Zölibat
Ein flexibler Linker
Vor drei Monaten feierte ein Bischof eine Pontifikalvesper im Alten Ritus. Jetzt hat er eine Lanze für die Priesterehe gebrochen.
Bischof Malcolm McMahon hielt im August eine Pontifikalvesper im Alten Ritus.
Bischof Malcolm McMahon hielt im August eine Pontifikalvesper im Alten Ritus.
(kreuz.net) „Es gibt keinen Grund, warum es Priestern nicht erlaubt sein soll zu heiraten.“

Das erklärte der frühere Dominikanerpater und Bischof von Nottingham in Mittelengland, Mons. Malcolm McMahon (59), vor der Sonntagsausgabe der Londoner Tageszeitung ‘Telegraph’.

Nach Angaben des britischen Journalisten Damian Thompson gehört Mons. McMahon zum linken Flügel der englischen Bischöfe. Gleichzeitig gilt er als Förderer der Alten Messe.

Im August hielt er bei einer Schulung für den Alten Ritus in Oxford eine Pontifikalvesper im Alten Ritus.

Vor dem ‘Telegraph’ bemerkte der Bischof, daß es keine lehrmäßigen Einwände gegen die Priesterehe gäbe.

Geistliche müßten zwar schon seit Jahrhunderten den Zölibat versprechen. Mons. McMahon findet diese Regelung insofern „ungerecht“, als verheiratete anglikanische Prediger nach ihrer Konversion zur Kirche – trotz Ehe – zu katholischen Priestern geweiht werden können.

Diese Regelung, die sich allgemein auf Konvertiten aus dem Protestantismus bezieht, wurde von Papst Pius XII. († 1958) eingeführt.

Nachdem die britischen Anglikaner im Jahr 1994 die Frauenordination eingeführt hatten, bekehrten sich zahlreiche verheiratete anglikanische Prediger zum Katholizismus und wurden anschließend zu Priestern geweiht.

Mons. McMahon erklärt, daß diese Regelung von einigen katholischen Priestern als „unfair“ bezeichnet worden sei.

Der Bischof selber begrüßt diese Ausnahmen für Konvertiten. Die ehemaligen Anglikaner würden als katholische Geistlichen ihre große Erfahrung im Familienleben in die Pfarrei einbringen.

Ferner würde die Priesterehe Männern, die sich „nicht zum Zölibat berufen fühlen“, den Weg ins Seminar öffnen – erklärt der Bischof.

Gleichzeitig gab er aber zu, daß die Priesterehe die Berufungskrise nicht lösen würde.

Die Priesterehe sei aber dennoch eine „Frage der Gerechtigkeit“ gegenüber den Männern, die beides wollen: heiraten und Priester werden.

Der Bischof wünscht sich die in der Orthodoxie praktizierte und auch dort unverständliche Regelung, wonach Priester vor ihrer Weihe heiraten müßten und nicht als Geweihte heiraten könnten.

Gleichzeitig sprach er davon, abgefallene katholische Priester, die geheiratet haben, wieder in den Dienst zu nehmen.

Zugleich warnt Mons. McMahon, daß ein radikaler Schritt wie die Abschaffung des Zölibats viele Probleme schaffen würde.

Als Beispiel nannte er finanzielle Schwierigkeiten, in welche die Kirche gestürzt würde. Man müsse schon jetzt Kirchen verkaufen, um sich zu finanzieren.

Der ‘Telegraph’ nennt Bischof McMahon als möglichen Nachfolger des Erzbischofs von Westminster, Cormac Kardinal Murphy-O’Connor (76).

In Großbritannien erwartet man, daß Kardinal Murphy O’Connor am Anfang des nächsten Jahres zurücktritt. Er soll offenbar Mons. McMahon als seinen Nachfolger unterstützen.

In Rom haben flexible Linke seit Jahren beste Chancen, zu Bischöfen ernannt zu werden.
      
