Der kirchliche Analphabetismus hat ungeahnte Ausmaße erreicht. Doch durch ihre Ideologie blind gewordene Kirchenfunktionäre sind fest entschlossen, das bittere Ende heraufzubeschwören.
(kreuz.net, Gelsenkirchen) Am Samstag wird in der Gelsenkirchener Liebfrauenkirche ein „mobiler Hochseilgarten“
eröffnet.
Das gab das Bistum Essen in einer Pressemeldung bekannt.
Die Liebfrauenkirche stammt aus
dem 19. Jahrhundert.
Gelsenkirchen ist eine Stadt im Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk
Münster.
Das Hochseilgarten-Projekt steht unter dem Titel „Zwischen Himmel und Erde“.
Jugendliche sollen
in der Kirche auf zehn Meter hohen Traversen, Hängebrücken und Hangelseilen herumturnen und dabei –
so der kirchliche Jargon – sogenannte Grenzerfahrungen machen.
Das Projekt wurde vom Jugendzentrum Philipp-Neri
des Bistums Essen ausgeheckt. Das Jugendzentrum gehört zur Pfarrgemeinde Liebfrauen.
Bis zum Ende des
Jahres 2010 soll der Kletterparcours drei bis vier Mal jährlich seinen Standort innerhalb des Bistums
Essen wechseln.
Begleitet wird das Projekt von einem mitreisenden kirchlichen Kletterfunktionär.
Der
Hochseilgarten biete in der Kirche Raum für Gruppendynamik, Selbsterfahrung und spirituelle Emotionen,
assoziierte ein Mitarbeiter des Philipp-Neri-Zentrums frei vor sich hin.
Der Freizeitpark im Gotteshaus
soll den – buchstäblich verstandenen – Kirchenraum neu erfahrbar machen.
Im Mittelschiff der Liebfrauenkirche
sind Flying Bridges, Kletternetze, Riesenleitern und ein Stelzenweg aufgebaut.
Der Geschäftsführer
der Jugendarbeit im Bistum Essen, Peter Huyeng, interpretiert in den kirchlichen Hochseilgarten das Gefühl
hinein, „zwischen zwei Situationen zu hängen“:
„Diese Situationen meistern zu können, erfordert – wie
der Glaube – Vertrauen, Risikobereitschaft und Mut“ – läßt er seiner Phantasie freien Lauf.
Die Installation
könne auch bei gewissen Liturgieformen eingesetzt werden – glaubt Huyeng, ohne Beispiele zu nennen.
Der Leiter des Jugendzentrums Philipp-Neri, Hw. Bernd Steinrötter, erklärte vor der deutschen ‘Katholischen
Nachrichtenagentur’, einzelne Elemente wie Haken oder Seile auch in der Messe thematisieren zu wollen.
Im Klettergerüst will der Priester Meditationen anbieten – „aber ohne Effekthascherei“, beeilt er sich
hinzuzufügen:
„Ich werde mich nicht während der Weihnachtspredigt abseilen lassen.“
Auch darüber
hätte man sich nicht gewundert.
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82 Lesermeinungen
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#83 markusday 09:36:21 | Donnerstag, 27. November 2008
Im Bistum Essen ist der Antichrist angetreten ! Brüder – Betet um die Bekehrung des Bischofs Dr. Felix
Genn und seiner Priesterschaft – damit diese nicht für immer verdammt werden. Diese sind auf dem direkten
Weg zur Hölle. Momentan ist der Antichrist im Bistum Essen offen wahrzunehmen – der Bischof trägt für
„Alles“ Verantwortung was hier geschieht in Gegenwart des Heilandes im Tabernakel. Die Liebfrauenkirche
ist nicht profaniert und wird noch für hl. Messopfer genutzt! REX GLORIE erbarme dich des Bischofs und
besonders des Generalvikares Hans-Werner Thönnes!
#80 Hesse2 17:45:25 | Donnerstag, 6. November 2008
Benedikt Das ist doch wiederum cool. Ne riesige Hüpfburg – wo kann man das bestellen? Kann die Kirche
auf den nächsten Geburtstag meines Sohnes kommen? Mann, würde die sich freuen, die Kinder! Wo kann ich
die buchen?
