Heilige
Allerheiligenketzerei
Das Hochfest aller Heiligen ist zweifellos ein passender Tag, um einen Protestanten als Gast-Laienprediger einzuladen. Von Kunigunde Kasper.
Heilige im Himmel.
Heilige im Himmel.
(kreuz.net) Immer zu Allerheiligen lädt unser hochwürdigster Herr Prälat den protestantischen Pfarrer unserer Gemeinde zum Gottesdienst ein.

Dieser darf dann die Predigt halten und natürlich nach Herzenslust – passend zum Tage – über die Heiligen unserer Kirche herziehen.

Im vergangenen Jahr stelle er der ganzen Gemeinde die Frage, wie unsere Kirche – er meinte die römisch katholische – denn so blöd sein könne, zunächst Menschen als Ketzer zu verbrennen, um sie später heilig sprechen zu können.

Seine Anspielung bezog sich auf die Heilige Johanna von Orléans.

Unser Prälat versteht es, die so gelebte und praktizierte Ökumene in Klosterneuburg bei Wien während des Gottesdienstes durch einen herzlichen Händedruck und ein Wort des Dankes zum Ausdruck zu bringen.

Natürlich wird dem protestantischen Pfarrer dann auch noch die heilige Kommunion als Zugabe gespendet – vor den Augen der ganzen verwirrten Gemeinde.

Wir einfache Gläubige dürfen es nicht wagen, offen gegen diesen Mißstand zu protestieren, da wir sonst des Stifts verwiesen würden.

Der Anlaß findet jeweils statt am 1. November in der Stiftskirche Klosterneuburg um 11.00 Uhr.
      
58 Lesermeinungen
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#59   Seefeldt   19:10:52 | Dienstag, 4. November 2008
Falsches Datum
Die Reichskristallnacht war am 9.XI., die NPD will dagegen am 8.XI. demonstrieren – und das ist ihr gutes Recht.
Nebenbei bemerkt: Wer andere Menschen bloß aufgrund deren Meinung als „Pest“ usw. verleumdet, ist genauso ein Menschenverachter wie die echten Nazis.
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#58   derLeser   19:09:54 | Dienstag, 4. November 2008
richtig Korbinianus
das sind eigentlich gar keine Menschen gell. Man sollte sie alle mit einem gelben Stern markieren oder ?
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#57   Korbinianus †   19:04:41 | Dienstag, 4. November 2008
Die geplante Störung der Gedenkfeier zur Pogromnacht
hat nichts mir Demostrationsrecht zu tun!
Nazis raus aus Fulda! Nazis sind gegen das geltende Demonstrationsrecht und beanspruchen dessen Schutz! Schizophren wie Adolf! Nazis sind Verbrecher!
Fuldas Katholiken wehren sich am 8. 11. gegen die braune Pest!
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#56   Seefeldt   18:51:58 | Dienstag, 4. November 2008
Das Demonstrationsrecht
Zu dem Skandal von Köln sagte der jüdische Journlist Hendry M. Broder:
Das Demonstrationsrecht hängt nicht davon ab, ob man mit den Demonstranten Sympathie hat oder nicht: Das ist ein Grundrecht … Jeder darf eine Gegenkundgebung organisieren, aber eine angemeldete und genehmigte Demonstration muß von der Polizei geschützt werden
Was Broder zu Köln am 20.IX.2008 sagte, gilt auch für Fulda am 8.XI.2008.
Auch die Nationaldemokraten sind Bürger der Bundesrepublik Deutschland und haben daher das Recht zum Demonstrieren, und die Polizei ist verpflichtet, diese Demonstration zu schützen.
In einem Rechtsstaat zählt nicht Sympathie oder Antipathie, sondern ausschließlich das Recht – alles andere wäre Willkürherrschaft wie unter den Rot- oder Braunsozialisten.
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#55   Walther von der Huehnertenne   12:34:49 | Dienstag, 4. November 2008
@Joberens
Vielleicht sollten wir doch wieder auf die Notwendigkeit der Kondombenutzung in den Aidsverseuchten Gebieten zurück kommen. Das selbständige Vorgehen dieser wirklichen Christen und Katholiken sollte nun wirklich Schule machen.
