Vatikan
Wieviel Geld besitzt der Heilige Stuhl?
Die Bezeichnung „vertraulich“ ist im Vatikan synonym mit „zur allgemeinen Veröffentlichung bestimmt“.
Petersdom
Petersdom
(kreuz.net) In der Kasse des Heiligen Stuhles befanden sich am Ende des Jahres 2007 etwa 340.6 Millionen Euro Bargeld, 520 Millionen Euro an Effekten und Aktien und etwa 19 Millionen Euro in Form von Goldbarren.

Das geht es einem vertraulichen 51seitigen Dokument hervor, das eigentlich für die Bischöfe der Welt bestimmt war und der liberal-katholischen englischen Wochenzeitung ‘The Tablet’ zugespielt wurde.

Zwei Drittel der Eigentumstitel des Vatikan sind in Euro und drei Viertel in festverzinslichen Anleihen investiert.

Der Heilige Stuhl besitzt auch Immobilien im Wert von 424 Millionen Euro in den Ländern Italien, Schweiz, Frankreich und England.

Diese Besitztümer produzierten im vergangenen Jahr 56 Millionen Euro an Einkünften. 950.000 Euro wurden mit landwirtschaftlichen Aktivitäten eingenommen.

Darüber hinaus hat der Heilige Stuhl beim Verkauf einer Immobilie in London drei Millionen Euro eingenommen.

Nach Angaben von Experten sind die vom Vatikan besessenen Immobilien viel mehr wert, als in der Bilanz angegeben.

Im Jahr 2007 trugen die Bischofskonferenzen und Ordenshäuser etwa 90 Millionen Euro zum Haushalt des Heiligen Stuhles bei.

Wie bereits im Jahr 2007 geht der Vatikan auch in diesem Jahr von einem Defizit in der Staatsrechnung aus.

Riesige Personalkosten

Auf der Seite der Ausgaben sind die Personalkosten für Kurienmitarbeiter, die Päpstlichen Nuntiaturen und die Angestellten der vatikanischen Medien der größte Posten.

Im Jahr 2007 beschäftigte der Vatikan 1.637 Laien, 778 Priester, 243 Ordensmänner und 90 Schwestern. Dazu kommen 466 Pensionisten. Das ergibt einen Aufwand von 77 Millionen Euro an Löhnen und über 100 Millionen Euro für Pensionen, Krankenleistungen und weitere Boni.

Die zwanzig Kardinäle, die in der römischen Kurie arbeiteten, kosteten dem Heiligen Stuhl im Jahr 2007 etwas mehr als drei Millionen Euro.

Radio Vatikan, der Osservatore Romano, das vatikanische Fernsehzentrum und die vatikanische Buchhandlung beschäftigen 600 Angestellte.

Der ‘Osservatore Romano’ machte letztes Jahr ein Defizit von 4.8 Millionen Euro.

Dagegen erwirtschafteten das vatikanische Fernsehzentrum und die vatikanische Buchhandlung im letzten Jahr Gewinne.

Die Nuntiaturen kosteten den Vatikan im vergangenen Jahr 20.1 Millionen Euro.

Nicht in der Bilanz scheint der Peterspfennig, der weltweit am Fest der Heiligen Petrus und Paulus aufgenommen wird. Der Erlös ist für karitative Aktivitäten des Papstes bestimmt.

Nach Angaben des Vatikan flossen dadurch im Jahr 2007 fast 80 Millionen Dollar – 63 Millionen Euro – in die Privatschatulle des Papstes. Im Jahr zuvor waren es noch fast 102 Millionen.
      
