Ermordete Jesuiten
Sind sogenannte „homophobe Klischees und Vorurteile“ das Problem?
Der Provinzial der Jesuiten in Deutschland hat gegen die russischen Ermittlungsbehörden im Fall seiner in Moskau ermordeten Mitbrüder schwerste Vorwürfe erhoben.
Lebensbeschreibungen der beiden ermordeten Jesuiten auf 'Orden.de'
Lebensbeschreibungen der beiden ermordeten Jesuiten auf ‘Orden.de’
(kreuz.net, Moskau) Der Provinzial der Jesuiten in Deutschland, Pater Stefan Dartmann, polemisiert gegen die Ermittlungsergebnisse der Polizei im Fall der in Moskau ermordeten zwei Jesuitenpatres.

Pater Dartmann äußerte sich am Montag in einer Pressemitteilung.

Die beiden Jesuitenpatres Victor Betancourt und Otto Messmer wurden am 25. Oktober und am 27. Oktober ermordet.

Am 6. November gaben die Moskauer Behörden bekannt, daß ein mehrfach vorbestrafter Sexualverbrecher, der als Homo-Prostituierter tätig war, die Morde gestanden hat.

Doch für Pater Dartmann bleiben bezüglich des Tathergangs „viele“ Ungereimtheiten und Widersprüche bestehen, welche die Tatzeit und die Umstände betreffen.

Der Provinzial stellt auch das Geständnis des Homo-Prostituierten in Frage, obwohl dieser sich mit seiner Aussage selber schwer belastet und damit für Jahrzehnte ins Zuchthaus bringen könnte.

„Erschwerend kommt hinzu, daß der einzige bekannte Zeuge der Tat der Mörder selbst ist. Auf seinen Aussagen ruht in der Hauptsache die Rekonstruktion des Tathergangs“ – so Pater Dartmann.

Ferner behauptet er, daß die Öffentlichkeitsarbeit der russischen Ermittlungsbehörden bereits vor dem Ergreifen des mutmaßlichen Täters eine Pressekampagne in Rußland ausgelöst habe.

Dabei seien die beiden Ermordeten und der ganze Jesuitenorden verleumdet worden.

Der Jesuitenprovinzial erklärt, daß die Umstände der Morde einem angeblich bekannten russischen Strickmuster entsprächen:

„Zu diesem Muster gehört es unter anderem, Prostituierte gezielt auf engagierte Katholiken anzusetzen, um ihnen eine Nähe zum Rotlichtmilieu anzuhängen.“

Gleichzeitig sorgt sich der Pater mit homo-ideologischen Formulierungen, daß im Fall der beiden in Moskau ermordeten Jesuiten angeblich gezielt mit „homophoben Klischees“ und „Vorurteilen“ operiert werde.

Diese würden „die Homosexualität mit sexuellen Monstrositäten“ gleichsetzen.

Es werde „darauf gehofft, daß diese Gleichsetzung auch in katholischen Kreisen funktioniere und zu einer Distanzierung von den Opfern“ führe.

Damit werde von der wirklichen Monstrosität, den Morden, abgelenkt.

Der Provinzial erklärt, daß die Jesuiten nicht zulassen wollen, „daß ein unsägliches Gebräu aus Anspielungen, widersprüchlichen Recherche-Ergebnissen und Spiel mit Ängsten das Lebenszeugnis unserer Mitbrüder verdunkelt.“
      