Es gut, daß die verantwortlichen und verantwortungsbewußten Katholiken an der Basis selbst denken und handeln und einfach nicht mehr jeden Unsinn Roms mit machen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#54   Katakombe †   12:23:26 | Dienstag, 4. November 2008
Nazis raus aus Fulda! Katholiken besetzen am Samstag präventiv den Domplatz!!!
www.bistum-fulda.de/…8/PM20081103_npd.php
Reichkristallnacht muss Mahnmal für das Unrecht am jüdischen Volk bleiben
Katholikenrat gegen Fuldaer Naziaufmarsch am 8. November
Am 9. November 2008 ist der 70. Jahrestag der Reichskristallnacht. An diesem Tag, so der Vorsitzende des Katholikenrates Fulda Richard Pfeifer, sei die Judenverfolgung in Deutschland öffentlich gemacht worden. Die Reichskristallnacht müsse deshalb für das deutsche Volk Mahnmal des grausamen Unrechts gegenüber den Juden bleiben.
Pfeifer erklärte hierzu am Montag in Fulda: „Der Katholikenrat ist entschieden gegen die Versuche nationaler und rechtskonservativer Kreise, dieses für die deutsche Geschichte wichtige Datum mit Aufmärschen und Demonstrationen zu besetzen und damit von dem notwendigen Gedenken abzulenken. Die NPD, die als Nachfolgeorganisation der NSDAP gesehen wird, muss sich endlich der Verantwortung stellen, dass Holocaust und II. Weltkrieg, das unendliche Leid und der Tod von Millionen Menschen von verblendeten Nationalsozialisten verursacht worden sind und sich nie mehr wiederholen dürfen!“
Insbesondere wendet sich der Katholikenratsvorsitzende gegen die Ankündigung der NPD, am 8. November in Fulda eine Demonstration zu veranstalten. „Für mich ist diese Kundgebung, die angeblich an den Jahrestag des Mauerfalls erinnert, nur ein Vorwand, um Rechtsradikale und Nationalsozialisten aufmarschieren lassen zu können.“ so Pfeifer.
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#53   Fragender   23:58:00 | Montag, 3. November 2008
@ Graf
… und wieder eine Werbeeinschaltung für Ketzer und Schismatiker- ist Ihnen das nicht peinlich?
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#52   Graf von Galen   23:05:20 | Sonntag, 2. November 2008
Wider VII, Allerheiligenketzerei
„Wir einfache Gläubige dürfen es nicht wagen, offen gegen diesen Mißstand zu protestieren, da wir sonst des Stifts verwiesen würden.“
Ich verstehe nicht, wie man da noch hingehen kann.
Streng genommen ist es verboten. Der Fachbegriff
lautet, so glaube ich, „communicatio in sacris“.
Gehen Sie zur FSSPx und lassen Sie „die Toten die
Toten“ begraben.
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#51   pietdh   22:56:39 | Sonntag, 2. November 2008
@Autorin Kunigunde
Ich kenne die Ansprache, in der die Johanna v. Orleans angesprochen wurde. Sie haben aber den Inhalt falsch dargestellt. Es ging damals u.a um die Frage, ob und woran wir Heilige zu Lebzeiten erkennen können, und dass wir alle nicht selten daran scheitern.
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#50   Dr. Christoph Heger   19:14:01 | Sonntag, 2. November 2008
Appel de Blois
Wer sich dem Appell gegen die Inquisition auf historische Rechtgläubigkeit und Wiederherstellung der Wissenschafts- und Meinungsfreiheit anschließen möchte, kann das mit einer elektronischen Mitteilung an contact@lph-asso.fr tun.
MfG
Christoph Heger
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#49   Seefeldt   12:07:25 | Sonntag, 2. November 2008
Die Freiheit der Geschichte ist die Freiheit aller
„In einer Demokratie ist die Freiheit der Geschichte die Freiheit aller“.
So lautet der Schlußsatz des von mir erwähnten Appells von Blois, mit dem sich Historiker aus mehreren Ländern dagegen wehren, der Geschichtsforschung staatliche Scheuklappen aufzusetzen.
zum Appell von Blois (auf Deutsch) www.meinews.net/gegen-t277965.html?s=0ef21580d216…;
Hintergrund ist der von Dr. Heger angesprochene Wahn des §130, der nun auch europäisiert werden soll.
Brüssel will einen „Rahmenbeschluß“ durchpeitschen, der für „öffentliche Billigung, die Negation oder die grobe Banalisierung von Genozid-Verbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen“ Gefängnisstrafen zwischen einem und drei Jahren vorsieht und von den Staaten der EU zu übernehmen wäre.
Dies ist nun ein absoluter Gummiparagraph, denn wer bestimmt, was das sein soll?
Die Japaner könnten beispielsweise die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki durchaus als derartige Verbrechen betrachten, die US-Amerikaner wohl eher nicht. Und was soll „Billigung“, was vor allem „grobe Banalisierung“ sein?
