Ein Raunen geht durch die Vorzimmer der päpstlichen Gemächer, vielsagende Blicke werden ausgetauscht. Der Leibarzt des Papstes eilt durch die Prunkräume des Vatikans. Jeder der Anwesenden weiß, der Name des Arztes steht nicht auf der Audienzliste für den heutigen Tag. Es dauert dann meist nicht lange, bis sich das Gerücht in der Ewigen Stadt verbreitet, der Papst sei krank, schwer krank, läge im Sterben. Von Ulrich Nersinger.
(kreuz.net) Diese Szene hat sich – so oder ähnlich – immer wieder in den vergangenen Jahrhunderten abgespielt.
Das außerplanmäßige Erscheinen des päpstlichen Leibarztes versetzte zunächst die Umgebung des Papstes,
dann die ganze Ewige Stadt in Unruhe. Den abergläubigen Römern galt es als böses Omen.
„Heiligkeit,
man betrachtet mich hier nicht als Euren Arzt, sondern als Euren Todesengel!“ – beklagte sich schon Andrés
de Laguna, der Leibarzt Julius’ II. (1503-1513), gegenüber seinem hohen Patienten.
In der Vergangenheit
wie in der Gegenwart waren die Leibärzte des Papstes Teil der „chronique scandaleuse“ des Vatikans.
Sie gerieten in die Intrigen des Päpstlichen Hofs – oder waren sogar ihre Urheber. Nach dem Ableben Papst
Pius’ XI. (Achille Ratti, 1922-1939) tauchte das Gerücht auf, der Leibarzt, der einen Verwandten in hoher
Position bei der damaligen faschistischen Regierung Italiens besaß, habe den Papst auf dem Krankenbett
ermordet.
Unmittelbar nach dem Tod Papst Pius’ XII. im Jahre 1958 kam es zu einem Skandal, der von Professor
Dr. Riccardo Galeazzi-Lisi, dem Leibarzt des Pacelli-Papstes, ausgelöst wurde.
Der Arzt schockierte
nur wenige Tage nach dem Ableben des Papstes mit einem Bericht in der römischen Tageszeitung „Il Tempo“
die Öffentlichkeit. Unter der Schlagzeile „Vier Tage am Bett des mit dem Tode ringenden Papstes Pacelli“
gab Galeazzi-Lisi eine peinliche, minutiöse Beschreibung des Todeskampfes wieder.
Die Aufzeichnungen
waren zunächst der römischen Zeitschrift „Lo Specchio“ für 1.500.000 Lire (5.000 Euro) angeboten worden.
Die Redaktion lehnte jedoch aus moralischen Gründen ab.
Daraufhin verkaufte Galeazzi-Lisi das Material
für je 850.000 Lire an den römischen „Il Tempo“ und die Turiner „La Stampa“.
Aber auch die Redaktion
von „La Stampa“ entschied im letzten Augenblick, von einer Veröffentlichung abzusehen. „Il Tempo“, wie
auch später das Mailänder Blatt „Oggi“, druckten die Aufzeichnungen ab, ließen jedoch einige Passagen,
die selbst für diese beiden Zeitschriften die vertretbaren Grenzen überschritten, streichen. Der päpstliche
Leibarzt erwies sich als äußerst geschäftstüchtig.
Von dem Londoner Massenblatt „Sunday Pictorial“
erhielt er für einen Bericht dreitausend Britische Pfund.
Ebenso verkaufte er an die französische Illustrierte
„Paris Match“ und das amerikanische Magazin „Life“ weitere „Exklusivstorys“.
Die Empörung in der Öffentlichkeit
wuchs, als Photographien des sterbenden Pontifex auftauchten – eine zeigte Pius XII. mit einer Sauerstoffkanüle
im Mund. Galeazzi-Lisi hatte die Aufnahmen heimlich mit einer Miniaturkamera gemacht.
Der Leibarzt präsentierte,
einen Tag nach der feierlichen Beisetzung des Papstes, auf einer Pressekonferenz Farbphotographien, welche
die einzelnen Stadien des Einbalsamierungsprozesses „dokumentierten“.
Die Kardinäle reagierten nun mit
aller gebotenen Schärfe. Sie gaben Order an die Schweizergarde und die Päpstliche Gendarmerie, daß
Galeazzi-Lisi von nun ab der Zutritt zur Vatikanstadt, notfalls mit Waffengewalt, zu verwehren sei.
