Heiliges Land
Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden?
Ein israelischer Historiker hat gesagt, was moderne – von den Päpsten gelobte – kritische Bibelexegeten und Historiker schon lange wußten. Jetzt ist er sich seines Lebens nicht mehr sicher.
Orthodoxe Juden demonstrieren gegen die Gewalttaten Israels gegen die Palästinenser.
Orthodoxe Juden demonstrieren gegen die Gewalttaten Israels gegen die Palästinenser.
(kreuz.net) Die Palästinenser sind die echten Kinder Israels. Das erklärt der israelische Historiker Schlomo Sand (62) nach Angaben der Webseite ‘heise.de’.

Sand wurde in Linz als Kind polnischer Juden geboren. Die Familie emigrierte im Jahr 1948 nach Israel. Jetzt unterrichtet er an der Universität Tel Aviv.

Seit den 60er Jahren gehört Sand zur israelischen Linken, die dem jüdischen Nationalismus kritisch gegenübersteht.

Mit seinem neuesten Buch „Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden?“ sorgt er gegenwärtig für lebhafte Diskussionen. Das Werk steht in Israel auf der Bestsellerliste.

Sand zerpflückt darin die nationalen und nationalistischen Entstehungsmythen Israels.

Seither versuchen Rollkommandos, Sands Vorlesungsveranstaltungen zu sprengen. Drohbriefe und Beschimpfungen gehören zum täglichen Brot des Historikers.

Mythen statt Geschichte?

Seine Ausflüge in die israelische Geschichte mußte sich Sand aufsparen, bis er unkündbarer Ordinarius geworden war: „Man muß einen Preis zahlen im akademischen Leben Israels, wenn man solche Meinungen vertritt“ – erklärt er.

Nach Sand ist die Entstehungsgeschichte der Juden nicht mit Dokumenten zu belegen.

Das fängt für ihn mit der biblischen Geschichte vom Auszug aus Ägypten an.

Dieser im 13. Jahrhundert vor Christus angesiedelte Exodus sei durch keinerlei ägyptische Chroniken belegt. Palästina gehörte damals zum Verwaltungsgebiet Ägyptens.

Auch für die Existenz der goldenen Königreiche Davids und Salomos finden sich angeblich keine archäologischen Belege.

Sand Aussagen stimmen hier völlig mit den Ergebnissen der im protestantischen Raum entstandenen historisch-kritischen Methode überein, die von den Päpsten – zuletzt von Benedikt XVI. – hochgelobt worden ist.

Im Jahre 70 nach Christus haben nach Sand Aufstände fundamentalistischer jüdischer Sekten gegen die römische Besatzungsmacht stattgefunden.

Keine Vertreibung der Juden durch die Römer

Die anschließende Vertreibung und Verstreuung der Juden in alle Himmelsrichtungen ist für ihn ebenfalls eine reine Erfindung.

Die Römer hätten keine Völker ins Exil getrieben – und seien dazu logistisch gar nicht in der Lage gewesen.

Bis auf die Rädelsführer der Aufstände sei niemand außer Landes geschafft worden.

Die meisten Juden seien als Bauern unter fremder Oberherrschaft im Lande geblieben. Später hätten sie den islamischen Glauben angenommen und sich mit anderen Völkern vermischt.

Die Nachkommen dieser Juden sind heute somit jene Palästinenser, die von den Einwanderern und ihrer mächtigen Armee blutig unterdrückt werden.

Das Ergebnis der jüdischen Mission

Die Neusiedler haben nach Sand mit den antiken Israeliten nichts zu tun. Sie sind vielmehr Nachfahren jüdisch missionierter Völker.

Denn zwischen dem ersten Jahrhundert vor Christus und dem vierten Jahrhundert nach Christus schwärmten jüdische Missionare in alle Regionen des Mittelmeerraumes aus.

Neben unzähligen jüdischen Minderheitsgemeinschaften wurden ganze Königreiche zum Judentum bekehrt – zum Beispiel das Reich Himya im Gebiet des heutigen Jemen.

Ein anderes missioniertes Königtum befand sich im heutigen Kurdistan.

Im sechsten nachchristlichen Jahrhundert entstand im Maghreb ein jüdisch bekehrtes Berberreich, dessen Überreste in den folgenden Jahrhunderten die iberischen Kalifate wesentlich beeinflußt haben.

Ungefähr zur selben Zeit übernahm das halbnomadische Turkvolk der Chasaren den mosaischen Glauben.

Das Chasarenreich erstreckte sich über das Gebiet der heutigen Ukraine.

Als die Mongolen das Reich der Chasaren auslöschten, vermischten sich die Chasaren mit jüdisch missionierten Slawen und angeblich mit deutsch-jüdischen Flüchtlingen der Pogrome von Mainz und Worms.

Die Ostjuden sind nach Sand ebenso wenig Nachkommen einer jüdischen Diaspora aus Palästina wie die spanischen Sepharden oder die mosaischen Jemeniten.

Keine neuen Ergebnisse

Diese Tatsachen sind vor Sand durchaus nicht unbekannt gewesen.

Sogar führende jüdische Nationalisten wußten, daß die Palästinenser die Nachkommen der Israeliten sind.

Der aus der Ukraine stammende Yitzhak Ben-Zvi († 1963) – später zweiter Präsident des Staates Israel – erklärte im Jahr 1929:

„Die überwältigende Mehrheit der Kleinbauern haben ihren Ursprung nicht bei den arabischen Eroberern, sondern eher, vor diesen, in den jüdischen Bauern, die reich an Zahl waren und die Mehrheit beim Aufbau des Landes stellten.“

Auch daß die Chasaren keine völkischen Juden waren, ist allgemein bekannt.

