Um als Priester näher beim sogenannten Volk zu sein, trägt er grundsätzlich nur Tarnkleider, um nicht als Geistlicher erkannt zu werden. Von Samuel Nolte.
(kreuz.net) Die Pfarrei Röhrnbach im Bayerischen Wald hat rund 5.000 Seelen. Sie liegt 25 Kilometer nördlich
von Passau und gehört zur gleichnamigen Diözese.
Im Pfarrverband Röhrnbach/Kumreut wirkt Hw. Markus
Krell (44).
Diesen Sommer publizierte das Hamburger Wirtschaftsmagazin ‘brand eins – Neuland’ ein Sonderheft
zum Landstrich Niederbayern.
Niederbayern ist der katholischste Teil der Bundesrepublik. Im Bistum Passau
gehören achtzig Prozent der Bevölkerung zur Kirche.
Beim Thema „Glaube und Kirche“ pries das Wirtschaftsmagazin
Hw. Krell als angeblicher Pfarrer der Zukunft.
Hw. Markus Krell
Hw. Krell gehört zur umstrittenen österreichischen ‘Pfarrer-Initiative’ .
In der Vergangenheit hielt er ferner Vorträge für die kirchenfeindliche Organisation ‘Wir sind Kirche’.
In der Öffentlichkeit trägt der Geistliche Tarnkleider, um nicht als Priester erkannt zu werden.
Vor
‘brand eins Neuland’ meint er, daß er zwar von der „Botschaft Jesu“ überzeugt sei. Dann formuliert er
dialektisch: Er wolle die Menschen „für den Glauben und weniger für die Institution Kirche“ gewinnen.
Um diese Menschen zu erreichen, verzichte er auf die Priesterkleidung – und somit darauf, als Priester
erkenntlich zu sein.
Er kenne das von der Bahn – fabuliert Hw. Krell weiter: „Wenn man ein Abteil für
sich haben möchte, so zieht man sich wie ein Priester an und alle Menschen weichen“ – angeblich.
Dem
Magazin fällt auf, daß Hw. Krell im Religionsunterricht weder von Jesus Christus noch von Gott spricht –
sondern vielmehr über Belangloses plappert.
Der Tarnpriester rechtfertigt sich hochgestochen damit,
daß er den Glauben nicht wie eine Fahne vor sich hertrage, sondern im Grunde „Ethikunterricht“ betreibe.
Sich selber bezeichnet er als „Handlungsreisenden im Auftrag Gottes“.
Pfarrer Krell unterstützt auch
gern den verweltlichten ‘Katholischen Frauenbund’.
Dessen Leiterin in Röhrnbach, Erika Raab, ist Protestantin.
Sie lädt den Pfarrer gerne zu Nordic-Walking, Gymnastik, Pilates, Musicalfahrt und Biergarten ein.
Das
Wirtschaftsmagazin gibt dem Pfarrer auch Gelegenheit zum Jammern.
So darf Hw. Krell das „Jahr für Berufungen“
tadeln, das letztes Jahr im Bistum Passau durchgeführt wurde: „Warum läuft der Bischof nicht Sturm in
Rom? Statt dessen wurde zum Jahr der Berufung Berufungskerzen und Flyer verteilt“ – heult er.
Die Kirche
transportiere angeblich nur noch Inhalte „von gestern“ und weniger „von heute“ – erklärt Hw. Krell, ohne
die Kriterien für diese Unterscheidung auf den Tisch zu legen.
So erreicht man die jungen Menschen nicht.
Über die Anwesenheit der Jugendlichen im Pfarrverband Röhrnbach/Kumreut macht er keine Angaben.
Dann
schimpft er über den Priesterzölibat und eine angeblich niedrige Bezahlung des Klerus.
Dem Bischof
von Passau hält er vor, daß er Priester aus dem Ausland holt und ärgert sich darüber, daß sein kirchlicher
Vorgesetzter das „qualifiziertes Notsystem“ nennt.
Hw. Krell fragt sich, „warum die Kirche nicht Priester
reaktivieren kann, die geheiratet haben und aus dem Kirchendienst ausgeschieden sind.“
Außerdem will
er, daß auch Laien die Gemeinden leiten, „statt wie üblich nur Handlangerdienste“ zu verrichten.
Der
Geistliche jammert auch sehr viel über die Belastungen des Priesteramtes und klagt, daß er so wenig
Zeit für sich selber habe.
Das hält ihn allerdings nicht davon ab, sich bei der Extremisten-Organisation
‘Bündnis 90/ Die Grünen’ zum Beispiel für die Reaktivierung der Ilztalbahn stark zu machen.
Diese
extremistische Gruppierung stimmte bei ihrem jüngsten Parteitag in Bayern für die Abschaffung aller
religiösen Symbole in öffentlichen Gebäuden und für die Einführung eines muslimischen Feiertages.
Hw. Krell fährt auch in seinen ehemaligen Pfarreien herum, um die Menschen mit ökologischen Vorträgen
zu unterhalten.
Die Gemeindereferentin und die Pfarrgemeinderatsvorsitzende loben den Pfarrer und seine
angeblich neuen Formen, der Kirche frischen Wind – von vorgestern – zu verleihen.
Gemeindereferentin
Stefanie Weingärtner (34) ist froh, daß sie bei Pfarrer Krell auch predigen und Wortgottesdienste leiten
darf. Diese sind zwar von der Bistumsleitung auf ein Minimum beschränkt. Aber im Pfarrverband Röhrnbach/Kumreut
spielt das keine Rolle.
Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Sabine Mandl, hat für die Kirche große
Visionen.
Die Kirche lande dort, wo sie die Gemeindemitglieder selber haben wollten – weiß sie.
Der
Passauer Pastoralplan existiere nur in den Köpfen. Aber das sei kein Verlust, sondern die Chance, eine
„aktive, selbstbestimmte“ Kirche zu produzieren.
Der Vorgängerbischof sei hier „offener“ gewesen, und
die Gemeindemitglieder seien es nach wie vor.