Käme dieser „Rahmenbeschluß“ durch, stünde jeder Historiker, der sich objektiv mit Massen- oder Kriegsverbrechen beschäftigt, mit einem Bein im Gefängnis.
Hier droht übelste Meinungs- und Gesinnungsdiktatur, und schlimm daran ist auch, daß niemand weiß, was genau unter Strafandrohung steht.
Hinter dieser Meinungs- und Gesinnungsdiktatur steckt keine Religion, sondern eine totalitäre Ideologie mit Drahtziehern im Hintergrund.
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#48   HeinrichvonOfterdingen   11:24:05 | Sonntag, 2. November 2008
Lieber Seefeldt,
Heute wird nicht mehr religiöse, sondern politische „Rechtgläubigkeit“ verlangt.
… was auch logisch ist, denn die religiösen Religionen wurden durch die politischen Religionen ersetzt. „Um die politischen Religionen angemessen zu erfassen, müssen wir daher den Begriff des Religiösen so erweitern, daß nicht nur die Erlösungsreligionen, sondern auch jene anderen Erscheinungen darunter fallen, die wir nicht in der Staatsentwicklung als religiöse zu erkennen glauben; und wir müssen den Begriff des Staates daraufhin prüfen, ob er wirklich nichts anderes betrifft als weltlich-menschliche Organisationsverhältnisse ohne Beziehung zum Bereich des Religiösen.“ (Eric Voegelin, Politische Religionen)
Dies darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Begriff der Politischen Religion vor allem diffamatorisch verwendet wird; für das eigene politische System wird er normalerweise abgelehnt, da er eine Analyse der ja gerade geleugneten irrationalen Elemente der eigenen politischen Ordnung beinhalten würde. Diese mythischen Elemente werden, was die eigene politische Ordnung betrifft, immer rationalisiert und mit Tabus belegt. Bemerkenswert insbesondere ist, dass in der politischen Religion die unnatürlichen Tendenzen hin zu einer Trennung von Religion und Staat aufgehoben sind. Die Säkularisierung bezieht sich nur auf die Ausgrenzung der „alten“ Religion, weil die neue Politische Religion keine anderen Götter neben sich dulden kann.
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#47   Seefeldt   11:03:33 | Sonntag, 2. November 2008
Inquisition und heutige Unfreiheit
Über die Inquisition liegt bei vielen Zeitgenossen ein völlig verzerrtes Bild vor.
Zunächst heißt „Inquisition“ einfach nur „Untersuchung“.
Tatsächlich war die Inquisition rechtlich ein Fortschritt, da dabei wirklich versucht wurde, einer Rechtssache durch sorgfältige Untersuchung und Zeugenbefragungen auf den Grund zu gehen, während man sich vor der Inquisition weitgehend auf das Akkusationsverfahren mit archaischen Rechtsfindungsformen wie „Gottesurteilen“ und „Reinigungseiden“ beschränkte.
Vor der Einführung des Inquisitionsverfahrens genügte oft eine Anklage, um einen Menschen über die Klinge springen zu lassen (so wurden auch schon Jahrhunderte vor Einführung des Inquisitionsverfahrens „Ketzer“ aufgrund bloßer Anzeigen verurteilt).
Die Inquisition bot den Angeklagten weitaus bessere Verteidigungsmöglichkeiten, doch wurde im Laufe der Zeit auch die Folter eingeführt, um die Wahrheit herauszufinden. Die Folter war allerdings eine allgemeine Erscheinung jener Zeit, keine Spezialität der Inquisition.
Vorrangiges Ziel der Inquisiton war die Bekehrung, nicht die Bestrafung. Hinrichtungen wurden von weltlichen Gerichten durchgeführt.
Die Inquisition wurde zur Bewahrung des Glaubens eingesetzt. Heute wird diese Aufgabe von der Glaubenskongregation ausgeführt. Insofern gibt es auch heute noch „Inquisition“ – im nichtverzerrten Sinne.
Heute wird nicht mehr religiöse, sondern politische „Rechtgläubigkeit“ verlangt.
s. dazu den Historiker-Appell von Blois (22.X.2008).
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#46   Lutheraner   08:58:37 | Sonntag, 2. November 2008
Allerseelen ist wie alle heidnischen Feste vereinnahmt worden
und unter katholischem Geprotze verschüttet.
Hallowe’en = nordische Winteranfang = keltisch Samheim = Nacht vor Allerheiligen am 1. November
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#45   Dr. Christoph Heger   00:01:43 | Sonntag, 2. November 2008
@Fragender
keine Lust- ich bitte um Nachsicht
Selbstverständlich.
