Das Hochfest aller Heiligen ist zweifellos ein passender Tag, um einen Protestanten als Gast-Laienprediger einzuladen. Von Kunigunde Kasper.
Heilige im Himmel.
(kreuz.net) Immer zu Allerheiligen lädt unser hochwürdigster Herr Prälat den protestantischen Pfarrer
unserer Gemeinde zum Gottesdienst ein.
Dieser darf dann die Predigt halten und natürlich nach Herzenslust –
passend zum Tage – über die Heiligen unserer Kirche herziehen.
Im vergangenen Jahr stelle er der ganzen
Gemeinde die Frage, wie unsere Kirche – er meinte die römisch katholische – denn so blöd sein könne,
zunächst Menschen als Ketzer zu verbrennen, um sie später heilig sprechen zu können.
Seine Anspielung
bezog sich auf die Heilige Johanna von Orléans.
Unser Prälat versteht es, die so gelebte und praktizierte
Ökumene in Klosterneuburg bei Wien während des Gottesdienstes durch einen herzlichen Händedruck und
ein Wort des Dankes zum Ausdruck zu bringen.
Natürlich wird dem protestantischen Pfarrer dann auch noch
die heilige Kommunion als Zugabe gespendet – vor den Augen der ganzen verwirrten Gemeinde.
Wir einfache
Gläubige dürfen es nicht wagen, offen gegen diesen Mißstand zu protestieren, da wir sonst des Stifts
verwiesen würden.
Der Anlaß findet jeweils statt am 1. November in der Stiftskirche Klosterneuburg
um 11.00 Uhr.
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58 Lesermeinungen
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#59 Seefeldt 19:10:52 | Dienstag, 4. November 2008
Falsches Datum Die Reichskristallnacht war am 9.XI., die NPD will dagegen am 8.XI. demonstrieren – und
das ist ihr gutes Recht. Nebenbei bemerkt: Wer andere Menschen bloß aufgrund deren Meinung als „Pest“
usw. verleumdet, ist genauso ein Menschenverachter wie die echten Nazis.
#57 Korbinianus † 19:04:41 | Dienstag, 4. November 2008
Die geplante Störung der Gedenkfeier zur Pogromnacht hat nichts mir Demostrationsrecht zu tun! Nazis
raus aus Fulda! Nazis sind gegen das geltende Demonstrationsrecht und beanspruchen dessen Schutz! Schizophren
wie Adolf! Nazis sind Verbrecher! Fuldas Katholiken wehren sich am 8. 11. gegen die braune Pest!
#56 Seefeldt 18:51:58 | Dienstag, 4. November 2008
Das Demonstrationsrecht Zu dem Skandal von Köln sagte der jüdische Journlist Hendry M. Broder: Das Demonstrationsrecht
hängt nicht davon ab, ob man mit den Demonstranten Sympathie hat oder nicht: Das ist ein Grundrecht …
Jeder darf eine Gegenkundgebung organisieren, aber eine angemeldete und genehmigte Demonstration muß
von der Polizei geschützt werden Was Broder zu Köln am 20.IX.2008 sagte, gilt auch für Fulda am 8.XI.2008.
Auch die Nationaldemokraten sind Bürger der Bundesrepublik Deutschland und haben daher das Recht zum
Demonstrieren, und die Polizei ist verpflichtet, diese Demonstration zu schützen. In einem Rechtsstaat
zählt nicht Sympathie oder Antipathie, sondern ausschließlich das Recht – alles andere wäre Willkürherrschaft
wie unter den Rot- oder Braunsozialisten.