Noch bis zur Zeit des Nationalismus galt das Judentum darum als ein rein religiöses Phänomen.

Das jüdische Volk entstand in der Epoche des Nationalismus

Als jedoch in Deutschland der Nationalismus an Boden gewann, verschoben sich auch in der jüdischen Gemeinschaft die Akzente.

In Deutschland formierte sich der Nationalstaatsgedanke, der untrennbar mit der Vorstellung einer homogenen Herrenrasse verbunden war.

In den USA formierte sich entsprechend die Auffassung, die nationale Herrenrasse in Nordamerika sei die Nordic Race, bestehend aus blonden, blauäugigen Nachkommen der Engländer, Deutschen und Skandinavier.

Diese vom US-Rassentheoretiker Madison Grant († 1937) formulierte Auffassung floß ein in die Einwanderungs-, Sterilisierungs-, Apartheids- und Heiratsverbotsgesetze der Vereinigten Staaten.

Die Radikalisierung des Nationalstaatsgedankens wurde von der jüdisch nationalistischen Gemeinschaft übernommen.

Der deutsch-jüdische Historiker Heinrich Graetz († 1891) deutete das Judentum zunehmend als nationalistische Bewegung.

Blüte biologischer Rassentheorien

Sand konstatiert einen seit den 60er Jahren stärker werdenden Biologismus in der israelischen Debatte über ein angebliches jüdisches Nationalvolk:

„Die »Herkunft der Völker« ist inzwischen ein akzeptiertes und beliebtes Forschungsfeld der Molekularbiologie.“

Die offiziell festgeschriebene Definition der israelischen Demokratie als „jüdisch“ hindere so mindestens ein Fünftel der Staatsbürger daran, sich mit Israel zu identifizieren.

Hier ist nach Sand eine Spannung programmiert, die der kleine Staat auf Dauer nicht aushalten werde. Israel verfüge über keine Existenz als jüdischer Staat:

„Wenn das Land nicht eine offene, multikulturelle Gesellschaft wird, ist ein Kosovo in Galiläa zu befürchten“ – so Sand.
      
50 Lesermeinungen
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#54   Marcelus   23:09:04 | Sonntag, 16. November 2008
Gott segne diese friedliebenden Repräsentanten des jüdischen Volkes
und führe sie zur Erkenntnis dass Gott Seinen Christus bereits gesandt hat, der die Menschheit bereits erlöst hat, und wiederkommen wird, um Gericht zu halten über die Lebenden und die Toten.
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#53   Antipacelli †   09:55:22 | Freitag, 14. November 2008
@Confiteor: Der Kern der Halchischen Lehre ist der semitische Rassismus der Gestalt,
dass Nichtjuden als Tiere und nur Juden als Menschen bezeichnet werden. Aus diesem Grundirrtum leiten sich eine Vielzahl weiterer Irrtümer ab, wie
– der Wahn, das von Gott zu Herrschaft über alle anderen Völker der Erde bestimmte Volk zu sein,
– der Wahn, zu meinen, alle Länder und Güter der Welt gehörten diesem „auserwählten Volk“
– zweierlei Maß im Fall von Mord, Ehebruch, sexueller Missbrauch an Minderjährigern usw. (Juden werden in der Regel freigesprochen!)
usw. usw.
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#52   Marcelus   21:24:38 | Donnerstag, 13. November 2008
Die sogenannten »Beweise« der Historikkritizismusschriftexegeten
entpuppen sich bis jetzt immer noch als reine Vermutungen und willkürliche Behauptungen, ohne konkrete Beweise,
und genauso unkonkret wie auch die von diesen kritisierten Umstände in den biblischen Texten;
und dasselbe gilt für die völlig beweislosen Tausendmaltausendredaktionentheorien, die man sogar den neutestamentlichen Gemeindebriefen unterschieben will.
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#51   Confiteor   14:17:20 | Donnerstag, 13. November 2008
Das ist aber
doch nicht negativ zu werten, wenn ein Jude die Halacha befolgt…?
Manche Christen und auch Katholiken leben auch außerhalb der Bibel und tragen an Fronleichnam trotzdem den Himmel… :-) :-)
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#50   Antipacelli †   14:12:54 | Donnerstag, 13. November 2008
@Confiteor: Halacha-Juden sind Juden, die das jüdische Religionsgesetz,
die sogenannte Halacha de.wikipedia.org/wiki/Halacha, befolgen. :-S
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#49   Confiteor   13:57:28 | Donnerstag, 13. November 2008
Was sind denn
Halacha-Juden…?
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#48   Antipacelli †   13:55:55 | Donnerstag, 13. November 2008
@Wandregal: Halachajudentum und Islam sind keine dialogfähigen Religionen!
Grund: In ihren „heiligen Schriften“ rufen sie zur Verachtung, zum Betrug und (Völker-)mord an „Ungläubigen“ auf.
Ihr Gottesbild ist auch aus humanistischer Sicht nicht akzeptabel: Beim genaueren Hinsehen erkennt man, dass es sich sowohl bei Jahwe als auch bei Allah um Kriegsgötter ähnlich dem römischen Gott Mars handelt. :-@
Zum irrigen Gottesbild der Halacha-Juden www.kreuz.net/bookentry.2646.html lesen Sie bitte hier,
zum irrigen Menschenbild derselben hier www.kreuz.net/bookentry.2651.html! o^/
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#47   Katholik 999   10:30:19 | Donnerstag, 13. November 2008
@ Leblhuber, falls er noch nicht eingeloggt ist
Ich muss dir das eine Zitat von mir doch noch mal ans Herz legen:
„Ich muss sie aber auch gar nicht kennen, um dir vorzuwerfen zu können, dass du deinen Glauben auf Hypothesen stützt, die nicht zu belegen sind, bloß weil sie ebenfalls nicht zu widerlegen sind. Darauf bin ich gekommen, weil du (dich falsch ausdrückend) einem Dritten vorgeworfen hast, er spräche von Hypothesen, die nicht zu belegen sind.“
Mmmhh…verstehst du das jetzt? Warum sind in diesem Forum so viele schwer von Begriff? Du wirfst mir vor, hier zu Unrecht was vom Stapel zu lassen, weil ich keine Ahnung vom Thema habe. An welcher Stelle habe ich das Thread-Thema denn überhaupt angesprochen? Nirgends! Ich habe lediglich Bezug auf eine deiner Aussagen genommen, was du mir wohl nicht verübeln kannst. Und wie schon oben im Zitat steht, brauchte ich für diesen Bezug keine weitere Ahnung. Jetzt kapiert?
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#46   Gehe den rechten Weg   21:46:27 | Mittwoch, 12. November 2008
@Leblhuber

