Seit Jahrzehnten hat sich der Religionsunterricht vor den Augen der Bischöfe inhaltlich entleert. In Berlin läuft jetzt eine Unterschriftensammlung zugunsten der Religionsleere.
Flugblatt der Initiative ‘Pro Reli’
(kreuz.net, Berlin) In Berlin werden Unterschriften für ein Volksbegehren gesammelt. Dessen Ziel ist
es, an den Schulen Religion- oder wahlweise Ethik – als Pflichtfach einzuführen.
Sozialisten, DDR-Linke
und extremistische Grüne sind dagegen.
Das berichtete die Online-Ausgabe der Tageszeitung ‘Rheinische
Post’.
Im Jahr 2006 hat der linksextreme Berliner Senat Ethik zum Pflichtfach ab der siebten Klasse erklärt.
Der Religionsunterricht wurde zu einem freiwilligen Zusatzfach abgewertet. In der Folge verabschieden
sich immer Schüler davon.
Der Anteil der Schüler am evangelischen Religionsunterricht in der siebten
Klasse ist innerhalb von zwei Jahren von 34 auf 26 Prozent geschrumpft.
Doch seit Ende September sammelt
der Verein ‘Pro Reli’ Unterschriften, um ein Wahlpflichtfach Religion/Ethik einzuführen.
Wenn bis Ende
Januar 170.000 Unterschriften erreicht sind, kommt es zum Volksbegehren. Ein knappes Drittel ist schon
geschafft.
In dem Verein sitzen Christen, Juden und Moslems.
Der Religionsunterricht soll nach Vorstellung
von ‘Pro Reli’ nicht nur von den anerkannten Glaubensgemeinschaften, sondern auch vom gottlosen und kirchenfeindlichen
‘Humanistischen Verband’ angeboten werden können.
Der Humanistische Verband spielt bereits heute eine
große Rolle in der ehemaligen DDR-Hauptstadt.
Von den Grundschülern erhalten heute rund 54.000 Kinder
evangelischen und rund 25.000 Kinder katholischen Religionsunterricht.
Weitere 45.000 Kinder werden von
den Gottlosen unterrichtet. Diese wollen an der gegenwärtigen Regelung festhalten.
Die Leistungen der
Schüler im Religionsunterricht sind für eine Versetzung nicht ausschlaggebend.
Sollte die nötige Zahl
an Unterschriften zusammenkommen, wird es in Berlin zu einer Abstimmung kommen.
Damit das Anliegen Gesetz
wird, benötigt die Initiative 600.000 Ja-Stimmen.
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#39 Katakombe † 12:21:49 | Dienstag, 4. November 2008
Nazis raus aus Fulda! Katholiken besetzen am Samstag präventiv den Domplatz!!! www.bistum-fulda.de/…8/PM20081103_npd.php
Reichkristallnacht muss Mahnmal für das Unrecht am jüdischen Volk bleiben Katholikenrat gegen Fuldaer
Naziaufmarsch am 8. November Am 9. November 2008 ist der 70. Jahrestag der Reichskristallnacht. An diesem
Tag, so der Vorsitzende des Katholikenrates Fulda Richard Pfeifer, sei die Judenverfolgung in Deutschland
öffentlich gemacht worden. Die Reichskristallnacht müsse deshalb für das deutsche Volk Mahnmal des
grausamen Unrechts gegenüber den Juden bleiben. Pfeifer erklärte hierzu am Montag in Fulda: „Der Katholikenrat
ist entschieden gegen die Versuche nationaler und rechtskonservativer Kreise, dieses für die deutsche
Geschichte wichtige Datum mit Aufmärschen und Demonstrationen zu besetzen und damit von dem notwendigen
Gedenken abzulenken. Die NPD, die als Nachfolgeorganisation der NSDAP gesehen wird, muss sich endlich
der Verantwortung stellen, dass Holocaust und II. Weltkrieg, das unendliche Leid und der Tod von Millionen
Menschen von verblendeten Nationalsozialisten verursacht worden sind und sich nie mehr wiederholen dürfen!“
Insbesondere wendet sich der Katholikenratsvorsitzende gegen die Ankündigung der NPD, am 8. November
in Fulda eine Demonstration zu veranstalten. „Für mich ist diese Kundgebung, die angeblich an den Jahrestag
des Mauerfalls erinnert, nur ein Vorwand, um Rechtsradikale und Nationalsozialisten aufmarschieren lassen
zu können.“ so Pfeifer.
