Wenn die Bischöfe für ihre Kirche und den katholischen Glauben so viel Verständnis hätten wie für alles andere, dann wären die meisten gegenwärtigen Probleme inexistent.
Erzbischof Alois Kothgasser von Salzburg
(kreuz.net) Georg Simmerstätter – ein abgefallener katholischer Priester – war begeistert: „So sollten
Christen miteinander umgehen“.
Das erklärte er nach dem jüngsten Treffen abgefallener Priester – die
sich selber „Priester außer Amt“ nennen – mit Erzbischof Alois Kothgasser von Salzburg und Vertretern
des dortigen Priesterrates.
Davon berichtete die Erzdiözese Salzburg auf ihrer Webseite.
Der Gesprächsabend
zwischen der Diözesanleitung und den Abgefallenen findet jährlich im erzdiözesanen Bildungshaus Sankt
Virgil statt. Dieses Mal nahmen daran erneut einige Hausfrauen der abgefallenen Priester teil.
Zahlreiche
angeblich offene Fragen seien ohne Spannungen, ja im Gegenteil sogar in „geschwisterlicher Atmosphäre“,
angesprochen worden – schreibt die Webseite der Diözese voll Begeisterung.
Initiator der Gespräche
ist der abgefallene Priester Hans Moises.
Er ist Mitglied der kirchenfeindlichen Organisation ‘Priester
ohne Amt’.
Diese Gruppierung jammert auf ihrer Webseite, daß in den letzten dreißig Jahren mehr als
100.000 Priester ihr Amt verließen oder hätten verlassen „müssen“, weil sie das „Recht auf Ehe“ für
sich beansprucht hätten.
Angeblich 98 Prozent dieser Priester seien nicht aus Glaubensschwäche abgefallen,
sondern „es war ein einziger Aufschrei gegen ein Jahrhunderte langes Unrecht, das die Kirchenleitung den
Priestern, ihren Frauen und Kindern zugefügt hat.“
Die Webseite greift auch die Bischöfe an, die den
Dialog über andere Zulassungsbedingungen zum Priesteramt verweigerten.
Referent des Abends war der ehemalige
Salzburger Fundamentaltheologe und Ökumeniker, Hw. Johann Werner Mödlhammer (76).
Nach Angaben des
Berichtes wurden verschiedene, in der Katholischen Kirche angeblich in Diskussion stehende Themen nicht
nur von Hw. Mödlhammer referiert, sondern auch „sehr offen“ mit Erzbischof Kothgasser diskutiert.
In
Fragen des Pflichtzölibats und der wiederverheirateten Geschiedenen zeigte sich der Salzburger Oberhirte
„verständnisvoll“.
Er sagte zu, die Fragen auch in Rom vorzubringen.
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209 Lesermeinungen
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#218 Kunstmaler † 10:44:24 | Sonntag, 11. Januar 2009
David Das habe ich mir jetzt gedacht Den Vorwurf können Sie jetzt sämtlichen Leuten, die sich in Foren
bewegen, machen. Beleidigt? Wieso – Sie wissen doch alles – stehen über solche Dinge in Ihrer Schamanismus
Lehre – Sie sind uns alle hier doch so über? Nochmals – ein erwachsener Mensch, der sich sich selbst
tauft, hat Selbstwertkrisen in sich. Wenn Sie sich hier schon als den großen Waisen ausgeben wollen,
dann müssen Sie sich diese Kritik schon gefallen lassen. Es kann ja sein, dass Ihnen labile Zeitgeistgeschädigte
die Türe einrennen, aber der wahre Christ braucht von Ihnen nicht bekehrt zu werden. Zölibat – schauns
der Teufel wird immer gegen die Reinheit des Priesters Gottes auftreten – das ist ja eh klar. Das müssten
Sie als Schamane schon wissen.
Warum steht der Anonyme nicht namentlich zu seinen Aussagen? Zum Thema: Priester ohne Amt.- Vorwort aus
Ilse Sixts Buch PFLCHTZÖLIBAT von Dr.Wunibald Müller, Psychologe, Münsterschwarzach:„Ich bin vielen
Männern und Frauen begegnet, die auf eine überzeugende Weise zölibatär lebten und auch leben. Auch
weil genau das ihre Berufung ist, und sie ein Charisma dazu haben, sie beziehungsfähig sind und durch
die Entscheidung zölibatär zu leben, auch eine Entscheidung getroffen haben, die zu ihrer Selbstverwirklichung
beigetragen hat. Ich bin aber auch sehr vielen Männern begegnet, die-man muss schon sagen, ein Leben
lang- auch oft umsonst versucht haben, zölibatär zu leben. Ob es der Mühe wert war? Ich kann das nicht
beurteilen. Ich hätte mir aber auch gewünscht, dass sie die Option gehabt hätten, als Priester zu leben
und zu wirken, ohne damit zugleich sich dafür entscheiden zu müssen, ehelos zu leben.“ Dr. Wunibald
Müller (Recollectio-Haus Münsterschwarzach) Info: www.ilse sixt.com
#216 pascals neffe 17:19:04 | Freitag, 14. November 2008
Abgefallen? Ja, es ist sehr bequem, die Priester, die ihr Amt aufgeben mussten, als „abgefallen“ zu bezeichnen.
Dennoch ist dies ein sehr liebloses und aggressives Attribut. Diese Menschen sind in ihrer großen Mehrheit
an dem hohen (wenngleich eher kirchenrechtlich geprägten) Ideal des Zölibats gescheitert, nicht aber
am Glauben. Und nur im Glaubenszusammenhang ist das Attribut „abgefallen“ traditionsgemäß(!) angebracht.
Habt also, liebe Diskutanten, Erbarmen. Pharisäer („nach dem Gesetz muss er sterben!“) haben in der christlichen
Gemeinschaft nicht viel zu suchen. Pascals Neffe
#215 Marcelus 18:19:09 | Donnerstag, 13. November 2008
Hitler hatte die relative Mehrheit und war stimmenstärkste Partei, und das konnte man nicht einfach beseitewischen,
nachdem die Partei höchstens verboten werden hätte können, wenn man auslandsfinanzierte Parteien verboten
hätte – und das war bei der NSDAP der Fall, wie der preußische Geheimdienst herausgefunden hatte, und
Hitlers Treffen mit seinen Financiers protokolliert hatte. @Marcelus Warum hängen Sie sich eigentlich
am Ermächtigungsgesetz auf? Mir ging es zentral darum, dass die Zentrumspartei Hitler zur Macht verhalf –
im naiven Glauben ihn kontrollieren bzw. schnell wieder absägen zu können.
#212 Peter-Pan 23:22:35 | Dienstag, 11. November 2008
@Galatea Sie wissen doch schon selber nicht mehr, auf was Sie alles hingewiesen haben. Doch, soviel war
es gar nicht. Außerdem kann man es leicht im Thread nachlesen. Denn, werter Freund der Lost Boys, anders
als Sie denken, gehen mir die Argumente nicht aus. Im Gegenteil. Leider – und das schreibe ich in aller
Bescheidenheit – ist es mit der Ihren nicht weit her. Wie könnten Ihnen auch Argumente ausgehen. Sie
gehen ja sowieso nicht auf das ein, was ich schreibe und werfen munter mit jedem Post neue Behauptungen
in den Raum, die meist gar nichts mit dem zu tun haben, was ich geschrieben habe. Ein Beispiel: So beschließe
ich unsere Diskussion mit der Erkenntnis, dass sich sämtliche kath. Organisationen absichtlich haben
abschaffen lassen und tausende Priester freiwillig ihren Wohnort in Lagern genommen haben – um zu verschleiern,
für die Nachwelt, wie sehr wir Katholiken in Wirklichkeit das Tausendjährige Reich begrüßt haben,
welches das erklärte Ziel des Katholizismus ist und war. Ich habe nichts dergleichen behauptet oder angedeutet.
Es geht mir auch nicht darum irgendeine katholische Schuld (mehr noch Alleinschuld) zu beweisen, so wie
es Marcelus etwa darum geht, eine protestantische Alleinschuld am dritten Reich zu beweisen. Mein Punkt
war lediglich, dass Katholiken ebenso Schuld tragen am dritten Reichen, wie Protestanten – und dafür
habe ich eine paar unbestrittene Beispiele in den Raum gestellt. Aber anstatt mir Recht zu geben, wüten
Sie lieber herum. Nur zu.
#211 Galatea 22:15:36 | Dienstag, 11. November 2008
Herr Peter Pan, Sie wissen doch schon selber nicht mehr, auf was Sie alles hingewiesen haben. Wenn Sie,
weil Ihnen nichts besseres mehr einfällt, meine letzte Erwiderung als Kapitulation deklarieren, dann
habe ich wenigstens mal gelernt, wie Kriege funktionieren. Verbale. Von mir aus können wir gerne die
nächsten hundert Jahre uns fruchtbar austauschen. Denn, werter Freund der Lost Boys, anders als Sie denken,
gehen mir die Argumente nicht aus. Im Gegenteil. Leider – und das schreibe ich in aller Bescheidenheit –
ist es mit der Ihren nicht weit her.
