Sedisvakantismus
Unbeschwert feiern und diskutieren
Durch das Bezweifeln oder Leugnen eines einzigen Glaubenssatzes hört man auf, katholisch zu sein. Von Sedisvakantisten-Pater Rolf Hermann Lingen, Dorsten.
Das Schifflein Petri als Kanzel.
Das Schifflein Petri als Kanzel.
(kreuz.net) In den Predigtempfehlungen des Römischen Katechismus zum Evangelium über das Schifflein Christi heißt es:

„Unter die vielen Symbole, welche die Kirche vorstellen, gehört auch das Schifflein. In seinem Zusammenhang kann der Pfarrer von der katholischen Kirche und von den Merkmalen handeln, an denen sie erkenntlich ist.“

Der Katechismus betont nachdrücklich die Gründe, weshalb es so wichtig ist, daß der Pfarrer dem Volk über die wahre Kirche predigt:

„Erstens haben die Propheten klarer und unverhüllter von der Kirche, als von Christus gesprochen, da sie vorhersahen, daß hierin weit mehrere irren und getäuscht werden könnten, als in dem Geheimnisse der Menschwerdung.

Denn es sollten Gottlose auftreten, die nach Art des Affen, der einen Menschen vorstellen will, sich allein als Katholiken bekennen und ebenso ruchlos als anmaßend behaupten, bei ihnen allein sei die katholische Kirche“

In der Tat: Entgegen weit verbreiteter Propaganda ist „römisch-katholische Kirche“ kein Aufkleber, der nach Belieben verteilt oder verweigert werden kann.

Ein Beispiel: Im Jahr 1328 ließ sich Ludwig IV. von Bayern († 1347) in Rom zum Kaiser krönen.

Trotzdem kein echter Papst

Den damals regierenden Papst Johannes XXII. († 1334) erklärte er für abgesetzt und ließ das römische Volk einen neuen Papst wählen. Dieser kaiserliche Gegenpapst nannte sich Nikolaus V.

Er war von staatlicher Autorität bestimmt, vom Volk gewählt und in Rom residierend. Ein echter Papst war er trotzdem nicht.

Außerdem ist die Behauptung, die Kirche sei dem Staate unterworfen, eine von der Kirche verurteilte Ketzerei.

Niemals kann man dem Staat zugestehen, rechtskräftig eine nichtkirchliche Gemeinschaft zur Kirche oder einen katholischen Priester zum nichtkatholischen Laien zu erklären.

Man kann die Regeln für Skat und Fußball ändern. Skat und Fußball würden trotzdem weiterbestehen.

Länder könnten ihre Verfassung ändern. Die Länder bestehen trotzdem weiter.

Aber die Kirche kann niemals einen Glaubenssatz ändern. Denn durch das Bezweifeln oder Leugnen eines einzigen Glaubenssatzes hört man auf, katholisch zu sein.

Gemäß unfehlbarer Lehre sind die Merkmale der wahren Kirche, daß sie einig, heilig, katholisch und apostolisch ist.

Die Kirche ist die Gemeinschaft derer, die im wahren Glauben, in den wahren Sakramenten und unter den rechtmäßigen Hirten geeint sind.

Die Kirche kann nicht danebenliegen

Es kann in der Kirche keine Abweichung vom wahren Glauben geben. Denn die Kirche ist unfehlbar. Was die kirchliche Obrigkeit mit höchster Autorität als Glaubenssatz verkündet, kann niemals geändert oder in einem anderen als dem ursprünglichen Sinne verstanden werden.

Die Kirche kann auch nicht das Wesen der Sakramente antasten. Wenn zum Beispiel der Weiheritus so geändert wird, daß das Sakrament nicht mehr klar bezeichnet wird, so daß folglich Laien auch nach dieser vermeintlichen Weihe nur Laien bleiben, dann hat man es eben nicht mehr mit der wahren Kirche zu tun.

Das kirchliche Lehramt verkündet auch keine Häresien, sondern ist „Säule und Grundfeste der Wahrheit“ (1 Tim 3,15).

Über all das muß man sich stets völlig im klaren sein. Es gilt, das Schifflein Christi zu besteigen. Es gilt, Mitglied der wahren Kirche zu sein.

Es reicht also nicht, „unbeschwert und fröhlich zu feiern und zu diskutieren“, auch wenn das noch so vehement von den Mächtigen von Welt und Kirche jedem eingehämmert wird.
      
