Modernismus
Ein moderner Priester von vorgestern
Um als Priester näher beim sogenannten Volk zu sein, trägt er grundsätzlich nur Tarnkleider, um nicht als Geistlicher erkannt zu werden. Von Samuel Nolte.
Krawatten sind neben Hawai- und Karohemden beliebte Tarnkleider für Kleriker.
Krawatten sind neben Hawai- und Karohemden beliebte Tarnkleider für Kleriker.
© Frau Elbe, CC
(kreuz.net) Die Pfarrei Röhrnbach im Bayerischen Wald hat rund 5.000 Seelen. Sie liegt 25 Kilometer nördlich von Passau und gehört zur gleichnamigen Diözese.

Im Pfarrverband Röhrnbach/Kumreut wirkt Hw. Markus Krell (44).

Diesen Sommer publizierte das Hamburger Wirtschaftsmagazin ‘brand eins – Neuland’ ein Sonderheft zum Landstrich Niederbayern.

Niederbayern ist der katholischste Teil der Bundesrepublik. Im Bistum Passau gehören achtzig Prozent der Bevölkerung zur Kirche.

Beim Thema „Glaube und Kirche“ pries das Wirtschaftsmagazin Hw. Krell als angeblicher Pfarrer der Zukunft.

Hw. Markus Krell
Hw. Markus Krell
Hw. Krell gehört zur umstrittenen österreichischen ‘Pfarrer-Initiative’ . In der Vergangenheit hielt er ferner Vorträge für die kirchenfeindliche Organisation ‘Wir sind Kirche’.

In der Öffentlichkeit trägt der Geistliche Tarnkleider, um nicht als Priester erkannt zu werden.

Vor ‘brand eins Neuland’ meint er, daß er zwar von der „Botschaft Jesu“ überzeugt sei. Dann formuliert er dialektisch: Er wolle die Menschen „für den Glauben und weniger für die Institution Kirche“ gewinnen.

Um diese Menschen zu erreichen, verzichte er auf die Priesterkleidung – und somit darauf, als Priester erkenntlich zu sein.

Er kenne das von der Bahn – fabuliert Hw. Krell weiter: „Wenn man ein Abteil für sich haben möchte, so zieht man sich wie ein Priester an und alle Menschen weichen“ – angeblich.

Dem Magazin fällt auf, daß Hw. Krell im Religionsunterricht weder von Jesus Christus noch von Gott spricht – sondern vielmehr über Belangloses plappert.

Der Tarnpriester rechtfertigt sich hochgestochen damit, daß er den Glauben nicht wie eine Fahne vor sich hertrage, sondern im Grunde „Ethikunterricht“ betreibe.

Sich selber bezeichnet er als „Handlungsreisenden im Auftrag Gottes“.

Pfarrer Krell unterstützt auch gern den verweltlichten ‘Katholischen Frauenbund’.

Dessen Leiterin in Röhrnbach, Erika Raab, ist Protestantin. Sie lädt den Pfarrer gerne zu Nordic-Walking, Gymnastik, Pilates, Musicalfahrt und Biergarten ein.

Das Wirtschaftsmagazin gibt dem Pfarrer auch Gelegenheit zum Jammern.

So darf Hw. Krell das „Jahr für Berufungen“ tadeln, das letztes Jahr im Bistum Passau durchgeführt wurde: „Warum läuft der Bischof nicht Sturm in Rom? Statt dessen wurde zum Jahr der Berufung Berufungskerzen und Flyer verteilt“ – heult er.

Die Kirche transportiere angeblich nur noch Inhalte „von gestern“ und weniger „von heute“ – erklärt Hw. Krell, ohne die Kriterien für diese Unterscheidung auf den Tisch zu legen.

So erreicht man die jungen Menschen nicht. Über die Anwesenheit der Jugendlichen im Pfarrverband Röhrnbach/Kumreut macht er keine Angaben.

Dann schimpft er über den Priesterzölibat und eine angeblich niedrige Bezahlung des Klerus.

Dem Bischof von Passau hält er vor, daß er Priester aus dem Ausland holt und ärgert sich darüber, daß sein kirchlicher Vorgesetzter das „qualifiziertes Notsystem“ nennt.

Hw. Krell fragt sich, „warum die Kirche nicht Priester reaktivieren kann, die geheiratet haben und aus dem Kirchendienst ausgeschieden sind.“

Außerdem will er, daß auch Laien die Gemeinden leiten, „statt wie üblich nur Handlangerdienste“ zu verrichten.

Der Geistliche jammert auch sehr viel über die Belastungen des Priesteramtes und klagt, daß er so wenig Zeit für sich selber habe.

Das hält ihn allerdings nicht davon ab, sich bei der Extremisten-Organisation ‘Bündnis 90/ Die Grünen’ zum Beispiel für die Reaktivierung der Ilztalbahn stark zu machen.

Diese extremistische Gruppierung stimmte bei ihrem jüngsten Parteitag in Bayern für die Abschaffung aller religiösen Symbole in öffentlichen Gebäuden und für die Einführung eines muslimischen Feiertages.

Hw. Krell fährt auch in seinen ehemaligen Pfarreien herum, um die Menschen mit ökologischen Vorträgen zu unterhalten.

Die Gemeindereferentin und die Pfarrgemeinderatsvorsitzende loben den Pfarrer und seine angeblich neuen Formen, der Kirche frischen Wind – von vorgestern – zu verleihen.

Gemeindereferentin Stefanie Weingärtner (34) ist froh, daß sie bei Pfarrer Krell auch predigen und Wortgottesdienste leiten darf. Diese sind zwar von der Bistumsleitung auf ein Minimum beschränkt. Aber im Pfarrverband Röhrnbach/Kumreut spielt das keine Rolle.

Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Sabine Mandl, hat für die Kirche große Visionen.

Die Kirche lande dort, wo sie die Gemeindemitglieder selber haben wollten – weiß sie.

Der Passauer Pastoralplan existiere nur in den Köpfen. Aber das sei kein Verlust, sondern die Chance, eine „aktive, selbstbestimmte“ Kirche zu produzieren.

Der Vorgängerbischof sei hier „offener“ gewesen, und die Gemeindemitglieder seien es nach wie vor.
      