#210 Peter-Pan 20:03:43 | Dienstag, 11. November 2008
@Benedikt Ah, und da bringen Sie wohl das Ermächtigungsgesetz ins Spiel? Naja, wer da zustimmte konnte
später noch Bundespräsident werden… Nein, bringe ich nicht – und ich weiß nicht, was Sie zu diesem
Schluß verleitet hat. Ich sprach davon, dass Hitler die Unterstützung der Zentrumspartei hatte, als
er die Macht ergriff. Ohne diese hätte er nicht Reichskanzler werden können. Das war alles. @Galatea
Ihre albernen Verzerrungen werte ich mal als Kapitulation, Galatea. Denn alles was ich sagte, ist, dass
Katholiken ebenso Schuld tragen am dritten Reich wie Protestanten. Worauf ich hinwies, weil Marcelus mit
einer an Fanatismus grenzenden Begeisterung versucht das dritte Reich zu einer Alleinschuld der Protestanten
zu machen. Drollig, zumal Hitler selbst Katholik war. Die Partei gibt es übrigens heute noch, nur als
Info. Nun, es gibt auch heute noch eine Zentrumspartei – ob man behaupten kann, dass es die Partei ist,
darüber kann man streiten. Schuld, auch wenn ich mich wiederhole, ist etwas persönliches. Immer schon,
aber eben auch heute. Interessante, wenn auch für kreuz.net ungewöhnliche These. Wenden Sie sich doch
damit an Marcelus. @Marcelus Warum hängen Sie sich eigentlich am Ermächtigungsgesetz auf? Mir ging es
zentral darum, dass die Zentrumspartei Hitler zur Macht verhalf – im naiven Glauben ihn kontrollieren
bzw. schnell wieder absägen zu können.
#209 Benedikt 23:16:35 | Sonntag, 9. November 2008
@ Pan Stellen Sie sich nicht dumm Benedikt. Ich sagte, die Zentrumspartei hat Hitler zur Macht verholfen,
nicht, dass sie ihn förmlich ernannt hat. Ah, und da bringen Sie wohl das Ermächtigungsgesetz ins Spiel?
Naja, wer da zustimmte konnte später noch Bundespräsident werden…
Herr Peter Pan, Ihren wirklich brillianten Schlußfolgerungen, denen kann kein Mensch sich verschließen.
So beschließe ich unsere Diskussion mit der Erkenntnis, dass sich sämtliche kath. Organisationen absichtlich
haben abschaffen lassen und tausende Priester freiwillig ihren Wohnort in Lagern genommen haben – um zu
verschleiern, für die Nachwelt, wie sehr wir Katholiken in Wirklichkeit das Tausendjährige Reich begrüßt
haben, welches das erklärte Ziel des Katholizismus ist und war. Noch einmal: die Wähler des Zentrums,
sie haben – Zentrumspartei hat Hitler zur Macht verholfen, nicht, dass sie ihn förmlich ernannt hat.
– Hitler zur Macht verholfen, indem sie das Zentrum gewählt haben. (Die Partei gibt es übrigens heute
noch, nur als Info.) Schuld, auch wenn ich mich wiederhole, ist etwas persönliches. Immer schon, aber
eben auch heute. Denn auch unsere Nachfahren werden einmal Urteile fällen, Herr Peter-Pan, über unsere
moralische Integrität.
#206 Marcelus 17:54:26 | Sonntag, 9. November 2008
@Peter-Pan: Nachdem Sie das offenbar nicht gelesen haben, weil sie denselben Stuss immer noch wiederholen,
hier nocheinmal ein Posting des Heinrich v. Ofterdingen an Ihre Adresse: Brüning verbot am 13. April
1932 die nationalsozialistischen Organisationen SA und SS und wollte aufgrund der Boxheimer Dokumente
die NSDAP als staatsfeindlich verbieten. Bevor die Zentrumspartei ein solches Verbot durchsetzen konnte,
wurde Brüning allerdings von Reichspräsident Hindenburg entlassen. Der letzte Reichskanzler, der vor
seinem Austritt dem Zentrum angehört hatte, war Franz von Papen, der allerdings seit seinem Eintreten
für Hindenburg in den Präsidentschaftswahlen 1925 zusammen mit dem rechtsnationalen Flügel de facto
in Opposition zur eigenen Partei stand. Durch seinen Austritt, den er zwei Tage vor seiner Ernennung zum
Reichskanzler erklärte, kam er einem Parteiausschluss zuvor. Die Zentrumspartei bekämpfte in der Folge
erbittert Papens „Kabinett der nationalen Konzentration“, das auch „Kabinett der Barone“ genannt wurde.
Unter dem Eindruck der Verhaftungen der Reichstagsabgeordneten der KPD und der Drohungen gegen die Reichstagsabgeordneten
der SPD und des Zentrums, stimmt am 23. März 1933 die Fraktion des Zentrums im Reichstag nach vorheriger
Abstimmung mit der NSDAP Hitlers Ermächtigungsgesetz zu und verhalf ihm damit formell (nach der Verhaftung
der KPD Abgeordneten) zur erforderlichen Zweidrittel-Mehrheit. Die Zentrums-Partei löste sich am 5. Juli
1933 als letzte der so genannten bürgerlichen Parteien selbst auf. (ex WIKIPEDIA)
#205 Peter-Pan 15:57:07 | Sonntag, 9. November 2008
@Benedikt Ach, der Hindenburg gehörte der Zentrumspartei an? Stellen Sie sich nicht dumm Benedikt. Ich
sagte, die Zentrumspartei hat Hitler zur Macht verholfen, nicht, dass sie ihn förmlich ernannt hat.
#201 Korbinianus † 14:27:43 | Sonntag, 9. November 2008
Christen in Fulda verhindern Störung der Gedenkstunde an der Synagoge durch NPD! Eindrucksvolles Gedenken
am Platz der zerstörten Synagoge: www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1157521
@Ökonom „Papst verurteilt Grauen der Reichsprogromnacht…“ Ja und…? Hätte er die Grauen befürworten
sollen? Ejakulieren Sie auch, wenn der Tagesschau-Sprecher verkündet, es sein 20.00?
#198 Ökonom † 14:16:51 | Sonntag, 9. November 2008
9. November: Der Papst mit allen Christen gegen die Naziverbrecher!!!! Sonntag, 09. November 2008, 13:30
Uhr Papst verurteilt Grauen der Reichsprogromnacht Papst Benedikt XVI. hat anlässlich des 70. Jahrestages
der Reichsprogromnacht die systematische Judenverfolgung im dritten Reich verurteilt und erklärt, ein
solches Grauen dürfe niemals wieder geschehen. Läden, Büros, Wohnungen und Synagogen seien angegriffen
und zerstört worden und zahlreiche Menschen getötet worden, sagte der Papst am Sonntag in einer Messe
in Rom. Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 sei der Anstoß der deutschen Judenverfolgung durch
die Nationalsozialisten gewesen, die in der Shoah endete. Bürger müssten sich überall gegen Antisemitismus
und Diskriminierung engagieren.
#197 Marcelus 09:22:40 | Sonntag, 9. November 2008
Die Priester ohne Amt sind unter der Modernismusglaubenskrise unter dem untätigen und modernisten- fördernden
Papst Paul VI. (Papst der Jahre 19 bis 34 seit Gründung der UNO) zu Zehntausenden von ihrem gottgeweihten
Status’ des Priestertums abgefallen, so wie auch ungezählte Ordensberufungen, wenn deren Orden nicht
ohnehin bereits zu weltlichen Räuberhöhlen nach dem Vorbild des dekadenten Mittelalters umgewandelt
worden waren – dasselbe gilt für den Lebenswandel der im Amt verbliebenen Weltpriester in großer Zahl.
Die abgefallenen Priester sind wesentlich Produkte der schlechten Papstregierung Pauls VI. und des Liturgiechaosses
Pauls VI., und bedürfen des Gebetes und der Bekehrung: Und ob deutsche Hierarchen von päpstlichen Gnaden
im Geiste Pauls VI., des Pastoralkonzils und des häretischen Modernismus’, zu denen auch der gegenwärtige
Deutschlandprimas und Erzbischof von Salzburg zu zählen ist, diese wieder zum Opfer des Priestertums
zurückführen können, das ist zu bezweifeln.
#196 Ökonom † 02:47:19 | Sonntag, 9. November 2008
70ster Jahrestag: 9. November 1938 8.11.2008 „Mehr zu Bruch gegangen als nur Scheiben“ Erzbischof Zollitsch
mahnt zur Erinnerung an Novemberpogrome Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert
Zollitsch hat gemahnt, die Erinnerung an die Novemberpogrome von 1938 wachzuhalten. „Für die Juden klafft
da bis heute eine riesige Wunde“, sagte der Freiburger Erzbischof der Katholischen Nachrichten-Agentur.
Deshalb sei es wichtig, Zeichen zu setzen, „indem wir auch 70 Jahre danach dieser furchtbaren Ereignisse
gedenken und sie nicht einfach wegwischen“. Die Versöhnung sei auch für die Kirche eine „ganz wichtige
Aufgabe“… Deshalb gebe es zum 70. Jahrestag des 9. Novembers zahlreiche Gedenkfeiern und Gottesdienste.