57 Lesermeinungen
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#60   Benedikt   17:54:11 | Mittwoch, 12. November 2008
@ Hesse
Benedikt: Glaubst du denn, dass ein Deutscher Bischof, der zum Kurienkardinal ernannt wird, dadurch einen finanziellen Schaden hat? – ich weiss es natürlich nicht, kanns mir aber kaum vorstellen.
Ein Kurienkardinal verdient halt nicht soviel wie ein Staatssekretär. Der Erzbischof von München und Freising aber schon.
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#58   derLeser   17:08:52 | Mittwoch, 12. November 2008
Einige Keime scheinen resistent zu sein
–-----------siehe Oba
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#55   JMX   09:09:39 | Mittwoch, 12. November 2008
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#54   joberens   11:36:25 | Dienstag, 11. November 2008
Besoldung der Bischöfe
Es wird ja behauptet, daß die deutschen Bischöfe vom Staat, also aus allgemeinen Steuergelder besoldet werden. Es wäre interessant zu erfahren, ob das nun wirklich so ist und nach welcher Besoldungsggrupe oder nach welchen Richtlinien das geschieht.
Josef Berens
(als einfacher, denkender Katholik)
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#53   Hesse2   10:21:54 | Dienstag, 11. November 2008
Clarissa C
Ja – schön. Und?
Sagt nichts anderes über die Höhe der Bezüge aus als ich schon angegeben habe. Der deutsche Bischof bekommt also auch als Kardinal immer noch sein Bischofsgehalt – zu einem Teil bezahlt von der Kurie, zu einem anderen von seiner Heimat. Oder ist das jetzt falsch ?
Anzumerken wäre, dass dies natürlich nur für deutsche Bischöfe gilt – wie das in anderen Ländern gehandhabt wird – who knows?
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#52   clarissa colonia   10:21:35 | Dienstag, 11. November 2008
Soweit mir
ex tempore geläufig sind mir: Hessen, Niedersachsen Sachsen-Anhalt und Thüringen; genauer müßte ich das aber erst recherchieren.
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#51   JMX   09:40:25 | Dienstag, 11. November 2008
Wo laufen sie denn?
Also nochmals: In D werden Kleriker aus Kirchensteuemitteln besoldet und Bischöfe ebenfalls – zumindest dort, wo die Staatsleistungen (und die damit verbundenen Verpflichtungen) durch Staatskirchenverträge abgelöst worden sind.
In welchen Bundesländern soll das denn sein?
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#50   clarissa colonia   09:34:36 | Dienstag, 11. November 2008
Werter Hesse,
meinten Sie mit „aggressiv“ etwa mich? Meine letzte Zuschrift an Sie schien mir noch vergleichsweise freundlich. Also nochmals: In D werden Kleriker aus Kirchensteuemitteln besoldet und Bischöfe ebenfalls – zumindest dort, wo die Staatsleistungen (und die damit verbundenen Verpflichtungen) durch Staatskirchenverträge abgelöst worden sind. Alternativ erhalten diese zwar Staatsdotationen, dafür hat aber der Staat ein gewisses Mitspracherecht bei der Ernennung von Bischöfen (und der Installation von Kapitularen) und diese müssen einen Eid auf die Verfassung und die f-dGO leisten.
Ab ca. 1980 sind für Kleriker in verschiedenen Diözesen, die nach Rom gehen, Ausgleichszahlungen zwischen dem römischen Gehalt und jenem, das sie bei äquivalenter Stellung in der Diözese hätten, beschlossen worden. Ein zum Kurienkardinal kreierter deutscher Diözesanbischof erhält also seine römische Besoldung (von der Kurie) und Ausgleichszahlungen (von seiner ehemaligen Diözese), so daß er sich als Kardinal nicht schlechter stellt denn als Diözesanbischof, der er vorher war.
Das sind die Fakten, und wo war nun gleich Ihr Problem?
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#49   Hesse2   09:24:31 | Dienstag, 11. November 2008
CC / Benedikt
CC: Ich weiss gar nicht warum du so aggressiv bist. Hab ich dir irgendwas getan? Es geht einfach nur um die Höhe des Gehaltes – um nix anderes.