101 Lesermeinungen
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#101   Mathias Wagener   13:06:20 | Sonntag, 9. November 2008
Glaube und Kirche
Ein Priester will den Glauben von der Kirche trennen, lebt aber von der Kirche nicht schlecht.
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#100   Bernado   09:58:11 | Donnerstag, 6. November 2008
Gotthard meinte:
„wie gut, dass wir in der Gesellschaft und in der Kirche keine Stände mehr haben.“
Sie irren, mein Gutester, wie üblich. Der Klerus ist nach wie vor ein geistlicher Stand, der sich vom Stand der Laien durch eine besondere Rechtsstellung (dazu gehört auch die vom kanonischen Recht vorgeschriebene gesitliche Kleidung) wesentlich unterscheidet.
Er ist nicht besser als der Laienstand und auch nicht schlechter – aber anders. Im Falle der Priester herausgehoben sogar durch ein unauslöchliches Merkmal, das selbst über den Tod hinaus erhalten bleibt.
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#99   Beweihräucherer †   02:47:20 | Donnerstag, 6. November 2008
Breaking News: 10 000 geschafft
im Jahrhundert-Kreuz.net-Thread
www.kreuz.net/article.7703.html
o^/ o^/ o^/
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#98   Amanda   15:44:47 | Mittwoch, 5. November 2008
Eli? Ja, huhu!!
Der ist nur der ganzweitrechte Gegenpol zu Josef Berens und eigentlich genauso wenig ernstzunehmen.
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#97   Großwildjäger   15:41:19 | Mittwoch, 5. November 2008
@ Jena-Boy:
Aus den Meldungen an die Redaktion über Elihuhu könnte man mittlerweile schon ein Buch machen…
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#96   MartinBieger   15:29:13 | Mittwoch, 5. November 2008
Die Kreuz.Net Redaktion
ist auch nicht viel besser.Die lesen doch mit Sicherheit mit.
Andererseits ohne so einen Forenclown wäre es halb so lustig hier.
Wir lachen doch alle gerne :-D
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#95   Jena-boy †   15:26:47 | Mittwoch, 5. November 2008
@MartinBieger:
Vielleicht sollten wir diesen „Eli ja huhu“ melden. Es ist bestimmt nicht moralisch Mitmenschen zu beleidigen und entwürdigen.
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#94   MartinBieger   15:21:16 | Mittwoch, 5. November 2008
@Elijahu
Sag mal,zählt schlechtes Benehmen auch zu den Christlichen und Katholischen Tugenden die du immer hier hochhälst.
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#93   Horst Schimanski   15:20:50 | Mittwoch, 5. November 2008
Der korrekte Name
Obamas lautet Gottfried Lumumba. Zudem ist er schwul, sowie dezidierter Stalinist und Satanist.
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#92   Elijahu †   15:18:29 | Mittwoch, 5. November 2008
Braune Scheisser sind allenfalls die Anhänger ihres „Führers“ Obama Barack
-Kindsmordbefürworter („Gesetz zur Reinheit der Rasse“)
-Homosexbefürworter (siehe Massenvergewaltigung von osteuropäischen Knaben durch die SS, oder die SA deren Anführer Röhm selber schwul war)
Die Stimmen dieser braunen Bande vereinigen sich auf deutschen Strassen und jubeln ihrem neuen „Heil“-Bringer Obama Barack zu als wenn wir uns im Jahr 1933 befinden würden.
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#91   kritischerbeobachter   14:19:44 | Mittwoch, 5. November 2008
Auch ich stehe jetzt zu meiner folgenden Aussage:
Genug „braune Scheisse“ geredet, Elijahu. – Es langt.
Oder machen Sie hier dem KKK Konkurenz?
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#90   MartinBieger   13:35:44 | Mittwoch, 5. November 2008
Elijahu ist ja gut
Nimm diene Pillen und gib Ruhe.
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#89   Elijahu †   13:33:25 | Mittwoch, 5. November 2008
Wenn man sich die Reaktionen der deutschen Gutmenschen auf die Wahl des US Präsidenten anschaut…
…fragt man sich ob da nicht der gute alte Adolf von den Toten auferstanden ist. Aber mit charismatischen Führern hatten sie’s ja immer schon, die deutschen Gutmenschen. Da können wir ja jetzt ohne schlechtes Gewissen mitmarschieren!
„Heil! Heil dir mein Fuhrer Obama! Wir Deutsche stehe auf deine Seit! Heil Obama!“
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#88   franziskus   11:14:32 | Mittwoch, 5. November 2008
Provokante Tonsur @für die Kirche
Eine künstliche Glatze gibt es heute sowieso keine mehr.
Nur solche, die ihre Berufung nicht aufs Spiel setzen wollen, nehmen das im Noviziat vielleicht noch auf sich.
Jetzt weiß ich endlich, worauf der Ausdruck „Tarnkleidung“ hinausläuft.
Natürlich ist es leichter, bei Bedarf den Ehering verschwinden zu lassen. >:)
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#87   Beweihräucherer †   11:10:11 | Mittwoch, 5. November 2008
Congratulations, Barack Obama, …
from www.kreuz.net, California (USA)!
We are so happy!!!!!!!
Praise our God for this President!!!!
o^/
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#86   für die Kirche   10:49:15 | Mittwoch, 5. November 2008
@franciskus: die Tonsur reichte damals aus, einen Geistlichen
oder einen Mönch von den anderen zu unterscheiden.
Es geht nicht darum, wie die Geistlichen sich kleiden, sondern darum, ob sie sich schon bei dem ersten Anblick als Geistlichen zeigen.
Mit einer Kleidung, die auch die anderen tragen, kann ein Kleriker getarnt zu Orten gehen, wo es eigentlich einem Kleriker nicht ziemt.
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#85   franziskus   10:41:33 | Mittwoch, 5. November 2008
Die Eselsgrauen (Asinoresen)
wurden in Wien die konventualen Franziskaner laut einer Briefanschrift („Guardian der Asinoresen“) genannt.
Das war bevor dieser gehobene franziskanische Ordenszweig in Paris und anderswo Karriere machte mit Hofpredigern oder Beichtvätern für die Oberschicht.
Grau war dort zu minder und man wählte das noble Schwarz.
Wie da die „Grey Friars“ in England die Kurve gekrazt haben, weiß ich nicht.
Jedenfalls hat der heilige Franziskus nicht daran gedacht, seine Brüder klerikal einzukleiden, auch nicht den hl. Antonius von Padua, der eine Zeit lang zur Bekehrung der Ketzer in Frankreich predigte und für den Glauben kämpfte.
Die grauen Kutten waren damals einfache Bauernkittel.
Auch die Kleidung der Vinzentinerinnen mit den schönen Spitzenhauben war ursprünglich bei Dienstboten üblich.
Die klerikale Kleidung mit dem weißen Kragen („Römischen Mauer“) oder mit dem kleinen weißen Plastikeinschub im Priesterhemd („Gewerbeschein“) erinnert einfach nur an eine bestimmte nostalgische Uniform oder klerikale Kampfbereitschaft.
^-^
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#84   Gotthard   10:02:45 | Mittwoch, 5. November 2008
Stände
wie gut, dass wir in der Gesellschaft und in der Kirche keine Stände mehr haben.
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#83   Bernado   09:56:43 | Mittwoch, 5. November 2008
clarissa meinte:
„Bis zum Tridentinum war die Kleidung der Säkularkleriker m.W. nicht näher geregelt – anders als die der Ordensleute, die ihren Habit trugen.“