Email-Adressen der Empfänger
101 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#100 Bernado 09:58:11 | Donnerstag, 6. November 2008
Gotthard meinte: „wie gut, dass wir in der Gesellschaft und in der Kirche keine Stände mehr haben.“ Sie
irren, mein Gutester, wie üblich. Der Klerus ist nach wie vor ein geistlicher Stand, der sich vom Stand
der Laien durch eine besondere Rechtsstellung (dazu gehört auch die vom kanonischen Recht vorgeschriebene
gesitliche Kleidung) wesentlich unterscheidet. Er ist nicht besser als der Laienstand und auch nicht schlechter –
aber anders. Im Falle der Priester herausgehoben sogar durch ein unauslöchliches Merkmal, das selbst
über den Tod hinaus erhalten bleibt.
#96 MartinBieger 15:29:13 | Mittwoch, 5. November 2008
Die Kreuz.Net Redaktion ist auch nicht viel besser.Die lesen doch mit Sicherheit mit. Andererseits ohne
so einen Forenclown wäre es halb so lustig hier. Wir lachen doch alle gerne
#92 Elijahu † 15:18:29 | Mittwoch, 5. November 2008
Braune Scheisser sind allenfalls die Anhänger ihres „Führers“ Obama Barack -Kindsmordbefürworter („Gesetz
zur Reinheit der Rasse“) -Homosexbefürworter (siehe Massenvergewaltigung von osteuropäischen Knaben
durch die SS, oder die SA deren Anführer Röhm selber schwul war) Die Stimmen dieser braunen Bande vereinigen
sich auf deutschen Strassen und jubeln ihrem neuen „Heil“-Bringer Obama Barack zu als wenn wir uns im
Jahr 1933 befinden würden.
#89 Elijahu † 13:33:25 | Mittwoch, 5. November 2008
Wenn man sich die Reaktionen der deutschen Gutmenschen auf die Wahl des US Präsidenten anschaut… …fragt
man sich ob da nicht der gute alte Adolf von den Toten auferstanden ist. Aber mit charismatischen Führern
hatten sie’s ja immer schon, die deutschen Gutmenschen. Da können wir ja jetzt ohne schlechtes Gewissen
mitmarschieren! „Heil! Heil dir mein Fuhrer Obama! Wir Deutsche stehe auf deine Seit! Heil Obama!“
#88 franziskus 11:14:32 | Mittwoch, 5. November 2008
Provokante Tonsur @für die Kirche Eine künstliche Glatze gibt es heute sowieso keine mehr. Nur solche,
die ihre Berufung nicht aufs Spiel setzen wollen, nehmen das im Noviziat vielleicht noch auf sich. Jetzt
weiß ich endlich, worauf der Ausdruck „Tarnkleidung“ hinausläuft. Natürlich ist es leichter, bei Bedarf
den Ehering verschwinden zu lassen.
#86 für die Kirche 10:49:15 | Mittwoch, 5. November 2008
@franciskus: die Tonsur reichte damals aus, einen Geistlichen oder einen Mönch von den anderen zu unterscheiden.
Es geht nicht darum, wie die Geistlichen sich kleiden, sondern darum, ob sie sich schon bei dem ersten
Anblick als Geistlichen zeigen. Mit einer Kleidung, die auch die anderen tragen, kann ein Kleriker getarnt
zu Orten gehen, wo es eigentlich einem Kleriker nicht ziemt.
#85 franziskus 10:41:33 | Mittwoch, 5. November 2008
Die Eselsgrauen (Asinoresen) wurden in Wien die konventualen Franziskaner laut einer Briefanschrift („Guardian
der Asinoresen“) genannt. Das war bevor dieser gehobene franziskanische Ordenszweig in Paris und anderswo
Karriere machte mit Hofpredigern oder Beichtvätern für die Oberschicht. Grau war dort zu minder und
man wählte das noble Schwarz. Wie da die „Grey Friars“ in England die Kurve gekrazt haben, weiß ich
nicht. Jedenfalls hat der heilige Franziskus nicht daran gedacht, seine Brüder klerikal einzukleiden,
auch nicht den hl. Antonius von Padua, der eine Zeit lang zur Bekehrung der Ketzer in Frankreich predigte
und für den Glauben kämpfte. Die grauen Kutten waren damals einfache Bauernkittel. Auch die Kleidung
der Vinzentinerinnen mit den schönen Spitzenhauben war ursprünglich bei Dienstboten üblich. Die klerikale
Kleidung mit dem weißen Kragen („Römischen Mauer“) oder mit dem kleinen weißen Plastikeinschub im Priesterhemd
(„Gewerbeschein“) erinnert einfach nur an eine bestimmte nostalgische Uniform oder klerikale Kampfbereitschaft.
clarissa meinte: „Bis zum Tridentinum war die Kleidung der Säkularkleriker m.W. nicht näher geregelt –
anders als die der Ordensleute, die ihren Habit trugen.“ Das mag sein. Vergessen Sie aber bitte nicht,
daß während des gesamten Mittelalters die Kleidung der Stände durch die weltliche Herrschaft streng
reglementiert war. D. h. außer zu den Gelegenheiten, bei denen ein armer Dorfpfarrer zur Bestellung seines
Ackers die gleichen Lumpen trug wie seine bäuerlichen Nachbarn, war es den Geistlichen nicht erlaubt,
andere als die geistliche Standeskleidung zu tragen. Als die dahingehenden weltlichen Vorschriften allmählich
ihre Kraft verloren, setzte dann die kirchliche Gesetzgebung ein.
Fragender Krell? Die Antworten erinnern doch sehr an diesen niederbayerischen Revoluzzer für den Protestantismus.
Seine Predigten in so mancher lutherischer Gemeinde sind unvergessen bis heute…
#78 für die Kirche 22:02:57 | Dienstag, 4. November 2008
@noch ein Landorganist: vielen Dank für Ihren Gruß, ich war zu unhöflich, Ihnen nicht gleich gedankt
zu haben. Ihre Bemerkung: Die Ursache liegt dabei weniger in den kreuz.net-Artikeln als in den kirchenfeindlichen
Leserkommentaren. Diesem brutalen Hass und den zerstörerischen Einstellungen von solchen, die sich „katholisch“
nennen, kann man nicht nachsichtig begegnen. Es geht mir genauso, ich war auch erst seit einigen Monaten
hier, zunächst habe ich mich über Kreuz.net-Artikel belustigt und habe viel gelacht, auch über manche
sehr radikalen Kommentare. Dann traf ich auf Leute, die auf jeden Preis die Kirche kaputt machen wollen,
und die einen radikalen Haß auf Christen haben. Ja, in der Diskussion mit denen bin ich radikal geworden.