Benedikt: Glaubst du denn, dass ein Deutscher Bischof, der zum Kurienkardinal ernannt wird, dadurch einen finanziellen Schaden hat? – ich weiss es natürlich nicht, kanns mir aber kaum vorstellen.
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#48   Benedikt   01:41:03 | Dienstag, 11. November 2008
@ Hesse
Ja, aber das ist ein ganz anderes Ding, weil das mit den Konkordaten zusammenhängt. Kurienkardinäle kommen nicht in diesen Genuß. Eine Erzdiözese wie Köln hat aufgrund des hiesigen Systems einen wesentlich größeren Haushalt als der Vatikan. Das ist in so fern nicht vergleichbar.
Clarissa Colonia erwähnte weiter unten ja bereits, das für deutsche Kleriker in vatikanischen Diensten Ausgleichzahlungen von den deutschen Diözesen geleistet wurden, weil die dort viel weniger verdienten. Die deutsche Kirche ist vergleichsweise extrem wohlhabend – selbst gegenüber dem Vatikan, jedenfalls gegenüber dessen liquiden Mitteln.
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#47   clarissa colonia   01:37:56 | Dienstag, 11. November 2008
Werter Hesse,
ich widerspreche nur ungern, aber haben Sie für Ignoranz Pachtzins gezahlt?
Sog. Staatsleistungen und Dotationen für Bischöfe (in D und Kapitel) bestehen nur dort, wo diese Staatsleistungen nicht durch Verträge zwischen den entsprechenden Diözesen und Bundesländern abgelöst sind; wo dies der Fall ist, werden diese Besoldung aus Kircheneinnahmen (-steuermitteln) geleistet.
Mit diesen Dotationen verbunden ist stets die Pflicht zur Ableistung eines (modifizierten) Verfassungseides und die freiheitlich-demokratische Grundordnungdurch Bischöfe und Kapitulare, weshalb sie (bewußt) in die Staatskirchenverträge nach 1945 zur Anpassung des RK und der noch geltenden Länderkonkordate aufgenommen worden sind. Derzeit ist aber in nahezu allen Bundesländern (sogar im katholischen Bayern) der Prozeß im Gange, diese Staatsdotationen abzulösen.
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#46   Hesse2   01:25:33 | Dienstag, 11. November 2008
Benedikt:
Also ich hab jetzt mal eben bissl gegoogelt und in der Tat ists nicht leicht, definitive Aussagen zum tatsächlichen Gehalt von Kardinälne zu finden. Aber man findet welche zu Bischöfen – was ja im Grunde in der Regel dasselbe ist – Besoldungstechnisch zumindest. Und Bischöfe werden vom Staat bezahlt und zwar nach Besoldungsgruppe B6 – was ein Grundgehalt von 7200€ bedeutet – plus Ortszuschläge, Dienstwohnung, Dienstwagen etc
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#45   Benedikt   01:24:53 | Dienstag, 11. November 2008
@ DerLeser
Es sind mehr Frauen in der Pflege tätig als Männer. Es sind aber nciht nur Frauen dort tätig. Was ist jetzt an dem Beruf nicht gescheit?
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#44   derLeser   00:55:01 | Dienstag, 11. November 2008
Benedikt
ist das nicht eher ein Frauenjob ?
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#43   Benedikt   00:52:26 | Dienstag, 11. November 2008
@ Hesse (Ergänzung)
Um es nochmal eindeutig klarzustellen: Das Gehalt der Kardinäle ist hoch. Keine Frage. Ob es wirklich 12.500 sind darf dahingestellt sein. Entsprechende Google-Suchen führen immer zu 3000 Euro, allerdings keine besonders belastbaren Quellen. Allerdings nannten diese Zahl ja auch schon andere hier.
@ der Leser
Pflege ist also nichts Gescheites… Christ sind Sie wohl nicht?
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#42   derLeser   00:45:56 | Dienstag, 11. November 2008
Hesse
hättst halt was gscheites glernt dann hättst auch mehr Knete
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#41   Benedikt   00:37:34 | Dienstag, 11. November 2008
@ Hesse