Das mag sein. Vergessen Sie aber bitte nicht, daß während des gesamten Mittelalters die Kleidung der Stände durch die weltliche Herrschaft streng reglementiert war. D. h. außer zu den Gelegenheiten, bei denen ein armer Dorfpfarrer zur Bestellung seines Ackers die gleichen Lumpen trug wie seine bäuerlichen Nachbarn, war es den Geistlichen nicht erlaubt, andere als die geistliche Standeskleidung zu tragen.
Als die dahingehenden weltlichen Vorschriften allmählich ihre Kraft verloren, setzte dann die kirchliche Gesetzgebung ein.
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#82   Mathias Wagener   08:55:24 | Mittwoch, 5. November 2008
Trennung
Die Trennung von Glaube und Kirche ist doch unmöglich.
Die Kirche gehört doch zum Glauben dazu.
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#81   Reformeifer2008   23:07:43 | Dienstag, 4. November 2008
Fragender Krell?
Die Antworten erinnern doch sehr an diesen niederbayerischen Revoluzzer für den Protestantismus. Seine Predigten in so mancher lutherischer Gemeinde sind unvergessen bis heute…
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#80   Gotthard   22:58:39 | Dienstag, 4. November 2008
authentisch
Ich wünschte mir, dass heutige Priester so authentisch wie Petrus und Paulus lebten und durch die Gegend liefen.
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#79   Galatea   22:07:46 | Dienstag, 4. November 2008
Herr Fragender,
dass darf ich wie verstehen?
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#78   für die Kirche   22:02:57 | Dienstag, 4. November 2008
@noch ein Landorganist: vielen Dank für Ihren Gruß,
ich war zu unhöflich, Ihnen nicht gleich gedankt zu haben.
Ihre Bemerkung:
Die Ursache liegt dabei weniger in den kreuz.net-Artikeln als in den kirchenfeindlichen Leserkommentaren. Diesem brutalen Hass und den zerstörerischen Einstellungen von solchen, die sich „katholisch“ nennen, kann man nicht nachsichtig begegnen.
Es geht mir genauso, ich war auch erst seit einigen Monaten hier, zunächst habe ich mich über Kreuz.net-Artikel belustigt und habe viel gelacht, auch über manche sehr radikalen Kommentare.
Dann traf ich auf Leute, die auf jeden Preis die Kirche kaputt machen wollen, und die einen radikalen Haß auf Christen haben. Ja, in der Diskussion mit denen bin ich radikal geworden.
So war es!
Oh, ich muß weg. Einen schönen Abend wünsche ich Ihnen noch.
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#77   Fragender   22:02:16 | Dienstag, 4. November 2008
@ Galatea
Dass Sie die Wahrheit für eine Frage der Demokratie halten, ist aber auch neu, oder?
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#76   Galatea   22:00:43 | Dienstag, 4. November 2008
Herr n.e.L. sie rennen hier…
…offene Türen ein. Nicht nur bei wenigen.
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#75   Fragender   22:00:23 | Dienstag, 4. November 2008
@ für die Kirche
Ich sehe nicht so, daß sie aufgrund ihres Glaubens so hart argumentieren. Das ist wohl ein bestimmter Charakterzug.
Vielleicht- die Ablehnung von Fundamentalismus und Lieblosigkeit… und gegen alles Doppelmoralische…
… sicher geprägt von persönlicher Erfahrung… (ich war auch mal ein Fundi, als ich noch jung und dumm war…)
Ich, z.B., neige manchmal zu etwas radikalen Ansichten. Aber ich bin mir dessen bewußt.
Es gibt nichts radikaleres als die Liebe Christi, denk ich mir… viel Erfolg auf diesem Weg, wenn es ein liebevoller ist!
Denn ich trete in die Kirche ein, um in der Gemeinschaft glauben und praktieren zu können, was die Kirche lehrt.
Was die Kirche in ihren komplexen Lehren lehrt ist schön und gut… wichtiger ist mir aber, was Gott lehrt- und das ist wohl vor allem, das alles aus Liebe geschehen soll… so einfach ist das- und doch so schwierig…
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#74   noch ein Landorganist   21:54:54 | Dienstag, 4. November 2008
@ für die Kirche
Ich, z.B., neige manchmal zu etwas radikalen Ansichten. Aber ich bin mir dessen bewußt.
Sind Sie ich?? :-D
Ich glaube, der Zustand in der Kirche hat uns auch etwas radikal gemacht
So ist es. Zumindest teilweise. Man kriegt ja normalerweise die ganzen Schieflagen garnicht alle mit. Ich muss sagen, ich lese Kreuz net erst seit Anfang 2008. Seither hat sich meine Einstellung doch schon ziemlich gewandelt bzw. radikalisiert. Die Ursache liegt dabei weniger in den kreuz.net-Artikeln als in den kirchenfeindlichen Leserkommentaren. Diesem brutalen Hass und den zerstörerischen Einstellungen von solchen, die sich „katholisch“ nennen, kann man nicht nachsichtig begegnen.
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#73   für die Kirche   21:46:57 | Dienstag, 4. November 2008
@Fragender: dann haben die Menschen halt
ihren Fehler.
Ich sehe nicht so, daß sie aufgrund ihres Glaubens so hart argumentieren. Das ist wohl ein bestimmter Charakterzug.
Ich, z.B., neige manchmal zu etwas radikalen Ansichten. Aber ich bin mir dessen bewußt.
Es gibt auch liberale Atheisten, die nur noch eigene Meinung als die einzige Wahre behaupten wollen.
Das hat wenig mit Glaubensrichtung zu tun.
Ich glaube, der Zustand in der Kirche hat uns auch etwas radikal gemacht: Wenn Du wie Ich als Konvertitin glauben will, aber dann von dem Pfarrer hören muß, daß man alles nimmer mehr ernst nehmen soll, weil dies ohnehin alles veraltes Zeuge und nicht mehr modern ist, dann fühlst Du Dich vielleicht auch wie ich abgelehnt.
Denn ich trete in die Kirche ein, um in der Gemeinschaft glauben und praktieren zu können, was die Kirche lehrt.
Sagt aber ein Pfarrer zu mir, Du irrst Dich, sowas nehmen wir selber doch nicht recht. Ja, das macht mich schon etwas wütend.
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#72   Galatea   21:45:28 | Dienstag, 4. November 2008
@für die Kirche: ich bin so frei, und beantworte Ihre Frage.
Kritik ist dann erlaubt, wenn sie von einer Fraktion kommt, der sich der Fragende zugehörig fühlt. Jede andere abweichende Meinung ist Hetze.
Deswegen ist ja auch nur in diesem Zusammenhang zu verstehen, weswegen sich – ausgerechnet – über Namensnennung von Priestern aufgeregt wird, die lang und breit sich schon selber medial als „kirchenkritisch“ geoutet haben, also alles andere als anonym zu bleiben sich wünschen.
Im Übrigen würde der Herr Pfarrer, würden Sie Ihr Ansinnen verwirklichen, Ihnen was pfeifen. Unsere Pfarrer sind doch selbst-denkende, gebildete Katholiken.
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#71   Fragender   21:40:55 | Dienstag, 4. November 2008
@ n.e.L.
weil „Hardcore-Katholiken“ beim draufschlagen immer wesentlich härter sind, als beim Akzeptieren von Kritik- da kommt dann meist die „schwache Sünder“-Softie-Masche.
Wobei ich zugebe, daß Sie eh noch gemäßigt sind… meistens.
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#70   für die Kirche   21:38:25 | Dienstag, 4. November 2008
@Fragend:O.K. was ist eine Kritik in Ihrem Sinne?