#79 Benedikt 17:26:28 | Donnerstag, 6. November 2008
Neues aus Essen Jetzt auch noch eine aufblasbare Kirche: Klick www.kath.net/detail.php?id=21269 Kostenpunkt:
30.000 Euro. Muss ja ein außerordentlich reiches Bistum sein .
#78 Pünktchen 16:58:53 | Donnerstag, 6. November 2008
Hesse … muss ja wirklich ziemlich verzweifelt sein, wenn sie mit so einem Affentheater versucht, Jugendliche
zu rekrutieren … Damit ernten Sie jetzt aber den Beifall von den „Falschen“: z.B. von mir! :)3
#77 Googler 16:57:51 | Donnerstag, 6. November 2008
@ galetea ich habe schon viele erfahrungen gemacht, sowohl in der alten als auch gerade in der neuen Messe.
Ich geh mit verlaub net in die kirch um einne orgasmus vorzutäuschen. Ich geh in die Kirche weil der
glaueb an gott selbstverständlcih in mien Leben gehört und ichmein leben danach ausrichte. Da ich als
Schüler aber immer unter stress stehe bietet der Gottesdienst die gute möglichkeit, ruhig zu werden
und sich auf das wesentliche zu konzentrieren…
#76 Hesse2 16:54:53 | Donnerstag, 6. November 2008
Eure Kirche muss ja echt verzweifelt sein! Da mir grad ziemlich fad is hab ich mir diesen Artikel mal
durchgelesen … Eure Kirche muss ja wirklich ziemlich verzweifelt sein, wenn sie mit so einem Affentheater
versucht, Jugendliche zu rekrutieren.
#75 markusday 09:54:14 | Donnerstag, 6. November 2008
Im Abrissbistum des Herrn Bischof Dr. Felix Genn ist alles erlaubt…nur nicht römisch-katholisch zu
Im Abrissbistum des Bischofs Dr. Felix Genn und seiner Kohorte (noch Bistum-Essen) ist alles erlaubt,
nur nicht römisch-katholisch zu sein und zu denken! Halt der politischen Diktatur angepasst! Wen wundert
es…diese „Affenturnerei“ gab es doch schon in der Jugendkirche eines Pfr. B. Wohlharn in Oberhausen
(auch Bistum Essen). Dieser ist jetzt eine Treppe rauf (runter-) gefallen – er ist Grossmeister einer
Großgemeinde in Bochum-Altenbochum geworden. Anstatt sich die Restchristen mal Gedanken machen an welchem
Kirchturm mal wieder „Käfige“ installiert werden, haben diese aufgegeben – sogar ihren Glauben. (?) Pity!
Die Käfige wären allerings auch rund um die Uhr für Jahrzehnte besetzt – grins! Das Bistum könnte
dafür auch wieder 1-Euro Jobber einsetzen als Aufsichtspersonal. Die Namen aller derer aus den kirchlichen
Reihen würden die Kapzität dieses Mediums allerdings sprengen. Armes Deutschland – die Sharia kommt
unweigerlich bei solch profillosen Kirchenfunktionären auf uns zu. Herr Bischof Dr. Felix Genn war sogar
persönlich zur Inbetriebnahme der großen neuen Duisburger Moschee in Marxloh anwesend. Ob er wohl auch
Weihwasser und Weihrauch dabei hatte? R.I.P. – Bistum der Abgefallenen!
Herr Jonas78, ist Ihnen schon eimal der Gedanke gekommen, dass zwar 12-jährige Mädchen als „Frauen“
und 15-jährige Buben in den Medien als „Männer“ bezeichnet werden, von diesen Jungerwachsenen aber nicht
die geringste Verantwortung verlangt wird, selbst, wenn sie sich freudig weiter vermehren? Und denen dann
einen Hochseilgarten anpreisen??? Sie müssen ja Sozialpädagoge sein. Nur so kann man dem Zweck die Mittel,
in diesem Fall die Offenbarung unseres Herrn vermittels seinen Sohn mit den Worten ad absurdum führen,
man müsse die Jugendlichen dort abholen, wo sie sind. Mit Verlaub, das hören die tagtäglich. @googler:
die Seele baumeln lassen können Sie getrost in jeder neuen Messe. Sie scheinen nicht ganz informiert
zu sein oder haben slebst einige Erfahrungen noch nicht gemacht.