„Dort wollen wir unser eigenes Versagen vor Gott tragen“, erklärte Zollitsch. Zugleich wolle die Kirche
damit verdeutlichen, „dass wir daraus lernen und dass wir zur Versöhnung entscheidend beitragen wollen“.
Positiv bewertete der Konferenzvorsitzende, dass es wieder „tragfähige und belastbare“ Brücken zwischen
Juden und Christen gibt. „Wir schauen auf eine bessere gemeinsame Zukunft“, sagte Zollitsch. Zugleich
wandte sich der Erzbischof gegen den verharmlosenden Begriff der sogenannten Reichskristallnacht, „denn
es ist ja viel mehr zu Bruch gegangen als nur rein äußerlich ein paar Scheiben“.
#194 Ökonom † 01:17:42 | Sonntag, 9. November 2008
70 Jahre seit dem 9. November 1938 Am heutigen Tag gedenken wir der Opfer des beispiellosen Holocaust!
Herr, verzeihe die Schuld des deutschen Volkes! Herr, gib uns die Kraft zum Widerstand gegen den Ungeist,
der leider auch heute noch auftritt!
@Aufrechter Aufrichtigsten Respekt, dass Sie die finsteren Abgründe dieser „Veranstaltung“ hier so sehr
durchdringen, dass Sie in wenigen Minuten einen sogenannten „Artikel“ auf Seite 200-irgendwas finden und
zitieren können. Dafür ein „jawoll“! ZUm Artikel: Ein echter Schüchter, gell!?! Wie der das feige
Umfallen bzw. den ebenso halbherzigen wie egoistischen (sowie im Endeffekt erfolglosen) Versuch des Zentrums
sich durch Selbstverat selbst zu erhalten als „Widerstand“ deklariert… so „Herumbiegen“ (bzw. Reframen)
muss man auch erst mal können. Respekt! …und am Ende muss er trotzdem zugeben, dass 1933 nur eine einzige
Partei wirklich aufrecht geblieben ist (weil sie keine faulen Kompromisse eingegangen ist und nicht versucht
hat, mit Verbrechern zu mauscheln!) – und dieser Partei ein volltönendes JAWOLL!
#188 Peter-Pan 23:29:11 | Samstag, 8. November 2008
HeinrichvonOfterdingen den heroischen Kampf der SPD hat Leo G. Schüchter auf diesen Seiten mal sehr nett
durchleuchtet Schüchter. Das ist die Quelle auf die Sie sich berufen? Haha. Außerdem, was soll der Quatsch:
HaAcher hat nicht vom heroischen Kampf der SPD gesprochen, sondern nur gesagt, dass die Zentrumspartei
dem Ermächtigungsgesetz Hitlers zustimmte und die SPD nicht. Was meinen Punkt unterstreicht, dass es
einfach lächerlich ist, die Katholiken von der Schuld am NS-Regime befreien zu wollen, wie es Marcelus
immer noch versucht. Einfach albern. Katholiken hatten genauso ihren Anteil an Hitlers Machtergreifung
und seinen Verbrechen wie Protestanten. Einfache Faktenlage. Keine Mythologisierung oder sonst was.
Ein Marienkind „Ein Marienkind geht nicht verloren.“ (Hl. Bernhard von Clairvaux) An festfreien Tagen
dürfen unter gewissen Bedingungen von den Priestern bei der Zelebration der hl. Messe an Stelle des Formulars
des vorhergegangenen Sonntags auch besondere Votivmessenmessen genommen werden. Am Samstag gebietet die
kindliche Ehrfurcht und zarte Verehrung der Kirche zur Gottesmutter die Votivmesse Salve, sancta parens.
@Peter Pan, Galaeta und co. …eine Ergänzung zu Peter Pans Punkt 4. (sie (die Zentrumspartei) war es,
die Hitler letzten Endes an die Macht gebracht haben.): Zum Kanzler gewählt hat das Zentrum ihn wirklich
nicht; Reichskanzler wurde man in Weimar in der Tat durch Ernennung durch den Reichspräsidenten (so wie
Hitler am Morgen des 30.01.33). ABER: Die diktatorische Vollmacht, die Demokratie in Weimar endgültig
in den Orkus zu treten und den ns-Führerstaat aufzubauen gelang Hitler nicht mit der Ernennung zum Kanzler,
sondern durch das Ermächtigungsgesetz…und dahat das Zentrum nicht durch heroischen Widerstand geglänzt
(wie die Abgeordneten der SPD!) sonder hat tapfer die Demokratie verraten und verkauft! Gute Katholiken
allesamt!
#184 Heinz Josef 23:02:10 | Samstag, 8. November 2008
@Hesse2, tut mir leid dass auf dieser Hassseite keine sachliche Kommunikation möglich ist! Da haben Sie
mich aber ziemlich falsch verstanden. Ich hatte Sie eigentlich als fairen Diskussionspartner in Erinnerung
und bin jetzt betroffen, dass Sie befürchtet haben ich würde hier mit unfairen Methoden arbeiten. Genau
genommen ist dass was Sie beschreiben die Art und Weise wie hier auf Kreuz.net manche User und ich denke
auch die Macher agieren. Ich wollte einen ehrlichen Dialog mit Ihnen und will ihn auch jetzt noch, aber
auf einer Seite auf der gegen Andersdenkende auf menschenverachtende Weise gehetzt wird ist so ein Dialog
wohl nicht möglich, weil selbst die, die diesen Dialog ehrlich suchen sich der Frucht der Hetze nicht
entziehen können. Früher habe ich in Foren mit meinem wirklichen Namen gearbeitet. Das tue ich längst
nicht mehr, da ich von Seiten der katholischen Radikalen bedroht worden bin. Das ist mir nicht von liberaler
Seite aus geschehen sondern von den Frommen. Ich verstehe deshalb sehr Ihre Wut. Ich bedauere wenn ich
selbst zu dem Missverständnis beigetragen habe. Das war von mir nicht beabsichtigt. Ich wünsche Ihnen
alles Gute!
#183 Peter-Pan 22:59:31 | Samstag, 8. November 2008
@Galatea „Feuereifer“, „bis an einer Fanatismus grenzenden Wucht“ – es gefällt mir nicht, persönlich
zu werden: insgesamt treffen diese Attribute auf Ihre Meinungsäußerungen ganz insbesondere zu. Nein,
diese Attribute treffen nicht auf mich zu. Dafür nehme ich mir das hier im Gegensatz zu Ihnen oder Marcelus
gar nicht genug zu Herzen. Und im Gegensatz zu Ihnen, werde ich auch nie ausfallend oder beleidigend.
Ist Ihnen dass schon mal aufgefallen? Sie verlieren ziemlich oft die Beherrschung und vergreifen sich
im Ton. Meine Punkte, die sie da mit Fettdruck markiert wiederholt haben, sind in dem Zusammenhang zu
verstehen, dass Marcelus starr daran festhält, dass dritte Reiche sei allein die Schuld der Protestanten.
Mein Schluß: Nein, da haben Katholiken genauso ihren Anteil. Das war alles. Ich will damit Marcelus Schluß
nicht umkehren und behaupten, allein die Katholiken sind Schuld am dritten Reich. @Marcelus Der Reichskanzler
wurde in der Verfassung des Deutschen Reiches nicht vom Reichstag gewählt, wie der BRD-Bundeskanzler
vom BRD-Bundestag, sondern vom Reichspräsidenten direkt ernannt, Nichtsdestotrotz war es die Zentrumspartei
die Hitler zur Macht verhalf, dadurch, dass sie ihn unterstützte, nicht weil sie ihm, im Parlament wählte.
Herr Peter-Pan, „Feuereifer“, „bis an einer Fanatismus grenzenden Wucht“ – es gefällt mir nicht, persönlich
zu werden: insgesamt treffen diese Attribute auf Ihre Meinungsäußerungen ganz insbesondere zu. Siehe:
1. Hitler selbst war Katholik 2. Dergleichen der Großteil der NSDAP-Führung 3. Viele Katholiken hatten
mit der Zentrumspartei bereits eine Partei, die schon rechts genug. Natürlich nicht so rechts, wie die
NSDAP, aber 4. sie (die Zentrumspartei) war es, die Hitler letzten Endes an die Macht gebracht haben.
#181 Peter-Pan 22:45:29 | Samstag, 8. November 2008
@Galatea Keinesfalls sind Sie natürlich auf meinen Vorschlag eingegangen, sich Originalquellen anzusehen.
Muss ja nicht sein. Welche Originalquellen: das Archiv Ihres Lokalblatts??? Habe ich eigentlich diesbezüglich
was bestritten? Nur aus Neugier… Was uns was erklärt? Die Katholiken hatten eine ziemlich rechte Partei,
evtl. links von der NSDAP, die sie wählen konnten, und das war dann das „Zentrum“, was sie, die Katholiken
schuldig daran macht, nicht die SPD gewählt und somit, als Konklusion, den Braunen an die Macht geholfen
haben? Sie reißen Dinge mit Feuereifer aus dem Zusammenhang und gehen nie auf die eigentlichen Punkte
ein. Es war Marcelus der mit einer an Fanatismus grenzenden Wucht versucht, das dritte Reich zu einer
Alleinschuld protestantistischer Wähler zu machen. Und das fand ich so drollig, dass ich mich genötigt
sah, auf ein paar unbestreitbare Fakten hinzuweisen: 1. Hitler selbst war Katholik 2. Dergleichen der
Großteil der NSDAP-Führung 3. Viele Katholiken hatten mit der Zentrumspartei bereits eine Partei, die
schon rechts genug. Natürlich nicht so rechts, wie die NSDAP, aber 4. sie (die Zentrumspartei) war es,
die Hitler letzten Endes an die Macht gebracht haben. Sie gehen nie auf irgendwelche Punkte ein. Sie weichen
bei wirklich allem aus und stellen immer nur neue Vorwürfe in den Raum. Irgendwie traurig. Na ja. als
nächstes wird er schreiben, dass eine stringente Diskussion mit mir unmöglich ist Äh, das ist Ihr Text.