61 Lesermeinungen
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#65   Peccator   16:12:31 | Dienstag, 18. November 2008
Herr Lingen
möge sich diese Einsicht selbst zueigen machen. Ohne Anerkennung des Papstes kein Heil.
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#64   Galatea   22:47:31 | Dienstag, 11. November 2008
Herr Großwildjäger,
ohne Ihnen, diesmal, zu nahe treten zu wollen, scheinen Sie die Meinung zu vertreten, dass alle Menschen, wie auch immer, den selben Gott verehren.
Das ist nicht so. Mit der Offenbarung seiner Dreifaltigkeit hat Gott für allen Menschen sein Wesen kundgetan.
Allein an der Lehre der Dreifaltigkeit scheitert jede Diskussion mit Andersgläubigen. Wenn Sie der Auffassung anhängen, alle Buchreligionen seien dem Wesen nach gleich, so erliegen Sie einem Irrtum, an dem nicht Sie schuld sind, sondern eine permanente Desinformation.
Christen haben ein vollkommen anderes Verhältnis zum Alten Testament als Juden und eine vollkommen andere Auffassung vom Gott Abrahams als die Moslems.
Im christlichen Glauben ist die Tatsache, dass Gott einen Sohn hat – haben muss – und diesen freiwillig als Opfer darbringt – und darbringen muss – ein zentrales Thema und wesentlich für den Heilsplan Gottes.
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#63   Seefeldt   23:13:14 | Montag, 10. November 2008
Christus sagt, daß die Juden Gott nicht kennen (Joh 8, 54f)
Wenn Christus sagt, daß die Juden Gott nicht kennen, sagt das Gott selbst, denn Christus ist nicht nur wahrer Mensch, sondern auch wahrer Gott.
Um auch das klarzustellen: Selbstverständlich gibt es nur einen Gott. Dieser eine Gott offenbarte sich in Christus, und wir Christen haben Gottes Offenbarung angenommen und glauben an den wahren Gott.
Es gibt keinen eigenen jüdischen Gott, so wie es auch keinen eigenen mohammedanischen Gott gibt.
Jahwe ist die jüdische Gottesvorstellung, und Allah ist die mohammedanische Gottesvorstellung. Der jüdischen und der mohammedanischen Gottesvorstellung ist gemein, daß sie z.B. Christi Gottessohnschaft und die Heilige Dreifaltigkeit und (u.a.) damit den Glauben an den wahren Gott ablehnen.
Zu den gestellten Fragen: Ich besitze die ganze Bibel und lese auch gelegentlich im Alten Testament, aber nicht sehr oft.
Hinzuzufügen ist noch die Lehre des Christentums, daß die Gottesvorstellung des Alten Testaments nur unvollständig ist; die vollkommene Gottesoffenbarung ist das Neue Testament.
Der heilige Paulus bezeichnete das Alte Testament als Gesetz der Unfreien und des Todes, das Neue Testament dagegen als das Gesetz der Freien und des Lebens.
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#62   Großwildjäger   18:27:23 | Montag, 10. November 2008
Seefeldt,
wenn Sie der Meinung sind, dass der G-tt der Juden und der Gott der christlichen Religion verschiedene Götter sind, dann drängen sich mir da Fragen auf:
Lesen Sie in der Bibel auch das Alte Testament? Oder besitzen Sie nur das Neue Testament, weil Sie der Ansicht sind, dass das AT ungültig ist?
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#61   Seefeldt   18:18:03 | Montag, 10. November 2008
Der wahre Gott und falsche Gottesvorstellungen
Der wahre Gott offenbarte sich als dreifaltiger Gott.
Daran glauben die Juden nicht, also glauben sie nicht an den wahren Gott.
Christus ist nicht nur wahrer Mensch, sondern auch wahrer Gott.
Doch die Juden glauben nicht an Christi Gottheit, also glauben sie auch von daher nicht an den wahren Gott.
Die Juden glauben ebensowenig an den wahren Gott wie die Mohammedaner. Mohammedaner wie Juden glauben lediglich an ihre eigene Gottesvorstellung, die Mohammedaner an ihre Gottesvorstellung Allah, die Juden an ihre Gottesvorstellung Jahwe.
Christus selbst sagte den Juden, daß sie Gott nicht kennen
(Joh 8, 54f).
Den Mohammedanern konnte er das nicht sagen, weil es sie damals noch nicht gab.
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#60   LandorganistII   14:47:48 | Montag, 10. November 2008
@Seefeld
Ich wusste garnicht, dass Sie so dunkelbraun sind! Und noch was: Der Gott der Juden, Jahwe, ist auch unser Gott, wussten Sie das etwa nicht?
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#59   Guntram   00:29:44 | Montag, 10. November 2008
Hl Tryphon u.a.
„Wir bitten Dich, o Herr: gib, daß wir stets mit Eifer das Fest Deiner heiligen Märtyrer Tryphon, Respicius und Nympha feiern, und laß uns auf ihre Fürbitten die Segnungen Deines Schutzes erfahren. Durch unsern Herrn Jesus Christus …“
(Kommemoration der hl. Märtyrer Tryphon, Respicius und Nympha)
Der hl. Tryphon und der Knabe Respicius erlitten den Martertod in der Verfolgung des Decius in Nicäa (250). Ihre Reliquien liegen in Rom in der Kirche Santo Spirito in Sassia in der Nähe der Peterskirche.
Der hl. Tryphon wurde als „wundertätiger Heiliger“ verehrt, dem eine eigene – heute leider zerstörte – Kirche geweiht war, die in der Frühzeit sogar die Statio des Samstages vor dem ersten Fastensonntag war. Deshalb wurde an diesem Tag auch das Evangeliums des Heilandes als Wundertäter gelesen: Wer immer den Saum seines Kleides berührte, erlangte die Gesundheit. Die Anspielung auf den „wundertätigen“ Patron der Stationskirche ist deutlich.
