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Schöpfung in evolutionären Schritten? + Aufblasbare Kirche + Krieg der Karmelitinnen dauert an + Ehemaliger Lutheraner wird Diakon + Ernste Gefahr
Schöpfung in evolutionären Schritten?

Vatikan. Am Freitag empfing Papst Benedikt XVI. die Mitglieder der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften. Der Heilige Vater sagte ihnen, daß die Schöpfung angeblich nicht unbedingt ein Akt am Anfang der Geschichte gewesen sei. Schöpfung bedeute vielmehr, daß Gott eine Entwicklung begründe, sie unterstütze und dauerhaft vorantreibe – so der Papst. Der Heilige Vater betonte gleichzeitig, daß der Kosmos kein chaotisches, sondern ein geordnetes System ist. In seinen inneren Regeln widerspiegle sich die Gegenwart eines Schöpfers.

Aufblasbare Kirche

Deutschland. Das Bistum Essen hat eine aufblasbare Kirche gekauft. Das berichtet die Regionalzeitung ‘Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung’ am heutigen Allerheiligenfest. Der Geschäftsführer der Kinder- und Jugendarbeit in Essen, Peter Huyeng, sagte der Zeitung, daß die Plastikkirche in diesem Advent zum Beispiel auf Weihnachtsmärkten erstmals aufgeblasen werden soll. Das Ding erinnert an eine Hüpfburg. Es kostet 30.000 Euro und soll sechzig Leuten einen Sitzplatz bieten. In der aufblasbaren Kirche sollen nur Wortgottesdienste und keine Messen veranstaltet werden. Die Kirche soll auf Schulhöfen oder in Fußgängerzonen eingesetzt werden.

Krieg der Karmelitinnen dauert an

Deutschland. Die Karmeliterinnen in Stolberg-Zweifall streiten sich immer noch mit dem Bistum Aachen über die Nutzung des Klostergebäudes. Derzeit liegt der Fall beim Oberlandesgericht. Das berichtete der ‘Westdeutsche Rundfunk’. Nach einer Entscheidung des Landgerichts Aachen darf nur der Klosterverein und nicht das Bistum über die Nutzung des Gebäudes verfügen. Dagegen hatte das Bistum Aachen Berufung eingelegt. Der Vatikan hatte das Kloster wegen Nachwuchsmangels im Jahr 2006 aufgelöst. Der Aachener Dompropst hat immer noch Hausverbot in dem Klostergebäude.

Ehemaliger Lutheraner wird Diakon

Deutschland. Heute wird der Schwede und ehemalige lutherische Pastor Sten Sandmark bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. zum Diakon geweiht. Die Weihe spendet Bischof Richard Williamson im Priesterseminar Herz Jesu in Zaitzkofen bei Regensburg.

Ernste Gefahr

USA. Ein Vertreter der Kampagne „Proposition 8“ zur Verteidigung der Ehe in Kalifornien, Brad Dacus, warnt vor der Privilegierung von Homo-Paaren. Dacus sieht eine Parallele zum Dritten Reich unter Adolf Hitler. Wie damals stelle sich heute die Frage, ob die Leute die drohende Gefahr erkennen: „Laßt uns diesen Fehler nicht machen. Laßt uns die Situation richtig einschätzen.“
      
