Passend zum Totenmonat haben britische Atheisten beschlossen, ihre gottlose Torheit und Hoffnungslosigkeit den von Gott geschaffenen Menschen unter die Nase zu binden.
Der ‘Britische Rundfunk’ zeigt, wie die Atheisten-Busse ab Januar aussehen werden.
(kreuz.net) Die Bewohner von London sollen demnächst durch die „lustige und fröhliche“ Botschaft aufgemuntert
werden, daß es „wahrscheinlich“ keinen Gott gibt.
Das berichtete eine Glosse der britischen Korrespondentin
Gina Thomas in der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ vom 4. November.
Die Botschaft ist Inhalt der ersten
atheistischen Werbekampagne in Großbritannien.
Im Januar wird sie an den Londoner Bussen sichtbar sein.
Der Werbespruch lautet: „Es gibt wahrscheinlich keinen Gott. Also hört auf, euch Sorgen zu machen, und
genießt euer Leben.“
Die Aktion wird von dem gottlosen Club „Britische Humanistische Vereinigung“ bezahlt.
Mit von der Partie ist auch der fanatische Evolutionsideologe Richard Dawkins.
Er hat sich in seinem
gottlosen Eifer sogar dazu verpflichtet, Spenden bis zu einem Betrag von 5500 britischen Pfund zu verdoppeln,
um die Kampagne zu finanzieren.
Binnen eines Tages hatten die Organisatoren ihren Zielbetrag von 11.000
Pfund – etwa 14.000 Euro – bereits weit übertroffen. Beim letzten Stand hatten sie mehr als 116.000 Pfund –
145.000 Euro – gesammelt.
Damit können Törichte auch außerhalb von London mit der „beruhigenden“ Kunde
beglückt werden, daß die christliche Botschaft nicht stimmt und die Feinde Gottes – angeblich – doch
nicht im Ewigen Höllenfeuer unter furchtbaren Qualen schmoren werden.
Ein Hindernis für die Gottlosen-Propaganda
außerhalb von London dürfte allerdings sein, daß der führende Betreiber regionaler Busse – der schottische
Unternehmer Brian Souter – sich als Mitglied der Kirche des Nazareners hervorgetan hat.
Die Atheisten
erbitten demnach Vorschläge für andere Werbeforen, wo sie auf „positive und befreiende“ Alternativen
zur Religion hinweisen können.
Kritiker sind – nach Angaben der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ –
über das einschränkende „wahrscheinlich“ im gottlosen Slogan gestolpert.
Wer wie Dawkins die Religion
als „psychiatrische Krankheit“ oder „Virus“ betrachte, müsse doch kein Blatt vor den Mund nehmen – glauben
sie.
Doch die Organisatoren wollten sich durch die Einschränkung offenbar gegen mögliche Einwände
der Werbeaufsicht schützen.
Dawkins wäre es lieber gewesen, wenn man seine Formulierung, daß es „beinahe
gewiß“ keinen Gott gebe, genommen hätte.
Auch so glaubt Dawkins, daß die Kampagne den Menschen zu
denken gebe – und Denken sei der „Religion ein Greuel“.
Beobachter haben angemerkt, daß Dawkins diese
Aussage auf die Konzilskirche hätte beschränken müssen, die das rigorose theologische Denkgebäude
der mittelalterlichen Thomisten mit einer denkfeindlichen Zeitgeist-Gefühlsreligion ersetzten.
Nach
Angaben der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ will sich der inzwischen pensionierte Dawkins im Ruhestand
einer neuen Mission widmen.
Er gedenkt, ein Jugendbuch zu schreiben, um vor „antiwissenschaftlichen Märchen“
zu warnen.
Unter anderem fragt er sich darin, ob Erzählungen, in denen sich Frösche in Prinzen verwandeln,
die Rationalität und das Denken beeinträchtigten.
Warum eigentlich? Die von Dawkins heißgeliebte Evolutionsideologie
behauptet noch viel verrücktere Dinge.
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97 Lesermeinungen
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theology is a non-subject Immerhin haben sie Theologie studiert. Selbst ein Atheist müsste dieser Aussage
zustimmen dürfen. Der Aussage an sich schon. Aber ob Theologie ein vollwertiges Studienfach ist, ist
diskussionswürdig.
Jaja, wird neuerdings gern behauptet, das Glaube rational sei etc. pp. Wahr wird das dadurch aber noch
lange nicht. Ein Pfarrer weiß rein gar nichts über die Welt. Er kann gar nichts wissen weil er nicht
nachschaut, sondern sich auf ein Buch und die Stimmen in seinem Kopf beschränkt.
#90 Franz Kappes 11:43:28 | Freitag, 7. November 2008
@JMX:Strohmannzeit Dann schalt Deinen Grips doch einfach an. Das Thema „Glaube und Vernunft“ ist ja nun
defintiv ein wichtiges Betätigunsfeld für die Päpste gewesen. Erkundige Dich doch mal bei Deinem Pfarrer.
Der sollte sich da eigentlich auskennen.
Herbstzeit, Strohmannzeit Spaemann hatte sich in dem (weiter unten verlinkten) Aufsatz die Frage gestellt:
„Wie müßte eine >>gute Religion<< aussehen?“ An keiner Stelle hat er Religion durch Philosophie ersetzen
oder den Glauben durch Beweise vernichten wollen. Das hat auch niemand behauptet… Der übernatürliche
Charakter der Glaubensinhalte bleibt natürlich bestehen. Dieser wäre ersteinmal zu belegen.
#88 Pünktchen 09:10:55 | Freitag, 7. November 2008
Ultramontanus: Was soll das alles bringen, wenn Speamann uns zu diesem Punkt nichts neues zu sagen hat?
Wenn diese erste Prämisse nicht bewiesen wird und einfach nur so als Spkeulation im Raum steht, dann
lohnt es nicht, sich damit überhaupt weiter zu beschäftigen. Spaemann hatte sich in dem (weiter unten
verlinkten) Aufsatz die Frage gestellt: „Wie müßte eine >>gute Religion<< aussehen?“ An keiner Stelle
hat er Religion durch Philosophie ersetzen oder den Glauben durch Beweise vernichten wollen. Der übernatürliche
Charakter der Glaubensinhalte bleibt natürlich bestehen. Der Glaube ist eine Art »Denkübung«; die
Vernunft nimmt sich durch ihre Zustimmung zu den Glaubensinhalten weder zurück noch erniedrigt sie sich;
zu den Glaubensinhalten gelangt man in jedem Fall durch freie Entscheidung und das eigene Gewissen ( Joh.