Die hl. Nympha ist nach den Acta sanctorum eine Martyrerin aus Palermo. Sie kam in den römischen Festkalender, da ihre Reliquien in der Kirche St. Maria in Monticelli im Bezirk Arenula verehrt wurden, zugleich mit den hl. Mamilianus, Eustatius und Quodvultdeus, die Papst Urban III. dorthin übertragen haben soll.
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#58   Galatea   23:52:20 | Sonntag, 9. November 2008
Danke, Herr Hesse,
für Ihre Antwort.
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#57   Hesse2   23:40:00 | Sonntag, 9. November 2008
Galatea: Jaja, schon klar…
ich verunglimpfe den guten, tollen und freundlichen Seefeld…
is Recht.
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#56   Galatea   23:23:32 | Sonntag, 9. November 2008
Herr Hesse,
in welchem Thread Sie sich wortreich über die Diskussionskultur hier ausgebreitet haben, das weiß ich nicht mehr, es war aber mehrmals.
Demzufolge immer unverständlicher wird für mein einfältiges Gemüt Ihre durchaus geduldige Anpassung an die von Ihnen behauptete.
Kann es sein, dass Ihrer Überzeugung nach solche Ausdrucksweise in den ihnen genehmen Meinungen als angebracht erscheint, während Sie ähnliches bei abweichenden Meinungen als – beispielsweise – katholiban oder Nazis denunzieren und – ohne jeden menschlichen Skrupel – diese verkürzt und mit hämischen Anmerkungen verunziert zitieren?
Und kann es sein, dass real existierende Wesen, die sich ausgerechnet kreuzchorsänger oder ähnlich nennen, hier auflaufen, um mit einem einzigen Post sämtliche Threads mit Ihrer Nazikeule zu überschwemmen?
Wissen Sie, bei uns werden Neonazis nicht begegendemonstriert. Die trauen sich hier sowas nicht. Bei uns ist man da irgendwie intolerant. Bedenklich.
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#55   Hesse2   23:06:30 | Sonntag, 9. November 2008
Seefeld: Ja, manche Dumpfbacken haben Haare!
Hier ist so einer mit Haaren de.youtube.com/watch?v=HaeTc5ct8yw&…. Ne Dumpfbacke isser trotzdem. Was eine entlarvende Rede.
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#54   Guntram   19:35:15 | Sonntag, 9. November 2008
Hl. Andreas
„Gott, Du hast Deinen heiligen Bekenner Andreas durch das schwere Gelübde, täglich in der Tugend voranzuschreiten, in wunderbarer Weise zu Dir emporgeführt. Gib, daß auch wir durch seine Verdienste und seine Fürbitte dieser Gnade teilhaftig werden, daß wir stets das Vollkommenste tun und so glücklich zu Deiner höchsten Herrlichkeit gelangen. Durch unsern Herrn Jesus Christus …“
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#53   Katakombe †   16:13:04 | Sonntag, 9. November 2008
Seefeldt: Lügen haben kurze Beine!
:-$ :-$ :-$
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#52   Arkanum/kreuts.net †   16:12:33 | Sonntag, 9. November 2008
was den Begriff „glatzköpfige Dumpfbacken“ betrifft,
kann auch ich bestätigen, daß Udo Voigt kein Glatzkopf ist. O:)
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#51   Seefeldt   16:10:34 | Sonntag, 9. November 2008
Typische Verleumdungen Andersdenkender durch „Gutmenschen“
Als Datum der Reichskristallnacht wird allgemein der 9.XI. genannt, wenn dann in Fulda schon am Abend des 8.XI. daran gedacht wird – meinetwegen.
Was die „glatzköpfigen Dumpfbacken“ betrifft, ist das entweder Tatsachenverweigerung oder Verleumdung. Der NPD-Vorsitzende ist beispielsweise kein Glatzkopf, und viele andere Nationaldemokraten auch nicht.
Dumpfbacken, wirkliche Dumpfbacken, sind außerdem keine Spezialität der NPD – die gibt es beispielsweise unter selbsternannten „Gutmenschen“ und „Antifaschisten“ zuhauf. Und gerade bei diesen „Gutmenschen“ und „Antifaschisten“ ist der Ungeist der Nazis leider auch heute noch lebendig, wie deren Haßgegröle auf Andersdenkende deutlich genug zeigt. Und so wie die Nazis Andersdenkende verleumdeten, tun das heute die „Gutmenschen“ und „Antifaschisten“ – siehe das, was hier über mich losgelassen wurde.
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#50   kreuzchorsänger †   15:44:51 | Sonntag, 9. November 2008
Seefeldt ist ein Hetzer und Lügner!!!!
Die Gedenkstunde an der Fuldaer Synagoge fand am 8. November statt. Die NPD hat bei der Anmeldung ihrer „Demonstration“ einen Marschweg an der Synagoge vorbei beantragt, was von Oberbürgermeister Möller abgelehnt wurde. Aber auch ohne diese Ablehnung wären die glatzköpfigen Dumpfbacken nicht zu ihrem Ziel gekommen! Ganz Fulda war gestern bewegt gegen die Nazis. Alle Straßen und Plätze waren von den Einwohnern besetzt! Der Bereich um die Synagoge besonders! Die schwarzen Hirnlosen mussten mit Vorstadtstraßen vorlieb nehmen und danach ihre braunen Schwänze einziehen und verschwinden!
Eine ganze Stadt hat sich gestern gegen den braunen Mob gestellt! Fulda ist ein Vorbild für Deutschland!
Bericht mit Video von der Synagogen-Gedenkstunde:
www.osthessennews.de/beitrag_C.php?id=1157521
Eine ganze Stadt wehrt sich gegen die Nazis! Bericht:
www.fuldaerzeitung.de/…fulda/art5879,728250
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#48   Seefeldt   15:21:48 | Sonntag, 9. November 2008
Lügen von Fulda
1)
Die NPD demonstrierte am 8.XI., der Reichskristallnacht wurde dagegen am 9.XI. gedacht.
Das Geschwätz von der Gedenkstundenstörung ist daher eine bösartige Lüge.
*
2)