82 Lesermeinungen
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#84   pascals neffe   17:48:29 | Sonntag, 16. November 2008
Pascal lebt!
Ja, er lebt (nicht nur der alte Holzmichel!), freilich in den himmlischen Gefilden. Ich werde mir Mühe geben, hin und wieder (bin ziemlich mit Gedanken-Splitter-Sammeln beschäftigt!) eine seiner „Pensées“ zu übermitteln.
Sonntägliche Grüße
Pascals Neffe
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#83   Marge Simpson †   17:34:29 | Sonntag, 16. November 2008
Wie jetzt???
Der Pascal ist auch von uns gegangen? :'(
Da waren die aber ganz schön fleißig, meinen Mann hats ja auch erwischt. Schön, dass sein Neffe jetzt hier ist!!!
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#82   pascals neffe   17:31:55 | Sonntag, 16. November 2008
Hallo Confiteor
Habe gerade mit meinem, nun ja, berühmten Onkel gesprochen. Er sagte, dort wo er jetzt ist, ist es schöner. Also, sorry, keine Chance! Doch, so fuhr er fort, er ist stolz auf mich!
Grüße aus den Gedankenwelten
Pascals Neffe
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#81   Confiteor   17:19:02 | Sonntag, 16. November 2008
Hallo Neffe
grüßt Du bitte Deinen lieben Onkel von mir und sag’ ihm bitte, dass ich mich freue, wenn er wieder herkommt. Dann kannst Du doch auch hierbleiben, wenn es Dir gefällt… ;-)
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#80   pascals neffe   17:16:14 | Sonntag, 16. November 2008
Zeltmacher Paulus
Natürlich kann man sich mehr „glaubenstreuen zölibatären Priesternachwuchs“ wünschen. Noch besser ist es allerdings, den Tatsachen ins Auge zu blicken. Und die Tatsache, dass in vielen Gegenden Priester in drei oder vier Gemeinden „Seelsorge“ betreiben müssen, schreit nach neuen Zugangswegen. Warum also nicht auch („auch“!) nebenberufliche Priester? Hat Paulus nicht seinen Lebensunterhalt als Zeltmacher verdient? Vielleicht hat ihm gerade das den Blick für Realitäten und für Über-Realitäten geschärft?
Fragt und grüßt
Pascals Neffe
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#79   Marcelus   17:33:33 | Freitag, 14. November 2008
@pascals neffe: Die Römisch-Katholische Kirche weiht bereits seit Jahrhunderten Verheiratete zu
Priestern, nämlich in der Ostkirche,
und in der Westkirche immerhin in einer päpstlichen Dauerdispens seit Papst Pius XII. (Papst der D.E.G.K.-Jahre 1939-1958 bzw. der Jahre 6 vor bis 14 nach UNO-Gründung), nämlich wenn der römisch-katholische Priesterweihekandidat vorher christlicher Sektengeistlicher war.
Wo es aber glaubenstreue katholische Gemeinden gibt, dort gibt es auch ausreichend zölibatären Priesternachwuchs, der immer und voll und ganz dem Christus- und Kirchendienst zur Verfügung steht,
wie wir an den PBSPX- und artverwandten Gemeinden auch heute noch sehen, auch im Opus Dei.
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#78   pascals neffe   17:23:36 | Freitag, 14. November 2008
Gelöst
Die Berufungskrise wäre(!) gelöst. Und niemand sagt, dass das Priesteramt hauptberuflich ausgeübt werden muss. Freilich muss man hierzu einen neuen Atem, eine Großzügigkeit des Denkens bekommen. Angst und psychische Sperren helfen nicht weiter.
Neffe
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#77   Mathias Wagener   07:20:36 | Donnerstag, 13. November 2008
Übergetrene
Was heißt hier gerecht ? Die ehemaligen Anglikaner dürfen ausnahmsweise verheiratet bleiben. Das ist ein Privileg. Es ist auch etwas Anderes, ob ein Priester zuvor anglikanisch war oder eben nicht.
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#74   joberens   21:38:44 | Dienstag, 11. November 2008
verheiratete Priester
Vielleicht sollten wir doch wieder zum Thema, nämlich Priesterehe und Pflichtzölibat zurück kommen.
Das Pflichtzölibat ist doch eine mit nichts zu begründende, von Menschen erfundene, keinen Sinn machende, nicht selten sogar mit erheblichen Problemen verbundene, enorme Menschseinsbeschneidung und aufgezwungenes Opfer bei dem es fraglich ist, ob es überhaupt gottgefällig oder, vielleicht sogar eher dem Willen Gottes widerspricht und allein Eigeninteressen und der persönlichen Befriedigung und dem Genuss derer dient, die Priesteramtsberufungen so etwas sinnloses aufzuzwingen versuchen.
Auch bei uns dürfte es, wie in der evangelischen Kirche, genügend Berufungen geben, die aber den Unsinn und die Problematik dieser Menschseinsbeschneidung zu erkennen scheinen, entsprechend reagieren und sich nicht mehr in diese Falle der Menschseinsbeschneidung locken lassen, aus der ein Entkommen meist nur unter allergrößten Problemen und Schwierigkeiten möglich ist.
So ist das Pflichtzölibat in einer aufgeklärten Welt, leider, aber durchaus verständlicher weise, nur noch als unsinnge Menschseinsbeschneidung und abstoßendes, unsinniges Priesterverhinderungsgesetz zu sehen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#73   ValachusCatholicus   16:40:48 | Dienstag, 11. November 2008
@aufrechterkatholik
:)3 :)3 :)3
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#72   aufrechterkatholik   16:35:08 | Dienstag, 11. November 2008
Herr Berens
Dann sollten Sie wenigstens dafür beten, dass er nicht so wird wie Sie.
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#71   joberens   16:32:19 | Dienstag, 11. November 2008
defensor
Bist Du jetzt auch schon an druchdrehen????????
Josef Berens
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#70   ValachusCatholicus   16:16:22 | Dienstag, 11. November 2008
immer wieder joberens
In meinem Land bezeichnet man solche Leute als „Gica-Contra“, zu deutsch etwa „Schorsch-Dagegen“. Wie abstrus und mainstreamgetränkt die von Herrn Josef Berens vertretenen Meinungen auch sind, sie würden nicht weiter stören, wenn der genannte Herr nicht ständig auf seinen angeblichen Katholizismus pochen würde.
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#69   defendor   15:48:24 | Dienstag, 11. November 2008
Besondere Empfehlung
Gelenkten Unterminierungsversuchen der Lehre der heiligen Mutter Kirche entgegentretend, hier noch einmal eine Empfehlung an alle, besonders aber an jene, die meinen mit einem modernistischen, selbstherrlichen „Weichspül-Glauben“ das Heil „erfeilschen“ zu können:
www.gloriapolo.net/
Bei dieser Gelegenheit ist der von einigen Usern bereits mehrfach eingebrachten Ratschlag mit Nachdruck weiter zu empfehlen die „Beiträge“ von einem „einfachen, denkenden Katholiken“ – oder besser einem Zersetzer der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche – wie „joberens“ und seiner Helfershelfer zu IGNORIEREN und sich zu keinen geschriebenen Reaktionen hinreissen lassen.
„joberens“ und Konsorten sprühen das freimaurerische Lügen-Gift und finden nichts „amüsanter“ als die von ihnen verachteten, treu zur reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche stehenden Katholiken „aus der Fassung zu bringen“ und sie dann durchtrieben der „Unchristlichkeit“ zu bezichtigen
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#68   joberens   15:36:27 | Dienstag, 11. November 2008
Tridentinus – Dann vielleicht Frauenpriestertum
Immer mehr Frauen wollen als Gleichberechtigte Glieder unserer kath. Kirche anerkannt werden und auch Anspruch auf das Priesteramt zu haben. Amtskirchlich wehrt man sich dagegen, auch mit der Begründung, daß Jesus nur Männer zu seinen Jüngern und Aposteln erwählt habe, was nicht eindeutig zu Beweise ist.
Jesus hat die Frauen geliebt und sie spielten auch schon in der Urkirche eine bedeutende Rolle. Abendsmahlsfeiern haben sie geleitet und wirkten so bis ins zwölfte Jahrhundert. Die Benachteiligung der Frauen in unserer kath Kirche ist unsinnig, mit nichts zu begründen und auch auf Dauer auch nicht haltbar.
In der evangel. Kirche ist diese Ungerechtigkeit längst beseitigt. Sie dürfte der kath. Kirche, bezüglich Gleichberechtigung von Mann und Frau, wie auch in anderen Dingen, Vorbild sein. Dort haben Frauen wie Männer gleichermaßen Zutritt zum Pastorenberuf und man hat mittlerweile auch schon bedeutende Bischöfinnen, die ihren kath. Kollegen in nichts nachstehen, ja nicht selten sogar weit überlegen sind. Auch bei den Altkatholiken gibt es hervorragende Priesterinnen.
Die Benachteiligung der Frau in den Kirchenämtern, wird man auf Dauer nicht halten können. Unsere Männerkirche wird immer selbstherrlicher, machtbesessener und liebloser. Von innen her scheint unserer Kirche auch kälter, herzloser und sogar seelenloser zu werden. So könnten Frauen, in allen Ämtern und Positionen, auch Rom zu einem heilsamen Umdenken im christlichen Sinn verhelfen.
Josef Berens
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#67   Tridentinus   15:17:15 | Dienstag, 11. November 2008
@joberens
Das war keine Rückkehr zum Thema, sondern ein erneutes Drehen Ihrer unreflektierten, undifferenzierten Alt68iger-Gebetsmühle in puncto Zölibat! Nicht besser als die Beiträge von 0815-Prolo-Tradis.
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#66   joberens   15:10:23 | Dienstag, 11. November 2008
Priestrehe
Vielleicht sollten wir doch wieder zum Thema, nämlich Priesterehe und Pflichtzölibat zurück kommen.
Das Pflichtzölibat ist doch eine mit nichts zu begründende, von Menschen erfundene, keinen Sinn machende, nicht selten sogar mit erheblichen Problemen verbundene, enorme Menschseinsbeschneidung und aufgezwungenes Opfer bei dem es fraglich ist, ob es überhaupt gottgefällig oder, vielleicht sogar eher dem Willen Gottes widerspricht und allein Eigeninteressen und der persönlichen Befriedigung und dem Genuss derer dient, die Priesteramtsberufungen so etwas sinnloses aufzuzwingen versuchen.
Auch bei uns dürfte es, wie in der evangelischen Kirche, genügend Berufungen geben, die aber den Unsinn und die Problematik dieser Menschseinsbeschneidung zu erkennen scheinen, entsprechend reagieren und sich nicht mehr in diese Falle der Menschseinsbeschneidung locken lassen, aus der ein Entkommen meist nur unter allergrößten Problemen und Schwierigkeiten möglich ist.
So ist das Pflichtzölibat in einer aufgeklärten Welt, leider, aber durchaus verständlicher weise, nur noch als unsinnge Menschseinsbeschneidung und abstoßendes, unsinniges Priesterverhinderungsgesetz zu sehen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#65   Wandregisel   14:20:21 | Dienstag, 11. November 2008
Sorry,
aber KGB und Mossad zahlen einfach besser :-P (Vorsicht Ironie…)
Man kann übrigens auch Dinge lesen, ohne die dort geäußerte Meinung zwangsläufig zu teilen. Diesen Vorgang nennt man sich informieren. Rate ich auch ihnen dringend an!
@Jo: Warum sind Tageszeitungen und Interviews wissenschaftliche Literatur? Oder übersteigt das einfach ihren ge“BILD“eten Hintergrund? :-D
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#64   Gehe den rechten Weg   12:35:35 | Dienstag, 11. November 2008
@wandreisel

