Protestantismus
Der gekreuzigte Landesbischof
Er war ein Opfer der National-Sozialisten. Jetzt haben ihn die modernen und grünen Sozialisten erneut geopfert. Von Felix Seebauer.
Der Bayerische Landesbischof Hans Meiser (†1956)
Der Bayerische Landesbischof Hans Meiser († 1956)
(kreuz.net) Hans Christian Meiser – Enkel des ersten evangelisch-lutherischen Landesbischofs in Bayern Hans Meiser († 1956) – hat im vergangenen April Klage gegen die Stadt München eingereicht.

Grund: die Entnennung der Meiserstraße in München durch den Stadtrat.

Die rot-grüne Stadtratsmehrheit beschloß am 18. Juli 2007 auf Antrag der Kinderabtreibungs- und Extremistenpartei ‘Die Grünen’, die Meiserstraße umzubenennen.

Sie soll nun nach Martin Luthers Ehefrau Katharina-von-Bora-Straße heißen.

Auf Eis liegt derzeit auch eine Gedenktafel, mit der die lutherische Landeskirche an Hans Meiser sowie „an seine Verdienste und an sein Versagen“ erinnern will.

Einen ersten Entwurf hatte Hans Christian Meiser juristisch gestoppt.

Der Enkel des Landesbischofs hat zudem ein Buch veröffentlicht, das den aufsehenerregenden Titel trägt „Der gekreuzigte Bischof – Hans Meiser 1881-1956“.

Noch fünfzig Jahre nach seinem Tod wurde Landesbischof Hans Meiser als furchtloser Gegner des Nationalsozialismus geehrt.

Jahrzehntelang wurde hervorgehoben, daß er Reichskanzler Adolf Hitlers († 1945) einzige innenpolitische Niederlage besiegelte, als er sich weigerte, sich dem Regime zu unterstellen und dafür verhaftet wurde.

Ebenso weist der Enkel nach, daß Meiser von 1938 bis 1945 nachweislich mindestens 126 Menschen sogenannt nichtarischer Abstammung das Leben rettete.

Nach dem Krieg bot er 700.000 Flüchtlingen geistliche Heimat. Er integrierte sie in die Landeskirche und engagierte sich besonders beim Wiederaufbau Bayerns.

Seit geraumer Zeit aber wurde dem einstmals hoch Geachteten von außer- und innerkirchlichen Gegnern sowie von der rot-grünen Stadtratsmehrheiten in Nürnberg und München eine angeblich antisemitische Haltung vorgeworfen.

Das führte schließlich zu dem Beschluß, die nach Meiser benannten Straßen in den beiden Städten umzubenennen.

Hans Christian Meiser – Enkel des Landesbischofs – weist nach, daß sein Großvater heute wie schon in den Jahren 1934/35 Opfer politischer und kirchenpolitischer Interessen geworden ist.

Der Enkel des Landesbischofs ist Publizist und promovierter Philosoph. Er hat für seinen Großvater eine Webseite eingerichtet und ist fest entschlossen, daß sich die Wahrheit gegen die rot-grünen Gesinnungstäter in den bayerischen Großstädten durchsetzt.

Auf der Webseite legt Hans Christian Meiser dar, was Wesen und Wirken seines Großvaters bestimmten oder welche Unwahrheiten die Gegner des Landesbischofs über diesen verbreiten.

Dokumente aus der damaligen Zeit belegen, daß Meiser Opfer einer altliberalen Gesinnungsmaschinerie innerhalb der lutherischen Landeskirche geworden ist.

Die lutherische Kirche wird seit den 70er Jahren von Linksfunktionären kontrolliert.

Die ideologisierte Arbeitsgruppe „OK“ – Offene Kirche – bildet heute die Mehrheit ihrer Synodalen.

Sie engagiert sich am linken politischen Rand, statt sich einem religiösen Auftrag zu widmen – wie die lutherische Gruppe um „Bibel und Bekenntnis“ immer wieder bemängelt.

Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde um die Carolinenkirche im Münchner Stadtteil Obermenzing hat aus Protest gegen die lutherische Landeskirche und den gegenwärtigen Landesbischof Johannes Friedrich ihren Gemeindesaal im Mai dieses Jahres in Hans-Meiser-Saal umbenannt.

Seither wird der dortige Pastor als „rechts“ abqualifiziert. Die sozialistischen Gesinnungstäter schafften es auch beim Thema Carolinenkirche die Meinungsführerschaft in den Medien zu behalten.

Der Nürnberger Sozialist und angebliche Historiker Helmut Beer führt auf seiner Homepage den Streit um die Straßenumbenennungen auf eine angebliche „allgemeine Verdrängung der NS-Vergangenheit in den 50er Jahren“ zurück.

Auf so grobschlächtige Weise werden heute die damalige Zeit und die damaligen Kirchenoberen unter Generalverdacht gestellt.

Der Enkel des Landesbischofs hat inzwischen die Konsequenzen aus dieser Schlammschlacht gezogen und ist aus der Evangelisch-Lutherischen Kirche ausgetreten.

In einem Interview mit dem Lokalsender „MünchenTV“ klagte er, daß sich die Lutherische Kirche dem Zeitgeist ausgeliefert habe.

Im Interview mit der ‘Süddeutschen Zeitung’ sprach er auch von einem juristischen Gutachten, daß die jetzige Leitung der Bayrischen Landeskirche angefordert hatte.

Dreimal bat der Enkel des Landesbischofs vergeblich um diesen Text.

Schließlich konnte er es durch Umwege in die Hände bekommen, um festzustellen, daß ein Einspruch der Landeskirche sehr wohl möglich gewesen wäre, da seitens der rot-grünen Landeshauptstadt große Ermessensfehler vorlagen.

Doch die Landeskirche habe es vorgezogen, sich auf die Seite der Feinde des Landesbischofs zu werfen.
      