Orthomene, Ökugraphie? Nach 11 Jahren Religonsunterricht kannte ich nicht den Unterschied zwischen Evangelischer
Denomination und Katholischer Kirche. Ich bin von meinen ehemaligen Reglionslehren masslos enttäuscht.
Solche Okumenfanatiker und Mordeninsten. Tja, von deinen Deutschlehrern solltest du enttäuscht sein…
Das mit dem Religionsunterricht scheint eher deine Schuld zu sein. Der Unterschied ist ja für jeden sichtbar,
Ökumene hin oder her.
nach 11 Jahren Religonsunterricht kannte ich nicht den Unterschied zwischen Evangelischer Denomination
und Katholischer Kirche. Ich bin von meinen ehemaligen Reglionslehren masslos enttäuscht. Solche Okumenfanatiker
und Mordeninsten.
#36 Heinz Josef 18:40:29 | Montag, 3. November 2008
@Galatea, Ohne Glaubenspraxis ist Glaubensvermittlung im Religionsunterricht erschwert Liebe Galatea,
ich bin wirklich Religionslehrer! Das 15 jährige nichts mit der Gottesmutter anfangen können hängt
in der Tat mit fehlender Glaubenspraxis zusammen. Ich unterrichte an einer Berufschule. Schüler die 10
Jahre schulischen Religionsunterricht genossen haben kennen in der Regel auch andere wesentliche Glaubensinhalte
nicht! Ich selbst habe einen Mathe-Leistungskurs besucht und Mathe als zweites Abifach gehabt. Ich verstehe
nicht das Geringste von Integral- oder Differenzialrechnung. Es kommt in meinem Leben nicht vor. Religion
war mein drittes Abifach: in jedem Halbjahr 14 oder 15 Punkte und auch heute noch. Religion und Glauben
prägen mein ganzes Leben, Mathe interessiert mich nicht die Bohne! Die fünf Säulen des Islam kennen
meine Schüler nach 10 Jahren Reliuntericht auch nicht besser wie die sieben Gaben des Heiligen Geistes.
Selbstverständlich kann jeder Religionslehrer zu den Themen relevante Glaubensinhalte einfügen. Im Islam
bietet sich der Vergleich Maria im Koran oder in der Bibel und im Katholischen Glauben an. Dafür muss
man den Lehrplan nur kreativ auslegen. Die Priester sollten in der Tat den Kontakt zu den jungen Menschen
in den Schulen, auf dem Sportplatz, im Jugendzentrum oder auf der Straße suchen. Dieser Kontakt ist auch
über die Kommuniongruppen möglich. Hier ist eine wöchentliche Schulung der Kommunionmütter sinnvoll.
Da Sie selber Kinder und Jugendliche in Ihrer Familie haben sollten Sie Kontakte zu anderen Familien mit
Kindern und Jugendlich…
so weit entfernt sind wir nicht JMX Also unbewußt war das nicht. Vor allem wende ich mich in der Tat
dagegen, daß die Katholiken dieses Forums gerne auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Auf „dem Staat“
und den linken Parteien wird rumgehackt und eine Sekunde später wird genau deren Hilfe verlangt. Das
ist schizophren und schadet der Kirche, weil jeder das als Inkonsequenz erkennt. Das ist tatsächlich
ebenso bei den Massenevents mit Millionen Jugendlichen. Die katholische Kirche nimmt es auf sich gar nicht
ernst genommen zu werden und frönt dem Zeitgeist. Auch hier müßte eine Entscheidung her – entweder
man öffnet sich dem heutigen Zeitgeist und verabschiedet sich von der rigiden Sexualmoral, oder aber
man bleibt bei der althergebrachten Anti-Verhütungs-Ideologie und beschränkt sich dann auf die Gläubigen,
die auch ernsthaft gedenken sich daran zu halten. Das sind aber nicht die Massen. Das ist noch nicht einmal
eine relative Mehrheit. Abtreibungsregelungen, Verhütung und Homo-Ehe sind gesellschaftlich mehrheitlicher
Konsens. Wir können nicht diese Mehrheiten kritisieren und trotzdem immer genau bei dieser Mehrheit unsere
Hand aufhalten und verlangen, daß die unsere Angelegenheiten finanzieren. So macht man sich höchst unglaubwürdig
und genau das ist das Dilemma der heutigen RKK in Deutschland – unsere moralische Autorität wird mehrheitlich
eben nicht mehr akzeptiert. Schuld haben – auch – wir Katholiken selbst.