Leider betätigt sich Algermissen wieder einmal als nützlicher Idiot – und lügt dabei auch noch.
Denn die Juden glauben weder an Christus noch an den dreifaltigen Gott – also glauben sie bloß an ihre eigene Gottesvorstellung Jahwe, aber nicht an den wahren Gott.
Mit Lügen dieser Sorte kann vielleicht kurzfristig eine gute Beziehung zwischen Christen und Juden vorgegaukelt werden, langfristig dürften solche Lügen aber eher dieser Beziehung schaden.
*
3)
Und einmal mehr zeigt sich, daß selbsternannte „Gutmenschen“ von der gleichen üblen Sorte wie die Nazis sind.
So wie die Nazis früher schrieen „Juden raus, Bolschewisten raus“, schreien „Gutmenschen heute „Nazis raus“. Die Haßgegenstände sind andere, aber der Ungeist des Hasses und der Menschenverachtung, auch der Menschenverleumdung ist ein und derselbe.
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#47   kreuzchorsänger †   15:05:51 | Sonntag, 9. November 2008
Gedenken an die unschuldigen Opfer des teuflischen Zivilisationsbruches vor 70 Jahren in Deutschlan…
www.faz.net/…common~Scontent.html
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#45   Korbinianus †   14:25:42 | Sonntag, 9. November 2008
Christen in Fulda verhindern Störung der Gedenkstunde an der Synagoge durch NPD!
Eindrucksvolles Gedenken am Platz der zerstörten Synagoge:
www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1157521
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#44   Ökonom †   14:14:33 | Sonntag, 9. November 2008
9. November: Christen gegen Naziverbrecher!!!!
Sonntag, 09. November 2008, 13:30 Uhr
Papst verurteilt Grauen der Reichsprogromnacht
Papst Benedikt XVI. hat anlässlich des 70. Jahrestages der Reichsprogromnacht die systematische Judenverfolgung im dritten Reich verurteilt und erklärt, ein solches Grauen dürfe niemals wieder geschehen. Läden, Büros, Wohnungen und Synagogen seien angegriffen und zerstört worden und zahlreiche Menschen getötet worden, sagte der Papst am Sonntag in einer Messe in Rom. Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 sei der Anstoß der deutschen Judenverfolgung durch die Nationalsozialisten gewesen, die in der Shoah endete. Bürger müssten sich überall gegen Antisemitismus und Diskriminierung engagieren.
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#43   Seefeldt   10:31:09 | Sonntag, 9. November 2008
Der 9.November 1989
Am 9.XI.1989 fiel die Berliner Mauer. SED-Politbüromitglied Schabowski erklärte auf einer im DDR-Fernsehen übertragenen Pressekonferenz die sofortige Gewährung der Reisefreiheit, wonach Tausende zu den Grenzübergangsstellen strömten. Beginnend mit dem Übergang Bornholmer Straße öffneten sich für die „DDR“-Bürger damit die Berliner Mauer und die anderen innerdeutschen Grenzen.
Das war ein Tag der Freiheit, ein so schöner Tag, ein so herrlicher Tag, der verdient, im Gedächtnis behalten zu werden. Ein Tag, für den wir Deutsche Gott innigst danken sollten.
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#42   Ökonom †   02:45:48 | Sonntag, 9. November 2008
70ster Jahrestag: 9. November 1938
8.11.2008
„Mehr zu Bruch gegangen als nur Scheiben“
Erzbischof Zollitsch mahnt zur Erinnerung an Novemberpogrome
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch hat gemahnt, die Erinnerung an die Novemberpogrome von 1938 wachzuhalten. „Für die Juden klafft da bis heute eine riesige Wunde“, sagte der Freiburger Erzbischof der Katholischen Nachrichten-Agentur. Deshalb sei es wichtig, Zeichen zu setzen, „indem wir auch 70 Jahre danach dieser furchtbaren Ereignisse gedenken und sie nicht einfach wegwischen“.
Die Versöhnung sei auch für die Kirche eine „ganz wichtige Aufgabe“…
Deshalb gebe es zum 70. Jahrestag des 9. Novembers zahlreiche Gedenkfeiern und Gottesdienste. „Dort wollen wir unser eigenes Versagen vor Gott tragen“, erklärte Zollitsch. Zugleich wolle die Kirche damit verdeutlichen, „dass wir daraus lernen und dass wir zur Versöhnung entscheidend beitragen wollen“. Positiv bewertete der Konferenzvorsitzende, dass es wieder „tragfähige und belastbare“ Brücken zwischen Juden und Christen gibt. „Wir schauen auf eine bessere gemeinsame Zukunft“, sagte Zollitsch.
Zugleich wandte sich der Erzbischof gegen den verharmlosenden Begriff der sogenannten Reichskristallnacht, „denn es ist ja viel mehr zu Bruch gegangen als nur rein äußerlich ein paar Scheiben“.
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#41   Katakombe †   01:29:30 | Sonntag, 9. November 2008
Video: Fulda gegen Nazis – Ein Beispiel für Deutschland
www.hr-online.de/…indexhessen34938.jsp?rubrik=36094&k…
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#40   Ökonom †   01:16:56 | Sonntag, 9. November 2008
70 Jahre seit dem 9. November 1938
Am heutigen Tag gedenken wir der Opfer des beispiellosen Holocaust!
Herr, verzeihe die Schuld des deutschen Volkes!
Herr, gib uns die Kraft zum Widerstand gegen den Ungeist, der leider auch heute noch auftritt!
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#37   Gotthard   00:10:24 | Sonntag, 9. November 2008
@wandregisel
Oder wird da nur etwas zitiert weil es so wunderbar in das eigene kleine Weltbild passt…?
JA, selbstverständlich …
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#36   Wandregisel   23:59:37 | Samstag, 8. November 2008
Unabhängig vom V I