22 Lesermeinungen
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#22   paramedic   11:30:18 | Sonntag, 2. November 2008
@ vor solchem Schwachsinn …
… wie er hier vertreten wird, kann man nur erschaudern – eigentlich Ehrfurcht, weil was alles mit so einem Minimum an Gehirnmasse lebensfähig ist;
Die Erde als Scheibe mag eine Volksmeinung gewesen sein, aber spätestens im Hochmittelalter waren sich die gebildeteren Menschen auch in der Kirche bewußt über die Grundgestalt der Erde (sonst wäre die Seefahrt nicht verstanden worden).
Wer also diesen Schwachsinn behauptet – und das noch so wortreich – bringt nur sein Halbwissen zu „Papier“ …
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#21   Seefeldt   11:23:17 | Sonntag, 2. November 2008
@Franz Kappes
Sie haben ja recht, Synkretismus ist nicht gut, und ich will auch nichts zusammenfassen.
Ich schrieb ja auch, daß „Christentum“ im eigentlichen Sinne die von der katholischen Kirche gelehrte Religion ist.
Nun sind aber auch die Orthodoxen und Evangelischen Christen, wenn auch mit fehlerhaftem Glauben.
Daher sind unter Christentum in erweitertem Sinne alle christlichen Glaubensansichten zu verstehen, nicht als Zusammenfassung, sondern in ihrer Verschiedenheit.
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#20   Franz Kappes   11:16:03 | Sonntag, 2. November 2008
@Seefeldt
Wer will denn da was zusammenfassen? Synkretismus ist nicht gut.
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#19   Seefeldt   11:13:30 | Sonntag, 2. November 2008
Eine Kirche und eine Religion
Da es den Begriff „Christentum“ gibt, gibt es auch das Christentum selbst.
Es gibt die eine von Gott gegründete Kirche -die katholische Kirche-, und es gibt die von dieser Kirche gelehrte Religion. Diese Religion ist das Christentum.
In erweitertem Sinne lassen sich unter „Christentum“ alle christlichen Religionsauffassungen zusammenfassen.
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#18   Franz Kappes   10:56:06 | Sonntag, 2. November 2008
@Seefeldt
Sie unterliegen einem Irrtum. Es gibt nicht das Christentum. Es gibt die eine Kirche.
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#17   Seefeldt   10:16:02 | Sonntag, 2. November 2008
Das Christentum ist eine Religion
Zunächst: Das Christentum ist eine Religion, keine Ideologie. Zwischen Religion und Ideologie sollte schon unterschieden werden.
Beim Judentum ist die Sache etwas schwieriger, weil der Begriff „Judentum“ mindestens doppeldeutig ist.
Das Judentum in religiösem Sinne ist ebenfalls eine Religion, keine Ideologie. Das Judentum in weltlichem Sinne ist dagegen eine Ideologie.
Es gibt auch kein christlich-jüdisches oder jüdisch-christliches Denken. Christentum und Judentum sind ziemlich unterschiedliche Religionen und deswegen auch Denkweisen, obwohl sie einen Teil ihrer Schriften gemeinsam haben und beide Religionen in derselben Gegend gegründet wurden.
Das Scheibendenken sogen sich nicht die Päpste aus den Fingern, sondern folgte den sogenannten „Schöpfungsberichten“ der jüdischen Überlieferung. Dieses Denken erledigte sich nach der (Wieder-) Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus von selbst, ohne daß sich die Kirche dem stur entgegengestellt hätte.
Im Falle Galilei ging es nicht um die Erdscheibe, sondern um die Stellung der Erde im Weltall. Aufgrund wiederum der sogenannten „Schöpfungsberichte“ der jüdischen Überlieferung bestand die Kirche darauf, daß die Lehre von der Heliozentrik zunächst nur als Theorie zu betrachten sei. Die Theorie selbst wurde nicht verworfen.
Die Kirche hat bereits erkannt, daß die Gotteserkenntnis des AT nur unvollständig ist. Sie braucht ihren „Laden“ nicht zu schließen, sondern bloß die Unvollständigkeit des AT klar herauszustellen.
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#16   Lutheraner   09:09:03 | Sonntag, 2. November 2008
@ Sirilio – Scheibenerde
Welcher Papst hat andere gezwungen zu glauben, die Erde sei eine Scheibe?
Das Scheibendenken ist der jüdisch-christlichen Ideologie immanent.
Alle Päpste zwingen ihre Untertanen aus innerer Notwendigkeit zu diesem Denken, andernfalls müßten sie ihren Laden dichtmachen und die Abstrusität der Lehre als letzte Wahrheit des Christentums postulieren.
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#15   joberens   23:00:03 | Samstag, 1. November 2008
Sirilo