Wenn ich den Pfarrer kennen und Gelegenheit haben würde, würde ich zu ihm gehen, und sagen: Hochwürdiger Herr Pfarrer, Sie sollten vielleicht doch mehr Zeit für den Glauben verwenden.
Meinen Sie, er wird auf mich hören?
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#69   clarissa colonia   21:36:29 | Dienstag, 4. November 2008
Samuel Nolte?
gab dieser (sofern identisch) nicht auch schon hier www.pnp.de/…lwahl08/kandidat.php?id=3268&ort=4 Meinung kund?
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#68   noch ein Landorganist   21:33:34 | Dienstag, 4. November 2008
@ Fragender
Ja wieso denn? Sagen Sie mal!
Außerdem wer sagt, dass ich hiermit „argumentieren“ wollte?
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#67   Fragender   21:30:22 | Dienstag, 4. November 2008
@für die Kirche: Kritik
Ja- Kritik ist gut und wichtig.
Er kann wirklich austreten und einmal wirklich arbeiten.
… aber das ist keine Kritik, der „Artikel“ ist keine Kritik und auf dieser unchristlichen Hetzseite findet man höchst selten Kritisches, aber dafür tagtäglich Hassparolen!
@ n.e.L.
Wieso überrascht mich diese „Argumentation“ jetzt nicht?
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#66   noch ein Landorganist   21:24:50 | Dienstag, 4. November 2008
@ Fragender
Auch der Christenmensch ist oft schwach und kann sich nicht immer an das Gebot der Feindesliebe halten. :&)
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#65   für die Kirche   21:21:18 | Dienstag, 4. November 2008
@Fragenden: Kritik
Zugestanden, daß man vielleicht den Ton mäßigen soll. Aber Kritik muß sein (gerade von Christen, denn nur sie wissen, was nicht stimmt, außerstehenden können es nicht sehen)
Wort des Herrn:
Von der Verantwortung für den Bruder
15 Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen.
16 Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit, denn jede Sache muss durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden.
17 Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner.
18 Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein.
19 Weiter sage ich euch: Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten.
20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.
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#64   Fragender   21:15:04 | Dienstag, 4. November 2008
@ N.e.L.
Wer sich auf den Balkon stellt und schreit: „Liebt mich und das, was ich sage“ muss auch mit der Reaktion rechnen „Nein danke, wir hassen, was du sagst und verachten dich dafür!“
Ja- mit der Reaktion müssen sie rechnen- aber nicht von Christen. Hass und Verachtung sind nicht gerade das Erkennungsmerkmal von Christen… nur von Fundamentalisten, die Ihren Glauben pervertieren…
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#63   noch ein Landorganist   21:08:02 | Dienstag, 4. November 2008
@ Fragender
Gut, dann sei ihr Standpunkt akzeptiert.
Aber ich bleibe dabei: Wer sich auf den Balkon stellt und schreit: „Liebt mich und das, was ich sage“ muss auch mit der Reaktion rechnen „Nein danke, wir hassen, was du sagst und verachten dich dafür!“
Deswegen tut mir eigentlich auch Gloria nicht leid, wegen der Hetzkampagne gegen sie. Einerseits ist sie selbst stark genug, das zu überstehen, andererseits hat sie zwar nicht gesagt „liebt mich und das, was ich sage“ aber sie ging auf den Balkon!
Und die nachträgliche Recherche zu Mixa oder meinetwegen auch Meisner) überlasse ich ihrer eigenen Initiative.
Und für ihre Aussage zur Berechtigung für „konstruktive Kritik“ gilt ganz klar, dass der Schrei nach der Priesterehe keineswegs konstruktiv ist!
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#62   clarissa colonia   21:06:18 | Dienstag, 4. November 2008
Werter Elijahu,
wollen Sie eine Auseinandersetzung – etwa in der Art, wie wir sie schon einmal hatten?
Ich habe hier gar nichts zuzugeben – schon gar nicht, Priester zu irgendetwas veranlaßt zu haben, oder irgendetwas zu fördern – zumindest nichts, was deren klerikalen Standespflichten widerspricht. Gegenteilige Behauptungen, mein Wertester, sind wohl Ihrer (vermeintlichen) „Schlaulesetechnik“ geschuldet, denn ich weiß, was iich schrieb.
Aber, mein Allerwertester, wenn Sie schon die Backen so gewaltig anstrengen müssen, um Ihren eigenen Wind zu halten: Wie war das noch mit Ihrer Literaturbewältigung bei welchem Lebensalter? Bedarf das neuerlicher ausgedehnterer Erörterung?
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#61   für die Kirche   21:05:00 | Dienstag, 4. November 2008
@Fragend: es wäre schön, wenn die modernen
Priester noch Kritik vertragen (ich meine im höflichen Ton formulierte Kritik).
Aber haben Sie je einen gesehen, der Kritik freundlich aufnimmt?
Ich wäre für einen Hinweis dankbar.
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#60   Reformeifer2008   21:04:22 | Dienstag, 4. November 2008
@Fragender
Schlimme finde ich die Tatsache, dass dieser Priester die Menschen in die Irre führt und nicht zum lebendigen Wasser!
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#59   Fragender   21:01:22 | Dienstag, 4. November 2008
@ n.e.L.
Ich verurteile Hasspredigten aller Couleurs- Von Katholiban bis Taliban, von Kommunisten bis Nazis- völlig egal.
Kritik ist gut, richtig und wichtig, so lange sie konstruktiv und nicht destruktiv ist.
Eine alte Erkenntnis ist aber, das Fundamentalisten selbst konstruktive Kritik nicht gut vertragen, während sie eigene Haßpredigten rechtfertigen.
Und der „kollektive mediale Hass“ ist mir offenbar entgangen, aber ich lasse mich gerne davon überzeugen, daß es diesen gab… um ihn dann heftig zu verurteilen!
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#58   noch ein Landorganist   20:59:00 | Dienstag, 4. November 2008
@ Clar. Col.
Lieber ein Fußball spielender Soutanenträger als ein Gitarre klampfender Jeanshosenlackel. :-)
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#57   Elijahu †   20:57:57 | Dienstag, 4. November 2008
Blub Blub
Nur: Was hat der inkriminierte Pfarrer getan, daß er deswegen namentlich in diesem Forum in die Öffentlichkeit gezerrt wird.
Öffentlich an den Pranger gestellt gehören solche Gestalten, damit sie lernen dass sie nicht einfach tun können was ihnen in den Kram passt, sondern sich vor ihren katholischen Mitmenschen für ihr 68-Ideologie-Verhalten rechtfertigen müssen.
Der Pranger war schon im Mittelalter ein probates Mittel um die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten.
Im übrigen schreibt Christus selbst im Evangelium uns vor, die Sünden eines hartnäckigen Gemeindemitglieds der ganzen Gemeinde bekanntzumachen und ihn damit aus der Gemeinde auszuschliessen bis er sich bekehrt hat.
Sie indes, „werte“ Clarissa, sollten hier mal nicht auf die Idee kommen auf gute aufrechte Christen, die lediglich das Evangelium Ernst nehmen, mit dem Finger zu zeigen. Haben sie doch in diesem Forum vor nicht allzu langer Zeit zugegeben, die Sünde von Sodom bei Priestern durch ihr Verhalten sogar noch aktiv zu fördern. Sie sollten sich was schämen, ziehen sie erstmal den Balken aus ihrem eigenen Auge.
