Warum fährt die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. in Lourdes auf der Überholspur? Von Hw. Tim Finigan.
Die Piusbruderschaft in Lourdes
(kreuz.net) Der Weblog ‘Rorate Caeli’ hat über eine kürzliche Pilgerreise der Priesterbruderschaft Sankt
Pius X. nach Lourdes berichtet.
Der Weblog gibt auch Links auf einige wunderschöne Photographien vom
Hochamt, vom Rosenkranz und von der Eucharistischen Anbetung in der Untergrund-Basilika in Lourdes, die
dem Heiligen Papst Pius X. geweiht ist.
Diese Basilika wurde von der Piusbruderschaft wohl nur deshalb
benützt, weil sie das einzige Gotteshaus in Lourdes ist, das groß genug ist, um die Massen der altgläubigen
Pilger aufzunehmen.
Wenn ich diese Bilder sehe, frage ich mich, warum die Priesterbruderschaft Sankt
Pius X. die Erlaubnis bekommt, in aller Freiheit solche liturgischen Anlässe in Lourdes zu veranstalten,
während gewöhnliche Pilgergruppen, die es wünschen, in dem Wallfahrtsort im Alten Ritus zu zelebrieren
mit Schwierigkeiten und Hindernissen konfrontiert werden.
Ich möchte klarstellen,
daß ich überhaupt keine Einwände dagegen habe, daß die Piusbruderschaft ihre Messen und andere geistliche
Veranstaltungen in Lourdes abhält.
Deren Gläubige sind wegen ihrer katholischer Andacht und angesichts
einer vorwiegend jungen Anhängerschaft ein Vorbild, das die anderen Pilger beeindruckt.
Doch wenn es
die Absicht von ‘Summorum Pontificum’ war, einen freieren Gebrauch des Alten Ritus ohne bürokratische
Restriktionen zu ermöglichen, dann sollte es allen Gruppen möglich sein, in den Kapellen, die in dem
Wallfahrtsort für die Pilger bereitgestellt werden, die Alte Messe zu zelebrieren.
Der Verfasser ist
Pfarrer der Gemeinde Our Lady of the Rosary in der Londoner Vorstadt Blackfen. Er betreibt den bekannten
Weblog ‘The Hermeneutic of Continuity’.
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33 Lesermeinungen
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#32 Stephanus 16:49:35 | Samstag, 8. November 2008
Da werden doch Erinnerungen wach, nur kam mir damals vor vielen Jahren dieser unterirdischen Bau weniger
festlich vor. ca. 20.000 Soldatenröcke sind halt doch nicht zu vergleichen mit entsprechendem Schmuck
an Blumen und Kerzen und entsprechender Altarraumgestaltung wie auf diesen Bildern zu sehen. Was von damals
vordergründig blieb, sind die 1a-Klänge des hervorragend aufgestellen Heeresmusikkorps 4 aus Regensburg,
die die meisten liturgischen Handlungen begleiteten. Das wurde weltumspannend lobend von den jeweiligen
militärischen Medien hervorgehoben. Ein Lob für Deutschland, ein Lob der Bundeswehr gemäß dem Motto:
Wo man singt, da laß dich nieder: böse Menschen kennen keine Lieder!!! Leider waren wir damals nur eine
handvoll „altgläubiger“ Dienstgrade die sich in den Räumen der Pribru-Kapelle, mit einer erstaunlichen
Anzahl Angehöriger, vor allem der französischen Armee, austauschen durften. +++ Jedenfalls ist uns seit
jenen Tagen wieder vermehrt bewußt, wie völkerverbindend katholische Kirche sein kann. Und das ohne
die jeweiligen nationalen Schwerpunkte zu verstümmeln. Das unterscheidet Katholische Kirche von der politisch
angestrebten „One-World“. Die katholische Kirche eint ohne die Völkerschaften in ihrer Vielfalt einzugrenzen,
zeigt damit trotzdem mahnend auf: das jeder seinen Nächsten, egal woher dieser kommt, als Bruder in Christus
anzunehmen hat. Die Soldatenwallfahrt nach Lourdes ist daher das gelebte: Frieden schaffen- ohne Waffen!!!