Quellenangabe?
#180 Marcelus 22:43:03 | Samstag, 8. November 2008
@peter-pan: Der Reichskanzler wurde in der Verfassung des Deutschen Reiches nicht vom Reichstag gewählt,
wie der BRD-Bundeskanzler vom BRD-Bundestag, sondern vom Reichspräsidenten direkt ernannt, so wie dies
auch in der heutigen österreichischen Staatsverfassung der Fall ist. Und in den Reichstag ist die Partei
durch das bereits bekannte Stimmverhalten gelangt, durch angelsächsische US-Dollars. @Marcelus: Ohne
katholisches Zentrum kein Reichskanzler Hitler.
Liebe Galatea, tja Jean-Baptiste Marie Vianney war ein einfach denkender Priester. Bekanntlich kommt es
nicht darauf an kompliziert zu denken, es genügt das Richtige zu denken. Und da kann uns der heilige
Pfarrer Vorbild sein. Die Menschen, die 40 Jahre ohne Priester sind beten leider nicht Sonne und Mond
an, sondern sich selbst und den Teufel.
Lieber Herr HvO, als nächstes wird er schreiben, dass eine stringente Diskussion mit mir unmöglich ist,
weil ich zielsicher wie immer kilometerweit vom Thema abkomme. – Spaß beiseite, wenn es nicht so traurig
wäre. Der Pfarrer von Ars hat einmal gesagt: lasst die Menschen vierzig Jahre ohne Priester, und sie
werden wieder die Sonne und den Mond anbeten. Respektive sich selber.
90% des deutschen Episkopats ist zu einem ehrlichen Dialog auf Augenhöhe mit einem Gesprächspartner
überhaupt nicht fähig ! Der Papst sollte sie in ein Kloster stecken ! Wir brauchen unbedingt eine neue
Generation von Bischöfen
Liebe Galatea, P.-P. weiß doch längst, dass er in dem Punkt Unrecht hat. Als nächstes wird er ein paar
Nebelgranaten zünden, oder wenn Ihnen diese Metaphorik zu militärisch ist, das Bächlein tückisch trüge
machen, Sie wissen schon, damit ihm Christian Friedrich Daniel Schubarts (der, der so viel unter der Fürstenwillkür
zu leiden hatte) Forelle endlich an die Rute gehe.
Werter Herr Peter-Pan, jetzt lesen Sie einmal HvOs Zeilen durch, reflexieren Ihre antikatholischen Ausfälle
und behaupten dann noch folgendes ein zweites Mal: Ich versuche mit Sicherheit nicht, das dritte Reich
zu einer katholischen Schuld umzudichten. Keinesfalls sind Sie natürlich auf meinen Vorschlag eingegangen,
sich Originalquellen anzusehen. Muss ja nicht sein. Denn: Mein Punkt war nur, die Katholiken hatten schon
eine ziemlich rechte Partei, die sie wählen konnten. Was uns was erklärt? Die Katholiken hatten eine
ziemlich rechte Partei, evtl. links von der NSDAP, die sie wählen konnten, und das war dann das „Zentrum“,
was sie, die Katholiken schuldig daran macht, nicht die SPD gewählt und somit, als Konklusion, den Braunen
an die Macht geholfen haben?
Lieber P.-P., Denn wie man es auch dreht und wendet, es war nicht die SPD die Hitler zur Macht verhalf.
… na klar, die Meinung in der SPD war, wenn schon Radikalisierung dann ‘ne kommunistische Diktatur,
in der wir auch mitreden dürfen. Ob das allerdings weniger Opfer gefordert hätte, darf bezweifelt werden.
#173 Peter-Pan 22:00:36 | Samstag, 8. November 2008
@Galatea das stimmt so nicht. Ich wäre um Quellen für Ihre Behauptung dankbar. Welche? Dass Hitler Katholik
war, das die Zentrumspartei im letzten Endes zur Macht verhalf. Steht in jedem Geschichtsbuch. Die politische
Situation war – wie heute – schwierig und noch schwieriger zu durchschauen. Die politische Situation war
wesentlich schwieriger, das damalige System sehr brüchig und die Deutschen an sich noch äußer Demokratie-unerfahren.
Sie werden doch wohl nicht den Katholiken vorwerfen, das „Zentrum“ gewählt zu haben, und nicht die SPD???
Es gab noch Dutzende andere Dateien dazwischen – eines der Probleme der damaligen Zeit. Mein Punkt war
nur, die Katholiken hatten schon eine ziemlich rechte Partei, die sie wählen konnten. Und damit haben
sie Hitler letzten Endes ebenso geholfen. Denn wie man es auch dreht und wendet, es war nicht die SPD
die Hitler zur Macht verhalf. Von all dem abgesehen: Ich versuche mit Sicherheit nicht, das dritte Reich
zu einer katholischen Schuld umzudichten. Ich versuche auch nicht die Protestanten in Schutz zu nehmen.
Warum auch. Aber Marcelus versucht mit so kindlicher Begeisterung, dass Ganze zu einer protestantischen
Schuld zu machen, dass ich es mir einfach nicht verkneifen kann, ein paar unbestrittene Fakten in den
Raum zu stellen. Wie zum Beispiel, dass Hitler und der größte Teil der NSDAP-Führung selbst Katholiken
waren. @Marcelus: Ohne katholisches Zentrum kein Reichskanzler Hitler.
exculpierte Schweine – frisch im Angebot Ohne Protestantismus keine NSDAP im Reichstag, obwohl die NSDAP-Führer
allesamt aus katholischen Gegenden kamen, und katholisch getauft waren – aber gläubig leider nicht mehr.
Ah, da hat die katholische Kirche aber Schwein gehabt… wäre sonst wohl sehr unangenehm geworden. Aber
so… ist man ja automatisch exculpiert. Stellt sich bloß noch die Frage, WIE MAN DAS FESTGESTELLT HAT,
DAS DIE NICHT MEHR GLAUBEN – GEHIRNSCAN ODER WIE?
Lieber P.-P., Brüning verbot am 13. April 1932 die nationalsozialistischen Organisationen SA und SS und
wollte aufgrund der Boxheimer Dokumente die NSDAP als staatsfeindlich verbieten. Bevor die Zentrumspartei
ein solches Verbot durchsetzen konnte, wurde Brüning allerdings von Reichspräsident Hindenburg entlassen.
Der letzte Reichskanzler, der vor seinem Austritt dem Zentrum angehört hatte, war Franz von Papen, der
allerdings seit seinem Eintreten für Hindenburg in den Präsidentschaftswahlen 1925 zusammen mit dem
rechtsnationalen Flügel de facto in Opposition zur eigenen Partei stand. Durch seinen Austritt, den er
zwei Tage vor seiner Ernennung zum Reichskanzler erklärte, kam er einem Parteiausschluss zuvor. Die Zentrumspartei
bekämpfte in der Folge erbittert Papens „Kabinett der nationalen Konzentration“, das auch „Kabinett der
Barone“ genannt wurde. Unter dem Eindruck der Verhaftungen der Reichstagsabgeordneten der KPD und der
Drohungen gegen die Reichstagsabgeordneten der SPD und des Zentrums, stimmt am 23. März 1933 die Fraktion
des Zentrums im Reichstag nach vorheriger Abstimmung mit der NSDAP Hitlers Ermächtigungsgesetz zu und
verhalf ihm damit formell (nach der Verhaftung der KPD Abgeordneten) zur erforderlichen Zweidrittel-Mehrheit.
Die Zentrums-Partei löste sich am 5. Juli 1933 als letzte der so genannten bürgerlichen Parteien selbst
auf. (ex WIKIPEDIA) … offensichtlich sind die Dinge doch nicht so schwarz-weiß, wie Sie sie sich zusammenreimen.
#170 Marcelus 21:55:02 | Samstag, 8. November 2008
Die NSDAP wurde ausschließlich in den protestantischen Gebieten des Deutschen Reiches gewählt, und zwar
1:1. Wer das leugnet, kann genausogut leugnen, dass draußen am Abend der Mond am Himmel steht, und behaupten,
das wäre die Sonne. Ohne Protestantismus keine NSDAP im Reichstag, obwohl die NSDAP-Führer allesamt
aus katholischen Gegenden kamen, und katholisch getauft waren – aber gläubig leider nicht mehr.
#169 Peter-Pan 21:50:17 | Samstag, 8. November 2008
@Marcelus Hitler ist von alleine vom katholischen Glauben abgefallen, Sagt wer? Nachdem er sich aber um
kein Kirchenamt beworben hat, hat sich die Kirchenhierarchie um ihn auch nicht sonderlich gekümmert.