„Leider fehlt mir Ihre Gelassenheit.“
Nette Umschreibung für „krankhaften, ideologischen Eifer“.
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#45   Samurai   19:13:13 | Mittwoch, 12. November 2008
Lieber Leblhuber,…
im Laufe der Zeit habe ich in diesem „katholischen“ Forum schon manchen Beitrag von Ihnen gelesen -jedes Mal mit Genuß.
Was einige selbsternannte Experten hier jedoch an verbalem Unsinn verzapfen, daß ist…nein, ich werde nicht unhöflich und ausfallend, denn das macht mancher „Katholik“ hier zu Genüge.
Was die Gelassenheit betrifft:
Nun, ich habe einen leichten Schlaganfall samt stationärer und ambulanter Reha überlebt, danach wird man gelassene.
Ihnen alles Gute und Gottes Segen!
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#44   Wandregisel   19:04:21 | Mittwoch, 12. November 2008
@AntiPa
Ich glaube der Dissens entspringt in der Definition des Judentums.
Ich lehne es grundsätzlich ab das Judentum als Volk aufzufassen, ähnlich wie auch „Deutsche“ nicht ein Volk sind; vom „Franzosen“ oder „Amerikaner“ ganz zu schweigen.
Das Judentum ist eine Religion! Und dieser Religion gehörte Jesus Christus zu seinen Lebzeiten an, allerdings musste sich die Kirche irgendwann vom Judentum abspalten, um Christus, also dem Wort Gottes, zu folgen. Folglich gibt es eine enge geistige Verwandschaft zwischen Christen und Juden. Eben den Glauben an den einen Gott.
Den Vätern war diese Verwandschaft sehr bewust, daher gehört das AT auch in unsere Bibel und eine strikte Trennung wurde mit Markion als häretisch verurteilt. Auf der anderen Seite sind „unsere älteren Brüder und Schwestern“ nicht im Besitz der vollen Wahrheit sondern, um mal ein Bild des Cusanus zu verwenden, haben nur einen weiten Teil des Weges zurückgelegt. Diesen Unterschied sollte man nicht vergessen, aber auch nicht zum unüberwindlichen Graben ausbauen. In Zeiten der Ökumene mit Protestanten und Nestorianern ist auch der Dialog mit dem Judentum möglich, da sehe ich keinen großen Unterschied.
(Mir ist durchaus bewust das dies alles sehr verkürzt ist – ging aber nicht anders (1200 zeichen) und daher bitte ich um Nachsicht)
@Bibel: Bei der Arbeit ist meine „freie online Zeit“ sehr begrenzt. Außerdem verwende ich lieber „meine Bibel“ mit allen möglichen Zetteln und Notizen, besonders wenn ich über etwas meditieren sol…
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#43   Benedikt   18:56:14 | Mittwoch, 12. November 2008
@ Leblhuber
aber auch mit den Dünnschisskabarettisten, die meinen, kreuz.net mit sinnfreiem Geschwätz aushebeln zu können.
Tja, aber das ist die gerechte Strafe für die Redaktion.
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#42   Leblhuber   18:54:24 | Mittwoch, 12. November 2008
Verehrter Samurai!
Langsam verliere ich die Geduld mit dieser kreuz.net Kamarilla, aber auch mit den Dünnschisskabarettisten, die meinen, kreuz.net mit sinnfreiem Geschwätz aushebeln zu können.
Ihre Postings sind da immer ein echtes Labsal.
Leider fehlt mir Ihre Gelassenheit.
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#41   MartinBieger   18:11:56 | Mittwoch, 12. November 2008
Da siehts man wieder
Was für Pfeifen die NPD in den Landtagen sitzen hat.
Da kann ja nichts vernünftiges bei rauskommen.
Gelle Carlos
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#40   Leblhuber   18:02:40 | Mittwoch, 12. November 2008
@Katholik 999:
Im Spiegel kann ich mich zumindest über Politik und Wirtschaft auf dem Laufenden halten. Weißt du, das sind Themen, die ich wichtig finde.
Da fabrizierst du einen sooooooooooo langen Text und wofür? Für nix als heiße Luft!
Du gibst zu, vom Thema keine Ahnung zu haben. Du interessierst dich nichteinmal dafür. Aber du mokierst dich über meinen Glauben, von dem du auch wieder keine Ahnung hast.
Ziemlich dünn, deine Beiträge. Für mich zu dünn!
Was hast du in diesem Thread dann überhaupt zu suchen?
Ab jetzt stehst du auf meiner Liste der Ignoranten ganz oben! Diesen Platz hast du dir redlich verdient.
Und tschüss!
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#37   Katholik 999   15:49:46 | Mittwoch, 12. November 2008
Gehe den rechten Weg, Leblhuber
Gehe den rechten Weg:
„Gott sein Ihrer Seele gnädig.“
Hehe, jo. Ich hoffe natürlich auch, dass dein imaginärer Gott, den es gar nicht gibt, mit mir gnädig ist :)
Leblhuber:
„Die historischen Fakten, die ich aufgezählt habe, hast du jedenfalls nicht kapiert…“
Naja was heißt hier „nicht kapiert“…ich kenne sie schlicht und einfach nicht und schäme mich nicht gerade deswegen. Ich muss sie aber auch gar nicht kennen, um dir vorzuwerfen zu können, dass du deinen Glauben auf Hypothesen stützt, die nicht zu belegen sind, bloß weil sie ebenfalls nicht zu widerlegen sind. Darauf bin ich gekommen, weil du (dich falsch ausdrückend) einem Dritten vorgeworfen hast, er spräche von Hypothesen, die nicht zu belegen sind. Schlussendlich habe ich völlig legitim gesprochen.
„Der Spiegel bildet auch nicht mehr so, wie in früheren Zeiten.“
Was willst du mir damit sagen? Im Spiegel kann ich mich zumindest über Politik und Wirtschaft auf dem Laufenden halten. Weißt du, das sind Themen, die ich wichtig finde. Du beschäftigst dich nunmal lieber mit Gestern, Vorgestern und Vorvorgestern, als mit Heute und Morgen. Z.B. beschäftigst du dich anscheinend ausgiebig mit der jüdischen Volksgeschichte. Jedem das Seine…
„Und ob du hetero oder atheistisch bist…“
Da hatte ich mit „Gehe den rechten Weg“ gesprochen, falls du das nicht mitbekommen hast.
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#35   Antipacelli †   15:30:28 | Mittwoch, 12. November 2008
@Wandregal: Lesen Sie doch bitte richtig!
Ich habe die historische Tatsache der Beschneidung Christi nicht bestritten, allenfalls in Frage gestellt. (Auf eine Diskussion über die Echtheit der – von Päpsten (Plural?!) bestätigten Vorhäute Christi werde ich mich nicht einlassen!)
Ich wollte lediglich klarstellen, dass mit einer solchen Tatsache noch lange nicht die Zugehörigkeit Jesu zum Judentum bzw. zum Stamm Juda bewiesen ist und dass es auch sonst keinen Grund gibt, Jesus, Maria und die Apostel – wie im Ratzinger/Schönborn-Katechismus geschehen – „Juden“ zu nennen. Solches – bei Licht betrachtet blasphemisches – Tun zeugt von einer eines Theologen, der diesen Namen verdient, absolut unwürdigen Kurzschlüssigkeit, für die wohl einzig und allein „politische“ Gründe die Erklärung sind.
Was Joh. 8 betrifft, sollten Sie vielleicht mal in einer Online-Bibel wie dem Bibleserver www.bibleserver.com/ nachschlagen! :-S
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#33   Leblhuber   13:35:33 | Mittwoch, 12. November 2008
@Katholik 999:
Die ganze Sache stinkt so zum Himmel und da sagst du Pfosten mir ich wär nicht einer der Hellsten.
Die historischen Fakten, die ich aufgezählt habe, hast du jedenfalls nicht kapiert, sonst hättest du darauf Bezug genommen. Oder?
Der Spiegel bildet auch nicht mehr so, wie in früheren Zeiten. Und ob du hetero oder atheistisch bist, ist mir wurscht! Für mich zählt, ob du etwas zur Sache zu sagen hast. Und das hast du definitiv nicht, du 999er!
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#32   Gehe den rechten Weg   13:20:29 | Mittwoch, 12. November 2008
@Atheist 999