Also ich meine, dass 13000 Euro im Monat ein fürstliches Gehalt für einen Single ist – ich bekomme 1400, also 1/10 dessen – und ich arbeite auch jeden Tag. Nuja – anscheinend ist Pflegedienst nichts wert während Seelenpflege viel wert ist. Muss ich mit leben, tu ich auch – aber gerecht isses nicht.
Tja – und für wieder andere sind 1400 ganz schön viel Geld. Die Gehälter im Pflegedienst sind iÜ durchaus skandalös. Aber sie sind skandalös wegen ihrer Höhe an sich, nicht weil es anderswo mehr Geld gibt.
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#40   clarissa colonia   00:15:36 | Dienstag, 11. November 2008
Für diesen deal,
also um in den Genuß der Lebensverjüngenden Macht des Leibhaftigen zu kommen, mußte Faust eine Wette eingehen. In der mir damit einzig nennenswert erscheinenden Quelle zum Satanismus war zwar von transfigierten oder anurinierten Hostien nicht die Rede – aber, wer weiß, vielleicht funktioniert es immer noch via Wette, also: Zeit gegen Seele, falls der Leibhaftige gewinnt?
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#39   freddie schenk   00:10:20 | Dienstag, 11. November 2008
Nee, zum
deal Zeit gegen Geld! War aber nur so ein Gedanke. Lass es einfach.
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#38   EvaHermanFan akaFreimaurerin   00:09:48 | Dienstag, 11. November 2008
Freddie, Du weißt,
wie man den Tag verlängert?! Will auch wissen!
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#37   Hesse2   00:08:29 | Dienstag, 11. November 2008
Seriöse Alternativen zu was?
Zum 24h-Tag?
:-]
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#36   freddie schenk   00:06:20 | Dienstag, 11. November 2008
@Hesse2
Du machst einen Fehler: du tauschst Zeit gegen Geld. Weil deine Zeit (der Tag hat immer nur 24 Std.) begrenzt ist, ist auch dein Gehalt begrenzt. Wenn dich seriöse Alternativen interessieren, schick mir ne PN.
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#35   Hesse2   00:01:07 | Dienstag, 11. November 2008
Na, Bendikt, wenn du meinst…
Also ich meine, dass 13000 Euro im Monat ein fürstliches Gehalt für einen Single ist – ich bekomme 1400, also 1/10 dessen – und ich arbeite auch jeden Tag. Nuja – anscheinend ist Pflegedienst nichts wert während Seelenpflege viel wert ist. Muss ich mit leben, tu ich auch – aber gerecht isses nicht.
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#34   Benedikt   23:53:38 | Montag, 10. November 2008
@ Hesse
Stimmt. Für die Masse der Bevölkerung jedoch sind 13000 Euro im Monat kein „äusserst bescheidenes Gehalt“… kommt eben drauf an, woran man die Höhe des Gehaltes mißt.
Und was ist damit ausgesagt? Das man das nicht darf? Das es moralisch anrüchig ist?
Das wäre es nur bei exorbitanten Gehältern. 3.000 + Extras dagegen ist nicht mal annähernd exorbitant. Nach Ausbildung, Position und Arbeitspensum handelt es sich um ein völlig normales Gehalt.
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#33   clarissa colonia   23:44:18 | Montag, 10. November 2008
Früher mal
(vor dem €) erhielten die Kardinäle der Kurie ein monatliches Salär von LIt 3.000.000, was seinerzeit etwa DM 3.000 entsprach – wie hoch deren Besoldung heute ist, weiß ich aber nicht.
Verschiedene deutschen Bischöfe (welche und wann jeweils genau müßte ich erst noch einmal recherchieren) haben aber ab 1979/80 Diözesangesetze erlassen, daß Diözesankleriker, die sich dem Dienst der Universalkirche (also an der Kurie) widmen, von den Diözesen einen „Ausgleich“ erhalten, der die kurialen Dienstbezüge auf jenen Gehaltsbetrag aus Diözesanmitteln aufstockt, auf den die Betreffenden in einer zur römischen Stellung äquivalenten diözesanen Tätigkeit Anspruch hätten. Dies geschah wohl in der Absicht, dadurch Diözesankleriker zu einem Dienst an der Kurie zusätzlich zu motivieren.
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#32   derLeser   23:33:44 | Montag, 10. November 2008