32 Lesermeinungen
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#33   Beweihräucherer †   02:49:25 | Donnerstag, 6. November 2008
Breaking News: 10 000 geschafft
im Jahrhundert-Kreuz.net-Thread
www.kreuz.net/article.7703.html
o^/ o^/ o^/
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#32   Dani California   13:24:01 | Mittwoch, 5. November 2008
Umbenennung
Aha, in Nürnberg ist es nun scheinbar auch soweit:
www2.nuernberg.de/…en/presse_07584.html
Der abgefallene Pater Luther selbst war ein Mensch des Unterleibs. Ein Hetzer, der alles hasste, sogar sich selbst (nur nicht Fressen und V…), und auch Gott nicht kindlich-rein liebte, sondern angstvoll fürchtete. Seine derbe Vulgärsprache war schon seinen bedauernswerten Zeitgenossen ein Graus.
Sehe ich ebenso.
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#31   Beweihräucherer †   11:12:49 | Mittwoch, 5. November 2008
Congratulations from kreuz.net!!!!!
www.kreuz.net, California (USA)!
We are so happy!!!!!!!
Praise our God for this President!!!!
o^/
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#30   Reformeifer2008   23:10:35 | Dienstag, 4. November 2008
OB Ude
Der Enkel des Bischofs hat den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt, den roten Baron UDE als „Stadthalter“ bezeichnet.
Es ist interessant, dass die Machenschaften des Herrn Ude langsam aber sicher dem Volk nerven.
Nur Kabarett und nur Homo-Umzüge und dabei bei jeder Feier vorne mitdabei zu sein, während das Leben in Münchner immer teurer wird und die Armen immer ärmer ist wahrlich keine Auszeichnung für einen SPD-Mann.
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#29   Seefeldt   18:54:24 | Dienstag, 4. November 2008
Demonstrationsrecht
Zu dem Skandal von Köln sagte der jüdische Journlist Hendry M. Broder:
Das Demonstrationsrecht hängt nicht davon ab, ob man mit den Demonstranten Sympathie hat oder nicht: Das ist ein Grundrecht … Jeder darf eine Gegenkundgebung organisieren, aber eine angemeldete und genehmigte Demonstration muß von der Polizei geschützt werden
Was Broder zu Köln am 20.IX.2008 sagte, gilt auch für Fulda am 8.XI.2008.
Auch die Nationaldemokraten sind Bürger der Bundesrepublik Deutschland und haben daher das Recht zum Demonstrieren, und die Polizei ist verpflichtet, diese Demonstration zu schützen.
In einem Rechtsstaat zählt nicht Sympathie oder Antipathie, sondern ausschließlich das Recht – alles andere wäre Willkürherrschaft wie unter den Rot- oder Braunsozialisten.
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#28   freddie schenk   14:41:56 | Dienstag, 4. November 2008
Kardinal Lehmann im Krankenhaus operiert
Mainz (ddp-hes). Der Mainzer Bischof Karl Lehmann liegt im Krankenhaus. Der 72-jährige Kardinal wurde am Montagabend wegen akuter Schmerzen in die Klinik eingeliefert und noch am selben Abend am Darm operiert, wie ein Bistumssprecher am Dienstag in Mainz mitteilte. Nach Auskunft der Ärzte sei die Operation gut verlaufen und der Bischof wohlauf. In den kommenden Wochen werde Lehmann keine Termine wahrnehmen, um sich von dem Eingriff zu erholen.
Erst im Juli war Lehmann nach einem Zusammenbruch während eines Gottesdienstes ins Krankenhaus gebracht worden. Im Februar hatte der Kardinal aus gesundheitlichen Gründen den Vorsitz der Deutschen Bischofkonferenz aufgegeben, nachdem er im Dezember 2007 aufgrund von Herz-Rhythmus-Störungen stationär behandelt werden musste.
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#27   Katakombe †   12:18:58 | Dienstag, 4. November 2008
Katholikenrat Fulda zeigt am 8.11. Flagge gegen Nazis!
www.bistum-fulda.de/…8/PM20081103_npd.php
Reichkristallnacht muss Mahnmal für das Unrecht am jüdischen Volk bleiben
Katholikenrat gegen Fuldaer Naziaufmarsch am 8. November
Am 9. November 2008 ist der 70. Jahrestag der Reichskristallnacht. An diesem Tag, so der Vorsitzende des Katholikenrates Fulda Richard Pfeifer, sei die Judenverfolgung in Deutschland öffentlich gemacht worden. Die Reichskristallnacht müsse deshalb für das deutsche Volk Mahnmal des grausamen Unrechts gegenüber den Juden bleiben.
Pfeifer erklärte hierzu am Montag in Fulda: „Der Katholikenrat ist entschieden gegen die Versuche nationaler und rechtskonservativer Kreise, dieses für die deutsche Geschichte wichtige Datum mit Aufmärschen und Demonstrationen zu besetzen und damit von dem notwendigen Gedenken abzulenken. Die NPD, die als Nachfolgeorganisation der NSDAP gesehen wird, muss sich endlich der Verantwortung stellen, dass Holocaust und II. Weltkrieg, das unendliche Leid und der Tod von Millionen Menschen von verblendeten Nationalsozialisten verursacht worden sind und sich nie mehr wiederholen dürfen!“
Insbesondere wendet sich der Katholikenratsvorsitzende gegen die Ankündigung der NPD, am 8. November in Fulda eine Demonstration zu veranstalten. „Für mich ist diese Kundgebung, die angeblich an den Jahrestag des Mauerfalls erinnert, nur ein Vorwand, um Rechtsradikale und Nationalsozialisten aufmarschieren lassen zu können.“ so Pfeifer.
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#26   Pünktchen   11:23:00 | Dienstag, 4. November 2008
Liebe Clarissa,
nun habe ich eine Internetseite gefunden, die alle Neubauten der NSDAP am Münchener Königsplatz genauestens kartographiert.
>>> Hier denkmaeler-muenchen.de/ns/viertel.php <<<
finden Sie die Karte.
Die Hausnummer Meiserstr. 10 www.aegyptologie.lmu.de/…images/meiserstr.jpg beherbergte demnach tatsächlich eine NSDAP-Verwaltung. Sie taucht auf der Karte mit der Ziffer 3 auf und bietet heute dem Ägyptolog. Institut der LMU eine Heimstatt. Die Musikhochschule ist in der Karte mit der Ziffer 2 bezeichnet. Dieses Gebäude diente als „Füherbau de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BChrerbau“…
Die ganze architektonische Umgebung des Landeskirchenamtes in der Meiserstraße (Nr. 11-13) ist also durch die Nazis geprägt worden. Vielleicht erklärt dies auch ein wenig, warum die Evangelen wenigstens mit einer Straßenumbenennung die (heutige!) Distanz zu den Nazis unterstreichen wollen.
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#25   Roma locuta   10:45:01 | Dienstag, 4. November 2008
@HoAcher
Ob das kein Schuss ins eigene Knie war, dass Sie sich auf Pinchas Lapide berufen, wenn Sie Luthers Bibel als unoriginell („beruht weitgehend auf Vorläufern“) und verfälscht bezeichnen…

