Paedophilie
Keine Hinweise
Der Geistliche wurde von den Medienkonzernen groß als Kinderschänder vorgeführt. Jetzt hat sich alles als Seifenblase entpuppt.
(kreuz.net) Die medial hochgekochten Vorwürfe gegen einen im Erzbistum Hamburg tätigen Priester wegen angeblicher Pädophilie waren gegenstandslos.

Im April erstattete ein Mitglied des Hamburger Pastoralrats gegen den polnischen Geistlichen (43) Anzeige wegen Verdachts auf sexuellen Mißbrauchs von minderjährigen Ministranten.

Nun hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Sie konnte keine Hinweise auf eine Straftat finden.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft erklärte, daß es keine ausreichenden Hinweise für sexuellen Mißbrauch gäbe.

Das Erzbistum Hamburg hatte den Priester unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe im April vom Dienst suspendiert.

Diese Beurlaubung hat Erzbischof Werner Thissen nun mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Das gab der Pressesprecher des Erzbistums gestern Dienstag bekannt:

„Wir sind froh und erleichtert, daß sich der Verdacht gegen den Priester als gegenstandslos erwiesen hat.“

Der Erzbischof hatte auch den polnischen Heimatbischof des Verdächtigten informiert.

Antragsteller für die Anzeige war der Präsident des Polish Business Clubs Hamburg, Krzysztof Stobinski.

Nach Angaben eines Berichts in der Tageszeitung ‘Die Welt’ sollen mehrere Zeugen konkrete Vorwürfe gegen den „keinesfalls unbekannten und unbedeutenden“ Priester erhoben haben.

Diese richteten sich nicht gegen die angeblich praktizierte Homo-Unzucht des Geistlichen.

Die Anzeige basierte auf einem Briefwechsel aus den Jahren 1999 und 2000. Die Briefe wurden in den Unterlagen eines schwer kranken Hamburger Pfarrers gefunden.

In einem Brief behauptete der Unterzeichner, gesehen zu haben, daß ein Vikar einen Jungen geküßt und ihm zwischen die Beine gegriffen habe.
      