So war es! Oh, ich muß weg. Einen schönen Abend wünsche ich Ihnen noch.
#75 Fragender 22:00:23 | Dienstag, 4. November 2008
@ für die Kirche Ich sehe nicht so, daß sie aufgrund ihres Glaubens so hart argumentieren. Das ist wohl
ein bestimmter Charakterzug. Vielleicht- die Ablehnung von Fundamentalismus und Lieblosigkeit… und gegen
alles Doppelmoralische… … sicher geprägt von persönlicher Erfahrung… (ich war auch mal ein Fundi,
als ich noch jung und dumm war…) Ich, z.B., neige manchmal zu etwas radikalen Ansichten. Aber ich bin
mir dessen bewußt. Es gibt nichts radikaleres als die Liebe Christi, denk ich mir… viel Erfolg auf
diesem Weg, wenn es ein liebevoller ist! Denn ich trete in die Kirche ein, um in der Gemeinschaft glauben
und praktieren zu können, was die Kirche lehrt. Was die Kirche in ihren komplexen Lehren lehrt ist schön
und gut… wichtiger ist mir aber, was Gott lehrt- und das ist wohl vor allem, das alles aus Liebe geschehen
soll… so einfach ist das- und doch so schwierig…
@ für die Kirche Ich, z.B., neige manchmal zu etwas radikalen Ansichten. Aber ich bin mir dessen bewußt.
Sind Sie ich?? Ich glaube, der Zustand in der Kirche hat uns auch etwas radikal gemacht So ist es. Zumindest
teilweise. Man kriegt ja normalerweise die ganzen Schieflagen garnicht alle mit. Ich muss sagen, ich lese
Kreuz net erst seit Anfang 2008. Seither hat sich meine Einstellung doch schon ziemlich gewandelt bzw.
radikalisiert. Die Ursache liegt dabei weniger in den kreuz.net-Artikeln als in den kirchenfeindlichen
Leserkommentaren. Diesem brutalen Hass und den zerstörerischen Einstellungen von solchen, die sich „katholisch“
nennen, kann man nicht nachsichtig begegnen.
#73 für die Kirche 21:46:57 | Dienstag, 4. November 2008
@Fragender: dann haben die Menschen halt ihren Fehler. Ich sehe nicht so, daß sie aufgrund ihres Glaubens
so hart argumentieren. Das ist wohl ein bestimmter Charakterzug. Ich, z.B., neige manchmal zu etwas radikalen
Ansichten. Aber ich bin mir dessen bewußt. Es gibt auch liberale Atheisten, die nur noch eigene Meinung
als die einzige Wahre behaupten wollen. Das hat wenig mit Glaubensrichtung zu tun. Ich glaube, der Zustand
in der Kirche hat uns auch etwas radikal gemacht: Wenn Du wie Ich als Konvertitin glauben will, aber dann
von dem Pfarrer hören muß, daß man alles nimmer mehr ernst nehmen soll, weil dies ohnehin alles veraltes
Zeuge und nicht mehr modern ist, dann fühlst Du Dich vielleicht auch wie ich abgelehnt. Denn ich trete
in die Kirche ein, um in der Gemeinschaft glauben und praktieren zu können, was die Kirche lehrt. Sagt
aber ein Pfarrer zu mir, Du irrst Dich, sowas nehmen wir selber doch nicht recht. Ja, das macht mich schon
etwas wütend.
@für die Kirche: ich bin so frei, und beantworte Ihre Frage. Kritik ist dann erlaubt, wenn sie von einer
Fraktion kommt, der sich der Fragende zugehörig fühlt. Jede andere abweichende Meinung ist Hetze. Deswegen
ist ja auch nur in diesem Zusammenhang zu verstehen, weswegen sich – ausgerechnet – über Namensnennung
von Priestern aufgeregt wird, die lang und breit sich schon selber medial als „kirchenkritisch“ geoutet
haben, also alles andere als anonym zu bleiben sich wünschen. Im Übrigen würde der Herr Pfarrer, würden
Sie Ihr Ansinnen verwirklichen, Ihnen was pfeifen. Unsere Pfarrer sind doch selbst-denkende, gebildete
Katholiken.
#71 Fragender 21:40:55 | Dienstag, 4. November 2008
@ n.e.L. weil „Hardcore-Katholiken“ beim draufschlagen immer wesentlich härter sind, als beim Akzeptieren
von Kritik- da kommt dann meist die „schwache Sünder“-Softie-Masche. Wobei ich zugebe, daß Sie eh noch
gemäßigt sind… meistens.
#70 für die Kirche 21:38:25 | Dienstag, 4. November 2008
@Fragend:O.K. was ist eine Kritik in Ihrem Sinne? Wenn ich den Pfarrer kennen und Gelegenheit haben würde,
würde ich zu ihm gehen, und sagen: Hochwürdiger Herr Pfarrer, Sie sollten vielleicht doch mehr Zeit
für den Glauben verwenden. Meinen Sie, er wird auf mich hören?
#67 Fragender 21:30:22 | Dienstag, 4. November 2008
@für die Kirche: Kritik Ja- Kritik ist gut und wichtig. Er kann wirklich austreten und einmal wirklich
arbeiten. … aber das ist keine Kritik, der „Artikel“ ist keine Kritik und auf dieser unchristlichen
Hetzseite findet man höchst selten Kritisches, aber dafür tagtäglich Hassparolen! @ n.e.L. Wieso überrascht
mich diese „Argumentation“ jetzt nicht?
#65 für die Kirche 21:21:18 | Dienstag, 4. November 2008
@Fragenden: Kritik Zugestanden, daß man vielleicht den Ton mäßigen soll. Aber Kritik muß sein (gerade
von Christen, denn nur sie wissen, was nicht stimmt, außerstehenden können es nicht sehen) Wort des
Herrn: Von der Verantwortung für den Bruder 15 Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn
unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. 16 Hört er aber
nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit, denn jede Sache muss durch die Aussage von zwei
oder drei Zeugen entschieden werden. 17 Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde. Hört er
aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner. 18 Amen, ich
sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was
ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein. 19 Weiter sage ich euch: Alles, was
zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten. 20 Denn
wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.