MfG
Christoph Heger
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#44   Fragender   23:33:06 | Samstag, 1. November 2008
@Seefeldt @ Heger
@ seefeldt: ich nicht- bitte die Kommentare von Dr. Heger beachten…
@ Heger: auf diese Diskussion habe ich aufgrund von vermuteter Sinnlosigkeit keine Lust- ich bitte um Nachsicht.
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#43   Dr. Christoph Heger   23:20:18 | Samstag, 1. November 2008
@Fragender: Derzeitige Inquisition
Ich habe hier schon öfters Gelegenheit genommen, darauf hinzuweisen, daß die seit 1994 (?) gültige Fassung des § 130 StGB (Volkverhetzung) sachlich eine Inqisition auf historische Rechtgläubigkeit ist.
Darauf hat – natürlich mit anderen Worten – in jüngster Zeit auch ein ehemaliges Mitglied des Bundesverfassungsgerichts hingewiesen.
Darüber hinaus hat in diesem Jahr das spanische Verfassungsgericht ein von der sozialistischen Regierung Zapatero durchgepeitschtes Gesetz als verfassungswidrig kassiert. Es urteilte zu Recht, daß die Rechtfertigung von Verbrechen strafbar gemacht werden kann, aber aus Gründen der Meinungs- und Wisssenschaftsfreiheit nicht schon die bloße Infragestellung oder Leugnung.
Es kommt hinzu, daß die historische Inquisition immerhin den rechtsstaatlichen Vorteil hatte, daß man aus öffentlichen Urkunden wissen konnte, was man nicht behaupten durfte – während heute kein Mensch weiß, was man alles nicht leugnen oder behaupten darf.
MfG
Christoph Heger
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#42   Seefeldt   23:15:04 | Samstag, 1. November 2008
@Fragender
Informieren Sie sich doch einmal darüber, was Inquisition eigentlich ist.
Sie scheinen einem argen Zerrbild von Inquisition aufzusitzen.
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#41   Fragender   22:55:18 | Samstag, 1. November 2008
@Heger
Dieser Punkt spielt auch bei der derzeitigen Inquisition auf historische Rechtgläubigkeit eine Rolle.
Mar war ehrlichgesagt nicht bewußt, daß deruzeit eine Inquisition im Gange ist…
Worauf spielen sie jetzt an?
Kritik an der Kirche?
Oder doch eher den Wiederbetätigungsparagraphen???
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#40   Dr. Christoph Heger   21:09:14 | Samstag, 1. November 2008
@Fragender, Sirilo
Das ist ja alles ganz hübsch, was Sie da weniger fragen denn behaupten. Nur, die Tatsache, daß das Gericht des Bischofs Cauchon von Beauvais nicht zuständig war, bleibt nach wie vor richtig.
Auch wenn man des öfteren, so auch in jüngerer Zeit, die Wichtigkeit des zuständigen Gerichts herunterzuspielen beliebt, bleibt die Zuständigkeit eine notwendige, wenn auch nicht hinreichende Bedingung für ein rechtsgültiges Urteil.
Dieser Punkt spielt auch bei der derzeitigen Inquisition auf historische Rechtgläubigkeit eine Rolle.
MfG
Christoph Heger
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#39   Sirilo   19:53:13 | Samstag, 1. November 2008
Jeanne d’Arc
Die Engländer übergaben Jeanne an die katholische Gerichtsbarkeit in Rouen, wo sie „wegen ihres Aberglaubens, ihrer Irrlehren und anderer Verbrechen gegen die göttliche Majestät“ von der Inquisition gerichtet wurde. 3 Monate dauerte der Prozess unter dem Vorsitz des Bischofs von Beauvais, Pierre Cauchon, den Jeanne gegen die dialektisch und rhetorisch geschulten Kleriker ohne Beistand führte. (Beispiel: Auf die Fangfrage: „Johanna, seid Ihr gewiß, im Stande der Gnade zu sein?“ antwortet sie „Wenn ich es nicht bin, möge mich Gott dahin bringen, wenn ich es bin, möge mich Gott darin erhalten!“. Hätte sie behauptet im Stande der Gnade zu sein, wäre ihr das als ketzerische Anmaßung ausgelegt worden, hätte sie es geleugnet, so hätte sie ihre Schuld zugegeben.)