„Die Heilige Römische Kirche besitzt den höchsten und vollen Primat und die Herrschaft über die gesamte katholische Kirche. Sie ist in Wahrheit und Demut bewußt, dass sie diesen Primat vom Herrn selbst – im heiligen Petrus, dem Fürst und Haupt der Apostel, dessen Nachfolger der Römische Papst ist – mit der Fülle der Gewalt erhalten hat. Und wie sie vor allen anderen zur Verteidigung der Glaubenswahrheiten verpflichtet ist, so müssen auch alle auftauchenden Fragen über den Glauben durch ihr Urteil entschieden werden.“
2. Konzil von Lyon 1274
Aber diese Autorität, obwohl sie einem Menschen gegeben und von einem Menschen ausgeübt wird, ist nicht menschlich sondern göttlich und wurde durch das Göttliche Wort an Petrus selbst und in ihm an seine Nachfolger gegeben, Petrus, den der Herr als festen Felsen bestätigte, als er ihm sagte? Was immer du auf Erden binden wirst. Deshalb, wer immer sich dieser von Gott eingesetzten Macht widersetzt, widersetzt sich Gott.
Bulle Unam sanctam 1302
Nur um 2 Beispiele zu nennen.
Wer ständig auf Pascendi und die Atorität Pius X. verweist, sollte auch mal über darüber nachdenken ob die Autorität des Gesagten aus der Person oder dem Amt entspringt. Es geht nicht um den respekt vor der Person eine großen Papstes, sondern um das Amt das er durch die Autorität des Hl. Geistes beekleidet. Egal ob Pius XII., Paul VI. oder Benedikt XVI.
Oder wird da nur etwas zitiert weil es so wunderbar in das eigene kleine Weltbild passt…? >:)
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#35   Gotthard   23:29:00 | Samstag, 8. November 2008
@guntram
Schließlich setzt der Priester noch ein I-Tüpfelchen drauf mit der Behauptung, das 6. und 9. Gebot seien „Schutzgebote für die Ehe“
da schaust du blöd aus der Wäsche, was?
Selbstredend sind diese Gebote zum Schutz der Ehe gedacht – wofür sonst?
Sie sagen ganz eindeutig: Junge, lass die Finger von der Frau Deines Freundes und Nachbarn…
Sie sagen ganz eindeutig: Mädel, flirte Deinen verheirateten Kollegen nicht an …
Absolut moderne und gebotene Gebote für uns heute.
Sie sagen nichts aus über Masturbation und Sex unter Jugendlichen und Studenten.
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#34   Guntram   23:01:51 | Samstag, 8. November 2008
Exerzitien
n der vierten „Woche“, der gewißt schönsten, strahlt die Ewigkeit vor unserem Auge auf: die Gottheit Jesu Christi mit all ihren Konsequenzen in Seiner heiligen Auferstehung; dem Berge versetzenden göttlichen Glauben – der göttlichen Kraft des Gebetes, das die Welt umzuwandeln vermag – der Gnade Gottes, die die Seelen wirklich heilt und heiligt – den göttlichen Einrichtungen und Stiftungen, insbesondere des heiligen Opfers, der sieben Sakramente, die die Gnade anzeigen und wirklich hervorbringen – der göttlichen Heilslehre der Kirche, die Antwort gibt auf alle Fragen der menschlichen Gesellschaft; und in der letzten Betrachtung der Exerzitien schauen wir das Reich Gottes in den Seelen und als Kirche auf Erden, belehrt, geleitet und geheiligt durch die Ausgießung des Heiligen Geistes; wir erfahren von unserer ewigen Berufung und Belohnung in der Himmelfahrt Mariens.
So durchlebt, sind die Exerzitien eine wirkliche Schule „dazuhin, sich selbst zu überwinden und sein Leben zu ordnen, ohne sich durch irgendeine Neigung, die ungeordnet wäre, bestimmen zu lassen“ (St. Ignatius).
Rufen Sie an. Informationen beim Exerzitienwerk der Priesterbruderschaft St. Pius X.: Tel. 0711/89692929. Exerzitienkurse werden in diesem Jahr z.B. noch zwischen Weihnachten und Neujahr für Männer (bei Regensburg und im Schwarzwald) und in der ersten Januar-Woche für Frauen (im Schwarzwald) angeboten.
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#33   Kilian   23:00:18 | Samstag, 8. November 2008
Hallo Rolf, wie stehts denn mit Ihrer Bischofweihe?
Und haben Sie schon einen würdigen Mann gefunden, den Sie dann zum Kaiser krönen können; oder besetzen Sie das Amt auch selbst…?
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#32   möchtegern-kathole   22:59:32 | Samstag, 8. November 2008
@Wandregisel
Der Papst entscheidet, was von den Lehren tatsächlich unfehlbar dazugehört, und was nicht. Das entscheidet er, in dem er die Entscheidung einfach bekannt gibt. Seine Erklärung muss nur wenigen Kriterien genügen. Wenn er das tut, dann ist es für alle Zeiten Lehre der Kirche.
Solche Entscheidungen gibt es seit Gründung der Pius-Brüderschaft nicht, deshalb hatten die auch nie das Problem, hier sich anschließen oder verweigern zu müssen.
Alle anderen Entscheidungen werden vom Papst als fehlbar gehalten oder er ist der Meinung, dass sie nicht als unfehlbar deklariert werden muss – sonst würde er es ja einfach machen. Dazu gehören die Lehren des 2. Vat. Konzils. Über die darf man trefflich streiten, und sollte das auch.
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#31   Guntram   22:56:44 | Samstag, 8. November 2008
Exerzitien
lle Päpste haben es gesagt: Geistliche Exerzitien sind eine große Gnade für die Seele, ein wahres Geschenk für den Katholiken, ein Schatz für die ganze Kirche. Dies gilt um so mehr in der heutigen Zeit des Geschäftsdenkens und der Oberflächlichkeit, des Stresses und der Agitation, der unablässigen Reizung der Sinne und der Vergnügungssucht, revolutionärer Theorien und zerstörerischer Ideen, der sittlichen Verkommenheit und des Verlustes des Glaubens, mit einem Wort, des Abfalls des einzelnen wie der Völker von Gott und seiner Kirche.