das ist ein anderes gebiet, über das ich mir in bezug auf diesen hochseilgarten kein urteil fällen mag
(noch nicht). So etwas will ich erst mit eigenen augen sehen und abwägen was gut und nicht gut ist
#71 für die Kirche 21:42:35 | Mittwoch, 5. November 2008
@Googler: dann ist ja gut. Schlichtheit schadet sicher nicht. Solange der Priester mit Andacht zelebriert,
ist ja die Messe überall gut zelebriert. So will ich Ihnen nicht weiter widersprechen. Nur, es wird mich
persönlich sehr stören, wenn die Kirche zu einem Spielplatz gemacht wird …
nein… …das mein ich nicht. Von der spirituellen Tiefe her ist die alte messe ideal, um wirklich mal
die seele baumeln zu lassen. Ich beziehe mich voll und ganz auf soclhe Personen wie den artikelschreiber.
Das bittte ich bei späteren kommentaren zu berücksichtigen.
#69 für die Kirche 21:34:07 | Mittwoch, 5. November 2008
@Googler: Sie sollen die anderen auch nicht so verurteilen. Schließlich sind Sie ja auch nicht Gott.
Die Besucher der Alten Messe beachten gerade sehr, was in Ihrem Inneren geschieht. Deshalb hat Papst hat
überlegt, ob man die Friedensgruß bereits vorziehen könnte, damit man sich vor der Kommunion besser
innerlich vorbereiten kann. Man kann darüber steiten. Aber den Besuchern der Alten Messe die Äußerlichkeit
vorzuwerfen, ist einfach nicht zutreffend.
@Stromberg Ja, meine Sicht sollte differenzierter werden, und wie ich es anderswo schon geschrieben habe,
hab ich absolut nichts gegen ausserordetnlichen ritus, ich war da selbst 4 Jahre lang messdiener. Mich
stören, und da sollte eigentlich latent in meinem Beitrag deutlich werden, die Menschen, denen es auf
das äussere ankommt, auf das Gold und den Prunk. Gott wurde in einer Futterkrippe geboren und war ein
Freund der armen! Warum darf man ihn dann nicht in aller Schlichtheit die Ehre erweisen? Ob ich eine Messe
feier, die barock aufgezogen ist, oder die einfach nur schlicht ist, es kommt drauf an was in MIR passiert
und wie Gott in mir wirkt. Wer aber nur auf äusserlichkeiten wert legt hat gar keine Zeit auf sein inneres
zu hören. Und das finde ich HIER absolut sch****. Und wer drüber diskutiert, was passiert wenn ein pfarrer
nicht die intention hat alle hostien zu weiehn…entschuldigung, da denk ich manchmal echt,das die hier
nicht mehr alle tassen im Oberstübchen haben (is etwas provokant (gewollt provokant) geschrieben!). Aber
ich will mich nicht mehr weiter aufregen, es gibt wichtigeres im Leben als die armen Kreuz.net seelen.
Da kann man nur beten!
#67 Lutheraner 21:03:02 | Mittwoch, 5. November 2008
Die Kirche als solche ist genug Grenzerfahrung Das Hochseilgarten-Projekt steht unter dem Titel „Zwischen
Himmel und Erde“. Und alle fallen auf die Erde. Oder hat einer zwischenzeitlich die Gravitation überwunden
und ist nach oben geschwebt? Das kann nicht mal der Papst. Wetten?
@Googler Eine etwas differenziertere Sicht der Dinge würde Ihnen auch nicht schaden. Denn die Schönheit
der Liturgie zerstört nun keineswegs die Kirche. Im Gegenteil: Kult und Kultur gehören zusammen. Und
was das Latein angeht, so ist dies nie abgeschafft worden. Lesen Sie mal SC § 36. Die kath. Kirche verwendet
sowohl Volkssprachen als auch die lateinische Sprache in ihrer Liturgie. Hier Monopole schaffen zu wollen,
ist meistens das Ansinnen von Extremisten, so oder so. Dass es im übrigen viele komische Spinner gibt,
hier und anderswo, spricht nicht gegen die Tradition der Kirche. Solche Spinner gibt es auch bei den Progressiven.