#64 Fragender 21:15:04 | Dienstag, 4. November 2008
@ N.e.L. Wer sich auf den Balkon stellt und schreit: „Liebt mich und das, was ich sage“ muss auch mit
der Reaktion rechnen „Nein danke, wir hassen, was du sagst und verachten dich dafür!“ Ja- mit der Reaktion
müssen sie rechnen- aber nicht von Christen. Hass und Verachtung sind nicht gerade das Erkennungsmerkmal
von Christen… nur von Fundamentalisten, die Ihren Glauben pervertieren…
@ Fragender Gut, dann sei ihr Standpunkt akzeptiert. Aber ich bleibe dabei: Wer sich auf den Balkon stellt
und schreit: „Liebt mich und das, was ich sage“ muss auch mit der Reaktion rechnen „Nein danke, wir hassen,
was du sagst und verachten dich dafür!“ Deswegen tut mir eigentlich auch Gloria nicht leid, wegen der
Hetzkampagne gegen sie. Einerseits ist sie selbst stark genug, das zu überstehen, andererseits hat sie
zwar nicht gesagt „liebt mich und das, was ich sage“ aber sie ging auf den Balkon! Und die nachträgliche
Recherche zu Mixa oder meinetwegen auch Meisner) überlasse ich ihrer eigenen Initiative. Und für ihre
Aussage zur Berechtigung für „konstruktive Kritik“ gilt ganz klar, dass der Schrei nach der Priesterehe
keineswegs konstruktiv ist!
Werter Elijahu, wollen Sie eine Auseinandersetzung – etwa in der Art, wie wir sie schon einmal hatten?
Ich habe hier gar nichts zuzugeben – schon gar nicht, Priester zu irgendetwas veranlaßt zu haben, oder
irgendetwas zu fördern – zumindest nichts, was deren klerikalen Standespflichten widerspricht. Gegenteilige
Behauptungen, mein Wertester, sind wohl Ihrer (vermeintlichen) „Schlaulesetechnik“ geschuldet, denn ich
weiß, was iich schrieb. Aber, mein Allerwertester, wenn Sie schon die Backen so gewaltig anstrengen müssen,
um Ihren eigenen Wind zu halten: Wie war das noch mit Ihrer Literaturbewältigung bei welchem Lebensalter?
Bedarf das neuerlicher ausgedehnterer Erörterung?
#61 für die Kirche 21:05:00 | Dienstag, 4. November 2008
@Fragend: es wäre schön, wenn die modernen Priester noch Kritik vertragen (ich meine im höflichen Ton
formulierte Kritik). Aber haben Sie je einen gesehen, der Kritik freundlich aufnimmt? Ich wäre für einen
Hinweis dankbar.
#59 Fragender 21:01:22 | Dienstag, 4. November 2008
@ n.e.L. Ich verurteile Hasspredigten aller Couleurs- Von Katholiban bis Taliban, von Kommunisten bis
Nazis- völlig egal. Kritik ist gut, richtig und wichtig, so lange sie konstruktiv und nicht destruktiv
ist. Eine alte Erkenntnis ist aber, das Fundamentalisten selbst konstruktive Kritik nicht gut vertragen,
während sie eigene Haßpredigten rechtfertigen. Und der „kollektive mediale Hass“ ist mir offenbar entgangen,
aber ich lasse mich gerne davon überzeugen, daß es diesen gab… um ihn dann heftig zu verurteilen!
#57 Elijahu † 20:57:57 | Dienstag, 4. November 2008
Blub Blub Nur: Was hat der inkriminierte Pfarrer getan, daß er deswegen namentlich in diesem Forum in
die Öffentlichkeit gezerrt wird. Öffentlich an den Pranger gestellt gehören solche Gestalten, damit
sie lernen dass sie nicht einfach tun können was ihnen in den Kram passt, sondern sich vor ihren katholischen
Mitmenschen für ihr 68-Ideologie-Verhalten rechtfertigen müssen. Der Pranger war schon im Mittelalter
ein probates Mittel um die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten. Im übrigen schreibt Christus selbst
im Evangelium uns vor, die Sünden eines hartnäckigen Gemeindemitglieds der ganzen Gemeinde bekanntzumachen
und ihn damit aus der Gemeinde auszuschliessen bis er sich bekehrt hat. Sie indes, „werte“ Clarissa, sollten
hier mal nicht auf die Idee kommen auf gute aufrechte Christen, die lediglich das Evangelium Ernst nehmen,
mit dem Finger zu zeigen. Haben sie doch in diesem Forum vor nicht allzu langer Zeit zugegeben, die Sünde
von Sodom bei Priestern durch ihr Verhalten sogar noch aktiv zu fördern. Sie sollten sich was schämen,
ziehen sie erstmal den Balken aus ihrem eigenen Auge.
Eine interessante Frage! Bis zum Tridentinum war die Kleidung der Säkularkleriker m.W. nicht näher geregelt –
anders als die der Ordensleute, die ihren Habit trugen. Das Tridentinum verfügte (sess. XIV), daß Kleriker
(unter Andrhung des Verlustes ihrer Benefizien – so starke Druckmittel waren seinerzeit vonnöten!) „angemessene
Klerikerkleidung“ tragen müssen. Can. 136 § 1 CIC 1917 bestimmt, daß Kleriker schickliche Klerikerkleidung
tragen sollen; fast wortgleich: can. 284 CIC mit dem Unterschied, daß die Regelung der zuständigen Bischofskonferenz
zusteht. Die DBK empfiehlt: Oratorianer- oder römisches Kollar, wahlweise: Schwarzer Anzug mit Krawatte
und Reverskreuz. Von Dauersoutanenzwang (wie bei gewissen Splittergruppen selbst beim Fußball üblich)
ist dabei keine Rede – allerdings auch nicht von Schlabberkleidern. Nur: Was hat der inkriminierte Pfarrer
getan, daß er deswegen namentlich in diesem Forum in die Öffentlichkeit gezerrt wird. Zumindest die
Namensnennung halte ich im höchsten Maße für geschmacklos – und dabei enthalte ich mich sogar einer
weiteren rechtlichen Prüfung des Anfangsverdachts eines Verstoßes gegen can. 220 CIC durch die Redaktion
dieses Forums.