„Meinen Sie das ernst?“
Natürlich meine ich das ernst! Oder sind wir hier auf titanic.net ?
„…bin übrigens Hetero-Spiegel-lesender Atheist.“
Gott sein Ihrer Seele gnädig.
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#31   Samurai   13:20:06 | Mittwoch, 12. November 2008
@ Leblhuber
In dem – für +.net typischen Artikel – heißt es ja so nett, die Palästinenser wären die eigentlichen Juden.
Nun, Die heute im Land lebenden Palästinenser stammen überwiegend aus Jordanien,Syrien und Teilen des Libanon, Palästina bezieht sich entweder auf die römische Bezeichnung Israels seit der Vertreibung der Juden unter Titus (in bewusster Anspielung auf die Phillister) oder auf das spätere britische Mandatsgebiet Palästina.
Tja, kreuz.net sollte mal seine Hausaufgaben besser machen. ;-)
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#30   Katholik 999   13:12:44 | Mittwoch, 12. November 2008
Leblhuber, Gehe den rechten Weg
Ach ich bin also nicht einer der Hellsten hier, na gut.
Dann drück dich, du Heller, beim nächsten Mal vernünftig aus:
„Die von Sand aufgestellten Hypothesen stehen in Konflikt mit historischen Fakten“
Wie wärs damit?
Und zum Tatsachenbericht: Genau das ist doch wieder ein Grund dafür, wieviel man von Religion halten kann. Du selbst bist vermutlich gläubig, aber was in der Bibel steht entspricht natürlich keinen Tatsachen, nein, sondern man kann dort hineininterpretieren was man will. Die ganze Sache stinkt so zum Himmel und da sagst du Pfosten mir ich wär nicht einer der Hellsten.
Gehe den rechten Weg:
Das klingt eigentlich nach Ironie. Oder meinen Sie das ernst? Ich bin übrigens Hetero-Spiegel-lesender Atheist.
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#29   Samurai   13:10:10 | Mittwoch, 12. November 2008
@Tilly
Es gab in diesem Land einmal jemanden, der der selben Meinung war wie Sie, er meinte, man müsse etwas gegen die – Zitat – : „jüdische Viehhändlerreligion“ – Zitatende- unternehmen.
Was halten Sie davon?
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#28   Gehe den rechten Weg   12:09:55 | Mittwoch, 12. November 2008
@Leblhuber