47 Lesermeinungen
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#49   Mathilde   21:21:27 | Mittwoch, 12. November 2008
Der Stricher könnte durchaus auf die Patres angesetzt worden sein,
um die Patres und damit die Kirche in Misskredit zu bringen. Das ist in einem atheistischen Staat nötig, um eine Reevangelisierung erfolgreich zu verhindern. Es ist doch kein Problem, einen passenden Täter aus dem Hut zu zaubern. Es ist völlig unglaubwürdig, dass der Mörder stundenlang nach dem ersten Mord wartet, bis der nächste Pater eintrifft, um ihn auch zu ermorden. Das Risiko, dass der zweite Pater unverhofft in Begleitung weiterer Personen kommt, wäre doch viel zu hoch gewesen. Es ist bekannt, dass die jeweiligen Drahtzieher nicht zimperlich in der Wahl ihrer Mittel sind. Sowohl die durch einen plausiblen Täter getötete Journalistin Politowskaja, als auch der Ex-Geheimagent, der durch Polonium heimtückisch vergiftet wurde, geben davon Zeugnis.
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#46   Sirilo   23:15:33 | Dienstag, 11. November 2008
@pneumat: Stalin
Als Stalin im Alter von 15 Jahren das zweite Studienjahr des Seminars absolvierte, bekam er Kontakt mit geheimen marxistischen Zirkeln. Er besuchte die Buchhandlung eines gewissen Schelidse, wo die jungen Radikalen Zugang zu linken Werken hatten. 1897 wurde Stalin, 18 Jahre alt, in die erste sozialistische Organisation Georgiens aufgenommen, die Messame-Dassi-Gruppe. Im folgenden Jahr leitete Stalin einen Studienzirkel für Arbeiter. Zu dieser Zeit las er schon Werke von Plechanow und die ersten Schriften Lenins. 1898 trat er offiziell in die sozialdemokratische Arbeiterpartei Russlands (SDAPR) ein. 1899 wurde er aus dem Priesterseminar ausgeschlossen, weil er aufgrund dieser politischen Tätigkeiten bei mehreren wichtigen Prüfungen gefehlt hatte.
Stalin war also bestimmt nicht einsam, da er in verschiedenen sozialistischen Zirkeln aktiv war. Und er las bestimmt nichts über die Jesuiten, sondern revolutionäre Schriften. (Man darf nicht alles glauben, was in der Stalin-verehrenden Literatur geschrieben ist.)
Die Methoden in dem Priesterseminar waren keineswegs jesuitisch; das alles war in Rußland in der vorrevolutionären Epoche an höhren Bildungsinstituten üblich, um die jungen Leute von revolutionären Umtrieben abzuschrecken.
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#45   EvaHermanFan akaFreimaurerin   22:50:39 | Dienstag, 11. November 2008
Ja, Heinrich,
besonders aus Kartoffeln.
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#44   pneumat   22:25:37 | Dienstag, 11. November 2008
keine Desinformation
Auch wenn das Seminar nicht direkt von Jesuiten geleitet war, herrschten dort so genannte jesuitische Methoden, die Stalin zuerst beklagte, doch später fleißig lernte und noch später im Kampf für Alleinmacht erfolgreich einsetzte. Was waren das für Methoden? (Aus Russisch übersetzt):Im Seminar gab sich Stalin der Selbstbildung. Sein Kamerad Kezchoveli erinnerte sich:
„Er vernachlässigte das jugendliche Spielen und kindliches Zeitvertreiben. Er versenkte in sich und wurde völlig einsam. Er verwarf den Spaß doch nicht Bücher. Gewöhnlich steckte er sich in eine Ecke hin und las begierig“.
Vor allem interessierte ihn die Kirchen-Geschichte. Nun war er von Jesuiten fasziniert. Jesus Orden. Stalin beklagte sehr den Einzug in die Ausbildung im Tifliss-Seminar der so genannten Jesuiten-Methoden.
Laut seiner Beschreibung herrschten im Seminar die Methoden der Jesuiten. Sie schlossen in sich ein: die strenge Observation und Denunziation jungen Leute gegen einander, Durchsuchungen und Kontrolle der persönlichen Sachen der Seminaristen, die Versuche in Seelen der Menschen zu lesen usw.