Obgleich sie eine für ihren niederen Stand untypisch gute Rhetorik besaß, befand man sie am 19. Mai 1431 in zwölf von 67 Anklagepunkten für schuldig. Die ursprünglichen Anklagepunkte beschuldigten sie unter anderem des Feenzaubers, des Gebrauchs der Alraunenwurzel, der Häresie, der Dämonenanbetung (abgeleitet von den von ihr geschilderten körperlichen Heiligenerscheinungen, vor denen sie niederkniete) und des Mordes (da Jeanne nicht als Soldat anerkannt wurde, waren alle Männer, die sie in Schlachten besiegte, als Mordopfer zu betrachten). Gefährlich wurden Jeannes gerichtliche Aussagen zudem, weil sie sich dem Urteil der Kirche zunächst nicht unterwerfen, sondern nur ein direkt von Gott stammendes Urteil anerkennen wollte…
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#38   Aloah   19:37:15 | Samstag, 1. November 2008
Dr. Christoph Heger:
Danke, für die Information.
Gruß und Segen,
Aloah
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#37   Fragender   19:36:52 | Samstag, 1. November 2008
@Heger
Ja – zum Glück hatte die Folter und Ermordung der Hl. Johanna nichts mit der Kirche zu tun. Der Vorsitzende des Tribunals war bekanntlich Pierre Cauchon, Bischof von Beauvais…
… und ein Bischof hatte doch noch nie etwas mit der Kirche zu tun, oder?
… und überhaupt ist die Kirche ja
bekanntlich frei jeglicher Schuld und Sünde!
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#36   Dr. Christoph Heger   19:24:58 | Samstag, 1. November 2008
Nicht die Kirche ist „blöd“, sondern die gestellte Frage.
… die Frage, wie unsere Kirche – er meinte die römisch katholische – denn so blöd sein könne, zunächst Menschen als Ketzer zu verbrennen, um sie später heilig sprechen zu können.
Seine Anspielung bezog sich auf die Heilige Johanna von Orléans.
Nicht die Kirche ist „blöd“, sondern die hier gestellte Frage – insofern sie nämlich die historisch falsche Behauptung enthält, die Kirche habe die hl. Johanna von Orléans als Ketzerin verurteilt.
Das ist, Gott sei Dank, nicht der Fall. Die Verurteilung erfolgte durch ein nicht zuständiges, nämlich von Johannas englischen Feinden eingesetztes Gericht. Der spätere Rehabilitierungsprozeß in Rom konnte also dessen Urteil zu Recht als rechtsunerheblich abtun.
MfG
Christoph Heger
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#35   joberens   18:52:44 | Samstag, 1. November 2008
Wo ist die Wahrheit?
Auch ich hatte am Refomationsfest einen Gottesdienst in der hiesigen evangelischen Kirche. Der Pfarrer hat die kath. Kirche in keinster Weise kritisiert sondern ganz realistisch und überzeugend auf die, nicht selten künstlich produzierten Hindernisse der Ökumene hingewiesen.
Er ist ein große Befürworter der Ökumene, die aber, und daß ist auch verständlich, nicht allein nach katholischen Vorgaben zu erreichen ist.
Auch da sollte unsere kath Kirchenführung zu erkennen versuchen, daß nur Gott ganz allein weiß, welche der beiden christlichen Kirchen der Wahrheit näher ist.
Jegliche Rechthaberei ist da unsinnig, dumm, beweist eher Schwäche und vernichtet Glaubwürdigkeit.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#34   Elijahu †   18:48:46 | Samstag, 1. November 2008
Unglaublich
Die tun auch wirklich alles um die leeren Kirchen noch leerer zu bekommen. Es ist einfach unfassbar. Der Plan des Teufels läuft wie am Schnürchen, und seine willigsten Helfer sind die 68er-Priester.
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#33   Mathilde   18:26:54 | Samstag, 1. November 2008
Zum Reformationstag und zu Allerheiligen wird regelmäßig über die Kirche hergezogen
und die katholische Kirche nickt dieses auch noch regelmäßig ab. Der Ablass wird von Leuten, die keine Ahnung davon haben, zum Anlass genommen, die Kirche als rückständig zu bezeichen. Ebenso an Allerheiligen: Wie kann man nur Heilige als Fürsprecher im Himmel anrufen. So kann Ökumene keinesfalls aussehen.
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#32   Alois Bischof   15:31:44 | Samstag, 1. November 2008
Willkommen in der Neuen Einen Welt-„Kirche“.
Wo Ketzer Heilige sind und heilige Widerständler unter den Gläubigen zu Todesfeinden und Ketzern erklärt werden. Ach solche „Toleranz“.