Mechthild Benedikt XVI sagte einmal (aus dem Gedächtnis zitiert): „Was nützt der Kirche ein Weltjugendtag
mit 2 Mio Teilnehmern, wenn anschließend die Wiesen voller Kondome liegen?“ Damit haben sie unbewußt
was wichtiges gesagt. Der Papst macht sich Sorgen um ein paar Kondome, wo das eigentliche Problem ist,
daß: 1. Diese 2 Mio. schon vorher zum Verein gehörten. Es gibt quasi keinen Werbe-/Missionseffekt durch
den WJT. 2. Die weltfremde (Sexual)moralansicht gerade das ist, was viele (Jugendliche) abstößt. 3.
Weder Papst noch WJT ein Argument für die Existenz Gottes und die Validität der RKK und ihrer Lehren
liefern können.
Geehrter GMX, Äh, weil es Profit bringt? Die Kirchen bekommen immer noch jährliche Entschädigungen
für die Säkularisation, die staatlichen Subventionen übersteigen den Betrag der Kirchensteuer um ein
mehrfaches, Religionsunterricht an Schulen, Universitätsausbildung werden komplett(!) vom Staat finanziert
etc. Das läßt man sich doch nicht entgehen… Sie haben ja Recht und gerade deswegen – um diesen immer
wieder vorgebrachten Vorwürfen zu entgehen, sollte sich die RKK auf sich selbst besinnen. Wie es schon
dem großen Bischof Dyba vorschwebte: Lieber eine kleine feine und vom Staat unabhängige Kirche, als
eine Großkirche, die von den Gaben und dem Wohlwollen sozialistischer Parteien abhängig ist. Benedikt
XVI sagte einmal (aus dem Gedächtnis zitiert): „Was nützt der Kirche ein Weltjugendtag mit 2 Mio Teilnehmern,
wenn anschließend die Wiesen voller Kondome liegen?“ Liebe Mathilde, Ihr Posting verstehe ich leider
nicht ganz. denn dort lernen die Kinder erst mal die Philosophen kennen, die die verschiedensten häretischen
Weltbilder auftischen. Was wollen Sie damit sagen? Mehr oder weniger staatlichen Religionsunterricht???
An wen richten sich Ihre Vorwürfe? Wer hat nicht reagiert und von wem verlangen Sie Abhilfe? Da Sie die
staatliche Ethik so vehement ablehnen, müßte es doch erst recht an uns Katholiken selbst liegen unsere
Kinder christlich zu erziehen. Geben Sie diesen Anspruch schon auf, bevor es versucht wurde?
Der katholische Religionsunterricht baute früher auf die Grunderziehung durch Eltern und Großeltern
Das ist heute nicht mehr gegeben und darauf wurde nicht rechtzeitig reagiert. Auch die Kommunionvorbereitung
von einem halben Jahr ist doch längst nicht mehr ausreichend, es müssten zwei Jahre sein wie bei der
Konfirmation. Das Ethik ist keinerlei Ersatz, denn dort lernen die Kinder erst mal die Philosophen kennen,
die die verschiedensten häretischen Weltbilder auftischen. Im übrigen, was nützt die Kenntnis der 10
Gebote, wenn man durch Lügen und Betrügen sich Vorteile verschaffen kann? Ergebnis: gut gelogen ist
halb gewonnen. Wird man erwischt, muss man das nächste Mal besser lügen. Solche Menschentypen werden
durch Ethik herangezogen. Die 10 Gebote können nur aus Liebe zur Christus gehalten werden, dann kann
man auch verzichten, obwohl Lug, Betrug und Ehebruch erst mal massive Vorteile gebracht hätten. Beispiel:
oft genug greifen sich Frauen oder Männer den gut verdienenden Teil eines Ehepaares ab, was dann aus
der rechtmäßigen Familie mit Kindern wird, ist ihnen egal. Dann wird der Ehebruch legalisiert. Auf diese
Vorteile verzichtet niemand, wenn er nicht Liebe zu Christus hat. Ohne diese Liebe herrrscht das Gesetz
des Wolfes,das wird durch Ethik nur notdürftig kaschiert.