wieviel verdient Ihr denn so ?
raus damit…
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#31   Hesse2   23:32:26 | Montag, 10. November 2008
Benedikt: Stimmt.
Für Personen in vergleichbaren Position sind das äußerst bescheidene Gehälter.
Stimmt. Für die Masse der Bevölkerung jedoch sind 13000 Euro im Monat kein „äusserst bescheidenes Gehalt“… kommt eben drauf an, woran man die Höhe des Gehaltes mißt.
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#30   Benedikt   23:27:34 | Montag, 10. November 2008
@ sexychrist / Hesse
Ein Kardinal lebt nicht arm, aber in Saus und Braus lebt er auch nicht. Ratzinger wohnte vor seiner Wahl zum Papst ein einer Etagenwohnung, Kardinal Kasper wohnt WIMRE im selben Haus. Wohnungen, nicht Paläste. Wenn Sie, Hesse, mit dem Managerbeispiel kommen, so handelt es sich bei den Kardinälen ohne Zweifel um die Führungsetage. Es gibt nur etwa 200 bei Millionen Kirchenbeschäftigten. Dementsprechend kann von einer zu hohen Bezahlung keine Rede sein. Ein Investmentbanker steht dafür nichtmal auf.
Ein zu hohes Salär ist also nicht feststellbar. Bleibt eine gute Bezahlung, von der niemand weiß, was der einzelne Kardinal damit macht. Die Priester(!), die ich kenne haben alle ihre Projekte, die sie unterstützen, von einigen Bischöfen weiß ich es auch. Die Kardinäle werden keine Ausnahme sein. Leute wie Ratzinger waren auf ihr Gehalt gar nicht angewiesen, schließlich verkauften sich seine Bücher auch schon vor 2005.
Man sollte wirklich nicht so tun, als würde jeder Kardinal in irgendeinem Renaissancepalast wohnen und jeden Abend Bankette geben. Für Personen in vergleichbaren Position sind das äußerst bescheidene Gehälter.
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#29   sexychrist   23:04:43 | Montag, 10. November 2008
@ Benedikt
Diese Menschen sollten ihren Beruf allein wegen ihren Glaubens ausüben und nicht dafür fürstlich bezahlt werden.
Sie sollten Geld bekomme für ihre Kost, ihre Miete und ein kleines Gehalt für anderweitige persönliche Dinge.
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#28   Hesse2   22:56:20 | Montag, 10. November 2008
Benedikt: Nich alles was „nicht verboten“ ist, ist gut, oder?
Oder findest du es etwa OK, dass manch Manager sich nen goldenen Arsch verdient, auch wenn er das Unternehmen an die Wand fährt?
Verboten ist das nicht – aber in ordnung isses auch nicht.
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#27   Benedikt   22:54:10 | Montag, 10. November 2008
@ sexychrist
Ja, und? Ist das verboten?
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#26   sexychrist   21:52:20 | Montag, 10. November 2008
@ Lorenz
Sicher fallen auch diese Kosten unter den exorbitanten Betrag, aber dennoch ist das Gehalt dieser Herrschaften höchstwahrscheinlich noch mehr als das was ein Großteil des Bevölkerung erhält.
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#25   Lorenz   19:45:45 | Montag, 10. November 2008
Die drei Millionen
für die 20 Kardinäle sind sicher eine Budgetsumme, die neben Gehalt auch Pensionsrückstellungen, Reisespesen, Verpflegung und Dienstpersonal u.ä. umfasst.
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#24   möchtegern-kathole   19:36:08 | Montag, 10. November 2008
@sexychrist
Da teile ich Ihre Meinung. Monatliche 1000,- Euro sind für einen Junggesellen genug, zumal wenn er (vermutlich) frei Kost und Logis bekommt – und für schlechte Zeiten muss er ja nicht vorsorgen. (Ok ok ok , der eine oder andere spart vielleicht für seine Kinder ;- )
2000,- sind üppig, was er mit 15000,- machen soll, ist mir schleierhaft.
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#23   Hesse2   19:31:44 | Montag, 10. November 2008
Wie überall halt, wo
Menschen ihr Gehalt und sonstigen Vergünstigungen weitgehend selbst bestimmen können – Spitzenmanager, Politiker und eben auch Kirchenleute greifen ab was geht.