In diesem Sinne wurde Stalin wie Jesuit erzogen, was er auch nie leugnete.
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#43   JMX   22:16:54 | Dienstag, 11. November 2008
Plural!
ich liebe Kretins
… Sie und Ihre Rechtschreibung: Gratins heißt das! Ist echt lecker.
Sind echt lecker…
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#42   derLeser   22:14:44 | Dienstag, 11. November 2008
danke lieber Heinrich
natürlich haben Sie Recht wie immer…
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#41   HeinrichvonOfterdingen   22:13:01 | Dienstag, 11. November 2008
Lieber DerLeser,
ich liebe Kretins
… Sie und Ihre Rechtschreibung: Gratins heißt das! Ist echt lecker.
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#40   derLeser   21:50:45 | Dienstag, 11. November 2008
bleib hier
ich liebe Kretins
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#39   Jonas78 †   21:49:26 | Dienstag, 11. November 2008
an alle Schwulenhasser
Da ich dieses Forum eh verlasse und nicht im Traum daran denke wieder zurcük zu kommen ist es mir scheiß egal ob hetz.net mich sperrt oder nicht. Es geht mir gepflegt am Arsch vorbei. Ein Freudentag für die Schwulenhasser hier??? Wohl kaum. Wir gründen nämlich gerade in meiner Gemeinde eine Queer-Gemeinde mit speziellen Gottesdiensten und Angeboten für Homosexuelle. Bin lieber dort tätig, als hier meine Zeit mit lauter Schwachsinnigen zu verbringen. :-! Fickt euch ins Knie und werdet glücklich hier. Postet so lange gegen Schwule, Juden, Moslems und was weiß ich noch alles bis euch einer abgeht! Viel Freude dabei!!!
Schönes Leben noch
der Jonas O:)
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#38   Sirilo   20:59:16 | Dienstag, 11. November 2008
Desinformation
pneumat ist ein typisches Beispiel für Desinformation durch Oberflächlichkeit. Irgendein Journalist schreibt „Stalin went to a Jesuit seminary“, ohne die Fakten zu überprüfen. Und bestimmte Leser nehmen diese „Information“ begierig auf, ohne die Fakten zu überprüfen, und verbreiten sie weiter mit dem Tenor: „Schaut, das hamwa imma schon gewußt.“ Es hätte doch so gut in die verschwurbelten Vorstellung mancher Leute gepaßt, wenn Stalin Jesuit gewesen wäre.
War er aber nicht. Er war im Priesterseminar der Georgisch-Orthodoxen Kirche, an der natürlich keine Jesuiten unterrichteten. 1899, im Alter von 20 Jahren, wurde er wegen Vernachlässigung seiner Studien dort ausgeschlossen.
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#37   HeinrichvonOfterdingen   20:37:30 | Dienstag, 11. November 2008
Lieber pneumat,
das ist wohl falsch, Stalin ging auf ein Seminar der Georgisch Orthodoxen Apostelkirche. Und die werden nicht von Jesuiten betrieben.
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#36   pneumat   20:30:07 | Dienstag, 11. November 2008
TIME, Feb. 5
„So Stalin went to a Jesuit seminary …“
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#35   HeinrichvonOfterdingen   20:13:25 | Dienstag, 11. November 2008
Lieber pneumat,
das orthodoxe Tifliser Priesterseminar wurde von den Jesuiten betrieben? Wohl kaum.
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#34   pneumat   20:09:04 | Dienstag, 11. November 2008
„Stalin war Jesuit?“
Stalin hat in Tiflis ein geistliches jesuitisches Seminar absolviert.
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#33   Müller   19:48:18 | Dienstag, 11. November 2008
@Stalin war Jesuit?
Hoplla, da habe ich was versäumt. Stalin war ein Ordensangehöriger? Laienbruder oder geweihter Priester?
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#32   pneumat   19:11:59 | Dienstag, 11. November 2008