19 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#24   Benedikt   15:16:17 | Freitag, 14. November 2008
@ Peter-Pan
Trotzdem wurden die Anschuldigungen nicht fallen gelassen. Oder haben Sie andere Quellen?
Eine Einstellung des Verfahrens bedeutet, dass die Anschuldigungen fallen gelassen wurden. Natürlich kann das Verfahren wieder aufgenommen werden, aber nur aufgrund neuer Indizien.
Redaktion benachrichtigen
#23   Herbert   18:04:05 | Donnerstag, 13. November 2008
@Peter-Pan
Diverse Online Zeitungen wie z.B. Die Welt oder der NDR-Videotext.
Diese und andere Medien gehen nach dem Motto vor, irgendetwas wird schon hängen bleiben.
Haben Sie wirklich noch nicht bemerkt, das meißtens über die Katholische Kirche berichtet wird, wenn es etwas vermeintlich negatives zu berichten gibt?
Ihre Vorurteile scheinen zumindest bestätigt worden zu sein.
Redaktion benachrichtigen
#22   Peter-Pan   19:57:05 | Mittwoch, 12. November 2008
@Benedikt
Gegen weitere Anschuldigungen kann sich der Betreffende mit Unterlassungs- und Verleumdungsklagen zur Wehr setzen.
Trotzdem wurden die Anschuldigungen nicht fallen gelassen. Oder haben Sie andere Quellen?
Wenn das Ermittlungsverfahren eingestellt wurde gibt es auch keinen Raum für Anschuldigungen mehr.
Es gibt immer Raum für Anschuldigungen. Je nachdem wie die Lage ist und zu welchem Schluß Polizei und Staatsanwaltschaft gekommen sind, bringt sich derjenige mit den Vorwürfen natürlich in Gefahr einer Verleudmungsklage.
Aber wieso sollte es danach keinen Raum mehr für Anschuldigungen geben? Wo haben Sie das her?
Redaktion benachrichtigen
#21   Benedikt   19:38:31 | Mittwoch, 12. November 2008
@ Peter Pan
Wo steht, dass die Anschuldigungen fallen gelassen wurden. Die stehen nach wie vor im Raum.
Keineswegs. Wenn das Ermittlungsverfahren eingestellt wurde gibt es auch keinen Raum für Anschuldigungen mehr. Gegen weitere Anschuldigungen kann sich der Betreffende mit Unterlassungs- und Verleumdungsklagen zur Wehr setzen.
Redaktion benachrichtigen
#20   Peter-Pan   19:21:28 | Mittwoch, 12. November 2008
@Herbet
Welche Medien denn? Ich habe nur auf kreuz.net davon gehört.
Und zum Thema katholikenfeindlichkeit. Ist es katholisch so zu lügen: Jetzt da die Anschuldigungen fallen gelassen wurden, kann man in den selben Medien nichts lesen,hören oder sehen.
Die Anschuldigungen wurden nicht fallen gelassen. Die Staatsanwaltschaft kamm lediglich zu dem Schluß, dass nicht genügend Hinweise oder gar Beweise für eine Anklage vorliegen.
Wo steht, dass die Anschuldigungen fallen gelassen wurden. Die stehen nach wie vor im Raum. Da hat sich nichts geändert. Nicht von Seiten der Staatsanwaltschaft, aber das war sowieso nie der Fall.
Redaktion benachrichtigen
#19   Herbert   18:51:26 | Mittwoch, 12. November 2008
Medien
Als diese Anschuldigungen bekannt wurden, ist darüber in allen Medien berichtet worden.
Jetzt da die Anschuldigungen fallen gelassen wurden, kann man in den selben Medien nichts lesen,hören oder sehen.
Ein weiterer Beweis dafür, wie katholikenfeindlich unsere Medien sind.
Redaktion benachrichtigen
#17   bonifatius   17:19:18 | Mittwoch, 12. November 2008
@oba = obazta
Oba ist Abkürzung von einem bayerischen Käse, nämlich Oba zta. Scheint, daß der Teilnehmer Oba identisch ist mit Zoellibat, zumindest was den Inhalt seiner Postings betrifft. Bitte sperren!
Redaktion benachrichtigen
#15   bonifatius   17:12:44 | Mittwoch, 12. November 2008
@clarissa aus Kölle
„Der linke Mopp, der sich in Pfarrgremien und auf Bistumebene seit Jahren breit macht, sieht seine Aufgabe darin, das katholische Priestertum zu demolieren und zu demontieren. Der Beispiele gibt es genug.“
Man kann auch mit einer besonderen Schreibweise seine Gedanken unterstreichen. Bin der gleichen Meinung wie der Autor des oben apostrophierten Satzes. – Leider!
Redaktion benachrichtigen
#13   bonifatius   17:04:04 | Mittwoch, 12. November 2008
Bitte an kreuz .net
Werte Redaktion von kreuz.net, sperren sie bitte sofort diesen zoellibatsschmierfinken. Es ist eine Zumutung, einen solchen Hanswursten zuzulassen.
Redaktion benachrichtigen
#11   Peter-Pan   16:26:13 | Mittwoch, 12. November 2008
Welche Medienkonzerne?
Der Geistliche wurde von den Medienkonzernen groß als Kinderschänder vorgeführt.
Ach tatsächlich? Abgesehen von kreuz.net, habe ich nirgendwo in den Medien von dieser Sache gehört.
(kreuz.net) Die medial hochgekochten Vorwürfe gegen einen im Erzbistum Hamburg tätigen Priester wegen angeblicher Pädophilie waren gegenstandslos.
Nur steht das da nicht. Es heißt lediglich, dass es nicht genügend Hinweise für den sexuellen Mißbrauch gab; das sich folglich nicht feststellen lässt, ob die Vorfwürfe gegenstandslos sind.
Redaktion benachrichtigen
#9   Gehe den rechten Weg   15:11:57 | Mittwoch, 12. November 2008
kreuz.net ein Medienkonzern?
,,,
„Der Geistliche wurde von den Medienkonzernen groß als Kinderschänder vorgeführt. Jetzt hat sich alles als Seifenblase entpuppt.“