Paul II: Fides et ratio 43 www.vatican.va/…ocs/DEU0074/__PA.HTM )
Werte Galatea, aus Ihrer Feder stammte: Tagein und tagaus werden hier die gleichen Argumente wiederverwendet,
auf beiden Seiten, mit dem Unterschied, dass die Atheisten eine größere Affinität zu kleinschreibung,
Rundumduzen und Smilies haben, Wie bewerten Sie in diesem Zusammenhang den orthografischen Overkill von
katholischen Usern wie Geyer/derLeser, Biene Maja und Sozialkatholisch?
Galatea: Einsichten Es wäre doch schon einmal ein riesiger Fortschritt, sich einzugestehen, dass hier
keiner den anderen so recht überzeugen kann. Wau! Was eine Einsicht. Aber ich halte es da eher mit den
Zen-Buddhisten: Der Weg ist das Ziel. Ich glaub auch nicht, dass ich einen Elijahu oder derLeser oder
dich (Haha, geduzt – und nochn Smilie hinterher!) von meinem Weltbild überzeugen könnte. Aber: Ich
lerne hier was. So gibts hier auch Leute, mit denen man sich wunderbar „fetzen“ kann und die mir auch
schon das eine oder andere ihres Glaubens erklärt haben, wovon „der durchschnittliche Katholik“ einfach
keinen Schimmer hat. Und das find ich nicht schlecht. Es ist recht unwahrscheinlich, dass ich deren Glaube
irgendwann teilen werde, aber alleine es zu verstehen ist doch schon mal was. Selbst, wenn es den einen
oder anderen Berührungspunkt gibt, sehe ich nicht, wie beides sinnvoll zusammengeführt werden könnte
Es muss auch nicht bei jedem Thema einen Konsens geben. Gegenseitige Toleranz würde schon ausreichen
(ich arbeite dran, ehrlich! ). Ein schöner Streit ist aber auch was: Er befruchtet (vielleicht). Und
wenn nicht haben wir auch nix verloren. Ausser vielleicht Zeit.
#85 Peter-Pan 23:39:41 | Donnerstag, 6. November 2008
@Galatea Es wäre doch schon einmal ein riesiger Fortschritt, sich einzugestehen, dass hier keiner den
anderen so recht überzeugen kann. Galatea, Sie sind weit zurück. Niemand hier glaubt noch ernsthaft
daran, einen anderen auf seine Seite ziehen zu können. Soweit ich das beurteilen kann, versucht es auch
großartig keiner mehr. dass die Atheisten eine größere Affinität zu kleinschreibung, Rundumduzen und
Smilies haben, Wahrscheinlich meinen Sie Atheisten und Agnostiker, so das für Sie ein Unterschied besteht.
Und Pauschalisierungen sind immer eine fragwürdige Sache. Ich für meinen Teil habe die Kleinschreibung
als Formatierungsmöglichkeit so gut wie nie eingesetzt, Sieze alle (zumindest garantiert alle, die mich
Siezen) und versuche mich bei den Smilies zurückzuhalten (nun, manchmal überkommt es mich). Es gibt
halt ein Weltbild, in dem der Schöpfergott der Chef ist, und eines, in dem der Zufall und der Mensch
in Zusammenarbeit das Geschehen verantworten. Es gibt Millionen Weltbilder und zwischen diesen beiden
unendliche Grauabstufungen. Denn sehen Sie… Selbst, wenn es den einen oder anderen Berührungspunkt
gibt, sehe ich nicht, wie beides sinnvoll zusammengeführt werden könnte. – Irgendwie leben wir zwar
auf der selben Erde, aber geistig in verschiedenen Universen. Hier sind Sie es, der andere Meinungen nicht
wahrhaben will. Denn genau das schaffen Abermillionen Menschen zu vereinen: Den Glauben an einen allmächtigen
Schöpfergott und die Evolution.
#83 Dr. Guillotin 22:16:11 | Donnerstag, 6. November 2008
Für mich als Liberalen kann ich feststellen, als Gottloser lebt es sich gut. Damals während der Französichen
Revolution rollten nur so die Köpfe. Mit einem Katholischen System und Gott wäre dies nicht so möglich
gewesen.
#82 Ultramontanus 22:14:21 | Donnerstag, 6. November 2008
Dankeschön Galatea, Sie bekommen auch zwei :(3 :(3 Ich habe eben gesucht, was „Relativismus“ ist. Danach
würde ich mich aber keineswegs als Relativist bezeichnen,weil ich der Meinung bin, dass man auch von
einem agnostischen oder atheistischen Standpunkt wahre Erkenntnisse bekommen kann. Nur bezieht sich das
dann eben auf Dinge, die bewiesen werden können.
#79 Ultramontanus 21:49:13 | Donnerstag, 6. November 2008
Relativismus? Was gibt es denn genau zu relativieren? Im Übrigen will ich doch wenigstens für mich beanspruchen,
dass ich kein Atheist bin, sondern Agnostiker.
#78 Galatea 21:45:59 | Donnerstag, 6. November 2008
Kann man sich darauf einigen… dass es in manchen Dingen keine Einigung gibt? Ihnen, den Herren JMX,
Hesse eins, zwei und mehr, Jena-, school- und sonstiger -boy, Peter Pan: ist Ihr Weltbild doch unbenommen.
Tagein und tagaus werden hier die gleichen Argumente wiederverwendet, auf beiden Seiten, mit dem Unterschied,
dass die Atheisten eine größere Affinität zu kleinschreibung, Rundumduzen und Smilies haben, während
die Katholiken es nicht lassen können, von Gott, Jesus und so Zeugs zu schreiben, auch dann, wenn es
gerade überhaupt nicht passt. Annäherungen sind auch inhaltlich nicht zu erkennen. Es wäre doch schon
einmal ein riesiger Fortschritt, sich einzugestehen, dass hier keiner den anderen so recht überzeugen
kann. Es gibt halt ein Weltbild, in dem der Schöpfergott der Chef ist, und eines, in dem der Zufall und
der Mensch in Zusammenarbeit das Geschehen verantworten. Selbst, wenn es den einen oder anderen Berührungspunkt
gibt, sehe ich nicht, wie beides sinnvoll zusammengeführt werden könnte. – Irgendwie leben wir zwar
auf der selben Erde, aber geistig in verschiedenen Universen. Ich bin zwar froh, dass ich nicht in dem
der Atheisten leben muss; nachzuvollziehen ist deren Argumentation von ihrem Standpunkt aber jederzeit.