„Man stürzt sich auf die unausgegorenen und kaum belegbaren Hypothesen eines profilierungssüchtigen, kommunistischen Historikers…“
Der Mann ist Kommunist?
Na hätten Sie das doch gleich gesagt!
Dann ist das Thema ja vom Tisch.
Ich bin mir sicher, dieser Bengel ist zusätlich homosexuell
und Spiegel-Leser. Und Jude womöglich auch noch.
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#27   Leblhuber   11:21:46 | Mittwoch, 12. November 2008
@Katholik 999: Du bist auch nicht gerade der Hellsten einer!
Wenn ich die Hypothesen dieses linken Schwätzers Prof. Sand in Zweifel ziehe, meine ich nicht Glaubensgut, sondern historische Fakten. Er äußert sich ja auch als Historiker!
Und da ist doch einiges, was er so behauptet, äußerst bedenklich.
Lies doch:
Shattering a ‘national mythology’ in
www.haaretz.com/…n/spages/966952.html
Der Judenhass und der jüdische Selbsthass treiben immer wieder seltsame Blüten.
1. Er hat wohl etwas zu viel Arthur Köstler gelesen.
2. Die Sephardim stammen nachweislich nicht von zum Judentum konvertierten Berbern ab.
3. Die röm. Politik gegen die aufständischen Juden hat zu deren Flucht und Zerstreuung geführt. Zehntausende wurden gekreuzigt, erschlagen oder in die Sklaverei geführt. Mörderische Steuern wurden eingehoben und die jüdische Besiedlung auch sprachlich getilgt.
Der gute Mann versteigt sich zur Behauptung, die Vertreibung der Juden hätte nicht stattfinden können, da ja die Römer weder LKWs noch Züge zur Verfügung hatten. Er hat wohl Josephus Flavius nicht gelesen und sonst auch vom Imperium Romanum und seiner Pax Romana wenig Ahnung.
Meinen Glauben berührt das alles nicht. Ich lese weder das AT noch das NT wie einen Tatsachenbericht! Und ich kann dir versichern, dass die überwiegende Mehrheit der Juden, liberale, reformierte und konservative, es auch nicht tun.
Lustig ist nur, dass sich kreuz.net mit der Propagierung der Thesen von Sand den Boden unter den eigenen Glaubensfüßen selbst entzieht. >:)
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#26   Wandregisel   11:10:11 | Mittwoch, 12. November 2008
Die Beschneidung des Herrn
ist nach der katholischen Tradition Fakt (Fest 1.1. – 8. Tag nach der Geburt Christi), grade nach dem tridentinischen Ritus – Interessanterweise grad vom 2.Vat aus dem Festkalender gestrichen. Biblisch belegt ist sie mit LK 2,21 und es gibt mehrere sanctum praeputium (ich lass es mal bewust im Singular) mit päpstlicher aprobation. Und zwar von unverdächtigen Päpsten wie Innozens III.
Nebenbei bemerkt lehrt Jesus das mosaische Gesetz („das Gesetzt für den Menschen nicht der Mensch für das Gesetz…“) und Jesus wird oft als Rabbi angesprochen, ohne das er dies verneint oder leugnet.
Nehmen sie bitte zur Kenntnis, dass es sich beim Judentum um eine Religion handelt und NICHT um einen „Stamm“ oder eine „Rasse“. Oder wie erklären sie sich die Existenz japanischer Juden?
Da ich grad keine Bibel zur Hand habe sei mir die Frage gestattet welche Textstelle sich hinter Joh 8, außer der allgemein bekannten fast-Steinigung der Ehebrecherin, verbirgt?
Oder sollte ich über die Sündhaftigkeit des Menschen meditieren? Sicherlich ein immer wieder lohnendes Thema für JEDEN hier. :)3
Trotzdem sollten sie sich etwas präziser ausdrücken.
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#25   Antipacelli †   09:12:27 | Mittwoch, 12. November 2008
@Wandregal, cantate
@Wandregal
Nehmen wir einmal an, dass Jesus tatsächlich gemäß mosaischem Gesetz beschnitten wurde – dies als historisch zu beweisen dürfte ähnlich schwer sein, wie seine Geburt in Bethlehem! – was besagt das schon?
Es würde allenfalls besagen, dass er sich dem (mosaischen) Gesetz unterworfen (vgl. Gal 4,4) hat. Nichts jedoch darüber, welchem israelitischen Stamm er, seine Mutter, seine „Brüder“ und seine Jünger angehörten (es ist höchst wahrscheinlich, dass es keine Angehörige des Stammes Juda waren!) und auch nichts darüber, wie sehr er sich mit der mosaischen Religion seiner Zeit identifiziert hat. Meditieren Sie doch bitte auch mal Joh. 8!
@cantate
Ihre Behauptung Wir sind Juden erinnert mich an die Schlagzeile von BILD „Wir sind Papst“. Beides ist gleich falsch. Sie dürfen sich ja gern mit den judaisierenden Apostaten Pacelli, Montini, Wojtyla, Ratzinger, Schönborn & Co. als „geistigen Semiten“ betrachten. Damit haben Sie sich aber als Katholik disqualifiziert. Katholizismus und Semitismus/„Judentum“ sind wie Feuer und Wasser. Es kann nur eines von beidem Wahrheit und Allgemeinverbindlichkeit für sich beanspruchen! o^/
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#24   HBR   09:07:13 | Mittwoch, 12. November 2008