@Joberens Vielleicht sollten wir doch wieder auf die Notwendigkeit der Kondombenutzung in den Aidsverseuchten
Gebieten zurück kommen. Das selbständige Vorgehen dieser wirklichen Christen und Katholiken sollte nun
wirklich Schule machen. Es gut, daß die verantwortlichen und verantwortungsbewußten Katholiken an der
Basis selbst denken und handeln und einfach nicht mehr jeden Unsinn Roms mit machen. Josef Berens (als
einfacher, denkender Katholik
#54 Katakombe † 12:23:26 | Dienstag, 4. November 2008
Nazis raus aus Fulda! Katholiken besetzen am Samstag präventiv den Domplatz!!! www.bistum-fulda.de/…8/PM20081103_npd.php
Reichkristallnacht muss Mahnmal für das Unrecht am jüdischen Volk bleiben Katholikenrat gegen Fuldaer
Naziaufmarsch am 8. November Am 9. November 2008 ist der 70. Jahrestag der Reichskristallnacht. An diesem
Tag, so der Vorsitzende des Katholikenrates Fulda Richard Pfeifer, sei die Judenverfolgung in Deutschland
öffentlich gemacht worden. Die Reichskristallnacht müsse deshalb für das deutsche Volk Mahnmal des
grausamen Unrechts gegenüber den Juden bleiben. Pfeifer erklärte hierzu am Montag in Fulda: „Der Katholikenrat
ist entschieden gegen die Versuche nationaler und rechtskonservativer Kreise, dieses für die deutsche
Geschichte wichtige Datum mit Aufmärschen und Demonstrationen zu besetzen und damit von dem notwendigen
Gedenken abzulenken. Die NPD, die als Nachfolgeorganisation der NSDAP gesehen wird, muss sich endlich
der Verantwortung stellen, dass Holocaust und II. Weltkrieg, das unendliche Leid und der Tod von Millionen
Menschen von verblendeten Nationalsozialisten verursacht worden sind und sich nie mehr wiederholen dürfen!“
Insbesondere wendet sich der Katholikenratsvorsitzende gegen die Ankündigung der NPD, am 8. November
in Fulda eine Demonstration zu veranstalten. „Für mich ist diese Kundgebung, die angeblich an den Jahrestag
des Mauerfalls erinnert, nur ein Vorwand, um Rechtsradikale und Nationalsozialisten aufmarschieren lassen
zu können.“ so Pfeifer.
Wider VII, Allerheiligenketzerei „Wir einfache Gläubige dürfen es nicht wagen, offen gegen diesen Mißstand
zu protestieren, da wir sonst des Stifts verwiesen würden.“ Ich verstehe nicht, wie man da noch hingehen
kann. Streng genommen ist es verboten. Der Fachbegriff lautet, so glaube ich, „communicatio in sacris“.
Gehen Sie zur FSSPx und lassen Sie „die Toten die Toten“ begraben.
@Autorin Kunigunde Ich kenne die Ansprache, in der die Johanna v. Orleans angesprochen wurde. Sie haben
aber den Inhalt falsch dargestellt. Es ging damals u.a um die Frage, ob und woran wir Heilige zu Lebzeiten
erkennen können, und dass wir alle nicht selten daran scheitern.
Appel de Blois Wer sich dem Appell gegen die Inquisition auf historische Rechtgläubigkeit und Wiederherstellung
der Wissenschafts- und Meinungsfreiheit anschließen möchte, kann das mit einer elektronischen Mitteilung
an contact@lph-asso.fr tun. MfG Christoph Heger
Die Freiheit der Geschichte ist die Freiheit aller „In einer Demokratie ist die Freiheit der Geschichte
die Freiheit aller“. So lautet der Schlußsatz des von mir erwähnten Appells von Blois, mit dem sich
Historiker aus mehreren Ländern dagegen wehren, der Geschichtsforschung staatliche Scheuklappen aufzusetzen.