Es lebe der Relativismus.
#77 Ultramontanus 21:39:48 | Donnerstag, 6. November 2008
@Pünktchen: „Gott kann nur der Sinngeber unseres Lebens sein, wenn er der Schöpfer der Welt ist. Sonst
reicht seine Macht nicht aus, der Welt ein Ziel und einen Sinn zu geben.“ Was soll das alles bringen,
wenn Speamann uns zu diesem Punkt nichts neues zu sagen hat? Wenn diese erste Prämisse nicht bewiesen
wird und einfach nur so als Spkeulation im Raum steht, dann lohnt es nicht, sich damit überhaupt weiter
zu beschäftigen.
#75 Pünktchen 19:59:53 | Donnerstag, 6. November 2008
JMX: Si tacuisses … Spaemann: Die gute Religion würde lehren, dass es deshalb möglich ist, bedingungslos
zu lieben und sich selbst loszulassen, ohne die Angst, dabei der Dumme zu sein und den Kürzeren zu ziehen.
GMX meint: Non sequitur. Selbst einem Gott gegenüber kann bedingungslose Liebe genau dazu führen, daß
man der Dumme ist. Unter der von Spaemann genannten Bedingung, daß Gott als Einheit von Gutsein und Glücklichsein
gedacht wird, können wir trotz der überwältigenden Anmutung des Gegenteils in dieser Welt vertrauensvoll
das Gute tun und anstreben, auch wenn dieses Tun nach geschichtlichen und gesellschaftlichen Maßstäben
nicht honoriert wird oder sogar Nachteile einträgt. Der Gedanke eines Gerichtes drängt sich hier sofort
auf! Gott ist in diesem Sinne sogar der Garant dafür, daß Glückseligkeit und Glückswürdigkeit koinzidieren.
GMX: Geschwafel pur ohne Substanz… Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen und es klingt hohl, muss
es nicht das Buch sein
#74 Garfield 19:26:06 | Donnerstag, 6. November 2008
Froschkönig Zitat aus dem Artikel: „Unter anderem fragt er sich darin, ob Erzählungen, in denen sich
Frösche in Prinzen verwandeln, die Rationalität und das Denken beeinträchtigten. Warum eigentlich?
Die von Dawkins heißgeliebte Evolutionsideologie behauptet noch viel verrücktere Dinge.“ Wenn sich ein
Frosch innerhalb eines Augenblicks in einen Prinzen verwandelt, nennt man das ein Märchen. Wenn der Frosch
für den gleichen Vorgang 300 Millionen Jahre benötigt, nennt man das Märchen „Evolution“.
Das Elend der Theo… ähh Philosophie… Gott kann nur der Sinngeber unseres Lebens sein, wenn er der
Schöpfer der Welt ist. Sonst reicht seine Macht nicht aus, der Welt ein Ziel und einen Sinn zu geben.
Schon mal nicht verkehrt. Die gute Religion würde lehren, dass es deshalb möglich ist, bedingungslos
zu lieben und sich selbst loszulassen, ohne die Angst, dabei der Dumme zu sein und den Kürzeren zu ziehen.
Non sequitur. Selbst einem Gott gegenüber kann bedingungslose Liebe genau dazu führen, daß man der
Dumme ist. Siehe Abraham. Sie würde, ähnlich wie Platon, die Einheit von Gutsein und Glücklichsein
lehren und, angesichts überwältigender Gegenargumente, ein Endgericht, in dem alle Dinge so erscheinen,
wie sie wirklich sind, wo jeder erfährt, was seine Taten wert sind, wo Gutsein gut und Bösesein weh
tut, wo den Barmherzigen Barmherzigkeit widerfährt, den Unbarmherzigen Unbarmherzigkeit. Dafür braucht
Spaemann ein Endgericht? Welche Gegenargumente meint er? Theol… philosophische Schwammigkeit/Banalität
par excellence. Die gute Religion würde aber zugleich Verzeihung versprechen für jeden, der selbst zu
verzeihen bereit ist und der begriffen hat, dass er selbst der Verzeihung bedürftig ist. Und diese Religion
würde ihre Gläubigen in einer realen Gemeinschaft miteinander verbinden, einer prinzipiell allen offenstehenden
«Menschheitsfamilie unter Gott», einem «Reich Gottes». Geschwafel pur ohne Substanz… Aber was soll
man von einem erwarten, der uns einen grammatikalischen[sic!] Gottesbeweis verkaufen will…
#71 thaumaturgos 16:03:08 | Donnerstag, 6. November 2008
@HBR und andere wissenschaftsgläubige sünder :) … Die Evolution ist eine durch viele fossile Funde
untermauterte wissenschaftliche Theorie, also bitte! die evolution ist von forschern erfunden, die fossilien
seit einigen jahrzehnten künstlich hergestellt und dann vergraben worden WER könnte daran zweifel? LOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL
@Hesse2 oder so ähnlich Bei Strepto ists sinnlos, irgendwas weiteres zu sagen. Ich sachs ja: Glaube macht
Gaga. Na Hesse, sprechen aus Ihnen wieder die die jefühlten Jefühle und dat janz jefühlsecht?