Und um ehrlich zu sein, ist für mich der Gedanke, aus einer Kirche eine Kletterhalle zu machen, genauso
verrückt wie die wilden Theorien der Sedis. Verrückte gibt es halt überall…
also… …die westlich kirche ist nicht zerstört, es sind allein die tradierten „Gläubigen“ die in
einschlägigen „katholischen“ Websites ebensolche beiträge schreiben. Sie WÜNSCHEN es sich sogar. Sie
wollen mehr Gold in den Kirchen, mehr barocke Paramentik und Vasa sacra, sie wollen wieder latein sprechen
udn und und… Und das auf Kosten der katholischen Kirche. DAS sind die wahren zerstörer.
„Es war eine schleichende Entwicklung“ Es it klar, der Feind hat geschickt „demokratisch“ die westliche
Kirche zerstört. Was nun tun? Nicht von den vollen Kirchen träumen, sondern die unverfälschte Apostolische
Überlieferung kompromisslos wiederaufnehmen, asketische Strenge unter geistlichen wieder etablieren,
die faulen Zweigen entschieden abschneiden, den verbliebenen gesunden Kern konsolidieren: je weniger desto
mehr. Die Zeiten des weltlich herrschenden Vatikan sind vorbei. Man soll jetzt das wirkliche Heilige allein
pflegen! Doch der Vatikan wird nicht imstande, seine illusorische Macht loszulassen.
Leben auf Pump Gut geschrieben, Romulus! Dem Leben auf Pump liegt ebenso eine gestörte Wahrnehmung der
Wirklichkeit zugrunde wie dem modernistischen Verrat an den Wahrheiten unseres Glaubens.
#56 Benedikt 17:54:45 | Mittwoch, 5. November 2008
@ ordo62 vielleicht…könnte man das ganze Modernistenpack an diesen Stricken… Wobei Modernisten immer
noch ein ganzes Stück besser sind als Leute mit pathologischen Mordphantasien, gell ordo62?
Dekadente katholische Kirche Wir sollten diese Berichte über die dekadenten Aktionen der dekadenten deutschen
katholischen Kirche sammeln, denn in den heraufkommenden ernüchternden Zeiten, in der das Leben auf Pump
der Vergangenheit angehören wird, wird man gar nicht mehr glauben, dass es solchen Schwachsinn tatsächlich
gegeben hat. Juden und Moslems lachen laut über uns und über das, was aus dem Katholizismus geworden
ist! Und recht haben sie!
Die katholische Kirche ist kein Verein, der seine Satzungen per Mehrheitsabstimmung ändern kann. Darum
ist es auch verfehlt, eine Anpassung an den Trend zu fordern, Berens. Wenn eine Umfrage morgen ergeben
sollte, dass die Mehrheit der Deutschen der Meinung sei, Trunkenheit am Steuer dürfe nicht strafbar sein –
meinen Sie allen Ernstes, dass der Staat seine Gesetzgebung und Rechtsprechung ändern wird?
#51 joberens 17:35:14 | Mittwoch, 5. November 2008
Amanda Liebe Amanda, amtskirchlich will man doch so klug und weise sein, einsehen und erkennen zu können,
daß man mit fraglichen und unsinnigen und mit nichts zu begründenden Dingen, denkende Menschen und vor
allem auch unsere aufgeklärte Jugend einfach nur noch unsinnig verprellt. Josef Berens /als einfachr,
denknder K<atholik)
#50 Jonas78 † 17:32:50 | Mittwoch, 5. November 2008
@ joberens Wer lesen kann ist klar im Vorteil! @ kappes da haben sie sicher Recht. Es war eine Entwicklung,
die sich gegenseitig bedingt hat. Das Ergebnis sehen wir im Moment. Das Probem scheint zu sein, dass es
im Moment DEN richtigen Weg um alle Menschen zu erreichen nicht zu geben scheint. Die einen finden ihn
in der „alten Messe“ andere in Events und wieder andere wenden sich ganz ab. Von daher finde ich es um
so wichtiger, dass zumindest eine Akzeptanz dieser verschiedenen Entwicklungen gibt – wenn schon keine
momentane Einheit. Ich habe z. Bsp. noch nie gegen die alte Messe gewettert, weil ich sicher bin, dass
es für viele ein guter Weg ist, aber es muss doch auch erlaubt sein, wenn andere sich über einen Klettergarten
den weg zur Kirche und letzlich zu Gott zu suchen. Mann kann gerne darüber diskutieren, ob alle Projekte
immer begründet sind und auf einem tragfähigen Grund stehen – eben nicht Event um des Events Willen,
aber es ist zu einfach das von vornherein zu verurteilen.