Bezeichnet sich kreuz.net inzwischen als Medienkonzern www.kreuz.net/article.7077.html?
Redaktion benachrichtigen
#8   Maledica   15:04:14 | Mittwoch, 12. November 2008
Michael Tfirst
Wegen solchen Schmierfinken kommt es erst zu Verleumdungen jeglicher Priester.
Einfach pauschal die ganze Kirche verunglimpfen, irgendetwas bleibt schon hängen…
Redaktion benachrichtigen
#7   Amanda   13:53:24 | Mittwoch, 12. November 2008
Was ist ein „linker Mopp“?
Ein Staubwedel mit SPD-Parteibuch?
Redaktion benachrichtigen
#6   Franz Kappes   12:41:08 | Mittwoch, 12. November 2008
Was jetzt folgen muss:
Entschuldigungen en masse. o^/
Redaktion benachrichtigen
#5   Michael Tfirst   11:43:38 | Mittwoch, 12. November 2008
SEIFENBLASEN…
Aber leider, leider, leider sind die unzählig zutreffenden anderen Fälle keine Seifenblasen. Ich wünsche dem Geistlichen vom ganzen Herzen für seinen Seelenfrieden, dass die Sache (seine Unschuld) der Wahrheit entspricht.
Die allermeisten Täter sind leider uneinsichtig und sie lügen, aber es gibt auch bei den Opfern wenige, die nicht die Wahrheit sagen. Dennoch ist es zumindest in Österreich so, dass Richter und Staatsanwälte wegen dem Konkordat fast immer bei den Fallen von sexuellem Missbrauch kath. Kirchenleute nur den Kirchenleuten helfen (Mittels Sonderstatus wird ein Strafverfahren gegen Kirchenleute auch SUBSIDIARANKLAGE genannt). Auf meiner Homepage berichte über solche Fälle anhand von Original Gerichtsprotokollen.
Im Zuge der bevorstehenden Sammelklage (Gruppenklage) gegen die kath. Kirche in Österreich werden all diese Fälle auch wieder behandelt werden…
Aber wie schon mehrmals von mir erwähnt, läuft zurzeit eine Anzeige wegen Vertuschung von sex. Missbrauchsfällen der kath. Kirche in Österreich gegen Kardinal Dr. Christoph Schönborn. Näheres auf meiner Homepage:
…ichaeltfirst.blogspot.com/…gen-vertuschung.html
MfG
Michael Tfirst
In Österreich ist das halt einmal so mit Prozessen. Es gibt ja auch wieder eine Neuauflage des Kaprunprozesses oder in der Sache von Frau Kampusch, usw…
Redaktion benachrichtigen
#4   Krak des Chevaliers   10:55:26 | Mittwoch, 12. November 2008
Liebe Clarissa!
Danke für Ihre Belehrungen. Aber der – zumindest visuelle – Unterschied zwischen einem Mopp (Staubfeger mit langen Fransen) und Angehörigen des Mobs (Pöbel) dürfte den Unterschied in der Schreibweise dieser Wörter kaum übersteigen. o.O
Redaktion benachrichtigen
#3   clarissa colonia   10:51:49 | Mittwoch, 12. November 2008
Ja, ja, die Qualitäten von Ordensrittern liegen im Kampfe …
mit der Sprache!
Mopp, der; -s (engl.) Staubbesen mit langen Fransen
Mob, der; -s (engl.) Pöbel, randalierender Haufen
(Duden, ed. 24, Mannheim 2006)
Zwei Möglichkeiten:
1) Exercitium linguae und danach weiterschreiben.
2) Exercitium gladii, dann aber schweigen.
Sollten Sie sich für ersteres entscheiden, könnte sich vielleicht auch die inhaltliche Qualität Ihrer Zuschriften heben.
Redaktion benachrichtigen
#2   Aleph †   10:41:31 | Mittwoch, 12. November 2008
Ganz schön in der Nähe des Geschehens…
In einem Brief behauptete der Unterzeichner, gesehen zu haben, daß ein Vikar einen Jungen geküßt und ihm zwischen die Beine gegriffen habe.
Da muss sich der Unterzeichner ja ganz schön in die Nähe des Geschehens gewagt haben, wenn er solche Details in seinem Brief verwendet. Eingeschritten ist er wohl aus Mangel an Zivilcourage nicht. Das wäre, wenn die Szene denn so gewesen wäre, viel wirkungsvoller gewesen. Nur wäre der schäbige Unterzeichner ohne öffentlichen Auftritt ziemlich leer ausgegangen. Gute Werke tut man halt nicht lauthals in der Öffentlichkeit, werter Unterzeichner…
Peinlich, wenn der Schuß nach hinten los geht.
Redaktion benachrichtigen
#1   Krak des Chevaliers   10:34:32 | Mittwoch, 12. November 2008
Hauptvorwurf: Zu katholisch
Wahrscheinlich haben diese Ratsmitglieder den polnischen Priester nur deswegen angezeigt, weil er in ihren Augen zu katholisch ist. Der linke Mopp, der sich in Pfarrgremien und auf Bistumebene seit Jahren breit macht, sieht seine Aufgabe darin, das katholische Priestertum zu demolieren und zu demontieren. Der Beispiele gibt es genug. o.O
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 5 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
PaedophilieAlles begann bei einer sogenannten Wallfahrt PaedophilieHomo-Priester gesteht Knaben-Schändung PaedophilieAngeblichen Mißbrauchsfälle häufen sich PaedophilieEr ist Kirchenrat und betreibt eine Webseite PaedophilieWehe dem angeblich Schuldigen PaedophilieDiese Handlung kann man nicht isoliert betrachten PaedophilieZwei Jahre in der Hölle PaedophilieDie Anklage steht PaedophilieKreuzigt ihn PaedophilieEines Sommerabends geschah es PaedophilieMeine Mutter gab mich an den Pforten des Pfarrhauses ab PaedophilieDie Beweise sollen „ungeheuerlich“ und „schwerwiegend“ sein PaedophilieSexual-Archäologie im Erzbistum Köln PaedophilieDer Beruf des Priesters stinkt PaedophilieNoch eine neue Karfreitagsfürbitte
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net