Der Provinzial der Jesuiten
Der Gedankenvorgang des Provinzialen offenbart die Mentalität des wahren Jesuiten. Im russischen Sprachgebrauch wird es Synonym für Skrupellosigkeit und Hinterlist. Solche komplizierte Strickereien, die Provinzial den russischen Behörden unterstellt, könnten einfache Gemüter nicht erbringen. Und die RKK – und die Jesuiten erst – sind für Russen nicht so wichtig. Auch wenn Stalin Jesuit war. Die „Mitbrüder“ zogen an sich den verwandten Geist des kriminellen Niveaus und verunglückten im Übermut. Sind doch perverse Vorlieben vieler RKK-Geistlichen kein neues Thema.
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#31   MartinBieger   18:58:50 | Dienstag, 11. November 2008
@Elijahu
Und was ist mit ihrer geistiger Umnachtung?
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#30   Rüdesheim   18:47:29 | Dienstag, 11. November 2008
Elijahu
Das ist doch alles Schwachsinn, was sie da schreiben!
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#29   Jonas78 †   17:43:12 | Dienstag, 11. November 2008
Eliyahoo
sie sind einfach nur zum kotzen. Jetzt fangen sie schon wieder mit ihrer Schwulenmafia an. Ihre Wahnvorstellungen sind doch nicht mehr normal. Schließen sie am besten alle Türen und Fenster zu und passen sie auf, dass nicht eines Tages der schwule Pate bei ihnen anklopft um sie ordentlich durchzf… – obwohl, vielleicht tät ihnen das ja mal ganz gut!
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#28   Elijahu †   17:33:14 | Dienstag, 11. November 2008
Tja…
Mich wunderts auf jeden Fall nicht, dass die Schwulenmafia auch und gerade die Jesuiten unterwandert hat. Wenn man sich deren „Theologie“ seit dem VKII so anguckt, dann sieht man doch gleich dass dort geistige Umnachtung nicht nur in sexuellen Fragen herrscht.
Wie tief ist dieser Orden doch gefallen.
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#27   Confiteor   14:36:39 | Dienstag, 11. November 2008
Wer arbeitet
heute eigentlich noch mit Klischees? Das ist doch megaout.
Die sind viel zu teuer in der Herstellung und stellen daher überhaupt kein Problem dar, weil sie überhaupt nicht mehr auf dem Tapet erscheinen. Klischees. Das ist ausgehende Steinzeit.
Es können also nur Vorvorvorgestrige sein, die sich mit Klischees ab- und zufriedengeben, auch wenn die Redaktion in ihrem Sinn den Titel geändert hat… sabber, sabber :-$ :-$ :-$
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#26   Major Kong   14:22:51 | Dienstag, 11. November 2008
Fakten und keine Wunschspekulationen
@ Bernado Gui
Mit Ihren Ausführungen zu den „Methoden der Russen“ die wir alle kennen würden, tragen auch Sie nicht zu einer Versachlichung der Diskussion bei.
@Sirillo und alle die sich angesprochen fühlen
Ich habe auf der Internetseite von Renovabis www.renovabis.de/aktuell/200830.shtml gelesen, daß die Erzdiözese Moskau mitgeteilt habe, auch die Verwaltung des russischen Präsidenten habe sich in die Ermittlungen eingeschaltet. Ich folgere hieraus, daß es eher nicht zu getürkten Ermittlungen niederer Chargen kommt. Wenn die Ermittlungen manipuliert sind, dann geschieht dies mit Billigung des Kreml.
Dies kann möglich sein. Die Rechtsstaatlichkeit ist in Russland gewiss nicht derart hoch ausgeprägt wie in Mitteleuropa, jedoch funktionieren die Gesetze der Logik gleich. Man müsste im Kreml also ein Motiv besitzen. Welches könnte dies sein? Will man die katholische Kirche diskreditieren?
Wenn ja, warum? Unbestreitbar war das Verhältnis Kirche Orthodoxie – Kirche in letzter Zeit eher von Annäherung geprägt. In diesen Tagen war der Kardinalerzbischof von Paris Gast des Patriarchen in Moskau.