Es ist übrigens ganz im Geiste der Interreligiösen Häresie der Assisi-Tagungen. Und noch vor einem Monat durfte ein fanatisch antichristlicher Israelischer Rabbiner über den heiligen Pius XII. herziehen und Lügen verbreiten. Und wurde nachher für dieses verräterisches und unanständiges Benehmen auch noch gepriesen. Nur P. Peter Gumpel SJ hat es – mit Recht – gewagt diesen Rabbiner zu kritisieren und auch seine Hetze gegen den Iran anzuprangern.
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#31   Korbinianus †   15:15:35 | Samstag, 1. November 2008
Erhebende Feier des Reformationsfestes in Fulda!
www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1157177
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#29   Fragender   14:28:33 | Samstag, 1. November 2008
@Hesse2
Alle nicht…
Aber Sie sind mit Ihrem Posting wieder ein Vorbild für alle „echten“ Katholiken!
Friede sei auch mit Dir.
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#28   Hesse2   14:16:53 | Samstag, 1. November 2008
Ja, Jesus liebt dich!
Alle anderen halten dich für ein Riesen-A-L – aber Jesus liebt dich!
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#27   Peter Kerschbaumer   14:11:49 | Samstag, 1. November 2008
Ihre Meinung
Liebe Frau Kunigunde Kasper!
Sie schreiben hier über einen „Vorfall“ in Ihrer Pfarre.
Aus katholischer Weltsicht ist es verständlich, als christlicher Weltsicht nicht!
Haben Sie den Vorfall mit Ihrem Priester besprochen, wurde der Bischof darüber informiert? Oder schreiben sie lieber hier in einem Forum?
Ich möchte Ihnen Mut machen mit dem evangelischen Pfarrer zu reden, Mut machen mit ihrem kath. Priester zu reden und so in Dialog zu treten – ohne dem gegenüber gleich den Glauben abzusprechen – sondern einfach aus liebe!
Jesus LIEBT SIE, Kunigunde Kasper! Der HERR Jesus LIEBT ALLE MENSCHEN!
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#26   Samurai   13:57:29 | Samstag, 1. November 2008
@ Gotthardt
Wie und wieso die RKK so dumm war, Jeanne d’Arc als Hexe hinrichten zu lassen, weiß ich auch nicht, außer, daß damals handfeste (Kirchen)politik mit im Spiel war, Fakt ist, daß (!) die RKK so dumm war. Leider!!
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#25   pneumat   13:57:08 | Samstag, 1. November 2008
Das Hochfest aller Heiligen
„Die größten Feinde der Katholischen Kirche, sind innerhalb der Katholischen Kirche.“
Sie sitzen im Vatikan.
„Übrigens hat mich schon als Kind beim Anblick solcher Gemälde die bange Frage beschäftigt: Wie langweilig ist es eigentlich im Himmel“
Die westlichen Kinder von heute werden meist von Dämonen geboren. Deshalb sehen ihre gefallenen Engel nicht Gott im Himmel, sondern klammern sich an Tod und Materie.
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#24   Fragender   13:55:54 | Samstag, 1. November 2008
@ wassers: Feiglinge und Ketzer
falls die Konsekration tatsächlich gültig sein dürfte, was beim sogenannten Neuen Ritus immer zweifelhaft ist
Sie sind offenbar ein Ketzer, wenn Sie die Gültigkeit der Konsekration im neuen Ritus anzweifeln
Was wollen Sie sich schuldig machen durch Ihre Teilnahme an einer Veranstaltung, die Ihren Glauben gefährdet?
Sie sind offenbar ein Feigling, wenn Sie Angst davor haben, ein einziger evangelicher Pfarrer könnte ihren – Glauben gefährden.
Glauben Sie mir: Sie stehen – wie wir alle- unter dem Schutz des Herren-daher: Fürchte Dich nicht!
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#23   apex   13:45:59 | Samstag, 1. November 2008
@ timpressum
Mit welchem Recht?
Mit dem Recht, das sich aus dem Priestertum und Apostolat jedes Gläubigen ergibt.
dämliches Gelaber.
Es ist verboten, Laien zu predigen. Auch dem Ortsordinarius ist es nicht gestattet, dieses Verbot zu umgehen.