Der Mensch braucht Ruhe; er bedarf der Einkehr, um über die großen Fragen seines Lebens nachzudenken: Woher komme ich? Wohin gehe ich? Welches ist der Sinn meines Lebens? Welche Verantwortung trage ich vor Gott, vor der Kirche? Welches ist der Plan Gottes für mein persönliches, familiäres, berufliches, bürgerliches Leben?
In hervorragender Weise gehen die Geistlichen Übungen des hl. Ignatius von Loyola diese Fragen an, gerade in der ersten „Woche“, dem ersten Abschnitt der Exerzitien, die ursprünglich ja vier wirkliche Wochen umfaßten, heute oft in fünf Tagen durchlaufen werden.
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#30   Wandregisel   22:46:41 | Samstag, 8. November 2008
Da frage ich mich nur…
wer entscheidet was die kirchliche Lehre ist, wenn nicht die Kirche selbst (außerhalb der es, wie ich mir hab sagen lassen, kein Heil geben kann… ;-) )?
Oder glaubt jemand wirklich es besser zu wissen als die Kirche und damit grundsätzlich die Dogmen der Kirche zu leugnen…
Als Katholik glaube ich an das Walten des Geistes in der Kirche, nicht nur im Konklave…
Wenn ich auch manchmal selbst glauben mag, dass die Kirche irren könnte, so vertraue ich doch auf die höhere Einsicht und Weisheit Mutter Kirche, im Gegensatz zu meinem endlichen Wissen.
Für mich ist die ständige und beharrliche Leugnung der Kirche nicht mehr armselige Besserwisserei und Selbstüberschätzung, folglich also im besten Falle ärgerlich. Nichts weiter…
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#29   freddie schenk   22:39:31 | Samstag, 8. November 2008
Zimtröllchen gefällig?
Eins würd ich abgeben! :(3
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#28   Guntram   22:37:18 | Samstag, 8. November 2008
Skandalös
Doch damit nicht genug: Pfarrer Katte empfiehlt – im Prinzip sicher korrekt – dem Fragesteller auch, kirchenrechtlich prüfen zu lassen, ob die Ehe der Frau überhaupt gültig war, fügt aber hinzu: „Beziehungsweise ob sie es noch ist“, wobei das Wörtchen „noch“ den Eindruck erwecken muß, auch eine gültige Ehe habe eine Art Halbwertzeit, nach der sie ihre Gültigkeit verloren haben könnte.
Schließlich setzt der Priester noch ein I-Tüpfelchen drauf mit der Behauptung, das 6. und 9. Gebot seien „Schutzgebote für die Ehe“ und seiner Schlußfolgerung: „Da weder Sie noch Ihre Freundin augenblicklich in einer Eehe leben, sehe ich nach meinem Gewissen keine Sünde gegen diese Gebote.“ Das bedeutet also: Wer nicht in der Ehe lebt, der braucht sich um diese Gebote nicht zu scheren, dem ist alles erlaubt. Welch ein unvorstellbarer Unsinn !
Es ist ein Skandal, daß ein solcher Artikel, der eindeutig der Lehre der Kirche widerspricht und geeignet ist, Gläubige zu verwirren, in der Zeitung einer Erzdiözese erscheinen kann. Besonders unverständlich: Pfarrer Katte arbeitet, wie ausdrücklich erwähnt wird, auch als Ausbilder von Theologen.
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#27   Galatea   22:31:21 | Samstag, 8. November 2008
Werter Herr Phillip,
ich habe es mir auch gerade ansehen müssen. Versehen.
Es ist grauslich.
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#26   Phillip   22:29:16 | Samstag, 8. November 2008
offtopic
Wenn ich mir die Beiträge zum Kindergartenthread so ansehe, vermisse ich fast den einfach Denkenden…
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#25   Galatea   22:21:31 | Samstag, 8. November 2008
Es ist, wie es immer wahr. Und hier unterstreiche ich…
, was die Herren Fischer und monti bereits kundgetan haben: eine Meinung ist scheinbar immer nur dann erwünscht, wenn sie konform ist.
Ohne den Artikel mangels Sachkenntnis beurteilen zu können, ist er doch vom Lieblingsbösewicht und Pseudopater Lingen verfasst.
Ich kann aber an diesem Artikel nichts schlechtes erkennen, da er nur wiedergibt, was viele Menschen denken. Nur an den Reaktionen, die – wie immer – in der Erwähnung der Pius-Bruderschaft gipfelt, ein scheinbar omnipräsenter Beißreflex.
Tolerant, wie ich bin, würde ich dieser Meinung auch Ihre Daseinsberechtigung geben, in aller Bescheidenheit.
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#24   Marcelus   22:21:28 | Samstag, 8. November 2008
@Wandregisel: Die göttliche Kirche
kann keine Häresien lehren,
es gibt aber Unsicherheiten, welche Lehren zur katholischen Lehre gehören, und welche nicht.
Die endgültige Glaubensentscheidung in Streitfragen ist dem Papst vorbehalten, der in endgültigen Glaubensentscheidungen von Gott, insbesonders vom Heiligen Geist, von jedem Irrtum bewahrt wird, und deshalb in endgültigen Glaubensentscheidungen irrtumslos lehrt.
Und eine besondere Papsttreue kann man dem deutschen, französischen und US-amerikanischen Episkopat nicht vorwerfen,
sondern stattdessen die Ablehnung der päpstlichen Lehren und mancher päpstlicher Weisungen.
Die PBSPX tut also gut daran, diesen Bischöfen nicht zu folgen, und auch dem Papst gegenüber, der diese Papstverräter gewähren lässt, Vorsicht walten zu lassen,
so wie dies die Regel für Jahrhunderte von Kirchengeschichte bereits ist,
obwohl die heutige Kirchenkrise bereits apokalyptische Ausmaße angenommen hat.