Eljahu: Feinfühlige Art Als ich ihn darauf aufmerksam machte dass er mit dieser Einstellung den Boden
der katholischen Kirche verlassen hätte, wurde er sehr grantig und hat sogar rumgeschrien. Wenn du ihn
mit derselben feinfühligen Art darauf hingewiesen hast, mit der du hier z.B. Schwule darauf hinweist,
dass sie Sünder oder Frauen, dass sie nix Wert seien, dann muss ich sagen, der Priester hatte sich gut
in der Gewalt. Ich hätte dir wahrscheinlich auf die Fresse gehauen.
#53 Elijahu † 20:46:32 | Dienstag, 4. November 2008
Gehen sie mal mit offenen Augen durchs Leben Die Realität sieht anders aus. Es gibt moderne Priester,
die öffentlich im Gottesdienst predigen, daß sie nicht an die Auferstehung glaubt. Das habe ich noch
nie erlebt. Zumal wäre so ein Priester nicht mehr katholisch, sondern ein Apostat Ich kenne gleich zwei
von der Sorte persönlich. Und das waren nicht irgendwelche Landpriester, sondern die gehören beide zum
Inneren Führungskreis der Diözese und waren dort jahrelang für die Priesterausbildung zuständig. Der
eine als Spiritual, als geistiger Führer der Priesteramtskandidaten, hat mir gegenüber geleugnet dass
es eine leibliche Auferstehung geben würde; Christus sei lediglich „in den Glauben seiner Jünger hinein
auferstanden“, sie hätten sich das Ganze damals also alles nur eingebildet. Als ich ihn darauf aufmerksam
machte dass er mit dieser Einstellung den Boden der katholischen Kirche verlassen hätte, wurde er sehr
grantig und hat sogar rumgeschrien.
#52 Fragender 20:36:43 | Dienstag, 4. November 2008
@ Reformeifer Das satanische sehe ich in der emotionalen Hetzsprache, den Lügen und Halbwahrheiten- das
ist einfach nicht wahrhaftig und somit satanisch. Das ist nicht die Sprache der Liebe, sondern die Verunglimpfung
von Menschen… und was ihr getan habt dem Geringsten…
Frage an den Fragenden Haben Sie ebenso Bischof Mixa verteidigt, als sich der kollektive mediale Hass
über ihn für seine unbequemen Standpunkte ergossen hat? Oder gelten Ihre Grundsätze nur für die, die
Ihrer Meinung sind?
@Fragender Sie schrieben folgendes: P.S.: Mir geht es nicht darum, diesen Priester als leuchtendes Vorbild
darzustellen, dazu weiß ich viel zu wenig über ihn. Ich möchte nur die menschenverachtende, satanische
Systematik, die auf dieser antichristlichen Hetz-Homepage betrieben wird aufzeigen… Und was ist mit
der Systematik jener Kleriker die durch ihre fehlende Authentizität und ihres Doppellebens (Frau, Kinder,
Mann) die Kirche zur Lachnummer verkommen liessen? Im Übrigen worin steckt das Satanische? Im Aufklären
der Mißstände in der Kirche, wie es auch Luther wollte oder im Verschweigen und im Weiterso? Etwa wenn
ein Priester gerne mit seiner Haushälterin zum Einkaufen geht?
@Für die Kirche Die Realität sieht anders aus. Es gibt moderne Priester, die öffentlich im Gottesdienst
predigen, daß sie nicht an die Auferstehung glaubt. Das habe ich noch nie erlebt. Zumal wäre so ein
Priester nicht mehr katholisch, sondern ein Apostat
Bei HBR hackte es: „Jetzt wollen also die „Altgläubigen“ einem Priester vorschreiben, wie er sich zu
kleiden hat.“ Nein, mein Allerwertester, nicht die „Altgläubigen“, nicht die Petrusse und auch nicht
die Piusse, sondern das kanonische Recht. Im Canon 284 des Codex Iuris Canonici heißt es: „Die Kleriker
haben gemäß den von der Bischofskonferenz erlassenen Normen und den rechtmäßigen örtlichen Gewohnheiten
eine geziemende kirchliche Kleidung zu tragen.“ Die Partikularnorm Nr. 5 der Deutschen Bischofskonferenz
zu Canon 284 CIC legt zur Kleidung des Geistlichen folgendes fest: „Der Geistliche muss in der Öffentlichkeit
durch seine Kleidung eindeutig als solcher erkennbar sein. Von dieser Bestimmung sind die Ständigen Diakone
mit Zivilberuf ausgenommen. Als kirchliche Kleidung gelten Oratorianerkragen oder römisches Kollar, in
begründeten Ausnahmefällen dunkler Anzug mit Kreuz.“ Aber die Neu-Ungläubigen haben davon natürlich
keine Ahnung.
@ Fragender wenn sich dieser „Pfarrer“ selbst in den Mediendschungel wirft, anstatt in seinem Pfarrhaus
und seiner Pfarrkirche zu „arbeiten“ (Grüßle an „für die Kirche“ ), muss er mit heftigen Reaktionen
rechnen. Die Medien sind kein Schmusebett.
#45 Fragender 20:26:55 | Dienstag, 4. November 2008
@für die Kirche P.S.: Mir geht es nicht darum, diesen Priester als leuchtendes Vorbild darzustellen,
dazu weiß ich viel zu wenig über ihn. Ich möchte nur die menschenverachtende, satanische Systematik,
die auf dieser antichristlichen Hetz-Homepage betrieben wird aufzeigen…
#44 für die Kirche 20:24:55 | Dienstag, 4. November 2008
@Fragend: ist ja schon recht, er arbeitet für Leute wie Sie, zufrieden? Schön, daß es immer noch Laien
gibt wie die Fragenden, die solche Priester bei ihrer Freizeitgestaltung unterstützen.