Denn genau diese Vorwürfe treffen in gleicher Weise auch die katholischen Übersetzungen der Bibel (z.B. EÜ) – und sogar die Vulgata des Hieronymus –
Die ist von der Kirche anerkannt, ein Riesenunterschied.
Glauben Sie nicht? Na dann lesen Sie doch bei ihrem Lapide nach!
1. Es handelt sich nicht um „meinen“ Lapide. Sie sind doch nicht etwa ein Antisemit?
2. Maßgeblich ist, wie gesagt, dass die Kirche die Lutherbibel nie anerkannt hat; aber auch die Privatmeinung des Herrn Lapide ist durchaus interssant, wenn auch nicht unfehlbar.
Und was ist das unverfälschte Original, das Luther „gefälscht“ hat?
Sie können doch lesen! Ich schrieb nicht „gefälscht“, sondern „verfälscht“, d.h. falsch verstanden und daher falsch übersetzt (ein Problem das zugegebenermaßen auch die Kirche an anderer Stelle beschäftigt, Stichwort zB „pro multis“)
Und hat er überhaupt „gefälscht“ oder hat er „mißverstanden“?
s.o.; die subjektive Intention kenne ich nicht.
Und wenn Hieronymus, Luther und die EÜ-Komission
EÜ: da gibt es in der Tat auch Probleme, aber nicht so gravierende
(und viele Übersetzer mehr) immer wieder „missverstanden“ oder „gefälscht“ haben, wer bestimmt, was richtig ist?
die Kirche
Steht das auch bei Lapide?
nein, wieso sollte es?
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#24   clarissa colonia   10:31:23 | Dienstag, 4. November 2008
Danke, werte/r/s Pünktchen,
daß man Sich auf Ihre Kenntnisse verlassen kann, war ich mir sicher. Leider ist es etwas länger her, daß ich letztmalig in München war. Sind dort um die Ecke nicht die Propyläen und die Glyptothek?
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#23   Pünktchen   09:42:07 | Dienstag, 4. November 2008
Liebe clarissa,
in diesem Gebäude befindet sich ein Ägyptologisches Institut. Die Musikhochschule ist ein weitgehend gleicher Bau auf derselben Straßenseite, der als Verwaltungsgebäude der NSDAP diente.
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#22   Großwildjäger   09:40:22 | Dienstag, 4. November 2008
Werte clarissa,
dort war das Verwaltungsgebäude der NSDAP-Parteizentrale mit dem Arbeitszimmer des GRÖFAZ.
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#21   clarissa colonia   09:27:08 | Dienstag, 4. November 2008
Werte/r/s Pünktchen,
das sieht fast aus wie die Musikhochschule, wobei die Architektur natürlich erkennbar eine eigene Sprache spricht. Was war denn in diesem Gebäude eigentlich tausend Jahre lang untergebracht, wissen Sie das?
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#20   Pünktchen   09:23:27 | Dienstag, 4. November 2008
Die Meiserstraße
erinnert noch in anderer Weise an die 12 Jahre des Tausendjährigen Reiches. Wenn die Damen und Herren Oberkirchenräte in der Meiserstraße aus dem Fenster gucken, blicken Sie z.B. auf so was www.aegyptologie.lmu.de/…images/meiserstr.jpg hier (Hausnummer 10, genau gegenüber vom Landeskirchenamt) !
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#19   clarissa colonia   09:05:07 | Dienstag, 4. November 2008
Werte/r/s Pünktchen,
was Sie so alles ausgraben … Respekt! Nur noch eine Ergänzung: Nach dem Bayerischen Komunalverwaltungsgesetz ist bei Straßenneu- bzw. -umbenennungen, soweit mir erinnerlich, Befragungen der Anwohner durch die Bezirksämter vorgesehen, bevor der Kommunalausschuß dem Stadtrat dann eine Empfehlung zuleitet. Hätte da das Landeskirchenamt nicht schon als Anlieger eine Stellungnahme abgeben können/müssen?