zum Appell von Blois (auf Deutsch) www.meinews.net/gegen-t277965.html?s=0ef21580d216…; Hintergrund ist
der von Dr. Heger angesprochene Wahn des §130, der nun auch europäisiert werden soll. Brüssel will
einen „Rahmenbeschluß“ durchpeitschen, der für „öffentliche Billigung, die Negation oder die grobe
Banalisierung von Genozid-Verbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen“ Gefängnisstrafen
zwischen einem und drei Jahren vorsieht und von den Staaten der EU zu übernehmen wäre. Dies ist nun
ein absoluter Gummiparagraph, denn wer bestimmt, was das sein soll? Die Japaner könnten beispielsweise
die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki durchaus als derartige Verbrechen betrachten, die US-Amerikaner
wohl eher nicht. Und was soll „Billigung“, was vor allem „grobe Banalisierung“ sein? Käme dieser „Rahmenbeschluß“
durch, stünde jeder Historiker, der sich objektiv mit Massen- oder Kriegsverbrechen beschäftigt, mit
einem Bein im Gefängnis. Hier droht übelste Meinungs- und Gesinnungsdiktatur, und schlimm daran ist
auch, daß niemand weiß, was genau unter Strafandrohung steht. Hinter dieser Meinungs- und Gesinnungsdiktatur
steckt keine Religion, sondern eine totalitäre Ideologie mit Drahtziehern im Hintergrund.
Lieber Seefeldt, Heute wird nicht mehr religiöse, sondern politische „Rechtgläubigkeit“ verlangt. … was
auch logisch ist, denn die religiösen Religionen wurden durch die politischen Religionen ersetzt. „Um
die politischen Religionen angemessen zu erfassen, müssen wir daher den Begriff des Religiösen so erweitern,
daß nicht nur die Erlösungsreligionen, sondern auch jene anderen Erscheinungen darunter fallen, die
wir nicht in der Staatsentwicklung als religiöse zu erkennen glauben; und wir müssen den Begriff des
Staates daraufhin prüfen, ob er wirklich nichts anderes betrifft als weltlich-menschliche Organisationsverhältnisse
ohne Beziehung zum Bereich des Religiösen.“ (Eric Voegelin, Politische Religionen) Dies darf nicht darüber
hinwegtäuschen, dass der Begriff der Politischen Religion vor allem diffamatorisch verwendet wird; für
das eigene politische System wird er normalerweise abgelehnt, da er eine Analyse der ja gerade geleugneten
irrationalen Elemente der eigenen politischen Ordnung beinhalten würde. Diese mythischen Elemente werden,
was die eigene politische Ordnung betrifft, immer rationalisiert und mit Tabus belegt. Bemerkenswert insbesondere
ist, dass in der politischen Religion die unnatürlichen Tendenzen hin zu einer Trennung von Religion
und Staat aufgehoben sind. Die Säkularisierung bezieht sich nur auf die Ausgrenzung der „alten“ Religion,
weil die neue Politische Religion keine anderen Götter neben sich dulden kann.
Inquisition und heutige Unfreiheit Über die Inquisition liegt bei vielen Zeitgenossen ein völlig verzerrtes
Bild vor. Zunächst heißt „Inquisition“ einfach nur „Untersuchung“. Tatsächlich war die Inquisition
rechtlich ein Fortschritt, da dabei wirklich versucht wurde, einer Rechtssache durch sorgfältige Untersuchung
und Zeugenbefragungen auf den Grund zu gehen, während man sich vor der Inquisition weitgehend auf das
Akkusationsverfahren mit archaischen Rechtsfindungsformen wie „Gottesurteilen“ und „Reinigungseiden“ beschränkte.