Ah, Hitler wurde nicht exkommuinziert, da er als Nicht-Kleriker nicht sonderlich aufgefallen ist. Ja,
macht Sinn… Und als Reichskanzler von protestantischen Gnaden Vor protestantischen Gnaden, so so? Es
war aber die katholische Zentrumspartei, die Hitler zur Macht verhalf. Ups.
Herr Peter-Pan, das stimmt so nicht. Ich wäre um Quellen für Ihre Behauptung dankbar. Die politische
Situation war – wie heute – schwierig und noch schwieriger zu durchschauen. Im Archiv meiner Lokalzeitung
ist dies sehr gut nachzulesen. Vor 1933 hat unser Lokalblatt, sehr wohl den Mund aufgemacht gegen die
„Hitlerei“. Nach der Reichtagswahl konnten die Herausgeber die Zeitung noch ein Jahr (!) weiterführen,
dann gaben sie auf. – das nur am Rande. Interessant übrigens auch die Wahlergebnisse in den übrigen
bayrischen Städten. Sie können es gerne selbst nachprüfen. Sie werden doch wohl nicht den Katholiken
vorwerfen, das „Zentrum“ gewählt zu haben, und nicht die SPD??? – Und wenn Sie schon den „Führer“ erwähnen.
Den hat wohl niemand so recht ernst genommen, als er im Englischen Garten die ersten Reden schwang. So
ähnlich, wie heute ein Pierre Vogel nicht ernst genommen wird, wenn er seine Reden schwingt. Darum, hier
gebe ich Ihnen recht, wehret den Anfängen. Und zwar den Anfängen jetzt und nicht vor 70 Jahren.
#167 Marcelus 21:42:07 | Samstag, 8. November 2008
Hitler ist von alleine vom katholischen Glauben abgefallen, und damit nur mehr Apostat. Nachdem er sich
aber um kein Kirchenamt beworben hat, hat sich die Kirchenhierarchie um ihn auch nicht sonderlich gekümmert.
Und als Reichskanzler von protestantischen Gnaden brauchte man die Zusammenarbeit mit ihm, auch in Rom,
und in diesem Punkt hatte sich Hitler ausdrücklich zum Christentum und zur Achtung des Apostolischen
Stuhles bekannt, wie Hitler in seiner Regierungsprogrammrede auch ausdrücklich hervorhob. Papst Pius
XI. drückte aber seine Ablehnung Hitlers auf andere Weise aus und war der einer der ersten Warner vor
der NSDAP, als Churchill noch Hitler von Großbritannien aus bewunderte.
#166 Peter-Pan 21:38:31 | Samstag, 8. November 2008
@J-M-X (an Marcelus:) willst du mir allen Ernstes weismachen, daß nur Kleriker exkommuniziert werden
können? Will er. Kleriker ja, Völkermörder nein. Steht wohl schon so in der Bibel o^/ .
#164 Peter-Pan 21:34:59 | Samstag, 8. November 2008
@Marcelus Ein Kleriker mit Hitlers Thesen wäre zu Vor-Paul-VI.-Zeiten sofort exkommuniziert worden. Hitlers
Thesen – sofern er überhaupt großartige religiöse Thesen hatte – sind mir eigentlich ziemlich egal.
Reicht es als Grund für die Exkommunikation nicht… oh, ich weiß nicht, sagen wir, ein wahnsinniger
Völkermörder zu sein, der die Welt ins Chaos gestürzt und Millionen ermordet hat. Oder darf man da
nicht so streng. Nach dem Motto: Wir machen ja alle unsere Fehler.
#162 Peter-Pan 21:27:07 | Samstag, 8. November 2008
@Marcelus und Katholik war Hitler nur im Melderegister, glaubensmäßig war Hitler Protestant oder Apostat.
Das ist die ultimative Schutzbehauptung. Ein Katholik der sich so daneben benimmt, ist schlicht kein echter
Katholik, während jeder Protestant oder Moslem oder Hindu oder was auch immer, wenn er schreckliches
tut, voll im Einklang mit seiner Religion oder seiner Konfession. Sehen Sie es so? Nur, im Sinne der katholischen
Kirche war Hitler Zeit seines Lebens Katholik. Daran können Sie auch nichts drehen. Und wenn Sie Recht
haben… Dann waren die Protestanten die Hitler gewählt haben ja vielleicht auch nur dem Namen nach Protestanten.
Hm? Die NSDAP wurde in der Deutschlandkonfessionskarte 1:1 ausschließlich in den protestantischen Regionen
Deutschlans gewählt. Es bleibt unwahr, und wenn Sie es bis in alle Ewigkeit wiederholen. Sie können
allenfalls ergumentieren, dass Hitler in protestantischen Gebieten häufiger gewählt wurde, aber nicht
ausschließlich, nicht annähernd. Das ist eine glatte Lüge. Im Übrigen: Warum hätten die Katholiken
auch Hitler wählen sollen, sie hatten schließlich die erzkonservative, katholische Zentrumspartei, die
Hitler letzten Endes dann auch die Steigbügel gehalten hat und im damit er zur Macht verhalf.
Komisch nur, daß Hitler nie exkommuniziert wurde, und auch sonst kein Nazi – abgesehen von Goebbels.
Aber bei dem konnte man wirklich kein Auge zudrücken, schließlich hat er es gewagt eine Ketz…äh Protestantin
zu ehelichen.
#160 Marcelus 21:10:38 | Samstag, 8. November 2008
@Peter-Pan: Die NSDAP wurde in der Deutschlandkonfessionskarte 1:1 ausschließlich in den protestantischen
Regionen Deutschlans gewählt. Nachdem diese Tatsache sonst nicht erwähnt wird, obwohl sie jedem ins
Auge springt, und die Schuld sogar beim Papst und der Kirche gesucht wird, kann diese Tatsache auch gar
nicht oft genug erwähnt werden. Hitlers Aufstieg begann im übrigen in der bayerischen Hauptstadt München –
aber eben nur in der Stadt München, und nicht im sonstigen Bayern, und Katholik war Hitler nur im Melderegister,
glaubensmäßig war Hitler Protestant oder Apostat.
#159 Peter-Pan 20:59:09 | Samstag, 8. November 2008
@Marcelus Die Nazis wurden ausschließlich in den protestantischen Regionen gewählt, und zwar ist die
Wahl- und Konfessionskarte nahezu 1:1 deckungsgleich. Alles andere sind protestantische Schutzbehauptungen
und eigentlich nur Lüge. Diese Sache muss Ihnen ja wirklich am Herzen liegen, wenn Sie jede Gelegenheit
und jeden Vorwand nutzen Sie wieder hervorzukramen. Nur: Der Führer begann seinen politischen Aufstieg
ausgerechnet im erzkatholischen Bayern. Und er war selbst Katholik – ebenso wie der Großteils der NSDAP-Führung.
Also, was ist der Punkt, den Sie hier beweisen wollen? (Natürlich wurden die Nazis nicht ausschließlich
in protestantischen Gebieten gewählt).
#157 Marcelus 20:33:41 | Samstag, 8. November 2008
Die Nazis wurden ausschließlich in den protestantischen Regionen gewählt, und zwar ist die Wahl- und
Konfessionskarte nahezu 1:1 deckungsgleich. Alles andere sind protestantische Schutzbehauptungen und eigentlich
nur Lüge.
@Hesse „Pass auf: Es ist einfach so, dass speziell auf dieser Seite, die Meinung des Gegenübers oft einfach
mit hinterfotzigen Methoden niedergemacht wird. Da redet man über Verhütung und der „Katholiban“ kommt
mit Abtreibung und will dir in die Schuhe schieben, du MÜSSTEST das, weil du ja Verhütung ok fändest,
auch ok finden – und dann wirste versucht fertigzumachen.“ Umgekehrt ist es richtig: Sie und Ihre Homofreunde
bezeichnen hier jeden als Nazi, der nicht bereit ist, in jeder Stehkneipe einen Darkroom einzurichten
oder der es leid ist, dass einem als Katholiken ständig von uns geretteten Juden ins Gesicht gespuckt
wird.
#153 Großwildjäger 20:22:53 | Samstag, 8. November 2008
Marcelus, jetzt fangen Sie doch nicht schon wieder damit an! Die Zahl der rechtsextremistischen Straf-
und Gewalttaten in Deutschland steigt von Jahr zu Jahr! Und dass auch Katholiken die nazis damals gewählt
haben, ist hier längst ausdiskutiert worden und Sie somit widerlegt!
#152 Marcelus 20:16:24 | Samstag, 8. November 2008
Es gibt keine Nazibedrohung im heutigen Deutschland, stattdessen werden dort jährlich Millionen Ungeborene
ermordet, durch deutsche Steuergelder auf Krankenschein. In diesem Zusammenhang vor angeblichen Nazis
zu warnen, klingt ziemlich anachronistisch. Die betreffenden protestantischen NSDAP-Wähler hätten zu
Beginn der 1930er bekehrt werden müssen.