INSTRUKTION ZU EINIGEN FRAGEN
ÜBER DIE MITARBEIT DER LAIEN AM DIENST DER PRIESTER:
Daher muß die Homilie während der Eucharistiefeier dem geistlichen Amtsträger, Priester oder Diakon, vorbehalten sein. Ausgeschlossen sind Laien, auch wenn sie in irgendwelchen Gemeinschaften oder Vereinigungen Aufgaben als »Pastoralassistenten« oder Katecheten erfüllen. Es geht nämlich nicht um eine eventuell bessere Gabe der Darstellung oder ein größeres theologisches Wissen, sondern vielmehr um eine demjenigen vorbehaltene Aufgabe, der mit dem Weihesakrament ausgestattet wurde. Deshalb ist nicht einmal der Diözesanbischof bevollmächtigt, von der Norm des Kanons (Can. 767) zu dispensieren. Es handelt sich nämlich nicht um eine bloß disziplinäre Verfügung, sondern um ein Gesetz, das die Aufgaben des Lehrens und Heiligens betrifft, die untereinander eng verbunden sind.
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#22   wassers   13:43:11 | Samstag, 1. November 2008
Feiglinge vor dem Herrn
Sollten sich diese unglaublichen blasphemischen Akte als wahr erweisen, wäre es die Aufgabe der Verfasserin gegen diese Akte der Häresie (häretischer Prediger in einer vorgeblich katholischen Messe zuzüglich Empfang der Kommunion, falls die Konsekration tatsächlich gültig sein dürfte, was beim sogenannten Neuen Ritus immer zweifelhaft ist, den zuständigen Oberkonzilsfunktionär – sie würde es wohl Bischof nennen – anzurufen, ansonsten sich an die römischen Dikasterien zu wenden, sofern man hier auch noch zu trauen gewillt ist, ansonsten: Was wollen Sie sich schuldig machen durch Ihre Teilnahme an einer Veranstaltung, die Ihren Glauben gefährdet? Angst vor Ausgrenzung ist kein Argument! Der Konzilskirche und ihrer Zerstörung des katholischen Glaubens gilt es die Stirn zu zeigen, aus diesem Blut – nämlich zu glauben – sind Märtyrer und Heilige geboren, derer wir heute in Liebe und Treue zum wahren katholischen Glauben gedenken. Wären Sie Feiglinge oder Mietlinge vor dem Herren, wären Sie nicht zur Ehre der Altäre aufgestiegen!
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#21   Fragender   13:17:13 | Samstag, 1. November 2008
@ timpressum
:)3
:-) :-)
:-] :-] :-]
:-D :-D :-D :-D
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#20   timpressum †   13:12:41 | Samstag, 1. November 2008
Mit welchem Recht?
Mit dem Recht, das sich aus dem Priestertum und Apostolat jedes Gläubigen ergibt.
Ich glaub, im Himmel wirds ganz nett werden. Bis auf diese eine Mauer, wo man immer nur ganz leise entlang gehen darf, damit die katholiban denken, daß sie ganz alleine im Himmel sind!
O:)
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#19   Franz Kappes   12:48:04 | Samstag, 1. November 2008
@apex
Mit welchem Recht?
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#18   apex   12:44:52 | Samstag, 1. November 2008
@ Franz Kappes
Verstehe ich recht? Wenn in einer Hl. Messe irgendjemand auftaucht, der etwas verkünden will, dann ist das immer mit dem Ortsbischof abgesprochen?
Abgesprochen ist es z.B., dass Pastoralreferenten (also Laien) predigen dürfen – auch in der hl. Messen und auch dann, wenn sogar ein Priester die Messe feiert und ein ständiger Diakon da ist.
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#17   Franz Kappes   12:37:20 | Samstag, 1. November 2008
@apex
Verstehe ich recht? Wenn in einer Hl. Messe irgendjemand auftaucht, der etwas verkünden will, dann ist das immer mit dem Ortsbischof abgesprochen?
Das sehe ich anders und ich habe da auch so meine Erfahrungen gemacht.
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#16   apex   12:32:05 | Samstag, 1. November 2008
@ Franz Kappes
U.U. geschah das ja mit Wissen des Ordinarius.
Es geschieht immer mit Wissen des Ortsordinarius.
In solchen Diözesen, wie Rottenburg-Stuttgart www.drs.de/ sogar mit seiner Zustimmung.
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#15   Fragender   12:25:08 | Samstag, 1. November 2008
@ apex
Danke für die Blumen- Friede Sei mit Dir!
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#14   Franz Kappes   12:24:19 | Samstag, 1. November 2008
@apex
U.U. geschah das ja mit Wissen des Ordinarius. Dann ist natürlich schlecht mit beschweren :-#
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#13   apex   12:22:30 | Samstag, 1. November 2008
@ Fragender
Anbiederung: Gemeinschaft unter Christen
Laien: studierte Theologen
dem katholischen Glauben entgegenwirkenden Schwachsinn: gelebte Ökumene
Die Sicht des glaubenslosen Pöbels.