Seiner
Amtsenthebung durch die Purpurträger kam der Arzt in einem Brief an Kardinaldekan Eugene Tisserant zuvor,
in dem er seinen Rücktritt von allen vatikanischen Ämtern erklärte.
Die italienische Regierung verfügte
eine richterliche Untersuchung des Falles, und die römische Ärztekammer leitete ein Disziplinarverfahren
„wegen Verletzung der ärztlichen Schweigepflicht unter dem erschwerenden Umstand gewinnsüchtiger Motive“
ein.
Bis in die jüngste Vergangenheit galten die Ärzte, denen die Sorge um den Papst anvertraut war,
als äußerst verschwiegen. Sie mieden jeglichen Kontakt mit den Medien.
Erst in den letzten Jahren haben
mehrere – nichtvatikanische – Ärzte, in deren Behandlung sich Papst Johannes Paul II. begeben mußte,
eine in früheren Zeiten unvorstellbare Beredsamkeit an den Tag gelegt, die oft schon die Frage nach der
ärztlichen Schweigepflicht aufkommen läßt und kaum noch mit dem Ethos eines Mediziners vereinbar erscheint.
So druckten die italienische Tageszeitung „Il Messagero“ und das vielgelesene Magazin „Oggi“ recht freimütige
Äußerungen von Professor Gianfranco Fineschi, der 1994 den Oberschenkelhalsbruch des Papstes behandelt
hatte, ab.
Fineschi nahm zum Ärger der Kurie ungeniert das Wort „Parkinsonsche Krankheit“ in den Mund.
Der Pressesprecher des Heiligen Stuhls, Dr. Joaquin Navarro-Valls, selbst Mediziner, ist redlich bemüht,
die Privatsphäre des Papstes zu schützen.
Doch die lange Liste der Erkrankungen Johannes Pauls II.
und zahlreiche gesundheitsbedingte Zwischenfällen werden von den Medien begierig aufgegriffen und können
nicht, ohne sich der Lächerlichkeit preiszugeben oder gar als Lügner dazustehen, einfach bei Seite geschoben
werden: die operativen Eingriffe nach dem Attentat vom 13. Mai 1981, die Entfernung eines Darmtumors im
Jahre 1992, die Knochenbrüche von 1993, die Hüftoperation von 1994, der vom Fernsehen in Mondovision
übertragene Schwächeanfall des Papstes beim Weihnachtssegen (1995), die 1996 erfolgte Blinddarmoperation,
den Schwindelanfall, den der Papst 1998 beim Betreten der Sixtinischen Kapelle erlitt, den Abbruch des
Polenbesuches von 1999 in Folge von heftigen Fieberanfällen und die „Knie- und Sprachprobleme“ des Papstes.
Auf die offiziellen Bulletins des Vatikans geben Journalisten im Übrigen recht wenig.
Benny Lai, einer
der besten Kenner des Vatikans, kommentiert die offizielle Haltung der Kurie so: „Der Papst ist immer
bei guter Gesundheit – bis zu dem Tag, an dem er stirbt“.
Berühmt ist die Episode, die sich im Jahre
1914 zutrug. Während der Papst, Pius X. (1903-1914), mit dem Tode rang, wurde weder den herbeigeeilten
Mitgliedern des Diplomatischen Korps noch den vor den Toren der Vatikanstadt wartenden Journalisten die
geringste Andeutung von der Schwere der Krankheit des Papstes gemacht.
Erst kurz vor dem Ableben Pius’
X. teilte der „Osservatore Romano“ mit, daß „Seine Heiligkeit an einer leichten Erkältung leidet“. Die
Druckerschwärze der Zeitung war noch nicht trocken, da begannen in der Ewigen Stadt die Totenglocken
zu läuten.
Wenn auch in unseren Tagen von Vertretern der „Sala Stampa“ – Pressesaal des Heiligen Stuhles –
oder aus den Mündern ranghoher römischer Kurialer beschönigende Verlautbarungen zu hören sind – „Der
Papst ist gesund, vielleicht nur ein wenig müde“ – fällt es sogar Vertretern der Kirchenpresse und gläubige
Journalisten schwer, die Contenance zu wahren.