Heinz Josef: Heftige Reaktion Pass auf: Es ist einfach so, dass speziell auf dieser Seite, die Meinung
des Gegenübers oft einfach mit hinterfotzigen Methoden niedergemacht wird. Da redet man über Verhütung
und der „Katholiban“ kommt mit Abtreibung und will dir in die Schuhe schieben, du MÜSSTEST das, weil
du ja Verhütung ok fändest, auch ok finden – und dann wirste versucht fertigzumachen. Und so was ähnliches
tust du grad auch – wir sprachen zuerts über Sex in der Ehe und warum es da irgendwelche Regelungen geben
sollte oder nicht – und dann fängst du an mit Kinderfickern, Vergewaltigern etc… Und da hab ich einfach
keine Lust mehr – ich hätte meinen letzten Post nicht bringen solle, da haste Recht, ich hätte die Diskussion
schon einen vorher abbrechen sollen.
joberens, es würde mich wirklich interessieren, ob Sie Ihre ausgeklügelten Thesen mündlich ebenso fließend
vortragen könnten, ohne sich ein einziges Mal zu verhaspeln. Vielleicht sollten Sie sich einmal bei „Wetten
dass…?!“ bewerben.
#144 Heinz Josef 15:42:36 | Samstag, 8. November 2008
Hesse2, hab ich Ihnen was getan, dass Sie so heftig reagieren? Warum soll eine Religionsgemeinschaft nicht
mit Ihren Gläubigen um Antworten bezüglich verschiedener ethischer Fragestellungen aus dem Glauben ringen?
Das Problem ist wohl eher, dass in der Außenwirkung das Ganze auf Sexualmoral reduziert wird. Ich bin
47 Jahre alt und ich glaube ich habe in meinem ganzen Leben nicht mehr als eine handvoll Predigten zum
Thema gehört. Also geben wir dem auch nicht mehr Gewicht als es in der Praxis tatsächlich hat. Im Übrigen
darf man diese Dinge nicht isoliert betrachten. Das gesamte Handeln aus dem Evangelium heraus ist zu berücksichtigen.
Der Einsatz für soziale Gerechtigkeit, für Bildung usw.
#143 joberens 15:41:16 | Samstag, 8. November 2008
Sexualität als großes Gottesgeschenk sehen und genießen und nicht als Sündenfalle fürchten Sexualität
ist etwas ganz natürliches und normales. Jeder gesunde, normal denkende und handelnde Mensch dürfte
in der Lage sein, mit seiner persönlichen Sexualität normal und im Sinne dessen umzugehen, der sie,
als etwas Großartiges und Wunderbares in den Menschen gelegt hat. Sie ist eine große, bedeutende Bereicherung
des ganz normalen Menschseins. Alle, von Religionen und deren Führern ersonnene Regulierungsversuche
sind da rein willkürliche Menschseinsbeschneidungsversuche, die nichts mit Gott zu tun haben, sondern
nur der Befriedigung derer dienen dürften, die sie Mitmenschen aufzuzwingen versuchen. So dürfe auch
nicht auszuschließen sein, dass die Herren in Purpur, der Papst eingeschlossen, die selbstherrlich Mitmenschen
Teile ihres normalen Menschseins zu nehmen versuchen, sich sogar schwer vor Gott versündigen könnten.
Wer seine persönliche Sexualität, als großes Gottesgeschenk und Bereicherung seines ganz normalen Menschseins,
annimmt und auch ganz normal lebt, sollte sich da auch von Niemand Einschränkungsversuche oder gar etwas
Sündiges einreden lassen. Das dürfte auch für die Menschen gelten, die nicht für eine Zweisamkeit
von Mann und Frau geschaffen, sondern schwul oder lesbisch sind und ihre Sexualität eben anders leben.
Es dürfte sogar auch für Jene gelten, denen man ein Pflichtzölibat, als Voraussetzung für das Priestertum
aufgedrängt hat und denen sexuelle Enthaltsamkeit irgendwann Riesenprobleme bereitet. Josef Berens (als
einfacher, denkender Katholik…
Anscheinend, Heinz Josef 1. Die Kirche spricht nicht nur zu Eheleuten sondern zu allen Gläubigen und
allen Menschen guten Willens. Und einer, der ein Kind vergewaltigt, schert sich um das, was die Kirche
sagt? Mach dich doch nicht lächerlich! Sexuelle Gewalt findet leider auch in der Ehe statt, auch die
meißten Missbauchsfälle geschehen im engsten Familienkreis. siehe oben.
#141 Heinz Josef 15:21:17 | Samstag, 8. November 2008
Vom Traum der idealen Ehe in die Niederungen der menschlichen Feuchtgebiete …als Kinder sexuell missbaucht
und vergewaltigt und ebenso als Erwachsene…körperlich und psychisch verletzt…Sexualmorden…Junge –
wir redeten von einer EHE – nicht von Kinderfickern, Vergewaltigern, Sexualmördern. Was soll das jetzt
mit seltsamen Vorschriften für die Sexualität in einer Ehe zu tun haben? Anscheinend leben wir in unterschiedlichen
Welten. 1. Die Kirche spricht nicht nur zu Eheleuten sondern zu allen Gläubigen und allen Menschen guten
Willens. 2. Sexuelle Gewalt findet leider auch in der Ehe statt, auch die meißten Missbauchsfälle geschehen
im engsten Familienkreis. Was die Verhütungsmittel betrifft müssten Sie einfach mal genauer hinschauen.
Einige stellen gegenüber der Frau den Tatbestand der Körperverletzung da und nicht zuletzt Feministinnen
nehmen eine immer kritischere Haltung ein, da Verhütungsmittel oft als Mittel sexueller Unterdrückung
missbraucht werden. [kursiv]Ich und meine Lebenspartnerin verhüten (also eig sie, mit der Spirale nämlich) –
wir wollen eigentlich keine Kinder mehr, aber wenns passiert, dann solls halt so sein.[kursiv] Das respektiere
ich sehr, leider ist das nicht die Regel. Zum Thema der Symptotermalen Methode könnte ich einiges sagen,
spengt hier den Rahmen.
Heinz Josef: Was soll das? …als Kinder sexuell missbaucht und vergewaltigt und ebenso als Erwachsene…körperlich
und psychisch verletzt…Sexualmorden… Junge – wir redeten von einer EHE – nicht von Kinderfickern,
Vergewaltigern, Sexualmördern. Was soll das jetzt mit seltsamen Vorschriften für die Sexualität in
einer Ehe zu tun haben? Dass man seinem Partner/in keine Gewalt antun soll, das ist ja nun kein fragliches
Gebot – das is ja logo. Was die Verhütungsmethoden betrifft, so ist das keinesfalls so eindeutig klar
wie Sie das schreiben. Wie meinen? Es gibt leider einen Zusammenhang zwischen Verhütungsmentalität und
Abtreibungsmentalität. Nein. Gibts nicht. Wer verhütet treibt noch lange nicht ab. Ich und meine Lebenspartnerin
verhüten (also eig sie, mit der Spirale nämlich) – wir wollen eigentlich keine Kinder mehr, aber wenns
passiert, dann solls halt so sein. Verstehe nicht, wo der Unterschied sein soll, ob ich mit der kirchlich
erlaubten Temperaturmethode verhüte oder anders. Verhütung ist Verhütung. Die „Mentalität“ ist dieselbe:
Sex zum Spass. Sex reicht eben noch nicht fürs glückliche Leben. Weiss auch nicht, wo ich das gesagt
hätte. Aber es ist ein kleiner, wenn auch wichtiger Teil im Leben.
#137 Mathilde 14:07:48 | Samstag, 8. November 2008
Der Zölibat und die Priesterweihe sind in der Katholischen Kirche miteinander verbunden ohne den Verzicht
auf Ehelosigkeit (und damit Keuschheit) kann niemand zum Priester in der RKK geweiht werden. Da spielt
es keine Rolle, dass diese Verzichtserklärung vor der der Priesterweihe vorausgehenden Diakonatsweihe
bereits abgegeben wird. Auch in der Ehe gibt es Keuschheit, das bedeutet, dass sich die Eheleute mit Anstand,
Liebe und Respekt behandeln, was sich auch auf den sexuellen Bereich bezieht. Weder den Ehepartner zu
überfordern und auch nicht zu bedrängen, auch alles Pornografische zu unterlassen. Das ist auch richtig,
denn alles Pornografische ist gegen die Menschenwürde und zerstört die Liebesfähigkeit. Der geweihte
Priester bindet sich durch das Zölibat an Christus und soll ganz frei für sein Apostolat sein. Die Gemeinde
ist seine Familie, wir sollten das den Pristern auch merken lassen, durch intenisve Anteilnahme am kirchlichen
Leben und dadurch, dass dem Pfarrer persönlich Anteilnahme, Sympathie, Ehre, Respekt entgegengebracht
wird. Dazu gehört auch, dass den ewigen Meckerern, die dem Pfarrer das Leben schwer machen wollen, der
Mund gestopft wird und bei freudigen Anlässen wie Geburtstag des Pfarrers die Gemeinde freudig gratuliert,
natürlich auch mit Blumenstrauß. Wenn der Pfarrer alt ist, womöglich nicht mehr deutlich sprechen kann
oder andere gesundheitliche Probleme hat, man ihn nicht abserviert, sondern ihn freundlich bis zu seinem
Tode erträgt. Schließlich hat er ja für Christus und für seine Gemeinde alles aufgegeben.