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#18   Pünktchen   08:54:38 | Dienstag, 4. November 2008
Das Landeskirchenamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
liegt übrigens ausgerechnet in jener Meiserstraße
(Nr. 11-13) in München, die jetzt umbenannt werden soll…
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#17   HaAcher   23:08:37 | Montag, 3. November 2008
@Roma locuta
Ob das kein Schuss ins eigene Knie war, dass Sie sich auf Pinchas Lapide berufen, wenn Sie Luthers Bibel als unoriginell („beruht weitgehend auf Vorläufern“) und verfälscht bezeichnen…
Denn genau diese Vorwürfe treffen in gleicher Weise auch die katholischen Übersetzungen der Bibel (z.B. EÜ) – und sogar die Vulgata des Hieronymus – Glauben Sie nicht? Na dann lesen Sie doch bei ihrem Lapide nach!
Und was ist das unverfälschte Original, das Luther „gefälscht“ hat? Und hat er überhaupt „gefälscht“ oder hat er „mißverstanden“? Und wenn Hieronymus, Luther und die EÜ-Komission (und viele Übersetzer mehr) immer wieder „missverstanden“ oder „gefälscht“ haben, wer bestimmt, was richtig ist? Steht das auch bei Lapide?
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#16   Beweihräucherer †   22:14:18 | Montag, 3. November 2008
Analog, im weitesten Sinn!
Die Homo-Segnung im Wetzlarer Dom habe nicht nur bei Katholiken, sondern auch bei evangelischen Christen Irritationen und Proteste ausgelöst.
Nach einem Gespräch mit dem Bischof habe sich Hw. Kollas einsichtig gezeigt.
Der Pfarrer habe erklärt, daß er solche „Segenshandlungen“ für Homo-Paarungen niemals zuvor vorgenommen habe und dies auch in Zukunft unterlassen werde.
In den nächsten Tagen wird ein kommissarischer Bezirksdekan für den Bezirk Wetzlar ernannt, der das notwendige Vertrauen des Bischofs genießt.
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#15   Roma locuta   20:55:38 | Montag, 3. November 2008
@colonia @Gotth.
Falsch, Sie hatten, wenn wir schon beim Haarespalten sind, nicht um Beispiele gebeten, sondern gefragt, ob es welche gibt. Die Antwort darauf war korrekt „ja“, werte Clarisse. Und durch die Bezugnahme auf Drittquellen wurde belegt, dass dieses „Ja“ zutrifft. Gute Nacht.
Übrigens stehe ich mitnichten in einer Reihe mit Goebbels, Herr G. Goebbels war ein Lügner und Hetzer und abgefallener Katholik, insofern gibt es da eher Parallelen zwischen ihm und Luther.
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#14   möchtegern-kathole   20:24:48 | Montag, 3. November 2008
Dass Luther …
… ein Kirchenspalter ist, darüber dürfte vermutlich Einvernehmen herrschen.
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#13   PhilippNeri   19:43:57 | Montag, 3. November 2008
Gotthard…
… ich halte Ihre Einlassung für wenig nachvollziehbar. Was hat sich Roma Locuta denn zuschulden kommen lassen? Sie hat die Kirche nicht zu spalten versucht!
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#12   Gotthard   19:38:33 | Montag, 3. November 2008
@roma locuta
In meinen Augen gehört dieser grauenvolle Spalter zu den großen Menschheitsverbrechern in einer Reihe mit Kain, Judas, Nero, Heinrich VIII. von England, Hitler etc.
und Du in eine Reihe mit Goebbels und anderen Volksverhetzern.
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#11   PhilippNeri   19:27:58 | Montag, 3. November 2008
so hatte ich…
… Frau Colonia allerdings auch verstanden…
