
nicht ein: er ist selber vielleicht auch Neomodernist und hat dem überlieferten römisch-katholischen
Glauben nicht die Treue gehalten. Übrigens ist jeder „katholische“ Theologe des Neomodernismus des Eidesbruches
schuldig.
Man kann ja an allem etwas zu kritisieren finden …, interessant an diesem vermeintlichen „papa di passaggio“,
diesem Übergangspapst, ist aber schon, daß er genau das war, aber genau anders, als viele (auch der
Elektoren?) meinten. Loris Capovilla, sein Privatsekretär, dem hier ja auch kürzlich in einem Artikel
Aufmerksamkeit geschenkt worden ist, faßte das, sich in seinem geistlichen Tagebuch an den Pontifex erinnernd,
etwa so in Worte: Man habe beabsichtigt, mit dem schon 77jährigen venezianischen Patriarchen Roncalli
nach dem langen und ertragreichen Pontifikat Pius’ XII. einen Pontifex zu wählen, der weder auf ein langes
Pontfikat hoffen, noch, angesichts bereits erbrachter Lebensleistung, die Energie zu großen Veränderungen
haben werde, damit man sich in diesem voraussichtlich kurzen und wenig ereignisreichen Übergangspontifikat
Gedanken über den weiteren Weg der Kirche machen könne. Und: Es ist (nahezu) alles eingetroffen, aber
anders als intendiert. Das Pontifikat war kurz, ein Übergang, in dem sich die Kirche in dem einberufenen
Konzil dann tatsächlich Gedanken über ihren weiteren Weg gemacht hat. – Evveramente, un papa di passagio.
Vielleicht gibt es ja (nicht nur aus Altersgründen) Parallelen zu Benedikt?
#6 Confiteor 11:12:43 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Diese gütigen, nachsichtigen und versöhnlichen Worte hier über Johannes XXIII. lesen zu können grenzt
schon fast an ein Wunder. Hat da der Heilige Geist mal ordentlich auf den Redaktionstisch gehauen…,
damit die Erkenntnis sickern konnte, auch Johannes XXIII. habe nicht weniger und nicht mehr unter seinem
Schutz, dem des Heiligen Geistes, gestanden und Johannes XXIII. habe danach sogar gehandelt: dass es zum
Konzil kommen konnte; dass Reformen in Gang gesetzt wurden; dass etwas frische Luft ins muffige, weihrauchgeschwängerte
Kircheninnere dringen konnte…
#5 paramedic 10:59:53 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
… nach langer Zeit … … wieder mal ein vernünftiger Artikel – wobei ich mir nicht sicher bin, ob
das von der Redaktion beabsichtigt war und ist. Aber noch mal danke für die Zitate und Anekdoten. Leider
hat Ratzinger mir ein wenig zu viel von einem alten Opa, der immer von den guten alten Zeiten träumt
(und jetzt als Papst sozusagen die Knöpfe an der Hand – nur ich denke, drehen kann er ja, ob das aber
was bewirkt – ich glaub’s nicht – man kann nicht am sensus fidelium vorbeiregieren, das hat noch nie funktioniert
und wird auch jetzt nicht funktionieren)
@Eva: Liebe Eva, ich nenne Sie einfach mal so, ich kann Ihren Ärger über bestimmte Ignoranten durchaus
verstehen. Ich empfehle ihnen ein Gebet, der hl. Theresia: Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen,
die ich nicht ändern kann.“ Mir hilft dieses Gebet oft. Ich verwende es in Bezug auf Herrn Berens und
ähnliche. Schauen Sie, ich denke, wir werten ihn auf, wenn wir jedesmal auf seine unsäglich inhaltsleeren
Schwafeleien reagieren. Er gibt keinem Menschen eine antwort, sondern provoziert nur mit dem immer gleich
inhaltsleeren Geleiere à la Eugen Frewermann. vielleicht ist er ja sogar Eugen Drewermann, könnte sein.
Also, liebe Eva, diskutieren Sie doch eher mit denen, mit denen sich Diskussionen lohnen. Berens können
wir nicht ändern, beten wir für ihn und lassen wir ihn schreiben, ohne darauf zu reagieren. Kleine Kinder
geben manchmal nach und auf, wenn man sie ignoriert, vielleicht hilft uns das ja weiter! Viele Grüße
und einen guten Tag!
Ein äußerst schwacher Papst ????? Bruder Benedetto glaubt dagegen, im Rückwärtsgang unserer Kirche
vorwärts zu bringen obwohl jedes Kind weiß, daß das unmöglich ist. Er ist ein äußerst schwacher
Papst und dürfte diesem großen Vorgänger nicht im Geringsten das Wasser reichen können. Du bist einer
der dümmsten Besserwisserdie ich kenne! Dazu noch arrogant anmaßend und unglaublich eingebildet. Aber
als einziger denkender Katholik hast Du bereits ein Urteil parat! Beeindruckend o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
o^/ o^/ o^/ :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3
#2 joberens 10:10:32 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
Ein großer Papst Johannes der XXIII war ein wirklich großer Papst, der aus der Kirchengeschichte nicht
mehr weg zu denken ist. Er war ein Paspt, der Visionen hatte und unsere kaht. Kirche vorwärts bringen
wollte. Bruder Benedetto glaubt dagegen, im Rückwärtsgang unserer Kirche vorwärts zu bringen obwohl
jedes Kind weiß, daß das unmöglich ist. Er ist ein äußerst schwacher Papst und dürfte diesem großen
Vorgänger nicht im Geringsten das Wasser reichen können. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)