Ich empfehle dringend die Lektüre weiterer Medien als +net.
Ihre Empfehlungsschreiben für die gleichgeschaltete Hetzpresse
können Sie ruhig stecken lassen.
Sie werden hier damit glücklicherweise keinen fruchtbaren
Boden finden!
Sind Sie ein Agent des SPIEGEL?
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#63   joberens   12:32:10 | Dienstag, 11. November 2008
Wandregisel
Ja, vielleicht kann ich Deinen Rat da zurück geben und Dir empfehlen, Dich nicht so sehr nur einlullen zu lassen sondern zu versuchen selbst zu denken. Mit einem ganz normalen Denken und der Einschaltung des ganz normalen Verstandes kann man, auch ohne kluge, nicht selten fragliche wissenschaftliche Literatur, in den meisten
Fällen erkennen, was Sinn und Unsinn zu sein scheint.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#62   Wandregisel   12:18:37 | Dienstag, 11. November 2008
Unbenommen
Und ich weiß selbst auch sogar, dass ich weder perfekt, noch frei von Schuld bin.
Abgesehen davon ist es wohl kaum Rechthaberei auf schlichte Tatsachen zu verweisen. Höchstens im eigentlichen Wortsinn des RECHT-HABENS… (zumindest in diesem Punkt) ;-)
Während des Gottesdienstes zu orgeln ist das Eine, aber dies allein ist wohl nicht grad eine profunde Grundlage zur Meinungsäßerung zu irgendetwas.
Ich empfehle dringend die Lektüre weiterer Medien als +net. Zum Einen ist hier viel Murks dabei, der einfach nicht in die katholische Kirche gehört. Zum Anderen ist der hier vertrene Tellerrand doch recht eng…
Kurz zusammengefasst:
Weniger Scheuklappen; mehr lesen!!! :-] o^/
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#61   joberens   11:28:39 | Dienstag, 11. November 2008
Wandregisel
Du solltest vielleicht zu bendenken versuchen, daß Gott ganz allein weiß, welche der Religionsgemeinshaften der Wahrheit und ihm näher ist. Jegliche Rechthaberei ist da mehr als unsinnig und dürfte eher Schwäche beweisen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#60   Wandregisel   10:37:48 | Dienstag, 11. November 2008
Es gibt entsprechende Aussagen
von Huber und Klaesmann (ich hoffe richtig geschrieben…) aus dem Vorfeld des diesjährigen evang. Kirchentages. Immerhin das Argument die Veranstaltung unter das Oberthema „Profil schärfen“ zu stellen. Ein einziger Blick in die Berichterstattung der überregionalen Medien (FAZ, FR, Süddeutsche…)hierzu genügt wohl, um sie aus IHRER Vorstellungswelt zu holen…
Nebenbei bin ich mit einem lutherischen Pfarrer gut befreundet und er vermisst selbst eine gewisse Atmosphäre in den protestantischen Gottesdiensten. Dies sieht er auch als einen der Gründe für die Probleme der Evangelen.
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#59   joberens   10:18:48 | Dienstag, 11. November 2008
Wandregisel
Das die evangel. Christen mit einem gewissen Neid auf die kath. Kirche schauen würden, wie Du es formulierst, dürfte nur Deine Fantasie sein und nicht mehr und nicht weniger.
Als kath. Organist bin ich auch regelmäßig in evangelischen Gemeinden tätig und kann mir da ein Urteil erlauben.
Was den Gottesdienstbesuch angeht, war der bei den Evangel. früher meist nicht so gut wie in bei den Katholiken, weil der Sonntagsgottesdienstbesuch bei den Katholiken unter schwerer Sünde verpflichtend war.
Heute nehmen die Katholiken das auch nicht mehr so ernst und der Sonntagsgottesdienstbesuch hat so bei den Katholiken in den letzten 50 Jahren viel mehr abgenommen als in der evangel. Kirche. Auch da kann ich aus persönlicher Erfahrung sprechen.
Ein anderes Thema und da bin ich in evangel. Gottesdiensten immer beeindruck ist, daß man das Evangelium vorträgt und auszulegen versucht und die Gläubigen für mündig genug hält, entsprechend gottgefällig ihr Leben zu gestalten.
Die kath. Amtskirche versucht dagegen, den Gläubigen, nicht selten fragliche, sogar eigennützige menschliche Meinungen und Ansichten als Gottes Wille und Gottes Gebote, jedoch bei denkenden Katholiken mit immer weniger Erfolg, aufzudrängen und aufzuzwingen.
Amtskirchlich scheint man nicht zu erkennen oder wahrhaben zu wollen, daß es immer mehr selbst denkende Katholiken gibt, die glauben selbst über Sinn und Unsinn entscheiden zu können und derartige Dinge, sicherlich nicht zu Unrecht, immer mehr einfach ignorieren.
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#58   Wandregisel   02:30:18 | Dienstag, 11. November 2008
Interessanterweise
sehen grad die protestantischen Brüder und Schwestern mit einem gewissen Neid auf die Katholische Kirche. Der Hauptgrund ist hier Medienwirksamkeit, Geschlossenheit; sprich das Charisma. Und in der Tat ist der Zustand der Protestanten im Bezug auf Gottesdienstbesuch und Kirchenaustritte wesentlich schlimmer.
Weltweit betrachtet (und nichts anderes lohnt bei eine „global player“ wie der Kirche) wächst die Kirche im Gegensatz zu den Anderen; mit Ausnahme der „Freikirchen“.
Im von Clarissa angesprochene Osten sieht es wirklich nocheinmal wesentlich besser aus und das trotz der Priesterehe! Von daher wären solch monokausale Erklärungsmodelle wohl eher fatal und an der Realität vorbei!
Eine interessante und in meinen Augen gangbare Lösung könnte die Neudefinition des (Sub)Diakonats sein, das ja unlängst wieder in die Debatte geworfen wurde. Grad in Zeiten der Gemeindeverbünde sicherlich ein Schritt nach vorn. Auch wenn jetzt hier einige schreien mögen…
Ich vertraue darauf, dass unsere Kirche zu gegebener Zeit eine weise Entscheidung in dieser Frage treffen wird.
P.S. In meinem erweiterten Bekanntenkreis durfte ich übrigens das Funktioieren einer „Ehe ähnlichen Gemeinschaft“, wie man es wohl juruistisch nennen würde, zwischen Priester und Haushälterin erleben. Die Gemeinde akzeptierte den Priester vollkommen, obwohl es sich um einen eher ländlichen und konservativen Raum handelte. Es hat weder der Autorität des Priesters noch dem Seelenleben der Gemeinde geschadet.
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#57   Seefeldt   23:39:06 | Montag, 10. November 2008
ein nichtdenkender Nichtkatholik über die Evangelischen
Einmal mehr verrät der simpel nichtdenkende Nichtkatholik seine Tatsachenresistenz.
Denn in den evangelischen Kirchengemeinschaften geht es im allgemeinen noch schlimmer zu als in den katholischen Diözesankirchen. So sind beispielsweise die evangelischen Gottesdienste noch leerer (ich weiß: manchmal und in einigen Gemeinden gibt es auch gutbesuchte evangelische Gottesdienste).
Eine der joberensomatischen Sumpfblüten:
in der evangel. Kirche zählt das Evangelium, man predigt es
Entweder liest man jetzt das Evangelium vor, oder man predigt über das Evangelium; aber wenn über das Evangelium gepredigt wird, geht es schon nicht mehr nur um das Evangelium selbst, sondern es gibt der Pastor seine Meinung kund.
Wenn die Evangelischen doch so mündig sein sollen, wäre es doch am besten, ihnen nur das Evangelium vorzulesen, alles andere kann doch beeinflussen …
>:)