Geldgeil Wieso können wir deutschen Katholiken nicht ebenso selbstbewußt sein und auf die Kraft unserer
Botschaft zählen, anstatt unselbstständig an den Rockzipfeln der weltlichen Macht zu hängen – noch
dazu in Berlin, wo Linke und SPD regieren? Äh, weil es Profit bringt? Die Kirchen bekommen immer noch
jährliche Entschädigungen für die Säkularisation, die staatlichen Subventionen übersteigen den Betrag
der Kirchensteuer um ein mehrfaches, Religionsunterricht an Schulen, Universitätsausbildung werden komplett(!)
vom Staat finanziert etc. Das läßt man sich doch nicht entgehen…
Warum so hasenfüßig? Wer an die Kraft der Religion und an die Wahrheit der heiligen Mutter Kirche glaubt,
muß sich nicht ängstlich an den Wowereit-Senat wenden, damit der die Kinder zu staatlichem Religionsunterricht
zwingt. Es obliegt der RKK dafür Angebote zu machen und es obliegt dem Elternhaus ihre Kinder dafür
zu interessieren. „Pro Reli“ geht davon aus, daß beide versagen – Eltern und Kirche – und verlangt daher
jammernd nach dem Staat, damit der per Zwang das erreicht, was sie selbst nicht vermögen. Mich erinnert
das an die Kirchensteuer – auch hier fühlt sich die Kirche so schwach und hilflos, daß sie den Staat
als Inkassounternehmen benutzt. Ein weltweit fast einmaliges Konstrukt. In den meisten Ländern schafft
die Heilige katholische Kirche ohne staatliche Zwangsmaßnahmen attraktiv genug zu sein, um die Menschen
zu sich kommen zu lassen. Die RKK in den USA ist die wohlhabendste der Welt – obwohl es ein säkulares
Land ist, obwohl es enorme evangelikale Konkurrenz gibt und obwohl es dort undenkbar wäre, daß die Bundesregierung
einen einzigen Dollar für die Kirche eintreibt. Wieso können wir deutschen Katholiken nicht ebenso selbstbewußt
sein und auf die Kraft unserer Botschaft zählen, anstatt unselbstständig an den Rockzipfeln der weltlichen
Macht zu hängen – noch dazu in Berlin, wo Linke und SPD regieren?
Religionsleere In Berlin läuft jetzt eine Unterschriftensammlung zugunsten der Religionsleere. Ja, das
trifft es sehr genau. Kann man nur hoffen, dass ein einheitlicher Unterricht für ALLE Schüler – ohne
jede ideologische Indoktrinierung auf alte Märchen – weiterhin in Berlin bestehen bleibt und dieses Erfolgsmodell
ausgeweitet wird.
#28 Dr. Schlämmer 02:13:56 | Montag, 3. November 2008
@ Joberens: Jetzt bringen Sie auch mich zum Staunen Religionsunterricht soll natürlich auch nicht zu
einem Pflichtfach werden. Aber Ethik schon, ja? Die Schüler sollten sich dann ganz freiwillig nach einer
Orientierungszeit für ihre persönliche Religion entscheiden können oder auch nicht. Naiv. Die Eltern
entscheiden. Ab 14 sind die Schüler religionsmündig und sollten selbst entscheiden können, ob sie Ethik
oder Religionslehre besuchen. So ist das in allen Bundesländern, nur eben nicht im sozialistischen Berlin.
In den Schulen sollte so auch über alle Religionen aufgeklärt werden und es sollte dann den Schülern
überlassen sein und bleiben, ob und für welchen sie sich für ihr weiteres Leben entscheiden. Läuft
auch im RU. Trotzdem ist die Vorstellung naiv. Eine direkte Beeinflussung soll es da nicht geben. Oh Mann.
Piep. Piep. Piep. Bitte Jesus, beeinfluss mich nicht. Ich bin nämlich Humanist und konstruiere mir meine
eigene, ganz private Religion.
Lieber Bayern-Tradi! Wer seinen Glauben nur aus dümmlichen Glaubensheftchen und einschlägigen Internetseiten
speist, hat nicht viel zu sagen. Sie haben nichts zu sagen! Welchen Katechismusunterricht hatten denn
Knechte, Mägde und Dienstboten im 19. Jhdt? Welchen Unterricht hatten Fabriksarbeiter und Fabriksarbeiterinnen?