#135 Pünktchen 13:37:54 | Samstag, 8. November 2008
Ypsilanti verzichtet auf Spitzenkandidatur: Als Nachfolger wurde der Landtagsabgeordnete Schäfer-Gümbel
nominiert Die SPD hat aber wirklich ein besonderes Glück mit „klingenden“ Namen!Ypsilanti. Schäfer-Gümbel …
@Bieger Ah, der Bieger… Obwohl ich das Geschreibsel des Kirchenhassers und Unterstützers des Kindesmords
Josef Berens schon lange nicht mehr lese, ahne ich, alleine weil es Ihren Zuspruch findet, daß es sich
um den gleichen Blödsinn wie immer handeln muss. Bei dieser Gelegenheit ist der von einigen Usern bereits
mehrfach eingebrachten Ratschlag mit Nachdruck weiter zu empfehlen die „Beiträge“ von einem „einfachen,
denkenden Katholiken“ – oder besser einem Zersetzer der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche – wie
„joberens“ und seiner Helfershelfer zu IGNORIEREN und sich zu keinen geschriebenen Reaktionen hinreissen
lassen. (defendor)
Gestammel Kann nicht mal irgendwer Porno-Opa-joberens wieder in die Klappse stecken??? Das ist ja nicht
zum Aushalten!! Tag ein, Tag aus das gleiche Gestammel…
#131 defendor 13:17:37 | Samstag, 8. November 2008
Besondere Empfehlung Als Antwort auf „Schall und Rauch-Postings“ von z.b. einem „einfachen denkenden Katholiken“
die besondere Empfehlung an alle, besonders aber an jene, die meinen mit einem modernistischen, selbstherrlichen
„Weichspül-Glauben“ das Heil „erfeilschen“ zu können: www.gloriapolo.net/ Bei dieser Gelegenheit ist
der von einigen Usern bereits mehrfach eingebrachten Ratschlag mit Nachdruck weiter zu empfehlen die „Beiträge“
von einem „einfachen, denkenden Katholiken“ – oder besser einem Zersetzer der reinen Lehre der heiligen
Mutter Kirche – wie „joberens“ und seiner Helfershelfer zu IGNORIEREN und sich zu keinen geschriebenen
Reaktionen hinreissen lassen. „joberens“ und Konsorten sprühen das freimaurerische Lügen-Gift und finden
nichts „amüsanter“ als die von ihnen verachteten, treu zur reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche stehenden
Katholiken „aus der Fassung zu bringen“ und sie dann durchtrieben der „Unchristlichkeit“ zu bezichtigen
#130 Pünktchen 13:16:31 | Samstag, 8. November 2008
Strepto Jobbilein hat das psychische Problem, aus Verbitterung über seine eigenen gescheiterten Priester-Ambitionen
das Priestertum und die „Amtskirche“ nun beschmutzen und herabwürdigen zu müssen. Interessant dabei
ist für mich, daß mit der Kirche als dem Ur-Sakrament alles verlorengeht. Jobbilein, der ja selber einmal
Priester werden wollte, hat mit der Kirche in Wahrheit alles verloren: den Glauben an Jesus Christus als
Erretter und Erlöser, den Glauben an den Hl. Geist und die Hl. katholische Kirche, den Glauben an die
reale Gegenwart im Sakrament, an den Opfercharakter der Messe, an das Sühneleiden Jesu am Kreuz, an die
glorreiche Auferstehung und, und , und… «Wer die Kirche nicht zur Mutter haben will, der kann Gott
nicht zum Vater haben». (Zyprian)
#129 joberens 13:12:14 | Samstag, 8. November 2008
Sexualität Gottesgeschenk Alles was hier so betrieben wir, sind reine Spekulationen. Gott hat dem Menschen
die Sexualität mit Sicherheit nicht als Sündenfalle gegeben, wie es hier nicht selten vermutet wird,
sondern als große Bereicherung des ganz normalen Menschseins geschenkt. So dürfte es auch unsinnig sein
und nichts mit Gott zu tun haben, diese auf die Kinderzeugung zu beschränken zu versuchen. Dies ist ganz
allein ein mit nichts zu begründender, amtskirchlicher Versuch, in das Sexualleben der Katholiken regulieren
und eingrenzend einzugreifen. Es ist unmißverstündlich ein Versuch der Menschseinsbeschneidung. Jeder
nomale Mensch weiß gottgefällig mit seiner persönlichen Sexualität umzugehen und braucht da keiner
besonderen, amtskirchlichen Gebrauchsanweisung. Auch da kann die kath. Kath. von der evangel. Kirche lernen,
wo man den Menschen das Evangelium predigt und dann davon ausgehen, daß die Menschen erwachsen und mündig
genug sind, ihre Konsequenzen daraus zu ziehen. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
#128 Heinz Josef 13:08:59 | Samstag, 8. November 2008
@Hesse Sie scheinen mir aber auch weit ab gesellschaftlicher Realität zu sein. Sex ist nicht per se gut
und richtig. Es gibt Menschen die wurden und werden als Kinder sexuell missbaucht und vergewaltigt und
ebenso als Erwachsene. Viele werden dabei sowohl körperlich und psychisch verletzt mit schwerwiegenden
Folgen. Manche fallen sogar Sexualmorden zum Opfer. Menschen werden in der Ehe und außerhalb der Ehe
von ihren Sexualpartnern/innen missachtet und zur eigenen Triebbefriedigung benutzt. Sie werden hintergangen,
betrogen und verletzt. All das passiert jeden Tag. Sex reicht eben noch nicht fürs glückliche Leben.
Daher hat die Kirche sehr wohl das Recht und die Pflicht etwas dazu zu sagen, ob’s Ihnen passt oder nicht.
Was die Verhütungsmethoden betrifft, so ist das keinesfalls so eindeutig klar wie Sie das schreiben.
Es gibt leider einen Zusammenhang zwischen Verhütungsmentalität und Abtreibungsmentalität. Insofern
muss man genauer hinschauen!
@Pünktchen Ich antworte einmal für Jobbilein: Liebes Pünktchen, was macht Sie so sicher, dass Jesus
überhaupt Exegeten gewünscht hat? Sollte nicht jeder selber nachdenken und seine eigenen Schlüsse ziehen?
Josef Berens – als einfacher, selbstdenkender Hans-Wurst! –---- so, jetzt genug gelacht und weg!
#126 Pünktchen 13:00:14 | Samstag, 8. November 2008
Hobbytheologe joberens: Er hat dem Menschen die Sexualität ja sicherlich nicht gegeben um enthaltsam
zu leben. Tatsächlich wird die Sexualität als psychische Realität im Priesteramt nicht abgelegt, sondern
der Verzicht auf seine Betätigung und Realisierung ist Teil der großen Zeichenhandlung, die schon Jesus
selbst vorgelebt hatte. Der Zölibat hat darin sein biblisches und jesuanisches Fundament, daß ein Mensch
die Gesamtheit seiner Kräfte und Strebevermögen auf „die himmlische Hochzeit“ konzentrieren kann und
sich für sie „aufspart“! Diese endzeitliche Perspektive wird in einer Vielzahl von Gleichnissen eingenommen,
in denen es darum geht, alles Vorläufige für das Endgültige und alles Irdische für das Himmlische
zu opfern. So tun es die klugen Jungfrauen im Gleichnis, der Mann mit dem Schatz im Acker usw. Der Exeget
Klaus Berger www.kreuz.net/article.7661.html: „Der Zölibat Jesu ist damit ein elementarer und wichtiger
Teil seiner Botschaft.“ In diesem Sinn ist auch Christi Verhältnis zur Kirche zu verstehen: „Hat Jesus
Kirche gewollt? Ja, auch deshalb, weil er den Ehebund mit dem neuen Gottesvolk will“ Nur wenn es so etwas
wie Sexualität und Trieb gibt, kann der mühevolle Verzicht „um des Himmelreiches willen“ ja erst zum
Zeichen für die endzeitliche Vermählung werden! Daß ein Trieb nur darum gegeben wäre, ihn auch auszuleben,
ist schon im bürgerlichen Leben falsch! Wer z.B. eine pädo-, zoo-, nekrophile Triebausrichtung hat,
kann ja auch nicht machen, wonach es ihn gelüstet. Der Trieb rechtfertigt sich nicht selbst.
@Joberens – fraglich richtig Es dürfte fraglich sein, ob die unsinnige Amtskirchliche Einstellung überhaupt
etwas mit Gott zu tun hat. Jobbilein, es ist überaus löblich von dir, dass du öffentlich zugibst, dass
du in dieser Frage noch um eine Antwort ringst. Ein Zeichen der Bescheidenheit, was man nicht unbedingt
von einem grossen Denker wie dir so erwartet hätte. Ich bin sicher, dass mir einige wenige Mitleser da
zustimmen können. Dafür zolle ich dir Respekt.