Im Zeitalter der medialen Verwertbarkeit aller für ein
breiteres Publikum relevanten Nachrichten – und dazu gehört der Gesundheitszustand des Papstes – steht
der Vatikan vielen Entwicklungen hilflos gegenüber. Dementis werden mitleidig belächelt und negiert,
ebenso die Bitten, medizinische Spekulationen zu unterlassen.
Der Vatikan-Korrespondent einer bedeutenden
italienischen Tageszeitung stellte eine kluge Frage: „Warum bittet man die Gläubigen nicht um das Gebet
für den Papst – anstatt ihn gesund zu reden?“
Email-Adressen der Empfänger
30 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@GerdEric aber ich hofftre bei Dir mehr Hintergrund zu erfahren, nicht aber bei Wikipedia. insofern bin
ich nun enttäuscht, dass Du dazu nicht in der Lage bist, und auch nicht mal versuchst, den Auftrag: gehet
hin in alle Welt und lehret! alle Völker… Sie heuchlerische doppelzüngige Schlange! Ich missioniere
grundsätzlich keine Kinder der Finsternis, die ihre wahren Absichten für jeden erleuchteten Christen
unzweideutig öffentlich zur Schau stellen. Lieber Ulrich Müller, Du bist allerding ernst zu nehmen,
als eine ernst zu nehmende Gefahr, für ein tolerantes Zusammenleben friedlicher religiöser Menschen…
Die Wahrheit ist immer eine Gefahr für die Ungläubigen. Sie wird als besonders störend empfunden, da
sie die Behaglichkeit des Irrtums stört. Der Ungläubige beginnt dann mit dem kläglichen Versuch die
Wahrheit mit dem teuflischen Toleranzgebot zu umgarnen, um die Wahrheit einzuschläfern. einen schönen
Abend noch und träum was Schönes von mir… Da ich Abends immer den Privatexorzismus bete wird es mir
nicht möglich sein von Ihnen zu träumen. Dieser Exorzismus vertreibt alle finsteren Gestalten. mfg P.S. –
schon alles durch auf Wikipedia incl. Querverweise ? – fleissig, fleissig !
@ Ulrich Müller Ulrich Müller: Soll ich Sie jetzt mit den Worten Ihres Onlinekumpels abstrafen ? Hmm …
besonders klug stellst Du Dich nicht da. Denn selbst auf meinen Hinweis fällt Dir ja nichts ein. Falls
Du Dein fehlendes Wissen ausgleichen möchtest: www.wikipedia.de/ Lieber Ulrich Müller, wikipedia kenne
ich schon, ist auch ne ganz gute Sache… aber ich hofftre bei Dir mehr Hintergrund zu erfahren, nicht
aber bei Wikipedia. insofern bin ich nun enttäuscht, dass Du dazu nicht in der Lage bist, und auch nicht
mal versuchst, den Auftrag: gehet hin in alle Welt und lehret! alle Völker… Ulrich Müller: Sie und
STN sind wirklich kein ernstzunehmendes Gespann. Aber sie wollen auch nicht ernstgenommen werden. Lieber
Ulrich Müller, Du bist allerding ernst zu nehmen, als eine ernst zu nehmende Gefahr, für ein tolerantes
Zusammenleben friedlicher religiöser Menschen… einen schönen Abend noch und träum was Schönes von
mir…
@GerdEric Hallo Gerd, der Müller ist ja eine echte Enttäuschung. Sei versichert, es gibt aufrichtige
Katholiken die sich sehr wohl Gedanken über den Papst und sein Amt machen und dies auch begründen können.