#43 Fragender 20:22:32 | Dienstag, 4. November 2008
@für die Kirche habe ich oft gesehen und kann mir bereits vorstellen. Gur- sie bekennen sich also zu
Ihren Vorurteilen- das ist zumindest ehrlich. Hauptsache, solche Priester meide ich wie Pest. Das ist
ihr gutes Recht, wenn auch aus christlicher Sicht bedenklich. (Sie hätten auch sagen können „meiden
wie einen Aussätzigen oder Zöllner“) Das gibt Ihnen aber meiner Meinung nach noch nicht das Recht, dem
Priester zu unterstellen, „nicht wirklich“ zu arbeiten etc. … so lange Sie keine handfesten Argumente
dafür haben, ist das doch eher bösartig, oder? P.S.: Mir geht es nicht darum, diesen Priester als leuchtendes
Vorbild darzustellen, dazu weiß ich viel zu wenig über ihn. Ich mölchte nur die menschenverachtende,
satanische Systematik, die auf dieser antichristlichen Hetz-Homepage betrieben wird aufzeigen…
@Fragender Zählen Sie doch eins und eins zusammen? Er hat Zeit über Ökologie zu referieren und dabei
zig Kilometer mit einem Auto (für die Umwelt ?) zu fahren. Er hat Zeit sich für die Ilztalbahn stark
zu machen und bei den Grünen sich herumzutreiben. Er jammert aber im Gegenzug über die Belastung, der
ein Priester ausgesetzt ist. Würde er sich wirklich auf seinen Dienst an Gott und den Menschen beschränken,
dann wäre er nicht nur glaubwürdiger, er würde auch mehr Zeit für Stundengebet und Sakramentenspendung
finden. Beides ist für ihn nicht so wichtig und da lässt er dann lieber andere für sich arbeiten.
#41 Elijahu † 20:18:30 | Dienstag, 4. November 2008
Katholische Kirche im Endstadium „Dem Magazin fällt auf, daß Hw. Krell im Religionsunterricht weder
von Jesus Christus noch von Gott spricht – sondern vielmehr über Belangloses plappert. Der Tarnpriester
rechtfertigt sich hochgestochen damit, daß er den Glauben nicht wie eine Fahne vor sich hertrage, sondern
im Grunde „Ethikunterricht“ betreibe.“ Was soll man dazu noch sagen. Solche Gestalten sind heute die Regel,
nicht die Ausnahme. Der Leiter meines bischöflichen Gymnasiums, ein Priester, ist Mitglied im Rotarierclub,
einer Freimaurerorganisation, befindet sich somit im Stand der schweren Sünde und wäre eigentlich exkommunziert.
Trotzdem massen sich solche abgefallenen Gestalten an, die Kommunion auszuteilen. Glaubwürdigkeit Null,
Ergebnis: leere Kirche, und die Jugendlichen würden sich eher von der Schule werfen lassen als aus dessen
Hand die Kommunion zu empfangen. Pfarrer Krell unterstützt auch gern den verweltlichten ‘Katholischen
Frauenbund’. Dessen Leiterin in Röhrnbach, Erika Raab, ist Protestantin. Sie lädt den Pfarrer gerne
zu Nordic-Walking, Gymnastik, Pilates, Musicalfahrt und Biergarten ein. Was?!? Die Leiterin des Katholischen
Frauenbundes ist PROTESTANTIN? Die haben doch nicht mehr alle Tassen im Schrank.
@ Fragender Dann verkürzt: Ein anständiger Pfarrer hat sich überhaupt nicht in irgendeinem Blatt bauchpinseln
zu lassen! Die Thesen sind „lächerlich“ weil sie nun bald vierzig Jahre alt sind und tausendfach widerlegt!
Finden Sie dass auch sonst alles auf dem Stand der Siebziger stehen bleiben sollte? Lächerlich macht
einen Priester übrigens auch ein Bild in Schlagersängerpose!
#39 für die Kirche 20:15:52 | Dienstag, 4. November 2008
@HBR: solange ein moderner u. weltoffener Priester die zentralen Glaubensinhalte der Kirche rüberbringt
und dabei vielleicht auch noch die Gemeinde begeistern kann, ist es doch ok. Grundsätzlich zugestanden.
Wäre schön, wenn solche Leute, die sich als weltoffen zeigen, noch den Glauben kennen und an die Leute
rüberbringen. Die Realität sieht anders aus. Es gibt moderne Priester, die öffentlich im Gottesdienst
predigen, daß sie nicht an die Auferstehung glaubt.
#38 Fragender 20:08:56 | Dienstag, 4. November 2008
@ n.e.L. vielleicht findet er diese „Thesen“ gar nicht lächerlich?!? Vielleicht ist das nur Ihre Sicht
der Dinge, das die „Thesen lächerlich“ sind ?!? Vielleicht ist Ihre Sicht der Dinge gar nicht der Maßstab
des Himmels und der Erde?!? (auch wenn sie auf dieser Homepage vermutlich mehrheitsfähig ist…)
Solange ein moderner und weltoffener Priester die zentralen Glaubensinhalte der Kirche rüberbringt und
dabei vielleicht auch noch die Gemeinde begeistern kann, ist es doch ok. Da ist dann die alltägliche
Kleidung wirklich völlig wurscht
#36 für die Kirche 20:06:49 | Dienstag, 4. November 2008
@Fragender: solche moderne Priester habe ich oft gesehen und kann mir bereits vorstellen. Egal in welcher
Sprache sie beschrieben werden. Bei „wir sind Kirche“ werden sie positiv beschrieben, hier negativ. Aber
mir ist auch schon wurst, wie er sein Brot verdient. Hauptsache, solche Priester meide ich wie Pest.
#34 Fragender 19:58:59 | Dienstag, 4. November 2008
@ für die Kirche also so entstehen „Wahrheiten“ Eine Zeitschrift schreibt einen Artikel über einen Priester.
Eine umstriittene Homepage zitiert aus dem Artikel und interpretiert schamlos . Oder glauben sie im Ernst,
daß im original-Artikel stand „Der Geistliche jammert … vielmehr über Belangloses plappert…Extremisten-Organisation
‘Bündnis 90/ Die Grünen’ …“ ??? das ist doch die übliche polemische kreuz.net-Hass-Sprache! Aus dieser
schamlosen Interpretation eines Berichtes (die mit journalismus genausoviel zu tun hat wie diese kirchenfeindliche
Homepage mit „katholisch“) entnehmen sie Inhalte und interpretieren sie nochmals… und erkennen das dann
als Wahrheit… Das alte Kinderspiel „Stille Post“ ist ja dagegen geradezu ein wissenschaftliches Instrumentarium…
#33 für die Kirche 19:47:20 | Dienstag, 4. November 2008
@fragend: siehe nur den artikel oben, außerdem, wer sich nicht für den Glauben einsetzt, aber sich gegen
das kirchliche Lehramt stemmt, kann kein guter Priester sein. Er ist wie ein Lehrer, der sich nicht auf
den Lehrstoff vorbereitet, sondern im Unterricht von eigenem Hobby erzählt. Wenn Sie dies als arbeiten
nennen will, dann bitte schön. Und wenn Sie ihre Kinder zu solchen Lehrern schicken wollen, dann bitte
schön.