Eine weitere berensomatische Sumpfblüte:
Bei uns sind es selbstherrliche Herrn in Purpur, die uns ihre Ansichten und Meinungen als Gottes Wille und Gebote aufzudrängen versuchen.
Also erst einmal sind diese „Herrn in Purpur“ nur Ausnahmeerscheinungen, die meisten Katholiken haben es eher mit Herren in Schwarz zu tun.
Und wenn katholische Priester predigen, tun sie prinzipiell auch nichts anderes als die evangelischen Pastoren, wenn diese predigen. Prinzipiell wohlbemerkt, denn glaubenstreue katholische Priester verkünden den wahren Glauben, was sich von evangelischen Pastoren leider nicht behaupten läßt.
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#56   Benedikt   23:17:49 | Montag, 10. November 2008
@ Berens
Liebe Clarissa! Wir sollten da nicht ablenken. Von einem katastrophalen Zustand in der evangel. Kirche kann, im Unterschied zu unserer kath. Kirche keine Rede sein.
Wass für ein absurder Kommentar. Gucken Sie sich doch mal deren Austrittszahlen an, oder den Gottesdienstbesuch. Haben Sie schonmal die Zeitungsmeldungen zu den Synoden gelesen? Da wird ständig das fehlende Profil moniert.
Außerdem schließt die EKD genauso Kirchen und plant sogar die Fusion von Landeskirchen.
Ihre Realitätsverweigerung wird immer offensichtlicher.
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#55   joberens   21:57:25 | Montag, 10. November 2008
clarissa
Liebe Clarissa! Wir sollten da nicht ablenken. Von einem katastrophalen Zustand in der evangel. Kirche kann, im Unterschied zu unserer kath. Kirche keine Rede sein.
Ich denke, da mit reden zu können, da ich mich in beiden Kirchen ziemlich gut aus kenne.
Die Evangel, Kirche ist der unserigen in vielerlei Hinsicht um Längen voraus und amtskirchlich könnte man da sehr viel von der evangel. Kirche lernen.
Vor allem, in der evangel. Kirche zählt das Evangelium, man predigt es und geht dann davon aus, daß die Gläubigen erwachsen und mündig genug sind, daraus Gottes Wille zu erkennen und ihre Konsequenzen zu ziehen.
Bei uns sind es selbstherrliche Herrn in Purpur, die uns ihre Ansichten und Meinungen als Gottes Wille und Gebote aufzudrängen versuchen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#54   clarissa colonia   21:38:59 | Montag, 10. November 2008
Werter Heinrich,
Sie schrieben jüngst:
„Der katastrophale Zustand des Protestantismus ist zum guten Teil darauf zurückzuführen, dass die den Zölibat nicht haben.“
Herrscht, also Ihrer Kenntnis nach, ein derart katastrophaler Zustand auch in den (katholischen) orientalischen Kirchen? Wenns nur am Zölibat liegt, müßte der Zustand ja wohl auch dort so katastrophal sein, oder? Ist ers?
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#53   joberens   21:20:01 | Montag, 10. November 2008
nur Befriedigung der Herren in Purpur
Die sogenannte „apostolische Strahlkraft“ , wenn es die überhaupt geben sollte, oder, ob die vielleicht eher nur in der Fantasie besteht, hat nicht das Geringte mit dem unsinnigen Pflichzölibat zu tun.
Bekanntlich waren die Apostel ganz selbstverständlich verheiratete Männer.
Ob Jesus sich da nicht ganz bewußt verheiratete Männer zu seinen engsten Vertrauten ausgesucht hat?
Das Pflichtzölibat hat so auch nicht das Geringste mit Jesus und dem Evangelium zu tun und es dürfte sogar fraglich sein, ob diese, von Menschen ersonnene, ganz enorme Menschseinsbeschneidung überhaupt gottgefällig ist.
Bekanntlich soll Gott doch auch an aufgezwungenen Opfern überhaupt kein Wohlgefallen haben. Das Wohgefallen und die Befriedigung dürfte so rein egoistischer, menschlicher Natur sein.
Das scheinen auch immer mehr Priesteramtsberufungen zu erkennnen und lassen sich, verständlicherweise, auch nicht mehr in die unsinnige Pflichtzölibatsfalle locken, aus der es nur noch unter großen Problemen ein Herauskommen gibt.
Also nochmals, mit Gott hat das Ganze offenbar überhaupt nichts zu tun. Das Pflichtzölibat dürfte so einzig und allein der Befriedigung derer dienen, die es Priesteramtsberufungen aufzuschwatzen versuchen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#52   HeinrichvonOfterdingen   20:50:39 | Montag, 10. November 2008
Liebes Wandregal,
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Zölibat für mich zu meiner Zeit durchaus ein starkes Argument gegen den Eintritt in das Priesterseminar war. Und dieser Punkt ist es auch warum ich weiß, dass ich nicht berufen war. Vieleicht ist ein solcher Prüfstein für den Kandidaten wichtig um sich über die Ernsthaftigkeit seines Berufungsgefühls klar zu werden…
… gut beobachtet. Ohne Zölibat ist Priester ein Beruf wie jeder andere. Da braucht sich keiner mehr prüfen. Da ist die Frage, werd ich Ingenieur oder Pfarrer. Ach werd ich Pfarrer, das können meine Söhne denn auch werden, wenn es zum Ingenieurstudium nicht langt. Der katastrophale Zustand des Protestantismus ist zum guten Teil darauf zurückzuführen, dass die den Zölibat nicht haben. Und nun kommen Sie mir bitten nicht mit dem „Argument“, die protestantischen Pfarrer würden das bestreiten. Klar bestreiten die das. Wären ja (total) dumm, wenn sie das nicht täten.
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#51   Wandregisel   20:41:34 | Montag, 10. November 2008
Schwieriges Thema
Ich bin bei dem Thema unentschlossen.
Sicherlich ist es richtig zu betonen, dass die zölibatäre Lebensweise keineswegs Dogma ist und „nur“ aus der reichaltiken patristischen Tradition der kirche stammt. Von daher also ohne weiteres abänderbar. Man denke nur an die Jahrhunderte umstrittene Lebensweise des (Sub-) Diakons.
Andererseits ist es grad das Vorbild und die Hingabe an Christus der Väter, die diese über den Stand des Laien erhebt. Von daher hat die Tradition in der Kirche grade auch die Tradition des Vorbildes im Glauben. Also doch die „apostolische Strahlkraft.“ ;-)
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Zölibat für mich zu meiner Zeit durchaus ein starkes Argument gegen den Eintritt in das Priesterseminar war. Und dieser Punkt ist es auch warum ich weiß, dass ich nicht berufen war. Vieleicht ist ein solcher Prüfstein für den Kandidaten wichtig um sich über die Ernsthaftigkeit seines Berufungsgefühls klar zu werden…
W.
(als einfacher, nachdenkender Katholik – den anderen getrost ignorieren)
P.S. Ich mag die alte Messe durchaus und empfinde sie als Bereicherung innerhalb der Kirche. Stehe aber gleichzeit immernoch Gruppen wie Pax Christi nahe. Was bin ich den nun?
Dieses Schubladen-Denken nervt…
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#50   HeinrichvonOfterdingen   20:06:32 | Montag, 10. November 2008
Lieber Joberens,
Das Pflichzölibat ist bekanntlich eine mit nichts zu begründende, menschliche Erfindung und aufgezwungene, ganz enorme, Menschseinsbeschneidung, die für die Betroffenen nicht selten im Laufe ihres langen Lebens schmerzlich und problematisch werden kann.