FSSPX in Lourdes Die ausführlichen Fotostrecken auf fsspx.info belegen: Am Sonntag, 26. Oktober fand
das Hochamt in der Basilika St.Pius X. statt. Zelebrant war der Schweizer P. Niklaus Pfluger. Die vier
Weihbischöfe waren in Chorkleidung anwesend, die Predigt hielt der Generalobere Weihbischof Fellay. Auch
am Tag davor fand die Hl. Messe in der unterirdischen Pius-Basilika statt, es zelebrierte der Regens des
amerikanischen Priesterseminars der Bruderschaft, auch hier waren die vier Weihbischöfe in Chorkleidung
anwesend.
Lieber 2. Landorganist: Die Fotostreckelässt vermuten, dass die Pius-Bischöfe nicht selber zelebriert
haben, ist das nicht merkwürdig? Vielleicht gehört der Zelebrant überhaupt nicht der Bruderschaft an,
sondern ist aktiver Priester der röm. Kirche? Fragen über Fragen. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Und wer diese Kunst dann auch noch dergestalt anwendet, dass er sich mal woanders umsieht, Texte liest
und Bilder ansieht, weiß: Zelebrant des Hochamtes am 26. Oktober war Pater Pfluger, 1. Generalassistent
der Piusbruderschaft, Zelebrant der Messe am Samstag war Pater Yves le Roux, Regens des US-amerikanischen
Priesterseminars St. Thomas von Aquin in Winona. Beide somit Priester der FSSPX und von der Kirche suspendiert.
Und trotzdem wurde ihnen hier die Zelebration erlaubt.
Never forget! Mit dem Brief, der auf Latein mit „Cum te…“ beginnt, hat Papst Paul VI. am 11. Oktober
1976 den Traditionsbegriff der SSPX verworfen. Das gilt.
@Schimanski: Gibt es jetzt in Ihrer anstalt nicht gerade Abendessen und anschließend wieder „Einpacken
in die Zwangsjacke“? Verschonen Sie bitte normale Menschen mit Ihren kranken Hirnblähungen!
#22 MartinBieger 15:33:03 | Mittwoch, 5. November 2008
Es sieht so aus als hätten wir einen neuen Forenclown. Eliahuhuhuh kat Konkurrenz bekommen. Und der nennet
sich auch noch wie der bekannte Ruhrpottbulle aus dem Tatort. Ich schmeiss mich weg.
Wichtige Information! -bitte weiterverbreiten an alle Katholiken: Der korrekte Name Obamas lautet Gottfried
Lumumba. Zudem ist er schwul, sowie dezidierter Stalinist und Satanist.
#20 LandorganistII 15:27:16 | Mittwoch, 5. November 2008
Die Fotostrecke lässt vermuten, dass die Pius-Bischöfe nicht selber zelebriert haben, ist das nicht
merkwürdig? Vielleicht gehört der Zelebrant überhaupt nicht der Bruderschaft an, sondern ist aktiver
Priester der röm. Kirche? Fragen über Fragen.
#18 Dr.theol. 00:26:46 | Mittwoch, 5. November 2008
Messe in Lourdes Zur Information: Jeden Sonntagmorgen findet in der Kathedrale in Lourdes eine gut besuchte
Messe im „außerordentlich schönen“ Ritus statt, die von einem amerikanischen Priester zelebriert wird.
stat crux Die SSPX ist quantitativ so unbedeutend, dass deren „Megawallfahrt“ niemanden stört. Offensichtlich
nicht, denn eine Frucht ist die Einrichtung der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei gewesen und auch
das Motu proprio „Summorum pontificum“.
Nur zur Orientierung: Kennt jemand den Kirchenrektor der Basilika von Lourdes? Hat dieser mit jemandem
über seine Motive zur Zulassung dieser Feier gesprochen (oder gar darüber beraten)? – Aber, ich bitte
darum, nur Antworten, keine Mutmaßungen.