Das kirchliche Lehramt verkündet auch keine Häresien, sondern ist „Säule und Grundfeste der Wahrheit“ (1 Tim 3,15).
Darüber sollten die Damen und Herren Sedisvakantisten und Piusbrüder mal nachdenken…
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#23   HeinrichvonOfterdingen   22:17:49 | Samstag, 8. November 2008
Liebes Wandregal,
Das kirchliche Lehramt verkündet auch keine Häresien, sondern ist „Säule und Grundfeste der Wahrheit“ (1 Tim 3,15).
… in normalen Zeiten stimmt das ja auch.
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#22   Wandregisel   22:10:58 | Samstag, 8. November 2008
Jetzt wirds spannend…
Das kirchliche Lehramt verkündet auch keine Häresien, sondern ist „Säule und Grundfeste der Wahrheit“ (1 Tim 3,15).
Darüber sollten die Damen und Herren Sedisvakantisten und Piusbrüder mal nachdenken… O:)
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#21   möchtegern-kathole   22:07:44 | Samstag, 8. November 2008
@Guntram
Wenn dem so ist, dann gilt doch der alte Satz: Marx = Murx
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#20   Guntram   22:04:14 | Samstag, 8. November 2008
Skandalös II
Doch damit nicht genug: Pfarrer Katte empfiehlt – im Prinzip sicher korrekt – dem Fragesteller auch, kirchenrechtlich prüfen zu lassen, ob die Ehe der Frau überhaupt gültig war, fügt aber hinzu: „Beziehungsweise ob sie es noch ist“, wobei das Wörtchen „noch“ den Eindruck erwecken muß, auch eine gültige Ehe habe eine Art Halbwertzeit, nach der sie ihre Gültigkeit verloren haben könnte.
Schließlich setzt der Priester noch ein I-Tüpfelchen drauf mit der Behauptung, das 6. und 9. Gebot seien „Schutzgebote für die Ehe“ und seiner Schlußfolgerung: „Da weder Sie noch Ihre Freundin augenblicklich in einer Eehe leben, sehe ich nach meinem Gewissen keine Sünde gegen diese Gebote.“ Das bedeutet also: Wer nicht in der Ehe lebt, der braucht sich um diese Gebote nicht zu scheren, dem ist alles erlaubt. Welch ein unvorstellbarer Unsinn !
Es ist ein Skandal, daß ein solcher Artikel, der eindeutig der Lehre der Kirche widerspricht und geeignet ist, Gläubige zu verwirren, in der Zeitung einer Erzdiözese erscheinen kann. Besonders unverständlich: Pfarrer Katte arbeitet, wie ausdrücklich erwähnt wird, auch als Ausbilder von Theologen.
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#19   möchtegern-kathole   22:02:55 | Samstag, 8. November 2008
@Lutheraner
Also Luther war mit dem Kirchenspalten schon deutlich besser – er hat’s wirklich geschafft!
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#18   Guntram   22:00:14 | Samstag, 8. November 2008
Skandalös
Aktuell : : Skandalöse Ausführungen in der Münchner Kirchenzeitung: Das eigene Gewissen wichtiger als Gottes Geb
( 08.11.2008, 21:21 MEZ )
Es sind noch nicht einmal 14 Tage seit dem skandalösen gemeinsamen Gebet von Juden, Buddhisten, Hindus, Moslems und Christen auf dem Münchner Marienplatz vergangen, das die Erzdiözese veranstaltete, da liefert die Münchner Kirchenzeitung einen neuen Beweis dafür, wie weit sich die Konzilskirche von der katholischen Lehre entfernt hat. In der Ausgabe des Blattes vom 4. November erschien ein Artikel mit der Überschrift „Das eigene Gewissen bleibt die letzte Norm“, in dem Dieter Katte, der Pfarrer von St. Elisabeth in München, auf Fragen eines verwitweten älteren Mannes antwortet, der mit einer seit 30 Jahren geschiedenen Frau zusammenleben möchte.
(more)
Der Priester verweist zwar auf das Recht der Kirche, stellt jedoch dann die unglaubliche These auf: „Die letzte Norm aber bleibt dennoch das eigene Gewissen“, so, als ob nicht nach katholischer Lehre vielmehr das göttliche Gesetz oberste Norm und das Gewissen dieser unterworfen sei ! Ander gesagt: Folgt man der Argumentation des Pfarrers, dann kann man alle Gebote Gottes über Bord werfen.
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#17   HBR   21:35:01 | Samstag, 8. November 2008
Es läßt der Pater das Patern nicht…^^
Über all das muß man sich stets völlig im klaren sein. Es gilt, das Schifflein Christi zu besteigen. Es gilt, Mitglied der wahren Kirche zu sein.
Da muss ich mich immer wieder fragen, welche Kirche gemeint ist? Etwa die Sekte KzM?
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#16   Lutheraner   21:02:35 | Samstag, 8. November 2008
Lingen ist ein besserer Kirchenspalter als Martin Luther
Nur das seine Theorien niemand versteht. Danke!
Unbeschwert feiern und diskutieren mit Lingen – das ist irgendwie mein Lieblingssatz.
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#15   möchtegern-kathole   21:02:01 | Samstag, 8. November 2008
@Fischer
Sie haben vollkommen recht. Niemand muss ja die selbe Meinung haben wie der Pater, aber einfach so losschimpfen ist leidiges Stammtischniveau.
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#14   sexychrist   20:19:44 | Samstag, 8. November 2008
@ protetcontra
Wegen diesem Gerichtsurteil auch der Satz, dass der Staat einen katholischen Priester nicht zum nichtkatholischen Laien machen darf. Er beschäftigt sich nicht mit den wichtigen Dingen in der Welt, sondern nur mit seinem eigenen platten und geistesverwirrten Schrott.