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#10   clarissa colonia   18:53:19 | Montag, 3. November 2008
Cara causa infinita,
mir war, als hätte ich um Beispiele, nicht um Verweise gebeten.
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#9   Roma locuta   18:51:07 | Montag, 3. November 2008
@clarissa
ja, nachzulesen zB bei Lapide „Ist die Bibel richtig übersetzt?“, der als jüdischer Theologe nicht zuletzt die antisemitischen Verfälschungen des Dr. Luther aufspießt. Entsprechendes Googlen führt zu weiteren interessanten Ergebnissen. Die Kirche hat die Lutherbibel nie anerkannt.
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#8   clarissa colonia   18:27:41 | Montag, 3. November 2008
Cara causa finita,
nur interessehalber nachgefragt: Gibt es Beispiele für die vielen Verfälschungen in Luthers Bibelübersetzung?
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#7   Lutheraner   18:16:49 | Montag, 3. November 2008
Interessantes Geständnis
Seither wird der dortige Pastor als „rechts“ abqualifiziert.
Was nichts anderes heißt, als daß der Pastor politisch „rechts“ zu stehen als Schande empfindet und als Linker angesehen werden will.
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#5   Roma locuta   17:56:08 | Montag, 3. November 2008
PhilippNeri…
… hat Recht: Die abgefallen Nonne war nur seine Konkubine.
Der abgefallene Pater Luther selbst war ein Mensch des Unterleibs. Ein Hetzer, der alles hasste, sogar sich selbst (nur nicht Fressen und V…), und auch Gott nicht kindlich-rein liebte, sondern angstvoll fürchtete. Seine derbe Vulgärsprache war schon seinen bedauernswerten Zeitgenossen ein Graus. Seine ach so tolle „Fleißarbeit“ Bibel-Übersetzung beruht weitgehend auf Vorläufern und enthält viele Verfälschungen.
Luther hat so viele grundlegende Dogmen geleugnet, dass die heutigen „evangelischen Christen“ komplett mit ihm brechen müssten, um zur Kirche zurückzufinden. Das erkennen sogar „evangelische“ Theologen, die ich kenne, im Grunde an.
Das alles sage ich nicht aus meiner eigenen (unvollkommenen) Einsicht; es handelt sich um die Lehre der Kirche, die diesen schlimmen, armen Menschen – bis heute gültig – verurteilt hat.
In meinen Augen gehört dieser grauenvolle Spalter zu den großen Menschheitsverbrechern in einer Reihe mit Kain, Judas, Nero, Heinrich VIII. von England, Hitler etc.
Man darf auf 2017 gespannt sein – lasst uns für ein Wunder beten.
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#4   kritischerbeobachter   17:24:08 | Montag, 3. November 2008
Eigentlich … nun ja …
Konkubine wäre angebracht.
Aber dieser Begriff ist hier noch nicht gefallen.
Luther war ein katholischer Kleriker, der sich einer Frau zugewandt hat.
Er hat sein Versprechen gebrochen.
Vielleicht hat auch der Muselmane joberens hierzu was zu sagen.
Versprechen gelten für diesen Hetzer ja nichts …
:-D
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#3   PhilippNeri   16:44:55 | Montag, 3. November 2008
ja…
… hier scheint ein Verständnisproblem vorzuliegen.
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#2   Freinsberg   16:35:32 | Montag, 3. November 2008
für Luther…
offenbar nicht.
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#1   PhilippNeri   16:24:56 | Montag, 3. November 2008
Pater Luther…
… hatte keine Ehefrau, bestenfalls eine „Ehefrau“. Die Weihe ist doch ein Ehehindernis!
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