Vor der Einführung des Inquisitionsverfahrens genügte oft eine Anklage, um einen Menschen über die
Klinge springen zu lassen (so wurden auch schon Jahrhunderte vor Einführung des Inquisitionsverfahrens
„Ketzer“ aufgrund bloßer Anzeigen verurteilt). Die Inquisition bot den Angeklagten weitaus bessere Verteidigungsmöglichkeiten,
doch wurde im Laufe der Zeit auch die Folter eingeführt, um die Wahrheit herauszufinden. Die Folter war
allerdings eine allgemeine Erscheinung jener Zeit, keine Spezialität der Inquisition. Vorrangiges Ziel
der Inquisiton war die Bekehrung, nicht die Bestrafung. Hinrichtungen wurden von weltlichen Gerichten
durchgeführt. Die Inquisition wurde zur Bewahrung des Glaubens eingesetzt. Heute wird diese Aufgabe von
der Glaubenskongregation ausgeführt. Insofern gibt es auch heute noch „Inquisition“ – im nichtverzerrten
Sinne. Heute wird nicht mehr religiöse, sondern politische „Rechtgläubigkeit“ verlangt. s. dazu den
Historiker-Appell von Blois (22.X.2008).
#46 Lutheraner 08:58:37 | Sonntag, 2. November 2008
Allerseelen ist wie alle heidnischen Feste vereinnahmt worden und unter katholischem Geprotze verschüttet.
Hallowe’en = nordische Winteranfang = keltisch Samheim = Nacht vor Allerheiligen am 1. November
#44 Fragender 23:33:06 | Samstag, 1. November 2008
@Seefeldt @ Heger @ seefeldt: ich nicht- bitte die Kommentare von Dr. Heger beachten… @ Heger: auf diese
Diskussion habe ich aufgrund von vermuteter Sinnlosigkeit keine Lust- ich bitte um Nachsicht.
@Fragender: Derzeitige Inquisition Ich habe hier schon öfters Gelegenheit genommen, darauf hinzuweisen,
daß die seit 1994 (?) gültige Fassung des § 130 StGB (Volkverhetzung) sachlich eine Inqisition auf
historische Rechtgläubigkeit ist. Darauf hat – natürlich mit anderen Worten – in jüngster Zeit auch
ein ehemaliges Mitglied des Bundesverfassungsgerichts hingewiesen. Darüber hinaus hat in diesem Jahr
das spanische Verfassungsgericht ein von der sozialistischen Regierung Zapatero durchgepeitschtes Gesetz
als verfassungswidrig kassiert. Es urteilte zu Recht, daß die Rechtfertigung von Verbrechen strafbar
gemacht werden kann, aber aus Gründen der Meinungs- und Wisssenschaftsfreiheit nicht schon die bloße
Infragestellung oder Leugnung. Es kommt hinzu, daß die historische Inquisition immerhin den rechtsstaatlichen
Vorteil hatte, daß man aus öffentlichen Urkunden wissen konnte, was man nicht behaupten durfte – während
heute kein Mensch weiß, was man alles nicht leugnen oder behaupten darf. MfG Christoph Heger
#41 Fragender 22:55:18 | Samstag, 1. November 2008
@Heger Dieser Punkt spielt auch bei der derzeitigen Inquisition auf historische Rechtgläubigkeit eine
Rolle. Mar war ehrlichgesagt nicht bewußt, daß deruzeit eine Inquisition im Gange ist… Worauf spielen
sie jetzt an? Kritik an der Kirche? Oder doch eher den Wiederbetätigungsparagraphen???
@Fragender, Sirilo Das ist ja alles ganz hübsch, was Sie da weniger fragen denn behaupten. Nur, die Tatsache,
daß das Gericht des Bischofs Cauchon von Beauvais nicht zuständig war, bleibt nach wie vor richtig.