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#56   für die Kirche   20:55:28 | Dienstag, 4. November 2008
@Liebe clarissa: aber die Tonsur.
Im Mittelalter waren die Priester doch leicht an ihrer Tonsur.
liebe Grüße
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#55   clarissa colonia   20:50:57 | Dienstag, 4. November 2008
Eine interessante Frage!
Bis zum Tridentinum war die Kleidung der Säkularkleriker m.W. nicht näher geregelt – anders als die der Ordensleute, die ihren Habit trugen. Das Tridentinum verfügte (sess. XIV), daß Kleriker (unter Andrhung des Verlustes ihrer Benefizien – so starke Druckmittel waren seinerzeit vonnöten!) „angemessene Klerikerkleidung“ tragen müssen. Can. 136 § 1 CIC 1917 bestimmt, daß Kleriker schickliche Klerikerkleidung tragen sollen; fast wortgleich: can. 284 CIC mit dem Unterschied, daß die Regelung der zuständigen Bischofskonferenz zusteht. Die DBK empfiehlt: Oratorianer- oder römisches Kollar, wahlweise: Schwarzer Anzug mit Krawatte und Reverskreuz.
Von Dauersoutanenzwang (wie bei gewissen Splittergruppen selbst beim Fußball üblich) ist dabei keine Rede – allerdings auch nicht von Schlabberkleidern.
Nur: Was hat der inkriminierte Pfarrer getan, daß er deswegen namentlich in diesem Forum in die Öffentlichkeit gezerrt wird. Zumindest die Namensnennung halte ich im höchsten Maße für geschmacklos – und dabei enthalte ich mich sogar einer weiteren rechtlichen Prüfung des Anfangsverdachts eines Verstoßes gegen can. 220 CIC durch die Redaktion dieses Forums.
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#54   Hesse2   20:49:44 | Dienstag, 4. November 2008
Eljahu: Feinfühlige Art
Als ich ihn darauf aufmerksam machte dass er mit dieser Einstellung den Boden der katholischen Kirche verlassen hätte, wurde er sehr grantig und hat sogar rumgeschrien.
Wenn du ihn mit derselben feinfühligen Art darauf hingewiesen hast, mit der du hier z.B. Schwule darauf hinweist, dass sie Sünder oder Frauen, dass sie nix Wert seien, dann muss ich sagen, der Priester hatte sich gut in der Gewalt.
Ich hätte dir wahrscheinlich auf die Fresse gehauen. :-D
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#53   Elijahu †   20:46:32 | Dienstag, 4. November 2008
Gehen sie mal mit offenen Augen durchs Leben
Die Realität sieht anders aus. Es gibt moderne Priester, die öffentlich im Gottesdienst predigen, daß sie nicht an die Auferstehung glaubt.
Das habe ich noch nie erlebt. Zumal wäre so ein Priester nicht mehr katholisch, sondern ein Apostat
Ich kenne gleich zwei von der Sorte persönlich. Und das waren nicht irgendwelche Landpriester, sondern die gehören beide zum Inneren Führungskreis der Diözese und waren dort jahrelang für die Priesterausbildung zuständig.
Der eine als Spiritual, als geistiger Führer der Priesteramtskandidaten, hat mir gegenüber geleugnet dass es eine leibliche Auferstehung geben würde; Christus sei lediglich „in den Glauben seiner Jünger hinein auferstanden“, sie hätten sich das Ganze damals also alles nur eingebildet.
Als ich ihn darauf aufmerksam machte dass er mit dieser Einstellung den Boden der katholischen Kirche verlassen hätte, wurde er sehr grantig und hat sogar rumgeschrien.
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#52   Fragender   20:36:43 | Dienstag, 4. November 2008
@ Reformeifer
Das satanische sehe ich in der emotionalen Hetzsprache, den Lügen und Halbwahrheiten- das ist einfach nicht wahrhaftig und somit satanisch.
Das ist nicht die Sprache der Liebe, sondern die Verunglimpfung von Menschen… und was ihr getan habt dem Geringsten…
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#51   noch ein Landorganist   20:34:34 | Dienstag, 4. November 2008
Frage an den Fragenden
Haben Sie ebenso Bischof Mixa verteidigt, als sich der kollektive mediale Hass über ihn für seine unbequemen Standpunkte ergossen hat? Oder gelten Ihre Grundsätze nur für die, die Ihrer Meinung sind?
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#50   Reformeifer2008   20:30:39 | Dienstag, 4. November 2008
@Fragender
Sie schrieben folgendes: P.S.: Mir geht es nicht darum, diesen Priester als leuchtendes Vorbild darzustellen, dazu weiß ich viel zu wenig über ihn. Ich möchte nur die menschenverachtende, satanische Systematik, die auf dieser antichristlichen Hetz-Homepage betrieben wird aufzeigen…
Und was ist mit der Systematik jener Kleriker die durch ihre fehlende Authentizität und ihres Doppellebens (Frau, Kinder, Mann) die Kirche zur Lachnummer verkommen liessen?
Im Übrigen worin steckt das Satanische? Im Aufklären der Mißstände in der Kirche, wie es auch Luther wollte oder im Verschweigen und im Weiterso? Etwa wenn ein Priester gerne mit seiner Haushälterin zum Einkaufen geht?
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#49   Fragender   20:30:29 | Dienstag, 4. November 2008
@ n.e.L.
und das rechtfertigt Verleugnung und Beschimpfung?
… noch dazu von Menschen, die von sich behaupten Christen zu sein?
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#48   HBR   20:27:59 | Dienstag, 4. November 2008
@Für die Kirche
Die Realität sieht anders aus. Es gibt moderne Priester, die öffentlich im Gottesdienst predigen, daß sie nicht an die Auferstehung glaubt.
Das habe ich noch nie erlebt. Zumal wäre so ein Priester nicht mehr katholisch, sondern ein Apostat
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#47   Bernado   20:27:08 | Dienstag, 4. November 2008
Bei HBR hackte es:
„Jetzt wollen also die „Altgläubigen“ einem Priester vorschreiben, wie er sich zu kleiden hat.“
Nein, mein Allerwertester, nicht die „Altgläubigen“, nicht die Petrusse und auch nicht die Piusse, sondern das kanonische Recht.
Im Canon 284 des Codex Iuris Canonici heißt es:
„Die Kleriker haben gemäß den von der Bischofskonferenz erlassenen Normen und den rechtmäßigen örtlichen Gewohnheiten eine geziemende kirchliche Kleidung zu tragen.“
Die Partikularnorm Nr. 5 der Deutschen Bischofskonferenz zu Canon 284 CIC legt zur Kleidung des Geistlichen folgendes fest:
„Der Geistliche muss in der Öffentlichkeit durch seine Kleidung eindeutig als solcher erkennbar sein. Von dieser Bestimmung sind die Ständigen Diakone mit Zivilberuf ausgenommen. Als kirchliche Kleidung gelten Oratorianerkragen oder römisches Kollar, in begründeten Ausnahmefällen dunkler Anzug mit Kreuz.“
Aber die Neu-Ungläubigen haben davon natürlich keine Ahnung.
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#46   noch ein Landorganist   20:27:06 | Dienstag, 4. November 2008
@ Fragender
wenn sich dieser „Pfarrer“ selbst in den Mediendschungel wirft, anstatt in seinem Pfarrhaus und seiner Pfarrkirche zu „arbeiten“ (Grüßle an „für die Kirche“ ;-) ),
muss er mit heftigen Reaktionen rechnen. Die Medien sind kein Schmusebett.
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#45   Fragender   20:26:55 | Dienstag, 4. November 2008
@für die Kirche