Ich halte Dich ja nicht für so naiv, daß Du das nicht weißt.
Josef Berens
Als einfacher, denkender Katholik
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#14   freddie schenk   22:31:26 | Samstag, 1. November 2008
@Galatea
Welche Laus ist Ihnen denn jetzt über die Leber gelaufen?
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#13   Galatea   22:27:42 | Samstag, 1. November 2008
freddy schenk,
Vergessen Sie es.
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#12   freddie schenk   22:22:00 | Samstag, 1. November 2008
@Galatea
… möchte ich Sie – ideologiefrei – auf die Aktion von Phillip aufmerksam machen …
Es geht doch nix über ein gemeinsames Feindbild! ;-)
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#11   Galatea   22:20:34 | Samstag, 1. November 2008
psst, Herr Schenk,
kein Papst hat jemals geglaubt, die Erde sei eine Scheibe. Kein Papst und kein normaler Mensch. Der … glaubt, alle Vorfahren waren nur dämlich.
Abgesehen von diesem Märchen möchte ich Sie – ideologiefrei – auf die Aktion von Phillip aufmerksam machen: nicht mehr antworten. Zwecks Sinnlosigkeit.
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#10   Sirilo   22:20:26 | Samstag, 1. November 2008
@joberens
Welcher Papst hat andere gezwungen zu glauben, die Erde sei eine Scheibe?
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#9   freddie schenk   22:16:03 | Samstag, 1. November 2008
Leeven Herr Berens,
mich würde so ganz nebenbei mal interessieren, was Sie eigentlich mit Ihren Posts bezwecken.
Sind Sie jetzt für oder gegen die katholische Kirche?
Möchten Sie eigentlich hier diskutieren oder genügt es Ihnen, wenn Sie Ihre immer gleichen Posts wieder und wieder kopieren, bis sie wirklich auch dem Letzten zum Halse raushängen, weil er sie schon auswendig kann?
Warum reagieren Sie auf die vielen ernst gemeinten Antworten auf ihre Posts nicht mit Antworten oder sonstigen konstruktiven Beiträgen?
Also: was wollen Sie?
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#8   joberens   22:11:02 | Samstag, 1. November 2008
HBR…
Der Papst hat auch schon mal selbst geglaubt und andere gezwungen es zu glauben, das die Erde eine Scheibe sei und man brauchte 500 Jahre bis zur Einsicht, das es nicht so ist.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#7   MartinBieger   13:18:11 | Samstag, 1. November 2008
Falls es was hilft
Spende ich gerne einen Luftkompressor um die Kirche aufzublasen. ;-) ;-)
Die Kosten hätten sie dann weniger ^-^
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#6   timpressum †   13:15:26 | Samstag, 1. November 2008
Aufblasbare Kirche
Was ist weiss und fliegt durch die Luft?
Der Papst in einer Hüpfburg!
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#5   HBR   09:17:49 | Samstag, 1. November 2008
Die Worte des heiligen Vaters…
…in Sachen Evolution sind weise. Verbinden sie doch die Tatsache der Evolution mit kirchlichen Standpunkten. Es können sich die Kreationisten noch so dagegen stemmen, sie sind und bleiben widerlegt
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#4   Krak des Chevaliers   08:37:52 | Samstag, 1. November 2008
aufblasbare Kirche
Was in der „Konzilskirche“ nicht alles versucht wird, um die Leute noch irgendwie anzusprechen! Jetzt schon eine aufblasbare Kirche und das für 30.000 €. Dass man im implodierenden Bistum Essen überhaupt noch soviel Geld zur Verfügung hat! Das ganze ist nur Ausdruck einer unglaublichen Hilflosigkeit und Plattheit, die in der „Konzilskirche“ das wenig Gute, dass aus dem V II hervorgegangen ist, erstickt hat. o.O
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#3   Franz Kappes   08:19:09 | Samstag, 1. November 2008
30.000 EUR
Wäre ein Zelt nicht günstiger gewesen?
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#2   ottaviani   08:14:45 | Samstag, 1. November 2008
ach die guten Schwestern
ich finde die Geschichte von den Kamelitinen äußerst unterhaltsam
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#1   möchtegern-kathole   08:12:14 | Samstag, 1. November 2008
Chaos
„Der Heilige Vater sagte ihnen, daß die Schöpfung angeblich nicht unbedingt ein Akt am Anfang der Geschichte gewesen sei.“
Auch mit solchen Sätzen kann man Chaos in der sonst so wohlgeordneten Schöpfung Gottes verbreiten. Hoffentlich wurde der Hl. Vater nur falsch oder „unrichtig“ oder verstümmelt zitiert.
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