@JMX – das gute Gefühl Nein, das gute Gefühl, das es mir gibt. Denn eine gute Tat verändert mich positiv
und die Gesellschaft um mich herum. Und die Gesellschaft wird dadurch ein angenehmerer Ort zum Leben,
mein Leben wird dadurch besser usw. usf. Ihre Gefühle !!! sind nichts weiter als ein genetisches Programm,
dass Ihnen vorgaukelt, dass es Ihnen gut geht. Das kann sich Morgen schon ändern, wenn Ihr Portemonai
leer ist, Sie sich beschissen fühlen und sich auf anderen Wegen Kohle beschaffen müssen. Beim ersten
Mal kann es durchaus noch sein, dass es Ihnen leid tut einen Freund beklaut zu haben. Beim zweiten Mal
fällt es schon leichter undd danach werden Sie sich immer besser fühlen. Eben alles Gefühlssache…
#67 Pünktchen 13:39:55 | Donnerstag, 6. November 2008
Spaemann: „Was ist eine gute Religion“ NZZ 12. März 2007 www.nzz.ch/…fe/articleEZFJ0.html Gott kann
nur der Sinngeber unseres Lebens sein, wenn er der Schöpfer der Welt ist. Sonst reicht seine Macht nicht
aus, der Welt ein Ziel und einen Sinn zu geben. Die gute Religion würde lehren, dass es deshalb möglich
ist, bedingungslos zu lieben und sich selbst loszulassen, ohne die Angst, dabei der Dumme zu sein und
den Kürzeren zu ziehen. Sie würde, ähnlich wie Platon, die Einheit von Gutsein und Glücklichsein lehren
und, angesichts überwältigender Gegenargumente, ein Endgericht, in dem alle Dinge so erscheinen, wie
sie wirklich sind, wo jeder erfährt, was seine Taten wert sind, wo Gutsein gut und Bösesein weh tut,
wo den Barmherzigen Barmherzigkeit widerfährt, den Unbarmherzigen Unbarmherzigkeit. Die gute Religion
würde aber zugleich Verzeihung versprechen für jeden, der selbst zu verzeihen bereit ist und der begriffen
hat, dass er selbst der Verzeihung bedürftig ist. Und diese Religion würde ihre Gläubigen in einer
realen Gemeinschaft miteinander verbinden, einer prinzipiell allen offenstehenden «Menschheitsfamilie
unter Gott», einem «Reich Gottes».
Mündiger Erwachsener oder störrisches Kind? Welche denn? – Dass Sie regelmässig am 1. des Monats Ihr
bißchen Kohle vom Arbeitgeber bekommen, welche Sie sich im Schweisse Ihres Angesichts verdienen mußten ?
Ich habe es da einfacher und belohne mich auch jeden Abend, indem ich mir wohlwollend auf die Schultern
klopfe. Nein, das gute Gefühl, das es mir gibt. Denn eine gute Tat verändert mich positiv und die Gesellschaft
um mich herum. Und die Gesellschaft wird dadurch ein angenehmerer Ort zum Leben, mein Leben wird dadurch
besser usw. usf. Ganz einfach, eigentlich. Und klappt ohne Gott und Sünde. Das beste daran ist, ich tue
das aus mir und meiner eigenen Erkenntnis heraus, als mündiger Mensch, und nicht, weil ein Gott mich
zwingt oder es mir befiehlt, der mir gleichzeitig unterstellt, ohne ihn könnte ich das gar nicht leisten.
Wer ist moralischer, der aus sich selbst heraus moralisch handelt, oder der, der erst zur Drohung und
Belohnung dahin gebracht werden muß?
#65 freddie schenk 13:35:11 | Donnerstag, 6. November 2008
@Strepto Ich habe es da einfacher und belohne mich auch jeden Abend, indem ich mir wohlwollend auf die
Schultern klopfe. Sind Sie katholischer Priester?
@JMX –--- Belohnung Natürlich gibt es Belohnungen für das Leben nach moralischen Werten. Es gibt sie
in diesem Leben. Welche denn? – Dass Sie regelmässig am 1. des Monats Ihr bißchen Kohle vom Arbeitgeber
bekommen, welche Sie sich im Schweisse Ihres Angesichts verdienen mußten ? Ich habe es da einfacher
und belohne mich auch jeden Abend, indem ich mir wohlwollend auf die Schultern klopfe.
Farbe statt schwarzweiß Leben strikter nach und schummeln nicht, wen interessiert das, – Ihr Gewissen
etwa, welches sich nach einem kosmischen Pfurz so gebildet hat. Allerdings mein Gewissen. Hat jeder Mensch.
Sogar einige Christen… Morgen gibt es andere Regeln und nach denen lebe ich heute schon und mir geht
es gut dabei, denn in ein paar Jahren ist alles vorbei und ich will heute gut und bequem leben. Moralische
Werte sind weder völlig absolut und unveränderlich noch völlig willkürlich und flexibel. Die Christen
halten keine Sklaven mehr und die Atheisten wechseln nicht jeden Tag ihre Werte. Ihr seid so putzig extremistisch
und schwarz-weiß in euren Schlußfolgerungen. Gehört wohl dazu. Das kleine Risiko erwischt zu werden
gehe ich dabei gerne ein, dann kann ich zumindest sagen, dass es mir gelungen ist einen Teil meines Lebens
gut gelebt zu haben, währen Sie jeden Morgen um 7.00 Uhr aufgestanden sind, sich plagend die Kohle verdient
haben, um Ihre kleinen Racker durchzufüttern. Reden sie von Pfarrern? Ich habe Kinder und Familie und
ich rackere genauso gut und ehrlich für sie wie sie das wahrscheinlich tun. Es lohnt sich nicht strikt
nach moralischen Werten zu leben, da es dafür keine Belohnung gibt. Natürlich gibt es Belohnungen für
das Leben nach moralischen Werten. Es gibt sie in diesem Leben. Zuckerbrot und Peitsche eines imaginären
Gottes ist dazu nicht nötig.
#62 Hesse2 13:05:09 | Donnerstag, 6. November 2008
Strepto: Arschloch oder Nicht-Arschloch Ob jemand ein Arschloch ist oder nicht, hängt, wenn du dich ma
so umguckst, nicht von der Religiosität oder Nicht-Religiosität ab.
@JMX – leben strikter nach Atheisten haben sehr wohl moralische Werte und leben meist strikter nach diesen
Werten als Religiöse. Es gibt Studien, bei denen in einer simulierten Prüfungssituation z.B. die atheistischen
Probanden weniger geschummelt haben als die gläubigen. Die Anteil der Atheisten in Gefängnissen ist
viel geringer als der Anteil in der Bevölkerung. Leben strikter nach und schummeln nicht, wen interessiert
das, – Ihr Gewissen etwa, welches sich nach einem kosmischen Pfurz so gebildet hat. Morgen gibt es andere
Regeln und nach denen lebe ich heute schon und mir geht es gut dabei, denn in ein paar Jahren ist alles
vorbei und ich will heute gut und bequem leben. Das kleine Risiko erwischt zu werden gehe ich dabei gerne
ein, dann kann ich zumindest sagen, dass es mir gelungen ist einen Teil meines Llebens gut gelebt zu haben,
währen Sie jeden Morgen um 7.00 Uhr aufgestanden sind, sich plagend die Kohle verdient haben, um Ihre
kleinen Racker durchzufüttern. Es lohnt sich nicht strikt nach moralischen Werten zu leben, da es dafür
keine Belohnung gibt. Habe Spass und Bequemlichkeit und das vor allen Dingen im Hier und Jetzt, denn Morgen
schon kann alles vorbei sein.