Auch wenn man des öfteren, so auch in jüngerer Zeit, die Wichtigkeit des zuständigen Gerichts herunterzuspielen
beliebt, bleibt die Zuständigkeit eine notwendige, wenn auch nicht hinreichende Bedingung für ein rechtsgültiges
Urteil. Dieser Punkt spielt auch bei der derzeitigen Inquisition auf historische Rechtgläubigkeit eine
Rolle. MfG Christoph Heger
Jeanne d’Arc Die Engländer übergaben Jeanne an die katholische Gerichtsbarkeit in Rouen, wo sie „wegen
ihres Aberglaubens, ihrer Irrlehren und anderer Verbrechen gegen die göttliche Majestät“ von der Inquisition
gerichtet wurde. 3 Monate dauerte der Prozess unter dem Vorsitz des Bischofs von Beauvais, Pierre Cauchon,
den Jeanne gegen die dialektisch und rhetorisch geschulten Kleriker ohne Beistand führte. (Beispiel:
Auf die Fangfrage: „Johanna, seid Ihr gewiß, im Stande der Gnade zu sein?“ antwortet sie „Wenn ich es
nicht bin, möge mich Gott dahin bringen, wenn ich es bin, möge mich Gott darin erhalten!“. Hätte sie
behauptet im Stande der Gnade zu sein, wäre ihr das als ketzerische Anmaßung ausgelegt worden, hätte
sie es geleugnet, so hätte sie ihre Schuld zugegeben.) Obgleich sie eine für ihren niederen Stand untypisch
gute Rhetorik besaß, befand man sie am 19. Mai 1431 in zwölf von 67 Anklagepunkten für schuldig. Die
ursprünglichen Anklagepunkte beschuldigten sie unter anderem des Feenzaubers, des Gebrauchs der Alraunenwurzel,
der Häresie, der Dämonenanbetung (abgeleitet von den von ihr geschilderten körperlichen Heiligenerscheinungen,
vor denen sie niederkniete) und des Mordes (da Jeanne nicht als Soldat anerkannt wurde, waren alle Männer,
die sie in Schlachten besiegte, als Mordopfer zu betrachten). Gefährlich wurden Jeannes gerichtliche
Aussagen zudem, weil sie sich dem Urteil der Kirche zunächst nicht unterwerfen, sondern nur ein direkt
von Gott stammendes Urteil anerkennen wollte…
#37 Fragender 19:36:52 | Samstag, 1. November 2008
@Heger Ja – zum Glück hatte die Folter und Ermordung der Hl. Johanna nichts mit der Kirche zu tun. Der
Vorsitzende des Tribunals war bekanntlich Pierre Cauchon, Bischof von Beauvais… … und ein Bischof
hatte doch noch nie etwas mit der Kirche zu tun, oder? … und überhaupt ist die Kirche ja bekanntlich
frei jeglicher Schuld und Sünde!
Nicht die Kirche ist „blöd“, sondern die gestellte Frage. … die Frage, wie unsere Kirche – er meinte
die römisch katholische – denn so blöd sein könne, zunächst Menschen als Ketzer zu verbrennen, um
sie später heilig sprechen zu können. Seine Anspielung bezog sich auf die Heilige Johanna von Orléans.
Nicht die Kirche ist „blöd“, sondern die hier gestellte Frage – insofern sie nämlich die historisch
falsche Behauptung enthält, die Kirche habe die hl. Johanna von Orléans als Ketzerin verurteilt. Das
ist, Gott sei Dank, nicht der Fall. Die Verurteilung erfolgte durch ein nicht zuständiges, nämlich von
Johannas englischen Feinden eingesetztes Gericht. Der spätere Rehabilitierungsprozeß in Rom konnte also
dessen Urteil zu Recht als rechtsunerheblich abtun. MfG Christoph Heger
Wo ist die Wahrheit? Auch ich hatte am Refomationsfest einen Gottesdienst in der hiesigen evangelischen
Kirche. Der Pfarrer hat die kath. Kirche in keinster Weise kritisiert sondern ganz realistisch und überzeugend
auf die, nicht selten künstlich produzierten Hindernisse der Ökumene hingewiesen. Er ist ein große
Befürworter der Ökumene, die aber, und daß ist auch verständlich, nicht allein nach katholischen Vorgaben
zu erreichen ist. Auch da sollte unsere kath Kirchenführung zu erkennen versuchen, daß nur Gott ganz
allein weiß, welche der beiden christlichen Kirchen der Wahrheit näher ist. Jegliche Rechthaberei ist
da unsinnig, dumm, beweist eher Schwäche und vernichtet Glaubwürdigkeit. Josef Berens (als einfacher,
denkender Katholik)
#34 Elijahu † 18:48:46 | Samstag, 1. November 2008
Unglaublich Die tun auch wirklich alles um die leeren Kirchen noch leerer zu bekommen. Es ist einfach
unfassbar. Der Plan des Teufels läuft wie am Schnürchen, und seine willigsten Helfer sind die 68er-Priester.
