Unerwartete Ehrung für Weihbischof der Erzdiözese Wien
Grund für die Ehrung sind die umstrittenen Stellungnahmen des Weihbischofs gegen den Jahrhunderterfolg „The Passion of Christ“ von Mel Gibson.
(kreuz.net, Wien) Gestern wurde der Weihbischof der Erzdiözese Wien, Helmut Krätzl, für sein „Engagement
im christlich-jüdischen Dialog“ mit einem Preis der Wiener Freimauerloge Zwi Perez Chajes ausgezeichnet.
Diese Loge gehört zur in den USA gegründeten Internationalen jüdischen Freimauerloge Benei Berit (Hebräisch
für „Söhne des Bundes“).
Grund für die unerwartete Ehrung des Weihbischofs der Erzdiözese Wien sei
das Auftreten des Bischofs gegen den Erfolgsfilm von Mel Gibson „Die Passion Christi“ gewesen, so der
Meister vom Stuhl (Vorsitzende) der Wiener Freimauerloge, Victor Wagner. Wagner behauptete, daß sich
kaum ein Würdenträger zum Film von Mel Gibson geäußert habe.
„The Passion of Christ“ kam am diesjährigen
Karfreitag in die Kinos und war ein beispielloser Publikumserfolg. Bischofskonferenzen rund um den Erdball
äußerten sich in offiziellen Stellungnahmen zum Film. Der Präsident der Deutschen Bischofskonferenz,
Karl Kardinal Lehmann, gab sogar eine gemeinsame Presseerklärung mit dem evangelischen Bischof Wolfgang
Huber und mit dem Präsidenten des deutschen Zentralrates der Juden, Paul Spiegel, ab.
Weihbischof Krätzl
wurde auch dafür geehrt, daß er im christlich-jüdischen Dialog immer wieder im Sinne des Zweiten Vatikanischen
Konzils aufgetreten sei und „gegen Diffamierungen des Staates Israel und der Juden“ auftrete.
Die Freimauerloge
Zwi Perez Chajes verleiht jedes Jahr eine Menorah für „herausragende humanitäre Leistungen“. Die Menorah
ist der siebenarmige Leuchter, den Moses ursprünglich auf Geheiß Gottes für das Zeltheiligtum mit der
Bundeslade am Sinai anfertigte (Ex 25,31-40).
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7 Lesermeinungen
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#7 Uwe Schmidt 07:12:26 | Samstag, 5. Februar 2005
the passion of the Christ Irisch ist sie, ja, aber sicher kein Mach-, sondern ein Kunstwerk, und wieso
sollte sie „heidnisch“ sein? DURCH SEIN LEIDEN UND STERBEN SIND WIR ERLÖST!
Der kluge Verwalter, hat es nicht anders gemacht. Vielleicht ist Herr Helmut Krätzl sehr gescheit. Wenn
die österreichische Kirche gesundschrumpft, wird sie Herrn K. nicht bis zum Schluss aufbewahren. Dann
kann er als Proselytenrabbiner weiterleugnen.
Helmut Krätzl in der Schule Wie der allseits bekannte Prof. DDr. Robert Prantner in der „Zur Zeit“ ausführte,
ist er doch tatsächlich mit Helmut Krätzl in der Klasse gewesen – der ließ ihn aber nicht abschreiben …
man sieht also, er hat stets alles sehr genau genommen. Vorzumerken für einen etwaigen Seligsprechungsprozeß
der Israelitischen Kultusgemeinde. Insider wollen Krätzl auch unter dem Decknamen „die Krätzn“ kennen.
Wieso eigentlich?
#3 Uwe Schmidt 07:25:18 | Freitag, 4. Februar 2005
Bnai Brith Diese extrem einflussreiche jüdische Freimaurerloge „Söhne des Bundes“ hält sich als Unterabteilung
die nicht minder wichtige ADL (Anti Defamation Ligue) – und wie die ADL gegen THE PASSION gewütet hat,
ist unseren Lesern hier sicher noch gut bekannt…Merkt euch ihre Namen: Krätzel, ADL, BnaiBrith…
Lob der Menschen Hat er auch Silberlinge dazu bekommen? Weh euch, wenn euch die Menschen loben! Denn so
haben es ihre Väter schon mit den falschen Propheten gemacht.