Was für ein gewichtiges Motiv hätte der Geheimdienst selbst für eine Tat. Politisch bedeutend, gar der Regierung gefährlich waren die Patres gewiss nicht. Eher caritativ tätig und ansonsten wohl eher unauffällig. Riskiert man dafür einen Mord an zwei Ausländern? Eher nicht.
Ergo, die Variante der dt. Jesuiten ist nicht glaubwürdiger als die der russischen Behörden.
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#25   Confiteor   13:58:11 | Dienstag, 11. November 2008
Franz Kappes
Noch andere Sachen: zum Beispiel andere mit Unterstellungen zu überhäufen. Sind das die Sachen…?
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#24   Franz Kappes   13:49:55 | Dienstag, 11. November 2008
@Confiteor
Sie haben nicht ins Schwarze getroffen. Ich habe nur auch andere Sachen zu tun. O:)
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#23   Confiteor   13:29:09 | Dienstag, 11. November 2008
Habe ich bei Ihnen
etwa ins Schwarze getroffen, Franz Kappes. Ganz bestimmt ist so, wie ich es beschreibe.
Nur habe ich keine Probleme damit, wenn Jesuiten homosexuell orientiert sein sollten.
Mich ängstigt nicht deren sexuelle Orientierung, sondern, dass zwei Menschen umgebracht wurden.
Deswegen arbeite ich nicht mit Unterstellungen oder haben Sie auch ein verfinstertes Hirn und zählen sich freiwillig zu den Finsterhirnträgern…?
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#22   HarroMeyer †   13:09:27 | Dienstag, 11. November 2008
Das hatten wir doch schon mal.
Im sg. Dritten Reich mit Propagandaminister Göbbels. Ich rate den Jesuiten: Da wegzubleiben: Die sind in Russland genau so beliebt wie die Juden. >:)
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#21   Franz Kappes   12:36:05 | Dienstag, 11. November 2008
@Confiteor
Du bist schnell mit Deinen Unterstellungen.
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#20   Heggi   12:00:39 | Dienstag, 11. November 2008
HaAcher
Sie scheinen ein Träumer zu sein. Es gibt keinen vorurteilslosen Journalismus. Weil alles im Leben nicht voraussetzungslos ist! Sie müssen damit nur persönlich umgehen können. Liegt hier vielleicht ein wenig das Problem für Sie?
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#19   Confiteor   11:58:15 | Dienstag, 11. November 2008
Es bereitet absolut keine
Freude, wie sich hier manche Schreiber daran delektieren und sich einen hochziehen, ob die beiden Jesuiten denn Homos gewesen sein könnten, sollten oder sein mussten, weil es die Matrix so vor gibt.
Es sind zwei Menschen umgebracht worden.
Da spielt es nur in finsteren Hirnen eine Rolle ob diese Menschen denn auch Homos waren, was diese finsteren Hirne dann bestimmt auch mit Genugtuung degoustieren würden, falls sie dazu in der Lage sein sollten. :-( :-( :-(
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#18   HaAcher   11:45:31 | Dienstag, 11. November 2008
Umformulierung des Titels
Eine echt kreuz.net-Blüte…
Der Titel wurde mit der gleichen journalistischen Gründlichkeit umformuliert, mit kreuz.net auch sonst arbeitet!
@Redaktion:
Ihr habt – gerade bei einem eurer Lieblingswörter – ein e vergessen…
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#17   Pünktchen   11:40:46 | Dienstag, 11. November 2008
Danke an die Redax
für die Umformulierung des Titels! :)3
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#16   Katholik 999   11:15:16 | Dienstag, 11. November 2008
Mhhhmmm…
…naja ich bin ohnehin nur hier, um allen gläubigen Spinnern zu sagen, dass und warum sie Spinner sind.
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#15   Franz Kappes   11:11:03 | Dienstag, 11. November 2008
@bernardo gui