Sie sollten sich mit Sozialgeschichte befassen, bevor Sie hier große Töne spucken.
#26 Bayern-Tradi 00:29:30 | Montag, 3. November 2008
@Leblhuber Das was Sie da von sich geben ist an Schwachsinn ja gar nicht mehr zu überbieten. Das einzige
was verlogen ist, ist wie Sie über die Hl. Messe sprechen. Sicher gab es früher auch Leute, die teilnahmslos
bzw. unandächtig der hl. Messe beigewohnt haben, aber die Mehrzahl war andächtig und wusste sehr wohl
aus Katechismusunterricht und Christenlehre, was bei der hl. Messe geschieht. Also sparen Sie sich, Ihre
modernistischen Ammen-Märchen, die haben schon einen Bart und langweilen.
#25 Leblhuber 23:55:05 | Sonntag, 2. November 2008
HeinrichvonOfterdingen: Die Frömmigkeit unserer Vorfahren basiert wohl eher auf Zwang und Verdummun…
Und dass Hochaltarfrömmigkeit ein Produkt des Mittelalters ist, das ist eine recht lustige Ansicht. Sie
soll wohl die Unfrömmigkeit der Modernisten rechtfertigen. Ganz falsch! In der mittelalterlichen Kirche
bis zur Renaissance fehlte in der „Leutekirche“ das Gestühl! Dort wurde übernachtet, Handel getrieben,
gegessen, später auch geraucht. Die Trennung von Volk und Priester, samt Ministranten, war auch räumlich
durch den Lettner sichtbar. Herrenkirche und Leutekirche waren zwei voneinander getrennte Kirchen, sprachlich
und liturgisch! Die Messe wurde von den Priestern und den Ministranten gefeiert. Die Gemeinde spielte
keine Rolle. Sie verstand nichts und hatte an der Messfeier keinen Anteil. Noch in meiner Jugend konnte
man diese Trennung zwischen Priester, Ministrant und Volk durchaus erkennen. Der Priester feierte eine
kurze und deswegen beliebte Messe an einem Seitenaltar, der Ministrant hatte nur eine äußerst beschränkte
Ahnung und das zuschauende Volk erfüllte seine durch soziale Zwänge bewirkte Pflicht der Anwesenheit.
Das Konzil von Trient versuchte immerhin eine Reform des verkommenen Gottesdienstes. Der Erfolg war mäßig!
Wer heute eine Messe feiert, ob nach dem NOM oder für einige wenige auch tridentinisch, tut das aus Überzeugung
und nimmt daran wirklich teil! Diese Verklärung des Alten ist einfach nur verlogen!
Galatea Liebe Galatea, Deine Fragen sind mit einem Satz zu beantworten. Unsere kath. Amtskirche ist einfach
zu wenig glaubwürdig und überzeugend. Es gibt zu viel Show und zuwenig Seelsorge. Josef Berens (als
einfacher, denkender Katholik)
#22 Heinz Josef 22:38:49 | Sonntag, 2. November 2008
Glaubwürdige Verkündigung durch glaubwürdige Verkündiger. Religionslehrer lehren mit der Missio der
Kirche. Unser Katholischer Glaube ist in der Tat der schönste den ich mir vorstellen kann und zwar in
jeder Hinsicht, aber nicht indem sie abkratzen dass am Ende nur noch ein Rohbau dasteht, bzw. trogende
Wände eingerissen werden. Das Fundament ist und bleibt der Herr selbst und den Fels den er sich selbst
ausgewählt hat. Sie sägen an dem Ast auf dem Sie sitzen, oder haben Sie ihn am Ende schon abgesägt
und sind heruntergefallen?