Religion hat nicht das Monopol auf die Moral Heute Abend, wenn es dunkel wird, überfalle ich wieder ein
paar alte Omas, nehme mir ihre Kohle und mache mir einen Gemütlichen. Man muss nur geschickt sein und
darf sich nicht erwischen lassen, von den ewig Gestrigen, die sich noch an ein paar alte Gebote halten,
nach denen man nicht stehlen darf oder soll. Was soll der Quatsch, – wenn es Spass macht und mir was bringt …
dann kann es nicht ganz falsch sein. Tja, das passiert, wenn man von sich selbst auf andere schließt.
Atheisten haben sehr wohl moralische Werte und leben meist strikter nach diesen Werten als Religiöse.
Es gibt Studien, bei denen in einer simulierten Prüfungssituation z.B. die atheistischen Probanden weniger
geschummelt haben als die gläubigen. Die Anteil der Atheisten in Gefängnissen ist viel geringer als
der Anteil in der Bevölkerung. Für moralische Werte ist ein Gottesglaube keine Vorbedingung, er ist
ja nicht einmal ein Korrektiv, wie man an den entsprechenden Posts in diesem Forum oder in den täglichen
Nachrichtensendungen sehen kann.
@Hesse2 oder so ähnlich Verstehe den Sinn deines Posts nicht. Muss sich immer die Sinnfrage stellen?
Das ist nur was für Katholiken und sonstige Christgläubige.
@- unverständliche Aufregung! Wat recht ihr euch so auf? Dat Universum hat sich selbst jeschaffen und
damit basta. Heute Abend, wenn es dunkel wird, überfalle ich wieder ein paar alte Omas, nehme mir ihre
Kohle und mache mir einen Gemütlichen. Man muss nur geschickt sein und darf sich nicht erwischen lassen,
von den ewig Gestrigen, die sich noch an ein paar alte Gebote halten, nach denen man nicht stehlen darf
oder soll. Was soll der Quatsch, – wenn es Spass macht und mir was bringt … dann kann es nicht ganz
falsch sein. Und wenn die Omas sich keinen Bodyguard leisten können ist das auch nicht mein Problem.
#54 Hesse2 12:23:58 | Donnerstag, 6. November 2008
Pünktchen: Na immerhin gestehst dus zu Seit wann ist die zutreffende Aussage über eine Ungewißheit
eine beruhigende Frohbotschaft? Immerhin gestehst du zu, dass es eine zutreffende Aussage ist. Und es
ist vielleicht nicht für alle Menschen eine „beruhigende Frohbotschaft“ – gewiss aber für einige, die
daran sehen, dass sie mit ihrem Nicht-Glauben nicht alleine sind und dass man sich nicht verstecken oder
gar schämen muss, wenn man zweifelt an dem, was einem die Kirchen oder irgendein Guru erzählen – Millionen
Agnostiker/Atheisten in GB und Europa sehen dies ähnlich.
Ding dong the witch is dead JMX befindet sich in einem leicht vermeidbaren Sachverhaltsirrtum. Die Botschaft
von der „wahrscheinlichen“ Nicht-Existenz eines höchsten Wesens soll – Zitat – eine „lustige und fröhliche
Botschaft“ sein, die nach Auskunft der für ihre Meinung werbenden Atheisten „beruhigende“ Wirkungen entfalten
solle. Tja, 1. ist eine „lustige und fröhliche Botschaft“ etwas anderes als eine „Frohbotschaft“ mit
(quasi-)religiöser Konnotation. 2. Die „beruhigende“ Wirkung im Kontext ist eher die, daß der unheilvolle
Klumpatsch den die (abrahamitischen) Religionen schon kleinen Kindern eintrichtern (Hölle, Teufel, Sünde,
etc.) reine Fiktion ist, ebenso wie der psychopathische Gott des alten Testamentes und des Islam. Der
FAZ-Artikel strotzt leider vor Polemik und Ahnungslosigkeit, das kommt davon, wenn die Religionstante
aus dem Feuilleton mal einen Artikel über Atheisten schreiben soll. Hier übrigens ein Link auf den Artikel
in der FAZ! Lesen bildet, JMX! Versuchen Sie es mal! JMX: Es ist einfach die zutreffendste Aussage, die
man zu dem Thema machen kann. Seit wann ist die zutreffende Aussage über eine Ungewißheit eine beruhigende
Frohbotschaft? „Ihre Rente ist vielleicht wahrscheinlich sicher!“
#52 Pünktchen 11:59:11 | Donnerstag, 6. November 2008
JMX: „Ehrlich und aufrichtig“ pünktchen: Das klingt als Frohbotschaft oder auch als Warnhinweis wirklich
etwas dämlich! JMX: Das kommt vielleicht daher, daß es weder das eine noch das andere ist. JMX befindet
sich in einem leicht vermeidbaren Sachverhaltsirrtum. Die Botschaft von der „wahrscheinlichen“ Nicht-Existenz
eines höchsten Wesens soll – Zitat – eine „lustige und fröhliche Botschaft“ sein, die nach Auskunft
der für ihre Meinung werbenden Atheisten „beruhigende“ Wirkungen entfalten solle. Hier www.faz.net/…common~Scontent.html
übrigens ein Link auf den Artikel in der FAZ! Lesen bildet, JMX! Versuchen Sie es mal! JMX: Es ist einfach
die zutreffendste Aussage, die man zu dem Thema machen kann. Seit wann ist die zutreffende Aussage über
eine Ungewißheit eine beruhigende Frohbotschaft? „Ihre Rente ist vielleicht wahrscheinlich sicher!“
Ehrlich und aufrichtig Das klingt als Frohbotschaft oder auch als Warnhinweis wirklich etwas dämlich!
Das kommt vielleicht daher, daß es weder das eine noch das andere ist. Es ist einfach die zutreffendste
Aussage, die man zu dem Thema machen kann. Es gibt keinerlei konkreten Hinweis auf die Existenz eines
Gottes. Man kann es zwar nicht völlig ausschließen, aber das ist nur ein Zugeständnis daran, daß man
so etwas prinzipiell bzw. theoretisch nicht zu vollen 100% ausschließen kann (vgl. Popper, Heisenberg).
Alles in alles ist das eine zutreffendere und ehrlichere Aussage, als das als absolute Gewißheit vermarktete
Wunschdenken und der Selbstbetrug der Religionen.