… mit der ehelichen Treue ist das nicht anders. Wenn einen Mann das Unglück heimsucht, dass seine Frau in die geschlossene Anstalt kommt, so bedeutet das unter Umständen auch eine ganz enorme Menschseinsbeschneidung, nicht nur in sexueller, sondern beispielsweise auch in der Erziehnung der Kinder oder sonstiger Hinsicht. Ist nicht lustig, aber da muß man durch, wenn einem der Herrgott diese Prüfung auferlegt.
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#49   joberens   19:58:43 | Montag, 10. November 2008
Nochmals zur Erinnerung
Pflichtzölibat – Analyse eines einfachen, denkenden Katholiken
Das Pflichzölibat ist bekanntlich eine mit nichts zu begründende, menschliche Erfindung und aufgezwungene, ganz enorme, Menschseinsbeschneidung, die für die Betroffenen nicht selten im Laufe ihres langen Lebens schmerzlich und problematisch werden kann. Mit Jesus und dem Evangelium hat das Pflichtzölibat bekanntlich nichts zu tun. Auch für Gott könnte es unbedeutend und wertlos sein, denn an aufgezwungenen Opfern soll er ja kein Wohlgefallen haben. So scheint das Pflichtzölibat allein den egoistischen Eigeninteressen und der Befriedigung derer zu dienen, die es Mitmenschen aufzuzwingen versuchen. Ob nicht die, die Mitmenschen diese enorme Menschseinsbeschneidung aufzuzwingen versuchen, sich sogar vor Gott versündigen könnten?
So sehen und erkennen, verständlicherweise, die sich selbst informierenden und selbst denkenden Katholiken, auch Priesteramtsberufungen, im Pflichtzölibat nur noch eine, aufgezwungene, unsinnige Menschseinsbeschneidung, die vielleicht überhaupt nichts mit Gott zu tun hat. So wird das Pflichtzölibat, verständlicherweise, mehr und mehr zum unverantwortlichen, keinen Sinn machenden, reinen Priesterverhinderungsgesetz.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#48   clarissa colonia   19:29:54 | Montag, 10. November 2008
Sie, werter pneumatiker, kämpfen auch mit Vorliebe
gegen imaginierte Windmühlen, nicht? Sie sollten es vielleicht einmal mit differenzieren versuchen. Für den Anfang eine leichte Übung: Versuchen Sie, zwischen geschriebener Aussage und Ihrer Interpretation derselben zu unterscheiden! Viel Vergnügen beim Üben.
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#47   pneumat   19:22:36 | Montag, 10. November 2008
„nur in theologischen Fernkursen unterwiesenen orthodoxen Popen“
Die orthodoxen Priester erhalten ihre theologische Ausbildung – außer dem Pflichtseminar – primär in der Praxis der täglichen von Kirchenvätern überlieferten Askese. Deshalb sind sie tatsächlich selig und haben geistige Kraft in Gegensatz zu westlichen „gut ausgebildeten“ Geistlichen. Diese sind wortgewandt, strahlen jedoch nur geistige Schwäche und Hilflosigkeit aus. Der Hl. Simeon der Neue Theologe hatte kein theologisches Studium und dennoch öffnete er durch die strenge Askese und den Kontakt mit seinem Hl. geistigen Vater (dem geistlichen Lehrer und Beichtvater) völlig neue christliche Horizonte. Gemäß seiner Lehre soll ein wahrer Theologe auf dem Kreutz (nicht in Luxus) predigen.
Und wir kennen schon die manchen von diesem Forum, die in ihrer Eitelkeit mit ihrer Pseudobildung prahlen (Lateinisch, Kirchenrecht etc.) die auf die Leser permanent ihre Klugsch… losspülen und trotzdem vollkommen geistlos sind.
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#46   ValachusCatholicus   18:11:24 | Montag, 10. November 2008
Grazie,
cara Clarissa!
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#45   clarissa colonia   17:54:16 | Montag, 10. November 2008
Care valache,
über Zustände im russischen Reich bin ich leider nicht informiert. Mein Gewährsmann begründete dies vor nicht allzu langer Zeit z.B. damit, daß die Bauern auf den Kykladeninseln eher einen der hren als Priester akzeptieren würden, als Univesitätstheologen, zumal solche (im lat. Kirchenrecht als „viri probati“ genannten) Kleriker durchaus ausreichten, um dort die Messe zu feiern und die Sakramente zu spenden. Mehr weiß ich darüber aber nicht.
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#44   ValachusCatholicus   17:45:04 | Montag, 10. November 2008
@clarissa colonia
Vielen Dank, wundert mich aber, dass so etwas gerade bei den so strenggläubigen Griechen passiert. Ich hätte eher auf die unendlichen Weiten des Russischen Reiches getippt.
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#43   clarissa colonia   17:40:35 | Montag, 10. November 2008
Werter Valachus,
bis heute erhalten die in der griechisch-orthodoxen Kirche als „viri probati“ zu Priestern Geweihten nur eine oberflächliche theologisvche Ausbildung durch Fernkurse bzw. „Blockseminare“. Quelle meiner diesbezüglichen Information ist ein (zölibatärer) griechischer Archimandrit aus Saloniki.
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#42   ValachusCatholicus   17:23:37 | Montag, 10. November 2008
@clarissa colonia
„Theologische Fernkurse“ bei orthodoxen Popen? Jetzt abgesehen davon, dass der begriff „Pope“ meistens von den Betroffenen als abwertend empfunden wird, würde ich gern wissen, von welcher orthodoxen Kirche Sie da schreiben. In der rumänischen z.B., wäre so etwas undenkbar, und ich weiß wovon ich spreche, lebe ich doch als lateinischer Katholik in einem mehrheitlich orthodoxen Land (88% bei der letzten Volkszählung, 2002). Solche Zustände hat es vielleicht noch vor 100 Jahren gegeben, aber jetzt?…
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#41   clarissa colonia   16:32:45 | Montag, 10. November 2008
Hat nicht schon der Leser ottaviani (?) darauf verwiesen,
daß es in der katholischen Kirche Kleriker gibt, die vor ihrer Weihe eine legitime und kanonisch gültige Ehe geschlossen haben? Weihe ist nämlich (seit dem III. o. IV. Lateranense) Ehehindernis, Ehe aber kein Weihehindernis! Und diese Kleriker verfügen, nach der geltenden ratio studiorum des CCEO ausgebildet, über eine profunde theologische Bildung – anders als die bisweilen nur in theologischen Fernkursen unterwiesenen orthodoxen Popen.
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#40   PhilippNeri   16:01:22 | Montag, 10. November 2008
Iustus – Tunicella
Die Antwort auf die Frage von Iustus würde mich auch interessieren: Warum trägt der Bischof bei einer Vesper Meßgewänder?
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#39   kritischerbeobachter   16:00:35 | Montag, 10. November 2008
Der joberens ist bekloppt.
Seine Ergüsse in dem erotischen Wahn, die er dauernd hier postet, tragen bei bestimmten Typen hier zur Gehirnzerstörung bei.
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#38   defendor   15:26:31 | Montag, 10. November 2008
Besondere Empfehlung
Aufgrund der unablässigen Unterminierungsversuche der Lehre der heiligen Mutter Kirche hier noch einmal eine Empfehlung an alle, besonders aber an jene, die meinen mit einem modernistischen, selbstherrlichen „Weichspül-Glauben“ das Heil „erfeilschen“ zu können:
www.gloriapolo.net/