Auch über die Bibel (Matthäus 16,18). Für mich als Katholiken ist es schwer nachzuvollziehen warum
sich hier manche so aggresiv verhalten. Sei bitte überzeugt, aufrechte Katholiken haben so was nicht
notwendig und würden sich auch nie so gebärden, im Gegenteil. Gruß Stefan
@GerdEric Mensch GerdEric, Sie alter Mehrzeller. Ihr geistig nicht mehr ganz frischer Onlinekumpel STN
hat doch die Richtung gewiesen. Dort findet doch nun wirklich jeder Interessierte die Begründung. Soll
ich Sie jetzt mit den Worten Ihres Onlinekumpels abstrafen ? Hmm … besonders klug stellst Du Dich nicht
da. Denn selbst auf meinen Hinweis fällt Dir ja nichts ein. Falls Du Dein fehlendes Wissen ausgleichen
möchtest: www.wikipedia.de/ Sie und STN sind wirklich kein ernstzunehmendes Gespann. Aber sie wollen
auch nicht ernstgenommen werden. mfg
@ Ulrich Müller Ulrich Müller: Und doch befinden Sie sich schon auf einer höheren Stufe der Erkenntnis
als STN, der im Gegensatz zu Ihnen STN noch nicht erkannt hat, dass ein Katholik wohl weiss, warum dass
mit dem Papst so ist, wie es ist. Also, keine Angst. Manchmal brauchts ein wenig bis zur Erkenntnis und
wenn STN gelernt hat richtig zu verlinken, vielleicht kann er Ihnen ein wenig bei der sicherlich aufrichtigen
Suche nach der Wahrheit behilflich sein. Gut (oder Schlecht), soweit, aber damit ist mir noch nicht erklärt,
was das mit dem Papst auf sich hat. Statt andere hier als dumm darzustellen, solltest Du mal versuchen,
mir das mit dem Papst zu erklären. Herzlichen Dank
@GerdEric Nun ja, ein Katholik weiss wohl, weshalb das mit dem Papst so ist wie es ist, aber ich bin nun
mal kein Katholik … Solange das nicht ansteckend ist, dürfen Sie sich aber dennoch im WWW frei bewegen
und informieren. Und doch befinden Sie sich schon auf einer höheren Stufe der Erkenntnis als STN, der
im Gegensatz zu Ihnen STN noch nicht erkannt hat, dass ein Katholik wohl weiss, warum dass mit dem Papst
so ist, wie es ist. Also, keine Angst. Manchmal brauchts ein wenig bis zur Erkenntnis und wenn STN gelernt
hat richtig zu verlinken, vielleicht kann er Ihnen ein wenig bei der sicherlich aufrichtigen Suche nach
der Wahrheit behilflich sein. mfg
@ Ulrich Müller Ulrich Müller: Dümmliche Frage und Satz STN. Nun ja, ein Katholik weiss wohl, weshalb
das mit dem Papst so ist wie es ist, aber ich bin nun mal kein Katholik…
Ulrich, es ist doch keine Schande was nicht zu wissen Wenn es für Dich kein Problem ist auf eine Frage
zu antworten, warum machst Du es dann nicht? Lieber ziehst Du andere Beiträge in den Dreck. So was macht
man nur dann wenn man die Antwort nicht weis. Ist an sich keine Schande, denn man kann nicht alles wissen.
Traurig ist es jedoch wenn man es notwendig hat zu kaschieren.
@Stn – albert auf Links verweisend herum ! Hmm … besonders klug stellst Du Dich nicht da. Denn selbst
auf meinen Hinweis fällt Dir ja nichts ein. Falls Du Dein fehlendes Wissen ausgleichen möchtest: www.wikipedia.de/
dumm – dümmer – stn Obwohl nicht ganz hoffnungslos, da es Ihnen ja schon gelungen ist eine Quelle zu
benennen und hier etwas hereinzukopieren. Aber ein Katholik hat seine Glaubenserkenntnis nicht von Wikepedia.
Aber suchen Sie weiter – einen Anfang haben Sie gemacht – durchaus anerkennenswert ! Wenn ich jedoch auf
Ihre weiternen Albenheiten nicht mehr eingehe – nicht traurig sein, es kommen auch wieder bessere Zeiten
) ! Wenn wir schon dabei sind, – vergessen Sie nicht GerdEric einen Lolly in Wikipediapapier verpackt
zu schenken ) ! mfg P.S. – nebenbei, – wobei es mir fern liegt Sie zu demütigen, richtig verlinkt man
so … – hier geht es für den Unterbelichteten STN zu Wikipedia ! www.wikipedia.de/
@Ulrich Müller Hmm … besonders klug stellst Du Dich nicht da. Denn selbst auf meinen Hinweis fällt
Dir ja nichts ein. Falls Du Dein fehlendes Wissen ausgleichen möchtest: www.wikipedia.de/
@STN Also Ulrich Müller, fehlen Dir die Argumente? Also ein Katholik sollte schon erklären können warum
der Papst Johannes Paul II das Oberhaupt der katholischen Kirche ist. Dümmliche Frage und Satz STN. mfg
Mehr einfallen… Also Ulrich Müller, fehlen Dir die Argumente? Also ein Katholik sollte schon erklären
können warum der Papst Johannes Paul II das Oberhaupt der katholischen Kirche ist.