Na toll. Aber dieses Posting ist zutiefst christlich >:)
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#14   bernardo gui   11:08:39 | Dienstag, 11. November 2008
einfach widerlich
seit jahren schaue ich immer wieder mal diese seite hier an. in letzter zeit jedoch immer weniger. denn obwohl ich ein „tradi“ und einigermaßen „homophob“ bin und sogar hin und wieder die alte messe feiere, sowie das alte brevier bete, widert mich kreuz.net immer mehr an. hier wird fast nur noch mit dreck geworfen, z.B. werden worte des heiligen vaters fast immer negativ verdreht. und jetzt auch noch diese hetze gegen zwei ermordete ordensmänner und eine deutsche ordensleitung. die dt. jebusiter mögen ja liberal sein, aber ihr protest ist einfach gerechtfertigt. HIER WURDEN 2 MENSCHEN ERMORDET. selbst wenn sie große sünder waren (was wir nicht wissen): es ist zutiefst unchristlich und unkatholisch jetzt noch mit dreck zu werfen und häme zu zeigen. für dieses unmenschliche und GOTTLOSE verhalten werdet ihr kranken kreuz.netler noch rechenschaft geben müssen vor GOTTES THRON. außerdem ist es DUMM. denn wir kennen doch die methoden der russen.
das war mein erstes und letztes posting auf dieser seite!
bekehrt euch! geht in euch! die kath. „rechte“ braucht an sich eine seite wie kreuz.net, aber nicht in diesem stil.
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#13   Katholik 999   11:07:31 | Dienstag, 11. November 2008
@ Franz
Ich denke wir können einen Deutschland-weit bekannten TV-Moderator namens Michel Friedman nicht mit Pastor Bernd Beispiel aus der Provinz vergleichen.
Da wissen die Nutten und Stricher in der Regel gar nicht, von wem sie sich besteigen lassen. Denn der Pastor besucht ja nicht den Puff um die Ecke sondern wird wahrscheinlich ein nettes Stündchen fahren. Das wirds ihm wert sein.
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#12   Schwuler II †   11:06:24 | Dienstag, 11. November 2008
seröse Berichterstattung
da kotz.net nicht gerade eine seröse Quelle ist, googel man mal, was ernstzunehmende Medien darüber berichten, z.B. die FAZ www.faz.net/…common~Scontent.html.
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#11   Franz Kappes   11:03:07 | Dienstag, 11. November 2008
@Katholik 999
Bei Prositituierten ist Vorsicht geboten. Ich erinnere da nur an Michel Friedman.
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#10   Katholik 999   11:02:16 | Dienstag, 11. November 2008
Stricherszene
Also ich kann mir schon gut vorstellen, dass beide in der Stricherszene unterwegs waren.
Patres, Pastoren und wie sie sich alle nennen, verfügen allesamt über eine sehr emotionale und auf Harmonie und Mitmenschlichkeit bedachte Persönlichkeit. Das sind eindeutig Wesenszüge, die gerade bei Frauen stark ausgeprägt sind und nicht gerade den klassischen Mann ausmachen (biologisch gesehen).
Daher stelle ich jetzt mal die Theorie auf, dass bei Pastoren und Geistesvätern generell eine zur Gesamtbevölkerung signifikant höhere Schwulenquote zu finden ist. Der männliche Sexualtrieb ist viel zu ausgeprägt und auf Promiskuität hin ausgerichtet, als dass ein Hetero-Mann einem Beruf, der Keuscheit voraussetzt, einen höheren Stellenwert beimisst als seinem Sexleben.
Und dann bricht es schließlich aus den Pastoren heraus. Und wo sollen sie nun die Sünde ausleben? In ihrem näheren Umfeld können sie das in der Regel nicht tun, da das Risiko zu hoch ist, aufzufliegen. Also gehts ab zu Strichern. Oder eben Nutten. Oder aber man nimmt einfach minderjährige Jungen und Mädchen, die ihre Beichte ablegen (wobei dass glücklicherweise Ausnahmen sind).