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#12   Fragender   12:19:08 | Samstag, 1. November 2008
@Binofatius
Welche Verhöhnung meinen Sie konkret?
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#11   bonifatius   12:16:48 | Samstag, 1. November 2008
Verhöhnung
Wie lange läßt Gott die Verhöhnung der Heiligen Seiner Kirche noch zu?
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#10   Fragender   12:07:56 | Samstag, 1. November 2008
@ apex
Anbiederung: Gemeinschaft unter Christen
Laien: studierte Theologen
dem katholischen Glauben entgegenwirkenden Schwachsinn: gelebte Ökumene
… :)3
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#9   apex   12:05:16 | Samstag, 1. November 2008
@ Franz Kappes
Wenn die katholischen Geistlichen vor irgendwelchen Konsequenzen Angst hätten, würden sie keinen Laien (denn das ist auch ein protestantischer Pastor) in der katholischen Kirche predigen lassen. Da sie wissen, dass der Vatikan die Anbiederung der Katholiken eh duldet, ziehen sie jeden, dem katholischen Glauben entgegenwirkenden Schwachsinn ab, ohne Tadel zu erwarten.
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#8   Sirilo   11:58:43 | Samstag, 1. November 2008
Bild: Heilige im Himmel
Das Bild „Heilige im Himmel“ ist ein schönes Beispiel interreligiöser Ökumene: Unten stehen lauter koreanische Heilige herum, darüber fliegen Apsaras, buddhistische Himmelsfrauen…
Übrigens hat mich schon als Kind beim Anblick solcher Gemälde die bange Frage beschäftigt: Wie langweilig ist es eigentlich im Himmel, wenn man da immer so rumstehen und fromm dreinschauen muß…
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#7   Franz Kappes   11:40:50 | Samstag, 1. November 2008
@Gotthard
Hast Du das Ordinariat informiert?
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#6   Fragender   11:32:03 | Samstag, 1. November 2008
@Gotthard
die Antwort ist einfach:
Die Kirche ist lernfähig und schafft es immer wieder, zeitgeistige Fehler der Vergangenheit als solche zu erkennen- Gott sei dank!
Ich find die Frage auch durchaus berechtigt, wenn ich auch die Formuliereung heftig ablehne… aber die liegt wohl eher an dem „seriösen Journalismus“ von Kreuz.net als an der betreffenden Predigt.
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#5   Gotthard   11:25:13 | Samstag, 1. November 2008
Antwort?
Im vergangenen Jahr stelle er der ganzen Gemeinde die Frage, wie unsere Kirche – er meinte die römisch katholische – denn so blöd sein könne, zunächst Menschen als Ketzer zu verbrennen, um sie später heilig sprechen zu können.
gegen diese Frage ist nun nichts einzuwenden … wie lautete die Antwort – bzw wie ging die Predigt nach dieser Frage weiter?
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#4   Franz Kappes   11:20:21 | Samstag, 1. November 2008
Wir sind lieb
Dieser darf dann die Predigt halten und natürlich nach Herzenslust.
Die Katholiken sind so lieb, da dürfen sogar Häretiker predigen.
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#3   apex   11:17:16 | Samstag, 1. November 2008
Saboteure
Wir einfache Gläubige dürfen es nicht wagen, offen gegen diesen Mißstand zu protestieren, da wir sonst des Stifts verwiesen würden.
wozu gehen die Gläubigen zu diesem Zirkus überhaupt hin?
Da die richtige Intention fehlt, ist auch die Eucharistie ungültig – so wie bei den Protestanten.
@ timpressum
Komisch, daß kreuz.net jetzt schon zu wissen scheint, was dieses Jahr passieren wird.
Und das nervt dich tierisch!
:-D
Und noch komischer, daß der Artikel um 11:00 gepostet wird, wo es sowieso zu spät ist, um sich auf den Weg zu machen. Um einen sicherlich schönen Gottesdienst zu erleben!
Nicht Gottesdienst. Sabotage.
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#2   Herbert   11:10:28 | Samstag, 1. November 2008
Ketzerei
Die größten Feinde der Katholischen Kirche, sind innerhalb der Katholischen Kirche.
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#1   timpressum †   11:06:49 | Samstag, 1. November 2008
Im Voraus und doch zu spät
Komisch, daß kreuz.net jetzt schon zu wissen scheint, was dieses Jahr passieren wird.
Und noch komischer, daß der Artikel um 11:00 gepostet wird, wo es sowieso zu spät ist, um sich auf den Weg zu machen. Um einen sicherlich schönen Gottesdienst zu erleben!
:-)
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Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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