P.S.: Mir geht es nicht darum, diesen Priester als leuchtendes Vorbild darzustellen, dazu weiß ich viel zu wenig über ihn. Ich möchte nur die menschenverachtende, satanische Systematik, die auf dieser antichristlichen Hetz-Homepage betrieben wird aufzeigen…
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#44   für die Kirche   20:24:55 | Dienstag, 4. November 2008
@Fragend: ist ja schon recht, er arbeitet für Leute
wie Sie, zufrieden?
Schön, daß es immer noch Laien gibt wie die Fragenden, die solche Priester bei ihrer Freizeitgestaltung unterstützen.
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#43   Fragender   20:22:32 | Dienstag, 4. November 2008
@für die Kirche
habe ich oft gesehen und kann mir bereits vorstellen.
Gur- sie bekennen sich also zu Ihren Vorurteilen- das ist zumindest ehrlich.
Hauptsache, solche Priester meide ich wie Pest.
Das ist ihr gutes Recht, wenn auch aus christlicher Sicht bedenklich. (Sie hätten auch sagen können „meiden wie einen Aussätzigen oder Zöllner“)
Das gibt Ihnen aber meiner Meinung nach noch nicht das Recht, dem Priester zu unterstellen, „nicht wirklich“ zu arbeiten etc.
… so lange Sie keine handfesten Argumente dafür haben, ist das doch eher bösartig, oder?
P.S.: Mir geht es nicht darum, diesen Priester als leuchtendes Vorbild darzustellen, dazu weiß ich viel zu wenig über ihn. Ich mölchte nur die menschenverachtende, satanische Systematik, die auf dieser antichristlichen Hetz-Homepage betrieben wird aufzeigen…
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#42   Reformeifer2008   20:20:04 | Dienstag, 4. November 2008
@Fragender
Zählen Sie doch eins und eins zusammen?
Er hat Zeit über Ökologie zu referieren und dabei zig Kilometer mit einem Auto (für die Umwelt ?) zu fahren.
Er hat Zeit sich für die Ilztalbahn stark zu machen und bei den Grünen sich herumzutreiben.
Er jammert aber im Gegenzug über die Belastung, der ein Priester ausgesetzt ist.
Würde er sich wirklich auf seinen Dienst an Gott und den Menschen beschränken, dann wäre er nicht nur glaubwürdiger, er würde auch mehr Zeit für Stundengebet und Sakramentenspendung finden. Beides ist für ihn nicht so wichtig und da lässt er dann lieber andere für sich arbeiten.
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#41   Elijahu †   20:18:30 | Dienstag, 4. November 2008
Katholische Kirche im Endstadium
„Dem Magazin fällt auf, daß Hw. Krell im Religionsunterricht weder von Jesus Christus noch von Gott spricht – sondern vielmehr über Belangloses plappert.
Der Tarnpriester rechtfertigt sich hochgestochen damit, daß er den Glauben nicht wie eine Fahne vor sich hertrage, sondern im Grunde „Ethikunterricht“ betreibe.“
Was soll man dazu noch sagen. Solche Gestalten sind heute die Regel, nicht die Ausnahme.
Der Leiter meines bischöflichen Gymnasiums, ein Priester, ist Mitglied im Rotarierclub, einer Freimaurerorganisation, befindet sich somit im Stand der schweren Sünde und wäre eigentlich exkommunziert. Trotzdem massen sich solche abgefallenen Gestalten an, die Kommunion auszuteilen. Glaubwürdigkeit Null, Ergebnis: leere Kirche, und die Jugendlichen würden sich eher von der Schule werfen lassen als aus dessen Hand die Kommunion zu empfangen.
Pfarrer Krell unterstützt auch gern den verweltlichten ‘Katholischen Frauenbund’.
Dessen Leiterin in Röhrnbach, Erika Raab, ist Protestantin. Sie lädt den Pfarrer gerne zu Nordic-Walking, Gymnastik, Pilates, Musicalfahrt und Biergarten ein.
Was?!? Die Leiterin des Katholischen Frauenbundes ist PROTESTANTIN? Die haben doch nicht mehr alle Tassen im Schrank.
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#40   noch ein Landorganist   20:16:18 | Dienstag, 4. November 2008
@ Fragender
Dann verkürzt: Ein anständiger Pfarrer hat sich überhaupt nicht in irgendeinem Blatt bauchpinseln zu lassen!
Die Thesen sind „lächerlich“ weil sie nun bald vierzig Jahre alt sind und tausendfach widerlegt! Finden Sie dass auch sonst alles auf dem Stand der Siebziger stehen bleiben sollte?
Lächerlich macht einen Priester übrigens auch ein Bild in Schlagersängerpose!
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#39   für die Kirche   20:15:52 | Dienstag, 4. November 2008
@HBR: solange ein moderner u. weltoffener Priester
die zentralen Glaubensinhalte der Kirche rüberbringt und dabei vielleicht auch noch die Gemeinde begeistern kann, ist es doch ok.
Grundsätzlich zugestanden. Wäre schön, wenn solche Leute, die sich als weltoffen zeigen, noch den Glauben kennen und an die Leute rüberbringen.
Die Realität sieht anders aus. Es gibt moderne Priester, die öffentlich im Gottesdienst predigen, daß sie nicht an die Auferstehung glaubt.
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#38   Fragender   20:08:56 | Dienstag, 4. November 2008
@ n.e.L.
vielleicht findet er diese „Thesen“ gar nicht lächerlich?!?
Vielleicht ist das nur Ihre Sicht der Dinge, das die „Thesen lächerlich“ sind ?!?
Vielleicht ist Ihre Sicht der Dinge gar nicht der Maßstab des Himmels und der Erde?!? (auch wenn sie auf dieser Homepage vermutlich mehrheitsfähig ist…)
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#37   HBR   20:08:51 | Dienstag, 4. November 2008
Solange ein moderner und weltoffener Priester
die zentralen Glaubensinhalte der Kirche rüberbringt und dabei vielleicht auch noch die Gemeinde begeistern kann, ist es doch ok. Da ist dann die alltägliche Kleidung wirklich völlig wurscht
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#36   für die Kirche   20:06:49 | Dienstag, 4. November 2008
@Fragender: solche moderne Priester
habe ich oft gesehen und kann mir bereits vorstellen. Egal in welcher Sprache sie beschrieben werden.
Bei „wir sind Kirche“ werden sie positiv beschrieben, hier negativ.
Aber mir ist auch schon wurst, wie er sein Brot verdient. Hauptsache, solche Priester meide ich wie Pest.
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#35   noch ein Landorganist   20:05:37 | Dienstag, 4. November 2008
@ Fragender
Ein anständiger Priester hat sich überhaupt nicht in irgendeinem Blatt für seine lächerlichen 70er-Jahre-Thesen bauchpinseln zu lassen!
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#34   Fragender   19:58:59 | Dienstag, 4. November 2008
@ für die Kirche
also so entstehen „Wahrheiten“
Eine Zeitschrift schreibt einen Artikel über einen Priester.
Eine umstriittene Homepage zitiert aus dem Artikel und interpretiert schamlos .
Oder glauben sie im Ernst, daß im original-Artikel stand „Der Geistliche jammert … vielmehr über Belangloses plappert…Extremisten-Organisation ‘Bündnis 90/ Die Grünen’ …“ ???
das ist doch die übliche polemische kreuz.net-Hass-Sprache!
Aus dieser schamlosen Interpretation eines Berichtes (die mit journalismus genausoviel zu tun hat wie diese kirchenfeindliche Homepage mit „katholisch“) entnehmen sie Inhalte und interpretieren sie nochmals… und erkennen das dann als Wahrheit…
Das alte Kinderspiel „Stille Post“ ist ja dagegen geradezu ein wissenschaftliches Instrumentarium…