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#9   Franz Kappes   10:43:07 | Dienstag, 11. November 2008
@Sirilo
Lieber Sirilo, wir können das schwer beurteilen. Wir sind schon auf die Berichterstattung von kreuz.net angewiesen.
Gibt es einen Visitator in Russland, der mit diesem Fall betraut ist?
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#8   LandorganistII   10:42:18 | Dienstag, 11. November 2008
Eher geht ein Kamel
durchs Nadelöhr, als das hier die Wahrheit geschrieben wird.
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#7   Pünktchen   10:39:29 | Dienstag, 11. November 2008
Der Titel enthält bereits eine Diffamierung
Wie aus den bisherigen Meldungen, wenn man ihnen denn Glauben schenken kann, hervorgeht, hätte sich ein Jesuit möglicherweise mit einem Stricher eingelassen. (Natürlich gibt es daneben auch andere denkbare Fallkonstellationen, wie der Stricher Zugang zur Wohnung gefunden hat!) Der Mitbruder wurde unmittelbar nach Eintreffen von einer Auslandsreise erschlagen. Daß auch er in irgendwelche „Homo“-Geschichten verwickelt sei, wurde bisher nicht behauptet.
Der Titel des Kreuz.net-Artikels erklärt ihn aber kurzerhand zum „Homo“!
Ich bitte um entsprechende Berichtigung!
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#6   Hesse2   10:37:10 | Dienstag, 11. November 2008
Juhuuu, endlich wieder ne schöne Verschwörungstheorie!
Na fein – endlich wieder spekulieren über „es könnte aber auch so und so gewesen sein“…
Es könnten auch Ausserirdische gewesen sein! :-D
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#5   Sirilo   10:30:43 | Dienstag, 11. November 2008
@Kappes
Die ermordeten Jesuiten-Patres waren eben nicht im Strichermilieu unterwegs. Das wollen ihnen die russischen Behörden nur anhängen, um den katholischen Klerus insgesamt zu diskreditieren.
In letzter Zeit hat es in Moskau Dutzende von arrangierten Morden gegeben, wo die Behörden dann plötzlich einen Täter aus dem Hut gezaubert haben, der ins Bild der Propaganda passte. Ich erinnere nur an den Mord an der Journalistin Politowskaja.
Im übrigen ist Putin seinerzeit dadurch im Kreml zu Rang und Würden aufgestiegen, daß er noch zu Jelzins Zeiten ein Video fälschte, das angeblich einen Oberstaatsanwalt (der gegen Jelzins Familie wegen Korruption ermittelte) mit zwei Nutten im Bett zeigte. Das Video war ein Fake, aber der Staatsanwalt war diskreditiert, und Jelzin belohnte Putin letztlich mit dem Amt des Ministerpräsidenten…
Putin hat nie aufgehört, seine Geheimdienstmethoden im inneren Machtkampf einzusetzen.
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#4   LandorganistII   10:21:43 | Dienstag, 11. November 2008
Ja, mit
diesem Milieu kennt sich Kappes aus, deshalb ist er auch so gut informiert. Wo waren Sie eigentlich zur Tatzeit?
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#3   Franz Kappes   09:53:32 | Dienstag, 11. November 2008
@Sirilo
Wie meinen? Was hat das mit russischer Propaganda zu tun?
Die beiden ermordeten Jesuiten waren ja wohl im Strichermilieu unterwegs. Das Stricher unangenehme Zeitgenossen sein können, hat ja Rudolf Mooshammer auch in Erfahrung bringen müssen.
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#2   Sirilo   09:49:29 | Dienstag, 11. November 2008
Na, immerhin…
hat die Propaganda der russischen Behörden beim naiven Kappes schon gewirkt!
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#1   Franz Kappes   09:39:27 | Dienstag, 11. November 2008
Schwule Jesuiten?
Vielleicht sollte er sich, anstatt die russischen Behören zu kritiseren, Gedanken dazu machen, wie die Jesuiten mit praktiziertenden Homos in ihren Reihen umgehen.
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