Wieder mal nur reinster Antisemitismus
Mit Antisemitismus wie im vorstehenden, sinnentleerten Arktikel holt man heute keinen Hund mehr hinterm Ofen hervor. :-!
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#23   Lutheraner   09:01:12 | Mittwoch, 12. November 2008
Der Streit entsteht daraus
daß aus dem A.T. plötzlich ein Geschichtsbuch gemacht werden soll und daraus Forderungen an die Gesellschaft abgeleitet werden. Es kann und darf aber nicht mehr sein als eine religiöse Schrift, also Vermittlung von Glaubensinhalt.
Die Historizität ist ohnehin nicht gegeben. Dafür gibt es zu viele Belege.
Die Evangelien hatten nie den Zweck technische Historizität zu dokumentieren. Dafür sind die Widersprüche untereinander auch zu groß. Es sind Synopsen und sie standen im Dienst christlicher Verkündung. Verwendung fanden sie für die Predigt. Mehr nicht.
Schuster bleib bei deinen Leisten, dann ist alles gut.
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#22   Tilly   08:53:25 | Mittwoch, 12. November 2008
Weitere Ungereimtheiten
Ja seit über 3000 Jahren belügen und betrügen sie mit diesem sogenannten AT die Völker dieser Erde und vor allem spannen sie Christen für ihre Ideen ein.
Für mich gibt es auch kein AT das ein Märchenbuch der Hebräer ist wie selbst immer mehr Hebräer in Buchform verkünden. Für Christen gibt es nur das Evangelium Jesu Christi! Und dieser hat es selber ganz klar gestellt.
In diesem Zusammenhang auch gut zu lesen. Adolf von Harnack – Marcion (Die Lehre vom fremden Gott). Die UnHeilige Schrift
Dr. Erhard Zauner, 466 Seiten, kartoniert, A5
Das sogenannte AT oder besser die Thora muß aus den Kanonisch geltenden Schriften gelöst werden. Sie haben das Christentum dahin geführt wo wir heute stehen.
Nur die Evangelien Jesus Christi können als Bibel für uns gültig sein!
Wer das sogen. AT und NT liest merkt sofort das dort ein ganz anderer Gottesbegriff vorhanden ist. Jetzt sehe ich schon diejenigen über mich herfallen die das Christentum und unsere Kirche weiter Judaisieren wollen. Sie sollten sich wirklich zuerst die Mühe machen die oben genannten Bücher zu lesen.
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#21   Katholik 999   08:22:40 | Mittwoch, 12. November 2008
Gehe den rechten Weg, Leblhuber
Gehe den rechten Weg:
„Folgt man dieser Logik:
– Ist die Bibel also erstunken und erlogen
– Gibt es also den biblischen Gott nicht
– Gibt es also auch unseren Christengott nicht
– Ist die Seite kreuz.net also völlig für die Katz“
Richtig! Wundert dich das nun? Ich hätte dir das schon vorher sagen können. Und ich beziehe mich hier am stärksten auf die ersten 3 Punkte.
Leblhuber:
„Man stürzt sich auf die unausgegorenen und kaum belegbaren Hypothesen…“
Ja? Worauf basiert denn jegliche Religion der Welt und damit auch das Christentum? Du kannst dich über „kaum belegbare Hypothesen“ wohl kaum beschweren…
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#20   Leblhuber   23:24:42 | Dienstag, 11. November 2008
Kreuz.net und seine Verirrungen!
Man stürzt sich auf die unausgegorenen und kaum belegbaren Hypothesen eines profilierungssüchtigen, kommunistischen Historikers, dessen Gebiet die franz. Geschichte der letzten 200 Jahre ist, um den Juden eins auszuwischen.
Ist doch schön, wenn ein Israeli, auch wenn es einer vom linken Rand ist, den Juden ihre „Geschichte“ zu zertrümmern scheint.
Leider geht damit auch die Legitimation der Christen flöten. Aber das muss man als kreuz.netler schon in Kauf nehmen. Die brauchen weder Moses, noch David, noch Salomon. Die brauchen auch keinen davidischen Jesus.
Sie brauchen überhaupt keinen jüdischen Jesus.
Sie haben einen Christus.
Das ist die göttliche Offenbarung und die braucht keine Vorgeschichte. Diese göttliche Offenbarung ist allerdings wortwörtlich zu lesen. Das schon! Aber deren Fundament werfen sie gerne auf den Müllhaufen, den ihnen ein zweitklassiger jüdischer Geschichtler weist.
Gleichzeitig berufen sich die kreuz.net-Leute auf die wortwörtliche Lesung der Schriften des AT und des NT.
Nur der überwiegenden Mehrheit der Juden geht das alles am Arsch vorbei. Die diskutieren interessiert den Schmarrn von Prof. Sand und bleiben trotzdem Juden: orthodoxe Juden, ultraorthodoxe Juden, konservative Juden, liberale Juden, reformierte Juden oder agnostische und atheistische Juden. So viele verschiedene Gruppen von Juden! Ist das überhaupt rechtens?
o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/ o^/
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#19   Gehe den rechten Weg   22:25:50 | Dienstag, 11. November 2008
Blasphemie!