Die Kirche ist menschlich und somit fehlbar. Der Papst hört da auf für mich oberster Hirte zu sein, wo seine Aussagen sich mit meinen ethischen Überzeugungen überschneiden. Jeder sollte denken, blindes Nachlaufen hat noch nie gewirkt, gerade angesichts des morgigen Datums lohnt es sich, hierüber nachzudenken.
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#13   Fischer   20:15:51 | Samstag, 8. November 2008
Inhalte?
Liebe Mitschreiberinnen und Mitschreiber,
muß man den Autor – ob Pater oder nicht, sei dahingestellt – einfach nur beschimpfen? Ganz unlogisch und sinnfrei ist es ja doch nicht, was er da schreibt. Ein sprachlicher Fehler wie „einzigst“ ist ihm auch nicht unterlaufen. Wo sind also die Gegenargumente? Müßte man ihn nicht zuerst fragen, wie er es mit der Entfaltung der Lehre der Kirche hält, z. B. in Hinblick auf die christologischen Dogmen?
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#12   MartinBieger   20:01:17 | Samstag, 8. November 2008
Leute nun seid doch nicht so
Lasst unseren Pater Lingen doch weiterpatern.Ihr gönnt ihm auch garnix o.O
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#11   Amanda   19:57:48 | Samstag, 8. November 2008
Lingen hält sich selbst doch auch
für den allereinzigsten Priester.
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#10   Katakombe †   19:56:39 | Samstag, 8. November 2008
Hat der Lingen
mit seinen Parolen noch immer nicht ausgelingert????
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#9   MartinBieger   19:39:57 | Samstag, 8. November 2008
@catharina
Genau das wollte ich doch zum Ausdruck bringen.
Mir ist sonst keine andere Plattform bekannt wo er seine Ergüsse noch bringt.
Ausser bei Youtube.
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#8   catharina   19:37:16 | Samstag, 8. November 2008
@ Martin Bieger
„die einzigste Plattform“ – Ja, seit wann kann man einzig denn steigern? Und wer sagt uns, daß kreuz.net für Herrn Lingen nicht die allereinzigste Plattform ist?
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#7   MartinBieger   19:04:35 | Samstag, 8. November 2008
Na nun lasst ihn doch
Das hier ist doch die einzigste Plattform wo er noch was sagen kann.
Gönnt ihm doch den Spass.
Muss ja niemand ernstnehmen.
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#6   Theologicus Haereticus   18:53:32 | Samstag, 8. November 2008
Proetcontra – Völlig richtig!
Es ist nicht zu verstehen, dass dieser Pseudo-Pater sich immer wieder mit seinen Ergüssen auf kreuz.net tummeln darf.
Seine Artikel sind so bescheuert wie sein gesamter sonstiger Auftritt, der mit Kirche, Glauben und Leben nach der Lehre Jesu absolut unvereinbar ist.
Am besten ist es, diesen armen Menschen ganz einfach zu ignorieren.
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#5   proetcontra   18:43:47 | Samstag, 8. November 2008
unverständlich
warum sich eine „katholische“ nennende und den „Katholizismus“ bewahren und verkünden wollende Web-Site einen – meiner persönlichen Ansicht nach -zutiefst seelisch kranken Menschen immer wieder zum Verfassen von Artikel einlädt, der nachgewiesenermaßen keine gültige und von der Kirche anerkannte Priesterweihe erhalten hat (er darf lt. Gerichtsurteil sich auch nicht „katholischer Priester“ nennen!), der zudem Positionen vertritt, die mit dem katholischen Glauben unvereinbar sind und darüber hinaus nach einem anderen Gerichtsurteil nur noch verminderte Schuldfähigkeit besitzt, kann ich nur mit dem Hang zur Provokation und Unfrieden stiften in Verbindung bringen.
Nun ja, das Thema wird sich erübrigen, da es voraus zu sehen ist, dass dieser Herr Lingen bald in Sicherungsverwahrung gebracht werden wird, wenn er nicht aufhört, Gerichte und mit der Rechtspflege Betrauten zu beleidigen und ihnen strafbare Handlungen zu unterstellen.
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#4   Großwildjäger   18:38:17 | Samstag, 8. November 2008
Diesem Artikel…
…glaube ich entnehmen zu können, dass für Herrn Lingen zuerst die Kirche kommt und dann erst G-tt und Jesus.
Interessant…
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#3   MartinBieger   18:26:11 | Samstag, 8. November 2008
Unser Paterchen patert wieder
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#2   timpressum †   18:24:22 | Samstag, 8. November 2008
Angst
Meine Fresse, Herr Lingen, was für eine Angst treibt Sie denn um, daß Sie so etwas schreiben? Wird wohl die Angst vor dem Heiligen Geist sein, der lebendig und fröhlich macht im Glauben…
Und wieso betiteln Sie sich immer als Priester, obwohl Sie gar keiner sind? Auch das scheinen Sie nötig zu haben!
So ein armer Mensch!
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#1   catharina   17:47:04 | Samstag, 8. November 2008
Recht hat er!
Man ist beispielsweise nicht mehr katholisch, wenn man die Zerstörbarkeit der von Gott gegebenen Hierarchie der Kirche, insbesondere die perpetuitas des päpstlichen Amtes in konkreten Nachfolgern leugnet.
Und was Lingens Aussage anbelangt: „Wenn zum Beispiel der Weiheritus so geändert wird, daß das Sakrament nicht mehr klar bezeichnet wird“, ist wohl die Frage erlaubt, inwiefern der alte Ritus der Diakonatsweihe mit seiner Bitte um robordas bezeichnet, was das Wesen des Diakonates (immerhin erster Teil des Weihesakramentes!) ist…
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