Eine Kirche, die dem Trend der Zeit hinterher hechelt, macht sich selber überflüssig. Um es mit einem
populären Spruch zu sagen: „Wer den Zeitgeist ehelicht, der ist sehr schnell Witwer!“
#48 Franz Kappes 17:26:55 | Mittwoch, 5. November 2008
@joberens Vielleicht habe ich mich mißverständlich ausgedrückt. Es kann ja auch nicht darum gehen,
Sündenböcke zu suchen. Nur, wenn ich überlege, ab wann eine Negativentwicklung beim Glauben zu beobachten
ist, dann fällt mir die Zeit nach dem Nationalsozialismus ein.
#47 joberens 17:24:24 | Mittwoch, 5. November 2008
jonas78 – zu billig Das zweite vatikan. Konzil für den Abwärtstrend unserer kath. Kirche verantwortlich
zu machen ist unsinnig und billig. Der Hauptgrund dürfte darin zu suchen sein, daß man in Rom einfach
nicht fähig zu sein scheint, die Zeichen der Zeit zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
#46 Franz Kappes 17:22:18 | Mittwoch, 5. November 2008
@Jonas78 Es war eine schleichende Entwicklung. Das stimme ich Dir zu. Natürlich wurden nicht schlagartig
mit dem V2 die Kirchen leerer, aber die Entwicklung der letzten 40 Jahre kann nicht froh stimmen. Warum
hat die „gesellschaftliche Entwicklung“ zu spät oder gar nicht reagiert? Weil „die Gesellschaft“ leider
nicht auf die Kirche hört. Einen Gott, der sich in Beliebigkeit ergeht, muss ich ja auch nicht ernst
nehmen.
#43 Jonas78 † 17:16:01 | Mittwoch, 5. November 2008
@ kappes Es war eine schelichende Entwicklung. Mit dem V2 haben sich nicht alle Jugendlichen von der Kirche
abgewendet – Blödsinn. Und „Schuld“ daran ist mit Sicherheit auch nicht das V2, sondern die gesellschaftliche
Entwicklung auf die die Kirche zu spät oder gar nicht reagiert hat. Unter anderem indem sie Beschlüsse
des V2 nicht konsequent umgestzt hat!
#41 für die Kirche 17:11:17 | Mittwoch, 5. November 2008
die Juden und Muslime lernen als Kinder die Sprache, in der ihre Schrift geschrieben ist: Hebräisch und
Arabisch. Aber wir, was haben wir unseren Kindern anzubieten! Oh bejammernswert. Ende der christlichen
Kultur!
#40 Jonas78 † 17:09:45 | Mittwoch, 5. November 2008
Nein Für die Kirche zumindest nicht in erster Linie. Aber gerade in Großstädten, aber inzwischen auch
in den ländlichen Gebieten ist doch der Trend mehr als offensichtlich. Kirche ist bei den Jugendlichen
out (vgl. Sinus Studie / Shell Studie) Aber, es gibt immer noch den Glauben an „eine höhere Mach“, an
etwas, das wir Gott nennen usw (soweit die Meinung vieler Jugendlicher) Die Aufgabe der Religionspädagogik,
in diesem speziellen Falll gekoppelt mit der Erlebnispädagogik ist es an dieser Stelle anzusetzten (die
Jugendlichen da abholen, wo sie stehen) um dann das Vorhandene zu vertiefen. Im 2., 3. 4. Schritt kann
ich mich dem personalene Gott nähern, dem Menschen und Gottes Sohn Jesus Christus, dem Heiligen Geist
und auch dem Wesen der Eucharistie. Aber um sich darauf einzulassen braucht es „Türöffner“. An diesem
Punikt ist die Kirche nun mal leider angekommen. Wir können das bedauern und nach der guten alten Tradition
schreien, und dass früher alles besser war – oder wir veruschen eben neue Wege zu gehen – ohne den Kern
aus den zu verlieren!!! das muss natürlich immer Bestandteil einer jeden Aktion sein – es ist eine Gradwanderung –
aber sie kann gelingen.