#15 Ulrich Müller 23:37:20 | Donnerstag, 10. März 2005
@GerdEric’s Lachkrampf ! Nee, Schluckauf sicher nicht… aber eher einen Lachkrampf… Eher ein Verlegenheitslachen.
Ist nur allzu verständlich, für jemanden wie Sie, der endlich einen Laufstall ( Forum ) gefunden hat,
indem er sich einmal richtig austoben darf, ohne das Mami ( Moderator/in ) ihm gleich eins hinter die
Löffelchen haut ). Dieses Glück und diese Freude wurde Ihnen hier zuteil und geniessen Sie es in vollen
Zügen. Wir ämüsieren uns auch weiterhin köstlich über Ihre geistigen Strampelversuche. mfg
Lieber Ulrich Müller Ulrich Müller: Lieber GerdEric. Es wird immer einen Papst geben. Hier und jetzt
sprechen wir über Papst Johannes Paul II, also, JP2 ist also doch nur ein Mensch… Ulrich Müller: den
EINEN und EINZIGEN Stellvertreter GOTTES auf Erden. Sollten Sie bei diesen Zeilen einen Schluckauf bekommen,
atmen Sie dreimal tief durch – das hilft ! Nee, Schluckauf sicher nicht… aber eher einen Lachkrampf…
Erst war der Bischof von Rom nur ein Bischof unter vielen, dann war er der erste Bischof, er war dann
auch der Nachfolger Petri… oder der Stellvertreter Christi, allerdings nur auf Erden, und nun ist er
nicht nur der Stellvertreter Gottes, sondern auch noch der EINE und EINZIGE… Entschuldige, daran glauben
nicht mal 10% der Katholiken.
#13 Ulrich Müller 11:14:04 | Donnerstag, 10. März 2005
@GerdEric wird es denn nach JP2 keinen Papst mehr geben? Lieber GerdEric. Es wird immer einen Papst geben.
Hier und jetzt sprechen wir über Papst Johannes Paul II, den EINEN und EINZIGEN Stellvertreter GOTTES
auf Erden. Sollten Sie bei diesen Zeilen einen Schluckauf bekommen, atmen Sie dreimal tief durch – das
hilft ! Doch lassen Sie uns mehr erfahren über den Beweggrund und die wie immer doch hoffentlich gute
Absicht Ihrer Nachfrage. )) mfg – und wie immer, – erfreut Ihnen geholfen haben zu dürfen !
#10 Ulrich Müller 10:04:19 | Donnerstag, 10. März 2005
@GerdEric Wenn nach Deiner Meinung Gott das Leben ist, warum beten dann Katholen darum,d ass der Papst
wieder gesund wird, dass er noch nicht sterbe? wenn er doch nach dem Tod weiter lebt? Lieber GerdEric,
iHre Hirnzelle ist längst noch nicht teilungsbereit, da Sie vergessen haben, dass Sie sich selbige Antwort
auf Ihre Frage der Einfalt schon selbst erteilt haben. Höflich weise ich Sie auf Ihre Antwort hin, warum
der Papst noch weiterleben muss. Wäre die Fixierungder katholiken auf Gott nur halb so gross, wie auf
den Papst, dann wären die Katholiken Gott näher als dem Leben. Sehen Sie, lieber GerdEric, darum lebt
der Papst weiter, damit Ihre dümmliche Annahme bestätigt bleibt und die Katholiken auch weiterhin dem
Papst näher sind als GOTT. Darum muss es einen Papst geben, für den gebetet wird, dass er noch lange
lebe, damit GerdEric noch lange Recht behalte. mfg
@ Ulrich Müller & Sulpicius Ulrich Müller: Na, GerdEric hatten Sie bei dem Gedankenirrgang Schaum vor
dem Mund, als sich Ihre einzige Hirnzelle nach langer Zeit einmal wieder zuckend zu Wort meldete oder
haben Sie sich nur auf dem Boden gewälzt und ein treu gebliebener Freund hat ihr Wimmern niedergeschrieben
?! )) Mit freundlichen Grüßen Ihr Ulrich Müller verbunden mit den hoffnungsvollen Wünschen, dass sich
Ihre Hirnzelle bald teilen möge ! Naja, von Biologie hast Du ja auch keine Ahnung… Und ausser Herabwürdigen
Anderer kannst Du nichts… Sulpicius: Hä???Gott näher als dem Leben? „Ich bin der Weg, die Wahrheit
und das Leben.“ ??? Wenn nach Deiner Meinung Gott das Leben ist, warum beten dann Katholen darum,d ass
der Papst wieder gesund wird, dass er noch nicht sterbe? wenn er doch nach dem Tod weiter lebt? da stimmt
doch was nicht mit der Logik… da fehlt doch der echte Glaube an das ewige Leben.