Bei dieser Gelegenheit ist der von einigen Usern bereits mehrfach eingebrachten Ratschlag mit Nachdruck weiter zu empfehlen die „Beiträge“ von einem „einfachen, denkenden Katholiken“ – oder besser einem Zersetzer der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche – wie „joberens“ und seiner Helfershelfer zu IGNORIEREN und sich zu keinen geschriebenen Reaktionen hinreissen lassen.
„joberens“ und Konsorten sprühen das freimaurerische Lügen-Gift und finden nichts „amüsanter“ als die von ihnen verachteten, treu zur reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche stehenden Katholiken „aus der Fassung zu bringen“ und sie dann durchtrieben der „Unchristlichkeit“ zu bezichtigen
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#37   joberens   15:05:01 | Montag, 10. November 2008
Pflichtzölibat
Wegen der Unsinnigkeit und der möglichen Problematik, die mit einem Pflichtzölibat verbunden ist, kann man jungen Menschen nur raten, es sich hundert mal hundert mal zu überlegegen, bevor man sich diese enorme Menchseinsbeschneidung aufschwatzen läßt.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#36   Desperatus †   14:55:12 | Montag, 10. November 2008
Ganz bescheidene Frage:
Wer von denen, die sich hier so für den Zölibat stark machen, hat ihn denn auch gelobt?
Wird etwa nur von anderen gefordert, was man selbst zu leisten nicht willens oder nicht in der Lage ist?
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#35   Major Kong   14:50:49 | Montag, 10. November 2008
Eine Debatte lohnt sich!
Als Tradi sage ich eine Debatte über den Zölibat lohnt sich. Sei es auch nur um daran zu erinnern, daß der Zölibat kein Dogma sondern eine kirchliche Ordnungsvorschrift ist, von der auch gerne dispensiert werden kann. Meiner Einschätzung nach sollte dies insbesondere von frustrierten Mitfünfzigern im geistlichen Stand gesagt, die ihr Amt lange als Sozialarbeit definierten und damit zwangsläufig scheitern mussten. Allerdings sollte diesen auch gesagt werden, daß die Dispens vom Zölibat auch eine Dispens von den priesterlichen Privilegien mit sich bringt ;-) .
Von Seiten junger Geistlicher, die dem Alten Usus nahe stehen, hab ich derartige Forderungen noch nie gehört. o.O
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#34   joberens   14:43:19 | Montag, 10. November 2008
Nochmals Pflichtzölibat
Pflichtzölibat – Analyse eines einfachen, denkenden Katholiken
Das Pflichzölibat ist bekanntlich eine mit nichts zu begründende, menschliche Erfindung und aufgezwungene, ganz enorme, Menschseinsbeschneidung, die für die Betroffenen nicht selten im Laufe ihres langen Lebens schmerzlich und problematisch werden kann. Mit Jesus und dem Evangelium hat das Pflichtzölibat bekanntlich nichts zu tun. Auch für Gott könnte es unbedeutend und wertlos sein, denn an aufgezwungenen Opfern soll er ja kein Wohlgefallen haben. So scheint das Pflichtzölibat allein den egoistischen Eigeninteressen und der Befriedigung derer zu dienen, die es Mitmenschen aufzuzwingen versuchen. Ob nicht die, die Mitmenschen diese enorme Menschseinsbeschneidung aufzuzwingen versuchen, sich sogar vor Gott versündigen könnten?
So sehen und erkennen, verständlicherweise, die sich selbst informierenden und selbst denkenden Katholiken, auch Priesteramtsberufungen, im Pflichtzölibat nur noch eine, aufgezwungene, unsinnige Menschseinsbeschneidung, die vielleicht überhaupt nichts mit Gott zu tun hat. So wird das Pflichtzölibat mehr und mehr zum unverantwortlichen, keinen Sinn machenden, reinen Priesterverhinderungsgesetz.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#33   LandorganistII   14:18:26 | Montag, 10. November 2008
Und ich dachte immer
die alte Messe wäre Schutz und Schild gegen den Rauch des Satans in der Kirche! Und jetzt? Jetzt haben wir da einen Bischof, der die alte Messe liebt und verheiratete Priester will. Wer soll sich da noch auskennen? Eine so komplizierte Welt bleibt den Einfachen im Geiste doch verschlossen. Aber die apostolische Strahlkraft eines unverheirateten Priester hilft mir auf. Ich meine: Die Apostolische Strahlkraft sollte zu einem Dogma erhoben werdenund zwar wie folgt: Kraft der Autorität, die dem hl. Stuhle und dem Nachfolge Petri durch die Gaben des hl. Geistes zukommt sei jetzt und für alle Zeit festgelegt und verkündet: Jeder rechtmäßig geweihte und gottgefällig im Zölibat lebende und die alte Messe lesende Priester ist durchwirkt von der Apostolischen Strahlkraft, durch die arme und verlorene Seelen zum Heil und zur ewigen Anschauung Gottes gelangen können. Wer dies leugnet sei ausgeschlossen!
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#32   pneumat   13:55:18 | Montag, 10. November 2008
Der Weg zur Konsolidierung
Trotz den häretischen Behauptungen der geistig kollabierenden und abgefallenen Lustgreisen, Zölibat sei nicht mit Christuslehre vereinbar, bleibt der Zölibat eine zu kirchlichen Tradition fest gehörende von Christus selbst vorgelebte heilige Angelegenheit. Andrerseits nehmen meistens katholischer Priester-Kandidaten den Zölibat-im Gegensatz zur orthodoxen vernünftigen Regelung -nicht ganz freiwillig an. Wenn Rom den Konvertiten Ehe erlaubt, wäre natürlich sinnvoll den Priester-Kandidaten selbst Entscheidung überlassen, ob sie Zölibat versprechen wollen. Damit die stolze Illusion, jeder Priester diese seltene Berufung – den Zölibat – insbesondere im dekadenten Westen leicht tragen könnte, bekäme ihre sichtbare Lösung. Und der wahre Gottberufene Zölibat würde nicht so dreckig in Verruf gezogen. Ob die RKK-Führung ihre historische gewöhnliche Doppelmoral überwinden könnte, ist zu bezweifeln. Denn die RKK wäre dann nicht sie selbst. Die treue und geistvolle orthodoxe Kirche ist keine Schismatikerin. Sie war gezwungen mit großem Schmerz sich von der machtsüchtigen, verweltlichten und immer mehr von der Überlieferung abweichenden lateinischen Schwester Abschied zu nehmen. Der verkommene Vatikan verursachte ferner auch die Reformation und weitere Spaltungen der Kirche. Nun muss Vatikan mit Orthodoxen in einen ehrlichen Dialog zu treten und zugeben, dass orthodoxe Kirche fester im Glauben steht, alle Unstimmigkeiten willig überwinden und zur Apostolischen Lehre zurück kehren.
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#31   iustus   12:58:04 | Montag, 10. November 2008
Wieso
trägt der Bischof bei einer PontifikalVESPER eigentlich Tunicella, Dalmatik und Kasel?
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#30   ottaviani   12:43:53 | Montag, 10. November 2008
Tridentinus
hat natürlich wie fast immer recht
man sollte es sich nicht so einfach machen und den zölibat quasi zum Dogma erheben er hat vor und nachteile das sieht man sehr gut bei den unierten das wird von traditionalisten gern vergessen
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#29   Benedikt   12:33:56 | Montag, 10. November 2008
Beides