Zum Reformationstag und zu Allerheiligen wird regelmäßig über die Kirche hergezogen und die katholische
Kirche nickt dieses auch noch regelmäßig ab. Der Ablass wird von Leuten, die keine Ahnung davon haben,
zum Anlass genommen, die Kirche als rückständig zu bezeichen. Ebenso an Allerheiligen: Wie kann man
nur Heilige als Fürsprecher im Himmel anrufen. So kann Ökumene keinesfalls aussehen.
#32 Alois Bischof 15:31:44 | Samstag, 1. November 2008
Willkommen in der Neuen Einen Welt-„Kirche“. Wo Ketzer Heilige sind und heilige Widerständler unter den
Gläubigen zu Todesfeinden und Ketzern erklärt werden. Ach solche „Toleranz“. Es ist übrigens ganz im
Geiste der Interreligiösen Häresie der Assisi-Tagungen. Und noch vor einem Monat durfte ein fanatisch
antichristlicher Israelischer Rabbiner über den heiligen Pius XII. herziehen und Lügen verbreiten. Und
wurde nachher für dieses verräterisches und unanständiges Benehmen auch noch gepriesen. Nur P. Peter
Gumpel SJ hat es – mit Recht – gewagt diesen Rabbiner zu kritisieren und auch seine Hetze gegen den Iran
anzuprangern.
Ihre Meinung Liebe Frau Kunigunde Kasper! Sie schreiben hier über einen „Vorfall“ in Ihrer Pfarre. Aus
katholischer Weltsicht ist es verständlich, als christlicher Weltsicht nicht! Haben Sie den Vorfall mit
Ihrem Priester besprochen, wurde der Bischof darüber informiert? Oder schreiben sie lieber hier in einem
Forum? Ich möchte Ihnen Mut machen mit dem evangelischen Pfarrer zu reden, Mut machen mit ihrem kath.
Priester zu reden und so in Dialog zu treten – ohne dem gegenüber gleich den Glauben abzusprechen – sondern
einfach aus liebe! Jesus LIEBT SIE, Kunigunde Kasper! Der HERR Jesus LIEBT ALLE MENSCHEN!
@ Gotthardt Wie und wieso die RKK so dumm war, Jeanne d’Arc als Hexe hinrichten zu lassen, weiß ich auch
nicht, außer, daß damals handfeste (Kirchen)politik mit im Spiel war, Fakt ist, daß (!) die RKK so
dumm war. Leider!!
Das Hochfest aller Heiligen „Die größten Feinde der Katholischen Kirche, sind innerhalb der Katholischen
Kirche.“ Sie sitzen im Vatikan. „Übrigens hat mich schon als Kind beim Anblick solcher Gemälde die bange
Frage beschäftigt: Wie langweilig ist es eigentlich im Himmel“ Die westlichen Kinder von heute werden
meist von Dämonen geboren. Deshalb sehen ihre gefallenen Engel nicht Gott im Himmel, sondern klammern
sich an Tod und Materie.
#24 Fragender 13:55:54 | Samstag, 1. November 2008
@ wassers: Feiglinge und Ketzer falls die Konsekration tatsächlich gültig sein dürfte, was beim sogenannten
Neuen Ritus immer zweifelhaft ist Sie sind offenbar ein Ketzer, wenn Sie die Gültigkeit der Konsekration
im neuen Ritus anzweifeln Was wollen Sie sich schuldig machen durch Ihre Teilnahme an einer Veranstaltung,
die Ihren Glauben gefährdet? Sie sind offenbar ein Feigling, wenn Sie Angst davor haben, ein einziger
evangelicher Pfarrer könnte ihren – Glauben gefährden. Glauben Sie mir: Sie stehen – wie wir alle- unter
dem Schutz des Herren-daher: Fürchte Dich nicht!