„Nach Sand ist die Entstehungsgeschichte der Juden nicht mit Dokumenten zu belegen.
Das fängt für ihn mit der biblischen Geschichte vom Auszug aus Ägypten an.
Dieser im 13. Jahrhundert vor Christus angesiedelte Exodus sei durch keinerlei ägyptische Chroniken belegt. Palästina gehörte damals zum Verwaltungsgebiet Ägyptens.“
Ist kreuz.net jetzt von allen guten Geistern verlassen?
Folgt man dieser Logik:
– Ist die Bibel also erstunken und erlogen
– Gibt es also den biblischen Gott nicht
– Gibt es also auch unseren Christengott nicht
– Ist die Seite kreuz.net also völlig für die Katz
Würde kreuz.net jemals seine eigene Existenz in Frage stellen?
Eben. Völlig absurd.
Schämen Sie sich, kreuz.net!
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#18   Lutheraner   21:53:00 | Dienstag, 11. November 2008
Mutiger Artikel – Danke kreuz.net!
Ich kann mich noch an angespannte Diskussionen im letzten Jahrzehnt erinnern. Die Bibel bekam plötzlich den Stellenwert eines Geschichtsbuch. Was vorher völlig undenkbar war. Zur selben Zeit wurde auch das Holocaust-Dingsbums auf die politische Tagesordnung gesetzt und ohne viel Aufhebens in unsere Hauptstandt gepflänzt.
Semitismus ist nichts anderes als ein Anti-Germanismus!
Zum Glück gibt es Archäologen, die kein Blatt vor den Mund nehmen, wie sich auch im folgenden Beitrag nachlesen läßt.
Mit Auszügen aus Israels Finkelsteins Buch „Keine Posaunen vor Jericho:
www.schulfach-ethik.de/…bel-Archaeologie.htm
Daß sich die Ethik-Lehrer ganz im Klaren darüber sind, welchen Sprengstoff sie unterrichten – ich habe meine Zweifel!
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#17   cantate   21:45:46 | Dienstag, 11. November 2008
Wandregisel
„Wenn man es jetzt überspitzen wollte, um eventuell zu provozieren, könnte man sogar sagen, dass wir Juden sind.“
Wir sind Juden.
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#16   biomilch   21:43:38 | Dienstag, 11. November 2008
Alles wurde schonmal gesagt, …
… nur nicht von jedem! :-[
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#15   bonifatius   21:07:51 | Dienstag, 11. November 2008
Alles schon einmal dagewesen…
„Seither versuchen Rollkommandos, Sands Vorlesungsveranstaltungen zu sprengen. Drohbriefe und Beschimpfungen gehören zum täglichen Brot des Historikers.“
Erinnern sie sich noch!? Von 1933 bis 1945.
Alles schon einmal dagewesen…
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#14   Franz Kappes   18:22:41 | Dienstag, 11. November 2008
@Arkanum/kreuts.net
Und sie haben ein recht differenziertes Bild vom israelischen Staat.
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#13   pneumat   18:19:20 | Dienstag, 11. November 2008
die echten Kinder Israels
Moderner Kabbalist, Israeli Michael Laitman behauptet etwas Ähnliches: Die „Juden“ waren gewöhnliche Bewohner des Babylons, die die Offenbarung Abrahams annahmen und wurden damit zum auserwählten geistigen Volk.
„Wie die Weisen sagen: Der Schöpfer bot die Torah allen Nationen an (durch Abraham im alten Babylon), aber wegen der Größe ihres Egoismus und ihrer Selbstliebe waren sie unfähig sie zu akzeptieren. Sie nahmen das Geschenk nicht an.
Deshalb gründete Abraham eine Gruppe von Babyloniern (Leute mit einem Verlangen nach Spiritualität), die bereit waren ihren Egoismus zurückzustellen. Aus dieser Gruppe wurde die Nation Israel… Sie setzten unter sich die gegenseitige Bürgschaft (Arvut) um und wurden so die Auserwählten unter allen Nationen (M.Laitman)“
www.laitman.de/…t-fur-die-ganze-welt
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#12   Arkanum/kreuts.net †   18:10:38 | Dienstag, 11. November 2008
aussagekräftiges Bild… oder?
Das sind nicht irgendwelche „orthodoxen Juden“, sondern Anhänger von Neturei Karta de.wikipedia.org/wiki/Neturei_Karta. Eine extreme Gruppe von Ultraorthodoxen, die innerhalb der jüdischen Orthodoxie etwa so bedeutend wie hierzulande die „Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands“ und entsprechend isoliert ist. Mit gleichem Recht könnte man eine MLPD-Mahnwache als „Demonstration von Deutschen“ etikettieren… ohne nähere Erklärung würde das ebenso in die Irre führen.
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#11   Wandregisel   17:44:15 | Dienstag, 11. November 2008
@Antipacelli
Ein vernünftiger Grund wäre zB die Beschneidung des Herrn und damit das Tragen des Zeichens des Bundes mit Gott. Eine Tatsache die wohl kein Katholik leugnen kann. Schauen sie ruhig in den Schott – ich sage nur Circumcisione Domini…
Immerhin ist die Beschneidung DAS typische, körperliche Erkennungszeichen jüdischer Männer. Und das Christentum steht in der jüdischen Tradition. Oder lesen sie nie das AT?
Wenn man es jetzt überspitzen wollte, um eventuell zu provozieren, könnte man sogar sagen, dass wir Juden sind. :-O o^/
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#10   Antipacelli †   17:29:36 | Dienstag, 11. November 2008
Wie auch immer man zu dieser These stehen mag, Folgendes ist sicher:
1. Diejenigen, die sich heute „Juden“ nennen, haben mit den historischen Juden ethnisch nichts zu tun.