Werter Herr HeinzJosef, falls Sie wirklich Religionslehrer sind, dann würde es mich aufrichtig interessieren,
warum bereits 15-jährige mit der Muttergottes nichts anfangen können, wenn sie dies nicht von daheim
mitbekommen haben? Warum sich junge Menschen schwertun, auf eine Pilgerfahrt mitzugehen, weil dass ja
nur die Moslems machen? Etwas anders kennen sie nicht. Warum die fünf Säulen des Islam denen geläufiger
sind, als die sieben Früchte des hl. Geistes? Warum müssen katholische Religionslehrer heimlich den
Lehrplan umgehen, um ihren Schützlingen von Maria zu erzählen, während ein Besuch in der Moschee auf
dem Lehrplan steht? Warum müssen Kommunionkinder Unterricht erhalten bei vollkommen überforderten, nicht
ausgebildeten, profilneurotischen und nicht einmal katholischen Kommunionmüttern, anstatt von Geistlichen?
Warum lernen diese dort – überraschenderweise – nichts? Woran liegt das, und wer ist verantwortlich?
Falls Sie wirklich Religionslehrer sind, würde mich das sehr interessieren, vor allem, weil ich selber
jugendliche Kinder habe.
Lieber DerLeser, Aber der Satz:„Rom muss zum Glauben zurückkehren. „ steht auch Ihnen werter Heinrich
nicht zu, da es eine plumpe Verallgemeinerung darstellt und die vielschichtigkeit der inneren Zerrissenheiten
übersieht … genau darauf läuft es hinaus, das muß das Ziel der kirchlichen Reformbestrebungen sein.
Und es ist gut das auszusprechen auch wenn es schmerzt. Die innere Zerrissenheit kommt doch aus dem Glaubensabfall
und den modernistischen Bestrebungen. Die Rückkehr zum Glauben bewirkt daher auch eine Scheidung der
Geister.
Heinz Josef Ene Religion muß anziehend für die Menschen sein und vor allem glaubwürdig und da hapert
es in unserer kath. Kirche ja leider ganz gewaltig. Jesus und das Evangelium waren und sind auch heute
noch interessant und ich könnte mir problemlos vorstellen, daß unsere kath. Kirche in einem derartigen
wettbewerb allerbeste Chancen hätte, wenn sie sich wieder auf das Wesentlich und Wirkliche besinnen könnte,
und das ganze angesammelte Moos, wodurch das Wesentliche erstickt und verdekckt wird, wieder abgekratzt
würde. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
Heinrich viele Wege führen nach Rom. FSSPX ist einer davon. Enagement innerhalb der Regulärhierarschie
ein anderer legitimer. Das Ziel ist dasselbe. Aber der Satz:„Rom muss zum Glauben zurückkehren. „ steht
auch Ihnen werter Heinrich nicht zu, da es eine plumpe Verallgemeinerung darstellt und die vielschichtigkeit
der inneren Zerrissenheiten übersieht
#16 Heinz Josef 22:17:02 | Sonntag, 2. November 2008
Joberens ist an Naivität wirklich nicht zu übertreffen! Wie läuft denn Erziehung im Glauben? Als Religionslehrer
ist mir nicht egal für welche Religion sich meine Schüler entscheiden. Der Religionsunterricht ist konfessionell
und nicht Religionsübergreifend indiffernt. Das macht absolut keinen Sinn. Was sollen die Schüler mit
Relilehrern die ungläubig sind oder meinen, dass vielleicht doch Mohamed oder Konfuzius der Wahrheit
näher stehen als Jesus Christus? So ein Reliunterricht wird besser nicht erteilt!
Lieber HBR, aus teilweise nostalgischen Gründen ablehnen. Diese Leute haben übersehen, dass es bereits
vor dem tridentinischem Konzil eine lange Kirchengeschichte gab und dass Hochaltarfrömmigkeit ein Produkt
des Mittelalters ist. … ich meinte Ihre Hasstiraden von wegen schismatischer Sekte usf. Aber Sie machen
ja in dem Ton weiter: Klar müssen Sie schreiben, dass das 2.Vatikanum aus (teilweise) nostalgischen Gründen
abgelehnt wird. Es handelt sich dabei um eine teilweise beliebte Ausrede um sich mit der Kritik nicht
auseinandersetzen zu müssen. Sehr mutig, muss ich schon sagen. Dass es bereits vor dem tridentinischen
Konzil eine lange Kirchengeschichte gab, mag unbeanstandet durchgehen. Wo Sie recht haben, da haben Sie
recht. Und dass Hochaltarfrömmigkeit ein Produkt des Mittelalters ist, das ist eine recht lustige Ansicht.
Sie soll wohl die Unfrömmigkeit der Modernisten rechtfertigen. Tut sie aber nicht, zumal das Wortungetüm
Hochaltarfrömmigkeit ziemlich unverständlich ist.