#50 Pünktchen 10:05:40 | Donnerstag, 6. November 2008
>> Es gibt wahrscheinlich keinen Gott << Das klingt als Frohbotschaft oder auch als Warnhinweis wirklich
etwas dämlich! Rauchen schädigt wahrscheinlich Ihre Gesundheit. Sie haben wahrscheinlich im Lotto gewonnen.
Ihre Rente ist sicher – wahrscheinlich!
#48 Kunibert 00:43:00 | Donnerstag, 6. November 2008
@HBR: Fossilien und ET – Denkanstoß Die Evolution ist eine durch viele fossile Funde untermauterte wissenschaftliche
Theorie und Die Evolution ist ziemlich gut durch Fossile nachgewiesen. Finden Sie wirklich? Die ET-Versionen,
die man ernsthaft betrachten kann, sehen eine Entw. der Arten in kleinen Schritten über Zeiträume von
vielen Mio. Jahren. Man weiß heute einiges über die Gene und ihre Bedeutung. Daher weiß man auch, daß
die Entwicklung von einer Art zu einer anderen manchmal eine immense Änderung in der DNA-Sequenz (und
durchaus auch der DNA-Länge) bedeutet. Kleine Schritte auf einem langen Weg führen zu einer großen
Anz. von Individuen mit einer DNA-Sequenz zwischen betrachtetem Anfang und Ende. Damit eine realistische
Chance besteht, daß auftretende Mutationen auch die betreffen, die sich in die richtige Richtung entwickeln,
muß eine starke Verbreitung entspr. Individuen vorliegen. Dazu braucht es unter anderem viel Zeit. Zwischen
betrachtetem Anfang und Ende gibt es daher eine gigantische Anz. von Individuen, was erwarten läßt,
daß man von diesen Zwischenformen (ZF) auch vergleichsweise viele Fossilien findet. Allerdings ist trotz
jahrzehntelangem Suchen die Anz. von Fossilien, die man als ZF betrachten könnte, stark begrenzt. Wo
sind also die restlichen ZF? Wie berechtigt sind die folgenden Aussagen? „Die Fossilien beweisen die ET.“
„Die F. untermauern die ET.“ „Die F. stützen die ET.“ „Die F. sprechen weder für noch gegen die ET.“
„Die F. sprechen gegen die ET.“ „Die F. widerlegen die ET.“
Möchtegern / Galatea / Peterpan Wenn also jemand sagt, er glaube nicht an Gott, dann kann man ihm entgegnen,
dass er offensichtlich nur keinen Sinn für Ihn habe Klar kannste das. Ändert aber nichts am Nicht-Glauben.
Und so gesehen hast du vielleicht einfach „keinen Sinn“ für Allah? Galatea: Sollten Sie wirklich nach
einer Alternative zum Atheismus suchen: Nein danke. Ich verzichte dankend auf das Angebot. PP: Das ist
die Vorstellung die religiösen Fanatiker runter geht wie Öl: Das jeder, der es gewagt hat, anderer Meinung
zu sein, dafür brennen wird – in Ewigkeit, Amen. Amen. Ist in der Tat so. Kannste bei vielen Teilnehmern
in diesem wundervollen Forum sehen.
#46 Peter-Pan 23:32:36 | Mittwoch, 5. November 2008
Die Hoffnung der Fanatiker… Damit können Törichte auch außerhalb von London mit der „beruhigenden“
Kunde beglückt werden, daß die christliche Botschaft nicht stimmt und die Feinde Gottes – angeblich –
doch nicht im Ewigen Höllenfeuer unter furchtbaren Qualen schmoren werden. Oh, dieser Satz ist schön.
Er ist so wunderbar selbstentlarvend. Denn das ist es, was religiöse Fanatiker und Fundamentalisten global
verbindet. Was ihren Wahn erträglich werden lässt: Noch nicht einmal so sehr der Gedanke an die eigene
Belohnung, sondern die befriedigende Aussicht, dass alle die den eigenen Irrsinn nicht geteilt haben,
bitter und in alle Ewigkeit dafür bezahlen werden. Das ist die Vorstellung die religiösen Fanatiker
runter geht wie Öl: Das jeder, der es gewagt hat, anderer Meinung zu sein, dafür brennen wird – in Ewigkeit,
Amen. Ich werde nie verstehen können, warum Menschen überhaupt an so etwas glauben wollen.
Geehrter Herr Hesse, das mag für Sie jetzt gelten. Immerhin haben Sie für die nächsten Jahre ein wenig
Einblick in den geistigen Weg gewonnen. Wenn es Ihnen einmal sehr langweilig ist und Sie keine bessere
Lektüre haben, dann lassen Sie sich doch von der „Nachfolge Christi“ versuchen. Sollten Sie wirklich
nach einer Alternative zum Atheismus suchen: sie gibt es nur im kath. Glauben.
„Ich glaub einfach nicht, dass JHWH existiert“ Wenn man etwas wahrnimmt, dann hat man es also existent
erkannt. Wenn man aber etwas bestimmtes nicht wahrnimmt, dann kann das an 2 Gründen liegen: entweder
es existiert wirklich nicht, oder die Wahrnehmung ist kaputt. Wenn also jemand sagt, er glaube nicht an
Gott, dann kann man ihm entgegnen, dass er offensichtlich nur keinen Sinn für Ihn habe.
Lorenz: Ich bin so frei Das wäre insbesondere eine Frage an Zuschreiber Schwuler, der hier (19.26) eine
„klasse Aktion“ erkannt hat. Ich bin so frei, auf deine Frage: Was macht den Glauben an den ewigen Tod
so attraktiv, dass man ihn stolz auf Busse druckt und herausposaunt? zu antworten, obwohl ich nicht der
genannte Zuschreiber „Schwuler“ bin. Nun – schau dir Elijahu an – Glaube macht Gaga. Eigentlich ist diese
Antwort, wie ich finde, schon ausreichend, aber wie ich meine Pappenheimer kenne reicht dir das nicht
aus – du könntest einwenden, Eli wäre wahrscheinlich auch ohne Glaube Gaga. Nun denn: Ich (ich rede
nur von mir, ist also nicht als allgemeingültige Aussage betreffend alle Atheisten/Agnostiker gemeint)
finde nichts schlimmes am ewigen Tod. Ich hab ja auch nicht gelitten, bevor ich auf die Welt kam. Also
was soll schlimm sein an der Nicht-Existenz? Sieh, wenn ihr Gläubigen nur an das ewige Leben in Freude
und Jauchzen glauben würdet – dann wäre das natürlich eine nette Vorstellung. Aber ihr glaubt ja gleichzeitig
auch an die Hölle, als einen Ort ewiger Pein. Und dahin kommen, wenn man die Maßstäbe eurer Kirchen
anlegt, weit mehr Menschen als in den „Himmel“. Und das ist doch eine ganz schlimme Vorstellung, oder
etwa nicht? Und was natürlich für mich das entscheidende ist: Ich glaub einfach nicht, dass JHWH existiert –
genausowenig wie du wahrscheinlich an Zeus glaubst.