Die Priesterehe sei aber dennoch eine „Frage der Gerechtigkeit“ gegenüber den Männern, die beides wollen: heiraten und Priester werden.
Vielleicht aber kann man auch nicht immer alles haben.
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#28   Komma   12:32:18 | Montag, 10. November 2008
@HPR: Jugend und „alte Messe“?
Mal vorausgesetzt Ihre „Erfahrungen“ mit der Hl. Messe im überlieferten Ritus vor Ort stimmten wirklich, dann war dass allenfalls eine „Mischmasch-Messe“ – Handkommunion in der überlieferten Liturgie habe ich persönlich noch nie erlebt. Nicht von den beteiligten Priestern aus, aber auch nicht von den Gläubigen aus intendiert.
Im Gegenteil: die Möglichkeit des würdigen Kommunionempfangs ist für viele Gläubige anfänglich der Hauptgrund die „Alte Messe“ aufzusuchen, dann allerdings verlieben sich Viele mit dem vertieften Kennenlernen in den ganzen Ritus. So ist es auch mir als postkonziliar sozialisiertem Katholik gegangen.
Und ich habe die Hl. Messe seit 4 Jahren fast nur noch an verschiedenen Orten in der überlieferten Liturgie besucht – im NOM nur noch im „Notfall“ in der liturgischen Diaspora – die seit Summorum Pontificum Gott sei Dank immer kleiner wird.
Ein überall jugendlicher Altersdurchschnitt ist fast schon ein Merkmal der Besucher „alter Messen“. Alles andere ist Modernistenpropaganda.
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#27   HBR   12:15:50 | Montag, 10. November 2008
@Max Mustermann
Der Ausdruck „überaltete Messe“ amüsiert mich. Wer kann das schon so genau sagen? Ist die Kirche nicht „ewig jung“, in dem, was sie glaubt, tut und feiert?
Die Kirche ist ewig jung…das ist richtig. Aber der Ritus der tridentinischen Messe ist es nicht. Sie war es vielleicht zu Zeiten des tridentinischen Konzils, als sie eingeführt wurde. Aber heute? Nicht wirklich Deshalb wurde ja auch die Reform der Liturgie notwendig.
Und spricht nicht insbesondere die große Zahl relativ junger Messbesucher bei der sog. „alten“ oder gar „überalteten“ Messe gegen diese mit dem Begriff verbundene These künftig nur mehr fossilen Daseins oder des baldigen Aussterbens?
Junge Messebesucher? In einer tridentinischen Messe? Zumindest bei unserer Motu Proprio Messe bin ich mir vorgekommen wie in einem Alten – und Pflegeheim. Der Zelebrant ein (guter und fähiger) pensionierter Diösesanpriester. Der Messdiener jemand im mittleren Alter so um die Midlifecrisis herum. Und die Messebesucher (es waren um die 16) sind alle so um die 70 – 90 gewesen, also in jenem Alter, wo man sich über das Seelenheil vermehrt Gedanken macht.
Das Gute war aber, dass es in dieser Tridentina wenigstens die Handkommunion gegeben hat. Und was soll ich sagen, bis auf einen haben auch alle mit der Hand kommuniziert. Scheint also eher Liebhaberei als wirklich altgläubiger Glaube zu sein
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#26   Max Mustermann   11:49:32 | Montag, 10. November 2008
@Tilly
Wo fordert er denn das?
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#25   Tilly   11:41:47 | Montag, 10. November 2008
Bischof will Frauenordination?
Der „gute“ Bischof. Wenn er Weiberordination will dann hätte er oder kann er ja zu den Anglikanern übertreten!
Die Hl. Röm. Katholische Kirche kann sicher auf solche „Bischöfe“ verzichten.
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#24   Korbinianus †   11:41:23 | Montag, 10. November 2008
Katholische Jugend Fuldas gegen die Nazis!
www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1157545
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#23   Tridentinus   11:21:44 | Montag, 10. November 2008
Bitte zum Thema zurückkehren
oder eben keine Meinungen mehr hinzufügen.
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#22   joberens   11:18:49 | Montag, 10. November 2008
Khr Lieben, vielleicht solltet ihr einmal darüber nachdenken
Krankheitsbild unserer kränkelnden kath. Kirche
Ein Riesenproblem unserer kath. Kirche ist, dass unsere Kirchenführung nur noch selbstherrlich und rechthaberisch, unendlich weit vom Evangelium, von Jesus, ja sogar von Gott und auch von den Menschen entfernt, Irgendwo auf einer Wolke sieben schwebt, die Zeichen der Zeit nicht erkennt, hoffend, irgendwann von den Menschen wieder entdeckt und gebraucht zu werden, vor sich hin träumt und glaubt, ohne ihr Zutun und Neubesinnung auf Jesus und das Evangelium, auf besser Zeiten, hoffen und warten zu können.
Eine nicht zu verkennende Unfähigkeit und Hilflosigkeit versucht man mit Show und Rechthaberei zu verbergen und ist offenbar zu blind und nicht in der Lage, die Unsinnigkeit so mancher Dinge, mit denen man die selbst denkenden Menschen, von denen es immer mehr gibt, leichtfertig und mutwillig verprellt, zu erkennen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#21   Pünktchen   11:13:42 | Montag, 10. November 2008
„hat eben nur einen beschränkten Horizont …“
wenn überhaupt! :-S
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#20   Max Mustermann   11:06:54 | Montag, 10. November 2008
@Tridentinus
Danke für das Aufzeigen von Widersprüchen bei manch „unflexiblen Linken“. Der selbsternannte „einfache, denkende Katholik“ hat eben nur einen beschränkten Horizont :-]
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#19   Tridentinus   10:51:23 | Montag, 10. November 2008
@jobehrens
Danke für die Bestätigung meiner These, sofern sie die Existenz unflexibler „Linker“ betrifft.
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#18   joberens   10:48:01 | Montag, 10. November 2008
Maxmuster
Das es vielleicht schon bald verheiratete Priester gibt und das unsinnige Pflichtzölibat fällt glaube ich, aber nicht, daß die tridentinische Messe sich durch setzen kann.
Ich denke, die ist doch nur ein Versuch, über eine momentane, amtskirchliche Hilflosigkeit hinweg zu täuschen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#17   Tridentinus   10:46:35 | Montag, 10. November 2008
@Mustermann
Fragen Sie doch gar nicht erst. Es gibt auch unflexible „Linke“ und flexible „Rechte“. Nur passen die dann nicht in die Schablonen.
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#16   Max Mustermann   10:41:10 | Montag, 10. November 2008
An HBR
Der Ausdruck „überaltete Messe“ amüsiert mich. Wer kann das schon so genau sagen? Ist die Kirche nicht „ewig jung“, in dem, was sie glaubt, tut und feiert? Und spricht nicht insbesondere die große Zahl relativ junger Messbesucher bei der sog. „alten“ oder gar „überalteten“ Messe gegen diese mit dem Begriff verbundene These künftig nur mehr fossilen Daseins oder des baldigen Aussterbens? :-)
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#15   HBR   10:35:33 | Montag, 10. November 2008
Alter Ritus bedeutet eben nicht zwangsläufig „altgläubig“
Es gibt zum Glück sehr flexible Priester, die zwar auch mal die überalterte Messe feiern, dies aber nicht zum alleinseeligmachenden Mittel machen. Dieser Bischof ist dafür ein sehr hoffnungsvolles Beispiel.