#37 Jonas78 † 16:53:07 | Mittwoch, 5. November 2008
*kopfschüttel* wie wurde denn aus einer ansich interessanten Diskussion über den Sinn und Unsinn von
jugendgerechten und jugendgemäßen Áktionen innerhalb der kath. Kirche eine Diskussion über deren Sexualmoral???
Unfassbar, können alle hier nur an das eine denken? Zum Klettergarten: Ich find super! Begründung spar
ich mir, verstehen hier eh die wenigsten, weil sie snicht wollen und von Religionspädagogik keine Ahnung
haben. Wen es wirklich interessiert kann mich aber gerne fragen.
#35 für die Kirche 16:28:00 | Mittwoch, 5. November 2008
natürlich die Kirchliche Lehre eine „unsinnliche“ menschliche Erfindung, guck doch mal was die Tiere
machen! Bis auf ein paar unsinnige Tierarten wie Schwäne leben sie in Polygamie: der Hahn, der auf Misthaufen
kräht, hat doch so viele Weiber: die Hennen. Nehmen wir doch die Tiere als Vorbilder! Erster Schritt:
kriechen wir von jetzt an mit allen vier auf dem Boden, aufrecht zu gehen ist bloß menschliche Erfindung
also schlecht und unsinnig. Zweiter Schritt: kauen wir das Gras und essen wir Insekte. Kochen ist dumme
menschliche Erfindung. Dritter Schritt: schlafen wir in einem Wald, laufen wir nackt herum so leben wir
denkend und einfach, jawohl!
#34 MartinBieger 16:26:17 | Mittwoch, 5. November 2008
Also darauf Außerdem dürften die alten, zölibatäre Herren in Purpur da eigentlich doch auch überhaupt
keine Ahnung haben. würde ich jetzt nicht unbedingt wetten.
#33 joberens 16:23:04 | Mittwoch, 5. November 2008
Pünktchen – hast Du Ahnung von normal gelebter Sexualität??? Mal ganz ehrlich, die kath. Sexualmoral
ist ganz allein eine unsinnige, menschliche Erfindung und hat nicht das Geringste mit Jesus und dem Evangelium
zu tun. Sie ist ganz allein ein egoistischer, amtskirchlicher Versuch, den Menschen ihr ganz normales
Menschsein zu beschneiden und zu regulieren und nicht mehr und nicht weniger. Das wird auch von den allermeisten
Menschen mittlerweile so gesehen, was auch gut ist und man macht sich amtskirchlich doch, mehr oder weniger,
nur noch lächerlich mit seiner unsinnigen Einstellung. Amtskirchlich sollte mann endlich einzusehen versuchen,
daß jeder halbwegs normale Mensch in der Lage ist, ohne jegliche amtskirchliche Regulierung, verantwortungsbewußt
und gottgefällig mit seiner menschlichen Sexualität umzugehen. Außerdem dürften die alten, zölibatäre
Herren in Purpur da eigentlich doch auch überhaupt keine Ahnung haben. Josef Berens (als einfacher, denkender
Katholik)
#26 joberens 15:59:15 | Mittwoch, 5. November 2008
Seefeld Sicherlich kannst Du mir das Gebot Gottes aber nicht nennen, denn es gibt nämlich keins. Den
etwas Verklemmten konnte ich jeoch wieder ein Wenig dazu verhelfen, ihre Fantasie spielen zu lassen und
zu genießen. Eigenltlich doch ganz arme Kreaturen. Josef Berens
#24 für die Kirche 15:57:34 | Mittwoch, 5. November 2008
die Evolutionstheorie lehrt, daß wir Menschen uns weiter entwickelt haben. Popülar ausgedrückt: als
wir früher in der Krone der Bäume gelebt haben und in Urwäldern klettern, leben wir jetzt als zivilisierte
Menschen auf Boden und baut uns Häuser, wie auch das schöne Gotteshaus. Zivilisation. Aber irgendwann
hat der Genius Malignus sich einen Scherz mit uns erlaubt: jetzt müssen wir wieder unsere Hände zur
Fortbewegung verwenden. Da wir aber aus unserer Gier und Konsumsucht alle Urwälder vernichtet haben,
müssen wir die Früchte der Zivilisation unserer Vorväter als Bäume benutzen. Da unser Gehirn zurückentwickelt
ist, können wir nicht mehr sehen, wofür diese architektonischen Errungenschaften ursprünglich verwendet
werden. Kurz, aus unserem tierischen Instinkt betrachten wir alle, was hoch u. steil ist, wieder als Bäume.