#15 Dr. Otterbeck 19:16:38 | Dienstag, 4. November 2008
@Freinsberg Sind Hermeline eigentlich sowas wie Edel-Ratten? Achille Ratti jedenfalls gab sich als Erzbischof
die Devise „Raptim transit“ und setzte tatsächlich drei rennende Rättchen in sein Wappen, unter dem
Adler der Auferstehung. Wenige Monate später, als neugewählter Papst, soll er gesagt haben: Tja, jetzt
ist die Falle zugeschnappt… Die „Ratti“ wurden durch drei goldene Kugeln ersetzt, die Devise durch „Pax
Christi in Regno Christi…“ Was aber nicht heißen soll, dass der Hermelinbesatz einem Pilatus vorhalten
sein sollte…
#12 stat crux 19:04:49 | Dienstag, 4. November 2008
Überholspur? Kriechspur. Die SSPX ist quantitativ so unbedeutend, dass deren „Megawallfahrt“ niemanden
stört. Und da das einzige doktrinäre Problem, das von dort „real“ aufgeworfen wurde (nämlich ob man
einen etablierten Ritus kirchenamtlich verbieten konnte/wollte/verboten hat) der Entspannung entgegeneilt,
wird diese kranke und immer kränkere „Bruderschaft“ von nun an nur noch: immer unwichtiger… Allem Gezeter
zum Trotz: Sie ist halt doch nur eine pseudo-tridentinische Freikirche, reserviert für besonders narzißtische
Gemüter.
#11 Korbinianus † 18:31:36 | Dienstag, 4. November 2008
Müller! o^/ Man merkt schon, dass du nicht im Einzugsbereich einer katholischen Domkirche lebst! Sonst
könntest du dich in den Kathedral- und Pontifikalämtern immer an den schönen Hermelin-Mozetten erfreuen!
Und falls du es noch nicht weißt: Für die päpstliche Mozetta müssen ebenfalls einige Hermeline dran
glauben! Ich weiß nicht, wies bei deiner Sekte ist, aber in unsrer heiligen katholischen Kirche ist das
so, nur zu deiner Information!
@Korbinianus: Man muss offensichtlich kein „Tradi“ sein, um mangelndes niveau in seinen Postings zur schau
zu stellen. Da genügt auch ein Name wie Ihrer, und ein bisschen unnützes geschreibsel: Fertig ist das
Inhaltslose! (siehe auch Ihr Posting über die Priesterkleidung bezüglich des Heiligen Vaters, da faseln
Sie von Tierfellen, die hohe Herren tragen würden. Ist das in Ihrer Gegend noch so mit den Schamanen?
#9 Korbinianus † 18:17:36 | Dienstag, 4. November 2008
Einfache Antwort an den unwissenden Verfasser! Die Piusbrüder haben eben viel bezahlt für ihren Auftritt!
Und in Lourdes stinkt Geld nicht, auch wenn es von einer antikatholischen Sekte kommt!
Ein Vorbild für alle Eines muss man sagen ,ja ein Vorbild sind sie denn die Andacht und alles ist so
wie es eigentlich sein müsste.Was man leider heute nicht mehr behaupten kann bei den Modernisten da geht
es mehr um das unterhalten der Gläubigen.
#5 PhilippNeri 16:38:16 | Dienstag, 4. November 2008
Liebe Frau Ute ich kann Ihnen da nur recht geben, und Ihnen für die Unterstützung danken. Auch ich mußte
diesen Beitrag dreimal lesen und mich immer mehr aufregen. Ein Ärgernis!
Kardinal Lehmann krank wen interessiert das? Keinen und zum Artikel gehört diese Nachricht auch nicht.
Ich mußte diese überflüssige Information schon als Meinung zu drei Themen von Freddy lesen. Jetzt reicht
es aber. Ich möchte mich über das Thema unterhalten und nicht über den Gesundheitszustand eines Freimaurers
Lehmann.
Kardinal lehmann im Krankenhaus operiert Mainz (ddp-hes). Der Mainzer Bischof Karl Lehmann liegt im Krankenhaus.
Der 72-jährige Kardinal wurde am Montagabend wegen akuter Schmerzen in die Klinik eingeliefert und noch
am selben Abend am Darm operiert, wie ein Bistumssprecher am Dienstag in Mainz mitteilte. Nach Auskunft
der Ärzte sei die Operation gut verlaufen und der Bischof wohlauf. In den kommenden Wochen werde Lehmann
keine Termine wahrnehmen, um sich von dem Eingriff zu erholen. Erst im Juli war Lehmann nach einem Zusammenbruch
während eines Gottesdienstes ins Krankenhaus gebracht worden. Im Februar hatte der Kardinal aus gesundheitlichen
Gründen den Vorsitz der Deutschen Bischofkonferenz aufgegeben, nachdem er im Dezember 2007 aufgrund von
Herz-Rhythmus-Störungen stationär behandelt werden musste.