#8 Ulrich Müller 09:19:41 | Donnerstag, 10. März 2005
@GerdEric dümmelte neidisch vor sich hin! Wäre die Fixierung der katholiken auf Gott nur halb so gross,
wie auf den Papst, dann wären die Katholiken Gott näher als dem Leben. Na, GerdEric hatten Sie bei dem
Gedankenirrgang Schaum vor dem Mund, als sich Ihre einzige Hirnzelle nach langer Zeit einmal wieder zuckend
zu Wort meldete oder haben Sie sich nur auf dem Boden gewälzt und ein treu gebliebener Freund hat ihr
Wimmern niedergeschrieben ?! )) Mit freundlichen Grüßen Ihr Ulrich Müller verbunden mit den hoffnungsvollen
Wünschen, dass sich Ihre Hirnzelle bald teilen möge !
#5 Athanasius 00:28:46 | Donnerstag, 10. März 2005
Der hl. Vater hat noch heute Nachmittag die Gläubigen vor dem Fenster des Gemelli gesegnet, er war in
einer Purpurkasel gekleidet, ein hässliches modernes Messgewand, hat der Papst wahrscheinlich selber
nicht ausgesucht… Beten wir sowieso. Aber machen wir uns keine Vorbereitungen auf einen Tod des Papstes
morgen.
@Sulpicius Was soll daran falsch sein? Johannes Paul II möchte das so und sieht das auch als seinen Auftrag
an. Und wenn man sich anschaut was er an positiven bei den Menschen bewirkt, das ist doch super.
@Dolfus Ich habe aber den Eindruck, daß der Johannes Paul II. die Aufmerksamtkeit der Medien selbst gesucht
hat und sucht. Ich halte das für nicht gut.
Ich bin sicherlich kein Anhänger weder des Papstes noch der katholischen Kirche, aber ich vertehe JP2
sehr gut, und ich muss sagen, ich bewundere ihn auch deswegen. In seiner Art versucht er Leiden deutlich
zu machen, Zeichen zu setzen, dass man auch mit Leiden ein Leben meistern kann. Was ich nicht verstehe?
dass siene Anhänger darum beten, dass er wieder gesund wird. Warum? wenn Gott ihn abberuft, dann ruft
er ihn, und dann ist auch gut. denn es ist doch nichts schlimmes, wenn Gott einen Menschen ruft? oder
sehe ich das falsch?
Ein schwieriges Pontifikat Johannes Paul II. ist der erste Papst, der nahezu ohne Pause von den Medien,
besonders den TV-Medien, ständig unter Observation steht. Auf der anderen Seite ist er wahrscheinlich
auch der erste Papst, der in schwerer Krankheit seit Jahren öffentliche Auftritte fast ohne Pause wahrnimmt.
Die oft stundenlangen Feierlichkeiten unter Vorsitz dieses Papstes haben schon viele Gläubige zu der
Frage veranlaßt, wieso Johannes Paul sich das eigentlich antut. Frühere Päpste regierten ja weitaus
mehr zurückgezogener, als man das heute gewohnt ist, insbesondere wenn sie krank waren, entzogen sich
die Vorgänger ganz der Öffentlichkeit. Ich glaube, viele Gläubige und Verehrer des Papstes würden
Seiner Heiligkeit eine größere Privatsphäre wünschen, insbesondere in seinen Krankheiten.