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#22   sexychrist   17:42:24 | Montag, 10. November 2008
Wieso…
… bekommen die Kardinäle so ein riesiges Gehalt?
Meiner Meinung nach sollte man als Geistlicher seinen Beruf aus Überzeugen und Glauben verrichten und sich nicht fürstlich dafür bezahlen lassen.
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#21   Lutheraner   17:24:54 | Montag, 10. November 2008
Wo ist das Gold?
Was ist mit der Tonne Gold, die der Vatikan in Vorsorge auf die Finanzkrise angeschafft hat? Ist die eingerechnet?
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#20   dekanat donnersberg   17:01:03 | Montag, 10. November 2008
kritischerbeobachter: @ joberens
Huhuhu @ joberens,
Sie sind auf einmal so ruhig???!
Wurden Ihnen endlich mal die Karten gelegt ???
Bravo und Danke „Kritischerbeobachter“.
Die Hoffnung haben nun viele das nun lange Ruhe um den Paranoiden @ joberens ist.
Deo Gratias
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#19   Alois Bischof   16:49:01 | Montag, 10. November 2008
Jaja die Herz-Jesu-Marxisten
sind nicht billig, wenn auf die Löhne ankommt. Das versteht wohl jetzt auch der Vatikan.
Die marxistische und neomodernistische „Solidarität“ ist Egoismus in politisch korrekter Form.
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#18   kritischerbeobachter   16:42:55 | Montag, 10. November 2008
Da läuft ein Typ wieder mal Terror.
Ich bete für denjenigen. Und joberens schließe ich in meine Gebete mit ein.
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#17   freddie schenk   16:27:48 | Montag, 10. November 2008
Im Ignorieren, kritischerbeobachter,
oder sollte ich besser Ignoranz sagen, tun Sie sich ja besonders hervor. ^-^
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#16   kritischerbeobachter   16:24:33 | Montag, 10. November 2008
An den Stussredner Freddi Schenk
so was wie Sie …
kann man nur noch ignorieren.
Sie und joberens in einen Sack – und draufhauen.
Man wird immer den Richtigen treffen.
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#15   Compassion   16:03:55 | Montag, 10. November 2008
Samurai
hetz.net nennt sich zumindest katholisch.
Deine Beknnten,die diese Seite nicht kennen,können sich glücklich schätzen. :-D :-D :-D
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#14   kritischerbeobachter   16:03:16 | Montag, 10. November 2008
Der „arme Mann“ Joberens ist neidisch …
Neidisch, daß er nicht ein Hierarch in der katholischen Kirche geworden ist.
Neidisch, daß er – die nach seinen Maßstäben – Reichtümer nicht eingeheimst hat.
Joberens ist ein offensichtlich neidvolles Element, dem die katholische Kirche Probleme bereitet.
Und deshalb auch sein Hass.
Hassprediger joberens – du bist enttarnt.
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#13   Korbinianus †   15:57:31 | Montag, 10. November 2008
Hetz.net
ist eine Satire auf die Pius-Sekte!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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#12   Samurai   15:56:41 | Montag, 10. November 2008
@ freddy schenk
Katholisch?
Seit wann ist hetz.net katholisch?
Soll ich mal sagen, wie viele auch konservative Katholiken ich kenne – denen +.net nichts !!! sagt?
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#11   freddie schenk   15:48:28 | Montag, 10. November 2008
Vertraulich
Die Bezeichnung „vertraulich“ ist im Vatikan synonym mit „zur allgemeinen Veröffentlichung bestimmt“.
Grund genug für kreuz.net genüßlich über die „vertraulichen“ Zahlen zu spekulieren. Äußerst katholisch, Kompliment!
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#10   kritischerbeobachter   15:37:41 | Montag, 10. November 2008
@ joberens
Mehr hast du mir gar nicht geholfen.