2. Das, was sich heute „jüdische Religion“ nennt, hat mit der mosaischen Religion zur Zeit Jesu nichts zu tun, gilt doch das Wort halachischer Rabbiner, wie z.B. des Maimonides, die nicht selten den wahren Sinn der Heiligen Schrift(en) in ihr Gegenteil verkehren, bei den Anhängern dieser Sekte so viel wie die Worte des Moses selbst.
3. Es gibt keinen vernünftigen Grund, die Galiläer Jesus, Maria und die zwölf Apostel als „Juden“ zu bezeichnen, wurden doch die Angehörigen des Stammes Juda erst einige Jahrzehnte vor Christi Geburt aus Galiäa vertrieben! o^/
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#9   Hesse2   17:28:00 | Dienstag, 11. November 2008
Kreuznet: Die Bibel ist ein Märchenbuch!
Na fein. Man sieht am Lernen von +net: Man soll die Hoffnung nie aufgeben; Auch ein blindes Huhn trinkt mal einen Korn…
:-)
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#8   Wandregisel   17:23:33 | Dienstag, 11. November 2008
Wurd nicht erst
vor kurzem die kritische-historische Methode hier verdammt?
Und jetzt muss sie als Kronzeuge eines latenten Antijudaismus/Antisemitismus herhalten?
Also wirklich +net; schlimmer gehts nimmer…pfui :-@
Enzensberger hat soetwas Nullmedium genannt…
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#7   HarroMeyer †   16:31:16 | Dienstag, 11. November 2008
Bis auf die Rädelsführer der Aufstände sei niemand außer Landes geschafft worden?
Es war zwar anders,aber der Effekt war der Gleiche:72 erhöhte Vespasian als Wiedergutmachung die Kopfsteuer von 1 auf 2 Drachmen, die nun für alle Juden zwischen Alexandria und Ephesus galt und die rückwirkend vom Jahre 70 an von allen Männern und Frauen im Alter von 3 Jahren an aufwärts gezahlt werden musste. Sie stand mangels eines eigenen Tempels direkt dem Jupiter Capitolinus in Rom zu und wurde, im Gegensatz zu der bisherigen Steuer von Steuereinnehmern konfisziert. Dieser Satz war für die meisten Juden zu hoch, so dass viele in den Untergrund oder außer Landes gingen, letzteres war wohl beabsichtigt.
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#6   Korbinianus †   16:25:55 | Dienstag, 11. November 2008
Kaum ist der Schwulenpapst Haider unter der Erde,
da planen carlosroberto und seine Nazi-Dumpfbacken schon den Trommelmarsch ins Bärental:
Die arme Frau Haider!!!!!!!! Als wäre die durch ihren Mann nicht schon gequält genug!
Witwe fürchtet: Ruhestätte könnte Pilgerort für Neonazis werden
Ein paar Grabkerzen, Tannenzweige, ein Gesteck aus Rosen und das Holzkreuz mit den Lebensdaten: Dr. Jörg Haider, 26.1.1950 – 11.10.2008. Darunter, merkwürdig prominent, das Logo des Bestattungsunternehmers, bei dem Haiders Leiche vier Wochen auf die Einäscherung wartete.
Am frühen Montagmorgen wurde die Leiche des Politikers eingeäschert und am Mittag im Bärental, auf dem Privatgrundstück seiner Familie beigesetzt. Im engsten Kreis. Ohne großes Aufsehen und ohne vorherige Ankündigung.
Haider-Witwe Claudia hatte gehofft, den Ort der letzten Ruhestätte ihres Mannes geheim halten zu können. Österreichische Medien machten ihr einen Strich durch die Rechnung.
Nur 50 Meter von der Kapelle Alt St. Michael entfernt, dem Lieblingsplatz des Politikers, auf dem Privatgrundstück der Haiders, soll der Politiker endlich zur Ruhe kommen. Ob dem Wunsch der Witwe allerdings Rechnung getragen wird, bleibt abzuwarten.
[fett]Claudia Haider befürchtet, das Grab ihres Mannes könne zur Pilgerstätte der rechtsextremen Szene werden. Schon die Trauerfeier und der Unfallort hatten hunderte „braune Pilger“ angelockt.[fett]
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#5   Burgorus   16:18:32 | Dienstag, 11. November 2008
Jude sein – sich Jude nennen
Auf diesen Unterschied wird doch bereits in Offb 3,9 verwiesen:
Siehe, ich gebe Leute aus der Synagoge des Satans, von denen, die sich Juden nennen und es nicht sind, sondern lügen.
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#4   Franz Kappes   15:40:10 | Dienstag, 11. November 2008
Danke
„Stop zionist agression!“ –> weise Männer
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#3   Confiteor   15:28:39 | Dienstag, 11. November 2008
Vorspann nicht zum Anfassen
Ein israelischer Historiker hat gesagt, was moderne – von den Päpsten gelobte – kritische Bibelexegeten und Historiker schon lange wußten. Jetzt ist er sich seines Lebens nicht mehr sicher.
Was soll denn mit diesem schillernden Vorspann herausgekitzelt werden…? Der ist ja so glipschig, dass man ihn nicht anfassen mag… der Vorspann. Aber was
soll ich anfassen einen Vorspann… :-D :-D :-D :-D
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#2   kreuzchorsänger †   15:24:55 | Dienstag, 11. November 2008
Übliches antisemitisches Geschwafel von kreuz.net!
Gääääääääähn!!!!
>:)
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#1   Sebastijonas   15:23:16 | Dienstag, 11. November 2008
Von welcher Website?
Auf heise.de? Da muss sich der Verfasser vertan haben.
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Es wurden 4 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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