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#33   für die Kirche   19:47:20 | Dienstag, 4. November 2008
@fragend: siehe nur den artikel oben,
außerdem, wer sich nicht für den Glauben einsetzt, aber sich gegen das kirchliche Lehramt stemmt, kann kein guter Priester sein.
Er ist wie ein Lehrer, der sich nicht auf den Lehrstoff vorbereitet, sondern im Unterricht von eigenem Hobby erzählt. Wenn Sie dies als arbeiten nennen will, dann bitte schön. Und wenn Sie ihre Kinder zu solchen Lehrern schicken wollen, dann bitte schön.
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#32   Fragender   19:43:32 | Dienstag, 4. November 2008
@ für die Kirche
und woher haben Sie die Information
1) daß das ein schlechter Priester ist
2) daß er wenig arbeitet?
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#31   Reformeifer2008   19:41:54 | Dienstag, 4. November 2008
Lachnummer Krell sitzt im Passauer Priesterrat
Dieser Priester sammelt doch auch Micky-Maus-Krawatten und fährt lieber mit seinem schwarzen VW-Käfer durch die Gegend.
@Fragender: Wie passt denn dieses Auto (mit hohem Bezinverbrauch und evtl. ohne Katalysator?) zu seinen Umwelt-Gottesdiensten und Referaten ?
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#30   bonifatius   19:35:04 | Dienstag, 4. November 2008
@moguntinus: Priesterliche Kleidung
„In meiner Heimatstadt tragen selbst einige der Domkapitulare keine priesterliche Kleidung.“
Ja, wenn das Salz schal geworden ist, taugt es zu nichts mehr. Es wird hinausgeworfen und zertreten:
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#29   für die Kirche   19:32:03 | Dienstag, 4. November 2008
@Fragender: gute Priester arbeiten sehr viel,
aber die schlechten nicht.
Verstehen Sie mich nicht falsch, ich kenne Patres, die mit 80 viel mehr arbeiten als dieser 44jähriger, der die ganze Zeit seiner Privatvergnügung frönt.
Schauen Sie nur den Papst an, was er die ganze Zeit geleistet hat. Hut ab! Kann ich nur sagen.
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#28   noch ein Landorganist   19:30:18 | Dienstag, 4. November 2008
was meint er eigentlich damit?
Jahr für Berufungen
Krell: Warum läuft der Bischof nicht Sturm in Rom?
Wogegen? Gegen Waschlappen-Pfarrer wie er selbst einer ist, und die keinen mehr davon überzeugen können, den Glauben offensiv zu leben oder der eigenen Berufung nachzuspüren?
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#27   Fragender   19:24:36 | Dienstag, 4. November 2008
@für die Kirche
Also Ihre Meinung, das Priester nicht wirklich arbeiten, finde ich ziemlich mies und vor allem auch höchst unpassend für jemand mit Ihrem Nickname…
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#26   für die Kirche   18:51:25 | Dienstag, 4. November 2008
44, ein Alter, einen anderen Beruf zu suchen, statt
das schöne Pfarrhäuschen für sich zu beansprechen.
Er kann wirklich austreten und einmal wirklich arbeiten.
Die von ihm angebetene säkulare Gesellschaft wird ihm schon zeigen, wie gütig sie mit ihm meint.
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#25   HBR   18:50:46 | Dienstag, 4. November 2008
@Aloisbischof
Übrigens ist das Nichttragen der Soutane (oder anderer wirklicher Priesterkleidung, es muß nicht unbedingt eine Soutane sein in der BRD) für mich Grund bei solchen Priestern nicht zu beichten. Und mehrere Gläubigen tun dies nicht. Das sollten diesen „modernen“ 1970er-Medienlieblingen klar sein.
Selten sowas lächerliches gelesen. Aber jeder soll sich den Beichtvater suchen, den er haben will
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#24   Fragender   18:46:36 | Dienstag, 4. November 2008
@ Biene
Ich finde das gut und richtig.
Noch wichtiger finde ich es jedoch, durch das Leben und Handeln im Alltag etwas von der Liebe Christi weiterzugeben. Wer das nicht tut (sondern z.B Hass predigt, wie so manche „Hochleistungskatholiken „ in diesem Forum) kann Kreuze, Soutanen etc. tragen so viel er will und wird dennoch kein Zeugnis Christi sein.
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#23   Alois Bischof   18:44:42 | Dienstag, 4. November 2008
Sowjetunion in Niederbayern?
Seit wann werden Priester in Niederbayern wegen ihrer Priestkleidung verfolgt?
Dieser 44-Jährige kommt mir vor wie ein überjähriger 1968er Kleriker, wie es viele gibt. Wahrscheinlich haben solche ihn angesteckt. Kritisches Denken nennt man das, aber Kritik an dieser Bewegung, darf es nicht geben.
Ich bin darüber empört, dass immer noch derartige Priester Kirchensteuern empfangen und für ihre Hobbyspielchen sogar noch gut bezahlt werden, ganz nach dem Bayerischen Konkordat.
Krawatten, Zölibatsablehnung und die Forderung der Priesterheirat sind Themen der 1970er. Darüber regt sich die römisch-katholische Jugend nicht auf. Und sonstige Jugend auch nicht. Nur die angeblich „Modernen“ Geistlichen die in den 1970ern stecken geblieben sind (dem Geiste nach), jammern immer über diese Themen.
Übrigens ist das Nichttragen der Soutane (oder anderer wirklicher Priesterkleidung, es muß nicht unbedingt eine Soutane sein in der BRD) für mich Grund bei solchen Priestern nicht zu beichten. Und mehrere Gläubigen tun dies nicht. Das sollten diesen „modernen“ 1970er-Medienlieblingen klar sein.
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#22   Biene Maja   18:39:14 | Dienstag, 4. November 2008
an alle
ich habe einmal ein Kreuz bekommem ich trage es offen
damit die Meschen erinnert werden und mich als Christ
deklariere.
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#21   für die Kirche   18:32:27 | Dienstag, 4. November 2008
Soutane ist schöner
Ich war einmal mit zwei ausländischen Gästen in einer Kirche.
Eine ist ohne religion, die andere buddistisch (sie kommt aus Asien).
Ich hat ihnen die Stadt gezeigt, und auch eine sehr bedeutende Klosterkirche in unserer Stadt. Es war gerade die Zeit für eine Nachmittagsmesse (für Schulkinder u. Eltern). Sie haben mich gefragt, ob sie die Messe anschauen dürfen. Natürlich, habe ich gesagt.
Der Messner war in einer Soutane bekleidet und lief herum, um Vorbereitungen zu treffen. Und die beiden Damen, die die katholische Tradition nicht kennen, sagen, dieses Kleidungsstück steht ihm gut!
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#20   Interessierter   18:31:06 | Dienstag, 4. November 2008
Einstellung zur Lehre der Mutter Kirche
Die fehlende priesterliche Kleidung ist meiner Meinung nach nur ein (kleiner) Punkt, viel problematischer ist ja die, man muß fast sagen, feindliche, Einstellung zur Mutter Kirche dieses hochwürdigen Herrn …
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#19   HBR   18:26:05 | Dienstag, 4. November 2008
Jetzt hackt es langsam
Jetzt wollen also die „Altgläubigen“ einem Priester vorschreiben, wie er sich zu kleiden hat. Am besten noch in alter wie anno dazumal oder was…
Man kann es mit der Nostalgie auch übertreiben
:-D :-D :-D
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#18   Fragender   18:23:26 | Dienstag, 4. November 2008