Dein Sektenführer Breitenbach ist doch der größte „Geldeintreiber“ in euren WsK-/IKvU-Kreisen.
Schon mal darüber nachgedacht, wie dieser Breitenbach die Gelder, die durch seine permanente Geldauftreiberei zusammengekommen sind, verwendet hat?
Nun ja, joberens, der Sensenmann der Kirche. Verteidige ruhig den Breitenbach. Der macht genügend Geld und was damit geschieht, entzieht sich jeder Kenntnis.
Auch deiner.
So würde ich dir raten, Jupp Berens, mal die Schnauze zu halten. Du weißt nämlich überhaupt nichts, wie dein Sektenführer Breitenbach die zusammengetragenen Gelder verwendet.
Denn eine öffentliche Zusammenstellung – sprich Einnahme- und Ausgaberechung – fehlt.
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#9   joberens   14:39:22 | Montag, 10. November 2008
Wie im richtigen Leben
Nun ja, wie im richtigen Leben. Geld regiert die Welt.
Josef Berens
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#8   kreuzchorsänger †   14:34:37 | Montag, 10. November 2008
Nazischweine wie carlos
gehören hinter Schloss und Riegel!
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#7   Ökonom †   14:32:04 | Montag, 10. November 2008
Das Nazischein carlos
suhlt sich hier prächtig!
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#6   wiener   14:31:16 | Montag, 10. November 2008
noch immer …
… hält der leser „carlosroberto“ es für angebracht, hier seinen nazi-jargon etablieren zu müssen. traurig, dass dem kein riegel vorgeschoben wird.
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#5   kritischerbeobachter   14:28:37 | Montag, 10. November 2008
Einige tun sich hier offenbar sehr schwer mit den …
Prinzipien der Buchhaltung.
Naja. Es sind halt Dummschwätzer überall am Werk. Man schaue nur mal auf das Wort „Jüd“ oder „V-II-Gebäude“.
Äpfel und Tomaten – noch nichteinmal die Birnen ziehe ich hier ein – Dummschwätzer.
Es fehlt nur noch der Joberens, er hier verkündet, daß der Hl. Stuhl doch in Kondome investieren sollte.
^-^
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#4   LandorganistII   14:08:34 | Montag, 10. November 2008
Das stimmt doch hinten und vorne nicht!
Wenn 20 Kardinäle 3.000.000,00 Euro im Jahr kosten, hat einer ein Monatsgehalt von 12.500,00 Euro. Das ist völliger Blödsinn, weiß man doch, dass ein Kardinal im Vatican ein vergleichsweise niedriges Einkommen hat, ich glaube so um 2.500 – 3.000 Euro netto, dafür aber eben die steuerlichen u. sonstigen Vergünstigungen.
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#3   Benedikt   14:04:30 | Montag, 10. November 2008
Bewertung
Nach Angaben von Experten sind die vom Vatikan besessenen Immobilien viel mehr wert, als in der Bilanz angegeben.
Ja mit Neubewertungen hat sich schon Mit-Bayer Theo Waigel schwergetan.
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#2   r.ruhrgebietler   13:55:41 | Montag, 10. November 2008
über den Tisch ziehen
ja, das ist wohl der richtige Ausdruck… in der Bilanz fehlen die Einnahmen aus dem Verkauf von Liegenschaft in Deutschland – es werden ja jetzt alle V-II-Gebäude veräußert. Es geht keine Seele mehr rein, die Eventmanager suchen sich neue Tätigkeitsfelder als Sozialarbeiter und das bischen Seelsorge wird beschaulich der FSSPX überlassen.
Gut, daß wir auch darüber einmal gesprochen haben!
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#1   carlosroberto   13:18:02 | Montag, 10. November 2008
Telekom Immobilien
Nach Angaben von Experten sind die vom Vatikan besessenen Immobilien viel mehr wert, als in der Bilanz angegeben.
Der Vatikan geht etwas anders an die Bewertung als etwa der Jüd Aaron „Ron“ Sommer. Allerdings möchte der Papst ja nicht, wie der Minister Eichel mit seinem „auserwählten“ Erfüllungsgehilfen, das Volk über den Tisch ziehen.
Also: Lieber konservativ bewerten, dann kommen auch keine Klagen.
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