Die echten „Altgläubigen“ werden ohnehin bald aussterben, wenn man die Besucher einer Motu – Proprio-Messe als Indikator dafür nimmt.
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#14   Tridentinus   10:29:45 | Montag, 10. November 2008
Ich hatte bereits vorher
positives Potential im prot. Pfarrhaus unterstrichen. Zweitens müßte man klären, was „verklemmt“ ist und das Ausgeglichenheit nicht zwangsläufig Ausgelassenheit ist. Letztere als permanenter Habitus ist vielmehr gar kein Zeichen von Ausgeglichenheit. UND ES STIMMT, AUCH ICH KENNE VERKLEMMTE GEISTLICHE. ALS THERAPIE FÜR DIESE WÄRE ABER EINE EHE ZU SCHADE.
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#13   Max Mustermann   10:28:49 | Montag, 10. November 2008
Der Priester der Zukunft?
Er feiert die „tridentinische Messe“, ist aber verheiratet?
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#12   JMX   10:27:53 | Montag, 10. November 2008
Nicht-Argumente
geben Sie sich keine Mühe mit Ihrem Gesprächspartner. Der will hier nur täglich sein Gift verspritzen und sucht dafür geeignete Anlässe und „Aufhänger“.
Ich spiele zwar gern den „advocatus diaboli“, aber ich bin durchaus bereit und fähig, mir stichhaltige Argumente anzuhören. Aber schwammige Luftnummern wie die von der „apostolischen Strahlkraft“ sollten besser belegt sein, sonst sind sie mit Recht als Nicht-Argumente zu verlachen.
Meisner, z.B. ist alles andere als ein Mann mit charismatischer Strahlkraft. Ich kannte auch einige Leute aus einem Priesterseminar in Münster, die Ausstrahlung, die bei denen meist zu spüren war, deckt sich doch sehr mit der Einschätzung von joberens.
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#11   joberens   10:19:51 | Montag, 10. November 2008
Tridentinus
Auf den zweiten Teil meines Schreibens bist du aber nicht eingegangen. Daher noch einmal.
Mein Eindruck ist, daß evangel. Pastorinnen und Pastoren nicht weniger apostolische Strahlkraft haben, aber eigentlich viel mehr ganz normale, ausgeglichene Persönlichkeiten sind, währen doch sehr viele kath. Priester eher mehr oder weniger verklemmt wirken.
Versuche da doch einmal zu vergleichen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#10   Tridentinus   10:11:46 | Montag, 10. November 2008
Ich habe nicht gesagt,
ein verheirateter Priester könne keine apostolische Strahlkraft haben, sondern einer, der „ein ganz normales Leben“ führen würde. Lesen Sie doch mal die erste Meinung unten nach, dann verstehen Suie als einfacher, denkender Katholik vielleicht, was gemeint ist. Andernfalls käme mir ein Schlager in den Sinn: Wenn Du denkst, daß Du denkst, dann denkst Du nur, daß du denkst…
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#9   joberens   10:02:37 | Montag, 10. November 2008
Tridentinus
Das ein kath. verheirateter Priester keine apostolische Strahlkraft hätte ist doch ziemlich unsinnig und an den Haaren herbei gezogen. Ich persönlich habe mit kath, und evangel. Pastorinnen und Pastoren zu tun und kann mir so ein Urteil erlauben.
Mein eindruck ist, daß evangel. Pastorinnen und Pastoren nicht weniger apostolische Strahlkraft haben, aber eigentlich viel mehr ganz normale, ausgeglichene Persönlichkeiten sind, währen doch sehr viele kath. Priester eher mehr oder weniger verklemmt wirken.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#8   Pünktchen   10:00:00 | Montag, 10. November 2008
Tridentinus,
geben Sie sich keine Mühe mit Ihrem Gesprächspartner. Der will hier nur täglich sein Gift verspritzen und sucht dafür geeignete Anlässe und „Aufhänger“.
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#7   Tridentinus   09:56:21 | Montag, 10. November 2008
Ich hätte auch Ausstrahlung sagen können,
aber mein Vokabular schöpft eben gern aus den bereichernden Nuancen des deutschen Wortschatzes, der eben auch nicht zufällig oder unbedacht „Schatz“ genannt wird, sondern tatsächlich ein solcher ist.
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#6   JMX   09:51:53 | Montag, 10. November 2008
Strahlemänner?
apostolische Strahlkraft
Was soll das denn sein? Und wer soll das haben?
Joachim Meisner? :-D
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#5   Tridentinus   09:47:28 | Montag, 10. November 2008
Ein Priester,
der ein „ganz normales Leben“ führt, hätte gar keine apostolische Strahlkraft. Deswegen wäre es ja auch sehr anspruchsvoll, die Familie eines katholischen Priesters zu bilden. Soziologisch sieht man, das das im protestantischen Pfarrhaus zur Überforderung werden kann, andererseits ist das protestantische Pfarrhaus traditionell auch immer mit dem Potential ausgestattet gewesen, die gesellschaftliche und intellektuelle Elite mitzugestalten.
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#4   joberens   09:41:59 | Montag, 10. November 2008
Pflichtzölibat
Ein kleines Hoffnungszeichen, daß Rom in Vielleicht absehbarer Zeit doch dazu gezwungen werden könnte, daß Unsinnige, mit nichts zu begründende Pflichzölibat abzuschaffen und auch Priester ein ganz normales Leben leben zu lassen.
Das Pflichtzölibat ist eben eine nicht mit Jesus und dem Evangelium zu begründende ganz enorme Menschseinsbeschneidung, die vielleicht nicht einmal gottgefällig ist, sondern offenbar nur der Befriedigung derer dient, die sie Priester aufzuzwingen versuchen.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik
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#3   Pünktchen   09:38:44 | Montag, 10. November 2008
Der Zölibat ist KEINE Glaubensfrage!
Deswegen hat es auch keinen Sinn, ihn in das Schema „traditionalistisch vs. modernistisch“ pressen zu wollen und mit einer der beiden Positionen schlechthin zu identifizieren. M.a.W.: es GIBT Traditionalisten, die sich verheiratete Priester vorstellen können!
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#2   juergen   09:18:30 | Montag, 10. November 2008
mehr als nur schwarz-weiss
Hier wird wohl kräftig am kreuznetschen schwarz-weiss denken gerüttelt.
Bei kreuznet gibt es ja nur
„Altgläubige“, die die alte Messe wollen und am liebsten hinter das II. Vatikanum zurückwollen und natürlich sowas wie die Aufhebung des Zölibats ablehnen.
Und es gibt die „Linken“, die nur den NOM wollen, und auch sonst für alles „moderne“ stehen.
Nun tritt einer auf, der beides will –- das passt nicht in das Entweder-Oder von kreuznet.
:-@
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#1   Tridentinus   09:15:18 | Montag, 10. November 2008
Wieso ist das so unvereinbar?
Der Pflichtzölibat ist kein Dogma, und müßten Kleriker an sich den Maßstab des Ideals der katholischen Ehelehre anlegen und sich in der Praxis daran bewähren, wäre das nicht weniger anspruchsvoll als das Ideal priesterlicher Ehelosigkeit und Keuschheit. Und auch dieses bleibt schon weithin unerreicht. Keineswegs nur von Linken.
Das ist aber gar kein Vorwurf.
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