#42 Lutheraner 22:52:24 | Mittwoch, 5. November 2008
Im Himmel ist die Hölle los, denn @ Lorenz Probably no God?Was macht den Glauben an den ewigen Tod so
attraktiv, dass man ihn stolz auf Busse druckt und herausposaunt? Das kann ich ihnen genau sagen: Die
Vorstellung, im Himmel auf eine (Schein-) Heilge Dreifaltigkeit und 1,6 Milliarden Christen zu treffen.
Und nur, weil Ihnen etwas attraktiv erscheint, muß es nicht richtig sein. Stellen Sie sich die 10 Milliarden
Fliegen vor … @ Elijahu Newtons klassisches mechanistisches Weltbild…ist durch die Quantenmechanik
und Relativitätstheorie widerlegt worden. Sie glauben immer an das, was ihnen gerade paßt. Und das widerspricht
auch noch dem kreationistischen Schöpfungswahn, denn danach stand am Anfang der Urknall und keinesfalls
der Himmel.
Probably no God? Was macht den Glauben an den ewigen Tod so attraktiv, dass man ihn stolz auf Busse druckt
und herausposaunt? Das wäre insbesondere eine Frage an Zuschreiber Schwuler, der hier (19.26) eine „klasse
Aktion“ erkannt hat.
dabei waren wir mit der Widerlegung der Gravitationsideologen noch nicht mal richtig häretisch… aber
jetzt de.wikipedia.org/…Unintelligent_Design sind wir es! (Merke: Manchmal ist die Evolution auch das
kleinere beider Übel…)
#35 Elijahu † 21:24:10 | Mittwoch, 5. November 2008
Sie dürfen aufhören mich anzuschreiben, werte Clarissa Ihre Beiträge hier sind eine Zumutung für den
gesunden Menschenverstand und intellektuell ungeniessbar. Suchen sie sich doch Gesprächspartner die ihrem
„Niveau“ entsprechen. Ich werde mich der Lektüre von Beiträgen mit ihrem Namen drüber künftig gänzlich
enthalten.
Also, werter Elijahu, ich rekapituliere: Fortschreitende Erkenntnis ist schlecht, sofern sie in dem (ihrem)
Rahmen der Theologie stattfindet; sie ist abzulehnen, sofern sie dem (ihrem) Weltbild widerspricht; sie
ist materialistisch-häretisch, falls sie die Möglichkeit biologischer Entwicklung hypothetisch in Erwägung
zieht. Aber, wenn es sich um physikalische Erkenntnisse handelt, da ist jetzt plötzlich die Tradition
(auf die Sie doch ansonsten so große Stücke halten) veraltet. Und Sie versteh’mal jemand – aber, das
muß ich ja gottlob gar nicht!
Liebste Clarissa, wenn alle Stricke reißen, wie man zu sagen pflegt, wäre ich bereit, Ihnen eine Übersetzung
ins Deutsche anzufertigen – allerdings schaffe ich das heute abend leider nicht mehr.
#28 Elijahu † 21:14:02 | Mittwoch, 5. November 2008
Newtons klassisches mechanistisches Weltbild… …ist durch die Quantenmechanik und Relativitätstheorie
widerlegt worden. Nur mal so zu ihrer Information. Ein Paradebeispiel für die weltanschauliche Überheblichkeit
der modernen „Wissenschaft“.
#25 Elijahu † 20:50:27 | Mittwoch, 5. November 2008
Noch einmal: Evolutionstheorie ist pseudowissenschaftlich Wissenschaft darf weltanschaulich nicht vorbelastet
sein. Die Evolutionstheorie schliesst aber von vornherein die Existenz eines Schöpfergottes aus, ohne
jede Diskussion. Der Atheismus ist Axiom und Prämisse der Evolutionstheorie. Was bitte soll daran wissenschaftlich
sein? Das ist Ideologie, mehr nicht. Ein Haus das auf Sand gebaut ist, der Fisch stinkt vom Kopf her.
Wie bei jeder Pseudowissenschaft vermischen sich auch bei der Evolutionstheorie wissenschaftliche Fakten
mit pseudowissenschaftlichem Humbug. Aber nur weil hier und da ein wahres Faktum zu finden ist, heisst
das noch lange nicht dass man – nicht nur als Christ, sondern als denkender Mensch überhaupt – diese
Pseudowissenschaft auch nur eine Sekunde lang anerkennen darf. Die Prämisse der Evolutionstheorie, dass
es keinen Schöpfergott gibt ist falsch, es gibt einen Schöpfergott und er greift aktiv und gestaltend
in seine Schöpfung ein. Der Glaube an den Gott der Bibel lässt sich unmöglich mit einer solchen pseudowissenschaftlichen
Disziplin in Übereinkunft bringen.
„Christen kommen in den Himmel, Evolutionsideologen in die Hölle“ Das ist zu radikal behauptet. Auf jedem
Fall ist es eine Schande für sog. Christen, die die Wissenschaft in Sakrament des Glaubens hineinmischen.
Die Wissenschaft als empiristische Erfahrung bedient nur die vergängliche relative ständig sich verändernde
materialistische Welt und hat mit dem unergründlichen Glauben nichts zu tun. Man kann die geistige Welt
verstehen und sehen erst, wenn man dafür das geeignete Instrument hat: den geistigen Sinn. Deshalb gibt
es auch sehr viele Gläubigen unter Wissenschaftler.