@ timpressum Mit welchem Recht? Mit dem Recht, das sich aus dem Priestertum und Apostolat jedes Gläubigen
ergibt. dämliches Gelaber. Es ist verboten, Laien zu predigen. Auch dem Ortsordinarius ist es nicht gestattet,
dieses Verbot zu umgehen. INSTRUKTION ZU EINIGEN FRAGEN ÜBER DIE MITARBEIT DER LAIEN AM DIENST DER PRIESTER:
Daher muß die Homilie während der Eucharistiefeier dem geistlichen Amtsträger, Priester oder Diakon,
vorbehalten sein. Ausgeschlossen sind Laien, auch wenn sie in irgendwelchen Gemeinschaften oder Vereinigungen
Aufgaben als »Pastoralassistenten« oder Katecheten erfüllen. Es geht nämlich nicht um eine eventuell
bessere Gabe der Darstellung oder ein größeres theologisches Wissen, sondern vielmehr um eine demjenigen
vorbehaltene Aufgabe, der mit dem Weihesakrament ausgestattet wurde. Deshalb ist nicht einmal der Diözesanbischof
bevollmächtigt, von der Norm des Kanons (Can. 767) zu dispensieren. Es handelt sich nämlich nicht um
eine bloß disziplinäre Verfügung, sondern um ein Gesetz, das die Aufgaben des Lehrens und Heiligens
betrifft, die untereinander eng verbunden sind.
Feiglinge vor dem Herrn Sollten sich diese unglaublichen blasphemischen Akte als wahr erweisen, wäre
es die Aufgabe der Verfasserin gegen diese Akte der Häresie (häretischer Prediger in einer vorgeblich
katholischen Messe zuzüglich Empfang der Kommunion, falls die Konsekration tatsächlich gültig sein
dürfte, was beim sogenannten Neuen Ritus immer zweifelhaft ist, den zuständigen Oberkonzilsfunktionär –
sie würde es wohl Bischof nennen – anzurufen, ansonsten sich an die römischen Dikasterien zu wenden,
sofern man hier auch noch zu trauen gewillt ist, ansonsten: Was wollen Sie sich schuldig machen durch
Ihre Teilnahme an einer Veranstaltung, die Ihren Glauben gefährdet? Angst vor Ausgrenzung ist kein Argument!
Der Konzilskirche und ihrer Zerstörung des katholischen Glaubens gilt es die Stirn zu zeigen, aus diesem
Blut – nämlich zu glauben – sind Märtyrer und Heilige geboren, derer wir heute in Liebe und Treue zum
wahren katholischen Glauben gedenken. Wären Sie Feiglinge oder Mietlinge vor dem Herren, wären Sie nicht
zur Ehre der Altäre aufgestiegen!
#20 timpressum † 13:12:41 | Samstag, 1. November 2008
Mit welchem Recht? Mit dem Recht, das sich aus dem Priestertum und Apostolat jedes Gläubigen ergibt.
Ich glaub, im Himmel wirds ganz nett werden. Bis auf diese eine Mauer, wo man immer nur ganz leise entlang
gehen darf, damit die katholiban denken, daß sie ganz alleine im Himmel sind!
@ Franz Kappes Verstehe ich recht? Wenn in einer Hl. Messe irgendjemand auftaucht, der etwas verkünden
will, dann ist das immer mit dem Ortsbischof abgesprochen? Abgesprochen ist es z.B., dass Pastoralreferenten
(also Laien) predigen dürfen – auch in der hl. Messen und auch dann, wenn sogar ein Priester die Messe
feiert und ein ständiger Diakon da ist.