Es soll uns wenig kümmern, daß der gute Darwin sich nun im Grab dreht. Und aus dem sexualen Instink
leben wir nun fröhlich fort: was hätten die Tiere noch anders gemacht. Was die Tiere machen, ist natürlich,
also gut. Die Griechen, ja Platon und seine Schüler, lehren, daß die Vernunft über die körperlichen
Begierden herrschen sollen. Aber was sollen uns solche Griechen kümmern, wir sind modern, und sie veraltet.
Ja, los, meine Kinder, gehorchen wir nun jetzt unseren Bäuchen und Genitalien!
#23 Seefeldt 15:52:32 | Mittwoch, 5. November 2008
gesunde Einstellung Die Einstellung der Kirche zur Sexualität ist gesund, sie entspricht ja auch Gottes
Geboten. Dagegen ist die Einstellung von vielen Kirchenfeinden zur Sexualität ausgesprochen ungesund –
und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Hmmmm… ich zitiere! „…denn wer seine Sexualität normal lebt, wirkt auch ausgeglichen, normal und
nicht so verspannt, unkultiviert und gestört, wie einige sich hier leider geben.“ Der redet von sich
selbst?!
#16 joberens 15:40:54 | Mittwoch, 5. November 2008
kritischer beobachter Wenn man hier so mit liest, ist der Eindruck doch nicht mehr zu verbergen, daß
unsere kath. Kirche dabei ist, sich selbst zu zerfleischen. Josef Berens (als einfacher, denkender Kaatholik)
Die Ruhe fehlt dem Ignoranten und „Hans-Dampf-in-allen-Gassen“ Joberens. Der Joberens bezeichnet den Hl.
Vater als Mörder in Sachen HIV-Seuche, Empfängnisverhütung und neuerdings auch mitschuldig an der Pädophilie
bei einigen Priestern. Er ist ein Universalgenie. Ich empfehle, joberens zu ignorieren. – Ob Berens ein
Freimaurer ist, weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist er kein römisch-katholischer Christ mehr, denn er
lehnt einige Glaubenssätze des n.-k. Glaubensbekenntnisses ab und sieht in Jesus Christus „eventuell
nur“ einen Gesandten Gottes. Dem Muselmanentum ist er dagegen recht aufgeschlossen. Nach seiner Ansicht
ist das vielleicht die Religion, die die wahre Religion ist. Nachlesbar in seinen bisherigen Schreibereien
hier.
#14 HarroMeyer † 15:34:56 | Mittwoch, 5. November 2008
Wenn für Gott diese Grenzerfahrung so wichtig wäre hätte er den Menschen anders erschaffen. Das kann
also nicht im Sinne des Allmächtigen sein und der wird sich schon in Gelsenkirchen melden, spätesten
wenn Hochwürden das Blut vom Boden kratzen muß
Der wilde Westen Der kirchliche Analphabetismus hat ungeahnte Ausmaße erreicht. Mit dem Satz denkt man
gleich an die häretischen Lustgreise alias einfach primitiv denkenden „Katholiken“, eitle stinkende nach
ÖdeCologne Klorisse, die ihre geistlose pseudegebildete Klugsch… losspülen, unvernüftige Stimmen,
hirnlose Sexychristen, die ganze perverse Bande, das abgefallene Emanzen-FM-Pack, geistliche und sonstige
Apostaten, die die Basis der verkommenen RKK bilden.