kreuz.net jammert, plappert und sudert dahin…
und wenn ich mir das Foto anschaue, dann erkenne ich, daß kreuz.net von „Tarnkleidern“ genauso viel (oder wenig) Ahnung hat wie vom Christentum.
Die kirchenfeindliche Institution FSSPX, die ja hinter der umstittenen Homepage (streng durch einen anonymen Server getarnt) zu stehen scheint, sollte weniger heulen, ketzen und hetzen und mehr glauben!
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#17   Korbinianus †   18:15:37 | Dienstag, 4. November 2008
Der Papst ist doch auch nicht als Priester erkennbar!
Wenns danach ginge, müsste der Papst doch auch seine roten Schuhchen, auf die Schwule immer so abfahren, seine bunten Oberkleider und die Domkapitulare ihre Tierfelle ablegen. Aber danach gehts nicht, und das ist gut so!
Hetz.net ist mal wieder köstlich zum Lachen!
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#16   Biene Maja   17:24:20 | Dienstag, 4. November 2008
Priesterkleider
man soll einen Priester schon erkennen er soll zuminderst
ein Kreuz tragen und sein Benehmen danach richten
er soll würdevoll sein irgendwo ist es ein Verrat wenn er
das nicht zeigt Christus steht auch zu uns uneigeschrängt
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#15   Burgorus   17:11:53 | Dienstag, 4. November 2008
@proetcontra @joberens und Schach
Er trägt ein kuttenähnliches Kleidungsstück, das auf die Mehrheit des Volkes mehr belustigend wirkt, was aber „Hochwürden“ die Ehrerbietung einiger in der Zeitschleife verfangener sichert.
Das stimmt nun einfach nicht. Die Menschen haben vor Geistlichen in vorgeschriebener Kleidung großen Respekt, was ich schon von mehreren persönlich gehört habe. Ebenso sind viele unserer Pfarreiangehörigen über priesterliche Anorak-Kleidung und Ähnliches schwer enttäuscht.
@joberens: Nennen Sie mal einem Schachspieler, der behauptet, auf die und die Figuren auf dem Brett komme es nicht an. Der nimmt sie nicht mehr ernst. Genauso sieht man am Menschen alles. Jede Kleinigkeit kann entscheidend sein. Den ersten Eindruck gewährt die Kleidung. Sie verrät dem Menschen, ob es der Priester ernst meint.
Es bilde sich keiner ein, dass es nicht im Unterbewusstsein eines jeden Menschen steckt, nur denjenigen ernst zu nehmen, der sich zumindest selber ernst nimmt, der also auch Wert auf eine korrekte Erscheinung legt. Derjenige, der wie das gewöhnliche Volk gekleidet ist, wird von jedem als Kuscher erkannt, als Schmeichler, als einer, der sagt: „Bleibt so, wie ihr seid. Ich bin so wie ihr. Nehmt mich doch an als einen von euch.“ Dieses Bettlerische, dieses Zurschaustellen gescheiterter Autorität ist doch nur noch ekelerregend.
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#14   Moguntinus   17:03:21 | Dienstag, 4. November 2008
priesterliche Kleidung
In meiner Heimatstadt tragen selbst einige der Domkapitulare keine priesterliche Kleidung. Es stimmt mich immer wieder traurig, wie wenig sich Priester offenbar mit ihrem Dienst identifizieren, daß sie ganz bewußt nicht als Priester wahrgenommen werden wollen.
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#13   noch ein Landorganist   17:03:00 | Dienstag, 4. November 2008
@ Amanda: Merci
:-$
Hier …iscatholicus.blogspot.com/…08/08/blog-post.html ein interessanter Gedanke dazu: The habit speaks of leadership
Aber wer will heute schon noch (An)Führer sein, eine wahrlich schwierige und anstrengende Aufgabe, wo es so einfach ist, nur hinterherzuhecheln?
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#12   Amanda   16:54:40 | Dienstag, 4. November 2008
@Landorganist
Bravo! :)3
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#11   noch ein Landorganist   16:53:01 | Dienstag, 4. November 2008
Das Äußere spiegelt das Innere
Ein hemdsärmeliger Pfarrer hat auch nur einen hemdsärmeligen Glauben.
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#10   Amanda   16:51:32 | Dienstag, 4. November 2008
Ich finde Priester, die Soutane
oder zumindest ein Collarhemd tragen und somit als Priester kenntlich sind, klasse. Gott sei Dank tun das wieder viele junge Priester, nicht nur bei den Traditionalisten der FSSPX.
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#9   PhilippNeri   16:48:28 | Dienstag, 4. November 2008
@Roma locuta
Der Iran wäre doch eigentlich auch eine mindestens gleich gute Lösung. Ich bin sicher, es gibt noch viele Länder, die sich hervorragend eignen würden.
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#8   Amanda   16:47:31 | Dienstag, 4. November 2008
Das Selbstdenken
schließt offenbar nicht nur bei Berens den Glauben aus.
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#7   Roma locuta   16:45:07 | Dienstag, 4. November 2008
@philipp
es war der Iran, glaube ich mich zu erinnern.
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#6   proetcontra   16:44:57 | Dienstag, 4. November 2008
Ein im 16. Jh. verfangener Priester von heute
unternimmt nichts, um beim sogenannten Volk zu sein(Gott wurde dafür sogar Mensch!).
Er trägt ein kuttenähnliches Kleidungsstück, das auf die Mehrheit des Volkes mehr belustigend wirkt, was aber „Hochwürden“ die Ehrerbietung einiger in der Zeitschleife verfangener sichert (von Jesus ist eine sich von der üblichen Männerbekleidung her unterscheidende Gewandung nichts bekannt).
Vielleicht sollten einige sich hier das Büßergewand der frühen Kirche anlegen, um ihrer ehrenwerten Gesinnung auch nach außen Ausdruck zu geben. Was? Das fällt keinem ein? Ja, …warum denn nur?
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#5   PhilippNeri   16:43:27 | Dienstag, 4. November 2008
Ja, der Irak…
… eigent sich für solche Priesterseelen besonders. Hat wurde nicht auch Msgr. Bugnini zum Nuntius im Irak befördert, als Belohnung für die Liturgierreform?
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#4   Hank   16:42:47 | Dienstag, 4. November 2008
Diese Themen des Hw.
sind wirklich von übervorgestern.
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#3   noch ein Landorganist   16:39:57 | Dienstag, 4. November 2008
Wenn der H.H. Schraml
ausländische Priester in seine Diözese holt (man nenne mir einen Bischof in D, der das nicht nötig hat?), könnte man doch im Gegenzug solche Tarnkappenpriester ins Ausland schicken.
Im Irak würde es sich wenigstens lohnen, wenn sich Herr Krell tarnt, um nicht erkannt zu werden. Dorthin passt er, wo sich Christen nicht zu erkennen geben dürfen, ohne abgeschlachtet zu werden.
Aber da gibt’s dann auch kein billiges Blatt, das die Ego-Gelüste dieser Priester mit medialem Bauchpinseln streichelt.
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#2   joberens   16:32:30 | Dienstag, 4. November 2008
Die Kleidung macht es doch nicht
Der Priester ist doch hundertprozentig okay. Was er vertritt ist auch die Meinung der allermeisten selbst denkenden Katholiken.
Wette, daß er auch noch Jugend in seinen Gottesdienste bekommt.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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