#17 Franz Kappes 12:37:20 | Samstag, 1. November 2008
@apex Verstehe ich recht? Wenn in einer Hl. Messe irgendjemand auftaucht, der etwas verkünden will, dann
ist das immer mit dem Ortsbischof abgesprochen? Das sehe ich anders und ich habe da auch so meine Erfahrungen
gemacht.
@ Franz Kappes U.U. geschah das ja mit Wissen des Ordinarius. Es geschieht immer mit Wissen des Ortsordinarius.
In solchen Diözesen, wie Rottenburg-Stuttgart www.drs.de/ sogar mit seiner Zustimmung.
@ Fragender Anbiederung: Gemeinschaft unter Christen Laien: studierte Theologen dem katholischen Glauben
entgegenwirkenden Schwachsinn: gelebte Ökumene Die Sicht des glaubenslosen Pöbels.
@ Franz Kappes Wenn die katholischen Geistlichen vor irgendwelchen Konsequenzen Angst hätten, würden
sie keinen Laien (denn das ist auch ein protestantischer Pastor) in der katholischen Kirche predigen lassen.
Da sie wissen, dass der Vatikan die Anbiederung der Katholiken eh duldet, ziehen sie jeden, dem katholischen
Glauben entgegenwirkenden Schwachsinn ab, ohne Tadel zu erwarten.
Bild: Heilige im Himmel Das Bild „Heilige im Himmel“ ist ein schönes Beispiel interreligiöser Ökumene:
Unten stehen lauter koreanische Heilige herum, darüber fliegen Apsaras, buddhistische Himmelsfrauen…
Übrigens hat mich schon als Kind beim Anblick solcher Gemälde die bange Frage beschäftigt: Wie langweilig
ist es eigentlich im Himmel, wenn man da immer so rumstehen und fromm dreinschauen muß…
@Gotthard die Antwort ist einfach: Die Kirche ist lernfähig und schafft es immer wieder, zeitgeistige
Fehler der Vergangenheit als solche zu erkennen- Gott sei dank! Ich find die Frage auch durchaus berechtigt,
wenn ich auch die Formuliereung heftig ablehne… aber die liegt wohl eher an dem „seriösen Journalismus“
von Kreuz.net als an der betreffenden Predigt.
Antwort? Im vergangenen Jahr stelle er der ganzen Gemeinde die Frage, wie unsere Kirche – er meinte die
römisch katholische – denn so blöd sein könne, zunächst Menschen als Ketzer zu verbrennen, um sie
später heilig sprechen zu können. gegen diese Frage ist nun nichts einzuwenden … wie lautete die Antwort –
bzw wie ging die Predigt nach dieser Frage weiter?
Saboteure Wir einfache Gläubige dürfen es nicht wagen, offen gegen diesen Mißstand zu protestieren,
da wir sonst des Stifts verwiesen würden. wozu gehen die Gläubigen zu diesem Zirkus überhaupt hin?
Da die richtige Intention fehlt, ist auch die Eucharistie ungültig – so wie bei den Protestanten. @ timpressum
Komisch, daß kreuz.net jetzt schon zu wissen scheint, was dieses Jahr passieren wird. Und das nervt dich
tierisch! Und noch komischer, daß der Artikel um 11:00 gepostet wird, wo es sowieso zu spät ist, um
sich auf den Weg zu machen. Um einen sicherlich schönen Gottesdienst zu erleben! Nicht Gottesdienst.
Sabotage.
#1 timpressum † 11:06:49 | Samstag, 1. November 2008
Im Voraus und doch zu spät Komisch, daß kreuz.net jetzt schon zu wissen scheint, was dieses Jahr passieren
wird. Und noch komischer, daß der Artikel um 11:00 gepostet wird, wo es sowieso zu spät ist, um sich
auf den Weg zu machen. Um einen sicherlich schönen Gottesdienst zu erleben!