Affen können wenigstens noch klettern … Kardinäle können und werden die Kirche zerstören. Zumal
dann, wenn diese Kardinäle schon längst aus ihrem Erzbischofsamt ausgeschieden sind. Neben den Kirchenzerstörern,
die kletternd in Kirchen ihr Unwesen treiben und somit das Gottesbild zerstören und „Grenzerfahrungen“
zeigen wollen, gibt es noch die weitaus gefährlicheren Typen, die eigentlich mit der Farbe ihres Gewandes
aufzeigen, daß sie ihr Blut für die Kirche dahingeben wollen. Nicht so der Martini, Ex-Erzbischof von
Mailand: Aus kath.net: Zitat: „Während die meisten „heißen Eisen“ der innerkirchlichen Debatten nur
in subtiler Form angesprochen werden, distanziert sich Kardinal Martini klar von der Enzyklika „Humanae
vitae“, die Papst Paul VI. 1968 über das katholische Verständnis der ehelichen Liebe und Sexualität
schrieb. Martini bezichtigt das Schreiben, mit dem Verbot künstlicher Verhütungsmittel einen Schaden
zu verursachen. Viele Menschen hätten sich dadurch von der Kirche zurückgezogen und auch die Kirche
habe sich von den Menschen distanziert. „ Der Kirchenhasser joberens wird das bejubeln. Aber die Kirchenzerstörung
geht weiter, und ein Notstand liegt ganz offen auf der Hand.
#9 Elijahu † 15:00:59 | Mittwoch, 5. November 2008
Einzig richtige Antwort: Kirchenaustritt Jugendliche sollen in der Kirche auf zehn Meter hohen Traversen,
Hängebrücken und Hangelseilen herumturnen und dabei – so der kirchliche Jargon – sogenannte Grenzerfahrungen
machen. Jeder Katholik muss sich klarmachen: mit seiner Kirchensteuer unterstützt er so etwas. Die deutschen
Bischöfe verstehen nur eine Sprache, wenn man etwas verändern will muss man diesen selbstreferentiell
regierenden Pseudomonarchen ans liebe Geld. Formal aus der RKK austreten um Kirchensteuer nicht mehr zahlen
zu müssen, das ist die einzige Antwort auf solche Aktionen. Wer lediglich formal austritt ist NICHT exkommunziert
und kann weiterhin die Messe besuchen und am kirchlichen Leben teilhaben.
Debile Genuss- und Vergnügunsgesellschaft Eine debil gewordene Genuss- und Vergnügunsgesellschaft hält
selbst in eine GEWEIHTE RÖMISCH KATHOLISCHE KIRCHE Einzug ! AUCH eine – „natürliche“ – Folge der von
Modernisten ( besser Zersetzern ) durch UNGEHORSAM erzwungenen, – das Allerheiligste ehrfurchtslos verunehrenden –
Praktiken der Steh- und Handkommunion ! Wem es mittlerweile „egal“ oder „wegtolerierbar“ zu sein scheint,
dass unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS in der heiligen Hostie GEGENWÄRTIG ist ( auch im heiligen Tabernakel
!!!!), für den ist es „folgerichtig“, IHN auch durch derartigen „Actions-Schund“ zu verhöhnen ! Wo die
Ehrfurcht vor dem ALLERHEILIGSTEN am Schwinden ist ( durch „Realtivierungsversuche der REALPRÄSENZ CHRISTI )
oder nahzu erloschen ist ( durch schlichte Leugnung der REALPRÄSENZ CHRISTI ), dort hält die durchtriebene
Lüge nahezu ungehindert Einzug; ein Beispiel ist hier zu sehen; Das HAUS GOTTES wird zur „Happening-Halle“
verunstaltet ! Kurz und gut; „Braaaaaave“ Mitläufer der verlogenen Freimaurer !
Konzilarer Schwachsinn Sollte der Bericht authentisch sein, ist es Zeit, den Konzilsfunktionären einen
noch intakten Pyschiater aus Kirchensteuermitteln zu zahlen, denn sie sind aus der Sicht eines Nichtpsychiaters
definitiv erkrankt.
Danke Monseigneur! Einerseits wieder ein Beweis für den gelegentlich bezweifelten Notstand, andererseits
einer für unerhörte „gnadenlose“ Dummheit. Mysterium iniquitatis – et stultitiae. Das hängt eng zusammen.
Ohne Erzbischof L. wären wir diesem Unsinn schutzlos ausgeliefert. Ohne Erzbf. L. auch keine Petrusbruderschaft,
kein Le Barroux etc., kein Motu proprio usw. Wenn das kein Notstand war?