Religionsunterricht Ich bin der Meinung daß Religionsunerricht in den Schulen gut und wichtig ist, sollte
aber nicht einseitig sein sondern über alle Religionen unterrichten. Religionsunterricht soll natürlich
auch nicht zu einem Pflichtfach werden. Eine Religion ist ja auch nur gut, wenn sie Menschen anzieht und
ihnen etwas gibt. Die Schüler sollten sich dann ganz freiwillig nach einer Orientierungszeit für ihre
persönliche Religion entscheiden können oder auch nicht. In den Schulen sollte so auch über alle Religionen
aufgeklärt werden und es sollte dann den Schülern überlassen sein und bleiben, ob und für welchen
sie sich für ihr weiteres Leben entscheiden. Eine direkte Beeinflussung soll es da nicht geben. So dürften
auch die Religionen sich durchsetzen, die am glaubwürdigsten und am überzeugensten sind. Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
Falsch, lieber HvO … Ihrer Wortwahl ist zu entnehmen, wie weit Sie sich schon von der Kirche und der
gesunden Lehre entfernt haben. Entfernt von der Kirche und der gesunden Lehre haben sich jene Gruppierungen,
welche das zweite vatikanische Konzil aus teilweise nostalgischen Gründen ablehnen. Diese Leute haben
übersehen, dass es bereits vor dem tridentinischem Konzil eine lange Kirchengeschichte gab und dass Hochaltarfrömmigkeit
ein Produkt des Mittelalters ist.
Lieber Lutheraner, … Ihrer Wortwahl ist zu entnehmen, wie weit Sie sich schon von der Kirche und der
gesunden Lehre entfernt haben. Sie haben sich vom gesunden Deutsch entfernt, werter Herr. Die Antwort
nämlich könnte lauten: gar nicht! … auf wie weit als Antwort: gar nicht? Das ist nicht mal logisch
richtig! Wie weit ist es von Rom nach Econe? Gar nicht! Das ist allenfalls Lutheraners Mickey-mouse-Logik.
Außerdem stellen Sie Thesen auf, die einzig mit Ihrer Person begründet sind. Nicht wirklich. Vermutlich
haben Sie da auch was nicht verstanden.
#11 Lutheraner 21:32:04 | Sonntag, 2. November 2008
@ Ofterdingen Lieber HBR,Ich glaube, man kann Kindern nichts schlimmeres antun, als sie zum Reliuntericht
einer schismatischen Sekte zu schicken. Dann lieber richtigen katholischen Unterricht … Ihrer Wortwahl
ist zu entnehmen, wie weit Sie sich schon von der Kirche und der gesunden Lehre entfernt haben. Sie haben
sich vom gesunden Deutsch entfernt, werter Herr. Die Antwort nämlich könnte lauten: gar nicht! Außerdem
stellen Sie Thesen auf, die einzig mit Ihrer Person begründet sind. @ Den kreuz.net Autoren habe ich
genug Tipps gegeben, obwohl sie standardmäßig in reaktionäre Raster fallen. Trotzem gibt’s noch einen,
ob sie wollen oder nicht: Zum Ethik-Unterricht werden die Lehren Israel Finkelsteins herangezogen. Kennt
ihr Finkelstein, den Archäologen? Der ist gar nicht reaktionär, sondern ein weltbekannter Archäologe.
Jetzt müßte ich eigentlich noch mal zurückspringen zu Ofterdingen, von wegen gesund und so. Aber ich
überlasse ihn seinen Welträtseln.