Lachnummer Krell sitzt im Passauer Priesterrat Dieser Priester sammelt doch auch Micky-Maus-Krawatten
und fährt lieber mit seinem schwarzen VW-Käfer durch die Gegend. @Fragender: Wie passt denn dieses Auto
(mit hohem Bezinverbrauch und evtl. ohne Katalysator?) zu seinen Umwelt-Gottesdiensten und Referaten ?
#30 bonifatius 19:35:04 | Dienstag, 4. November 2008
@moguntinus: Priesterliche Kleidung „In meiner Heimatstadt tragen selbst einige der Domkapitulare keine
priesterliche Kleidung.“ Ja, wenn das Salz schal geworden ist, taugt es zu nichts mehr. Es wird hinausgeworfen
und zertreten:
#29 für die Kirche 19:32:03 | Dienstag, 4. November 2008
@Fragender: gute Priester arbeiten sehr viel, aber die schlechten nicht. Verstehen Sie mich nicht falsch,
ich kenne Patres, die mit 80 viel mehr arbeiten als dieser 44jähriger, der die ganze Zeit seiner Privatvergnügung
frönt. Schauen Sie nur den Papst an, was er die ganze Zeit geleistet hat. Hut ab! Kann ich nur sagen.
was meint er eigentlich damit? Jahr für Berufungen Krell: Warum läuft der Bischof nicht Sturm in Rom?
Wogegen? Gegen Waschlappen-Pfarrer wie er selbst einer ist, und die keinen mehr davon überzeugen können,
den Glauben offensiv zu leben oder der eigenen Berufung nachzuspüren?
#27 Fragender 19:24:36 | Dienstag, 4. November 2008
@für die Kirche Also Ihre Meinung, das Priester nicht wirklich arbeiten, finde ich ziemlich mies und
vor allem auch höchst unpassend für jemand mit Ihrem Nickname…
#26 für die Kirche 18:51:25 | Dienstag, 4. November 2008
44, ein Alter, einen anderen Beruf zu suchen, statt das schöne Pfarrhäuschen für sich zu beansprechen.
Er kann wirklich austreten und einmal wirklich arbeiten. Die von ihm angebetene säkulare Gesellschaft
wird ihm schon zeigen, wie gütig sie mit ihm meint.
@Aloisbischof Übrigens ist das Nichttragen der Soutane (oder anderer wirklicher Priesterkleidung, es
muß nicht unbedingt eine Soutane sein in der BRD) für mich Grund bei solchen Priestern nicht zu beichten.
Und mehrere Gläubigen tun dies nicht. Das sollten diesen „modernen“ 1970er-Medienlieblingen klar sein.
Selten sowas lächerliches gelesen. Aber jeder soll sich den Beichtvater suchen, den er haben will
#24 Fragender 18:46:36 | Dienstag, 4. November 2008
@ Biene Ich finde das gut und richtig. Noch wichtiger finde ich es jedoch, durch das Leben und Handeln
im Alltag etwas von der Liebe Christi weiterzugeben. Wer das nicht tut (sondern z.B Hass predigt, wie
so manche „Hochleistungskatholiken „ in diesem Forum) kann Kreuze, Soutanen etc. tragen so viel er will
und wird dennoch kein Zeugnis Christi sein.
#23 Alois Bischof 18:44:42 | Dienstag, 4. November 2008
Sowjetunion in Niederbayern? Seit wann werden Priester in Niederbayern wegen ihrer Priestkleidung verfolgt?
Dieser 44-Jährige kommt mir vor wie ein überjähriger 1968er Kleriker, wie es viele gibt. Wahrscheinlich
haben solche ihn angesteckt. Kritisches Denken nennt man das, aber Kritik an dieser Bewegung, darf es
nicht geben. Ich bin darüber empört, dass immer noch derartige Priester Kirchensteuern empfangen und
für ihre Hobbyspielchen sogar noch gut bezahlt werden, ganz nach dem Bayerischen Konkordat. Krawatten,
Zölibatsablehnung und die Forderung der Priesterheirat sind Themen der 1970er. Darüber regt sich die
römisch-katholische Jugend nicht auf. Und sonstige Jugend auch nicht. Nur die angeblich „Modernen“ Geistlichen
die in den 1970ern stecken geblieben sind (dem Geiste nach), jammern immer über diese Themen. Übrigens
ist das Nichttragen der Soutane (oder anderer wirklicher Priesterkleidung, es muß nicht unbedingt eine
Soutane sein in der BRD) für mich Grund bei solchen Priestern nicht zu beichten. Und mehrere Gläubigen
tun dies nicht. Das sollten diesen „modernen“ 1970er-Medienlieblingen klar sein.
#21 für die Kirche 18:32:27 | Dienstag, 4. November 2008
Soutane ist schöner Ich war einmal mit zwei ausländischen Gästen in einer Kirche. Eine ist ohne religion,
die andere buddistisch (sie kommt aus Asien). Ich hat ihnen die Stadt gezeigt, und auch eine sehr bedeutende
Klosterkirche in unserer Stadt. Es war gerade die Zeit für eine Nachmittagsmesse (für Schulkinder u.
Eltern). Sie haben mich gefragt, ob sie die Messe anschauen dürfen. Natürlich, habe ich gesagt. Der
Messner war in einer Soutane bekleidet und lief herum, um Vorbereitungen zu treffen. Und die beiden Damen,
die die katholische Tradition nicht kennen, sagen, dieses Kleidungsstück steht ihm gut!
#20 Interessierter 18:31:06 | Dienstag, 4. November 2008
Einstellung zur Lehre der Mutter Kirche Die fehlende priesterliche Kleidung ist meiner Meinung nach nur
ein (kleiner) Punkt, viel problematischer ist ja die, man muß fast sagen, feindliche, Einstellung zur
Mutter Kirche dieses hochwürdigen Herrn …
Jetzt hackt es langsam Jetzt wollen also die „Altgläubigen“ einem Priester vorschreiben, wie er sich
zu kleiden hat. Am besten noch in alter wie anno dazumal oder was… Man kann es mit der Nostalgie auch
übertreiben
#18 Fragender 18:23:26 | Dienstag, 4. November 2008
kreuz.net jammert, plappert und sudert dahin… und wenn ich mir das Foto anschaue, dann erkenne ich,
daß kreuz.net von „Tarnkleidern“ genauso viel (oder wenig) Ahnung hat wie vom Christentum. Die kirchenfeindliche
Institution FSSPX, die ja hinter der umstittenen Homepage (streng durch einen anonymen Server getarnt)
zu stehen scheint, sollte weniger heulen, ketzen und hetzen und mehr glauben!