#22 Großwildjäger 20:25:02 | Mittwoch, 5. November 2008
Darf ich Ihnen… … die bei uns sehr beliebte Abkürzung empfehlen? Geben Sie bei „Suche“ einfach „Nicht
einmal im weitesten Sinn analog“ ein. Nach dem Klick auf die beiden Pfeile erscheint das Thema, welches
Sie durch Anklicken nur mit der Anzeige der letzten sechs Posts erreichen können! :(3
Care venator, gerne käme ich Ihrem Wunsch sogleich nach. Nur – wenn ich es tue, quittiert mein Rechner
seinen Dienst; das hate ich gesten und heute bereits. Daher muß ich bedauern …
#20 Großwildjäger 20:18:06 | Mittwoch, 5. November 2008
Werte clarissa, die Wanne ist mitnichten gerade übergelaufen, da sich viele aves (die aber – darauf möchte
ich schon bestehen – nicht zum Kleinvieh gehören) zur Zeit wohl den freuden einer Sportübertragung im
TV hingeben… Ach, dürfte ich Sie dort um ein Treppchen bitten? :(3
Mit dem Führerbunker lagen Sie dennoch nicht ganz daneben. Vor meinem geistigen Augen erscheint Elijahu
immer mit einer Kutte des Ku-Klux-Klans bekleidet, welche mit Hakenkreuzen beduckt ist… Überlassen
Sie die Badewannen dieser Welt getrost den Archimedessen und „Höllenvögeln“…
Aber aber, cara amanda, ich sitze weder in der (gerade übergelaufenen) Wanne, noch gehöre ich dem hiesigen
Kleintier- oder Vogelverein an, der dies beständig tut.
Werte Clarissa, ja, es ist wohl ein Pleonasmus – aber ein sehr schöner, den ich gerne akzeptiere, weil
ich weiß, dass Sie ihn ehrlich meinen. Ihren Schluss teile ich voll und ganz, wobei ich als weiteres
Identifikationsmerkmal das sprachliche Niveau heranzuziehen pflege. Jenes, das Elijahu hier so unvergleichlich
zum Besten gibt, ist wahrscheinlich in einem unterirdischen Bunker anzusiedeln.
Cara amanda (oder ist das zu pleonastisch?), die Komplexität der Welt wächst im gleichen Maß wie die
Einsicht in sie (das stammt sinngemäß, meine ich mich zu erinnern, von Albertus Magnus). Aus der Strukturiertheit
(oder Übersichtlichkeit) des Weltbildes könnte man dann vielleicht auch auf die der erkennenden Intelligenz
zurückschließen.
#13 Elijahu † 19:53:23 | Mittwoch, 5. November 2008
Christen kommen in den Himmel, Evolutionsideologen in die Hölle Eine „Wissenschaft“ die von vornherein
die Existenz eines aktiv in die Geschichte eingreifenden Schöpfergottes ausschliesst ist weltanschaulich
vorbelastet und somit keine reine Wissenschaft mehr, da unredlich. Da können sie noch so viele Fossilien
ausgraben und DNA-Testreihen laufen lassen: ihr Kartenhaus ist auf Sand gebaut: auf dem Treibsand des
Atheismus. Dass es Gott gibt und dass er die Ungläubigen für ihren Unglauben richtet, werden sie am
Letzten Tag ihres Lebens auf wissenschaftlich einwandfreie Weise in Erfahrung bringen dürfen; da machen
sie sich mal keine Sorgen.
@Elijahu Sie scheinen genau das Gegenteil von unserem Joberens zu sein Das glauben sie ja wohl selber
nicht. Die Evolutionstheorie ist ungefähr so wissenschaftlich wie die Rassenlehre unter den Nazis. Doch
das glaube ich. Die Evolution ist ziemlich gut durch Fossile nachgewiesen. Dass Sie natürlich wirklich
dahergehen und die Evolution mit der Rassentheorie gleichsetzen, läßt Ihre Argumentation hingegen signifikant
abwerten. Aber was will man machen, es gilt eben doch Goodwins Law
#10 Gotthard 19:36:40 | Mittwoch, 5. November 2008
Totenmonat? Passend zum Totenmonat haben britische Atheisten beschlossen Wird im Vereinigten Königreich
im November auch 1. Allerseelen als katholischer Totengedenktag begangen? 2. Der Volkstrauertag als Gedenktag
der in Krieg und Verfolgung Getöteten begangen? 3. Der Totensonntag als evangelischer Gedenktag gefeiert?
Oder wie kann man im Blick auf das Vereinigte Königreich vom November als dem „Totenmonat“ sprechen?
#9 Elijahu † 19:27:22 | Mittwoch, 5. November 2008
Ja, Evolutionsideologie Die Evolution ist eine durch viele fossile Funde untermauterte wissenschaftliche
Theorie Das glauben sie ja wohl selber nicht. Die Evolutionstheorie ist ungefähr so wissenschaftlich
wie die Rassenlehre unter den Nazis. Also stecken sie sich ihre Propaganda mal in den Allerwertesten und
informieren sie sich mal über die weltanschaulichen Axiome ihrer „Wissenschaft“, als da wären Atheismus,
Agnostizismus, und logischer Positivismus. Eine „Wissenschaft“ die von vornherein die Existenz eines aktiv
in die Geschichte eingreifenden Schöpfergottes ablehnt, ist natürlich weltanschaulich äusserst neutral.
Und überhaupt nicht von Atheismus oder Agnostizismus oder logischem Positivismus beeinflusst. Überhaupt
nicht.
Evolutionsideologe? Die Aktion wird von dem gottlosen Club „Britische Humanistische Vereinigung“ bezahlt.
Mit von der Partie ist auch der fanatische Evolutionsideologe Richard Dawkins. Was ist eine Evolutionsideologie?
Die Evolution ist eine durch viele fossile Funde untermauterte wissenschaftliche Theorie, keine Ideologie.
Wer immer noch an die Schöpfung in 6 Tagen glaubt, scheint irgendwie weltfremd zu sein.
Papst Dawkins Dawkins wäre es lieber gewesen, wenn man seine Formulierung, daß es „beinahe gewiß“ keinen
Gott gebe, genommen hätte. Dann wird’s aber doch mal Zeit, der Autorität Nachdruck zu verleihen.
#1 Ultramontanus 18:46:40 | Mittwoch, 5. November 2008
Das halte ich für Blödsinn Es wirkt so bevormundend. Das sollte man doch den Religionen überlassen
bzw. denen, die sich von diesen belehren lassen. Außerdem ist die Aussage, dass es „wahrscheinlich keinen
Gott“ gäbe etwas dumm. Sehe nicht, wie man so eine Wahrscheinlichkeit schätzen oder berechnen soll.