Lieber DerLeser, der Herr Stadler ist sicher eine bemerkenswerte Persönlichkeit, das heißt jedoch nicht
dass er alles richtig sieht. Insbesondere was die FSSPX betrifft, hat er offensichtlich nicht kapiert,
dass es um mehr geht als „nur“ um die Messe. Wenn er von privaten Anfeindungen gegen den heiligen Vater
spricht so ist das nicht zu widerlegen. Die offizielle und öffentliche Auseinandersetzung ist jedenfalls
nicht von persönlichen Anfeindungen geprägt, zumindest wenn man von der ehrrührigen ungerechten und
wohl auch ungültigen Exkommunikation absieht. Was der Herr Stadler völlig übersieht ist dies: Ohne
die FSSPX gäbe es heute die alte Messe wohl überhaupt nicht mehr, weder gäbe es die Petrusbruderschaft,
noch hätte es die Indultmessen gegeben noch gäbe es heute die Messe nach dem usus antiquior, wobei es
sich auch um eine Unredlichkeit handelt, denn jeder nicht ganz unkritische Zeitgenosse kann erkennen,
dass es sich nicht um zwei usus handelt, sondern um zwei verschiedene Riten. Aber wie gesagt, es geht
um viel mehr als die Messe, Rom muss zum Glauben zurückkehren. Rom hat es geschafft die Petrusbruderschaft
und die usus antiquor-Gemeinden sanft in den Schlaf zu wiegen. Die einzigen, die nach wie vor auf dem
Posten sind, sind die Priester der FSSPX. Und wenn Stadler sagt, die hätten es sich gemütlich eingerichtet,
dann verkennt er Tatsachen, die er eigentlich kennen müßte.
600.000 Stimmen in… …Berlin… na, da bin ich ja mal gespannt. Ansonsten versteh ich das Problem nicht.
Als ich noch in die Schule ging konnte ich Reli schon abwählen – hab ich nicht getan, weils bei dem Lehrer
den wir hatten ganz interessant war. Aber WENN ein Kind da nicht hingeht, dann ist das doch vornehmlich
das Problem der Eltern – wieso soll die Schule das nun dort wieder zum Pflichtfach machen?
#8 Botschafter 21:08:01 | Sonntag, 2. November 2008
@derLeser Sehr guter, warer Clip. Dies war grossenteils auch meine Erfahrung…leider. Dieser Magister
Stadler ist ein mutiger Mann. Wirklich, meine Anerkennung!
#6 Botschafter 20:45:37 | Sonntag, 2. November 2008
Petrusbruderschaft Es gibt die Petrusbruderschaft. – Meine Empfehlung. – Ist altrituell wie PiusX, aber
die dauernde Rechtfertigung der Spaltung muss man nicht über sich ergehen lassen. Die ewigen Attacken
der PiusXer gegen den Hl. Vater sind wirklich gemein. Ihm wurde der Hl. Geist versprochen; wer dies leugnet,
leugnet die Hl. Schrift und steht somit ausserhalb der Braut des Herrn. Der Hl. Vater will ja wieder was
gut war. Link katholik.ch/…a/2008_Botschaften/K)Oktober_2008/Myrtha_Maria_28.10.2008.pdf
Lieber HBR, Ich glaube, man kann Kindern nichts schlimmeres antun, als sie zum Reliuntericht einer schismatischen
Sekte zu schicken. Dann lieber richtigen katholischen Unterricht … Ihrer Wortwahl ist zu entnehmen,
wie weit Sie sich schon von der Kirche und der gesunden Lehre entfernt haben.
#4 Dr. Schlämmer 20:38:04 | Sonntag, 2. November 2008
Staatliche Zwangsideologisierung droht Ich kann die Linken nur warnen, dass Fach Religion derart abzuwerten,
dass man es nur noch als Wahlfach anbietet. Bei Ethik für alle stellt sich nämlich die Frage, wer die
wertmäßigen Grundlagen dieses Faches bestimmt. Sollte dies der Staat sein, eine Institution also, die
von mehr oder weniger zufälligen Mehrheiten regiert wird? Zwingt dadurch nicht zwangsläufig die augenblickliche
Mehrheit allen ihre Werte auf? Hatten wir das nicht alles schon einmal: Weltanschauungskunde, Verbot der
Bekenntnisschulen, Religion: nein danke etc.? Einige erinnern sich gut an den Ausgang dieser Experimente.
@Möchtegernkathole Deshalb: schickt Eure Kinder zu den FSSPX-Priestern in den Reli-Unterricht, an jedem
besseren Priorat. Ich glaube, man kann Kindern nichts schlimmeres antun, als sie zum Reliuntericht einer
schismatischen Sekte zu schicken. Dann lieber richtigen katholischen Unterricht
Das Problem ist nur … … dass heute der kath. Religionsunterricht ja meistens auch nicht kath. ist,
sondern nur den Anspruch hat, es zu sein. Deshalb: schickt Eure Kinder zu den FSSPX-Priestern in den Reli-Unterricht,
an jedem besseren Priorat.