#124 joberens 12:53:03 | Samstag, 8. November 2008
Enthaltsamkeit Sexualität Gott hat dem Menschen die Sexualität mit Sicherheit gegeben damit sie auch
gelebt wird und nicht damit es etwas gibt Enthaltsam zu üben. Normal gelebte, gottgefällig Sexualität,
dürfte so nicht auf die Kinderzeugung zu begrenzen sein, sondern soll sicherlich nach Gottes Wille auch
eine Bereicherung des ganz normalen Menschseins allgemein sein. Es dürfte fraglich sein, ob die unsinnige
Amtskirchliche Einstellung überhaupt etwas mit Gott zu tun hat. Josef Berens (als einfacher, denkender
Katholik
Heinz Josef Das hier: Die Offenheit für das Leben besagt nicht, dass Zeugung von menschlichem Leben grundsätzlich
möglich ist, sondern dass es nicht grundsätzlich ausgeschlossen wird. Und ganz besonders das hier: Sex
in der Ehe ist nach katholischer Auffassung selbstverständlich auch bei Unfruchtbarkeit eines der Partner
oder beider erlaubt. impliziert für mich auch die Erlaubnis ALLER Verhütungsmethoden, denn einerseits
ist keine davon absolut sicher (Leben grundsätzlich nicht ausgeschlossen). Und ganz ehrlich, Heinz Josef:
Ich mache mich lustig, ja – wie soll man auch eine Organisation ernst nehmen, die ihren Mitgliedern (und
im Grunde allen Menschen) vorschreiben will, wann (also vor gewissen kirchlichen Feiertagen nicht z.B.
) wie warum und zu welchem Zweck sie Sex haben sollen… oder auch nicht. Das ist doch albern und sonst
mal nix.
joberens, alles, was Sie hier offenbaren, ist Ihre eigene mentale Beschränktheit. Die dürfte Gott auch
nicht wohlgefällig sein, hat er den Menschen doch zum Denken befähigt. Was Sie betreiben, ist höchstens
eine üble Karikatur dessen, was man gemeinhin unter Denken versteht.
#121 Heinz Josef 12:39:35 | Samstag, 8. November 2008
@Hesse2, ich brauch mich hier nicht mit allen angeblich katholischen oder möchegernkatholischen Usern
einigen bevor ich Ihnen antworte. Da Sie sich über die katholische Kirche lustig machen wollen, tun Sie
dies ohnehin unabhängig davon. Es geht aber nicht nur um Sie, sondern auch um die, die mitlesen. Sex
in der Ehe ist nach katholischer Auffassung selbstverständlich auch bei Unfruchtbarkeit eines der Partner
oder beider erlaubt. Die Offenheit für das Leben besagt nicht, dass Zeugung von menschlichem Leben grundsätzlich
möglich ist, sondern dass es nicht grundsätzlich ausgeschlossen wird. Das bedeutet ganz und gar nicht,
dass verantwortliche Elternschaft ausgeschlossen bleibt. Das Konzil und sogar Pius XII hat bereits vertreten,
dass die Eltern Zeitpunkt und Zahl der Kinder verantwortlich mitbestimmen sollen. Zur Frage des achtungsvollen
Umgangs mit dem Partner bedeutet auch beim Sex keine Festlegung auf ganz bestimmte Praktiken oder Ausschluss
bestimmter Praktiken, sondern dass die Würde und die Wünsche des Partners geachtet werden, man liebevoll
miteinander umgeht. Das bedeutet, dass nicht meine Befriedigung im Mittelpunkt meines Handelns steht sondern
das Wohl und Glück des Andern.So würd ich eheliche Keuschheit umschreiben.
@Joberens Beides dürfte gleichermaßen gottgefällig sein und so sollte man es auch zu sehen versuchen.
Jobbilein, Formulierungen wie „dürfte gottgefällig sein“ sind eines wahren Denkers unwürdig. Ein wahrer
Denker weiss wie es ist und spekuliert nicht in der Weltgeschichte herum.
#119 joberens 12:31:44 | Samstag, 8. November 2008
Amanda Ob Gott an Enthaltsamkeit Freude hat, könnte sogar auch fraglich sein. Er hat dem Menschen die
Sexualität ja sicherlich nicht gegeben um enthaltsam zu leben. Josef Berens
#118 Pünktchen 12:28:54 | Samstag, 8. November 2008
joberens: so sollte man es auch zu sehen versuchen Da spricht der Versucher! Du sollst die Dinge nicht
so sehen, wie sie sind, sondern die Dinge sollen so angesehen werden, wie Du sie haben möchtest.
#117 Heinz Josef 12:27:01 | Samstag, 8. November 2008
Frauen von Priestern als Konkubinen zu bezeichnen, das ist genau die Sprache, die Eure Menschenverachtende
Gesinnung deutlich macht. Ich weis nicht, wer von Euch deimalgerechten Schlaumeiern und Moralapostel Kinder
von Priestern kennt? Bis ans Lebensende leiden diese darunter wie sie als Sündenkinder die Verachtung
ihrer frommen ach so rechtgläubigen angeblich katholischen Mitchristen ertragen mussten. zu möchtegernkathole:
Die Priester die ihr Amt aufgegeben haben und ihre Familien schätzen es, wenn man respektvoll mit ihnen
umgeht, sie anhört und ihre Sorgen wahrnimmt. Was hier von den Autoren als Nicht-Problem abgetan wird
ist eine Grundsatzfrage wie wir in der Kirche mit Scheitern unserer Brüder und Schwestern umgehen. Wie
kann es sein, dass ein Priester der den Bruch seines Versprechens immer wieder beichtet in Ordnung ist,
wärend der, der Verantwortung für Partnerin und Kinder übernimmt ausgestoßen wird und hier menschenverachtende
Polemik über sich ergehen lassen muss?
Möchtegern / Heinz Josef: Verkürzt oder FALSCH? Ja, Kinder, einigt euch mal. WAS denn nun? Wenn meine
Frau auf A*********r steht, oder darauf, dass ich ihr den Arsch versohle – ist das dann ok in einer EHE??
Dies hier: Die Katholische Ehelehre sagt eindeutig, dass Sexualität in der Ehe nicht nur zur Kinderzeugung
da ist, sondern auch zum gegenseitigen Genuß, Freude in der Beziehung. (HeinzJosef) würde alles erlauben –
warum hält dann die Kirche nicht einfach die Schnauze zu dem Thema? Möchtegern: sicher ist das, was
indirekt dem einen Ziel dient, auch erlaubt, und wenn der Zweck durch bestimmte Zeiten verhindert wird
LOL Aha, wie bescheissen den lieben Gott, denn wir wissen: Meine Frau ist grad unfruchtbar, da treiben
wirs halt jetzt wie die Karnickel, denn eigentlich wollen wir ja Kinder, aber es geht halt nicht… und
ab den Wechseljahren meines Weibes können wir dann so richtig die Sau rauslassen – immerhin ist der Herr
schuld, dass wir keine Kinder mehr bekommen können. Wie scheinheilig gehts denn noch?
#114 joberens 12:24:39 | Samstag, 8. November 2008
Heinz Josef Lieber Heinz! Ich denke, wer keusch leben will und es braucht, der sollte seine Keuschheit
leben und genießen. Wer jedoch seine von Gott erhaltene Sexualität normal leben und genießen will,
der sollte das auch tun. Beides dürfte gleichermaßen gottgefällig sein und so sollte man es auch zu
sehen versuchen. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik)
@Heinz Josef Aber nicht, wenn der Kindersegen ausgeschlossen wird. Dass die Freude ausgeschlossen ist,
habe ich übrigens nicht gesagt und nicht gemeint, das haben sie mir unterstellt. Ob aber eine bestimmte
Handlung – egal ob mit oder ohne Freude durchgeführt – erlaubt ist, richtet sich danach, ob die Eheleute
Kindersegen ausschließen oder nicht. Dementsprechend ist z.B. aktive Verhütung verboten. Wenn Kindersegen
aus anderen Gründen ausbleibt, z.B. wg. Krankheit oder Alter, dann ist das ganze erlaubt.
#111 Pünktchen 12:17:49 | Samstag, 8. November 2008
Joberens: „Das amtskirchliche Lehramt“ Dieser Pleonasmus verrät, worauf es joberens ganz persönlich
ankommt: AMT AMT AMT Dieses blieb ihm verschlossen, nun ist er gegen dieses und seine Inhaber voller Hass
und Vergeltung und spuckt bis zu seinem Tode die wildesten Invektiven aus: „letzte Hänger“ usw. Joberens
ist also Richter in eigener Sache, wenn er über die Amtskirche zu richten sich anmaßt. Daß er nur ein
„einfacher Katholik“ geblieben ist und nicht Priester werden konnte, verführt ihn zu der psychologisch
verständlichen, aber in der Sache wenig plausiblen Herabwürdigung von Kirche, Sakrament und Amt zur
reinen Menschensatzung. Das alles nach dem Motto: Kann ich schon nicht dem Priesterstande angehören,
dann will ich ihn wenigstens herabsetzen.
#110 Heinz Josef 12:17:20 | Samstag, 8. November 2008
@möchtegernkathole Etwas sehr kurz formuliert: Alles zwecks Nachwuchs ist erlaubt. Alles andere verboten.
Quatsch mit Soße! Die Katholische Ehelehre sagt eindeutig, dass Sexualität in der Ehe nicht nur zur
Kinderzeugung da ist, sondern auch zum gegenseitigen Genuß, Freude in der Beziehung.