#17 Korbinianus † 18:15:37 | Dienstag, 4. November 2008
Der Papst ist doch auch nicht als Priester erkennbar! Wenns danach ginge, müsste der Papst doch auch
seine roten Schuhchen, auf die Schwule immer so abfahren, seine bunten Oberkleider und die Domkapitulare
ihre Tierfelle ablegen. Aber danach gehts nicht, und das ist gut so! Hetz.net ist mal wieder köstlich
zum Lachen!
#16 Biene Maja 17:24:20 | Dienstag, 4. November 2008
Priesterkleider man soll einen Priester schon erkennen er soll zuminderst ein Kreuz tragen und sein Benehmen
danach richten er soll würdevoll sein irgendwo ist es ein Verrat wenn er das nicht zeigt Christus steht
auch zu uns uneigeschrängt
#15 Burgorus 17:11:53 | Dienstag, 4. November 2008
@proetcontra @joberens und Schach Er trägt ein kuttenähnliches Kleidungsstück, das auf die Mehrheit
des Volkes mehr belustigend wirkt, was aber „Hochwürden“ die Ehrerbietung einiger in der Zeitschleife
verfangener sichert. Das stimmt nun einfach nicht. Die Menschen haben vor Geistlichen in vorgeschriebener
Kleidung großen Respekt, was ich schon von mehreren persönlich gehört habe. Ebenso sind viele unserer
Pfarreiangehörigen über priesterliche Anorak-Kleidung und Ähnliches schwer enttäuscht. @joberens:
Nennen Sie mal einem Schachspieler, der behauptet, auf die und die Figuren auf dem Brett komme es nicht
an. Der nimmt sie nicht mehr ernst. Genauso sieht man am Menschen alles. Jede Kleinigkeit kann entscheidend
sein. Den ersten Eindruck gewährt die Kleidung. Sie verrät dem Menschen, ob es der Priester ernst meint.
Es bilde sich keiner ein, dass es nicht im Unterbewusstsein eines jeden Menschen steckt, nur denjenigen
ernst zu nehmen, der sich zumindest selber ernst nimmt, der also auch Wert auf eine korrekte Erscheinung
legt. Derjenige, der wie das gewöhnliche Volk gekleidet ist, wird von jedem als Kuscher erkannt, als
Schmeichler, als einer, der sagt: „Bleibt so, wie ihr seid. Ich bin so wie ihr. Nehmt mich doch an als
einen von euch.“ Dieses Bettlerische, dieses Zurschaustellen gescheiterter Autorität ist doch nur noch
ekelerregend.
#14 Moguntinus 17:03:21 | Dienstag, 4. November 2008
priesterliche Kleidung In meiner Heimatstadt tragen selbst einige der Domkapitulare keine priesterliche
Kleidung. Es stimmt mich immer wieder traurig, wie wenig sich Priester offenbar mit ihrem Dienst identifizieren,
daß sie ganz bewußt nicht als Priester wahrgenommen werden wollen.
@ Amanda: Merci Hier …iscatholicus.blogspot.com/…08/08/blog-post.html ein interessanter Gedanke dazu:
The habit speaks of leadership Aber wer will heute schon noch (An)Führer sein, eine wahrlich schwierige
und anstrengende Aufgabe, wo es so einfach ist, nur hinterherzuhecheln?
Ich finde Priester, die Soutane oder zumindest ein Collarhemd tragen und somit als Priester kenntlich
sind, klasse. Gott sei Dank tun das wieder viele junge Priester, nicht nur bei den Traditionalisten der
FSSPX.
#9 PhilippNeri 16:48:28 | Dienstag, 4. November 2008
@Roma locuta Der Iran wäre doch eigentlich auch eine mindestens gleich gute Lösung. Ich bin sicher,
es gibt noch viele Länder, die sich hervorragend eignen würden.
#6 proetcontra 16:44:57 | Dienstag, 4. November 2008
Ein im 16. Jh. verfangener Priester von heute unternimmt nichts, um beim sogenannten Volk zu sein(Gott
wurde dafür sogar Mensch!). Er trägt ein kuttenähnliches Kleidungsstück, das auf die Mehrheit des
Volkes mehr belustigend wirkt, was aber „Hochwürden“ die Ehrerbietung einiger in der Zeitschleife verfangener
sichert (von Jesus ist eine sich von der üblichen Männerbekleidung her unterscheidende Gewandung nichts
bekannt). Vielleicht sollten einige sich hier das Büßergewand der frühen Kirche anlegen, um ihrer ehrenwerten
Gesinnung auch nach außen Ausdruck zu geben. Was? Das fällt keinem ein? Ja, …warum denn nur?
#5 PhilippNeri 16:43:27 | Dienstag, 4. November 2008
Ja, der Irak… … eigent sich für solche Priesterseelen besonders. Hat wurde nicht auch Msgr. Bugnini
zum Nuntius im Irak befördert, als Belohnung für die Liturgierreform?
Wenn der H.H. Schraml ausländische Priester in seine Diözese holt (man nenne mir einen Bischof in D,
der das nicht nötig hat?), könnte man doch im Gegenzug solche Tarnkappenpriester ins Ausland schicken.
Im Irak würde es sich wenigstens lohnen, wenn sich Herr Krell tarnt, um nicht erkannt zu werden. Dorthin
passt er, wo sich Christen nicht zu erkennen geben dürfen, ohne abgeschlachtet zu werden. Aber da gibt’s
dann auch kein billiges Blatt, das die Ego-Gelüste dieser Priester mit medialem Bauchpinseln streichelt.
Die Kleidung macht es doch nicht Der Priester ist doch hundertprozentig okay. Was er vertritt ist auch
die Meinung der allermeisten selbst denkenden Katholiken. Wette, daß er auch noch Jugend in seinen Gottesdienste
bekommt. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)